Mehrmals täglich Infos zu Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport aus den Kantonen Aargau und Solothurn. Dazu Hintergrundinformationen, Analysen und Einschätzungen.
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Vor dem Amtsgericht Solothurn-Lebern steht seit Montag ein heute 22-jähriger Schweizer. Er hat gestanden, vor 3 Jahren in Bellach eine junge Frau umgebracht zu haben. Zuerst fuhr er sie mit dem Auto an, dann wollte er sie erwürgen, zuletzt überfuhr er sie mehrmals. Weiter in der Sendung: · Ramiswil: Ein junger Töfffahrer kommt von der Passwangstrasse ab und verletzt sich mittelschwer bei der Kollision mit der Leitplanke. · Hanta-Virus: Ein Aargauer wird nach 42 Tagen aus der Quarantäne entlassen. Er gehörte zur Crew des Kreuzfahrtschiffs Hondius. · Wohlen: Nach dem Ja zur Umfahrung Suhr kommt die Forderung zu einer Umfahrung der Freiämter Zentrumsgemeinde.

Ein Mann, der seine kranke Frau pflegt, eine Enkelin, die ihre Grossmutter umsorgt. Wegen eines Gerichtsentscheids haben sie Anspruch auf Lohn. Daraufhin sind einige Firmen entsanden, die auf dieses Geschäftsmodell setzen. Im Aargau soll jetzt eine neue Pflegeverordnung diesen Bereich besser regeln. Weiter in der Sendung: · Mord aus Neugier? In Solothurn steht ein Mann vor Gericht, der scheinbar zufällig eine Frau tötete. · Trotz Hitze: Positive Bilanz am Turnfest Seengen AG

Am Samstagnachmittag kenterte in Mühlau auf der Reuss das Gummiboot einer Familie. Die Eltern konnten das ältere Kind an Land ziehen, das jüngere Kind jedoch wurde vom Fluss mitgerissen. Die gross angelegte Suchaktion verlief bislang ohne Ergebnis, teilte die Aargauer Polizei am Sonntag mit. Weiter in der Sendung: Bei grosser Hitze fand an den letzten beiden Wochenenden das Turnfest in Seengen statt. Es war eines von nur 6 Festen in diesem Jahr. Entsprechend gross war der Ansturm von Turnerinnen und Turnern.

Das Bundesgericht hat am Donnerstag die Stadtpräsidiumswahl in Grenchen kassiert - Susanne Sahli gilt als abgesetzt. Wie soll die Wahl nun wiederholt werden? Nur die zweite Runde oder die ganze Stadtpräsidiumswahl? Diese Fragen versucht die Stadt nun beim Bundesgericht zu klären. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Die Hitze führt zu wärmeren Flüssen, was den Fischen Mühe macht: nun soll ein Prognose-Instrument des Bundes helfen, Hitzewellen in Flüssen besser voraussagen zu können · In der Sommersession im Bundeshaus wurde die AKW-Debatte heftig geführt. Sie könnte auch Auswirkungen auf die Kantone Aargau und Solothurn haben. Immerhin stehen hier aktuell die letzten vier Kernkraftwerke. Wir haben den Aargauer Ständerat Thierry Burkart (FDP) und den Solothurner Nationalrat Stefan Müller-Altermatt (Mitte) zum Streitgespräch geladen.

Vor 18 Jahren hat ein 17-Jähriger in Aarau eine Frau vergewaltigt und getötet. Er wurde, als minderjähriger Täter, zu vier Jahren Haft verurteilt. Der Mann war aber viel länger in Unfreiheit und fordert nun eine Genugtuung. Das Bundesgericht sagt Ja zu direkten Verhandlungen zwischen den Parteien. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Kulturhauptstadt Aarau: Nun sucht die Stadt Ideen aus der Bevölkerung und freiwillige Helferinnen und Helfer. · In Koblenz hat in der Nacht ein Einfamilienhaus gebrannt, die Bewohnenden konnten sich selbst in Sicherheit bringen. · Im Aargau steigt die Waldbrandgefahr auf Stufe 3 von 5. Im Wald darf nur noch in befestigten Feuerstellen Feuer entfacht werden. · Schwerer Unfall in Bettlach/SO: Rega bringt zwei verletzte Personen mit zwei Helikoptern ins Spital.

Viel Hitze, wenig Regen. Für viele Fischarten bedeutet das enormer Stress. Im Kanton Aargau dürfen beispielsweise Bauern ab sofort kein Wasser mehr aus vielen kleineren Gewässern pumpen. Betroffen sind rund ein Dutzend Bäche und Flüsse im ganzen Kanton. Weiter in der Sendung: · Bereits Ende Schuljahr soll die Kreisschule Aarau-Buchs aufgelöst werden. Das fordern die Verantwortlichen in beiden Gemeinden von der Kantonsregierung. · Die Grenchner Stadtpräsidentin Susanne Sahli verliert ihr Amt per sofort. Grund sind erhebliche Verfahrensmängel. Beispielsweise wurden Wahlcouverts nicht in einer versiegelten Urne aufbewahrt. Laut Urteil des Bundesgerichts muss die Wahl wiederholt werden.

Der Entscheid des Bundesgerichts ist deutlich: Bei der Wahl zum Stadtpräsidium in Grenchen hat es Unregelmässigkeiten gegeben. Die Wahl muss wiederholt werden. Wahlsiegerin Susanne Sahli (FDP) ist abgesetzt, vorübergehend übernimmt der unterlegene Konkurrent, Vize-Stadtpräsident Patrick Crausaz. Weiter in der Sendung: · Nun ist es definitiv: Die Kreisschule Aarau-Buchs soll aufgelöst werden – und zwar schon auf Ende Juli. Darüber wurden heute Lehrpersonen, Eltern und Medien informiert. Die Auflösung verlangen die Trägergemeinden Aarau und Buchs. Bei der grössten Volksschule im Aargau gibt es Führungsprobleme. · Im Mittelland gibt es kaum Hirschkäfer – ausser im Zurzibiet. Der Kanton Aargau untersucht nun, wie es der dortigen Population geht. Mit neun Zentimetern ist der Hirschkäfer der grösste Käfer in der Schweiz. · «Hopsa»: So heisst das erste Musical der Schweiz. Uraufgeführt wurde es 1935. Die Bühne Burgäschi zeigt das eher unbekannte Stück in einer Freilichtaufführung.

Die Kreisschule Aarau-Buchs – mit fast 4000 Schülerinnen und Schülern die grösste Volksschule im Kanton – hat grosse Führungsprobleme. Geschäftsführung und Schulleitung fehlen oder hören auf. Es besteht die Möglichkeit, dass die Schule nächstens aufgelöst wird. Weiter in der Sendung: · Der Bund warnt vor sehr grosser Hitze im Schwarzbubenland. Er hat für die Amtei Dorneck-Thierstein die Hitzewarnstufe 4 von 4 ausgerufen. Es sind Temperaturen bis 37 Grad möglich. · Brand am Lägerngrat bei Wettingen: Wegen des unwegsamen Geländes setzte die Feuerwehr Baden unter anderem Löschrucksäcke ein. Das sind 20 Liter Wasser in einem Rucksack, mit denen per Handpumpe gelöscht wird. Gebrannt hat eine Fläche von 20 auf 20 Meter, vermutlich ausgelöst durch das gebündelte Licht einer Glasscherbe.

Die Solothurner FDP hat bereits 16 Monate vor den Ständeratswahlen ihre Kandidatin nominiert. Die 36-jährige Juristin Sabrina Weisskopf soll nach 15 Jahren den FDP-Sitz im Stöckli zurückholen. Sie setzte sich in der internen Wahl gegen den Direktor des Schweizer Bauernverbandes Martin Rufer durch. Weitere Themen: · Die Fricktaler Gemeinde Wittnau ruft die Bevölkerung wegen der Trockenheit zum Wasser sparen auf. · Die zuständige Kommission im Aarauer Einwohnerrat spricht sich für eine Fusion mit Unterentfelden aus. · Marie-Louise Koller ist die neue Geschäftsführerin des Aargauer Bauernverbandes. Sie beerbt nach 25 Jahren Ralf Bucher.

In der Gemeinde Wittnau im Fricktal wird das Trinkwasser knapp. Der Gemeinderat ruft die Bevölkerung zum Wassersparen auf und greift zu drastischen Massnahmen. Alle Brunnen im Dorf wurden ausser Betrieb genommen. Pools dürfen nicht mehr gefüllt werden und die Feuerwehr verzichtet auf Übungen. Weitere Themen in der Sendung: · Die neue Fussgängerbrücke über die Reuss kann gebaut werden. Nach Künten hat nun auch die Gemeindeversammlung von Fischbach-Göslikon den Baukredit gutgeheissen. · Was braucht es, um in einem Care-Team mitarbeiten zu können? Im Kanton Solothurn werden derzeit neue Mitglieder ausgebildet. Wir waren beim letzten Ausbildungstag dabei.

Gebäude, die der Kanton nicht mehr benötigt, sollen im Baurecht abgegeben werden. Das hat die Solothurner Regierung im Rahmen einer neuen Immobilienstrategie beschlossen. Dadurch sollen Einnahmen generiert und Kosten gespart werden. Weitere Themen in der Sendung: · Für den neuen Fussgängersteg über die Reuss zwischen Künten und Fischbach-Göslikon steht die Finanzierung. Die Gemeindeversammlung von Fischbach-Göslikon hat JA gesagt zu einer Beteiligung der Kosten in der Höhe von 900'000 Franken. · Ein Super-Puma-Helikopter der Armee führt heute Messflüge in der Region Aargau durch. Gemessen wird die radioaktive Strahlung rund um die Kernkraftwerke Beznau und Leibstadt, das Zwischenlager Zwilag in Würenlingen und das Paul-Scherrer-Institut. Der Bund führt die Messflüge jedes Jahr in der ganzen Schweiz durch. · Aufgrund eines Überholmanövers ist es in Moosleerau am späten Dienstagabend zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Die Autolenkerin und der Autolenker wurden leicht bis mittelschwer verletzt.

Die Solothurner Gemeinden sollen einen Anteil der Millionen erhalten, welche den Kantonen regelmässig von der Nationalbank ausgeschüttet wird. Das verlangt eine Gemeindeinitiative des Einwohnergemeindeverbandes. Das Anliegen wird vielerorts unterstützt – auch an der Gemeindeversammlung Grenchen. Weiter in der Sendung: · Nach jahrelanger Planung und Rückschlägen ist es geschafft: Vier Gemeinden am Rohrdorferberg können ihre Kreisschule ausbauen. Die Gemeindeversammlungen von Nieder- und Oberrohrdorf, Remetschwil und Bellikon haben ihrem Anteil an den rund 41 Millionen Franken Baukosten zugestimmt. 2030 soll der Ausbau fertig sein. · Die «grösste Batterie» der Schweiz ist auch für die Aargauer Behörden einmalig. Für den Stromspeicher von Flexbase in Laufenburg braucht es unter anderem eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Die Batterie besteht aus 1600 Tanks, die mit Wasser und Vanadium gefüllt werden. Erst für das Gebäude liegt eine Baubewilligung vor, für die eigentliche Batterie noch nicht.

Zehn Tötungsdelikte im privaten, familiären Umfeld gab es in den letzten neun Jahren im Kanton Solothurn. Zehn Menschen starben also wegen häuslicher Gewalt, dazu kommen 20 versuchte Tötungen. Zu viel, findet die Solothurner Regierung, und beschliesst deshalb Massnahmen für einen besseren Schutz. Weiter in der Sendung: · Das Bundesasylzentrum in Brugg bleibt für weitere drei Jahre. 2030 sei aber Schluss, melden der Bund und die Stadt Brugg. Sie haben sich auf die Bedingungen des weiteren Betriebs geeinigt. Dazu gehört auch, dass künftig noch maximal 250 anstatt wie bisher 440 Personen dort untergerbacht sind. · Am Gebäude des grossen Stromspeichers von Flexbase in Laufenburg wird seit einiger Zeit gebaut. Noch nicht gearbeitet wird aber am eigentlichen Speicher: der Batterie. Das Baugesuch für diesen riesigen Stromspeicher liegt erst jetzt auf. · Christine Hunkeler ist Altersheim-Clownin. Sie besucht auch Heime mit Demenzabteilungen. Die Aargauerin will die Bewohnerinnen und Bewohner mit ihrer Arbeit fröhliche Augenblicke schenken.

Auf dem Sisslerfeld, am Rhein bei Stein, sollen bis im Jahr 2040 tausende Arbeitsplätze entstehen. Wenn man nichts unternimmt, gibt es ein Verkehrschaos. Als Lösung wurde eine Seilbahn ins Spiel gebracht. Der Kanton Aargau verwirft diesen Vorschlag und setzt unter anderem auf autonom fahrende Busse. Weiter in der Sendung: · Das Geld ist bereits bewilligt, jetzt liegt das 40-Millionen-Projekt Wiggertalstrasse Nord öffentlich auf. Dabei geht es unter anderem auch um die flakierenden Massnahmen. Im Parlament hatte die SVP gegen den Kredit gestimmt wegen einer geplanten 30er-Zone. · Der Streit um die Verteilung der Gelder des AKW Gösgen wird wohl zum Fall für die Justiz. Die neun Nachbargemeinden der Standortgemeinde Däniken planen den Gang vor das Verwaltungsgericht. Wie viel Geld sie fordern, ist noch geheim.

Im Streit um AKW-Gelder werfen mehrere Niederamt-Gemeinden Däniken vor, ihnen seit 2019 einen zweistelligen Millionenbetrag zu schulden. Trotz Gesprächen und kantonaler Vermittlung kam es zu keiner Einigung. Nun wollen die Gemeinden eine Klage beim Solothurner Verwaltungsgericht einreichen. Weitere Themen in der Sendung: · Der Kanton Aargau erhält von der Ratingagentur Standard & Poor's ein Triple-A-Rating. Die höchstmögliche Bewertung erhält der Kanton für seine stabile Finanzlage. · Im Aargau ist kürzlich ein Mann wegen eines Verweisungsbruchs verurteilt worden. Der Deutsche ist trotz Landesverweis in die Schweiz eingereist - dies kommt sehr selten vor.

Ein Mann, der in Laupersdorf eine Kirche und später 18 Autos in Brand setzte, muss in eine stationäre Therapie. Das Obergericht reduzierte zwar die Haftstrafe, sieht ihn wegen einer Persönlichkeitsstörung aber weiterhin als gefährlich und rückfallgefährdet. Weitere Themen in der Sendung: · Lidl-Verteilzentrum Roggwil: Weil sich Murgenthal und Rothrist benachteiligt sehen, muss nun das Bundesgericht entscheiden, ob gebaut werden darf. · Luchspopulation: Die Luchse sind in den Jurahügeln in den Kantonen Aargau und Solothurn heimisch geworden. Es geht ihnen jedoch nicht sehr gut. · Stadt oder Dorf: Immer mehr Aargauer Gemeinden gelten statistisch gesehen als Städte. Sie wollen jedoch Gemeinden bleiben.

Der Aargauer Regierungsrat sieht Handlungsbedarf bei der Kinderbetreuung. Tiefere Elternbeiträge könnten Erwerbstätigkeit erhöhen und Fachkräftemangel mindern. Geprüft werden Anschubfinanzierung und Betreuungszulagen; eine Anhörung ist ab 2027 geplant. Weitere Themen in der Sendung: · Der FC Aarau verkündet einen weiteren gewichtigen Abgang. Topskorer Valon Fazliu verlässt den Klub. · Tödlicher Unfall in Wohlenschwil: Ein 37-jähriger Mann ist bei einem Selbstunfall mit seinem Auto in einen Brückenpfeiler geprallt und dabei ums Leben gekommen.

Das bislang grösste und teuerste Verkehrsprojekt in der Geschichte des Kantons Aargau kann umgesetzt werden. Der Aargau sagt Ja zu einem 384-Millionen-Kredit für die Verkehrsentlastung in der Region Suhr. Doch bis die Leute in der Region die Entlastung spüren, dauert es wohl noch bis 2033. Weiter in der Sendung: · Initiative für Bildungsqualität scheitert: Aargau sagt Nein mit 57 Prozent. · Stellvertretung für Mütter im Kantonsrat: Solothurn sagt Ja mit 59 Prozent. · Oberstufenzentrum in Wettingen: Gemeinde sagt Ja zu 8 Millionen-Projektierungskredit.

Die Aargauer Stimmbevölkerung bewilligt das teuerste Verkehrsprojekt im Kanton. 54 Prozent sagen Ja zu 384 Millionen Franken für das Projekt Veras. Die sogenannte Bildungsinitiative wird abgelehnt. Und in Solothurn können sich Kantonsrätinnen künftig bei Mutterschaft im vertreten lassen. Weiter in der Sendung: · Das Regionale Pflegezentrum Baden kann sein Aktienkapital erhöhen. Die Badener Stimmbevölkerung sagt sehr deutlich Ja. Der Grund dafür sind die aus dem Ruder gelaufenen Kosten beim Ausbau des Zentrums. · In Wettingen kann die Gemeinde an zusätzlichem Schulraum im Gebiet Margeläcker weiter planen. Ein Planungskredit für das 100-Millionen-Projekt wurde bewilligt. · In Möhlin und Herznach kann Tempo 30 in Quartieren nicht eingeführt werden. In beiden Gemeinden wurden entsprechende Kredite abgelehnt. Die Gemeindeversammlungen hatten diese noch angenommen. · Die Oltner Musikschule kann ins Kapuzinerkloster zügeln. Die Stimmenden haben dazu rund sieben Millionen Franken bewilligt. Ab 2028 soll im Kloster Musik unterrichtet werden. · Die Kantone Aargau und Solothurn haben die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» angenommen. Damit gehören sie zu einer Minderheit der Kantone. Die Initiative scheiterte an Stände- und Volksmehr.

Der Französischunterricht an der Aargauer Volksschule soll auf die sechste oder sogar siebte Klasse verschoben werden. Das will die Aargauer Regierung. Stattdessen soll in die Deutschkenntnisse der Kinder investiert werden. Damit widerspricht der Aargau Bildungsministerin Baume-Schneider. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Der Kanton Aargau braucht wahrscheinlich weniger neue Kantonsschulen als bisher geplant. Das rechnet die Regierung vor. · Ausgebrütet: Die Jungvögel eines Wanderfalken-Paares an der Wandfluh oberhalb von Grenchen sind ausgeflogen. Das gibt wieder mehr Möglichkeiten für Wanderer und Gleitschirm-Pilotinnen. · Früher war der Kanton Aargau stark in Sachen Möbelproduktion. Ein Historiker hat dazu ein neues Buch veröffentlicht.

Ein Urteil des Aargauer Obergerichtes zeigt, die Staatsanwaltschaft darf nicht einfach in jedem Fall Handy-Daten eines Verdächtigen auswerten. Wiegt das Delikt nicht allzu schwer und gibt es andere Ermittlungsansätze, dann müssten diese zuerst geprüft werden. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Eine knappe Mehrheit der Finanzkommission des Solothurner Kantonsparlamentes will, dass Firmen auch künftig Kirchensteuern bezahlen müssen. · Die Aargauer Politik macht sich weiterhin stark für einen schnellen A1-Ausbau auf sechs Spuren; aber auch der Bahnausbau zwischen Aarau und Zürich soll stabilisiert werden. · Bald gibt es unterschiedliche Verkehrs-Tempi auf den Kantonsstrassen in Erlinsbach SO und Erlinsbach AG.

Dies sagt der Aargauer Volkswirtschaftsdirektor Dieter Egli zum Entscheid der Firma Hitachi. Hitachi hat sich gegen den Standort Wettingen entschieden. Laut Hitachi bietet ein bestehendes Industrieareal im zürcherischen Otelfingen grössere Planungssicherheit als ein neu zu entwickelnder Campus. Weiter in der Sendung: "Wolfsrudel-Prozess" Rheinfelden: Die Staatsanwaltschaft nimmt das Urteil zur Kenntnis und wartet auf die schriftliche Urteilsbegründung, bevor sie über weitere Schritte entscheidet. Sie ist mit der Würdigung der gefährlichen Straftaten zufrieden. Von der Verteidigung gab es keine klare Aussage zu einem möglichen Weiterzug.

Der Technologiekonzern baut seinen neuen Campus nicht in Wettingen, sondern in Otelfingen (ZH). Es ist ein Debakel für die kantonale Standortförderung. Ca. 1000 Arbeitsplätze gehen von Baden, Dättwil, Untersiggenthal und Seon in den Kanton Zürich. Otelfingen freut sich, Wettingen ist enttäuscht. Weiter in der Sendung: · Rheinfelden: Im so genannten «Wolfsrudel-Prozess» spricht das Bezirksgericht 5 junge Schweizer schuldig. Die drei Hauptangeklagten müssen zwischen 4 und 8 Jahre ins Gefängnis. · Hauenstein-Ifenthal: Ein gepanzerter Mannschaftstransportwagen der Armee kam von der Strasse ab und kippte um. 9 Soldaten kamen leicht bis mittelschwer verletzt ins Spital. · Obergericht Kanton Solothurn: Es verhandelt den Fall des Brandstifters von Laupersdorf. Dieser hatte vor 3 Jahren die Kirche angezündet. Das Bezirksgericht sprach ihn schuldig. Der Täter will nun eine mildere Strafe. · Fussball-WM 2026: Der Aargauer Fedayi San hat ein Aufgebot erhalten als Schiedsrichter. Er steht allerdings nicht auf dem Platz, sondern sitzt am Bildschirm. Er ist ein «video assistant referee», ein VAR.

Der Technologiekonzern Hitachy Energy hat sich entschieden: Er baut seinen globalen Hauptsitz nicht im Aargau, nicht in Wettingen, sondern im Nachbardorf Otelfingen. Die 3000 Arbeitsplätze gehen nun in den Kanton Zürich. Weiter in der Sendung: · Hauenstein: Im Rahmen der militärischen Übung «Conex 26» ist ein gepanzertes Fahrzeug der Armee verunfallt. Es gibt mehrere Verletzte, zwei davon schwer. · Kanton Solothurn: Die Regierung justiert die Finanzplanung für die Jahre 2027 bis 2030. Der Grund: Der Kanton erhält zwar viel Geld aus dem nationalen Finanzausgleich, aber nicht so viel, wie er erwartet hat.

Das Bezirksgericht Rheinfelden im Kanton Aargau eröffnet heute Donnerstag das Urteil gegen fünf junge Männer im sogenannten “Wolfsrudel”-Prozess. Den Männern wird vorgeworfen, zwischen Februar 2022 und Mai 2024 zahlreiche Delikte wie Diebstahl, Brandstiftung und Cyberangriffe begangen zu haben. Weiter in der Sendung: · Ein Bus bis zum See: Neue Bus-Linie soll Verkehrschaos beim Hallwilersee lindern. · Gratis Vorkindergarten für alle: In Zuchwil wird das Angebot sehr häufig genutzt.

An schönen Wochenenden im Sommer zieht es viele Menschen nach Meisterschwanden an den Hallwilersee. Die Folge: Staus, überfüllte Parkplätze und Wildparkierer. Nun plant die Gemeinde eine direkte Busverbindung bis zum Seeufer. Ausserdem sollen die Parkgebühren erhöht werden. Weitere Themen in der Sendung: · Frühe Sprachförderung: In Zuchwil gehen deutlich mehr Kinder in den Vor-Kindergarten, seit dieser für die Eltern kostenlos ist. Die Gemeinde zieht nach einem Jahr eine positive Bilanz. · Neues Gemeindegesetz: Die Aargauer Regierung will das über 40-jährige Gemeindegesetz revidieren. Allerdings kommen nicht alle Vorschläge der Regierung bei den Parteien und den Verbänden gut an. Das zeigt die Vernehmlassung. · Gerichtsverfahren: In den Kantonen Aargau und Solothurn werden immer weniger sogenannte «Augenscheine» vor Ort durchgeführt. Das Verfahren wird oft durch moderne Technik ersetzt.

Weil herkömmlicher Katzenstreu in der Kehrichtverbrennungsanlage nicht verbrennt, muss er auf speziellen Deponien entsorgt werden. Derzeit gebe es noch genügend Kapazitäten, sagt die Solothurner Regierung in einer Antwort auf einen Vorstoss. Eine eigene Sensibilisierungskampagne lehnt sie ab. Weitere Themen in der Sendung: · Bei einer Recycling-Firma in Kaiseraugst ist am Dienstagabend auf einer Abfallhalde ein Feuer ausgebrochen. Laut der Polizei dürfte ein im Elektroschrott verbliebener Akku den Brand ausgelöst haben. · Eine Aargauerin und ein Aargauer, welche im September 2025 in Aarau an einer Pro-Palästina-Demonstration teilnahmen, sind zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse verteilt worden. Die beiden 19-Jährigen waren vermummt und zündeten Rauchpetarden.

Der Kanton Solothurn nimmt pro Jahr mehr als 1 Milliarde Franken Steuern ein. Die Steuerausstände pro Jahr sind 35 Prozent. Das geht aus einer Antwort der Regierung auf eine Anfrage aus dem Kantonsrat hervor. Es tönt nach viel. Doch besorgt ist die Regierung nicht. Weiter in der Sendung: · Reinach (AG): Die Gemeindeversammlung bewilligte am Dienstagabend 3.3 Millionen Franken für die Sportanlage Moos. Drei Fussballplätze können nun saniert werden. Der grösste davon erhält einen Kunstrasen. Der FC Menzo-Reinach muss nicht mehr befürchten, die Lizenz für Meisterschaftspiele zu verlieren. · Inkwilersee: Das Historische Museum Bern zeigt noch bis Ende Jahr eine Ausstellung mit Fundstücken aus dem See. Es geht um das Mit- und Nebeneinander von Unesco-Weltkulturerbe (Pfahlbauten) und Tier (Biber).

Die Kantone Aargau und Solothurn erhalten nächstes Jahr voraussichtlich deutlich mehr Geld aus dem kantonalen Finanzausgleich. Der Aargau soll 110 Millionen Franken mehr erhalten, der Kanton Solothurn 55 Millionen mehr. Weitere Themen in der Sendung: · Der Autobahnanschluss in Grenchen soll für 24 Millionen Franken umgebaut werden, damit es künftig weniger Stau gibt. Was geplant ist, warum das Projekt so viel kostet und warum die «neue» Autobahn angepasst werden muss. · Ein Aargauer muss eine Busse bezahlen, weil er Sport- und Fitnessernährung verkauft hat, die in der Schweiz nicht erlaubt ist. Eine Expertin schätzt das Thema ein. · Aarau trauert um seine Friedenslinde. Der Baum wurde beim Gewitter vor zehn Tagen entwurzelt. Gepflanzt wurde die Linde 1945 nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Auch nach seinem Ende soll die Linde weiterleben.

Beim Autobahnanschluss Grenchen kommt es regelmässig zu Rückstaus auf die A5. Der Bund plant deshalb Spuren, die den Kreisel umfahren sowie eine neue Brücke für den Langsamverkehr. Das Projekt kostet 24 Millionen Franken und soll bis 2032 umgesetzt sein. Weiter in der Sendung: · Kabelschneiderprozess Rheinfelden: Das Aargauer Obergericht hat entschieden, dass kein externer Staatsanwalt eingesetzt wird, rund um den Vorwurf der Beweismanipulation.

Entlang der A1 musste das Astra bei Derendingen auf rund einem Kilometer die Seitenbegrünung roden. Unter normalen Umständen ist das verboten. In diesen Hecken ziehen aktuell viele Vögel ihren Nachwuchs auf. Doch eine giftige Raupe habe den rigorosen Eingriff nötig gemacht. Weiter in der Sendung: · Unterentfelden sagt Ja zur Fusion mit der Stadt Aarau. An der Gemeindeversammlung gestern Abend stimmten 428 Personen für einen Zusammenschluss, 359 dagegen. Nun muss der Aarauer Einwohnerrat als nächstes über eine allfällige Fusion mit Unterentfelden entscheiden. · Für das nächste Schuljahr werden im Kanton Aargau noch immer Lehrpersonen gesucht. Besonders Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sind sehr gesucht. Im Kanton Solothurn ist die Situation etwas entspannter.

Gut zwei Monate vor dem Schulstart zeigt sich das gewohnte Bild: Der Lehrpersonen-Mangel ist im Aargau ein grösseres Thema als im Kanton Solothurn. In beiden Kantonen bleibt es aber schwierig, genügend gut ausgebildete Heilpädagoginnen und -pädagogen zu finden. Weiter in der Sendung: · Die Solothurner Spitäler AG präsentieren eine neue Leiterin für das Spital Dornach. · Insgesamt sechs Fussballspieler mit Wurzeln in den Kantonen Aargau und Solothurn sind an der Fussball-Weltmeisterschaft mit dabei. Vier davon spielen für die Schweiz, einer für Bosnien-Herzegowina und einer für die Demokratische Republik Kongo. · Sprayer-Kunst statt Schmierereien: In Lenzburg durften am Wochenende Jugendliche eine Betonwand selbst gestalten.

Die Aargauer Regierung will, dass künftig mehr Kinder und junge Erwachsene Instrumental- oder Gesangsunterricht besuchen können. Für die Eltern soll das Angebot günstiger werden. Dazu will der Kanton selber mehr finanzielle Unterstützung beisteuern, aber auch die Gemeinden wären gefordert. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Erneut Streckenunterbruch der SBB zwischen Rupperswil und Lenzburg · Wegen des Hilfseinsatzes der Solothurner Polizei in Genf bleiben vier Polizeiposten vorübergehend geschlossen

Vor gut einem Jahr trat der langjährige Solothurner Gewerkschafter Markus Baumann von all seinen Ämtern zurück, oder er wurde entlassen. Die Hintergründe blieben im Dunkeln. Jetzt sieht es so aus, als gäbe es einen Zusammenhang zwischen seinen Abgängen und dem Konkurs der Stiftung Bildung. Weiter in der Sendung: · Nach zwei Jahren Sanierung: Der Weissensteintunnel ist wieder offen. · Aargauer Kantonalschwingfest: Nick Alpiger feiert dritten Sieg.

Seit Samstag fahren die Züge auf der Linie Moutier-Solothurn wieder normal durch den Weissensteintunnel (Gänsbrunnen-Oberdorf). Damit die Strecke in Zukunft besser ausgelastet ist, soll sie stärker für den Tourismus vermarktet werden. Weiter in der Sendung: · Olten: Wegen eines Brandes mit viel Rauch musste am sehr frühen Sonntagmorgen ein Mehrfamilienhaus evakuiert werden. 9 Personen kamen zur Kontrolle ins Spital. Ursache des Brandes ist laut der Polizei ein Elektro-Roller, der im Keller aufgeladen wurde. · Der Aargauer Nick Alpiger gewann am Sonntag das Aargauer Kantonalschwingfest in Aarau-Rohr. Er besiegte im Schlussgang den Solothurner Marius Frank. Alpiger hat das Kantonalschwingfest damit zum dritten Mal gewonnen.

Junge Frauen und Ausländer müssen also auch künftig zur obligatorischen Sicherheitsveranstaltung. Dies hält die Regierung fest. 2024 haben fast 2'500 Personen die Veranstaltungen der Regionalen Führungsorgane besucht. Nur gerade eine Person hat sich anschliessend für den Zivilschutz gemeldet. Weiter in der Sendung: · Der Spitexverband Solothurn will pflegende Angehörige anstellen. · Eines der schlimmsten Verbrechen der Schweizer Kriminalgeschichte jährt sich zum 50. Mal: Der Mordfall Seewen im Kanton Solothurn. Ein fünffacher Mord, der immer noch ungeklärt ist.

Eine vom Kanton eingesetzte Taskforce übernimmt ab sofort die strategische Führung der Kreisschule Aarau-Buchs. Speziell an der Situation: Personen, welche aus dem Schulvorstand zurückgetreten sind, bilden nun die Taskforce. Weiter in der Sendung: · Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Solothurn wird bis Ende 2028 seine fünf Standorte in Solothurn und Olten auf drei konzentrieren.

Vor allem in den Sommermonaten kann es im Aargauer Grossratssaal ziemlich hitzig werden. Die Lüftung dort ist nicht mehr auf dem neusten Stand. Nun fordern alle Parteien - mit Ausnahme der FDP - eine neue Lüftung, um das (Raum-)Klima im Kantonsparlament zu verbessern. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Die Stadt Olten will bis 2045 praktisch alle Schulhäuser modernisieren und zum Teil ausbauen. Dafür schlägt die Stadtregierung nun einen provisorischen Schulcampus im Gebiet Olten Südwest vor. · Die Stadt Aarau wird 2030 Kulturhauptstadt der Schweiz: Nun sind private Investoren gesucht.

Es ist ein riesiger Erfolg: 2030 ist Aarau die «Kulturhauptstadt Schweiz». Am Donnerstag gab die Jury der Kantonshauptstadt den Zuschlag. Das Konzept unter dem Motto «Verbindung» hat überzeugt. Stadträtin Suzanne Marclay Merz ist froh, dass die Anspannung vorbei ist. Weiter in der Sendung: · Hauenstein-Ifenthal: Die Grundstücke, auf denen das ehemalige Motel und Bordell Bolero steht, werden versteigert, einmal mehr. Die Gemeinde hofft, dass nun nach 20 Jahren Verfall endlich etwas Neues entsteht. · Was ist wahr? Was ist erfunden? Was ist ganz einfach falsch? Diese Fragen stellen sich in Zeiten der ständigen Informations- und Reizüberflutung wohl viele, die News online und in sozialen Medien konsumieren. Das Theater Marie und die Bühne Aarau bieten zum Thema Fake News und Verschwörungstheorien ein spezielles Stück für Schulen an.

Die Bemühungen der Stadt Aarau haben sich ausgezahlt. Eine Jury hat am Donnerstag entschieden, dass Aarau im Jahr 2030 Kulturhauptstadt der Schweiz wird. Aarau setzte sich gegen Thun, Bellinzona und Locarno/Lugano durch. Weiter in der Sendung: · Hitachi Energy: Die zuständige Kommission des Aargauer Kommissionsparlament ist mit grosser Mehrheit dafür, dass sich der globale Konzern in Wettingen ansiedelt. Die Kommission sagt Ja zur Anpassung des kantonalen Richtplans. · Olten: Die Stadt muss in den nächsten Jahren viele ihrer Schulhäuser sanieren. Sie will dazu nicht verschiedene Provisorien bauen, sondern ein grosses und zentrales. Diese Pläne werden jetzt konkreter.

Den Polizisten der Spezialeinheit «Argus» wurde vorgeworfen, dass sie bei einem Einsatz zu grob vorgingen. Sie haben einen Mann aus einem Auto gezogen und ihn zu Boden gedrückt. Er hat sich dabei leicht verletzt. Das Obergericht sagt nun, dass dieser Einsatz gerechtfertigt war. Weiter in der Sendung: · In Oensingen ist ein Gesamtverkehrskonzept geplant. Unter anderem soll es eine Umfahrungsstrasse geben. Kanton und Gemeinde möchten den Verkehr im Zentrum von Oensingen um die Hälfte reduzieren. Eine Umfrage zeigt nun: Die Bevölkerung und Verbände stehen grösstenteils hinter dem Vorhaben. · In Birr wurde eine Frau mutmasslich von ihrem Ehemann umgebracht. Die Polizei fand das Opfer mit Stichverletzungen in einer Wohnung vor. Sie starb noch am Tatort. Der mutmassliche Täter, ihr Ehemann, ein Schweizer, konnte festgenommen werden.

Zeiningen liegt im Fricktal und der Energiedienstleister ibw in Wohlen im Freiamt. Und trotzdem sind künftig die Wohler dafür zuständig, dass das Stromnetz in Zeiningen rund läuft. Das Outsourcing solcher Verantwortlichkeiten ist aktuell im Trend im Kanton Aargau. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Glücksgefühle bei der Solothurner Kantonsarchäologie: In der Aare hat man Überreste einer Römerbrücke gefunden. · Tötungsdelikt in Birr AG: Die Kantonspolizei bestätigt, dass ein 44-jähriger Schweizer seine Partnerin getötet haben soll. · Sandra Dietiker ist eine der letzten Tankwartinnen der Schweiz: weil ihre Tankstelle bald unbedient sein wird, lässt sie sich jetzt zur Buschauffeurin umschulen.