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Atmen … für die meisten von uns ist es das natürlichste der Welt, etwas, über das wir gar nicht groß nachdenken. Bei Millionen Menschen in Deutschland, die unter Asthma leiden, ist das anders. Was passiert bei Asthma in den Atemwegen? Warum nimmt die Erkrankung zu? Und wie gelingt heute ein Leben ohne Beschwerden? Das erklärt in dieser Folge Prof. Johann Christian Virchow, Direktor der Klinik für Pneumologie, Allergologie und Interdisziplinäre Internistische Intensivmedizin an der Universitätsmedizin Rostock. Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage, warum die Zeit manchmal gefühlt schneller vergeht und manchmal langsamer. Hier findet Ihr die Studie zum Thema Zeit: https://www.researchgate.net/publication/7266174_Age_Effects_in_Perception_of_Time Produktion: Serdar Deniz Redaktion: Antonia Beckermann Noch mehr "Aha!"- Folgen gibt es bei WELTplus und Apple Podcasts. Alle zwei Wochen am Montag eine neue Folge. Hier bei WELT hören: https://www.welt.de/podcasts/aha-zehn-minuten-alltags-wissen/plus246844328/Noch-mehr-Alltagswissen-Aha-Bonus-Folgen-fuer-Abonnenten-Podcast.html. "Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de. Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
A new study from Australia shows that tattoos can cause serious eye damage years later. Researchers document 40 new cases of a rare disease — and warn of further health risks that many underestimate. - Eine neue Studie aus Australien zeigt: Tätowierungen können Jahre später zu schweren Augenschäden führen. Forscher dokumentieren 40 neue Fälle einer seltenen Erkrankung – und warnen vor weiteren Gesundheitsrisiken, die viele unterschätzen.
Julia Weber erzählt von einer magischen Hexe, die Menschen in Tiere verwandeln kann, während Clara Umbach von einem Liebespaar berichtet, dem nur wenig gemeinsame Zeit bleibt und das sich wünscht, ein Zauber könnte daran etwas ändern. Julia Webers Protagonistin Ruth kann Menschen durch Küsse in Tiere verwandeln und mit ihrer Willenskraft Bäume fällen. Dank ihrer besonderen Kräfte kann sie der Welt und ihren Ungerechtigkeiten anders begegnen: Unglückliche oder unsichere Menschen suchen einen Ausweg aus dem «normalen» Leben, wenn sie sich von Ruth zum Beispiel in ein kleines Vögelchen verwandeln lassen. Sie selbst sieht einen zentralen Zweck ihres Daseins darin, ihnen zu helfen. Doch auch Ruth ist mit zutiefst menschlichen Krisen konfrontiert, die sich trotz ihren übermenschlichen Fähigkeiten nicht alle aus der Welt schaffen lassen: komplizierte Beziehungen, der Verlust der unbeschwerten Kindheit, der Drang, gefallen zu wollen. Simon Leuthold liest eine eher düstere Gesellschaftsdiagnose aus diesem Roman, der durch die Ambivalenz seiner übermenschlichen Hauptfigur glänzt und überraschend lustig zu lesen ist. Wie kann man lieben, wenn die Partnerin an einer unheilbaren Erkrankung des Gehirns leidet? Wenn jeder gemeinsame Augenblick vom Zerfall und der nahenden Vergänglichkeit überschattet wird? In «Pizza Orlando» lässt die Deutsche Autorin Clara Umbach ihre beiden Protagonistinnen Clara und Nina mit genau dieser Situation hadern. Die Liebe zueinander ist stark – doch genau das jagt ihnen Angst ein. Während Clara als alleinerziehende Mutter um Selbstbestimmung ringt, leidet Nina bereits an den ersten Symptomen der Huntington-Krankheit. Eine tragische Ausgangslage, die laut Ariane Schwob in den schreibenden Händen von Clara Umbach zu einem gelungenen Experiment wird. In Chatverläufen, die hin und wieder von Claras Überlegungen unterbrochen werden, offenbart sich im Roman der alltägliche Kampf mit dem Existenziellen. Buchhinweise: Julia Weber. Weil ich Ruth bin. 464 Seiten. Limmat, 2026. Clara Umbach. Pizza Orlando. 176 Seiten. Ecco, 2026.
Triggerwarnung: In der Folge geht es um Rassismus. Leider haben wir uns dazu entschieden die aktuelle Folge #228 von allen Plattformen zu nehmen. Grund dafür ist der Schutz der beteiligten Personen. Ihr wisst, dass ein respektvoller Umgang mit allen Involvierten für uns an erster Stelle steht. Nach aktuellen Entwicklungen haben wir die Situation erneut bewertet und uns für diesen Schritt entschieden. Bitte habt Verständnis dafür. Die nächste Folge für euch ist schon in der Vorbereitung. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, haben wir in unserem Archiv eine Episode ausgewählt, die uns sehr lange beschäftigt hat. Es geht um ein Verbrechen, das sich in diesen Tagen zum sechsten Mal jährt und für viele Hinterbliebene und Betroffene schmerzhaft präsent ist. Es geht um den rassistisch motivierten Anschlag in Hanau, den wir aus der Sicht zweier Familien erzählen. Mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft für ihren Sohn haben Vilis Eltern ihre Heimat Rumänien verlassen und sind nach Deutschland gezogen. Diese Chance will der 22-Jährige nutzen, später einmal Lebensmitteltechniker werden und eine große Familie gründen. Bis dahin liefert Vili Pakete aus, um so zumindest vorerst seine Eltern finanziell zu unterstützen. Auch an diesem Tag ist er wieder auf Liefertour als wie aus dem Nichts ein ohrenbetäubender Knall zu hören ist - und dann sieht Vili einen Mann mit einer Waffe direkt vor sich stehen. Etris und sein kleiner Bruder Nesar sind gerade in ihrer Stammkneipe, der Arena-Bar, als sie es von draußen vier Mal laut knallen hören. Die Brüder hatten sich an diesem Abend hier mit ihren Freunden verabredet, um gemütlich ein Fußballspiel zu schauen. Doch jetzt kommt Panik auf. Denn plötzlich tritt ein bewaffneter Mann in den Eingangsbereich. Er ist nicht zufällig hier - er hatte sich genau diese Bar ausgesucht, weil er wusste, wen er hier antreffen würde: sein Feindbild. Sechs Jahre nach dem rassistischen Attentat in Hanau-Kesselstadt sind noch viele Fragen offen: Wieso bekommt ein Mensch, der eine psychische Erkrankung hat, einen Waffenschein ausgestellt? Warum wurden die Notrufe nicht angenommen? Warum war ein Notausgang abgeschlossen? Und was wusste der Vater des Täters? Fragen, die sich auch Etris Hashemi stellt, der mit uns für diese Folge gesprochen hat und dem es - genauso wie allen anderen Hinterbliebenen und Überlebenden - sehr wichtig ist, dass sich solch eine Tat nicht wiederholt und dass die Namen der Toten niemals vergessen werden. **Credit** Produzentinnen/Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Recherche: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Vera Grün Schnitt: Pauline Korb **Quellen (Auswahl)** Wenn ihr die Initiative des 19. Februar unterstützen wollt, könnt ihr das hier tun: https://19feb-hanau.org Ein Jahr nach dem 19. Februar in Hanau: https://bit.ly/3gP7G5Y Initiative 19. Februar Hanau: Wir klagen an!: https://bit.ly/3BARizT Zeit: “63454”: https://bit.ly/3GVbc9A Spiegel: Die Hanau-Protokolle: https://bit.ly/3oKWBaD fr: Hanau: https://bit.ly/3HU7cY7 Amadeu Antonio Stiftung: Said Nasar Hashemi: https://bit.ly/36fJRT0 Deutschlandfunk: Gedenken an das Attentat: https://bit.ly/3rPZLvJ faz: Vili Viorel Paun für Zivilcourage geehrt: https://bit.ly/3Bv1qdm Zeit: Terrorist oder Psychopath?: https://bit.ly/3gKjA19 Der Spiegel: Amoklauf in Hanau: https://bit.ly/3sKesiW ZDFheute Nachrichten: Ein Jahr nach dem rassistischen Terror: https://bit.ly/3rPSMmh WDR 5 Dok 5: Der letzte Tag: https://spoti.fi/3sHZI4f Spiegel: Psychogramm eines Terroristen: https://bit.ly/3JtGw0V Zeit: Sie klagen an: https://bit.ly/3HVWaSk **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
In dieser Folge erzählt Justin, welche Erkrankung in diesem Winter die Intensivstation mehr prägt als sonst und ob er seine Weiterbildung als Notarzt in Angriff nimmt. Darüber hinaus gibt es einen kleinen Einblick in seine letzten Nächte!Meditricks:Mit dem Code "kuechenmedizin" spart ihr bei Meditricks 15% und unterstützt uns :)https://www.meditricks.de/u/aff/go/kuechenmedizinZum HAM-Nat Guide:https://youtu.be/WDuvkYPuxUk?si=aq7gm0LtXs8v0vFDZu Hamnatvorbereitung.de:https://hamnatvorbereitung.de/kuechenmedizinZu unserem Shop:https://medizin-merch.myspreadshop.net/Oder auch über:www.küchenmedizin.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Jede zweite Person erfährt in ihrem Leben eine psychische Erkrankung. Doch was heisst überhaupt krank? Und warum verstehen wir noch heute nicht richtig, woher psychische Leiden kommen? Ein Gespräch über Diagnosen, Vererbung und soziale Umstände – und über die heilende Kraft von Geschichten. Angststörungen, Depressionen, Sucht: Jede zweite Person erkrankt in ihrem Leben psychisch. Eine erschreckend hohe Zahl, welche die Frage aufwirft, ob wir als Gesellschaft immer kränker werden. Oder wird eher das Raster, was als normal gilt, immer enger? Welche Ursachen liegen den Krankheiten zugrunde, sind es die Gene oder macht doch das gesellschaftliche Umfeld krank? Und welche Rolle spielt die Psychiatrie, um seelischen Leiden zu begegnen oder sie sogar zu heilen? Darüber spricht Olivia Röllin mit Leon Engler, Autor des Buchs «Botanik des Wahnsinns» und angehender Psychotherapeut, und dem Mediziner und Wissenschaftshistoriker Michael Hagner.
Jede zweite Person erfährt in ihrem Leben eine psychische Erkrankung. Doch was heisst überhaupt krank? Und warum verstehen wir noch heute nicht richtig, woher psychische Leiden kommen? Ein Gespräch über Diagnosen, Vererbung und soziale Umstände – und über die heilende Kraft von Geschichten. Angststörungen, Depressionen, Sucht: Jede zweite Person erkrankt in ihrem Leben psychisch. Eine erschreckend hohe Zahl, welche die Frage aufwirft, ob wir als Gesellschaft immer kränker werden. Oder wird eher das Raster, was als normal gilt, immer enger? Welche Ursachen liegen den Krankheiten zugrunde, sind es die Gene oder macht doch das gesellschaftliche Umfeld krank? Und welche Rolle spielt die Psychiatrie, um seelischen Leiden zu begegnen oder sie sogar zu heilen? Darüber spricht Olivia Röllin mit Leon Engler, Autor des Buchs «Botanik des Wahnsinns» und angehender Psychotherapeut, und dem Mediziner und Wissenschaftshistoriker Michael Hagner.
Das wahrscheinlich größte Tabuthema für viele Männer ist immer noch die eigene Sexualfunktion. Die erektile Dysfunktion ist eine weit verbreitete, altersabhängige Erkrankung, von der weltweit schätzungsweise 322 Millionen Männer bis 2025 betroffen waren. In Deutschland leiden etwa 4 bis 6 Millionen Männer darunter, wobei die Häufigkeit von unter 10 % bei 40-Jährigen auf über 50 % bei Männern über 70 Jahren ansteigt. Die Ursachen für Impotenz sind vielfältig. Die Psyche, Vorerkrankungen und das Alter sind einflussreiche Faktoren für die Erektionsfähigkeit des Mannes. Klaas und Dennis schauen auf die mehrstufige Physiologie der männlichen Erektion und diskutieren über manualtherapeutische Ansätze, wie erektile Dysfunktionen osteopathisch reguliert werden können.
Jährlich erkranken in Deutschland 500.000 Menschen an Krebs. Anke Ernst vom Krebsinformationsdienst meint, heute sei die Krankheit präziser behandelbar und könne sich oft in eine chronische Erkrankung verwandeln.
In dieser Folge spricht Arne Friedrich mit Hagen Decker über ein Leben, das nach außen lange funktioniert hat, während es innen zerbrochen ist.Hagen erzählt offen von seiner Kindheit in der DDR Prägung, von emotionaler Kälte, Gewalt und den Glaubenssätzen, die ihn bis ins Erwachsenenleben begleitet haben. Mit 25 kommt er zum ersten Mal mit Kokain in Kontakt. Was sich zunächst wie ein Push und wie „Farbfernsehen“ anfühlt, wird Schritt für Schritt zur Abhängigkeit: erst am Wochenende, dann im Alltag, dann im Job. Er beschreibt den Kontrollverlust, das Doppelleben, die Scham, das Lügen, die Isolation und den Moment, in dem seine Partnerin ein Ultimatum stellt.Wir sprechen darüber, warum Sucht oft unsichtbar bleibt, warum Rückfälle Teil einer chronischen Erkrankung sein können, und welche Rolle Therapie, Offenheit und ein neuer Sinn im Leben spielen. Eine Folge über Ehrlichkeit, Verantwortung, Hilfe annehmen und den Mut, einen neuen Weg zu gehen, auch wenn man nicht weiß, wohin er führt.Wenn du dich in Teilen wiedererkennst oder jemanden kennst, der kämpft: Du bist nicht allein. Hol dir Unterstützung.Themen: Kokainabhängigkeit, Scham, Kindheit, Trauma, Therapie, Rückfall, Recovery, Beziehungen, mentale GesundheitTrigger Hinweis: Gewalt in der Kindheit, Sucht, emotionaler MissbrauchHagen's Podcast - IM RAUSCH
20 Millionen Erwachsene in Deutschland leben mit Adipositas — dazu kommt inzwischen jedes 6. Kind. Moni & Gert Bischoff leiten eines der größten ernährungsmedizinischen Zentren des Landes und behandeln täglich eine Krankheit, die oft als persönliches Versagen missverstanden wird. Sie zeigen, warum klassische Tipps wie „weniger essen, mehr bewegen“ zu kurz greifen, weshalb emotionales Essen bei rund 80 % der Betroffenen eine Rolle spielt und warum Deutschland tausende Euro für Behandlung, aber nur wenige Euro für Prävention ausgibt. „Adipositas ist eine chronische Erkrankung — kein kosmetisches Problem“, sagen sie und erklären, warum Genetik, Psyche und Lebensumstände stärker wirken als Disziplin oder Diäten.► Zum ZEP: https://www.barmherzige-muenchen.de/zentren/zep-zentrum-fuer-ernaehrungsmedizin-und-praevention/das-zep.html► TOP-Dog Podcast auf Youtube: https://www.youtube.com/@basti.pfaffi► TOP-Dog Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/4EYT0zHpmx4Udew3qNhRzr► TOP-Dog Podcast auf Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/top-dog-podcast/id1529007507► LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sebastian-pfaffenzeller/ ► Instagram: https://www.instagram.com/basti.pfaffi/► TikTok: https://www.tiktok.com/@basti.pfaffi► Zur Promo Event GmbH: https://promo-event.de► Falls du ein offenes Ohr brauchst: https://calendly.com/sebastian-pfaffenzeller/meeting► Falls du uns unterstützen möchtest: https://www.paypal.com/ncp/payment/JSJB9PEWA6YC6
Hinweis: In dieser Folge geht es um schwere, chronische Erkrankungen bei Hunden und um medizinische sowie emotionale Entscheidungen rund um Lebensqualität.In dieser Folge spreche ich mit Lia über das Leben mit ihren Hunden und ganz besonders über Lou.Wir beginnen am Anfang: Wie Hunde Teil von Lias Leben geworden sind, wie unterschiedlich Zusammenleben aussehen kann und warum nicht jeder Hund „funktionieren“ muss. Schritt für Schritt nähern wir uns Lou, den ersten Tagen, den Unsicherheiten und schließlich den schweren Entscheidungen, die das Leben mit einem chronisch kranken Hund mit sich bringt.In diesem Gespräch geht es um Verantwortung, Lebensqualität und die Frage, wie man Entscheidungen trifft, wenn es kein klares Richtig oder Falsch gibt.Wir sprechen über Aushalten, Abwägen und Dableiben. Über Selbstwirksamkeit bei Hunden, über Fürsorge ohne Übergriffigkeit und darüber, was bleibt, wenn man bereit ist, genau hinzuschauen und seinem Hund wirklich zuzuhören. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Viele Menschen leben mit Migräne, ohne es zu wissen. Warum die Krankheit so häufig verkannt wird, welche Mythen sich hartnäckig halten — und wie neue Medikamente Betroffenen erstmals gezielt helfen können. (00:01:26) Begrüßung Frau Hartmann und persönliche Erfahrungen (00:03:31) Probleme der Diagnose von Migräne (00:04:40) Vielfältigkeit der Symptome (00:06:31) Abgrenzung Migräne und Kopfschmerzen (00:08:20) Migräne bei Kindern und Jugendlichen (00:10:11) Die neurologischen Vorgänge während der Migräne (00:11:45) Ursachen der Erkrankung (00:13:29) Moderne Behandlungsmöglichkeiten Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-migraene-kopfschmerzen
Viele Menschen leben mit Migräne, ohne es zu wissen. Warum die Krankheit so häufig verkannt wird, welche Mythen sich hartnäckig halten — und wie neue Medikamente Betroffenen erstmals gezielt helfen können. (00:01:26) Begrüßung Frau Hartmann und persönliche Erfahrungen (00:03:31) Probleme der Diagnose von Migräne (00:04:40) Vielfältigkeit der Symptome (00:06:31) Abgrenzung Migräne und Kopfschmerzen (00:08:20) Migräne bei Kindern und Jugendlichen (00:10:11) Die neurologischen Vorgänge während der Migräne (00:11:45) Ursachen der Erkrankung (00:13:29) Moderne Behandlungsmöglichkeiten Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-migraene-kopfschmerzen
Viele Menschen leben mit Migräne, ohne es zu wissen. Warum die Krankheit so häufig verkannt wird, welche Mythen sich hartnäckig halten — und wie neue Medikamente Betroffenen erstmals gezielt helfen können. (00:01:26) Begrüßung Frau Hartmann und persönliche Erfahrungen (00:03:31) Probleme der Diagnose von Migräne (00:04:40) Vielfältigkeit der Symptome (00:06:31) Abgrenzung Migräne und Kopfschmerzen (00:08:20) Migräne bei Kindern und Jugendlichen (00:10:11) Die neurologischen Vorgänge während der Migräne (00:11:45) Ursachen der Erkrankung (00:13:29) Moderne Behandlungsmöglichkeiten Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-migraene-kopfschmerzen
Palliative Care rund um die Geburt – multiprofessionell beraten, ergebnisoffen begleiten In dieser Folge spreche ich mit Dr. Thomas Strahleck, Kinderarzt und Ansprechpartner eines multiprofessionellen Teams am Katharinenhospital Stuttgart, über Palliative Care rund um die Geburt. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die Herausforderungen, vor denen Eltern stehen, wenn sie während der Schwangerschaft mit der Diagnose einer Behinderung oder einer lebensbegrenzenden Erkrankung ihres Kindes konfrontiert werden. Dr. Strahleck macht deutlich, wie entscheidend eine multiprofessionelle Aufstellung des Teams ist, um Familien in dieser Situation gut zu begleiten. Wir sprechen darüber, warum ergebnisoffene Beratung ein zentrales Element palliativer Begleitung ist, weshalb Entscheidungen unter Zeitdruck häufig nicht tragfähig sind und wie wichtig es ist, Eltern Zeit zu geben, Informationen zu verstehen und emotional zu verarbeiten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der gemeinsamen Verantwortung: Gute Begleitung bedeutet, Entscheidungsprozesse nicht bei den Eltern allein abzuladen, sondern sie als Team mitzutragen. Eine Folge über Haltung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine Versorgung, die Würde, Zeit und Beziehung in den Mittelpunkt stellt. Haben Sie Ideen oder möchten ihre eigene Geschichte erzählen? Dann schreiben Sie und gerne unter info@landesstelle-bw-wegbegleiter.de Keine Episode von Wegbegleiter verpassen? Hier gehts zum Newsletter - https://landesstelle-bw-wegbegleiter.de/newsletter Hintergrundinformationen zur Landesstelle Baden-Württemberg – Wegbegleiter für Familien mit einem schwer kranken Kind am Hospiz Stuttgart (Träger Ev. Kirchenkreis Stuttgart): Die Diagnose einer unheilbaren Erkrankung, verändert das Leben einer Familie nachhaltig. Wir sind eine wichtige Anlaufstelle für betroffene Eltern und Fachkräft. Wir hören zu, vernetzen, informieren über individuelle Unterstützungsangebote und Möglichkeiten in ganz Baden-Württemberg. Unser Angebot ist kostenfrei und für alle Menschen zugänglich. Weitere Informationen finden Sie unter: www.landesstelle-bw-wegbegleiter.de Wir freuen uns auf Sie! In diesem Podcast teilen wir Informationen, Einschätzungen und Meinungen nach bestem Wissen. Wir übernehmen jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Inhalte.
Im brutkasten-Video-Talk diskutieren Ärztin und Adipositastrainerin Bianca Itariu, SVS-Generaldirektor Alexander Biach, Mario Haller, CEO von Eli Lilly and Company Österreich, und der Physiker Werner Gruber über die Volkskrankheit Adipositas. Dabei steht im Zentrum, warum starkes Übergewicht nicht bloß auf mangelnde Disziplin zurückzuführen ist, sondern eine chronische, neurobiologische Erkrankung ist und weshalb herkömmliche Diäten ab einem gewissen Punkt oft wirkungslos bleiben. Die Expert:innenrunde beleuchtet zudem die gesellschaftliche Stigmatisierung Betroffener und die medizinische Einordnung jenseits des reinen Body Mass Index (BMI).Neben den medizinischen Hintergründen thematisiert das Gespräch die enormen volkswirtschaftlichen Kosten durch Krankenstände und Folgeerkrankungen sowie die Debatte um Prävention versus akute Therapie. Es wird erörtert, welche Rolle Innovationen wie neue Medikamente oder Operationen spielen und wo das österreichische Gesundheitssystem bei der Erstattung und Versorgung aktuell an seine Grenzen stößt. Zudem wird behandelt, wie digitale Lösungen und ein Schulterschluss zwischen Wirtschaft und Medizin die Situation verbessern könnten.#sponsored
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
Multiple Sklerose wird oft als Erkrankung jüngerer Erwachsener wahrgenommen — doch sie kann auch erst später im Leben diagnostiziert werden. In dieser Folge spreche ich mit dem Neurologen und Neuroimmunologen Dr. Abdulkadir Tunç über die sogenannte spät beginnende Multiple Sklerose (LOMS) und er erklärt, worin sich diese von früher einsetzender MS unterscheidet. Wir sprechen über typische Symptome, diagnostische Herausforderungen, moderne Immuntherapien und darüber, wie individuelle Behandlungsentscheidungen getroffen werden. Außerdem geht es um Rehabilitation, Lebensqualität, Prognose und vielversprechende neue Entwicklungen wie BTK-Inhibitoren. Eine informative Folge für Betroffene, Angehörige und alle, die ihr Verständnis für MS vertiefen möchten.
Schreien, Schlagen, Verweigern – normalerweise Dinge, die ein Oberarzt auf seiner Station nicht erleben will. Simon Kurzhals erlebt das aber immer wieder, denn er ist leitender Oberarzt einer geschützten allgemeinpsychiatrischen Akutstation bei den Evang. Kliniken Essen-Mitte. Im Podcast erzählt er aus seinem Arbeitsalltag und dass es ohne Zwangsmaßnahmen manchmal nicht geht. Und wie man mit traumatisierten, depressiven oder schizophrenen Menschen umgeht und ihnen helfen kann. Wir klären die Frage, ob es sowas gibt wie „Erste-Hilfe-Maßnahmen“, denn Herzmassage oder stabile Seitenlage helfen bei einem Menschen mit Wahnvorstellungen oder Ängsten nicht – aber was kann ich als Mitmensch überhaupt tun und wie gefährlich kann das sein? Außerdem steht der Psychiater regelmäßig Rede und Antwort bei Instagram zum Thema Notfallhilfe bei psychischen Erkrankungen. Seine Erfahrungen als Arzt für psychiatrische Notfälle sind spannend, vor allem wenn es um Unterschiede bei Männern und Frauen geht oder was die Ursachen für psychische Störungen sein können. Moderator Christian Pflug fragt nach, wie viel vererbt werden kann und was eher durch Prägung und Ereignisse in der Kindheit um im Leben ausgelöst wird. Vor allem knifflig ist die Frage: Wie erkenne ich eine psychische Erkrankung bei mir selbst – kann ich selbst merken, wenn etwas nicht stimmt, wenn Ängste „nicht mehr normal“ oder Verhalten und Stimmungen gefährlich – auch für andere - sind? In der Rubrik „Gesundheit“ geht es um körperliche und seelische Krankheiten – von der Harnröhre bis zum Ohr, von der Psyche bis zur Bauchspeicheldrüse. Erfahrene Mediziner:innen aus Essen kommen zu Wort.
Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen – und doch werden sie oft nicht erkannt. Wie sich eine Depression bemerkbar macht und wie sie sich anfühlt, erzählt Andreas Menke in dieser Folge. Er ist ärztlicher Direktor einer Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. In seinem Buch „Depression – Wissen, was hilft“ schreibt er über die neuesten Erkenntnisse und wirksame Therapien zur Bewältigung der Erkrankung. In dieser Folge versuchen wir eine Depression erlebbar zu machen. Wäre sie ein Raum – wie würden wir uns darin bewegen? Andreas Menke schildert den fiktiven Tagesablauf eines depressiven Menschen vom Morgen bis zum Abend. Außerdem erklärt er, welche Fehler Außenstehende im Umgang mit einer depressiven Person häufig machen. Podcasttipp: Innenwelt - Der Psychologie-Podcast von WDR 5 https://www.ardaudiothek.de/sendung/innenwelt-der-psychologie-podcast-von-wdr-5/urn:ard:show:1ed47ad24053fa4d/
Zelltherapie, Immuntherapie oder Impfung - die Krebsmedizin entwickelt sich stetig weiter. Es gibt keine Erkrankung, in die mehr Forschungsmittel gesteckt wird, als der Krebs. Und doch steigen die Zahlen der Betroffenen. Im vergangenen Jahr waren es über eine halbe Million Menschen, bei einem Zuwachs von zehn Prozent gegenüber 2024. Auch für das Jahr 2026 zeichnet sich diese Entwicklung weiter ab. In vielen Fällen kann der Krebs gestoppt oder gar überwunden werden, doch es bleiben die Menschen, die trotz intensiver Behandlung nach kurzer Zeit sterben. In Deutschland ist Krebs die zweithäufigste Todesursache nach dem Herzinfarkt. Wie weit hat sich die Behandlung entwickelt und wie weit die Prävention? Was kann man selbst tun, um eine Erkrankung zu vermeiden? Darüber sprechen wir mit Prof. Dr. Dirk Jäger, Onkologe am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg, mit Dr. Susanne Weg-Remers vom Deutschen Krebsforschungszentrum, mit Peter Clausing vom Pestizid Aktions Netzwerk und mit der Sportwissenschaftlerin und Yogatrainerin Miriam Wessels. Podcast-Tipp: NDR1 / Visite - Das Gesundheitsmagazin + Visite: Darmkrebs Diese Diagnose wird bei knapp 60.000 Menschen pro Jahr in Deutschland gestellt. Damit zählt Darmkrebs mit zu den häufigsten Krebsarten. Ein Facharzt erklärt die Vorsorgeuntersuchungen und neue Behandlungsmöglichkeiten. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6eac21ecc6a7e7aa/
Von Mai bis Dezember 2007 musste ich mich aufgrund einer Krebserkrankung einer Chemo- und Strahlentherapie unterziehen. Ein Satz, den ich immer wieder hörte, war: »Der informierte Patient (über)lebt länger.« Also begann ich, einiges über meine Erkrankung und die »beste« Therapie zu recherchieren. Es war sehr schwierig, aus der Informationenflut das für mich Relevante herauszufiltern. Manche Behandlungsmethoden waren bereits veraltet und durch neue ersetzt worden. Zudem war die Überprüfung der Vertrauenswürdigkeit der jeweiligen Informationsquelle nicht leicht. Außerdem stellt sich die Frage: Wie sicher ist es, dass man durch diese Therapie länger (über)lebt? Woher hat derjenige, der diese Informationen weitergibt, die Gewissheit, dass sie zuverlässig sind? Wer bestimmt, wie lange mein Leben dauert?Besonders in Bezug auf die letzte Frage habe ich mich dann an die Bibel gewandt. Sie gibt zuverlässige Auskunft über das Woher und Wohin des Lebens. In Psalm 139 steht, dass Gott mich gemacht hat. Deshalb kennt er mich und auch jedes meiner Organe. Er sah mich, noch ehe ich das Licht der Welt erblickt habe. Er kennt alle meine Tage – nicht nur ihre Anzahl, sondern auch das, was an jedem einzelnen Tag geschehen wird. Diese Aussagen sind wahr und veralten auch nicht, sodass sie durch neuere Erkenntnisse ersetzt werden müssten. Das gibt mir echten Trost. Gott ist der Urheber und auch der Erhalter meines Lebens.Außerdem zeigt die Bibel noch eine weitere Dimension des Lebens: ewiges Leben. Es überdauert die Zeit auf der Erde. Das ist mir der größte Trost (gewesen). Mein Leben hier auf der Erde wird zu Ende gehen, vielleicht durch eine (Krebs-)Erkrankung oder erst in »gutem Alter«. In jedem Fall aber habe ich die Gewissheit des ewiges Lebens bei Gott.Stephanie HimmelmannDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Erneut ist in der Stadt Zürich ein jüdisch-orthodoxer Mann Opfer einer Gewalttat geworden. Er wurde am Montagabend attackiert und leicht verletzt. Einige Passanten griffen ein und hielten den Angreifer fest, bis die Polizei eintraf. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:28) Antisemitischer Angriff in Zürich (03:55) Nachrichtenübersicht (08:22) Epstein-Akten: Was man bisher weiss (14:36) USA und Indien verständigen sich auf einen Handelsdeal (17:52) Das iranische Regime: Von allen Seiten unter Druck (24:30) Anzeige gegen Cassis beim Internationalen Strafgerichtshof (28:56) Nachsorge nach schwerer Erkrankung soll ausgeweitet werden (35:23) Investitionen in Schweizer Start-ups steigen an (39:48) Papst Leo XIV. zieht in die Mansarde
Auf Herz und Nieren – Der Podcast für ein gutes Körpergefühl
„Bei meiner ersten Periode bin ich vor Schmerzen ohnmächtig geworden. Meine Frauenärztin meinte: 'Das gehört zum Frausein dazu. Da musst du durch.' Da war ich 12 Jahre alt.” Ganze zwölf Jahre dauert es dann auch, bis Vivian die Diagnose Endometriose bekommt. Die Erkrankung betrifft 10 bis 15 Prozent aller Frauen und kann neben wehenähnlichen Schmerzen und weiteren Symptomen auch zu Unfruchtbarkeit führen. In dieser Folge erzählt Vivian von ihrer Geschichte und was ihr heute hilft, mit der Krankheit umzugehen. In der Forschung zu Endometriose hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Über Ursachen, Diagnose und Behandlung klärt Prof. Sylvia Mechsner auf. Sie ist Gynäkologin, leitet das Endometriose-Zentrum der Charité in Berlin und forscht selbst zur Erkrankung. Wir sprechen auch über Medical Gaslighting und warum es vor allem strukturelle Veränderungen braucht, um Patientinnen besser zu helfen.
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
Finanzielle Bildung ist ein zentraler Schlüssel zu Selbstbestimmung, Sicherheit und mentaler Gesundheit – besonders für Frauen und erst recht bei chronischer Erkrankung. In dieser Podcastfolge spreche ich mit Claudia Müller, Finanzexpertin und Gründerin des Female Finance Forums, darüber, warum Geld kein Tabuthema sein darf und wie Frauen ihre Finanzen Schritt für Schritt selbst in die Hand nehmen können. Wir sprechen über gesellschaftliche Glaubenssätze, finanzielle Basics wie Notgroschen und Altersvorsorge, nachhaltiges Investieren mit ETFs sowie über Geld und Fairness in Partnerschaften. Außerdem gibt es am Ende der Folge eine Buchverlosung.
In dieser Folge von Tales from the Needle spricht Seb mit Jers über eine Zeit, in der nichts mehr planbar war – und trotzdem gehandelt werden musste.Ausgangspunkt ist ein eigentlich positives Projekt: der Organspendetag in Jers' Studio. Eine Aktion, bei der Tattoos genutzt wurden, um Aufmerksamkeit für Organspende, DKMS und gesellschaftliche Verantwortung zu schaffen. Doch parallel dazu bekommt Jers' Familie eine Diagnose, die alles verändert: Bei seiner Tochter wird MPS festgestellt – eine seltene, schwere Erkrankung, die eine intensive medizinische Behandlung und langfristige Begleitung erfordert.Jers erzählt offen davon, wie es ist, einen Gentest zu machen, obwohl man weiß, dass dabei etwas herauskommen kann, gegen das man nichts tun kann. Von der Ohnmacht, Entscheidungen unter extremem Druck zu treffen – und davon, warum Wegschauen keine Option war.Aus dieser persönlichen Ausnahmesituation heraus entsteht nicht nur der Organspendetag, sondern später auch der Verein Stammzellhelden. Eine Initiative, die Familien und Kinder unterstützt, die eine Stammzelltransplantation durchlaufen müssen – vor, während und nach der Behandlung. Jers spricht darüber, warum es für genau diese Familien kaum eine Lobby gibt und warum Unterstützung hier oft unsichtbar bleibt.Diese Folge ist kein Held:innen-Narrativ. Es geht nicht um Selbstinszenierung, sondern um Verantwortung, Community und die Frage, was Reichweite wirklich wert ist, wenn es ernst wird.Eine Folge über Kontrollverlust, Entscheidungen ohne Sicherheitsnetz – und darüber, wie aus persönlicher Krise etwas entstehen kann, das anderen hilft.
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Wolfram Ruf, einem der international führenden Forscher auf dem Gebiet der Thromboinflammation. Er ist wissenschaftlicher Direktor des Zentrums für Thrombose und Hämostase am Center for Healthy Aging der Universitätsmedizin Mainz. Wir sprechen darüber, wie Blutgerinnung, Entzündung und Immunsystem miteinander verflochten sind – und warum diese Prozesse im Alter aus dem Gleichgewicht geraten können. Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Sepsis oder Covid-19 lassen sich aus dieser Perspektive neu verstehen. Professor Ruf erklärt, wie grundlegende Mechanismen der Blutgerinnung ursprünglich schützen, im Alter aber krankheitsfördernd wirken können – und welche neuen therapeutischen und präventiven Ansätze sich daraus für Healthy Longevity ergeben.In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: • Wie sind Blutgerinnung und Entzündung biologisch miteinander verknüpft?• Warum steigt das Risiko für Thrombosen mit zunehmendem Alter?• Was genau versteht man unter dem Begriff Thromboinflammation?• Wie entsteht ein Herzinfarkt aus gestörter Blutgerinnung und Entzündung?• Warum sind Krebs und Thrombose so eng miteinander verbunden?• Welche physiologische Aufgabe hat der Tissue Factor im gesunden Körper?• Wie missbrauchen Tumoren Gerinnungsfaktoren für ihr Wachstum?• Welche doppelte Rolle spielen Blutplättchen bei Immunabwehr und Entzündung?• Warum ist Sepsis eine besonders gefährliche thromboinflammatorische Erkrankung?• Was hat Covid-19 über die Verbindung von Virusinfektion, Gerinnung und Entzündung gezeigt?• Wie verändert der Alterungsprozess die Blutbildung im Knochenmark?Weitere Informationen zu Prof. Wolfram Ruf findest du hier: https://www.unimedizin-mainz.de/cth/professuren-arbeitsgruppen-gastwissenschaftler/ruf-wissenschaftlicher-direktor.htmlDu interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube.https://www.instagram.com/nina.ruge.officialhttps://www.tiktok.com/@nina.ruge.officialhttps://www.facebook.com/NinaRugeOffiziellhttps://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin.STY-255
In dieser Episode erfährst du, warum die neurologische Erkrankung Epilepsie mehr ist als ein Anfall. Als Betroffene spreche ich mit dem Epileptologen Prof. Rainer Surges über Diagnose, Therapie, Forschung und psychische Aspekte der oft missverstandenen Erkrankung.
In dieser besonderen Folge nehmen wir euch mit an einen Ort, den die meisten von uns nur aus Filmen kennen: in den Maßregelvollzug. Genauer gesagt: in die forensische Psychiatrie der LVR-Klinik Viersen, wo Andrea Weirauch als Ergotherapeutin mit psychisch kranken jugendlichen Straftätern arbeitet. Jugend-Maßregelvollzug - das bedeutet: Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren, die aufgrund einer psychischen Erkrankung eine Straftat begangen haben und als "nicht schuldfähig" oder "vermindert schuldfähig" gelten, werden hier untergebracht. Nicht zur Bestrafung, sondern zur Behandlung. Das Ziel: Besserung der Erkrankung, Herabsetzung der Gefährlichkeit und Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Andrea Weirauch gibt uns einen ungeschönten Einblick in ihren Arbeitsalltag. Sie erzählt, wie das Leben hinter Gittern, Zäunen und verschlossenen Türen aussieht. Sie erklärt, warum die Verweigerung von Therapie manchmal die einzige Möglichkeit ist, Autonomie auszudrücken. Und sie zeigt, wie sie trotz aller Reglementierungen ein betätigungsorientiertes Konzept entwickelt hat, das auf Eigenverantwortung und selbstbestimmte Entscheidungen setzt. Wir sprechen über: Die Unterschiede zwischen Strafvollzug und Maßregelvollzug Das Leben im hochgesicherten Setting: Regeln, Grenzen, Zeit Ergotherapeutische Angebote: von Holzwerkstatt bis Frustrationstoleranzgruppe Den Spagat zwischen Sicherheit und Selbstbestimmung Erfolgsgeschichten und die Frage: Wie realistisch ist die Wiedereingliederung? Andrea's persönlichen Umgang mit herausforderndem Verhalten Eine Folge, die nachdenklich macht, Vorurteile hinterfragt und zeigt: Hinter jedem dieser jungen Menschen steckt Potenzial - wenn man nur genau hinschaut. Weiterführende Links Andrea Weirauch's Fachartikel: "Mit zeitgemäßen Angeboten eigenverantwortliche Entscheidungen ermöglichen - Ergotherapie im Jugendmaßregelvollzug" Zeitschrift: Ergotherapie und Rehabilitation, 63. Jg., 2024, Nr. 6, S. 24-29 https://doi.org/10.2443/skv-s-2024-51020240603 Pressemitteilung DVE: "Maßregelvollzug: so sieht der Alltag psychisch kranker Straftäter:innen aus https://www.presseportal.de/pm/106910/5566115 LVR - Landschaftsverband Rheinland: Was ist Maßregelvollzug?https://www.lvr.de/de/nav_main/kliniken/maregelvollzug/wasistmaregelvollzug/wasistmaregelvollzug_1.jsp Offizielle Informationen des LVR zu den Einrichtungen des Maßregelvollzugs im Rheinland, inklusive der LVR-Klinik Viersen. BApK - Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen https://www.bapk.de/massregelvollzug.html Zentrale Anlaufstelle für Angehörige mit umfangreichen Informationen, Wegweisern und Unterstützungsangeboten. forensik.de - Zentrales Informationsportal für den Maßregelvollzug https://www.forensik.de Das umfassendste deutschsprachige Informationsportal zum Maßregelvollzug. Bietet Informationen für Betroffene, Angehörige, Fachkräfte und Interessierte. Mit Gesetzen, Verordnungen, Adressen und Fachinformationen.
In der heutigen Folge von Treffpunkt Diabetes widmen wir uns einer anderen chronischen Erkrankung, die in engem Zusammenhang mit Diabetes steht: der Adipositas. Warum ist die Krankheit so schwer in den Griff zu bekommen und was hat sie mit Diabetes zu tun? Diesen Fragen geht Moderator Wolfgang Schiefer in dieser Folge auf den Grund und lässt Expert:innen des Podcasts "Adipositas und Ich - Mein Leben der Erkrankung" zu Wort kommen.
DarmTalk - Dein Podcast zu Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
In dieser Folge des DarmTalk Podcasts spricht Christine offen über ihr Leben mit einer chronischen Erkrankung – über Leistungsdruck, fehlendes Verständnis im Arbeitsumfeld und das Gefühl, immer funktionieren zu müssen. Sie erzählt von Erschöpfung, innerem Kampf und dem Wendepunkt, der alles verändert hat: ein neuer Chef, ein gemeinsamer Plan – und die Erkenntnis, dass sie auf sich selbst achten darf. Christine nimmt uns mit auf ihren Weg zu mehr Selbstfürsorge und Resilienz. Zu Pausen. Zu Atem. Zu klaren Grenzen. Und zu einem inneren Ja zu sich selbst. Diese Folge macht Mut, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören, Warnsignale ernst zu nehmen und sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren. Die Podcast-Reihe der #makeitvisible Kampagne wurde mit freundlicher Unterstützung folgender Partner:innen der Initiative CED-Kompass realisiert: AbbVie GmbH, Alfasigma Austria GmbH, Eli Lilly Ges.m.b.H. und Takeda Pharma Ges.m.b.H.
Ein Monat ohne Alkohol – für viele war der Dry January ein Experiment, für manche eine Herausforderung und für andere ein echter Augenöffner. Doch was passiert danach? Und was sagt es über unseren Umgang mit Alkohol, wenn der Verzicht plötzlich schwerer fällt als gedacht?In dieser Folge von „Ist das noch normal?! Der kronehit Psychotalk“ nehmen Meli Tüchler und die Psychotherapeutin Mag.a Romana Gilli, BA den Dry January zum Anlass, um offen und ehrlich über Alkoholsucht zu sprechen. Sie erklären, woran man erkennt, dass aus Gewohnheit oder Genuss ein ernsthaftes Problem wird, und warum es wichtig ist, früh hinzuschauen – lange bevor alles eskaliert.Gemeinsam unterscheiden sie zwischen Abusus und Abhängigkeit, sprechen über Warnsignale, typische Rechtfertigungen und die enorme gesellschaftliche Verharmlosung von Alkohol. Auch die Risiken eines unbegleiteten Entzugs werden thematisiert – ebenso wie die sozialen Folgen einer Suchterkrankung für Familie, Partnerschaft und Beruf.Diese Sendung soll Mut machen, Hilfe anzunehmen, Hoffnung geben und zeigen: Alkoholsucht ist eine Erkrankung – und sie ist behandelbar.Am Mittwoch, ab 22:00 Uhr auf kronehit. Ab Donnerstag ist die ganze Sendung, wie immer, auf allen gängigen Plattformen als Podcast verfügbar. Du möchtest mit unserer Moderatorin Meli Tüchler oder unseren psychotherapeutischen ExpertInnen, Mag.a Romana Gilli und Daniel Martos, eine Frage stellen? Schreib uns an psychotalk@kronehit.at oder auf unserem neuen Instagram-Kanal @psychotalk.at!Hilfe zum Thema Sucht:· Suchthilfe Kompass: https://suchthilfekompass.goeg.at/presentation· Dialog – Indivoduelle Suchthilfe: https://www.dialog-on.at/suchtpraevention· Anton Proksch Institus: Das „API“ bietet Begleitung und Behandlung für Menschen mit Suchterkrankungen – sowohl ambulant als auch stationär. https://www.api.or.at/sucht-abhaengigkeit/alkoholsucht/ · Suchthilfe Wien: https://www.suchthilfe.wien/2/rkomz-2/ HPE – Hilfe für pflegende Angehörige und Freunde psychisch ErkrankterBeratung, Selbthilfe und VorträgeOnline Beratungen, Gruppentreffen oder Hotline - 01 5264202https://www.hpe.at/de/Wichtige Kontakte & Links:· Polizei: 133o Gehörlose Frauen und Mädchen können per SMS rund um die Uhr unter 0800 133 133 polizeiliche Hilfe rufen (Angabe von Ort und Notsituation).· Rettung: 144· Telefonseelsorge (0-24 Uhr): 142· Psychiatrische Soforthilfe und mobiler Krisendienst: +43 1 31330 (0 - 24 Uhr), per Mail, Chat oder TelefonAlle psychosozialen Dienste für ganz Österreich findest du hier: https://www.gesundheit.gv.at/service/beratungsstellen/krankheiten/psyche/psychosozialer-dienst.html· "Rat auf Draht" für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 24 Jahre: Hotline 24 Stunden - kostenlos und anonym aus ganz Österreich - 147 - https://www.rataufdraht.at/· "Rat auf Draht" für Eltern: Kostenlose Beratung von Eltern via Video, Audio oder Text-Chat rund um: Schule, Erziehung, Sexualität usw. - https://elternseite.at/ · Gesund aus der Krise: Ermöglicht bis zu 15 kostenlose Therapieeinheiten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene! Anmeldung online oder unter 0800/800122 www.gesundausderkrise.at · Kriseninterventionszentrum: Du befindest dich in einer akuten Krise und brauchst Hilfe dann wende dich hierhin: https://kriseninterventionszentrum.at/ Mental Health Days: Dieses österreichweite Projekt stärkt das Bewusstsein für psychische Gesundheit an Schulen. Bis Juni 2024 wurden über 75.000 Schüler erreicht. www.mentalhealthdays.eu
In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das viele Athlet*innen früher oder später trifft…egal ob Profis, ambitionierte Hobbysportlerinnen oder Menschen, die einfach nur gern aktiv sind: Sportverletzungen… Wie komme ich nach einer Verletzung oder Erkrankung wieder gesund zurück? Denn während wir viel darüber reden, wie man sich verletzt, reden wir erstaunlich wenig darüber, was danach passiert. Wie geht es weiter, wenn die Schmerzen verschwinden, aber die Stabilität fehlt? Wenn man zwar wieder darf, aber noch nicht kann? Oder wenn man von sich selbst erwartet, an alte Leistungen anzuknüpfen und das System sagt: „Nein, noch nicht.“ Für all das gibt es heute viel mehr Wissen, als viele denken. Und genau darüber sprechen wir mit Dr. Christiane Wilke vom Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation. Weitere Informationen: www.dshs-koeln.de/einerundemit Redaktion und Produktion: Theresa Templin & Julia Neuburg, Abteilung Presse und Kommunikation, Deutsche Sporthochschule Köln, Moderation: Jan-Hendrik Raffler
Das Herz schlägt zuverlässig – meist ein Leben lang. Doch manchmal gerät es aus dem Takt. Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung weltweit. Millionen Menschen leben damit, viele ohne es zu wissen. Denn die Erkrankung bleibt oft stumm. Kein Schmerz. Kein Alarm. Dabei sind die Folgen ernst. Beim Vorhofflimmern feuern elektrische Signale chaotisch. Die Vorhöfe pumpen nicht mehr richtig. Blut kann gerinnen. Das Schlaganfallrisiko steigt deutlich. Je länger die Störung anhält, desto schwerer lässt sie sich behandeln. Die Medizin sucht deshalb nach Wegen zur frühen Diagnose. Digitale Herzmodelle helfen, Abläufe zu verstehen und Therapien zu testen. Smartwatches und Apps können Hinweise liefern – ersetzen aber keine ärztliche Abklärung. Entscheidend ist der Zeitpunkt. Wird Vorhofflimmern früh erkannt, steigen die Chancen, den normalen Herzrhythmus zu erhalten und schwere Komplikationen zu verhindern.
Du hast eine Diagnose. Oder eine chronische Erkrankung. Oder ein Thema, das dich begleitet. Und plötzlich fühlt sich Dating nicht mehr nach Neugier an, sondern nach Rechtfertigung. Muss ich das sagen? Wann ist der richtige Moment? Bin ich damit überhaupt noch richtig?In dieser Folge spreche ich über die Angst, nicht gut genug zu sein. Und darüber, warum das Thema oft nicht ADHS, Autismus oder die Erkrankung ist, sondern das, was du daraus über dich machst. Es geht um Selbstannahme und darum, wie du offen kommunizieren kannst, ohne dich klein zu machen.Du hörst, warum jeder Mensch etwas mitbringt und warum Liebe nicht bedeutet, dass alles zu 100 Prozent passt. Und warum es so wichtig ist, Verantwortung für dich zu übernehmen, statt dich aus Nähe rauszuziehen.Diese Folge ist für dich, wenn du dir Liebe wünschst, dich innerlich aber zurückhältst. Und wenn du bereit bist, dich als Ganzes zu sehen.In Liebe, Stella ❤️Wie offen bist du für Nähe & Verbindung? Mach meinen Selbsttest zur emotionalen VerfügbarkeitWenn du mit mir arbeiten möchtest, schreib mir eine Mail für einen kostenlosen Clarity Call an info@stellaschultner.com.Mehr von mir:Website: www.stellaschultner.comInstagram: @stellaschultner_psychologieYouTube: @stellaschultnerproduziert von podcastly
Tennis- oder Golferellenbogen haben wahrscheinlich viele schon mal gehört, oder auch daran gelitten. Dabei kommen die Beschwerden im Bereich des Ellenbogens häufig nicht vom Golf oder Tennis, sondern durch chronische Belastung am PC oder im Handwerk. In dieser Folge sprechen wir über die Ursachen und mögliche Behandlungsoptionen dieser teilweise hartnäckigen Erkrankung.
Atemnot, Erschöpfung, kognitive Ausfälle. Für viele Menschen folgt auf eine Corona-Infektion die schwere neuroimmunologische Erkrankung ME/CFS, bei der schon duschen, einkaufen oder telefonieren zu massiver Erschöpfung führen kann. ME/CFS steht für Myalgische Enzephalomyelitis und Chronisches Fatigue-Syndrom. Inzwischen leben hunderttausende Menschen in Deutschland mit Long Covid - und werden dennoch oft nicht ernst genommen. Sie kämpfen nicht nur mit einer schweren, oft unsichtbaren Erkrankung, sondern auch mit einem System, das ihnen kaum Halt bietet: medizinisch, politisch und gesellschaftlich. Es gibt zu wenig spezialisierte Ärztinnen, kaum Versorgungsnetzwerke und oft nicht einmal eine frühe, verlässliche Diagnose. Das Bundesgesundheitsministerium hat Ende vergangenen Jahres nun die Allianz postinfektiöser Erkrankungen ins Leben gerufen. Endlich soll Long Covid erforscht werden. Bringt diese Allianz jetzt die Wende? Was erleben Betroffene in ihrem Alltag - jenseits von Statistiken und Schlagzeilen und welche Hürden müssen sie überwinden im Kampf um Würde und Teilhabe. Darüber sprechen wir mit dem ehemaligen NDR-Moderator und ME/CFS Erkrankten Pascal Hillgruber, mit der Sprecherin der Regionalgruppe Fulda/Osthessen des Bundesverband ME/CFS „Fatigatio“ Birgit Gustke, mit Sebastian Musch, dem Vorsitzenden der Deutsche Gesellschaft für ME/CFS und der Professorin für Immunologie und Leiterin der Immundefekt-Ambulanz an der Charité, Carmen Scheibenbogen. Podcast-Tipp: dlf doku serien - Deutschlandfunk 1: Long Covid - und jetzt?! - Dauerschmerzen, Brain Fog und Papierkrieg Sebastian lebt mit ME/CFS - einer Krankheit, die viele als Long Covid kennen und gegen die bislang kaum etwas hilft. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:2aafccc6725c9907/
In dieser Episode sprechen wir über eine Erkrankung, die in der Pferdemedizin diagnostisch anspruchsvoll ist und für Pferdebesitzerinnen und -besitzer häufig mit vielen Fragezeichen beginnt: IBD – Inflammatory Bowel Disease beim Pferd. Professor Karsten Feige, Leiter der Pferdeklinik der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Ehrenpräsident der Gesellschaft für Pferdemedizin, sowie Dr. Anne Grob, die seit Jahren schwerpunktmäßig zu Magen-Darm-Erkrankungen beim Pferd arbeitet, ordnen gemeinsam ein, warum IBD ein Sammelbegriff ist, welche Symptome (z. B. Gewichtsverlust trotz guter Fütterung, rezidivierende Kolik, Durchfall, Leistungsabfall) typisch sein können und weshalb die Diagnose oft erst nach Ausschluss anderer Ursachen gestellt wird. Außerdem geht es um die wichtigsten Bausteine der Diagnostik – von Labor und Ultraschall bis zu Biopsien und Absorptionstests – sowie um Therapie und Management: Welche Rolle spielen Fütterung, Haltung und Immunsuppression (u. a. Cortison) und was können Betroffene realistisch erwarten? Eine Folge für alle, die IBD besser verstehen und frühzeitig richtig einordnen möchten.
Spezialfolge: Feedback In dieser Folge gehen wir auf das große Feedback auf diese Staffel "Trauma Bundeswehr" ein und schildern weitere Fällen. Eine Frau aus Franken erzählt vom Suizid ihres Mannes, einem in Afghanistan Traumatisierten. Ein Militärseelsorger erzählt von seinem Kampf gegen PTBS und die Bürokratie. Wir treffen einen Spieß, der seine Erfahrung mit Gefecht und PTBS an andere weitergibt. Und wir fragen natürlich, wie es Annika, Robert und Alex inzwischen geht. Die erwähnte Broschüre „Umgang mit psychisch und/oder physisch Einsatzgeschädigten in der Bundeswehr“ gibt es hier: https://www.bundeswehr.de/resource/blob/109230/8c1bcfde59cd5becda875908b6a164aa/082-umgang-mit-psychisch-physisch-einsatzgeschaedigten-in-der-bundeswehr-data.pdf BR-Sendung „Funkstreifzug“ über traumatisierte Soldaten mit Interview „Woody“: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:4aad494734100e60/ Die Angebote der Bundeswehr für psychisch Kranke finden sich unter: https://www.bundeswehr.de/de/betreuung-fuersorge/ptbs-hilfe Dazu gibt es die Trauma-Hotline: 0800 588 7957 Hilfsangebote des Deutschen BundeswehrVerbandes e.V.: https://www.dbwv.de/multimedia/fuer-veteranen/hilfsangebote Und des Bundes Deutscher EinsatzVeteranen: https://www.veteranenverband.de/hilfe/ Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine psychische Erkrankung ist für aktive Soldaten der Truppenarzt. Für ehemalige Soldaten und Angehörige: Hausarzt, Psychiater oder Psychotherapeut (Terminservice 116117). Hilfe bei einer akuten Krise bei der nächsten psychiatrischen Klinik oder beim Notarzt unter 112. Der Sozialpsychiatrische Dienst ist ein Angebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörige, bietet Beratung und Hilfe an. In Suchmaschine „Sozialpsychiatrischer Dienst“ und Wohnort eingeben. Sie erreichen die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222. Informationen und Hilfe rund um das Thema Depression: https://www.deutsche-depressionshilfe.de Informationen zu Angsterkrankungen: https://www.angstselbsthilfe.de Für Angehörige: https://www.bapk.de “Panorama”-Beitrag: https://1.ard.de/Trauma_Soldaten ARD-Sendung “Mitreden!”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/sendung1538136.html Podcast-Tipp: "Der talentierte Mr. Vossen": https://www.ardaudiothek.de/sendung/der-talentierte-mr-vossen/urn:ard:show:801232bd695b88dd/
Michael Roth saß 27 Jahre für die SPD im Bundestag. Es dauerte lange, bis er sich eine psychische Erkrankung eingestand, sich Hilfe holte und aus der aktiven Politik ausstieg. In seinem Buch "Zonen der Angst" erzählt er, wie ihm das gelungen ist. Britta Bürger www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Sprechen, Schlucken, Atmen – Fähigkeiten, die wir im Alltag oft für selbstverständlich halten. Im Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil helfen Logopädinnen und Logopäden den Patient*innen, diese Fähigkeiten nach einem Unfall oder einer Erkrankung zurückzugewinnen. In nur 60 Sekunden erfahrt ihr mehr über diese unverzichtbare Arbeit.Moderation: Helen AffolterDie Gönnervereinigung der Schweizer Paraplegiker-Stiftung (SPS) zählt 2 Millionen Mitglieder, die mit ihrem Mitgliederbeitrag das Leistungsnetz der Schweizer Paraplegiker-Gruppe ermöglichen und querschnittgelähmte Menschen unterstützen. Jeden zweiten Tag führt ein Unfall zu einer Querschnittlähmung. Mitglieder, die nach einem Unfall querschnittgelähmt und lebenslang auf den Rollstuhl angewiesen sind, erhalten 250 000 Franken – rasch und unbürokratisch. Weitere Infos: www.paraplegie.ch
Zum Gewinnspiel: Hier entlangWie Ihr teilnehmt: Einfach über den Link in der Bio in den Shop gehen, Buch aussuchen, Autor:in und Buchtitel in die Kommentare posten.. Wählen könnt Ihr aus allen, im Shop verfügbaren Bänden der blauen ‚NomosLehrbuch‘-Reihe. Ihr könnt pro Folge einmal in den Lostopf kommen. Also sucht auch nach den restlichen Gewinnspielhinweisen in den nächsten Folgen! Viel Glück und schöne Vorweihnachtszeit! Folgenbeschreibung:In § 823 Abs. 1 BGB schützen die Rechtsgüter Körper und Gesundheit den Kernbereich der Persönlichkeit vor Eingriffen Dritter. Eine Körperverletzung liegt bei jedem unbefugten Eingriff in die körperliche Integrität vor – unabhängig davon, ob die äußere Körperhülle verletzt wird. Auch Eingriffe von innen, etwa durch schädliche Substanzen, sowie ärztliche Heileingriffe sind tatbestandlich Körperverletzungen und nur durch wirksame Einwilligung gerechtfertigt. Gleiches gilt für Tätowierungen, deren Einwilligung sich auf eine kunstgerechte Ausführung beschränkt.Die Gesundheitsverletzung erfasst Beeinträchtigungen der inneren Lebensvorgänge und setzt einen medizinisch diagnostizierten Krankheitswert voraus. Dazu zählen auch psychische Erkrankungen; eine organische Ursache ist nicht erforderlich. Der Schädiger muss das Opfer stets so nehmen, wie er es antrifft – Vorschädigungen oder besondere Anfälligkeiten sind haftungsrechtlich unbeachtlich.Besondere Fallgruppen bilden psychische Beeinträchtigungen und Schockschäden bei Dritten. Voraussetzung ist jeweils eine pathologisch fassbare Erkrankung; bei Schockschäden zusätzlich ein besonderes Näheverhältnis und ein angemessenes Verhältnis zwischen Anlass und Reaktion.Support the show
Eine Frau mit Krebs im Endstadium gilt als unheilbar. Aber die Krankheit verschwindet wieder. Eine andere Patientin hat eine degenerative Erkrankung des Nervensystems und kann nicht mehr gehen. Plötzlich sind die Symptome weg. «DOK» über Fälle, die die Schulmedizin ratlos machen. Viele, die schwer erkranken, hoffen auf ein Wunder. Aber kaum jemandem wird eines zuteil. Im französischen Städtchen Lourdes sollen indes immer wieder welche geschehen. 72 mysteriöse Heilungen, die sich dort ereigneten, hat die katholische Kirche bis heute als Wunder anerkannt. Zuletzt bei Antonietta Raco aus Süditalien. Sie litt an primärer Lateralsklerose (PLS) und sass im Rollstuhl. Bis sie 2009 in Lourdes wieder vollständig gesund wurde. Ein hochkarätiges Gremium von Ärztinnen und Ärzten befasste sich jahrelang mit dem Fall Raco – und kam zum Schluss: Mit dem heute zur Verfügung stehenden Wissen kann die Schulmedizin die Genesung nicht erklären. Wundersames passiert aber auch in der Schweiz. Etwa bei Esther Rathgeb. Sie litt an Krebs, Heilung ausgeschlossen. Die Ärztinnen und Ärzte des Berner Insel-Spitals gaben ihr nur noch wenige Monate. Heute, sechs Jahre später, ist der Krebs komplett verschwunden. Die Onkologen sind ratlos. Welche Kräfte wirken hier? «DOK» macht sich auf die Suche nach Antworten.
TW: Explizite Gewaltdarstellung, Gewalt an Kindern, postpartale Depression In dieser Folge tauchen Meli und Phuxi tief ein in einen der erschütterndsten Fälle der US-Kriminalgeschichte: Andrea Yates, die fünffache Mutter, die im Jahr 2001 ihre Kinder ertränkte – überzeugt davon, sie vor etwas weitaus Schlimmerem bewahren zu müssen. War es Wahnsinn? Paranoide Angst? Fanatische Überzeugung? Oder ein tragisches Zusammenspiel aus psychischer Erkrankung, gesellschaftlichem Druck und fatalen Fehlentscheidungen im Gesundheitssystem? Phuxi zeichnet den Weg nach, der zu dieser unvorstellbaren Tat führte: von schweren postpartalen Depressionen über religiös aufgeladene Wahnvorstellungen bis hin zu Momenten, in denen alle Warnsignale übersehen wurden. Dabei beleuchten sie nicht nur die Tat selbst, sondern auch den aufsehenerregenden Prozess, die medizinischen Hintergründe und die Frage, ob dieser Fall anders hätte enden können. Euch gefällt unser Podcast und ihr wollt uns unterstützen? Dann gebt uns gerne einen Kaffee aus: ko-fi.com/tellmemordpodcast Folgt uns gerne auch auf Instagram (@tellmemordpodcast) für mehr Content zu den Fällen! +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern & Rabattcodes unter: https://linktr.ee/tellmemordpodcast
Die Themen: Katy Perry und Justin Trudeau sind auch auf Instagram ein Paar; Ukraine-Treffen in London; Reaktionen auf die neue US-Sicherheitsstrategie; Zahl der Firmeninsolvenzen auf Höchststand; Heidi Reichinnek spricht über ihre Migräne-Erkrankung; Die Strafanträge von Friedrich Merz und Miley Cyrus ekelt sich vor Papier Hosts der heutigen Folge sind Markus Feldenkirchen (DER SPIEGEL) und Yasmine M'Barek (Zeit Online) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Nikolin erlebt eine gewaltvolle Geburt, die in einem sekundären Kaiserschnitt endet. Wenige Wochen nach der Geburt hat sie starke Rückenschmerzen. Ihr Hausarzt meint, sie habe eine falsche Stillhaltung und schickt sie nach Hause. Erst nach Monaten und vielen weiteren Arztterminen, wird Nikolin mit Morbus Cushing diagnostiziert, einer seltenen hormonellen Erkrankung der Hypophyse, die durch einen Tumor ausgelöst wird. Nikolins Geschichte verdeutlicht, wie schwierig es für Mütter postpartum sein kann, mit ihren Symptomen ernst genommen zu werden und wie wichtig es ist, hartnäckig zu bleiben, wenn es um die eigenen Gesundheit geht. *** Hier kannst du eine Google Review für den Podcast schreiben und damit dazu beitragen, dass mehr Frauen authentische Geburtsgeschichten hören können. Unterstütze den Podcast finanziell auf buymeacoffee.com/geburt. Zum MutterKultur Substack geht es hier entlang. Den Geburtsgeschichten Instagram Kanal findest du hier. Folge direkt herunterladen
In dieser Episode spricht Kathie Kleff mit Vera König über ihre Erfahrungen mit der bipolaren Störung. Vera teilt ihre persönliche Reise von der Diagnose bis zur Akzeptanz und wie sie gelernt hat, mit ihrer Erkrankung umzugehen. Sie betont die Bedeutung von Unterstützung, Struktur und der Rolle von Schlaf in ihrem Leben. Vera spricht auch über die Wichtigkeit von Beziehungen und wie sie als Genesungsbegleiterin anderen Menschen helfen möchte.
«Einstein» begleitet ein junges Luchsweibchen aus dem Wildnispark Zürich auf den Weg in die Freiheit – als Hoffnungsträgerin für ihre Art. Für die Schweizer Luchse hingegen häufen sich die Alarmzeichen: Eine neu entdeckte Erbkrankheit zeigt die Folgen von Inzucht und des fehlenden Gen-Austauschs. Freya auf Reisen Die Sendung begleitet das junge Luchsweibchen Freya vom Wildnispark Zürich in Langnau bis zur Auswilderung in den Wäldern Ostdeutschlands. Dort soll sie helfen, eine stabile Population aufzubauen. Freyas Reise führt zuerst in ein spezielles Gehege in Thüringen, wo sie mehrere Monate auf die Freiheit vorbereitet wird, bevor sie ausgewildert wird. Warum die Schweiz Luchse exportiert und selbst Probleme hat Während Freya in Deutschland mithilft, die junge Luchspopulation zu stärken, kämpft die Schweiz mit den Folgen der eigenen Pionierarbeit. Vor über fünfzig Jahren wurden hier die ersten Tiere ausgewildert – eine Erfolgsgeschichte, die den Luchs zurück in die Alpen und den Jura brachte. Heute leben rund 340 erwachsene Luchse in der Schweiz, die grösste Population Westeuropas. Doch die Erfolgsgeschichte hat einen Schatten: Alle Tiere stammen von wenigen Individuen ab. Die genetische Vielfalt ist gering, und das hat Folgen. Alarmierende Befunde «Einstein» zeigt, wie Forschende den Gesundheitszustand der Schweizer Luchse untersuchen. Im Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit in Bern werden tot aufgefundene Tiere analysiert. Dabei stiessen die Fachleute auf ein Rätsel: Immer wieder starben junge Luchse ohne erkennbare Ursache. Die Spur führt zu einer genetischen Erkrankung – erstmals wissenschaftlich nachgewiesen. Betroffen ist ausgerechnet die jüngste Population in der Nordostschweiz. Mehr Austausch und frisches Blut Generell häufen sich zudem seit längerem auch Herzfehler. Fachleute warnen: Ohne frisches Erbgut könnten die Schweizer Luchse immer kränker werden und der Bestand langfristig schrumpfen. Ein Problem: Die isolierten Populationen im Jura, in den Alpen und der Nordwestschweiz tauschen kaum Gene aus. Einerseits soll nun dieser Austausch unter den Gebieten gefördert werden, andererseits fordern Fachleute auch die Aussiedlung neuer Luchse aus dem Ausland. Doch die Umsetzung ist komplex: Sie erfordert internationale Kooperation, rechtliche Abklärungen und die Akzeptanz der Bevölkerung.