Calvary Chapel Heidelberg

In Kapitel 6 gerät Nehemia selbst ins Fadenkreuz seiner Feinde. Ihre Strategie lässt sich in den drei kleinen „a“ zusammenfassen:

In Nehemia 5 wird die Einheit des Volkes durch Ungerechtigkeit und Geldprobleme bedroht

# Was ist das Reich Gottes?* Definition: Gottes Herrschaft dort, wo Menschen seinen Willen tun* Jesus selbst ist die Verkörperung des Reiches Gottes* Gläubige sind Teil dieses Reiches, wenn sie sich Gottes Willen unterordnen# Drei zentrale Wahrheiten:* Gottes Herrschaft wirkt durch Menschen* Jesus ist König und zugleich das Reich Gottes* Das Reich Gottes ist *geistlich (jetzt)* und *physisch (zukünftig)*# „Schon jetzt – noch nicht“* Das Reich Gottes ist bereits gegenwärtig (im Herzen der Gläubigen)* Es wird erst vollständig sichtbar bei der Wiederkunft Jesu* Gegenwart = geistliche Realität | Zukunft = sichtbare Vollendung# Biblischer Überblick:* Das Reich Gottes zieht sich durch die ganze Bibel (Genesis bis Offenbarung)* Vier Bestandteile: König, Volk, Ort, Herrschaft* Von Adam & Eva über Israel bis zu Jesus und der Gemeinde# Wie kommt man in das Reich Gottes?* Durch Buße (Umkehr) und Glauben* Durch Wiedergeburt („von neuem geboren werden“)* Nicht durch eigene Leistung, sondern durch Gnade* Jesus ermöglicht Versöhnung mit Gott durch seinen Tod am Kreuz# Identität im Reich Gottes:* Gläubige sind nicht nur Bürger, sondern *Botschafter Christi** Die Gemeinde ist eine „Botschaft“ des Reiches Gottes auf der Erde* Einheit als geistlicher „Leib“ mit vielen unterschiedlichen Gliedern# Bedeutung für den Alltag:* Das Reich Gottes verändert alle Lebensbereiche: * Umgang mit Geld (Großzügigkeit) * Vergebung statt Vergeltung * Fokus auf innere Werte statt äußeres Erscheinungsbild * Vertrauen auf Gottes Zeitplan* Auch alltägliche Aufgaben können „Königreichsarbeit“ sein# Auftrag der Gläubigen:* Botschaft: „Lasst euch versöhnen mit Gott“* Jeder Christ trägt zur Ausbreitung des Reiches bei* Nicht jeder ist Missionar, aber jeder ist Teil der MissionPredigt von: Alexander Badak

Abschluss der Predigtserie zum Epheserbrief nach 32 SonntagenAufruf: „Epheser lebendig halten“ im GemeindelebenPaulus beendet seinen Brief persönlich und sendet ihn durch Tychikus als treuen BotenTychikus: Vorbild eines dienenden, ermutigenden Bruders (diakonos)Friede von Gott und Jesus ChristusLiebe als verwurzelte Grundlage des GlaubensGlaube als Verbindung zur Quelle von Frieden und LiebeGnade als Anfang und Ende aller paulinischen BriefeKennen wir den Frieden mit Gott, von Gott und untereinander?Wachsen wir in der Liebe und im Glauben praktisch?Gott wirkt alles in Christus zur Verherrlichung seiner GnadePersönliche Reflexion: Tiefe und Reichtum des Evangeliums bleiben unerschöpflichLeib Christi mit ewiger Bedeutung im Plan GottesZeugnis der Gnade Gottes in EwigkeitTempel und Wohnung Gottes im GeistOffenbarung göttlicher Weisheit durch die GemeindeEinheit bewahren in Demut, Sanftmut und LiebePraktische Heiligung: Wahrheit, Vergebung, Güte, aufbauende WorteAufruf: „Epheser lebendig halten“ im GemeindelebenZentrale Lehre über die GemeindeAnwendung im Alltag (Eph 4)Ziel: Gehorsam gegenüber dem Evangelium und sichtbarer Lobpreis der Gnade GottesPredigt: Martin Briel

Die geistliche Waffenrüstung * Christen stehen in einem realen geistlichen Kampf * Aufruf: stark sein im Herrn, standhaft bleiben, ganze Waffenrüstung anziehen# Helm des Heils (V17) * Schützt den „Kopf“ – Gedanken, Glaubensgewissheit, Hoffnung * Ziel des Feindes: entmutigen, verwirren, zum Aufgeben bringen * Bedeutung: Hoffnung auf zukünftiges Heil (Ewigkeitsperspektive) * Gibt Kraft, Leiden und Herausforderungen durchzustehen * Fokus auf Christus und die kommende Herrlichkeit statt auf Umstände# Schwert des Geistes = Gottes Wort (V17) * Einzige Angriffswaffe in der Waffenrüstung * Jesus als Vorbild: widersteht Versuchung mit der Schrift * Gottes Wort ist lebendig, wirksam und durchdringend * Untrennbare Verbindung: Heiliger Geist + Wort Gottes# Anwendung * Bibel lesen, studieren, auswendig lernen * Wahrheit aktiv gegen Lügen, Zweifel und Angst einsetzen * Demütig und verantwortungsvoll damit umgehen# Gebet (V18) * Grundlage für den Einsatz der Waffenrüstung * Ständige Abhängigkeit von Gott („zu jeder Zeit“) * Vielfältige Formen des Gebets (persönlich, gemeinsam, laut, still) * Aufruf zur Ausdauer und Fürbitte füreinander * Gemeinde als betende Gemeinschaft# Freimütigkeit im Evangelium (V19–20) * Paulus bittet selbst um Gebet * Ziel: mutig und klar das Evangelium verkünden * Evangelium als lebensverändernde Botschaft * Auftrag für jeden Gläubigen und die Gemeinde weltweit# Anwendung * Helm des Heils bewusst tragen: Hoffnung festhalten * Schwert des Geistes aktiv nutzen: Gottes Wort kennen und anwenden * Im Gebet leben und füreinander eintreten * Mutig das Evangelium weitergebenPredigt von: Jonas Häberle

Epheser 6,15+16:⚔️ Wir stehen in einem geistlichen Kampf.

Zieh die ganze WaffenrĂĽstung Gottes an

Wir stehen in einem geistlichen Kampf. Darum: Sei vorbereitet und kenne deinen Feind.

Unsere Arbeit ist nicht in erster Linie fĂĽr

Epheser 6 erinnert uns: Kinder sollen ihren Eltern gehorsam sein – und Eltern sollen ihre Kinder nicht zum Zorn reizen, sondern sie liebevoll erziehen.

Christus und die Gemeinde sind untrennbar eins

Gottes Design fĂĽr die Ehe

Epheser 5 ruft uns auf, unser Leben bewusst am Wort Gottes auszurichten

Im Advent erinnern wir uns: Jesus ist das Licht der Welt ✨ Das Licht kommt in die Dunkelheit

✨ Durch das Evangelium bist du neu geworden!

Epheser 4,17 ruft uns Christen auf, unser altes Leben abzulegen – all das Dunkle, Harte und Zügellose, das uns früher geprägt hat. ❌

Abschiedsgottesdienst Familie FortenberryAbschied als Ende eines gemeinsamen Kapitels und Beginn eines neuen – Gott ist der Autor unserer GeschichteRückblick auf Keiths Worte (02.10.2022): Jede Geschichte ist Teil von Gottes größerer Geschichte – auch Schmerz und LeidDrei Jahre Leidensweg nach dem Unfall, aber Gottes gnädiges Handeln und Führung bis zur Rückkehr nach KalifornienDankbarkeit für 8 gemeinsame Jahre in HeidelbergGott ist beständig, treu, unveränderlich und vollkommenSeine Wege sind gerecht, auch wenn wir sie nicht immer verstehenEr ist unser Fundament, unsere Zuflucht und SicherheitRückblick: Gottes Treue in Krisen, Leitungswechsel und Corona-ZeitEinblick: Gott schreibt unsere Geschichte – sichtbar in seinem gnädigen HandelnAufruf zur Treue und Liebe zu Gott„Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen“ – Vorbild Familie FortenberryAusblick: Hoffnung und Vertrauen auf Gottes bleibende FührungAbschied mit Ungewissheit und EndgültigkeitGemeinde lässt Familie Fortenberry betend, liebend und segnend gehenFreigabe aus dem Dienst in HeidelbergChristus, der Fels, begleitet uns weiterhin (1. Kor 10,3–4)Gott schreibt das letzte Kapitel: „Siehe, ich mache alles neu“ (Offb 21,5)Wiedersehen in der EwigkeitGott, der Fels (5. Mose 32,4):1. Abschied nutzen – Rückblick, Einblick, Ausblick (Josua 23–24)2. Abschied nehmen – beten, weinen, freigeben (Apg 20)*Hoffnungsperspektive:*Predigt von Martin Briel

✨ Epheser 4,7–16 zeigt: Jesus schenkt seiner Gemeinde Gaben!

Gott hat uns durch Christus unendlich beschenkt

In Epheser 3 betet Paulus fĂĽr dich

„Denn er ist unser Friede – er hat aus beiden eins gemacht.“ (Eph 2,14)Predigt von Jonas Häberle - Eins gemacht durch Jesus - Jesus hat die Mauern der Trennung eingerissen – Mauern zwischen Juden und Heiden, zwischen Menschen und vor allem zwischen uns und Gott. Paulus erinnert uns daran, wie hoffnungslos wir einst ohne Christus waren. Doch durch sein Blut hat Jesus uns zu Kindern Gottes gemacht und wahre Versöhnung geschaffen. Er ist unser Friede, der Menschen unterschiedlichster Herkunft zu einem neuen Leib verbindet. Diese Botschaft lädt jeden ein, Teil von Gottes Familie zu werden – ganz gleich, wie fern du dich fühlst.

Epheser 2 zeigt Gottes Kraft - 1. Jesus wurde auferweckt. 2. Wir wurden mit Christus lebendig gemachtDrei zentrale Begriffe: Errettung = Ganzheitliche Befreiung vom Tod, Zorn und Gericht – neues Leben in Christus (vgl. V5–6).Gnade = Gottes unverdiente Barmherzigkeit.Glauben = Demütiges Vertrauen – das Geschenk persönlich annehmen.Rückblick auf die Reformation: Sola Gratia – Sola Fide – Solus ChristusGnade muss immer neu entdeckt und zentral gehalten werden – Beispiel: Calvary Chapel & Chuck Smith.

Predigt: Marc Haunschild

Predigt: Martin Briel1. Anlass des Gebets (V.15-16): Glaube an den HERRN Jesus war lebendig und sichtbar Liebe zu allen Heiligen – Ausdruck echten Glaubens Paulus betet unaufhörlich mit Dank für ihren Glauben & ihre Liebe ➤ Herausforderung: Wie sieht unser Gebetsleben aus?2. Adressat des Gebets (V.17): Der Gott unseres Herrn Jesus Christus – der Gott des neuen Bundes Der Vater der Herrlichkeit – der transzendente, aber nahbare Gott ➤ Spannung zwischen Ehrfurcht und Vertrautheit im Gebet3. Anliegen des Gebets (V.17-19a): Bitte um den Geist der Weisheit und Offenbarung Ziel: tiefere Erkenntnis Gottes – mit Herz und Verstand Erleuchtete Augen des Herzens sollen sehen: ➤ Hoffnung seiner Berufung ➤ Reichtum seines herrlichen Erbes ➤ Überschwängliche Größe seiner Kraft##

In dieser Predigt setzen wir unsere Reihe zum Epheserbrief fort und tauchen tiefer in die Frage nach unserer **Identität** ein. Oft suchen wir unsere Identität in äußeren Faktoren wie Beruf, Besitz oder Beziehungen. Doch diese sind vergänglich und kratzen nur an der Oberfläche der tiefen Frage: Wer bin ich wirklich?Wir beleuchten Epheser 1,7-14 und entdecken, welche unglaublichen Segnungen und eine neue Identität Gott uns in Jesus Christus schenkt:* **Erlöst und Vergeben (V7-8):** Wir wurden durch das kostbare Blut Jesu am Kreuz von unserer Sündensklaverei **freigekauft** und unsere Übertretungen sind uns vergeben. Gottes Gnade ist nicht spärlich, sondern **überströmend** – ein reicher Wasserfall der Vergebung.* **Geheimnislüftende (V9-10):** Gott hat uns den verborgenen **Heilsplan** offenbart. Durch Jesus haben nun alle Menschen, Juden und Heiden, Zugang zu Gottes Reich. Es ist ein gewaltiger Plan, der in Christus alles zusammenführt.* **Erben in IHM (V11-12):** Wir sind als Kinder Gottes **adoptiert** und somit **Miterben** eines unglaublichen Erbes. Dies geschieht allein nach Gottes Ratschluss, nicht aufgrund unserer Verdienste. Unser Leben soll zum **Lob seiner Herrlichkeit** dienen.* **Versiegelte in IHM (V13-14):** Nachdem wir das Evangelium gehört und geglaubt haben, sind wir mit dem **Heiligen Geist** versiegelt worden. Er ist die Zusage Gottes, dass wir ihm gehören und die **Anzahlung** auf unser zukünftiges Erbe in Christus.## *Praktische Anwendungen für dein Leben:*1. **Schwärmen:** Lerne, wie Paulus von Gottes großem Heilsplan zu schwärmen, auch inmitten schwieriger Umstände.2. **Lobpreis:** Lebe dein Leben zum Lob seiner Herrlichkeit. Lass deinen Alltag ein Ausdruck dieses Lobpreises sein.3. **Identität:** Stelle dich fest auf die Wahrheiten von Gottes Wort. Mache dir bewusst, wer du **in Christus** bist.4. **Erlösung annehmen & feiern:** Erinnere dich immer wieder an die Erlösung, die wir durch das Blut Jesu haben.

Start einer neuen Predigtserie: EpheserInhaltlicher Fokus des Epheserbriefs:o Reichtum Gottes im Evangelium in all seinem funkelnden Glanz.o Wesen und Bedeutung der Gemeinde. Neues Leben in Christus.Rolle des Paulus:o Bedeutendster Missionar aller Zeiten! Von Gott besonders gebraucht.Er ist bekannt für:seine Verfolgung der Christen und seine erstaunliche Bekehrungdie Briefe voller Ermutigung und Lehre, die er an die frühe Kirche schriebsein brennendes Verlangen, das Evangelium zu allen Nationen zu bringenseinen mutigen Auftritt als Zeuge Christi vor den Mächtigen seiner Zeit. Seine Schultern: Trugen die Lasten vieler GemeindenSein Rücken: Ertrug Schläge und Peitschenhiebe.Seine Füße: Durchquerten das Römische Reich mehrfach.Mehr als 13.000 km in 10 Jahren, 40 verschiedene StädteOswald Sanders: “Other missionaries opened continents to the gospel. Paul opened a world.”Damals eine Metropole mit über 200.000 EinwohnernHeute nur noch als Ruinen erhalten (Türkei)Berühmt für den Tempel der Artemis (biblisch: Diana) – eines der sieben WeltwunderPaulus lebte und wirkte hier drei Jahre langAdressat des Epheserbriefs im Neuen TestamentErste der sieben Sendschreiben in der Offenbarung (Offb 2,1–7)Laut Überlieferung: Wohnort von Johannes und MariaOrt des Konzils von Ephesus im Juli 431 n. Chr.eng mit Paulus im Dienst zusammengearbeitetApollos liebevoll und weise das volle Evangelium erklärtdas Gemeindeleben durch Hauskirchen gestärkt und getragenStarkes Vorbild für hingegebenes, gemeinsames JüngerschaftslebenEphesus – Eine bedeutende Stadt der Antike Apg. 18, 18-21Priscilla und AquilaSie haben …

Der Heilige Geist als Architekt und Bauherr des Tempels – Eine Zeitreise durch 7 Stationen:Garten Eden: Gottes Gegenwart als erster "Tempel" / Heiligtum.Stiftshütte: Der Geist befähigt den Bau (2. Mose 31,1-7).Erster Tempel: Der Geist gibt den Bauplan (1. Chronika 28,11-14 + 19).Zweiter Tempel: Der Geist vollbringt den Bau (Sacharja 4,6).Jesus – der wahre Tempel Gottes:Gott wird Mensch und wohnt unter uns (Joh 1,14; Joh 2,19+21).Die Rolle des Geistes bei Jesu Zeugung und Erfüllung (Lk 1,35; Lk 3,21-22).Jesus erfüllt die Tempelverheißungen: Begegnungsort, Sühnung, Anbetung.Ausgießung des Geistes als Einweihung des neuen Tempels (Apg 2,1-4).Die Gemeinde als Behausung Gottes im Geist (Eph 2,21-22; 1. Kor 3,16).Die endgültige Vollendung des Tempels in der Ewigkeit (Off 21,2-3 + 22; Off 22,17).Wo der Heilige Geist wirkt, entsteht notwendige Heiligkeit und tiefe Gemeinschaft.Wirkt der Heilige Geist in deinem Leben? In der Gemeinde?Baut er uns auf zu einem heiligen Tempel im Herrn?Der geistliche Tempel – die Gemeinde an Pfingsten:Der Tempel aller Zeiten – die Gemeinde vereint mit Christus im Himmel: Fazit: Der Heilige Geist ist der Architekt und Bauherr des Tempels Gottes, durch den Vater und Sohn Wohnung bei uns machen. Er ermöglicht die Verbindung zum himmlischen Tempel und den Vorgeschmack auf die Ewigkeit.

Predigt von Jánas BartaIsrael kehrt zum durchbohrten Messias zurück – Kapitel 13 schildert die *Reinigung und Erneuerung* Israels.

✨ Schwerpunkte::- Jerusalem als Taumelkelch und Laststein für die Völker (V1–9)- Gottes Souveränität, Schutz und Treue für sein Volk- Der Durchstoßene als zentrale Figur der Hoffnung (V10–14)- Tiefe Buße und Umkehr als Folge des Blicks auf Jesus- Prophetischer Ausblick auf Jesu Wiederkunft

Predigt von Marc HaunschildIm Gegensatz zu Kapitel 10 spricht Kapitel 11 nicht mehr von Segen, sondern vom Gericht über Israel.Drastischer Themenwechsel – wie ein Weckruf: Gottes Geduld hat ein Ende.Zedern, Zypressen, Eichen als Sinnbilder für politische, religiöse und gesellschaftliche Eliten – alle Ebenen sind vom Gericht betroffen.Feuer steht für Gottes Zorn, das alle scheinbaren Sicherheiten vernichtet.Hirten (Leiter) jammern, weil ihre „Herrlichkeit“ verwüstet ist – Führungspersonal versagt.Dickicht des Jordan – Ort der Zuflucht – wird zerstört: Kein Schutz mehr vorhanden.Brüllende Junglöwen – feindliche Mächte dringen ins Land ein.Erfüllung dieser Prophetie im jüdisch-römischen Krieg (66–70 n. Chr.)Zerstörung Jerusalems und des Tempels, Zerstreuung des Volkes.Bezug auf Berichte von Flavius Josephus: Bürgerkrieg, Hungersnot, Massensterben.*Sach 11,6*: Gott überlässt das Volk sich selbst – Gewalt von innen und außen.Gott beauftragt Sacharja, symbolisch die Rolle eines Hirten einzunehmen.„Weide die Schlachtschafe“ – Israel ist geistlich am Ende, aber Gott bemüht sich dennoch.*Vers 7–8*: Der gute Hirte wird abgelehnt, die Schafe haben „Widerwillen“.*Vers 9*: Gericht folgt – Gott zieht seine Hirtenschaft zurück.Zerbrechen der Stäbe als Zeichen für das Ende des Bundes und der Einheit.Er liebt, kennt und ruft seine Schafe.Er wird abgelehnt – von den gleichen Menschen, für die er sich hingibt.Symbolischer Bezug: Jesus legt sein Leben nieder (Joh 10,11).Geistliche Leiter tragen große Verantwortung (Jakobus 3,1; Lukas 12,48).Gottes Geduld ist groß – aber nicht grenzenlos (Hebr 3,7).Auch heute sind Sicherheiten zerbrechlich – ohne Gottes Schutz bleibt nichts bestehen.Gebet nicht nur um Erleichterung, sondern um geistliche Stärke.Zitate über Gebet:„Gott wird dich vor nichts bewahren, was dich Jesus ähnlicher macht.“„Bete nicht um ein leichtes Leben. Bete darum, ein stärkerer Mensch zu werden.“Symbolische Gerichtsbilder (Sacharja 11,1–3):Historische Erfüllung:Gott als Hirte – und die Ablehnung seiner Fürsorge (Sach 11,4–14):* Jesus ist der gute Hirte (Johannes 10):Geistliche Anwendung für heute:

Predigt von Martin Briel✨ Einleitung:Das Volk Gottes zur Zeit Sacharjas lebte als Agrarnation – abhängig vom Regen für Aussaat und Ernte.Zwei Regenzeiten: Frühregen (Okt.–Nov.), Spätregen (März–April).Ausbleiben des Regens bedeutete Missernte und Hunger.Bezug zu *5. Mose 11,10–17*: Regen als Zeichen göttlicher Gunst, Ungehorsam führt zu Dürre.

Predigt: Marc HaunschildBibelstelle: Sacharja 9## *Einleitung*- Das Buch Sacharja wird häufig in zwei Teile gegliedert; Kapitel 9 markiert den Beginn des zweiten Teils.- Die Kapitel 1–8 enthalten acht nächtliche Visionen; ab Kapitel 9 geht es um direkte Prophetien.- Charles Feinberg nennt die letzten sechs Kapitel einen „Schatz an prophetischen Wahrheiten“.- Verbindung zum Palmsonntag: Sacharja 9 enthält eine messianische Verheißung, die an Palmsonntag erfüllt wurde.