Podcasts about peripherie

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Studio B - Lobpreisung und Verriss (Ein Literaturmagazin)
Studio B Klassiker: “The Death and Life of Schneider Wrack” - Nate Crowley

Studio B - Lobpreisung und Verriss (Ein Literaturmagazin)

Play Episode Listen Later Aug 2, 2026 14:11


Es gibt so Bücher, da quält man sich. Ob man das muss, gerade als freier, unbezahlter Rezensent, aber auch als schnöder Leser von Büchern, es ist ein ewiger Streit. Ein Streit, in dem Anzahl und Vehemenz bejahender Argumente reziprok mit dem Alter des Argumentierenden korrelieren. Ok, man kann auch formulieren: Je näher man dem Grabe ist, desto weniger ist man geneigt, einen Autor langsam zur Sache kommen zu lassen. Aber das klingt grausam, oberflächlich, und Anne Findeisen setzt gerade zum “OK Boomer” an.Und es ist tatsächlich ungerecht dem Autor gegenüber, einschränkend: sobald man ihm ein Niveau zugesteht oberhalb des seit ein paar Jahren aufgrund irgendeines Marketingkurses so heftig promoteten “Deutschen Krimis mit Lokalkolorit”, ein Genre, in dem arbeitslose Redakteure von regionalen Tageblättern ihr Gehalt aufbessern, indem sie uns weiß machen wollen, dass es in Berlin-Marzahn fast genauso zur Sache ginge wie in Chicago Southside.Gehen wir also von den guten Autoren aus.Ein Autor schreibt auf leerem Blatt eine Story, und je ferner sie von der Lebenswirklichkeit des Lesers entfernt ist, desto größer des Autor-Dilemma: Erklärt er mit Begriffen, die dem Leser nahe sind, die ferne Seltsamkeit seiner Phantasie, oder lässt er es den Leser selbst herausfinden? Ersteres vergrößert die Chance auf die Bahnhofsbuchhandlung und erhöht die Anzahl der Bücher, die der Leser bis zum Grabgang, siehe oben, lesen kann, enorm, aber es ist auch potentiell langweilig, bricht die Magie, nicht zu reden von der künstlerischen Integrität des Auteur.Kann man also Regeln finden, die man anwenden kann, wenn man auf Seite 10 eines Buches noch kein Wort verstanden hat?Statt theoretisch zu salbadern, greifen wir in den Fundus der aktuellen Falschgoldschen Buchliste “in progress”. Der Punkt, dass darunter ein Buch aus Papier ist, so zum Blättern, mit Rascheln und so, macht deutlich, dass wir hier nicht von anekdotenhafter Beweisführung, sondern regelrecht von Empirie reden können, so alt ist der Rezensent, so viele Bücher las er schon. Dem Zuhörer kommen die Tränen.Das papierne Buch ist dunkelgrün, ein Paperback, und öffnet sich automatisch auf Seite 374/375 - Ein Eselsohr! Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass der Papierschnitt, also die Außenseite des geschlossenen Buches, von dieser Stelle an bis zur Seite 1014 glatt ist, die Seiten davor uneben. Denn ich habe Ulysses von James Joyce schon so oft angefangen, und bin so oft nur bis zur Hälfte gekommen, dass ich einmal den Traum hatte, dass der Quizmaster unseres monatlichen Kneipenquiz die Frage stellt, welches Buch folgendermaßen beginnt:Erste Seite UlyssesSTATTLICH UND FEIST erschien Buck Mulligan am Treppenaustritt, ein Seifenbecken in Händen, auf dem gekreuzt ein Spiegel und ein Rasiermesser lagen. Ein gelber Schlafrock mit offenem Gürtel bauschte sich leicht hinter ihm in der milden Morgenluft. Er hielt das Becken in die Höhe und intonierte: “Introibo ad altare Dei.”Woraufhin ich meinem Kollegen beruhigend zuzwinkere “Hab ich”. Im Sinne von “die Antwort”, aber auf keinen Fall “verstanden”. Denn jetzt, auf Seite 374 sitzt Leopold Bloom immer noch am 16.6.1904 und frühstückt Leber. Sehr sympathisch, und das mit dem Frühstück ist nur ein educated guess, ein Drittel im Buch, das berühmterweise einen Tag im Leben eines Anzeigenverkäufers in Dublin beschreibt, das muss noch Frühstück sein.Ach, ich lese mal kurz rein..Dreißig Minuten später habe ich noch keine Ahnung, ob es Frühstück, Brunch oder Mittag ist, aber mehr als eine davon, warum ich das Buch immer wieder beginne: Es ist ein Rätsellabyrinth. Zusammengehalten von der Einfachheit der Prämisse: Ein Mann, ein Tag, eine Stadt, und damit unkompliziert reinzukommen, ist es fast unmöglich, wieder rauszufinden: So viele Fragen gestellt in bildlichster Sprache, man sieht sie vor sich, die verrückten Dubliner, immer etwas schmuddlig, nie unter 3,8 im Turm und dennoch gebildet, klug und rätselhaft. Wenn man weiß, dass man etwas nie ganz verstehen wird, befreit das ungemein, und wenn man weiß, dass das Literaturprofessoren so geht, nicht zu reden von Übersetzern und Rezensenten, ist das ein Argument, das Buch immer wieder zu beginnen, ohne das Ziel, es jemals zu beenden.Ein weiteres Beispiel, ein ganz anderes: Am 20.1. diesen Jahres 2020 kam der neue William Gibson raus, “Agency”, und der Vorbestellen-Knopf war schon halb gedrückt, als ich aus den Augenwinkeln das Cover sah, mh.. erinnert an etwas, und auch die “Kunden kauften sonst noch”-Zeile des bösen Onlinebuchhändlers erinnerte an Bekanntes. Genauer an Gibsons 2014er Roman “Peripherie” und daran, dass ich trotz heftigem Fanboyseins das Buch nicht nur nicht zu Ende gelesen habe, nein, dass ich kaum über Seite 30 hinweggekommen war. Was zumindest für diesen Rezensenten, der eine Buchserie von vorn bis hinten lesen muss, ohne Lücken, es unmöglich macht, den neuen Gibson zu lesen, ohne den alten Gibson gelesen zu haben. Anne Findeisen murmelt übrigens gerade wieder “Ok Boomer”, bekanntermaßen kann sie Simon Beckets David-Hunter-Serie Buch 6 lesen und Buch 5 mal eben so locker überspringen. Sie ist ein Monster.Ich bin keines, also holte ich mir “Peripherie” von William Gibson auf den E-Reader und kann berichten, ich bin sechs Jahre älter, nicht weiser. William Gibson ist ein allgemein anerkannter Visionär und Erfinder des allgegenwärtigen Begriffes “Cyberspace”, der, wie sich das gehört für unsere oberflächliche Zeit, mit dem “Cyberspace” in Gibsons Newromancer nichts, aber auch gar nichts gemein hat. Daraus scheint mir Gibson sein Lehren gezogen zu haben und erklärt nun einfach gar nichts mehr. Wir springen aus dem Wohnwagen eines Kriegsveteranen in ein Computerspiel, Fragezeichen, gespielt mit einem faltbaren, Fragezeichen, Handy als Controller und dargestellt auf mehreren, Fragezeichen, Displays, physischen, Fragezeichen. Eine Welt aus Fragezeichen, aber noch hat Gibson drei Bücher minus 30 Seiten, von denen eines noch nicht mal geschrieben ist, Zeit, uns zu erklären, wie wir bald leben werden, und schon jetzt spüre ich, dass er ziemlich weit daneben liegen wird, denn schon lange ist es nicht mehr möglich, ein Buch in der nahen Zukunft anzusiedeln, ohne von dieser bei Veröffentlichung überholt zu werden. Aber William Gibson muss gelesen werden, er ist Kanon, und kein Weg führt an der Tatsache vorbei, dass es aktuell keinen genaueren Beobachter unserer gegenwärtigen Zukunft gibt. Ich ignoriere also zunächst die Fragezeichen und werde mit großer Wahrscheinlichkeit in Kürze hier an dieser Stelle berichten können, ob Gibson recht hat, ob Periphery und Agency uns helfen, uns zu verstehen.Sich zu verstehen, ist das Hauptproblem des titelgebenden Haupthelden in einem Buch, welches kaum diametraler sein könnte als die bisher angesprochenen “schwer lesbaren” Werke. “The Death and Life of Schneider Wrack” ist kein Bestseller, es spielt weder an einem Tag noch in naher Zukunft. Es ist ein Roman in einer fremden und seltsamen Welt. Geschrieben wurde er von Nate Crowley, einem Briten, den mein Lieblings-Online-Computerspielmagazin mit Namen “Rock, Paper, Shotgun” letztes Jahr eingestellt hat. Ja, Herr Falschgold liest nicht nur seit 25 Jahren Ulysses, sondern auch Computerspielmagazine. Clearly the most interesting man in the world. Gleich nach Nate Crowley muss er jedoch neidlos anerkennen. Nicht nur hat er, wie Herr Falschgold, eine Vorliebe für eine Nische im Computerspielkosmos, in der sich Games an ein Publikum wenden, das nicht reaktionsschnell das fünfhundertachtzigste x-beliebige Monster zu Brei ballern will, sondern stattdessen, das Kinn in die Hand gestützt, stundenlang virtuellen Figuren zuschaut, wie sie nur geringst von ihrem ihnen zuschauenden Gott beeinflusst ihrem Leben nachgehen. Für fantasielose Träumer von Eigentumswohnung und Minivan sind das die Sims, in dem sich realistische 3d-Instagrammodels in realistischen Mietwohnungen realistisch langweilen, für milde fantasiebegabte das aktuelle Lieblingsgame des Rezensenten namens “Rimworld”, in dem drei zufällige und meist ziemlich gestörte Raumfahrer auf einem Planeten stranden und versuchen, ohne dem Kannibalismus zu verfallen, von diesem wieder wegzukommen, dargestellt in der Draufsicht von liebevoll gezeichneten kleinen Pixelmenschen in einer Welt voller Gefahren. Nate Crowley jedoch machte auf sich aufmerksam durch das, was er aus dem Spielen des Programmes “Dwarf Fortress”, also “Zwergenburg”, machte. Ein Spiel, in dem die Personen nicht in 3d gezeigt werden oder pixelsüß animiert sind, sondern einfach nur verschiedenfarbige Buchstaben auf einem schwarzen Bildschirm, die sich blinkend von A nach B bewegen und deren Tun und Sein in Statistiken und gelegentlichen Beschreibungen aufgezeigt wird. Klingt trocken, aber mit dem fantasievollen Kopf eines Nate Crowley wurde daraus eine 23-Folgen-Fortsetzungsstory über “The Basement of Curiosity”, in dem Nate seine alphanumerischen Zwerge die wildesten, lustigsten Abenteuer bestehen lässt und darüber in solch schillernden Farben berichtete, als ginge es um den neuesten photorealistischen Blockbuster unter den Spielen und nicht um eine Textwüste in Grün auf Schwarz. Dazu hat Nate Crowley einen Twitteraccount, auf dem er Fotos seines Terrarium/Aquarium zeigt, welches statt mit den üblichen Fischen und Fröschen komplett mit Krabben, Langusten und ähnlich vielbeinigem Krustengetier bewohnt wird.Wenn man solcherlei seltsames Hobby mit derlei ausschweifender Phantasie kombiniert, muss ein Roman rauskommen. 2017 war es soweit, und es ist ein Trip. Unser Hauptheld Schneider Wrack war gerade noch Bibliothekar in einer postapokalyptischen Hafenstadt und erwacht auf einmal auf.. einem Schiff? Er weiß es nicht. Er weiß so gut wie gar nichts mehr. Er weiß noch nicht mal, ob er lebt. Er bewegt sich, er sieht und fühlt, aber.. er atmet schon mal nicht. Zumindest muss er es nicht. Um ihn herum sind ein paar hundert Menschen, die einen riesigen Wal mit Äxten und Messern traktieren und das rausgehackte Fleisch in Wagons verladen. Das Ganze passiert auf hoher See, so viel scheint klar, aber das Schiff ist so groß, dass er nicht sieht, wo es beginnt und endet. Auch sagt keiner ein Wort, zunächst noch nicht mal er selbst. Es scheint sich niemand um ihn zu kümmern, also beginnt er, auf dem Schiff zu wandern, und sieht die seltsamsten Dinge. Aufseher mit zugewachsenen Mündern, als Wachtiere begleiten sie Haie auf metallenen Beinen. Die Arbeiter haben alle Verletzungen, die auf einen gewaltsamen Tod hindeuten - und doch bewegen sie sich wie.. Zombies! In einer abgelegenen Halle finden sich in eine Ecke gestapelt so kaputte Exemplare, dass sie nicht mehr zur Arbeit zu gebrauchen sind, aber, Horror, sie bewegen sich noch. Auf Händen, so noch welche dran sind, oder sie schauen verwirrt von links nach rechts, wenn der Kopf noch dran ist, der Rest aber schon ab. Es ist eine Freakshow und nichts für schwache Gemüter. Es ist einem permanent ein bisschen schlecht. Es wimmelt von Worten, die ich nicht kenne und Wikipedia auch nicht, Fischarten vermutet man, halb-lateinisch klingend, aber auch Namen von Orten und Städten, bei denen man ob der Tatsache, dass sie so klingen, als müsste man sie kennen, Google Maps aber nichts findet, noch verwirrter ist als unser Hauptheld Schneider Wrack.Endgültig fertig macht Schneider, einige Seiten im Buch, dass er mit niemandem kommunizieren kann, sich niemand um ihn kümmert. Bis er eine Frau mit einem Loch in der Brust trifft, typische Säbelwunde, die leise vor sich hin jammert. Er tauft sie Moana und spricht leise auf sie ein. Bis sie ihm antwortet..Nate Crowley hat einen der abgefahrensten Romane in einer der abgefahrensten Settings ever geschrieben - und ich habe jetzt schon fünf Bücher von Jasper Fforde gelesen, wir erinnern uns, die Detektivin Thursday Next, die in Büchern lebt. Wir müssen unser Vorstellungsvermögen anpassen, alles ist größer als man denkt, und dann noch ein Stück. Wale so groß wie Fußballfelder werden von Kraken gefressen, so groß wie kleine Ostseeinseln. Wir bereisen den Amazonas und bemerken als Leser spätestens dann, warum Nate Crowley dazu neigt, deutsche Worte einzubauen, man sieht die Inspiration zum Buch in dem fiktiven Werk, welches Schneider Wrack, unser Protagonist, auf einmal im Körper einer Krabbe, fragt nicht, liest, es ist der Bericht einer Amazonasexpedition wie geschrieben von Alexander von Humboldt. Wir können das Buch, obwohl lange nicht explizit geschrieben, nur als Parabel auf eine Ökokatastrophe lesen und werden dazu mit moralischen Dilemmata konfrontiert - wann ist man tot und wann ist man so richtig tot? Und was passiert, wenn dann künstliche Intelligenz ins Spiel kommt. All das ist kaum zu greifen durch bestsellergewohntes eiliges Lesen. Man muss sich Zeit nehmen, man muss das Buch weglegen, schon weil einem manchmal ein bisschen übel ist. Aber man wird es immer wieder aufnehmen, man will mehr wissen von dieser fremden und seltsamen Welt des Schneider Wrack und Nate Crowley.Und das ist am Ende das Kriterium für jedes “schwere Buch”. Will man mehr wissen? Und da ist es egal, ob man mehr wissen will, weil man kaum etwas versteht, wie bei Joyces Ulysses, ob man mehr wissen will, weil man weiß, dass der Autor viel zu sagen hat, wie bei jedem Roman von Will Gibson, oder weil man einfach wissen will, ob sich Moana und Schneider, zu Beginn des Romans Zombies und zur Hälfte der eine eine Krabbe und die Andere ein Kampfroboter, am Ende doch bekommen und warum die Welt des Nate Crowley so abgefuckt ist, wie sie ist.Ja, Bücher sind manchmal schwer, inhaltlich, sprachlich, emotional, aber wir haben ein Leben Zeit, oder um es mit James Joyce zu sagen: “„Der längste Umweg ist der kürzeste nach Hause.“ - und hätte ich den Ulysses zu Ende gelesen, hätte ich vielleicht ein wirklich passendes Zitat gefunden. This is a public episode. 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Armutszeugnis
#29 Armut auf dem Land: Zwischen Landlust und Landfrust

Armutszeugnis

Play Episode Listen Later Jul 10, 2026 75:50 Transcription Available


Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt auf dem Land. Trotzdem kommt deren Lebensrealität wenig vor im öffentlichen Diskurs. Dabei zeigt sich in einigen Landkreisen ein drastischer ökonomischer Niedergang. Es sind abgehängte Regionen. Armut gilt hier nicht nur als Tabu, sie wird von den kommunalen Behörden nurmehr verwaltet, tendenziell sogar eher verfestigt, als bekämpft. Das hat fatale Konsequenzen, für die Betroffenen, aber auch für die Demokratie. In dieser Folge sprechen wir mit der Soziologin Tine Haubner über die Ursachen dieser Entwicklung. Wir sprechen mit ihr über das Spannungsverhältnis von Landfrust und Landlust, über Elendsverwaltung, über Armutsdeutungen und Angstscham, über einen möglichen Zusammenhang mit dem Erstarken der Rechten in abgehängten Regionen, was all das mit Kapitalismus zu tun hat und darüber, warum der Stadt-Land-Gegensatz kein Naturgesetz ist. Schreibt uns an: armutszeugnis@rosalux.org

Indie Fresse
Sidequest: Peripherie und Hardware (#130)

Indie Fresse

Play Episode Listen Later Jul 6, 2026 83:47


Es ist mal wieder Zeit für eine Bonusfolge für alle, weil ihr so gut seid und uns unterstützt bei Steady und per Direktüberweisung. Vielen, vielen Dank! In dieser Folge nehmen wir uns Zeit, um ausgiebig über alles zu sprechen, was nicht auf dem Bildschirm passiert, sondern davor. Welches Ambiente und welche Snacks sind nötig, um entspannt Videospiele zu spielen? Und womit spielt man denn am besten? Was für Controller und Tastaturen nutzen wir privat? Was machen wir in Sachen Sound?  Und über allem schwebt die große Frage: Steam Machine. Ja oder nein?

radio.syg.ma
Peripherie 22 – Lucas Dupuy

radio.syg.ma

Play Episode Listen Later Jun 28, 2026 60:01


info: https://radio.syg.ma/episodes/peripherie-22-lucas-dupuy https://soundcloud.com/lucasdupuy

Neben Der Spur
NDS37 – Leopolds Erben I: Wessen Boden?

Neben Der Spur

Play Episode Listen Later Jun 5, 2026 135:51 Transcription Available


Im Februar 2025 schreibt Félix Tshisekedi, Präsident der Demokratischen Republik Kongo, einen Brief an Donald Trump, mit einem Angebot: Zugang zu den Kobalt-, Coltan- und Kupfervorkommen seines Landes im Gegenzug für amerikanische Sicherheitsgarantien im andauernden Kampf mit den M23-Rebellen im Osten des Landes. Ein Rohstoffe-gegen-Schutz-Deal, der wenige Monate später als Washington Accords unterzeichnet wird und damit die Frage, wem der Boden des ansonsten international wenig beachteten Kongo eigentlich gehört, schlagartig wieder in die Mitte der Weltpolitik rückt. Dabei folgt der neue Deal mit Trump eigentlich nur einem sehr alten Muster, das sich im Kongo über die letzten 140 Jahre etabliert hat: Große, oft vage Versprechen aus dem Ausland im Austausch für die realen Rohstoffe des Kongo. Diese Reihe widmet sich der Geschichte, die zu dem Deal geführt hat, sowie seiner Gegenwart und damit der heutigen Demokratischen Republik Kongo wie dem internationalen und nationalen Ringen um ihre Rohstoffe. Einem Ort, der politisch und medial wenig betrachtet wird - als die vermeintliche globale Peripherie -, der aber gleichzeitig nicht nur überladen ist mit allerlei Symbolik, sondern real eigentlich schon immer einer der Knotenpunkte der Weltpolitik ist: über die Kolonialgeschichte, den Kalten Krieg bis hin zur heutigen Energiewende. Folge eins legt das historische Fundament. Von der Berliner Konferenz 1884, auf der Leopold II. den Kongo zugesprochen bekommt, über die belgische Kolonialherrschaft und die Ermordung Patrice Lumumbas bis zu Mobutus drei Jahrzehnten Kleptokratie und den Kongokriegen. Eine Folge über die Frage, wie ein Land so systematisch arm geblieben ist - obwohl, oder eher: weil es auf einem der größten Rohstoffvorkommen der Welt sitzt. ------------------------------------------------------------------------------ Ihr könnt dieses Podcast finanziell unterstützen, via: Überweisung an: Mick Klöcker ING-Diba IBAN DE17 5001 0517 5446 1036 89 Paypal an: Mick.Kloecker@gmx.de oder über steadyhq.com: Neben der Spur https://steadyhq.com/de/neben-der-spur/ ------------------------------------------------------------------------------ Produktion, Recherche und Moderation: Mick Klöcker Feedback, Anregungen und Kritik an: Mick.Kloecker@gmx.de oder über Twitter: @NDS_mk1 Besonderer Dank für künstlerische, musikalische, technische und freundschaftliche Unterstützung an: Musik: Joscha @gruneWav Logo: Danny @Dann_____y

Almost Daily
#590 | Darum ist Alex nicht mehr AlexiBexi

Almost Daily

Play Episode Listen Later Jun 4, 2026 89:32


WERBUNG | Du wärst schon immer gerne der MVP gewesen, aber Dein Gaming Set-Up hält Dich zurück? Mit der Peripherie von SteelSeries steht Dir und Deinem Upgrade nichts mehr im Weg: [Link weiter unten] Egal ob Du als Speedrunner neue Rekorde jagst oder den Thrill beim Competitive Gaming liebst: SteelSeries liefert Dir maximale Performance und Qualität für jeden Need und jedes Budget! #steelseries #forglory /WERBUNG Heute begrüßen Etienne und Nils ALEX BÖHM in der Runde. Ja genau, Alex und eben nicht (mehr) Alexibexi erklärt den beiden ganz offen, warum er sein Alter-Ego hinter sich gelassen hat, um sich eben nicht mehr hinter jenem zu verstecken und dabei falschen Zielen hinterher zu rennen. Ein ehrlicher Talk über seine schwierige Vergangenheit und den Mut, die Dinge nun anders anzugehen. Möglicherweise im zukünftigen Kultformat: Die Timeline-Show! Was es damit auf sich hat? Das müsst ihr selbst herausfinden, in dem ihr diese Episode Almost Daly genießt und dabei ganz nebenbei auch noch von schlimmen Werbe-Erfahrungen der drei erfahrt und einen ganz besonderen Website-Tipp von Alex gibt es noch oben drauf! Rocket Beans unterstützt von Steelseries. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

NMag Podcast
#642 – Virtual Boy

NMag Podcast

Play Episode Listen Later Apr 8, 2026 91:01


Im September hat Nintendo überraschend die Rückkehr des Virtual Boy für Switch und Switch 2 angekündigt. Nach über dreißig Jahren sind Spiele der gefloppten und nie offiziell in Europa erschienen Konsole erstmals wieder spielbar. Alex und Emil haben sich mit dem ursprünglichen Virtual Boy und der Neuauflage ausführlich beschäftigt und die bisher neun im Nintendo Switch Online Abo verfügbaren Spiele ausprobiert. Im 642. NMag-Podcast sprechen sie über den Virtual Boy, ihre Erfahrungen mit den zurückgekehrten Spielen und der für Switch und Switch 2 benötigten Peripherie. Außerdem wird ein Blick in die Zukunft auf die bisher angekündigten Spiele geworfen. Viel Spaß beim Hören! https://n-mag.org/wp-content/uploads/642.mp3 Teilnehmer: Alex und Emil Hier könnt ihr unseren Podcast hören und abonnieren: Apple Podcasts Spotify Amazon Music YouTube Music   Gefällt euch unser Podcast, dann hinterlasst gerne eine positive Bewertung oder diskutiert mit uns zu aktuellen Nintendo-Themen in den Kommentaren! Unser Podcast-Archiv findet ihr hier: Podcast-Archiv

Freies Radio Neumünster
FLECKENHÖRER vom 06.04.2026

Freies Radio Neumünster

Play Episode Listen Later Apr 6, 2026 28:18


Moin und willkommen zum Fleckenhörer am Ostermontag, 6. April 2026! Der Wal liegt im Sterben und ganz Deutschland fiebert mit. In Wismar ist sogar eine Demo gewesen: „Laut und entschlossen für den Wal“ wollte man da auf die Straße gehen. Mit dem Blick auf den - ständig in allen Medien sichtbaren - Wal wollen die Menschen - ja, was eigentlich genau - ihre übrig gebliebene Portion Humanismus beweisen? Dem für die Rettung verantwortlichen Minister wird mit dem Tod gedroht. Wegen unterlassener Hilfeleistung wird er angezeigt. Das ist alles so absurd. Diese Menschen verdrängen dabei gekonnt die totale Abschottung an der gesamten Peripherie der EU, in Marokko, Algerien, Libyen, der Türkei, die von unseren Steuergeldern bezahlt wird. Im Mittelmeer sterben im Jahr etwa 5 bis 6 Menschen pro Tag. Es ist die tödlichste Fluchtroute der Welt. Erst letzte Woche brachte eine Randnotiz der Tagesschau zutage, dass 19 Geflüchtete an einem Tag starben. Im Vollbetrieb bzw. laut Unternehmensangaben werden bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück etwa 20.000–25.000 Schweine täglich geschlachtet. Das sind 800 bis 1000 Schweine pro Stunde oder anders gesagt, alle 3 bis 4 Sekunden wird dort ein Tier getötet. Tönnies ist wohl der tödlichste Schweineschlachtbetrieb Deutschlands. Insgesamt sterben in Deutschland pro Jahr 150.000 Schweine qualvoll. Sie werden vergast oder per Bolzenschuss getötet. Wale, Schweine, Menschen - am meisten Empathie bekommt der einzelne, sichtbare, emotional inszenierte Wal. Die Schweine und toten Geflüchteten liegen gleichauf. Sie sind Randnotizen. Denkt mal drüber nach. Das sind unsere Themen im Fleckenhörer heute: +++ BUND klagt gegen die A20 im Steinburger Abschnitt 7 +++ Mobilität für alle sichern: Deutsche Umwelthilfe fordert vergünstigtes 29-Euro-Ticket und lehnt jegliche Spritsubvention ab +++ Schreibwerkstatt für Frauen Musik: The NØ (Hamburg) Skinhead (New York/USA) Gentilesky (Italien) DEATHxSQUAD (Frankreich) Normahl (Winnenden)

radio.syg.ma
Peripherie 21 – Joe Fujinoki

radio.syg.ma

Play Episode Listen Later Apr 3, 2026 59:53


info + tracklist: https://radio.syg.ma/episodes/peripherie-21-joe-fujinoki https://joefujinoki.com

100 Sekunden Leben | Inforadio
Meine kleinste Großstadt Deutschlands

100 Sekunden Leben | Inforadio

Play Episode Listen Later Mar 12, 2026 1:57


Großstädter schauen stirnrunzelnd auf das provinzielle Leben in Brandenburgs Outback, von dort schauen Provinzieller ungläubig auf das Leben in der Metropole Berlin. Das ist kein Naturgesetz, wird aber oft genug genau so gelebt, fällt unserem Kolumnisten Sebastian Schiller aus der Peripherie auf. Vermischen sich die Welten, dann wird’s mitunter abenteuerlich.

radio.syg.ma
Peripherie 20 – Matryoshka

radio.syg.ma

Play Episode Listen Later Mar 5, 2026 55:50


info + tracklist: https://radio.syg.ma/episodes/peripherie-20-matryoshka https://soundcloud.com/djshadowbanned

apolut: Standpunkte
„Brief aus Budapest #5“: Was steckt hinter der militanten europäischen Rhetorik? | Von Gábor Stier

apolut: Standpunkte

Play Episode Listen Later Dec 31, 2025 7:50


Europa ist sichtlich verkrampft; eine aggressive Kriegsrhetorik beherrscht die Debatte. Doch in Wahrheit glaubt nur ein kleiner Teil der europäischen Elite ernsthaft, dass ein Zusammenstoß mit Russland in den nächsten fünf bis sechs Jahren unvermeidlich ist. Auf staatlicher Ebene sind es vor allem die Balten und Polen, die eine russische Attacke wirklich fürchten. Dass der Ton dennoch so aufgeheizt ist und die Russenfeindlichkeit so lautstark zunimmt, hat andere Gründe: Die Eliten prallen hart auf die Realität, versuchen verzweifelt ihr Gesicht zu wahren und reagieren frustriert, weil ihr liberal-progressiver Weltentwurf als allmächtiges Dogma kollabiert.Ein Standpunkt von Gábor Stier – aus dem Ungarischen übersetzt von Éva Péli.Europa versinkt immer tiefer in der Krise. Erst bremsten die Covid-Maßnahmen und eine kopflose „grüne Revolution“ die Wettbewerbsfähigkeit aus, dann folgte der nächste Schlag durch den Krieg an der Peripherie des Kontinents. Genauer gesagt: durch die fatale Reaktion darauf. Anstatt auf Realpolitik zu setzen, erzwang man endlose Sanktionen und flüchtete sich in eine moralisierende Attitüde. Als sich die Lage der Ukraine immer weiter zuspitzte, schlug diese Haltung in verzweifelten Aktionismus um.Geopolitische Ohnmacht und die Flucht in die Feindbild-KonstruktionHeute ist die Realität unübersehbar: Russland lässt sich nicht in die Knie zwingen. Es geht längst nicht mehr um den Sieg, sondern nur noch darum, wie schwer die ukrainische Niederlage ausfällt. Die herrschende europäische Elite steht vor den Trümmern ihrer globalistischen Ideologie, kämpft mit dem transatlantischen Zerwürfnis und sieht, wie die Bruchlinien innerhalb Europas tiefer werden. In dieser Sackgasse nutzt Brüssel die kriegerische Rhetorik als Nebelkerze. Man will den systemischen Verfall kaschieren, retten, was zu retten ist, und den massiven Gesichtsverlust verschleiern.Hinter dieser Eskalation steht die bittere Einsicht in die eigene Schwäche. Drei Jahrzehnte lang hat Europa seine Verteidigung kaputtgespart. Zwar bleibt die NATO als Ganzes in einem konventionellen Landkrieg überlegen – was Moskau im Ernstfall nur die nukleare Option ließe –, doch ohne den US-Schutzschirm ist die EU sicherheitspolitisch schutzlos ausgeliefert. Washington hat Europa auf seiner Prioritätenliste längst nach hinten gestuft. Da die USA ihre Außenpolitik mittlerweile wie ein knallhartes Geschäft führen, gibt es Sicherheit nicht mehr zum Nulltarif. Für den Schutz des Kontinents wird Europa künftig real und teuer bezahlen müssen.Der Überlebenskampf des Mainstreams gegen die neue RealitätSicherheit wird zum Luxusgut. Die Kosten steigen astronomisch, weil Tributzahlungen an die USA fällig werden und Europa gleichzeitig seine eigenen Kapazitäten mühsam wiederaufbauen muss. Da dieses Geld an anderer Stelle fehlt, erodiert die soziale Sicherheit.Diese Belastung trifft Europa ausgerechnet mitten in einer ökonomischen Talfahrt. Während die Eliten nervös um ihre Popularität und ihren Machtanspruch bangen, reagiert die Bevölkerung zunehmend gereizt auf die Opfer, die man von ihr fordert. Den Bürgern fällt es sichtlich schwer, tatenlos zuzusehen, wie ihr mühsam erarbeiteter Wohlstand förmlich wegschmilzt.Mangels echter Lösungen bläst man die „russische Gefahr“ künstlich auf. Mit dieser Hysterie im Informationsraum lassen sich wirtschaftliche Verwerfungen und soziale Einschnitte rechtfertigen. Die äußere Bedrohung dient als politischer Kitt, um die unzufriedene Gesellschaft vorübergehend hinter der Macht zu sammeln. Mehr noch: Die Inszenierung eines Quasi-Kriegszustandes erlaubt es, jede politische Alternative als „russische Propagandisten“ zu diffamieren. Wer den Kurs hinterfragt oder Europa anders ausrichten will, wird mundtot gemacht. Das trifft vor allem jene Kräfte, die sich im ideologischen Clinch des Westens hinter Donald Trump stellen. Die aggressive Russenfeindlichkeit erweist sich so primär als Instrument der innenpolitischen Machterhaltung. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

radio.syg.ma
Peripherie 19 – Akhira Sano

radio.syg.ma

Play Episode Listen Later Dec 12, 2025 60:48


info: https://radio.syg.ma/episodes/peripherie-19-akhira-sano https://akhirasano.com

Haubentaucher
Folge 71 - Jula Zangger. Mut kann man sich nicht kaufen.

Haubentaucher

Play Episode Listen Later Dec 1, 2025 28:46 Transcription Available


Jula Zangger wollte Opernsängerin werden. Das hat nicht funktioniert und das ist gut so. Jula ist nämlich stattdessen Schauspielerin geworden, erlernte am Mozarteum die Profession und spielte seither an vielen Theatern. Irgendwann kam sie im Zuge des steirischen herbsts in Kontakt mit der US-Kompagnie [Nature Theater of Oklahoma](https://www.alexander-verlag.com/images/verlag/medien/462-9783895815188-lp.pdf) und ab dann änderte sich ihr Lebensplan peu á peu. Mut kann man sich nicht kaufen, ein Theater aber schon. Jula Zangger erwarb mit Unterstützung ihrer Mutter und einem beachtlichen Kredit ein altes Haus auf der Ries und machte es zu einer neuen und ungewöhnlichen Spielstätte. „Es ist ein wahnwitziges Risiko“, gibt die Hausherrin offen zu. Das [„Gold & Pech“-Theater](https://www.goldundpechmarie.at) liegt zwar an der Peripherie, aber ihr könnt gemütlich mit dem Bus rauf und wieder runter fahren. Eröffnet wird es am 5. Dezember 2025 und wie könnte es anders sein: Das Premierenstück kommt vom [Nature Theater](https://www.goldundpechmarie.at/programm).

freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Unearthing the Music - Footnotes to Sonic Resistance Pt.II (Yugoslavia & Latvia) (Serie 1502: Ittys Radioséance)

freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))

Play Episode Listen Later Nov 15, 2025


Der Zusammenbruch des Ostblock stieß einen Transformationsprozess an, der bei Weitem noch nicht abgeschlossen ist. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine ist u.a. Teil davon. Das Verhältnis zum Westen war in vielen Ländern des ehemaligen 'Blocks' nicht selten ein ambivalentes und konnte sogar in Rückgewandtem, ja Demokratiefeindlichem Ausdruck finden. Gerade Subkulturen und Avantgardebewegungen spiegeln diese Ambivalenz. In Jugoslawien waren die 80er Jahre geprägt von Freiheitsversprechen und (kreativem) Aufschwung, aber auch die Zeit aufkommenden Nationalismus. Von Widersprüchen geprägt, war es das letzte Jahrzehnt, in dem das Land eine Einheit war - und Jugoslawischer NewWave Ausdruck dessen: 'die letzte Jugend' - und kein Projekt eignet sich zur Illustration besser als die Belgrader Band IDOLI - war urban, individualistisch, rebellisch und geradezu obsessiv in ihrer Identifikation mit der Kulturszene westlicher Metropolen. Sie trat an gegen den sozialistischen Kollektivismus, flirtete dabei mit nationalistischer, rückgewandter Bildsprache, griff Avantgarde-Traditionen auf, auch solche, die ihrerseits mit Totalitarismus geliebäugelt hatten, war dabei aber ungemein vielschichtig, vieldeutig, verspielt und intelligent, ihr Album ein Meilenstein von TapeArt&CutUp. Kann Popmusik ein Warnsignal, ein Seismograph folgender Desillusionierung und gewalttätigen Zerfalls sein? Auch das multidisziplinäre Künstlerkollektiv NSRD aus Riga war stark von postmoderner Theorie beeinflusst, dazu von neuer Musik und Dada, später u.a. von Fluxus und Kybernetik mit einem ausgeprägten DiY-Ethos, der nicht nur den restriktiven Bedingungen in der Sozialistischen Sowietrepublik geschuldet war. Wenn gute lettische Tanzmusik rar war, machte man sie halt selbst. Alle Grauzonen, die Musik & Kunst betrafen, wurden von NSRD voller Begeisterung ausgelotet. "Wir identifizieren uns mit Grenzen. Wir orientieren uns an den Beziehungen zwischen Zentrum und Peripherie.“ heisst es im Manifest ihrer 'Approximate Art'. Bonus: #Eastbam.

radio.syg.ma
Peripherie 18 – Igor Dyachenko

radio.syg.ma

Play Episode Listen Later Nov 5, 2025 59:00


info: https://radio.syg.ma/episodes/peripherie-18-igor-dyachenko https://igordyachenko.bandcamp.com https://soundcloud.com/igordyachenko

Kreisky Forum Talks
Oliver Jens Schmitt: MOSKAUS WESTLICHE RIVALEN

Kreisky Forum Talks

Play Episode Listen Later Oct 23, 2025 57:40


Cathrin Kahlweit im Gespräch mit Oliver Jens SchmittMOSKAUS WESTLICHE RIVALEN Der Experte für die Geschichte Südosteuropas, Oliver Jens Schmitt, lehrt an der Universität Wien. In diesem Herbst hat er eine extrem fakten- und detailreiche Monografie über die „Westlichen Rivalen Moskaus – eine europäische Geschichte vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer“ vorgelegt, die sieben Jahrhunderte West-Ost-Beziehungen umfasst. Schmitt legt darin dar, dass sich Geschichte eben doch wiederholt und Moskaus Herrscher die Staaten und Völker in ihrer Peripherie nicht nur seit jeher mit Kriegen überzogen, sondern auch seit Jahrhunderten Anspruch auf ein russländisches Imperium erhoben. Schmitt zeigt in seinem neuen Buch zudem auf, warum die westlichen, einst einflussreichen Rivalen Moskaus von alten und neuen Großmächten zerschlagen und aufgeteilt wurden – und warum der Anspruch der russischen Nachbarn auf Selbstbestimmung bis heute so regelmäßig übergangen wird. Oliver Jens Schmitt stellt sein neues Buch, das schon jetzt ein Standardwerk ist, im Gespräch mit Osteuropa-Expertin Cathrin Kahlweit vor. Oliver Jens Schmitt, schweizer Historiker, Osteuropaexperte und BuchautorCathrin Kahlweit, langjährige SZ-Korrespondentin, ist Publizistin und Moderatorin.

SWR2 Hörspiel
Jorn Ebner: Polyphonie an der Peripherie

SWR2 Hörspiel

Play Episode Listen Later Oct 19, 2025 22:19


Den Förderpreis zum Karl-Sczuka-Preis 2025 erhält Jorn Ebner für sein Hörstück „Polyphonie an der Peripherie“

Geschichte(n) hören
Stadt oder Land – die neue Ost-West-Frage? – Vorstellung des Jahrbuchs Deutsche Einheit 2025

Geschichte(n) hören

Play Episode Listen Later Oct 10, 2025 96:22


35 Jahre nach der deutschen Einheit reicht der Ost-West-Gegensatz allein nicht mehr aus, um die politische Geografie Deutschlands zu beschreiben. Die Wahlen der letzten Jahre zeigen ein anderes Bild: grün-rote Großstädte, umgeben von blauer oder schwarzer Provinz. Politische Haltungen, Lebensstile, kulturelle Präferenzen, Mobilitätsmuster und Berufe sortieren sich zunehmend entlang der Linien zwischen urbanem Zentrum und ländlicher Peripherie. Das „Jahrbuch Deutsche Einheit“ analysiert seit sechs Jahren Geschichte und Gegenwart des Vereinigungsprozesses. Die aktuelle Ausgabe erweitert die Perspektive und fragt nach den neuen Trennlinien in der deutschen Gesellschaft. Im Fokus stehen unter anderem: Museumsarbeit in der von Neonazis bedrängten Provinz, Folgen des demographischen Wandels und Wahlen in Zeiten politischer und geographischer Polarisierung. Sollten wir uns mehr um den Stadt-Land-Gegensatz kümmern als um das Verhältnis zwischen Ost und West? Über diese und weitere Fragen diskutiert Dr. Marcus Böick (King's College, University of Cambridge), Mitherausgeber, mit Autorinnen und Autoren des Jahrbuchs.

Museum am Sofa
Zeitgenössische Antworten auf Restitution und NS-Raubkunst

Museum am Sofa

Play Episode Listen Later Sep 26, 2025 9:34


Was erzählen uns Objekte in unserer Umgebung? Manche erscheinen uns vielleicht banal und alltäglich, ja vielleicht sogar unbedeutend – und doch verbergen sie eventuell viele Schichten Geschichte in sich; Spuren von verschiedenen Orten und unterschiedlichen Menschen, die über Jahre, Jahrzehnte oder sogar Jahrtausende hinweg interagiert haben. Die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann bringt es wie folgt auf den Punkt: „Die Gegenstände, mit denen wir umgehen und die uns ans Herz gewachsen sind, sind keine toten Objekte, sondern die ebenso intime wie lebendig pulsierende Peripherie unserer Person.“ Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen
Zürcher Stadtrat will neue Tramstrecken

Regionaljournal Zürich Schaffhausen

Play Episode Listen Later Sep 2, 2025 22:05


Zürich will die Innenstadt vom öffentlichen Verkehr entlasten. Um die ÖV-Verbindungen in der Peripherie schneller ausbauen zu können, beantragt der Stadtrat nun 450 Millionen Franken. Weitere Themen: · Gewitterbilanz in der Region · Tatverdächtige nach Bombendrohung in Walliseller Schule verhaftet · ACS rekurriert gegen Tempo 50 auf der Seestrasse · Luchs aus Wildnispark Zürich ausgewildert · Schaffhauser Munot erhält eine neue Brücke · Abstimmungsvorschau zur Parkkartenverordnung in der Stadt Zürich · Schaffhauser Stadträtin nimmt Stellung zur umstrittenen Bänkli-Aktion

radio.syg.ma
Peripherie 17 – Igor Dyachenko

radio.syg.ma

Play Episode Listen Later Jun 26, 2025 55:40


info + tracklist: https://radio.syg.ma/episodes/peripherie-17-igor-dyachenko https://igordyachenko.bandcamp.com https://soundcloud.com/igordyachenko

House of Modern History
Coming of Age der Verwaltung – mit Bennet Rosswag

House of Modern History

Play Episode Listen Later Jun 19, 2025 52:18


In der heutigen Folge geht es noch einmal um die Betrachtung von geschichtswissenschaftlichen Inhalte aus systemtheoretischer Sicht. Was bringt diese Sicht auf Gesellschaft in der historischen Analyse? Warum ist die Systemtheorie in der frühen Neuzeit so ein Ding?Aber wir sprechen auch konkret über Bennets Dissertation, in der es um die Verwaltung im Habsburger Reich in der Sattelzeit geht. Wie haben sogenannte Intelligenzblätter die Gesellschaft geordnet? Was zeigen sie über das Verhältnis von Zentrum und Peripherie?Literatur:Colley, Linda: The Gun, The Ship, The Pen. Warfare, Constitutions and the Making of the Modern World, London 2021.Emich, Birgit. "'Der Hof ist die Lepra des Papsttums' (Papst Franziskus): Patronage und Verwaltung an der römischen Kurie der Frühen Neuzeit." In: Kaspar von Greyerz, André Holenstein, Andreas Würgler: Soldgeschäfte, Klientelismus, Korruption in der Frühen Neuzeit : zum Soldunternehmertum der Familie Zurlauben im schweizerischen und europäischen Kontext, Herrschaft und soziale Systeme in der Frühen Neuzeit. Göttingen, 2018.Koselleck, Reinhart, u.a. (Hg.): Geschichtliche Grundbegriffe. Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland, 8 Bd., Stuttgart 1972ff.Luhmann, Niklas: Vertrauen. Ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität, Konstanz 2014.Margreiter, Markus. Das Kanzleizeremoniell und der gute Geschmack: Verwaltungssprachkritik 1749–1839. Wien: Böhlau, 2013.Schenk, Tobias. Isomorphie und entgrenzte Informalität in der frühneuzeitlichen Reichsjustiz. In: Frühneuzeit-Info 33 (2022), S. 89-116.Schlögl, Rudolf: Europas Frühe Neuzeit: Geschichte und Theorie einer Gesellschaft auf dem Weg in die Moderne. Wallerstein, 2025.

Diagonal gefragt
Peripherie, Speckgürtel, Suburbia

Diagonal gefragt

Play Episode Listen Later May 24, 2025 16:10


Über den Boom, Traum und Alptraum von Suburbia, Visionen und Illusionen der Speckgürtel, Peripherien und Ränder. Im Architekturzentrum Wien zeichnet die Ausstellung "Suburbia - Leben im amerikanischen Traum" die Geschichte dieses amerikanischen Lebensideals nach, "das die Welt eroberte und von populären Medien unaufhörlich reproduziert wird." Die Schau analysiert auch die Widersprüche dieses Modells: soziale und ökologische Folgen, Versiegelung und Leerstand. Andrea Hauer im Gespräch mit der Ausstellungskuratorin Katharina Ritter, der Raumplanerin Gerlind Weber sowie dem Ökonom Andreas Novy.

Friendly Fire
Ab 18

Friendly Fire

Play Episode Listen Later May 3, 2025 45:25


In der Stumpfheit der Peripherie 3 Strohhalme die einen zuverlässig begleiten: Kakerlaken, Keith Richards und die Deutsche Bahn Aschendorf. Ob Krebs, Entjungferung oder Blut in der Buxe - verbale Inkontinenz aufm Land ist, wenn alle alles wissen. Von der Venus, über Julia Engelmann, einen Rastplatz in Wildeshausen, die Videotheken unserer Kindheit, die Kulturbörse in Freiburg und der Spermaschlacht auf dem Jupiter - heute wird kein Thema ausgelassen.Executive Producer: Christoph Falke & Ruben Schulze-FröhlichProjektleitung: Annabell RühlemannSounddesign & Produktion: Carl von Gaisberg„Beisenherz und Polak – Friendly Fire“ ist ein Podcast aus den Wake Word Studios. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Mittelweg 36
Warum will man Faschismus?

Mittelweg 36

Play Episode Listen Later Apr 29, 2025 38:21


In diesen Tagen lässt sich vielerorts eine Stärkung autoritärer Kräfte beobachten. Doch was macht die Anziehungskraft einer Bewegung aus, die illiberal, antidemokratisch und antiparlamentarisch ist? Faschismustheorien zielen auf die Beschreibung, Erklärung und Kritik faschistischer Tendenzen. Morten Paul und Hannah Schmidt-Ott sprechen über die Ansätze von Gilles Deleuze/Félix Guattari, Georges Bataille sowie Walter Benjamin und fragen, was sie uns über die Gegenwart verraten.Morten Paul ist Literatur- und Kulturwissenschaftler und forscht am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen.Literatur„Das F-Wort“, in: Analyse & Kritik. Zeitung für linke Debatte & Praxis713 (2025), 18.3.2025.„Faschismus als Lustgewinn“, in: Berlin Review 9 (2025).„Kommentar: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“, in: diffrakting the library/diffrakt. Zentrum für theoretische Peripherie, 10.10.2024. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

radio.syg.ma
Peripherie 16 – Igor Dyachenko

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Play Episode Listen Later Apr 23, 2025 59:25


info: https://radio.syg.ma/episodes/peripherie-16-igor-dyachenko https://igordyachenko.bandcamp.com https://soundcloud.com/igordyachenko

radio.syg.ma
Peripherie 15 – yolabmi

radio.syg.ma

Play Episode Listen Later Mar 26, 2025 60:02


info + tracklist: https://radio.syg.ma/episodes/peripherie-15-yolabmi https://soundcloud.com/yolabmi

Audiostretto 59/4/24
Kettenkarussell

Audiostretto 59/4/24

Play Episode Listen Later Feb 9, 2025 1:29


Auf dem Jahrmarkt gibt es manchenmal Kettenkarusselle. Diese bewegen sich um die eigene Achse und habe an der Peripherie ihres runden Daches Ketten mit Sesseln angebracht, auf die man sich setzen kann und dann eben durch die schnelle Drehung durch die Luft geschleudert wird. Da die Kette flexibel ist, hinkt das Ende der Kette quasi dem Verankerungspunkt am Dach stets etwas nach. Würde man die Sache von oben betrachten in 2 Dimensionen, wäre der Ankerpunkt in Bezug auf den Drehwinkel immer weiter als der Endpunkt der Kette. Dennoch gehören sie fix zusammen. Man kann dies im weitesten Sinn als Kettenreaktion bezeichnen - also ein verzögertes Bewegungsverhalten desselben Objekts. Wir kennen das auch im Alltag: wir sind begeistert von etwas, aber andere brauchen länger, um zu folgen, mitzumachen, sich auch zu begeistern. Vielleicht hilft hier das Bild der Kette nicht zu resignieren sondern drauf zu achten, alle noch dabei zu haben damit die Kette nicht reisst. Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!

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Peripherie 14 – Xenia Reaper

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Play Episode Listen Later Jan 30, 2025 52:57


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Peripherie 13 – Ex Wiish

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Play Episode Listen Later Dec 12, 2024 55:14


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Peripherie 12 – Igor Dyachenko

radio.syg.ma

Play Episode Listen Later Nov 15, 2024 56:52


info + tracklist: https://radio.syg.ma/episodes/peripherie-12

radio.syg.ma
Peripherie 11 – Nikolay Kozlov & Igor Dyachenko

radio.syg.ma

Play Episode Listen Later Sep 13, 2024 60:48


info + tracklist: https://radio.syg.ma/episodes/peripherie-11-nikolay-kozlov-igor-dyachenko https://soundcloud.com/nikolaykozlov https://soundcloud.com/igordyachenko

Audiostretto 59/4/24
Nachtsicht

Audiostretto 59/4/24

Play Episode Listen Later Aug 19, 2024 1:31


Es gibt Tiere, die nutzen für die Nachtsicht mehr Sinne als nur die Augen. Zugvögel orientieren sich am Magnetfeld der Erde. Fledermäuse arbeiten mit Ultraschallwellen, um sich zurecht zu finden. Auch wir Menschen können gewisse Dinge in der Nacht erkennen - aber: Wir erkennen tatsächlich mehr, wenn wir nicht genau hinschauen. Etwas genau anzusehen und sich dabei total anzustrengen hilft nicht, weil die Augenstrukturen, die uns bei Tag das scharfe Sehen ermöglichen, nachts nicht helfen. Vielmehr hilft es, etwas daneben zu sehen. Dann fällt das wenige Licht auf unsere Augenperipherie: Dort sitzen Rezeptoren, die für das Schwarz-Weiß-Sehen, also auch das Sehen während der Dämmerung, zuständig sind. So lässt sich ein Gegenstand besser erkennen. In dunklen Zeiten unseres Lebens kann das auch helfen. Nicht primär auf das Dunkle sehen, sondern auf das, was Hoffnung gibt. In deren Peripherie lässt sich das Dunkle dann auch besser erkennen und einordnen. Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!

radio.syg.ma
Peripherie 10 – Igor Dyachenko

radio.syg.ma

Play Episode Listen Later Jul 19, 2024 56:38


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radio.syg.ma
Peripherie 09 – Nick Malkin

radio.syg.ma

Play Episode Listen Later May 29, 2024 50:00


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Jung & Naiv
#703 - China-Expertin Susanne Weigelin-Schwiedrzik über Geopolitik

Jung & Naiv

Play Episode Listen Later May 2, 2024 194:02


Zu Gast im Studio: Sinologin Susanne Weigelin-Schwiedrzik. Ihre Hauptforschungsbereiche sind chinesische Geschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts, chinesische und ostasiatische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, zeitgenössischer chinesischer Diskurs über die Große Chinesische Hungersnot und die Kulturrevolution, sowie zeitgenössische chinesische Politik, insbesondere zu Fragen der Beziehung von Staat und Gesellschaft sowie von Zentrale und Peripherie in den Politikbereichen öffentliche Gesundheit, Minderheitenfragen, Urbanisierung und Umwelt. Ein Gespräch über Susannes Interesse an Sinologie, die chinesische Sprache, Chinas Geschichte als Weltmacht und die koloniale Vergangenheit, US- und Chinas Interessen in Asien und im Pazifik, den Vergleich zwischen den Diktaturen von Mao und Xi, Susannes Denkschule der geopolitischen Dreiecke namens Struktureller Realismus sowie die geopolitische Lage anhand des Ukrainekrieges und Taiwan + eure Fragen via Hans Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Konto: Jung & Naiv IBAN: DE854 3060 967 104 779 2900 GLS Gemeinschaftsbank PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv

radio.syg.ma
Peripherie 08 – Igor Dyachenko

radio.syg.ma

Play Episode Listen Later May 1, 2024 54:03


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Nerdwelten Podcast
Folge 177: Der Game Boy (1989)

Nerdwelten Podcast

Play Episode Listen Later Apr 26, 2024 96:56


Lange ist es her, seit wir bei den Nerdwelten ausführlich über Hardware gesprochen haben, dieses Manko wird jetzt behoben! Nach dem Gamecube und dem N64 sprechen Ben und Hardy nun über Nintendos ersten Handheld, den Game Boy, der am 21.04.1989 in Japan erschien. Neben Technik und Peripherie dreht sich das Gespräch auch um die Geschichte und die Spiele. Sprecher: Hardy Heßdörfer und Ben Dibbert Lust direkt über diese Folge zu diskutieren? Schau doch mal im Nerdwelten Discord Kanal oder auf unserer Facebook Seite vorbei! Auf X (ehemals Twitter) oder unserem Whatsapp-Kanal sind wir ebenfalls zu finden und freuen uns über dein Feedback! Für Unterstützung via Patreon und Steady sind wir sehr dankbar! Dort erhalten Unterstützer Zugang zu monatlichen Bonus-Folgen. Lust auf Nerdwelten Merchandise (Shirts, Tassen, Caps...)? HIER ENTLANG Nerdwelten Musik: Ben Dibbert (Nordischssound) Introstimme: Claudia Urbschat-Mingues Schnitt: Hardy Heßdörfer Produktion: Hardy Heßdörfer Cover-Layout: Dennis Deuster "Music A" stammt aus der Game-Boy-Version von Tetris

radio.syg.ma
Peripherie 07 – Igor Dyachenko

radio.syg.ma

Play Episode Listen Later Feb 23, 2024 58:16


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Leben mit Krebs - Let’s talk about cancer
Der 114. Talk: Melanie, mit der Diagnose eines sehr seltenen Lungenkarzinoms leben

Leben mit Krebs - Let’s talk about cancer

Play Episode Listen Later Jan 19, 2024 44:05


Melanie, 46 und Mutter eines Sohnes, hat eine lange Odyssee hinter sich, die 2015 begonnen -und 2020 mit der Diagnose "Lepidisches Adenokarzinom der Lunge" noch lange nicht geendet hat. Es gibt über diesen Tumor, der in der Peripherie der Lunge entsteht, keine Studien. Melanie ist mal wieder ein Beispiel dafür wie wichtig Patienten Empowerment ist und was alles in unserem Gesundheitssystem falsch läuft auf Kosten des Patienten und deren Gesundheit bzw. Leben. Auch positives gibt es zu berichten: Was für ein Segen für uns Lungenkrebspatienten*innen das nNGM und die Patientenorganisation "zielgenau e.V" sind. Und natürlich die Forschung, die ja hoffentlich in Zukunft auch in Deutschland mehr gefördert wird. Auch unsere Lungenkrebscommunity wird immer größer. Wieder einmal ein inspirierendes & aufbauendes Gespräch. Danke Dir, liebe Melanie für deine Zeit deine Geschichte mit uns zu teilen Du erreichst Du Melanie auf Instagram: https://www.instagram.com/mgeka76?igsh=MWZsNzI4N296aHRueg%3D%3D&utm_source=qr und den Deutschen Krebsinformationsdienst, den sie auch weiterempfiehlt: https://www.instagram.com/krebsinformationsdienst?igsh=ZGw3eWhwMDF0MXo1 Die Patientenorganisation zielgenau e.V. , bei der jeder Lungenkrebspatient- oder Angehörige unbedingt Mitglied werden soll. Auf der Seite findest Du auch weitere wichtige Informationen, auch zum nNGM: https://www.zielgenau.org/ --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/kab4/message

radio.syg.ma
Peripherie 06 – Laurén Maria

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Play Episode Listen Later Dec 27, 2023 59:46


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radio.syg.ma
Peripherie 05 – Igor Dyachenko

radio.syg.ma

Play Episode Listen Later Nov 24, 2023 53:56


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radio.syg.ma
Peripherie 04 – Igor Dyachenko & KMRU

radio.syg.ma

Play Episode Listen Later Sep 27, 2023 61:41


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radio.syg.ma
Peripherie 03 – Nexcyia

radio.syg.ma

Play Episode Listen Later Sep 2, 2023 61:20


info: https://radio.syg.ma/episodes/peripherie-03-nexcyia https://nexcyia.bandcamp.com

radio.syg.ma
Peripherie 02 – Igor Dyachenko

radio.syg.ma

Play Episode Listen Later Aug 2, 2023 54:38


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Das Feature - Deutschlandfunk
Kevin - Eine Jugend am Rande der Großstadt

Das Feature - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Jul 8, 2023 52:46


Hochhäuser. Plattenbauten. Dazwischen ein ehemaliger Konsum. Eine Kneipe, eine Dönerbude. Ödnis. Die Topografie der Stadtrandlage. Wie wachsen Kinder und Jugendliche an der Peripherie der Stadt auf? Wovon träumen sie?Von Massimo Maiowww.deutschlandfunkkultur.de, FeatureDirekter Link zur Audiodatei

radio.syg.ma
Peripherie 01 – Igor Dyachenko

radio.syg.ma

Play Episode Listen Later Jun 30, 2023 58:26


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ZEIT Geschichte – Wie war das noch mal?
Kosaken – die ersten Ukrainer?

ZEIT Geschichte – Wie war das noch mal?

Play Episode Listen Later May 27, 2023 51:29


Mitten im Fluss Dnipro, auf einer Flussinsel, errichten Kosaken um die Mitte des 16. Jahrhunderts eine Festung: Man kennt sie bald unter dem Namen "Saporoger Sitsch", was in etwa "Festung hinter den Stromschnellen" bedeutet. Die Kosaken leben und jagen an der Peripherie der großen Mächte der Zeit – Polen-Litauen, Russland und das Osmanische Reich – und sind Gemeinschaften von Ausgestoßenen, Geflohenen und Abenteurern. Ähnliche Gruppen gibt es an vielen Strömen Osteuropas und Zentralasiens, doch nur die Kosaken vom Dnipro, auch die Saporoger Kosaken genannt, schwingen sich im 17. Jahrhundert zu Akteuren der europäischen Geschichte auf: Mit ihrem Hetman – dem Anführer – Bohdan Chmelnyzkyj an der Spitze proben sie 1648 den Aufstand gegen die Obrigkeit, von der sie sich besonders bedrängt und ausgebeutet fühlen: die Adelsrepublik Polen-Litauen. Die Saporoger gewinnen eine Schlacht nach der anderen und bald schließen sich auch ukrainische Bauern und die Stadtbewohner ihrer Rebellion an. Ein blutiger Aufstand bricht los, dem auch Zehntausende Polen und Juden zum Opfer fallen. In der neuen Folge des ZEIT-Geschichte-Podcasts "Wie war das noch mal?" begeben sich Judith Scholter, Markus Flohr und Laura Wallenfels auf die Spuren der Kosaken und ihres Mythos und fragen, wie bedeutsam der Aufstand der Saporoger Sitsch für das Entstehen der ukrainischen Nation war – und wie es kommt, dass die Kosaken sowohl ein Teil der ukrainischen als auch der russischen Erinnerungskultur sind. Wir sprechen mit dem schweizerisch-österreichischen Historiker Andreas Kappeler, der sich lange mit der Geschichte der Ukraine, Russlands und vor allem auch der Kosaken beschäftigt hat – und schließlich gibt es auch einen echten Kosakenchor zu hören. Mehr zum Thema, zum Beispiel ein Gespräch mit Jurko Prochasko und Franziska Davies über den deutschen Blick auf die Ukraine sowie zwei kurze Essays von Andrij Portnow und Martin Schulze Wessel über die deutsch-ukrainischen Beziehungen lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Magazins ZEIT Geschichte. Unter diesem Link können Sie eine Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Sie bekommen das Heft im Handel oder online im ZEIT-Shop. Alle Folgen von "Wie war das noch mal?" hören Sie hier. Die Redaktion erreichen Sie per Mail unter zeitgeschichte@zeit.de. Wir bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich bei Taras Kompanitschenko und dem Chorea Kozacka (Хорея Козацька), dessen Lieder man im eigenen YouTube-Kanal anschauen und nachhören kann oder auch auf Spotify, Apple Music und anderen Plattformen. Ein Dankeschön auch an Martin Dietze vom Deutsch-Ukrainischen Kulturverein für die freundliche Vermittlung. Viele der Bücher des Historikers Andreas Kappeler sind bei C. H. Beck erschienen, drei besonders empfehlenswerte Titel sind: - "Ungleiche Brüder. Russen und Ukrainer vom Mittelalter bis zur Gegenwart", München 2022 - "Kleine Geschichte der Ukraine", München 2022 - "Die Kosaken. Geschichte und Legenden", München 2013

Jay & Arya - Der eigentlich ganz gute Podcast
Wäre es unmoralisch Zeitreisen für diesen Zweck zu benutzen..?

Jay & Arya - Der eigentlich ganz gute Podcast

Play Episode Listen Later Dec 11, 2022 23:38


Heute nehmen wir paar Fragen zum Thema Zeitreisen, Parallel-Universen & damit verbundene moralische Dilemmas auseinander, während wir über die neue Serie "The Peripheral" sprechen.. enjoy :) Werbung* | Ihr steht auf Sci-Fi, Gaming und Action? Dann checkt “Peripherie” bei @primevideode aus. Seit dem 2. Dezember sind alle Episoden online. Es ist die neue Sci-Fi Serie nach dem gleichnamigen Roman von William Gibson. Die Serie spielt in gleich zwei Zukunftsszenarien in den USA 2032 sowie in London 2099. Wir sprechen neben Story und unserer Meinung zur Serie u.a. über unsere eigenen Erfahrungen mit VR, wie wir an Flynnes Stelle gehandelt hätten (Hauptdarstellerin, gespielt von Chloe Grace Moretz) und einen Peripheral im Alltag verwenden würden sowie - Achtung - Spoiler. Link zur ersten Folge: https://www.amazon.de/Peripherie-Staffel-1/dp/B0B8TFM1ST #ThePeripheral #Peripherie #PrimeVideo