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Die Postauto AG bekommt vom Bundesamt für Strassen Astra die Bewilligung für Testfahrten mit ihrem führerlosen Taxi. Dieses soll ab 2028 auf einem 600 Kilometer grossen Netz auf Abruf in der Ostschweiz unterwegs sein. Weitere Themen: · Der Bundesrat stellt sich mit seinem Frühfranzösischentscheid gegen die Ostschweizer Kantone. · Die Stadler Rail kauft in Weinfelden Land mit Gleisen für Rollmaterialtests. · Die Schweizer Segelflieger trafen sich in Schänis zu den Schweizermeisterschaften - eine Reportage aus dem Cockpit.
Neue Aufnahmen aus der Ostschweiz, mit dem Jodlerklub Herisau-Säge und der Jodelgruppe klancanto. In dieser Ausgabe der «Fiirabigmusig» stehen zwei aktuelle Produktionen aus der Ostschweiz im Mittelpunkt. Im Zentrum steht die neue CD «Glück & Säge» des Jodlerklubs Herisau-Säge. Ergänzt wird die Sendung durch Aufnahmen der Jodelgruppe klancanto, die sich nach über 15 Jahren gemeinsamen Musizierens von ihrem Publikum verabschiedet. Der Jodlerklub Herisau-Säge gehört zu den traditionsreichen Jodlerformationen der Ostschweiz. Seine Wurzeln reichen zurück bis ins Jahr 1932, als Turner des Turnvereins Herisau-Säge ein Jodel-Doppelquartett gründeten. Heute zählt der Klub 20 aktive Jodlerinnen und Jodler. Traditionelle Zäuerli und das Schweizer Jodelliedgut bilden die Grundlage ihres musikalischen Schaffens. Mit der neuen CD «Glück & Säge» präsentiert der Chor aktuelle Aufnahmen und zeigt die Vielfalt seines Repertoires. Die Sendung stellt ausgewählte Titel vor. Einen zweiten Schwerpunkt bilden Aufnahmen der Jodelgruppe klancanto. Die Formation hat bekanntgegeben, dass sie sich im Juni 2026 auflösen wird. Nach zahlreichen Konzerten im In- und Ausland, Auftritten in Kirchen, Konzertsälen und an privaten Anlässen endet damit eine über 15-jährige gemeinsame musikalische Reise. Mit ihrer Abschieds-CD «Wenn mir zäme singed» hinterlässt die Gruppe ein klingendes Erinnerungsstück.
In der Holzensteiner Badi in Romanshorn fehlt im Moment das Floss im Bodensee. Grund dafür ist der niedrige Wasserstand. Falls Badegäste in den See springen, könnte es gefährlich werden. Wann das Floss ins Wasser kann, ist derzeit noch unklar. Weitere Themen: · Der Herisauer Gemeindepräsident Max Eugster wird bei den Wahlen 2027 nicht mehr antreten. · Die Arbeitslosenquote in der Ostschweiz ist im Mai nahezu unverändert geblieben. Das zeigen die neuen Zahlen der Kantone – und diese liegen überall deutlich unter dem schweizweiten Schnitt. · Der Kanton Graubünden reduziert seine Ausgaben für den Herdenschutz erneut. Unter dem Strich ändert sich jedoch nichts, da der Bund neu mehr zahlt. · Der Kanton Graubünden stellt rund fünf Millionen Franken bereit, damit gewisse Schutzbauten in den nächsten zwei Jahren instand gehalten werden können. Knapp 30 Schutzbauten werden verbessert. · Simona Caminada ist die neue Direktorin des rätoromanischen Radio und Fernsehens RTR. Die Bündnerin verfügt über 15 Jahre SRG-Erfahrung und war zuletzt SRF-Korrespondentin in Italien. · Bei einer Frontalkollision in Dippishausen bei Kreuzlingen ist gestern Nachmittag ein Autofahrer ums Leben gekommen. Er kollidierte mit einem Lastwagen.
Ein neues Buch stellt die Werdegänge und Werke von Architektinnen in der Ostschweiz vor. Geschrieben wurde es von der Kunsthistorikerin Nina Keel. Sie hat die Geschichte der Architektinnen von früher recherchiert und Architektinnen, die heute leben und arbeiten, interviewt. Weitere Themen: · Das Herisauer Gemeindeparlament, der Einwohnerrat, hat die Initiative «Obstmarkt Herisau – keine Zwängerei, ein Nein ist ein Nein» für gültig erklärt. Welche Auswirkungen hat diese Initiative auf die abgespeckte Variante, an der der Gemeinderat arbeitet? · Wie soll man als Lehrperson reagieren, wenn Aufsätze von Schülerinnen mit künstlicher Intelligenz geschrieben wurden? Und wie kann man den Schülern die neue Technologie beibringen. Fragen, welche heute Thema waren am ersten Ostschweizer AI-Festival. · Der tiefe Wasserstand am Bodensee bereitet den Badi-Betreibern Probleme. Bei vielen können die Flösser noch nicht auf den See.
Verschiedene Seiten haben rund um den Streit in der Teppichetage informiert und Interviews gegeben. Eine klare Strategie kann Kommunikationsexpertin Bettina Zimmermann nicht erkennen. Weitere Themen: · Aussergewöhnliche Trockenheit in der Ostschweiz und tiefer Wasserstand am Bodensee. · Anlässliches des Besuches des polnischen Präsidenten in der Schweiz: Wie leben Polinnen und Polen in der Ostschweiz?
Mitte Dezember fahren Zug und Bus nach einem neuen Fahrplan. Dieser bringt einige Änderungen. Auch für die Ostschweiz und Graubünden. Weitere Themen: · Neues Gesundheitsleitbild Graubünden wird von Spital- und Heimverband begrüsst · Stadt Wil muss über drei Steuerfüsse abstimmen lassen
Die Immobilienpreise im Grossraum Zürich steigen seit Jahren. Darum ziehen immer mehr Menschen in den nahen, ländlichen Raum. Das spürt beispielsweise die Gemeinde Glarus Nord. Der Zuwachs hat für die Gemeinde Vor- und Nachteile. Weitere Themen: · Die Brustkrebs-Vorsorge für Frauen in St. Gallen, Glarus und den beiden Appenzell wird fortgesetzt. · Der Thurgauer Wirtschaft geht es besser als erwartet. · Die Empa forscht zu PFAS-freier Kleidung.
In Zug ist vor wenigen Tagen das neue Strandbad eröffnet worden. Trotz Sanierung und Ausbau für rund 13 Millionen Franken ist die Anlage nicht überall hindernisfrei. Rollstuhlfahrende stören sich an über zehn Zentimeter hohen Absätzen. Weiter Themen · AG Aargauer Vorschulkinder: jedes Vierte hat Mühe mit Deutsch · SG Gratis-Mammografie in der Ostschweiz: dank Krebsliga gerettet · BE Eidgenössisches Musikfest 2026: die Eröffnungsfeier startet heute in Biel
Die Brustkrebs-Vorsorge für Frauen in der Ostschweiz wird fortgesetzt. Das Mammografie-Programm der Krebsliga Ostschweiz war aufgrund tieferer Beiträge der Krankenkassen gefährdet. Nun übernimmt die Krebsliga die Mehrkosten selbst, muss dafür aber auch Stellen abbauen. Weiter in der Sendung: · Der Stromkonzern Axpo fordert, dass nicht der Kanton, sondern der Bund über Windräder entscheidet. Und das, obwohl die Axpo eigentlich im Besitz der Nordostschweizer Kantone ist. Unter Ostschweizer Energiepolitikern sorgt diese Forderung für geteilte Meinungen.
Knapp 1000 Mitarbeitende von neun grossen Firmen in der Ostschweiz und Liechtenstein haben in den letzten anderthalb Jahren ihr Pendelverhalten geändert: Sie fahren mit dem ÖV, dem Velo oder zu Fuss zur Arbeit statt mit dem Auto. Der Kanton St. Gallen zieht eine positive Zwischenbilanz. Weitere Themen: · Weil es im Bündner Süden immer mehr Wildschweine gibt, greift der Kanton Graubünden dieses Jahr wieder durch. Im Sommer werden die Wildschweine erneut zum Abschuss freigegeben. · Nach der Glarner Landsgemeinde folgen nun auch die drei Glarner Gemeinden. Das Memorial der Gemeindeversammlungen soll in Zukunft digital sein.
In der Netstal Maschinenfabrik in Näfels im Kanton Glarus ist am Samstagnachmittag ein Grossbrand ausgebrochen. Das Fabrikdach brannte und es gab eine kleine Detonation. Verletzt wurde laut Polizei niemand. 100 Einsatzkräfte waren vor Ort. Weiter in der Sendung: · Ehemaliger Assistenzarzt einer privaten Klinik in der Ostschweiz wurde wegen Urkundenfälschung verurteilt. · 52. Mammut Flossrennen mit über 20'000 Zuschauerinnen und Zuschauern entlang der Sitter und Thur · Sport, Handball: HC Arbon steigt auf in NLB. · Klosterfrauen früher und heute: Das Kulturmuseum St. Gallen widmet die aktuelle Ausstellung dem klösterlichen Leben hinter Mauern.
Stadt und Kanton St. Gallen wollen im Gründenmoos am Stadtrand kein einzelnes Sport-Grossprojekt. Sie verhandeln für Einzelprojekte mit Vereinen, Verbänden und Geldgebern. Unter anderem mit dem Immobilienunternehmen Admicasa. Dieses hat Anfangs Jahr sein Interesse am Gründenmoos bekannt gemacht. Weitere Themen: · SG: Neues Stipendiengesetz kommt in der Vernehmlassung gut an · OCH: Waldbrandgefahr in der Ostschweiz steigt wegen anhaltender Trockenheit · OCH: Regionale und überkantonale Zusammenarbeit bei Frauenhäusern und Schutzunterkünften von allen Seiten erwünscht · SG: Die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke haben 2025 mit leicht mehr Umsatz und einem deutlich besseren operativen Ergebnis abgeschlossen · Worte des Monats April: Von Klischees und einem begrabenen Kriegsbeil am Bodensee
Ein neuer Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Deutschland soll klären, wo genau die Grenze zwischen den beiden Ländern verläuft. Dies ist vor allem beim Bodensee heikel. Dort weiss bis heute niemand so genau, wem welcher Teil gehört. Und auch mit dem neuen Vertrag wird sich daran nichts ändern. Weiter in der Sendung: · Der neue OLMA-Verwaltungsratspräsident heisst Markus Streckeisen. Er ist in der Ostschweiz aufgewachsen. Im 3-Fragen-Interview spricht er über seine Motivation, die Arealentwicklung und darüber, was er als Erstes anpacken möchte.
Der Abstiegskampf ist entschieden und der FC Winterthur wird sich aus der Super League verabschieden. Der FCW hat das wichtige Spiel gegen den Grasshopper Club 0:2 verloren – und das lag wirklich nicht am Schiedsrichter. Der Tabellenletzte war nicht bereit, während GC tief in die Motivations-Trickkiste gegriffen hat: Mit einem neuen Vertrag für Captain Amir Abrashi und der Trennung von Chief Business Officer Christoph Urech. Mario Frick hat sein vorerst letztes Spiel gegen den Lieblingsrivalen aus St. Gallen erlebt – aber natürlich nicht, ohne vorher noch einen Gruss in die Ostschweiz zu schicken. Die Stürmersituation bei den Young Boys wird mit jeder Woche bizarrer. Der FC Zürich lässt sich erneut auskontern. Und beim FC Basel sorgt ein Brand im Stadion dafür, dass der Club derzeit noch nicht weiss, wie er die nächsten Heimspiele austragen soll. Das alles und noch mehr in der 338. Folge des Fussball-Podcasts «Dritte Halbzeit». Die Themen: 00:00 Werbung: Spezialangebot von Blue Sport 00:25 Intro 01:15 Das Ende der Qualifikation 11:11 Winterthur wird absteigen 25:58 Abrashi-Vertrag und Urech-Aus 31:14 St. Gallen und die Cup-Last 42:19 Chris Bedia lässt sich nicht beirren 54:20 Kontern und siegen gegen den FCZ 01:02:18 Feuer im St.-Jakob-Park Tickets für den Live-Podcast mit Mauro Lustrinelli: hier In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Der Thurgauer Regierungsrat hat eine vom Bund vorgeschlagene Weisung zu PFAS-Höchstgehalten in Lebensmitteln abgelehnt. Er befürchtet Nachteile für die einheimische Landwirtschaft. Gleichzeitig teilt der Kanton mit, dass er ab Mai Milch und Böden auf PFAS untersuchen lassen wird. Weiter in der Sendung: · Ein Serbe gilt als Hauptverdächtiger beim Gewaltdelikt in Au, bei welchem vier Personen zum Teil schwer verletzt wurden · Der Kanton Zürich erklärt den Lehrermangel als beendet. In der Ostschweiz ist davon noch nichts zu spüren · In St. Gallen soll eine der grössten Moscheen der Ostschweiz entstehen · Mondmission der Artemis 2: In der Nacht auf Samstag soll die Crew auf der Erde landen. Der Gossauer Raumfahrt-Experte Men J. Schmidt erklärt die Hintergründe
Die Christlich-Soziale Partei St. Gallen gibt es seit März nicht mehr. An der letzten Generalversammlung wurde einstimmig die Auflösung beschlossen. Eine 115-jährige Politgeschichte geht damit zu Ende. Ein Blick zurück. Weitere Themen: · Neues St. Galler Volksschulgesetz in der Vernehmlassung: Verband der Schulleiterinnen und Schulleiter äussert sich · Arbeitslosenquote in der Ostschweiz sinkt in allen Kantonen · Wiler Eltern müssen mehr für Mittagstisch bezahlen · So will Glarus seine Steuerverwaltung digitaler machen
Im Streit mit der Weissen Arena um Ticketvergünstigungen ist die St. Galler Gemeinde Gams bereit, bis vor das höchste Schweizer Gericht zu gehen. An der Bürgerversammlung gaben die Bürgerinnen und Bürger dem Verwaltungsrat grünes Licht für das Vorgehen und die dafür benötigten 0.5 Millionen Franken. Weitere Themen: · OCH: Rolle der Ostschweiz im neuen Raumkonzept Schweiz des Bundes gestärkt · SG: Umfahrung Wattwil ist in der Nacht auf 1. April zwischen Flooz und Brendi wegen Sanierungsarbeiten gesperrt
Zum Wochenanfang veröffentlichten die Kantonspolizeien die Kriminalstatistiken. Grundsätzlich wurden mehr Delikte verübt, aber nicht überall. Gesamtschweizerisch ist der Trend rückläufig. Weitere Themen: · SG: Keine Förderbeiträge für Weltraumforschung an der Universität St. Gallen · GR: Regierung möchte Dörfer entlang er A13 von Ausweichverkehr entlasten
Häufig kommen junge Männer aus Frankreich in die Schweiz und stehlen teure Autos. Laut Autohändlern und Carrosserie-Betrieben handelt es sich um Banden, die die Schweiz regelrecht überrennen. Sie stehlen auf Bestellung Autos, die auf Onlineplattformen inseriert sind. Weiter in der Sendung: · Kreuzlingen investiert in sein Busangebot und baut es weiter aus. Damit dieses Angebot genutzt wird, gibt es das Ein-Franken-Ticket. Ob es dieses in Zukunft jedoch geben wird, ist noch unklar.
Der Chef des iranischen Sicherheitsrates ist bei einem israelischen Luftangriff getötet worden. Ali Laridschani war früher Berater des getöteten obersten Führers des Iran, Ali Chamenei. Wir schätzen ein, was das für den Iran bedeutet. Weitere Themen: · Nach einem landesweiten Stromausfall entspannt sich die Lage auf Kuba schrittweise. Die Hälfte der Haushalte in der Hauptstadt Havanna habe wieder Strom, teilen die Behörden mit. Die Lage bleibt aber angespannt. · Die teuren Mieten in Zürich machen sich auch in den umliegenden Regionen bemerkbar. Mehr Leute haben Wohnungen im Aargau, in der Zentralschweiz oder in Teilen der Ostschweiz gesucht. Das zeigt das neueste Monitoring des Bundesamtes für Wohnungswesen. · In der Champions League haben sich die ersten vier Teams für die Viertelfinals qualifiziert: Titelverteidiger Paris-Saint Germain setzte sich gegen Chelsea durch, Real Madrid gewann gegen Manchester City und Arsenal gegen Leverkusen. Sporting Lissabon gewann gegen Bodö-Glimt aus Norwegen.
In der Ostschweiz gibt es einen ersten grösseren Befall einer invasiven Ameise. In Kreuzlingen TG wurde eine Superkolonie der Grossen Drüsenameise entdeckt, die aus dem Mittelmeerraum in die Schweiz kam. Weitere Themen: · Manor schliesst Filiale in Sargans SG · Arboner Altstadt wird nach Altlasten untersucht
Seit dem 1. April 2025 hatten die beiden Ausserrhoder Gemeinden Walzenhausen und Wolfhalden ihre Finanzverwaltung zusammengelegt, unter anderem um Ressourcen zu sparen. Nun brechen sie das Kooperationsprojekt per Ende September ab, weil es komplexer sei als gedacht und sich doch nicht lohne. Weitere Themen: · Wichtige Ergebnisse der Abgeordnetenversammlung des eidgenössischen Schwingerverbandes für die Ostschweiz
Ein gemeinsames Projekt von WWF und Walter Zoo Gossau soll herausfinden, wo es Glühwürmchen gibt oder einmal gegeben hat. Personen können sich melden, wenn sie ein Glühwürmchen gesehen haben. Sichtungen gab es im ganzen Kanton. Mit dem Projekt soll die Verbreitung der Glühwürmchen analysiert werden. Weitere Themen: · Neue Datenschutzfachstelle in der Stadt St. Gallen · Brandschutzüberprüfung der Stadt Chur · Bester Emmentaler der Welt aus der Ostschweiz
Auf Bundesebene werden zurzeit neue Grenzwerte für PFAS-Chemikalien diskutiert - zum Beispiel in Lebensmitteln wie Milch. Welche Herausforderungen durch PFAS auf die Schweiz und auf die Bauern in der Ostschweiz zukommen könnten, erklärt Umweltchemiker Martin Scheringer im Interview. Weitere Themen: · TG: Schulamt stellt neues Unterrichtsmaterial zur politischen Bildung zur Verfügung · SG: Blockflöten in allen Grössen und zu jedem Preis - ein Besuch im Blockflötengeschäft von Annina Stahlberger
Die Regierungen der Ostschweizer Kantone und Graubünden kritisieren die nationale Verkehrspolitik. Sie fordern vom Bundesrat ein höheres Tempo bei Autobahn- und Bahnprojekten. Zudem sollen die Projekte besser koordiniert werden, heisst es im heute verabschiedeten Positionspapier. Weitere Themen: · Frühling im Anmarsch: Aus meteorologischer Sicht ist der Winter am 1. März zu Ende gegangen. Er war zuerst warm, dann kalt, lange trocken und dann nass - der Rückblick.
Es ist auch Fachleuten ein Rätsel: In der Thur bei Bütschwil sterben nach wie vor Bachforellen und niemand weiss warum. Nun nehmen die Fachleute eine Spur wieder auf, die eigentlich schon verworfen wurde. Ausserdem in dieser Sendung: · Aus der Ostschweiz gibt es weiterhin Kritik am neuen Betriebsreglement vom Flughafen Zürich. · Bündner Hotels verzeichneten 2025 mehr Übernachtungen, Hotels in der Ostschweiz weniger.
Ein Leben wie im Gefängnis oder wichtig für das Überleben bedrohter Arten? Die Tierschutzorganisation PETA fordert einen generellen Stopp von Zuchtprogrammen für Menschenaffen. Der Walter Zoo zeigt sich überrascht von der Kritik und betont die Wichtigkeit von Zoos für den Erhalt bedrohter Arten. Weitere Themen: · SG: Zweites Seewasserwerk in Goldach kann gebaut werden · SG: Wiler Stadtpräsident Hans Mäder tritt auf den 16. August zurück · SG: Die Stimmbevölkerung entscheidet am 8. März über einen 91-Millionen-Kredit für das neue Berufs- und Weiterbildungszentrum in Rapperswil · Obwohl der Bedarf gross wäre, stocken viele Fernwärmeprojekte in der Ostschweiz
Der Fischotter war bei uns ausgerottet. Nach der Ostschweiz ist er nun aber auch im Kanton Solothurn wieder aufgetaucht. Anders als früher heissen Fischerinnen und Fischer ihn willkommen. So stark wie die Biber werden sich Fischotter aber nicht ausbreiten. Sie ticken anders. Die weiteren Themen: (00:03:55:) Suchtkranke verlieren Treffpunkt in Burgdorf Die Drogenabgabestelle «Biwak» beim Bahnhof Burgdorf schliesst. Was geht verloren, wenn ein Ort wegfällt, der für viele Menschen wie ein zweites Daheim war? Ein Besuch vor Ort. (00:06:08:) Problematische Selbsthilfe Nirgends in der Deutschschweiz wird so viel eingebrochen wie in der Region Basel. Nun übernehmen Leute selbst Polizeiarbeit, hängen Fahndungsplakate auf – und machen sich damit selber strafbar. (00:09:00:) Der Skilift in den Rebbergen Wer Hallau hört, denkt eher an Wein als an Wintersport. Und doch gibt es in der Rebbau Gemeinde 421 Meter über Meer einen Skilift. Jedes Jahr stellt der Verein den Lift auf – und betreibt ein Beizli. (00:12:13:) Freiwilligenarbeit fördern Wissenschaft trifft Praxis. «SoliThur» will die Bevölkerung von Thurgauer Gemeinden zu solidarischem Handeln bewegen. Ein Besuch in Uttwil. Ein Dorf, das derzeit einige Herausforderungen zu stemmen hat.
Stundenlang am Handy oder vor dem Computer sitzen: Mediensucht ist ein Problem für viele Kinder und Jugendliche. Im Sarganserland kümmern sich die Sozialen Dienste mit einem Angebot um Betroffenen und Angehörige. So ein Angebot gebe es bisher in der Ostschweiz nicht, heisst es von der Fachstelle. Weiter in der Sendung: · Aussergewöhnlicher Nachwuchs im Walter Zoo: In Gossau ist ein Schimpansenbaby auf die Welt gekommen, das die Gruppendynamik ziemlich durcheinanderwirbelt. · Stadt St. Gallen: In einem Appartement an der Rorschacher Strasse wurde am Freitagmorgen eine Frau tot aufgefunden. Ein Mann wurde festgenommen. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln. · Pontresina: Am Samstagabend wurde ein Teil einer Skitourengruppe am Piz Alv von einer Lawine erfasst. Dabei kam ein Mann ums Leben, eine weitere Person wurde verletzt.
Stundenlang am Handy oder vor dem Computer sitzen: Mediensucht ist ein Problem für viele Kinder und Jugendliche. Im Sarganserland kümmern sich die Sozialen Dienste mit einem Angebot um Betroffene und Angehörige. So ein Angebot gebe es bisher in der Ostschweiz nicht, heisst es von der Fachstelle. Weiter in der Sendung: · Aussergewöhnlicher Nachwuchs im Walter Zoo: In Gossau ist ein Schimpansenbaby auf die Welt gekommen, das die Gruppendynamik ziemlich durcheinanderwirbelt. · Stadt St. Gallen: In einem Appartement an der Rorschacher Strasse wurde am Freitagmorgen eine Frau tot aufgefunden. Ein Mann wurde festgenommen. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln. · Pontresina: Am Samstagabend wurde ein Teil einer Skitourengruppe am Piz Alv von einer Lawine erfasst. Dabei kam ein Mann ums Leben, eine weitere Person wurde verletzt.
Zu den Infrastrukturplänen des Bundesrates für die Ostschweiz äussern sich die Parteien unterschiedlich. Bürgerliche Parteien begrüssen den Ausbau mit der dritten Röhre, kritisieren jedoch den Zeitplan. Die SP kritisiert den fehlenden Bahnausbau und spricht von einer Missachtung des Volkswillens. Weitere Themen: · In der St. Galler Gemeinde Sevelen ist eine Initiative für einen Mindestabstand von Windrädern zustande gekommen. Ob darüber abgestimmt werden darf, ist jedoch noch unklar.
Folk-Punk, Festivalgeschichten & ehrliche Einblicke aus St.Gallen
Die Strafverfahren im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch im Umfeld der römisch-katholischen Kirche sind im Kanton St. Gallen abgeschlossen. In keinem der Fälle kam es zu einer Anklage. Dies gab die Staatsanwaltschaft heute bekannt. Weitere Themen: · Davos im Zentrum der Welt: Am Weltwirtschaftsforum wird heute Nachmittag US-Präsident Donald Trump erwartet. Wir schalten live nach Davos. · Nordlichter am Himmel: In den letzten Tagen tanzten die Polarlichter auch am Himmel über der Ostschweiz. Ein Gossauer Fotograf hat sie unter anderem fotografiert.
Eine Stunde lang Antworten auf Mundartfragen von SRF-Hörerinnen und -Hörern: unter anderem zu den Wörtern «Wedegeente» für den Muskelkater, «sädle» für 'sich setzen' oder «Chuderwälsch». Und warum sagt man den Schafen eigentlich vielerorts «d Bänze»? In dieser Mundartstunde konzentrieren wir uns ganz auf Ihre Mundartfragen. Zuerst geht es um die «Kante» im ÖV: Warum wird der Abfahrtsort von Bus und Tram nicht «Perron» genannt, sondern «Kante»? Ein SRF-Hörer vermutet den Einfluss von deutschen Ingenieuren. Der Grund für die Bezeichnung liegt aber vielmehr darin, dass ÖV-Kundinnen und -Kunden sich an grossen, Komplexen Haltestellen leicht und unmissverständlich orientieren können. Gibt es die Bezeichnung «Sprützkanta» für die Giesskanne im Bündnerdeutschen? Hat es da wirklich ein «t» in der «Kanne»: «Kanta»? Oder hat die Mutter unserer Hörerin das Wort womöglich einfach erfunden? Wir können die Mutter entlasten. Warum sagt man in der Ostschweiz dem Muskelkater auch «Widergände» oder «Wedegeente»? Ganz klar ist die Antwort nicht, aber es geht wohl um Widerspenstigkeit. Und warum nennen wir eine unverständliche Sprache eigentlich «Chuderwälsch»? Dazu gibt es mehrere Theorien. Wir sagen, welche am wahrscheinlichsten ist. Sagen Sie eher «Nämed Si Platz!», «Sitzed doch ab!» oder «Sädlet nech!»? Letzteres ist vor allem im Kanton Bern zu hören. Wir klären, ob das Verb «sädle» etwas mit einem Sattel zu tun hat oder gar mit dem englischen Verb «to settle down». Vom Wallis über das Berner Oberland bis in die Innerschweiz werden Schafe gerne liebevoll «Bänze» genannt. Wir erzählen, wie aus einer Kurzform der Vornamen Benedikt und Bernhard eine Bezeichnung für Schafe werden konnte. Woher hat der «Stüdelerweg» bei Koblenz AG wohl seinen Namen? Das fragt sich eine SRF-Hörerin. Die Antwort lässt uns in die Rheinschifffahrt vergangener Jahrhunderte abtauchen und führt uns zu einer alten Technik, dank der man sich mit kleinen Schiffen an den Uferstauden flussaufwärts hangeln kann. «Hesch mer non es Giimeli Schoggi?» Das berndeutsche Wort «Giimeli» kennen auch viele Bernerinnen und Berner heute nicht mehr. Es bezeichnet eine ganz kleine Menge einer Essware und ist abgeleitet vom ebenfalls fast vergessenen Wort «Giime» für einen Spalt. Das «Giimeli» ist also gewissermassen ein Spältchen. Gegen Ende der Mundartstunde erfahren Sie auch noch, was das «Giimeli» mit den Wörtern «Gaumen», «Keim», «gähnen» oder «Kiemen» zu tun hat. Und zum Abschluss der Sendung erklären wir traditionsgemäss die Ursprünge eines Familiennamens - dieses Mal sind es sogar zwei Namen: «Rindisbacher» und «Rindlisbacher». Der Namenexperte Hans Bickel vom Schweizerischen Idiotikon geht den Emmentaler Ursprüngen dieser Namen auf den Grund.
Der Musiker Roman Riklin erzählt im Jahresendgespräch im Regionaljournal von seinen musikalischen Anfängen in der Ostschweiz und davon, was ihm der Kunstpreis der St. Galler Kulturstiftung bedeutet. Weitere Themen: ⦁ Wie sich der Kanton Graubünden 2026 am Sechseläuten in Zürich präsentieren will. ⦁ Markus Streckeisen soll neuer Olma-Verwaltungsratspräsident werden. ⦁ Rund 70 Meldungen sind bisher bei der Tourismus-Meldestelle von Appenzell Innerrhoden eingegangen.
Brienz/Brinzauls wartet weiter auf den Felssturz, Behörden intensivieren Vogelgrippe-Bekämpfung in der Ostschweiz, die Schweiz als Waffenquelle für Terrorgruppen in den 70ern
Nicolas Senn präsentiert im traditionsreichen, über 135-jährigen Hotel «Bahnhof Giswil» ein vielseitiges Programm mit Jodel, Ländler im Innerschwyzer Stil und Appenzeller Musik – gespielt von bekannten Formationen, regionalen Musikerfamilien und jungen Talenten. Die Geschwister Rymann, Silvia und Peter Rymann, sind Kinder des wohl bekanntesten Giswilers: Ruedi Rymann, Komponist und Jodler des «Schacher Seppli». Silvia und Peter führen sein musikalisches Erbe weiter. Dani Britschgi wohnt auf einem abgelegenen Bauernhof hoch über dem Sarnersee oberhalb von Stalden OW. Im Ländlertrio Britschgi spielen noch sein Cou-Cousin und dessen Vater. Sie spielen im «Bahnhof Giswil» mit einem urchigen Schottisch auf. Gern gesehener Gast am Tisch oder auf dem Geigenbank ist Jörg Bucher. Der Luzerner Akkordeonist ist regelmässig mit verschiedenen Formationen im Bahnhof zu Gast. In der Sendung spielt er im Ländlertrio Innerschwyzergruess zusammen mit Fredi Heinzer und Frowin Neff. Dieser feiert in diesem Jahr noch seinen 50. Geburtstag und macht auf seiner Geburtstagstour ebenfalls Halt im «Bahnhof Giswil». Die Schärgläis-Muisig sind fünf junge Musikantinnen und Musikanten aus der Region. Alle haben als erstes Schwyzerörgeli gelernt und zwei von ihnen später noch Kontrabass. In der Sendung spielen sie ein Stück ihres Grossvaters. Das Appenzeller-Echo – der Name verrät es – reist aus der Ostschweiz an. Die drei Musiker sind aktuell zusammen mit dem Stimmakrobaten Martin O. und dem Schauspieler Philipp Langenegger auf «Appenzeller Welttournee». Zwischen diesen Auftritten machen sie kurz halt bei «Potzmusig». Und ebenfalls aus der Ostschweiz kommt die Kapelle Dürr-Wachter. Aber sie spielen in klassischer Innerschweizer Besetzung mit Klarinette und Akkordeon.
Auf dem Regierungsplatz in Chur steht seit 1881 ein Denkmal in der Form eines Obelisken. Er erinnert an die Gründung Graubündens als «Freistaat der Drei Bünde» und nennt als Gründungsdatum das Jahr 1471. Heute datiert man diese Gründung aber auf das Jahr 1524. Infotafel korrigieren diesen Irrtum. Weitere Themen: · Skigebiete ziehen Saisonstart vor. · Pflegefachverband Graubünden sorgt sich um Abwanderung von Fachkräften nach dem Entscheid beim Spital Oberengadin. · Teurer Ausgleichstrom wegen unregelmässig vorhandener Solarenergie beschäftigt die Energiekonzerne in Graubünden und der Ostschweiz.
Ob man «Klimawandel» sagt oder «Klimazerrüttung», «Klimakrise», «Klimakatastrophe» oder «Klimakollaps» - man meint immer dasselbe Phänomen. Aber jede dieser Bezeichnungen hat eine andere Wirkung und spiegelt eine andere Haltung zur Sache. Genau das ist Framing. Frames sind mentale Bedeutungsrahmen, die festlegen, welche Aspekte einer Sache wir wahrnehmen und wie wir sie bewerten. In der Kommunikation werden solche Frames durch meine Wortwahl automatisch aktiviert – jedes Wort ruft Bilder, Emotionen oder moralische Konzepte hervor. Framing geschieht oft unbewusst, wird aber auch bewusst und manipulativ eingesetzt. Mit vielen Beispielen aus der Hörerschaft zeigen Markus Gasser und Nadia Zollinger von der SRF-Mundartredaktion, warum Framing keine theoretische Spielerei ist. Denn Wörter schaffen Realitäten und beeinflussen unsere Erinnerungen. Letztlich, so die Erkenntnis, kann Sprache nie gänzlich neutral und objektiv sein. Hinhören lohnt sich, denn wer den Rahmen kennt, kann das Bild besser einordnen. Familiennamen Inäbnit, Imboden und Imholz Inäbnit ist als sogenannter Wohnstättennamen zum Flur- oder Hofnamen Äbnit gebildet. Äbnit ist die berndeutsche Hauptform des Flurnamens; in der Ostschweiz sind es die Formen Ebnet oder Ebnat, die alle relativ ebene Landstücke in sonst bergiger Umgebung, flache Hangterrassen oder kleine Hochflächen bezeichnen. Die ersten Namensträger werden in Grindelwald (BE) und seiner Umgebung im 16. Jahrhundert noch als "im Äbnit" bezeichnet, eine Form die noch den Übergang vom Zunamen zum Familiennamen markiert. Ausgangspunkt der Grindelwalder Inäbnit könnte die alte Siedlung Äbnit in der Grindelwald benachbarten Gemeinde Lütschental sein. Imboden ist ein sogenanntee Präpositionalname mit der Vorsilbe in-, der zu einem Flur- oder Hofstättennamen (im) Boden gebildet ist. Der Flurname bezeichnet eine ebene Stelle in bergigem Umland, einen Tal- oder Wiesengrund, der sich als Kultur- und Siedlungsland eignet. Imboden ist im Oberwallis (an mehreren Orten in der Gegend um Visp), in Ringgenberg und Unterseen bei Interlaken (BE) und in Stans (NW) alteinheimisch. Imholz ist in fünf Urner Gemeinden rund um den Kantonshauptort alteinheimisch und ebenfalls in Bütschwil, Kirchberg und Mosnang im Unteren Toggenburg. Der Familienname ist ein sogenannter Wohnstättenname, der die ersten Namensträger als Bewohner einer "im Holz" genannten Flur benennt. Holz ist das ältere einheimische Wort mit der Bedeutung Wald, das im Lauf der letzten 200 Jahre fast vollständig verschwunden ist.
Postauto startet Pilotprojekt mit Robotaxis in der Ostschweiz, Gitter schützen Pfahlbauten im Inkwilersee vor Bibern, Kindertanztheater Claudia Corti probt für «Aschenputtel»
Was ist typisch Liechtensteinerisch? Gute Frage! Praktisch kein Merkmal eint die Mundarten des Fürstentums und unterscheidet sie gleichzeitig von den Nachbardialekten in Ostschweiz und Vorarlberg. Es ist die Mischung, die Liechtensteinerisch ausmacht. Kleiner als Appenzell-Innerrhoden, weniger Bevölkerung als Thun – Liechtenstein ist ein Zwergstaat. Und doch birgt es eine erstaunliche Dialektvielfalt. Während die Mundarten des Liechtensteiner Oberlandes einige Ähnlichkeit mit Dialekten auf der Schweizer Seite des Rheins haben, sind die Mundarten des Unterlandes näher an den Vorarlberger Dialekten. Und der Dialekt des Walserorts Triesenberg zeigt viele Gemeinsamkeiten mit den Walsermundarten in Graubünden. Wer mit eigenen Ohren hören möchte, wie sich die Mundarten von Oberland, Unterland und Triesenberg unterscheiden und weshalb die Liechtensteiner Dialekte mehr Gemeinsamkeiten mit Vorarlberg als mit der Ostschweiz haben, sollte unbedingt reinhören. Familiennamen Fisch, Fischli, Fischler Matthias Friedli vom Schweizerischen Idiotikon erklärt Familiennamen, die ursprünglich Berufsnamen für Fischer waren. Fisch oder Fischli könnten allerdings auch aus Übernamen für schwer fassbare oder kühle Menschen entstanden sein. Buch-Tipps: ⦁ Hubert Klausmann: Kleiner Sprachatlas von Vorarlberg und Liechtenstein. Studienverlag, 2012. ⦁ Hergé: Tim und Struppi. Am Ottokar sis Zäptr. Im Liechtensteiner Dialekt. Übersetzt von Mathias Ospelt. Van Eck, 2019.
Was ist typisch Liechtensteinerisch? Gute Frage! Praktisch kein Merkmal eint die Mundarten des Fürstentums und unterscheidet sie gleichzeitig von den Nachbardialekten in Ostschweiz und Vorarlberg. Es ist die Mischung, die Liechtensteinerisch ausmacht. Kleiner als Appenzell-Innerrhoden, weniger Bevölkerung als Thun – Liechtenstein ist ein Zwergstaat. Und doch birgt es eine erstaunliche Dialektvielfalt. Während die Mundarten des Liechtensteiner Oberlandes einige Ähnlichkeit mit Dialekten auf der Schweizer Seite des Rheins haben, sind die Mundarten des Unterlandes näher an den Vorarlberger Dialekten. Und der Dialekt des Walserorts Triesenberg zeigt viele Gemeinsamkeiten mit den Walsermundarten in Graubünden. Weil die Geschichte Liechtensteins, das erst seit 1719 ein souveräner Staat ist, eng mit derjenigen des St. Galler Rheintals, Werdenbergs und Vorarlbergs verwoben ist, gleichen auch die Liechtensteiner Mundarten den benachbarten Dialekten am Alpenrhein. Zum Beispiel werden beidseits des Rheins die Vokale «i», «u» und «ü» zu «e», «o» und «ö» gesenkt: «Melch», «Stoba», «Schössla». Oder altes «au» wird zu «oo», also «Staub» als «Stoob», «glaube» als «globe» ausgesprochen. Wie im Churer Rheintal wird das «K-» im Anlaut auch in Liechtenstein und in Teilen Vorarlbergs nicht zu «Ch-» wie im übrigen Schweizerdeutschen: «D Khua khunnt zum Khind.» Und ebenfalls wie im Churer Rheintal tendieren unbetonte Silben gegen «a» statt gegen «e»: «usafordara» statt «usefordere». Da Liechtenstein gerade während der letzten Jahrhunderte stärker nach Vorarlberg ausgerichtet war als zur Schweiz, haben die Liechtensteiner Mundarten einige Eigenheiten von dort übernommen, die im Schweizerdeutschen unbekannt sind. So spricht man in Liechtenstein wie in Vorarlberg vom «Gemeindevorsteher» statt vom «Gemeindepräsidenten» oder «Ammann» oder vom «Rad» statt vom «Velo». Wer es genauer wissen will und wer mit eigenen Ohren hören möchte, wie sich die Mundarten von Oberland, Unterland und Triesenberg unterscheiden, sollte sich diese Podcast-Folge nicht entgehen lassen! Buch-Tipps: · Hubert Klausmann: Kleiner Sprachatlas von Vorarlberg und Liechtenstein. Studienverlag, 2012. · Hergé: Tim und Struppi. Am Ottokar sis Zäptr. Im Liechtensteiner Dialekt. Übersetzt von Mathias Ospelt. Van Eck, 2019.
Zwei Jahre nach Inkrafttreten des Grenzgänger-Abkommens mit Italien zeigen sich in Graubünden erste Folgen: Grenzgänger müssen ihr Einkommen nun auch in Italien versteuern. In Hotellerie und Bau zögern erste Bewerber mit einer Anstellung oder kündigen – für Südbünden ein möglicher Bumerang. Weitere Themen: · In Chur lässt eine neue Stadtführung die düsteren Kapitel der Stadtgeschichte aufleben – mit Geschichten über Räuber, Hinrichtungen und vergessene Verbrechen. · Das neue ETH-Gutachten zu den wichtigsten Verkehrsprojekten der Schweiz liegt vor. Nun arbeitet das UVEK an den nächsten Schritten – der Bundesrat will im Sommer seine Ausbaupläne vorstellen. Wir ordnen die Ergebnisse mit Fokus auf die Ostschweiz ein.
Mit der Abschaffung des Eigenmietwerts ab voraussichtlich 2028 entfällt auch der Steuerabzug für Unterhaltskosten selbstgenutzter Immobilien. Fachleute erwarten in der Ostschweiz eine Welle von Sanierungen, bevor die neuen Regeln greifen. Weitere Themen · Frauen-EM beflügelt Ostschweizer Fussball: Zahlen zeigen deutlichen Zuwachs · Viehschau, Frühfranzösisch und Jägerwunschkonzert: Worte des Monats September
Herbstzeit ist Mostzeit. In diesen Wochen fahren zahlreiche Bauern mit ihren Anhängern, beladen mit Äpfeln und Birnen, in die Mostereien. Dieses Jahr steht jedoch weniger Mostobst zur Verfügung. Zu Besuch in einer kleinen Mosterei im St. Galler Rheintal. Weitere Themen: · Kritik am Sparpaket des Kantons St. Gallen: Es belaste die Stadt St. Gallen und die Verteilung auf die Gemeinden sei nicht fair, so die St. Galler Stadtpräsidentin. Auch aus Wil kommt Kritik: Es werde nicht gespart, wenn die Kosten auf die Gemeinden abgewälzt werden. · Steuerfuss wird voraussichtlich erhöht: Die Stadt Wil hat heute ihr Budget für das Jahr 2026 präsentiert und eine Steuererhöhung um 6 Prozentpunkte angekündigt. · Val Poschiavo zu Gast in Weinfelden: An der diesjährigen WEGA ist das Puschlav als Gastregion vertreten. Mit dem Gastauftritt möchte man die Region in der Ostschweiz noch bekannter machen. · Bündner Überfliegerin im Rad-WM-Team: Die Bonaduzerin Ginia Caluori fährt erst seit einem Jahr auf der Strasse mit. In ihrer ersten Saison hat sie jedoch bereits so gute Ergebnisse erzielt, dass sie nun im fünfköpfigen Schweizer WM-Team dabei ist.
Nach dem Attentat auf den rechtsgerichteten Aktivisten Charlie Kirk in den USA finden in den sozialen Medien erbitterte Auseinandersetzungen statt. Auf einer neu eingerichteten Webseite werden Personen aufgelistet, die sich negativ zu Kirk äusserten. Dieses sogenannte Doxing hat Folgen. Weitere Themen: In der Schweiz werden deutlich mehr Eier konsumiert als noch vor zehn Jahren, und auch Poulet landet häufiger auf dem Teller. Allerdings stagniert das Angebot aus dem Inland oder nimmt sogar ab. Wie sich der Bedarf künftig decken liesse, zeigt der Besuch auf einem Bauernhof, der neue Wege geht. Drei Brüder aus der Ostschweiz haben vor 25 Jahren die vegetarische und vegane Restaurantkette Tibits gegründet. Anfangs wurden sie als «Körnlipicker» belächlet. Heute ist Tibits mit mehr als 500 Angestellten und vierzehn Restaurants ein fester Bestandteil der Gastroszene.
Rechtskonservative Aktivisten verteilen einen «Pfarrer-Check» und wollen damit die Qualität des Kirchenpersonals messen. Doch was bleibt von Kirche übrig, wenn sie auf Multiple-Choice-Frömmigkeit reduziert wird? Manuel bringt ein Hallelujah der Woche mit: er schaut auf das RefLab-Festival zurück, das letztes Wochenende mehrere hundert Besucher angezogen hat: zwei Tage mit 18 (!) verschiedenen Live-Podcastaufnahmen und 8 Workshops, unzählige Begegnungen mit Menschen aus der RefLab-Community: aus der Region Zürich, aus Bern, Basel und der Ostschweiz – manche sind aus München oder Berlin angereist, um ihre Lieblingspodcasts zu hören. Es war ein Rausch aus Begegnungen und Veranstaltungen, Gesprächen auf und neben der Bühne, und für die Teammitglieder natürlich auch: Auf- und Abbau, Trouble Shooting, kreative Lösungen suchen. Am Sonntagabend sind sie ebenso erfüllt wie erschöpft nach Hause… Stephan hat ein Stossgebet dabei: Er kommt gerade von der Tagung zum Thema «spiritueller Missbrauch», die er mit seinem Team der EKS organisiert und durchgeführt hat – ein toller, wichtiger und gelungener Anlass – nur leider passte auch hier jemand die Teilnehmenden vor dem Eingang ab, um ihnen ein Faltblatt mit dem sog. «Pfarrer-Check» auszuhändigen: Landauf landab werden diese Blätter bei kirchlichen Veranstaltungen ungefragt verteilt – was nicht nur nervt, sondern auch verwirrend ist für Besucher. Doch worum geht's? Das ist dann zugleich das Thema der Woche: Eine Gruppe rechtskonservativer Kulturkämpfer hat eine «PR-Kampagne» lanciert. Sie erwuchs dem Verdacht, dass die meisten öffentlich-rechtlichen Kirchen nur noch eine verwässerte, «rot-grün» versiffte Botschaft predigen: Es geht ihnen um Klimarettung, Homo- und Gender-Themen und andere Anliegen, die mit dem Auftrag der Kirche «herzlich wenig zu tun» haben: «Darum laufen Mitglieder in Scharen davon», wissen die Initianten. Abhilfe soll jetzt ein Kreuzchen-Test schaffen, mit dem sich die Rechtgläubigkeit von Pfarrpersonen abfragen lässt: Der «Pfarrer-Check» (gendern ist böse, darum sollen sich Pfarrerinnen hier gefälligst mitgemeint fühlen…) will wissen, wie die geistlichen Verantwortungsträger zur Göttlichkeit Jesu stehen, ob sie an dessen Sühneopfer am Kreuz und seine leibliche Auferstehung glauben, ob sie auch wirklich von der Verurteilung aller Ungläubigen im Endgericht überzeugt sind und einige andere Dinge… (Fragenkatalog siehe unten). Der ganze Test weist sich aus als «Fragebogen zur Qualität des Personals in christlichen Kirchen & Organisationen». Manuel und Stephan nehmen diese schwarzweisse Abfrage (vermeintlich?) christlicher Bekenntnisinhalte zum Anlass, über die dahinterliegende Theologie zu sprechen. Für beide ist klar: So geht das gar nicht. Wie soll ein Quizz mit acht ja-nein-Fragen die «Qualität» des kirchlichen Personals sicherstellen? Welche Qualität ist damit überhaupt gemeint? Zwischen der Bejahung eines kleinen Kataloges frommer (?) Sätze und dem Charakter einer Pfarrperson, oder ihrer Verantwortlichkeit und Glaubwürdigkeit, ihren pastoralen, empathischen, theologischen Fähigkeiten besteht ganz offensichtlich überhaupt kein Zusammenhang: ohne jede Fantasie kann sich Manuel ganz fürchterliche Charakterschweine vorstellen, die eilfertig ihr Kreuzchen achtmal auf Ja setzen – und umgekehrt ist es auch nicht schwer zu denken, dass wundervolle, engagierte, liebevolle und begabte Kirchenmitarbeiter bei vielen Fragen zögern oder sie verneinen, ohne dass ihnen damit die Qualifikation für ihr Amt abgeht… In seinem «Amen der Woche» macht Manuel darum klar, dass sich die «Qualität» von kirchlichen Verantwortungsträger:innen nicht durch einen Kreuzchentext sicherstellen lässt – und dass das, worauf es wirklich ankommt, überhaupt nicht im Verhör zu ermitteln ist, sondern höchstens in der persönlichen Begegnung…
Und am Wochenende hat man beim 1:0 der Luzerner in der Ostschweiz gespürt, wie viel ein Sieg in diesem Duell bedeutet und wie auch die Fanlager der beiden Clubs das Spiel zwischen diesen beiden so ähnlichen Vereine leben.Ausserdem werfen die Aussagen von FCZ-Trainer Mitchell van der Gaag Fragen auf. Der FC Winterthur funktioniert offenbar erst dann, wenn er unter Druck steht. Xherdan Shaqiri sucht öffentlich die Konfrontation mit seinem Trainer Ludovic Magnin. Und YB zeigt in Bratislava die bisher beste Leistung dieser Saison.Host: Tilman PaulsProduzent: Tobias HolzerDie Themen:00:00 Intro01:14 Die beste Liga der Welt06:08 Die Rivalität zwischen St. Gallen und Luzern23:25 Der FCZ weiss nicht, wie er spielen will40:43 Winterthur braucht den Druck50:16 Shaqiri kritisiert Magnin59:10 Folgt der nächste YB-Einbruch? In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert.
Die Bündner Regierung genehmigt die Realisierung der neuen Kontakt- und Anlaufstelle in Chur. Damit ist auch der Weg frei für den Konsumraum. Für den Umbau der Liegenschaft wird ein maximaler Gesamtbeitrag von 1,2 Millionen Franken zugesichert. Weitere Themen: · Tschiertschen-Praden: Nach der Fusion werden die politischen Entscheide in Chur getroffen. Ortsvereine erhalten die eigene Identität. · Neuer Missbrauchsfall im Bistum Chur: Staats- und Jugendanwaltschaft ermitteln gegen einen Ordensbruder der Franziskaner im Kloster Mariaburg in Näfels GL. · «Risiko-Dialog» im Val Müstair: Kommunikationsprofi Christian Gartmann erklärt, was Bewohnerinnen und Bewohner im Berggebiet selber gegen die Folgen von Naturgefahren vorkehren können. · Sorgen im Weinberg: Neue Krankheiten bedrohen die Reben in der Ostschweiz und in Graubünden.