Place in Bavaria, Germany
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Ein Mob zorniger Winzer stürmte das Finanzamt, warf Scheiben ein, verbrannte Akten und beschädigte den Tresor. Das Ereignis ging als „Bernkasteler Finanzamtssturm“ in die Geschichte ein.
Neue Folge des Geschichts-Podcast von volksfreund.de: Inflation, hohe Weinsteuer und Konkurrenz trieben die Winzer an der Mosel vor 100 Jahren in die Verzweiflung - bis hin zum deutschlandweit beachteten Sturm auf das Finanzamt im Moselort Bernkastel-Kues. Historiker Christof Krieger weiß mehr hierzu.
Christian Pufahl ist ein Weinrealist, der den Wein liebt – und genau das macht ihn unvergesslich. Er zeigt, dass Nüchternheit und Liebe kein Widerspruch sind, sondern eine harmonische Einheit. Er verkörpert eine seltene Balance in der Welt des Weins: die Fähigkeit, Leidenschaft mit pragmatischem Blick zu betrachten und dennoch eine tiefe, verliebte Hingabe zu empfinden. In einer Branche, die oft von Übertreibungen, modernem Lifestyle und modischen Hypes geprägt ist, steht er für Authentizität, Tiefe und ein echtes Gefühl für Genuss. Und natürlich lebt er, wie viele seiner Kollegen, eine tiefphilosophische Haltung, die Wein nicht nur als Getränk, sondern als Spiegel von Natur, Handwerk und Emotionen versteht – als Ausdruck von Beziehung zwischen Winzer, Flasche und Mensch. Diese Dualität – Nüchternheit gepaart mit Leidenschaft – macht ihn zu einer inspirierenden Figur. Christian vermag es, weit über den eigenen Teller-, nein Glasrand zu denken, denn in seinen selbstkreierten, eigenproduzierten und prämierten alkoholfreien Begleitungen beschreitet er Geschmacksebenen, die vielleicht sogar der Wein nicht zu bespielen vermag. Hier meistert er Alternativen zum klassischen Trinken mit derselben Hingabe, um Inklusivität im Restaurant zu fördern und Genuss für alle möglich zu machen. Was Christian Pufahl besonders auszeichnet, ist seine bedächtige Herangehensweise. Er betrachtet Wein nicht mit rein wissenschaftlicher Präzision über Terroirs, Rebsorten, Vinifikationsmethoden oder klimatische Einflüsse, sondern aus einer gelebten Praxis heraus. Aspekte wie Nachhaltigkeit, Geld und Business werden von ihm nüchtern betrachtet – ohne Illusionen, aber auch ohne Zynismus. Wie er zu seinen Ansichten und Erkenntnissen kommt? Ganz einfach: aus der Arbeit mit Winzern, aus Tätigkeiten auf verschiedenen Weingütern, aus dem Reisen, aus dem täglichen Umgang mit Essen und Trinken. Er kennt die Realitäten des Weinbaus – wirtschaftliche Herausforderungen, handwerkliche Feinheiten und ökologische Grenzen. Doch inmitten dieser Rationalität blüht seine echte Verliebtheit. Wein ist für ihn mehr als ein Produkt; er ist eine Kunstform, die Erinnerungen weckt, Emotionen berührt und Geschichten erzählt – manchmal traditionell, manchmal modern, aber immer getragen von Herz. Und so erschafft er im Restaurant eine Atmosphäre, in der Gäste nicht nur essen und trinken, sondern erleben. Denn sein Kredo ist, dass er keine Speisen, keine Getränke und keine Flaschen verkauft, sondern bleibende Erlebnisse und echte Beziehungen. Und jeder, der ihm begegnet, spürt: Hier geht es nicht um Status, nicht um Lifestyle, nicht um Geld – sondern um Liebe, um Nähe und um einen ehrlichen Umgang mit Genuss. Genau das. Und oft noch weit darüber hinaus. Wie in dieser Episode.
Folge #93 führt uns nach Spanien – genauer gesagt in die legendäre Weinregion Rioja. Im Glas: der beeindruckende Marqués de Murrieta Rioja Reserva DOCa 2021 vom gleichnamigen Winzer. Wir sprechen über Region, Rebsorten und was Rioja bei uns so beliebt macht.
Das Weingut Rudolf May aus Retzstadt produziert herausragende Silvaner aus Franken. Tradition, Leidenschaft und Qualität zeichnen die Kreationen des VDP-Weinguts aus. Wir verkosten zusammen mit Rudolf May vier Flaschen vom kraftvollen „Rotlauf“ bis zum Premium-Silvaner „Kniebrecher“ und sprechen darüber wie vielfältig und elegant Silvaner sein kann, und warum die Rebsorte in Deutschland oft nicht den entsprechenden Stellenwert genießt. Tauche mit uns ein in die Welt des Silvaners und erfahre, was diese Weißweine so spannend macht!
Within/ Beyond — Coaching Business + Mindset mit Isabel Sacher
Heute gibt's Real Talk mit Alexandra „Ally“ Winzer (Pinterest-Expertin, seit ~10 Jahren selbstständig) über das, was gerade in der Online-Business-Bubble wirklich passiert, jenseits von „7-Figure-Morgenroutine“ und generischen KI-Texten.
Ich treffe Nik Weis zur Mittagszeit in seinem St.-Urbans-Hof in Leiwen. Also hatte der Winzer den Tisch decken lassen für eine Vesper vor dem Podcast – und natürlich gab's dazu einen Wein: eine 2020er Spätlese aus dem Ockfener Bockstein an der Saar. Mit lediglich sieben Prozent Alkohol verkörpert dieser Wein eine heute fast vergessene Tradition – den Wein zum Mittagessen, der begleitet, ohne zu beschweren. Unter der Woche sei das für viele nachvollziehbar, bemerkt Weis, doch gerade der Sonntagnachmittag biete doch Raum für solche Weine. Oder wenn der Podcaster kommt, denn selbstverständlich gebe es Momente, in denen Wein einfach dazugehöre. Dabei, so seine Überzeugung, werde zu selten über die förderlichen Eigenschaften von Wein gesprochen – ausdrücklich von Wein, nicht von Alkohol –, obwohl er kulturell, kulinarisch und physiologisch seit Jahrhunderten Teil des Alltags sei.Mehr Infos bei den STIPvisiten[00:00] Podcast-Gast: Nik Weis – im Glas: 2020 Bockstein Spätlese, Ockfener Bockstein, Saar – eine der besten Lagen von Mosel-Saar-Ruwer[04:47] Basiswissen St. Urbanshof & Co[13:32] die Mosel hat ganz einzigartigen Charakter[22:57] das war alles viel zum Terroir - aber was ist die Rolle des Winzers?[39:45] die Alten Reben: haben die was, was die Jungen vergessen haben?[51:05] wir haben früher Anfang Oktober mit der Riesling-Lese begonnen (manchmal Mitte, manchmal Ende Oktober)
Kai Schattner ist eine Cuvée aus spontaner Begeisterung und tiefer Sachkenntnis, die den Weinservice erdet und zugleich zu einer Kunstform erhebt. Als einer der großen Sommeliers Deutschlands perfektioniert er nicht nur seine Weinkurationen, sondern die gesamte Inszenierung von Wein im Restaurant – von der Flasche bis zum Gaumen, vom ersten Gefühl bis zum letzten Nachhall des Genusses. Essen und Trinken sind für ihn keine getrennten Disziplinen, sondern Ausdruck einer Beziehung zwischen Küche, Winzer, Gast und Sommelier. Geboren in Heidelberg, einer Stadt, die von Weinbergen umarmt wird, fand Kai früh seinen Weg in die Welt des Weins – jedoch mit einem klaren Ziel: Weinkellner in einem der legendärsten Restaurants der damaligen Zeit zu werden, dem Nassauer Hof in Wiesbaden mit dem vom Gastronomie-Genie Hans-Peter Wodarz geführten Sterne-Restaurant „Die Ente vom Lehel“. Schon früh verstand er, dass Wein nicht allein über Wissen funktioniert, sondern übers Herz und die Fähigkeit, seine Liebe zum Produkt für den Gast spürbar zu machen. Er verantwortete einen Weinkeller – nein, eine Weingalerie – von 70.000 Flaschen, die damals erstmals in Deutschland mit dem Grand Award des Wine Spectator ausgezeichnet wurde. Hier zeigte sich sein Verständnis von Business und Verantwortung: Geld, Struktur und Organisation waren Mittel zum Zweck, niemals Selbstzweck. „Der Wein hat mich gefunden“, sagt er – und tatsächlich scheint es, als hätte das Schicksal ihn in den Rheingau geführt, wo er heute lebt und wirkt. 2003 zum Sommelier des Jahres gekürt, setzte Kai Schattner Maßstäbe, die die Branche nachhaltig prägen. Seine Kunst liegt in der Perfektion des Services: nicht nur empfehlen, sondern erzählen, nicht nur servieren, sondern Beziehungen stiften. Seit 2013 als selbstständiger Berater tätig, moderiert er Events, ist Weinkritiker, hält Seminare und berät Restaurants, Unternehmen und Winzer. Selbst in einer Zeit, in der Wein zunehmend zum Lifestyle avanciert, mahnt er zur Authentizität. Er trägt den deutschen Riesling über den Atlantik, referiert in China und Amerika, verbindet das Traditionelle und das Moderne – und verliert dabei nie den Respekt vor dem Handwerk, dem Ursprung und dem Herz des Weines. Kai Schattner ist ein Brückenbauer unseres Weinlandes, einer, der Genuss nicht als Pose, sondern als gelebte Haltung versteht. Über drei Jahrzehnte Erfahrung haben ihn zu einem Visionär gemacht – vom Sternerestaurant zur unabhängigen Beratung. Seine Arbeit, seine Moderationen und Auszeichnungen inspirieren eine Generation, Weinservice als Hingabe zu begreifen. Kai Schattner perfektioniert die seltene Kunst, Wein lebendig zu machen – und bleibt dabei ein Bollwerk der Qualität in Zeiten des Wandels.
Winzer Anton Model ist Sohn einer ukrainischen Zwangsarbeiterin. Jahrzehntelang wusste er nicht, wer seine leiblichen Eltern sind - bis er sich auf die Suche macht und mit 50 Jahren seine Mutter Warga in der Ukraine kennenlernt.
Wenn jemand Wein vom Podest holt und dorthin bringt, wo er hingehört – ins Glas und direkt ins Herz –, dann ist es Tobias Hess. Ein Sommelier, der den Hype kennt, ihn aber mit gesundem Realismus würzt. Sein Talent: das Wesentliche sehen. Und schmecken. Für Tobias ist Wein kein fernes Ideal, kein Statussymbol. Wein ist lebendig. Teil von Essen, Genuss und Begegnung. Ein täglicher Begleiter – nicht mehr, aber vor allem nicht weniger. Er liebt die Underdogs des Weinhimmels: leise Weine, große Geschichten, Flaschen voller Leidenschaft, die keine Bühne brauchen. Tobias passt sich an, denkt mit, entwickelt sich weiter. Er ist da, wo er gebraucht wird – und genau dann in Bestform. Wein ist für ihn keine Unicorn-Jagd, sondern ein alter Freund: ehrlich, zugänglich, manchmal überraschend. Nach Jahren im Handel ging er zurück in die Gastronomie. Aus einem einfachen Grund: „Ich bin von Herzen Gastronom.“ Der Kontakt zum Gast ist für ihn unverzichtbar – direkt, humorvoll, echt. Genau das macht ihn aus: ein Freak mit Bodenhaftung, der den Zauber bewahrt, ohne abzuheben. In jeder Flasche, die Tobias öffnet, steckt spürbare Leidenschaft. Als Sommelier und Restaurantleiter schafft er Orte, an denen Genuss im Mittelpunkt steht – Restaurants, die sich wie ein Zuhause anfühlen. Wo Wein und Küche zusammenspielen. Wo Atmosphäre zählt. Tobias lebt für Momente, in denen Wein nicht nur getrunken, sondern erlebt wird. Für ihn ist Wein kein reines Business, sondern eine Verbindung – zu Winzern, zu Gästen, zum Leben. Ein Lifestyle, der Tradition und Moderne mühelos vereint. Tobias Hess macht den Weinhimmel zugänglich. Er sieht Winzer als Künstler, jede Flasche als Geschichte. Und erinnert uns daran, Wein mit allen Sinnen zu genießen. Danke, Tobias – für deine Klarheit, deine Haltung und dafür, dass du die Welt des Weins ein Stück ehrlicher, wärmer und unvergesslicher machst.
FOODTALKER - Podcast über die Leidenschaft fürs Kochen und gutes Essen
Für diese Episode war Boris Rogosch in Südtirol, in Neumarkt, zu Gast bei Anton Felix von Longo Liebenstein vom Weingut Baron Longo. Ein Weingut mit Geschichte – und ein Winzer, dessen eigener Weg alles andere als geplant begann. Anton stand vor der klaren Entscheidung: verpachten oder selbst Wein machen. Er hat sich fürs Selbermachen entschieden – ohne Masterplan, ohne klare Vision. Was folgte, war kein romantischer Neustart, sondern ein Prozess aus Lernen, Hinterfragen und Verantwortung übernehmen. Entscheidungen mussten getroffen werden, oft ohne Absicherung, dafür mit Konsequenzen. Im Gespräch geht es um genau diesen Weg. Um Fehlstarts, steile Lernkurven und Entscheidungen, die man nicht theoretisch vorbereitet, sondern im Alltag trifft. Um die Frage, welche Rebsorten wirklich zu Boden und Lage passen – heute liegt der Fokus auf Chardonnay, Weißburgunder und Lagrein. Um biodynamisches Arbeiten im Weinberg und darum, wie sich Haltung nicht aus Überzeugung allein, sondern aus täglicher Praxis entwickelt. Neben aller Faszination für Weinbau wird schnell klar: Wein machen ist kein romantischer Selbstgänger, sondern Business. Es geht um Investitionen, Kredite, Kellertechnik, Etiketten, Markenaufbau, Preisfindung und Vertrieb. Um Marktakzeptanz, Ablehnung – und um die Realität, dass Qualität allein nicht reicht. Oder wie Anton es im Gespräch sehr klar formuliert: „Wenn du Wein machst, musst du ihn auch verkaufen.“ Natürlich wird auch verkostet. Gemeinsam probieren Boris und Anton den Chardonnay Liebenstein sowie den Felix Anton Lagrein – zwei hervorragende Weine, die zeigen, wie sich ein Stil nicht am Reißbrett, sondern mit viel Fingerspitzengefühl in Weinberg und Keller erarbeitet. Eine ehrliche Episode über Mut, Verantwortung und das Abenteuer Weinbau – zwischen Tradition, Realität und dem Lernen unterwegs. Das Weingut Baron Longo liegt in Neumarkt im Südtiroler Unterland und blickt auf über 400 Jahre Weintradition der Familie Longo von Liebenstein zurück. Die rund 20 Hektar Weinberge reichen von 240 bis über 1.000 Meter Seehöhe und werden überwiegend biologisch-biodynamisch bewirtschaftet. Im Fokus stehen Chardonnay, Weißburgunder und Lagrein – Beachtliche Weine mit Klarheit, Frische und präziser Handschrift. Links zu dieser Episode: Baron Longo – Offizielle Website: https://www.baronlongo.com/ Baron Longo auf Instagram: https://www.instagram.com/baronlongo
In unserer 30. Episode des GZ-Podcasts "Chefsache" geht es um das Thema "ProWein 2.0." Unser heutiger Gast, Frank Schindler, hat seit Mitte Oktober des vergangenen Jahres die freie Stelle als ProWein Director angetreten, um die Weltleitmesse für Wein und Spirituosen nicht mehr, aber auch nicht weniger ein stückweit neu zu erfinden. Das ist eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe, der sich der 50-Jährige stellt. Denn die Kritik um die ProWein ist in den vergangenen 5 Jahren sukzessive gewachsen: zurückgehende Internationalität, zu weite Wege von Halle zu Halle, zu hohe Hotel- und Gastronomiekosten, um nur einige Punkte zu nennen. Nun fällt die Kritik in eine Zeit, in der sich die Weinbranche in einer der schwierigsten Lagen der Nachkriegszeit befindet. Sie ist gekennzeichnet durch sinkenden Weinkonsum - insbesondere bei jüngeren Menschen - stark gestiegenen Produktionskosten und gleichzeitig fallenden Erzeugerpreisen, was viele Winzer existenziell bedroht und zu massiven Verlusten führt. Wobei die Marktbereinigung bereits eingesetzt hat und ein Teil der Unternehmen vor dem Aus steht. Bis zu 50 Prozent der Betriebe sind laut Expertenschätzungen vom Ruin bedroht. Die Folge: Deutsche Weine verlieren weiter Marktanteile im eigenen Land, da Verbraucher preisbewusster einkaufen. Was Schindler nicht leisten kann: Die Herausforderungen der Branche zu lösen. Aber er kann sehr wohl mit der ProWein einen Ort schaffen, der zu Wachstum inspiriert. Dass der Turnaround bei der ProWein, den die Messe Düsseldorf eingeleitet hat, gelingen könnte, hat viel mit der Person Frank Schindler zu tun. Der ehemalige Schwimmprofi und Sportwissenschaftler bringt nicht nur viel Energie und Ausdauer mit. Schindler kommt von der Ausstellerseite und kennt deren Bedürfnisse somit nur allzu gut. Durch seine ehemaligen Positionen als Geschäftsführer des traditionsreichen Weinguts Esterhazy aus dem Burgenland und als Geschäftsführer der VINUM Weinhandel mit Hauptsitz in Südtirol bringt er in alle Richtungen fundierte internationale Praxis, strategische Kompetenz und ein starkes Netzwerk mit. Hinzu kommt, dass der Wein- und Spirituosenprofi dank seiner Ausbildung zum Weinakademiker (WSET) und seinem Master „Internationales Weinmarketing“ über umfangreiches Fachwissen verfügt. Nach dem Motto "Shape, Create, Elevate" - also "Formen, Erschaffen, Verbessern" konzentriert sich der Wein-Manager auf drei elementare Neuerungen: ein neu geschaffenes Buyers Concierge Team, ein klares Branding und ein komplett überarbeitetes Hallenkonzept. In der Praxis heißt das für Schindler, dass Aussteller wie Fachbesucher wieder mehr Kontinuität und Nachhaltigkeit beim Hallenkonzept vorfinden sollen. Wenn's geht die nächsten 5 Jahre. Laut Schindler ist es ein bisschen wie im Supermarkt: "Keiner liebt es, die Ware nicht am gewünschten Platz vorzufinden, weil wieder mal die Regalstruktur verändert wurde." Für den 50-Jährigen kommt es vor allem darauf an, qualitativ zu wachsen, nicht um jeden Preis. Im Mittelpunkt sollen die Aussteller und die Fachbesucher stehen - und zwar mehr denn je. Warum diese Messe noch lange nicht gelesen ist - sagt Frank Schindler.
Ja, man darf auch mal saufen, ja, Wein muss Spaß machen, und ja, man kann sich auch bei hochwertigen Weinen den Stock aus dem Rücken ziehen. Wein ist Genuss, Gefühl und Herz – egal ob aus einer einfachen Flasche oder einer großen. Es gibt nicht viele, aber es gibt Menschen wie Jonas Hauke, die Wein lecker trinken, Essen und Trinken zelebrieren und dabei authentisch leben können – im Restaurant, auf Reisen oder einfach im Alltag. Er ist ein Typ, ein Charakter, er ist authentisch und unfassbar ehrlich. Er ist Jonas Hauke: ein Unikat und gleichzeitig auf der anderen Seite ein Freak, ein Nerd, ein Wissender, ein Fühlender. Einer, der Winzer, ihre Arbeit, ihre Tradition und ihre moderne Sicht auf Wein respektiert. Denn es ist nicht so, dass er Wein nicht ernst nimmt – er überbewertet ihn nur nicht. Das ist keine Kunst, das ist Talent. Denn bei aller gelebten Leichtigkeit, bei allem Lifestyle, bei aller Lebensfreude und allem Partytum kauft man ihm jede Silbe seines Weinseins ab. Wein ist für ihn keine Frage von Geld oder Status, sondern von Liebe, Beziehung und ehrlichem Genuss. Da er neben all der Leichtigkeit eine überzeugende Kompetenz, ein tiefes Verständnis für Business, eine große Nähe zu Winzern und eine unvergleichliche Weinliebe auszustrahlen vermag, wirkt nichts aufgesetzt. Er nimmt seine Gäste, seine Beziehung zum Wein und seine Weinwelt ernst – aber eben nicht verbissen, nicht elitär, nicht abgehoben. Und genau davon können sich nicht wenige eine gewaltige Scheibe Humor abschneiden, sich entspannen, genießen und einfach mal wieder lachen.
Janine Löwenberg lebt Wein nicht wie ein Kostüm oder wie eine Aufgabe, sondern wie ein Teil ihrer selbst – selbstverständlich und authentisch. Ihre Präsenz ist frisch, lebendig und doch klar und ruhig, geprägt von einer Souveränität, die nicht inszeniert wirkt. Sie weiß, wer sie ist, und genau darin liegt ihre Eleganz. Sie lebt und liebt Wein und ihre Arbeit, weil sie diese nicht nur versteht, sondern fühlt. Das spürt man – und genau darüber spricht sie. Ihre vinophile Gelassenheit – nicht nur beim Wein – ist nicht erlernt, sondern gewachsen: genährt aus Erfahrung, Aufmerksamkeit und einem feinen Gespür für Balance sowie dem Wissen, dass Tiefe und Freude keine Gegensätze sind. Sie agiert frisch und inspirierend, jedoch niemals hastig. Janine hört zu, bevor sie spricht, und wenn sie spricht, dann mit Präzision, Klarheit und einer unglaublichen Wärme. Ihr Stil ist trotz – oder vielleicht gerade wegen – dieses hochdekorierten Restaurants, in dem sie ihre Weinleidenschaft lebt, unaufgeregt souverän. Keine Effekthascherei, sondern eine lässige Eleganz, lebendige, aber niemals laute Gesten. Sie bevorzugt klare Linien, eine ehrliche Ansprache und eine Ästhetik, die Reife und Charakter ausstrahlt, ohne im Geringsten gealtert zu wirken. Ihr Auftreten ist weltgewandt, stilbewusst und dabei immer nahbar. Sie meistert Herausforderungen mit einem feinen Gespür für Timing: wann man schweigt, wann man handelt, wann man loslässt. Ihre Stärke ist leise, ihre Autorität trägt, ohne zu fordern. Gäste wie Kollegen vertrauen ihr, ohne genau sagen zu können, warum. Wahrscheinlich ist es diese zutiefst menschliche Art und der Gleichmut, die sie so überzeugend vermittelt. Wein ist für sie stets eine Begegnung – mit dem Gast, mit der Küche, mit dem Winzer, mit Freunden. Kein Statussymbol, sondern ein kultureller Dialog zwischen Boden und Mensch, Vergangenheit und Gegenwart, Handwerk und Intuition. Janine Löwenberg kann analytisch verkosten und poetisch erzählen, ohne dass sich beides widerspricht. Ihre Worte sind wie gut gesetzte Tannine: strukturiert, balanciert, aber nie trocken. Und sie lacht so wunderbar und gerne. Es ist dieses herzliche Lachen, das begeistert und fesselt. Und im gleichen Atemzug denkt sie nicht nur tief, sondern tiefsinnig. Sie vermag es, sich mit Menschen zu verbinden, ohne sich je in den Vordergrund zu stellen. Im Gespräch sind ihre Leichtigkeit und Lebensfreude ansteckend, ihre Neugier respektvoll, ihre Ernsthaftigkeit beruhigend. Am Ende ist Janine Löwenberg das, was man nur selten findet: souveräne Leichtigkeit mit Charakter. Eine Sommelière, die Wein nicht erklärt, sondern verkörpert. Die zeigt, dass wahrer Stil nichts mit Perfektion zu tun hat, sondern mit Wahrhaftigkeit. Wie ein großer Wein bleibt sie lange in Erinnerung – nicht laut, sondern klar, nicht flüchtig, sondern nachhaltig.
In Australia's wine regions, some winemakers cool their vines with clay sunscreen. This shows how agriculture can adapt to the new climate reality. - Wie lassen sich hochwertige Weine produzieren, wenn die Sonne erbarmungslos brennt? In Australiens Weinregionen setzen einige Winzerinnen und Winzer auf kreative Lösungen. Mit einer Ton-Sonnencreme kühlen sie ihre Rebstöcke und zeigen, wie sich Landwirtschaft an die neue Klimarealität anpassen kann.
Anzeige | Wie erfindet sich eine Region neu? Dieser Frage gehen wir heute nach - in unserer zweiten Folge aus dem Burgenland. Herbert Oschep hat die Welt der Politik für den Wein verlassen. Nachvollziehbar. Seine Hauptmission als Chef von „Wein Burgenland“: Selbstbewusstsein verbreiten. Gar nicht so einfach in einer Region, die Jahrzehntelang in Spuckweite des Eisernen Vorhangs vor sich hindämmerte. Zonenrandgebiet, wie wir in Deutschland sagen würden. Ebenfalls zu Gast: Michael Liegenfeld, ein ambitionierter junger Winzer, der erklärt, warum nicht nur sein Talent, sondern auch sein Vorname einen entscheidenden Unterschied macht. Dritter im Bunde: Markus Iro aus Gols am Neusiedlersee, einer der erfolgreichsten Winzer des Burgenlands. Ihr habt Bock auf einen Strategietalk rund um das, was Wein und Weinregion einzigartig macht? Kopfhörer rein und einchecken! Hier die Infos zu unseren Partnern: https://linktr.ee/TerroirAdiletten Folgt Herbert Oschep auf Instagram: https://www.instagram.com/herbert.oschep/ Folgt Markus Iro auf Instagram: https://www.instagram.com/weingutmarkusiro/ Folgt Michael Liegenfeld auf Instagram: https://www.instagram.com/weingutliegenfeld Folgt Wein Burgenland auf Instagram: https://www.instagram.com/wein_burgenland Folgt Weintourismus Burgenland auf Instagram: https://www.instagram.com/weintourismus_burgenland/ Folgt Terroir und Adiletten auf Instagram: https://www.instagram.com/terroirundadiletten/ Folgt Willi auf Instagram: https://www.instagram.com/willi_drinks Folgt Curly auf Instagram: https://www.instagram.com/thelifeofcurly Produzent: pleasure* Instagram: https://www.instagram.com/pleasure_berlin TikTok: https://www.tiktok.com/@pleasure_berlin Website: https://www.pleasure-berlin.com/ Magazin: https://www.thisispleasure.com/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pleasureberlin
Hier ist ein Beispiel der verschiedenen Rollen in der Ehe: Die Aufgabe des Ehemanns ist wie die eines Thermostats, der die Temperatur im Haus einstellt. Die Aufgabe der Frau ist wie die eines Thermometers, das die Temperatur misst. Die Messung des Thermometers spiegelt die Einstellung des Thermostats wider. Wenn ein Mann eine warmherzige Frau möchte, kann er nicht frostiges Wetter nach Hause mitbringen. Ein weiteres Beispiel ist: Weinstöcke sind am fruchtbarsten, wenn ihre Äste hochgebunden werden. Deshalb binden Winzer sie zur Unterstützung an einen Pfosten. Wenn die Trauben reifen, wird die Rebe zu schwer und beginnt Richtung Boden zu ziehen. Der Pfosten hält die Trauben vom Boden fern und hilft ihnen, das Sonnenlicht voll zu nutzen. Nach einer Weile beginnen die Äste, sich entlang des Pfostens auszubreiten, an dem sie festgebunden sind. Da sie stabilisiert wurden, sind sie frei, zu klettern, sich auszubreiten und ihre Fruchtbarkeit zu maximieren. In ähnlicher Weise ermöglicht es ein Ehemann, der daheim für Stabilität sorgt, einer Frau, sich sicher und umsorgt zu fühlen. Sie ist dann frei, zu gedeihen, zu wachsen und fruchtbar zu sein. Auch Salomo sagt weise: „Lebe glücklich mit der Frau, die du liebst… Die Frau, die dir Gott gibt, ist dein Lohn… Was auch immer du tust, tue es gut“ (s.Pred 9, 9-10). Zeit, Liebe und Aufmerksamkeit, die du in deine Frau investierst, werden dir als Lohn großen Segen, Zufriedenheit und Erfüllung bringen. Und wenn du deinen Teil tust, kannst du darauf zählen, dass Gott seinen Teil tut.
Mandeln sind Klimawandel-Gewinner. Nüsse passen in die Region. Schalenobst anzubauen, kann für Landwirte und Winzer neue Einkommensmöglichkeiten bieten, birgt neben dem Potenzial aber auch Herausforderungen. Wie die aussehen, erläutert Peter Hilsendegen vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Oppenheim im Gespräch. Außerdem geht es um die Zukunft des Kaffees und Soja. Eine Sendung von Sabine Schütze, 11.12.2025
Michael Kerschbaum -Der Winzer aus Horitschon leitet mittlerweile die Geschicke des familieneigenen Weingutes und lässt jetzt mit einem besonders edlen Tropfen aufhorchen. Dazu kredenzt er: Kürbiszuspeise.
Der Mandelanbau hat in Rheinland-Pfalz eine lange Tradition, besonders rund um die Deutsche Weinstraße in der Pfalz werden Mandeln angebaut. Es gibt die Pfälzer Mandelwochen, den Pfälzer Mandelpfad zum Wandern und heimische Mandelsorten wie die Prinzessmandel. Vielleicht spielt der Mandelanbau in Zukunft sogar eine noch größere Rolle als bisher. Heute Vormittag hat das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück zum 1. rheinland-pfälzischen Mandelgipfel eingeladen. Darüber spricht SWR Aktuell-Moderator Moritz Braun mit Bernd Prior. Er leitet dort die Abteilung Weinbau / Önologie / Weinmarkt.
In dieser Folge verkosten wir mit Winzer Jochen Dreissigacker einen besonderen Grauburgunder SL500 (2023) aus vier unterschiedlichen Gläsern: Vivid, Pure, Moments Riesling und das handgemachte Zwiesel x Dreissigacker Round Glass (Universalglas). Wir sprechen über Form vs. Materialstärke, warum dünnwandige Handarbeit sensorisch mehr liefert, den deutlichen Unterschied zwischen 10 € und 55 € Gläsern, und weshalb das richtige Glas Weine spürbar „energetischer“ und komplexer macht. Dazu Insights aus Bechtheim/Rheinhessen, Hefelager, Eichenfass, OMR‑Erfahrungen und ein kurzer Blick auf den wilden Jahrgang 2025. Axel fehlt – aber die Gläser-Show geht weiter.
Der Alkoholkonsum geht zurück. Das ist gut für die Gesundheit, aber schlecht für das Geschäft. Ist die Zeit des Rauschs vorbei? Spezial-«Rundschau» zum Thema Alkohol. Tschüss Alkohol – Ist die Volksdroge out? Immer mehr Menschen verzichten auf das Feierabendbier, das Glas Wein oder auf den Schnaps und verbringen ihre Zeit lieber nüchtern – für einen klaren Kopf und körperliches Wohlbefinden. Auch viele Junge wollen nichts mehr vom Alkoholrausch wissen. Das ist gut für die Gesundheit, aber schlecht fürs Geschäft: Winzer kämpfen mit Absatzsorgen, Clubs mit sinkenden Einnahmen, und der Wirtschaftsminister wünscht sich, dass die Bevölkerung wieder mehr trinkt. Die Politik gibt viel Geld für die Vermarktung von Wein aus, und investiert gleichzeitig in die Prävention. Der Umgang der Gesellschaft mit Alkohol ist jedoch widersprüchlich. Noch immer sterben in der Schweiz jährlich über 1500 Personen an Folgen des Alkoholkonsums, geschätzte 300'000 Personen sind alkoholabhängig. Während die einen auch deshalb die neue Nüchternheit feiern, verteidigen andere Alkohol als Kulturgut und Genussmittel. Die «Rundschau» begibt sich auf eine Reise durch die Alkohol-Schweiz und zeigt unser ambivalentes Verhältnis zur Volksdroge Alkohol.
Der Alkoholkonsum geht zurück. Das ist gut für die Gesundheit, aber schlecht für das Geschäft. Ist die Zeit des Rauschs vorbei? Spezial-«Rundschau» zum Thema Alkohol. Immer mehr Menschen verzichten auf das Feierabendbier, das Glas Wein oder auf den Schnaps und verbringen ihre Zeit lieber nüchtern – für einen klaren Kopf und körperliches Wohlbefinden. Auch viele Junge wollen nichts mehr vom Alkoholrausch wissen. Das ist gut für die Gesundheit, aber schlecht fürs Geschäft: Winzer kämpfen mit Absatzsorgen, Clubs mit sinkenden Einnahmen, und der Wirtschaftsminister wünscht sich, dass die Bevölkerung wieder mehr trinkt. Die Politik gibt viel Geld für die Vermarktung von Wein aus, und investiert gleichzeitig in die Prävention. Der Umgang der Gesellschaft mit Alkohol ist jedoch widersprüchlich. Noch immer sterben in der Schweiz jährlich über 1500 Personen an Folgen des Alkoholkonsums, geschätzte 300'000 Personen sind alkoholabhängig. Während die einen auch deshalb die neue Nüchternheit feiern, verteidigen andere Alkohol als Kulturgut und Genussmittel. Die «Rundschau» begibt sich auf eine Reise durch die Alkohol-Schweiz und zeigt unser ambivalentes Verhältnis zur Volksdroge Alkohol.
Heute geht's um die Zukunft im Glas: PIWIs, also pilzwiderstandsfähige Rebsorten, gelten als Hoffnungsträger für einen nachhaltigeren Weinbau. Lou und Jonas sprechen mit Bastian Krüger über das Gemeinschaftsprojekt Tamino aus Baden-Württemberg – eine Rotwein-Cuvée, die zeigt, dass Umweltbewusstsein und Genuss perfekt zusammenpassen. Du erfährst, warum PIWIs weniger Pflanzenschutz brauchen, weshalb sie im Weinberg echte Gamechanger sind und wieso viele Winzer lieber mit Fantasienamen statt mit komplizierten Rebsortenbezeichnungen arbeiten. Außerdem geht's um die Frage, wie Tamino schmeckt, welche Idee dahinter steckt und warum die Bewegung gerade so viel Rückenwind bekommt. Weine der Woche 2022 Tamino Rotweincuvée trocken – Weingut Kaufmann Vollmundig und würzig, mit Aromen von dunklen Früchten und feiner Cassisnote. Die Cuvée besteht ausschließlich aus robusten PIWI-Sorten und zeigt, wie elegant Nachhaltigkeit schmecken kann – kräftig, rund und mit angenehm saftigem Trinkfluss. 2022 Tamino Cuvée trocken – Weingut Dreher Ein kräftiger Rotwein aus 85 % Cabernet Cortis, 14 Monate im Barrique gereift. In der Nase dunkle Beeren, Gewürze und ein Hauch Zedernholz; am Gaumen saftig, mit Noten von Kakao und feiner Holzwürze. Die Tannine sind seidig, der Nachhall lang – ein PIWI mit Charakter und Lagerpotenzial bis 2028 . 2021 Tamino Cuvée trocken – Weingut Maier Eine Cuvée aus Cabernet Carbon, Cabernet Cortis, Monarch und Prior. Kräftig, fruchtbetont und ausgewogen – mit Aromen von Schwarzkirsche, Brombeere und einem Hauch Vanille. Durch den Barrique-Ausbau gewinnt der Wein an Tiefe und Balance – ideal zu Wild, Lamm oder Schmorgerichten . Lous Weinlexikon: M wie Mehrwegflasche Glasflaschen zählen zu den größten CO₂-Treibern im Weinbau. Mehr als die Hälfte des Fußabdrucks entsteht allein durch Transport und Produktion. Einige Betriebe wie das Staatsweingut Freiburg denken neu und füllen PIWI-Weine wie Tamino in standardisierte Bierflaschen ab. So kann das bereits existierende Mehrwegsystem genutzt werden – jede Flasche wird zigmal wiederverwendet, spart Energie und verringert Abfall. Ein echter Gamechanger für die Weinwelt der Zukunft. Genau das Richtige für Deine Weinprobe und zum Üben von Verkostungen: Das Cheers! Aromarad https://www.edeka.de/services/edeka-medien/cheers-podcast/index.jsp Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
Es gibt Sommeliers, die Aufmerksamkeit suchen – und dann gibt es jene seltenen Weinpersönlichkeiten wie Melanie Wagner, die nicht durch Lautstärke, sondern durch eine tiefe innere Ordnung und vor allem ihre Arbeit wirken. Ihre Präsenz im Restaurant ist kontrolliert, gefasst, souverän – jene Art beherrschter Eleganz, die sich nicht aus dem Wunsch speist, gesehen zu werden, sondern aus einer charakterlich verankerten Selbstverständlichkeit. In einer Welt, in der Wein oft als Lifestyle-Objekt oder als Symbol für Geld und Business missverstanden wird, erinnert sie daran, dass jede Flasche zuerst eines ist – Emotion. Und dass Wein zwar philosophisch betrachtet ein Dialog ist: zwischen Erde und Himmel, Winzer und Jahr, Tradition und Zukunft, aber vor allem getrunken werden und schlichtweg Lebensfreude bereiten sollte. Melanie Wagner ist Realistin und strahlt jene seltene Form der Ruhe aus, die man nur bei Menschen wahrnimmt, die in sich ruhen und die eigene Achse gefunden haben. Keine flippige Gestik, kein Versuch, modisch zu wirken – stattdessen kultivierte Klarheit, formbewusste Gelassenheit und eine reife Unabhängigkeit, die den Raum ordnet. Ihre Art zu sprechen – über Wein, über Genuss, über die Beziehung zwischen Essen und Trinken – offenbart eine intellektuelle Instanz, eine geistige Leitstelle, die Orientierung gibt, ohne zu dominieren. Sie ist kein Trittbrettfahrer ihres eigenen Berufs, sondern eine authentische Wegbereiterin: eigenständig, charakterfest, getragen von Liebe zum Handwerk und Respekt vor jedem Winzer, dessen Arbeit sie interpretiert. Als stilbildende Autorität des Hauses fungiert sie zugleich als kuratorischer Maßstab: eine geschmackliche Leitfigur, deren Entscheidungen nicht modischen Trends folgen, sondern einem inneren Kompass. Ihre Auswahl wirkt nie willkürlich. Sie ist strukturiert ohne Starrheit, verantwortungsvoll im Denken und getragen von einer stillen, oft kontemplativen Klarheit. Melanie Wagner ist eine Stimme der Erfahrung, ein Zentrum fachlicher Klarheit, ein sensorischer Referenzpunkt in einer Branche, die manchmal dazu neigt, im Rauschen der Oberflächen zu verschwimmen. Und Melanie Wagner ist eine der Sommelieren, die man mindestens einmal erlebt haben muss.
Mit dem Programm "Doge" wollte US-Präsident Donald Trump zusammen mit dem Tech-Milliardär Elon Musk die Verwaltung schlanker und günstiger machen. Jetzt wurde Doge laut Medienberichten frühzeitig beendet. Die USA-Expertin Sarah Wagner zieht Bilanz. Weitere Themen: · US-Präsident Donald Trump und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping haben miteinander telefoniert. Offiziell ging es um die Themen Handel, Taiwan und die Ukraine. Die zwei Staatschefs dürften aber auch über Japan gesprochen, erklärt unser China-Korrespondent Samuel Emch. · Die Gaza Humanitarian Foundation hat ihren Einsatz beendet. Die USA und Israel haben die Hilfsorganisation im Februar eingerichtet - seitdem war die Gaza Humanitarian Foundation jedoch stark umstritten. Wir haben Bettina Meier vom ARD-Studio in Tel Aviv gefragt, ob die Kritik berechtigt war. · Die französische Weinbranche schlägt Alarm, die Winzerinnen und Winzer klagen über sinkende Absätze. Sie sprechen sogar von einem Überlebenskampf und fordern Hilfe von der Regierung. Frankreich-Korrespondentin Mirjam Mathis erklärt, ob die Lage wirklich so ernst ist.
In seinen Rosé haben wir uns spontan verliebt! Winzer Clemens Krutzler bringt frischen Wind ins Glas und sagt, was seine Generation von Weinen erwartet. In dieser Episode von "Vier Flaschen" entführen wir euch ins österreichische Südburgenland. Gast der heutigen Folge ist Clemens Krutzler, ein aufstrebender junger Winzer, der mit gerade einmal 23 Jahren das traditionsreiche Weingut Krutzler in eine neue Ära führt. Gemeinsam sprechen wir über den modernen Ansatz in der Weinproduktion, die Besonderheiten von eisenreichen Böden und die Zukunft von österreichischem Wein. Von einem einzigartigen Welschriesling über einen faszinierenden Gemischten Satz bis hin zu einem außergewöhnlichen Rosé aus Blaufränkisch. Entdeckt Weinkreationen, die Energie, Eleganz und Leichtigkeit versprühen. Taucht ein in diese inspirierende Geschichte und erfahrt, wie Clemens die Weinwelt aufmischt! Das Weinpaket zu dieser Folge gibt es unter www.hawesko.de/vierflaschen
"Wer den kompletten Namen sagen kann, bekommt eine Flasche Wein von mir geschenkt!", lacht der Anton aus Südtirol. Hatte er mich deswegen gleich zur Begrüßung gefragt, ob wir beim DU seien? Wohl kaum, denn die Flasche hätte der aufstrebende Winzer aus Neumarkt am Ende der Südtiroler Weinstraße ganz sicher erübrigen können – nein: er ist der unkomplizierte Typ, der gerne lacht – auch wenn er sich im Gespräch keineswegs als vordergründig oder oberflächlich erweist, sondern oft eher nachdenklich erscheint. "Das neue, hell leuchtende Sternchen am Südtiroler Weißweinhimmel" nennt ihn Heiner Lobenberg anerkennend – und die Dorfgemeinschaft in Neuberg tituliert ihn oft noch mit "der Herr Baron". Wahrscheinlich ist ihnen Anton Baron Longo Liebenstein zu Wellenburg und Langenstein aber einfach zu lang. Mehr Infos bei den STIPvisiten[00:37] unterwegs in Südtirol, Zu Gast beim Weingut Baron Longo[04:28] Das Weingut: Baron Longo[11:23] Platz für die vielen Kleinen (er ist Mitglied bei den freien Weinbauern Südtirols)[23:04] volle Lager, Preisbewusstsein, Konsumverhalten[27:41] im Glas: Liebenstein 2021, Chardonnay[48:57] der nächste Wein ist der Schlossberg[1:04:37] zum Abschluss gehen wir in die Höhe: Sauvignon Blanc - Urgestein Toldo de Kasnan
Ein Walliser Winzer hatte Walliser Wein mit Schaffhauser und Spanischem Wein gemischt und unter dem Label AOC Valais verkauft. Nun ist klar: Er hat auch bei der Steuererklärung falsche Angaben gemacht und den Gewinn zu tief angegeben. Das Bundesgericht hat ein Urteil des Kantonsgerichts bestätigt. Weitere Themen in der Sendung: · Grindelwald will keine neuen Hotels mehr: Wie beurteilt das ein Tourismusexperte? · Die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn finanzieren die «Metalchurch» mit 180'000 Franken pro Jahr. · Eishockey: Der SCB verliert gegen Brynäs aus Schweden mit 5:3 und verpasst den Einzug in den Viertelfinal der Champions Hockey League.
In der Stadt Luzern gibt es ab 2027 neue Buslinien. Die sogenannten Durchmesserlinien verbinden Ausserquartiere dirket miteinander. Fahrgäste müssen dadurch weniger umsteigen. Geplant sind neun neue Linien. Weiter in der Sendung: · Will der Kanton Luzern seine Klimaziele erreichen, braucht es weitere Emissionsreduktionen bei der Landwirtschaft und beim Verkehr. · Die Stadt Luzern und die Energieversogerin EWL haben den aktuellsten Stand der Planung für ein See-Energie-Netz veröffentlicht. · Winzerinnen und Winzer im Kanton Luzern haben im letzten Jahr 614 Tonnen Trauben geerntet.
In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit in die Hauptstadt von Ungarn. Folgen Sie ihm auf einem Citytrip unter dem Motto "Budapest Tasting". Er hat Top-Adressen ausgesucht und trifft spannende Menschen der Gastronomie und Hotellerie. Unser kulinarischer Rundgang startet im legendären Gundel-Restaurant. Die Geschichte des Hauses reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Hier speisten bereits prominente Gäste wie Queen Elizabeth II oder Russlands Präsident Wladimir Putin. Auch Papst Johannes Paul II ließ sich aus der Küche dieses Traditionshauses beköstigen. Márton Zoltán, der stellvertretende Restaurantleiter, erklärt uns ein paar der "National Hungury 11", der traditionsreichsten Speisen. Er spricht über den Mann am Klavier und die Geigenspieler, die neben Czardas-Klängen auf Wunsch der Gäste auch bekannte Film-Soundtracks anspielen. Äußerst unterhaltsam wird das Gespräch Carlos Coelho. Der aus Argentinien stammende Winzer hat sich in Ungarn zu einem der besten des Landes entwickelt. Wir trafen ihn auf dem Buda-Bio-Bauernmarkt. Das Basis-Camp dieser Radioreise hätte nicht besser liegen können. Denn wir sind zu Gast im Radisson Collection Hotel Basilica Budapest. Das Haus vereint historische Pracht und modernen Luxus. Es liegt nicht einmal 20 Meter gegenüber der weltberühmten St. Stephans-Basilica im Herzen von Budapest. General Manager Norbert Polyak erzählt uns von seiner langen beruflichen Reise und von besonderen Herausforderungen im Vorfeld der Hoteleröffnung im Mai 2025. Und Chefkoch Zsolt Árpád Jánosi beschreibt das kulinarische Konzept der Issey Skybar mit dem Blick auf die Kuppel der Basilika. Viel Spaß bei dieser Radioreise an die schöne blaue Donau!
Nach dem Entscheid der Gemeinden Flims, Laax und Falera, die Bergbahnen zu übernehmen, könnte dies auch in anderen Regionen zum Thema werden. Dies mache aber nur unter bestimmten Voraussetzungen Sinn, sagt ein Experte. Weitere Themen: · Das Bundesgericht gibt grünes Licht für den Bau einer umstrittenen Strasse in der Surselva. Sie soll Brigels und Waltensburg verbinden. · Vom Rapper zum Winzer: in der Herbstserie des Regionaljournals beleuchten wir die Biografie von Renzo Hendry.
Es ist an der Zeit über den Klimawandel und seine Bedeutung für den Weinbau zu sprechen. Fangen wir also mit Wasser an. Es wird mehr regnen und doch sieht es so aus, als würde das Süßwasser knapp. Es klingt Paradox und die klassischen Statistiken geben es auch nicht her, doch manchmal muss man nur einen Winzer fragen, wenn man komplexe Sachverhalte einfach erklärt haben möchte. Im Glas Nyetimber English Sparkling und Tardif 2022 sowie Cuvée Monastere de Saint-Mont 2021 von Plaimont.
Bei Olivia Röllin trifft ein Winzer und Unternehmer auf eine Neurobiologin, die sich mit Stressbewältigung auskennt. Andrea Davaz (61) ist Winzer, Unternehmer und Familienmensch – verwurzelt in der Bündner Herrschaft. Aufgewachsen auf einem kleinen Bauernhof in Fläsch, übernahm er früh Verantwortung und lernte, was Anpacken heisst. Nach seiner Ausbildung zum Önologen baute er gemeinsam mit seinem Bruder das Familienweingut aus, gründete die Weinhandlung von Salis und rettete später die Traditionsmarke Rimuss vor dem Aus. Heute führt er mit seinen Kindern die Davaz-Gruppe, die auf Nachhaltigkeit und Biodiversität setzt. Auch nach Rückschlägen ist ihm sein christlicher Glaube geblieben – als Kraftquelle und Kompass. Ariane Orosz (44) wuchs in Oberengstringen auf – als Tochter ungarischer Eltern, die nach ihrer Flucht in der Schweiz ein neues Leben aufbauten. Zuhause sprach man Ungarisch, im Kindergarten verstand sie die anderen Kinder zunächst kaum. Als schüchternes Kind beschäftigte sie sich viel mit sich selbst. Heute versucht sie zu verstehen, das im Inneren von Menschen vor sich geht. Sie studierte Neurobiologie und arbeitete mehrere Jahre am Sanatorium Kilchberg, wo sie Gruppen zu Stressbewältigung leitete. Heute forscht und lehrt sie an der ZHAW und begleitet Menschen als Coach auf ihrem Weg zu mehr innerer Ruhe und Klarheit. __________________________________________ Moderation: Olivia Röllin __________________________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Viele Weinfreunde haben großes Interesse zu erfahren, wo ihre Weine herkommen und wie sie angebaut werden. Das Unternehmen Delinat gilt als Pionier für ökologischen Weinanbau in Europa und zeigt bei Weinreisen, wie Winzer arbeiten, die diese Philosophie umsetzen. Teilnehmer haben dabei die Gelegenheit mit in die Weinberge zu gehen und die Weinkeller zu besuchen, um die Arbeitsmethoden besser zu verstehen. Audiotraveller Henry Barchet hat mit Michel Fink, dem Geschäftsführer von Delinat gesprochen und sich von Winzer Timo Dienhardt die Arbeit im Bioweinberg erklären lassen. Weitere Informationen unter Delinat
Die IWB rüsten derzeit die Strassenlampen in der Stadt auf LED-Licht um. In Quartieren, in denen die neuen Lampen bereits installiert wurden, fühlen sich Anwohnerinnen und Anwohner gestört. Das Licht sei zu grell und der Farbton unangenehm. Die IWB versuchen, darauf zu reagieren. Ausserdem: · Ausstellung der Künstlerin Yayoi Kusama in der Fondation Beyeler · Herbstgast Martin Schrader, Winzer
Heute müssen Zürcher Gemeinden 16 Asylsuchende pro 1000 Einwohner aufnehmen. Zu viel, findet die SVP. Ihre Forderung, die Quote auf 10 Asylsuchende zu senken, scheiterte jedoch im Kantonsrat. Weitere Themen: · VBZ-Abo für 365 Franken: Der ZVV will mit der Stadt Zürich eine kundenfreundliche Lösung erarbeiten. · Taucher bei Suchaktion in der Limmat gestorben. · Inhaftierter im Gefängnis Pöschwies tot aufgefunden. · Polizei durchsucht illegale Spiellokale in Zürich. · Fuchsräude in Winterthur: Tipps im Umgang mit kranken Füchsen · Die eilige raubenernte der Winzerinnen und Winzer - eine Reportage
Ağar, Volkan www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Die regionalen Winzerinnen und Winzer blicken auf eine erfolgreiche Wein-Saison zurück.
In dieser kurzen Sonderausgabe von Genuss im Bus bekommst du aktuelle Stimmen direkt aus den Weinbergen. Ich spreche mit dem Pfälzer Winzer Michel Andres aus Ruppertsberg, der seine Lese bereits fast abgeschlossen hat. Sein erstes Fazit: Der Jahrgang 2025 verspricht exzellente Qualitäten, auch wenn die Mengen unterdurchschnittlich ausfallen werden. Da die nächste geplante Episode leider wegen Hagelschäden beim Winzer entfällt und ich anschließend auf Reisen bin, hörst du die nächste reguläre Folge von Genuss im Bus erst wieder am 10. Oktober. Bitte gerne vormerken!
Schulz, Sandra www.deutschlandfunk.de, Interviews
Headlines - Murujugu Rock Art Update - Jillian Segal Special Envoy for Antisemitism report reccomendations - Gaza Famine officially declared - APAN reaction to denial of entry to right wing Israeli MP to Australia - The Anti-Discrimination Board of NSW has accepted a formal complaint of racial and religious vilification against the Australian Jewish Association Incorporated (AJA) and its affiliated registered charity, Australian Jewish Association Tzedakah Incorporated (AJAT) - Union response to Bendigo Writer's Festival approach to curbing free speech - an event auspiced by La Trobe University Voices 4 Palestine II hereMC Nour Salman @ the Palestine solidairty weekly march on the 17th of August at the Victorian State Library. Song - Abe Dunovits - Respira PalestinaIsaac Winzer Darebin FUSE interview II here Isaac Winzer is a Ngarabal & Wirrayaraay filmmaker residing in Naarm. He graduated from Footscray Film School in 2020 and has since directed a short film and several music videos. Inspired by the art & spirituality of storytelling as part of Dreamtime Stories in his culture, he uses surrealism and aesthetic to weave stories full of meditation and exploration. City of Darebin's FUSE Spring 2025 - August 31 - September 14th - live music, cultural celebrations, exhibitions, work-shops, film screenings, and immersive art experiences - free ticketed events.We are focusing on FUSE Films 2 & 10 September Thornbury Picture House6 Free curated film sessions over two days including diverse selection celebrating Indigenous voices, multicultural narratives, and family friendly films.A special screening of First Nations films featuring the work by local resident and Ngarabal filmmaker Isaac Winzer (speaking at the event) and WINHANGANHA by Wiradjuri multidisciplinary artist and poet Jazz MoneyPoem - Jazz Money Hank Public Housing Rally Speech II hereVictorian Government wants to knock down the 44 Public Housing Towers and hand over the property over to private developers.Why is Public Housing so important listen up from the recent public housing rally in naarm Melb on Aug 2This is the Week II hereComrade Kevin Updates us on The Week That WasJathan Sadowski The Mechanic & The Luddite II hereFeaturingAuthor: Dr Jathan Sadowski Senior Lecturer in the Faculty of Information Technology at Monash University. He is author of the bookToo Smart: How Digital Capitalism is Extracting Data, Controlling Our Lives, and Taking Over the World and host of the podcast This Machine Kills.AndLizzie O'Shea is a human rights lawyer, writer, and founder and chair of Digital Rights Watch, which advocates for freedom, fairness and fundamental rights in the digital age. Her book Future Histories (Verso, 2019), was shortlisted for the Victorian Premier's Literary Award.Song - Polaroid - Vita Immaginaria
"I think finding the value in being there for each other.... that's something important to us as mob"
Wein soll Spaß machen, findet Master Sommelier und Weinhändler Hendrik Thoma. Mit Genussexperte Helmut Gote und Moderator Uwe Schulz spricht er über Geschmack und Winzer, Trauben und Böden – und wie man ein Weinglas richtig hält. Von WDR 5.
In dieser Folge spreche ich mit Richie, einem jungen Winzer aus der Rioja, der alles hinter sich ließ, um im wenig bekannten Toro eine ganz eigene Idee von Wein umzusetzen. Was ihn dorthin gezogen hat? Alte, wurzelechte Reben auf sandigem Boden, extreme klimatische Bedingungen und die Freiheit, Wein neu zu denken. Herausgekommen ist ein Projekt namens Matsu, das nicht nur mit seinem japanischen Namen überrascht, sondern auch mit einer Stilistik, die in Toro bis dahin kaum denkbar war: weniger Holz, weniger Alkohol, mehr Frische, Balance und Ausdruck. Richie erzählt, warum für ihn Geduld und Zurückhaltung wichtiger sind als Lautstärke im Glas, wie er traditionelle Methoden mit modernem Anspruch verbindet und was Toro heute leisten kann, wenn man die Region ernst nimmt. Es geht um Tinta de Toro, um Biowein, um spontane Gärung, um alte Betonbehälter und um die Frage, was einen ehrlichen Wein heute eigentlich ausmacht. Eine Episode über Mut, Herkunft, Wandel – und darüber, wie man mit Respekt vor dem Alten etwas ganz Neues schafft.
Gerald Baldauf führt einen der größten Biobetriebe Frankens – und will trotzdem mehr. Mehr Präzision. Mehr Tiefe. Mehr Profil. In dieser Folge geht es um Bio als Haltung – und um das, was darüber hinaus zählt: Cool-Climate-Lagen im Seitental der Saale, geringe Erträge, starke Familienstrukturen und ein Qualitätsanspruch, der nicht beim EU-Blatt aufhört. Gerald spricht offen über die Gratwanderung, wenn nicht jeder Wein biozertifiziert ist, über maschinelle Lese und Moral, über Frostängste, PIWIs, Skaleneffekte, die Linie CLEES und die Frage, wie man als großer Betrieb glaubwürdig bleibt. Ein Gespräch über Herkunft, Haltung und die tägliche Herausforderung, aus Überzeugung Winzer zu sein – in einer Zeit, in der das alles andere als selbstverständlich ist. ➤ Mehr über meine aktuellen Webinare und Masterclasses: www.wolfgangstaudt.com www.dr-staudt-weinerlebnisse.de
Jonny Fischer, die eine Hälfte des erfolgreichsten Schweizer Comedy-Duos Divertimento, ist auf grosser Abschiedstour. In einem exklusiven Focus-Talk vor Publikum spricht der 45-Jährige offen über seine Zukunftspläne und Herausforderungen – und darüber, was ihn wirklich glücklich macht. Die Abschiedstour dauert noch Jahre, doch Jonny Fischer stellt sich bereits jetzt die grossen Fragen: Was kommt danach? Funktioniere ich auch ohne meinen Bühnenpartner Manu Burkart? Werde ich wieder unterrichten, werde ich doch Winzer oder zieht es mich nach Südafrika? In diesem «Focus Live» vor Publikum erzählt der Zuger auch über seine Leidenschaft zur Musik und er verrät, ob er seine Autobiografie, in der er seine schwierige Kindheit verarbeitet, heute nochmals herausgeben würde. Ein offenes Gespräch über Zweifel, Überforderung aber auch über die schönen Momente mit und ohne Applaus. ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an focus@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ 08:00 Kennenlern-Geschichte mit Manu 18:00 Er spricht jeden Abend 10 Positive Sachen aus dem Tag laut aus 21:50 Burnout 24:00 Er hat 2012 angefangen zu üben, sich zu mögen 29:00 Wir sollten offener sein und mehr miteinander reden 33:00 Sofort in Michi verliebt, weil er alles das war, was er nicht wollte 34:24 Offene Beziehung 38:00 Gesangskarriere - «Es reicht einfach nicht» 40:40 Warum Abschied? 45:00 Was kommt als Nächstes? 48:00 Publikumsfrage: Wird er wieder Lehrer? 50:10 Thema Winzer 53:10 Wunsch Jonny: In jeder Lebenssituation heiter gelassen zu sein ____________________ Team - Host: Judith Wernli - Angebotsverantwortung: Anita Richner «Focus» ist ein Podcast von SRF ____________________ Das ist «Focus»: Ein Gast – eine Stunde. «Focus» ist der SRF-Talk, der Tiefe mit Leichtigkeit verbindet. Nirgends lernt man Persönlichkeiten besser kennen. ____________________ Diese Folge wurde zum ersten Mal am 04.11.2024 ausgestrahlt.
Massive russische Angriffe auf ukrainische Hauptstadt Kiew, Positive Bilanz nach Bundeskanzler Merz Antrittsbesuch bei US-Präsident Trump, Öffentliche Schlammschlacht zwischen US-Präsident und ehemaligem Berater Musk, Gesunkene Exportzahlen deutscher Unternehmen als Auswirkung des Zollstreits mit den USA, Mobilfunkmess-Woche offenbart Lücken im Funknetz, Winzer in Rheinland-Pfalz nutzen Bäume zum Schutz ihrer Weinreben vor großer Trockenheit, Lübeck feiert Geburtstag des Autors Thomas Mann vor 150 Jahren, Musikfestival "Rock am Ring" in der Eifel feiert 40-jähriges Bestehen, Kwasniok neuer Trainer bei Fußball-Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln, Das Wetter
Wed, 04 Jun 2025 22:00:00 +0000 https://feinschmecker.podigee.io/154-new-episode b978cd7e9d0fab8ce8a6171a39ccc616 Fritz Keller ist Winzer, Gastronom, ehemaliger DFB-Präsident - und eine der großen Genusspersönlichkeiten Deutschlands. Im Feinschmecker-Podcast spricht er über die Philosophie seines Weinguts Franz Keller, die Bedeutung handwerklich erzeugter Weine und warum es sich lohnt, für einen guten Spätburgunder Geduld zu haben. Außerdem verrät er, warum in seiner Familie nicht nur Wein, sondern auch Fußball, Kochen und Kultur weitergegeben werden - und wie man mit einem Spätburgunder-Festival und Rockmusik Menschen für Wein begeistern kann. 154 full no Der FEINSCHMECKER
Kommerzielle Unterschriftensammler sollen in der Schweiz im grossen Stil Unterschriften gefälscht haben. Seither sind Behörden, Initiativekomittees und Politik aktiv geworden: Es finden mehr Kontrollen statt, ein Runder Tisch soll einen Verhaltens-Kodex ausarbeiten. Was bringen diese Massnahmen? Weitere Themen: In der Schweiz wird weniger Wein getrunken, das bereitet den Weinbauern Sorgen. Besonders markant ist der Rückgang bei den Schweizer Weinen, wo der Konsum um einen Sechstel eingebrochen ist. Wie gehen Winzer mit dieser Entwicklung um? Eine Reportage aus einem Weinberg in Blonay im Lavaux. Seit Monaten demonstrieren in der georgischen Hauptstadt Tiflis täglich Menschen gegen die Regierungspartei "Georgischer Traum". Diese reagiert mit Repression: Bussgelder für Ordnungswidrigkeiten wurden teilweise um das Zehnfache erhöht, einige Delikte führen neu zu langen Haftstrafen.