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Weil herkömmlicher Katzenstreu in der Kehrichtverbrennungsanlage nicht verbrennt, muss er auf speziellen Deponien entsorgt werden. Derzeit gebe es noch genügend Kapazitäten, sagt die Solothurner Regierung in einer Antwort auf einen Vorstoss. Eine eigene Sensibilisierungskampagne lehnt sie ab. Weitere Themen in der Sendung: · Bei einer Recycling-Firma in Kaiseraugst ist am Dienstagabend auf einer Abfallhalde ein Feuer ausgebrochen. Laut der Polizei dürfte ein im Elektroschrott verbliebener Akku den Brand ausgelöst haben. · Eine Aargauerin und ein Aargauer, welche im September 2025 in Aarau an einer Pro-Palästina-Demonstration teilnahmen, sind zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse verteilt worden. Die beiden 19-Jährigen waren vermummt und zündeten Rauchpetarden.
Bettlach: Die Polizei geht gegen eine randalierende Jugendbande vor; Sutz: Morgen eröffnet das neue Camping-Bistro Oase 72
Die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Solothurn sollen in einigen Jahren weniger Steuern bezahlen müssen. Die Regierung plant eine Anpassung des Steuersystems. Einerseits sollen ab 2030 die Einkommenssteuern gesenkt und andererseits die Vermögenssteuern erhöht werden. Weitere Themen in der Sendung: · Weniger Lastwagenfahrten: Die Kantone Solothurn und Bern haben eine Einigung erzielt im Zusammenhang mit dem geplanten Logistikzentrum von Digitec/Galaxus und der Post in Utzenstorf. · Das Solothurner Verwaltungsgericht hat Beschwerden gegen den geplanten Windpark auf dem Grenchenberg im Kanton Solothurn abgewiesen. Man dürfe die vier Windenergieanlagen nun bauen, teilt die Grenchner Energieversorgerin SWG mit. · Am 14. Juni wird im Aargau über die Volksinitiative «Bildungsqualität sichern – JETZT!» abgestimmt. Was spricht dafür, was dagegen? Bei uns im Studio diskutieren Bildungsdirektorin Martina Bircher und Colette Basler, Präsidentin von Bildung Aargau über die Initiative.
In dieser Bücherschau geben die SRF-Literaturredaktor:innen Einblick in ihre ganz persönlichen Lesevorlieben und teilen Bücher, die sie begeistert, überrascht oder berührt haben. Markus Gasser, Jennifer Khakshouri, Michael Luisier und Felix Münger sind zu Gast bei Annette König an den Solothurner Literaturtagen. Der Anlass fand vor Publikum statt und wurde am Sonntag, den 17. Mai in der Cantina del Vino in Solothurn aufgezeichnet. Buchhinweise: · Gianna Olinda Cadonau. Am Kantenhain. 133 Seiten. Lenos, 2026. · Veronika Sutter. Mein Bett gehört mir nur in der Nacht. 216 Seiten. Edition 8, 2026. · Elizabeth Strout. Erzähl mir alles. Aus dem Amerikanischen von Sabine Roth. 400 Seiten. Luchterhand, 2026. · Dimitré Dinev. Zeit der Mutigen. 1154 Seiten. Kein & Aber, 2026. · Olivier Guez. Die Welt in ihren Händen. Die Abenteuer der Getrude Bell in Mesopotamien. Aus dem Französischen von Nicola Denis. 416 Seiten. Kiepenheuer & Wisch, 2026. · Steff Stauffer. Gisch was hesch. 140 Seiten. Cosmos, 2026. · Lika Nüssli. Starkes Ding. Die Geschichte eines Verdingkindes, basierend auf den Erinnerungen meines Vaters. 232 Seiten. Edition Moderne, 2022. · Dana Grigorca. Tanzende Frau, blauer Hahn. 160 Seiten. Penguin, 2026. · Natascha Wodin. Die späten Tage. 288 Seiten. Rowohlt, 2026.
In Utzenstorf und im Nachbardorf Wiler (BE) nahe der Solothurner Kantonsgrenze hat es vergangenen Freitag drei Mal gebrannt. Die Polizei geht in allen Fällen von Brandstiftung aus. Das weckt Erinnerungen an die Brandserie im Solothurner Wasseramt 2022. Weitere Themen in der Sendung: · Die Betreiberin eines Onlineshops aus dem Aargau ist zu einer Busse verurteilt worden, weil zum Teil nicht klar deklariert war, woher die Lebensmittel stammten. · Fussball: Aarau und GC trennen sich im Barrage-Hinspiel im Brügglifeld 0:0 unentschieden. Ob der FC Aarau in die Super League aufsteigt, entscheidet sich im Rückspiel am Donnerstag im Zürcher Letzigrund.
(00:00:43) Wie war die Stimmung? Was ist herausgestochen? Unser Literaturredaktor zieht Bilanz. (00:04:51) Canal+ will nicht mehr mit Filmschaffenden arbeiten, die eine Petition gegen Vincent Bolloré unterzeichnet haben. (00:06:24) Fragewürdige Geschäfte des erfolgreichen Schweizer Künstlers Not Vital im Süden. (00:11:38) In Südkorea ist ein KI-Mönch geweiht worden. (00:15:18) Projekt «Seidenband Jetzt» erinnert an die Heimposamenterinnen und Posamenter im Kanton Basellland.
Der Uno-Kinderrechtsausschuss verlangt, dass ein behindertes Mädchen im Kanton Aargau vorerst nicht in eine Sonderschule umgeteilt wird. Ähnliche Fälle gebe es im Zusammenhang mit Migrationsentscheiden auch im Kanton Solothurn, sagt die Regierung. Besonders problematisch findet sie dies aber nicht. Weiter in der Sendung: · In Nunningen ist gestern Abend ein Postauto in die Hausfassade einer Bankfiliale gekracht. Der Bus rollte ohne Fahrpersonal an einer Haltestelle im Dorf los. Es ist noch nicht klar, ob ein menschlicher Fehler oder ein technischer Defekt den Unfall verursachte. Verletzte gab es keine.
Wenn man die Steuererklärung ausfüllt, muss man eine Frist einhalten. Für Behörden gibt es aber keine Fristen bei der Bearbeitung von Baugesuchen. Das soll sich ändern im Kanton Solothurn. Der Kantonsrat hat einen entsprechenden Vorstoss überwiesen. Weiter in der Sendung: - An der Wandflueh bei Bettlach/Grenchen zieht ein Paar von Wanderfalken momentan Junge auf. Damit sie dabei nicht gestört werden, hat der Kanton zum ersten Mal eine Art Schutzzone errichtet um den Horst. Wanderer, Ausflüglerinnen oder auch Drohnen sollen den geschützten Tieren nicht zu nahe kommen.
Das jährlich erhobene Sorgenbarometer der Solothurner Wirtschaft zeichnet ein deutliches Bild. Besonders die stark gestiegenen Energiepreise in Folge der Schliessung der Strasse von Hormus bereiten den Unternehmen Sorgen. Doch auch die angespannte Weltlage sei ein Sorgentreiber, so die Umfrage. Weiter in der Sendung: · Falls der FC Aarau am Freitag den direkten Aufstieg in die Super League schafft, gibt es in Aarau eine Freinacht. Das hat der Stadtrat beschlossen. Zudem ist seit gestern klar, dass der Geschäftsleiter Sandro Burki auch in der nächsten Saison beim FC Aarau bleibt. In welcher Position, ist jedoch noch nicht ganz klar.
Das Wisent-Projekt Thal ist seit Anfang umstritten. Bereits vor dem Start 2022 musste das Bundesgericht entscheiden. Ab nächstem Jahr sollen die Tiere in teilweiser Freiheit leben. Dazu braucht es unter anderem das OK der Grundeigentümer. Als erster sagt die Bürgergemeinde Welschenrohr nein. Weiter in der Sendung: · Gelaufen ist es nur zum Test, Strom produziert hat es kaum und nun wird das Reservekraftwerk in Birr abgebaut. Die Arbeiten haben nun begonnen. Für den Bund waren die Gasturbinen eine teure Aktion. Fast eine halbe Milliarde Franken hat die Versicherung gegen den Strommangel gekostet. · In Brugg hat die Polizei mutmassliche Kupferdiebe gefasst. Die drei Männer flüchteten, als die Patrouillen vor Ort eintrafen. Ein Polizeihund spürte sie in einem Gebüsch auf.
Bislang konnten die Alters- und Pflegeheime im Kanton Solothurn selbst entscheiden, ob sie in ihren Räumlichkeiten Sterbehilfe zulassen wollen oder nicht. Nun gibt es für alle Heime eine Pflicht, das hat der Kantonsrat entschieden. Davon nicht betroffen sind Heime für Menschen mit Behinderungen. Weiter in der Sendung: · Die römisch-katholische Kirche will sich im Kanton Solothurn neu aufstellen. Künftig soll es nur noch vier Kirchgemeinden geben, so eine Idee. Der Prozess zur Umstrukturierung hat jedoch erst begonnen. · Im Kanton Aargau darf die Verwaltung künftig proportional nur noch so stark wachsen wie die Bevölkerung. Der Kantonsrat hat das gestern entschieden.
Im Kanton Solothurn haben 16 Gemeinden ihren Steuerfuss für das laufende Jahr erhöht. Davon betroffen sind 58'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Der durchschnittliche Gemeinde-Steuerfuss liegt neu bei 118. 2 Prozent. Weitere Themen in der Sendung: · Nach den Ausschreitungen nach dem Cup-Spiel zwischen dem FC Aarau und YB im vergangenen September ist die Öffentlichkeitsfahndung beendet. Wie die Aargauer Staatsanwaltschaft mitteilt, konnten nach der Veröffentlichung verpixelter Fotos aller gesuchten Personen identifiziert werden. · Die Aargauer Kantonsarchäologie hat in Windisch beim ehemaligen Legionslager Vindonissa ein 2000 Jahre altes Brot gefunden. Es ist der erste solche Fund in der Schweiz. · Die Gemeinde Obergösgen kann das Gemeindehaus der reformierten Kirchgemeinde kaufen. Die Gemeindeversammlung hat dem Kauf in der Höhe von 1.4 Millionen Franken zugestimmt. Benötigt wird das Gebäude für Schulräume. · In Neuendorf sind am Dienstagnachmittag ein Motorrad und ein Auto frontal kollidiert. Der 55-jährige Töfffahrer wurde schwer verletzt.
Der Kanton Solothurn bietet neu für gewaltbetroffene Frauen betreute Übergangswohnungen an. Diese sind nötig, wenn Betroffene das Frauenhaus verlassen müssen. In der Wohnung gibt es Hilfe im Alltag, beim Job- und Wohnungssuche. Weitere Themen in der Sendung: · Grössere Biberschäden in Gunzgen SO: Kanton und Forstdienst setzen seit Januar auf einen Elektrozaun und sind bisher zufrieden mit der ungewohnten Massnahme. · Medizinaltechnikfirma Ypsomed mit Hauptsitz in Burgdorf investiert total 200 Millionen Franken in den Standort Solothurn. Der Ausbau hat schon begonnen. Soeben wurde ein Werkzeugbau eröffnet. In diesen wurden 25 Millionen Franken investiert. · Reportage aus der Firma Wilco in Wohlen AG: Das Unternehmen macht seit den 70er-Jahren Hightech-Geräte, die Verpackungen auf ihre Dichtheit prüfen. Das ist vor allem in der Pharmabranche zentral. Ihre Unikate verkauft das Wohler Unternehmen in über 80 Länder.
Ein Mann im Kanton Solothurn bezog nach einem Unfall eine IV-Rente. Die Versicherung wollte wissen, ob er wirklich Anspruch auf diese Rente hat. Sie liess den Mann mit Privatdetektiven observieren. Diese Observierung war aber nicht rechtens sagt nun das Bundesgericht. Weiter in der Sendung: · Auf einer chinesischen Onlineplattform haben Leute gefälschte Briefmarken zu einem Drittel des eigentlichen Preises gekauft. Die Staatsanwaltschaft hat im Aargau 57 Verfahren eingeleitet. Die Betroffenen müssen nun eine Busse bezahlen. Ein Aargauer hat gar 2000 Briefmarken bestellt. · Auf der Umfahrung in Hausen (AG) stehen zwei neue Kameras. Diese sind Teil des neuen Systems für die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe. In der ganzen Schweiz werden rund 80 solche Messstationen montiert.
In Gerlafingen stand gestern Abend der Dachstock eines ehemaligen Von Roll-Gebäudes in Vollbrand. Mehrere Feuerwehren standen im Einsatz. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich selbst retten - verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar. Das Gebäude ist nach dem Brand unbewohbar. Weiter in der Sendung: · Über das Osterwochenende wurde im Aargau in zwei Garagen eingebrochen. In Uerkheim konnten die Täter flüchten, in der Region Baden gab es nach einer Verfolgung einen Unfall. Die Täter: Junge Männer aus Frankreich, die auf den Sozialen Medien für die Autodiebstähle angeworben werden. · Zwei junge Solothurner haben eine Internet-Plattform entwickelt auf der Neben- und Ferienjobs angeboten werden. Diese Plattform soll den Bewerbungsprozess vereinfachen.
Gut 1'600 Unfälle hat es im vergangenen Jahr auf den Solothurner Strassen gegeben. Das sind so viele, wie seit 10 Jahren nicht mehr. Die Zunahme habe auch mit dem Autobahnausbau auf der A1 zu tun. Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle war hingegen rückläufig. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Ende April startet der Prozess vor dem Bezirksgericht Rheinfelden gegen sechs junge Männer: sie sollen unter anderem an Weihnachten 2023 mehrfach Angriffe gemacht haben gegen das Glasfaser-Netz in Rheinfelden. · Die Axpo-Generalversammlung hat den Lohn von CEO Christoph Brand gedeckelt auf unter 1,4 Millionen Franken pro Jahr. · Das grösste Schweizer Vorratslager für Getreide steht in Dintikon im Bünztal. Was wird dort weshalb gelagert? Das finden wir heraus bei einem Besuch vor Ort.
Im Bundesasylzentrum in Deitingen soll es eine Abteilung geben für renitente Asylsuchende. Dagegen regt sich Widerstand. Das Solothurner Kantonsparlament fordert nun Antworten von der Regierung. Es hat eine dringliche Interpellation gutgeheissen. Weitere Themen in der Sendung: · Mehr Salz aus dem Aargau. Die Schweizer Salinen wollen 280 Millionen Franken in den Standort Möhlin investieren. · In Brugg ist ein Postauto beim Bahnhof am Dienstagmorgen mit einer Fussgängerin kollidiert. Die 54-Jährige erlitt Beinverletzungen und musste ins Spital.
BE: Wahlvorschau RR-Kandidat Daniel Bichsel; BE: Wahlvorschau Die Mitte
Die Zahl der Mountain-Bikerinnen und -Biker auf Wanderwegen hat in den letzten Jahren zugenommen - und damit auch die Schäden, die sie dort verursachen. Für den Unterhalt der Wanderwege im Kanton Solothurn sorgt ein Verein. Dieser kann jetzt Schäden der Biker separat mit dem Kanton verrechnen. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Für ein Strassenprojekt zwischen Hendschiken und Lenzburg rodet der Kanton Aargau schon bald 4'500 Quadratmeter Wald. Die selbe Fläche soll aber wieder aufgeforstet werden. · Mit den frühlingshaften Temperaturen zeigen sich auf den Strassen über den Jura auch wieder jene, die mit Auto oder Motorrad zu schnell unterwegs sind. Die Kantonspolizei Aargau hat mehrere Personen angezeigt.
Die Solothurner Spitäler AG legt das Spital Olten und das Bürgerspital Solothurn organisatorisch zusammen. Das bedeutet auch, dass manche Abteilungen nicht mehr an beiden Standorten angeboten werden. Dies wiederum könnte bedeuten, dass Solothurner Patienten in Biel oder Aarau ins Spital gehen. Weiter in der Sendung: · Döttingen AG: Kommt nun doch eine Wärmepumpe anstelle des geplanten Holzheizwerks? · Curling: Die Schweizer Frauen stehen in Mailand im Halbfinal.
Es ist ungewöhnlich, wenn eine Exekutive in einen Abstimmungskampf eingreift. Der Regierungsrat des Kantons Solothurn tat das am Donnerstag. Er müsse Fehlinformationen zum Polizeistützpunkt Oensingen richtigstellen. Weiter in der Sendung: · Aarau: Eine neue und grosse Kläranlage soll 5 kleinere Anlagen in der Region Aarau-Wynen-Suhrental ersetzen. Der Stadtrat von Aarau steht hinter dem Entscheid für den Standort Salematt, will aber verhindern, dass von dort Gestank in Wohnquartiere kommt. · Das Bezirksgericht Aarau verurteilt eine 55-jährige Frau aus Slowenien zu 7 Jahren Gefängnis und lebenslänglichem Landesverweis. Sie hatte einem Rentner die grosse Liebe vorgespielt und ihm sehr viel Geld abgenommen. Der Mann ging ihr zweimal ins Garn. · Aarau: Im Saal des Grossen Rates erörtern Jugendliche politische Themen. Sie wollen sich qualifizieren für den nationalen Debattier-Wettkampf.
Der Flughafen Zürich will die An- und Abflüge besser auf die unterschiedlichen Pisten verteilen. Im Ostaargau machen nun gleich mehrere Gmeinden Einsprache dagegen. Sie befürchten mehr Fluglärm. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Beim Schloss Brestenberg am Hallwilersee will die Besitzerin einen neuen, grossen Lift und eine neue Zufahrt für Lastwagen bauen. Unklar ist, ob dies überhaupt zonenkonform ist. · In den nächsten Jahren wird die Zahl der Schulkinder spürbar zurückgehen. Möglicherweise braucht der Kanton Aargau deshalb gar nicht zwei neue Kantonsschulen. · Die Solothurnerinnen und Solothurner stimmen am 8. März über zwei Änderungen im Sozialgesetz ab. Die Parolenfassung hat mehrere Parteien vor Probleme gestellt, dabei geht es auch um die Finanzsituation der Gemeinden.
Die Solothurner Spitäler AG hat 12 neue Rettungswagen für 5 Millionen Franken bestellt. Sie ersetzt damit Ambulanzen, die 5 Jahre lang im Einsatz gestanden sind. Die neuen Fahrzeuge sollen sicherstellen, dass die Ambulanzen im Notfall nicht stehen bleiben. Weiter in der Sendung: · Der Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) hat im vergangenen Jahr 26 Millionen Fahrgäste transportiert, das ist eine Zunahme von fünf Prozent.
Die Auswertung der Neuzulassungen bei den Autos in den beiden Kantonen Aargau und Solothurn zeigt, welche Autos besonders beliebt sind. Im Vergleich zu andern Kantonen setzt man bei uns vermehrt auf E-Fahrzeuge. Weiter in der Sendung: · Man sei nicht untätig, kontert die Gemeinde Gempen und der Kanton die Kritik von Bewohnerinnen und Bewohnern. Mehr Polizeikontrollen sollen auf der beliebten Passstrasse für mehr Sicherheit und weniger Lärm sorgen. · An der Solothurner Fasnacht trägt man traditionell Holzschuhe. Diese werden in Unterkulm beim "Schlarpe-Chlopfer" hergestellt. Das traditionelle Schweizer Handwerk steht vor dem aus. Das Ehepaar Aerni stellt die Holzschuhe nur noch bis 2030 her.
Am 8. März stimmt der Kanton Solothurn unter anderem über höhere Familienzulagen ab. Kosten würde die Erhöhung 8 Mio. Franken, welche vor allem von den Unternehmen übernommen werden müssten. Im Abstimmungsbüchlein ist von 16 Millionen Mehrkosten die Rede. Ein Fehler, wie der Kanton jetzt einräumt. Weiter in der Sendung: · Warum die Motorfahrzeugkontrollen in vielen Kantonen in Verzug sind mit den Fahrzeugprüfungen. · Warum in Untersiggenthal die Kreuzung Hardacker saniert wird, obwohl noch eine Submissionsbeschwerde hängig ist. · Erst 11-jährig – und schon im Rampenlicht: Primarschüler Konrad Zschiedrich aus Langendorf steht am Stadttheater Solothurn mit den Profis auf der Bühne.
Im vergangenen Herbst bekämpfte die Solothurner SVP als einzige Partei das Ausbauprojekt des Solothurner Bahnhofs. Nun steht die Neugestaltung des Oltner Bahnhofplatzes an. Noch ist die Partei aber uneinig, ob sie auch diese Kantonsausgaben verhindern will. Weiter in der Sendung: In Aarau muss das Seniorenzentrum Walthersburg den Betrieb einstellen. Das Zentrum bietet 28 Alterswohnungen mit betreutem Wohnen an. Allerdings sind viele der Wohnungen leer. Für die aktuellen Bewohnerinnen und Bewohner will die Stadt Lösungen erarbeiten.
Die Plattform nightride.com hilft Reisenden dabei, die besten Nachtzüge und -Busse zu finden. Seit dem Launch im Sommer 2024 haben rund 200'000 Menschen damit ihre nächste Nachtreise recherchiert. Das Solothurner Startup ist beim Solothurner Unternehmerpreis in der Kategorie «Newcomer» nominiert. Weiter in der Sendung: · Eine Falschfahrerin ist am Samstag auf der Autobahn A1 bei Oftringen gestoppt worden, bevor es zu einem Unfall kam. · Fünf Personen sind am Samstag bei einer Frontalkollision zwischen zwei Autos in Mumpf AG leicht verletzt worden. · Ist der EHC Olten im Tief?
Nach rund sieben Wochen in Untersuchungshaft ist ein Solothurner SVP-Kantonsrat wieder auf freiem Fuss. Das bestätigt die Staatsanwaltschaft gegenüber SRF. Der Politiker war im Oktober bei einer Razzia wegen des Verdachts auf Drogendelikte festgenommen worden – zusammen mit weiteren Personen. Weiter in der Sendung: · Bei den Stipendien ist der Aargau der knausrigste Kanton der Schweiz. Obwohl eine externe Untersuchung rät, das Stipendiengesetz zu ändern, will die Regierung daran festhalten.
Biel: Der Stadtrat sagt Ja zur Sanierung der Kita Mett; Ligerz: Das Vinifuni ist seit heute wieder in Betrieb
Im Schachen in der Gemeinde Deitingen soll bis 2029 das neue Zentralgefängnis entstehen. Jedoch hat das zuständige Hochbauamt Mühe, Firmen für die Umsetzung der Bauarbeiten zu finden. Für den Sicherheitszaun, Strominstallationen sowie Blitzableiter wurden die Ausschreibungen abgebrochen. Weiter in der Sendung: · Der Skulpturenpark des Künstlers Bruno Weber in Spreitenbach soll ein UNESCO-Weltkulturerbe werden. Das ist das Ziel von Maria Weber, der Witwe des verstorbenen Künstlers. Der Park, der einer verwunschenen Landschaft gleiche, sei weltweit einzigartig. · Der HSC Suhr-Aarau hat beim Auswärtsspiel gegen GC Amicitia eine deutliche Niederlage eingesteckt. Die Aargauer verlieren mit 25:34 und rutschen damit auf den 9. Tabellenplatz. · Im Volleyball hat Volley Schönenwerd das Hinspiel des Europacup-Sechzehntelfinals gewonnen. Mit 3:1 Sätzen besiegen die Solothurner ihren Gegner Corona Brasov aus Rumänien. Das Rückspiel findet am 7. Januar statt.
Das Solothurner Kantonsparlament hat den zweiten Tag in Folge über das Budget 2026 debattiert. Es hat weitere kleine Kürzungen vorgenommen. Die meisten Sparanträge der bürgerlichen Parteien wurden aber abgewiesen. Das Budget rechnet mit einem Minus von 100 Millionen Franken. Weitere Themen in der Sendung: · Myriam Frey Schär wird im nächsten Jahr die höchste Solothurnerin sein. Die 53-Jährige aus Olten von der Grünen Partei wurde am Mittwoch zur Präsidentin des Kantonsrats gewählt. · An den Solothurner Filmtagen werden im Januar 168 Filme gezeigt. Am Konzept wird nichts geändert. Man wolle konsolidieren und nachhaltig sein, erklärten die Verantwortlichen heute vor den Medien. · Während über 50 Jahren versorgte Neumanns Skiverleih in Turgi Familien mit günstiger Skiausrüstung. Nun geht der Traditionsverleih zu, weil der 87-jährige Christof Neumann keine Nachfolge gefunden hat.
Anfang 2024 rügte die Stadt Solothurn verschiedene Gartenbeizen, weil deren Aussenbereiche nicht den geltenden Bestimmungen entsprachen. Dagegen regte sich Widerstand. Über 3000 Personen unterschrieben eine Petition. Ein neuer Leitfaden der Stadt sorgt nun wieder für rote Köpfe. Weitere Themen in der Sendung: · Der 1. Mai ist für das Aargauer Kantonspersonal und die Lehrpersonen künftig ein ganz normaler Arbeitstag. Der Grosse Rat hat am Dienstag eine Motion der Bürgerlichen gutgeheissen, welche den freien Nachmittag am Tag der Arbeit streicht. · Eishockey, Swiss League: Der EHC Olten hat am Dienstagabend auswärts gegen die GCK Lions mit 3 zu 4 verloren. Der Siegestreffer der Zürcher fiel 35 Sekunden vor Schluss.
Der Solothurner Mitte-Ständerat Pirmin Bischof ist im Spital. Laut einer Mitteilung leidet er an einer schweren Magen- und Darminfektion. Die Wintersession in Bern startet am 1. Dezember, für diese hat sich der Politiker abgemeldet. Weiter in der Sendung: · Im Kanton Aargau sind diverse Velovorzugsrouten geplant. Auf diesen Strecken haben Fahrräder mehrheitlich Vortritt. Neu wurde die Route zwischen Aarau und Lenzburg lanciert. Bis diese Strecken realisiert werden können, geht es aber noch Jahre, heisst es beim Kanton. · Der SP-Politiker Matthias Stricker ist seit 100 Tagen im Solothurner Regierungsrat. Im Interview schauen wir mit ihm zurück und nach vorne.
Im Kanton Solothurn erhalten das Staatspersonal, die Lehrer der Volksschule z.B. und Mitarbeitende der Solothurner Spitäler AG nächstes Jahr 0,6 Prozent mehr Lohn. Das hat die Regierung entschieden. Die Verbände hatten mehr gefordert. Weitere Themen in der Sendung: · Kosmetikstudio im Bezirk Baden geschlossen: Das kantonale Gesundheitsdepartement hat nach einer Beschwerde Mängel festgestellt und liess das Studio superprovisorisch schliessen. · Erdnüsse aus dem Aargau: Ein Lenzburger Betrieb wagt Neues und setzt auf den Anbau von Erdnüssli. Der Kanton lobt die innovative Landwirtschaft. · Naturama Aargau: Das Aarauer Museum hortet 130'000 Objekte. Davon ist nur ein Bruchteil zu sehen. Warum und wie sorgt das Museum dafür, dass die Objekte erhalten bleiben? Die Reportage liefert Antworten.
Kantonsrätinnen sollen sich nach der Geburt eines Kindes bis zwölf Monate aus dem Parlament zurückziehen können, während ein Stellvertreter oder eine Stellvertreterin einspringt. Damit sollen sich Politik und Familie im Solothurner Kantonsrat besser vereinbaren lassen. Weitere Themen in der Sendung: · Weniger Fremdsprachen, späterer Schulbeginn und mehr Schwimmlektionen: Am Solothurner Jugendpolittag erklärten die Jungen, was sie ändern würden. · Worum geht es bei der Abstimmung zum STAF-Ausgleich im Kanton Solothurn am 30. November 2025? Eine Abstimmungsvorschau. · Wie haben die Leute im Fricktal nahe der deutschen Grenze den Ersten und den Zweiten Weltkrieg erlebt? Ein Verein hat während Jahren originale Zeitungsartikel ausgewertet und jetzt öffentlich gemacht. · Die Solothurner Sportschützin Emely Jäggi gewinnt an der WM in Kairo die Silbermedaille im Dreistellungsmatch über 50 Meter - der Königsdisziplin im Schiessen. Bereits gestern holte sie im Teamwettkampf WM-Silber.
Nachdem auf einem Hof in Ramiswil 120 Hunde eingeschläfert werden mussten, wurde Kritik an den Behörden laut. Das Veterinäramt hätte weggesehen und zu spät reagiert, liest man in sozialen Medien. Das Veterinäramt weist die Kritik zurück: Es gebe klare Regeln, wann man wie kontrollieren dürfe. Weitere Themen: · Ab 2030 könnten die Pflegeheimplätze im Kanton Solothurn knapp werden. Bis in 15 Jahren könnten rund 1000 Pflegeplätze fehlen. · Das Kirchenparlament der reformierten Landeskirche Bern-Jura-Solothurn entscheidet nächste Woche, ob es eine Metal Church gründen will. Gottesdienste mit Hardrockmusik stossen offenbar auf grossen Anklang.
Der Kanton Solothurn erhält ein neues Waldgesetz: Der Kantonsrat hat es nach zweistündiger Beratung einstimmig bewilligt. Das Gesetz soll klarer regeln, wie Wald genutzt, geschützt und an den Klimawandel angepasst wird. Weitere Themen in der Sendung: · Der Kanton Aargau schafft in der Verwaltung keine inklusiven Stellen. Der Grosse Rat hat das knapp abgelehnt. · Kitsch im Kino, das ist das Thema Solothurner Filmtage, welche Ende Januar 2026 stattfinden.
Die Mitte, die EVP, die Grünen und die SP fordern eine Entschuldigung von der SVP. Sie stören sich nicht nur am Oppositionskurs der SVP, sondern auch an deren "Feind"-Rhetorik. Der SVP-Fraktionspräsident bezeichnete nämlich die Mitte-Links Parteien als Feinde. Weitere Themen in der Sendung: · Das Solothurner Kantonsparlament hat einstimmig JA gesagt zu einem neuen Waldgesetz. · Ein Pilotversuch der Stadt Solothurn hat sich bewährt: Ein Aufenthaltscontainer für suchtkranke Menschen soll nächsten Frühling weiterbetrieben werden. · Der Aarauer Rüeblimärt hat auch in diesem Jahr Tausende Menschen in die Aarauer Altstadt gelockt. Eine Reportage. · Dem schwer verunfallten Solothurner Töff-Rennfahrer Noah Dettwiler geht es besser. Der 20-Jährige kann von Malaysia in die Schweiz geflogen werden für die weitere medizinische Behandlung.
Im Kanton Solothurn sollen die Staatsanwältinnen und Jugendanwälte künftig durch die Regierung ernannt werden, statt wie derzeit vom Kantonsparlament gewählt zu werden. Die Regierung hat sich bereit erklärt, die von der FDP geforderte Änderung der Spielregeln in die Wege zu leiten. Weitere Themen in der Sendung: · Verdacht auf Drogendelikte: Ein Solothurner SVP-Kantonsrat ist in Untersuchungshaft gesetzt worden. Das bestätigt die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn. · Flickenteppich? Wo darf man Feuerwerk zünden und wo nicht? Im Limmattal von Wettingen bis zur Zürcher Kantonsgrenze ist dies am 1. August und an Silvester erlaubt, in Baden und weiteren Gemeinden in der Nähe ist es verboten. · Windkraft auf dem Lindenberg: Nach dem wuchtigen Nein der Aargauer Gemeinde Beinwil zu Windrädern auf dem Lindenberg soll in der Region doch noch ein Windpark entstehen. Eine AG von Privaten will nun zwei Turbinen im Nachbardorf Hitzkirch realisieren, ganz ohne Entscheid einer Gemeindeversammlung.
Biel: Die Stadt Biel reorganisiert ihren E-Trotti-Verleih; Grossaffoltern: Ein Seeländer Bauer bietet ein Jahres-Abo mit Bio-Lebensmittel an
Seit der Umgestaltung gibt der Postplatz in der Stadt Solothurn zu reden. Zuerst waren die gefällten Bäum das Thema, danach eine Strassen-Schwelle zur Orientierung für Sehbehinderte. Bus und Velo wurden dort durchgerüttelt. Nun will die Stadt eine Lösung gefunden haben, die für alle passt. Weiter in der Sendung: · Aarau kann sich als Kulturhauptstadt der Schweiz 2030 bewerben. Nach einer Diskussion über die Finanzen stimmte die Mehrheit dem Kredit von 2.5 Millionen Franken zu. Insgesamt rechnet die Stadt mit Kosten von zehn Millionen. · Zofingen wächst. In der Stadt wohnen nun über 13'000 Menschen. Zofingen ist die achtgrösste Stadt im Kanton Aargau.
Der Kanton Solothurn soll nicht aus dem Harmos-Konkordat austreten, findet der Regierungsrat. Die SVP fordert, dass Solothurn wieder unabhängiger über den Stoff an den Schulen entscheidet und weniger mit anderen Kantonen zusammenarbeitet. Vor allem die Früh-Fremdsprachen sollen weg. Weiter in der Sendung: · Kaiseraugst soll die Steuern von 60 auf 50 Prozent senken, findet der Gemeinderat. Die Gemeinde würde damit noch weiter nach vorne rücken in der Rangliste der steuergünstigsten Aargauer Gemeinden. Was sich Kaiserausgt davon erhofft – und wie es trotz Finanzausgleich unter den Gemeinden solche «Ausreisser» geben kann. · 50 Jahre lang konnten die Bewohnerinnen und Bewohner der Aarauer Telli-Blöcke die Einkaufswägeli mit in die Wohnung nehmen. Nun hat Coop die Regeln geändert. Im Telli bahnt sich ein Wägeli-Chaos an. · Im Alter möglichst lange daheim wohnen, betreut und gepflegt in den eigenen vier Wänden und erst ins Pflegeheim gehen, wenn es nicht mehr anders geht. Diesen Wunsch vieler Mensch teilen auch die Gemeinden. Sie müssten so weniger teure Heime bauen.
Seine Gedichte wurden zu Volksliedern, die bis vor einer Generation jede und jeder kannte. Aber der Name des Schöpfers von «D Zyt isch do», «Mys Briefli» oder «Der Heimetvogel» ist kaum noch jemandem geläufig. Höchste Zeit, dies anlässlich des 150. Geburtstages des Dichters zu ändern! Zeit seines Lebens schrieb Josef Reinhart vom Galmis, dem abgelegenen Hof bei Solothurn, wo er aufgewachsen ist. Die Natur, die Menschen dort und der Kontrast dieses Inbegriffs von Heimat zur Welt ausserhalb, vor allem zur Stadt Solothurn, bildeten die Grundlage seines in der Romantik gründenden Welt- und Literaturverständnisses. Modern dagegen ist seine literarische Mundart - nicht im Wortschatz, der ist atemberaubend altertümlich und schön. Aber in der Art und Weise, wie Reinhart dem Volk aufs Maul schaut, wie unmittelbar und lebendig seine Figuren reden. Das hat Witz und Humor, den man Reinhart, der als Heimwehdichter gilt, nicht unbedingt zutraut. Rund 160 Erzählungen und unzählige Gedichte hat Reinhart in seinem Lehrerleben verfasst. Viele davon wurden vertont und gesungen, landeten in Schulliederbüchern und in der Chorliteratur. Der pensionierte Lehrer und christkatholische Pfarrer Klaus Wloemer publiziert auf Reinharts Geburtstag am 1. September sein Buch «Josef Reinhart und die Musik». In der Sendung gibt er nicht nur Auskunft darüber, was Reinharts Gedichte so geeignet macht, zu Volksliedern zu werden, sondern auch über Leben und Werk dieses Pioniers der Solothurner Mundartdichtung überhaupt. Familienname Gemperle Der Familienname Gemperle, auch Gemperli, Gämperle oder Gämperli, gehört zum Verb gampen 'hüpfen, springen, schaukeln, schwanken', und bezeichnete ursprünglich eine Person, die gut hüpfen und springen konnte oder eine Person, die einen auffällig schwankenden Gang hatte oder sonst zappelig war. Buchtipp · Klaus Wloemer: Josef Reinhart und die Musik. Die Rolle der Musik in seinem literarischen Werk. Mit einem Verzeichnis der Vertonungen seiner Gedichte von 1897 bis zur Gegenwart. Schwabe Verlag, 2025. 953 Seiten
(00:00:53) Neue Leitung des wichtigsten Literaturfestivals der Schweiz feiert guten Einstand. (00:05:46) Eva Rottmann erhält den diesjährigen Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis für «Fucking fucking schön». (00:06:23) Der Mülheimer Dramatikpreis 2025 geht an Maria Milisavljević für «Staubfrau» - ein Auftragsstück fürs Schausspielhaus Zürich. (00:07:12) «Nachrichten an meinen Sohn» von Alejandro Zambra thematisiert Vaterschaft. (00:11:38) Der kenianische Schriftsteller Ngũgĩ wa Thiong'o ist verstorben - eine Würdigung. (00:15:33) Stiftsbibliothek St. Gallen: Die Ausstellung «Töne für die Seele» widmet sich frühsten Musikhandschriften.
(00:49) Zum 47. Mal finden die Solothurner Literaturtage statt. Trotzdem gibt es viel Neues in der aktuellen Ausgabe. Ein Bericht zum Auftakt des grössten Schweizer Literaturfestivals. Weitere Themen: (04:56) 19 Chöre aus allen Ländern tummeln sich in der Region Basel: Europäisches Jugendchorfestival beschallt mit 1'300 Kinder- und Jugendstimmen. (09:07) Grosser afrikanischer Autor und grosser Erzähler: Kenianischer Schriftsteller Ngũgĩ wa Thiong'o mit 87 Jahren verstorben. (09:56) Spielfilm «Bergers» von Sophie Deraspe: Ein schöner Film über das Hirten-Leben, der nicht romantisiert. (14:22) Nina Bussmanns Buch «Drei Wochen im August»: Ein psychologisch raffinierter Roman. (18:26) Zu Fuss unterwegs seit 27 Jahren: Brite Karl Bushby umrundet die Welt.
Regina Dürigs Markenzeichen sind schreibende Forschungsreisen. Ob Jugendbuch über einen trinkenden Vater («Katertag. Oder: Was sagt der Knopf bei Nacht?») oder #MeToo als experimenteller Entwicklungsroman («Federn lassen») – immer öffnen sich Horizonte. Der neue Erzählband «Frauen und Steine» klopft mit Witz und Esprit patriarchale Strukturen und Versteinerungen ab. Wie kommen Frauen da raus? Regina Dürig schweift durch Epochen und Stile auf der Suche nach Antworten. Da geht es um die US-amerikanische Altphilologin Alice Kober, die um ihren Erfolg beim Entziffern der Schrift der Minoer geprellt wurde. Oder um ein Flusskrebsweibchen, dem so wenig Platz zum Leben bleibt, dass es in einem Dating-Podcast jemanden sucht, um gemeinsam auszusterben. – Eine wunderbar bissige und inspirierende Lektüre. Regina Dürig. Frauen und Steine. Erzählungen. 200 Seiten. Literaturverlag Droschl.
(00:00:49) Er war ein Wenigschreiber mit grosser Wirkung. (00:05:22) «Die Vögel» am Schauspielhaus Zürich kombiniert Hitchkock und Aristophanes, und dies in einer Zusammenarbeit mit dem Theater Hora. (00:10:02) «Die Korber Chronik» von Albert Minder: Erstes Dokument, das die Geschichte der Heimatlosen in der Schweiz beschreibt, in kommentierter Neuauflage erschienen. (00:14:50) Fasnacht Basel: Shibori-Kostüme der Déjà-Vu Clique kommen ins Museum. (00:19:11) Meral Kureyshis Roman «Im Meer waren wir nie» thematisiert liebevoll Alltag.
Wieso ernst, wenn es auch heiter geht? Zumal beherztes Lachen gerade in der dunklen Jahreszeit oft die beste Medizin ist. Keiner weiss das besser als Regisseur Thomas Haemmerli, der mit seinen gewitzten Dokumentationen Tod und Chaos die Stirn bietet. Wie lustig ist unser Land? Nicht besonders, würde man auf Anhieb wohl sagen. «Why so serious?» fragen darum führende Köpfe der Solothurner Filmtage und beleuchten den subtilen Humor, der aktuell in auffallend vielen Dokus zu finden ist. Im Gute-Laune-Hoch befindet sich – «Tschugger» und «Bon Schuur Ticino» sei Dank – die Schweiz seit geraumer Zeit auch an der Komödienfront. Mehr noch: Betrachtet man die gesamte Filmgeschichte, merkt man, wie omnipräsent das Lachen in Schweizer Kinos ist. Unter den zehn erfolgreichsten einheimischen Filmen befinden sich nicht weniger als sieben Komödien. Warum ist das so? Und was macht eine gute Schweizer Komödie aus? Regisseur Peter Luisi, der Schöpfer von Publikumshits wie «Flitzer» und «Bon Schuur Ticino» produziert nur das, was er selber lustig findet. Er ist überzeugt: Schweizerinnen und Schweizer lachen am liebsten über sich selbst. Weniger positiv bewertet Kabarettistin Lisa Stoll die Schweizer Kinokomödie: Diese biete oft bloss Kinderhumor für Erwachsene – ohne jeglichen Biss. Eröffnet wird die 60. Werkschau des Schweizer Films allerdings nicht mit einer kindgerechten Komödie, sondern einer historischen Dokumentation von Thomas Haemmerli. Deren Titel «Die Hinterlassenschaft des Bruno Stefanini» verspricht auf den ersten Blick eher Belehrung als Unterhaltung. Nur wer Haemmerlis bisheriges Kino-Oeuvre, beginnend mit seiner verstorbenen Messie-Mutter in «Sieben Mulden und eine Leiche» kennt, ahnt: Dank heiterer Tonalität und feiner ironischen Spitzen dürfte auch diesmal kein Auge trocken bleiben. Ein milliardenschwerer Messie im Eröffnungsfilm, ein schizophrener Vater in «Bilder im Kopf», der erbitterte Kampf zwischen Velos und Autos in «Automania»: Diverse Dokus der Solothurner Filmtage behandeln schwere Themen, servieren sie aber als leichte Kost. Das Kunststück gelingt dank einer wohldosierten Prise Heiterkeit. «Kulturplatz» zeigt, wie Humor hilft, Schweres leichter zu verdauen.
Wie jedes Jahr im Januar lädt die Barockstadt am Jura-Südfuss ein, in die Welt des Schweizer Films einzutauchen. Dieses Jahr feiern die Filmtage ihr 60. Jubiläum. Wir reden über neue Filme und blicken zurück in die Geschichte dieser Werkschau des Schweizer Films. Vor 60 Jahren sind junge Schweizer Filmschaffende angetreten, dem verstaubten Schweizer Kino etwas Neues entgegenzusetzen, ihre Filme in Solothurn nicht nur zu zeigen, sondern Raum für Diskussionen und neue Ideen zu schaffen. 60 Jahre später wird noch immer viel diskutiert – und junge Filmemacher:innen präsentieren ihre Werke neben längst etablierten. Brigitte Häring trifft die Künstlerin und Filmjournalistin Ruth Baettig und die Filmwissenschaftlerin Marcy Goldberg zum Gespräch über die Geschichte und die Gegenwart der Filmtage und über Filme, die dieses Jahr besonders aufgefallen sind.