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Urteil zum Bergsturz von Bondo stärkt Eigenverantwortung in den Bergen, General Guisans Geheimplan heizt Neutralitätsdebatte an, Schwingen – zwischen Tradition und Millionengeschäft, synthetischer Treibstoff für Oldtimer
Vor neun Jahren kamen beim Bergsturz von Bondo im Bergell acht Wanderer ums Leben. Fünf Vertreterinnen und Vertreter der Behörden wurden angeklagt. Am Freitag sind die Urteile im Prozess bekannt geworden. Alle fünf wurden freigesprochen. Weitere Themen: Weil ein Deal mit Deutschland für eine schnellere Lieferung des US-Flugabwehrsystems Patriot nicht zustande kommt, steigen die Kosten für Patriot weiter. Damit verschärft sich ein anderes Problem des Bundes: Es fehlt das Geld für den Aufbau einer Luftabwehr auf grössere Distanzen. Sechs Mitglieder der rechtsextremen Gruppierung Junge Tat müssen sich seit Freitagmorgen in Zürich vor Gericht verantworten. Ihnen werden unter anderem Hassaufrufe, Diskriminierung, Sachbeschädigung und weitere Straftaten vorgeworfen.
Ständeräte kämpfen mit 500 Millionen für Mercosur-Deal, Bergsturz von Bondo – Freispruch für alle fünf Angeklagten, Autobauer VW will Zehntausende Stellen abbauen, Meloni regiert länger als jede italienische Regierung seit 80 Jahren
Im Prozess um mehrfache fahrlässige Tötung spricht das Regionalgericht Maloja alle fünf Angeklagten frei. Sie tragen laut Gericht keine Mitschuld am Tod von acht Wanderern nach dem Bergsturz 2017. Die zuständige Richterin übte aber auch Kritik am Kanton. Warum gab es keinen Notfallplan? Weitere Themen: · Technische Mängel und angeschlagenes Personal: Nach den Vorwürfen an Postauto Graubünden äussert sich die Gewerkschaft Syndicom. · Nach zwei Wochen wieder erreichbar: Nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner des Calancatals haben die Isolation gleich gut überstanden, zeigt die Reportage vor Ort. · Strompreismodell der Zukunft: Flexiblere Strompreise sollen die Verbraucher dazu bringen, dann Strom zu brauchen, wenn er günstiger ist.
Vor neun Jahren kamen beim Bergsturz von Bondo im Bergell acht Wanderer ums Leben. Fünf Vertreterinnen und Vertreter der Behörden wurden angeklagt. Am Freitag sind die Urteile im Prozess bekannt geworden. Alle fünf wurden freigesprochen.
Bergsturz von Bondo 2017 - Gericht spricht fünf Angeklagte frei, sechs Rechtsextreme Mitglieder der «Junge Tat» in Zürich vor Gericht, Sicherheit auf Wanderwegen
Neue Hinweise führten die Ermittler zu weiteren Datenträgern. Darauf soll sich zusätzliches belastendes Material gegen den ehemaligen Aargauer Grossrat befinden. Die Staatsanwaltschaft hat deshalb eine weitere Strafuntersuchung eröffnet. Weitere Themen Bergsturz Bondo: Freispruch für alle fünf Angeklagten. Laut Gericht gab es vor der Katastrophe keine klaren Warnzeichen für einen bevorstehenden Bergsturz. Viererfeld-Überbauung Bern: Die Kosten für das neue Stadtquartier steigen um mindestens 80 Millionen Franken. Die Stadt Bern stellt das Projekt dennoch nicht infrage.
Beim Bergsturz am Piz Cengalo im Jahr 2017 kamen acht Menschen ums Leben. Heute sprach das Regionalgericht Maloja alle fünf Beschuldigten vom Vorwurf der mehrfachen fahrlässigen Tötung frei. In den Wochen vor dem grossen Bergsturz habe es keine klaren Anzeichen dafür gegeben. Weitere Themen: · Die Grünen fordern, dass die Nachtzüge auch in Zukunft über St. Gallen fahren. · Das Dorfschulhaus in Wolfhalden kann aufgrund gravierender Mängel beim Brandschutz nicht mehr genutzt werden. · Die Innerrhoder Gesundheits- und Sozialdirektorin Monika Rüegg Bless übernimmt vorübergehend auch die Leitung des kantonalen Gesundheitszentrums. · In Berg im Kanton Thurgau ist gestern Abend ein Bauwagen in Brand geraten. Das Feuer griff auf eine Lagerhalle über. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und hat zwei Personen festgenommen. · Ein 86-jähriger Deutscher wurde beim Start eines Heissluftballons vom Korb am Kopf getroffen. Der Zuschauer starb noch vor Ort. · Zwischen Klosters und Davos fahren von Montag bis zum 16. Oktober keine Züge. Die Rhätische Bahn baut in dieser Zeit den Bahnhof Davos-Laret um.
Vor einer Woche wurde das Himalaja-Gebiet von einer gewaltigen Sturzflut getroffen. Die Flutwelle raste mehr als 100 Kilometer durch die engen Täler und zerstörte ganze Ortschaften. Bisher sind mehr als 900 Menschen ums Leben gekommen, mehrere Tausend werden noch immer vermisst. Die Not in der Region ist riesig. Die Katastrophe zeigt nicht nur die enorme Zerstörungskraft solcher Naturereignisse und die Folgen des Klimawandels – sondern auch, wie verletzlich die Bevölkerung in der abgelegenen Himalaja-Region ist. Was waren die Ursachen für die Sturzflut? Warum konnte man die Katastrophe nicht vorhersehen? Wie reagiert die nepalesische Regierung auf die Katastrophe? Und welche Rolle spielt China, das an das betroffene Gebiet grenzt? Thomas Hahn berichtet für die «Süddeutsche Zeitung» und den «Tages-Anzeiger» über Süd- und Südostasien. Er war während der Sturzflut in Nepal und hat sich ein Bild der Lage vor Ort gemacht. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Hahn, wie die Menschen in Nepal mit der Situation umgehen und inwiefern die Sturzflut der «ultimative Weckruf» gewesen sein soll. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zur Flut in Nepal Sturzflut: So gehen Nepal und China mit der Katastrophe um «Das war keine normale Flut»: Nepal fordert Klima-Entschädigung Kommentar von Thomas Hahn über ein Mahnmal des Klimawandels ETH-Glaziologin über den Bergsturz von Nepal Überlebende erzählen: «Sie sind alle gestorben, aber ich lebe» Gigantische Sturzflut: Bilder und Videos der Katastrophe Nepal braucht Hilfe – und möglichst viele Touristen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Blatten existiert nicht mehr. Der Berg hat das Dorf unter sich begraben. Geblieben sind Erinnerungen – und die Menschen. Doch was hält sie zusammen, wenn der Ort, der ihre Identität geprägt hat, verschwunden ist? Ein «Kulturplatz» über Verlust, Zusammenhalt und wie Heimat neu entstehen kann. Die Familie Ritler kehrt zum ersten Mal an den Ort zurück, an dem ihr neu gebautes Haus zerstört wurde. Der Holzschnitzer Bruno schnitzt wieder Masken, nachdem er seine Werkstatt verloren hat und der Fähnrich von Blatten Matias Ebener erhält die Gemeindefahne zurück, die unter den Trümmern des Burgerhauses gefunden wurde. Über ein Jahr nach dem Bergsturz von Blatten fragt der Kulturplatz, was es braucht um ohne Dorf eine Gemeinschaft zu bleiben?
Die USA streichen Syrien von der Liste staatlicher Terror-Unterstützer. Das Land war seit 1979 auf dieser Liste. Mit der Streichung einher geht die Aufhebung weiterer Sanktionen gegen Syrien. Damit dürfte es für internationale Unternehmen und Banken einfacher werden, mit Syrien zu geschäften. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:15) Nachrichtenübersicht (05:17) Syrien ohne Sanktionen: Folgt nun der wirtschaftliche Aufschwung? (12:44) Sachsen-Anhalt: Sie lieben ihren «Uli» von der AfD (19:38) Bergsturz von Bondo: So lief der Prozess um die Verwantwortung (23:01) Straffällige Asylbewerber sollen Schweiz schneller verlassen (26:03) Rüstungskäufe für Armee: Finanzkommission will Mischfinanzierung (30:24 Soziale Medien: Nutzung bei Älteren steigt, bei Jungen stabil (34:58) Jugendlichen nutzen regelmässig KI für die Schule – ohne Aufsicht
Beschuldigte weisen Schuld an tödlichem Bergsturz von sich.
In Rapperswil-Jona sind aktuell zwei von drei Hallenbäder geschlossen. Eigentlich sollten alle spätestens zum Ende der Sommerbadesaison wieder aufgehen, bei der Sanierung gab es aber Probleme. Die Verzögerungen haben nun auch Auswirkungen auf den Schulunterricht und die Vereine. Weitere Themen in dieser Sendung: · Grosse Teile von Graubünden künftig unbewohnbar? Diese Frage wird beim Prozess zum Bergsturz von Bondo aufgeworfen. · Der Ostschweizer Seilbahnverband zieht eine positive Bilanz nach zwei Jahren von der neuen Lehrlingsausbildung. · Auf dem neuen Bushof beim Bahnhof Herisau soll eine Photovoltaikanlage gebaut werden. · Laut einer britischen Studie ist die Stiftsbibliothek St. Gallen der schönste Raum der Welt.
Es ist ein Hotspot für Kunst am Rand der Stadt St. Gallen: Das Sitterwerk mit einer grossen Kunstbibliothek, einem Archiv mit verschiedenen Materialien, einer Kunstgiesserei und einem Atelierhaus. Nun feiert die Stiftung Jubiläum. Weitere Themen in dieser Sendung: · Mehrere Einsprachen gegen die geplante Asylunterkunft Meienberg in Rapperswil-Jona · Zusammenfassung des zweitägigen Prozesses rund um den Bergsturz von Bondo · Abstimmungsvorschau: Frauenfeld stimmt am 27. September über ein neues Busdepot samt Werkhof ab · Flawil geht bei der Mitwirkung bei der Ortsplanung neue Wege und bekommt Lob vom Bund · Weitsprung oder Mehrkampf: Das Dilemma des Simon Ehammer
Am Montag beginnt der Prozess gegen fünf Angeklagte. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen fahrlässige Tötung vor. Bei dem Bergsturz am Piz Cengalo sind 2017 acht Berggängerinnen und Berggänger verschüttet worden. Weitere Themen: · Der Betreiber der Unglücks-Bar «Le Constellation» in Crans-Montana, Jacques Moretti, sitzt in Untersuchungshaft. Er soll körperliche Gewalt gegen seine Frau ausgeübt haben, berichtet der Westschweizer Fernsehsender Léman Bleu. · Die Ukraine begeht heute den 35. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit, im Schatten des russischen Angriffskriegs. An den Feierlichkeiten in Kiew nehmen auch internationale Gäste teil, wie etwa der britische Premier Andy Burnham, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz. · Im US-Bundesstaat Nevada müssen sich zehntausende Menschen in Sicherheit bringen - wegen eines Buschfeuers - in der Nähe der Grossstadt Reno.
Am 23. August 2017 zerstörte ein Bergsturz das Dorf Bondo. Am Piz Cengalo brachen 3 Millionen Kubikmeter Fels ab und donnerten ins Val Bondasca. Weil auch Teile des Gletschers beschädigt wurden, spülten grosse Wassermassen auch Schlamm und Geröll ins Tal. Acht Berggängerinnen und Berggänger, die an diesem Tag im Gebiet unterwegs waren, kamen beim Bergsturz ums Leben. Sie wurden von den Gesteinsmassen vergraben. Bis heute fehlt von ihnen jede Spur. Diese Woche stehen im Fall Bondo nun fünf Personen vor dem Regionalgericht Maloja. Zwei Geologen, ein Naturgefahrenspezialist sowie zwei Gemeindeverantwortliche wurden wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung angeklagt. Was würde eine Verurteilung im Fall Bondo bedeuten? Müssen die Behörden die Wanderer und Berggängerinnen tatsächlich besser schützen? Und wie sieht das in Zukunft aus, wenn die Berge durch den Klimawandel noch instabiler werden? Inlandredaktorin Sabrina Bundi hat sich mit dem Prozess zum Bergsturz in Bondo befasst – und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Mehr zum Prozess im Fall Bondo: Prozess in Maloja: «Dann hätten wir wahrscheinlich acht Leben gerettet»: So kam es zum tödlichen Bergsturz von Bondo Der Permafrost taut – was in ihm lauert und was Blatten damit zu tun hat «Ein Warnschild reicht nicht mehr»: Wer schützt uns vor dem Berg? Die «Apropos»-Folge zur Beliebtheit und den Gefahren des Matterhorns: Unser Reporter am Fusse des Matterhorns: «Es gibt gute Alpinisten – und jene, die einfach ihr Glück versuchen» Die Datenanalyse zu den Wanderunfällen in der Schweiz: Wo und wie Wanderer in den Schweizer Bergen sterben Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Im August 2017 kam es am Piz Cengalo zu einem Bergsturz und anschliessenden Murgängen. Acht Menschen starben, das Dorf musste evakuiert werden. Heute beginnt in Pontresina der Prozess wegen fahrlässiger Tötung gegen fünf Personen. Weitere Themen: · Splügen: Spatenstich für Hochwasserschutzprojekt Hüscherabach. · Calancatal: Strasse wegen neuer Rüfen bis Ende Woche gesperrt.
Neun Jahre nach dem Bergsturz von Bondo beginnt nun der Prozess, Jacques Moretti wegen Gewaltvorwürfen in Untersuchungshaft, wie Bern seine Bäume vor der Hitze schützt will
In Wil wird in einem politischen Vorstoss ein Verbot von Smartbrillen in Schwimmbädern gefordert. Dies weil Personen mit diesen Brillen heimlich gefilmt werden können. Auch der Präsident des Bademeisterverbands will ein Verbot. Weitere Themen: · Ausserroder Kantonsrat nimmt neues Polizeigesetz an - SVP droht mit Referendum · In Graubünden stehen fünf Personen wegen Bergsturz in Bondo vor Gericht · Wittenbacher Familie treibt Softball in der Schweiz voran
In seinem Budget 2027 rechnet der Kanton Bern zwar noch mit einem Überschuss von 269 Millionen Franken. Aber die Finanzlage verschlechtert sich laut Reigerungsrat: Es drohe ein strukturelles Defizit. Weiter in der Sendung: · Nach dem Bergsturz in Blatten hat der Bund eine Lösung für den Wiederaufbau von Zweitwohnungen vorgestellt. Betroffene Eigentümer dürfen im gesamten Lötschental neu bauen. · Der Berner Ständerat Werner Salzmann (SVP) will bei den Eidgenössischen Wahlen 2027 seinen Sitz im Ständerat verteidigen. · Das Langzeitparkieren in der Unteren Altstadt Berns bleibt für Anwohnende vorerst möglich.
Nach dem Bergsturz von Blatten sind rund 75 Hektaren Landwirtschaftsfläche unter Geröll verschwunden. Damit dort künftig wieder Wiesen und Weiden entstehen können, laufen auf dem Schuttkegel derzeit Rekultivierungsversuche. Sie sind positiv. Weiter in der Sendung: · Berner Feuerwehr trainiert aufgrund der Trockenheit ohne richtiges Feuer. · Auf dem Thuner Mühleplatz entsteht ein neues Streetart-Projekt.
Laut Bericht war Tramkollision in Zürich wohl vermeidbar, Hotel Fafleralp startet Neuanfang nach Bergsturz von Blatten, Alpschaukäserei Schwägalp sitzt auf Produktion
Nach dem Bergsturz von Blatten war die Strasse bis zur Fafleralp im Lötschental unterbrochen. Nun ist der hinterste Teil des Tals wieder erreichbar - dank einer Postauto-Verbindung. Das ist auch für den Tourismus wichtig. Weiter in der Sendung: · Feuerverbot: Der Kanton Bern erlässt in vier Verwaltungskreisen ein Feuerverbot im Wald und in der Nähe des Waldes. · Kantonales Schwingfest im Wankdorf: Wie der Kunstrasen geschützt werden muss.
Nach dem verheerenden Bergsturz im Lötschental verfügt die Gemeinde Blatten über einen zweistelligen Millionenbetrag in der Jahresrechnung 2025. Ein finanzieller Kraftakt für das 300-Seelen-Dorf? Ein Experte ordnet ein. Weiter in der Sendung: · Das Freiburger Kantonsparlament hat mit den Beratungen des Budgets für das laufende Jahr begonnen. Nach dem Volksnein zum Gesetz über die Sanierung der Staatsfinanzen musste die Regierung einen neuen Budgetentwurf vorlegen. · In der Gemeinde Unterseen im Berner Oberland brennt Wald. Feuerwehr und Löschhelikopter sind im Einsatz. · Die Berner Burgergemeinde führt ihr Alterswohnprojekt im Berner Mittelfeld nicht weiter. Stattdessen soll die Stiftung Serena das Baufeld im neuen Stadtquartier Viererfeld/Mittelfeld entwickeln.
Ein Friede in der Ukraine scheint weiterhin fern. Deshalb will der Bundesrat den Schutzstatus S für Ukrainerinnen und Ukrainer nach 2027 prinzipiell weiterführen. Hierzu konsultiert er aber zuerst noch Kantone und weitere Partner. Weitere Themen: Der Bundesrat will die Armee neu ausrichten. Im Fokus stehen hybride Bedrohungen und Angriffe aus der Distanz sowie der Schutz kritischer Infrastruktur. Geplant sind neue Führugsstrukturen, ein Drohnenbataillon bis 2028 und weniger Stäbe. Wie soll sich das Lötschental nach dem Bergsturz vor einem Jahr entwickeln und welche Folgen hat der Wiederaufbau für Blatten? Nach der bedingungslosen Unterstützung folgt nun eine Zeit, in der handfeste Diskussionen und kritische Fragen im Fokus stehen.
Am Donnerstag, 28. Mai jährt sich der Bergsturz von Blatten im Kanton Wallis. Bei der Naturkatastrophe stürzten fast 10 Millionen Kubikmeter Fels und Eis in die Tiefe und begruben das Dorf Blatten unter sich. Wie konnte das passieren? In den vergangenen zwölf Monaten haben Forschende die Katastrophe minuziös analysiert und modelliert. So lässt sich heute in hohem Detailgrad beschreiben, wie der Gletscher unter dem Kleinen Nesthorn vorgestossen und schliesslich abgebrochen ist. Weitere Fragen, welche die Wissenschaft beschäftigen: Was passiert mit dem aus Eis, Fels und sonstigem Geröll bestehenden Schuttkegel, unter dem das verschüttete Dorf liegt? Und: Welchen Anteil hatte der Klimawandel beim Bergsturz von Blatten?
Beim Eidgenössischen Musikfest in Biel trat die MG Fafleralp Blatten mit dem eigens in Auftrag gegebenen Stück «Tschäggättä» auf. In der Fiirabigmusig auf der SRF Musikwelle ist ein Ausschnitt des Wettbewerbsvortrags der MG Fafleralp Blatten zu hören. Die Aufführung des Selbstwahlstücks «Tschäggättä» wurde für alle Mitglieder zu einem emotionalen Erlebnis. Der Verein hatte das Stück nämlich bereits vor dem verheerenden Bergsturz vom 28. Mai 2025 beim englischen Komponisten Simon Dobson in Auftrag gegeben. Simon Dobson habe rasch zugesagt, freut sich Nicole Kalbermatten, die Präsidentin der MG Fafleralp Blatten. «Er hat uns im März 2025 besucht und war sehr fasziniert von unserer Kultur und den ‚Tschäggättä‘.» Diese habe er dann in seine Komposition eingebaut. Vor dem Eidgenössischen Musikfest reiste Dobson noch einmal ins Wallis, um den Verein bei den Proben zu unterstützen. Musikalisch konnte die MG Fafleralp Blatten mit ihrem Auftritt beim Eidgenössischen Musikfest mehr als zufrieden sein. Sie durfte mit einem Sieg auf der Paradestrecke und einem siebten Rang im Konzertvortrag in der Kategorie Brass Band 2. Klasse nach Hause reisen. «Besser hätte es nicht laufen können», sagt Nicole Kalbermatten.
Vor einem Jahr haben sich oberhalb von Blatten im Lötschental mehrere Millionen Kubikmeter Geröll, Eis und Schlamm gelöst. Das Dorf wurde am 28. Mai 2025 verschüttet. Ein Mann kam dabei ums Leben. Ein Jahr später ist der Wille, Blatten wieder aufzubauen, ungebrochen. Ab 2029 soll es möglich sein, wieder in Blatten zu wohnen. Doch der Wiederaufbau ist kompliziert. Der Raum im Tal ist begrenzt, Naturgefahren setzen enge Grenzen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie das noch vorhandene Bauland nun aufgeteilt wird. Zudem ist unklar, wie viele Menschen überhaupt nach Blatten zurückwollen: Manche Familien wollen zurückkehren. Andere sind bereits weggezogen. Wie geht es den Menschen heute? Was gibt ihnen Kraft? Und was lässt sie noch immer verzweifeln? Reporter Cyrill Pinto ist ins Lötschental gereist und hat mit jenen gesprochen, die vor einem Jahr ihr Zuhause verloren haben. Unter anderem mit Gemeindepräsident Matthias Bellwald, der seit einem Jahr für ein neues Blatten kämpft. In der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er von seinem Besuch. Im zweiten Teil der Folge schaltet sich Christof Gertsch, Reporter beim «Magazin», dazu. Er hat zu Permafrost recherchiert und erklärt, was Permafrost mit Blatten zu tun hat – und was wir in den Alpen noch zu erwarten haben. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Hier geht's zur Reportage von Cyrill Pinto Und hier zum Text von Christof Gertsch über Permafrost Mehr zum Bergsturz in Blatten: Familie Rubin entkam dem Bergsturz – jetzt will sie unbedingt dorthin zurück Der Bergsturz von Blatten löste einen Bauboom aus – jetzt erwägt Albert Rösti, das Gesetz zu lockern Blatten-Felssturz verursachte Schäden von 255 Millionen Franken Bei Blatten droht ein neuer Gletscherabbruch Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Der Mann, der am Donnerstagmorgen am Bahnhof Winterthur drei Passanten angegriffen hat, stammt offenbar aus der islamistischen Szene, so der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr. Der mutmassliche Täter ist 31 Jahre alt, schweizerisch‑türkischer Doppelbürger und der Polizei bekannt. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:44) Angriff in Winterthur: Behörden informieren über Hintergründe (05:12) Erste politische Reaktionen auf Angriff in Winterthur (07:12) Nachrichtenübersicht (11:33) Gedenkanlass, ein Jahr nach dem Bergsturz von Blatten (17:41) Wie der Berg runterkam (21:52) EU büsst Onlinehändler Temu (25:11) Trotz Waffenruhe: Gewalt im Südlibanon und in Nordisrael (36:21) Thailand will anderen Tourismus (41:03) Der grösste Eisberg der Welt schmilzt rasant
Vor einem Jahr kam es oberhalb des Walliser Dorfes Blatten zu einem Bergsturz. Das Dorf wurde teilweise unter Geröllmassen begraben und fast vollständig zerstört. Ein Jahr danach läuft der Wiederaufbau. Aber wollen die Menschen auch zurück nach Blatten? «Das was mir fehlt, kann man nicht einfach wieder aufbauen», sagt die Blattnerin Jelena. Sie ist sich noch nicht sicher, ob sie wirklich ins neue Blatten zurückkehren will. Andere dagegen sind fest entschlossen, ihre alte Heimat wieder zu beleben. Klar ist, das Dorf soll wieder aufgebaut werden. Und: Es muss schnell gehen. Wie stellen sich die Menschen aus Blatten ein Jahr nach dem Bergsturz ihre Zukunft vor? Und welche Herausforderungen gibt es beim Wiederaufbau? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Matthias Bellwald, Gemeindepräsident von Blatten - Nicole, ehemalige Bewohnerin von Blatten - Jelena, ehemalige Bewohnerin von Blatten - Christian Rohr, Umwelt- und Klimahistoriker, Universität Bern ____________________ Links - https://www.srf.ch/audio ____________________ Team - Moderation: Dominik Rolli - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Peter Hanselmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Schweizer Atomkraftwerke sollen weiterhin stark von Russland abhängig sein. Das zeigt eine Untersuchung von Greenpeace. So sollen die Kernkraftwerke Beznau und Leibstatt noch immer mit russischem Uran betrieben werden oder mit Uran aus Anlagen mit russischen Verbindungen. Die Axpo widerspricht. Weitere Themen: · Das US-Militär hat offenbar eine Militäranlage im Iran angegriffen - an der Meerenge von Hormus. Von dort seien iranische Drohnen abgefeuert worden, vier seien abgefangen worden. Das melden US-Medien und Nachrichtenagenturen übereinstimmend. · Heute vor genau einem Jahr geschah der Bergsturz von Blatten. Er begrub das Dorf im Walliser Lötschental unter sich. Rund 300 Menschen verloren dabei ihr Zuhause. Unterdessen gibt es Pläne, das Dorf wieder neu aufzubauen. Wenn es nach der Gemeinde geht, soll es in fünf Jahren ein neues Blatten geben. ____________________ Während zwei Wochen publizieren wir hier auch ein morgendliches News-Update. Was haltet ihr davon? Praktisch oder störend? Sagt es uns: https://panel.srf.ch/NewsPlus
Hondl, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Blatten – ein Jahr nach dem verheerenden Bergsturz
Ein Jahr nach dem Bergsturz prägt die Katastrophe weiterhin den Alltag der Menschen aus Blatten. Das Dorf soll neu aufgebaut werden. Aber wollen die Menschen überhaupt zurück? Ein knappes Jahr nach dem Bergsturz hört ihr hier die Podcastserie «Ade, Blatten» von News Plus Hintergründe. (Wiederholung) Die vierteilige SRF-Podcastserie «Ade, Blatten – Ein Dorf verliert seine Heimat» von «News Plus Hintergründe» erzählt, wie Blattnerinnen und Blattner den Verlust verarbeiten und was der Bergsturz mit ihnen gemacht hat. Die Serie landet bei persönlichen Fragen, die hochpolitisch sind: Lässt sich Heimat wiederaufbauen – und wollen die Menschen überhaupt zurück? ____________________ Link zu weiteren Folgen: - Folge 1: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/ade-blatten-ein-dorf-verliert-seine-heimat-1-4-paradies?id=AUDI20260428_NR_0008 - Folge 2: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/ade-blatten-ein-dorf-verliert-seine-heimat-2-4-bergsturz?id=AUDI20260428_NR_0007 - Folge 3: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/ade-blatten-ein-dorf-verliert-seine-heimat-3-4-verlust?id=AUDI20260512_NR_0076 ____________________ In dieser Episode zu hören: - Matthias Bellwald, Gemeindepräsident von Blatten - Jelena Kalbermatten, lebte in Blatten - Nicole Kalbermatten, lebte in Blatten ____________________ Team: - Host: Vanessa Ledergerber - Recherche: Sabine Steiner, SRF-Regionalredaktion Bern Freiburg Wallis - Produktion: Oliver Kerrison - Mitarbeit: Lea Saager & SRF Recherche und Archive - Sounddesign: Michael Studer
Was bleibt, wenn ein ganzes Dorf verschwindet? Menschen aus Blatten erzählen nach dem Bergsturz von Trauer und von Träumen, in denen sie nach Blatten zurückkehren. Ein knappes Jahr nach dem Bergsturz hört ihr hier die Podcastserie «Ade, Blatten» von News Plus Hintergründe. (Wiederholung) Die vierteilige SRF-Podcastserie «Ade, Blatten – Ein Dorf verliert seine Heimat» von «News Plus Hintergründe» erzählt, wie Blattnerinnen und Blattner den Verlust verarbeiten und was der Bergsturz mit ihnen gemacht hat. Die Serie landet bei persönlichen Fragen, die hochpolitisch sind: Lässt sich Heimat wiederaufbauen – und wollen die Menschen überhaupt zurück? ____________________ Link zu weiteren Folgen: - Folge 1: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/ade-blatten-ein-dorf-verliert-seine-heimat-1-4-paradies?id=AUDI20260428_NR_0008 - Folge 2: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/ade-blatten-ein-dorf-verliert-seine-heimat-2-4-bergsturz?id=AUDI20260428_NR_0007 - Folge 4: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/ade-blatten-ein-dorf-verliert-seine-heimat-4-4-neuanfang?id=AUDI20260519_NR_0074 ____________________ In dieser Episode zu hören: - Matthias Bellwald, Gemeindepräsident von Blatten - Claudia Brantschen, Notfallpsychologin - Jelena Kalbermatten, lebte in Blatten - Nicole Kalbermatten, lebte in Blatten ____________________ Team: - Host: Vanessa Ledergerber - Recherche: Sabine Steiner, SRF-Regionalredaktion Bern Freiburg Wallis - Produktion: Oliver Kerrison - Mitarbeit: Lea Saager & SRF Recherche und Archive - Sounddesign: Michael Studer
Am 28. Mai 2025 zerstörte der Bergsturz von Blatten das Walliser Dorf im Lötschental weitgehend. Innerhalb weniger Sekunden verloren 302 Menschen ihr Zuhause. Ein knappes Jahr nach dem Bergsturz hört ihr hier die Podcastserie «Ade, Blatten» von News Plus Hintergründe. (Wiederholung) Die vierteilige SRF-Podcastserie «Ade, Blatten – Ein Dorf verliert seine Heimat» von «News Plus Hintergründe» erzählt, wie Blattnerinnen und Blattner den Verlust verarbeiten und was der Bergsturz mit ihnen gemacht hat. Die Serie landet bei persönlichen Fragen, die hochpolitisch sind: Lässt sich Heimat wiederaufbauen – und wollen die Menschen überhaupt zurück? ____________________ Link zu weiteren Folgen: - Folge 1: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/ade-blatten-ein-dorf-verliert-seine-heimat-1-4-paradies?id=AUDI20260428_NR_0008 - Folge 3: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/ade-blatten-ein-dorf-verliert-seine-heimat-3-4-verlust?id=AUDI20260512_NR_0076 - Folge 4: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/ade-blatten-ein-dorf-verliert-seine-heimat-4-4-neuanfang?id=AUDI20260519_NR_0074 ____________________ In dieser Episode zu hören: - Matthias Bellwald, Gemeindepräsident von Blatten - Jelena Kalbermatten, lebte in Blatten - Nicole Kalbermatten, lebte in Blatten ____________________ Team: - Host: Vanessa Ledergerber - Recherche: Sabine Steiner, SRF-Regionalredaktion Bern Freiburg Wallis - Produktion: Oliver Kerrison - Mitarbeit: Lea Saager & SRF Recherche und Archive - Sounddesign: Michael Studer
21 Minuten blieben den Menschen in Blatten, um ihr Zuhause zu verlassen. Danach zerstörte der Bergsturz das Dorf im Walliser Lötschental weitgehend. Ein knappes Jahr nach dem Bergsturz hört ihr hier die Podcastserie «Ade, Blatten» von News Plus Hintergründe. (Wiederholung) Die vierteilige SRF-Podcastserie «Ade, Blatten – Ein Dorf verliert seine Heimat» von «News Plus Hintergründe» erzählt, wie Blattnerinnen und Blattner den Verlust verarbeiten und was der Bergsturz mit ihnen gemacht hat. Die Serie landet bei persönlichen Fragen, die hochpolitisch sind: Lässt sich Heimat wiederaufbauen – und wollen die Menschen überhaupt zurück? ____________________ Link zu den weiteren Folgen: - Folge 2: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/ade-blatten-ein-dorf-verliert-seine-heimat-2-4-bergsturz?id=AUDI20260428_NR_0007 - Folge 3: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/ade-blatten-ein-dorf-verliert-seine-heimat-3-4-verlust?id=AUDI20260512_NR_0076 - Folge 4: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/ade-blatten-ein-dorf-verliert-seine-heimat-4-4-neuanfang?id=AUDI20260519_NR_0074 ____________________ In dieser Episode zu hören: - Matthias Bellwald, Gemeindepräsident von Blatten - Jelena Kalbermatten, lebte in Blatten - Nicole Kalbermatten, lebte in Blatten ____________________ Team: - Host: Vanessa Ledergerber - Recherche: Sabine Steiner, SRF-Regionalredaktion Bern Freiburg Wallis - Produktion: Oliver Kerrison - Mitarbeit: Lea Saager & SRF Recherche und Archive - Sounddesign: Michael Studer
Werner Bellwald hat beim Bergsturz von Blatten sein Zuhause und sein Lebenswerk verloren. Wenige Wochen nach der Katastrophe hat er beschrieben, wie sich das anfühlt. Nun ist er wieder zu Gast im «Tagesgespräch» bei Simone Hulliger und schaut zurück auf das vergangene Jahr. Bald ist es ein Jahr her, seit massive Geröll- und Eismassen Blatten unter sich begraben haben. Nebst seinem Haus hat Bellwald auch zwei Museen verloren, in denen er mit Alltagsgegenstände den Wandel der Gesellschaft dokumentierte. Wenn er heute auf den gewaltigen Schuttkegel schaut, fühle es sich noch immer gleich irreal an wie am ersten Tag. Das ändere sich nicht so schnell, der Verlust gehe tief. Im «Tagesgespräch» erzählt er von einem Gefühl der Entfremdung und davon, dass er erst wieder sesshaft werden will, wenn Blatten wieder steht.
Ein Jahr nach dem verheerenden Bergsturz ringt das Walliser Bergdorf Blatten um seine Zukunft. Häuser und Erinnerungen liegen unter Schutt begraben – jetzt beginnt der Wiederaufbau. Wie geht es den Betroffenen heute? Kann man Heimat wieder aufbauen? Und wie umgehen mit Berggebieten, die zunehmend vom Klimawandel bedroht sind? Darüber diskutiert Barbara Lüthi mit ihren Gästen im «Club»: - Christophe Darbellay, Staatsrat Wallis/Die Mitte; - Lukas Kalbermatten, Ehemaliger Gemeindepräsident Blatten VS und Mitglied «Wiederaufbaukommission Blatten 2030»; - Adrienne Grêt-Regamey, Professorin für Landschaftsplanung ETH Zürich; - Christian Huggel, Umwelt- und Klimaforscher und Experte für Naturgefahren und Anpassungsstrategien; und - Cyrill Pinto, Journalist «Tagesanzeiger».
Gemeindepräsidentinnen oder Gemeinderäte tragen Verantwortung und sind von Amtes wegen dem Risiko strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt. So gesehen etwa beim Gemeindepräsidenten von Crans-Montana oder der Gemeindepräsidentin von Bondo nach dem Bergsturz. Behördenmitglieder finden wird schwieriger.
Am Kampf gegen den Iran sollen sich auch die europäischen Länder beteiligen. Das fordert Israels Ministerpräsident Netanjahu. US-Präsident Trump hat derweil ein Ultimatum gegen den Iran verhängt: Öffnet dieser die Strasse von Hormus nicht, würden die USA iranische Kraftwerke angreifen. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:16) Israel fordert Europa auf, sich am Krieg gegen Iran zu beteiligen (03:08) Nachrichtenüberblick (08:03) Rheinland-Pfalz wählt und sendet Signal nach Berlin (14:11) Blatten plant nach Bergsturz den Neuanfang (19:21) Solarstrom wird zunehmend gespeichert (23:05) Fall Ousman Sonko: Weshalb hat Schweden nicht ermittelt?
Das Dorf Blatten plant nach dem Bergsturz im Lötschental von 2025 den Neuanfang. Statt Resignation prägt Aufbruch die Stimmung. Entstehen soll ein neues Dorf, nahe dem alten Standort. Dies unter Einbezug der Bevölkerung. Weitere Themen: Rund 100'000 Kinder in der Schweiz wachsen mit einer suchtkranken Mutter oder einem suchtkranken Vater auf. Zurzeit läuft eine Aktionswoche von «Sucht Schweiz», um auf diese Kinder aufmerksam zu machen. Vieles, was diese Kinder erleben, bleibt normalerweise für die Gesellschaft unsichtbar. In der Schweiz installieren Unternehmen und private Haushalte grosse Mengen Batterien für Solaranlagen. Alleine in den vergangenen vier Jahren beträgt das Wachstum insgesamt 400 Prozent. Das zeigt die erste, umfassende Studie von Swissolar, dem Verband der Schweizer Solarindustrie.
Genf zurück im diplomatischen Rampenlicht, «Tschäggättu-Loif» nach dem Bergsturz von Blatten, FC Thun feiert achten Sieg in Folge
Japans Regierungspartei kann bei der Parlamentswahl nach ersten Prognosen ihre Mehrheit ausbauen. Die Rechnung von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi scheint damit aufzugehen: Sie liess angesichts ihrer aktuell grossen Beliebtheit die Wahlen vorziehen. Weitere Themen: Durch den verheerenden Bergsturz im Lötschental verloren im Mai 2025 rund 300 Menschen auf einen Schlag ihr Zuhause. Doch auch wenn es das Dorf nicht mehr gibt: Die Gemeinschaft bleibt bestehen. Nicht zuletzt auch dank der Musik.
Über ein Jahr waren die Einwohnerinnen und Einwohner des Bündner Dorfes Brienz evakuiert, weil ein Bergsturz drohte. Nun sei ein dauerhafter Aufenthalt wieder sicher, sagen die Behörden. Wie viele tatsächlich zurückkehren, sagt Claudio Spescha, der einen Dokumentarfilm über Brienz mitproduziert hat. - Der Abbau der klimaschädlichen Steinkohle könnte in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Dies zeigen neue Zahlen der Umweltorganisation «Urgewald». Studienautorin Lia Wagner sagt, wie auch Schweizer Firmen an dieser Entwicklung beteiligt sind. - Seit Monaten wird darüber gemunkelt, nun ist es Tatsache: Der deutsche Sportartikelhersteller Puma wird teilweise chinesisch. Sportartikelhersteller Anta will knapp ein Drittel von Puma übernehmen. Was hinter dem Deal steckt, erklärt SRF-Wirtschaftsredaktorin Charlotte Jacquemart. - Werbung und gehässige Kommentare fluten Social Media. Viele wünschen sich da Kanäle zurück, wo der Umgangston zivilisierter und Werbung weniger aufdringlich ist. In diese Richtung will eine Gruppe gehen, die am WEF die neue Social-Media-Plattform «W Social» angekündigt hat. SRF-Digital-Redaktor Guido Berger sagt, welche Chance der neuen Plattform einräumt.
Ein Mann, der in Blatten alles verloren hat und dem die Worte fehlen. Ein Satiriker, der seine Kritiker auslacht. Eine IKRK-Präsidentin, die vor dem "totalen Krieg" warnt. Das «Tagesgespräch» blickt auf die eindrücklichsten Gäste, Momente und Themen des Jahres zurück. Das Tagesgespräch-Team präsentiert die eindrücklichsten Momente aus rund 250 Sendungen des Jahres 2025. Besonders nahe ging das Gespräch mit Kulturwissenschaftler Werner Bellwald, der beim Bergsturz in Blatten seine Heimat verlor und offen über Trauer und Neubeginn sprach. Für Diskussionen sorgte Satiriker Harald Schmidt, der mit provokanten Aussagen über Rollenbilder und kirchliche Machtstrukturen aneckte. Auch grosse politische Themen wie die US-Zölle und das EU-Vertragspaket prägten das Jahr. Aufgefallen sind wiederum Live-Ausgaben vor Publikum – etwa das Gespräch mit Migros-Präsidentin Ursula Nold im ausverkauften Kaufleuten Zürich. Ein Jahresrückblick voller Stimmen, Streitgespräche und berührender Einsichten. Mit Karoline Arn, Simone Hulliger und David Karasek.
Ein halbes Jahr nach dem verheerenden Bergsturz von Blatten im Kanton Wallis kehrt ein Paar in sein verschüttetes Haus zurück. Dort, wo einst Familienleben und Alltag stattfanden, ist heute alles voller Schlamm und Schimmel. Lässt sich aus den Trümmern ein Gefühl von Heimat retten? Dabei geht es auch um die Zukunft, denn die Familie möchte nach Blatten zurückkehren. Heutiger Gast: Gina Bachmann, Inland-Redaktorin Host: Nadine Landert Die [ganze Reportage aus Blatten](https://www.nzz.ch/nzz-am-sonntag/report-und-debatte/ein-halbes-jahr-nach-dem-bergsturz-von-blatten-kehrt-ein-paar-in-sein-haus-zurueck-und-rettet-inmitten-von-schimmel-und-dreck-seine-habseligkeiten-ld.1911476) mit Bildern der Familie findest du in der NZZ. ["250 Dollar - Wie ich einen Menschen freikaufe" ](https://www.nzz.ch/podcast/250-dollar)- Die neue Podcast-Serie der NZZ gibt es auch überall da, wo du gern Podcasts hörst.
Die Bahn verschiebt abermals die Eröffnung von Stuttgart 21. Nur 62 Menschen aus Afghanistan nehmen ein Handgeld-Angebot der Bundesregierung an. Und dem Schweizer Dorf Brienz droht erneut ein Bergsturz. Das ist die Lage am Mittwochabend. Hier die Artikel zum Nachlesen: Technische Probleme: Bahn-Chefin Palla sagt Eröffnung von Stuttgart 21 für 2026 ab Aufnahmeprogramm: Nur 62 Afghanen nehmen Geldangebot für Einreise-Verzicht an Naturgefahr in Graubünden: Schweizer Bergdorf Brienz droht erneut ein Felssturz +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Nach dem verheerenden Bergsturz von Ende Mai in in Blatten macht das Walliser Dorf einen entscheidenden Schritt in Richtung Wiederaufbau. Seit Freitag liegt eine neue Naturgefahrenkarte vor. Damit ist klar, wo in Blatten wieder gewohnt und gebaut werden darf. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:40) Neue Gefahrenkarte: In Blatten darf wieder gewohnt werden (04:52) Nachrichtenübersicht (09:24) Geflüchtet aus dem Sudan: «Was sie erzählen ist kaum zu ertragen» (15:19 ) Hemedti: Wer ist der Mann, der den halben Sudan kontrolliert? (21:00) Wohin führt das Gerrymandering in den USA? (26:18) Mexiko macht sexuelle Belästigung zu schwerem Verbrechen (31:54) Bürgerlicher Regierungssitz im Baselbiet in Gefahr (37:10) Coop fährt seine Waren mit dem Zug vor die Ladentür
In Blatten VS wird weiter geräumt, die Notstrasse ist fertig, die Zeichen stehen auf Wiederaufbau. «Einstein» begleiten den Hotelier Lukas Kalbermatten ins Katastrophengebiet, zeigen sein neues Projekt und fragen nach, wie die Bewohnenden anderer bedrohter Bergdörfer, mit Naturkatastrophen umgehen. Notstrasse – Ein wichtiges Lebenszeichen «Einstein»-Moderator Tobias Müller ist unterwegs auf der Notstrasse nach Blatten VS. Es ist ein schmaler, holpriger Waldweg, der symbolhaft für den Wiederaufbau von Blatten VS steht. Nur zwei Tage nach der Katastrophe haben die Arbeiten begonnen. Ohne diese Verbindung ist der Wiederaufbau unmöglich, sagt Bauchef Manfred Ebener. Denn auf dem Luftweg könnten schwere Maschinen nicht transportiert werden und die braucht es, um gegen den meterhohen Schutt anzukommen. Es ist eine Mammutaufgabe, aber entscheidend, damit später die Kantonstrasse im Tal neu gebaut werden kann. Denn ohne diese Kantonsstrasse wird es kein neues Blatten VS geben. Blatten VS ausgraben? Im Katastrophengebiet hat die Absenkung des Sees momentan höchste Priorität. Dann stellt sich die Frage: Soll man Teile des alten Blattens versuchen auszugraben. «Für uns ist es wichtig zu sehen, was unter dem Meter hohen Schutt liegt», sagt Manfred Ebener. «Vielleicht ist die Zerstörung so riesig, dass wir das Kapitel abschliessen müssen, und zwar für immer.» Hotelier Lukas Kalbermatten hat durch die Katastrophe alles verloren. Sein Hotel Edelweiss wurde komplett zerstört. «Drei Generationen haben diesen Familienbetrieb geführt», erzählt Kalbermatten wehmütig, wenige Meter vor der Ruine seines Hotels. «Und nun ist alles weg.» Trotzdem träumt er von einer Rückkehr. «Ich will wieder in Blatten wohnen, aber nicht um jeden Preis». Die Blattenerinnen und Blattener haben noch einen langen Weg vor sich, andere Dörfer, die von Naturkatastrophen getroffen wurden, sind da schon etwas weiter. Zum Beispiel Brienz im Berner Oberland. Brienz BE – Ein Jahr nach der Katastrophe Das Dorf kämpft seit Jahrzehnten gegen die Gewalten seiner Wildbäche. Die Spuren der letzten Katastrophe sind heute noch sichtbar. Was löst die Katastrophe von Blatten VS bei den betroffenen Menschen dort aus, wie sicher ist Brienz BE heute und wie schwierig gestaltet sich der Wiederaufbau ein Jahr nach der Katastrophe? Brienz GR – Zerfall eines Berges und einer Dorfgemeinschaft Soll man ein von Naturgefahren bedrohtes Dorf für immer entvölkern? Diese Frage müssen sich auch die Menschen im bündnerischen Brienz stellen. Das Dorf ist von einer Rutschung und einem Bergsturz bedroht, die Bewohnenden sind momentan evakuiert, eine Umsiedlung steht im Raum. Die letzte Hoffnung einer Rückkehr liegt im Sterben. Gleichzeitig beginnt die Planung der Besiedelung an einem anderen Ort. Was sind die Herausforderungen dabei? Was ist von der Solidarität unter den Betroffenen heute noch übrig? Dass die Dorfgemeinschaft zerbricht, droht auch in Blatten VS. Noch ist es aber nicht so weit. Im Gegenteil. Das betonte Matthias Bellwald an der letzten Gemeindeversammlung: «Ich denke, dass für sehr viele das Herz für Blatten sehr stark schlägt. Ein Indikator ist jetzt gerade, wie aktiv die Vereine sind». Infrastruktur aufbauen sei das eine, aber auch das Soziokulturelle sei ein wichtiger Aspekt, so Bellwald.