POPULARITY
Categories
Videobeschreibung woko2629Klassiker in der Literatur sind wie Bilder in einem Museum: einbalsamierte Kunst, überhöht und deshalb still gelegt. Klassiker ärgern niemanden mehr. Schade eigentlich. Als kleine Sommerserie habe ich mir dieses Jahr deshalb vorgenommen, sechs Klassiker mit frischem Blick zu lesen. Heute nehme ich mir Conrad Ferdinand Meyer vor. Sein Roman über den Bündner Freiheitskämpfer Jürg Jenatsch hat mir schon immer gefallen. Wenn man den Staub von der Geschichte bläst und die Bündner Romantik beiseite lässt, dreht sich der Roman aber um eine unbequeme Frage: Heiligt der Zweck die Mittel? Meyer stellt die Frage doppelt: Politisch in Bezug auf die Befreiung von Graubünden und moralisch in Bezug auf den Tyrannenmord. Spannend am Roman ist, dass Jenatsch eine ambivalente Figur ist: Er ist Befreier und Tyrann zugleich. Er bleibt seinem Vaterland treu, verrät aber seine Freunde, seine Werte, die Religion und seine Liebe. In der dritten Folge meiner Sommerserie werfe ich deshalb einen frischen Blick auf «Jürg Jenatsch» von Conrad Ferdinand Meyer. Als interaktive Ergänzung habe ich dazu das «Sommerklassiker: Quiz» kreiert. Da können Sie Ihr eigenes Wissen über alle meine Sommerklassiker testen.Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
Fühlst du dich manchmal einsam, obwohl du vernetzt bist? In diesem Video beleuchte ich die „Einsamkeitspandemie“ unserer Zeit. Wusstest du, dass Einsamkeit so gefährlich wie 15 Zigaretten am Tag ist? In diesem Video gebe ich praktische Tipps für echte Beziehungen, tiefe Begegnungen und zeige wie du die Spirale aus Isolation und Bindungsangst durchbrechen kannst.► Ich gehe auf Tour 2026: https://johanneshartl.org/endlichankommen► Du findest gut, was ich mache? Ich freue ich mich über eine Spende für unsere Arbeit: Direktüberweisung:Empfänger: Dr. Johannes Hartl Ministries gGmbH IBAN: DE51 7205 0000 0251 9859 66oder Paypal:https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=ZBB7ZTUCYU3TJ► Lust auf noch mehr Vorträge?Werde Kanalmitglied und erhalte exklusiven Zugang zu all meinen Vorträgen:https://www.youtube.com/channel/UCKPhykk4ZWOcGYNllITceaQ/join► Soziale MedienWhatsApp: https://whatsapp.com/channel/0029VaRSYLLFcovxp5g1uK1vInstagram: https://www.instagram.com/drjohanneshartl/Facebook: https://www.facebook.com/drjohanneshartl/Twitter: https://twitter.com/DrJohannesHartl► Melde Dich zu meinem Newsletter an und erhalte wöchentlich Tipps für Dein geistliches Leben: https://johanneshartl.org/newsletter/► Publikationen und aktuelle Termine findest Du auf meiner Homepage: https://johanneshartl.org/
Ein Burger mit 30 % Erbsenprotein. Eine Bratwurst, in der texturiertes Sojaprotein mitspielt. Hybride Fleischprodukte sind keine vegane Kompromisslösung – sie sind eine der spannendsten Innovationen der Lebensmitteltechnologie. Aber wie überzeugend schmecken sie wirklich? Was passiert technologisch beim partiellen Proteinersatz? Und wer kauft so etwas – und warum? In dieser Folge des DLG Deep Dive spricht Cornelia Lapp mit Prof. Dr.-Ing. Susanne Struck von der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe über Textur, Biss, Saftigkeit und die Kunst, Fleisch klüger einzusetzen: weniger, aber besser – transparent deklariert und sensorisch überzeugend. Mehr Informationen zum Thema: Infos zur technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe und zum neuen Studiengang: https://www.th-owl.de/llg/studium/studiengaenge/detail/lebensmitteltechnologie/ Forschungsinstitut ILT.NRW: https://www.th-owl.de/ilt-nrw/ Hier die erwähnten Studien im Podcast: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0950329322000611 https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0950329323000800 Hier geht's zum DLG-MediaCenter mit Podcasts aus den Bereichen Agrar & Food, Videos und vielfältigen Publikationen!
Klassiker in der Literatur sind wie Bilder in einem Museum: einbalsamierte Kunst, überhöht und deshalb still gelegt. Klassiker ärgern niemanden mehr. Schade eigentlich. Als kleine Sommerserie habe ich mir dieses Jahr deshalb vorgenommen, sechs Klassiker mit frischem Blick zu lesen. Diese Woche ist es Meinrad Inglin und sein Roman «Schweizerspiegel». Inglin erzählt anhand einer Familie die Geschichte der Schweiz von 1912 bis 1918 ab: vom Manöverbesuch Kaiser Wilhelms II. bis zum Landesstreik. Es sind sechs entscheidende Jahre für das Land: In dieser Zeit prägen die Bürger (die Bürgerinnen haben noch nichts zu sagen) des Landes das politische Koordinatensystem der Schweiz mit Nachwirkungen bis heute. Im Zentrum von Meinrad Inglins Roman steht eine reiche Zürcher Bürgerfamilie – und die Gründung jener Partei, die wir heute unter dem Namen SVP kennen. Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
SBR und Stolbur, Anpassungen an den Klimawandel, wegfallende Wirkstoffe: Der Zuckerrübenanbau steht vor einer Vielzahl an Herausforderungen, die smarte Strategien und robuste Lösungen erfordern. In dieser Folge des DLG Podcast Deep Dive Spezial spricht Host Stefanie Pionke mit Björn Kiepe, Head of Agriconsulting & Shared Services bei der Nordzucker AG, über integrierte Ansätze im Umgang mit der Schilfglasflügelzikade, effiziente und nachhaltige Bestandsführung sowie klimaresiliente Sortenwahl. Und: Was kann lasergestützte Unkrautbekämpfung im Zuckerrübenanbau heute schon leisten? Passend zum Thema: Die DLG SugarBeet Expo (9.–10. September 2026, Springe bei Hannover) bringt als neue Freilandmesse der DLG Lösungen, innovative Technologien und Know-how-Transfer für den professionellen Zuckerrübenanbau zusammen – ein Marktplatz für alle, die die Zukunft der Rübe aktiv gestalten wollen. Mehr Informationen zum Thema:DLG SugarBeet Expo 2026 DLG-Fachinformationen rund um die Zuckerrübe: Direktsaat im Zuckerrübenanbau: Potenziale für Boden, Ertrag und Effizienz - SugarBeet Expo 2026 Schilf-Glasflügelzikade. Was kostet die Bekämpfung? - DLG Mitteilungen DLG-Leitbild Nordzucker Smart Beet Initiative Hier geht's zum DLG-MediaCenter mit Podcasts aus den Bereichen Agrar & Food, Videos und vielfältigen Publikationen!
Meyer, Anneke www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Klassiker in der Literatur sind wie Bilder in einem Museum: einbalsamierte Kunst, überhöht und deshalb still gelegt. Klassiker ärgern niemanden mehr. Schade eigentlich. Als kleine Sommerserie habe ich mir dieses Jahr deshalb vorgenommen, sechs Klassiker mit frischem Blick zu lesen. Den Anfang macht Jeremias Gotthelf. Er ist ein gutes Beispiel dafür, wie man einen streitbaren Autor ruhig stellt: Der Pfarrer aus dem Emmental gilt heute als pittoreskes Beispiel eines Erzählers aus dem Biedermeier. Doch seine Texte haben Sprengkraft, sind sozialkritisch, ja politisch. Ganz besonders gilt das für «Die schwarze Spinne», eine Novelle über den Teufel, das Emmental und die Fremden. Ich habe die Geschichte neu gelesen. Mir ist dabei eine Figur im Gedächtnis geblieben, die wir meistens falsch verstehen. Ich beginne meine Sommerserie deshalb mit einem frischen Blick auf diese schwarze Erzählung. Als interaktive Ergänzung habe ich dazu ein «Sommerklassiker: Quiz» kreiert. Da können Sie Ihr eigenes Wissen über Jeremias Gotthelf testen.Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
Fledermäuse sind faszinierende und zugleich unverzichtbare Bestandteile unserer Ökosysteme. Gleichzeitig können sie Träger von Lyssaviren sein, die Tollwut verursachen. Wie hoch ist das tatsächliche Risiko für den Menschen? Wie wird Fledermaustollwut diagnostiziert und übertragen? Und wie lässt sich der Schutz der Bevölkerung mit dem Schutz streng geschützter Wildtiere vereinbaren?In dieser Ausgabe von „Wissenschaft trifft Praxis“ sprechen Dr. Sybille Somogyi und Dr. Amelie Arnecke mit Expertinnen und Experten aus Veterinärmedizin, Wildtierökologie, Präventionsmedizin und Wissenschaftskommunikation über aktuelle Erkenntnisse zur Tollwut bei Fledermäusen. Anhand eines aktuellen Falles aus Sachsen diskutieren sie Diagnostik, Übertragungswege, Präventionsmaßnahmen sowie die Bedeutung einer ausgewogenen Risikokommunikation im Sinne des One-Health-Konzeptes.Wir wünschen Ihnen viel Freude und interessante Einblicke beim Zuhören!
Der Islam: Manche Themen sind unbequem. Gerade deshalb müssen wir hinschauen. Dieses Video wirft einen kritischen Blick auf den wachsenden Einfluss islamistischer Ideen, auf gesellschaftliche Veränderungen und die Frage, wie offen unsere Gesellschaft wirklich mit diesen Entwicklungen umgeht. Zwischen Freiheit und Verantwortung, Toleranz und klaren Grenzen entsteht eine Debatte, die viele bewegt – und die niemand ignorieren sollte.► Du findest gut, was ich mache? Ich freue ich mich über eine Spende für unsere Arbeit: Direktüberweisung:Empfänger: Dr. Johannes Hartl Ministries gGmbH IBAN: DE51 7205 0000 0251 9859 66oder Paypal:https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=ZBB7ZTUCYU3TJ► Lust auf noch mehr Vorträge?Werde Kanalmitglied und erhalte exklusiven Zugang zu all meinen Vorträgen:https://www.youtube.com/channel/UCKPhykk4ZWOcGYNllITceaQ/join► Soziale MedienWhatsApp: https://whatsapp.com/channel/0029VaRSYLLFcovxp5g1uK1vInstagram: https://www.instagram.com/drjohanneshartl/Facebook: https://www.facebook.com/drjohanneshartl/Twitter: https://twitter.com/DrJohannesHartl► Melde Dich zu meinem Newsletter an und erhalte wöchentlich Tipps für Dein geistliches Leben: https://johanneshartl.org/newsletter/► Publikationen und aktuelle Termine findest Du auf meiner Homepage: https://johanneshartl.org/
Unter dem Leitthema „Intelligence in Animal Farming" rückt die EuroTier 2026, die Weltleitmesse für professionelle Tierhaltung und Livestock-Management (10.–13. November in Hannover) in den Mittelpunkt, wie moderne Technologien – KI, Automatisierung, Daten – die Effizienz in der Nutztierhaltung nachhaltig steigern können: im Einklang mit Tierwohl, Umweltverantwortung und ökonomischer Tragfähigkeit. Die Hosts Stefanie Pionke (DLG-Bereichsleiterin Content) und Sven Häuser (Bereichsleiter Tierhaltung, DLG-Fachzentrum) ordnen die Messe fachlich ein und werfen einen Blick hinter die Kulissen – mit Ines Rathke, Show Director der EuroTier. Im Fachinterview spricht Kathrin Iske (DLG-Pressereferentin Landwirtschaft) mit Dr. Detlef Kampf (DLG-Fachzentrum) und Reinhard Resch (HBLFA Raumberg-Gumpenstein, Österreich) darüber, wie Fütterung, Management und Technik als System zusammenwirken – vom Feld bis in den Futtertrog. Die zentrale Frage dabei: Wie lassen sich Emissionen in der Tierhaltung wirksam senken – und welche Rolle spielt dabei die Qualität des Grobfutters? Mehr Informationen zum Thema: ·
Bohnensack Der Natur Fotografie Podcast Landschaftsfotografie Makrofotografie Tierfotografie
Danke an AC-Foto.com für die Unterstützung dieses Podcasts!Über meinen AC-Foto.com Affiliate-Link: bekommst du ein persönliches Angebot, sparst effektiv – und hilfst gleichzeitig, dass der Podcast weiter wachsen kann. Danke für deinen Support!Die Fotos vom Workshop Schmetterlingsfotografie findest du hier.In dieser Folge spreche ich über meine frischen Erfahrungen aus einem exklusiven Makro-Workshop. Ich teile mit dir, wie wir bei schwierigen Lichtverhältnissen und Wind die besten Ergebnisse erzielt haben, welche technischen Kniffe ich bei der Kamera-Einstellung nutze und warum die bewusste Komposition des Hintergrunds den entscheidenden Unterschied macht.Themen-Übersicht der Episode:[00:01:59] Abmahnungen bei VOGUE und die Lektion für Fotografen: Warum die korrekte Angabe von Bildrechten und Publikationen essenziell ist, um rechtliche Probleme zu vermeiden.[00:07:09] Workshop-Philosophie: Warum ich bei Makro-Workshops auf sehr kleine Gruppen setze, um die Natur zu schützen und intensives Lernen zu ermöglichen.[00:09:04] Der Hintergrund als Schlüssel zum Bild: Warum du dich nicht einfach hinklatschen solltest, sondern erst den Hintergrund komponieren musst, bevor du das Motiv einpasst.[00:15:25] Stativ oder Freihand?: Meine Einschätzung dazu, wann ein Stativ im Makrobereich trotz moderner Technik unersetzlich bleibt.[00:18:00] Tipps für Novoflex-Stativköpfe: Wie du den perfekten Bildausschnitt ohne lästiges "Lösemoment" feinjustierst (Gutscheincode anfragen unter radomir@naturfotocamp.de).[00:21:49] Kamera-internes Stacking (R5 Mark II): Warum ich mittlerweile bei Makros voll auf die JPEG-Stacking-Funktion der Kamera setze.[00:23:36] Bildkomposition & Vordergrund: Wie du mit dem Vordergrund störende Elemente verdeckst und eine malerische Bildwirkung erzeugst.[00:29:16] Profi-Tipp: Die Lupenfunktion: Warum ich den Fokus fast ausschließlich in der Lupenfunktion setze, um absolute Präzision zu erreichen.[00:30:22] Equipment-Check: RF 135mm 1.8 vs. 300mm 2.8: Warum das 300er im Gegenlicht oft die "einfachere" und unzickigere Wahl gegenüber dem 200mm 2.0 ist.Hat dir diese Folge gefallen? Dann nimm dir kurz die Zeit, meinen Podcast auf Spotify oder Apple Podcasts zu bewerten – das hilft mir enorm weiter. Abonniere den Podcast, um keine Folge mehr zu verpassen!Ich würde mich riesig freuen, wenn wir gemeinsam an der Kamera stehen, uns über Technik austauschen und vor allem den Moment draußen genießen – schaut doch mal bei meinen kommenden Workshops vorbei, ich freue mich auf euch!
Vielleicht kennen Sie das: Vor Ihnen liegt ein leeres, weisses Blatt. Sie starren auf das Blatt und fühlen sich zurückversetzt in die Schule: Matheprüfung, erste Aufgabe, keine Ahnung. Doch es geht nicht um Mathematik, es geht darum, den Anfang zu finden. Das Problem ist nicht das Blatt. Ein leerer Bildschirm kann genauso schlimm sein: Und höhnisch blinkt der Cursor … Ich sitze davor, wie das Kaninchen vor der berühmten Schlange. Versuche, den Cursor wegzustarren. Schaue durch das Blatt hindurch. Und plötzlich ist die Idee da. Die Hand beginnt zu schreiben, die Finger tanzen über das Keyboard, der Text fliesst nur so heraus. Zwei, drei Seiten in einem Zug. Dann taucht man aus dem Text auf wie Mark Spitz aus dem Wasser nach 100 Meter Butterfly – und hat nicht die geringste Ahnung, wie viel Zeit verstrichen ist. 10 Minuten? 15 Minuten? Was: Eine Stunde? Unmöglich! Das ist der Flow, das Gefühl einer nahezu mühelosen, fliessenden Bewegung, bei der Körper und Geist harmonisch zusammenarbeiten. Handlung und Bewusstsein verschmelzen, man denkt nicht mehr über sein Tun nach. Spitzensportler kennen das gut. Aber nicht nur Skirennfahrer und Marathonläufer können in einen Flow kommen, sondern auch Geistesarbeiter. Wie das geht, hat der japanische Schriftsteller Haruki Murakami in einem Buch beschrieben: «Wovon ich rede, wenn ich von Laufen rede» heisst es. Laufen und Schreiben haben tatsächlich mehr miteinander zu tun, als man meint. Ich habe deshalb die aktuelle Flow-Forschung und Haruki Murakamis Buch über das Laufen zu einem kleinen Denkwerkzeug verbunden: Mein «Taktgeber» hilft Ihnen, beim Schreiben in den Flow zu kommen.Videobeschreibung wok02626Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
Prof. Dr. Dr. Hans-Werner Sinn zählt zu den renommiertesten Ökonomen Deutschlands und prägte über Jahrzehnte die wirtschaftspolitische Debatte. Als langjähriger Präsident des ifo Instituts in München und Professor für Nationalökonomie an der Ludwig-Maximilians-Universität verband er wissenschaftliche Exzellenz mit hoher öffentlicher Sichtbarkeit. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Finanz-, Steuer- und Umweltökonomie sowie in Fragen der europäischen Integration. Mit zahlreichen Publikationen und als Berater von Politik und Institutionen hat er die wirtschaftspolitische Diskussion weit über Deutschland hinaus beeinflusst. Sinn ist zudem als Autor und gefragter Kommentator bekannt, der komplexe ökonomische Zusammenhänge verständlich einordnet und dabei regelmäßig auch unbequeme Positionen vertritt.
Hunde und insbesondere die Mensch-Hund-Kommunikation sind ihr absolutes Steckenpferd. Warum ausgerechnet Angst oft fehlinterpretiert wird, was der Unterschied zwischen lesen und interpretieren überhaupt ist und was alles mit in hündische Kommunikation einfließen kann, über das und noch einiges mehr habe ich mich in der neuen Folge mit Stephanie Lang von Langen unterhalten. Wann lesen und wann interpretieren wir und wann interpretieren wir wirklich das, was wir sehen und nicht das, was wir sehen wollen. Und warum ausgerechnet unsere Dogs with Jobs so wahnsinnig viel Verantwortung unsererseits benötigen, dass wir ihre Grenzen kennen und wissen wann genug genug ist... Ich verrate es euch - ein sehr spannendes Gespräch. Hört rein! Mehr Infos zu Stephanie und alle ihre Projekte und Publikationen findet ihr auf: https://das-wunjo-projekt.de/
Die DLG-Feldtage 2026 sind vorbei – aber die wichtigsten Impulse bleiben. In dieser Folge des DLG-Podcasts nehmen euch die Hosts Stefanie Pionke (DLG-Bereichsleiterin Content) und Katrin Iske (DLG-Pressereferentin Landwirtschaft) noch einmal mit auf das Gelände des Internationalen DLG-Pflanzenzentrums in Bernburg-Strenzfeld – dorthin, wo vom 16. bis 18. Juni 2026 das Festival des Pflanzenbaus stattgefunden hat. In einer Reihe von Kurzinterviews beleuchten sie die zentralen Themen der DLG-Feldtage: neue technische Lösungen und Innovationen im Pflanzenbau, das innovative Verfahren Planting Green, die Plattform FarmRobotix mit Digitalisierung, KI und Robotik, smarte Konzepte im Zwischenfruchtanbau – und was bei der Umstellung vom konventionellen Landbau auf den Ökolandbau zu beachten ist. Passend zum Leitthema der DLG-Feldtage 2026 „Pflanzenbau out of the Box" zeigt diese Folge: Resilienter Ackerbau braucht Mut zu neuen Wegen. Mehr Informationen zum Thema: Impressionen und Infos von den DLG-Feldtagen 2026: Bildmaterial DLG-Podcast Feldtage Spezial 1 – Planting Green hier anhören: Podcast DLG-Feldtage Spezial 1 – Planting Green DLG-Podcast Feldtage Spezial 2- Dammkultur anhören: Podcast DLG-Feldtage Spezial 2 – Dammkultur Infos zum Zwischenfruchtanbau bei der Saaten Union: Zwischenfrüchte - Saaten Union Infos zum Controlled Row Farming bei Amazone: Controlled Row Farming Kontakt zum Bioland-Fachverband in der Region Ost: Ost | BE | BB | ST | SN | TH | MV | Bioland e.V. Hier geht's zum DLG-MediaCenter mit Podcasts aus den Bereichen Agrar & Food, Videos und vielfältigen Publikationen!
Vermutlich ist das wichtigste Gespräch, das Sie heute geführt haben, das Gespräch mit Ihnen selbst. Gemeint ist damit kein brabbelndes Selbstgespräch, sondern das, was der russische Psychologe Lev Semjonowitsch Vygotski «inneres Sprechen» genannt hat. Das sind keine elaborierten Dialoge, sondern ein bruchstückhaftes Versprachlichen von Gedanken und Handlungen. Dem Gehirn kommt es dabei nicht auf die Grammatik an, sondern nur auf den Sinn, den emotionalen und inhaltlichen Gehalt der Wörter. Für unser Denken und Verhalten ist das ein fundamental wichtiges kognitives Werkzeug. Das innere Sprechen unterstützt das Gehirn bei seiner Arbeit. Es strukturiert Inhalte im Arbeitsgedächtnis, erleichtert uns den Wechsel zwischen verschiedenen Rollen und Aufgaben und hilft dabei, impulsive Reaktionen zu hemmen. Besonders wichtig ist es für das Schreiben: In der Ideenfindungsphase durchsuchen wir beim inneren Sprechen unser Gedächtnis und formen Konzepte. Genau da grätscht heute die KI auf eine Art und Weise in den Prozess, die einem Gennaro Gattuso zur Ehre gereichen würde: Mit ihren Textvorschlägen unterbricht die KI den internen Ideenfindungsprozess und mischt sich rustikal ins innere Gespräch ein. Statt dass wir uns selbst befragen und herausfinden, was wir darüber denken, geht es immer häufiger nur noch um die Frage «Stimme ich dem Vorschlag der KI zu?» Der Autor wird vom Kreator zum blossen Evaluator. Ich habe Ihnen deshalb ein Denkwerkzeug gebaut, das Ihnen hilft, dem inneren Sprechen beim Schreiben auf die Spur zu kommen und forschungsbasierte Tipps für den guten Einsatz der KI beim Schreiben zusammengestellt.Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
Christlicher Glaube heißt nicht: andere abwerten. Er sagt: Wahrheit und Toleranz schließen sich nicht aus. Jesus beansprucht, der Weg zu sein – doch wer ihm folgt, soll Menschen anderer Überzeugungen mit Respekt, Geduld und Liebe begegnen. Überzeugung ohne Demut wird schnell intolerant.► Du findest gut, was ich mache? Ich freue ich mich über eine Spende für unsere Arbeit: Direktüberweisung:Empfänger: Dr. Johannes Hartl Ministries gGmbH IBAN: DE51 7205 0000 0251 9859 66oder Paypal:https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=ZBB7ZTUCYU3TJ► Lust auf noch mehr Vorträge?Werde Kanalmitglied und erhalte exklusiven Zugang zu all meinen Vorträgen:https://www.youtube.com/channel/UCKPhykk4ZWOcGYNllITceaQ/join► Soziale MedienWhatsApp: https://whatsapp.com/channel/0029VaRSYLLFcovxp5g1uK1vInstagram: https://www.instagram.com/drjohanneshartl/Facebook: https://www.facebook.com/drjohanneshartl/Twitter: https://twitter.com/DrJohannesHartl► Melde Dich zu meinem Newsletter an und erhalte wöchentlich Tipps für Dein geistliches Leben: https://johanneshartl.org/newsletter/► Publikationen und aktuelle Termine findest Du auf meiner Homepage: https://johanneshartl.org/
Eine standortgerechte Kalkung ist die Grundvoraussetzung für nachhaltigen und klimaresilienten Ackerbau – ökologisch wie wirtschaftlich. Nur bei optimalem pH-Wert entfalten Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor, Calcium und Magnesium ihre volle Wirkung und steigern die Nährstoffeffizienz. Doch was macht eine optimale Kalkdüngung aus und hat sie auch einen ökonomischen Mehrwert? Darüber spricht Moderator Dr. Bruno Görlach, Bereichsleiter Pflanzenbau und Landtechnik im DLG-Fachzentrum Landwirtschaft & Lebensmittel, mit Dr. Andreas Weber, Bayerische Düngekalk Gesellschaft, und Eric Pehle, Landwirt aus der Soester Börde und Agrarreferent an der Katholischen Landvolkshochschule Hardehausen. Die Experten erklären, worauf es bei der Kalkdüngung ankommt, wovon der Kalkbedarf abhängt und wie eine Kalkung ökonomisch zu bewerten ist. Klar wird: die Kalkdüngung ist die Basis für guten Ackerbau. Mehr Informationen: DLG-Merkblatt 456: Hinweise zur Kalkdüngung Die optimale Kalkdüngung Böden ohne Kalk sind Böden ohne Zukunft DLG-Ausschuss Pflanzenernährung Weitere Infos zur Kalkdüngung auf der Seite von Naturkalk: https://naturkalk.de/ Bodenprobenahme: Schlüssel für effizientes Nährstoffmanagement - DLG-Podcast Erfolgreicher Ackerbau - Teil 12: Hier geht's zum DLG-MediaCenter mit Podcasts aus den Bereichen Agrar & Food, Videos und vielfältigen Publikationen!
Videobeschreibung Wenn Sie sich auch nur ein bisschen auskennen in der deutschen Literatur, genügen Ihnen zwei, drei Sätze, um einen Text von Thomas Mann, von Franz Kafka, von Thomas Bernhard oder von Peter Stamm zu erkennen. Obwohl alle vier in derselben Sprache schreiben, drücken sie sich völlig unterschiedlich darin aus. Anders gesagt: Ihr Sprachstil unterscheidet sich. Auf Englisch spricht man von der eigenen Stimme, «his own voice». Das ist ein schöner Ausdruck: Mein eigener Sprachstil ist tatsächlich meine eigene Stimme. Diese individuelle sprachliche Stimme ist keine Einbildung: Der Sprachstil lässt sich mathematisch vermessen. Wie gut das funktioniert, zeigte 2013 der Fall um den Roman «The Cuckoo's Calling», also: Der Ruf des Kuckucks, von einem Autor namens Robert Galbraith. Bald wurde gemunkelt, es handle sich dabei um ein Pseudonym von J.K. Rowling. Ein amerikanischer Computerlinguist analysierte die Sprache des Romans und verglich ihn mit J.K. Rowlings Büchern und mit Werken anderer Krimiautorinnen. Die sprachstatistische Analyse zeigte, dass der Roman stilistisch deutlich näher bei J.K. Rowling lag als bei jeder der Vergleichsautorinnen. Wir alle erzeugen beim Schreiben offenbar einen eindeutigen sprachlichen Fingerabdruck, eine Sprachsignatur, die unseren Stil oder eben: unsere sprachliche Stimme ausmacht. Doch diese eigene Stimme ist in Gefahr: Die redigierende und korrigierende KI mittet Sprache ein und bügelt Eigenheiten weg. Wir hinterlassen sprachlich keine Fingerabdrücke mehr – es ist, als würden wir alle Plastikhandschuhe tragen beim Schreiben. Ich zeige Ihnen deshalb diese Woche, welche Elemente den eigenen Sprachstil ausmachen und ich biete Ihnen mit meinem Stil-O-Meter ein digitales Werkzeug, mit dem Sie Ihren eigenen Sprachstil vermessen und verbessern können.woko2624Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
In dieser Episode geht es um die Jury-Teilnehmer*innen 2026. Wir sind schon sehr gespannt, welche Bücher auf dem Tisch liegen werden. Martin Rosner und Andy Scholz haben zwar keine Stimme in der Jury, stellen aber jedes Jahr eine hochkarätige Jury mit renommierten Foto-Kunst-Buch-Expert*innen zusammen. In alphabetischer Reihenfolge: Laura Ettel ist Fotografin und Kamerafrau sowie Kuratorin für die Leica Galerie Wien. Sie studierte Bildtechnik und Kamera an der Filmakademie Wien und Fotografie an der Akademie der bildenden Künste Wien. https://leica-camera.com/ Dr. Katharina Günther studierte Kunstgeschichte und wurde 2019 mit einer Arbeit über Francis Bacons fotografische Quellen von der Universität zu Köln promoviert. Gegenwärtig arbeitet sie als Kuratorin am »Zentrum für verfolgte Künste« in Solingen. https://katharinaguentherfineart.com/ Hans-Michael Koetzle ist seit den 1990er Jahren immer wieder in der Fotobuchpreis-Jury sowie Autor zahlreicher Publikationen und Essays über Fotografie. 2022 erhielt er den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Er lebt in München. https://www.instagram.com/dgph_ev Uta Kopp studierte an der FH Mainz und an der Kunsthochschule für Medien Köln. Seit 2003 arbeitet sie im Bereich der Buchgestaltung und begleitet Publikationen von der konzeptionellen Entwicklung bis zur Herstellung. Sie lebt in Köln. https://www.utakopp.de/aktuell.html Prof. Lotte Reimann (they/them) studierte an der Fachhochschule Bielefeld und an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam. Seit 2025 hat Lotte die Professur für »Fotografie und Identität« an der Hochschule München inne und lebt in Berlin sowie München. https://www.lottereimann.de Prof. Dr. Bernd Stiegler ist Professor für »Neuere deutsche Literatur mit Schwerpunkt 20. Jahrhundert im medialen Kontext« an der Universität Konstanz. Er ist insbesondere zuständig für die Kategorie »Fototheorie und Essayistik«. https://www.litwiss.uni-konstanz.de/germanistik/personen/personen-a-z/prof-dr-bernd-stiegler/ - - - Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: Andy Scholz - - - Link zu unserem Newsletter: https://deutscherfotobuchpreis.de/newsletter/ - - - Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020-2026. Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften an der Universität Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er ist freier Künstler, Autor und Dozent. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a.: Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. 2016 wurde er in die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) berufen. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Kurator vom INTERNATIONALEN FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner gründete. Im ersten Lockdown im Juni 2020 begann er mit dem Podcast und seit 2022 ist er Organisationsleiter vom Deutschen Fotobuchpreis, der ins INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg integriert wurde. Er lebt und arbeitet in Essen-Rüttenscheid (Ruhrgebiet). https://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ https://festival-fotografischer-bilder.de/ https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/ https://deutscherfotobuchpreis.de/ https://www.instagram.com/deutscher_fotobuchpreis/ https://andyscholz.com/ https://www.instagram.com/scholzandy/
Haben Sie schon einmal versucht, eine Katze zu fotografieren? Sie nähern sich der Katze mit der Kamera oder dem Handy, rufen ihren Namen und versuchen sie dazu zu bringen, direkt ins Objektiv zu blicken. Ein Bild, auf dem die Katzenaugen einen direkt anschauen, wäre faszinierend. Doch nach kürzester Zeit gleitet der Blick der Katze ab. Sie schaut an einem vorbei, dreht die Ohren nach dem Piepen eines Vogels und dann gähnt sie auch noch. Alles Rufen, Schnalzen und Schmeicheln hilft nichts, die Katze scheint nicht interessiert. Genauso geht es mir immer häufiger, wenn ich mit Menschen rede. Am Anfang ist die Aufmerksamkeit da, doch sie lässt schnell nach und wendet sich sofort dem Piepen des Mobiltelefons zu, wenn es einen Laut von sich gibt. Jahrelang war davon die Rede, dass Aufmerksamkeit die wichtigste Währung ist im Internet und auf dem Handy. Doch in unseren Köpfen scheint sich dabei etwas Zentrales verschoben zu haben. Das bestätigen gleich mehrere Studien. Dabei geht es interessanterweise nicht einfach darum, dass sich viele Menschen nicht mehr auf etwas konzentrieren können, sie haben vor allem die Fähigkeit verloren, den Überblick zu gewinnen. Rainer Maria Rilke beschreibt diese breite Wahrnehmung der Welt in wunderbaren Worten. Was passiert mit uns, wenn wir unsere Aufmerksamkeit verlieren? Mit einem kleinen Denkwerkzeug biete ich Ihnen diese Woche die Möglichkeit, wissenschaftlich fundiert zu testen, wie es um Ihre eigene Aufmerksamkeit bestellt ist.Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
In dieser Folge sprechen Sabrina Müller und Aline Knapp mit Dr. Andrea Löther über strukturellen Sexismus in der Wissenschaft, Phänomene wie die „Gläserne Decke" und die „Leaky Pipeline" sowie die Ursachen für das Ausscheiden von Frauen aus dem Wissenschaftssystem. Prof. Dr. Sabrina Müller, Lehrstuhlinhaberin für Praktische Theologie, Universität Bonn und Projektleiterin am UFSP Digital Religion(s), Universität ZürichInstagram: @sabrinamueller25 Aline Knapp, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Abteilung für Praktische Theologie, Universität Bonn und assoziierte Forscherin am UFSP Digital Religion(s), Universität ZürichInstagram: @aline.knapp Dr. Andrea Löther ist seit 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Center für Geschlechterverhältnisse in der Wissenschaft (CEWS) bei GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften. Sie hat Geschichtswissenschaft, Europäische Ethnologie und Soziologie in Marburg und Bielefeld studiert und in Geschichtswissenschaft promoviert. Ihre Expertise zum Thema Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft spiegelt sich in zahlreichen Publikationen wider: Sie hat sowohl zur Gleichstellungspolitik auf europäischer Ebene als auch zu intersektionalen Geschlechterungerechtigkeiten in Organisations- und Arbeitsbedingungen an Hochschulen sowie zu Evaluationen einzelner Hochschulen im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit gearbeitet. ShownotesWebsite des CEWS (u.a. mit Statistiken, Informationsseiten zu einzelnen Themen wie Gender Bias o. geschlechtsbasierte Gewalt)Frauen in der Wissenschaft, ARD-Audiothek 2024Podcast: Zweimal 2x, Folge zu Rassismus in der Hochschule und DekolonialisierungLiteratur:Auferkorte-Michaelis, N., & Latta, M. (2025). Geschlechterbezogene Hochschulforschung - Hochschulbezogene Geschlechterforschung. In: P. Pasternack, G. Reinmann, & C. Schneijderberg (Hg.), Hochschulforschung. Forschung über Hochschule und Wissenschaft. Nomos. (S. 669–678). Schwerpunkt Gleichstellung, in: Forschung & Lehre, Heft 6/2026Lipinsky, A., Löther, A., Steinweg, N., & Weber, L. (2025). Nachgefragt beim Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS). In: Soziopolis. Gesellschaft beobachten, 14.10.25.Leopoldina-Berichte:1. Bericht zur EntbürokratisierungKrieg, T., Auer, M., Barner, A., & Broer, F. (2025). Mehr Freiheit – weniger Regulierung. Vorschläge für die Entbürokratisierung des Wissenschaftssystems. (Leopoldina Diskussionen, Nr. 36).Kritische Auseinandersetzung mit diesem Bericht:Dahmen, B. (2025). Wohin der Diskurs sich dreht: Narrative und Diskursverschiebungen zu Gender Studies, diskriminierungssensibler Sprache, Chancengerechtigkeit an Hochschulen in Deutschland. In: Journal Netzwerk Frauen und Geschlechterforschung NRW (56), S. 32–34. 2. Bericht zu Gleichstellung in der WissenschaftDeutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina (2022). Frauen in der Wissenschaft. Entwicklungen und Empfehlungen: Halle (Saale). Literaturempfehlungen:Weber, L., Gruhlich, J., Langer, A., & Mahs, C. (Hg.). (2025). Geschlecht und Gerechtigkeit. Aktuelle Perspektiven auf die Entstehung, Reproduktion und Transformation geschlechtlicher Ungleichheiten in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Springer VS.Franzke, A., & Springsgut, A. (Hg.). (2024). Gleichstellung im Wandel. Neue Herausforderungen und Wege der Karriereentwicklung von Frauen in der Wissenschaft. Ulrike Helmer Verlag.O'Connor, P., & White, K. (Hg.). (2021). Gender, Power and Higher Education in a Globalised World. 1st ed. 2021. Springer International Publishing; Imprint Palgrave Macmillan. Praktische Theologie Universität Bonn: https://www.etf.uni-bonn.de/de/fakultaet/praktische-theologie-religionspaedagogik/praktische-theologieInstagram: @pt_unibonn Gleichstellung der Universität Bonn: https://www.gleichstellung.uni-bonn.de/de Evangelische Hochschule Hessen: https://www.eh-hessen.deInstagram: @eh_hessen Transformationsstudien: https://transformationsstudien.deInstagram: @transformationsstudien
Die Bibel wirkt oft verwirrend und fremd. Doch sie wird verständlich, wenn man sie nicht nur als Buch liest, sondern durch Jesus betrachtet. Nicht einzelne Verse sind der Schlüssel – sondern die große Geschichte dahinter.► Du findest gut, was ich mache? Ich freue ich mich über eine Spende für unsere Arbeit: Direktüberweisung:Empfänger: Dr. Johannes Hartl Ministries gGmbH IBAN: DE51 7205 0000 0251 9859 66oder Paypal:https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=ZBB7ZTUCYU3TJ► Lust auf noch mehr Vorträge?Werde Kanalmitglied und erhalte exklusiven Zugang zu all meinen Vorträgen:https://www.youtube.com/channel/UCKPhykk4ZWOcGYNllITceaQ/join► Soziale MedienWhatsApp: https://whatsapp.com/channel/0029VaRSYLLFcovxp5g1uK1vInstagram: https://www.instagram.com/drjohanneshartl/Facebook: https://www.facebook.com/drjohanneshartl/Twitter: https://twitter.com/DrJohannesHartl► Melde Dich zu meinem Newsletter an und erhalte wöchentlich Tipps für Dein geistliches Leben: https://johanneshartl.org/newsletter/► Publikationen und aktuelle Termine findest Du auf meiner Homepage: https://johanneshartl.org/
Alle sprechen über "die" Zukunft. Aber was, wenn es in Wirklichkeit Zukünfte sind? Und bereiten wir uns genügend auf diese vor?In dieser Episode spricht Sabine Gromer mit Marcel Aberle – Futurist, Autor, Keynote Speaker, ehemaliger Geschäftsführer des Zukunftsinstituts Österreich und einer der Vordenker im DACH-Raum rund um Trends, Innovation und strategische Vorausschau.Es geht im Gespräch darum, warum wir als Gesellschaft – und als Führungskräfte – so oft lieber bei schlechten Gewissheiten bleiben, als uns auf Unsicherheiten einzulassen.Darum, was es bedeuten würde, tatsächlich zukunftsfähig zu denken, warum Europa technologisch wissentlich hinterherhinkt und warum Strategic Foresight eine echte Führungsaufgabe ist, jenseits von "ein bisschen Trendforschung".Wo braucht es Investitionen, wer ist derzeit eine Fehlbesetzung, was können wir vom Sport für Führung lernen und wie sehen Prozesse in wirklich zukunftsfitten Unternehmen aus? All das und noch mehr erwartet dich in dieser Folge.Unser Gast:Erfahre mehr über Marcel AberleShownotes:Marcels Buch "Zurück zur Zukunft" und weitere Publikationen
Neben dem Zappel-Philipp und dem Suppen-Kasper ist der Hanns Guck-in-die-Luft eine der einprägsamsten Figuren aus dem «Struwwelpeter»: In knappen Strichen und Versen porträtiert Heinrich Hoffmann den Tagträumer Hanns, der vor lauter «in die Luft gucken» ins Wasser fällt. Die damit verbundene pädagogische Botschaft ist klar: Kind, bleib bei der Sache, Tagträume bekommen einem nicht. 150 Jahre später ändert sich das radikal: Der amerikanische Neurowissenschaftler Marcus Raichle entdeckt ein Netzwerk im Gehirn, das dann am aktivsten ist, wenn wir nichts Konkretes tun: Tagträumen, Herumschweifen, in die Luft gucken. Wenig später gelang es den beiden Kognitionspsychologen Jonathan Smallwood und Jonathan W. Schooler nachzuweisen, dass dieses Netzwerk keineswegs seine Energie mit unnützem Träumen verplempert: Es ist zuständig für die kreative Inkubation. Sie konnten zeigen, dass eine Pause, in der der Verstand abschweifen darf, die Lösung eines kreativen Problems erleichtert. Robert Walser wusste das schon lange: «Auf einem schönen und weitschweifigen Spaziergang fallen mir tausend brauchbare nützliche Gedanken ein», schrieb er 1917 in seiner Erzählung «Der Spaziergang». Kein Wunder kam er zum Schluss: «Spazieren muß ich unbedingt.» Doch der wandernde Geist von Hanns Guck-in-die-Luft ist unter Druck: Die stetig plappernde KI verhindert produktive Leere. Wer auf Ideen angewiesen ist, muss bewusst Raum für kreative Inkubation schaffen. Mit einem kleinen Denkwerkzeug biete ich Ihnen diese Woche genau das: einen wissenschaftlich fundierten «Zahlenspaziergang», der das kreative Gehirn ankurbelt.Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
ⓦ weekly52 Blog Podcast Video & Artworkhttps://weekly52.de/weekly/477ⓦ
Die Ernte 2026 steht vor der Tür – doch die Lage auf den globalen Getreide- und Ölsaatenmärkten sowie am Kassamarkt in Deutschland ist alles andere als ruhig. DLG-Bereichsleiterin Content Stefanie Pionke spricht mit Steffen Bach, Marktanalyst bei Kaack Terminhandel GmbH, über die entscheidenden Einflussfaktoren und Fragen bis zum Anschluss an die Getreideernte 2026 und darüber hinaus. Im Mittelpunkt: Wie wirken sich die geopolitischen Spannungen rund um die Straße von Hormus auf die Düngemittelverfügbarkeit aus – und vor welcher Entscheidung stehen Landwirtinnen und Landwirte gerade bei der dritten Stickstoffgabe? Darüber hinaus: Wohin verschieben sich die globalen Exportmärkte, was sagen USDA und IGC zu Weizen, Mais und Raps – und öffnet sich die Kostenschere zwischen Erzeugerpreisen und Betriebsmitteln weiter? Ein Gespräch über Marktchancen, Risiken und die Frage wie sich Markteilnehmende in einer volatilen Lage geschickt positionieren können. Mehr Informationen zum Thema: Kompakte Informationen zu Markten, Preisen und Agribusiness: Agrarticker: www.agrarticker.de Mehr Informationen über Kaack Terminhandel: Startseite - Kaack Terminhandel GmbH Analyse der DLG Mitteilungen zu klugem Handeln in einem schwierigen Marktumfeld: Perspektiven. So steuern Sie den Betrieb durch den Sturm - DLG Mitteilungen Hier gibt es alle Informationen rund um die DLG-Feldtage 2026: DLG-Feldtage – Das Festival des Pflanzenbaus Hier geht's zum DLG-MediaCenter mit Podcasts aus den Bereichen Agrar & Food, Videos und vielfältigen Publikationen!
Was ist zuerst: die Idee oder der Text? Was für eine Frage, sagen Sie jetzt vielleicht, man kann doch nicht schreiben, bevor man eine Idee hat. Erst kommt das Denken, dann das Schreiben. Mag sein, dass das oft so ist. Ich erlebe es anders. Es kommt immer wieder vor, dass ich einen Gedanken erst beim Schreiben oder vielleicht sogar erst durch das Schreiben entwickle. Wenn ich nach den Ideen für meinen nächsten Kommentar gefragt werde, hab ich auch schon etwas flapsig geantwortet: Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich lese, was ich schreibe? Spannend daran ist: Die Forschung bestätigt das. Schreiben ist kein nachgelagerter Prozess, bei dem nur «ausgedruckt» wird, was im Kopf bereitliegt. Schreiben und Denken sind eng miteinander verbunden. Diese Art des allmählichen Denkens ist allerdings in Gefahr: Die Künstliche Intelligenz bietet uns immer mehr Abkürzungen. «Cognitive Offloading» nennt die Forschung diesen Vorgang. Kurzfristig ist das attraktiv, langfristig hat es zur Folge, dass die eigenen Denkfähigkeiten verkümmern. Dabei wusste schon Heinrich Kleist: «l'idée vient en parlant». Welche Folgen hat das für die Nutzung der KI? Müssen die Programme bald wie Zigarettenpackungen vor den Konsequenzen warnen? Oder kann KI uns auch klug machen, wenn wir sie richtig einsetzen? Um Sie ohne KI zum Denken zu bringen, habe ich Ihnen auch diese Woche ein Denkwerkzeug gebaut, das Sie beim Denken unterstützt: Mein Denk-O-Skop. Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
In dieser Schnipselfolge präsentiere ich euch erneut drei Buchrezensionen, die neue Publikationen zur Kölner Stadtgeschichte präsentieren. Erfahrt mehr über einen historischen Roman über die Entstehung des Schreins der Heiligen Drei Könige, einem großen und berüchtigten Platz in der Kölner Innenstadt mit langer Geschichte und wie Köln im Mittelalter zu seiner Heiligkeit fand. Dabei teile ich persönliche Eindrücke, historische Hintergründe und meine ehrliche Meinung zu den Büchern – immer mit einem Augenzwinkern und dem Wunsch, euch für Kölns Geschichten zu begeistern. Ich freue mich auf euer Feedback bei diesem Format.
Was tut sich bei Mähwerken, Kreiselzettwendern und Schwadern? In der aktuellen Folge spricht Georg Horst Schuchmann, Projektleiter im DLG-Fachzentrum Landwirtschaft und Lebensmittel, mit Grünlandtechnik-Experte Heinz-Günter Gerighausen über aktuelle Entwicklungen und Trends. Dabei wird klar: Innovationen entstehen vor allem durch gezielte Optimierungen – von Stabilität und Bodenschonung über Bodenanpassung bis hin zu besserer Bedien- und Wartungsfreundlichkeit. Gerighausen gibt zudem praxisnahe Einstelltipps: Vor dem Mähen sollten Anfahrsicherungen, Auflagedruck und Klingenhalter geprüft werden; empfohlen wird eine Schnitthöhe von 7 cm bei einem Auflagedruck von 150–180 kg je drei Meter Arbeitsbreite. Den Schwader stellt man auf ebener Fläche mit einer Rechhöhe von 3,5 cm ein, wobei ein leichter negativer Sturz (innen ca. 1,5 cm tiefer als außen) die effektive Rechhöhe konstant hält. Reinhören lohnt sich – für alle, die Grünlandtechnik effizient und zukunftsorientiert einsetzen wollen. Treten Sie mit Georg Schuchmann von der DLG in Kontakt: G.Schuchmann@dlg.org Weiterführende Informationen zum Thema und zu verwandten Themen: Trends in der Futtererntetechnik 1 von Heinz-Günter Gerighausen Trends in der Futtererntetechnik 2 von Heinz-Günter Gerighausen DLG-Merkblatt 495 „Futterhygiene bei der Grünlandnutzung in Futterbaubetrieben“ DLG-Merkblatt 471 “Futterhygiene bei der Gülleausbringung im Grünland: Hinweise zum optimalen Einsatz von Schleppschuh und Injektion“ DLG-Spotlights der Eurotier DLG-Podcast Erfolgreicher Ackerbau - Episode 5: Effiziente Gülleausbringung Hier geht's zum DLG-MediaCenter mit Podcasts aus den Bereichen Agrar & Food, Videos und vielfältigen Publikationen!
Achtung (Werbung in eigener Sache): Jetzt mein neues Buch kaufen (in Co-Produktion mit Prof. Dr. Johanna Bath): "Die perfekte Employee Journey & Experience" (erschienen im Oktober 2025): Springer: https://link.springer.com/book/9783662714195 Amazon: https://bit.ly/44aajaP Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074960417 Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können. Mein Gast: Prof. Dr. Florian Kunze Professor Florian Kunze zählt zu den führenden HR- und Arbeitswelt-Vordenkern in Deutschland und wurde als einer der „40 führenden HR-Köpfe" ausgezeichnet. Er leitet das Future of Work Lab an der Universität Konstanz sowie die renommierte Konstanzer Homeoffice-Studie und beschäftigt sich intensiv mit den Veränderungen der Arbeitswelt – insbesondere mit den Auswirkungen neuer Arbeitsformen auf Führung, Zusammenarbeit, Produktivität und Unternehmenskultur. Seine Forschung wurde in mehr als 80 wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht und mehrfach mit renommierten Preisen ausgezeichnet. Dabei verbindet er wissenschaftliche Exzellenz mit einem klaren Praxisbezug für Unternehmen und Führungskräfte. In seinen Keynotes, Vorträgen und Workshops gelingt es ihm, neueste Forschungserkenntnisse verständlich und praxisnah aufzubereiten und konkrete Impulse für Führungskräfte und Mitarbeitende abzuleiten. Das Thema Prof. Dr. Florian Kunze war wieder mal mein Gast und wir haben in der GainTalents-Podcastfolge 453 über die aktuellen Ergebnisse seiner Konstanzer Homeoffice-Studie gesprochen. Herzlichen Dank an Florian für die vielen spannenden und brandneuen Erkenntnisse zum Thema. Viel Spaß beim Reinhören! Konstanzer Homeoffice-Studie - aktuelle Ergebnisse: befragt werden jedes Jahr in einer repräsentativen Stichprobe Personen in Deutschland Ein Tag mehr Homeoffice in Deutschland würde nach Hochrechnungen ca. 32 Mio. Liter Benzin einsparen Befragte wünschen sich im Durchschnitt 3 Tage Homeoffice pro Woche, Arbeitgeber bieten 2 Tage pro Woche (Ansatz für Arbeitgeberattraktivität!) Fraunhofer-Homeofficestudie nennt einen Produktivitätskipppunkt bei ca. 60% Homeoffice-Anteil (Produktivität wird bei mehr als 60% Homeoffice schlechter) Führungskräfte haben sich an hybride Arbeitsformen angepasst und beherrschen die Führung in diesem Zusammenhang immer besser Unternehmen, die die Anzahl von Homeofficetagen wieder reduzieren, riskieren signifikante Einbußen in der Arbeitgeberattraktivität und erzielen keine höheren Produktivitäten bei ca. 20% der Mitarbeitenden, die wieder zu einer stärkeren Office-Präsenzpflicht aufgefordert worden sind, ist die Stressbelastung deutlich gestiegen Risiko: mehr Krankheitstage, steigende Fluktuation Anstieg Stress vs. Produktivität muss sehr kritisch bewertet werden #GainTalentsPodcast #Homeoffice #remotework #hybridwork #Arbeitgeberattraktivitaet #Employerbranding #mitarbeiterproduktivitaet Shownotes Links - Prof. Dr. Florian Kunze LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/professorkunze/ Website: https://www.professorkunze.de/ Buch: https://www.professorkunze.de/homeoffice-buch/ Fraunhofer-Homeoffice-Studie: https://www.iao.fraunhofer.de/de/presseservice/aktuelles/homeoffice-steigert-produktivitaet-aber-nur-bis-zu-einem-kipppunkt.html Links Hans-Heinz Wisotzky: Website: https://www.gaintalents.com/podcast und https://www.gaintalents.com/blog Podcast: https://www.gaintalents.com/podcast Bücher: Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience https://link.springer.com/book/9783662714195 Erste Buch: Die perfekte Candidate Journey und Experience https://www.gaintalents.com/buch-die-perfekte-candidate-journey-und-experience LinkedIn https://www.linkedin.com/in/hansheinzwisotzky/ LinkedIn https://www.linkedin.com/company/gaintalents XING https://www.xing.com/profile/HansHeinz_Wisotzky/cv Facebook https://www.facebook.com/GainTalents Instagram https://www.instagram.com/gain.talents/
Karl-May-Kongress 2022 - Teil 4Vortrag Thomas Braatz: Der Münchmeyer-Verlag: Verleger, Nachfolger, die Autoren Karl May und Robert Kraft(Hördauer 60 Minuten)Diskussion zum Vortrag:(Hördauer 2 Minuten)Ein differenzierter Umgang mit Karl May. Die Karl-May-Gesellschaft tagt in der bayerischen Metropole in Kooperation mit der Bayerischen Amerika-Akademie Seit 1969 steht die Karl-May-Gesellschaft mit ihren Kongressen, Symposien und Publikationen für eine wissenschaftliche Erforschung von Leben und Werk Karl Mays (1842 – 1912). Der sächsische Fantast hat durch seine ›Reiseerzählungen‹ viele Generationen lang die Vorstellung der Deutschen und ihrer Nachbarn von außereuropäischen Kulturen geprägt. Wie wichtig ein differenzierter Umgang mit dem wirkungsmächtigen Autor ist, zeigt die lebhafte gesellschaftliche Debatte, die im August 2022 von der Entscheidung des Ravensburger Verlags ausgelöst wurde, die Begleitprodukte zu dem Kinofilm Der junge Häuptling Winnetou zurückzuziehen. Dabei ging es um die Frage, ob die in Nordamerika spielenden Erzählungen Karl Mays aus heutiger Sicht zu einer Diskriminierung indigener Kulturen und einer Verharmlosung der Verbrechen des Kolonialismus beitragen können. Die Karl-May-Gesellschaft lehnt es ab, historische Dokumente und Kunstwerke aus dem Verkehr zu ziehen oder zu verfälschen, beteiligt sich aber aktiv an der kritischen Aufarbeitung diskriminierender Diskurse. Sie hat sich zu der aktuellen Diskussion u. a. in einem Offenen Brief (Anlage) geäußert, den innerhalb von zwei Wochen rund 14000 Menschen durch ihre Unterschrift unterstützten, und bereitet weitere Aktivitäten zu einer vertieften wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Thematik vor.Dr. Frank Usbeck studierte Amerikanistik, Neue und Neueste Geschichte, Journalistik, und American Indian Studies an der Universität Leipzig und der University of Arizona. 2010 schloss er seine Dissertation über die Entwicklung der deutschen Indianerbegeisterung und deren Missbrauch durch die Nazipropaganda in den deutschen Printmedien zwischen 1925 und 1945 ab. Dem folgte ein Postdoc-Projekt an der TU Dresden über die kulturelle Arbeit amerikanischer Soldatenblogs, die Frank Usbeck aus der Perspektive indianischer Kriegerzeremonien betrachtete.Wem dies gefiel, der kann ja hier mal reinhören.oder hier: Realisiert durch: Uwe Kullnick und Steven Lundström
Hörbahn on Stage: Michael Borgolte erläutert "Die Welten des Mittelalters" – anschließend spricht Uwe Kullnick mit dem Autor über dessen - Globalgeschichte der mittelalterlichen Welt -Lesung Michael Borgolte (Hördauer ca. 25 min)Gespräch zwischen Michael Borgolte und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 55 min)Moderation Uwe KullnickDie globalisierte Welt der Gegenwart mit ihren Orientierungskrisen erfordert eine Neubestimmung auch des Mittelalters jenseits eurozentrischer Blickverengungen. Michael Borgolte zeigt in seiner magistralen Darstellung, dass Europa zwar stets ein Teil der größten «Welt» von drei Kontinenten – Europa, Asien und Afrika – war, aber sich erst in einem langanhaltenden historischen Prozess aus seiner globalen Randposition befreien und zur eigenständigen Gestaltungsmacht werden konnte. Der bedeutende Mediävist legt damit nichts Geringeres vor als die erste Globalgeschichte der mittelalterlichen Welt.Anders als heute war die mittelalterliche Welt noch nicht global vernetzt. Sie war geprägt von zahlreichen Lebenswelten, die sich inselartig über den Globus verteilten, von Amerika bis China, im Nordmeer und Pazifik, unterschiedlich verdichtet in Europa und Afrika. Doch diese Inseln waren nicht alle isoliert. Es entstanden zahlreiche wirtschaftliche, kulturelle und religiöse Verbindungen von einer Intensität und Weite, die der Antike noch unbekannt waren. Mit stupender Gelehrsamkeit entfaltet Michael Borgolte in seinem Buch ein Panorama dieser Welten des Mittelalters und verknüpft sie zu einer Globalgeschichte, wie sie – auch international – noch nie geschrieben worden ist. Michael Borgolte war Professor (em.) für mittelalterliche Geschichte an der Humboldt-Universität und einer der renommiertesten Mediävisten Deutschlands. Er war seit 1991 Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte des Mittelalters an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist seit 2005 Ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Von 2005–2011 war er Sprecher des Schwerpunktprogramms der DFG „Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter“, 2011 wurde er mit dem Advanced Grant des European Research Council 2011 für das Projekt: „FOUNDMED. Foundations in medieval societies. Cross-cultural comparisons“ ausgezeichnet (Laufzeit 2012–2017). Seine bislang letzten Bücher veröffentlichte er unter den Titeln: „Stiftung und Memoria“ (2012), „Mittelalter in der größeren Welt. Essays zur Geschichtsschreibung und Beiträge zur Forschung“ (2014) und „Weltgeschichte als Stiftungsgeschichte.Von 3000 v. u. Z. bis 1500 u. Z.“ (2017, engl. Übers. 2019). Seit 2016 ist er Senior Researcher und seit 2017 Gründungsdirektor des Berliner Instituts für Islamische Theologie der Humboldt-Universität. Zu seinen zahlreichen Publikationen gehören u.a. "Christen, Juden, Muselmanen. Die Erben der Antike und der Aufstieg des Abendlandes" (2006) sowie zuletzt "Weltgeschichte als Stiftungsgeschichte" (2017). Termine Hörbahn on Stage in Schwabing Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht diese SendungRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
In meinem persönlichen Umfeld ist eine Person an Demenz erkrankt. Noch bewältigt sie ihren Alltag erstaunlich gut, aber es kommt immer mal wieder zu rätselhaften Ereignissen. Ein Problem dabei ist, dass die Person kaum mehr zuverlässig Auskunft geben kann. Sie beantwortet Fragen immer prompt und sicher. Manchmal stimmt, was sie sagt, manchmal ist es offensichtlich falsch. Sie selbst ist immer überzeugt davon, die Wahrheit zu sagen. Wir benötigen zuweilen fast schon detektivische Anstrengungen, um herauszufinden, was wahr ist und was falsch. Mich erinnert das an Halluzinationen der Künstlichen Intelligenz: Auch die KI kann uns mit derselben Sicherheit die ganze Wahrheit und völligen Quatsch verkünden. Sie erfindet Gerichtsurteile, Zeitungsartikel, ja ganze Bücher und bleibt manchmal bei ihren Behauptungen, auch wenn man sie darauf hinweist. Was haben Demenz und KI gemeinsam? Wie verlässlich sind unsere Erinnerungen, ja: unsere Wahrnehmungen? Sind wir der KI ähnlicher als uns lieb ist? Einen wichtigen Unterschied kennen wir alle: Anders als Menschen, die sich ganz wörtlich einen blutigen Schädel holen, wenn sie die Welt falsch einschätzen, haben die Halluzinationen keine Konsequenzen für die KI. Eine wichtige Anregung habe ich in «Homo Faber» von Max Frisch gefunden. Damit Sie ganz konkret davon profitieren können, habe ich Ihnen auch diese Woche ein Denkwerkzeug gebaut: den Faber-Test, der Ihnen hilft, sich Ihrer Körperlichkeit bewusst zu werden.Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
Die Lebensmittelindustrie steht am Beginn einer neuen Sicherheitsära: Mit der NIS2‑Richtlinie und dem KRITIS‑Dachgesetz kommen umfassende Pflichten auf Hersteller, Verarbeiter und Händler zu – digital wie physisch. Warum gelten Lebensmittel plötzlich als hochkritische Infrastruktur? Welche neuen Regeln treffen wen? In dieser Deep‑Dive‑Episode beleuchten wir, was NIS2 und das KRITIS‑Dachgesetz für Cybersecurity, Produktion, Lieferketten und Krisenresilienz in der Ernährung bedeutet. Wir sprechen über Meldepflichten, Angriffserkennung, physischen Schutz und die verwundbare Supply Chain der Lebensmittelbranche. Kompakt, verständlich, praxisnah: Alles, was die Ernährungsindustrie jetzt wirklich wissen muss. Mehr Informationen: Alex Fischer - InfoSec Consulting Kontakt: alex@fischer-infosec.de KRITIS-Dachgesetz 2026 – Überblick und Pflichten für Betreiber kritischer Infrastrukturen — kritis-info.de BSI – Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI - NIS-2-Betroffenheitsprüfung Hier geht's zum DLG-MediaCenter mit Podcasts aus den Bereichen Agrar & Food, Videos und vielfältigen Publikationen!
Die KI schreibt besser, schneller und schöner als die meisten Menschen. Aber nur wir Menschen stecken in einem Körper, erleben die Welt mit allen Sinnen und können aus dieser erlebten Perspektive subjektiv schreiben. Deshalb habe ich Sie letzte Woche dazu aufgerufen, mehr Ich zu wagen beim Schreiben. Das heisst: auch in Sachtexten subjektiv zu schreiben. Schreiben aus der Ich-Perspektive ist unsere Chance. Und dann habe ich Claude aufgerufen, den KI-Dienst von Anthropic. «Schönen Freitag, Matthias», ruft mir Claude entgegen, «Wie kann ich dir heute helfen?» Die KI spricht von sich selbst als «ich». Das macht nicht nur Claude, das machen auch andere KI-Dienste. «Wie kann ich dir heute helfen?», fragt die KI. Und wenn ich darauf antworte, dann spreche ich Claude mit «du» an, obwohl ich genau weiss, dass da niemand ist. Die KI hat kein Subjekt, kein Ich, kein Wesen, das von sich als Ich sprechen könnte. Zwischen meinem Ich, das hier zu Ihnen spricht, und dem Ich der KI, das es nicht gibt, öffnet sich ein riesiges Spektrum von Ichs, denen wir beim Lesen begegnen. Das kann so simpel sein wie ein Notizzettel meiner Frau, auf dem steht: «Ich bin im Garten.» Und es kann so komplex sein wie die dreieinhalbtausend Seiten lange Suche von Karl Ove Knausgård nach seinem Ich. Es lohnt sich, darüber nachzudenken, was wir lesen, wenn wir «ich» lesen. Um Ihnen für dieses Nachdenken etwas Konkretes in die Hand zu geben, habe ich Ihnen auch diese Woche ein Denkwerkzeug gebaut: einen Ich-Kompass.Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
Die Dammkultur rückt als innovatives Anbausystem zunehmend in den Fokus des Pflanzenbaus. In der zweiten Spezialfolge des DLG-Podcasts zu den DLG-Feldtagen 2026 steht die Frage im Mittelpunkt, warum dieses Verfahren gerade jetzt neue Relevanz gewinnt – und welche Perspektiven es weit über den Ökolandbau hinaus bietet. Die DLG-Hosts Dr. Achim Schaffner und Stefanie Pionke sprechen mit Landwirt Rico Platzdasch (Bioland-Betrieb Eckhardt & Platzdasch GbR, Quellwiesenhof) und Technikexperten Tobias Linsel (Sinus Werke) über Grundlagen, Praxiserfahrungen und technische Voraussetzungen der Dammkultur. Dabei wird deutlich: Nicht nur Kartoffeln und Spargel, sondern auch Getreide und Leguminosen können von der Anbaumethode profitieren. Die Podcast-Folge ordnet die Dammkultur als zukunftsfähiges System ein, das Antworten auf Klimawandel, Bodendegradation und Extremwetter geben kann – im ökologischen ebenso wie im konventionellen Pflanzenbau. Passend zum Leitthema der DLG-Feldtage 2026 „Pflanzenbau out of the Box“ zeigt sie auf, welches Potenzial in neuen Anbaustrategien steckt. Ergänzt wird die Folge durch einen Ausblick auf das Spotlight FarmRobotics auf den DLG-Feldtagen. Mehr Informationen zum Thema: Die Plattform FarmRobotix auf den DLG-Feldtagen: Mehr Informationen zum Fachprogramm auf den DLG-Feldtagen Das Spotlight Ökolandbau auf den DLG-Feldtagen Über den Quellwiesenhof Hier Ticket zu den DLG-Feldtagen sichern Hier geht's zum DLG-MediaCenter mit Podcasts aus den Bereichen Agrar & Food, Videos und vielfältigen Publikationen!
In dieser Episode geht es um die Festrede von Hans-Michael Koetzle, die er am 22. November 2025 vor der Preisverleihung in Regensburg gehalten hat. Anlass war, der Deutsche Fotobuchpreis feierte sein 50-jähriges Bestehen. Ein halbes Jahrhundert, in dem sich die Art, wie wir Bilder produzieren und betrachten in zehntausenden von Fotobüchern manifestiert hat. Ein halbes Jahrhundert in dem sich die Fotografie gewandelt hat. Unter dem Titel »Zufluchtsorte im Datenmeer« wirft der Münchner Fotohistoriker und Kurator einen fundierten Blick auf die Geschichte dieser Auszeichnung. Von den Anfängen als »Kodak Fotobuchpreis« in den 1970er Jahren bis hin zum heutigen Standort in Regensburg. Koetzle setzt sich in seinen Bemerkungen kritisch mit der zunehmenden Digitalisierung auseinander und stellt die Frage: Welchen Stellenwert hat das Gedruckte heute noch? Er zeichnet das Fotobuch dabei als einen analogen Ankerpunkt, der ganz ohne Strom, WLAN oder Updates auskommt. Wir schauen uns heute an, warum das Fotobuch trotz – oder gerade wegen – der digitalen Flut als »genialer Wissensspeicher« überlebt hat und warum es heute wichtiger ist denn je, handwerkliche Exzellenz auszuzeichnen. Kleine Anekdote: Laut eigenen Angaben besitzt Hans-Michael Koetzle etwa 15.000 Fotobücher. Der Großteil ist in seiner Wohnung in München. Nicht nur das ist ein Grund dafür, dass er immer wieder Teil der Fotobuchpreis-Jury ist. Hans-Michael Koetzle ist der »Grandseigneur of Photobooks«. Bereits seit den 1990er Jahren ist er immer wieder in der Fotobuchjury. 2022 wurde er von der Deutschen Gesellschaft für Photographie mit ihrer höchsten Auszeichnung, dem Kulturpreis, ausgezeichnet. Er wurde 1953 in Ulm geboren und studierte Germanistik sowie Geschichte in München. Er arbeitete als Journalist und war Chefredakteur der Zeitschrift Leica World. Er ist Autor zahlreicher Publikationen und Essays über Fotografie. Foto: Susanne Suttner/Festival Fotografischer Bilder e.V. https://www.youtube.com/@festivalfotografischerbilder Links https://www.kehrerverlag.com/de/hans-michael-koetzle-reden-wir-ueber-fotografie https://deutscherfotobuchpreis.de/portfolio/hans-michael-koetzle-jury/ https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Michael_Koetzle - - - Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: privat - - - Link zu unserem Newsletter: https://deutscherfotobuchpreis.de/newsletter/ - - - Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020-2026. Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften an der Universität Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er ist freier Künstler, Autor und Dozent. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a.: Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. 2016 wurde er in die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) berufen. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Kurator vom INTERNATIONALEN FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner gründete. Im ersten Lockdown im Juni 2020 begann er mit dem Podcast und seit 2022 ist er Organisationsleiter vom Deutschen Fotobuchpreis, der ins INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg integriert wurde. Er lebt und arbeitet in Essen (Ruhrgebiet). https://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ https://festival-fotografischer-bilder.de/ https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/ https://deutscherfotobuchpreis.de/ https://www.instagram.com/deutscher_fotobuchpreis/ https://andyscholz.com/ https://www.instagram.com/scholzandy/
Claude, ChatGPT, Gemini – sie alle schreiben viel, viel schneller als jeder Mensch. Sie beherrschen jede erdenkliche Sprache, jede Textsorte und natürlich jedes Thema. Sie erklären jeden Datenhaufen und komprimieren jedes Dokumentenkonvolut in eine lesbare Form. Noch sind die Texte oft erkennbar KI generiert. Staccato-Stil, Gedankenstriche statt Doppelpunkte oder Komma und diese seltsam fluffig-geföhnten Inhalte. Doch die KI wird sehr schnell besser. Es stellt sich deshalb die Frage, warum Menschen künftig noch schreiben sollen. Wozu sollen wir uns noch mit Tastatur und Rotstift abmühen? Was bringt es noch, wenn ich Ihnen eine Idee erkläre, wo Sie sich doch eine KI aufrufen können, die das individueller macht? Warum sollen Menschen künftig noch schreiben? Das ist eine Frage, die nicht nur mich umtreibt. Ich diskutiere regelmässig mit Journalistinnen und Journalisten darüber, mit Autoren und Wissenschaftlern. Siri Hustvedt hat mich auf die Antwort gebracht: Schreiben muss wieder subjektiv werden. Ich sage Ihnen deshalb, warum das Schreiben aus der Ich-Perspektive unsere Chance, ja: unsere Aufgabe ist. Auch diese Woche habe ich Ihnen dafür ein kleines Denkwerkzeug gebaut, ein Schreibimpuls für das Schreiben aus der Ich-Perspektive.Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
Simone Poppe wurde auf der DLG‑Wintertagung 2026 im Februar in Hannover als Vizepräsidentin in den DLG‑Vorstand gewählt. Die ausgewiesene Expertin für innovative Lebensmittel, Produktionsverfahren und Wertschöpfungsketten blickte auf eine langjährige Karriere in der Molkerei‑ und Fleischwirtschaft zurück, bevor sie ihr eigenes Unternehmen newfood Consulting gründete. Mit Stefanie Pionke (DLG‑Bereichsleiterin Content) spricht Simone Poppe über ihre beruflichen Stationen beim Molkereikonzern DMK und der PHW Gruppe sowie über ihr Engagement in der Start‑up‑Szene. Aus eigener Anschauung zeichnet die DLG‑Vorständin nach, wie sich das Marktsegment der alternativen Proteine vom zarten Pflänzchen über eine Hypephase hinweg weiterentwickelt und verstetigt hat. Zudem erläutert sie ihre Vision eines integrierten und resilienten Wertschöpfungskreislaufs Agrar & Ernährung, der bewährte Traditionen aufgreift und zukunftsfest weiterentwickelt. Mehr Informationen zum Thema: Simone Poppe im DLG-Interview Simone Poppe und Prof. Tilo:Hühn über alternative Proteine und Perspektiven für die Landwirtschaft Mehr Informationen über newfood Consulting Innovative Projekte kennenlernen im Pioneer Netzwerk Alternative Proteine in der Humanernährung Hier geht's zum DLG-MediaCenter mit Podcasts aus den Bereichen Agrar & Food, Videos und vielfältigen Publikationen!
Hier findest ihr Talha's Instagram:https://www.instagram.com/talhataskinsoyxUnd sein Instagram für seine Beratung:https://www.instagram.com/talhasimpuls Hier kannst du uns unterstützen: Youtube Kanalmitgliedschaft: https://www.youtube.com/channel/UC_4JTdsSSXYgTNrkZgi11Uw/join Patreon: https://shurazeit.de/support Vaseelah Arabischkurs: https://www.vaseelah.de Publikationen von Vaseelah: https://www.vaseelah.de/publikationen Sinan Shop: https://musiparis.de
Im Jahr 2021 erklärte das Bundesverfassungsgericht in einem historischen Beschluss das Klimaschutzgesetz für teilweise verfassungswidrig. Die Entscheidung machte weltweit Schlagzeilen und etablierte einen neuen Gedanken: Klimaschutz ist kein abstraktes politisches Ziel, sondern dient auch dem Schutz der durch das Grundgesetz geschützten Freiheitsrechte der Menschen und Bürger. Der Klima-Beschluss und seine Begründung Doch was genau hat das BVerfG entschieden, und welche Auswirkungen hatte der Beschluss am Ende? Darüber sprechen wir mit Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt, dessen Ansichten in seiner Habilitationsschrift die Entscheidung des BVerfG maßgeblich prägten. Mit Prof. Ekardt sprechen wir u.a. darüber, wie die Verfassungsbeschwerde zustande kam und welche Rolle der im Grundgesetz verankerte Schutz natürlicher Lebensgrundlagen gem. Art. 20a GG spielte (Spoiler: erstaunlich wenig). Doppelte Freiheitsgefährdung durch die Klimarkrise Entscheidend war vielmehr ein Gedanke, den Prof. Ekardt maßgeblich entwickelt hat, die sogenannte doppelte Freiheitsgefährdung. Die Idee dahinter ist, dass unsere Freiheitsrechte, also das Recht, selbstbestimmt zu leben, durch den menschengemachte Klimakatastrophe gleich auf zwei Wegen bedroht werden. Erstens direkt, weil die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen unsere Entfaltungsmöglichkeiten einschränkt. Und zweitens indirekt, weil ein zu langes Abwarten dazu führt, dass der Staat irgendwann drastische Maßnahmen ergreifen muss – mit dem Risiko, dass dabei autoritäre Strukturen entstehen. Unser Gast: Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt, LL.M., M.A. ist apl. Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Universität Rostock sowie Gründer und Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik in Leipzig und Berlin. Seit 2013 ist er zudem ehrenamtlicher Landesvorsitzender des BUND Sachsen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Recht, Ethik, Politik und Transformationsbedingungen der Nachhaltigkeit. Er war maßgeblich an der erfolgreichen Klimaklage vor dem BVerfG 2021 beteiligt, in der das Klimaschutzgesetz für teilweise verfassungswidrig erklärt und die 1,5-Grad-Grenze als verfassungsrechtlich bindend eingestuft wurde. 2024 folgte eine weitere Klimaklage sowie, weltweit erstmalig, eine Biodiversitätsklage gegen Bundesregierung und Bundestag. Zu seinen wichtigsten Publikationen zählen „Theorie der Nachhaltigkeit“ (4. Aufl., Nomos), „Sustainability“ (2. Aufl., Springer) und „Postfossile Freiheit: Warum Demokratie, Umweltschutz, Wohlstand und Frieden nur gemeinsam gelingen“ (Bonifatius). Darüber hinaus diskutieren wir, wie sich der Klimawandel als Ursache künftiger Schäden rechtlich nachweisen lässt, welche internationalen Auswirkungen der Klimabeschluss bis hin zu EGMR und IGH entfaltet hat und warum der Klimawandel nicht das einzige Umweltproblem ist, das verfassungsrechtlich eingeklagt wird. Schließlich stellen wir die Frage, ob man direkt gegen die fossile Industrie klagen kann und ob die Natur selbst eigene Rechte haben sollte, die sie vor Gericht geltend machen könnte. Wir bedanken uns herzlich bei Prof. Ekardt für die spannenden Einblicke in die Welt des Klimaschutzrechts und wünschen Euch viel Vergnügen beim Zuhören! Kapitelmarken 00:00:00 – Vorstellung des Themas und unseres Gastes Prof. Felix Ekardt. 00:03:00 – Wie kam der erste Klima-Beschluss des BVerfG zustande und warum ist Klimaschutz eine Voraussetzung der Freiheit? 00:15:00 – Welche Verbände und Personen waren an der Verfassungsbeschwerde beteiligt und spielt es eine Rolle, wer klagt? 00:19:30 – Welche Rolle spielte Art. 20a GG und die doppelte Freiheitsgefährdung: Zerstörung physischer Lebensgrundlagen und autoritäre Strukturen durch die Dringlichkeit der Maßnahmen. 00:25:00 – Wie lässt sich nachweisen, dass der Klimawandel für künftige Schäden kausal ist und wie wird die Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet? 00:32:00 – Welche nationalen und internationalen Auswirkungen hatte der Klima-Beschluss des BVerfG – bis hin zu EGMR und IGH? 00:41:00 – Klimawandel ist nicht das einzige Umweltproblem: Verfassungsbeschwerde auf mehr Biodiversität. 00:48:00 – Welches Gewicht kann der Klimaschutz im Klagewege haben, wenn die Politik sich nicht an die Ergebnisse hält? 00:54:00 – Kann man auf Grundlage des Klimaschutzes direkt gegen die fossile Industrie klagen? 00:59:00 – Hat die Natur eigene Rechte, die sie einklagen könnte? Besprochene Urteile: Der Klima-Beschluss des BVerfG (BVerfG, 24.03.2021 – 1 BvR 2656/18, 1 BvR 96/20, 1 BvR 78/20, 1 BvR 288/20, 1 BvR 96/20, 1 BvR 78/20). Biodiversitäts-Verfassungsbeschwerde. LG Erfurt zu „Rechten der Natur“ (8 O 836/22, 17.10.2024). DUH v. Bundesregierung – Klimaschutzprogramm (BVerwG, Urt. v. 29.01.2026, Az. 7 C 6.24). Verein KlimaSeniorinnen Schweiz v. Schweiz (EGMR, 09.04.2024 – 53600/20). Der Beitrag Klima- und Umweltklagen – Rechtsbelehrung 146 erschien zuerst auf Rechtsbelehrung.
In dieser Folge von „Zukunft gestalten“ geht es um ein Thema, das viele bewegt – und gerade wieder besonders im Fokus steht: die Gleichstellung von Frauen. Rund um den Weltfrauentag wird viel über Fortschritte gesprochen. Gleichzeitig ist weltweit immer häufiger von einem Rückschritt die Rede. Wie steht es also um die Chancengleichheit – insbesondere auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland? Wir sprechen über zentrale Fragen: Warum kommen Frauen noch immer seltener in Führungspositionen? Welche Rolle spielt das Ehegattensplitting? Was steckt hinter dem Gender Pay Gap – und warum ist er trotz Verbesserungen noch nicht überwunden? Wie gerecht ist die Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit heute wirklich? Und was raten wir Frauen, damit die gesellschaftliche Entwicklung vorangeht? Malva Sucker und Jochen Arntz diskutieren mit Dr. Wiebke Ankersen (AllBright Stiftung) und Michaela Hermann (Bertelsmann Stiftung). Gemeinsam ordnen sie aktuelle Entwicklungen ein, identifizieren politische Hebel und zeigen, welche strukturellen Veränderungen nötig sind – und wo Deutschland im internationalen Vergleich steht. Kapitelübersicht: 00:00 Willkommen im Podcast – Worum geht's heute? 02:51 Aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen 06:02 Gleichstellung in Unternehmen 11:51 Welche Lösungen können wir uns abschauen? 14:55 Politische Perspektiven und Zukunftsaussichten 24:54 Gleichstellung und wirtschaftliche Indizes 30:43 Ein Blick in die Zukunft 33:42 Aussicht und Verabschiedung Weiterführende Links: Onlinemeldungen: Nach Kinderphase: Ehegattensplitting bremst Beschäftigung von Frauen aus https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2026/maerz/nach-kinderphase-ehegattensplitting-bremst-beschaeftigung-von-frauen-aus Frauen und Männer wollen die bezahlte Elternzeit gleichmäßig aufteilen – tun es aber nicht https://www.bertelsmann-stiftung.de/en/themen/aktuelle-meldungen/2025/maerz/frauen-und-maenner-wollen-die-bezahlte-elternzeit-gleichmaessig-aufteilen-tun-es-aber-nicht Publikationen Erwerbsbeteiligung von Frauen ab 45 https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/erwerbsbeteiligung-von-frauen-ab-45 Gleichstellung am Arbeitsmarkt? https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/gleichstellung-am-arbeitsmarkt Spannungsfeld Vereinbarkeit: Arbeitsaufteilung, Geschlechterrollen und Aushandlungen im Paarkontext https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/spannungsfeld-vereinbarkeit-arbeitsaufteilung-geschlechterrollen-und-aushandlungen-im-paarkontext Frühere Publikationen https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/beschaeftigung-im-wandel/publikationen Projekt Beschäftigung im Wandel: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/beschaeftigung-im-wandel AllBright Stiftung: https://www.allbright-stiftung.de/ Podcasts der Bertelsmann Stiftung https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/presse/podcasts-der-bertelsmann-stiftung Schreibt uns an podcast@bertelsmann-stiftung.de oder auf https://www.instagram.com/bertelsmannstiftung/ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
In vielen Dörfern haben die alteingesessenen Familien einen Zunamen. Damit lassen sich die Familienmitglieder eindeutig zuordnen. Wie sind diese Namen entstanden? Welche Aufgaben haben sie? Antworten an den Beispielen Nunningen SO und Villmergen AG. Traditionell lebten in den Dörfern der Deutschschweiz jeweils einige wenige alteingesessene Familien. Da ausserdem die Kinder aus Traditionsgründen sehr oft nach dem Vater oder der Mutter benannt wurden und der Vornamenbestand insgesamt überschaubar war, hiessen viele Menschen genau gleich. Deshalb bekamen die Familien und ihre Mitglieder eindeutige Zunamen. «Dr Grüngefranz» ist der Franz vom Hof Grünge, «s Lunzifranze» ist die Sippe von Franz, dem Sohn von Leontius respektive Lunzi. Heute sind diese dörflichen Namen-Netzwerke, mit deren Hilfe man jeden Einheimischen «häi tue» konnte, am Verschwinden. Die Dörfer sind durch Zuwanderung unübersichtlicher geworden. Der Fundus der Vornamen ist so gross geworden, dass es kaum noch Gleichnamigkeit gibt. Die Familien-Zunamen sind eine Art immaterielles Kulturgut. Solange die Erinnerung daran noch lebendig ist, entstehen deshalb immer häufiger Sammlungen und Publikationen dazu, meist auf Basis von Laien- und Freiwilligenarbeit. Zwei solche Bücher und ihre Macher werden in der Schnabelweid vorgestellt: «Nunniger Dorfnämme» von Albert Pflugi und Liliane Müller-Hänggi und «Villmerger Zunamen. Eine Spurensuche» von Otto Walti. Wiederholung der Sendung vom 26.05.2016 Familienname Dubach Dubach ist ein Wohnstättename zu einem Gewässer- oder Flurnamen Dubach, Tubach, Dübach usw. Der Name ist an mehreren Orten im Kanton Bern und Luzern sowie in Tecknau BL altverbürgert. Buchtipp * Villmerger Zunamen. Eine Spurensuche von Otto Walti. Sprüngli Druck AG, Villmergen, 2011 * Albert Pflugi und Liliane Müller-Hänggi: Nunniger Dorfnämme. Eigenverlag Verein Dorfmuseum Nunningen 2016
Die Fusion von Militär und Zivilem (junmin ronghe), Englisch Military Civil Fusion, ist eine zentrale Strategie der Kommunistischen Partei Chinas. Die Führung unter Staats- und Parteichef Xi Jinping fördert gezielt die Integration von Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen mit Chinas Militär. Das Ziel: Chinas Volksbefreiungsarmee, die PLA, schlagkräftiger zu machen. China ist gleichzeitig ein wichtiger wissenschaftlicher Partner für Deutschland und die EU. Können in ziviler Zusammenarbeit gewonnene Forschungsergebnisse womöglich in China für militärische Zwecke genutzt werden? Wie lassen sich hier die Risiken definieren und reduzieren?Sarah Kirchberger, Direktorin des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISPK), und Antonia Hmaidi, Senior Analyst im MERICS-Forschungsteam für Wissenschaft, sprechen dazu mit Claudia Wessling, Leiterin Kommunikation und Publikationen am Mercator Institute for China Studies.Gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) werden MERICS und das ISPK in den kommenden 2,5 Jahren im Projekt „Nutzung ziviler Forschung für Chinas Militär: Auswirkungen auf Europa“ – Teil der Förderlinie “Moderne Chinastudien II” – zusammen das Thema weiter auslooten.
256 | Andre Alpar ist die deutsche SEO-Legende und Rocket Internet Veteran.Partner dieser Folge:HOLVIFinanzen für kleine Unternehmen: Von Chaos zu Klarheit mit HOLVI - Das kostenlos Holvi Flex Konto ist perfekt für Solopreneure, Freelancer und Unternehmen, die wachsen wollen. www.holvi.comClockodoDas Time-Tracking-Tool unserer Wahl. https://www.clockodo.com/optimisten Gutschein-Code: optimisten25 für 25% Rabatt.Mach das 1-minütige Quiz und finde eine Geschäftsidee, die zu dir passt: digitaleoptimisten.de/quiz.Learnings**Generative Engines unterscheiden**Im Gespräch wird zwischen dem reinen LLM, einem Chatbot und Overviews unterschieden; diese drei Typen arbeiten unterschiedlich und nutzen unterschiedliche Informationsquellen. Endnutzer erleben dadurch verschiedene Erfahrungen beim Suchen und Antworten. Wer Strategien für AI-gestützte Sichtbarkeit plant, sollte diese Unterschiede kennen, um passende Tools und Vorgehen auszuwählen.**Das Playbook Geo**Im Gespräch wird ein Framework aus Strategie, Technik, Content und Offpage vorgestellt, um in ChatGPT und Co. sichtbar zu werden. Zuerst Strategie klären, dann Technik sicherstellen, Content vorbereiten, Offpage-Signale aufbauen. **Offpage ist entscheidender Hebel**Offpage-Erwähnungen in reputationsstarken Publikationen bleiben relevant. Das Matcha-Tea-Experiment demonstriert, dass Offsite-Aktionen die AI-Sichtbarkeit beeinflussen können. Für Marken bedeutet das: Reputation und Nennung außerhalb der eigenen Seite weiter strategisch pflegen.**AI-Traffic konvertiert besser**AI-Traffic konvertiert 4x besser als organischer Google-Traffic. Gleichzeitig nutzt AI-Systeme den Funnel differenziert (stärkere Nähe zu Entscheidungen). Unternehmen sollten daher AI-Traffic gezielt nutzen, aber Langzeitwirkungen und Abhängigkeiten bedenki; die Qualität der Interaktion ist wichtiger als reiner Traffic.KeywordsGenerative Engine OptimizationAI-gestützte SucheLLM-basierte SucheOffpage-OptimierungContent-Strategie AIwie funktioniert Generative Engine OptimizationUnterschiede zwischen LLM-basierter Suche und konventioneller SucheAuswirkungen von AI Overviews auf CTRJevens Paradox ErklärungMatcha Theos Experiment AI-SEOKnowledge Graph von GoogleMarkennennung als Offsite-Signal in AI-SystemenVertrauen in AI-AntwortenOffpage Signale in AI-Umgebungen
Die Historikerin, Pfarrfrau und Mutter Christine Christ trifft bei Michèle Schönbächler auf den Musiker Balthasar Streiff Christine Christ, Historikerin, Pfarrfrau, Mutter Christine Christ von Wedel wuchs in Reinbek bei Hamburg auf – in der Atmosphäre der deutschen Nachkriegszeit und geprägt von den Werten einer preussischen Adelsfamilie. Gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester und zwei älteren Brüdern erlebte sie eine behütete Kindheit. Früh zog es sie in die Welt des Wissens und der Musik: Als junge Frau ging sie nach Basel, studierte Geschichte, Philosophie und Kirchengeschichte und bildete gleichzeitig ihre Stimme zur Sopranistin aus. Mit dem reformierten Pfarrer Hieronymus Christ ist sie seit vielen Jahren verheiratet, gemeinsam haben sie vier Söhne. Jahrzehntelang prägte sie das Leben im Kanton Thurgau – als Pfarrfrau, in Konzerten, in kirchlichen Institutionen und als engagierte Stimme für historische und theologische Themen. Wissenschaftlich folgt sie ihrer Leidenschaft für „historische Rätsel“, wie sie es selbst nennt. Besonders intensiv hat sie sich mit dem Humanisten Erasmus von Rotterdam auseinandergesetzt und mehrere Publikationen über ihn veröffentlicht. Aktuell arbeitet sie an einem Buch über Sebastian Castellio, einen frühen Verfechter religiöser Toleranz – ein Thema, das eng mit ihren Forschungsschwerpunkten verbunden ist. Für ihre Arbeit in der Reformations- und Humanismusforschung erhielt sie 2015 den Wissenschaftspreis der Stadt Basel. Und bis heute verbringt Christine Christ von Wedel fast täglich mehrere Stunden in der Bibliothek – besonders in der Handschriftenabteilung. Dort liest und übersetzt sie lateinische Texte, getrieben von einem Wissensdurst, der bis heute ungebrochen ist. _________________________ Balthasar Streiff, Musiker «Marta», «Charlie», «Adonis», «Shen». Seine Instrumente tragen Namen und haben alle eine eigene Geschichte. Schwungvoll gebogen sind sie, die Kuh-, Schaf-, Geissenhörner, die Balthasar Streiff zum Klingen bringt. Der gebürtige Zürcher hat sich auf das Spielen von Hörnern und Zinken spezialisiert. Neben den tierischen Hörnern beschäftigt er sich auch mit dem traditionellen Schweizer Alphorn. Er gilt dabei heute als einer der wichtigsten Erneuerer des Alphorns. Mit seinem künstlerischen Forschergeist verbindet er Tradition und Avantgarde und erschafft einen unverwechselbaren, zeitgenössischen Klangkosmos. Der ausgebildete Lehrer studierte nach seiner Erstausbildung an der Kunstgewerbeschule in Basel und besuchte dabei die Bildhauerfachklasse, gleichzeitig besuchte er Kurse an der Jazzhochschule in Luzern. Selbst beschreibt er sich als «professioneller Dilettant», der auch mal etwas liegenlässt, weil daraus – wie bei einem Kompost – Neues entstehen könne. Gleichzeitig tüftelt er in seiner Werkstatt in einem Wohnhaus in Basel an neuen Klängen, aus Hörnern, Muscheln und Algenblättern. Kurz vor der Sendung «Persönlich» reiste Balthasar Streiff durch Finnland und konzertierte gemeinsam mit dem Hornroh Modern Alphorn Quintett und dem Finnischen Radio Symphonie Orchestra. ___________________________ Moderation: Michèle Schönbächler ___________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Die Entscheidung füreinander hatte beim Ehepaar Fasan immer höchste Priorität. Sie führten eine märchenhafte Ehe, wollten nicht ohneeinander sein. So trafen sie schon früh eine Übereinkunft: Würde der eine gehen, würde der andere folgen. Dann gab es eine unheilvolle Diagnose. Und die große Frage: Wie weit darf Liebe gehen? Content Note: Achtung, wir sprechen in dieser Folge explizit über Suizid und Sterbehilfe. Wenn ihr oder eine euch nahestehende Person Selbstmordgedanken hat, wendet euch bitte an die österreichische Telefonseelsorge unter der Notrufnummer 142. Weitere Hilfsangebote verlinken wir in den Shownotes. Dort haben wir auch die addendum-Doku, Publikationen und das Interview mit der niederländischen Ärztin verlinkt.
Über 70 Prozent der jungen Deutschen informieren sich heute über Social Media zu politischen Themen – auf TikTok, Instagram oder YouTube. Zeitungen und Fernsehnachrichten spielen für sie kaum noch eine Rolle. Was bedeutet das für Parteien, Politiker:innen und letztlich für unsere Demokratie?In dieser Folge sprechen Jochen Arntz und Malva Sucker mit Sibylle Gröbel und Kira Schrödel von der Bertelsmann Stiftung über die neuen Regeln politischer Kommunikation. Es geht um Algorithmen, Authentizität und die Frage, wie man Demokratie „viral“ machen kann – ohne sich zu verkaufen.Kapitelübersicht:00:00 Begrüßung & Einführung01:32 Vorstellung der Gäste02:25 Politik im Feed: Wo sich junge Menschen informieren03:56 Was für Videos junge Menschenwollen04:37 Studie „How to sell democracy online (fast)“07:17 Wem folgen die jungen Leute auf Social Media?09:31 Studie „Digitalisiert, politisiert, polarisiert?“11:30 Wie der Algorithmus funktioniert 15:26 Stimmen von jungen Menschen zu Politik und Social Media16:52 Tipps für junge Politiker:innen22:13 Zur Rolle von Tech-Konzernen23:41 Social Media als Chance25:05 Was bewegt euch bei dem Thema persönlich? 28:08 Outro & Verabschiedung Weiterführende Links:How to sell democracy online (fast): https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/junge-menschen-und-gesellschaft/projektnachrichten/how-to-sell-democracy-online-fast-1„Digitalisiert, politisiert, polarisiert?“: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/engagement-junger-menschen-fuer-demokratie/projektnachrichten/algorithmen-im-wahlkampfProjekt und Publikationen: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/engagement-junger-menschen-fuer-demokratie/politische-kommunikation-auf-social-mediaPodcasts der Bertelsmann Stiftung: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/presse/podcasts-der-bertelsmann-stiftungSchreibt uns an podcast@bertelsmann-stiftung.de oder auf https://www.instagram.com/bertelsmannstiftung/