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(00:51) Die einen sind bunt, andere eher schlicht und in gedeckten Farben gehalten: Schweizer Trachten sehen je nach Kanton ganz unterschiedlich aus. Ihre ganze Bandbreite kann man jetzt in einem neuen Bildband bewundern. Für uns Grund genug zu fragen: Wie sind Schweizer Trachten entstanden? Weitere Themen: (05:38) Moderne und zeitgenössische Musik in ländlicher Umgebung – was das Festival «Les Jardins Musicaux» im Jura so besonders macht. (10:56) Rechter Kulturkampf rund um ein Schwimmbad – wie rechtspopulistische und konservative Medien der Berliner Volksbühne einen Shitstorm beschert haben. (15:10) War Bertolt Brecht ein Revolutionär oder eher ein Verfechter des Totalitarismus? Wir ordnen ein, anlässlich seines 70. Todestags.
Ein Kommentar von Paul Clemente.Dass die deutsche Hauptstadt nicht im Sommerloch versinkt, verdankt sie dem frischgebackenen Intendanten der Berliner Volksbühne: Matthias Lilienthal. Als Ex-Dramaturg von Frank Castorf weiß er, wie man die Werbetrommel strapaziert: Vor zwölf Jahren übertrug man ihm die Intendanz der Münchener Kammerspiele. Startschuss: Im September 2015. Zeitlich parallel zur Grenzöffnung durch die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dem folgte eine mediale Schlammschlacht.Auch Lilienthal beteiligte sich, lud zu einem „Open Border“-Kongress. Besonders brisant: Die „Internationale Schlepper- und Schleusertagung (ISS)“. Gefragt wurde, wie man Schleusen demokratisieren könne. Ein Journalist pries in seinem Vortrag das soziale Netzwerk Facebook. Mit ihm kam nämlich die Preistransparenz. Mit seiner Hilfe könnten Flüchtlinge die Angebote der Schlepper vergleichen und das Preiswerteste aussuchen. - Diese satirische Kunst-Tagung stieß bei der CSU auf wenig Gegenliebe. Dennoch: Sie erzielte Aufmerksamkeit. Die Kammerspiele waren plötzlich im Gespräch.Lilienthal vertritt ein postdramatisches Theater. Gemeint sind Inszenierungen, die keine Vorlagen bebildern, keine Dramentexte als Grundlage nutzen. Stattdessen: Performances, Film und Interaktion. Assoziative Verknüpfung ersetzt traditionelle Handlung. Diese Form führt Lilienthal in der Volksbühne fort. Einem ehemaligen Arbeiter-Theater, belastet mit dem Erbe einer 25-jährigen Castorf-Intendanz. Dieses Haus will Lilienthal neu erfinden. Zum Auftakt: Ein Projekt, das Berlins marode Infrastruktur aufgreift. Um die Schließung zahlreicher Schwimmbäder zu kompensieren, wurde vor der Volksbühne ein „Volksbad“ errichtet. Ein riesiger Pop-up-Swimming Pool mit freiem Eintritt. Und nebenan, im Volksbühnen-Pavillion, gastiert eine Frittenbude.Wie viel der Badespaß kostet? Schlappe 300 000 Euro. Aber keine Sorge: Die Summe wird durch den Haus-Etat gedeckt. Schließlich ist der Pool zum Kunstwerk und die Besucher zu Akteuren einer interaktiven Performance erklärt.Die Ernüchterung kam schnell. Schon drei Tage nach der Eröffnung musste das 25 m lange Pop-Up-Planschbecken schließen. Grund: Die Duschen funktionierten nicht. Baupfusch made in Germany. Man erinnere sich an den Berliner Flughafen oder an die Elbphilharmonie. Nichts Ungewöhnliches also. Am vergangenen Freitag sollte das „Volksbad“ wieder öffnen. Doch dazu kam es nicht.Das Angebot des „Volksbads“ beschränkt sich nicht auf privaten Besuch. Auch Vereine dürfen den Pool für einige Stunden buchen. Für Freitag, den 14. August hatte „Each One Teach One“ das künstlerisch wertvolle Planschbecken gebucht. Dieser Verein, kurz: EOTO, unterstützt Integration und „Empowerment“ (Selbstbefähigung) schwarzer Kinder. Am Dienstag informierte die Volksbühne auf ihrer Webseite: Zwischen 12 bis 18 Uhr sei der Pop-Up-Pool vom EOTO-Verein gebucht. Im Anschluss stehe er wieder allen offen. Für Aufruhr sorgte eine zusätzliche Erklärung:Es dürfte diese „Exklusivität“ gewesen sein, die für Ärger sorgte. Noch am gleichen Nachmittag folgte eine Korrektur. Jetzt hieß es: Das Volksbad sei „für Each One Teach One (EOTO) e.V. reserviert.“ Eine Anpassung an den Sprachgebrauch klassischer Vereinsreservierung. Natürlich zu spät.Medien wie Nius nahmen das Konzept unter Beschuss. Die Mainstream-Nachrichten folgten bei Fuß. Schon tobte eine verbale Schlammschlacht. Auch Politiker mischten sich ein: AfD-Chefin Alice Weidel sprach von „Apartheid". Die Berliner Bezirksverordnete Aileen Weibeler, Mitglied der CDU, überkam ein Gefühl von Diskriminierung. O-Ton:„In diesem Zeitraum ist das VOLKSBAD exklusiv für Schwarze Communities geöffnet.“„Ich darf nicht ins Schwimmbad, weil ich weiß bin“....https://apolut.net/volksbuhnen-desaster-integration-durch-apartheit-von-paul-clemente/“Hier apolut unterstützen: https://apolut.net/unterstuetzen/”
Menschenmassen fordern die Sicherheitskräfte an der Street Parade, im Kanton Thurgau stehen seit Wochen mehrere Wasserkraftwerke still, ukrainischer Präsident besucht Serbiens Führung, «Volksbad» vor Berliner Volksbühne eröffnet
Nationaler Sicherheitsrat berät über Abwehr von Drohnenvorfällen, Sichtung einer Drohne an Bundeswehrstandort, Bundesweiter Anspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen, Ukrainischer Drohnenangriff auf russischen Online-Händler Wildberries, Hundertausende warten im Gazastreifen auf Wiederaufbau, Facebook-Konzern Meta zu weiterer Geldstrafe in den USA verurteilt, In fast allen Großstädten Italiens Hitze-Alarmstufe Rot ausgerufen, 7. Etappe der Tour de France Femmes, Isabel Gose gewinnt Gold im Drei-Kilometer-Knockout-Rennen bei Schwimm-EM, 25-Meter-Becken vor Berliner Volksbühne, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum Thema "Tour de France Femmes" und "Schwimm-EM" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Müller, Tobi www.deutschlandfunk.de, Corso
Diskussion über Zuständigkeit bei Drohnenabwehr, Ukrainische Drohnenangriffe auf russischen Onlinehändler Wildberries, Bundesweites Recht auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule, Amtsantritt von Kolumbiens neuem Präsidenten de al Espriella, Weitere Meldungen im Überblick, Berliner Volksbühne eröffnet öffentliches Schwimmbad mitten in der Stadt, 7. Etappe der Tour de France Femmes, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Tour de France Femmes" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Acht Wochen lang kostenlos schwimmen! Diese Einladung kommt von der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.
Das "Volksbad" vor der Berliner Volksbühne will Kunst und politischen Protest verbinden. Doch wenn jede tagespolitische Klage zur Performance erklärt wird, droht Kunst zur medienwirksamen Mitmachaktion zu verkommen. Ein Einwurf von Kerstin Hensel www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
Behrendt, Barbara www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Der Musiker und preisgekrönter Schauspieler Alexander Scheer hat besonders viel Erfahrung darin, in die Haut bekannter Musiker zu schlüpfen. Keith Richards spielte er im Film "Das wilde Leben", im Film "Gundermann" den ostdeutschen Liedermacher, Rockmusiker und Baggerführer Gerhard Gundermann. In der Serie "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" spielte er David Bowie. Und in die Rolle David Bowie ist er auch für das Programm "HEROES" auf der Berliner Volksbühne geschlüpft. Jetzt geht er mit diesem Programm sogar auf Deutschlandtournee.
Müller, Tobi www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Behrendt, Barbara www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Heimendahl,Hans-Dieter www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Behrendt, Barbara www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Auch wenn sie sich selbst als Mensch aus einem anderen Jahrtausend bezeichnet, Sophie Rois ist eine der grossen Figuren des deutschen Gegenwartstheaters. Vor allem aber steht die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin für die Ära Castorf an der Berliner «Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz». Sophie Rois' Bedeutung für die Volksbühne zeigt sich schon daran, dass sie die Möglichkeit bekommen hat, die Aufnahme für «Musik für einen Gast» in der derzeit verwaisten Intendanz stattfinden zu lassen, einem akustisch einwandfreien Ort mit Holztäfer im realsozialistischen Stil der 50er Jahre. Seit 1993 gehört die Oberösterreicherin zum Ensemble dieses Hauses, unterbrochen nur von einem kurzen Abstecher ans Deutsche Theater zwischen 2018 und 2022. Sie steht damit wie nur wenig andere für den einzigartigen Theateraufbruch der Nachwendezeit an der Volksbühne unter dem Intendanten Frank Castorf. Aber auch die beiden mittlerweile verstorbenen Theatermacher Christoph Schlingensief und René Pollesch gehören zu den «schicksalhaften Begegnungen» ihres intensiven Künstlerinnenlebens. Von ihrer Herkunft in Oberösterreich und ihrer Ausbildung in Wien, von ihrer Leidenschaft fürs Theater und ihren Begegnungen in Berlin, vor allem aber auch von ihrer Musik, die - meist britischen Ursprungs - gerne auch zum «Universum The Kinks» gehört, erzählt die Schauspielerin im Gespräch mit Michael Luisier. Die Musiktitel: 1. The Kinks - Picture Book 2. The Everly Brothers - Problems Problems 3. The Kingsmen – Louie Louie 4. Jeff Lynne – At Last 5. Nick Lowe - Lately I‘v Let Things Slide Erstsendung: 12.01.2025
Die Filmemacherin Kurdwin Ayub hat zuletzt mit ihren beiden Spielfilmen „Sonne“ und „Mond“ im Kino für Furore gesorgt. Im Jänner hat sie an der Berliner Volksbühne ihr Debüt als Theaterregisseurin gegeben. Das Stück „Weiße Witwe“ deutet die alte Geschichte von „Tausendundeine Nacht“ um: In Ayubs Zukunftsvision befinden wir uns in einem islamischen Land im Jahr 2666, wo eine brutale und immer geile Königin jeden Abend einen jungen Mann vernascht, um ihn danach zu töten. Dieser Tage feiert das Stück seine Österreichpremiere bei den Wiener Festwochen. FM4 Redakteur Christian Pausch hat Kurdwin Ayub in einem Wiener Park zum Interview getroffen.Sendungshinweis: FM4, OK FM4, 02.06.2025, 17 Uhr
Carl Hegemann hat das Theater der Berliner Republik und ganz besonders der Berliner Volksbühne geprägt, aber er hat auch in München gearbeitet - ein Gespräch mit Barbara Mundel, Intendantin der Münchner Kammerspiele. / Ausstellungstipp: "Haariges aus Kinderbüchern" - Die Internationale Jugendbibliothek in München zeigt Illustrationen aus Kinderbüchern zu wilden Schöpfen und strengen Zöpfen. Julie Metzdorf war mit Haut und Haar vor Ort / Außerdem: Der Mood Club in Memmingen bekommt den Kulturpreis des Bayern2-Wettbewerbs "Gutes Beispiel". Agnes Popp stellt die "Moodies" vor. /
Seit 2021 spielt sie die Bremer Tatort-Kommissarin Liv Moormann. Die neue Folge „Solange du atmest“ (11. Mai 2025, Das Erste und ARD Mediathek) findet Jasna Fritzi Bauer „cool“, weil sie und ihre Tatort-Kollegin Linda Selb (Luise Wolfram) darin „so richtig dolle streiten“. Auch im echten Leben streitet Jasna Fritzi Bauer gerne. Und sie will ein Vorbild sein in einer Gesellschaft, die immer queerfeindlicher wird, wie sie sagt. Daher hat Jasna Fritzi Bauer ihre Beziehung mit der Künstlerin Katharina Zorn öffentlich gemacht, mit der zusammen sie jetzt auch einen Roman geschrieben hat („Else“, erscheint bei KiWi). Schreiben findet sie kreativer als Spielen, aber die Bühne liebt sie trotzdem über alles: das Wiener Burgtheater, die Berliner Volksbühne oder gerade erst wieder das Maxim Gorki Theater mit einem Brasch-Programm - das sind einige ihrer Stationen. Bei FREIHEIT DELUXE denken Jagoda Marinić und Jasna Fritzi Bauer gemeinsam darüber nach, warum Queerfeindlichkeit gerade bei Rechten so verbreitet ist. Sie debattieren, welche Freiheiten auch bei uns auf dem Spiel stehen, und wann es gar an der Zeit wäre, das Land zu verlassen. Und sie erkunden, welche Sehnsuchtsorte mit welchen Gerüchen verbunden sind. Eine Begegnung voller Energie und überraschender Wendungen! Hier hört ihr wie Jasna das berühmte Gedicht von Thomas Brasch abgewandelt hat (2:30) warum wir in gefährlichen Zeiten leben und was das mit Jasnas Familienleben zu tun hat (9:12) was ihre chilenischen Roots für Jasna bedeuten (20:52) und wohin man im Fall der Fälle gehen könnte (25:10) was Jasna über die politischen Wiedergänger dieser Tage denkt (30:45) alles über Jasnas neues Leben als Romanautorin (34:50) warum man (k)einen Dalmatiner hat (46:35) mit welchem Thema Jasna als Tatort-Kommissarin am Muttertag zu kämpfen hat (50:15) und wie man über einen Fernsehkrimi spricht - ohne zu spoilern (51:25) warum Streiten gesund ist (54:25) eine ordentliche Portion Bühnenliebe im Zeitraffer (57:57) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Andrea Geißler und Christoph Scheffer Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de Unser Podcast-Tipp: https://www.ardaudiothek.de/sendung/flexikon/94228018/
Seit 2021 spielt sie die Bremer Tatort-Kommissarin Liv Moormann. Die neue Folge „Solange du atmest“ (11. Mai 2025, Das Erste und ARD Mediathek) findet Jasna Fritzi Bauer „cool“, weil sie und ihre Tatort-Kollegin Linda Selb (Luise Wolfram) darin „so richtig dolle streiten“. Auch im echten Leben streitet Jasna Fritzi Bauer gerne. Und sie will ein Vorbild sein in einer Gesellschaft, die immer queerfeindlicher wird, wie sie sagt. Daher hat Jasna Fritzi Bauer ihre Beziehung mit der Künstlerin Katharina Zorn öffentlich gemacht, mit der zusammen sie jetzt auch einen Roman geschrieben hat („Else“, erscheint bei KiWi). Schreiben findet sie kreativer als Spielen, aber die Bühne liebt sie trotzdem über alles: das Wiener Burgtheater, die Berliner Volksbühne oder gerade erst wieder das Maxim Gorki Theater mit einem Brasch-Programm - das sind einige ihrer Stationen. Bei FREIHEIT DELUXE denken Jagoda Marinić und Jasna Fritzi Bauer gemeinsam darüber nach, warum Queerfeindlichkeit gerade bei Rechten so verbreitet ist. Sie debattieren, welche Freiheiten auch bei uns auf dem Spiel stehen, und wann es gar an der Zeit wäre, das Land zu verlassen. Und sie erkunden, welche Sehnsuchtsorte mit welchen Gerüchen verbunden sind. Eine Begegnung voller Energie und überraschender Wendungen! Hier hört ihr wie Jasna das berühmte Gedicht von Thomas Brasch abgewandelt hat (2:30) warum wir in gefährlichen Zeiten leben und was das mit Jasnas Familienleben zu tun hat (9:12) was ihre chilenischen Roots für Jasna bedeuten (20:52) und wohin man im Fall der Fälle gehen könnte (25:10) was Jasna über die politischen Wiedergänger dieser Tage denkt (30:45) alles über Jasnas neues Leben als Romanautorin (34:50) warum man (k)einen Dalmatiner hat (46:35) mit welchem Thema Jasna als Tatort-Kommissarin am Muttertag zu kämpfen hat (50:15) und wie man über einen Fernsehkrimi spricht - ohne zu spoilern (51:25) warum Streiten gesund ist (54:25) eine ordentliche Portion Bühnenliebe im Zeitraffer (57:57) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Andrea Geißler und Christoph Scheffer Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de Unser Podcast-Tipp: https://www.ardaudiothek.de/sendung/flexikon/94228018/
Milan Peschel: Er ist Schauspieler und Regisseur, er spielt an der Berliner Volksbühne, inszeniert regelmäßig am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin und im Fernsehen läuft demnächst die bereits vierte Staffel der Serie "Doppelhaushälfte" – eine Serie, die ohne ihn nicht halb so schön wäre. Mit Katja Weise plaudert er über die Probenarbeit in Schwerin, seine Haltung zur Welt und die Tatsache, dass Theaterleute auch die Hand beißen müssen, die sie füttert.
Burkhardt, Susanne www.deutschlandfunkkultur.de, Rang 1
Burkhardt, Susanne www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Burkhardt, Susanne www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Die Volksbühne soll internationaler und politischer werden: Das plant der kommende Intendant Matthias Lilienthal. Er gilt als unkonventionell und gut vernetzt. An seiner Seite: die Choreografinnen Florentina Holzinger und Marlene Monteiro Freitas. Burkhardt, Susanne www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Matthias Lilienthal wird Intendant an der Berliner Volksbühne / Neue Musik der Woche: Albumempfehlungen aus der Bayern 2-Kulturredaktion / Mexiko City Art Week - die Kuratorinnen Kerstin Erdmann und Polina Stroganova im Gespräch
Behrendt, Barbara www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Auch wenn sie sich selbst als Mensch aus einem anderen Jahrtausend bezeichnet, Sophie Rois ist eine der grossen Figuren des deutschen Gegenwartstheaters. Vor allem aber steht die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin für die Ära Castorf an der Berliner «Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz». Sophie Rois' Bedeutung für die Volksbühne zeigt sich schon daran, dass sie die Möglichkeit bekommen hat, die Aufnahme für «Musik für einen Gast» in der derzeit verwaisten Intendanz stattfinden zu lassen, einem akustisch einwandfreien Ort mit Holztäfer im realsozialistischen Stil der 50er Jahre. Seit 1993 gehört die Oberösterreicherin zum Ensemble dieses Hauses, unterbrochen nur von einem kurzen Abstecher ans Deutsche Theater zwischen 2018 und 2022. Sie steht damit wie nur wenig andere für den einzigartigen Theateraufbruch der Nachwendezeit an der Volksbühne unter dem Intendanten Frank Castorf. Aber auch die beiden mittlerweile verstorbenen Theatermacher Christoph Schlingensief und René Pollesch gehören zu den «schicksalhaften Begegnungen» ihres intensiven Künstlerinnenlebens. Von ihrer Herkunft in Oberösterreich und ihrer Ausbildung in Wien, von ihrer Leidenschaft fürs Theater und ihren Begegnungen in Berlin, vor allem aber auch von ihrer Musik, die - meist britischen Ursprungs - gerne auch zum «Universum The Kinks» gehört, erzählt die Schauspielerin im Gespräch mit Michael Luisier. Die Musiktitel: 1. The Kinks - Picture Book 2. The Everly Brothers - Problems Problems 3. The Kingsmen – Louie Louie 4. Jeff Lynne – At Last 5. Nick Lowe - Lately I‘v Let Things Slide
Behrendt, Barbara www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Behrendt, Barbara www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Das Künstlerduo Vegard Vinge und Ida Müller soll kommissarisch die Leitung der Berliner Volksbühne übernehmen. Ein großer Erfolg für den Berliner Kultursenator. Doch bleibt abzuwarten, ob das radikale Duo ein so großes Haus führen kann. Burkhardt, Susanne www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Spreng, Eberhard www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Die Themen: Trotz Protesten steht Israel im ESC-Finale; Angela Merkel spaltet die CDU; Verteidigungsminister Boris Pistorius reist in die USA; Ein bitteres Ende für den FC Bayern; Wer übernimmt nach Pollesch' Tod die Leitung der Berliner Volksbühne?; Das Ozempic-Gesicht macht Leuten Angst; Trump-Herausforderer Kennedy hatte einen Wurm im Hirn; Italien wehrt sich gegen den Nutri-Score und ein Chinesisches Restaurant lässt Gäste mehr bezahlen, wenn sie nicht aufessen Host der heutigen Folge ist Markus Feldenkirchen (DER SPIEGEL). Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Wir steigen im zweiten Teil des Gesprächs mit so gegensätzlichen Themen wie Bundesvision Song Contest und US-Hardcore ein. Ihr werdet gleich sehen, wie das im Fall Olli Schulz alles zusammenkommt. Wir reden über Hochs und Tiefs, über Ambivalenzen zwischen Ernsthaftigkeit und Humor und über sehr viel mehr. Aber hört selbst. Den Song Ulla von Stephan Sulke könnt ihr [hier](https://www.youtube.com/watch?v=R4Iyqw_QhBM) hören. [Hier](https://www.ardmediathek.de/video/die-geschichte-eines-abends/die-geschichte-eines-abends-mit-olli-schulz/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9jYTk0NzA0My05YmI2LTQ2ODUtOGViNS1jMTAyYmU2ZWZmMTA) könnt ihr Euch „Die Geschichte eines Abends“ (mit Olli im Altenheim) anschauen. Und [hier](https://www.youtube.com/watch?v=HpOOERRoUbY) könnt ihr Euch den Film „Rollo Aller“ von Henna Peschel anschauen. Die Bibi-McBenson-Doku „Engler hakt nach“ könnt ihr [hier](https://www.youtube.com/watch?v=v5JtEuVF40M) schauen. [Hier](https://www.youtube.com/watch?v=qPS1BuNig8Q) könnt ihr Euch einen Ausschnitt des von Olli Schulz veranstalteten Abends an der Berliner Volksbühne anschauen. [Turbostaat](https://www.instagram.com/turbostaat/) spielen gemeinsam mit Rajas Thiele von [Razzia](https://www.facebook.com/profile.php?id=100063766676433). [Hier](https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/reflektor-2/) könnt ihr für Reflektor beim Deutschen Podcast Preis abstimmen. Alle Songs, die im Gespräch genannt werden, findet ihr in der [Reflektor Playlist](https://open.spotify.com/playlist/36jTYrUgLwryNyMOHaa0go). Schreibt mir gerne eure Meinung zur Playlist unter reflektor@studio-bummens.de Und [hier](https://www.instagram.com/janklaasmueller/) findet ihr Jan bei Instagram
Viele von Euch kennen [Olli](https://www.instagram.com/ollipolli73/?hl=de) Schulz als Musiker, manche von euch kennen ihn aus dem Fernsehen oder Kino und ganz vielen von Euch wird Olli bestimmt durch seinen Podcast [Fest & Flauschig](https://open.spotify.com/show/1OLcQdw2PFDPG1jo3s0wbp) ein Begriff sein. Jan wird mit Olli in diesem zweiteiligen Gespräch alle Aspekte seines Schaffens beleuchten. Allerdings wird hier bei Reflektor selbstverständlich der Hauptfokus auf Olli als Musiker gerichtet sein. Olli hat 8 Alben rausgebracht. Jan findet jedes von ihnen ist hörenswert. Und sie sind auch alle sehr unterschiedlich. Es finden sich humoreske, ernste, tiefsinnige, alberne und melancholische Aspekte in Ollis Songs. Von der Ballade bis zum harten Rock Song reicht seine Bandbreite. Sein erstes Album erschien im Jahr 2003. Jan lernte Olli aber schon 10 Jahre vorher kennen und da machte er auch bereits Musik. Die Beiden werden in ihrem Gespräch auch über diesen verzögerten Start seiner Karriere sprechen. Sie sprechen über Orientierungsprobleme, das Wandeln zwischen Welten, über die Liebe zur Musik, über Zweifel, die eine Existenz als Künstler mit sich bringt und über sehr viel mehr. Viel Spaß beim Hören! Den Song Ulla von Stephan Sulke könnt ihr [hier](https://www.youtube.com/watch?v=R4Iyqw_QhBM) hören. [Hier](https://www.ardmediathek.de/video/die-geschichte-eines-abends/die-geschichte-eines-abends-mit-olli-schulz/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9jYTk0NzA0My05YmI2LTQ2ODUtOGViNS1jMTAyYmU2ZWZmMTA) könnt ihr Euch „Die Geschichte eines Abends“ (mit Olli im Altenheim) anschauen. Und [hier](https://www.youtube.com/watch?v=HpOOERRoUbY) könnt ihr Euch den Film „Rollo Aller“ von Henna Peschel anschauen. Die Bibi-McBenson-Doku „Engler hakt nach“ könnt ihr [hier](https://www.youtube.com/watch?v=v5JtEuVF40M) schauen. [Hier](https://www.youtube.com/watch?v=qPS1BuNig8Q) könnt ihr Euch einen Ausschnitt des von Olli Schulz veranstalteten Abends an der Berliner Volksbühne anschauen. [Turbostaat](https://www.instagram.com/turbostaat/) spielen gemeinsam mit Rajas Thiele von [Razzia](https://www.facebook.com/profile.php?id=100063766676433). [Hier](https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/reflektor-2/) könnt ihr für Reflektor beim Deutschen Podcast Preis abstimmen. Alle Songs, die im Gespräch genannt werden, findet ihr in der [Reflektor Playlist](https://open.spotify.com/playlist/36jTYrUgLwryNyMOHaa0go). Schreibt mir gerne eure Meinung zur Playlist unter reflektor@studio-bummens.de Und [hier](https://www.instagram.com/janklaasmueller/) findet ihr Jan bei Instagram
Mumot, André www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
"Die russische Niederlage ist wichtig für die Sicherheit Europas", darin waren sich laut Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bei der internationalen Ukraine-Konferenz alle einig. Am Montag sind auf Einladung Macrons rund 20 Staats- und Regierungschefs in Paris zusammengekommen, um über eine schnellere und umfassendere Hilfe für die Ukraine zu beraten. Bundeskanzler Olaf Scholz hatte eine Lieferung deutscher Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine schon zum Auftakt der Konferenz abgelehnt. Macron zeigte weniger Zurückhaltung. Er sagte, er schließe die Entsendung westlicher Bodentruppen in die Ukraine nicht aus, auch wenn es dafür noch keinen Konsens gebe. Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, analysiert im Podcast, ob Macrons Vorstoß für Frankreich überhaupt umsetzbar wäre. Zum 4. März könnte es eine Waffenruhe im Krieg zwischen Israel und der Hamas geben – zumindest US-Präsident Joe Biden zeigt sich optimistisch. Derzeit verhandeln Israel und die Hamas mit Vermittlern aus den USA, Ägypten und Katar über eine erneute Waffenruhe und die Freilassung weiterer Geiseln. Konkret geht es um einen Zeitraum von sechs Wochen während des muslimischen Fastenmonats Ramadan. Biden sieht die aktuell laufenden Verhandlungen über eine Waffenruhe kurz vor dem Durchbruch. Zugleich sagte er, dass es bislang noch keine Einigung gebe. Außerdem im Update: - Die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette ist nach mehr als 30 Jahren Fahndung in Berlin verhaftet worden. Wenig später haben die Fahnder einen Mann festgenommen, dessen Identität noch unklar ist. Das sagte der Präsident des LKA Niedersachsen. - Der Intendant der Berliner Volksbühne, René Pollesch, ist am Montagmorgen verstorben. Er wurde 61 Jahre alt. Was noch? Die jahrelange extreme Trockenheit in Deutschland ist vorbei. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de Weitere Links zur Folge: Ukraine-Konferenz: Macron schließt Entsendung westlicher Bodentruppen nicht aus Krieg in der Ukraine: Jetzt droht der russische Durchbruch Ukraine-Konferenz: Und plötzlich ist die Rede von Bodentruppen für die Ukraine Liveblog: Ukraine Nahostüberblick: Biden rechnet mit Feuerpause, Gespräche über Rückkehr nach Nord-Gaza Liveblog: Krieg in Israel und Gaza Linksterroristin: Ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette in U-Haft Berliner Volksbühne: René Pollesch ist tot [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Wir starten leider mit einer traurigen Nachricht, die nicht nur die gesamte Theaterwelt schockiert: Der Theaterregisseur und Intendant der Berliner Volksbühne René Pollesch ist tot. Das hat die Volksbühne gestern Abend bekannt.Wir sprechen mit unserem RBB-Kollegen Oliver Kranz über den Verlust für die Kultur und für Berlin. Im Kommentar geht es um die israelkritischen Äußerungen bei der Berlinale und mit unserem Korrespondenten in Moskau sprechen wir außerdem über die aktuellen Entwicklungen im Fall Nawalny.
In den 1990er-Jahren holte Theater-Direktorin Barbara Mundel René Pollesch nach Luzern. Über den verstorbenen Intendanten der Berliner Volksbühne sagt sie: "Er war ein freundlicher Mensch" - aber mit klaren Vorstellungen, was er wollte. Mundel, Barbarawww.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
(00:00:37) Die Nachricht schockiert die Theaterwelt: René Pollesch ist plötzlich und unerwartet im Alter von 61 Jahren gestorben. Er war der Berliner Volksbühne über Jahrzehnte verbunden und hat überall in Deutschland inszeniert – auch in der Schweiz war er aktiv. (00:04:39) Antisemitismusvorwürfe an der Berlinale: Sind sie gerechtfertigt? (00:09:40) Entdeckung der Strassenfotografin Vivian Maier: Kindermädchen mit Kamera-Talent. (00:14:04) Debütroman «Ferymont» bringt die Schweizer Autorin Lorena Simmel zurück in ihre Heimat, das Seeland.
Der Intendant der Berliner Volksbühne, René Pollesch, ist tot. Niemand habe das deutschsprachige Theater intellektuell derart beflügelt wie Pollesch, sagt Kritiker André Mumot. Den tiefen Ernst kombiniert mit entwaffnender Komik werde man vermissen. Mumot, Andréwww.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Unser heutiger Gast erscheint wie jemand, der sich nur schwer in die Karten schauen lässt. Vielleicht stimmt das ja. Vielleicht aber deutet man in Martin Wuttke auch so etwas Geheimnisvolles und Lonesome-Rider-iges hinein, weil er sich recht untypisch verhält in der doch oft ja recht lauten und flimmerigen Theater- und Fernsehwelt. Und dann könnte es noch daran liegen, dass der 1962 in Gelsenkirchen geborene und in Bochum aufgewachsene Schauspieler ausstrahlt, was Beruf und Berufung miteinander zu tun haben können - wenn's gut läuft. Bei ihm: lief und läuft es gut, auf den wichtigsten deutschsprachigen Theaterbühnen, viele Jahre zudem als Tatort-Kommissar, aber auch in internationalen Produktionen wie "Inglorious Basterds". Momentan ist da beispielsweise die großartig gedrehte ARD-Serie "Bonn", die jetzt auf Netflix läuft. Oder die Theaterstücke "Fantomas" und "Karl May", in denen Wuttke in seinem natürlichen Habitat, der Berliner Volksbühne, wirkt. Playlist: Carolin Loeb - C'est la ouate The Clash - Rock the Casbah T. Rex - Get it on Fehlfarben - Paul ist tot The Pogues - Dirty Old Town The Temptations - The Jones Pixies - Where is my mind Trolle Siebenhaar - Sweet Dogs Asap Rocky - Everyday Derya Yıldırım & Grup Şimşek - Haydar Haydar Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Unser heutiger Gast erscheint wie jemand, der sich nur schwer in die Karten schauen lässt. Vielleicht stimmt das ja. Vielleicht aber deutet man in Martin Wuttke auch so etwas Geheimnisvolles und Lonesome-Rider-iges hinein, weil er sich recht untypisch verhält in der doch oft ja recht lauten und flimmerigen Theater- und Fernsehwelt. Und dann könnte es noch daran liegen, dass der 1962 in Gelsenkirchen geborene und in Bochum aufgewachsene Schauspieler ausstrahlt, was Beruf und Berufung miteinander zu tun haben können - wenn's gut läuft. Bei ihm: lief und läuft es gut, auf den wichtigsten deutschsprachigen Theaterbühnen, viele Jahre zudem als Tatort-Kommissar, aber auch in internationalen Produktionen wie "Inglorious Basterds". Momentan ist da beispielsweise die großartig gedrehte ARD-Serie "Bonn", die jetzt auf Netflix läuft. Oder die Theaterstücke "Fantomas" und "Karl May", in denen Wuttke in seinem natürlichen Habitat, der Berliner Volksbühne, wirkt. Playlist: Carolin Loeb - C'est la ouate The Clash - Rock the Casbah T. Rex - Get it on Fehlfarben - Paul ist tot The Pogues - Dirty Old Town The Temptations - The Jones Pixies - Where is my mind Trolle Siebenhaar - Sweet Dogs Asap Rocky - Everyday Derya Yıldırım & Grup Şimşek - Haydar Haydar Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Dramatiker, Regisseur & Intendant der Berliner Volksbühne Normalerweise wird die Arbeit unseres heutigen Gastes mit Hymnen und wilden Worten bedacht. Das mit Abstand nüchternste, was über ihn zu lesen ist, lautet, er schreibe "moderne Komödien" für die Bühne. Nun ist diese Bezeichnung „Komödie“ schon für so vieles gebraucht worden, dass man sich erstmal schnell rückversichern möchte, ob sie dieses Spezielle, das seine Arbeit ausmacht, überhaupt einbezieht. Können solche Stücke Komödien sein? Das ist doch mehr. Auf jeder noch so vollen Festplatte scheint jedenfalls weniger los zu sein als im Kopf von René Pollesch, der im hessischen Friedberg aufwuchs, in Gießen studierte und mit seinen Theaterstücken fast zeitgleich zum Jahrtausendwechsel eine neue Währung für das postmoderne Theater schuf. Die Stücke des 60jährigen wurden vielfach ausgezeichnet. Preisgelder teilt der - wie es heißt - letzte Antikapitalist des Theaters paritätisch unter seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf. Seit diesem Jahr 2021 nun arbeitet René Pollesch auch als Intendant der Berliner Volksbühne. Und da seine Arbeiten immer auch von richtig guter Musik begleitet werden, freuen wir uns auf seinen persönlichen Soundtrack. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Dramatiker, Regisseur & Intendant der Berliner Volksbühne Normalerweise wird die Arbeit unseres heutigen Gastes mit Hymnen und wilden Worten bedacht. Das mit Abstand nüchternste, was über ihn zu lesen ist, lautet, er schreibe "moderne Komödien" für die Bühne. Nun ist diese Bezeichnung „Komödie“ schon für so vieles gebraucht worden, dass man sich erstmal schnell rückversichern möchte, ob sie dieses Spezielle, das seine Arbeit ausmacht, überhaupt einbezieht. Können solche Stücke Komödien sein? Das ist doch mehr. Auf jeder noch so vollen Festplatte scheint jedenfalls weniger los zu sein als im Kopf von René Pollesch, der im hessischen Friedberg aufwuchs, in Gießen studierte und mit seinen Theaterstücken fast zeitgleich zum Jahrtausendwechsel eine neue Währung für das postmoderne Theater schuf. Die Stücke des 60jährigen wurden vielfach ausgezeichnet. Preisgelder teilt der - wie es heißt - letzte Antikapitalist des Theaters paritätisch unter seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf. Seit diesem Jahr 2021 nun arbeitet René Pollesch auch als Intendant der Berliner Volksbühne. Und da seine Arbeiten immer auch von richtig guter Musik begleitet werden, freuen wir uns auf seinen persönlichen Soundtrack. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Hüster, Wiebkewww.deutschlandfunk.de, Kultur heuteDirekter Link zur Audiodatei
Behrendt, Barbarawww.deutschlandfunk.de, Kultur heuteDirekter Link zur Audiodatei
Spreng, Eberhardwww.deutschlandfunk.de, Kultur heuteDirekter Link zur Audiodatei
Müller, Tobiwww.deutschlandfunkkultur.de, FazitDirekter Link zur Audiodatei
"Das ist auch unser Krieg!" Ein Gespräch mit Regisseur Data Tavadze aus Tiflis. Zudem: Respect! - Aretha Franklin wäre heute 80 geworden / "Geht es Dir gut?" - Neues von Rene Pollesch an der Berliner Volksbühne / "Stille Rebellen" - polnischer Symbolismus in der Kunsthalle München
Normalerweise wird die Arbeit unseres heutigen Gastes mit Hymnen und wilden Worten bedacht. Das mit Abstand nüchternste, was über ihn zu lesen ist, lautet, er schreibe "moderne Komödien" für die Bühne. Nun ist diese Bezeichnung "Komödie" schon für so vieles gebraucht worden, dass man sich erstmal schnell rückversichern möchte, ob sie dieses Spezielle, das seine Arbeit ausmacht, überhaupt einbezieht. Können solche Stücke Komödien sein? Das ist doch mehr. Auf jeder noch so vollen Festplatte scheint jedenfalls weniger los zu sein als im Kopf von René Pollesch, der im hessischen Friedberg aufwuchs, in Gießen studierte und mit seinen Theaterstücken fast zeitgleich zum Jahrtausendwechsel eine neue Währung für das postmoderne Theater schuf. Die Stücke des 58jährigen wurden vielfach ausgezeichnet. Preisgelder teilt der - wie es heißt - letzte Antikapitalist des Theaters paritätisch unter seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf. Seit diesem Jahr nun arbeitet René Pollesch auch als Intendant der Berliner Volksbühne. Und da seine Arbeiten immer auch von richtig guter Musik begleitet werden, freuen wir uns auf seinen persönlichen Soundtrack. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.