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Mehr als 80 Jahre ist das Ende des Zweiten Weltkriegs her – und die Lebensgeschichten derer, die damals fliehen mussten, drohen mit den letzten Zeitzeugen verloren zu gehen. Manfred Eisner ist einer von ihnen. 1935 in München geboren, wächst er als Sohn des jüdischen Kapellmeisters und Komponisten Erich Eisner in Bayern auf. Nach der Reichspogromnacht wird der Vater ins Konzentrationslager Dachau verschleppt, kommt frei und flieht über England nach Bolivien. Mutter und Sohn folgen im Frühjahr 1940 – eine abenteuerliche Reise mit dem Schiff über den Atlantik, durch den Panamakanal und schließlich mit dem Zug durch die Atacamawüste bis nach La Paz.In Bolivien überlebt die Familie die Naziherrschaft. Der Vater gründet dort das Nationale Symphonieorchester und komponiert als Danksagung an das Gastland die „Cantata Bolivia". Manfred Eisner kehrt Ende der 1950er Jahre nach Deutschland zurück – zunächst widerwillig. Heute lebt er seit mehr als einem halben Jahrhundert hinter dem Deich in Brokdorf an der Unterelbe und erzählt im Hafenkonzert-Podcast seine Geschichte: als Zeitzeuge, als Autor und als Mahner.Alle Ausgaben des Hamburger Hafenkonzerts gibt es unter ndr.de/hafenkonzert, in der NDR Hamburg-App und bei ARD Sounds.
Die Themen der Sendung:Gegen das VergessenDer Holocaust-Überlebende und Zeitzeuge Uri Hirsch im GesprächDaniela RemusThora-Auslegung:Rabbinerin Ulrike Offenberg, Hameln
Bernhard, Henry www.deutschlandfunkkultur.de, Länderreport
In dieser 17. Folge der Reihe „Erinnerungen gegen den Krieg“ schildert ein Zeitzeuge seine Beteiligung am „Volkssturm“ als 15-Jähriger und wie eine mutige Entscheidung seines Vorgesetzten ihm das Leben rettete; ein 12-Jähriger macht nach dem Krieg eine Entdeckung über die Russen, eine Familie leidet unter dem Verlust der Heimat, und eine Leserin erinnert sich anWeiterlesen
Porta, der History-Podcast von volksfreund.de, macht mit dieser Episode einen Ausflug in die Welt des Fußballs, der so viele Menschen schon seit Jahrzehnten begeistert. Vor fast 30 Jahren machten die Spieler von Eintracht Trier ihre Stadt deutschlandweit bekannt. Ein damals mitentscheidender Akteur erinnert sich: Rudi Thömmes.
In Tschornobyl (ukrainische Schreibweise für Tschernobyl) kam es am 26. April 1986 zu einer der grössten Nuklearkatastrophen der Geschichte. Der Reaktor in Tschornobyl explodierte, Hunderttausende Menschen wurden umgesiedelt oder flüchteten. Tausende starben an den direkten oder langfristigen Folgen des nuklearen Unfalls. Nun jährt sich die Katastrophe zum 40. Mal. Das ehemals sowjetische Kernkraftwerk gehört heute zur Ukraine und ist seit dem russischen Angriffskrieg wieder in den Schlagzeilen: Letztes Jahr hat eine Drohne die Schutzhülle des Kernkraftwerks beschädigt. Diese wurde zwar notdürftig geflickt, doch langfristig besteht das Risiko, dass radioaktive Strahlung freigesetzt wird. Neue Sorgen um Tschornobyl Auslandredaktorin Clara Lipkowski hat sich kürzlich ein Bild der Situation vor Ort gemacht. Sie ist nach Tschornobyl gereist, hat das Epizentrum der Katastrophe besucht und einen Zeitzeugen von damals getroffen, der sich heute grosse Sorgen macht. Was hat sie in Tschornobyl erlebt? Wie berichtet der Zeitzeuge von den Ereignissen damals? Und wie gross ist das Risiko eines erneuten atomaren Unfalls? In der neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Clara Lipkowski, was von der Katastrophe in Tschornobyl geblieben ist. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Die Reportage von Clara Lipkowski über ihre Reise nach Tschernobyl Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Von Heino bis Bushido - Neue Sülze feiert 50 Jahre Punk. Stargast heute: Frank Fahrenkrog. Zeitzeuge, Opfer, Überlebender. Holt die Nietengürtel und die Springerstiefel raus, denn heute wird gerockt!
Wer waren die Menschen, die das Brettspiel von einem anonymen Spielzeug zu einem anerkannten Kulturgut machten? In dieser fast 80-minütigen Episode tauchen Daniel Krause und der Branchenexperte Peter Neugebauer tief in die Jahrzehnte ein, in denen alles begann.Im Fokus stehen drei legendäre Autoren, die den Weg für die heutige Szene ebneten: Rudi Hoffmann, Alex Randolph und Sid Sackson. Zu einer Zeit, als die Namen der Erfinder auf den Spielepackungen noch völlig unüblich waren, erkämpften sich diese drei Pioniere ihren Platz als Urheber oder professionalisierten die Branche mit ihrem Selbstverständnis Autoren zu sein. Erfahren Sie, wie der kreative Designer Rudi Hoffmann, der Visionär Alex Randolph und der einflussreiche Sid Sackson die Grundlagen für das moderne Autorenspiel legten. Peter Neugebauer berichtet als echter Zeitzeuge von den Anfängen in den 70er und 80er Jahren und gibt exklusive Einblicke in die Geschichte hinter den Klassikern. Ein Muss für jeden, der wissen will, auf wessen Schultern die heutigen Spiele-Giganten stehen!Hat Ihnen die Folge gefallen? Dann unterstützen Sie uns: Geben Sie uns einen Daumen hoch, bewerten Sie den Podcast und empfehlen Sie uns weiter, damit die Geschichte der Brettspiele lebendig bleibt!
Als jüdisches Kind in den Niederlanden versteckt, überlebte Ernst Otto Krakenberger den Holocaust dank der Familie Stockmann. Später wurde er Hopfenhändler in Nürnberg, gründete Stiftungen für Alte und Kinder - und erzählt heute als Zeitzeuge: "Alle Menschen sind gleich."
Silke Brüchmann wird am 1. Juni 1985 von einem unbekannten Täter ermordet. Die Stormarn-Redaktion des Abendblattes nimmt sich des Cold Case an.
In dieser Episode berichtet Salim Samatou als direkter Zeitzeuge von seinen Erlebnissen während der Raketenangriffe in Dubai. Zusammen mit Shayan Garcia diskutiert er die harte Realität fernab der westlichen Medienberichterstattung. Die beiden analysieren die drohenden Gefahren für die Weltwirtschaft, insbesondere durch eine mögliche Blockade der essenziellen Straße von Hormus. Zudem beleuchten sie die massiven geopolitischen Machtverschiebungen, den anhaltenden Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie Trumps Wirtschaftspolitik und Zölle. Wer profitiert wirklich vom globalen Chaos und wer sind die wahren Verlierer?Shayan Garciahttps://www.instagram.com/shayangarcia/https://www.youtube.com/c/ShayanGarciahttps://www.facebook.com/shayangarciaa/https://www.tiktok.com/@shayangarciahttps://diedeutschenpodcast.de/https://www.youtube.com/@NizarShayanPodcasthttps://open.spotify.com/show/16zDAJSEJp06lZnPdHv8pIhttps://www.instagram.com/diedeutschenpodcast/https://www.patreon.com/c/DieDeutschenPodcast/about
Stell dir vor, du hältst ein Spiel in Händen, das:✔ Verlage ablehnten – weil es "zu langweilig" war✔ Einen ganzen Verlag rettete – und seinen Schöpfer zum Star machte✔ Bis heute in über 40 Sprachen gespielt wirdDas ist keine Fantasie. Das ist die wahre Geschichte von "Catan".In dieser Folge enthüllt Peter Neugebauer – einer der engsten Weggefährten von Klaus Teuber – die unglaublichen Geheimnisse hinter dem Welterfolg:
Avi Applestein ist Psychotherapeut, Sohn von Holocaust-Überlebenden und Zeitzeuge der zweiten Generation. Seine Eltern überlebten die Shoa u.a. in Auschwitz und Bergen-Belsen, ihre Geschichte prägte seine Kindheit und seinen Lebensweg tief. Heute berichtet Avi vor Schüler*innen von der Verfolgung seiner Familie und schafft einen sehr persönlichen Zugang zur Geschichte der NS-Zeit. Wir sprechen über seine Geschichte, über Verantwortung, Zugänge zum Thema Holocaust und darüber, was Erinnerung heute bedeutet. Auch geht es um die Frage, wie und warum demokratische Werte geschützt werden müssen. Ein weiterer Schwerpunkt ist sein Engagement im jüdisch-muslimischen Dialog. Gemeinsam mit einer muslimischen Freundin besucht er Schulen und zeigt, wie Begegnung, Nähe und echte Freund*innenschaft in polarisierten Zeiten gelingen kann. Eine Folge über Erinnerung, Haltung und darüber, warum „Nie wieder“ mehr sein muss als ein Satz, der symbolpolitisch ausgehöhlt wird.
«AUF SACHEN, DIE WIR ALS ERSTE IN DER SZENE GEMACHT HABEN, BIN ICH FAST STOLZER AUF MEINE SIEGE» Nils Frommhold, 2015 Sieger Challenge Roth, gehörte zu den besten Profis der Welt. Nach seinem Rücktritt 2023 ist er dem Triathlon u.a. als Coach und mit dem Podcast Buddy Talk verbunden geblieben – und beobachtet aktuelle Entwicklungen genau. Nils Frommhold ordnet ein, wie und warum der Triathlon und mit ihm die Athleten sich rasend schnell entwickelt haben. Wir sprechen unter anderem über die frühere «Try an Error Methode» hin zum digitalisierten Athleten. «Monitoring ist heute alles», sagt der Berliner. In der Rückschau relativiert er seine Erfolge, darunter die Siege an den IRONMAN-Rennen in Arizona (2012) und Südafrika (2014). «Die grössten Erfolge waren nicht so wichtig wie die Rennen, in denen ich eine nächste Entwicklungsstufe erreicht habe, zum Beispiel als ich als Kurzdistanzler 2008 in die Nationalmannschaft gekommen bin», sagt er. «Und auf Sachen, die wir als erste in der Szene gemacht haben, bin ich fast stolzer als auf meine Siege.» … Und Nils Frommhold verrät, warum er (noch) keine Profis coacht.Dafür aber einen Rookie, mit dem er die Rolle getauscht hat … ___________TriStory: https://tristory.news.blog/___________TriStory auf Instagram, Facebook und LinkedIn___________Kontakt: tristory@gmx.ch___________Die finanzielle Unterstützung von TriStory ist gerne möglich. Weitere Details hier:https://tristory.news.blog/unterstutzung/ ___________TWINT (nur in der Schweiz): + 41 79 261 6090 – Stichwort Podcast ___________IBAN-ZahlungsinfosEmpfänger: Sabine KlapperVerwendungszweck: PodcastKontonummer: 3500-5.224765.9
Der Innsbruck Podcast - Typisch Innsbruck, Innsbruck in 10 Minuten & Wie Wird Man..?
Innsbruck 1976 – die Olympischen Winterspiele aus einer ganz besonderen Perspektive. In dieser Sonderfolge sprechen wir mit Herbert Ullmann, langjährigem Mitglied und Funktionär des Trachtenvereins Amras und aktivem Mitgestalter der Eröffnungs- und Schlussfeier der Olympischen Spiele 1976. Mit über 70 Jahren Vereinsgeschichte blickt er zurück auf Schuhplattler, Großformationen, monatelange Proben, emotionale Auftritte vor 60.000 Zuschauer:innen und die einzigartige Stimmung in der Olympiastadt Innsbruck. Ein persönliches Zeitdokument über Brauchtum, Gemeinschaft und einen Moment, der Geschichte geschrieben hat – erzählt von jemandem, der mittendrin war.Moderation: Sandra Tilg Co-Host: Christian De Zottis Produktion: stubnhocker Zusätzliches Bildmaterial: Trachtenverein Amras
Während der Recherchen für seinen Film "Shoah" (1985) traf sich Claude Lanzmann mit Überlebenden, Zeitzeugen und Tätern. Dabei sind zahlreiche, bisher nicht erschlossene Aufnahmen entstanden, die dem Jüdischen Museum Berlin 2021 übergeben wurden. Diese Aufnahmen zum Mord an den europäischen Juden werden der Öffentlichkeit nun zugänglich gemacht. Ein nicht unumstrittener Einblick. Schließlich spürte Lanzmann auch Täter auf und fertigte ohne deren Einwilligung Aufnahmen an.
Als Turniertänzer versucht Peter Keup, aus der DDR zu fliehen. Er wird gefasst, kommt ins Gefängnis und später in den Westen - aber die Fragen lassen ihn nicht los. Er entdeckt, wer ihn verraten hat. Heute erklärt er jungen Menschen die SED-Diktatur. Timm, Ulrike www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Walter Heller hat einen Bombenangriff und eine Scheinerschießung überlebt. Der gebürtige Steinwänder gilt als DER Sprachexperte für den Rhöner Dialekt und der Regionalgeschichte. Im hr2 Doppelkopf erzählt er, wo der Schmied für das Zähne-Ziehen zuständig war. (Wdh. vom 06.10.2025)
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 erschütterten die Welt: Vier Passagierflugzeuge wurden von der islamistischen Terrororganisation Al-Qaida entführt. Zwei davon brachten die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York zum Einsturz, ein weiteres traf das Pentagon, ein viertes stürzte in Pennsylvania ab – offenbar, nachdem Passagiere und Besatzung Widerstand geleistet hatten. Die schrecklichen Bilder aus New York, die verzweifelten Sprünge aus den Türmen, haben sich unauslöschlich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Fast 3.000 Menschen verloren an diesem Tag ihr Leben. In dieser bewegenden Podcastfolge tritt Prof. Florian Holsboer nicht nur als international renommierter Experte für psychische Erkrankungen auf – sondern auch als Zeitzeuge. Im Gespräch mit Béla Anda berichtet er, wie er den 11. September persönlich erlebt hat und welche langfristigen psychischen Folgen ein solches traumatisches Ereignis haben kann. Wie verarbeitet man ein kollektives Trauma – als Betroffener, als Angehöriger, als Gesellschaft? Was passiert psychisch in Extremsituationen? Und welche Rolle spielen solche Erlebnisse bei der Entstehung von Depressionen? Prof. Holsboer räumt mit weit verbreiteten Missverständnissen über Depression auf, teilt seine Vision einer zukunftsfähigen und wirksamen Depressionstherapie und erzählt außerdem, wie es zur Zusammenarbeit mit Carsten Maschmeyer kam. Und er wird auch persönlich: Was ist sein Geheimnis, trotz Krisen und Schicksalsschlägen eine positive Haltung zu bewahren? Teil 2 der Kooperation mit der Björn Steiger Stiftung, die sich deutschlandweit für bessere Notfallhilfe und einen modernen Rettungsdienst einsetzt.
„Entscheidet Euch! Eine Flugschrift“ heißt das neueste Buch von Hermann Vinke. Das Plädoyer für Demokratie und Freiheit ist gerade im Metropol Verlag erschienen, für Leser:innen ab 16 Jahren. 1940 geboren hat Hermann Vinke als Kind Nationalsozialismus und Nachkriegszeit erlebt, er hat die Mechanismen der Verdrängung kennengelernt - als Journalist und Sachbuchautor, gerade für ein junges Publikum, hat er Zeit seines Berufslebens dagegen angeschrieben und tut es noch. Überall auf der Welt hat er Menschen befragt – inzwischen ist er selbst Zeitzeuge vieler Umbrüche. Und so ist die 115. freigeistern!-Folge ein Gespräch über Widerspruch und Widerstand, über rechte Radikalisierung, Neonazis, die AfD, und was die Zivilgesellschaft dagegen tun kann, über Erinnerung, Aufklärung, Verantwortung, Vernunft. Denn die Demokratie ist in akuter Gefahr. Was zählt ist „entscheidungsgeistern“!
Vor 80 Jahren, am 20. November 1945, begannen die Nürnberger Prozesse. Im Alter von nur 22 Jahren wurde damals Richard Sonnenfeldt zum Chef-Dolmetscher der US-Anklage berufen. In dieser Funktion war er maßgeblich an der Übersetzung und Vermittlung der Aussagen hochrangiger NS-Funktionäre beteiligt und durch diese Rolle erlangte Richard Sonnenfeldt weltweite Bekanntheit.
Vor 80 Jahren, am 20. November 1945, begannen die Nürnberger Prozesse. Im Alter von nur 22 Jahren wurde damals Richard Sonnenfeldt zum Chef-Dolmetscher der US-Anklage berufen. In dieser Funktion war er maßgeblich an der Übersetzung und Vermittlung der Aussagen hochrangiger NS-Funktionäre beteiligt und durch diese Rolle erlangte Richard Sonnenfeldt weltweite Bekanntheit.
Neutral geht gar nicht - Debattenpodcast der Politischen Meinung
In der neuen Folge des Podcasts Menschenrechte: nachgefragt der Zeitschrift Die Politische Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung sprechen wir mit Marko Martin. Marko Martin ist Zeitzeuge. Einer, der – „im falschen Land geboren“ – noch im Mai 1989 die DDR verlassen hat, wo er als Kriegsdienstverweigerer und Regimegegner der Repression des SED-Unrechtsstaats ausgeliefert war. Und dann gibt es noch den Autor Marko Martin, der sich mit gesellschaftlichen und politischen Themen befasst, die den deutschen und europäischen Rahmen sprengen. Seine wichtigen, oft provokanten Debattenbeiträge thematisieren unsere eigene Verfasstheit, unser Selbstbild und unsere offenen Baustellen. Ob in seinem jüngsten Buch „Freiheitsaufgaben“ aus dem Jahr 2025 oder in „Und es geschieht jetzt. Jüdisches Leben nach dem 7. Oktober“ – Marko Martin macht es sich und seinen Lesern nicht leicht. Am Tag nach der Podcastaufnahme wurde Marko Martin vom PEN Zentrum deutschsprachiger Autoren für sein Werk mit dem Ovid-Preis geehrt. Wir sprechen mit ihm über die Verbindung von Glück und Freiheit und darüber, warum „das Fremdeln mit der Freiheit“ auch heute – 35 Jahre nach der Deutschen Einheit – noch immer spürbar ist. Hört rein – überall wo es Podcasts gibt!
IM GESPRÄCH - Verleger, Autoren und Freunde des Westend Verlags im Podcast
Albrecht Müller, Zeitzeuge des Zweiten Weltkriegs und Mitgestalter der Ostpolitik Willy Brandts, erinnert an die Verpflichtung, die aus der Geschichte erwächst: Deutschland müsse ein „Volk der guten Nachbarn“ bleiben – ein Land, das auf Vernunft, Ausgleich und Diplomatie setzt. Sevim Dagdelen warnt vor einer neuen Logik der Konfrontation und hinterfragt die politischen und militärischen Entscheidungen, die Europa zunehmend in Krisen treiben. Gemeinsam diskutieren beide über historische Verantwortung, die Macht der politischen Narrative und die Frage, wie Frieden und Sicherheit in einer zunehmend polarisierten Welt bewahrt werden können.
Immer wieder hat es an einem 9. November große politische Ereignisse gegeben, die für die deutsche Geschichte prägend waren: Revolution, Pogrom, Mauerfall. Wir werfen einen Blick auf diesen offenbar besonderen Tag und die damaligen Ereignisse - und was ein Zeitzeuge aus Trier im Jahre 1989/1990 nach dem Fall der Berliner Mauer erlebte.
In Folge #85 des Originalteile-Podcasts reisen Robert und Tonmann Philipp Seitz nach Frankreich – nach Liederschiedt in Lothringen, Grenzgebiet, dort wo Deutschland und Frankreich sich berühren. Hier lebt Manfred Schreiweis, Jahrgang 1939, und er hat Geschichten zu erzählen, die man nicht vergisst. 13 Seiten hat er vorbereitet. Handschriftlich. Dazu Cremant, selbstgebackene Apfeltarte, Knabbereien, als wäre es Weihnachten. So empfängt man Gäste in Frankreich. So empfängt jemand, der weiß, dass manche Geschichten Zeit brauchen. Manfred Schreiweis war fünf Jahre alt, als die Bombennacht über Heilbronn hereinbrach. 4. Dezember 1944. Er erinnert sich an den Fliegeralarm, an die Erschütterungen, an die Hitze. An den Morgen danach, als von der Stadt kaum noch etwas übrig war. Er erzählt von der Kindheit im Krieg, von Hunger und amerikanischen Soldaten mit Schokolade, von der Körnerstraße und der Spatzenschaukel, die umkippte. Und er erzählt von jenem Tag im Kindergarten, als er »Guten Tag« sagte – und zur Strafe in die Ecke musste. Er hatte vergessen, den Arm hochzureißen und »Heil Hitler« zu rufen. Er war fünf. Solche Bilder bleiben. Dann ist da noch die Geschichte vom Nachbarsjungen, zwölf, dreizehn Jahre alt. Nach der Bombennacht fand er seine Eltern tot im Keller. Verbrannt, durch die Hitze auf 80 Zentimeter geschrumpft. Er zog sie in einer Zinkbadewanne aus dem Haus – und zog diese Badewanne durch die zerstörte Stadt bis zum Hauptfriedhof. Ein Kind mit einer Badewanne voller Leichen. Manche Bilder erträgt man nur, weil man sie erzählt. Jahre später, 1954, war Manfred Schüler an der Dammschule. Seine Klasse sollte eine Wanderung auf den Dachstein machen. Ostern, Anfang April. Manfred wollte mit. Er war schon konfirmiert, durfte selbst entscheiden. Aber seine Mutter sagte nein. Keine Begründung, einfach nein. Aus Dankbarkeit für alles, was sie für ihn getan hatte, während und nach dem Krieg, entsprach er ihrem Wunsch. Seine Mitschüler fuhren los. Mit ihrem Lehrer Hans Georg Seiler. Am 15. April 1954 starben 13 Menschen im Schnee. Manfred Schreiweis blieb am Leben, weil seine Mutter nein sagte. Er erzählt von diesem Tag. Vom Überleben. Von den leeren Plätzen in der Klasse danach. Von der Frage, warum manche sterben und andere nicht. Vom Schweigen, das folgte. Nach der Schule ging Manfred Schreiweis weg. Lehre bei der Deutschen Bank in Heilbronn, dann mit 17 nach Belgien als Austauschvolontär bei der Bank in Brüssel. Dort lernte er, dass man Feindbilder auflösen kann. Dann zur Europäischen Gemeinschaft in Brüssel, wo er gut verdiente. Mit 21 nach Ägypten für Kolbenschmidt, mit einem 2-Millionen-Auftrag im Gepäck. Mit 24 Geschäftsführer von zwei Firmen in Belgien und Holland. Mit 28 Vorstandsvorsitzender in Straßburg. Seit 42 Jahren im Ausland. Seine Frau lernte er schon früh in Heilbronn kennen. Sie war auch bei der Bombennacht dabei, floh mit ihrer Familie nach Ilsfeld. Er ging mit seiner Mutter nach Eberbach. Später heirateten sie, lebten in Belgien, dann Holland, schließlich Frankreich. Integriert. Ohne französische Staatsbürgerschaft. Er sitzt bei Wahlen an der Urne. Hängt die französische Fahne raus, wenn Fußball ist. »Ich wohne in Frankreich. Logisch, dass ich die Marseillaise singe.« Jeden Sonntagmorgen aber trifft er sich per Zoom mit einem guten Freund aus Heilbronn. Beobachtet die Stadt aus der Ferne. Sieht, wie aus Trümmern eine Wissensstadt wurde. TUM Campus, IPAI, Experimenta – Begriffe, die er kennt, die ihn staunen lassen. »Hätte ich mir nie vorstellen können«, sagt er. Dass ausgerechnet Heilbronn, diese zerstörte, traumatisierte Stadt, mal so eine Bedeutung bekommt. Er spricht auch über die Gegenwart. Über Europa, über Krieg, über Politiker, die heute von »Kriegstüchtigkeit« reden. Er, der als Kind erlebt hat, was Krieg bedeutet, sagt: »Man muss vorsichtig sein. Man muss reden.«
Am Sonntag, den 26. Oktober, stimmt München sehr früh darüber ab, ob sich die Stadt erneut um die Ausrichtung von Olympischen Spielen in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 bewerben soll. Im Vorfeld will die Kultur-Debatte auf Bayern 2 weder Argumente dafür oder dagegen liefern, sondern sich mit den kulturellen Folgen eines solchen Sportereignisses befassen. Dazu sprechen Stefan Mekiska, Zeitzeuge der Spiele von 1972, und Olympiastadion-Architekt Fritz Auer mit dem Moderator Julian Ignatowitsch. Und in einem dritten Abschnitt der Gespräche entwickeln die Kulturmanagement-Studentinnen Johanna Ernst und Iris Leroy Ideen für ein Olympia in elf bis 19 Jahren.
Erich Moechel war nie Computernerd - wieso er trotzdem plötzlich an der Spitze des technologischen Wandels landete erzählt er im Podcast.
In der heutigen Folge von “Ein Glas mit Lars” führt OZ-Chefredakteur Lars Reckermann ein bewegendes Gespräch mit Michael Bradler, der als junger Mann in der DDR inhaftiert wurde und heute Besucher durch die Gedenkstätte Hohenschönhausen führt. Er berichtet von seiner Kindheit in Ostberlin, den Gründen für seinen Ausreiseantrag, den Erfahrungen in Stasi-Haft und dem Neuanfang in Westberlin. Ein persönlicher Einblick in die Geschichte der deutschen Teilung und ihre Folgen.
Walter Heller hat einen Bombenangriff und eine Scheinerschießung überlebt. Der gebürtige Steinwänder gilt als DER Sprachexperte für den Rhöner Dialekt und der Regionalgeschichte. Im hr2 Doppelkopf erzählt er, wo der Schmied für das Zähne-Ziehen zuständig war.
Walter Heller hat einen Bombenangriff und eine Scheinerschießung überlebt. Der gebürtige Steinwänder gilt als DER Sprachexperte für den Rhöner Dialekt und der Regionalgeschichte. Im hr2 Doppelkopf erzählt er, wo der Schmied für das Zähne-Ziehen zuständig war.
Hongkong, 1980: Tropische Hitze liegt über der britischen Kronkolonie. Auf den Märkten türmen sich exotische Waren, britische Herrenausstatter stehen Seite an Seite mit chinesischen Teestuben. Doch hinter der glitzernden Fassade herrscht eine andere Realität: Schmuggelsyndikate ziehen geheime Routen, Piraten lauern vor der Küste und in den engen Gassen wird über Opium, Macht und schnelle Geschäfte geflüstert. Hongkong – ein Schmelztiegel zwischen Empire und Unterwelt. -- In dieser Episode von BRITPOD – England at its best tauchen wir ein in diese widersprüchliche Welt. Claus Beling spricht mit Zeitzeuge Chris Ball, der als junger Offizier der Hongkonger Marinepolizei die gefährlichsten Kapitel hautnah miterlebte. Er erzählt von riskanten Einsätzen auf See, Schmugglern, die für eine Ladung Zigaretten oder Opium ihr Leben riskierten – und vom Alltag in einer Stadt, die britischer und chinesischer kaum zugleich sein konnte. -- Doch es geht um mehr als Abenteuer: Wie lebte es sich in einer Kronkolonie, in der Luxus und Armut, Tropenflair und politische Spannungen so eng beieinander lagen? Welche Rolle spielte die britische Kultur und wie gelang es Ausländern, im kantonesischen Alltag Fuß zu fassen? Und was geschah in jenen letzten Stunden 1997, als Hongkong feierlich an China übergeben wurde – ein Moment, der für viele das Ende eines ganzen Lebensgefühls bedeutete? BRITPOD – England at its best. -- WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. -- Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Fremdplatziert, eingesperrt, zwangssterilisiert. Bis 1981 veranlassten Schweizer Behörden Fremdplatzierungen und Fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. Gewalt und Missbrauch waren Alltag. Charles Martin ist ein Betroffener. Heute berichtet er als Zeitzeuge an Schulen vom Unrecht und Leid durch den Staat. · Fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierung: ein düsteres Kapitel Schweizer Sozialgeschichte · Charles Martin berichtet über sein Schicksal im Kinderheim · Wie gelangt dieses Kapitel Schweizer Geschichte in den Schulunterricht? · Welche Rolle spielen Zeitzeugen? Im Podcast zu hören sind: · Charles Martin, Opfer von Fremdplatzierung und Zeitzeuge · Schüler und Schülerinnen des Gymnasium Münchensteins · Matthias von Dach, Geschichtslehrer am Gymnasium Münchenstein · Walter Frey, Dozent für Geschichtsdidaktik Sekundarstufe II Pädagogische Hochschule Bern · Martin Pryde, Präsident Verein Schweizerischer Geschichtslehrpersonen Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Autor:in: Anna Jungen Host: Raphael Zehnder Produktion: Sabine Bitter Technik: Michael Studer
Lutz Elija Popper wurde 1938 als zweiter Sohn eines jüdischen Arztes in Wien geboren. Die Familie emigrierte nach Bolivien und kehrte 1947 zurück. Im Gespräch mit Barbara Kedl-Hecher erzählt Popper von der Verteibung seiner Eltern, der Kindheit in Bolivien, den Herausforderungen des Wiener Alltags nach der Rückkehr und über seine Arbeit als Zeitzeuge in Schulen.Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns, wenn ihr unseren Podcast bewertet und abonniert (falls ihr das noch nicht gemacht habt). Feedback könnt ihr uns auch an podcast(at)ma53.wien.gv.at schicken. Folgt uns auf unseren Social Media Kanälen:https://www.facebook.com/wien.athttps://bsky.app/profile/wien.gv.athttps://twitter.com/Stadt_Wienhttps://www.linkedin.com/company/city-of-vienna/https://www.instagram.com/stadtwien/Und abonniert unseren täglichen Newsletter:http://wien.gv.at/meinwienheute Weitere Stadt Wien Podcasts: Historisches aus den Wiener Bezirken in den Grätzlgeschichten büchereicast der Stadt Wien Büchereien
Schaefer, Anke www.deutschlandfunkkultur.de, Länderreport
Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Zwölf Jahre Naziherrschaft waren zu Ende. Adolf Hitler hatte sich in seinem Bunker das Leben genommen, sowjetische Rotarmisten eroberten Berlin, die Alliierten befreiten die Konzentrationslager. Einer, der diese Szenen hautnah miterlebt hat, ist Axel Gebhard. Er war damals 13 Jahre alt und wohnte mit seiner Familie in Zehlendorf im Südwesten Berlins. Im Gespräch mit t-online-Chefredakteur Florian Harms berichtet er von seinen Erfahrungen sowie den Kriegsverbrechen der sowjetischen Soldaten und spricht als Lehre für heute eine Mahnung aus. Anmerkungen, Meinungen oder Fragen gern per Sprachnachricht an: podcasts@t-online.de Transkript: https://tagesanbruch.podigee.io/2208-zeitzeuge/transcript Alle Folgen der Diskussion am Wochenende finden Sie in einer Playlist auf Spotify hier: https://open.spotify.com/playlist/1d0dXXtJNcYAF7jQ3oRPg9?si=0f24794f3fe14a27 Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis samstags gegen 6 Uhr zum Start in den Tag – am Wochenende in einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei Spotify (https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), Apple Podcasts (https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), Amazon Music (https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Die Dritte Generation. Der Holocaust im familiären Gedächtnis. Das Jüdische Museum München zeigt Wege der Erinnerung an die Scho'áh, wenn kein Zeitzeuge mehr lebt.
Kurt Marx wurde 1925 in Köln geboren und flüchtete 1939 mit dem ersten Klibansky-Kindertransport nach London. Ende 2024 besuchte er Köln auf Einladung der Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Larissa Schmitz hat den 5-tägigen Besuch begleitet. Von Larissa Schmitz.
Der Zuger Unternehmer Guido Fluri hat in der Schweiz dazu beigetragen, dass fürsorgerische Zwangsmassnahmen aufgearbeitet werden und Betroffene Solidaritätsbeiträge erhalten. Seither präsentiert er das Schweizer Modell in europäischen Ländern mit dem gleichen Ziel: Gerechtigkeit für die Opfer. · Opfer von Fremdplatzierungen und fürsorgerischer Zwangsmassnahmen · Sexueller Missbrauch · Solidarität · Historische Aufarbeitung · Europarat · Gerechtigkeit · Initiative Im Podcast zu hören sind: · Guido Fluri, Zuger Unternehmer, Initiant der Justice-Initiative · Karl Haucke, Zeitzeuge, Deutschland · Anesa Vilić, Vertreterin einer Opfergruppe, Bosnien-Herzegowina · Liliane Minder, Rechtswissenschaftlerin, Schweiz · Uschi Waser, Zeitzeugin, Schweiz O-Töne aus dem Radioarchiv · Mario Delfino, Zeitzeuge, Schweiz (2019) · Agnes Würgler, Zeitzeugin, Schweiz (2019) · Helen Keller, Rechtswissenschafterin, ehemalige Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (2024) · Susanne Kuster, stellvertretende Direktorin des Bundesamts für Justiz (2024) · Bundesrat Alphons Egli (1986), Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf (2010), Bundesrätin Simonetta Sommaruga (2013) Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Autorin: Sabine Bitter Host: Katrin Becker Produktion: Alice Henkes Technik: Lukas Fretz
Free transcript: https://steadyhq.com/sgle/posts/48ac7a8d-32e1-4aa2-acd6-92f74f0bb464?utm_campaign=steady_sharing_buttonHere you can watch talks with Margot Friedländer: https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x-history/margot-friedlaender-acht-gespraeche-und-ein-ausflug-100.htmlIf you want to donate for the podcast, you can click here: https://steadyhq.com/de/sgle/about Please share this podcast with your friends, family and neighbours or even write a review :). The podcast can now also be found on Youtube (https://t1p.de/kt83z). You can contact me on Instagram (https://www.instagram.com/slowgermanwithculture/) or write a mail to learngermanwithculture@web.de . Support the show
Die Kunst- und Meinungsfreiheit zu verteidigen, war immer das Anliegen des Künstlers Klaus Staeck. Mit satirischen Plakaten wettert er gegen Politik und Wirtschaft. Das hat ihm nicht nur viele Schlagzeilen, sondern auch einige Prozesse eingebracht. Koldehoff, Stefan www.deutschlandfunk.de, Zeitzeugen im Gespräch
Vor 40 Jahren schon gehörte Jürgen Doetz zu den Grundungsvätern des Privatfunks. Vielfalt und Meinungsfreiheit waren dabei seine Antriebsfedern. Er ist Zeitzeuge von spannenden politischen Diskussionen, kam selbst aus dem politischen Apparat und hat sich abwerben lassen, um dann mit bei den Pionieren des Privatfunks zu sein. Und der Dieter und das Kunzilein sind ehrfürchtig genug, um diese Legende des deutschen Privatfunks gebührend zu ehren! Das ist Geschichtsunterricht in Gut! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Als Kinder gingen wir im Sommer ins Freibad. Der Name des Freibads war Eglisee. Das ist ein zusammengesetzter Name und heisst eigentlich ein See, wo es Egli oder Flussbarsche gibt. Mich hatte das immer erstaunt und ich fragte mich, ob früher dort tatsächlich ein solcher See existierte. Vermutlich schon. Heute findet man ausser dem Namen keinen Hinweis mehr darauf. Aber der Name ist ein Zeitzeuge. Das ist mit vielen Flurnamen so. Durch das Bevölkerungswachstum und die zunehmende Urbanisierung verschwinden viele dieser Naturmerkmale und es bleiben nur die Namen zurück. Dennoch zeugen sie von einer Realität. So ähnlich ist es auch mit allem, was wir im nicht materiellen Bereich kennen: Hoffnung, Liebe, Vertrauen, Angst, Unsicherheit, Vorahnung etc. Es sind Realitäten, die wir zwar nicht sehen, aber wissen, dass es sie gibt. Glaube gehört auch dazu und für mich auch die Realexistenz eines liebenden Gottes, zu dem man eine tiefe Beziehung haben kann. Für Dich auch? Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
"Die Villa Aurora ist eine Zeitkapsel", sagt Claudia Gordon, und in unserem Gespräch mit ihr reisen wir tatsächlich kurz in die Vergangenheit. Denn die Villa Aurora ist nicht einfach nur ein hübsches Haus mit einem klangvollen Namen im Norden von Los Angeles: Es ist ein Ort der internationalen Begegnungen, stein gewordener Zeitzeuge eines Exils am Pazifik und heute auch ein Zuhause auf Zeit für Dutzende Künstler:innen, die dort an ihren Projekten arbeiten und sich dabei immer wieder mit der Geschichte des Hauses beschäftigen.
The GDR would have been 75 years old on October 7. How should we remember the GDR? Should we talk about the injustice and the many border deaths or should we talk about it with a good dose of Ostalgia? We spoke to Günter Wetzel. He fled the GDR in 1979 in a self-built hot air balloon and is now traveling all over Germany as a contemporary witness. - Die DDR wäre am 7. Oktober 75 Jahre alt geworden. Wie man an die DDR ernnern soll, ist keine einfache Frage. Soll man über das Unrecht und die vielen Grenztoten oder doch mit einer guten Portion Ostalgie darüber reden? Wir haben mit Günter Wetzel gesprochen. Er ist 1979 mit einem selbst gebauten Heißluftballon aus der DDR geflohen und ist heute als Zeitzeuge in ganz Deutschland unterwegs.
Edgar Feuchtwanger musste als Kind mit seiner Familie vor dem NS-Regime nach England fliehen, wo er seine neue Heimat gefunden hat. Zu seinem 100. Geburtstag am 28. September wiederholen wir ein Gespräch aus dem Jahr 2014.
Für Radio DRS beginnt am 1. März 1971 ein neues Kapitel. DRS ist nun allein für die Radionachrichten zuständig und übernimmt von dies der Schweizerischen Depeschenagentur und baut laufend aus. Bis es aber dann rund um die Uhr DRS-Nachrichten gibt, dauert es noch ein paar Jahre. Es gibt neue Sendungen, die Texte und auch die Anmutung der gesprochenen Texte durch die Sprecher:innen verändert sich im Lauf der Zeit. Gleichzeitig verändert sich die Medienlandschaft - die Privatradios entstehen und 1983 gibt es mit DRS3 einen neuen Radiosender. Damit erhalten die Nachrichten erneut einen Veränderungsschub. Nach dem Brand von Schweizerhalle 1986 werden dann auch in der Nacht Live-Nachrichten gesendet und die Nachrichten zur Alarmierung der Bevölkerung verpflichtet. In der Sommerserie «100 Jahre Weltgeschichte im Radio – was Sie und uns bewegt» - erzählt Kurt Witschi als Zeitzeuge und Nachrichtenexperte, was er in seinen 43 Jahren als Nachrichtenredaktor erlebt hat. Etwa den Morgen nach dem Brand in Basel. Und mit dem Historiker und Medienwissenschafter Edzard Schade reden wir unter anderem über die Entstehung der Privatradios und deren Einfluss auf die SRG.
Rund um die Uhr werden wir heute versorgt mit stündlichen Radio-Nachrichten. In den Anfängen der SRG in den 1930er Jahren waren Nachrichten aber noch ein Ereignis. Am Landessender Beromünster gab gerade mal zwei Nachrichtenbulletins am Tag, produziert von der Schweizerischen Depeschenagentur. Nicht die SRG, sondern die SDA war über 40 Jahre für die Nachrichten beim Radio zuständig. Kontrolliert von den Verlagen gewann sie dabei eine hohe Glaubwürdigkeit. Insbesondere während des 2. Weltkriegs, aber auch in den Jahren danach. Die Entwicklung der Berichterstattung am Radio beleuchten wir in der Sommerserie «100 Jahre Weltgeschichte im Radio – was Sie und uns bewegt». Der Historiker Edzard Schade ist Professor an der Fachhochschule Graubünden, er hat die Veränderungen der Radio-Berichterstattung der letzten 100 Jahren erforscht und sagt: «Das schnelle Medium Radio war für die Verlage eine Konkurrenz, das wollten sie kontrollieren.» Das Schaffen der SDA als Radionachrichtenlieferantin noch aktiv miterlebt hat der langjährige Nachrichtenredaktor Kurt Witschi. Als junger Redaktor arbeitete er in den 1960er Jahren beim damaligen Radio DRS und erzählt als Zeitzeuge von der damaligen Schaffen.
„Warum diese Reise? Wurde nicht längst jeder Aspekt des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine beleuchtet, jeder Zeitzeuge befragt, jeder Leitartikel geschrieben, jedes Grauen dokumentiert, jede Kampftaktik analysiert, jede Hilfe diskutiert, jeder Kriegsfortgang prognostiziert, jeder Schrapnellsplitter dreimal umgedreht? Sind wir nicht alle ein bisschen kriegsmüde?”Fragen wie diese stellt sich Stephan Orth in seinem neuen Buch „Couchsurfing in der Ukraine – Reise durch ein Land im Krieg“ selbst. Der Bestsellerautor hat den Krieg Russlands gegen die Ukraine von Anbeginn intensiv miterlebt. Durch seine ukrainische Freundin Julija verbindet ihn ein besonderes Band mit dem Land. Und so ist er – trotz und wegen vieler offener Fragen und Zweifel – aufgebrochen, um herauszufinden, wie es den Menschen geht, die geblieben sind. Wie ihr Alltag aussieht. Was ihnen Hoffnung gibt. Und was das alles mit uns zu tun hat. Er reiste nach Kyjiw und Odesa, nach Charkiw und in die Karpaten. Er wohnte bei Einheimischen, lauschte ihren Erinnerungen und Berichten – und brachte Geschichten mit von Mut, Hoffnung und einem Leben im Ausnahmezustand. Einige dieser Geschichten – und seine eigenen Erfahrungen – schildert er in dieser Weltwach Folge.Redaktion: Erik LorenzPostproduktion: Janna OlsonDieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden.WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwachSTAY IN TOUCH:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.