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Ein Leben wie im Gefängnis oder wichtig für das Überleben bedrohter Arten? Die Tierschutzorganisation PETA fordert einen generellen Stopp von Zuchtprogrammen für Menschenaffen. Der Walter Zoo zeigt sich überrascht von der Kritik und betont die Wichtigkeit von Zoos für den Erhalt bedrohter Arten. Weitere Themen: · SG: Zweites Seewasserwerk in Goldach kann gebaut werden · SG: Wiler Stadtpräsident Hans Mäder tritt auf den 16. August zurück · SG: Die Stimmbevölkerung entscheidet am 8. März über einen 91-Millionen-Kredit für das neue Berufs- und Weiterbildungszentrum in Rapperswil · Obwohl der Bedarf gross wäre, stocken viele Fernwärmeprojekte in der Ostschweiz
Der Fischotter war bei uns ausgerottet. Nach der Ostschweiz ist er nun aber auch im Kanton Solothurn wieder aufgetaucht. Anders als früher heissen Fischerinnen und Fischer ihn willkommen. So stark wie die Biber werden sich Fischotter aber nicht ausbreiten. Sie ticken anders. Die weiteren Themen: (00:03:55:) Suchtkranke verlieren Treffpunkt in Burgdorf Die Drogenabgabestelle «Biwak» beim Bahnhof Burgdorf schliesst. Was geht verloren, wenn ein Ort wegfällt, der für viele Menschen wie ein zweites Daheim war? Ein Besuch vor Ort. (00:06:08:) Problematische Selbsthilfe Nirgends in der Deutschschweiz wird so viel eingebrochen wie in der Region Basel. Nun übernehmen Leute selbst Polizeiarbeit, hängen Fahndungsplakate auf – und machen sich damit selber strafbar. (00:09:00:) Der Skilift in den Rebbergen Wer Hallau hört, denkt eher an Wein als an Wintersport. Und doch gibt es in der Rebbau Gemeinde 421 Meter über Meer einen Skilift. Jedes Jahr stellt der Verein den Lift auf – und betreibt ein Beizli. (00:12:13:) Freiwilligenarbeit fördern Wissenschaft trifft Praxis. «SoliThur» will die Bevölkerung von Thurgauer Gemeinden zu solidarischem Handeln bewegen. Ein Besuch in Uttwil. Ein Dorf, das derzeit einige Herausforderungen zu stemmen hat.
Stundenlang am Handy oder vor dem Computer sitzen: Mediensucht ist ein Problem für viele Kinder und Jugendliche. Im Sarganserland kümmern sich die Sozialen Dienste mit einem Angebot um Betroffenen und Angehörige. So ein Angebot gebe es bisher in der Ostschweiz nicht, heisst es von der Fachstelle. Weiter in der Sendung: · Aussergewöhnlicher Nachwuchs im Walter Zoo: In Gossau ist ein Schimpansenbaby auf die Welt gekommen, das die Gruppendynamik ziemlich durcheinanderwirbelt. · Stadt St. Gallen: In einem Appartement an der Rorschacher Strasse wurde am Freitagmorgen eine Frau tot aufgefunden. Ein Mann wurde festgenommen. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln. · Pontresina: Am Samstagabend wurde ein Teil einer Skitourengruppe am Piz Alv von einer Lawine erfasst. Dabei kam ein Mann ums Leben, eine weitere Person wurde verletzt.
Stundenlang am Handy oder vor dem Computer sitzen: Mediensucht ist ein Problem für viele Kinder und Jugendliche. Im Sarganserland kümmern sich die Sozialen Dienste mit einem Angebot um Betroffene und Angehörige. So ein Angebot gebe es bisher in der Ostschweiz nicht, heisst es von der Fachstelle. Weiter in der Sendung: · Aussergewöhnlicher Nachwuchs im Walter Zoo: In Gossau ist ein Schimpansenbaby auf die Welt gekommen, das die Gruppendynamik ziemlich durcheinanderwirbelt. · Stadt St. Gallen: In einem Appartement an der Rorschacher Strasse wurde am Freitagmorgen eine Frau tot aufgefunden. Ein Mann wurde festgenommen. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln. · Pontresina: Am Samstagabend wurde ein Teil einer Skitourengruppe am Piz Alv von einer Lawine erfasst. Dabei kam ein Mann ums Leben, eine weitere Person wurde verletzt.
Zu den Infrastrukturplänen des Bundesrates für die Ostschweiz äussern sich die Parteien unterschiedlich. Bürgerliche Parteien begrüssen den Ausbau mit der dritten Röhre, kritisieren jedoch den Zeitplan. Die SP kritisiert den fehlenden Bahnausbau und spricht von einer Missachtung des Volkswillens. Weitere Themen: · In der St. Galler Gemeinde Sevelen ist eine Initiative für einen Mindestabstand von Windrädern zustande gekommen. Ob darüber abgestimmt werden darf, ist jedoch noch unklar.
Folk-Punk, Festivalgeschichten & ehrliche Einblicke aus St.Gallen
Die Strafverfahren im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch im Umfeld der römisch-katholischen Kirche sind im Kanton St. Gallen abgeschlossen. In keinem der Fälle kam es zu einer Anklage. Dies gab die Staatsanwaltschaft heute bekannt. Weitere Themen: · Davos im Zentrum der Welt: Am Weltwirtschaftsforum wird heute Nachmittag US-Präsident Donald Trump erwartet. Wir schalten live nach Davos. · Nordlichter am Himmel: In den letzten Tagen tanzten die Polarlichter auch am Himmel über der Ostschweiz. Ein Gossauer Fotograf hat sie unter anderem fotografiert.
Die Via Alpina mit der Routennummer 1 zählt zu den bekanntesten Fernwanderwegen der Schweiz. Ein insgesamt 390 km langer Wanderweg schlängelt sich über eindrucksvolle Pässe, idyllische Dörfer und spektakuläre Landschaften von Vaduz bis nach Montreux.Silvia hat sich ab Vaduz auf den Weg quer durch die Ostschweiz gemacht und dabei die ersten Etappen bis Linthal erkundet. Nicole hat ihr Abenteuer in Lenk gestartet und ist durch die Westschweiz bis nach Montreux, dem offiziellen Endpunkt der Via Alpina, gewandert. Reto hingegen hat vor ein paar Jahren die grosse Herausforderung gesucht und fast den gesamten Fernwanderweg alleine bewältigt.Wie sich die einzelnen Etappen anfühlten, welche Orte besonders in Erinnerung geblieben sind und welche persönlichen Highlights die drei unterwegs erlebt haben, erfahrt ihr in dieser spannenden Folge rund um den wohl bekanntesten Fernwanderweg der Schweiz.Diese Episode ist ein Muss für alle Wandervögel, die von der Schweiz nicht genug bekommen können oder unser vielseitiges Land immer wieder neu entdecken möchten. Wer wissen will, welche Etappen der Via Alpina man auf keinen Fall verpassen sollte, bleibt am besten bis zum Schluss dran. Wie immer freuen wir uns über Inputs und Feedback an frischluft@eurotrek.chWeitere Informationen:Via Alpina Gesamtstrecke von Vaduz nach MontreuxVia Alpina Ostschweiz von Vaduz nach LinthalVia Alpina Zentralschweiz von Linthal nach MeiringenVia Alpina «Bärentrek» von Meiringen nach LenkVia Alpina Westschweiz von Lenk nach Montreux
Knapp die Hälfte der Schweizer Städte und Gemeinden bewirtschaftet einen Kanal in den Sozialen Medien. Das zeigt eine neue Studie einer Zürcher Kommunikationsagentur. Am beliebtesten ist Facebook, gefolgt von Linked-In. In Appenzell Innerrhoden nutzt kein Bezirk Social Media. Weitere Themen: · TG: Kanton setzt ausserordentliches Mitglied in Primarschulbehörde Ermatingen ein, damit diese handlungsfähig bleibt · SG: Der Fischotter wurde anhand von Kotfunden erstmals in der Linthebene nachgewiesen · GL: Unbekannte legen Brand in ehemaliger Autobahnraststätte Obstalden · SG: St. Galler Stadtrat präsentiert seine Jahresziele · SG: St. Galler Stadtparlament wählt Jeyakumar Thurairajah zum neuen Präsidenten · SG: St. Galler Stadtparlament gibt grünes Licht für Wahl von Markus Streckeisen zum Olma-Verwaltungsratspräsidenten · SG: Kurzer erster Prozesstag im Fall des Rollstuhlunfalls auf dem Heidiweg am Pizol, die Angeklagten schweigen · Immer mehr Gemeinden in der Ostschweiz und in Graubünden nutzen Soziale Medien, um ihre Bevölkerung zu informieren
Ab nächstem Jahr sollen in der Ostschweiz selbstfahrende ÖV-Taxis unterwegs sein. Postauto hat diese Pläne im Herbst vorgestellt. Die ersten Erkundungs- und Kartographierungsfahrten sind inzwischen abgeschlossen. Gleichzeitig finden Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung statt. Weitere Themen: · Für die Gesamterneuerungswahlen im Kanton Glarus gibt es mit Manuela van der Glas eine neue Kandidatin für den Regierungsrat. Insgesamt gibt es aktuell sieben Kandidaturen für fünf Regierungsratssitze, darunter alle amtierenden Regierungsratsmitglieder. · Beim Kraftwerk Mapragg oberhalb von Pfäfers kann ein neues Dotierkraftwerk gebaut werden. Dieses produziert aus Restwasser Strom für bis zu 200 Haushalte. · Ab heute finden entlang des Flusses Jona in Rapperswil-Jona Baumfällarbeiten statt. Aus Sicherheitsgründen müssen mehrere Eschen gefällt werden. Es kann zu Verkehrsbehinderungen kommen. · Anlässlich der Bechtelisnacht in Frauenfeld kommt es heute Abend zu Verkehrsbehinderungen. Die Innenstadt wird aus Sicherheitsgründen für Autos, Taxis und Busse gesperrt.
Bei Grabs steht die erste Wildwarnanlage im Kanton St. Gallen. Die Anlage erkennt Wildtiere mit einem Wärmesensor und warnt dann die Autofahrerinnen und Autofahrer. Seit Oktober wurden bereits 340 Warnungen ausgelöst und es gab keine Zwischenfälle mit Wildtieren mehr. Weitere Themen: · Die Thurgauer SVP kritisiert das kantonale Tiefbauamt. · Für die Gesamterneuerungswahlen im Kanton Glarus gibt es mit Manuela van der Glas-Eigenmann eine neue Kandidatin für den Regierungsrat. · Beim Kraftwerk Mapragg oberhalb von Pfäfers kann ein neues Dotierkraftwerk gebaut werden. · PostAuto hat in der Ostschweiz erste Erkundungsfahrten für selbstfahrende ÖV-Taxis abgeschlossen. · Die Thurgauer Polizistin Fabienne Vonlanthen setzt nun alles auf die Karte Spitzensport. Dies nachdem sie, als Mitglied der Kantonspolizei Schaffhausen, an den Polizei- und Feuerwehrweltmeisterschaften Gold im Halbmarathon gewann.
Eine Stunde lang Antworten auf Mundartfragen von SRF-Hörerinnen und -Hörern: unter anderem zu den Wörtern «Wedegeente» für den Muskelkater, «sädle» für 'sich setzen' oder «Chuderwälsch». Und warum sagt man den Schafen eigentlich vielerorts «d Bänze»? In dieser Mundartstunde konzentrieren wir uns ganz auf Ihre Mundartfragen. Zuerst geht es um die «Kante» im ÖV: Warum wird der Abfahrtsort von Bus und Tram nicht «Perron» genannt, sondern «Kante»? Ein SRF-Hörer vermutet den Einfluss von deutschen Ingenieuren. Der Grund für die Bezeichnung liegt aber vielmehr darin, dass ÖV-Kundinnen und -Kunden sich an grossen, Komplexen Haltestellen leicht und unmissverständlich orientieren können. Gibt es die Bezeichnung «Sprützkanta» für die Giesskanne im Bündnerdeutschen? Hat es da wirklich ein «t» in der «Kanne»: «Kanta»? Oder hat die Mutter unserer Hörerin das Wort womöglich einfach erfunden? Wir können die Mutter entlasten. Warum sagt man in der Ostschweiz dem Muskelkater auch «Widergände» oder «Wedegeente»? Ganz klar ist die Antwort nicht, aber es geht wohl um Widerspenstigkeit. Und warum nennen wir eine unverständliche Sprache eigentlich «Chuderwälsch»? Dazu gibt es mehrere Theorien. Wir sagen, welche am wahrscheinlichsten ist. Sagen Sie eher «Nämed Si Platz!», «Sitzed doch ab!» oder «Sädlet nech!»? Letzteres ist vor allem im Kanton Bern zu hören. Wir klären, ob das Verb «sädle» etwas mit einem Sattel zu tun hat oder gar mit dem englischen Verb «to settle down». Vom Wallis über das Berner Oberland bis in die Innerschweiz werden Schafe gerne liebevoll «Bänze» genannt. Wir erzählen, wie aus einer Kurzform der Vornamen Benedikt und Bernhard eine Bezeichnung für Schafe werden konnte. Woher hat der «Stüdelerweg» bei Koblenz AG wohl seinen Namen? Das fragt sich eine SRF-Hörerin. Die Antwort lässt uns in die Rheinschifffahrt vergangener Jahrhunderte abtauchen und führt uns zu einer alten Technik, dank der man sich mit kleinen Schiffen an den Uferstauden flussaufwärts hangeln kann. «Hesch mer non es Giimeli Schoggi?» Das berndeutsche Wort «Giimeli» kennen auch viele Bernerinnen und Berner heute nicht mehr. Es bezeichnet eine ganz kleine Menge einer Essware und ist abgeleitet vom ebenfalls fast vergessenen Wort «Giime» für einen Spalt. Das «Giimeli» ist also gewissermassen ein Spältchen. Gegen Ende der Mundartstunde erfahren Sie auch noch, was das «Giimeli» mit den Wörtern «Gaumen», «Keim», «gähnen» oder «Kiemen» zu tun hat. Und zum Abschluss der Sendung erklären wir traditionsgemäss die Ursprünge eines Familiennamens - dieses Mal sind es sogar zwei Namen: «Rindisbacher» und «Rindlisbacher». Der Namenexperte Hans Bickel vom Schweizerischen Idiotikon geht den Emmentaler Ursprüngen dieser Namen auf den Grund.
Was passiert, wenn eine soziale Organisation Verantwortung konsequent verteilt und Menschen befähigt, wirklich mitzugestalten?Im Gespräch mit Thomas Schwendener geht es um den Weg von obvita hin zu einer soziokratischen Kreisorganisation – über Sinn, Rollen, Befähigung und die Frage, wie Selbstorganisation in einem komplexen sozialen Umfeld lebendig wird. Ein ehrlicher Einblick in Transformation, die nicht perfekt sein will, sondern wirksam. Über meinen Interviewpartner Thomas Schwendener ist Organisationsentwickler mit Schwerpunkt auf Prozessqualität, Kulturwandel und Selbstorganisation. Sein beruflicher Weg führte ihn bewusst durch unterschiedliche Systeme, von der internationalen Logistik über die Luxushotellerie bis hin zur sozialen Arbeit. Diese Vielfalt prägt seine heutige Arbeitsweise: analytisch präzise, methodisch fundiert und gleichzeitig menschenorientiert. Von 2005 bis 2007 war er in Dublin (IRL) als Business Process Coordinator tätig, wo er Geschäftsprozesse analysierte und optimierte. Zurück in der Schweiz wirkte er als Teilprojektleiter beim Aufbau einer Logistikzentrale im Raum Zürich und leitete anschliessend Projekte im Lean Management und Six Sigma. Mithilfe der DMAIC-Methode realisierte er dabei messbare Effizienzsteigerungen. 2015 wechselte er in die Luxushotellerie und übernahm als Qualitäts- und Prozessmanager die Weiterentwicklung des Qualitäts- und Prozessmanagements, die Umsetzung datenschutzrelevanter Standards sowie die Leitung eines umfassenden Digitalisierungsprojekts. Parallel begleitete er Veränderungen in verschiedenen Bereichen und schärfte sein Verständnis für Organisationskultur in anspruchsvollen Dienstleistungssystemen. Seit 2021 ist er Organisationsentwickler bei obvita. Dort leitet er strukturelle und kulturelle Entwicklungsprojekte und gestaltet den Aufbau einer wertebasierten, selbstorganisierten Organisationskultur. Seine Arbeit verbindet systemisches Denken, klares Rollenverständnis und echte Partizipation. Seit 2022 ist er zudem in der Lehre tätig: dies als Lehrperson an der SWS Winterthur im Lehrgang «Leadership SVF» und seit 2024 als Lehrbeauftragter an der OST – Ostschweizer Fachhochschule, wo er Inhalte zu Strategieentwicklung, Projektmanagement und Changemanagement vermittelt. Über das Unternehmen obvita ist eine der traditionsreichsten Behindertenorganisationen der Ostschweiz und verfolgt die Vision, Menschen mit Sehbehinderungen, psychischen oder kognitiven Beeinträchtigungen sowie Personen in beruflichen Übergangsphasen ein selbstbestimmtes, eigenständiges und erfülltes Leben zu ermöglichen. Als breit aufgestellte soziale Institution bietet obvita Abklärung, Beratung, Ausbildung, berufliche Integration, vielfältige Arbeitswelten sowie Wohn- und Betreuungsangebote für Jugendliche, Erwachsene und Seniorinnen und Senioren an. Die Angebote schaffen Räume für Teilhabe, Entwicklung und ein Leben mit mehr Selbstbestimmung. Dies in einer Organisation, die sich kontinuierlich weiterentwickelt. Seit 2017 geht obvita zudem einen klaren Weg in Richtung Selbstorganisation. Die Organisationskultur wird seither in einem iterativen Prozess weiterentwickelt, mit dem Ziel, Verantwortung breiter zu verteilen, Mitgestaltung zu ermöglichen und die Qualität der Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken. The post #62 Selbstorganisation mit Sinn – wie obvita Verantwortung neu verteilt mit Thomas Schwendener appeared first on Zukunftspioniere der Arbeitswelt.
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) möchte möglichst viele Plätze entlang von Autobahnen mit Ladestationen für Lastwagen mit Elektroantrieb ausstatten. In Graubünden sind solche Ladestationen geplant, in der Ostschweiz jedoch nicht. Weiter in der Sendung: «Phänomen Stadtfuchs»: Das Wildtier lebt inzwischen auch in Städten. Wir haben mit einem Fuchsforscher gesprochen.
In der Ostschweiz kam es am Wochenende zu über 30 Unfällen bei winterlichen Strassenverhältnissen. Mehrere Autos kamen ins Rutschen und gerieten auf die Gegenfahrbahn oder kamen von der Strasse ab. Rund 10 Personen haben sich dabei verletzt. Weitere Themen: · Die Bündner FDP greift den Regierungsratssitz der Mitte an. · Das St. Galler Textilmuseum zeigt die Ausstellung «Mode sammeln - von T-Shirts bis Haute Couture». · Die St. Galler Skifahrerin Janine Schmitt aus Wangs fährt in Zauchensee mit der Startnummer 24 auf Platz 5.
Nach einem erneuten Fall von Rinder-Tuberkulose im grenznahen Vorarlberg betonen die Ostschweizer Kantone, dass es in der Schweiz weiterhin keine bestätigten Fälle gibt. Zusätzliche Massnahmen sind aktuell nicht geplant. Rückkehrende Tiere aus der Sömmerung werden weiterhin getestet. Weitere Themen: · Frontalkollision mit Postauto: Drei Verletzte bei schwerem Unfall in Hüttwilen TG · Glarner Regierung will Löhne von Angestellten und Regierung neu regeln
Mitglieder des National- und Ständerats sind gefragte Personen für Verwaltungsrats- und Vorstandsmandate. Wie viel sie damit verdienen, bleibt oft unklar. Laut Lobbywatch legen zwei von drei die eigenen Einnahmen nicht offen – auch die Ostschweiz ist da keine Ausnahme. Weitere Themen: · SG Strengere Sicherheitsauflagen für die nächsten zwei FCSG-Heimspiele: Nach Vorfällen in Thun verlangt Stadtpolizei Video-Erkennung bei Stadion-Eingängen. · SG Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana: Auch die Gäste an der Beizenfasnacht im St. Galler Rheintal sind vorsichtiger.
Die St. Galler SVP ist nicht überzeugt von der Antwort der Regierung zum Klanghaus Toggenburg. Die Besucherzahlen, die man sich zum Ziel gesetzt habe, seien nicht erreicht worden. Ausserdem seien weitere finanzielle Mittel ins Projekt geflossen, die bei der Partei Skepsis auslösen. Weitere Themen: · TG/SG: Rorschach und Romanshorn sind enttäuscht von der Haltung des Bundesrates beim Thema Autoposer · SG: Toggenburger Kantonsräte begrüssen Verwaltungsgerichtsurteil zum Notfallzentrum Wattwil · SG: Kunstrasenfeld in Rapperswiler Sportanlage Grünfeld verzögert sich weiter · TG: Grünes Licht für Mehrzweckhalle Bach in Romanshorn · SG: FC St. Gallen verpflichtet Verteidiger Colin Kleine-Bekel leihweise für die Rückrunde · SG/AI: Verein «dein Baum» bietet Baumpatenschaften nun auch in der Ostschweiz an · GR: HC Davos ist auf gutem Weg zu Zuschauerrekord in der laufenden Saison
Der Musiker Roman Riklin erzählt im Jahresendgespräch im Regionaljournal von seinen musikalischen Anfängen in der Ostschweiz und davon, was ihm der Kunstpreis der St. Galler Kulturstiftung bedeutet. Weitere Themen: ⦁ Wie sich der Kanton Graubünden 2026 am Sechseläuten in Zürich präsentieren will. ⦁ Markus Streckeisen soll neuer Olma-Verwaltungsratspräsident werden. ⦁ Rund 70 Meldungen sind bisher bei der Tourismus-Meldestelle von Appenzell Innerrhoden eingegangen.
Der Musiker Roman Riklin erzählt im Jahresendgespräch im Regionaljournal von seinen musikalischen Anfängen in der Ostschweiz und davon, was ihm der Kunstpreis der St. Galler Kulturstiftung bedeutet. Weitere Themen: · Wie sich der Kanton Graubünden 2026 am Sechseläuten in Zürich präsentieren will. · Markus Streckeisen soll neuer Olma-Verwaltungsratspräsident werden. · Rund 70 Meldungen sind bisher bei der Tourismus-Meldestelle von Appenzell Innerrhoden eingegangen.
Brienz/Brinzauls wartet weiter auf den Felssturz, Behörden intensivieren Vogelgrippe-Bekämpfung in der Ostschweiz, die Schweiz als Waffenquelle für Terrorgruppen in den 70ern
In der Ostschweiz wird aktuell in verschiedenen Kantonen und Gemeinden gespart. Wirtschaftlich mache das aber eigentlich keinen Sinn, sagt HSG-Professor Matthias Weber. Sparen solle man dann, wenn es der Wirtschaft gut gehe, um dann in schlechteren Phasen Geld ausgeben zu können. Weitere Themen: · Die Finanzkommission des Kantons St. Gallen ist nicht einverstanden mit dem Entlastungspaket der Regierung. · Der Kanton St. Gallen plant eine Deutschkursoffensive für Menschen aus EU- und EFTA-Staaten. · In Mörschwil SG wehren sich Anwohnerinnen und Anwohner gegen eine geplante Deponie.
Nicolas Senn präsentiert im traditionsreichen, über 135-jährigen Hotel «Bahnhof Giswil» ein vielseitiges Programm mit Jodel, Ländler im Innerschwyzer Stil und Appenzeller Musik – gespielt von bekannten Formationen, regionalen Musikerfamilien und jungen Talenten. Die Geschwister Rymann, Silvia und Peter Rymann, sind Kinder des wohl bekanntesten Giswilers: Ruedi Rymann, Komponist und Jodler des «Schacher Seppli». Silvia und Peter führen sein musikalisches Erbe weiter. Dani Britschgi wohnt auf einem abgelegenen Bauernhof hoch über dem Sarnersee oberhalb von Stalden OW. Im Ländlertrio Britschgi spielen noch sein Cou-Cousin und dessen Vater. Sie spielen im «Bahnhof Giswil» mit einem urchigen Schottisch auf. Gern gesehener Gast am Tisch oder auf dem Geigenbank ist Jörg Bucher. Der Luzerner Akkordeonist ist regelmässig mit verschiedenen Formationen im Bahnhof zu Gast. In der Sendung spielt er im Ländlertrio Innerschwyzergruess zusammen mit Fredi Heinzer und Frowin Neff. Dieser feiert in diesem Jahr noch seinen 50. Geburtstag und macht auf seiner Geburtstagstour ebenfalls Halt im «Bahnhof Giswil». Die Schärgläis-Muisig sind fünf junge Musikantinnen und Musikanten aus der Region. Alle haben als erstes Schwyzerörgeli gelernt und zwei von ihnen später noch Kontrabass. In der Sendung spielen sie ein Stück ihres Grossvaters. Das Appenzeller-Echo – der Name verrät es – reist aus der Ostschweiz an. Die drei Musiker sind aktuell zusammen mit dem Stimmakrobaten Martin O. und dem Schauspieler Philipp Langenegger auf «Appenzeller Welttournee». Zwischen diesen Auftritten machen sie kurz halt bei «Potzmusig». Und ebenfalls aus der Ostschweiz kommt die Kapelle Dürr-Wachter. Aber sie spielen in klassischer Innerschweizer Besetzung mit Klarinette und Akkordeon.
Auf dem Regierungsplatz in Chur steht seit 1881 ein Denkmal in der Form eines Obelisken. Er erinnert an die Gründung Graubündens als «Freistaat der Drei Bünde» und nennt als Gründungsdatum das Jahr 1471. Heute datiert man diese Gründung aber auf das Jahr 1524. Infotafel korrigieren diesen Irrtum. Weitere Themen: · Skigebiete ziehen Saisonstart vor. · Pflegefachverband Graubünden sorgt sich um Abwanderung von Fachkräften nach dem Entscheid beim Spital Oberengadin. · Teurer Ausgleichstrom wegen unregelmässig vorhandener Solarenergie beschäftigt die Energiekonzerne in Graubünden und der Ostschweiz.
Ob man «Klimawandel» sagt oder «Klimazerrüttung», «Klimakrise», «Klimakatastrophe» oder «Klimakollaps» - man meint immer dasselbe Phänomen. Aber jede dieser Bezeichnungen hat eine andere Wirkung und spiegelt eine andere Haltung zur Sache. Genau das ist Framing. Frames sind mentale Bedeutungsrahmen, die festlegen, welche Aspekte einer Sache wir wahrnehmen und wie wir sie bewerten. In der Kommunikation werden solche Frames durch meine Wortwahl automatisch aktiviert – jedes Wort ruft Bilder, Emotionen oder moralische Konzepte hervor. Framing geschieht oft unbewusst, wird aber auch bewusst und manipulativ eingesetzt. Mit vielen Beispielen aus der Hörerschaft zeigen Markus Gasser und Nadia Zollinger von der SRF-Mundartredaktion, warum Framing keine theoretische Spielerei ist. Denn Wörter schaffen Realitäten und beeinflussen unsere Erinnerungen. Letztlich, so die Erkenntnis, kann Sprache nie gänzlich neutral und objektiv sein. Hinhören lohnt sich, denn wer den Rahmen kennt, kann das Bild besser einordnen. Familiennamen Inäbnit, Imboden und Imholz Inäbnit ist als sogenannter Wohnstättennamen zum Flur- oder Hofnamen Äbnit gebildet. Äbnit ist die berndeutsche Hauptform des Flurnamens; in der Ostschweiz sind es die Formen Ebnet oder Ebnat, die alle relativ ebene Landstücke in sonst bergiger Umgebung, flache Hangterrassen oder kleine Hochflächen bezeichnen. Die ersten Namensträger werden in Grindelwald (BE) und seiner Umgebung im 16. Jahrhundert noch als "im Äbnit" bezeichnet, eine Form die noch den Übergang vom Zunamen zum Familiennamen markiert. Ausgangspunkt der Grindelwalder Inäbnit könnte die alte Siedlung Äbnit in der Grindelwald benachbarten Gemeinde Lütschental sein. Imboden ist ein sogenanntee Präpositionalname mit der Vorsilbe in-, der zu einem Flur- oder Hofstättennamen (im) Boden gebildet ist. Der Flurname bezeichnet eine ebene Stelle in bergigem Umland, einen Tal- oder Wiesengrund, der sich als Kultur- und Siedlungsland eignet. Imboden ist im Oberwallis (an mehreren Orten in der Gegend um Visp), in Ringgenberg und Unterseen bei Interlaken (BE) und in Stans (NW) alteinheimisch. Imholz ist in fünf Urner Gemeinden rund um den Kantonshauptort alteinheimisch und ebenfalls in Bütschwil, Kirchberg und Mosnang im Unteren Toggenburg. Der Familienname ist ein sogenannter Wohnstättenname, der die ersten Namensträger als Bewohner einer "im Holz" genannten Flur benennt. Holz ist das ältere einheimische Wort mit der Bedeutung Wald, das im Lauf der letzten 200 Jahre fast vollständig verschwunden ist.
Der Fischotter ist ins Rheintal zurückgekehrt. Immer häufiger tauchen die Tiere in der Nähe des Inns und des Alpenrheins auf. Die vom Aussterben bedrohte Art siedelt sich nach und nach vor allem in der Ostschweiz und in Graubünden wieder an. Weitere Themen: · Beim Raumkonzept Toggenburg ist man einen Schritt weiter: Eine neue Umfrage zeigt, wie die Toggenburgerinnen und Toggenburger ihre Region sehen und was sie sich wünschen. An der Umfrage haben fast 700 Personen teilgenommen. · Im St. Galler Naherholungsgebiet Drei Weieren wird ab heute der Wasserpegel im Mannenweiher gesenkt. Grund dafür sind ein kaputter Steg und ein Sprungturm, der fester befestigt werden muss. · In Arbon im Kanton Thurgau müssen wegen des selbstfahrenden Busses zwei Parkplätze zumindest vorübergehend aufgehoben werden. Der Bus habe Mühe, dort durchzufahren, weshalb manuell eingegriffen werden müsse, heisst es von der Stadt Arbon.
Postauto startet Pilotprojekt mit Robotaxis in der Ostschweiz, Gitter schützen Pfahlbauten im Inkwilersee vor Bibern, Kindertanztheater Claudia Corti probt für «Aschenputtel»
Ursprünglich sollte das Spital auf Ende 2027 seine Tore schliessen. Nun wird dieser Schritt vorgezogen. Das teilt das Unternehmen HOCH Health Ostschweiz mit. Weniger Patientinnen und Patienten sowie personelle Probleme seien die Ursache der vorgezogenen Schliessung. Weitere Themen: · Olympische Winterspiele in Italien: Kanton Graubünden rechnet mit Kosten von 5.5 Millionen Franken · Postauto bringt automatisierte Fahrzeuge in die Ostschweiz
Hanspeter Krüsi geht nach fast 17 Jahren als Mediensprecher bei der Kantonspolizei St. Gallen in Frührente. In dieser Zeit war er das Gesicht und die Stimme der Kantonspolizei und verantwortlich für über 20'000 Nachrichten. Nach seinem letzten Tag als Mediensprecher blickt er auf diese Zeit zurück. Weitere Themen: · Postauto plant selbstfahrende Taxis in der Ostschweiz. Die ersten Testfahrten sollen im Dezember sein. · Das Spital Altstätten wird zwei Jahre früher als geplant in ein ambulantes Gesundheitszentrum umgewandelt. · Der Flughafen St. Gallen-Altenrhein will gemeinsam mit anderen regionalen Flugplätzen die Flugsicherung neu ausschreiben.
In der Stadt St. Gallen wird am 30. November über eine Initiative der jungen Grünen abgestimmt. Darin fordert die Partei Gratis-Tests für Geschlechtskrankheiten für unter 30-Jährige. Im Stadtparlament und im Stadtrat hat die Initiative einen schweren Stand. Weitere Themen in dieser Sendung: · Zwei Pflegeverbände klagen am Bundesgericht gegen einen Entscheid der St. Galler Regierung. · Zweiter grosser Stau auf der Autobahn A1 in der Ostschweiz innert 24 Stunden. · Die Brusa Hypower AG möchte in Buchs und Sennwald 50 bis 70 Stellen streichen. · Schmuck als sicherer Hafen: Die Jubiläumsausstellung des Auktionshauses Rapp in Wil.
Die siebenköpfige Formation aus der Ostschweiz überzeugt auf ihrer ersten CD mit eigener, frischer Musik. «Spuntäluscht» heisst die erste CD. Das Besondere daran: Fünf der sieben Titel wurden exklusiv für die «Spuntämusig» geschrieben. «Damit machen wir uns ein bisschen einzigartig», sagt Thomas Meier bescheiden im Gespräch mit der SRF Musikwelle. Er war der Initiant der Formation, welche vor etwas mehr als fünf Jahren ihren ersten Auftritt hatte. Die «Spuntämusig» spielt in einer Siebnerbesetzung mit fünf Bläsern, einer Bläserin und einem Schlagzeuger. Am liebsten spielt die Formation dort, wo es gesellig zugeht, wie eben zum Beispiel in einem traditionellen «Spuntä». «Wir sind einfach Kollegen, die unwahrscheinlich gerne Musik machen und dieses Hobby zusammen pflegen wollen», erklärt Thomas Meier. Der Titel «Spuntäluscht» passt somit perfekt zur ersten CD der «Spuntämusig». Er ist zugleich der Name eines der neu komponierten Stücke: Ein Marsch des Ostschweizer Komponisten Stefan Roth.
Ausgezeichnet mit dem Goldenen Violinschlüssel: Nadja Räss spricht über Stimme und Herkunft – und bringt ihre ganz persönliche Musik mit. Die vielfach ausgezeichnete Musikerin, Jodlerin und Musikethnologin wurde kürzlich mit dem Goldenen Violinschlüssel geehrt – der höchsten Auszeichnung in der Schweizer Volksmusik. Mit 46 Jahren ist sie die drittjüngste Preisträgerin überhaupt. In dieser Stunde spricht Nadja Räss über ihre Wurzeln in der Ostschweiz, im Muotathal und rund um Einsiedeln, über Stimmen, die bleiben – und Melodien, die Menschen unsterblich machen. Als Verantwortliche für Volksmusik an der Hochschule Luzern ordnet sie ein, weshalb künstliche Intelligenz zwar komponieren kann – aber nie eine Stubete im Alpstein ersetzen wird. Dazu bringt sie Musik mit, die sie berührt: Klänge aus Finnland, Schweden, und Stimmen, die sie begleiten, seit sie jung ist. Ein Gespräch über Klangkultur, Körpergefühl und das, was bleibt. Ideal für den Sonntagsbrunch – oder als Seelennahrung zwischendurch.
Was ist typisch Liechtensteinerisch? Gute Frage! Praktisch kein Merkmal eint die Mundarten des Fürstentums und unterscheidet sie gleichzeitig von den Nachbardialekten in Ostschweiz und Vorarlberg. Es ist die Mischung, die Liechtensteinerisch ausmacht. Kleiner als Appenzell-Innerrhoden, weniger Bevölkerung als Thun – Liechtenstein ist ein Zwergstaat. Und doch birgt es eine erstaunliche Dialektvielfalt. Während die Mundarten des Liechtensteiner Oberlandes einige Ähnlichkeit mit Dialekten auf der Schweizer Seite des Rheins haben, sind die Mundarten des Unterlandes näher an den Vorarlberger Dialekten. Und der Dialekt des Walserorts Triesenberg zeigt viele Gemeinsamkeiten mit den Walsermundarten in Graubünden. Wer mit eigenen Ohren hören möchte, wie sich die Mundarten von Oberland, Unterland und Triesenberg unterscheiden und weshalb die Liechtensteiner Dialekte mehr Gemeinsamkeiten mit Vorarlberg als mit der Ostschweiz haben, sollte unbedingt reinhören. Familiennamen Fisch, Fischli, Fischler Matthias Friedli vom Schweizerischen Idiotikon erklärt Familiennamen, die ursprünglich Berufsnamen für Fischer waren. Fisch oder Fischli könnten allerdings auch aus Übernamen für schwer fassbare oder kühle Menschen entstanden sein. Buch-Tipps: ⦁ Hubert Klausmann: Kleiner Sprachatlas von Vorarlberg und Liechtenstein. Studienverlag, 2012. ⦁ Hergé: Tim und Struppi. Am Ottokar sis Zäptr. Im Liechtensteiner Dialekt. Übersetzt von Mathias Ospelt. Van Eck, 2019.
Nachdem vor zwei Jahren die älteste Tageszeitung und dieses Jahr der einzige Radiosender geschlossen wurden, gibt es im Fürstentum Liechtenstein nur noch eine Tageszeitung. Dadurch ist der Medienplatz stark geschwächt, politisch einseitig und somit demokratisch bedenklich. Das sagt eine neue Studie. Weitere Themen: · Die Bergbahnen Grüsch-Danusa werden ab nächstem Jahr im Sommer nicht mehr fahren. 2020 haben die Bergbahnen unter anderem wegen der Corona-Pandemie einen Pilotversuch gestartet. · Den beiden Eishockey-Spitzenclubs in der Ostschweiz und in Graubünden läuft es derzeit gut. Die Rapperswil-Jona Lakers liegen auf Platz 2, der HC Davos führt die Tabelle an.
Was ist typisch Liechtensteinerisch? Gute Frage! Praktisch kein Merkmal eint die Mundarten des Fürstentums und unterscheidet sie gleichzeitig von den Nachbardialekten in Ostschweiz und Vorarlberg. Es ist die Mischung, die Liechtensteinerisch ausmacht. Kleiner als Appenzell-Innerrhoden, weniger Bevölkerung als Thun – Liechtenstein ist ein Zwergstaat. Und doch birgt es eine erstaunliche Dialektvielfalt. Während die Mundarten des Liechtensteiner Oberlandes einige Ähnlichkeit mit Dialekten auf der Schweizer Seite des Rheins haben, sind die Mundarten des Unterlandes näher an den Vorarlberger Dialekten. Und der Dialekt des Walserorts Triesenberg zeigt viele Gemeinsamkeiten mit den Walsermundarten in Graubünden. Weil die Geschichte Liechtensteins, das erst seit 1719 ein souveräner Staat ist, eng mit derjenigen des St. Galler Rheintals, Werdenbergs und Vorarlbergs verwoben ist, gleichen auch die Liechtensteiner Mundarten den benachbarten Dialekten am Alpenrhein. Zum Beispiel werden beidseits des Rheins die Vokale «i», «u» und «ü» zu «e», «o» und «ö» gesenkt: «Melch», «Stoba», «Schössla». Oder altes «au» wird zu «oo», also «Staub» als «Stoob», «glaube» als «globe» ausgesprochen. Wie im Churer Rheintal wird das «K-» im Anlaut auch in Liechtenstein und in Teilen Vorarlbergs nicht zu «Ch-» wie im übrigen Schweizerdeutschen: «D Khua khunnt zum Khind.» Und ebenfalls wie im Churer Rheintal tendieren unbetonte Silben gegen «a» statt gegen «e»: «usafordara» statt «usefordere». Da Liechtenstein gerade während der letzten Jahrhunderte stärker nach Vorarlberg ausgerichtet war als zur Schweiz, haben die Liechtensteiner Mundarten einige Eigenheiten von dort übernommen, die im Schweizerdeutschen unbekannt sind. So spricht man in Liechtenstein wie in Vorarlberg vom «Gemeindevorsteher» statt vom «Gemeindepräsidenten» oder «Ammann» oder vom «Rad» statt vom «Velo». Wer es genauer wissen will und wer mit eigenen Ohren hören möchte, wie sich die Mundarten von Oberland, Unterland und Triesenberg unterscheiden, sollte sich diese Podcast-Folge nicht entgehen lassen! Buch-Tipps: · Hubert Klausmann: Kleiner Sprachatlas von Vorarlberg und Liechtenstein. Studienverlag, 2012. · Hergé: Tim und Struppi. Am Ottokar sis Zäptr. Im Liechtensteiner Dialekt. Übersetzt von Mathias Ospelt. Van Eck, 2019.
Zwei Jahre nach Inkrafttreten des Grenzgänger-Abkommens mit Italien zeigen sich in Graubünden erste Folgen: Grenzgänger müssen ihr Einkommen nun auch in Italien versteuern. In Hotellerie und Bau zögern erste Bewerber mit einer Anstellung oder kündigen – für Südbünden ein möglicher Bumerang. Weitere Themen: · In Chur lässt eine neue Stadtführung die düsteren Kapitel der Stadtgeschichte aufleben – mit Geschichten über Räuber, Hinrichtungen und vergessene Verbrechen. · Das neue ETH-Gutachten zu den wichtigsten Verkehrsprojekten der Schweiz liegt vor. Nun arbeitet das UVEK an den nächsten Schritten – der Bundesrat will im Sommer seine Ausbaupläne vorstellen. Wir ordnen die Ergebnisse mit Fokus auf die Ostschweiz ein.
Die grösste Publikumsmesse der Ostschweiz steht unter dem Motto «Gnüsse a de Olma». Eingeladen, sich zu präsentieren, ist dieses Jahr der Kanton Wallis. Die Olma dauert bis am 19. Oktober. Weitere Themen: · Rund um den Bodensee wohnen immer mehr Menschen · Appenzeller Bärli-Biber-Gründer Josef Bischofberger gestorben
Die «Ewigkeitschemikalien» PFAS stecken in vielen Schweizer Böden – ein Gift, das Landwirtschaft und Politik umtreibt. Redaktor Samuel Ryter spricht über die Wut der Bauern, verschwundene Dokumente und die Frage, wie wir mit der Altlast leben lernen.Sie galten einst als günstiger Dünger. Doch der Schlamm aus den ersten Kläranlagen brachte unsichtbare Gifte auf die Felder: PFAS, sogenannte «Ewigkeitschemikalien». In Böden, Wasser, Milch und Fleisch der Ostschweiz wies man Rückstände nach. Was in den 1970er-Jahren als ökologischer Kreislauf verkauft wurde, entpuppt sich heute als Altlast mit Folgen für Bauern, Konsumentinnen und Behörden.Im Podcast Hinter der Schlagzeile spricht Journalist Samuel Ryter über Gesundheitsgefahren, einen verblassten Dünger-Traum und die Frage, wie die Politik mit der unsichtbaren Gefahr umgeht. «Ich möchte niemandem Absicht unterstellen», sagt er. «Aber wir müssen lernen, wie wir damit umgehen – und was wir für die Zukunft daraus ziehen.»Wie konnten tonnenweise PFAS überhaupt in die Böden gelangen? Warum gibt es in der Schweiz bis heute keinen Höchstwert für PFAS in Milch? Wer trägt Verantwortung für das PFAS-Problem? Mehr Artikel zum Thema: Pikante Details: PFAS-verseuchter Klärschlamm landete auch im Appenzellerland – doch die Lieferdokumente sind verschwunden (Teil 1)PFAS-Schlammschlacht der Vergangenheit: Wie im Appenzellerland mit Klärschlamm geschummelt wurde – und wer damit Geld verdiente Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Mark SchoderGast: Samuel RyterKontakt: podcast@chmedia.ch
Mit der Abschaffung des Eigenmietwerts ab voraussichtlich 2028 entfällt auch der Steuerabzug für Unterhaltskosten selbstgenutzter Immobilien. Fachleute erwarten in der Ostschweiz eine Welle von Sanierungen, bevor die neuen Regeln greifen. Weitere Themen · Frauen-EM beflügelt Ostschweizer Fussball: Zahlen zeigen deutlichen Zuwachs · Viehschau, Frühfranzösisch und Jägerwunschkonzert: Worte des Monats September
Auf und neben den Ostschweizer Fussballplätzen stehen immer mehr Frauen. Der Frauenfussball in der Ostschweiz erlebt einen Aufschwung. Das zeigen Zahlen des Ostschweizer Fussballverbands. Es ist die Rede von Rekordzahlen. Weitere Themen: · Rapperswil-Jona will Steuerfuss erhöhen: Die zweitgrösste St. Galler Stadt will auf nächstes Jahr hin ihren Steuerfuss anpassen. Und zwar um fünf Prozentpunkte - von 74 auf 79%. Das sei mit Blick auf die finanziellen Herausforderungen nötig. · Bündner Stromkonzern sucht neuen CEO: Der CEO von Repower, Roland Leuenberger, soll neuer Verwaltungsratspräsident der Axpo werden. Er wurde für den Posten nominiert. · Hang oberhalb von Niederurnen rutscht: Die Gemeinde Glarus Nord hat beim Hang oberhalb von Niederurnen Bewegungen festgestellt. Eine akute Gefahr für die Bevölkerung und Infrastruktur bestehe nicht. Das Gebiet ist als Rutschgebiet bekannt.
Mit der Abschaffung des Eigenmietwerts ab voraussichtlich 2028 entfällt auch der Steuerabzug für Unterhaltskosten selbstgenutzter Immobilien. Fachleute erwarten in der Ostschweiz eine Welle von Sanierungen, bevor die neuen Regeln greifen. Weitere Themen · Frauen-EM beflügelt Ostschweizer Fussball: Zahlen zeigen deutlichen Zuwachs · Viehschau, Frühfranzösisch und Jägerwunschkonzert: Worte des Monats September
Herbstzeit ist Mostzeit. In diesen Wochen fahren zahlreiche Bauern mit ihren Anhängern, beladen mit Äpfeln und Birnen, in die Mostereien. Dieses Jahr steht jedoch weniger Mostobst zur Verfügung. Zu Besuch in einer kleinen Mosterei im St. Galler Rheintal. Weitere Themen: · Kritik am Sparpaket des Kantons St. Gallen: Es belaste die Stadt St. Gallen und die Verteilung auf die Gemeinden sei nicht fair, so die St. Galler Stadtpräsidentin. Auch aus Wil kommt Kritik: Es werde nicht gespart, wenn die Kosten auf die Gemeinden abgewälzt werden. · Steuerfuss wird voraussichtlich erhöht: Die Stadt Wil hat heute ihr Budget für das Jahr 2026 präsentiert und eine Steuererhöhung um 6 Prozentpunkte angekündigt. · Val Poschiavo zu Gast in Weinfelden: An der diesjährigen WEGA ist das Puschlav als Gastregion vertreten. Mit dem Gastauftritt möchte man die Region in der Ostschweiz noch bekannter machen. · Bündner Überfliegerin im Rad-WM-Team: Die Bonaduzerin Ginia Caluori fährt erst seit einem Jahr auf der Strasse mit. In ihrer ersten Saison hat sie jedoch bereits so gute Ergebnisse erzielt, dass sie nun im fünfköpfigen Schweizer WM-Team dabei ist.
Nach dem Attentat auf den rechtsgerichteten Aktivisten Charlie Kirk in den USA finden in den sozialen Medien erbitterte Auseinandersetzungen statt. Auf einer neu eingerichteten Webseite werden Personen aufgelistet, die sich negativ zu Kirk äusserten. Dieses sogenannte Doxing hat Folgen. Weitere Themen: In der Schweiz werden deutlich mehr Eier konsumiert als noch vor zehn Jahren, und auch Poulet landet häufiger auf dem Teller. Allerdings stagniert das Angebot aus dem Inland oder nimmt sogar ab. Wie sich der Bedarf künftig decken liesse, zeigt der Besuch auf einem Bauernhof, der neue Wege geht. Drei Brüder aus der Ostschweiz haben vor 25 Jahren die vegetarische und vegane Restaurantkette Tibits gegründet. Anfangs wurden sie als «Körnlipicker» belächlet. Heute ist Tibits mit mehr als 500 Angestellten und vierzehn Restaurants ein fester Bestandteil der Gastroszene.
Rechtskonservative Aktivisten verteilen einen «Pfarrer-Check» und wollen damit die Qualität des Kirchenpersonals messen. Doch was bleibt von Kirche übrig, wenn sie auf Multiple-Choice-Frömmigkeit reduziert wird? Manuel bringt ein Hallelujah der Woche mit: er schaut auf das RefLab-Festival zurück, das letztes Wochenende mehrere hundert Besucher angezogen hat: zwei Tage mit 18 (!) verschiedenen Live-Podcastaufnahmen und 8 Workshops, unzählige Begegnungen mit Menschen aus der RefLab-Community: aus der Region Zürich, aus Bern, Basel und der Ostschweiz – manche sind aus München oder Berlin angereist, um ihre Lieblingspodcasts zu hören. Es war ein Rausch aus Begegnungen und Veranstaltungen, Gesprächen auf und neben der Bühne, und für die Teammitglieder natürlich auch: Auf- und Abbau, Trouble Shooting, kreative Lösungen suchen. Am Sonntagabend sind sie ebenso erfüllt wie erschöpft nach Hause… Stephan hat ein Stossgebet dabei: Er kommt gerade von der Tagung zum Thema «spiritueller Missbrauch», die er mit seinem Team der EKS organisiert und durchgeführt hat – ein toller, wichtiger und gelungener Anlass – nur leider passte auch hier jemand die Teilnehmenden vor dem Eingang ab, um ihnen ein Faltblatt mit dem sog. «Pfarrer-Check» auszuhändigen: Landauf landab werden diese Blätter bei kirchlichen Veranstaltungen ungefragt verteilt – was nicht nur nervt, sondern auch verwirrend ist für Besucher. Doch worum geht's? Das ist dann zugleich das Thema der Woche: Eine Gruppe rechtskonservativer Kulturkämpfer hat eine «PR-Kampagne» lanciert. Sie erwuchs dem Verdacht, dass die meisten öffentlich-rechtlichen Kirchen nur noch eine verwässerte, «rot-grün» versiffte Botschaft predigen: Es geht ihnen um Klimarettung, Homo- und Gender-Themen und andere Anliegen, die mit dem Auftrag der Kirche «herzlich wenig zu tun» haben: «Darum laufen Mitglieder in Scharen davon», wissen die Initianten. Abhilfe soll jetzt ein Kreuzchen-Test schaffen, mit dem sich die Rechtgläubigkeit von Pfarrpersonen abfragen lässt: Der «Pfarrer-Check» (gendern ist böse, darum sollen sich Pfarrerinnen hier gefälligst mitgemeint fühlen…) will wissen, wie die geistlichen Verantwortungsträger zur Göttlichkeit Jesu stehen, ob sie an dessen Sühneopfer am Kreuz und seine leibliche Auferstehung glauben, ob sie auch wirklich von der Verurteilung aller Ungläubigen im Endgericht überzeugt sind und einige andere Dinge… (Fragenkatalog siehe unten). Der ganze Test weist sich aus als «Fragebogen zur Qualität des Personals in christlichen Kirchen & Organisationen». Manuel und Stephan nehmen diese schwarzweisse Abfrage (vermeintlich?) christlicher Bekenntnisinhalte zum Anlass, über die dahinterliegende Theologie zu sprechen. Für beide ist klar: So geht das gar nicht. Wie soll ein Quizz mit acht ja-nein-Fragen die «Qualität» des kirchlichen Personals sicherstellen? Welche Qualität ist damit überhaupt gemeint? Zwischen der Bejahung eines kleinen Kataloges frommer (?) Sätze und dem Charakter einer Pfarrperson, oder ihrer Verantwortlichkeit und Glaubwürdigkeit, ihren pastoralen, empathischen, theologischen Fähigkeiten besteht ganz offensichtlich überhaupt kein Zusammenhang: ohne jede Fantasie kann sich Manuel ganz fürchterliche Charakterschweine vorstellen, die eilfertig ihr Kreuzchen achtmal auf Ja setzen – und umgekehrt ist es auch nicht schwer zu denken, dass wundervolle, engagierte, liebevolle und begabte Kirchenmitarbeiter bei vielen Fragen zögern oder sie verneinen, ohne dass ihnen damit die Qualifikation für ihr Amt abgeht… In seinem «Amen der Woche» macht Manuel darum klar, dass sich die «Qualität» von kirchlichen Verantwortungsträger:innen nicht durch einen Kreuzchentext sicherstellen lässt – und dass das, worauf es wirklich ankommt, überhaupt nicht im Verhör zu ermitteln ist, sondern höchstens in der persönlichen Begegnung…
Und am Wochenende hat man beim 1:0 der Luzerner in der Ostschweiz gespürt, wie viel ein Sieg in diesem Duell bedeutet und wie auch die Fanlager der beiden Clubs das Spiel zwischen diesen beiden so ähnlichen Vereine leben.Ausserdem werfen die Aussagen von FCZ-Trainer Mitchell van der Gaag Fragen auf. Der FC Winterthur funktioniert offenbar erst dann, wenn er unter Druck steht. Xherdan Shaqiri sucht öffentlich die Konfrontation mit seinem Trainer Ludovic Magnin. Und YB zeigt in Bratislava die bisher beste Leistung dieser Saison.Host: Tilman PaulsProduzent: Tobias HolzerDie Themen:00:00 Intro01:14 Die beste Liga der Welt06:08 Die Rivalität zwischen St. Gallen und Luzern23:25 Der FCZ weiss nicht, wie er spielen will40:43 Winterthur braucht den Druck50:16 Shaqiri kritisiert Magnin59:10 Folgt der nächste YB-Einbruch? In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert.
Die Bündner Regierung genehmigt die Realisierung der neuen Kontakt- und Anlaufstelle in Chur. Damit ist auch der Weg frei für den Konsumraum. Für den Umbau der Liegenschaft wird ein maximaler Gesamtbeitrag von 1,2 Millionen Franken zugesichert. Weitere Themen: · Tschiertschen-Praden: Nach der Fusion werden die politischen Entscheide in Chur getroffen. Ortsvereine erhalten die eigene Identität. · Neuer Missbrauchsfall im Bistum Chur: Staats- und Jugendanwaltschaft ermitteln gegen einen Ordensbruder der Franziskaner im Kloster Mariaburg in Näfels GL. · «Risiko-Dialog» im Val Müstair: Kommunikationsprofi Christian Gartmann erklärt, was Bewohnerinnen und Bewohner im Berggebiet selber gegen die Folgen von Naturgefahren vorkehren können. · Sorgen im Weinberg: Neue Krankheiten bedrohen die Reben in der Ostschweiz und in Graubünden.
Nachdem die Bevölkerung eine Fusion des Spitals Oberengadin mit dem Kantonsspital Graubünden in Chur abgelehnt hat, nehmen die Gemeinden einen zweiten Anlauf. Die Fusion, die das finanziell angeschlagene Spital Oberengadin retten soll, ist noch nicht vom Tisch. Weitere Themen: · Die Fussballspiele der Europameisterschaften der Frauen locken viele Besucherinnen und Besucher in die Ostschweiz. · Der Wiler Stadtrat schnürrt ein Sparpaket mit 34 Massnahmen. · Die ehemalige Glarner Skirennfahrerin Vreni Schneider erhält ein eigenes Museum in Elm.
Zopf, Bürli oder Bratwurst: Tom und Jacky Baumann stellen in Thailand mit viel Herzblut Schweizer Back- und Fleischspezialitäten her. Die Familie lebt seit 2012 in Bangkok und hat sich mit ihren Schweizer Delikatessen auch bei den Thailändern längst einen Namen gemacht. Als Tom und Jacky Baumann nach Bangkok auswanderten fragten sich beide, was sie wohl am meisten vermissen würden: «Knuspriges Schweizer Brot und eine feine Bratwurst», sagt Jacky Baumann. Die 46-Jährige erlernte prompt die Backkunst und Tom das Metzgershandwerk. So entstand die Idee, auch andere Schweizerinnen und Schweizer in Thailand zu beliefern: «Heimweh geht durch den Magen. Wir machen ihnen eine grosse Freude, indem wir ihnen ein bisschen Heimat schenken.» Die Brot- und Fleischspezialitäten aus der ganzen Schweiz kommen auch bei den Thailändern sehr gut an, sagt Jacky Baumann: «Mittlerweile führe ich die Thailänder sogar in die europäische Backkunst ein.» Das Paar arbeitet eng mit verschiedenen Restaurants zusammen und bietet ihre Schweizer Köstlichkeiten auch an verschiedenen Events an. Schweizerin mit thailändischen Wurzeln Jacky Baumann ist in der Ostschweiz aufgewachsen. Ihre Mutter stammt aus Thailand. Im familieneigenen Restaurant hat sie ihre ersten Erfahrungen im Gastgewerbe gesammelt: «Ich durfte im Betrieb immer mithelfen. Heute bin ich die einzige Bäckerin in der ganzen Familie.»
In Engelburg wurde im vergangen November das erste Nest von Asiatischen Hornissen auf sanktgaller Boden entdeckt und vernichtet. Dieses Jahr dürfte sich die invasive Art in der Ostschweiz weiter ausbreiten. Aufhalten kann man die Ausbreitung nicht, jedoch verlangsamen. Weitere Themen: · Hanfbauer aus Zizers bekommt vor Bundesgericht recht. · St. Galler Regierung unterstützt Summercamp für Kinder und Jugendliche aus der Ukraine. · Romanshorn reisst Skateranlage am See ab. · Die Mitte und die Grünen geben die Abstimmungsparolen für die kantonalen Abstimmungen in St. Gallen bekannt.
Roger Schawinskis Radio Alpin Grischa kann nicht auf Sendung gehen. Ein Gericht hat abschliessend entschieden, dass die Südostschweiz Radio AG die Konzession behalten darf – und Schawinski leer ausgeht. Warum wollte Schawinski unbedingt in der Ostschweiz auf Sendung? Weitere Themen: · Russland rückt im Osten der Ukraine weiter vor. Wie ist die Lage vor Ort? Unser Korrespondent war kürzlich dort. · Fliegen, aber ohne schlechtes Gewissen: Wie nah sind wir dem Traum vom klimaneutralen Fliegen heute? · Schon vor fast 2000 Jahren gab es Krimis: Eine Wissenschaftlerin hat eine Papyrusrolle entziffert – und erzählt einen True Crime.