In Systemrelevant analysieren führende Wissenschaftler:innen der Hans-Böckler-Stiftung gemeinsam mit Moderator Marco Herack, was Politik und Wirtschaft bewegt: makroökonomische Zusammenhänge, ökologische und soziale Herausforderungen und die Bedingungen einer gerechten und mitbestimmten Arbeitswelt – klar verständlich und immer am Puls der politischen Debatten. Mit dabei: Sebastian Dullien, Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) - twitter: @SDullien Bettina Kohlrausch, Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) - twitter: @BettiKohlrausch Johanna Wenckebach, Direktorin des Hugo Sinzheimer Instituts für Arbeitsrecht (HSI) - twitter: @jo_wenckebach Daniel Hay, Direktor des Instituts für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.) Dorothea Voss, Leiterin der Forschungsförderung.

Digitale Plattformen wirken neutral – doch Studien zeigen: Auch dort verdienen Frauen im Schnitt weniger. Wie sich die Bezahlung auf Plattformen zusammensetzt, warum Flexibilität zur Falle werden kann und welche EU-Regeln jetzt entscheidend werden, erklären Ernesto Klengel und Ulrike Spangenberg.

In dieser Episode von Systemrelevant sprechen Moderator Marco Herack, WSI-Direktorin Bettina Kohlrausch und Felix Groell, Gewerkschaftssekretär bei der IG Metall, über Transformationskonflikte, die durch die Digitalisierung und den sozial-ökologischen Wandel entstehen. Sie beleuchten Herausforderungen, die diese Transformationskonflikte für die Beschäftigten und die Gesellschaft mit sich bringen – und erörtern, was Gewerkschaften und Betriebsräte entgegensetzen können.

Moderator Marco Herack, Ernesto Klengel (HSI), Christina Hiessl (Katholieke Universiteit Leuven) und Malte Lübker (WSI) analysieren die aktuellen Urteile aus Brüssel und Straßburg. Im Zentrum steht das lang erwartete EuGH-Urteil zur europäischen Mindestlohnrichtlinie. Warum die Richtlinie trotz der Klagen aus Skandinavien Bestand hat, welche Auswirkungen die 60-Prozent-Median-Marke auf die deutsche Mindestlohnkommission hat und warum der EuGH das Bundesarbeitsgericht beim Thema Massenentlassungen in die Schranken gewiesen hat, wird in der 282. Ausgabe von Systemrelevant besprochen. Ein weiterer Blick fällt auf ein wegweisendes Urteil zum Datenschutz am Arbeitsplatz, das den Schutz persönlicher Handydaten stärkt.

In dieser Episode sprechen Marco Herack, Christina Schildmann und Thomas Lühr über die aktuelle Wirtschaftslage in Deutschland und die Herausforderungen der Transformation. Sie beleuchten die Ursachen der Erneuerungskrise in der Industrie und die Erfahrungen der Beschäftigten mit Veränderungen in ihren Unternehmen. Ein zentrales Thema ist der Innovationsstau, der durch bürokratische Strukturen und mangelnde Einbeziehung der Beschäftigten entsteht.

In dieser Episode von „Systemrelevant” sprechen Marco Herack, Christina Schildmann und Daphne Weber über die Rolle der extremen Rechten im Kontext der bevorstehenden Betriebsratswahlen 2026. Wie versuchen rechtsextreme Akteure Einfluss in Betrieben zu gewinnen? Eine von der Hans-Böckler-Stiftung beauftragte Studie von Kulturwissenschaftlerin Daphne Weber liefert am Beispiel des Vereins „Zentrum” Erkenntnisse zu gewerkschaftlichen Kampagnen von rechts. „Zentrum” bezeichnet sich selbst als „alternative” Gewerkschaft und pflegt enge Verbindungen zur AfD. Die Podcast-Folge schließt mit der Diskussion um die Frage, was Gewerkschaften rechten Gruppierungen und Einflüssen in Betrieben entgegensetzen können.

Donald Trumps Grönland-Pläne und Drohzölle belasten EU-USA-Beziehungen. Europa muss eigenständiger handeln und wirtschaftliche Folgen abfedern. In dieser Sonderfolge von "Systemelement" diskutieren Sebastian Dullien und Marco Herack die geopolitischen Spannungen, die durch Donald Trumps Drohungen, Grönland zu kaufen, und die damit verbundenen Strafzölle entstehen. Sie beleuchten die Auswirkungen auf die transatlantischen Beziehungen und die europäische Handelspolitik. Dullien betont die Unzuverlässigkeit der USA als Handelspartner und die Notwendigkeit, sich auf eine eigenständige Verteidigungspolitik in Europa vorzubereiten. Die Diskussion umfasst auch die wirtschaftlichen Konsequenzen für Deutschland und die EU sowie mögliche Gegenmaßnahmen, um den Druck der USA abzufedern. (Zusammenfassung von Riverside AI)

In dieser Episode sprechen Marco Herack, Bettina Kohlrausch und Dorothee Spannagel über den Verteilungsbericht 2025 des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI). Sie analysieren die Einkommensverteilung, die gesellschaftlichen Konsequenzen von Ungleichheit und Armut sowie die Methodik der Datenerhebung. Die Gesprächspartner*innen beleuchten die Entwicklung der Ungleichheit sowie deren Einfluss auf die politische Teilhabe und das Vertrauen in Institutionen. Abschließend wird die zukünftige Verteilungspolitik und die Herausforderungen für die Gesellschaft thematisiert.

IMK-Direktor Sebastian Dullien gibt einen Ausblick auf die wirtschaftspolitischen Herausforderungen im neuen Jahr – und welchen Aufgaben sich die Bundesregierung 2026 stellen muss, um unseren Wohlstand zu sichern. Er beleuchtet die Notwendigkeit einer Reform der Schuldenbremse, die Rolle der Industriepolitik in Deutschland und der EU, sowie die Bedeutung der sozial-ökologischen Transformation. Zudem wird die schwierige Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt und die nötige Zuwanderung von Fachkräften thematisiert. Abschließend erörtern Moderator Marco Herack und Sebastian Dullien die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und deren Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft.

Der Podcast konzentriert sich auf die Schuldenbremsenreform in Deutschland und die damit verbundenen wirtschaftlichen und politischen Implikationen. Sebastian Dullien und Marco Herack diskutieren die Ergebnisse einer Umfrage, die zeigt, dass eine Mehrheit der Bevölkerung die Reform befürwortet, insbesondere die Ausnahmen für Verteidigungsausgaben und das Sondervermögen. Die Diskussion beleuchtet auch die unterschiedlichen Meinungen der politischen Parteien und ihrer Wähler zu diesen Themen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, ob der Staat Kredite aufnehmen sollte, wobei die Mehrheit der Befragten dies für öffentliche Investitionen befürwortet. Der Track endet mit der Erkenntnis, dass eine gut kommunizierte und sinnvolle Reform der Schuldenbremse in der Zukunft breite Unterstützung finden könnte.

Der Podcast dreht sich um das Streikrecht und seine Bedeutung als Grundrecht in Deutschland. HSI-Direktor Ernesto Klengel diskutiert die rechtlichen Grundlagen, die im Artikel 9 Absatz 3 des Grundgesetzes verankert sind, und die Rolle der Gewerkschaften bei der Durchsetzung von Tarifverträgen. Er beleuchtet die Herausforderungen, die durch politische Vorschläge zur Einschränkung des Streikrechts entstehen, und die internationalen Entwicklungen, die das Streikrecht beeinflussen. Zudem wird die Bedeutung von Streiks für die Verbesserung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen hervorgehoben, sowie die rechtlichen und praktischen Hürden, die bei der Organisation von Streiks bestehen. Abschließend wird auf die zukünftigen Herausforderungen und die Notwendigkeit eines Kulturwandels im Umgang mit dem Streikrecht eingegangen.

In dieser Episode diskutiert IMK-Direktor Sebastian Dullien die aktuelle wirtschaftliche Lage in Deutschland, die Prognosen für 2026, die Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt, die Rolle des Konsums und des Außenhandels sowie geopolitische Faktoren, die die deutsche Wirtschaft beeinflussen. Sie beleuchten die Unsicherheiten im Bauwesen und die Notwendigkeit einer klaren Industriepolitik, um zukünftige Wachstumschancen zu sichern.

In dieser Episode diskutieren Christina Schildmann und Stefan Lücking von der Forschungsförderung der Hans-Böckler-Stiftung sowie der Studienautor René Lührsen die Herausforderungen und Chancen der digitalen Souveränität in Europa, insbesondere im Hinblick auf die Abhängigkeit von US-amerikanischen Tech-Unternehmen. Sie beleuchten die Rolle freier Software und die Sovereign Tech Agency als wichtige Akteure in der Schaffung einer offenen digitalen Infrastruktur. Zudem wird die Notwendigkeit staatlicher Unterstützung und die Bedeutung von Initiativen wie CENDIS hervorgehoben, um die digitale Unabhängigkeit zu fördern.

In dieser Episode diskutieren Marco Herack und Sebastian Dullien die aktuellen Entwicklungen im Rentensystem Deutschlands, insbesondere das Rentenpaket 2025. Sie beleuchten die Mütterrente 3, die Haltelinie und die finanziellen Aspekte des Rentensystems. Zudem wird das neu entwickelte Open Source Rentenmodell vorgestellt, das Transparenz in die Rentendebatte bringen soll. Die Diskussion umfasst auch die Herausforderungen des Erwerbsmarktes und die Notwendigkeit einer Rentenreform. (AI Zusammenfassung von Riverside)

WSI-Direktorin Bettina Kohlrausch gibt einen Einblick in die vielfältigen Gründe für die weit verbreiteten Transformationsängste bei Beschäftigten und in der Bevölkerung. Diese waren Thema auf dem diesjährigen WSI-Herbstforum.

Wie die EuGH-Entscheidung zur Mindestlohnrichtlinie zu bewerten ist, was es mit assoziierter Diskriminierung auf sich hat und was es für Auswirkungen hat, wenn eine Kostenübernahme bei hochpreisigen Medikamenten abgelehnt wird, diskutieren HSI-Direktor Ernesto Klengel und die Professorin für Arbeitsrecht an der KU Leuven, Christina Hiessl.

Wie profitieren Arbeitnehmer*innen von KI – und kann die neue Technologie ihre Macht stärken? Darüber sprechen Christina Schildmann, Leiterin der Forschungsförderung, und Florian Butollo, Professor für Soziologie der digitalen Transformation und Arbeit. Diskutiert wird auch die Rolle von Künstlicher Intelligenz im Kontext des Arbeitsplatzabbaus.

Menschen, die im Ruhestand weiterarbeiten, sind in vielen Betrieben längst gelebte Praxis. Dennoch plant die Bundesregierung, die Beschäftigung im Rentenalter weiter zu fördern. WSI-Direktorin Bettina Kohlrausch und WSI-Wissenschaftler Florian Blank sprechen über damit verbundene Vorteile und Gefahren für Arbeitnehmer*innen.

In dieser Episode diskutieren Marco Herack und Sebastian Dullien die Herausforderungen und Entwicklungen des Sozialstaates in Deutschland. Sie beleuchten die Definition und Bestandteile des Sozialstaates, die Kosten und das Wachstum der Sozialausgaben sowie internationale Vergleiche. Zudem wird die Rolle des Sozialstaates in Krisenzeiten, der demografische Wandel, die Herausforderungen in der Pflegeversicherung und die Effizienzprobleme im Gesundheitswesen thematisiert. Abschließend wird auf die Notwendigkeit der Digitalisierung und die Wahrnehmung der Debatte eingegangen.

Thema dieser Episode von Systemrelevant ist die Bedeutung der Dissertation von Milena Herbig, diesjährige Preisträgerin des Hugo Sinzheimer Preises, der ihr am 23. Oktober 2025 für ihre herausragende Leistung im Arbeitsrecht verliehen wurde. Milena Herbig hat sich in ihrer Arbeit mit „Rechtsfragen der Eingruppierung im öffentlichen Dienst“ beschäftigt. Sie analysiert die Eingruppierung im öffentlichen Dienst, die Kriterien für die Entgeltfestlegung, die Rolle des Völkerrechts im Arbeitsentgelt sowie die politische Bedeutung der Arbeit, insbesondere im Kontext der Geschlechtergerechtigkeit und der neuen europäischen Entgelttransparenz-Richtlinie.

**Moderation und Produktion: Marco Herack** - [Soziale Kriterien und EU-Beihilfenrecht](https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-unterstutzung-zulassig-70648.htm) - [Ernesto Klengel auf LinkedIn](https://www.linkedin.com/in/ernesto-klengel-44b2aa2a5/) - [Ernesto Klengel bei X](https://twitter.com/ErnestoKlengel) - [Ernesto Klengel bei der Hans-Böckler-Stiftung](https://www.boeckler.de/de/personensuche-42927-ernesto-klengel-2974.htm) - [Das HSI im Internet](https://www.hugo-sinzheimer-institut.de/index.htm) - [Das HSI auf X](https://twitter.com/ArbeitsrechtHSI) - [Die Hans-Böckler-Stiftung auf X](https://twitter.com/boeckler_de) - [Die Hans-Böckler-Stiftung im Internet](http://www.boeckler.de/) - [Die Hans-Böckler-Stiftung auf Mastodon](https://mastodon.social/@boeckler_de@mastodon.world)

Die AfD konnte ihr Wahlergebnis bei den vergangenen NRW-Kommunalwahlen fast verdreifachen. In dieser Podcast-Folge analysieren WSI-Direktorin Bettina Kohlrausch und Wissenschaftler Andreas Hövermann die Rolle von Krisen wie der Pandemie, Hochinflation und Transformationsängsten, die zur Unzufriedenheit der Wähler*innen mit den etablierten Parteien und schließlich zur Wahl der AfD geführt haben. Zudem wird die Bedeutung von Flüchtlingsbewegungen und die emotionale Ansprache der Wähler durch die AfD thematisiert. Die Diskussion schließt mit Überlegungen, wie demokratische Parteien auf diese Herausforderungen reagieren können.

HSI-Direktor Ernesto Klengel und Wolfgang Däubler diskutieren die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Arbeitswelt.

Christina Schildmann, Leiterin unserer Forschungsförderung, spricht über das zentrale Thema Gerechtigkeit in der Arbeitswelt und Gesellschaft. Es ist außerdem das Motto der anstehenden LABOR.A 2025 zur Zukunft der Arbeit. Die Podcast-Folge gibt einen Ausblick auf die spannenden und aktuellen Themen, die im Fokus der Konferenz am 1. Oktober stehen.

In dieser Episode diskutiert Moderator Marco Herack mit IMK-Direktor Sebastian Dullien und Forscher Sebastian Watzka (IMK) über die aktuellen Klimaziele Deutschlands und die ökonomischen Aspekte von Klimainvestitionen. Sie beleuchten die Methodik und Ergebnisse einer neuen IMK-Studie, die die langfristigen Vorteile von Klimainvestitionen analysiert und die Notwendigkeit einer europäischen Zusammenarbeit im Klimaschutz betont. Zudem werden die emotionale Komponente der Klimadebatte thematisiert und die Herausforderungen bei der Finanzierung von Klimainvestitionen besprochen.

In dieser Podcast-Episode stehen die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Klimapolitik in Deutschland und weltweit im Mittelpunkt. Die Diskussion beleuchtet die Dringlichkeit einer globalen Perspektive auf den Klimawandel, die zentrale Rolle der Just Transition für einen sozial gerechten Strukturwandel sowie praxisnahe Einblicke aus Ländern wie Spanien und Kolumbien. Besonderes Augenmerk liegt auf den politischen Rahmenbedingungen in Deutschland und deren Einfluss auf die Umsetzung klimafreundlicher Maßnahmen. Zudem wird die Bedeutung von Gewerkschaften und sozialen Akteuren als treibende Kräfte für eine nachhaltige und gerechte Klimapolitik hervorgehoben.

Was hat sich im europäischen Arbeits- und Sozialrecht jüngst getan? Ernesto Klengel und Christina Hiessl sprechen über Themen wie die Diskriminierung befristeter Arbeitskräfte und Leiharbeitsrichtlinie versus Grundfreiheiten.

IMK Direktor Sebastian Dullien und Peter Bofinger diskutieren über die Zukunft von Stablecoins - muss Europa sich darauf vorbereiten?

WSI-Direktorin Bettina Kohlrausch und Studienautor Eric Seils erläutern die breit diskutierte Bürgergeldstudie. Klar ist: Wer in Deutschland einer Vollzeitbeschäftigung zum Mindestlohn nachgeht, hat ein deutlich höheres Einkommen als vergleichbare Personen im Bürgergeldbezug.

Christina Schildmann, Leiterin der Forschungsförderung, und Politökonom Patrick Kaczmarczyk, sprechen über die Frage, welcher der beste Weg für den Stromnetzausbau in Deutschland ist. Pläne der Bundesregierung, den massiven Ausbau der deutschen Stromnetze wesentlich über öffentlich-private Partnerschaften mit privatem Eigenkapital zu finanzieren, seien ineffizient. Zu diesem Schluss kommt eine von unserer Stiftung geförderte Studie. Die Wissenschaftler schlagen einen alternativen Finanzierungsweg vor.

IMK-Direktor Sebastian Dullien widmet sich der Frage, ob abgeschaffte Feiertage zu mehr Wirtschaftswachstum führen. Das IMK hat es in einer Studie untersucht.

Wie hat es die AfD geschafft, ihr Ergebnis bei der letzten Bundestagswahl bei den Zweitstimmen zu verdoppeln? Was dagegen tun – und was nicht? Das hat das WSI in einer aktuellen Studie untersucht. Bettina Kohlrausch und Andreas Hövermann sprechen darüber in einer neuen Folge.

HSI-Direktor Ernesto Klengel beantwortet Hörer*innen-Fragen zu Arbeitsverträgen und ihren Tücken.

IMK-Direktor Sebastian Dullien wirft einen Blick auf den Haushalt 2025 der Bundesregierung und erläutert am Beispiel der Verteidigungsausgaben, warum bei der Analyse der Staatsfinanzen mehr als der Kernhaushalt berücksichtigt werden muss.

Was macht eigentlich die Mindestlohnkommission genau und wie angemessen sind nun 14,60 Euro Mindestlohn? Bettina Kohlrausch und Malte Lübker vom WSI erklären und bewerten das alles in einer neuen Folge Systemrelevant.

HSI-Direktor Ernesto Klengel und Isabell Hensel, Professorin und Leiterin des Fachgebietes „Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht in der digitalen Gesellschaft“ an der Universität Kassel, stellen DIAS vor, eine neue rechtswissenschaftliche Fachzeitschrift im Bereich Digitale Arbeit mit dem Fokus auf neue Phänomene und Schutz-Bedarfe digitaler Arbeit.

Christina Schildmann, Leiterin der Forschungsförderung bei der Hans-Böckler-Stiftung, und Tobias Kämpf sprechen über die Ergebnisse einer neuen Studie zum Thema Künstliche Intelligenz in Unternehmen und dem damit verbundenen Wandel von Angestelltenarbeit.

I.M.U.-Direktor Daniel Hay und Navid Armeli fassen wichtige Erkenntnisse der Böckler Konferenz für Aufsichtsräte zusammen. Und zeigen: So kann der Ausweg aus der Krise gelingen.

Die neue Bundesregierung steht vor einer Mammutaufgabe. Die Ambitionen sind hoch, die Ausgestaltung von Zielen oft aber nur schwammig formuliert. Dazu kommt die rechtsextreme und antidemokratische AfD als größte Oppositionspartei im Parlament. WSI-Direktorin Bettina Kohlrausch beleuchtet die Schwachstellen des Koalitionsvertrages und ergründet, was das für die Regierungszeit bedeutet.

Die Arbeitszeit-Debatte kocht hoch. Häufig wird gefordert, dass Menschen in Deutschland mehr arbeiten müssten. Wieso diese Forderung problematisch ist und was echte Lösungen wären, besprechen Bettina Kohlrausch und Yvonne Lott in einer neuen Folge.

Wie wirken sich aktuelle DSGVO-Urteile auf das Arbeitsrecht aus? Was tut sich beim Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz? Und wie steht es um die Arbeitszeiterfassung und die EU-Mindestlohnrichtlinie? Diese und weitere Fragen analysieren HSI-Direktor Ernesto Klengel und Martin Gruber-Risak (Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien) gemeinsam mit Marco Herack.

Veränderte Weltordnung, aggressive Geoökonomie, unsichere Lieferketten: Deutschlands Wohlstand steht unter Druck. In dieser Folge von Systemrelevant gehen wir der Frage nach, wie wir unseren Lebensstandard erhalten können, wenn alte Regeln nicht mehr gelten.

Mitbestimmung soll Arbeitnehmer*innen Mitspracherecht in Unternehmen bieten. Doch immer mehr nutzen Schlupflöcher, um diese Regelungen zu umgehen. I.M.U.-Direktor Daniel Hay erklärt, warum der aktuelle Koalitionsvertrag keine Begeisterung hervorruft und welche Maßnahmen jetzt nötig sind.

Wie sieht es hinsichtlich der arbeitsrechtlichen Aspekte im neuen Koalitionsvertrag aus? Was ist geplant bei so wichtigen Themen wie dem Mindestlohn und Bürgergeld, der Weiterentwicklung der Mitbestimmung, bei der Tarifbindung und der Arbeitszeit oder dem Lieferkettengesetz?

IMK-Direktor Sebastian Dullien berichtet von seinen Eindrücken aus den Vereinigten Staaten. Die US-Zölle haben nicht nur Folgen für die Weltwirtschaft.

HSI-Direktor Ernesto Klengel und Serife Erol vom WSI geben einen Einblick zur gemeinsamen Konferenz "Verbot von Werkverträgen - Erfahrungen und Lehren aus der Fleischindustrie"

Über finanzschwache Menschen wird zu selten gesprochen. Und manchmal lapidar darhergesagt: Wieso investieren die nicht einfach am Finanzmarkt? Christina Schildmann und Moritz Czygan sprechen darüber und erläutern den Armutsnachteil.

HSI-Direktor Ernesto Klengel und Daniel Ulber erläutern zum 150.Geburtstag von Hugo Sinzheimer sein Schaffen und Denken.

Neue US-Zölle bringen die Märkte ins Wanken – Ökonom*innen weltweit sind alarmiert. Steht das globale Handelsmodell vor dem Aus? Hat Trump das Ende der Globalisierung eingeläutet? IMK-Direktor Sebastian Dullien und Marco Herack ordnen die Lage ein.

Fünf Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie diskutieren Bettina Kohlrausch und Karin Schulze Buschoff basierend auf dem von ihnen herausgegebenen neuen Buch: „Was von Corona übrig bleibt: Erwerbsarbeit, Sozialstruktur, gesellschaftliche Folgen“.

Wie die Konjunkturprognose des IMK für 2025 und 2026 aussieht und sich Investitionspakete, Konjunkturprogramme und Zollstreitigkeiten auswirken, besprechen Sebastian Dullien und Marco Herack in dieser neuen Folge.

Hans Böckler prägte mit seinem Einsatz für Mitbestimmung und Demokratie die Arbeitswelt nachhaltig. Warum sein Erbe und seine Vision heute relevanter sind denn je und welche Auswirkungen sie auf die Zukunft haben, erklärt Christina Schildmann.