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Eine 55-jährige Slowakin ist vom Bezirksgericht Aarau zu einer Gefängnisstrafe von 7.5 Jahren verurteilt worden. Zudem ordnete das Gericht einen lebenslangen Landesverweis gegen die Frau an – eine Massnahme, die nur selten ausgesprochen wird. Die Frau war mehrfach vorbestraft samt Landesverweis. Weitere Themen in der Sendung: · Der Solothurner Regierungsrat greift in den Abstimmungskampf um den neuen Polizeistützpunkt in Oensingen ein: Das Gegenkomitee verbreite Falschinformationen, sagt die Regierung. · Bittere Niederlage: Die Schweizer Curler um den Solothurner Skip Yannick Schwaller unterliegen im Olympia-Halbfinal knapp gegen Grossbritannien. Am Freitagabend spielen die Schweizer Curler nun gegen Norwegen um Bronze. · Eishockey: Im zweitletzten Spiel vor den Playoffs deklassiert der EHC Olten das Tabellenschlusslicht Arosa mit 10:1. In der Tabelle ist Olten nun auf Platz 7.
In einer ziemlich unerwarteten Massnahme hat SpaceX den Betrieb von Starlink in Russland und der Ukraine auf bei der Ukrainischen Regierung registierte Terminals eingeschränkt und schließt damit russische Soldaten weitgehend aus. Dadurch gerät die Kommunikation an der Front so durcheinander, dass die Ukraine in kurzer Zeit große Teil Land zurückerobern kann. International koppeln sich Kanada und Europa weiter von den USA ab und lassen dies auch zunehmend in der Öffentlichkeit durchklingen.
Die Grünen des Kantons Solothurn wollten von der Regierung wissen, ob sie automatische Lärmblitzer als geeignete Massnahme gegen zu lauten Motorenlärm erachtet. Nein, sagt nun der Regierung. Man habe gar keine rechtliche Grundlage, um solche Geräte einzusetzen. Weiter in der Sendung: · Lenzburg: Sollte die neue Kantonsschule doch nicht nötig sein, will der Stadtammann so schnell wie möglich Planungssicherheit haben für das Kasernen-Areal. · Aargau: Die Reformierte Landeskirche entwickelt ein Modell für überregionale Zusammenschlüsse von Kirchgemeinden. Diese wären geografisch nicht verbunden und hätten völlig andere Strukturen als die traditionellen Kirchgemeinden. · Neuendorf (SO): Nach jahrelanger Planung und viel juristischem Hin und Her geht es nun los mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt.
In der Schweiz engagieren sich Tausende von Menschen freiwillig bei Sport- und Kulturveranstaltungen. Sie packen mit an, weil sie gemeinsam etwas bewegen und unvergessliche Momente erleben wollen. Swiss Volunteers ist eine nationale Plattform, die dieses Engagement professionell organisiert. Sie bringt Freiwillige und Events zusammen, unterstützt Veranstalterinnen und Veranstalter bei der Einsatzplanung und fördert den Austausch innerhalb einer lebendigen Community. Ob grosse Wettkämpfe, Festivals oder lokale Anlässe – überall dort, wo Menschen ihre Leidenschaft einbringen wollen, ist Swiss Volunteers im Einsatz.Die Motivation, Zeit für freiwillige Einsätze zu investieren, ist vielfältig. Ein zentraler Antrieb ist jedoch das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Einer Community, die durch ein gemeinsames Ziel verbindet und das Gefühl vermittelt, an etwas Grösserem mitzuwirken.Seit heute steht dieses Angebot auch für die Events in der Region Andermatt, Sedrun und Disentis zur Verfügung. Die neue Plattform basiert auf dem Know-how und der bewährten Struktur von Swiss Volunteers. Wer sich für freiwillige Einsätze in der Region interessiert, kann sich über diesen Link kostenlos und unverbindlich anmelden: andermattsedrundisentis.swissvolunteers.ch. Verbindlich wird ein Engagement erst mit der Anmeldung für einen konkreten Event.Die Plattform ist eine zentrale Massnahme im Rahmen des Projekts Community Building, das wir gemeinsam mit der Fachhochschule Graubünden umgesetzt haben. Dazu ist bereits ein Podcast erschienen, die Episode 10.
Das Baselbieter Strafgericht hat am Mittwoch einen 19-jährigen wegen vorsätzlicher Tötung und weiterer Delikte zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 8 Monaten verurteilt. Der Vollzug wird zugunsten einer Massnahme aufgeschoben. Ausserdem: · TG: Sollen Radar-Standorte der Polizei publik gemacht werden? · FR: Papiliorama hat viele Anfragen von Leuten, die Schmetterlinge abgeben wollen
Die Brandkatastrophe in Crans Montana könnte das Bild der Schweiz in Italien langfristig prägen. Giorgia Meloni hat daran ihren Anteil. Nicht nur aus politischen Gründen, sondern weil sie die Schweiz wenig kennt und keine Verbindung zum Nachbarland hat. Sagt SRF-Italienkorrespondent Franco Battel. Am Freitag beginnen die Olympischen Winterspiele Milano-Cortina 2026. Die Schweiz schaut nicht nur aus sportlichen Gründen auf die Spiele, sondern auch, weil die Schweiz allfällige Winterspiele 2038 nach einem ähnlichen dezentralen Konzept plant. Wie ist dies Stimmung vor diesen Spielen in Italien? Und wie ist die Stimmung in Italien gegenüber der Schweiz? Nach der drastischen Massnahme des Abzugs des italienischen Botschafters aus der Schweiz haben auch italienische Behörden mit Untersuchungen zur Brandkatastrophe in Crans Montana begonnen. Welche Auswirkungen werden diese Ermittlungen haben? Wie wird sich dieses Ereignis auf das Bild der Schweiz in Italien und das Verhältnis der beiden Länder auswirken? Sicher ist, dass es mit der freundschaftlichen Verbundenheit der letzten 10 Jahre, welche Franco Battel als SRF-Italienkorrespondent überblicken kann, vorerst vorbei ist. Franco Battel ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Könnte der Mann, der vielleicht in Bellach einen Brand gelegt hat, auch für die Brände in der Nachbargemeinde Langendorf verantwortlich sein? Um das herauszufinden, verlangt die Staatsanwaltschaft für den festgenommenen Verdächtigen Untersuchungshaft. Weiter in der Sendung: · Ammerswil: Die Gemeindeversammlung erhöht den Steuerfuss um 18 Punkte auf 127 Prozent. Der Gemeinderat verlangte 122 Prozent. Es ist eine Niederlage für den Gemeinderat und gleichzeitig ein Sieg. · Justizvollzugsanstalt Lenzburg: Ein Häftling bekommt Recht vom Verwaltungsgericht. Er hatte sich gegen eine disziplinarische Massnahme gewehrt.
Der See in den Kantonen Luzern und Aargau wird seit Jahrzehnten künstlich belüftet. Ohne diese Massnahme hätte es zu wenig Sauerstoff im See. Das Lüftungssystem ist aber in die Jahre gekommen und muss nun ersetzt werden. Weiter in der Sendung: · In der Zentralschweiz werden Tunneleinfahrten und Haltebuchten auf den Autobahnen A2 und A8 sicherer gemacht. So werden bei neun Tunnelportalen Anpralldämpfer aufgestellt. · Der Blick in die neue Woche des Regionaljournals Zentralschweiz. Korrektur: Dass «stille Wahlen» bei Gesamterneueurungswahlen der Regierung einzigartig seien, ist nicht korrekt. 2006 wurde die fünfköpfige Obwaldner Regierung ebenfalls in stiller Wahl gewählt.
Nach diversen Turbulenzen im letzten Jahr ist die Zukunft der Regionalpolizei unklar. Laut der Lokalzeitung «Reussbote» überlege sich die RePol eine Fusion mit der Kantonspolizei. Doch das stimme nicht, es sei genau andersrum gewesen, sagen die Verantwortlichen. Weiter in der Sendung: · Der Hallwilersee wird seit Jahrzehnten künstlich belüftet. Ohne diese Massnahme hätte es zu wenig Sauerstoff im See. Das Lüftungssystem ist aber in die Jahre gekommen und muss nun ersetzt werden. · Fast 50 Jahre lang führte Lucien Tschachtli in Wohlen ein Fachgeschäft für Radio und Fernseher. Nun schliesst das Traditionsgeschäft seine Türen.
In einer Meditationsschule im Aargau hat ein Mann mehrere Frauen sexuell genötigt. Er ist seit 13 Jahren hinter Gitter. Nun hat er sich beim Verwaltungsgericht gegen die stationäre Massnahme gewehrt. In die Freiheit kommt er aber nicht. Weiter in der Sendung: · François Scheidegger gibt sein Amt als Stadtpräsident von Grenchen nach 12 Jahren ab. Wir ziehen Bilanz. · Vor genau 650 Jahren fielen die sogenannten Gugler-Truppen über unsere Region her. Sie plünderten, raubten und mordeten. Nur noch wenige Dinge erinnern heute an diese Zeit. Wir schauen zurück mit Hobby-Historiker Paul Bühler. (Wiederholung)
Die Fluggesellschaft Eurowings hat ihren Sommerflugplan für 2026 vorgestellt. Von 25 verschiedenen Flughäfen aus geht es bis zu 400 Mail pro Woche nach Mallorca. Auch jetzt zu Weihnachten und dem Jahreswechsel ist Mallorca ein beliebtes Reiseziel. Die Hotels zeigen sich zufrieden mit der Auslastung. Die Regierung plant eine weitere Massnahme, um die Mieten nicht zu stark steigen zu lassen. www.5minutenmallorca.com
Der Kanton Luzern soll für die Primar- und Sekundarschulen kein Handy-Verbot erlassen. Der Kantonsrat findet, dass den Kindern mit einer solchen Massnahme kein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Smartphone beigebracht werde. Weiter in der Sendung: · Spitalverbund der Luks-Gruppe ist schweizweit einmalig. Kleine Spitäler hätten nur so eine Zukunft, sagt Martin Nufer, Verwaltungsratspräsident der Luks-Gruppe. · Zentralbahn baut Platzangebot mit Fahrplanwechsel aus. · Lucerne Festival verlängert Vertrag mit Dirigent Riccardo Chailly.
Obwohl das Luzerner Stadtparlament sich am Donnerstag gegen die Einführung eines Mindestlohns ausgesprochen hat, will die Stadtregierung diese Massnahme gegen Lohndumping wie geplant auf Anfang 2026 einführen. Beim Wirtschaftsverband Stadt Luzern ist man verärgert. Weiter in der Sendung: · SVP Obwalden nominiert Franziska Kathriner als Regierungsratskandidatin. · Die Prämien der Gebäudeversicherung Luzern fallen im neuen Jahr tiefer aus.
In der Schweiz fühlen sich laut Job-Stress-Index rund 30 Prozent der Erwerbstätigen emotional erschöpft. Jede dritte Person erlebt mehr Stress als Ressourcen im Arbeitsalltag. Fast die Hälfte der Arbeitnehmenden fühlt sich von ihrem Arbeitgeber in psychisch belastenden Situationen nicht ausreichend unterstützt.Die Gründe sind vielfältig. Hohe Arbeitsdichte. Ständige Erreichbarkeit. Fehlende Pausen. Unsichere Teamstrukturen.Viele Menschen arbeiten heute über ihre Grenzen, ohne dass jemand es von ihnen verlangt.Man spricht von interessierter Selbstgefährdung: Aus Engagement oder Angst, andere zu enttäuschen, setzen sich viele selbst unter Druck.Dazu kommt: Präsentismus ist weit verbreitet. Man erscheint zur Arbeit, obwohl man krank ist.Aus Pflichtgefühl. Aus Sorge. Oder weil es niemanden gibt, der einspringt. Was brauchen Menschen, um gesund zu bleiben?Was können ARbeitnehmende und Führungskräfte konkret tun?Welche Rolle spielen Kultur, Sprache und das soziale Miteinander im Team?In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Fachpersonen der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und einer Expertin für Arbeitspsychologie: Über Arbeitsgestaltung, Resilienz, Führung, Selbstfürsorge und über das, was gute Arbeit ausmacht.Vier Gespräche. Viele Impulse. Und eine Frage im Zentrum: Wie gestalten wir Arbeit so, dass sie nicht auslaugt, sondern trägt?Vielen Dank für deine Unterstützung per TWINT. Weiterführende Links und Infos:Das Institut für Mentale und Organisationale Gesundheit an der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW wurde am 1.1.2025 gegründet. 25 Mitarbeitende forschen zu mentaler Gesundheit in Organisationen und kooperieren hierzu mit zahlreichen Betrieben. Zur Stärkung der Mentalen und Organisationalen Gesundheit werden drei Weiterbildungen angeboten: CAS Betriebliches Gesundheitsmanagement: Gesundheitsförderliche Prozesse und Strukturen aufbauen, Gesundheit nachhaltig im Unternehmen verankern.CAS Mentale Gesundheit in der Arbeitswelt: Aufbau individueller Kompetenzen zur Stärkung der Mentalen Gesundheit in der Organisation; frühzeitig handeln und Präventionsmassnahmen umsetzen.CAS Resilienz – Mensch, Team, Organisation: Umgang mit Druck und Unsicherheit gesundheitsförderlich gestalten. Nicht allein individuelle Resilienz stärken, sondern gleichzeitig auch Teams und die Organisation befähigen. Im Kooperation mit Gesundheitsförderung Schweiz wird alle drei Jahre ermittelt, wie verbreitet Massnahmen zur Gesundheitsförderung in Schweizer Betrieben sind: Aktuelles Faktenblatt hierzu. Beispiel für eine Massnahme in einem Schweizer Grossbetrieb, die zur Reduktion der Absenzen führte. Zusammen mit Schweizer KMU und dem Bundesamt für Gesundheit werden Beispiele aus KMU für KMU aufbereitet: Mit konkreten Beispielen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Nachahmen. Beispiel für eine evidenzbasierte Intervention, für die gesundheitsförderliche Wirkung nachgewiesen wurde (SNF-Projekt Digital Balance: Material zur Intervention ist kostenfrei verfügbar): Balance zwischen Arbeit und Privatleben gestalten(u.a. mit Absprachen im Team) Im Dezember werden neue Ergebnisse zum Zusammenhang von neuen Zusammenarbeitsformen («New Work») und psychischer Gesundheit vorgestellt: Informationsseite vom BAG.
Es rentiert nicht, so das Hauptargument des Schönenwerder Gemeinderats. Er will darum das kleine Hallenbad in Schönenwerd schliessen. Der Schwimmverein, der das Bad nutzt, ist von diesen Plänen gar nicht begeistert. Weiter in der Sendung: · Auch die Gemeinde Windisch verlängert das Alkoholverbot auf gewissen öffentlichen Plätzen bis nächsten Frühling. Zuvor gab bereits Brugg bekannt, die Massnahme zu verlängern. · Die Arbeitslosenzahlen in den Kantonen Aargau und Solothurn sind im Oktober stabil. Zugenommen hat jedoch die Anzahl Stellensuchender.
Bei Tirano erfüllt die Berninabahn neue italienische Sicherheitsvorschriften nicht mehr. Die RhB reagiert mit roten Signalen, die Autos anhalten sollen. Manche Anwohner halten das für übertrieben, andere wiederum finden die Massnahme gut. Weitere Themen: · Axpo steigt aus zwei Windprojekten im St. Galler Rheintal aus
Das Bezirksgericht Winterthur verurteilt einen heute 51-jährigen Mann zu einer Freiheitsstrafe von 16 Monaten. Diese wird zugunsten einer ambulanten Massnahme aufgeschoben. Der Mann reiste mit drei Messern in der Tasche nach Zürich in der Absicht, jüdische Menschen zu töten. Weitere Themen: - 1. Umfrage zu Wahlen in Zürich: Links-grün hat die Nase vorn. - Bezirksgericht Zürich verurteilt zwei GC Fans wegen versuchter schwerer Körperverletzung. - Meilemer Hallenbad wegen Rauch evakuiert. - Planschbecken auf der Zürcher Josefswiese wird für 3,7 Millionen Franken erneuert. - Abstimmungsvorschau: Soll Schaffhausen Kulturhauptstadt der Schweiz werden? - «Unfiltered» im jungen Schauspielhaus: Ein Stück über die Liebe in Zeiten von Social Media, Likes und Tik-Tok-Videos.
Als die Grossbank UBS im März 2023 die Credit Suisse übernahm, verfügte die Finanzmarktaufsicht Finma, dass Anleihen im Umfang von rund 16 Milliarden Franken abgeschrieben werden. Rund 3000 Anlegerinnen und Anleger klagten gegen diese Massnahme und bekamen nun Recht. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:20) Abschreibung von Anleihen bei CS-Rettung war rechtswidrig (05:28) Nachrichtenübersicht (09:44) Frankreichs Premier will umstrittene Rentenreform aussetzen (14:14) Das IKRK steht im Gazastreifen vor einer Herkulesaufgabe (19:50) Komitee lanciert Volksinitiative über Anerkennung Palästinas (24:13) IWF wagt vorsichtig optimistische Prognose für 2026 (27:43) Wann ist ein Kampfhund ein Kampfhund? (31:05) Madagaskars Militär hat Macht übernommen (36:20) Schweiz verlängert Migrationsabkommen mit Griechenland
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Mit der Verlängerung der Kurzarbeit auf maximal zwei Jahre habe der Bund bereits das gesamte Pulver verschossen, kritisiert Daniel Wessner. Er ist Leiter des Thurgauer Amts für Wirtschaft und Arbeit. Aktuell herrsche in 200 Thurgauer Betrieben Kurzarbeit. Das sei deutlich mehr als vor einem Jahr. Weitere Themen: · St. Galler Staatsarchiv öffnet Olma-Bildarchiv online · Sedrun Solar geht demnächst ans Netz
Das Bundesamt für Gesundheit hat auf dem Jungfraujoch im Berner Oberland eine Station zur Messung von Radioaktivität eingerichtet. Diese höchstgelegene Messstation Europas wurde am Dienstag von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider eingeweiht. Weiter in der Sendung: · Das Freiburger Kantonsparlament beugt sich in der ersten Lesung über die Sparmassnahmen. Hitzige Diskussionen sind vorprogrammiert. · Die Stadt Freiburg gibt sich ein neues Logo. Dieses ist nun zweisprachig und entspricht damit dem Wunsch des Gemeindeparlaments. · Der belgische Biopharmakonzern UCB Farchim will über 100 Millionen Franken in seinen Standort in Bulle FR investieren. Bis 2023 sollen rund 80 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. · Das gesamte Bieler Beaumont-Quartier wird zur Tempo-30-Zone. Die Stadt Biel will mit dieser Massnahme die Sicherheit erhöhen und die Lebensqualität verbessern.
Eine fast 90-jährige Schweizerin verliert durch Internetbetrug einen hohen Geldbetrag. Nach einer Polizeimeldung ordnet die Kesb eine Beistandschaft an, was die Frau als Freiheitsverlust empfindet. Ein Gerichtsurteil hebt die Massnahme teilweise auf. «Erst kamen die Betrüger, dann kam die Kesb» ist die neuste Folge unserer Podcast-Reihe «Der Fall». Moderator Eric Facon spricht mit Autorin Katharina Siegrist und Rechtsexpertin Katrin Reichmuth über die Hintergründe.
Der Bund braucht mehr Einnahmen und weniger Ausgaben. Darum hat der Bundesrat ein Entlastungspaket geschnürt. Nun rückt eine bisher wenig diskutierte Massnahme in den Fokus: Die Besteuerung aller Kantonalbanken. Weitere Themen: · Seit Wochen ist eine private Hilfsflotte unterwegs Richtung Gazastreifen. Nun hat Israel einen Teil der Schiffe gestoppt. · Die bekannte Primatenforscherin Jane Goodall ist im Alter von 91 Jahren gestorben.
Das Sparpaket des Bundes stösst auf wenig Gegenliebe in den Kantonen. Für eine Massnahme gilt das ganz besonders: Nämlich für die geplanten Kürzungen im Asylbereich. Weitere Themen: Schweizweit wird vermehrt über die Vor- und Nachteile der integrativen Schule diskutiert. Zurzeit sind die Stimmen laut, die fordern, auffällige Schülerinnen und Schüler wieder in separierten Förderklassen unterzubringen. Was spricht dafür und was dagegen? Frauen in Spitzenpositionen sind in der Schweiz noch immer untervertreten. Doch es gibt Unterschiede: Während die Techindustrie weibliche und männliche Talente ähnlich fördert, weht in den Kadern von Spitälern noch ein anderer Wind. Warum diese Unterschiede?
Die Stadt Zürich richtet einen Konsumraum für auswärtige Drogensüchtige ein. Bei den linken Parteien kommt diese Massnahme gegen die offene Drogenszene gut an. Die SVP aber findet: Erste Hilfe sei in Ordnung, aber nachher sollte man die Auswärtigen «nach Hause schicken». Weitere Themen: · Kemptthal soll wieder eine Buslinie bekommen. · Knatsch um Asphalt-Test auf Randenstrasse. · Erste ZSC-Niederlage in dieser Saison.
Die 45-Jährige, die die Brandserie 2024 in Elgg zu verantworten hat, wurde vom Gericht zu drei Jahren Haft und einer stationären Massnahme verurteilt. Weitere Themen: · Kantonspolizei verhaftet in Winterthur Jugendliche, die als sogenannte Pädohunter Jagd machten auf pädophile Männer · Zürcher Stadtrat will mit 20 Millionen Franken für Wohnungen für Jugendliche und junge Erwachsene in Ausbildung fördern · Die Stadtregierung möchte das Gummibootfahren auf der Zürcher Limmat sicherer machen · Vorschau zur kantonalen Abstimmung über das Energiegesetz · Wie aus alten Badetüchern Mode entsteht
Der Kanton Schwyz soll mit einer Erhöhung der Einstiegslöhne für Lehrerinnen und Lehrer auf dem Arbeitsmarkt attraktiver werden. Die Stimmberechtigten entscheiden am 28. September über die Massnahme, die jährlich rund 3,3 Millionen Franken kosten dürfte. Weiter in der Sendung: · Der Kanton Zug budgetiert einen Überschuss von 370 Millionen Franken für 2026. · Die Baufirma Holcim bestreitet die Zulässigkeit einer Klimaklage am Kantonsgericht Zug. · Wegen Bauarbeiten am Titlis gelangte Ton-Material in den Trübsee.
Seit über 100 Tagen ist Jérôme Cosandey Leiter der Direktion Arbeit beim Seco. Kurz nach Antritt verloren in Blatten mit dem Bergsturz viele ihre Arbeitsstelle, schnell mussten Lösungen her. Nur wenig später verhängte die USA die 39%-Zölle. Die Kurzarbeit nimmt zu, besonders in vie Branchen. Vom Thinktank Avenir Suisse wechselte Jérôme Cosandey vor rund 100 Tagen ins Staatssekretariat für Wirtschaft Seco. Die Herausforderungen waren seit Corona nie mehr so hoch: Die Wirtschaftsprognosen gehen auch aufgrund der US-Zölle von einem schwächeren Wachstum aus als erwartet. Vor allem die Wertschöpfung in der Industrie und die Exporte gehen deutlich zurück. Eine schwere Rezession wird nicht erwartet, dennoch können für gewisse Branchen und Unternehmen die Folgen schwer wiegen. Das wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Nicht alle Regionen sind gleich betroffen, auch nicht alle Branchen. Nach Corona sanken die Arbeitslosenzahlen auf 2.4 Prozent, den tiefsten Wert seit 20 Jahren. Seither steigen die Zahlen wieder. Mit wie vielen Arbeitslosen rechnet das Seco? Wen trifft es meisten? Wie stark nehmen die Gesuche für Kurzarbeit zu? Kann eine Verlängerung dieser Massnahme die steigende Arbeitslosigkeit bremsen? Jérôme Cosandey muss seit seinem Amtsantritt unterschiedliche Herausforderungen meistern, darunter auch die Folgen des Bergsturzes in Blatten. Welche Lösungen wurden für diesen Spezialfall gefunden? Im Oktober läuft die Vernehmlassung zu den neuen Verträgen mit der EU aus. Unter der Federführung des Seco haben die Sozialpartner sich auf Massnahmen zum Lohnschutz einigen können. Nur ein Punkt ist noch strittig. Hier möchte Cosandey auch eine Lösung finden. Ist er zuversichtlich? Jérôme Cosandey ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn
Auch in diesem Jahr sorgte die Reiseplanung der Sommerferien bei all denen, die nicht pauschal buchten, für Frust und Stress. Was sind die Hauptprobleme? Wer sind die Gewinner der Digitalisierung? Haben die «Kleinen» noch eine Chance gegen die grossen Plattformen? HELLOFRESH eröffnet einen Pop-Up-Store im Zürcher Hauptbahnhof. Ist dies eine sinnvolle Massnahme, um neue Zielgruppen zu erreichen? Welche Wachstumschancen bietet das Anbieten von «Kochboxen» im Abo im Zeichen eines zunehmenden Substitutionswettbewerbs noch? Der Sportartikelhersteller ADIDAS aus Herzogenaurach kollaboriert mit der Britpop-Band OASIS aus Manchester. Haben sich hier zwei Partner gefunden, die ideal das 90er-Jahre-Revival nutzen können? Lässt sich der Erfolg aus dem britischen Königreich in die ganze Welt transferieren?
Regenwasser zu sammeln und zu speichern ist eine einfache und wirkungsvolle Massnahme um wertvolles Trinkwasser zu sparen und bei starken Niederschlägen wird das Kanalisationsnetz geschont. Stechmücken legen ihre Eier gerne in ein offenes Regenfass – deshalb Deckel verwenden oder Insektenschutznetz darüber spannen. An einem schattigen Standort an der Nordseite des Hauses oder in einem geschlossenen, lichtundurchlässigen Regenwasserfass bilden sich keine Algen.
Was ist mit der Sanierung des Zelgli-Schulhauses? Gibt es einen Neubau für die Oberstufe in der Telli? Diese Fragen sind offen. Eine Volksabstimmung im September hätte die Weichen stellen sollen. Aber der Stadtrat hat den Urnengang verschoben. Weiter in der Sendung: · Buttwil: Das Volk muss über Tempo 30 abstimmen. Das Referendum gegen das Ja der Gemeindeversammlung zu dieser Massnahme ist zustande gekommen. · Baden: Der Rückbau des alten Kantonsspitals ist zwar bewilligt worden. Bis aber das Gebäude tatsächlich weg ist, dauert es noch mindestens zweieinhalb Jahre.
Die Lärmbelastung durch Autoposer setzt der Zürcher Bevölkerung zu. Sobald es möglich sei, wolle man dagegen Bussen ausstellen, schreibt der Stadtrat in seiner Bilanz zur Lärmschutzstrategie. Die wirkungsvollste Massnahme gegen Strassenlärm bleibe aber Tempo 30. Die weiteren Themen: · Das Zürcher Kantonsparlament will Ersatzpersonen auf Zeit erlauben. · Der Kanton Zürich versteigert wegen der Frauen-EM in diesem Jahr das Auto-Kennzeichen ZH 25. · Stadtratswahlen Winterthur: So geht die GLP ins Rennen. · Der FC Zürich stellt den neuen Trainer Mitchell von der Gaag vor.
Die SBB will sich schrittweise vom bisherigen Bremssystem bei Güterwagen trennen, zudem sollen Güterwagen intensiver kontrolliert werden. Die SBB reagiert mit dieser Massnahme auf den Abschlussbericht der SUST, die am Montag erste Befunde zum Unfall im Gotthard-Basistunnel 2023 bestätigte. Weitere Themen: Geht es nach der SRG-Initiative aus bürgerlichen Kreisen, soll die Serafe Radio- und Fernsehabgabe von heute 335 auf 200 Franken sinken und Unternehmen sollen sie nicht mehr bezahlen müssen. Der Bundesrat lehnt die Initiative ab, doch es gibt zwei Ideen für einen Gegenvorschlag - eine von links und eine von rechts. Auch am Spitzen Stein in Kandersteg sind riesige Felsmassen in Bewegung. Seit 2018 wird das Gebiet engmaschig überwacht mit dem Ziel, frühzeitige Abbrüche zu erkennen. Wie gehen die Menschen in Kandersteg gerade seit dem Bergsturz in Blatten damit um?
Der Wall Street fehlt es heute etwas an Dynamik. Trotzdem gibt es auch heute wieder ausreichend grüne Vorzeichen bei den Aktienkursen. Besonders Augenmerk verdient heute die Aktie von AMD. Warum? Der US-Chiphersteller hat diese Woche gleich mehrfach für Aufsehen gesorgt. Zum einen genehmigte der Verwaltungsrat ein erweitertes Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 6 Milliarden US-Dollar, zusätzlich zu den bereits laufenden Rückkäufen über 4 Milliarden USD. Die Märkte reagierten positiv – die Aktie legte rund 6 % zu. Mit dieser Massnahme bekräftigt AMD seine strategische Ausrichtung: CEO Lisa Su unterstrich das „starke Vertrauen“ des Unternehmens in die eigene Wachstumsstrategie, die soliden Cashflows und die Positionierung im Zukunftsmarkt der künstlichen Intelligenz (KI). Im ersten Quartal erzielte AMD einen Gewinn je Aktie von 96 US-Cent bei einem Umsatz von 7,44 Milliarden USD – beides im Rahmen der Erwartungen und ein solides Fundament angesichts des zunehmenden Wettbewerbsdrucks im KI-Bereich. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! ____ Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • X: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Beim Spiel des FC Basel gegen Yverdon heute ist die Stehtribüne der Muttenzerkurve gesperrt. Dies als Massnahme nach einer Schlägerei beim letzten Spiel des FCB in Zürich. Solche Strafen seien willkürlich, sagt SVP-Grossrat Pascal Messerli, sie sollen in Basel deshalb nicht mehr möglich sein. Ausserdem Thema: · Brockenhaus für Pflanzen in Basel
Der Angriff von knapp 50 Fans des FC Basel am vergangenen Samstag auf Anhänger des FC Zürich hat Konsequenzen. Das nächste Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Basel und Yverdon am Ostermontag in Basel wird vor einer leeren Fankurve stattfinden. Ausserdem Thema: · Zoo Basel mit Publikumsrekord · Migros bringt Verkaufswagen für einen Tag zurück
Was brauchen Musliminnen und Muslime in der Schweiz? Wer predigt in den Schweizer Moscheen? Was tun muslimische Seelsorger gegen Radikalisierung? Wenn es um solche Fragen geht, ist das Schweizerische Zentrum für Islam und Gesellschaft die erste Adresse. Hansjörg Schmid ist Direktor des Zentrums. Das Schweizerische Zentrum für Islam und Gesellschaft wurde vor 10 Jahren gegründet, eigentlich aufgrund eines Vorstosses des damaligen SP-Nationalrats Mario Fehr. Er schlug vor, die Schweiz solle ihre eigenen Imame ausbilden, als Massnahme gegen Radikalisierung. Dieses Ziel wurde zwar nicht erreicht, das Interesse an einer Imamausbildung war und ist zu klein. Entstanden ist aber das SZIG als Anlaufstelle für Musliminnen und Muslime und als wichtige Anlaufstelle für Behörden. Dies obwohl die SVP versucht hatte, ein solches Zentrum zu verhindern. Seit 10 Jahren erforscht das SZIG den Islam und vermittelt, in Spitälern beispielsweise oder auch in Gefängnissen. SZIG-Direktor Hansjörg Schmid, Professor für interreligiöse Ethik und christlich-muslimische Beziehungen ist zu Gast im Tagesgespräch bei Ivana Pribakovic.
Aus Spargründen kehrt die Geburtenabteilung nicht mehr ins Spital Thusis zurück. Unter anderem dank dieser Massnahme soll das Spital langfristig überleben können. Weitere Themen: · Im Oberengadin wurde heute die Freestyle-WM eröffnet. Für die Bündner Athletinnen und Athleten eine besondere Weltmeisterschaft. · Mehr Verkehrsunfälle wegen Alkohol am Steuer: die Eckdaten zu den Verkehrsunfällen auf den Bündner Strassen im vergangenen Jahr.
Bis Ende 2026 will das Medienhaus SRF knapp acht Millionen Franken sparen. Bereits bis Anfang nächstes Jahr sollen rund 50 Vollzeitstellen abgebaut werden. Grund für die Massnahme ist die angespannte finanzielle Lage. Welche Anpassungen stehen bevor? Weitere Themen: Wie viel Geld sollen Nato-Staaten ins Militär investieren? Darüber wird am Nato-Sitz in Brüssel, in Europas Hauptstädten und in Washington fast täglich diskutiert. Trumps Rückkehr als US-Präsident befeuern die Auseinandersetzung zusätzlich. Vor zwei Jahren starben über 53'000 Menschen bei einem der schwersten Erdbeben in der jüngeren türkischen Geschichte. Gebäude stürzten wegen Baumängeln ein, die von den Behörden nicht erkannt oder geahndet wurden. Hinterbliebene der Opfer fordern nun, die Behörden zur Rechenschaft zu ziehen.
Auf den städtischen Ampeln und Verkehrsschildern sollen in Zukunft auch Frauen, Schwangere oder ältere Personen abgebildet werden und nicht nur Männer. Dies hat das links-grün dominierte Stadtparlament beschlossen. Es sei «eine kleine Massnahme« zur Gleichstellung. Weitere Themen: - Wohnsituation der Stadtzürcher Parlamentarier soll nicht untersucht werden. - Kanton will einfachere Richtlinien fürs Bauen von Balkonen und Erkern etablieren. - Weberei Russikon im Zürcher Oberland steht vor der Schliessung.
Eine wichtige Rolle bei der Kreislaufwirtschaft in der EU spielt der digitale Produktepass, ab 2027 für Batterien dann für Textilien. Was bringt diese Massnahme? Und: Wir danken euch! Der ganze Podcast im Überblick: (00:01:18) In eigenere Sache: Danke! (00:15:44) Der Produktepass für Batterien (00:26:32) Wo kommen die Daten her, wo gehen sie hin? (00:36:48) Der Produktepass für Textilien (00:46:24) Nochmals: Danke vielmal!
Thomas Gächter zum Bundesgerichtsentscheid über Ärztehopping, wie sinnvoll die Ersatzfreiheitsstrafen als Massnahme sind, Klimakonferenz COP29 im Petrostaat
Verschiedene Modemarken in der Schweiz wollen eine Recyclingabgabe auf Kleider einführen. Mit dieser Massnahme will die Textilbranche etwas gegen die Flut an Altkleidern unternehmen, die wegen der Fast Fashion immer grösser wird. Habt ihr das gewusst? Im Schnitt kaufen sich Menschen in der Schweiz pro Jahr etwa 60 Kleidungsstücke, sagt der Bund. Wenn die Kleider einmal durch sind, sollten sie recycelt werden. Um dieses Recycling zu finanzieren, will der Verband Swiss Textiles zusammen mit verschiedenen Modemarken nun eine neue Recyclingabgabe einführen, berichtet die Sonntagszeitung. Bringts das? Das klären wir heute. Ihr erfahrt in dieser Folge auch, wie ihr das Leben eurer Klamotten ganz einfach verlängern könnt. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Nina Bachmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Swiss Textiles, dem Verband der Schweizer Textilbranche. - Tina Tomovic, Designforscherin an der Hochschule Luzern, beschäftigt sich seit Jahren mit Alttextilien und Kleiderrecycling. ____________________ Links - Zur rec.Folge «Ghana: Abfallberge wegen Fast Fashion» https://www.srf.ch/sendungen/dok/fast-fashion-ghana-abfallberge-wegen-fast-fashion ____________________ Team - Moderation: Raphaël Günther - Produktion: Marielle Gygax - Mitarbeit: Amir Ali ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
An sechs Orten soll die Autobahn ausgebaut werden. Das hat das Parlament beschlossen als Massnahme gegen den Stau und für mehr Sicherheit. Die Linke kritisiert den Ausbau als übertrieben und überholt. Es diskutieren FDP-Präsident Thierry Burkart und Grünen-Nationalrätin Franziska Ryser. Die A1 soll verbreitert werden: am Grauholz bei Bern auf acht Spuren, Richtung Kirchberg und zwischen Genf und Nyon auf sechs Spuren. In Basel, Schaffhausen und St. Gallen sollen neue Tunnel Entlastung schaffen und für mehr Sicherheit sorgen. Führt mehr Autobahn zu weniger Stau und Unfällen, wie die Befürworter argumentieren? Oder ziehen neue Strassen zusätzlichen Verkehr an und generieren so noch mehr Stau? Wieviel kostet uns der tägliche Stau? Und können wir uns den Ausbau überhaupt leisten? Im Bundeshausstudio diskutieren der Aargauer Ständerat und FDP-Präsident Thierry Burkart und die grüne Nationalrätin Franziska Ryser aus St. Gallen.
Das Spital Savognin kämpft seit Jahren mit Patientenmangel und daraus resultierenden Verlusten. Um das Ruder herumzureissen, wollen die Verantwortlichen das stationäre Angebot künftig auf die Wintermonate beschränken. Die geplante Massnahme stösst jedoch auf starken Widerstand in der Bevölkerung. Weitere Themen: * Der Kanton legt ein neues Schulgesetz vor: Lehrer und Kindergärtnerinnen sollen eine Lohnerhöhung erhalten. * Neustrukturierung der psychischen Versorgung im Kanton Glarus: Ab nächstem Sommer kommt alles aus einer Hand. Das sei aber keine Sparübung, betonen die Verantwortlichen heute. * Schweizer Kulturgut: Zu Besuch beim Alphornbauer
Ab September werde jede Patrouille der Transportpolizei mit mindestens einer Körperkamera ausgestattet, teilte die SBB am Dienstag mit. Das Ziel: Mehr Sicherheit für Fahrgäste und Personal. Doch hält die Massnahme tatsächlich, was sie verspricht? Weitere Themen: * Die UBS hat alle Erwartungen übertroffen. Die Grossbank hat im vergangenen Quartal über eine Milliarde Dollar Gewinn gemacht. * Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates debattierte gestern, wie die Budgeterhöhung der Schweizer Armee finanziert werden soll. Zwei Vorschläge hat sie dabei bachab geschickt. Als nächstes wird sich nun der Nationalrat mit dem Thema beschäftigen.
Neu lassen die Schweizer Behörden von Ungarn abklären, ob gewisse Geflüchtete aus der Ukraine auch noch einen ungarischen Pass haben. Ist dem so, erhalten die Betroffenen keinen Schutzstatus S. Diese neue Massnahme dürfte vor allem Angehörige der Volksgruppe der Roma treffen. Weitere Themen: * Ein erster Kongressabgeordneter der demokratischen Partei fordert US-Präsident Joe Biden auf, seine Kandidatur zurückzuziehen. * Durch den Wirbelsturm Beryl sind laut den Behörden in der südöstlichen Karibik mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. * Für den zweiten Wahlgang bei den Parlamentswahlen in Frankreich haben sich über 210 Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Rennen genommen. Damit wollen sie einen Sieg des rechtsextremen Rassemblement National verhindern.
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez zieht einen Rücktritt in Erwägung. Grund dafür sind Korruptionsvorwürfe gegen seine Ehefrau. Er habe alle Termine für die kommenden Tage abgesagt, schreibt er in einem offenen Brief. Weitere Themen: * Touristinnen und Touristen müssen ab heute eine Eintrittsgebühr bezahlen, wenn sie Venedig besuchen wollen. Mit dieser Massnahme will die Lagunenstadt den Massentoursismus in den Griff bekommen. * Das Wettrüsten im All wird vorerst nicht gestoppt. Die USA und Japan sind mit einer entsprechenden Resolution im UNO-Sicherheitsrat gescheitert.
Die Juso-Erbschaftssteuer-Initiative verärgert die Familienunternehmer. Ausserdem: Viele Heroin-Suchtpatienten erhalten in der Schweiz ihre Substitute kontrolliert von den Abgabestellen. Doch nun blüht der Handel damit. Und: die Reportage aus der Haftanstalt für über 40'000 Insassen in El Salvador. Angriff auf Privatvermögen: Unternehmer mobilisieren gegen Juso-Erbschaftssteuer Für die Wirtschaft ist es ein radikaler Angriff auf Familienunternehmen – für die Initianten eine politische Massnahme gegen den Klimawandel: Die «Initiative für eine Zukunft» der Juso fordert eine Erbschaftssteuer von 50 Prozent auf Nachlässe, die einen Freibetrag von 50 Millionen Franken übersteigen. Die so generierten zusätzlichen Steuereinnahmen sollen für sozial gerechte Klima-Massnahmen verwendet werden. Wie reagieren die Firmenchefs auf den Angriff auf ihr Vermögen? Die «Rundschau» fragt nach bei betroffenen Unternehmern – und ihren Erben. Dazu stellt sich Unternehmer und Grünen-Nationalrat Gerhard Andrey, der die Initiative unterstützt, den Fragen von Gion-Duri Vincenz. Drogenabgabe in der Kritik: Wenn mit Heroin-Ersatz gedealt wird Eine liberale Abgabepraxis von Heroin-Substituten gilt als Errungenschaft in der Schweizer Drogenpolitik. Recherchen zeigen nun, dass in Zürich der Handel mit Diaphin, dem pharmazeutisch hergestellten Heroin, offenbar blüht. Die Suchtpatientinnen und -patienten erhalten die Tabletten von den Abgabestellen – seit der Corona-Zeit auch in grösseren Mengen. Die Süchtigen müssen so zwar nicht mehr täglich ihre Substanzen holen, das erleichtert vielen das Leben. Doch die Reportage zeigt: der Missbrauch birgt Gefahren. Der grösste Knast Lateinamerikas: El Salvadors Härte gegen die Gangs Jahrelang herrschten im zentralamerikanischen Land El Salvador die kriminellen Banden. Das will Präsident Nayib Bukele ändern: Er hat sich dem Kampf gegen die Bandenkriminalität verschrieben. Er liess eine riesige Haftanstalt für über 40'000 Insassen bauen – geht mit einer ultra-harten Hand gegen die Kriminalität im Land vor. Seither nimmt die Gewalt ab, doch seine repressive Politik birgt Gefahren – das Land entwickelt sich zunehmend zu einer Diktatur.
Zweiter Versuch: Der Bundesrat will neue Massnahmen, damit eine grosse Bank untergehen kann, ohne die Wirtschaft mitzureissen. Genügen diese? Aymo Brunetti, Professor für Wirtschaftspolitik an der Uni Bern fordert, die Too-big-to-fail Massnahmen für den Ernstfall zu testen. Erst geriet die UBS ins Schlingern, sie wurde gerettet. In der Folge hat sich 2009 eine Expertenkommission gebildet, um sogenannte Too-big-to-fail-Regeln auszuarbeiten. Vor einem Jahr musste die CS mit einer Übernahme durch die UBS gerettet werden, mit Hilfe von Liquiditätsmassnahmen der Schweizerischen Nationalbank und des Bundes. Das Too-big-to-fail-Dispositiv wurden nicht angewendet, da zu risikoreich. Diese Regeln hätten Lücken, sagte Bundesrätin Karin Keller-Sutter. Gestern hat nun der Bundesrat neue Massnahmen vorgestellt – mit diesen soll es nun möglich sein, eine UBS in der Krise zu saniert und auch zu liquidieren. Stopfen diese Massnahme die Lücken? Was ist neu daran? Der Regulierungsexperte und Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Bern hat bei den ersten Too-big-to-fail-Regeln mitgearbeitet. Er ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.