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Erich Loest gehörte zu jenen DDR-Autoren, die Missstände offen benannten. Das brachte ihm Haft und Publikationsverbote ein. 1981 ging er in den Westen, nach dem Mauerfall schrieb er den Bestseller „Nikolaikirche“. Vor hundert Jahren wurde er geboren. Gerstenberg, Ralph www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Am Volk vorbei heißt Jörg Baberowskis neues Buch, ein wunderbarer Anlass für das zweite Gespräch mit dem deutschen Historiker. Es ist ein Missverständnis, die Demokratie vor sich selbst bewahren zu wollen, argumentiert er. Politische und akademische Eliten, die meinen die Demokratie zu definieren und zu kontrollieren, laufen selbst Gefahr, die Demokratie abzuschaffen. Der Populismus ist in dieses Spiel zwischen Macht und Repräsentation immer schon eingeschlossen, er behauptet, das einfache Volk gegen die Eliten zu verteidigen. Aber auch sie werden durch die Macht korrumpiert, von der Elite vereinnahmt — oder sie zerstören die Demokratie tatsächlich. Nur Offenheit kann das verhindern, meint Baberowski in unserem faszinierenden Gespräch.Support the show
So hart gesellschaftliche Umbrüche für die direkt Betroffenen sind: Kämpfer, Bürger, Mitläufer, Täter, gibt es zusätzlich Kollateralgeschädigte, die wir nicht vergessen wollen: die Connaisseure der im Umbruch unvermeidlich untergehenden Kulturprodukte, der originären Kunst der überwundenen Verhältnisse. Hechelte man als Zoni Prä-89 noch jedem Hauch subversiven Kunstwerks hinterher: das nur im Westen erschienene Buch, der Film, der es gerade so durch die Zensur geschafft hatte und als kompromittiertes und meist ziemlich langweiliges Stück Zelluloid mit den immer gleichen Schauspielern deutlich braver war als erwartet, interessierte all das 1990 niemanden mehr. Dreißig Jahre später bekommt mich selbst ein guter Kundera kaum hinter dem Ofen hervor, sorry, Radim, zu viel Neues, Interessantes ist zu lesen, zu verstehen.Das gleiche Phänomen könnten wir nun, fünfunddreißig Jahre nach dem Mauerfall in den USA beobachten, wo aus einer fehlerhaften Demokratie ein waschechter Polizeistaat gemacht werden soll und keinen Redneck, keine Bluestate-Intellektuelle oder gar oppositionelle Politiker scheint es groß zu interessieren und wenn sie mal den Anschein erwecken, bleiben sie ratlos im Angesicht der Faschisten, als ob es keine Erfahrungen gäbe, wie mit solcherlei Vandalismus umzugehen sei.Das ist furchtbar für alle, die nicht weiß genug sind und von frisch angeheuerten Schergen der Ausländerbehörde ICE auf offener Straße entführt werden, furchtbar für die Angehörigen der Engagierten, die beim Versuch, das zu verhindern, erschossen oder schwer verletzt werden.Wie bekomme ich jetzt bloß die Kurve zur Kunst?Fangen wir noch mal an: War es das mit der liberalen Demokratie in den USA? Kommt jetzt der Polizeistaat von New Hampshire über Minnesota bis San Francisco? Und: war der nicht schon immer? Fing es nicht mit dem Sheriff an, damals, vor zweihundert Jahren, der den Bandenführer eigenhändig aufknüpfte, statt auf den Friedensrichter zu warten, der den Schänder am Ende freispricht? Und ließ zur selben Zeit nicht sein Kollege in den Südstaaten die Rollos runter, weil vor seinem Fenster der Plantagenbesitzer einen Sklaven teeren und federn ließ, weil sich seine Tochter in ihn verknallt hatte und die beiden abhaun wollten? “Was ist neu an Polizeiwillkür?”, kann man fragen.Neu ist die Haltung, vertreten von der amtierenden Regierung, dass das alles genau so in Ordnung war und gerne wieder so sein soll. Selbst im grimmigsten Western der die Geschehnisse verarbeitet, kommt am Ende der Friedensrichter und tadelt den Sheriff, damit der Zuschauer weiß, wo law her- und order hinkommt. Und 1861 wurde vom Norden ein ganzer Bürgerkrieg losgetreten, damit die Lynchjustiz im Süden ein Ende habe. Heute korrumpiert die Regierung die Justiz und erklärt zur Legende, dass es im Amerikanischen Bürgerkrieg um die Abschaffung der Sklaverei ging, erklärt stattdessen in Republikanischen Bundesstaaten eine Mindeheitenmeinung zum Curriculum, die versucht den Bürgerkrieg zum Kampf um die Rechte von Bundesstaaten zu machen.“Ok,” so die Frage, “wir sehen den Umbruch, aber was hat das mit der amerikanischen Kultur zu tun?”Die Antwort: “Rambo I - First Blood.”Der Vietnamrückkehrer Sylvester Stallone wird dort von einer Horde selbstgerechter Dorfbullen mit viel Munition und wenig Skill in Grund und Boden geschossen und es ist von Anfang an klar, auf wessen Seite man steht, wer der Gute ist, wer die Bösen sind. Und das wäre heute anders! Denn da bezeichnen Trump & Co. den auf offener Straße hingerichteten Krankenpfleger im Veteranenkrankenhaus, Alex Pretti, als Aufständigen, als Unruhestifter, als “would-be assassin“ gar. Nichts davon ist wahr. Die dummen Bullen aus Rambo I sind an der Macht. Das versaut den Filmgenuss, zu krass ist das Umkippen der Realität und kein Happy End in Sicht.Nun ist der Spin des ersten Rambo-Films - Hero: gut, Bullen: böse - ja eher ungewöhnlich. Normalerweise sind die FBI-Beamten clever, der Sheriff gutmütig mit Schmerbauch und großem Herz, und der Anwalt gewieft, wie er das Justizopfer raushaut. Aber, leider, auch so herum funktioniert die Kulturverlusttheorie: der ganze s**t ist vor dem Hintergrund von ICE-Konzentrationslagern und dem sinnlosen Erschießen von Bürgern einfach nicht mehr konsumierbar. Zumindest geht mir das so. Denn selbst wenn sich Kunstschaffende nicht dem Diktat der gesellschaftlichen Stimmung beugen (wie sie es im Allgemeinen wenigstens versuchen) und weiterhin die Heldenepen von Law und Order singen, die nötige kognitive Dissonanz, um das vergnügt zu konsumieren, kann ich nicht aufbringen.Ein paar Beispiele:Der letzte Reacher war nicht nur schlecht geschrieben, auch inhaltlich ist er nicht mehr haltbar. Wie kann man dem Buch die Story abnehmen, dass die Korruption im militärisch-industriellen Komplex durch den heldenhaften Einsatz moralisch aufrecht gehender Muskelpakete gestoppt werden kann, im Angesicht von Oracle, einem Privatunternehmen, das über die Jahre fast eine halbe Milliarde Dollar an die aktuelle Regierung spendete und im Gegenzug der US Air Force ihre Cloud verkauft? (Wer denkt, das sei ein Verlustgeschäft, hat das mit dem Technofeudalismus noch nicht verstanden.)Und selbst der letzte Michael Connelly, ein Lincoln Lawyer Thriller, der sich um die Verantwortlichkeit von AI Firmen für ihre Produkte und deren Konsequenzen kümmert und bei dem natürlich der gute Anwalt gewinnt, wirkt unglaubhaft, wenn sich die vorbildgebenden Firmen mit Millionenspenden an ihren Tanzbär passende Gesetze kaufen, die genau das im richtigen Leben verhindern. (Immerhin ist das Buch gut geschrieben und für ein solches Thema exzellent recherchiert).Gefühlt rutschen hier zwei Drittel der amerikanischen Popkultur in die Spalte “unlesbar”. Was bleibt da noch zu konsumieren? Vielleicht sowas:Oberflächlich nicht ganz so Fun wie ein brainless thriller von Lee Child wäre da zum Beispiel dieser Klassiker von Joseph Wambaugh: “Hollywood Station“. Erschienen in 2006, erzählt er als Episodenroman aus dem Alltag im titelgebenden Revier stationierter Streifenpolizisten. Das Ganze spielt Anfang der 2000er und die LAPD steht immer noch unter Beobachtung, nach den Misshandlungen Rodney Kings und den anschließenden Unruhen im Jahr 1992. Wir sagen zunächst “richtig so” und lernen sofort, dass nichts im Leben so eindeutig ist, wie man es auf dem Plenum, respektive am Tresen, postuliert, selbst hier in Germany. Die Lebensrealität so manchen Fußballfans jeglicher Vereinsaffilität ist das zustimmende Hochhalten der A.C.A.B.-Tapete samt obligatorischem Unvergessensgesang, um auf dem Weg vom Auswärtsspiel zum Bahnhof dann doch ganz froh zu sein, dass zwischen ihr und den Hansa-Idioten eine Hundertschaft steht. In dieser Hundertschaft steht dann so mancher gewaltbereite Neonazi, ein einzelnes schwarzes Schaf, keine Frage, absolut, das sagt ja auch die Polizeigewerkschaft, und neben dem faulen Apfel so mancher Idealist, der einfach der Fußballoma den unversehrten Nachhauseweg garantieren will. Dieses Spektrum, in letaler, erlebt die Los Angeleser Streifenpolizistin mit ihrem Partner in den seedy Hinterhöfen des Hollywood Boulevard und wir aufgeklärten Linksversifften müssen ein bisschen hart im Nehmen sein, wenn wir die Meinung der “boots on the ground” so ganz ungefilter zu lesen bekommen: Meinungen, nein: Urteile, man könnte fast sagen: Vorurteile, zu Minderheiten, zu Politikern, zu politischen Aktivistinnen, die wir glattweg als “rassistisch” abtun können, aber wenn die Meinungshabende dann vom schwarzen Pimp ein Auge ausgeschlagen bekommt und wir das alle haben kommen sehen, hinterfragen wir uns dann doch ein bisschen ergebnisoffener und exakt das ist es doch, was Literatur leisten soll. Ich als erklärter Todfeind der Kurzgeschichte bin natürlich gehandicapt ob der Struktur des Buches, aber da sich die Ministories am Ende zusammenfinden, ist das annehmbar. Es war die Zeit von “Smoke” und “Coffee and Cigarettes”, da konnte Joseph Wambaugh gar nicht anders.Deutlich neuer ist das (fast) Erstlingswerk des in den USA lebenden Tschechoslowaken Alexander Boldizar: “The man who saw seconds...”. Es ist noch nicht ins Deutsche übersetzt (er schreibt auf Englisch), aber das wird kommen, das Ding hat Preise gewonnen, es ist prädestiniert dafür, in einen erstklassigen Hollywoodthriller portiert zu werden und es ist frappierend aktuell, beginnt es doch mit einer klassischen Episode von Polizeiwillkür und endet in… man darf nicht spoilern, man darf nie spoilern, aber hier bei diesem Buch ist es noch verbotener als sonst. Nie wurde ein Buch geschrieben, welches von einem unrechtmäßigen Polizeistop in der New Yorker U-Bahn so exponentiell eskaliert. Man fragt sich alle Absätze, wie weit der S**t noch gehen soll, was denkt sich Boldizar als nächste Eskalationsstufe aus und man liegt immer daneben. Es ist ein “blast” in allen Wortsinnen und es ist, wie gesagt, hochaktuell.Hoffen wir, dass diese beiden Beispiele nicht die letzten einer untergegangenen Kultur sein werden. Ja, die, nennen wir sie: “Polizeikultur” in beiden Wortsinnen, als gelebte Handlung und als geschriebene Verarbeitung derselben, war nie frei von Dingen, die man kritisieren konnte, musste und vielleicht haben wir, und, wichtiger, die Amerikaner das nicht getan, was zweifellos zum heutigen Klima in den USA führt. Aber, sie war fun, sie war spannend, sie war interessant und man hatte als Europäer immer den bequemen Platz im Ohrensessel, von dem man aus sagen konnte “Ne... diese Amis, das könnte hier nie passieren!” und vielleicht nehmen wir die Ereignisse im beschriebenen und realen “Dort” zum Anlass, dass das “hier” auch so bleibt. Wenn der Preis dafür ist, dass man mal wieder ein anderes Genre lesen muss, bezahle ich den traurig grummelnd. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
1,5 Millionen Menschen. Dröhnende Bässe im Tiergarten. Die Loveparade 1999 ist ein Mega-Event. Aber wie wurde aus 200 Ravern im Nieselregen am Wittenbergplatz die größte Techno-Party des Planeten? Tim Koschwitz und Lydia Mikiforow reisen zurück in die wilden 90er: zu Dr. Motte, zum neuen Freiheitsgefühl nach dem Mauerfall – und zu der Frage, ob die Loveparade jemals wirklich eine politische Demo war. Sie erzählen vom Streit um Kommerz, vom Mega-Event 1999 – und vom tragischen Ende der großen Party. Folge 316 des rbb 88.8-Podcasts „100 % Berlin“.
Stehen wir vor dem größten Umbruch unserer Zeit? Antonia und Michael diskutieren im STERNE TALK über den radikalen Wandel und die brennenden Fragen des Weltgeschehens: Wie geht es weiter mit der Ukraine im „Jahr der Befreiung“? Welchen Einfluss hat die Finsternis auf Donald Trump? Was bedeutet Pluto im Wassermann für die Zukunft der Demokratie? Ein Gespräch über Mut, neue Visionen, warum uns gerade die schwierigen astrologischen Phasen innerlich wachsen lassen. STERNE TALK #1 mit Gast Michael Allgeier.
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Karriere endet oft, bevor du bereit bist – das spürt Axel Kruse, als Profi und als Mensch. Zwischen Berliner Fußballleidenschaft, Mauerfall und Vaterrolle bleibt eine Lektion: Jeder Umbruch schmerzt und öffnet neue Räume. Vom plötzlichen Abschied bis zur Suche nach Haltung im Schatten großer Erwartungen – Erfolg verliert seinen Glanz, wenn Zugehörigkeit und Selbstachtung auf dem Spiel stehen. Was bleibt, ist Dranbleiben – für sich und die eigenen Leute. Du erfährst... ...warum Axel Kruse trotz Herausforderungen nie aufgibt und wie er Motivation findet. ...wie Axel Kruse den Druck im Profisport meisterte und was er daraus lernte. ...welche wertvollen Lebenslektionen Axel Kruse aus seiner Karriere zieht. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Hunderttausende ergriffen die Flucht. FOLGE IN SPOTIFY 'HÖR MAL DEUTSCHLAND' Im Westen wollten sie ein schöneres Leben anfangen nach dem Mauerfall. Doch alles war plötzlich anders und nicht unbedingt besser, und die Leute im Westen waren nicht so toll wie im Fernsehen. Von Anja Kempe. WDR 3 Kulturfeature/SFB 2 Feature - neu 2026 Regie und Produktion Anja Kempe - Feature
Neugierige und Kreative aus der ganzen Welt versammeln sich in Berlin. FOLGE IN SPOTIFY 'HÖR MAL DEUTSCHLAND' Seit dem Mauerfall, in der Aura von Revolution und Restauration, erscheint alles für alle möglich: Entdeckung, Experiment, Illusion, Vergangenheit und Zukunft. Von Anja Kempe. Regie: Anja Kempe. Deutschlandfunk - Das Feature (Ausschnitt)
Die Familie Simson muss 1935 ihr Traditionsunternehmen an die Nazis im Rahmen der "Arisierung" abtreten. Erst Jahrzehnte später soll ihr Name durch das DDR-Kultmoped erneut fest mit der Stadt Suhl verknüpft werden. Nach dem Mauerfall kehren Nachfahren der Simsons nach Deutschland zurück, um herauszufinden, was aus dem einst weitverzweigten Familienunternehmen geworden ist.
Dies ist der zweite Teil des Gesprächs. Wenn ihr den ersten Teil noch nicht gehört habt, fangt am besten dort an!++++ Hier könnt ihr Mitglied im Klub Reflektor werden, Jans Reflektor-Mitgliederbereich mit vielen Extras ++++ Am 17. Januar jährt sich der Todestag von Frank Z von der Band ABWÄRTS zum zweiten Mal. Jan und Kolja nahmen dieses Datum zum Anlass, sich mit dem Werk von ABWÄRTS noch einmal intensiv auseinanderzusetzen. Die beiden hörten sich dafür alle ABWÄRTS-Songs (vom Jahr 1980 bis zum Jahr 2023) noch einmal an. Sie gingen in die Tiefenrecherche und wählten dann 14 herausragende Songs für diese Doppelfolge aus. Außerdem holten sie O-Töne Mona Mur und Campino ein. Herausgekommen ist ein zweiteiliges Gespräch über Musik, Kunst und Kompromisslosigkeit. Dies ist eine Reflektor-Folge, die auch viele politische Fragen berührt. Jan und Kolja sprechen zum Beispiel über Kriegstraumata nach dem Zweiten Weltkrieg, den deutschen Herbst, den Mauerfall und den 11. September. Am Ende steht die Erkenntnis, dass sarkastische Texte die Kraft haben, schlechte Laune zu vertreiben Die in dieser Folge angesprochenen Musiktitel findet ihr in der Reflektor-Streaming-Playlist. Hier könnt ihr euch das Video zu dem Song „Roboter in der Nacht“ anschauen. Hier könnt ihr euch den ABWÄRTS-Auftritt in der Fernsehsendung „Musik Convoy“ anschauen (Song: Olympia). Hier könnt ihr euch den ABWÄRTS-Auftritt in der Sendung „Visasion“ anschauen. Hier könnt ihr euch das Video zu dem Song „Die Reise“ anschauen. Hier findet ihr die Tour-Termine von Mola. Hier findet ihr Reflektor bei Instagram. Und hier findet ihr Jan bei Instagram. Schreibt uns gerne unter reflektor@cloudshill.com. Wir wünschen viel Spaß beim Hören und danke für eure Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit auf eine recht gewagte Tour. Es geht gedanklich von Japan über Russland und die Ukraine nach Deutschland. Freuen Sie sich auf besondere Menschen und ihre Geschichten aus diesen Ländern. Zunächst sprechen wir mit dem Münchner Dachdeckermeister Michel Seidensticker über sein Berufspraktikum in Japan. Dank der Unterstützung von Erasmus+ und der Vermittlung durch die Handwerkskammer für München und Oberbayern hatte der junge Familienvater die Möglichkeit, neue berufliche Erfahrungen in Fernost zu sammeln. Über Unterschiede in der Arbeitsweise, über kulturelle Erfahrungen und kuriose Begebenheiten im Alltag spricht der Handwerker und empfiehlt jedem Auszubildenden und Gesellen, diese Chance zu nutzen. Aus Japan fliegen wir gedanklich westwärts über das größte Land dieser Erde. Wir treffen in Russland die Journalistin und Abgeordnete des Moskauer Statdtparlaments Natalia Borisowna Metlina. Sie berichtet über ihre nicht ganz ungefährliche Reise in die beiden jetzt aus Moskauer Sicht offiziell zu Russland gehörenden Regionen Lugansk und Donezk. In München sprechen wir mit einem jungen russischen Opernsänger, der auf vielen Bühnen in Europa stand und steht und unter anderem im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper sang. Aleksey Kursanov spricht über seine Meisterstunden bei Placido Domingo und die Liebe zur deutschen Sprache. Schließlich erinnert sich der einstige oberste Sowjet Oleg Jegorow an die Wendezeit 1989-1990, als er vom damaligen sowjetischen Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow für die Begleitung der Deutschen Einheit nach Berlin entsandt wurde. Er erinnert sich, wie ihn der Mauerfall bewegt hatte, als sich Deutsche aus Ost und West in den Armen lagen. Und er hat eine klare Botschaft im laufenden Ukraine-Krieg. "Stoppt das Schießen, stoppt das Hassen, umarmt Euch und lebt im Frieden". Viel Spaß in dieser besonderen Ausgabe der Radioreise!
++++ Hier könnt ihr Mitglied im Klub Reflektor werden, Jans Reflektor-Mitgliederbereich mit vielen Extras ++++ Am 17. Januar jährt sich der Todestag von Frank Z von der Band ABWÄRTS zum zweiten Mal. Jan und Kolja nahmen dieses Datum zum Anlass, sich mit dem Werk von ABWÄRTS noch einmal intensiv auseinanderzusetzen. Die beiden hörten sich dafür alle ABWÄRTS-Songs (vom Jahr 1980 bis zum Jahr 2023) noch einmal an. Sie gingen in die Tiefenrecherche und wählten dann 14 herausragende Songs für diese Doppelfolge aus. Außerdem holten sie O-Töne Mona Mur und Campino ein. Herausgekommen ist ein zweiteiliges Gespräch über Musik, Kunst und Kompromisslosigkeit. Dies ist eine Reflektor-Folge, die auch viele politische Fragen berührt. Jan und Kolja sprechen zum Beispiel über Kriegstraumata nach dem Zweiten Weltkrieg, den deutschen Herbst, den Mauerfall und den 11. September. Am Ende steht die Erkenntnis, dass sarkastische Texte die Kraft haben, schlechte Laune zu vertreiben Die in dieser Folge angesprochenen Musiktitel findet ihr in der Reflektor-Streaming-Playlist. Hier könnt ihr euch das Video zu dem Song „Roboter in der Nacht“ anschauen. Hier könnt ihr euch den ABWÄRTS-Auftritt in der Fernsehsendung „Musik Convoy“ anschauen (Song: Olympia). Hier könnt ihr euch den ABWÄRTS-Auftritt in der Sendung „Visasion“ anschauen. Hier könnt ihr euch das Video zu dem Song „Die Reise“ anschauen. Hier findet ihr die Tour-Termine von Mola. Hier findet ihr Reflektor bei Instagram. Und hier findet ihr Jan bei Instagram. Schreibt uns gerne unter reflektor@cloudshill.com. Wir wünschen viel Spaß beim Hören und danke für eure Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Tanja Valérien spricht in ihrer 88. Podcastfolge mit der Unternehmerin, Publizistin und Autorin ANJA PRINZ, Jahrgang 1972, an ihrem Lieblingsort, dem Starnberger See, wo sie sie auch fotografiert hat, über den Mut, in Zeiten wie diesen das ungewöhnliche, moderne Gesellschaftsmagazin ANTIPAPER zu kreieren und zu finanzieren, das es nur in gedruckter Form gibt und ausschließlich über www.antipaper.de bestellt werden kann...ihre Kindheit und Jugend in der ehemaligen DDR…Freude und Leid, Sehnsucht und Geborgenheit, Verzicht und Verlangen, Wurzeln und Leere…ihre Heimat Berlin...die Zurückweisung des Vaters…die große Nähe zu ihrer alleinerziehenden Mutter und deren plötzlichen Tod, als sie 18 Jahre alt war und schwanger...der zeitgleiche Mauerfall…Überforderung, Trauer, Träume und Zuversicht…die frühe Mutterschaft, die in der DDR eine Selbstverständlichkeit war, nach der Wende jedoch oft als Makel galt…Mitleid, Unverständnis, Missverständnis, Überheblichkeit, Skepsis…schwere Zeiten...das Sich-fremd-Fühlen im eigenen Land…Heirat und Scheidung, Liebe und Schmerz…das Studium der Politikwissenschaften...Anspruch, Politik, Zukunft und Moral…das erfolgreiche Schauspiel ihrer Tochter in der Kinderserie „Schloss Einstein“...ihre Jahre in der Schweiz, wo sie für die Realisation und Finanzierung von Filmfestivals, Ausstellungen, Events und Bildbänden verantwortlich war…Chancen, Karriere, Selbstbewusstsein, Leidenschaft…die spannende Zeit in der Kreation und Organisation für die Wiener AFA / AUSTRIAN FASHION ASSOCIATION und später als Chefredakteurin des Magazins SLEEK in Berlin…Enttäuschung und Loslassen...Faszination, Individualität, Erfüllung, Freiheit…den Mut, das zu tun, was dir ein Bedürfnis ist…ihr gerade erschienenes erstes Buch (sie nennt es Büchlein) mit dem Titel „58 Minuten – Protokolle von Frauen“, für das sie mit Frauen, die sie zuvor nicht kannte, 58 Minuten am Starnberger See spazieren ging, das entstehende Gespräch mit dem Handy aufzeichnete, anschließend die jeweilige Person kurz fotografierte und all das schließlich in einen besonderen Text und ein einzigartiges Layout verwandelte (ich durfte ebenfalls Teil dieser Begegnungen sein und habe Anja so kennengelernt).
Nach langer Vorbereitung öffnet die neue Dauerausstellung im Bonner Haus der Geschichte. Die Zeit nach der Maueröffnung nimmt nun deutlich mehr Raum ein, so dessen Stiftungspräsident Harald Biermann. Das Museum spreche auch viele Nichtakademiker an. Grunwald, Maria www.deutschlandfunk.de, Interviews
Zuber, Annerose www.deutschlandfunkkultur.de, Länderreport
In Folge 198 des Dachthekenduetts sprechen André F. Lichtschlag und Martin Moczarski über Europas Abstieg zur Statistenrolle, US-Russland-Friedenspläne, die AfD als kommende Regierungspartei, den Bankrott von Tagesschau und eine libertäre Kirche gegen Tyrannei.Möchten Sie unsere Arbeit unterstützen?––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––Spenden Sie Werkzeuge für die libertäre GlücksschmiedePayPal (auch Kreditkarte) / Überweisung / Bitcoin / Monero:
Der History November war angekündigt, deswegen geht´s hier heute weiter im Gespräch zwischen Olli und Heiko. Sie sprechen über das, was kurz nach dem Mauerfall in Berlin in der Schützenszene los war und welche einschneidenden Erlebnisse es an der Berliner Mauer gab. Wenn ihr teilen wollt, was ihr damals erlebt habt, macht das gern hier in den Kommentaren. Ihr könnt Olli und Silvana auch gern bei Instagram schreiben. Eine Mail geht auch, die Adresse findet Ihr auf der Internetseite heisseeisenberlin.deMerch bekommt ihr hier.Und auch beim twitchen seid ihr gern gesehen: immer montags 19.30 Uhr hier.
Kino, Freibäder, Post und Kinderklinik: Vieles, was zu DDR-Zeiten selbstverständlich war, gibt es in meiner ostdeutschen Kreisstadt heute nicht mehr. Der Nahverkehr ist eine Katastrophe und überall bröckelt die wertewestliche Fassade. 36 Jahre nach dem Mauerfall wird es Zeit für einen Vergleich. Von Susan Bonath
Nach dem Mauerfall war die Arbeitswelt mit ihren Volkseigenen Betrieben von heute auf morgen Vergangenheit. Millionen von Arbeitnehmern mussten sich plötzlich ihren Platz im Arbeitssystem des Kapitalismus suchen. Lieb gewonnene Jobgarantien gab es nicht mehr. Mühsam erarbeitete Qualifikationen wurden teilweise nicht mehr anerkannt, manche Berufe gab es auf einmal nicht mehr, dafür war Selbstständigkeit aufWeiterlesen
Der 9. November, Deutschlands Schicksalstag. In Mödlareuth (Lkr. Hof) im Deutsch-Deutschen Museum erinnert man sich heute an den Mauerfall von 1989 - und feiert eine Museumserweiterung. In München wird der Opfer der NS-Pogromnacht von 1938 gedacht.
Wir veröffentlichen diese Extra-Podcastfolge am 9. November 2025, denn an diesem Tag erinnert sich ganz Deutschland an den Mauerfall, der das Ende der DDR eingeläutet hat. Zu 35 Jahre Deutsche Einheit am 1. Oktober gab es unter dem Motto „Getrennt vereint“ eine ganz besondere Talkshow aus dem Schweriner NDR Landesfunkhaus im NDR Fernsehen: Dabei hat Tagesthemen-Moderatorin Jessy Wellmer, die übrigens selbst aus Güstrow stammt, mit spannenden Gästen über die DDR, die Vergangenheit und über den Stand der Wiedervereinigung heute gesprochen. Was klappt schon gut? Was fehlt noch? Was hat wer erlebt? - Im Talk dabei sind Laura Larsson, Theresia Crone, Adriana Lettrari, Ilko-Sascha Kowalczuk, Robert Dahl und Martin Neuhaus. Host der Podcast-Folge: Mirja Freye Vorbereitung: Tabea Schröder, NDR Landesfunkhaus Schwerin Redaktion: Judith Greitsch, NDR Landesfunkhaus Schwerin Lob, Anregungen, Ideen? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App der ARD Audiothek - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge :-) Die komplette Sendung „Getrennt vereint - Der Talk mit Jessy Wellmer“ findet ihr hier: https://www.ardmediathek.de/video/getrennt-vereint-der-talk-mit-jessy-wellmer/getrennt-vereint-der-talk-mit-jessy-wellmer/ard/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM3Njc3MF9nYW56ZVNlbmR1bmc Weitere Infos zu der Veranstaltung bekommt ihr hier: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/deutsche-einheit-im-gespraech-jessy-wellmer-beim-ndr-talk,wellmer-108.html Weitere Folgen von MV im Fokus - bitte hier entlang: https://www.ardaudiothek.de/sendung/mv-im-fokus-darueber-spricht-mecklenburg-vorpommern/urn:ard:show:452c3852b1f67ab5/ Unsere Podcast Empfehlung: „DNA des Ostens“ (MDR) Host ist die Schauspielerin Anna Thalbach. Spannend erzählt geht es in den Folgen um Unterschiede zwischen Ost und West, die es nach wie vor gibt und woran sie sich besonders festmachen. https://www.ardaudiothek.de/sendung/dna-des-ostens/urn:ard:show:02145a11a7bf361d/
Der gebürtige Wittenberger Johannes Glaubig über seine Erlebnisse vor dem Mauerfall. (Autor: Oliver Jeske)
Der gebürtige Wittenberger Johannes Glaubig über seine Erlebnisse vor dem Mauerfall. (Autor: Oliver Jeske)
Svenni soll einen Schulaufsatz darüber schreiben, ob der Mauerfall heute noch so möglich wäre. Heikos knallharte Analyse: Auf gar keinen Fall. - Allein schon das Tanzen auf der Mauer. Viel zu gefährlich. Dürfte heute keiner mehr.
Nach dem Mauerfall 1989 folgte vor 35 Jahren die Wiedervereinigung, die vor allem das Leben im Osten Deutschlands veränderte und alle Lebensbereiche umfasste: Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, alltägliches Leben und nicht zuletzt auch die Kunst. In dieser Episode von „Die Kulturmittler:innen“ diskutieren Amira El-Ahl, Sarah Alberti und Susanne Weiß über die Bedeutung der Kunst in der Erinnerungskultur. Dabei geht es insbesondere um Kunst in der DDR und das Zentrum für Kunstausstellungen der DDR (ZfK), aus dessen Bestand im Jahr 1991 ca. zehntausend Werke an das ifa überführt wurden. Sie beleuchten die Bedeutung von Kunstwerken als Träger von Erinnerungen und Identität, die Herausforderungen der Aufarbeitung der DDR-Kunst nach 1990 und reflektieren die Wahrnehmung der Ostkunstszene in der heutigen Gesellschaft. Anlässlich des 35. Jubiläums der Wiedervereinigung findet am 9. November 2025 im Hamburger Bahnhof in Berlin die Diskussion „Aktuelle künstlerische Perspektiven auf die Folgen der Wiedervereinigung“ statt. Dort spricht Dr. Sarah Alberti mit den vier Künstler:innen Dana Lorenz, Sophia Kesting, David Polzin und Eric Meier über deren Perspektiven auf die Folgen der Wiedervereinigung und ihre jeweiligen künstlerischen Ansätze. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem ifa – Institut für Auslandsbeziehungen und dem Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. • Mehr Infos zur Veranstaltung im Hamburger Bahnhof am 9. November 2025: https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/hamburger-bahnhof/veranstaltungen/detail/aktuelle-kuenstlerische-perspektiven-auf-die-folgen-der-wiedervereinigung-2025-11-09-150000-149700/ • ifa Online-Ausstellung „Publik machen“: https://agora.ifa.de/de/ausstellung/publik-machen-388316 • ifa über das ZfK: https://agora.ifa.de/de/themen/zfk-neu • Wüstenrot Stiftung – Förderung der Erschließung des ifa Kunstbestandes: https://wuestenrot-stiftung.de/ifa-kunstbestand-erschliessung-sicherung-und-sichtbarmachung/ Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.ifa.de/ Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, senden Sie uns gerne eine E-Mail an podcast@ifa.de.
In der aktuellen Podcastfolge sprechen der Gastgeber Axel Metz und die Sängerin Nicole über ihre anstehende „Carpe Diem Tour“ und den Tourauftritt in Limbach-Oberfrohna. Das Gespräch beleuchtet Nicoles Erfahrungen als westdeutsche Künstlerin, die bereits vor dem Mauerfall in der DDR aufgetreten ist, wobei sie betont, dass es ihr dabei um die Menschen und die Musik ging und nicht ums Geld. Sie reflektiert über die Veränderungen im Publikum nach der Wiedervereinigung, das nun euphorischer und offener sei. Weiterhin äußert sich Nicole kritisch über den modernen Eurovision Song Contest, der ihrer Meinung nach zu laut, schrill und zu wenig auf das Lied fokussiert sei. Abschließend spricht sie über ihre langjährige Freundschaft und musikalische Zusammenarbeit mit dem Texter Heinz Rudolf Kunze und die bleibende Popularität der Musik der 80er Jahre. Nicole singt am 09. November 2025 in der Stadthalle in Limbach Oberfrohna bei Chemnitz.
Am Abend des 9. November 1989 verändert ein unscheinbares Stück Papier die Weltgeschichte. Günter Schabowski, Mitglied des Zentralkomitees der SED, liest während einer langweiligen Pressekonferenz einen Zettel vor und stammelt sich in die Geschichtsbücher. Mit den Worten „Das tritt nach meiner Kenntnis…sofort, unverzüglich“ verkündet er aus Versehen die Grenzöffnung der DDR. Der Zettel ging durch viele Hände, die Information war mit einer Sperrfrist belegt. War der Mauerfall einzig und allein der Fauxpas von Schabowski? Zusammen mit Historiker Dr. Christoph Classen rekonstruieren wir den Weg des legendären Zettels.
Der gebürtige Wittenberger Johannes Glaubig über seine Erlebnisse vor dem Mauerfall. (Autor: Oliver Jeske)
Der gebürtige Wittenberger Johannes Glaubig über seine Erlebnisse vor dem Mauerfall. (Autor: Oliver Jeske)
Günther de Bruyn, der sanfte Chronist der Mark Brandenburg, der mit seinen vielen Büchern als Kulturhistoriker, Essayist, Herausgeber und Romancier eine begeisterte Leserschaft fand - vor dem Mauerfall, aber noch mehr danach. Heute Vormittag nun wurde für ihn eine Gedenktafel an seinem Geburtshaus in Berlin-Britz enthüllt, in der Buschkrugallee 144. radio3-Reporter Tomas Fitzel war dabei.
Olli und Silvana haben sich wieder einen Gast dazu geholt - und zwar einen, den ihr schon kennt. Es handelt sich um Heiko, der im Januar schon über seine Zeit in Westberlin und seine Arbeit beim Waffenhändler und kuriose Begegnungen erzählt hat. Weil er noch so viele Geschichten auf Lager hat, und wir die Rückmeldung bekommen haben, dass ihr darauf Lust habt, hat sich Olli nochmal mit ihm zusammen gesetzt und über die Zeit kurz nach dem Mauerfall 1989 gesprochen. Denn das war ja im November vor genau 26 Jahren. Ihr wisst: Ihr könnt immer gern schreiben, per Instagram oder auch per Mail. Die Adresse findet Ihr auf der Internetseite heisseeisenberlin.deMit Merch-Kauf unterstützt ihr Heisse Eisen und könnt ein Zeichen setzen, zu welcher Community Ihr gehört - Verband hin oder her.Und beim Twitchen seid ihr auch immer gern gesehen - folgt einfach https://www.twitch.tv/heisseeisenpodcast
Am 9. November 1989 packten wir unsere Sachen und fuhren los – direkt ins Glück. Wir erinnern an die Zeit zwischen Mauerfall und Einheitsfeier und fragen: Wo ist dieses Glück der Einheit und Demokratie heute? Was haben wir daraus gemacht? Müller vom Hofe, Sophie / Westphalen, Andreas von www.deutschlandfunkkultur.de, Lange Nacht
Immer wieder hat es an einem 9. November große politische Ereignisse gegeben, die für die deutsche Geschichte prägend waren: Revolution, Pogrom, Mauerfall. Wir werfen einen Blick auf diesen offenbar besonderen Tag und die damaligen Ereignisse - und was ein Zeitzeuge aus Trier im Jahre 1989/1990 nach dem Fall der Berliner Mauer erlebte.
Berlin steht wie keine andere Stadt weltweit für Freiheit. Mit dem Fall der Mauer 1989, haben die Menschen und ihr Mut, sich für ihre Freiheit einzusetzen, Geschichte geschrieben. Aber was bedeutet es heute, Freiheit zu leben – und sie gegen Unterdrückung zu verteidigen? Anlässlich der ersten Berlin Freedom Week, einer stadtweiten Veranstaltungswoche rund um Freiheit und Demokratie, haben wir uns an der East Side Gallery mit zwei Menschen getroffen, deren Lebenswege die Freiheitskämpfe zweier Generationen spiegeln: Frank Ebert, ehemals Oppositioneller in der DDR und heute Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Anna ist Projektkoordinatorin bei Libereco, Aktivistin aus Belarus und seit ihrer Jugend in der Opposition engagiert. Sie berichtet von den brutalen Repressionen in Belarus, die selbst friedlichen Protest im Keim ersticken. Für sie ist der Spaziergang entlang der East Side Gallery eine Warnung: „Man muss nie vergessen“, sagt sie: „So schnell wie diese Mauer gefallen ist, so schnell kann sie wieder aufgebaut werden.“
Musiker, Kinderliedermacher Ralf Kleinschmidt - der ZWULF - aus dem in der ehem. DDR sehr bekannten Kinderlieder-Duo ULF & ZWULF. Vom Sandmännchen, über kritische Texte und Karriere in der DDR, und wie es nach dem Mauerfall weiterging. Während wir im Westen mit den Lieder von Fredrik Vahle oder Rolf Zuckowski groß geworden sind, waren es im Osten Ulf & Zwulf. Zeit für eine Retrospektive.
Nach dem Mauerfall sind Millionen Ostdeutsche, vor allem junge Frauen, in den Westen abgewandert. Mittlerweile kehren einige von ihnen zurück, um in ihrer Heimat etwas zu bewegen. Andere bleiben ganz bewusst in Sachsen, um mitzugestalten. Gerlach, Alexandra www.deutschlandfunk.de, Das Wochenendjournal
Von heute auf morgen ändert sich alles! Was früher richtig war, ist heute falsch und umgekehrt. Klingt abgefahren? Aber genauso hat es sich für 16 Millionen Menschen angefühlt, die sich nach dem Ende der DDR in einem völlig neuen Land zurechtfinden mussten. "DER BRUCH" - Frauen zwischen Ost und jetzt" erzählt von ostdeutschen Frauen, die nach dem Mauerfall ihr Schicksal in die Hände genommen haben. Wie sie diese krisenreiche Zeit bewältigt haben, ist nicht nur spannend, sondern auch lehrreich und vielleicht aktueller denn je.
Evelyn Zupke, die SED‑Opferbeauftragte des Deutschen Bundestags, spricht in dieser Folge über ihre Arbeit für die Opfer in der DDR, aber auch von ihrer eigenen Kindheit im Osten und wie sie von einem angepassten Kind langsam zur Widerstandskämpferin wurde.
Hendrik Bolz ist kurz vor dem Mauerfall geboren und in den Nullerjahren der Nachwendezeit in einem Stralsunder Plattenbauviertel aufgewachsen. Gewalt auf der Straße und rechtes Gedankengut thematisiert er auch In seinen Songs als Rapper Testo. Wir wiederholen ein Gespräch vom März 2022.
Am Montag hört ihr wieder eine neue Folge von 11KM. Bis dahin empfehlen wir euch zum Tag der Deutschen Einheit einen 11KM Classic vom 27. Mai 2024. In "Ossi oder Wessi - wem gehört das Dorf?" erzählen wir die Geschichte von einem Dorf in Mecklenburg, Ostdeutschland. Ende der 90er wehren sich die Einwohner gegen einen "Wessi", der nach dem Mauerfall den halben Ort aufgekauft hat – inklusive Gemeindehaus, Konsum-Laden und Kläranlage. Ein Kampf nicht nur um Grundstücke, sondern um ganze Identitäten. Hier geht's direkt zur Folge: https://1.ard.de/11KM_Mecklenburg_Dorf?=fd
Wir beginnen das heutige Programm mit einer Diskussion über die Notwendigkeit Europas, die Verteidigung an den östlichen Grenzen angesichts der russischen Aggressionen zu überdenken. Die neuen russischen Drohnenangriffe auf den europäischen Luftraum werden als eine reale und unmittelbare Bedrohung für die NATO angesehen. Danach sprechen wir über die Schweiz, wo die Wähler in einer Volksabstimmung am Sonntag mit knapper Mehrheit für die Einführung elektronischer Personalausweise gestimmt haben. Unser Wissenschaftsthema ist einer Studie gewidmet, die letzte Woche in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde und unser Verständnis der menschlichen Evolution neu definiert. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einem umstrittenen Wandbild von Banksy, das an der Wand des Londoner High Court erschienen war und später von den Behörden entfernt wurde. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und der deutschen Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Subordinating Conjunctions – Part 2. Es geht um den Tag der Deutschen Einheit, der seit der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 jedes Jahr als nationaler Feiertag gefeiert wird. Obwohl der Mauerfall schon knapp ein Jahr früher stattfand, dauerte es, bis das Gebiet der DDR und damit die neuen Bundesländer an die Bundesrepublik angeschlossen wurden. Für viele ist Romy Schneider die schönste deutsche Frau und eine der besten deutschen Schauspielerinnen aller Zeiten. Ihre Beziehung zu Alain Delon ließ bei der deutschen Öffentlichkeit und der Klatschpresse die Herzen höherschlagen. Unsere Redewendung der Woche ist Einen Korb geben. Sie passt perfekt auf die Geschichte dieser deutschen Ikone. Europa überdenkt die Verteidigung seiner östlichen Grenzen gegen russische Bedrohungen Knappes Ja für nationalen elektronischen Personalausweis in der Schweiz Neue Studie: Ist die menschliche Evolutionsgeschichte komplexer als bisher angenommen? Banksy-Bild von Fassade des Londoner High Court entfernt Tag der Deutschen Einheit Das Leben der Romy Schneider
Zwei tote Mitglieder der jüdischen Gemeinde nach Anschlag vor einer Synagoge in Manchester, Proteste in Italien nach Festsetzung eines internationalen Hilfskonvois auf dem Weg in den Gazastreifen durch Israel, Museum in Mödlareuth dokumentiert Teilung des Ortes vor dem Mauerfall, ARD-DeutschlandTREND zum Tag der Deutschen Einheit, Weitere Meldungen im Überblick, Trompeter Ibrahim Maalouf kombiniert klassische arabische und europäische Musuk, Das Wetter Korrektur: Die Sendung wurde nachträglich bearbeitet.
Wir beginnen das heutige Programm mit einer Diskussion über die Notwendigkeit Europas, die Verteidigung an den östlichen Grenzen angesichts der russischen Aggressionen zu überdenken. Die neuen russischen Drohnenangriffe auf den europäischen Luftraum werden als eine reale und unmittelbare Bedrohung für die NATO angesehen. Danach sprechen wir über die Schweiz, wo die Wähler in einer Volksabstimmung am Sonntag mit knapper Mehrheit für die Einführung elektronischer Personalausweise gestimmt haben. Unser Wissenschaftsthema ist einer Studie gewidmet, die letzte Woche in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde und unser Verständnis der menschlichen Evolution neu definiert. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einem umstrittenen Wandbild von Banksy, das an der Wand des Londoner High Court erschienen war und später von den Behörden entfernt wurde. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und der deutschen Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Subordinating Conjunctions – Part 2. Es geht um den Tag der Deutschen Einheit, der seit der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 jedes Jahr als nationaler Feiertag gefeiert wird. Obwohl der Mauerfall schon knapp ein Jahr früher stattfand, dauerte es, bis das Gebiet der DDR und damit die neuen Bundesländer an die Bundesrepublik angeschlossen wurden. Für viele ist Romy Schneider die schönste deutsche Frau und eine der besten deutschen Schauspielerinnen aller Zeiten. Ihre Beziehung zu Alain Delon ließ bei der deutschen Öffentlichkeit und der Klatschpresse die Herzen höherschlagen. Unsere Redewendung der Woche ist Einen Korb geben. Sie passt perfekt auf die Geschichte dieser deutschen Ikone. Europa überdenkt die Verteidigung seiner östlichen Grenzen gegen russische Bedrohungen Knappes Ja für nationalen elektronischen Personalausweis in der Schweiz Neue Studie: Ist die menschliche Evolutionsgeschichte komplexer als bisher angenommen? Banksy-Bild von Fassade des Londoner High Court entfernt Tag der Deutschen Einheit Das Leben der Romy Schneider
Zwei tote Mitglieder der jüdischen Gemeinde nach Anschlag vor einer Synagoge in Manchester, Proteste in Italien nach Festsetzung eines internationalen Hilfskonvois auf dem Weg in den Gazastreifen durch Israel, Museum in Mödlareuth dokumentiert Teilung des Ortes vor dem Mauerfall, ARD-DeutschlandTREND zum Tag der Deutschen Einheit, Weitere Meldungen im Überblick, Trompeter Ibrahim Maalouf kombiniert klassische arabische und europäische Musuk, Das Wetter Korrektur: Die Sendung wurde nachträglich bearbeitet.
DDR, Mauerfall, Wiedervereinigung: All das kennt Fanny, 27, nur aus Erzählungen. Dennoch ist ihre ostdeutsche Identität für sie nach wie vor wichtig. Sie erzählt, warum das so ist. Und wir fragen, ob es vielen aus der Gen Z so geht.**********Ihr hört: Moderation: Rahel Klein Gesprächspartnerin: Fanny Bartsch, 27, in Thüringen geboren Gesprächspartner: Daniel Kubiak, Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an Info@deutschlandfunknova.de
Heute gebe ich euch einen relativ oberflächlichen Überblick über den Mauerfall und alles was dazu gehört - viel Spaß!
•Doku-Drama• Der Fall der Mauer war nicht für alle ein glücklicher Neustart. Der ostdeutsche Kriminalist Eckbert Klüsener verlor nach der Wende unter anderem seine Professur an der Humboldt-Uni - und musste als Privatdetektiv neu anfangen. Von Ferdinand Klüsener und Bernhard La Dous WDR 2013 www.wdr.de/k/hoerspiel-newsletter Von Ferdinand Klüsener und Bernhard La Dous.
In dieser Sonderausgabe meldet sich Anna Engelke vom NATO-Gipfel in Den Haag und bespricht mit Kai Küstner die historischen Ergebnisse. Die Mitgliedsstaaten haben am Mittwoch eine massive Erhöhung ihrer Verteidigungsausgaben beschlossen. Spätestens ab 2035 wollen sie jährlich fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung und Sicherheit investieren. Das ist das größte Aufrüstungsprogramm seit dem Mauerfall, erklärt Kai Küstner. 3,5 Prozent der Investitionen sind für Truppen und Waffen vorgesehen, der Rest für Infrastruktur wie Bahn, Flughafen oder auch Cybersicherheit. NATO-Generalsekretär Marc Rutte schmeichelte dem amerikanischen Gast auffallend und nannte Trump an einer Stelle sogar "Daddy”, was ihm auch Kritik einbrachte. Gleichzeitig versuchte Rutte auf der Abschluss-Pressekonferenz alle Zweifel an der Beistandspflicht Washingtons zu zerstreuen: „Die USA stehen unverbrüchlich zur NATO. Und zu Artikel 5. Wie oft müssen sie das denn noch sagen?“ Ein Angriff auf einen NATO-Mitgliedsstaat sei ein Angriff auf alle, heißt es in der Abschlusserklärung. „Aus europäischer Sicht ist der Gipfel gut gelaufen“, so das Fazit von Anna Engelke, und empfiehlt den Europäern, sich unabhängiger von den USA zu machen. In der Ukraine habe man gesehen, was passiert, wenn man sich nicht verteidigen kann. Deshalb müsse man eben mehr in die Verteidigung stecken. Was auf dem NATO-Gipfel beschlossen wurde https://www.tagesschau.de/ausland/europa/nato-gipfel-ergebnisse-100.html Irans Atomprogramm weniger geschwächt als gedacht? https://www.bbc.com/news/articles/ckglxwp5x03o Deutsche Verteidigungsausgaben: https://www.bmvg.de/de/presse/deutlicher-anstieg-des-verteidigungshaushalts-ab-2025-5958092 Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html punktEU – Anna Engelke zu Gast im Europa Podcast bei Kathrin Schmid https://1.ard.de/punkteu Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Hanka Kupfernagel ist eine der erfolgreichsten deutschen Radsportlerinnen. Über 20 Jahre hat sie den Frauenradsport geprägt. Im Querfeldein ist sie viermalige Weltmeisterin und hat viele weitere Titel gewonnen. (00:00:00) Intro (00:01:28) Begrüßung Hanka Kupfernagel (00:02:57) WM-Rad 2005 (00:05:04) Zwei Jahrzehnte Frauenradsport (00:09:30) Wie ist der Radsport in dein Leben getreten? (00:14:37) Was hat dich an der Sportschule gereizt? (00:17:20) Wie bist du zum Querfeldeinsport gekommen? (00:19:54) Wende und Mauerfall (00:25:05) Weltmeisterin in Colorado Springs und weitere Titel (00:31:43) Konntest du davon leben? (00:35:53) Hanka Kupfernagel und das Crossrad (00:41:49) Welches Skillset macht dich so erfolgreich? (00:44:34) Wann entscheidet man aufzuhören? (00:47:20) Was macht Hanka Kupfernagel 2025? (00:55:29) LOTTO Thüringen Ladies Tour (01:02:45) Zukunft des Frauenradsports (01:07:38) Zuschauerfragen (01:31:03) Outro und Termine (01:34:03) King Gizzard and The Lizzard Wizzard – Phantom Island Jacquie Phelan über Mountainbikes und Charlie Cunningham: „Is your audience near a chair?“ Ariane Richter über Atlas Mountain Race und Gran Guanche: Was reizt dich so am Ultracycling, Ariane Richter? Wiebke Lühmann fährt per Rad durch Afrika: Warum fährst du bis nach Kapstadt, Wiebke Lühmann? Vera Hohlfeld über die Absage der Lotto Thüringen Ladies Tour 2025: Warum hast du die Thüringen-Rundfahrt abgesagt, Vera Hohlfeld? Hier kommt ihr zur Ausstellung über Gustav Mesmer: https://www.muensingen.de/de/Freizeit-Kultur/Kultur-Kunst/Kunstraum-Zehntscheuer-Gustav-Mesmer Hier könnt ihr uns bei Steady unterstützen: https://steadyhq.com/de/antritt/about Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/antritt >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/antritt-hanka-kupfernagel-ueber-querfeldein-frauenradsport-und-ihre-karriere