POPULARITY
Categories
„Kaum ein Pflanzenstoff wird derzeit so intensiv erforscht wie Berberin. Der Grund dafür liegt tief im Energiestoffwechsel unserer Zellen.“ Jede einzelne Zelle unseres Körpers muss permanent entscheiden, ob sie Energie speichert, verbraucht oder neu bereitstellt. Gesteuert wird dieser Prozess unter anderem durch AMPK, einen der wichtigsten Energiesensoren unseres Stoffwechsels. Genau hier setzt Berberin an. Der natürliche Pflanzenstoff wird seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin eingesetzt und steht heute im Fokus der Forschung, weil er Stoffwechselprozesse beeinflussen könnte, die für Blutzucker, Fettstoffwechsel und Insulinsensitivität entscheidend sind. In dieser Deep Dive Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, was Berberin genau ist, wie es auf zellulärer Ebene wirkt und warum der Vergleich mit Abnehmmedikamenten wie Ozempic wissenschaftlich zu kurz greift. Im Mittelpunkt stehen die Aktivierung des Enzyms AMPK, die Regulation des Glukosestoffwechsels sowie die Frage, welche Effekte auf Prädiabetes, Typ 2 Diabetes und Fettstoffwechsel heute tatsächlich durch Studien gestützt werden und wo die Evidenz noch begrenzt ist. Außerdem geht es um die geringe Bioverfügbarkeit von Berberin, mögliche Einsatzgebiete bei Insulinresistenz und metabolischem Syndrom sowie um aktuelle Forschung zu Darmmikrobiom, Fettleber und Healthy Aging. Denn immer deutlicher zeigt sich: Hinter Themen wie Blutzucker, Gewichtsregulation oder Cholesterin stehen keine isolierten Prozesse, sondern Milliarden von Zellen, die ihren Energiehaushalt permanent neu organisieren. Genau dieses biologische Zusammenspiel besser zu verstehen, ist der Schlüssel zu einem besseren Verständnis unseres Stoffwechsels. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
In dieser Episode hören wir Prof. Dr. Renate Osterchrist von der Hochschule München. Sie bringt Ergebnisse aus 119 wissenschaftlichen Studien zur Wirksamkeit von Change-Interventionen mit und verglich sie mit der Practitioner-Sicht von PROSCI, McKinsey, BCG und anderen Beratungshäusern. Wir diskutieren, wie empirisch haltbar Ansätze sind wie „Sense of Urgency“ oder „70% aller Change-Projekte scheitern“. Was Kommunikation wirklich wirksam macht und wie Dialog, Framing, Zwang und klare Rollen zusammenspielen. Außerdem hören wir sechs Wirkfaktoren und welche Unterstützung Organisationen konkret brauchen, warum Co-Creation mehr ist als ein Buzzword und wie Ziele, Sponsorship und soziale Dynamiken Transformationen tragen. Renate hatte hierzu auf dem SAP Learning & Adoption Forum einen kurzen Impuls gegeben. Aufgrund des sehr guten Feedbacks freuen wir uns, nun das Thema etwas länger im Podcast beleuchten zu können. Im Blog Link unten findet ihr auch weitere Folien.LinksProf. Dr. Renate Osterchrist auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/prof-dr-renate-osterchrist-b62a0a91/Prof Osterchrist an der HS München: https://wi.hm.edu/kontakte_de/phonebook_detailseite_6977.de.htmlArtikel mit 119 wissenschaftlichen Studien Change-management-interventions-Taking-stock-and-moving-forward.pdf: https://www.researchgate.net/profile/Rouven-Kanitz-2/publication/375585860_Change_management_interventions_Taking_stock_and_moving_forward/links/65d4713083fbd35a9804d835/Change-management-interventions-Taking-stock-and-moving-forward.pdfBuch: Osterchrist, R., Clasvogt, C., Hueter, M. (2019). Wirksame Change Impulse. Stuttgart. Schaeffer-Poeschel Verlag: https://shop.schaeffer-poeschel.de/prod/wirksame-change-impulseChangeWorkout Community: https://www.changeworkout.rocks/community/AI First Podcast: https://ai-first.ai/podcastTech & Tales Podcast: https://www.talespod.com/Blog zum SAP Learning & Adoption Forum: https://community.sap.com/t5/sap-learning-adoption-business-transfomation-blog/sap-learning-and-adoption-forum-2026-zusammenfassung/ba-p/14423248
Eine der heißesten Entdeckungen der Forschung der letzten Jahre sind: Myokine! Das sind jene Botenstoffe, die dein Muskel bei körperlicher Anstrengung direkt in den Blutkreislauf ausschüttet. In dieser Podcastfolge erklärt Medizinerin Dr. Beate Zunner (ehem. Sportärztin von Anne Haug!), warum Myokine wie ein Jungbrunnen auf dein Immunsystem, dein Gehirn und deinen Stoffwechsel wirken. Du erfährst, welche Trainingsreize ihre Produktion massiv ankurbeln - und was Laktat damit zu tun hat.(00:01:38) - Intro Ende(00:05:45) - Myokine: Definition und Forschungslage(00:10:20) - Das können Myokine(00:20:45) - Anti-Aging dank Myokinen?(00:23:50) - Welche Rolle spielt Laktat?(00:29:45) - Hungergefühl und Regeneration(00:35:20) - So aktivierst du deine Myokine im Training(00:43:43) - Langlebigkeit pushen mit den richtigen Myokinen(00:49:44) - Das sind die größten Myokin-Killer(00:53:13) - Der Einfluss deiner Ernährung(00:57:20) - Wirkt sich Nücherttraining auf Myokine aus?Foto: Beate ZunnerMusik: The Artisian Beat - Man of the CenturyHier findest du Beate auf Instagram: https://www.instagram.com/beate_zunner/?hl=deBeate findest du auch im Podcast "Affenhand": https://open.spotify.com/show/2rNtcgl7JpnAXa6OuVSSJc?si=fc35a1be37ee45ad➡️ Spare bis zu 25% bei prepmymeal.de: https://influencer.prepmymeal.com/achillesrunningHier findet ihr unsere aktuellen Gewinnspiele & Rabatt-Aktionen! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Einer der größten Chemieunfälle der Geschichte: Im italienischen Seveso entwich vor 50 Jahren hochgiftiges Dioxin. Kinder erlitten schwere Hautschäden, Kleintiere starben. Aktuelle Forschung zeigt: Die Folgen reichen bis in die nächste Generation. Ein Podcast mit Renate Ell.
Das Mittel enthält Öl aus Katzenminze und wirkt genauso gut, wie DEET – ein künstlicher Stoff, der Mücken bisher am besten vertreibt. Das haben Forschende herausgefunden. Autorin: Lisa Bühren. Von Daily Good News.
Verkaufen an Geschäftskunden - Vertrieb & Verkauf - Mit Stephan Heinrich
Viele im B2B-Vertrieb reden von Coaching, meinen aber eigentlich Training. Klingt nach einem kleinen Unterschied – ist es aber nicht. Genau da entstehen falsche Erwartungen, und am Ende sind alle enttäuscht. In dieser Folge räumen wir das auf. Was ist eigentlich Coaching? Was ist Training? Was ist Mentoring, was ist Schulung – und warum spielt die Reihenfolge eine größere Rolle, als die meisten denken? Besonders für Berater, Ingenieure und andere Fachleute, die im Vertrieb unterwegs sind, ist das ein wichtiger Denkimpuls. Wir schauen uns an, warum ein Salescoach oft zu früh ins Spiel kommt. Warum Training zuerst die methodische Grundlage legen sollte. Wie professionelle Coaches an echten Gesprächsmustern arbeiten. Und warum Fachwissen allein selten zu einer Entscheidung führt. Außerdem: Warum Verstehen im Vertrieb wirksamer ist als Überzeugen-Wollen. Wie technische und beratende Zielgruppen Verkaufsgespräche klarer führen können. Und welche Denkfehler im B2B-Vertrieb besonders häufig auftauchen. Wer komplexe Leistungen verkauft, braucht Klarheit – keine Schlagworte. Gute Gespräche entstehen durch Methode und saubere Beobachtung. Darum geht's heute. Mitreden statt nur zuhören? Komm kostenfrei in meine Community „Vertrieb & Verkauf": https://stephanheinrich.com/skool Und wenn Sie wissen möchten, welches Format – Training, Coaching oder etwas anderes – für Ihre Situation passt: Hier können Sie sich einen Gesprächstermin aussuchen: https://stephanheinrich.com/trainingsanfrage/
Psychotherapie im Alter, seelische Gesundheit ernst nehmenWenn ältere Menschen traurig, erschöpft, ängstlich oder zurückgezogen sind, wird das manchmal viel zu schnell mit einem „Das ist eben das Alter“ abgetan. In dieser Folge von „Gelassen älter werden“ spricht Bertram Kasper mit Prof. Dr. Eva-Marie Kessler und Diplom-Psychologin Darina Koch von der Medical School Berlin über Psychotherapie im Alter, seelische Gesundheit und die Frage, warum es nie zu spät ist, noch einmal freundlich und ehrlich auf das eigene Leben zu schauen.Prof. Dr. Eva-Marie Kessler leitet die Spezialambulanz Psychotherapie im Alter. Darina Koch arbeitet psychotherapeutisch und wissenschaftlich im Bereich Gerontopsychologie. Gemeinsam erzählen sie aus Forschung und Praxis, ganz nah dran an den Themen, die viele Menschen in der dritten Lebensphase bewegen.In dieser Episode geht es unter anderem um:warum Depression, Angst und seelisches Leiden im Alter oft übersehen oder falsch gedeutet werdenweshalb Psychotherapie auch mit 70, 80 oder 85 noch wirksam sein kannwie ein erstes therapeutisches Gespräch beginnt und welche Unsicherheiten ältere Menschen mitbringenwelche Rolle Einsamkeit, Pflegebedürftigkeit, Scham, Trauer, Schuldgefühle und Angst vor Autonomieverlust spielenwie Lebensrückblicktherapie helfen kann, das eigene Leben nicht glattzubügeln, sondern mit seinen hellen und dunklen Kapiteln anzunehmenwarum Angehörige manchmal gute Türöffner sind, aber auch Geduld, Respekt und einen guten Ton brauchenwie digitale Gruppentherapie wie „Vision Age“ und aufsuchende Psychotherapie neue Zugänge schaffen könnenBesonders berührend ist die Geschichte eines 85-jährigen Patienten, der nach dem Tod seiner Frau wieder lernen musste, mit Schuldgefühlen, Trauer und Alleinsein zu leben. Nicht indem der Schmerz verschwand. Sondern indem die Verbundenheit zu seiner Frau innerlich weiter einen Platz bekam.Vielleicht ist genau das eine der stillen Kernbotschaften dieser Folge: Seelische Gesundheit im Alter bedeutet nicht, alles leicht zu nehmen. Es bedeutet eher, dem Schweren einen Raum zu geben, ohne sich ganz von ihm verschlucken zu lassen.Zitat aus der Folge:„Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, sein eigenes Älterwerden früh lieben zu lernen.“Prof. Dr. Eva-Marie KesslerLinks und Hinweise:Spezialambulanz Psychotherapie im Alter: LinkStudie Vision Age: Vision Age Studie - hier geht es zu TeilnahmeHier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an info@gelassen-aelter-werden.de – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
Pyritz, Lennart www.deutschlandfunk.de, Sprechstunde
Fazit der Mitmach-Aktion „Erzähl mal!“ fällt positiv aus. (Autor: Katja Widmann)
Fazit der Mitmach-Aktion „Erzähl mal!“ fällt positiv aus. (Autor: Katja Widmann)
Es ist wieder Leben eingekehrt im historischen "Restaurant Storchen" im solothurnischen Schönenwerd. Neu führt die Stiftung David Dienst Schweiz mit einem inklusiven Konzept den Gastro- und Eventbereich – und integriert dabei Menschen mit Behinderungen in den Betrieb. Dieses Modell ist für die Stiftung kein Neuland: Das «Bistro Inklusive» in Aarau wird seit Jahren erfolgreich nach demselben Ansatz geführt. Marco Jörg, selbst von Geburt an blind, leitet die Stiftung David Dienst. Im Livenet-Talk mit Florian Wüthrich teilt Marco seine Begeisterung dafür, Menschen mit Schwierigkeiten im Leben zu fördern und weiterzubringen. Für ihn ist auch das gegenseitige Respektieren und freie Ausleben des Glaubens ein Teil gelebter Inklusion, wobei er als leidenschaftlicher Jesus-Nachfolger natürlich den christlichen Glauben mutig im Alltag einbringt.Dir gefällt unsere Arbeit?Unterstütze uns hier: https://www.livenet.ch/spendeVielen Dank für deinen Beitrag!
Abnehmspritzen imitieren ein körpereigenes Hormon namens GLP-1, das unserem Gehirn das Signal „Ich bin satt!“ sendet.´ Die gute Nachricht: Du kannst dieses Sättigungshormon auch auf natürliche Weise aktivieren. Meine besten Tipps dazu gibts in dieser Episode.
„Coaching ist doch Hokuspokus.“ Diesen Satz hören vor allem Menschen, die noch nie erlebt haben, was eine einzige neue Perspektive verändern kann. In dieser Folge spricht Steffi Christian mit Emma darüber, warum Coaching manchmal tatsächlich wie Zauberei wirkt – obwohl dahinter keine Magie, sondern Bewusstheit steckt. Steffi erzählt, wie sie selbst nach ihrem Burnout erstmals mit Coaching in Berührung kam und dabei erkannte, wie stark unbewusste Glaubenssätze, Kindheitsprägungen und alte Familienmuster das heutige Leben beeinflussen. Du erfährst, warum du deine eigenen blinden Flecken nicht vollständig erkennen kannst, weshalb manche Menschen zunächst mit Widerstand auf Steffis Klarheit reagieren und wie aus einem vermeintlichen „Arschengel“ ein wertvoller Spiegel werden kann. Eine Folge über die Perlen, die tief im Unterbewusstsein verborgen liegen – und über den Moment, in dem du aufhörst, nur im Außen nach Antworten zu suchen.
Fazit der Mitmach-Aktion „Erzähl mal!“ fällt positiv aus. (Autor: Katja Widmann)
Fazit der Mitmach-Aktion „Erzähl mal!“ fällt positiv aus. (Autor: Katja Widmann)
Predigt von Hanjo Gäbler am 14.06.2026
Paperwings Podcast - Der Business-Interview-Podcast mit Danny Herzog-Braune
In dieser Folge tauche ich gemeinsam mit Michel Reimon tief in die Kunst der systemischen Kommunikation ein. Wir sprechen darüber, wie starke Signale gesendet werden, was Nudging und Framing wirklich bewirken und warum ehrliche Kommunikation oft komplexer ist, als sie scheint. Michel teilt seine Erfahrungen aus der Spitzenpolitik, erklärt, wie kognitive Entscheidungsmodelle funktionieren und wie sie sich auf Führungs- und Coachingprozesse übertragen lassen. Du erfährst, warum Wiederholung mächtiger ist als perfekte Erklärungen und wie Verlustvermeidung unser Kommunikationsverhalten beeinflusst. Lass dich inspirieren, Kommunikation neu zu denken – für mehr Wirkung, Klarheit und langfristigen Erfolg.
In dieser Episode sprechen Magdalena und Marlene über Podcast-Werbung welche Möglichkeiten Marken heute im Podcast-Universum haben. Ausgangspunkt sind typische Fragen von Unternehmen, die Podcast-Werbung erstmals in Betracht ziehen und wissen möchten, welche Formate für ihre Ziele geeignet sind.
Liebe kann alles - Der Beziehungspodcast mit Eva-Maria & Wolfram Zurhorst
Du fühlst dich erschöpft... ein bisschen verloren… du findest keinen Sinn... um dich rum ist zu viel Trubel… du kommst nicht zur Ruhe… du hast den Kontakt zu dir verloren… deinem Leben fehlen gerade Intensität und Lebendigkeit. Im heutigen Podcast teil Eva-Maria Zurhorst eine kleine, sehr schlichte Praxis, die du immer und überall im Alltag anwenden kannst, die dich sofort wieder zurück zu dir selbst bringt, dich gegen Stress immunisiert und dir intensive, erfüllende Erfahrungen bringen kann. Falls du Fragen hast, schreib uns gerne eine E-Mail: coaching@zurhorstundzurhorst.com _________________________ Zurhorst auf Facebook: @zurhorstundzurhorst Zurhorst auf Instagram: @zurhorstundzurhorst Coachinganfragen: coaching@zurhorstundzurhorst.com Lass deine Frage im Podcast beantworten: https://www.zurhorstundzurhorst.com/de/podcast/
Systemisch Denken - Systemtheorie trifft Wirtschaft, Theorie und Praxis für Ihren Beruf
Fake News sind längst kein Problem mehr nur für die, die ihnen aufsitzen. Wer glaubt, selbst nicht betroffen zu sein, aber gleichzeitig annimmt, die anderen schon – handelt am Ende genauso. Der Third-Person-Effekt (Davison 1983) beschreibt genau diese Dynamik: Medieninhalte wirken auf andere stärker als auf mich. Die Folge ist präventives Handeln, das die Situation erst schafft, die man vermeiden wollte. Bank Run auf die Silicon Valley Bank 2023, Klopapier-Engpass 2020 – beides Beispiele für selbsterfüllende Prophezeiungen durch kollektives Handeln bei unterstellter Fremdreaktion. Ob jemand aus Überzeugung handelt oder aus Angst vor dem Verhalten anderer – die Kommunikation oder das Verhalten, das dadurch entsteht, ist dasselbe. Ergänzend: die Schweigespirale nach Noelle-Neumann als verwandter Mechanismus, bei dem Selbstzensur genauso wirkt wie externe Zensur. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Der Antichrist: Wer er ist und wie er wirktEine Predigt mit Chris Hentschel aus der Serie ''Antichrist - wenn das Falsche fast echt aussieht''. Wenn es um den Antichristen geht, gibt es viele Vorstellungen, wer sich dahinter verbirgt. Wir räumen mit falschen Vorstellungen auf und schauen uns an, was die Bibel über den Antichristen sagt. Über sein Auftreten und seine Strategie, die viel subtiler ist als erwartet. Wir schauen uns genau an, wie der Antichrist versucht dich zu täuschen - und was du dagegen tun kannst. Weitere Informationen findest du hier: ICF MünchenDas Smallgroupprogramm zu diesem Podcast findest du hier. FOLGE UNS AUF SOCIAL MEDIA Facebook | Instagram | Telegram | YouTube Um ICF München zu unterstützen, weiterhin Menschen für ein Leben mit Jesus zu begeistern, klicke hier.Bücher von Pastor Tobias Teichen findest du hier.
Viele Menschen suchen nach der nächsten Methode, der besseren Strategie oder der richtigen Technik. Ich habe in den letzten Jahren etwas anderes beobachtet: Wirkliche Veränderung entsteht oft nicht durch das, was gesagt wird, sondern durch den Raum, in dem Menschen sich selbst begegnen können.In dieser Folge spreche ich über Präsenz, das sogenannte „Raum halten“ und warum Entwicklung häufig erst dann beginnt, wenn ein Coaching, ein Gespräch oder ein Workshop längst vorbei ist. Eine persönliche Reflexion darüber, was Menschen wirklich in Bewegung bringt.Willst Du meinen Raum für Deine Entwicklung nutzen? Dann ist der Business-Kompass - der Einstig in eine Zusammenarbeit mit mir genau richtig. Schreibe mir eine Mail an info@christian-holzhausen.com mit dem Stichwort #Kompass und wir sprechen über die Möglichkeiten.
Online wirkt unsere Branche oft erfolgreich, modern und voller Energie. Doch hinter den Kulissen erleben viele Salons seit Jahren enormen Druck, Unsicherheit und Erschöpfung. In dieser GEDANKEN-Folge spreche ich über die Entwicklung der Friseurbranche seit 2020 — und darüber, warum Außenwirkung und Realität aktuell oft weit auseinanderliegen.
Muskeltraining kann mehr als Kraft aufbauen: Es beeinflusst Stoffwechsel, Entzündungen und Krankheitsrisiken. Woran das liegt, warum schon wenig Bewegung messbare Effekte haben kann – und wie der Einstieg im Alltag gelingt, erklärt in dieser Folge Stephan Geisler, Professor für Fitness und Gesundheit an der IST-Hochschule in Düsseldorf. Außerdem geht es um die Frage, warum wir Schnittblumen nach dem Kauf am besten noch mal anschneiden sollten. Hier findet Ihr die Studien zur Wirkung von Muskeltraining: https://bjsm.bmj.com/content/bjsports/early/2022/01/19/bjsports-2021-105061.full.pdf https://oncologytube.com/challenge-trial-asco-2025/ Produktion: Serdar Deniz Redaktion: Antonia Beckermann "Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de. Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Kurz bevor er verhaftet und ans Kreuz gebracht wurde, betete Jesus: „Vater, ich habe ihnen gezeigt, wer du bist, und ich werde es auch weiterhin tun, damit die Liebe, mit der du mich liebst, auch in ihnen ist; ja, damit ich selbst in ihnen lebe.“ Wenn es darum geht, Gottes Gegenwart in unserem Leben zu […]
Johannes Gebhardt spricht über Apostelgeschichte 1,1-8 in der Serie „Wunder“ Projekt:Kirche Gebt ihr ihnen zu essen! Herunterladen
An Pfingstmontag erzählt Msgr. Christoph Huber, Generalpräses von Kolping International, im Podcast "Blick in die Bibel" von den Wurzeln des Kolpingwerks und von Adolph Kolping, der sich schon im 19. Jahrhundert für junge Handwerker und soziale Gerechtigkeit eingesetzt hat. Für Huber ist die Bibel kein fernes oder perfektes Buch, sondern voller echter Lebenserfahrungen, die bis heute Orientierung geben können. Im Evangelium zum Pfingstmontag spricht er über den "Geist der Wahrheit“ und erklärt ihn als Kraft, die Menschen im Alltag begleitet und ihnen hilft, das Gute und Richtige zu erkennen. Besonders wichtig ist ihm, den Glauben nicht nur mit Worten, sondern durch das eigene Verhalten sichtbar zu machen, etwa durch Großzügigkeit, Offenheit und Dankbarkeit. Eine persönliche und lebensnahe Folge, die zeigt, wie aktuell die Botschaft von Pfingsten heute noch sein kann. Reinhören lohnt sich unbedingt.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen. Und auch ihr legt Zeugnis ab, weil ihr von Anfang an bei mir seid. Das habe ich euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt. Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen, ja es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten. Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben. Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird reden, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird. Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden. Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden. (Joh 15,26-16,3.12-15)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Du achtest auf deine Ernährung, kaufst vielleicht hochwertige Lebensmittel oder nimmst sogar Nahrungsergänzungsmittel - und trotzdem hast du das Gefühl, es bringt nicht so viel, wie es sollte? Dann lohnt sich ein Blick auf einen entscheidenden Faktor: die Bioverfügbarkeit.
Predigt von Matthias Schaufelberger 24.05.2026
Am Pfingstsonntag erinnert uns Gott daran, dass er Menschen über alle Grenzen hinweg verbindet – mitten in einer globalen Welt verschiedenster Kulturen und Spannungen. Was damals begann, verändert bis heute unser Verständnis von Zugehörigkeit. Daniel Plessing lädt ein, diese neue Gemeinschaft neu zu entdecken …
Gott ist am Werk in dir. Woran arbeitet Er? An deinem „Willen“. Was möchte Er, dass du tust? Handle gemäß Seinem guten Vorsatz. Wie tut er das? Durch deinen Geist und dein Denken: „Seid so gesinnt, wie es der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht.“ (Phil 2,5 LU). Gott kann zu dir auf verschiedene Weise sprechen: […]
Mittlerweile wurde ein weiterer Ebola-Patient nach Europa gebracht – diesmal nach Prag. Bereits seit Tagen wird ein US-Amerikaner in Berlin behandelt.
Tischgespräche - Die Botschaft der Reformation für Christen von heute
In Apostelgeschichte 2 beschreibt Lukas das erste Pfingsten. Damals geschahen Zeichen und Wunder. Wir feiern Pfingsten oft viel unspektakulärer. Da kann man kritisch fragen: „Wirkt der Heilige Geist noch heute?“
Kieferwissen Webinar: https://go.kieferwissen.de/cmd-online-seminar In dieser Folge spreche ich über chronische, wiederkehrende Kiefer-, Kopf-, Nacken- und Rückenbeschwerden und warum sich deine Situation trotz vieler Therapien und Versuche oft nicht nachhaltig verbessert. Du erfährst, weshalb es meist nicht daran liegt, dass du zu wenig gemacht hast, sondern dass der Fokus häufig nur auf einzelnen Symptomen liegt – statt auf den Zusammenhängen im gesamten Körper. Ich zeige dir, warum kurzfristige Maßnahmen oft nur vorübergehend helfen und welche Rolle Kompensation, Grundspannung und dein Nervensystem dabei spielen. Diese Folge gibt dir ein neues Verständnis dafür, wie dein Körper zusammenarbeitet – und warum echte Veränderung erst dann möglich wird, wenn du das große Ganze betrachtest. Dein kostenfreies Erstgespräch: https://kieferwissen.de/kieferwissen-vorgesprach
Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Du kennst das: Du sitzt im Termin. Der Kunde erzählt sein Problem. Und in deinem Kopf läuft schon die Lösung – fertig formuliert, mit Demo, Use Cases und Pricing-Slide. Du hörst kaum noch zu. Du wartest nur noch auf deinen Einsatz. Genau das ist der Grund, warum so viele Deals nicht abschließen. Im systemischen Vertrieb machst du es genau andersherum. Du springst nicht auf die Lösung. Du fragst dich erstmal in den Kunden hinein – mit einer Methode, die aus dem Coaching kommt und seit Jahrzehnten in der Unternehmensberatung getestet ist. In dieser Folge spreche ich mit Frederik Meßmer über genau diesen Ansatz. Frederik ist Fractional Sales Leader, systemischer Coach und hat in den letzten zehn Jahren genau diese Methodik in Vertrieben aufgebaut – unter anderem in Healthcare und SaaS. Du lernst, wie du mit cleveren Fragen, einem klaren Gesprächsaufbau und ein bisschen Coaching-Mindset deine Abschlussquote spürbar steigerst. Ohne Druck. Ohne Pitch-Marathon. Ohne Feature-Talk. Was ist systemischer Vertrieb eigentlich? Systemischer Vertrieb kommt – wie der Name vermuten lässt – aus der systemischen Beratung und dem Coaching. Frederik wurde damals in der Unternehmensberatung gemeinsam mit dem ganzen Team zum systemischen Coach ausgebildet. Nicht, um Therapeut zu werden, sondern um Kunden besser zu verstehen. Und um genau das zu verkaufen, was sie wirklich brauchen. Die Grundidee ist einfach: Statt dem Kunden eine Lösung aufzudrücken, ziehst du sie gemeinsam mit ihm aus seiner Welt heraus. Du arbeitest nicht am Kunden, sondern mit ihm. Genau wie im Coaching: Der Coach hat keine fertige Lösung in der Tasche – er stellt die Fragen, die den Klienten zur eigenen Erkenntnis führen. Im Vertrieb funktioniert das genauso. Du verkaufst nicht mehr aktiv. Du machst es dem Kunden möglich, sich selbst zu überzeugen. Das senkt den Verkaufswiderstand massiv – und das Ergebnis sind kürzere Sales Cycles und höhere Abschlussquoten. Frederik nutzt diese Methodik seit über zehn Jahren in seiner vertrieblichen Praxis und schult mittlerweile ganze Teams darin. Problemklau: der häufigste Fehler im Verkaufsgespräch Es gibt einen Klassiker, den ich immer wieder bei Verkäufern beobachte – und ehrlich gesagt: Mir passiert er auch noch. Im Coaching nennt man das „Problemklau". Der Kunde fängt an, sein Problem zu beschreiben – und du springst sofort auf die Lösung. Beispiel: Jemand sagt „Ich habe Probleme abzunehmen". Die typische Antwort? „Iss doch einfach weniger" oder „Mach mehr Sport". Klingt logisch. Ist aber Unsinn. Denn der andere hat sich das schon hundertmal selbst gesagt. Trotzdem hat er es nicht getan. Wenn du mit so einem Standard-Ratschlag kommst, erreichst du ihn nicht. Du erreichst nur dich selbst. Im B2B-Vertrieb ist es genauso. Der Kunde sagt „Wir haben zu wenig qualifizierte Leads". Und der Verkäufer? Schmeißt sofort die Pipeline-Optimierung, das KI-Lead-Scoring und drei Case Studies in den Termin. Falsch. Die richtige Reaktion ist: Du fragst nach. Was hat der Kunde schon probiert? Was hat funktioniert? Was nicht? Wo brennt es wirklich? Erst, wenn du das verstanden hast, darfst du überhaupt anfangen, über deine Lösung zu reden. Vorher pitchst du gegen die Wand. Kläger, Besucher, Kunde: drei Rollen verstehen Im systemischen Verkaufen gibt es eine ganz simple Einordnung deines Gesprächspartners. Frederik beschreibt sie so: Dein Gegenüber befindet sich entweder in der Rolle des Klägers, des Besuchers oder des Kunden. Und je nach Rolle gehst du komplett anders ran. Der Kläger: Beschreibt sein Problem. Er klagt. Er ist frustriert. Hier darfst du auf keinen Fall zu früh mit Lösungen kommen. Lass ihn das Problem ausbreiten. Frag tiefer rein. Erst, wenn der Schmerz wirklich auf dem Tisch liegt, ist er bereit für eine Lösung. Der Besucher: Schaut sich um. Hat noch keinen klaren Auftrag an dich. Wenn du den jetzt mit Demo und Pitch erschlägst, ist er sofort weg. Stattdessen: ihn abholen, mitnehmen, Vertrauen aufbauen. Der Kunde: Hat Bewusstsein für sein Problem. Will aktiv etwas verändern. Hier darfst du gemeinsam an der Lösung arbeiten – aber bitte erst nach sauberer Bedarfsanalyse. Was passiert in der Praxis? Die meisten Verkäufer behandeln jeden Gesprächspartner wie einen Kunden. Pitch ab Minute eins. Demo ab Minute drei. Und wundern sich, warum der Termin nicht in einen Auftrag mündet. Wenn du dagegen die Rolle deines Gegenübers erkennst, kannst du dein Verhalten anpassen – und holst plötzlich Termine ab, die du sonst verloren hättest. Der Gesprächsaufbau im systemischen Vertrieb: 5 Phasen Ein gutes Verkaufsgespräch hat im systemischen Ansatz immer den gleichen Aufbau. Fünf Phasen. In dieser Reihenfolge: Einstieg – Smalltalk und Rahmung. Du kommst an. Der Kunde kommt an. Du klärst, wie ihr arbeitet (Notizen machen, Fragen stellen, Zeitfenster). Zielklärung – Was soll das Gespräch eigentlich bringen? Wann ist es für den Kunden ein Erfolg? Bedarfsanalyse – Was steckt wirklich dahinter? Welche Themen brennen? Was wurde bisher probiert? Lösungssuche – Erst jetzt wird über Lösungen gesprochen. Gemeinsam. Abschluss – Commitment, nächste Schritte, Vertrag. Klingt unspektakulär. Ist es auch. Aber wenn ich mir die meisten Vertriebsgespräche anschaue, springen Leute direkt von Phase 1 in Phase 4. Smalltalk, Pitch, Demo, Angebot. Die zwei wichtigsten Phasen – Zielklärung und Bedarfsanalyse – werden komplett übersprungen. Die Folge: Du verkaufst auf Basis deiner eigenen Annahmen. Nicht auf Basis dessen, was der Kunde wirklich braucht. Und das endet meistens damit, dass der Kunde sagt „Schicken Sie mir mal ein Angebot" – wohlwissend, dass er es nie unterschreiben wird. Er war nur höflich. Offene und geschlossene Fragen: das richtige Werkzeug zur richtigen Zeit Die zwei wichtigsten Fragearten in der Fragetechnik im Vertrieb kennt jeder: offene und geschlossene Fragen. Aber kaum jemand setzt sie bewusst ein. Offene Fragen beginnen mit einem W: Was, wie, wo, wann, weswegen, wer. Sie öffnen den Kunden. Sie laden zum Erzählen ein. Du nutzt sie vor allem in der Bedarfsanalyse, wenn du verstehen willst, was los ist. Beispiel: „Was sind aktuell deine drei größten Herausforderungen im Vertrieb?" Geschlossene Fragen kann man nur mit Ja oder Nein beantworten. Du nutzt sie zum Konkretisieren und vor allem am Ende, wenn du ein Commitment willst. Beispiel: „Wenn ich dir zeige, wie wir das lösen, und Business Case und Zahlen passen – kommen wir dann zusammen?" Frederik bringt noch eine spannende Variante ins Spiel: die Entweder-Oder-Frage. Wird oft bei der Terminvereinbarung benutzt. „Passt es dir besser am Donnerstagnachmittag oder am Mittwochvormittag?" Eigentlich sind das zwei Ja-Antworten – beide Optionen führen zum Termin. Dem Gegenüber bleibt nur das Nein, wenn er aktiv ablehnen will. Wichtig: Warum-Fragen sind im systemischen Ansatz tabu. Warum? Weil sie den Kunden in die Rechtfertigung treiben. Frag stattdessen „Was ist der Hintergrund?" oder „Weswegen?". Inhaltlich das Gleiche – aber öffnender. Der moralische Vorvertrag: dein Frühwarnsystem Eine der mächtigsten Techniken aus dem systemischen Verkaufen ist der moralische Vorvertrag. Funktioniert so: Bevor du in die Lösungspräsentation gehst, holst du dir vom Kunden eine bedingte Zusage. Etwa so: „Wenn ich dir gleich zeige, wie wir dein Problem perfekt lösen, und der Business Case passt – kommen wir dann zusammen?" Was passiert dann? Drei Antworten sind möglich: Ja – Super. Du kannst mit Vollgas in die Lösung. Der Kunde hat sich emotional bereits committet. Nein – Auch super. Denn jetzt weißt du sofort: Da ist noch was. Vielleicht fehlt das Budget. Vielleicht ist er nicht entscheidungsbefugt. Vielleicht laufen schon Verträge mit dem Wettbewerb. Du kannst nachfragen, statt blind zu pitchen. Es kommt: „Schicken Sie mir mal ein Angebot" – Klassiker. Der Kunde will höflich rauskommen. Hier kontert Frederik mit einer brillanten Frage: „Mache ich gerne. Was müsste denn drinstehen, damit du es unterschreibst?" Und plötzlich öffnet sich das Gespräch wieder. Die meisten Pipelines sind voll mit Angeboten, die nie unterschrieben werden. Genau, weil dieser moralische Vorvertrag fehlt. Wenn du ihn konsequent einbaust, wird deine Pipeline schlank und ehrlich. Time kills all deals – und nichts tötet einen Deal schneller als ein unausgesprochenes Nein. Aktives Zuhören und das "Was noch?"-Prinzip Eine offene Frage zu stellen ist die eine Sache. Mit der Antwort umzugehen, eine ganz andere. Die meisten Verkäufer hören die erste Antwort, springen dankbar drauf, weil sie passt – und verkaufen daran vorbei. Frederik bringt eine Coaching-Technik mit, die er „die produktive Faulheit" nennt. Du fragst: „Was sind eure aktuellen Herausforderungen?" Der Kunde antwortet. Und du sagst nur: „Was noch?" Dann nochmal: „Und was noch?" Und dann nochmal. Bis der Kunde wirklich nichts mehr nennt. Klingt banal. Wirkt aber Wunder. Denn die ersten zwei, drei Antworten sind oft nur die Oberfläche. Das wirklich brennende Thema kommt häufig erst beim vierten oder fünften Mal. Und dann hast du den Hebel, an dem deine Lösung ansetzt. Wenn du die volle Liste hast, fasst du zusammen: „Habe ich das richtig verstanden – das, das und das sind eure Themen. Auf welche drei davon sollen wir uns heute fokussieren?" Damit lässt du den Kunden priorisieren. Du steuerst das Gespräch, ohne ihn zu manipulieren. Genau das ist der Kern von systemischem Vertrieb. Das Buying Center hacken: Perspektivwechsel als Zauberwaffe Jetzt kommt der Klassiker, den ich oft höre: „Das funktioniert vielleicht im Einzelgespräch, aber wir haben Buying Center mit fünf Entscheidern. Da hilft dir keine Coaching-Technik." Falsch. Genau dort ist systemischer Vertrieb am stärksten. Denn Coaching arbeitet immer mit Systemen – ein Klient bringt ja auch immer sein Umfeld mit (Familie, Chef, Kollegen, innere Stimmen). Dasselbe Prinzip nutzt du im Buying Center. Frederik beschreibt es so: Du sitzt mit dem Geschäftsführer am Tisch. Der ist begeistert. Aber er sagt: „Sprich mal mit meinem IT-Leiter, der muss das absegnen." Statt zu hoffen, dass der IT-Leiter freundlich ist, holst du ihn mit einer Perspektivwechselfrage in den Raum: „Mal angenommen, dein IT-Leiter hätte heute alles mitgehört, was wir besprochen haben – was, glaubst du, würde er sagen? Wo hätte er Bedenken?" Plötzlich beantwortet dir der Geschäftsführer die Einwände, die du sonst erst in Runde drei zu hören bekommen hättest. Du kannst die Lösung im selben Termin schärfen. Und Frederik geht noch weiter: „Was muss ich mit ihm besprechen, damit er Ja sagt?" Und im besten Fall: „Eigentlich kannst du das doch selbst entscheiden – soll ich dir den Vertrag direkt schicken?" Das verkürzt den Sales Cycle dramatisch. Wo du sonst sechs Runden gedreht hättest, bist du in drei durch. Und du verlierst nicht zwischendurch das Projekt, weil ein Geschäftsführer wechselt oder ein Stakeholder das Unternehmen verlässt. Warum Trainings im systemischen Vertrieb so wichtig sind Hier kommt die unbequeme Wahrheit: Diese Methode liest sich einfach. Sie umzusetzen ist die Hölle. Frederik selbst hat ein halbes Jahr gebraucht, bis er die Zielklärungsfrage „Woran würden Sie erkennen, dass sich der Termin heute für Sie gelohnt hat?" im echten Gespräch flüssig stellen konnte. Vorher stand sie als Spickzettel in seinem Notizbuch. Das heißt für dich: Einmal-Schulungen reichen nicht. Auch das beste Playbook bringt nichts, wenn du es nicht trainierst. Frederik empfiehlt – und ich teile das zu hundert Prozent – wöchentliche Pitch- oder Frage-Trainings im Team. Dein Team wird es zu Beginn hassen. Niemand stellt sich gerne in eine Übungssituation. Aber: Wer es bei den eigenen Kollegen nicht hinbekommt, bekommt es beim Kunden erst recht nicht hin. Und wer denkt „ich mach das beim Kunden besser" – sorry, das stimmt nicht. Du machst es schlechter. Weil der Druck dort höher ist. Mein Tipp: Setzt euch als Team einmal hin und sammelt eure besten Fragen. Pro Gesprächsphase. Dann übt ihr eine Frage pro Woche. Nach einem Quartal habt ihr eine echte Methodik, kein zusammengewürfeltes Bauchgefühl. Wie viel sprichst du eigentlich? Der Gesprächsanteil als KPI Eine schöne und oft unterschätzte Kennziffer ist der Gesprächsanteil im Verkaufsgespräch. Klassische Daumenregel: Der Kunde sollte mehr reden als du. Bei reinen Discovery-Calls liegt der ideale Sweet Spot bei rund 40 % Verkäuferanteil. Frederik arbeitet aktuell mit einem Team, das bei über 60 % Gesprächsanteil liegt. Warum? Viele Demos. Macht in dem Setting kurzzeitig Sinn – langfristig nicht. Sein Ziel: Sie unter 55 % zu drücken. Mit modernen Tools wie Demodesk oder ähnlichen Gesprächs-Recordern kannst du das heute automatisch tracken. Ein digitaler Coach läuft mit, transkribiert, analysiert und gibt dir konkrete Hinweise. Frederik setzt solche Tools selbst aktiv ein – auch in seinen eigenen Mandaten. Das ist deutlich günstiger als ein dauerhaft eingekaufter externer Trainer und liefert messbare Ergebnisse. Quick Takeaways: das Wichtigste auf einen Blick Kein Problemklau – Spring nicht auf Lösungen, bevor du das Problem wirklich verstanden hast. Rolle erkennen – Kläger, Besucher oder Kunde? Pass dein Verhalten an. 5 Phasen – Einstieg, Zielklärung, Bedarfsanalyse, Lösungssuche, Abschluss. In dieser Reihenfolge. Moralischer Vorvertrag – Hol dir die bedingte Zusage, bevor du pitchst. „Was noch?" – Frag drei Mal mehr nach, als du normalerweise würdest. Perspektivwechsel – Hol fehlende Stakeholder virtuell in den Raum. Training schlägt Talent – Wöchentliche Übungen sind nicht optional, sondern Pflicht. Fazit: Vom Pitch-Maschine zum echten Berater Wenn du eine Sache aus dieser Folge mitnimmst, dann diese: Hör auf, deinem Kunden zu sagen, was sein Problem ist. Frag ihn. Systemischer Vertrieb ist keine Geheimwissenschaft – es ist die Disziplin, die Klappe zu halten und stattdessen die richtigen Fragen zu stellen. Der Kunde fühlt sich verstanden. Du baust Vertrauen auf. Und plötzlich verkauft sich deine Lösung fast von selbst – weil der Kunde gemeinsam mit dir den Weg dahin gegangen ist. Kein Druck. Kein Pitch. Kein „Schicken Sie mal ein Angebot, das in der Schublade verschwindet". Wenn du als Vertriebsleiter merkst, dass dein Team zu viel im Feature-Talk hängt und zu wenig fragt: Fang mit einer einfachen Fragenliste pro Gesprächsphase an. Etabliere wöchentliche Übungssessions. Und überleg, ob ein systemisches Coaching-Format euch nicht den entscheidenden Hebel liefert. Wenn du tiefer einsteigen willst: Buch dir ein Strategiegespräch mit mir. Wir schauen gemeinsam, wo dein Vertrieb gerade steht und welche Hebel am schnellsten wirken. Hier geht's zum Termin. FAQ zum systemischen Vertrieb Was ist der Unterschied zwischen systemischem Vertrieb und klassischem Verkauf? Klassischer Verkauf arbeitet mit Pitch und Lösungspräsentation. Systemischer Vertrieb dreht den Spieß um: Du stellst Fragen, hörst aktiv zu und führst den Kunden gemeinsam mit ihm zu seiner eigenen Erkenntnis. Das senkt den Verkaufswiderstand und führt zu nachhaltigeren Abschlüssen, weil der Kunde die Lösung als seine eigene wahrnimmt. Welche Fragetechniken sind im B2B-Vertrieb am wirkungsvollsten? Offene W-Fragen für die Bedarfsanalyse, Skalenfragen zur Priorisierung, hypothetische Fragen für Perspektivwechsel und geschlossene Fragen für den Abschluss. Vermeide Warum-Fragen, weil sie den Kunden in die Rechtfertigung treiben. Nutze stattdessen „Weswegen?" oder „Was ist der Hintergrund?". Funktioniert systemischer Vertrieb auch in komplexen Buying Centern? Ja, gerade dort entfaltet er seine größte Wirkung. Über Perspektivwechselfragen holst du fehlende Stakeholder virtuell in den Raum und kannst Einwände vorwegnehmen. Das verkürzt den Sales Cycle deutlich und reduziert das Risiko, dass dein Deal an einem unerwarteten Entscheider scheitert. Was ist der moralische Vorvertrag im Verkaufsgespräch? Der moralische Vorvertrag ist eine bedingte Zusage des Kunden vor der Lösungspräsentation. Du fragst sinngemäß: „Wenn ich dir zeige, wie wir dein Problem perfekt lösen, und Zahlen passen – kommen wir zusammen?" Das filtert echte Interessenten von höflichen Absagern und hält deine Pipeline sauber. Wie trainiere ich mein Vertriebsteam in systemischem Verkaufen? Einmal-Schulungen reichen nicht. Etabliere wöchentliche Übungssessions im Team, in denen Verkäufer Fragen aneinander durchspielen. Arbeite mit Gesprächsaufzeichnungen und KI-gestützten Coaching-Tools. Erstelle eine Fragenliste pro Gesprächsphase und übe diese systematisch ein. Konsequenz schlägt Genie. Anleitung: Dein erstes Gespräch im systemischen Vertrieb In sechs Schritten zu deinem ersten Gespräch nach der systemischen Methode – sofort umsetzbar. Smalltalk und Rahmung – Komm an, lass den Kunden ankommen. Klär die Spielregeln: Zeitfenster, Notizen, gegebenenfalls digitaler Assistent. Zielklärung – Frag: „Woran würdest du erkennen, dass dieses Gespräch heute ein Erfolg war?" Dann Klappe halten. Bedarfsanalyse mit „Was noch?" – Stell offene Fragen. Frag drei Mal mehr nach, als du dich traust. Lass den Kunden priorisieren. Moralischer Vorvertrag – Hol dir vor der Lösung die bedingte Zusage: „Wenn alles passt, kommen wir zusammen?" Lösung präsentieren – Erst jetzt. Auf Basis dessen, was der Kunde dir gegeben hat. Nicht auf Basis deiner Annahmen. Abschluss mit klaren nächsten Schritten – Wer entscheidet wann? Welche Stakeholder müssen mit? Schick proaktiv die Materialien für die nächste Runde. Was nimmst du mit? Hand aufs Herz: Wo ertappst du dich am häufigsten beim Problemklau? Pitchst du zu früh? Sprichst du zu viel? Schreib mir gerne auf LinkedIn – ich bin gespannt, welche dieser Techniken du diese Woche zuerst ausprobierst. Und wenn dir die Folge weitergeholfen hat, teile sie mit jemandem aus deinem Vertriebsteam. Aktives Zuhören ist eine Mannschaftssportart.
Markenkraft - Der Podcast über Markenführung und Markenforschung
80 % der Konsumenten sagen, Nachhaltigkeit sei ihnen wichtig. An der Kasse bleiben oft nur 20 % übrig. Der berühmte Attitude-Behavior-Gap. Oder anders gesagt: viel Haltung, wenig Handlung. Heißt das also, Nachhaltigkeit ist für Marken irrelevant? Ganz im Gegenteil. In dieser Episode spreche ich mit der Kommunikationspsychologin Prof. Dr. Ute Rademacher darüber, warum Nachhaltigkeit als Marketingthema gerade scheitert – und wo ihr echtes Potenzial liegt. Wir sprechen unter anderem über: • Warum die Purpose-Welle an Glaubwürdigkeit verloren hat • Wieso Greenwashing mehr zerstört als nur Vertrauen • Das unterschätzte 60 %-Potenzial der „offenen Mitte“ • Warum Nachhaltigkeit selten der Hauptkaufgrund ist – aber oft der entscheidende • Wie Marken Nachhaltigkeit so einsetzen, dass sie tatsächlich Verhalten verändert • Und weshalb viele Marketeers immer noch an den rationalen Konsumenten glauben – der so nicht existiert Außerdem geht es um die entscheidende Frage: Wann gehört Nachhaltigkeit in den Markenkern – und wann nicht? Und was Marken konkret tun müssen, um aus einem moralischen Anspruch einen echten Wettbewerbsvorteil zu machen.
Im Podcast "Blick in die Bibel" sprechen Diakon Thorsten Giertz aus dem Erzbistum Köln und Moderator Mathias Peter zunächst über den Alltag von Giertz zwischen Job, Aufgaben als Diakon und Familie: Auch am Wochenende ist er oft im Einsatz, doch die Zeit mit seiner Familie ist ihm besonders wichtig. Danach geht es im Evangelium vom Tag um das Wunder der Brotvermehrung, das Jesus wirkt. Giertz sagt: Das Wunder ist für ihn nicht nur ein Symbol. Wichtig ist vor allem der Junge, der seine wenigen Brote und Fische teilt. Daraus wird für ihn klar: Wenn wir geben, was wir haben, kann daraus viel wachsen. Die Botschaft für heute: Veränderung ist möglich – auch bei uns selbst. Eine Folge, die zum Nachdenken anregt und neugierig macht!Aus dem Johannesevangelium: In jener Zeit ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias heißt. Eine große Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder. Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe. Als Jesus aufblickte und sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben? Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wusste, was er tun wollte. Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll. Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm: Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele! Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer. Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teile an die Leute aus, soviel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen. Als die Menge satt war, sagte er zu seinen Jüngern: Sammelt die übriggebliebenen Brotstücke, damit nichts verdirbt. Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Stücken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren. Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll. Da erkannte Jesus, dass sie kommen würden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und zum König zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein. (Joh 6,1-15)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Zu Beginn der Dienstags-Folge vom "Blick in die Bibel" erzählt Diakon Thorsten Giertz von seinem Beruf im Erzbistum Köln. Er hilft Pfarreien dabei, sich neu zu organisieren, etwa wenn mehrere Gemeinden zu größeren Einheiten zusammengelegt werden. Das ist oft herausfordernd, macht aber auch Mut, weil so Kirche langfristig funktionieren kann.Im Evangelium spricht Jesus mit Nikodemus über Glauben und das "Geborenwerden von oben“. Giertz erklärt das so: Gottes Geist ist wie der Wind – man kann ihn nicht sehen, aber seine Wirkung spüren. Wichtig ist, sich bewusst für Gott zu entscheiden und Vertrauen zu haben. Auch wenn manches schwer zu verstehen ist, lohnt sich das Nachdenken darüber.Eine Folge, die zeigt, wie Glaube heute verständlich werden kann – hör unbedingt rein!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodémus: Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von oben geboren werden. Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist. Nikodémus erwiderte ihm: Wie kann das geschehen? Jesus antwortete: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht? Amen, amen, ich sage dir: Was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an. Wenn ich zu euch über irdische Dinge gesprochen habe und ihr nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich zu euch über himmlische Dinge spreche? Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn. Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat. (Joh 3,7-15)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Du vergleichst deinen Partner mit anderen – und auf einmal wirkt alles falsch. Der Kollege, die Affäre, das Paar von der Party: Irgendjemand macht irgendetwas besser. Vergleiche in Beziehungen sind menschlich, aber sie lügen fast immer. Besonders dann, wenn du gerade in einer Krise steckst oder eine Affäre im Spiel ist. 1. Für alle, die dauernd vergleichen: Du verstehst, warum dein Gehirn in Krisen systematisch verzerrt – und was es dir absichtlich nicht zeigt. 2. Für alle nach einer Affäre: Du erkennst, warum die andere Person immer besser wirkt als dein Partner, und was das wirklich bedeutet. 3. Für alle, die zweifeln: Du bekommst konkrete Reflexionsfragen, mit denen du rausfilterst, ob dein Vergleich auf Fakten basiert – oder auf Gefühl. 4. Für alle in der Entscheidungsfalle: Du lernst, wie ein realistischer Blick auf deine Beziehung aussieht, wenn du mit dem Vergleichen aufhörst.
Eine neue Konjunkturprognose analysiert die Lage der deutschen Wirtschaft. Und: Wie bewertet Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer die Dax-Bilanzen?
Dornblüth, Gesine www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Der Krieg im Nahen Osten hat unmittelbare Auswirkungen auf die Wirtschaft. Im Energiesektor steigen die Preise. Das betrifft Unternehmen, aber auch uns Konsumentinnen und Konsumenten. Wer verliert, wer profitiert aus wirtschaftlicher Sicht? Der Krieg zwischen den USA und Israel einerseits und dem Iran wirkt sich bereits bis in die Schweiz aus. Benzin und Diesel kosten an Schweizer Tankstellen mehr als letzte Woche. Und auch beim Heizen sind die Folgen des Krieges bereits spürbar. Es gibt aber auch Profiteure. So macht der Krieg die Auftragsbücher der Rüstungsfirmen noch voller, als sie ohnehin schon sind. In dieser Folge schauen wir uns die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs an und fragen: Warum spüren wir diesen Krieg so schnell, der ja eigentlich weit weg ist? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Manuel Rentsch, SRF-Wirtschaftsredaktor - Cornelia Meyer, Energieexpertin ____________________ Links - https://www.srf.ch/audio ____________________ Team - Moderation: Dominik Rolli - Produktion: Martina Koch - Mitarbeit: Marc Allemann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend. entlich weit weg ist?
Ich platze vor Neid! Warum haben es alle anderen so leicht – nur wir nicht?! ... solche Gedanken fühlen sich direkt ein bisschen verboten an, oder? Zumindest sind sie uns peinlich, weshalb wir über diese unliebsamen Emotionen am liebsten nicht laut mit anderen sprechen. Dabei ist vergleichen etwas völlig natürliches und Neid sollten wir nicht verdrängen, sondern wir können ihn aktiv für uns nutzen. In dieser Folge schauen gemeinsam hin:✔ Warum wir uns als Eltern überhaupt so viel vergleichen – und wieso das bei „besonderen“ / neurodivergenten Kindern oft doppelt weh tut✔ Welche Gedanken und Gefühle hinter Neid auf andere Familien WIRKLICH stecken ✔ Warum Vergleichen niemals fair ist und du nur verlieren KANNST✔ Wie du mit diesen Gefühlen umgehen kannst, ohne dich dafür zu schämen – und ohne sie wegzudrücken✔ Warum dieses Thema ein eigenes Kapitel in meinem Buch „Anders glücklich“ bekommen hat+ Virtueller Kaffeeklatsch mit euren echten Geschichten zum Thema
Außerdem: Detox - Braucht unser Körper Hilfe beim Entgiften? (12:23) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Ina Plodroch.
Die Welt schaut sehr genau auf das Verbot von Social Media in Australien, das für alle Kinder unter 16 Jahren gilt. Aber taugt es als Vorbild für andere Länder? Unser Korrespondent war auf Reportage. In dieser Episode erzählt Andreas Babst, wie er am Strand nahe Bondi Beach mit Shay und seiner 13-jährigen Tochter Emily diskutiert, und später in einem Jugendtreff nachfragt, ob sie sich überhaupt an das Verbot halten. Gast: Andreas Babst, Korrespondent Host: Simon Schaffer Der [ganze Text mit noch mehr Stimmen](https://www.nzz.ch/international/australiens-social-media-verbot-funktioniert-das-ein-besuch-ld.1924620) zum australischen Verbot von Social Media gibts bei der NZZ. Am 15. April diskutieren wir bei NZZ Live in Zürich darüber, wie Smartphones und Social Media eine Generation prägen – von Lernleistung und Schlaf bis zu Angst, Konzentrationsproblemen und Sucht. Weitere Informationen zur Veranstaltung und Tickets unter [nzz.ch/live](https://live.nzz.ch/de/zukunftige-veranstaltungen). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Seit zehn Jahren muss in Deutschland auf Zigarettenverpackungen mit Schockfotos vor den Gefahren des Rauchens gewarnt werden. Schrecken solche Bilder vom Kauf ab? Diskutssion mit dem Leiter der Tabakambulanz des LMU Klinikums in München Tobias Rüther und Tobi Schäfer im WDR 5 Tagesgespräch. Von WDR 5.
Vom „Meinungsführertreffen“ am Tegernsee zum „VIP-Gipfel“ in die Tiroler Alpen: Katherina Reiche scheut vor keiner Innigkeit mit politischen und wirtschaftlichen Führern zurück. Hauptsache die Geschäfte laufen, die Wohlhabenden profitieren und dem Normalbürger wird genommen. Dass zu viel Kuschelei irgendwann peinlich wird, scheint ihr nicht in den Sinn zu kommen. Warum auch? Zum Rücktritt reicht dasWeiterlesen
In den Buchhandlungen wurde gemailt, als niemand dieses System kannte. Jeff Bezos wählt nicht zufällig Bücher, um mit Amazon den Onlinehandel zu erobern. Ex Libris geht im Digitec Galaxus auf; ein Zeichen der Zeit, sagt Tanja Messerli, Geschäftsführerin des Schweizer Buchhandels- und Verlagsverbands Das gedruckte Buch ist standhaft – aller Digitalisierung zum Trotz. Der Buchhandel jedoch ist und war immer ein Vorreiter der Entwicklungen, die den ganzen Detailhandel betreffen. Dadurch ist er flexibel geblieben, kann in seinen Geschäften und Onlineportalen Welten verbinden. Was geht mit der Schliessung der Filialen von Ex Libris zu Ende? Warum ist der Buchhandel Digitalisierungs-Pionier, ohne dass die elektronischen Bücher markant zulegen? Welche Bedeutung haben Buchhandlungen für das Stadt- und Dorfbild, das Lesen, aber auch für Schweizer Bücher? Wirkt sich der Tiktok-Bücher-Boom auf den Umsatz aus? Tanja Messerli arbeitet seit 25 Jahren für den Schweizer Buchhandels- und Verlagsverband, seit 6 Jahren ist sie Geschäftsführerin und nun zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.