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Wie infiltriert ein Journalist eine rechtsextreme Gruppe? Warum findet Julius Geiler, dass „rechts sein“ unter manchen Jugendlichen zum Trend geworden ist? Und was könnte passieren, wenn die AfD erstmals einen Ministerpräsidenten stellt?Julius Geiler ist Reporter beim Tagesspiegel und beschäftigt sich intensiv mit Extremismus, Rechtsextremismus und politischen Entwicklungen in Ostdeutschland. Für eine investigative Recherche schleuste er sich mit einem Fake-Account in junge rechtsextreme Gruppen ein und las über Monate deren interne Kommunikation mit.In dieser Folge des Hauptstadt Podcasts erzählt Julius, wie solche Undercover-Recherchen tatsächlich funktionieren, wo für ihn als Journalist die Grenzen liegen und warum er den Schritt zu realen Treffen der Gruppen bewusst nicht gegangen ist.Gleichzeitig schauen wir auf die politische Lage in Deutschland und die kommenden Landtagswahlen. Julius erklärt seine Einschätzung zur AfD in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern und spricht darüber, welche konkreten Folgen eine AfD-geführte Landesregierung beispielsweise für Bildung, Verwaltung, innere Sicherheit und den Verfassungsschutz haben könnte.Kapitelmarken:00:51 – Julius Geiler vom Tagesspiegel01:52 – Aufgewachsen in Berlin02:50 – Was sich seit unserem letzten Gespräch verändert hat04:16 – Arbeiten als Reporter beim Tagesspiegel05:25 – Eine privilegierte Position als Journalist?06:39 – Kann Julius Arbeit und Freizeit trennen?08:59 – Was ein Reporter für den Ernstfall dabeihat10:15 – Wie investigative Recherche wirklich funktioniert11:40 – Undercover in jungen Neonazi-Gruppen12:41 – Wie Julius auf die neue rechte Jugendkultur stieß15:41 – Julius' Fake-Accounts für Undercover-Recherchen17:03 – So kam er in die internen WhatsApp-Gruppen18:20 – Das Gefühl, plötzlich „drin“ zu sein19:15 – Warum Julius nie zu den echten Treffen ging20:15 – Würde er sich persönlich einschleusen lassen?21:03 – Wird seine Bekanntheit zum Problem?22:22 – Sechs Monate undercover24:11 – Wie weit andere Undercover-Reporter gingen25:34 – Recherche zu illegalen Kugelbomben27:20 – Rechtsextreme Jugendkultur: Zurück wie in den 90ern?28:27 – „Rechts zu sein ist Trend“29:13 – Warum Jugendliche sich radikalisieren30:31 – Julius über den Rechtsruck in Deutschland32:00 – Könnte Deutschland einen AfD-Ministerpräsidenten bekommen?33:15 – Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt36:02 – Was passiert bei einer AfD-Alleinregierung?36:20 – AfD, Innenministerium & Verfassungsschutz37:35 – Was würde eine AfD-Regierung konkret verändern?39:46 – Das Regierungsprogramm der AfD41:02 – Wie Julius Geiler die AfD beschreibt43:07 – Warum so viele Menschen AfD wählen43:55 – Sind AfD-Wähler rechtsextrem?44:27 – Sollte man die AfD „einfach mal machen lassen“?45:21 – Haben die etablierten Parteien den Weckruf verstanden?47:00 – Warum die AfD auf dem Land so präsent ist48:42 – Die andere Seite: Ängste vor einer AfD-Regierung50:17 – Wie sieht es in Mecklenburg-Vorpommern aus?53:09 – Berlin vor der Wahl55:30 – Könnte die AfD in Berlin stärkste Kraft werden?56:15 – Rechtsextreme Jugendgruppen in Berlin56:54 – Wo steht Deutschland in vier Jahren?57:31 – Wen Julius als nächsten Gast empfiehltDiese Folge bildet die Einschätzungen und Erfahrungen des Gesprächs ab. Politische Prognosen und Bewertungen sind Aussagen des Gastes zum Zeitpunkt der Aufnahme.Gespräche mit Menschen, die nicht den einfachsten Weg gegangen sind. #besterpodcast
Bei Toni fängt Wein an zu klingen. Das ist bekannt. Und er lässt Geschichte vibrieren. Mit seinem „#askToni“ macht Antonio Askitis das – obgleich im Trend befindliche, für viele dennoch unbekannte – Weinbauland Georgien für Dich lebendig und zeigt Dir, warum es so sehr dem Zeitgeist entspricht. Und irgendwie kann fas nur Toni Wein so leben und erklären, wie es nur Toni kann. Also perfekt für einen Deep Dive und vor allem für ein so leidenschaftliches Thema, wie Georgien. Aufgewachsen zwischen Imbiss und Restaurant in Düsseldorf, Sohn einer griechischen Gastronomenfamilie, geprägt von Skate- und Graffiti-Kultur – und irgendwo dazwischen, in dieser merkwürdigen Mischung aus Straße und Stube, ist ihm Wein passiert. Nicht als Karriereplan. Seine Mutter sagte kurz vor dem Abitur: „Vielleicht wirst du ja Sommelier." Er wusste damals nicht einmal genau, was das ist. Aber der Samen war gelegt. 2002 bis 2006 studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Düsseldorf. 2011 folgte die Ausbildung zum Sommelier an der Deutschen Wein- und Sommelierschule Koblenz. Dazwischen ein Praktikum beim Weingut Karthäuserhof an der Ruwer – einer der stillen, großen Adressen des deutschen Weinbaus. Von 2008 bis 2017 war er Sommelier und Geschäftsführer im D'VINE in Düsseldorf, das 15 Gault-Millau-Punkte, zwei Gläser vom Wine Spectator und die Auszeichnung als „Weinplace" von Gerolsteiner erhielt. Aber das Entscheidende kam danach. Mit seinem Berufs- und Lebensmotto „Wein ist unkompliziert" hat er das nahezu Undenkbare geschafft: Wein in die nächste Generation zu transferieren. Er spricht die Sprache der Jugend, macht Wein greifbar, ohne ihn zu verunglimpfen. Er wurde zu einer der 25 wichtigsten Weinpersönlichkeiten Deutschlands (Vinum) gekürt, erhielt den VDP Traubenadler-Sommelier und den Schlemmer Atlas Top 50-Titel – und blieb trotzdem der Typ, dem man beim Erklären einfach zuhören will, ohne das Gefühl zu haben, dass er einem etwas beibringen möchte. Seit April 2023 begleitet er Pommes & Wein am Graf-Adolf-Platz in Düsseldorf – eine Weinbar, in der Hip-Hop läuft, über 750 Weine auf der Karte stehen und das Signature Dish Pommes mit Currywurst heißt. Das ist kein Konzept, dass ist Toni wie er leibt und lebt. 2024 wurde er als Sommelier des Jahres ausgezeichnet. Sein Buch „#askToni – Wein ist unkompliziert" beantwortet über 50 Fragen, die man schon immer stellen wollte, sich aber nie getraut hat. Wer das gelesen hat, weiß: Dieser Mann denkt nicht darüber nach, wie er Wein erklärt. Er erklärt einfach. Und das ist der eigentliche Unterschied.
In der 45. Ausgabe von Behind the Story begrüßt Wolfgang am digitalen Lagerfeuer die Führungsexpertin und Diplom-Betriebswirtin (Fh) Ines Warschun zu ihrem allerersten Podcast-Interview überhaupt. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise durch Ines' Lebenslauf, der alles andere als geradlinig verlaufen ist. Aufgewachsen als zweitältestes von sieben Kindern im Schwabenland, lernte sie schon früh, Verantwortung zu übernehmen, Konflikte auszuhalten und Kompromisse zu schließen – Fähigkeiten, die ihr später im Management zugutekommen sollten. Nach dem Abitur zog es sie für ein soziales Projekt in ein brasilianisches Kinderheim. Diese eindrückliche Erfahrung im Ausland schärfte ihren Blick für Machtstrukturen und den Einfluss von Führungskräften nachhaltig: Ihr wurde klar, dass echte Veränderung dort ansetzt, wo Entscheidungen getroffen werden. Es folgte ein BWL-Studium mit Schwerpunkt Personalmanagement, Jahre als Personalleiterin mit Verantwortung für hunderte Mitarbeiter und schließlich – getrieben vom Wunsch, Menschsein noch tiefer zu verstehen – ein ergänzendes Psychologiestudium. Im Gespräch mit Wolfgang räumt Ines mit typischen Leadership-Klischees auf. Sie erklärt, warum gute Führung weder mit Lautstärke noch mit starren Organigrammen zu tun hat, sondern primär auf echter Beziehungsarbeit, Dialog und Empathie basiert. Zudem spricht sie gewohnt offen über die Hürden beim Schritt in die Selbstständigkeit, den Unterschätzungsfaktor von Vertrieb und Marketing sowie den Mut, den eigenen Werten treu zu bleiben. Eine Folge voller lebensnaher Erkenntnisse über persönliche Prägungen, die Balance zwischen Planung und Flexibilität sowie die Erkenntnis, warum man im Leben manchmal einfach Vertrauen haben muss.
Kaum jemand ist so eng mit dem Meer verbunden wie Claas Bräutigam. Aufgewachsen auf der legendären Tauchbasis „Ulla und Paul“ in Cadaqués am Cap de Creus, kennt er das Tauchen nicht als Hobby – sondern als Zuhause. Seit seiner Geburt prägen das Mittelmeer, die Tauchbasis und die Menschen, die dorthin kommen, sein Leben.Im Gespräch mit Christian Weigand erzählt Claas, wie es war, in einem Familienbetrieb aufzuwachsen, den seine Eltern vor über 50 Jahren gegründet haben. Er berichtet von einer Kindheit zwischen Tauchbooten und Pressluftflaschen, der Übernahme der Basis und davon, wie er gemeinsam mit seiner Frau Julia das Lebenswerk seiner Eltern weiterführt.Doch diese Folge erzählt auch von schweren Schicksalsschlägen. Claas spricht offen über den Verlust seiner Mutter, die starb, als er erst 16 Jahre alt war, und über die Diagnose eines Hirntumors bei seinem Sohn Tim. Er erzählt, welche Rolle das Meer und das Tauchen in diesen schwierigen Zeiten gespielt haben und warum gerade an einem Ort, an dem andere Urlaub machen, nicht immer Platz für die eigenen Sorgen ist.Außerdem werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des Lebens auf einer Tauchbasis: Wie fühlt es sich an, dort zu leben, wo andere ihre schönste Zeit des Jahres verbringen? Und wie gelingt es, Familie, Beruf und Leidenschaft unter einen Hut zu bringen?Zum Schluss gibt es noch eine besondere Ankündigung: Vom 19.-26. Juni 2027 findet das erste Helden der Meere Community-Tauchevent auf der Tauchbasis „Ulla und Paul“ statt. Eine Woche gemeinsam tauchen, die Unterwasserwelt des Cap de Creus entdecken und Teil der Helden-der-Meere-Community werden. Alle Infos dazu gibt es in dieser Folge und in den Shownotes.Eine bewegende Folge über Familie, Verlust, Zusammenhalt und ein Leben, das untrennbar mit dem Meer verbunden ist.Hier findet ihr weitere Infos zur Tauchbasis Ulla&Paul: https://www.divingcapdecreus.com/?lang=deHier findet ihr weitere Infos zum Community Event: https://www.helden-der-meere.com/2026/08/06/helden-der-meere-taucht-mit-ulla-paul-2027/Mit „Ein Leben für den Ozean“ ist ein Buch zum Podcast erschienen. Es erzählt 10 Geschichten über die Held*innen der Meere und begeistert bildgewaltig für den Ozean. Ihr könnt es unter www.ein-leben-fuer-den-ozean.de bestellen.Den Link zu meinen Werbepartnern findest du hier: https://linktr.ee/helden_der_meere_partner
»Meine Welt ist ein Gedicht« – Jan-Eike Hornauer spricht mit der Autorin Heike Nieder – Lyrik on Stage(Hördauer ca. 75 Min.)Die Freude an der Sprache, fantasievolle Verse, Abenteuer und Gewitztheit in einer lebensfrohen Tier- und Menschenwelt –darum geht's vor allem in den Versen vonHeike Nieder, die für Kinder und ihre Erwachsenen gedachtsind. Und vornehmlich die schreibt die Dichterin, die 1978in Wuppertal geboren wurde und schon anderthalb Jahrzehntein München wohnt. In ihnen paart sie Sprach- und Fabulierlust mit Ernstnehmen des Publikums, Un- mit Tiefsinn und Poetisches mit guten Gags. Ihr Ansatz, die Welt in Verse zu fassen, hat dabei gewiss auch damit zutun, dass sie im Alter von zwölf Jahren einen Heinz-Erhardt-Sammelband und mit ihm das Gedichte-Schreiben für sich entdeckt sowie ihr Germanistik-Studium an der Universität Marburg mit einer Magisterarbeit über Erich Kästner abgeschlossen hat. Komplettiert wird dieses Bild dadurch, dass Nieder auch im Metabereich der Kinderkultur tätig ist, so war sie Chefredakteurin vom »Eselsohr« (einer Zeitschrift, die über Medien für Kinder berichtet) und ist als freie Rezensentin für die Süddeutsche Zeitung seit 2011 in diesem Bereich tätig, dazu hat sie als freie Journalistin und Redakteurin. für verschiedene weitere Medien neben ihren Heimat- und weitere Themenfelder ausführlich erkundet. Ihre Kinderlyriklässt sich in zahlreichen Anthologien und Zeitschriftensowie Schulbüchern finden. Dazu ist sie Mutter von drei Kindern.All diese Aspekte - die Schreiblust, die Kinderzugewandtheit, der theoretisch-journalistische Ansatz – fließen in ihrem ersten Solotitel zusammen, und über den wird sie mit dem Gastgeber und Dichterkollegen Jan-Eike Hornauer bei »Lyrik on Stage« vorrangig sprechen, und aus ihm wird sie natürlich auch lesen: »Meine Welt ist ein Gedicht«, erschienen soeben bei Kunstanstifter, illustriert von Martina Walther. Für das Buch hat Heike Nieder Kindern aus verschiedenen Ländern Fragen gestellt und von ihren Antworten inspiriert Gedichte geschrieben. Es geht unter anderem um Abenteuer, Ängste, Träume, Wünsche oder einfach den ganz persönlichen Lieblingsduft.Heike Nieder schreibt Gedichte, seit sie als Zwölfjährige in einem Sammelband die Verse von Heinz Erhardt entdeckt hat. Heute veröffentlicht sie ihre Kinderlyrik unter anderem in Anthologien, Zeitschriften und Schulbüchern. Wenn sie gerade nicht dichtet, arbeitet sie als Chefredakteurin der Kinder- und Jugendliteratur-Fachzeitschrift »Eselsohr«. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in München.Jan-Eike Hornauer (Moderator), geboren 1979 in Lübeck, leidenschaftlicher Textzüchter (freier Autor, Herausgeber, Lektor und Texter), wohnt in München. Aufgewachsen in Hausen bei Aschaffenburg, Studium der Germanistik und Soziologie in Würzburg. Er schreibt v. a. gereimte Lyrik, Schwerpunkte: Liebe, Tiere, Politik. Zuletzt erschienen sind sein zweiter Solo-Lyrikband »Das Objekt ist beschädigt – zumeist komische Gedichte aus einer brüchigen Welt« (muc Verlag; »fast schon Pflichtlektüre« – Main-Echo) und die von ihm herausgegebene Anthologie neuer komischer Liebesgedichte »Wenn Liebe schwant« (muc Verlag; »hochkarätige Sammlung neuer komischer Liebesgedichte … unterhaltsam, vielschichtig und schlicht gelungen« – Kultura-Extra). Zudem Veröffentlichungen in Anthologien (erschienen u. a. bei Reclam und dtv), Literaturzeitschriften (wie Das Gedicht, etcetera, Poesiealbum neu, Poesie Agenda) und Publikumsmedien (etwa 2 Jan-Eike Hornauer, Fürstenbergstr. 24, 80809 München – hornauer@textzuechterei.de – 089 / 30 00 46 37 taz und Main-Echo sowie WDR 3 und 5). Er ist freier Redakteur bei »Das Gedicht blog« und der GZL (Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik) sowie zweiter Vorsitzender des Münchner Künstlervereins Realtraum.Moderation Jan-Eike Hornauer*, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Episode 179: Vom Schmerz unter der Treppe zum Glauben an das Leben – Pastorin Rebecca Assif Wie viel Dunkelheit hält ein Kind aus, bevor die Hoffnung zerbricht? Und wie sieht der Weg aus, wenn das eigene Zuhause plötzlich zur Hölle auf Erden wird? In dieser Folge schaue ich gemeinsam mit Rebecca Assif dorthin, wo es wehtut – aber auch dorthin, wo Rettung und Neuanfang beginnen. Rebecca ist heute Pastorin in Hamburg-Wilhelmsburg. Doch ihr Weg an die Kanzel führt durch tiefe Abgründe. Aufgewachsen in einem lebendigen Vier-Generationen-Haus in Hamburg-Harburg, spürte Rebecca schon als Kind eine tiefe, fast selbstverständliche Verbindung zu Gott. Doch mit gerade einmal 12 Jahren schlug das Schicksal erbarmungslos zu: Innerhalb kürzester Zeit verlor sie ihre gesamte Familie durch den Tod. Was folgte, war keine Zuflucht, sondern ein Albtraum. In ihrer Pflegefamilie erlebte sie Zustände, die sie rückblickend mit dem Dasein von Harry Potter im Schrank unter der Treppe vergleicht. Eine Zeit voller Qualen, geprägt von der verzweifelten Frage, warum Erwachsene Kindern so etwas antun. Erst das beherzte Eingreifen ihres Lehrers und ihrer Schulsozialarbeiterin rettete sie aus diesem System und schenkte ihr die Möglichkeit, endlich wieder Kind zu sein. Heute nutzt Rebecca ihre eigene Geschichte, um Kirche nahbarer, echter und zugänglicher zu machen – ohne schwere Floskeln, sondern auf Augenhöhe. Die Themen dieser Episode: Schicksalsschläge im Kindesalter: Der schmerzhafte Verlust der Familie und das plötzliche Verwaisen. Das System Pflegefamilie: Wenn der Ort der Rettung zur Hölle wird – und wie Hinsehen Leben retten kann. Zivilcourage im Alltag: Die entscheidende Rolle von Lehrkräften und Schulsozialarbeitern. Glaube ohne Weichspüler: Wie eine tiefe Gottesanbindung auch durch dunkelste Zeiten trägt. Ankommen: Der Weg in den Traumberuf als Pastorin auf Wilhelmsburg. Weiterführende Links & Kontakt zu Rebecca Assif: Instagram: @pastorin.rebecca Portrait Kirche Hamburg: Beitrag über Rebecca Assif lesen NDR Kultur: Pastorin mit schwerer Vergangenheit will Kirche zugänglicher machen Inselrundblick: „Sind Sie eine echte Pastorin?“
Nachdem Erik Lorenz und Lydia Möcklinghoff Irland in den Episoden 468 und 469 vom Wasser aus erkundet haben – auf einer Hausbootreise über den Shannon River –, führt sie diese Folge an einen ganz anderen Schauplatz: an die raue Atlantikküste Nordirlands. Dort treffen sie Hanno Windisch, der seit rund 15 Jahren an der berühmten Causeway Coast lebt und dessen Leben sich nahezu vollständig um das Meer dreht.Aufgewachsen zwischen Segelbooten und Seen, führte ihn sein Weg über Surfspots in aller Welt – von Hawaii über Brasilien bis nach Argentinien – schließlich an die Küste Nordirlands. Heute arbeitet Hanno als Freediving-Instruktor, Atemcoach und Naturguide. Im Gespräch erzählt er von seiner Faszination für große Wellen, von den Herausforderungen des Big-Wave-Surfens und von Momenten, in denen Angst, Konzentration und Freiheit unmittelbar aufeinandertreffen.Gemeinsam mit ihm erkunden Erik und Lydia spektakuläre Küstenlandschaften, versteckte Höhlen und die überraschend farbenreiche Unterwasserwelt Irlands. Hanno spricht über Kelpwälder, die ihn bis heute in Staunen versetzen, über die meditative Kraft des Freitauchens und darüber, wie bewusste Atmung helfen kann, Stress zu bewältigen und innere Ruhe zu finden.Außerdem begegnen Erik und Lydia dem legendären Big-Wave-Surfer Al Mennie, der an seinem Heimatstrand von seiner tiefen Verbindung zum Meer erzählt – und davon, warum Wasser, Wellen und Wildnis für viele Menschen weit mehr sind als bloße Naturkulissen.Eine Folge über die Magie des Atlantiks, die verborgenen Welten unter der Wasseroberfläche und Menschen, die im Meer ihre Heimat gefunden haben.Diese Folge wurde vor dem tödlichen Unglück unserer Freundin Lydia fertiggestellt und wird im Sinne ihrer Freunde und Familie veröffentlicht. In Erinnerung an dich, liebe Lydia.Hanno Windisch: https://www.freedivenorthernireland.com/https://www.hannowindisch.com/ Al Mennie: https://www.almennie.me/swimthroughdarkness.com ----------------------------------Redaktion & Postproduktion: Erik Lorenz----------------------------------Dieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden.----------------------------------WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Aufgewachsen am Niederrhein, heute Psychotherapeutin, Drehbuchschreiberin, und Romanautorin in Dresden: Eva Kranenburg verbindet Gruselgeschichten, Familienerbe und Ost-West-Erfahrungen zu eigenwilliger Prosa. So in ihrem aktuellen Buch: "Falls jemand fragt, wer wir waren".
210: Konflikte gehören zum Berufsalltag – doch wann wird daraus Mobbing? In dieser Podcastfolge sprechen wir offen über Konflikte, Mobbing und schwierige Dynamiken im Assistenzbereich. Gemeinsam beleuchten wir, woran sich systematisches Mobbing erkennen lässt, welche Warnsignale Führungskräfte und HR ernst nehmen sollten und warum klare Rollen, transparente Kommunikation und aktives Zuhören entscheidend für eine gesunde Zusammenarbeit sind. Anhand realer Erfahrungen aus Recruiting, Mediation und Konfliktbegleitung geht es um typische Warnsignale, Prävention, die Verantwortung von Unternehmen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für Betroffene. Eine Folge für Executive Assistants, Management Assistants, Führungskräfte und HR-Verantwortliche, die Konflikte frühzeitig erkennen und professionell lösen möchten. Welche Erfahrung hast du mit Konflikten oder Mobbing im Berufsalltag gemacht? Schreib deine Gedanken und Erfahrungen gerne in die Kommentare. --- Verena Schiffer ist Personalberaterin mit einem klaren Fokus auf anspruchsvolle Assistenzpositionen im Top-Management. Aufgewachsen in einer Hoteliersfamilie, wurde sie früh von Serviceorientierung, Verbindlichkeit und einem hohen Qualitätsanspruch geprägt. Ihr beruflicher Weg führte sie zunächst über Stationen im Tourismus und Personalwesen in internationale Unternehmenskontexte und schließlich in die Assistenzfunktion. Über 14 Jahre arbeitete sie als Management Assistant in Beratungen und Konzernen und kennt die Anforderungen, Dynamiken und Realität dieser Rolle aus eigener Erfahrung. 2004 gründete sie ihre eigene Personalberatung. Seit mehr als 20 Jahren begleitet sie Unternehmen und Assistenzen in diesem spezialisierten Markt und hat über 350 Assistenzpositionen im Top-Management besetzt. Was sie bis heute an ihrer Arbeit begeistert, sind die Menschen und die Wirkung, die entsteht, wenn fachliche und menschliche Passung zusammenkommen. Zu sehen, welche Entwicklung und welcher Erfolg daraus entstehen können, ist für sie bis heute der Kern ihrer Arbeit. LINKS: https://www.linkedin.com/in/verenaschiffer/ https://www.verenaschiffer.de/ https://www.verenaschiffer.de/assistenzen/newsletter-anmeldung/ https://www.verenaschiffer.de/kontakt/ --- Sabine Kupfer ist Mediatorin, Konfliktcoach und Konflikttrainerin mit einem besonderen Fokus auf Assistenzen, Führungskräfte und die Zusammenarbeit in Organisationen. Mehr als 25 Jahre arbeitete sie selbst als Management- und Executive Assistant, davon 21 Jahre in einem internationalen Konzern. Sie kennt die Anforderungen, Spannungsfelder und Dynamiken der Assistenzrolle daher nicht nur aus der Beratung, sondern aus eigener langjähriger Erfahrung. 2018 absolvierte sie ihre Mediationsausbildung an der Universität Stuttgart und machte sich zunächst nebenberuflich, später vollständig selbstständig. Heute begleitet sie als „Die KonfliktPiratin" Menschen, Teams und Organisationen dabei, Konflikte frühzeitig zu erkennen, schwierige Gespräche zu führen und wieder miteinander statt übereinander zu reden. Ein tragender Pfeiler ihrer Arbeit ist die Mediationsausbildung für Assistenzen und administrative Fachkräfte. Darin verbindet Sabine Kupfer fundierte Mediationskompetenz mit ihrer langjährigen Erfahrung aus der Assistenz und vermittelt, wie Konflikte besser verstanden, Gespräche professionell vorbereitet und Klärungsprozesse souverän begleitet werden können. Dabei ist ihr besonders wichtig, Assistenzen nicht noch mehr Verantwortung aufzubürden. Vielmehr möchte sie sie darin stärken, ihre Schlüsselposition bewusst auszufüllen, ihre Rolle klar einzuordnen und in anspruchsvollen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Was sie an ihrer Arbeit begeistert, ist der Moment, in dem Menschen wieder miteinander ins Gespräch kommen, neue Perspektiven entstehen und aus festgefahrenen Situationen echte Bewegung wird. LINKS: Website: https://www.sabine-kupfer.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sabine-kupfer-konfliktpiratin/ Mediationsausbildung: https://mediatorenausbildung-assistenz.de/ Infobroschüre zur Ausbildung: https://mediatorenausbildung-assistenz.de/ausbildungsbroschure Newsletter: https://seu2.cleverreach.com/f/284310-332003/ --- LINKS zum Podcast: - Diana Brandl on LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/diana-brandl/ - Executive Office Insights Newsletter: https://the-socialista-projects.com/#newsletter - Podcast on Spotify: https://open.spotify.com/show/3qBSDjTfYOG2x6qos7dKkS - Podcast on Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/the-future-assistant/id1493106661 - The Executive Office Insights Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/3QH8HL8oWIC0HzHWvb5KLd
„People don't care what you know, as long as they don't know that you care.“ In dieser Folge von Behind the C spricht Franz Kubbillum mit Dr. Martin Endress, dem Geschäftsführer und Chief Commercial Officer von E.ON Energie Deutschland. Als deutschen Retail-Vertreibsarm betreut das Unternehmen rund 14 Millionen Haushalts- und Gewerbekunden und beschäftigt über 3.000 Mitarbeitende. Im Gespräch macht Martin Endress deutklich, dass sich E.ON längst auf einer tiefgreifenden Transformationsreise befindet: weg vom reinen Strom- und Gasversorger, hin zu einem ganzheitlichen Partner für Photovoltaik, Wärmepumpen, Elektromobilität und intelligente Energiemanagement-Lösungen. Dabei bescreibt er die strategischen Herausforderungen der zweiten Phase der Energiewende und erklärt, warum Deutschland im Kern vor allem ein Kostenproblem im Gesamtsystem lösen muss. Martin blickt auf einen beeindruckenden Aufstieg zurück. Aufgewachsen in einer schwäbischen Arbeiterfamilie, war Bildung für ihn der entscheidende Hebel: als Erster in der Familie machte er Abitur, absolvierte ein Studium und promovierte.. Nach prägenden Jahren bei der Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) und ersten Führungspositionen bei E.ON verantwortete er vier Jahre lang als CCO den erfolgreichen Börsengang von IONOS, bevor er zu E.ON zurückkehrte. Besonders offen spricht er darüber, wie ein persönlicher Coach seine Perspektive auf Führung radikal veränderte und warum emotionale Intelligenz für ihn heute weitaus wichtiger ist als reine fachliche Brillanz. Ganz privat teilt der zweifache Vater, wie er sich parallel zu einem eng getakteten Management-Alltag durch das Lesen von zwei bis drei Büchern pro Monat kontinuierlich neue Horizonte erschließt. Drei Fragen, die in dieser Folge besprochen werden: - Wie bewegt und motiviert man eine Organisation mit über 3.000 Mitarbeitenden im Rahmen einer fundamentalen Markttransformation? - Warum ist emotionale Intelligenz der wichtigste Prädiktor für Führungserfolg und wie lässt sich diese gezielt reflektieren und weiterentwickeln? - Aus welchen vier Elementen besteht eine erfolgreiche Change-Formel und warum scheitern die meisten Unternehmen am Zielbild statt an den Ressourcen? Themen: - Energie - C-level - Markttransformation ----- Über Atreus – A Heidrick & Struggles Company Atreus garantiert die perfekte Interim-Ressource (m/w/d) für Missionen, die nur eine einzige Option erlauben: nachhaltigen Erfolg! Unser globales Netzwerk aus erfahrenen Managern auf Zeit zählt weltweit zu den besten. In engem Schulterschluss mit den Atreus Direktoren setzen unsere Interim Manager vor Ort Kräfte frei, die Ihr Unternehmen zukunftssicher auf das nächste Level katapultieren. ▶️ Besuchen Sie unsere Website: https://www.atreus.de/ ▶️ Interim Management: https://www.atreus.de/kompetenzen/service/interim-management/ ▶️ Für Interim Manager: https://www.atreus.de/interim-manager/ ▶️ LinkedIn-Profil von Martin Endress: https://www.linkedin.com/in/martin-endress/ ▶️ Profil von Franz Kubbillum: https://www.atreus.de/team/franz-kubbillum/
Am Basler Marktplatz erneuert die BVB Gleise und Leitungen. Die Bauarbeiten sind eine Herausforderung, weil im Untergrund der Birsig fliesst. Zudem werden viele Tramlinien umgeleitet. Wer zum Marktplatz will, muss zu Fuss gehen oder den Shuttle-Bus nehmen. Die BVB zieht bisher eine positive Bilanz. Ausserdem: · Das Seegras im Rhein wächst verstärkt aufgrund des heissen Wetters. Der Kanton muss die Wasserpflanze deshalb öfters zurückschneiden. · Er schreibt aktuell Fussballgeschichte an der Weltmeisterschaft: Murat Yakin, der Trainer der Schweizer Nationalmannschaft. Aufgewachsen ist er in Münchenstein. Wir blicken mit Weggefährten zurück auf seine Anfänge. · Züge in der Region Basel zu koordinieren, damit alle reibungslos fahren können, ist eine Herausforderung. Wir blicken hinter die Kulissen der SBB-Betriebszentrale in Olten.
Ihre Bühnenshow ist regelmäßig ausverkauft, das gleichnamige Buch seit seinem Erscheinen auf der Bestsellerliste: „Funkenschwestern“ von Barbara Blaha. „Warum Feminismus alles besser macht“ ist der Untertitel, und nach der Lektüre dieses Buches weiß man wieder ganz genau, warum wir keinesfalls aufhören dürfen, über Feminismus zu reden, zu schreiben, zu kämpfen.Aufgewachsen als Kind einer Arbeiterfamilie mit vielen Geschwistern, weiß die Gründerin und Leiterin des Momentum-Instituts ganz genau, dass Ökonomie und Feminismus nicht zu trennen sind und macht sichtbar, warum wir noch lange nicht von Gleichberechtigung sprechen können. Wir reden über die Aufteilung im Hause Blaha, darüber, dass das Private immer noch politisch ist und warum es sich lohnt, weiter zu kämpfen.Zu den Büchern in dieser Folge:„Funkenschwestern“ von Barbara Blaha„Die Namen“ von Florence Knapp Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Am 6. Juli 2026 feiert die Schweizer Ausnahme-Akkordeonistin Claudia Muff ihren 55. Geburtstag – und wir feiern sie in der «Fiirabigmusig». Die Luzernerin gehört seit Jahrzehnten zu den prägendsten, profiliertesten und vielseitigsten Figuren der Schweizer Volksmusikszene. Aufgewachsen in der Musikerfamilie Hans Muff, in den Ausläufern des Napfgebiets, stand Claudia Muff schon früh mit Grössen der Schweizer Szene auf der Bühne. Ihr Spiel zeichnet sich durch eine unverkennbare Mischung aus technischer Brillanz, tiefer Emotionalität und stilistischer Offenheit aus. Sie beherrscht den Spagat zwischen traditioneller Ländlermusik und moderner, experimenteller Schweizer Volksmusik meisterhaft. Darüber hinaus schlägt sie mit ihren verschiedenen Formationen regelmässig Brücken zur Weltmusik. Ob französischer Valse-Musette, argentinischer Tango, osteuropäischer Klezmer oder feine Jazzelemente: Claudia Muff beweist, dass das Akkordeon keine stilistischen Grenzen kennt. Renate Anderegg präsentiert ihr beindruckendes Schaffen.
He Norderney! Erst einmal sitzt der Fußball-Frust tief. Deutschland ist raus aus der WM und bei den Tidentalkern Ludger Abeln und Wilhelm Loth ist die Enttäuschung groß. Zwischen Public Viewing auf der Insel Panini-Bildern und der Frage, was nach dem frühen Aus eigentlich noch vom Turnier bleibt, geht es diesmal zunächst sportlich und ziemlich konsterniert los. Dann aber begrüßen die beiden einen Gast, der auf Norderney genau am richtigen Ort gelandet ist: Claus Huth Schulleiter der KGS Norderney. Und siehe da auch er ist Emsländer. Aufgewachsen in Aschendorf studierte er in Osnabrück Lehramt wurde Musiklehrer leitete viele Jahre ein Orchester und zog später mit seiner Familie über das deutsche Auslandsschulwesen nach Südafrika an die Deutsche Schule Pretoria. Danach ging es zurück nach Aschendorf später noch einmal als Schulleiter nach Kairo Beverly Hills und schließlich auf die Insel. Norderney kannte Claus Huth schon seit Kindertagen, denn mit dem Orchester war er über viele Jahre immer wieder hier zu Gast. In dieser Folge geht es um die besondere Schule auf einer besonderen Insel. Die KGS Norderney ist die kleinste KGS Niedersachsens mit knapp 250 Schülerinnen und Schülern und rund 25 Lehrkräften. Hier kennt man sich. Viele kommen zu Fuß oder mit dem Fahrrad und in der Mittagspause können einige sogar einfach nach Hause gehen. Gleichzeitig ist auch auf Norderney Bullerbü vorbei. Inklusion, digitale Medien, KI und neue Prüfungsformate beschäftigen die Schule genauso wie auf dem Festland. Besonders spannend ist der Blick auf die internationale Inselgemeinschaft. An der KGS lernen Kinder und Jugendliche aus 22 Nationen. Auf der Insel selbst gibt es laut Wilhelm Loth sogar mehr als 60 Sprachen und Kulturen. Deutsch als Zweitsprache spielt deshalb eine große Rolle. Mit Lehrkräften, Ehrenamtlichen, Spenden und viel Einsatz wird daran gearbeitet, dass Kinder, die ohne Deutschkenntnisse auf die Insel kommen, nach und nach im Unterricht ankommen. Sprache ist der Schlüssel, sagt Claus Huth und Englisch hilft vielen Jugendlichen zusätzlich beim ersten Miteinander. Warum eine Inselschule manchmal abgeschlossener ist als eine Schule auf dem Festland und trotzdem viel Freiheit bietet, wie Unterricht am Wasser, im Park, im Wäldchen oder mit den Wattwelten funktioniert und warum Claus Huth auf Norderney bis zur Pensionierung bleiben möchte, das alles erfahren die Hörerinnen und Hörer in dieser Folge. Der Tidentalk schwappt immer am ersten Freitag im Monat ans Festland. Also gerne die Glocke drücken und abonnieren. Fragen Anregungen Themenwünsche Freudenrufe an marketing@norderney.de Aktuelle Infos und Podcast-Plattform: https://www.norderney.de/ Norderney-Tidentalker: Wilhelm Loth Geschäftsführer der Staatsbad Norderney GmbH Ludger Abeln Moderator Sprecher Autor und Vorstandsvorsitzender der Caritas Gemeinschaftsstiftung Osnabrück e. V. https://www.ludgerabeln.de/ Claus Huth Schulleiter der KGS Norderney
Die USA feiern am Samstag den 250. Geburtstag ihrer Demokratie – doch gleichzeitig wächst die politische Spaltung. Während Donald Trump seine MAGA-Politik (Make America Great Again) als Erfolg verkauft, regt sich zunehmend Widerstand auch innerhalb seines politischen Lagers. In dieser Folge sprechen Elmar Theveßen, Ulf Röller und Katrin Eigendorf mit Carter Brown, einer ehemaligen Unterstützerin von Donald Trump. Aufgewachsen in einem evangelikalen-religiösen Umfeld, geprägt von Verschwörungserzählungen und politischer Ideologie, gibt sie einen tiefen, persönlichen Einblick in ihre Zeit in der MAGA-Bewegung – und ihren Ausstieg. Im Gespräch geht es um die Mechanismen politischer und religiöser Überzeugung, um Verschwörungstheorien wie QAnon, um die Rolle von Social Media – und um die Frage, unter welchen Umständen tief verankerte Weltbilder ins Wanken geraten können. Eine Episode über Glauben, politische Manipulation und die Suche nach Wahrheit in einem tief gespaltenen Amerika. Wir haben das Interview auf Englisch geführt - auf Youtube veröffentlichen wir die deutsche Übersetzung, auf den Audioplattformen beide Fassungen. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am Montag, 29.06.2026 um 16:30 Uhr. Doku-Empfehlung: auslandsjournal - die doku: Amerika unter Trump im ZDF-Streaming-Portal: https://www.zdf.de/video/dokus/auslandsjournal-die-doku-130/auslandsjournal---die-doku-amerika-unter-trump-vom-24-juni-2026-100 _____________ Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF auslandsjournal – der Podcast ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Jelena Berner und Julia Ilan Schnitt und Sound: Alexander von Bargen und Sebastian Schäfer Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Christian Hauser, Narîn Şevîn Doğan Leitung ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Die USA feiern am Samstag den 250. Geburtstag ihrer Demokratie – doch gleichzeitig wächst die politische Spaltung. Während Donald Trump seine MAGA-Politik (Make America Great Again) als Erfolg verkauft, regt sich zunehmend Widerstand auch innerhalb seines politischen Lagers. In dieser Folge sprechen Elmar Theveßen, Ulf Röller und Katrin Eigendorf mit Carter Brown, einer ehemaligen Unterstützerin von Donald Trump. Aufgewachsen in einem evangelikalen-religiösen Umfeld, geprägt von Verschwörungserzählungen und politischer Ideologie, gibt sie einen tiefen, persönlichen Einblick in ihre Zeit in der MAGA-Bewegung – und ihren Ausstieg. Im Gespräch geht es um die Mechanismen politischer und religiöser Überzeugung, um Verschwörungstheorien wie QAnon, um die Rolle von Social Media – und um die Frage, unter welchen Umständen tief verankerte Weltbilder ins Wanken geraten können. Eine Episode über Glauben, politische Manipulation und die Suche nach Wahrheit in einem tief gespaltenen Amerika. Wir haben das Interview auf Englisch geführt - auf Youtube veröffentlichen wir die deutsche Übersetzung, auf den Audioplattformen beide Fassungen. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am Montag, 29.06.2026 um 16:30 Uhr. Doku-Empfehlung: auslandsjournal - die doku: Amerika unter Trump im ZDF-Streaming-Portal https://www.zdf.de/video/dokus/auslandsjournal-die-doku-130/auslandsjournal---die-doku-amerika-unter-trump-vom-24-juni-2026-100 _____________ Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF auslandsjournal – der Podcast ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Jelena Berner und Julia Ilan Schnitt und Sound: Alexander von Bargen und Sebastian Schäfer Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Christian Hauser, Narîn Şevîn Doğan Leitung ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Aufgewachsen im Pfarrhaus an der Marburger Elisabethkirche, ist Volker Leppin heute als Professor an der Eliteuniversität Yale in den USA tätig. In seinem Buch "Gottesspuren" blickt der Kirchenhistoriker auf das christliche Europa vor der Aufklärung.
Der eine greift nach den Sternen, die andere nach dem, was schon da ist. Die Architekturpionierin Barbara Buser trifft bei Olivia Röllin auf den Astrophysiker Sascha Quanz. Barbara Buser (72) hat fast ihr ganzes Leben in nur einem Haus verbracht. Bis heute lebt sie dort, wo sie einst aufwuchs, dem Haus ihres Urgrossvaters, mitten im Basler Gundeli, das voller Geschichten und Erinnerungen ist. Als Architektin hat sie einen aussergewöhnlichen Ansatz – sie will möglichst nichts neu bauen, dafür weiterverwenden, renovieren, umnutzen. Dafür wurde sie lange Zeit belächelt, inzwischen aber mehrfach ausgezeichnet. Ihr Faible für das Gestalten von Räumen hat sie schon als Mädchen entdeckt, als sie nacheinander jedes der 12 Zimmer im Haus bewohnte und nach ihrem Gusto einrichtete. Später arbeitete sie 10 Jahre in Afrika, baute Brunnen und wurde für das Thema Abfall und Nachhaltigkeit sensibilisiert, was fortan ihre Arbeit prägen sollte. Inzwischen zwar Grossmutter geworden, ist Buser noch voll im Berufsleben tätig, das sie einmal die Woche auch auf den Rhein führt, wo sie als Fährifrau arbeitet. Derzeit läuft in den Kinos der Dokumentarfilm «Barbara Buser - Pionierin der Nachhaltigkeit» über sie. ________________________________________ Sascha Quanz (47) wollte eigentlich ja Astronaut werden, statt das All in direkter Nähe zu erkunden, tut er das nun von der Erde aus – er ist Astrophysiker an der ETH Zürich und sucht nach extrasolaren Planeten, also solchen, die nicht um die Sonne, sondern um andere Sterne kreisen. Aufgewachsen ist er im nordhessischen Eschwege, einer Kleinstadt mit Fluss, See, sanften Hügeln und Schloss – und nur wenige Kilometer von der damaligen innerdeutschen Grenze entfernt, wo Grenzzäune und Wachtürme seine Kindheit prägten und der Mauerfall 1989 beim Einkaufen mit der Mutter plötzlich zum Augenöffner wurde. Mit seiner Frau und den vier Kindern lebt er seit 17 Jahren in Zürich und leitet die internationale «LIFE Space Mission» die sich zum langfristigen Ziel gesetzt hat, nach Leben ausserhalb unseres Sonnensystems zu suchen, eine Arbeit, die sich manchmal wie ein Start-up anfühle. _________________ Moderation: Olivia Röllin ___________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Ingeborg Bachmann gehört zu den grossen Stimmen der europäischen Nachkriegsmoderne – und zu den widersprüchlichsten. Aufgewachsen im Schatten von Krieg und Nationalsozialismus, findet die 1926 geborene Kärntnerin früh zur Literatur – und macht das Schreiben zu ihrem existenziellen Projekt. Eine atemberaubende Karriere führt die Autorin von Wien über Paris nach Rom. Beziehungen zu Paul Celan und Max Frisch prägen Bachmanns Leben ebenso wie Brüche, Krisen und Rückzüge. In den 1960er-Jahren gerät das Leben der Schriftstellerin zunehmend aus dem Gleichgewicht. Zum 100. Geburtstag der Schriftstellerin wird das Werk Ingeborg Bachmanns aus verschiedenen Blickwinkeln neu beleuchtet. Sichtbar wird eine Autorin, die bei allem Streben nach Emanzipation in den Verstrickungen ihrer Zeit gefangen blieb – existenziell und künstlerisch. ____________________ Redaktion: Günter Kaindlstorfer ____________________ Produktion: SRF 2026 ____________________ Dauer: 54'
Aufgewachsen mit Klassik und Kirchenmusik hat Philipp Johann Thimm sein Vertrauen in die Musik über die Jahre gestärkt - und vor allem über Genregrenzen hinaus erweitert! Sein neues Album "The Red Door" ist ein Familienalbum geworden, gespickt mit alten Aufnahmen aus seiner Kindheit. Philipp Johann Thimm ist - wie jeder Mensch natürlich – in seinem Schreib- und Produktionsprozess von der Umgebung, in der er lebt, beeinflusst. Bei ihm heißt das konkret: Sein Aufwachsen in Bayern mit Kirchenmusik und Klassik, aber auch Metal und dem Hip-Hop der 90er Jahre; ein Musikstudium (Cello) und Stipendium der Popakademie in Mannheim, natürlich Reisen sowie das Entdecken neuer Städte wie Berlin und elektronischer Musik. Aus diesem Konglomerat der persönlichen Prägungen ist nun sein zweites Album "The Red Door" entstanden! Neben seinem Bandprojekt Abby, ist Philipp Johann Thimm zudem Teil der Live-Crew von Apparat und war zu Beginn des Jahres viel mit Sascha Ring auf Tour – nun geht’s gleich mit seinem Solo-Album weiter und zwischendrin kommt er im radioeins-Studio vorbei, um mit uns über sein neues Album zu sprechen.
Heute zu Gast bei RUNNER STORIES: Shino Horie. Wir sprechen darüber, was Heimat für Shino bedeutet: Aufgewachsen in Innsbruck, Japan und später der Umzug nach Deutschland. Wir reden drüber, wie sich laufen verändert hat: Früher war sie sechs Mal in der Woche beim Leichtathletik und irgendwann bedeutete der Sport Druck und Stress. Außerdem geht es um ein aktuell diskutiertes Thema im Laufsport: Confidence vs. Pace. Folgt uns auf Instagram: Shino Horie: https://www.instagram.com/shinofit_/ Stefan Springfeld: https://www.instagram.com/stefffeld/ ASICS FrontRunner: https://www.instagram.com/asicsfrontrunner/
Aufgewachsen mit Klassik und Kirchenmusik hat Philipp Johann Thimm sein Vertrauen in die Musik über die Jahre gestärkt - und vor allem über Genregrenzen hinaus erweitert! Sein neues Album "The Red Door" ist ein Familienalbum geworden, gespickt mit alten Aufnahmen aus seiner Kindheit. Philipp Johann Thimm ist - wie jeder Mensch natürlich – in seinem Schreib- und Produktionsprozess von der Umgebung, in der er lebt, beeinflusst. Bei ihm heißt das konkret: Sein Aufwachsen in Bayern mit Kirchenmusik und Klassik, aber auch Metal und dem Hip-Hop der 90er Jahre; ein Musikstudium (Cello) und Stipendium der Popakademie in Mannheim, natürlich Reisen sowie das Entdecken neuer Städte wie Berlin und elektronischer Musik. Aus diesem Konglomerat der persönlichen Prägungen ist nun sein zweites Album "The Red Door" entstanden! Neben seinem Bandprojekt Abby, ist Philipp Johann Thimm zudem Teil der Live-Crew von Apparat und war zu Beginn des Jahres viel mit Sascha Ring auf Tour – nun geht’s gleich mit seinem Solo-Album weiter und zwischendrin kommt er im radioeins-Studio vorbei, um mit uns über sein neues Album zu sprechen.
Emily Gretel war gerade noch so 24, als wir uns für das Interview hier getroffen haben, und hat mir bewusst gemacht, WIE sehr ich nicht mehr Mitte 20 bin. Als ich so alt war, wurden im Netz vor allem Frauen berühmt, die allzeit schön, ordentlich, eben perfekt wirkten. Emily hingegen wird dafür gefeiert, dass sie sich selbst oft unvorteilhaft filmt, eine derbe Sprache verwendet und scheinbar keine Tabus kennt. Ich wollte rausfinden: Wie viel davon ist eine Online-Persona - Frau Gretel eben, mit ihrem eigenen Podcast, “Anti-Alles” und ihren rund 1,7 Millionen Followern auf Tiktok und Instagram - und wie viel ist die echte Person, Emily? Zwischendurch hatte ich das Gefühl, sie springt je nach Frage munter hin und her.Es ging darum, wieso man Selbstbewusstsein einfach faken sollte und wie es sich anfühlt, Last-Minute-Rückzieher im Job zu machen – auch wenn die richtig teuer werden. Emily hat mir erzählt, wie es war, mitten in der Corona-Pandemie zuhause auszuziehen und ein neues Leben zu starten, und wie sie sich Hilfe gesucht hat, um von ihrem heftigen Cannabiskonsum wegzukommen. Und ich merke gerade selbst, das klingt jetzt alles nach ganz schön schweren Themen, aber eigentlich war es eine sehr unterhaltsame Begegnung, weil Emily selbst kleinste Alltagsgeschehnisse in gute Stories verwandeln kann.Hier kommt eine gute Stunde mit Frau Gretel!►►►Deutschland3000 Instagram: @deutschland3000 https://www.instagram.com/deutschland3000YouTube:https://www.youtube.com/deutschland3000 Frau GretelTikTokhttps://www.tiktok.com/@frgretelInstagram: @fraugretelhttps://www.instagram.com/frgretel/?hl=deYouTube https://www.youtube.com/channel/UCGkD7aL_k1ZZsW9wQA3edhQEva Schulz Instagram: @evaschulzhttps://www.instagram.com/evaschulz/ ►►►Hier findet ihr Hilfsangebote, falls es euch gerade nicht so gut geht:https://www.ndr.de/n-joy/leben/Euch-geht-es-schlecht-Hier-findet-ihr-Hilfe-,hilfsstellen102.html Zu unserem Podcast-Tipp „Die OpenAI Story“ kommt ihr hier: (https://www.ardsounds.de/sendung/die-openai-story/urn:ard:show:8862c28ddc06b3b7/)►►►Host: Eva SchulzRedaktion: Gina Thoneick, Sabine Lebek, Ruby-Ann Schwiethal, Axel Schöning und Kim Vanessa SchangTeam YouTube: Javan Wenz, Jana Keifenheim, Camille Laveu, Tim Terborg, Albrecht Elstermann und Fehri LarianiFotografin Cover: Leah RuprechtGrafik Cover: BR/Lena Waldispühl, Simon HeimbuchnerArt Direction Cover: Veronika GrenzebachProduktion: KONTER Studios GmbH und das Sounddesign kommt von Soundquadrat. „Deutschland3000 mit Eva Schulz“ ist ein Podcast von N-JOY (NDR) und dem BR für die ARD.(00:00:00) Intro(00:00:08) Frau Gretel stellt sich vor – mit Zigarettenstummel, Therapien und Klartext(00:03:00) Frau Gretel vs. Emily – wo hört die Rolle auf?(00:08:27) Selbstbewusstsein: echt oder gefakt – und was ist der Unterschied?(00:13:16) Öffentlich vs. privat: Was zeigt Emily, was bleibt Emily?(00:15:17) Rückzieher: Warum sie heute Morgen Nein gesagt hat – und warum das Stärke ist(00:31:01) Aufgewachsen in Tübingen, alleinerziehende Mutter und Female Force(00:43:59) Corona-Jugend: Australien, Pandemie, und wer zahlt ihr die drei Jahre zurück?(00:50:49) Suchtberatung: Wie Emily aufgehört hat zu kiffen – auf den Tag genau(00:54:29) Psychische Gesundheit: Antidepressiva, Therapie und die Frage, die sie am meisten nervt(00:59:08) Branche & Psyche: Warum in der Kreativwelt irgendwie alle „ein bisschen ein an der Waffel" sind(01:02:08) Botox, Body Image & Patriarchat: Wer ist Opfer, wer macht das System?(01:07:08) Schönheitsideale: Pendel, Caprihose und Kim Kardashian
Tsitsi Dangarembga war die erste schwarze Frau in Simbabwe, die Romane veröffentlicht und Filme gedreht hat. Heute zählt sie zu den einflussreichsten Stimmen weltweit. In seiner letzten Sendung spricht Yves Bossart mit ihr über Feminismus in Afrika und über Kunst als Widerstand. Die Schriftstellerin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga wurde 2020 von der BBC zu den weltweit hundert wichtigsten Frauen gewählt. Ihr Werk wurde mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Aufgewachsen in England und Simbabwe, gelang ihr mit 25 Jahren der Durchbruch mit dem Buch «Nervous Conditions», die Geschichte eines jungen Mädchens, das gegen die Widerstände von Patriarchat und Rassismus kämpft. Später studiert Dangerembga Filmregie in Berlin und dreht zahlreiche Filme in ihrem Heimatland Simbabwe. Ihre gesellschaftskritischen Bücher und Filme kreisen um die Themen Hautfarbe, Klasse und Geschlecht. 2020 wurde sie verhaftet und angeklagt, weil sie zur Teilnahme an einer Anti-Korruptions-Demonstration in Simbabwe aufgerufen hatte. Yves Bossart spricht mit ihr über den Mut zum Widerstand, über Schwarzen Feminismus und die Macht von Geschichten.
Tsitsi Dangarembga war die erste schwarze Frau in Simbabwe, die Romane veröffentlicht und Filme gedreht hat. Heute zählt sie zu den einflussreichsten Stimmen weltweit. In seiner letzten Sendung spricht Yves Bossart mit ihr über Feminismus in Afrika und über Kunst als Widerstand. Die Schriftstellerin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga wurde 2020 von der BBC zu den weltweit hundert wichtigsten Frauen gewählt. Ihr Werk wurde mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Aufgewachsen in England und Simbabwe, gelang ihr mit 25 Jahren der Durchbruch mit dem Buch «Nervous Conditions», die Geschichte eines jungen Mädchens, das gegen die Widerstände von Patriarchat und Rassismus kämpft. Später studiert Dangerembga Filmregie in Berlin und dreht zahlreiche Filme in ihrem Heimatland Simbabwe. Ihre gesellschaftskritischen Bücher und Filme kreisen um die Themen Hautfarbe, Klasse und Geschlecht. 2020 wurde sie verhaftet und angeklagt, weil sie zur Teilnahme an einer Anti-Korruptions-Demonstration in Simbabwe aufgerufen hatte. Yves Bossart spricht mit ihr über den Mut zum Widerstand, über Schwarzen Feminismus und die Macht von Geschichten.
Monika Kaelin, Förderin der Schweizer Unterhaltungsszene, und Extremalpinist Roger Schäli, der zwischen Traum und Grenzerfahrung lebt, treffen sich bei Michèle Schönbächler. Monika Kaelin Monika Kaelin ist eine vielseitige Schweizer Künstlerin: Entertainerin, Moderatorin, Sängerin, Schauspielerin, Komponistin und Texterin. Darüber hinaus prägt sie als Theater- und Musikproduzentin, TV-Produzentin sowie Event-Organisatorin die Kulturlandschaft nachhaltig. Geboren und aufgewachsen in Schwyz, entdeckte sie schon früh ihre Leidenschaft für die Bühne. Bereits als Kind stand sie im Stück «Heidi» auf der Bühne. Nach einem Hauswirtschaftsjahr bei Ordensschwestern in Fribourg liess sie sich als Kindergärtnerin ausbilden. Die junge Frau zog es nach Zürich, wo sie das pulsierende Stadtleben und die Vielfalt der Bühnenwelt für sich entdeckte. Diese Erfahrungen legten den Grundstein für ihre umfassende Karriere im Showbusiness. Ihr Talent zeigte sich schon damals: Obwohl sie beim ersten Casting heiser antrat, überzeugte sie mit ihrer Hartnäckigkeit und erhielt die Rolle dennoch. Privat wuchs Monika Kaelin in einem bodenständigen Umfeld auf – ihr Vater war Polizist. Mit dem ehemaligen Fussballnationalspieler Fritz Künzli verband sie eine grosse, lebensprägende Liebe. Gemeinsam führten sie mehrere Jahre ein Restaurant und waren als bekanntes Schweizer Glamourpaar auf zahlreichen Anlässen präsent – eine Verbundenheit, die für Monika Kaelin bis heute weiterlebt. Bis heute engagiert sie sich mit grosser Leidenschaft für die Schweizer Unterhaltungskultur. Mit viel Herzblut und Beharrlichkeit organisiert sie den renommierten Prix Walo und setzt sich dabei besonders für die Förderung von Nachwuchstalenten ein. Ihr Engagement macht sie zu einer wichtigen Förderin und Botschafterin der Schweizer Künstlerinnen- und Künstlerszene. ________________________________________ Roger Schäli «Träume sind mir lieber als Erinnerung» – dieser Satz steht sinnbildlich für das Leben von Roger Schäli, einem der herausragenden Schweizer Alpinisten seiner Generation. Aufgewachsen in Sörenberg gemeinsam mit zwei Schwestern, fand Schäli früh den Bezug zur Natur und zu den Bergen. Zunächst erlernte er den Beruf des Zimmermanns. Doch ein Schlüsselmoment veränderte seinen Lebensweg grundlegend: Beim Aufbau eines Hauses mit Blick auf die legendäre Eigernordwand fasste er den Entschluss, selbst hinaufzusteigen. Aus dieser Vision wurde eine Leidenschaft – und schliesslich eine aussergewöhnliche Karriere. Heute hat Roger Schäli die Eigernordwand über 50 Mal durchstiegen und dabei nicht nur bestehende Routen wiederholt, sondern auch neue Wege erschlossen. Unter anderem die Route «Merci la vie», die sinnbildlich für seine Haltung zum Leben steht. Ein schwerer Unfall im Alter von 16 Jahren, der ihn mit erheblichen Verletzungen zurückliess, brachte ihn früh dazu, sein Tun zu reflektieren. Dieses Erlebnis prägte seinen Umgang mit Risiko und Verantwortung in den Bergen nachhaltig. Bereits mit 21 Jahren schloss er die Ausbildung zum Bergführer ab und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Seine Erfahrungen sind geprägt von Extremsituationen: eisige Kälte, Grenzerfahrungen und der Verlust von Seilpartnern. Diese Erlebnisse haben ihm gezeigt, wie wichtig es ist, innezuhalten. Als Athlet habe er gelernt, dass man allzu oft vergesse, dankbar zu sein für das Wesentliche – für die eigene Gesundheit und für das Leben selbst. _________________ Moderation: Michèle Schönbächler Monika Kaelin und Roger Schäli zu Gast im Persönlich am Sonntag, 21. Juni 2026 im Kleintheater Luzern in Luzern. Türöffnung ist um 9 Uhr. Das Publikum ist gebeten, bis 9.30 Uhr einzutreffen. ____________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Hardy Krüger Junior war bei uns – Aufgewachsen ist er mitten in der Wildnis von Tansania, zwischen Löwen, Lagerfeuern und Abenteuern – das ganze Gegenteil von Reihenhaus und Bolzplatz. Sein Vater: Schauspiel-Legende Hardy Krüger. Seine Kindheit? Alles andere als gewöhnlich.
»Unter Spezln« – Melanie Arzenheimer zu Gast bei Jan-Eike Hornauer in Lyrik on Stage(Hördauer ca. 87 Min.)Satire in Versen, pointierte Reimgedichte größter Kürze sowie lyrisch initiiertes Lachen und Kopfschütteln und Sich-Freuen – für all das steht Melanie Arzenheimer. Und natürlich, nicht zuletzt durch ihr Magazin »Bayern mittendrin«, das um ihre Geburts-, Wohn- und Wirkungsregion (Ingolstädter Raum) kreist, auch für kritische Heimatverbundenheit. Nicht lokaljournalistisch, sondern vers-iert nimmt sie ihre Landsleute samt eigenem Alltag und auch die verrückte Welt an sich in unseren modernen Zeiten in ihrem jüngsten Lyrikband »Unter Spezln« ins Visier. Um ihn geht es vorrangig, wenn die sprachspielerische Reimdichterin des scharf- bis unsinnigen Einfalls zu Gast ist bei Jan-Eike Hornauer in »Lyrik on Stage«, der Poesiepodcast-Reihe von Literaturradio Hörbahn.Doch auch Tiergedichte aus ihrem Erstling »Die Frisuren der Lemuren«, schwarzhumorige Verse aus andren Gefilden (mit lachauslösendem Sterben muss immer gerechnet werden bei Arzenheimer!) aus »Der Indianer ist Veganer« und neueste Schüttelreime aus ihrer Feder resp. Tastatur sind Thema und werden von ihr zu Gehör gebracht sowie im Gespräch unter uns näher beleuchtet. Überdies bezieht das Präsidiumsmitglied der Münchner Turmschreiber Stellung dazu, was Lyrik und Literatur heute bedeuten, wie für es das Schreiben begonnen hat – und inwiefern die eigene Körpergröße tatsächlich die Länge der Gedichte bestimmt, wie von der Diplom-Werbetexterin kleinerer Bauart gerne strahlend behauptet wird.Melanie Arzenheimer wurde 1972 in Eichstätt geboren, wo sie immer noch lebt und arbeitet. Die Journalistin ist seit Oktober 2021 Redaktionsleiterin des Freizeitmagazins »Bayern mittendrin«. Die ausgebildete Hörfunkredakteurin und Moderatorin ist außerdem als Hörfunkjournalistin (Kulturkanal Ingolstadt, Radio K1), Autorin, Werbetexterin und Lyrikerin tätig. Ihre Leidenschaft für Kuriositäten der regionalen Geschichte lebt sie als »Seltsammlerin« in ihrem »Seltsammelsurium« aus, einer Reihe von Mini-Podcasts, die bis 2022 auch mehr als zwei Jahre lang von Radio IN allwöchentlich ausgestrahlt worden ist.Jan-Eike Hornauer (Moderator), geboren 1979 in Lübeck, leidenschaftlicher Textzüchter (freier Autor, Herausgeber, Lektor und Texter), wohnt in München. Aufgewachsen in Hausen bei Aschaffenburg, Studium der Germanistik und Soziologie in Würzburg. Er schreibt v. a. gereimte Lyrik, Schwerpunkte: Liebe, Tiere, Politik. Zuletzt erschienen sind sein zweiter Solo-Lyrikband »Das Objekt ist beschädigt – zumeist komische Gedichte aus einer brüchigen Welt« (muc Verlag; »fast schon Pflichtlektüre« – Main-Echo) und die von ihm herausgegebene Anthologie neuer komischer Liebesgedichte »Wenn Liebe schwant« (muc Verlag; »hochkarätige Sammlung neuer komischer Liebesgedichte … unterhaltsam, vielschichtig und schlicht gelungen« – Kultura-Extra). Zudem Veröffentlichungen in Anthologien (erschienen u. a. bei Reclam und dtv), Literaturzeitschriften (wie Das Gedicht, etcetera, Poesiealbum neu, Poesie Agenda) und Publikumsmedien (etwa 2 Jan-Eike Hornauer, Fürstenbergstr. 24, 80809 München – hornauer@textzuechterei.de – 089 / 30 00 46 37 taz und Main-Echo sowie WDR 3 und 5). Er ist freier Redakteur bei »Das Gedicht blog« und der GZL (Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik) sowie zweiter Vorsitzender des Münchner Künstlervereins Realtraum.Moderation Jan-Eike Hornauer*, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Aufgewachsen ist er "ganz normal" in Coburg, hat in London studiert und in New York gearbeitet. Heute ist er Stiftungschef und Oberhaupt eines der einst mächtigsten Adelshäuser Europas. Über die NS-Vergangenheit seines Urgroßvaters spricht er offen.
"Rohdaten" –Jan-Eike Hornauer spricht mit dem Autor Ulf Großmann – Lyrik on Stage(Hördauer ca. 77 Min. Wir bitten die technisch bedingte Tonqualität zu entschuldigen)Waldröslein Text @Ulf Großmann. Musik@Doc U unter Verwendung von SUNO (Hördauer ca. 2 Minuten)Da scheint jemand nicht ganz hineinzupassen, immer alles irgendwie unfertig zu sein, ein Fremdeln mit der Welt als beachtenswerter Grundzustand vorzuliegen. So wirkt es beim Lyriker Ulf Großmann, der etwa formuliert »ich proste lichtscheu / Silberfischchen zu« und nun zu Gast ist bei Jan-Eike Hornauer in »Lyrik on Stage«, der Poesiepodcast-Reihe von Literaturradio Hörbahn.Doch mit Lakonie, Witz auch sowie poetischer Sprache schafft Großmann es, die Welt zumindest auszuhalten – und sein Sein so zu beschreiben, dass der Leser ihm gerne folgt, Verständnis spürt, inhaltlich und ästhetische bereichert wird und auch schmunzeln darf. Von einem in den anderen Freistaat gelangt (in Sachsen geboren, in Bayern sesshaft), auf dem Bau ebenso daheim wie in Verwaltungsbüros und literarischen Redaktionsstuben, bietet der Endfünfziger mit ungeradem Lebenslauf dabei auch Einblicke in unterschiedliche Systeme oder Gesellschaften – die jeweils auch Verlorenheit, Melancholie und einen ganz eigenen Aberwitz des Daseins im Angebot haben.Im Gespräch über das Ich in der Welt, das Lyrikschreiben und das Literaturzeitschriftenmachen sowie vieles mehr wird Ulf Großmann natürlich auch etliche Gedichte zu Gehör bringen, vor allem aus seinem neuen Lyrikband »Rohdaten«, doch auch etwa aus dessen Vorgänger »Nachtränder«.Ulf Großmann, geboren 1968 in Freiberg (Sachsen), lebt, nach Stationen als Baufacharbeiter und als Verwaltungsfachangestellter in sächsischen Landesministerien, heute als Autor und Herausgeber in Fuchstal (Bayern). Ehemals langjähriger red. Mitarbeiter der Literaturzeitschrift Ostragehege. Zusammen mit Axel Helbig Herausgabe von »Skeptische Zärtlichkeit. Junge deutschsprachige Lyrik« (Leipziger Literaturverlag 2009).Zahlreiche Veröffentlichungen von Gedichten, Kurzgeschichten und Rezensionen in Literaturzeitschriften (etwa in außer.dem, Wortwerk, Lichtungen) und Anthologien. Mehrere literarische Preise (u. a. Kammweg-Förderpreis 2011 und 2017, Preis der Berner Bücherwochen 2011 und ebenda Sonderpreis 2019) sowie Stipendien (u. a. Arbeitsstipendium des Freistaates Sachsen 2020). Zuletzt erschienen sind von Großmann der Erzählungsband »Bescherung« (Zwiebook 2017) und der Lyrikband »Nachtränder« (Elif 2018) und »Rohdaten« (Thelem 2026).Jan-Eike Hornauer (Moderator), geboren 1979 in Lübeck, leidenschaftlicher Textzüchter (freier Autor, Herausgeber, Lektor und Texter), wohnt in München. Aufgewachsen in Hausen bei Aschaffenburg, Studium der Germanistik und Soziologie in Würzburg. Er schreibt v. a. gereimte Lyrik, Schwerpunkte: Liebe, Tiere, Politik. Zuletzt erschienen sind sein zweiter Solo-Lyrikband »Das Objekt ist beschädigt – zumeist komische Gedichte aus einer brüchigen Welt« (muc Verlag; »fast schon Pflichtlektüre« – Main-Echo) und die von ihm herausgegebene Anthologie neuer komischer Liebesgedichte »Wenn Liebe schwant« (muc Verlag; »hochkarätige Sammlung neuer komischer Liebesgedichte … unterhaltsam, vielschichtig und schlicht gelungen« – Kultura-Extra). Zudem Veröffentlichungen in Anthologien (erschienen u. a. bei Reclam und dtv), Literaturzeitschriften (wie Das Gedicht, etcetera, Poesiealbum neu, Poesie Agenda) und Publikumsmedien (etwa 2 Jan-Eike Hornauer, Fürstenbergstr. 24, 80809 München – hornauer@textzuechterei.de – 089 / 30 00 46 37 taz und Main-Echo sowie WDR 3 und 5). Er ist freier Redakteur bei »Das Gedicht blog« und der GZL (Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik) sowie zweiter Vorsitzender des Münchner Künstlervereins Realtraum. Moderation Jan-Eike Hornauer*, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Als Marlenes Sohn sich mit 24 Jahren als homosexuell outet, gerät ihre bisherige Glaubenswelt ins Wanken. Aufgewachsen in einem konservativen christlichen Umfeld, steht sie plötzlich zwischen der Liebe zu ihrem Sohn und einem Glaubensverständnis, das Homosexualität klar ablehnt. Was macht man, wenn man weder seinen Glauben noch sein Kind verlieren möchte?Zwischen Glauben und LiebeGemeinsam mit ihrem Mann beginnt Marlene, vieles zu hinterfragen, was für sie jahrzehntelang selbstverständlich war. Gespräche mit ihrem Sohn, Begegnungen mit anderen Homosexuellen und Erfahrungen in verschiedenen Gemeinden verändern nach und nach ihren bisherigen Glauben, ihr konservatives Bibelverständnis und hinterfragen die Ablehnung homosexueller Menschen. Eine unerwartete GebietserweiterungHeute kann Marlene sogar in ihrem größten Schiffbruch eine Gebetserhörung erkennen. Jahre zuvor hatte sie mit dem Gebet des Jabez um eine „Gebietserweiterung“ gebetet. Dass diese Erweiterung sie ausgerechnet durch die Fragen rund um Homosexualität, Gemeinde und Glauben führen würde, hätte sie sich niemals vorstellen können. Vielleicht sind die besten Erfahrungen nicht die, die wir uns wünschen – sondern die, die uns verändern?Zum WeiterdenkenHomosexualität und christlicher Glaube – Dr. Martin GrabeEine Auseinandersetzung mit Homosexualität aus theologischer, seelsorgerlicher und psychologischer Perspektive. Das Buch lädt dazu ein, Erfahrungen betroffener Menschen ernst zu nehmen und traditionelle Sichtweisen neu zu reflektieren.https://haendlerportal.scm-verlagsgruppe.de/buecher/ratgeber-lebenshilfe/homosexualitaet-und-christlicher-glaube.htmlHomosexualität – Auf dem Weg in eine neue christliche Ethik? – Carsten „Storch“ SchmelzerEine Auseinandersetzung mit den theologischen, biblischen und praktischen Fragen rund um Homosexualität. Das Buch stellt unterschiedliche Sichtweisen vor und ermutigt dazu, im Gespräch zu bleiben und gemeinsam nach tragfähigen Antworten zu suchen.https://www.kultshop.de/index.php?route=product/product&product_id=1669Movecast – Der Podcast von Martin BenzIn seinem Podcast spricht Martin über Glauben, Spiritualität und die Herausforderungen, die entstehen, wenn bisherige Glaubensmodelle nicht mehr tragen. Viele Folgen greifen Fragen auf, die auch in dieser Episode anklingen.https://movecast.de/Wenn der Glaube nicht mehr passt – Martin BenzEin Buch für Menschen, die ihren Glauben nicht verlieren, aber neu verstehen möchten. Es beschreibt Wege, wie Glaube auch dann tragfähig bleiben kann, wenn vertraute Antworten nicht mehr ausreichen.https://martinbenz.net/wenn-der-glaube-nicht-mehr-passt/Streitfall Liebe – Valeria HinckEin persönliches und zugleich fundiertes Buch über Homosexualität, Glaube und Gemeinde. Valeria Hinck erzählt von eigenen Erfahrungen und lädt dazu ein, Menschen und ihre Geschichten neu wahrzunehmen.https://www.streitfall-liebe.de/Nicht mehr schweigen – Timo PlatteTimo Platte beschreibt die Erfahrungen homosexueller Christen und macht auf die Folgen von Ausgrenzung, Sprachlosigkeit und Ablehnung aufmerksam. Ein Buch, das zum Zuhören und Nachdenken anregt.https://nicht-mehr-schweigen.de/ZwischenraumEin Netzwerk für christliche LGBTQ+-Menschen, Angehörige und Interessierte. Zwischenraum schafft Räume für Begegnung, Austausch und Glauben, in denen Fragen gestellt und unterschiedliche Erfahrungen geteilt werden können.https://www.zwischenraum.netDas Gebet des Jabez (1. Chronik 4,10)Das kurze Gebet des Jabez begleitet Marlene seit vielen Jahren. https://www.bibleserver.com/Ne%C3%9C/1.Chronik4%2C10Der Schiffbruch HostModeriert wird der Podcast von Mirko Sander. Für weitere Informationen, Social-Media-Links, das Kontaktformular sowie die Möglichkeit, die Podcastarbeit über „Buy us a coffee“ zu unterstützen, besuche den Linktree:https://linktr.ee/schiffbruch.mit.jesus
Von musikalischen Wurzeln bis zum EM-Gold auf dem Eis: Marc Sway und Sarah van Berkel haben auf sehr unterschiedlichen Bühnen gelebt, gekämpft und geglänzt. Beide kennen das Rampenlicht und den Druck der Öffentlichkeit. Bei Dani Fohrler geben sie Einblick in ihre Lebensgeschichten. Marc Sway (46), Sänger und Songwriter Marc Sway ist der Sohn eines Schweizers und einer Brasilianerin. Aufgewachsen ist er zweisprachig und mit mehreren kulturellen Wurzeln, die bis heute sein Leben und seine Musik prägen. Heimat ist für ihn kein eindeutiger Ort, sondern etwas Bewegliches: Schweiz, Brasilien, Familie, Bühne, Küche und Musik gehören alle dazu. Schon früh wurde aus Stefan Bachofen der Künstler Marc Sway. Ein Plattenvertrag in Deutschland öffnete ihm die Tür zur professionellen Popkarriere. Doch statt alles auf eine internationale Laufbahn zu setzen, entschied er sich bewusst für den Aufbau in der Schweiz – und für ein Leben, in dem Familie und Vaterschaft nicht am Rand stehen. Seine Frau Severine ist seit Jugendzeiten an seiner Seite, seine beiden Töchter sind inzwischen behutsam Teil seines künstlerischen Kosmos geworden. Auf der Bühne wirkt Marc Sway warm, farbig und lebensfreudig. Gleichzeitig beschreibt er sich als empfindsam, sensibel und rückzugsbedürftig. In seiner Musik sucht er Verbindung: Menschen zusammenbringen, gemeinsam singen, tanzen, essen und feiern – das ist sein Leben. _________________________________ Sarah van Berkel (41), ehemalige Eiskunstläuferin und Europameisterin Sarah van Berkel, vielen noch als Sarah Meier bekannt, stand schon als Vierjährige auf dem Eis. Früh trat sie in eine Welt ein, in der Körper, Ausdruck, Leistung und Bewertung eng miteinander verbunden sind. Ihre Karriere führte sie bis an die europäische Spitze: 2011 gewann sie EM-Gold – ausgerechnet in ihrem letzten Wettkampf. Es war ein perfekter sportlicher Abschied vor heimischem Publikum. Hinter der Eleganz auf dem Eis standen Disziplin, Schmerzen und schwierige Entscheidungen. Immer wieder erlebte sie Verletzungskrisen. Trotz der Rollenbilder im Eiskunstlauf war Sarah van Berkel nie einfach die «Eisprinzessin». Sie widersetzte sich früh den Erwartungen, wie eine Eiskunstläuferin zu sein habe. Nach dem Rücktritt wechselte sie die Perspektive und liess sich zur Journalistin ausbilden. Heute arbeitet sie in der Sportkommunikation und im Umfeld von Art on Ice. Sarah van Berkel lebt mit ihrem Mann Jan und zwei Söhnen im Aargau. Die grosse Bühne steht heute nicht mehr im Zentrum – wichtiger geworden sind Familie, Alltag und ihre Selbstständigkeit im Beruf. ____________________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat. ________________________________________
Aufgewachsen ist sie im Spreewald, heute Oberfeldärztin in der Notfallmedizin: Sophia Wilk-Vollmann war in Afghanistan und Mali im Einsatz - und in Berlin spritzt sie Botox. Sie erzählt, warum "gefühlter Schmerz" ernst genommen werden muss.
Anmeldung zur kostenfreien Online-Lesung mit Christoph Fromm am 11. Juni um 19 Uhr In dieser Folge tauchen wir ein in das bewegte Leben und das zeitlose Werk von Albert Camus, einem der bedeutendsten und faszinierendsten französischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Aufgewachsen in Algier in bitteren, armen Verhältnissen , ebnete ihm erst die Unterstützung seines Lehrers den Weg zu höherer Bildung und einer lebenslangen Leidenschaft für Philosophie, Literatur und das Theater. Doch Camus war weit mehr als ein Intellektueller am Schreibtisch: Er war ein leidenschaftlicher Fußballtorwart beim Club RUA , dem er nach eigenen Worten alles verdankte, was er über Moral und menschliche Verpflichtungen gelernt hat. Als eine Tuberkulose-Diagnose seine Sportkarriere und seine Pläne, Lehrer zu werden, jäh beendete , fand er durch diesen und viele weitere Schicksalsschläge einen ganz eigenen Zugang zur Welt. Geprägt von persönlichen Enttäuschungen und dem Ersten sowie Zweiten Weltkrieg , entwickelte Camus seine berühmte „Philosophie des Absurden“. Am Beispiel des Mythos von Sisyphos zeigt er uns, dass das menschliche Dasein zwar fundamental sinnlos sein mag, wir das Leben aber gerade deshalb mit maximaler Intensität und Freude leben sollten. Wir beleuchten in dieser Episode seine literarischen Meilensteine wie „Der Fremde“ – dessen Neuverfilmung dieses Jahr, 2026, die Kinos erobert – und den Pandemie-Klassiker „Die Pest“. Erfahrt außerdem, warum Camus als mutiger Journalist im Pariser Widerstand schrieb , wie er sich trotz des Nobelpreises im Jahr 1957 stets als Außenseiter fühlte und warum er bis heute ein absolut allgegenwärtiger und relevanter Denker globaler Zeiten bleibt. Hört rein und entdeckt den Menschen Camus zwischen dem Fußballstadion, der Theaterbühne und den ganz großen Fragen des Lebens!
Aufgewachsen in München, scheiterte Fatoni fast am Schulsystem - heute füllt der Rapper und Schauspieler Hallen, dreht Netflix-Serien und verarbeitet seine Zweifel im neuen Album "Drama endet nie". Ein Gespräch über Anerkennung, Absturz und Kunst.
Sie sei eine «kompromisslose Künstlerinnenpersönlichkeit»: Zu diesem Schluss kam die Jury im Auswahlprozess für den «Eurovision Young Musicians»-Wettbewerb. Am 6. Juni wird die junge Pianistin Manoush Toth im Finale in Armenien auftreten. Wie kompromisslos findet sie sich selbst? Ruhe. Das empfindet Manoush Toth, wenn sie am Klavier sitzt und einfach alles stimmt. Und gleichzeitig spüre sie die Kraft des Moments; das Wissen, dass genau dieser Moment zähle. Man wünscht Manoush Toth, dass sich diese Ruhe am Abend des 6. Juni in ihr ausbreiten wird. Dann findet in der armenischen Hauptstadt Jerewan das Finale des Musikwettbewerbs «Eurovision Young Musicians» statt, der alle zwei Jahre von der European Broadcasting Union (EBU) ausgerichtet wird und jungen Klassiktalenten eine grosse Bühne bietet. Im Rahmen der Förderung von Schweizer Musiktalenten bei SRF wurde die 19-Jährige von einer Fachjury als Teilnehmerin ausgesucht. Für diesen besonderen Auftritt hat sie sich für ein Stück von Schumann entschieden – allerdings nicht von Robert, sondern von Clara, dessen Ehefrau. «Clara Schumann wird immer mehr aufgeführt. Aber noch immer zu wenig», begründet Manoush Toth ihre Wahl. Dabei gehöre ihr Klavierkonzert zu den wichtigsten des 19. Jahrhunderts. Das verrät viel über Manoush Toth. Und was sie damit meint, wenn sie sagt, dass sie sich einen ernsthaften Zugang zur klassischen Musik wünsche. Weil Ernsthaftigkeit in ihrem Fall vor allem Offenheit und Neugierde bedeutet: «Wenn man die Hintergründe der klassischen Musik kennt, dann öffnet sich einem ein ganz besonderer Schatz.» Sie selbst nahm das erste Funkeln dieses Schatzes bereits im Alter von zwei Jahren wahr. Fast gleichzeitig mit dem Sprechen sei die Musik in ihr Leben gekommen. Und entsprechend vertraut fühle sie sich an, bis heute. Aufgewachsen ist sie zuerst auf den kanarischen Inseln, später im Berner Oberland. Sie und ihre Geschwister gehen nicht zur Schule, werden zu Hause von den Eltern unterrichtet. Paradiesisch sei das gewesen, sagt Manoush Toth. Doch mit dem Eintritt in die Hochschule für Musik Basel stand sie dadurch vor Herausforderungen, die sich anderen jungen Menschen nicht stellen. Im Gespräch mit Melanie Pfändler erzählt Manoush Toth von dieser Zeit, von dem Druck, den sie sich selbst auferlege, von der engen musikalischen Zusammenarbeit mit ihrem Bruder Anatol und ihrer jüngeren Schwester Anouk und von diesem magischen Moment auf der Bühne, wenn alles noch ganz still ist und sie ihre Finger auf die Tasten legt. Die Musiktitel: - W.A. Mozart: 3. Allegro, aus Sinfonie Nr. 31 D-Dur KV 297 «Pariser» (Freiburger Barockorchester; Gottfried von der Goltz, Leitung) - Antonin Antonín Dvořák: 3. Poco adagio, aus Klaviertrio Nr. 3 f-Moll op. 65 (Isabelle Faust, Violine; Jean-Guihen Queyras, Violoncello; Alexander Melnikov, Klavier) - Francis Poulenc: 3. Allegro ma non troppo, aus Doppelkonzert d-Moll (Sylviane Deferne & Pascal Rogé, Klavier; Philharmonia Orchestra; Charles Dutoit, Leitung) - Billy Joel: The Stranger - Franz Schubert: Impromptu Ges-Dur D 899 op. 90 (Radu Lupu, Klavier)
Zwei Menschen im Wandel: Daniela Brunner-Gmür trifft an ihrem letzten Tag als Gemeindspräsidentin von Kaltbrunn/SG auf Hanspeter Krüsi, der nach der Pension seiner Passion nachgeht und als Komiker auf der Bühne steht. Daniela Brunner-Gmür Am Tag ihres Besuches im «Persönlich» endet auch die Amtszeit von Daniela Brunner. Während gut 6 Jahren präsidierte sie die Gemeindeexekutive, als erste Frau in der Gemeinde Kaltbrunn. Aufgewachsen ist Daniela Brunner im Oberstufen-Schulhaus von Kaltbrunn, ihre Eltern waren als Hauswart-Ehepaar bei der Schule in Kaltbrunn tätig. Der enge Familienzusammenhalt hat sie geprägt, Skifahren und wandern standen ebenso auf dem Programm, wie die aktiven Teilnahmen in Dorfvereinen. Die gelernte Zahnarztgehilfin fand in jungen Jahren zum Journalismus, zuerst als Redaktionsassistentin einer Lokalzeitung, dann als Lokaljournalistin. Nach ihrer Ausbildung zum Presse- und Informationsoffizier diente sie für die Schweizer Armee im Kosovo. Dort begleitete sie Journalistinnen und Journalisten bei ihren Recherchen und Berichterstattungen. Danach arbeitete sie 8 Jahre in der Kommunikation bei der Schweizer Armee. Am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Mollis 2025 unterstütze sie das Medienteam. Ausserdem liess sie sich in Gerontologie aus- und weiterbilden. Nach ihrer Zeit als Gemeindepräsidentin wird Daniela Brunner eine regionale Informations- und Beratungsstelle für die Region Zürichsee-Linth bei der Spitex aufbauen. ________________________________________ Hanspeter Krüsi Hanspeter Krüsi ist überzeugt: «Humor hilft über vieles hinweg». Seit vergangenem Herbst ist der gebürtige Appenzell Ausserrhoder pensioniert. Insgesamt verbrachte er über 43 Jahre bei der Polizei. Nach der Ausbildung zum Konditor besuchte er 1983 die Polizeischule in Zürich und arbeite dort während acht Jahren. Anschliessend war er in Appenzell Ausserrhoden als Kantonspolizist tätig, bevor er 2009 in den Kanton St. Gallen wechselte und dort die Funktion des Polizeisprechers und Kommunikationschef übernahm. In dieser Funktion stand er rund um die Uhr als Dienstleister für Medien und Bevölkerung im Dienst. Mit dem Wechsel zur Kantonspolizei St. Gallen musste Hanspeter Krüsi sich von seinem grossen Hobby verabschieden – die Polizeisprecherarbeit war aus Sicht des Arbeitgebers nicht mit seinem Hobby als Komiker vereinbar. Nach seiner Pension kehrte Hanspeter Krüsi wieder zurück auf die Bühne und unterhält an Privatanlässen, Seniorennachmittagen, Firmenfeiern und Konzerten. Auf seinen Reisen nach Thailand, Sumatra, Burma und weiteren asiatischen Ländern, hat er die fernöstlichen Traditionen kennen- und schätzen gelernt. Hanspeter Krüsi wurde für seine Medienarbeit mehrfach ausgezeichnet. Im Jahr 2023 belegte er den zweiten Platz im Gesamtranking der Mediensprechenden des Landes und wurde als bester Polizeisprecher ausgezeichnet. Im letzten Jahr erreichte er den dritten Platz im Ranking des Fachmagazins «Schweizer Journalist:in». _________________ Moderation: Michèle Schönbächler ____________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Gofi ist gerade aus Griechenland zurückgekehrt, wo er mit einer Gruppe eine intensive Woche lang auf den Spuren des Apostels Paulus unterwegs war. Diese Reise und Gofis Erlebnisse und Eindrücke davon, nehmen die drei Hossa Talker zum Anlass, um intensiv über diese faszinierende und kontroverse Figur nachzudenken: Shaul von Tarsos war radikal. Was er anpackte, das erledigte er zu 150%. Und dabei konnte er rücksichtslos sein - gegen sich selbst und auch andere. Aufgewachsen als Bürger zweier Kulturen, der hellenistischen und der jüdischen, fließend zweisprachig (Griechisch und Aramäisch), war er in einer multikulturellen, multireligiösen und globalisierten Welt zu Hause. Als Handwerker, jüdischer Theologe und Mystiker. Mit einem großen Ziel: Er wollte die Welt mit seiner Botschaft erobern. Unter seinem Künstlernamen Paulus (der Kleine) ging er diese große Aufgabe an. Wo er auftauchte, spaltete er die Geister. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Während die einen ihn verehren und ihm unendlich dankbar dafür sind, den christlichen Glauben nach Europa gebracht zu haben, sind andere frustriert und haben unter manchen seiner Lehren und Aussagen und deren Wirkungsgeschichte so sehr gelitten, dass sie sich mitunter wünschen, Paulus und seine Briefe aus der Bibel entfernen zu können. Wäre das Christentum ohne Paulus vielleicht schöner oder zumindest problemärmer? Ein Talk, der den Versuch unternimmt, dem Menschen hinter den Bibelversen ein kleines Stück näher zu kommen und seine Welt mit seinen Augen zu sehen. Noch ein Hinweis in eigener Sache: Natürlich wird HOSSA TALK immer kostenlos bleiben! Allerdings macht Deine Spende es uns leichter möglich, den Podcast zu produzieren und trotzdem unseren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Das kann ein einmaliger Betrag sein, aber auch ein kleiner regelmäßiger Betrag. Egal wie Du Dich entscheidest: Wir sind für jede Hilfe sehr, sehr dankbar! Informationen dazu findest Du hier: https://hossa-talk.de/spenden/
Charlize Theron kennt jeder. Aber was wirklich hinter diesem Leben steckt, wissen die wenigsten. Aufgewachsen auf einer Farm in Südafrika, in einem Haus voller Alkohol, Drohungen und Schweigen – bis zu einer Nacht im Juni 1991, die alles verändert. Ihr Vater kommt betrunken nach Hause. Es fallen Schüsse. Charlize ist 15 Jahre alt.
Aufgewachsen in Inning am Ammersee und von der Underground-Szene ihrer zeitweiligen Wahlheimat Bristol geprägt, erschafft Molly Mogul in ihrer Kunst ein Hybrid aus Musik, Theater, Tanz und Visual Art, über das der Musikexpress schrieb: "Die Allround-Künstlerin (…) weiß auf jeden Fall, wie man Bilder erzeugt – ob nun mit dem Pinsel oder eben mit raumausfüllenden Synthesizern, die gerne mal so lang nachhallen wie in einer Tropfsteinhöhle." Mit "A Bouquet Of Hopes And Dreams" veröffentlichte sie vor Kurzem ihr Debütalbum.
Aufgewachsen in Inning am Ammersee und von der Underground-Szene ihrer zeitweiligen Wahlheimat Bristol geprägt, erschafft Molly Mogul in ihrer Kunst ein Hybrid aus Musik, Theater, Tanz und Visual Art, über das der Musikexpress schrieb: "Die Allround-Künstlerin (…) weiß auf jeden Fall, wie man Bilder erzeugt – ob nun mit dem Pinsel oder eben mit raumausfüllenden Synthesizern, die gerne mal so lang nachhallen wie in einer Tropfsteinhöhle." Mit "A Bouquet Of Hopes And Dreams" veröffentlichte sie vor Kurzem ihr Debütalbum.
Heute (13.5.) erhält Bea Lewkowicz das Offizierskreuz des Ordens des Britischen Empire – für ihr Engagement für Holocaust-Bildung. Aufgewachsen in Köln, lebt die Historikerin heute in Belsize Park in London. Ein Spaziergang mit Autorin Larissa Schmitz durch ein geschichtsträchtiges Viertel. Von Larissa Schmitz.
Aufgewachsen als "Doktorssohn" im mittelfränkischen Dietenhofen, findet Simon Schorndanner bei Gankino Circus den Sound seiner Provinz. Bei der Preisverleihung zum "Guten Beispiel" sorgt Simon Schorndanner mit Gankino Circus für die Musik.
Nina Schlesener hat sich ihren Traum erfüllt und wurde staatlich geprüfte Berg- und Skiführerin. Aufgewachsen ist sie in den Berchtesgadener Bergen, kennt aber Touren in ganz Bayern. Sie ist bei Bettina Ahne zu Gast.
Aufgewachsen im Münchner "Feminat", wurde Paul Hoser zum investigativen Historiker der NS-Zeit in Bayern. Der Biograf von Hitlers "Duzfreund" Herrmann Esser deckt lokale Verstrickungen auf - präzise, streitbar und unbequem.
Aufgewachsen ist Karl-Markus Gauß in einer Barackensiedlung für Heimatvertriebene am Stadtrand von Salzburg. Heute ist Gauß, der viel an den Rändern und im Osten Europas unterwegs ist, einer der produktivsten und vielseitigsten österreichischen Schriftsteller. "Schreibend...", sagt er ",...werde ich ein besserer Mensch!"
Hoppe Hoppe Scheitern - Der Eltern Real Talk mit Evelyn Weigert
In dieser Folge hat Evelyn Rea Garvey zu Gast – mit klarer Haltung und positivem Mindset: Der Tag wird geil. Und wenn nicht: „I don't fucking care!“ oder einfach Handbremse ziehen. Wie ist Rea als Vater und Partner – trotz des Trubels um seine Person? Wer oder was macht ihn wirklich stolz? Spoiler: Seine Frau und seine Kids – sie haben bei ihm alles einmal auf links gedreht. Aufgewachsen mit sieben Schwestern in Irland, plaudert Rea über sein Leben, inklusive rebellischer Jugend. Dass junge Menschen laut sein sollten, hält er nach wie vor für unglaublich wertvoll für unsere Gesellschaft. Und weil er den ehrlichen Blick von Kindern so schätzt, hat er darüber sogar einen Song geschrieben: ungefiltert, direkt, frei – genau das wünscht er sich auch für Erwachsene. Viel Spaß bei diesem Talk mit Haltung, Herz und Humor – über Erfolg, Familie und warum es sich lohnt, sich selbst (und das Leben) nicht immer zu ernst zu nehmen. Rea Garvey bei Instagram: https://www.instagram.com/reagarvey/ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/AllemeineEltern Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Als die Zwillinge Alicia und Amanda 2 Jahre alt sind, wird ihr Vater bei einem militärischen Putsch erschossen. Er war damals Präsident von Ghana. Sie gelangen in die Schweiz, ins Zürcher Oberland und werden adoptiert. 40 Jahre später reisen sie zurück – auf der Suche nach Antworten und sich selbst. Als Kinder fliehen die Zwillinge Alicia Nelson (47) und Amanda Kuster (47) nach dem Tod ihres Vaters, des ghanaischen Präsidenten Fred Akuffo, in die Schweiz. Aufgewachsen bei einer Adoptivfamilie im Zürcher Oberland, leben sie zwischen zwei Welten. Nun kehren sie erstmals in ihr Geburtsland zurück – in der Hoffnung, ihre Wurzeln zu finden, das Grab ihres Vaters zu besuchen und zu verstehen, weshalb sie Ghana damals verlassen mussten. Die Zwillingsschwestern treffen ihre leibliche Familie, entdecken alte Familienhäuser und stellen sich schmerzhaften Fragen: Wo ist ihr Zuhause – in der Schweiz oder in Ghana?
Sie ist eine der bekanntesten deutschen Kinderbuchautorinnen. Ute Krauses Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt, für ein Werk recherchierte sie sogar nachts im Pergamonmuseum. Aufgewachsen ist sie in der Türkei, Nigeria, Indien und auf Zypern. Heise, Katrin www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Aufgewachsen ist Alexander Straßner im Wirtshaus seiner Eltern im Bayerischen Wald. Dort reift er zwischen Gästen, Böhmischen Knödeln und Bayerwald-Originalen zum Politikwissenschaftler. Das und mehr hat er im Erinnerungsbuch "Bayerwaldblues" aufgeschrieben.