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Was gilt, wenn kurz vor Ausspruch einer Kündigung mehrere Betriebsratsmitglieder zurücktreten? In dieser Episode kläre ich, warum die Anhörungspflicht des Arbeitgebers auch bei einem sogenannten Restbetriebsrat fortbestehen kann – und wann eine Kündigung deshalb unwirksam ist.
Ultras gehören zu den Fans, die sich am stärksten mit ihrem Verein identifizieren. Seit einigen Jahren suchen sie auch innerhalb der Vereinsstrukturen nach Wegen zur Mitbestimmung. Das kann bereichernd sein, kann aber auch ganz schön daneben gehen. Peer Vorderwülbecke lotet das anhand von Beispielen aus. Von Nora Hespers.
Ein unbefugter Datenabruf, 1.500 Euro Bußgeld und eine richtungsweisende Entscheidung des Oberlandesgerichts Stuttgart stehen im Mittelpunkt dieser Episode. Es geht um die Frage, wann aus einem Fehlverhalten ein Mitarbeiterexzess wird – und welche Folgen das für Beschäftigte und Betriebsratsmitglieder haben kann.
UNION BUSTING-NEWS Kommentierte Presseschau: Betriebsratsbehinderung, Gewerkschaftsbekämpfung und Arbeitsunrecht in Deutschland. (Beginn 16:05)Von und mit Jessica Reisner ► Bundesarbeitsgericht urteilt gegen Lieferando-Betriebsräte. BAG crasht die Mitbestimmung in der Plattform-Ökonomie► Sanitärtechnik Geberit gegen Betriebsratsmitglied► Klinikum Peine: Betriebsrat gewinnt vor Gericht► Flughafen Düsseldorf: DSW-Security-Personal rasselt durch Prüfungen. DSW-Management bekämpft Betriebsrat► CDU-Wirtschaftsflügel plant massive Angriffe auf arbeitende Bevölkerung. Wahnwitzig anmutende Kürzungs-Pläne und Streich-Orgien stoßen auf massive Ablehnung--KOLUMNE (Beginn: 48:58)Warum die Betriebsratswahlen 2026 so wichtig sind.Sind Betriebsräte Bürokratiemonster? Oder bändigen sie einen bärenstarken Golem? so süß wie Maschinenöl — ARBEIT, ÖKONOMIE & ALLTAG | Eine Kolumne von Elmar Wigand für arbeitsunrecht FM #01/26 und die Graswurzelrevolution Nr. 506, Februar 2026 (Beginn: 48:58)Zwischen dem 1. März und 13. Mai 2026 stehen wieder Betriebsratswahlen an. Ich halte sie für wichtiger als manche Landtagswahl, auch wenn sie abseits der medialen Wahrnehmung stattfinden. Betriebsräte haben es schwer. Sie sind irgendwie unerwünscht und haben keine Lobby. Die Betriebsratswahlen sind ein Stück direkter DemokratieDie Betriebsräte sind ein Überbleibsel der sozialistischen Räterepublik, welche die Kämpfer*innen der Novemberrevolution 1918 errichten wollten. Es gibt viel an der traurigen Existenz der Betriebsratsgremien zu kritisieren. JA, die Betriebsräte sind nur ein Relikt, ein Abklatsch dessen was möglich gewesen wäre, ABER sie geben den Lohnabhängigen hierzulande mehr Rechte und Möglichkeiten an die Hand, um den betrieblichen Alltag mit zu gestalten. Das aktuelle Betriebsverfassungsgesetz könnten wir beim derzeitigen Stand der Kräfteverhältnisse so nicht wieder erkämpfen – wir können es aber verteidigen und nutzen. Die AfD und maßgebliche Teile der CDU wollen es am liebsten ersatzlos streichen und stattdessen die Belegschaften mit selbst gestrickten Pseudo-Vertretungsorganen ruhig stellen. PLAYLIST► Carsie Blanton – Elon Musk► Carsie Blanton – Tango Luigi► Carsie Blanton – FBI► Carsie Blanton – Hello ComradeRECHTE: Wir spielen GEMA-freie Musik unter Creative Commons- oder Public Domain-Lizenz, die ihr für unkommerzielle Zwecke bedenkenlos weiter verbreiten könnt. LIZENZ: Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0) WER MACHT DIE SENDUNG?Der Verein Aktion gegen Arbeitsunrecht unterstützt renitente Beschäftigte, aktive Betriebsräte und konfliktbereite Gewerkschaften in ganz Deutschland. Wir sind unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Fördermitglieder. Helft uns, macht mit!GEBT UNS FEEDBACK!Schreibt uns eine Mail: kontakt(at)arbeitsunrecht.deWir freuen uns über eure Rückmeldungen!MEHR INFOS: https://arbeitsunrecht.de/fm
In dieser Episode geht es um die Frage, ob und wann Betriebsräte Einigungsstelle und arbeitsgerichtliches Beschlussverfahren parallel nutzen können. Du erfährst, welche Unterschiede zwischen den Verfahren bestehen und in welchen Konstellationen eine Doppelstrategie sinnvoll sein kann.
Der besitzanzeigende Betrug: Wie „unsere Demokratie“ zur autoritären Waffe der Macht wirdManchmal reicht ein Wort, um echte Auseinandersetzung zu verhindern. Hinter lauten Appellen versteckt sich oft ein System, das Freiheit nur vortäuscht und Mitbestimmung nur simuliert.Ein Kommentar von Janine Beicht. In den Reden der politischen Klasse Deutschlands taucht eine bestimmte Formulierung mit einer mantraartigen Hartnäckigkeit auf, die jeden, der noch zuhört, sofort alarmieren muss. Die „Unsere Demokratie“ wird so feierlich beschworen, als wäre sie ein unantastbares Heiligtum, das man gegen jede Berührung schützt. Sie zieht eine scharfe Grenze zwischen dem erwünschten Wir und dem unerwünschten Ihr, verwandelt eine offene Ordnung in das Privateigentum derer, die gerade an den Hebeln sitzen. Der Begriff „unsere Demokratie“ gehört zu den gefährlichsten politischen Formeln der Gegenwart, nicht weil er offen autoritär klingt, sondern weil er sich als Selbstverständlichkeit tarnt. Er schiebt sich weich und unauffällig in Reden, Leitartikel und Verlautbarungen, während er im Kern eine fundamentale Verrückung vornimmt. Wer diesen Ausdruck heute hört, darf ihn nicht länger als harmlose Redewendung abtun. Er ist ein Warnsignal, ein schleichendes Gift, dessen Wurzeln tief in einer Diktatur liegen, die viele nur zu gerne für überwunden erklären. Die historische Last: „Unsere Demokratie“ in der DDRHistorisch ist diese Denkfigur vorbelastet und zugleich verdrängt: Systeme, die sich selbst als demokratisch bezeichneten, haben oft genau nach diesem Muster funktioniert. Der Begriff klingt für viele zunächst warm und verbindend, wie ein Ausdruck geteilter Identität und gemeinsamer Werte, so als sei jeder eingeschlossen, jeder dürfe mitmachen, alles folge einem fairen, offenen Prozess. Er vermittelt Vertrautheit, fast Beruhigung und natürlich könnte niemand ernsthaft etwas dagegen haben. Genau diese scheinbare Unschuld macht ihn so tückisch. Aber: Er ist kein neutrales Wort für eine Regierungsform, sondern ein politisches Werkzeug, das schon früher autoritäre Strukturen kaschierte und Kritiker von vornherein als illegitim brandmarkte. Die Geschichte hat gezeigt, wie dieser Begriff ein System als alternativlos darstellte, und genau diese Logik wirkt bis heute fort, nur in neuem Gewand.In der Deutschen Demokratischen Republik war „unsere Demokratie“ eine der zentralen Parolen, mit der das Regime seine Herrschaft bestätigte, wie Dr. Stefan Weber auf seinem Blog „Plagiatsgutachten“ aufzeigt. (1) Dort schreibt er:„Die Pointe ist nun, dass ich denke, mit ziemlicher Sicherheit zeigen zu können, dass es sich um eine Kampfvokabel der DDR handelte, die unter anderem von Erich Honecker verwendet wurde. Zunächst weist der Google Books Ngram Viewer (2) darauf hin, dass der Begriff fast passgenau im Zeitraum des Bestehens der DDR – zwischen 1949 und 1990 – am häufigsten auftrat. Ein Kapitel „Unsere Demokratie“ findet sich in der Biografie „Aus meinem Leben“ (3) von Erich Honecker aus dem Jahr 1980.“ Dr. Stefan Weber (1)Es ging auch in der sogenannten Deutschen Demokratischen Republik nie um ein offenes, lebendiges Verfahren, das Konkurrenz der Ideen, offene Kritik und regelmäßigen Machtwechsel ermöglichte und förderte. Der Begriff stand für ein starres, abgeschlossenes System, das sich selbst als endgültig und vollendet betrachtete. Jede Beanstandung wurde nicht als notwendiger Bestandteil einer lebendigen Gesellschaft gesehen, sondern als direkter Angriff auf das Ganze. Wer widersprach, stand sofort außerhalb des zugelassenen Rahmens und wurde ausgegrenzt oder verfolgt. So entstand eine Atmosphäre, in der echte Auseinandersetzung erstickt wurde und die Macht der Herrschenden unangetastet blieb. ...https://apolut.net/unsere-demokratie-wird-zur-autoritaren-waffe/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge geht es um die Herausforderungen und möglichen Optionen bei der Personaleinsatzplanung im Handel. Es geht um Daten, digitale Tools, den Einsatz von Automatisierung und KI. Anja Borberg spricht mit Fredy Timm von Quinyx, warum Workforce-Management Tools eine Unterstützung darstellen.
Systemrelevant - Der Wirtschafts-Podcast der Hans-Böckler-Stiftung
In dieser Episode sprechen Marco Herack, Christina Schildmann und Thomas Lühr über die aktuelle Wirtschaftslage in Deutschland und die Herausforderungen der Transformation. Sie beleuchten die Ursachen der Erneuerungskrise in der Industrie und die Erfahrungen der Beschäftigten mit Veränderungen in ihren Unternehmen. Ein zentrales Thema ist der Innovationsstau, der durch bürokratische Strukturen und mangelnde Einbeziehung der Beschäftigten entsteht.
Betriebsratswahl 2026 – und kaum jemand nutzt die Chance, die Struktur der Mitbestimmung neu zu denken. Diese Folge zeigt, wie § 3 BetrVG es ermöglicht, mit abweichenden Strukturen die Weichen für die Zukunft des Betriebsrats zu stellen.
Digitalisierung passiert nicht irgendwann, sie passiert jetzt. Und genau deshalb braucht der Betriebsrat ein starkes Team, das technische Entwicklungen früh erkennt, richtig einordnet und rechtzeitig mitgestaltet. In dieser Podcastfolge geht es um den IT-Ausschuss: Wie er gebildet wird, welche Aufgaben er übernimmt und warum er im digitalen Wandel zum echten Schlüssel werden kann. Sie erfahren außerdem, wie der Ausschuss Mitbestimmung bei neuen Systemen vorbereitet, Datenschutz und IT-Sicherheit im Blick behält und den Betriebsrat spürbar entlastet. Themen der Episode: IT-Ausschuss bilden: Wann und wie das geht Welche Rolle der IT-Ausschuss im digitalen Wandel spielt Mitbestimmung bei neuen IT-Systemen und KI-Anwendungen Datenschutz und IT-Sicherheit als Daueraufgabe Fazit: Warum der IT-Ausschuss immer wichtiger wird Seminarempfehlung: Seminare zur Künstlichen Intelligenz: https://www.waf-seminar.de/538
Haben Betriebsräte einen Anspruch darauf, dass der Arbeitgeber ihnen KI-Tools wie Chatbots zur Verfügung stellt? In dieser Folge ordnen wir die Rechtslage nach § 40 BetrVG ein und zeigen auf, wann ein solcher Anspruch realistisch ist – und wann er heute eher nicht gegeben sein dürfte.
Diese Episode ist ein Muss für alle, die sich für erfolgreiche Bürgerbeteiligung und die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls interessieren: die Leidenschaft der Mitglieder des Schwiesower Freizeit- und Kulturtreffs macht ihn zu einem Vorbild für andere Gemeinden. MassivKreativ-Präsentatorin Antje Hinz zu Gast in Groß Schwiesow in der Nähe der Barlachstadt Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern. Herzstück des Ortes ist der "Schwiesower Freizeit- und Kulturtreffs" im alten Speicher. Er ist heute das Gemeinschaftshaus und Sitz des Vereins. Geschäftsführerin Dörte Schmidt erzählt bei einem Rundgang durchs Haus, wie 1994 alles mit einer verrückten Idee begann, über die Höhepunkte der Vereinsgeschichte und die aktuellen Aktivitäten des Vereins, der seit fast 30 Jahren das kulturelle und soziale Leben in Groß Schwiesow bereichert. Zentrale Themen: Gemeinschaftsarbeit: Erfahren Sie, wie der Verein durch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und die Einbindung der Bürger zu einem lebendigen Treffpunkt wurde. Vielfältige Angebote: Von Yoga über Kinderclubs bis hin zu Tanzgruppen – der Verein bietet ein breites Spektrum an Aktivitäten für alle Altersgruppen. Veranstaltungen und Vermietungen: Der Speicher bietet Raum für private externe Veranstaltungen, Fachtagungen und Feiern, was nicht nur das Gemeinschaftsgefühl stärkt, sondern auch zur Finanzierung des Vereins beiträgt. Highlights der Episode: Dörte Schmidt gibt einen Überblick über die wöchentlichen Aktivitäten im Verein, von den Sprechzeiten des Bürgermeisters bis zu den regelmäßigen Vermietungen am Wochenende. Erfolge und Herausforderungen: Wie der Verein mit den Höhen und Tiefen des Gemeinschaftslebens umgeht und dabei stets den Fokus auf positive Entwicklungen legt.
Schulsprecher, Demo-Organisator und politischer Kopf: Mathis Köhne ist erst 17, aber schon mittendrin im politischen Geschehen. Im Podcast „Ein Glas mit Lars“ erzählt er OZ-Chefredakteur Lars Reckermann, warum er sich für mehr Mitbestimmung der Jugend einsetzt, wie er mit Kritik umgeht und was ihn an der aktuellen Wehrpflicht-Debatte stört. Ein lockeres, ehrliches Gespräch über Engagement, Medien und die Herausforderungen der jungen Generation.
„IGBCE Kompass“ – der Polit-Podcast mit Michael Vassiliadis und Gast
Der Talk zu Mitbestimmung, Arbeitsmarkt und Sozialreformen: Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas und der IGBCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis diskutieren im neuen „Kompass“ über die Zukunft der Industrie und ihrer Arbeitsplätze. Und machen klar, dass nicht die Beschäftigten das Problem sind.
Was sollten Betriebsräte in Sachen EU-KI-Verordnung im Jahr 2026 im Blick haben? Wir werfen einen Blick voraus und zeigen Dir auf, was Du 2026 auf dem Zettel haben solltest.
Mitbestimmung oder Fremdbestimmung? Die Diskussion um die Bebauung des öffentlichen Raumes startet beim WaltherPark und mündet in Partizipation. Zuhören und mitmachen!Mehr zum Thema: Susanne WaizIvan BocchioThomas HuckBlog ArchitekturPontis VisionenDer „Chipperfield“ kommt!Vahrn rudert zurückDossier: SALTO ChangeDossier: WaltherparkDossier: WohnbauGesamte SerieDie Podcasts auf SALTOAbonniere SALTO
Im Rahmen einer Betriebsänderung ist eine Einigungsstelle grundsätzlich für Interessenausgleich und Sozialplan zuständig. Ausnahmsweise kann die Sache aber anders liegen - das verdeutlich nun eine Entscheidung des Hessischen Landesarbeitsgerichts.
Künstliche Intelligenz ist längst im Arbeitsalltag angekommen – und mit dem EU-AI-Act wird klar: KI-Kompetenz ist Pflicht. In dieser Podcastfolge geht es darum, was KI-Kompetenz konkret bedeutet, wen Schulungen betreffen und welche Rolle Du als Betriebsrat dabei spielst. Du erfährst, welche Mitbestimmungsrechte Du hast und worauf Du achten solltest, damit Beschäftigte sicher, informiert und rechtlich geschützt mit KI arbeiten können. Themen der Episode: Was KI-Kompetenz wirklich bedeutet Schulungspflichten nach dem AI-Act Wer im Betrieb geschult werden muss Mitbestimmung nach § 97 Abs. 2 BetrVG Rolle des Betriebsrats bei KI-Schulungen Seminarempfehlung: Mitbestimmung bei Künstlicher Intelligenz Teil 1: https://www.waf-seminar.de/538
Die sogenannte Demokratie ist in aller Munde. Mal gilt es laut den Machthabenden, sie gegen äußere Feinde zu verteidigen, mal lauert die Gefahr im Inneren. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Demokratieversprechen, das Politiker so gerne als Slogan nutzen? Gemeinsam mit der Neurowissenschaftlerin und Psychotherapeutin Dr. Valeria Petkova begeben wir uns auf eine Spurensuche nach den psychoemotionalen Einflussfaktoren, die sich auf die Demokratiefähigkeit der Gesellschaft auswirken. Wir blicken hinter den Schleier des «Demokratietheaters» und betrachten die Herrschaftsform der «kapitalistischen Demokratie» aus der Perspektive zweier Menschen, die seit etlichen Jahren Einblicke in die Seelenlandschaft vieler Menschen gewonnen haben. In unserem Austausch auf Augenhöhe stellen wir unter anderem infrage, ob eine «Herrschaft des Volkes» erstrebenswert ist oder ob der Wunsch nach Herrschaft möglicherweise eine Reaktion auf erlebte Traumata ist. Gibt es nicht auch einen Weg, das Konzept der Herrschaft zu überwinden und Formen des Zusammenlebens zu entwickeln, die auf Mitbestimmung, Verantwortung und Selbstermächtigung basieren? Artikel und Video: https://www.barucker.press/p/selbstbestimmung-statt-herrschaft Produktionskosten: ca. 1700 € Weitere Proudktionen ermöglichen: https://www.barucker.press/p/meine-arbeit-ermoglichen Eine Screen-Talk Produktion: https://www.screen-talk.de
In der heutigen Folge des Experten-Podcasts spricht Gönna Hartmann, Expertin für gelebte Demokratie, darüber, warum Mitbestimmung und Beteiligung nicht nur in politischen Kontexten, sondern auch in Unternehmen entscheidend sind, um Motivation, Identifikation und Effizienz zu steigern.Du erfährst außerdem, wie fehlende Mitbestimmung zu Resignation, innerer Kündigung und hoher Fluktuation führen kann, warum echte Demokratie im Unternehmen über Alibi-Gremien hinausgeht und wie gemeinschaftliche Entscheidungsfindung für alle Beteiligten positive Effekte entfaltet. Gönna zeigt, wie Führungskräfte den Mut entwickeln können, Macht zu teilen, und warum die Einbindung von Mitarbeitenden langfristig sowohl das Betriebsklima als auch den Unternehmenserfolg verbessert.Außerdem erklärt sie, welche Chancen und Herausforderungen die Einführung von Mitbestimmung in kleinen und mittelständischen Unternehmen mit sich bringt, wie man Skepsis überwindet und welche Vorteile sich messbar in Motivation, Effizienz, Fachkräftegewinnung und Kundenzufriedenheit zeigen. Gönner teilt wertvolle Tipps, wie Unternehmen eine echte Kultur der Beteiligung etablieren und langfristig profitieren können.Wenn auch du wissen willst, wie gelebte Demokratie in Unternehmen funktioniert, wie Mitarbeitende stärker eingebunden werden können und welche positiven Effekte das auf Motivation und Effizienz hat, dann solltest du diese Folge des Experten-Podcasts nicht verpassen.Weitere Informationen findest du auf https://partizipation-aus-einer-hand.de/Hat dir die Expertin des Tages gefallen? Kommentiere deine Gedanken unter dieser Folge, lasse ein paar Sterne da und abonniere den Podcast, um keine Folge mehr zu verpassen! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die IT-Mitbestimmung ist zumeist umfangreich und sehr komplex. Dafür gibt es Gründe, auf die wir in dieser Folge eingehen. Zudem zeigen wir, an welcher Abhilfemaßnahme wir derzeit für Betriebsräte arbeiten (IT-Mitbestimmungstool).
In dieser Folge geht es um Unterlassungsansprüche des Betriebsrat bei einseitigen Schulungsmaßnahmen des Arbeitgebers (Arbeitsgericht Köln). Außerdem geben wir einen kleinen Einblick in unsere Kanzlei.
Heute Vormittag hat das Deutsche Kinderhilfswerk in Berlin seinen neuen Kinderrechte-Index vorgestellt. Der bewertet, wie gut oder schlecht in Deutschland die Kinderrechte-Konvention der Vereinten Nationen umgesetzt wird. Konkret: Wie steht es um den Zugang zu Bildungschancen, Gesundheit, Schutz und Mitbestimmung - damit Kinder sich auch gut entwickeln können. Darüber spricht SWR Aktuell-Moderator Florian Rudolph mit Holger Hofmann, dem Geschäftsführer des deutschen Kinderhilfswerks.
Gelten bei mobilem Arbeiten/Homeoffice auch die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes? Wie sieht es mit der Mitbestimmung des BR aus? Was sind die Schattenseiten des Homeoffice? Darüber und noch viel mehr sprechen Helmuth Kuckartz, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Ariane Bergstermann-Casagrande, Volljuristin. Themen der Episode: Arbeitszeit Arbeitszeiterfassung Gesundheitsschutz mobiles Arbeiten Home Office Belastungen durch mobiles Arbeiten Die Rolle des Betriebsrats Seminarempfehlung Seminar/Webinar Betriebsverfassungsrecht Teil 1 https://www.waf-seminar.de/163 Seminar/Webinar Betriebsverfassungsrecht Teil 2 https://www.waf-seminar.de/164
Kindermann, Klemens www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft am Mittag
Kann der Betriebsrat Betriebsvereinbarungen nachträglich genehmigen und eventuell wirksam machen, wenn der zugrunde liegende Betriebsratsbeschluss ggf. fehlerhaft war? Darum ging es in einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts.
Muss der/die Betriebsratsvorsitzende noch am Tag der Betriebsratssitzung das nächste Ersatzmitglied nachladen, wenn es vom kurzfristigen Ausfall eines regulären BR-Mitglieds erfährt? Das Bundesarbeitsgericht musste sich genau mit dieser Frage befassen.
Im Bundestag steht ein Thema im Mittelpunkt, das eine ganze Generation betrifft: der Wehrdienst. In einer öffentlichen Anhörung des Verteidigungsausschusses im Paul-Löbe-Haus fordert Quentin Gärtner, Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, dass junge Menschen endlich gehört werden – nicht nur als Zielgruppe, sondern als Stimme am Tisch. Im Gespräch mit Rixa Fürsen spricht Gärtner über Mitbestimmung, psychische Gesundheit, Demokratiebildung und die Frage, was der Staat seiner Jugend schuldet, wenn er wieder über Pflichtdienste nachdenkt. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Wie verändert Soziokratie den Klinikalltag und das Verständnis von Führung?Kathrin Hillewerth, Co-Klinikleiterin Chirurgie am Spital Zollikerberg, spricht über den Weg hin zu soziokratischen Strukturen, über Vertrauen, Mitbestimmung und die Kunst, in einem hochkomplexen Umfeld Orientierung zu geben. Ein ehrlicher Einblick in Führung, Verantwortung und Wandel im Gesundheitswesen. Über meine InterviewpartnerinKathrin Hillewerth ist Co-Klinikleiterin der Klinik für Chirurgie am Spital Zollikerberg, eine Funktion, die sie seit 2010 gemeinsam mit einem ärztlichen Kollegen wahrnimmt. Sie verbindet fundierte Pflegeexpertise mit langjähriger Führungserfahrung und einer ausgeprägten ethischen Haltung: Als Co-Leiterin des Ethik-Forums der Gesundheitswelt Zollikerberg prägt sie seit gut 20 Jahren die werteorientierte Entscheidungsfindung im Haus. Mit einem Master of Science in Nursing und einem MAS in Ethischer Entscheidungsfindung in Organisationen und Gesellschaft bringt sie wissenschaftliche Tiefe ebenso ein wie gelebte Praxis.Seit 2019 begleitet sie die Einführung soziokratischer Kreisstrukturen in der Klinik für Chirurgie mit dem Ziel, Verantwortung breiter zu verteilen, Mitbestimmung zu stärken und die Qualität der Zusammenarbeit weiterzuentwickeln. Über das UnternehmenDas Spital Zollikerberg ist Teil der Gesundheitswelt Zollikerberg der Stiftung Diakoniewerk Neumünster – Schweizerische Pflegerinnenschule.Als privates Akutspital mit öffentlichem Leistungsauftrag des Kantons Zürich steht es für moderne Medizin, menschliche Pflege und wertebasierte Gesundheitsarbeit. Mit 173 Betten, jährlich rund 11'000 stationären und 70'000 ambulanten Behandlungen sowie etwa 2'000 Geburten zählt das Spital zu den bedeutenden Gesundheitseinrichtungen der Region. Die Klinik für Chirurgie ist eines der zentralen Leistungszentren: Über 1'500 stationäre Eingriffe und 6'000 Notfallbehandlungen pro Jahr bilden ein breites Spektrum von Allgemeinchirurgie, Orthopädie, Wirbelsäulen- und Gynäkologie ab.Besonders bemerkenswert: Seit 2019 arbeitet die Klinik für Chirurgie mit soziokratischen Kreisstrukturen, ein Modell, das Zusammenarbeit, Mitbestimmung und gemeinsame Verantwortung im Klinikalltag neu gestaltet.
Können Betriebsrat und Arbeitgeber per Betriebsvereinbarung das Entgelt von Arbeitnehmern wirksam kürzen? Oder greifen hier Beschränkungen? Das war Gegenstand einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts.
Anna-Lena Thaler und Julian Krell aus dem Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes sprechen in dieser Folge über Mitbestimmung, Mediennutzung und darüber, was echte Teilhabe für sie bedeutet. Dabei diskutieren wir auch über die aktuelle Verbotsdebatte von Handys und Social Media – wo haben Jugendliche hier eine Stimme und welche Lösungen erscheinen ihnen sinvoll (oder auch nicht)? Das eindrucksvolle Gespräch mit zwei engagierten Jugendlichen zeigt, wie groß die gesamtgesellschaftliche Bedeutung von Partizipation für alle Altersgruppen ist.
Der Arbeitgeber stellt Beschäftigten 150 vorbereitete Fragen zur Diebstahlaufklärung. Handelt es sich um einen mitbestimmungspflichtigen Personalfragebogen? Darum ging es in einer Entscheidung des Landesarbeitsgericht Niedersachsen.
Ein neues Wohngebiet, eine Konzerthalle, ein Spielplatz – wenn in Hamburg etwas Neues entsteht, werden die Menschen, die in der Umgebung leben, zumindest informiert. Aber wie können sie auch mitentscheiden? Wie ist die gesetzliche Regelung? Und was klappt tatsächlich? In der neuen Folge des Podcasts "Elbvertiefung" spricht die ZEIT-Hamburg-Ressortleiterin Maria Rossbauer mit Christoph Twickel über Verfahren zur Bürgerbeteiligung. Der ZEIT-Autor berichtet von Fällen, in denen die Mitbestimmung im Desaster endete, er stellt eine Erfindung vor, die die Beteiligung der Hamburger Öffentlichkeit entscheidend verändert hat – und er erklärt, was unter dem Begriff "Beteiligungsdilemma" zu verstehen ist. Außerdem gibt er Tipps, wie man es schafft, sein Viertel mitzugestalten. Der Podcast "Elbvertiefung" erscheint immer freitags. Die beiden Hosts Maria Rossbauer und Florian Zinnecker leiten zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT – und sprechen von Woche zu Woche abwechselnd mit Kolleginnen und Kollegen aus der ZEIT-Redaktion über ein Thema, das die Menschen in der zweitgrößten Stadt Deutschlands gerade umtreibt – immer persönlich, pointiert und nur selten länger als eine knappe halbe Stunde. Für Lob, Kritik oder Anregungen schreiben Sie gern an hamburg@zeit.de [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Ist ein "KI-Chef" im Arbeitsverhältnis arbeitsrechtlich zulässig? Kann der Arbeitgeber sein Weisungsrecht an eine KI delegieren? Darum geht es in dieser Folge.
Kann der Betriebsrat den Arbeitgeber per einstweiliger Verfügung dazu zwingen, einen Einigungsstellenspruch nicht umzusetzen? Darum geht es in dieser Folge, die eine Entscheidung des Thüringischen Landesarbeitsgericht beleuchtet.
Die Wehrdienstlotterie ist vorerst abgeblasen, trotzdem diskutiert der Bundestag über das neue Wehrdienstgesetz. Junge Menschen, die es betrifft, kommen dabei nicht zu Wort. Eine Initiative will das nun ändern. Laak, Claudia van www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Ernesto Klengel und Wolfgang Däubler diskutieren die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die Arbeitswelt. Sie beleuchten die rechtlichen Herausforderungen, die mit dem Einsatz von KI am Arbeitsplatz verbunden sind, und erörtern die Notwendigkeit von Mitbestimmung und Datenschutz. Zudem wird die Ambivalenz der KI thematisiert, die sowohl Chancen als auch Risiken birgt. Die Gesprächspartner betonen die Bedeutung einer klaren Regulierung und der Rechte der Arbeitnehmer im Kontext der fortschreitenden technologischen Entwicklungen. Quelle: https://systemrelevant.podigee.io/263-ki-im-betrieb / Bitte abonniert den Original-Podcastfeed: https://systemrelevant.podigee.io/feed/mp3
Wie ist die Rechtslage, wenn der Arbeitgeber von einer geplanten Betriebsänderung abweichen möchte? In dieser Folge geht es darum, welche Rechte dem Betriebsrat zustehen könnten - und wie er sich günstig positionieren könnte.
Nach der Wende versprach der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl, die neuen Bundesländer würden bald zu wirtschaftlich „blühenden Landschaften“ werden. Heute wissen wir: das hat nicht geklappt. Viele Betriebe wurden geschlossen, Millionen Menschen verloren ihre Jobs. Doch die Arbeiter*innen aus Ostdeutschland nahmen diese Veränderungen nicht einfach so hin. Stattdessen kämpften sie für ihre Betriebe und für Mitbestimmung. Christiane Gartz war Sekretärin des Betriebsrats, als Stahlwerker*innen in Hennigsdorf 1991 ihr Werk besetzten. In dieser Folge erzählt sie von dem Protest, aber auch davon, was das Stahlwerk für sie bedeutet. Außerdem berichtet Historiker Jakob Warnecke aus seiner Forschung zum Stahlwerk und zu den Verkäufen von Betrieben durch die Treuhand.
Modernisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt – kaum ein Bereich, in welchem nicht mit Software im Betrieb gearbeitet wird: Zeiterfassung, MS 365, Zugangssysteme, Logistik, etc… und jedes Mal müssen Arbeitgeber und Betriebsrat eine Betriebsvereinbarung über die Einführung und Anwendung dieser Software abschließen! Puh! Geht das nicht einfacher? Über eine Rahmen-BV? Über dieses praxisrelevante Thema und welche Stolperfallen hier vielleicht dennoch auf die Betriebsräte warten, sprechen Rechtsanwalt Fabian Baumgartner und Rechtsanwältin Susanna Suttner Themen der Episode: Einführung neuer Software: Was fällt alles unter „technische Einrichtung“ Mitbestimmung klug nutzen Rahmen-BV vs. Einzel-BV Datenschutz im Blick Seminarempfehlung aus dem Podcast: Seminar/ Webinar Betriebsverfassungsrecht Teil 2 https://www.waf-seminar.de/br164 Seminar Mitbestimmung bei Einführung neuer Software https://www.waf-seminar.de/br514
Schütz, Martin www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Was macht eigentlich eine Demokratie aus? Welchen Wert haben Freiheit, Vielfalt und Mitbestimmung? Robert fragt Jugendliche nach ihrer Sicht und schaut bei „DemokraTeaTime“ in Göttingen vorbei. Hier können junge Menschen selbst an Projekten und Aktionen mitarbeiten. Wie es weltweit gerade um die Demokratie steht und warum sie unbedingt geschützt werden muss? Auch darum geht's in dieser Folge.
Was wünscht ihr euch von der neuen Regierung? Wir haben euch vor der Bundestagswahl im Februar 2025 gefragt und viele von euch waren sich einig: mehr Mitbestimmung! Viele Jugendliche fühlen sich von der Politik nicht gehört. Deshalb will Robert wissen: Was plant die neue Regierung, um das zu ändern? Was sagt die verantwortliche Ministerin dazu? Und wie könnt ihr politisch mitbestimmen? Das alles in diesen neuneinhalb Minuten!
In dieser Folge werfen Julius und Christian einen entspannten, aber scharfsinnigen Blick auf den neuesten EU-Trend: Bürgerräte. Klingt trocken? Ist es nicht. Denn hier beraten ganz normale Menschen – ja, wirklich – über politische Fragen. Zufällig ausgewählt, mitten aus dem Leben, ohne Parteibuch und Politsprech. Was bringt's? Vielfalt am Tisch, neue Perspektiven – und vielleicht eine Demokratie, die wieder zuhört. Die EU findet's jedenfalls gut und will mehr davon. Kurz gesagt: Wer wissen will, wie die Zukunft der Mitbestimmung aussieht sollte reinhören. Diese Folge ist ein Muss für alle, die sich für Demokratie, Bürgerbeteiligung und die Zukunft Europas interessieren. Eine Produktion von MAKIKO* für die Viva Equality gemeinnützige UG Gastgeber: Julius Bertram Mitarbeit: Tilman Perez Produktion: MAKIKO*
Mein neues Buch #Politik für #Wähler zum politischen System in Deutschland ist fertig. Das eBook ist bei Kindle vorbestellbar. #Taschenbuch und #Hardcover erscheinen am 26. Mai 2025 auf Amazon. Bestellung ► https://amazon.de/dp/B0F92V8BDW/ - Covertext: Demokratie in Gefahr – Zeit aufzuwachen! Seit Anbeginn der Menschheit ringen wir um gerechte Politik – doch jedes System scheiterte früher oder später. Heute wird die westliche Demokratie als Krönung der politischen Entwicklung gefeiert. Aber wie demokratisch ist sie wirklich? Wenn Politiker von „unserer Demokratie“ und „unseren Werten“ sprechen, lohnt es sich, genau hinzuhören. Hinter vielen dieser Aussagen verbergen sich Ideologie, Machtinteressen und undemokratische Strukturen. Was als Verteidigung der Freiheit verkauft wird, dient oft nur der Absicherung eigener Privilegien. Staatspropaganda und geschickt inszenierte Medienkampagnen machen es immer schwerer, die Wahrheit von der Inszenierung zu unterscheiden. Dieses Buch richtet sich an alle, die keine Verfassungsrechtler sind – aber die als Wähler nicht länger Spielball politischer Täuschung sein wollen. Es zeigt, wie politische Eliten uns systematisch hinters Licht führen, wie Sprache manipuliert und Kritik de-legitimiert wird – und warum der Verlust unserer Freiheit schleichender, aber auch gefährlicher ist als je zuvor. Als Bürger, der über 30 Parlamentswahlen miterlebt hat, berichte ich nicht aus akademischer Theorie, sondern aus persönlicher Erfahrung. Von Wahl zu Wahl wurde das Versprechen von Mitbestimmung kleiner – und die Enttäuschung größer. Was einst als Regierung durch das Volk begann, droht heute in einer Herrschaft über das Volk zu enden. Wir stehen an der Schwelle zu einem neuen Sozialismus – einem System, das mit echter Demokratie im Alltag nichts mehr zu tun hat. Wer jetzt nicht genau hinschaut, wer jetzt nicht kritisch fragt, der wird seine Freiheit verlieren, Stück für Stück, Wahl für Wahl. Noch ist es nicht zu spät. Aber es ist höchste Zeit aufzuwachen. - ✘ Werbung: Mein Buch Katastrophenzyklen ► https://amazon.de/dp/B0C2SG8JGH/ Kunden werben Tesla-Kunden ► http://ts.la/theresia5687 Mein Buch Allgemeinbildung ► https://amazon.de/dp/B09RFZH4W1/
Sende uns Deine NachrichtIn dieser zutiefst reflektierten und inspirierenden Podcast-Folge spricht Norman Müller mit Unternehmer und Ethik-Investor Frank H. Wilhelmi über nichts Geringeres als die Zukunft unserer Gesellschaft im Zeitalter von KI, Populismus und geopolitischer Spannungen. Frank öffnet Räume für neue Denkweisen, fordert auf zur Selbstreflexion, warnt vor Spaltung und schenkt Zuversicht.Er erklärt, warum wir die Demokratie „wettbewerbsfähig“ machen müssen und wie Technologie dabei nicht Hindernis, sondern Brücke sein kann. Wie kann KI helfen, unsere demokratische Mitbestimmung neu zu denken? Und warum fängt gesellschaftlicher Wandel immer bei uns selbst an? Frank spricht über Bildung als Schlüssel, den Mut zur Selbsterkenntnis und über den Glauben, der uns verbindet.Am Ende steht eine klare Botschaft: Zukunft braucht Haltung, Werte und Vertrauen. Und vielleicht eine neue Art von Intelligenz – eine ethische, demokratische Intelligenz.In einem kostenfreien Video-Call zeige ich dir, wie du mit einem Podcast im B2B-Vertrieb dein Netzwerk erweiterst, Projekte entwickelst und neue Kunden gewinnst. Lass dich von dieser neuen Vertriebsperspektive begeistern und buche jetzt deinen Termin mit mir:https://calendly.com/norman_mueller/meetingSupport the show________________ ✅ AI Leadership Live Talk In seiner privaten Gruppe teilt Norman exklusive Einblicke in seine Arbeit, teilt exklusiven Content und läd spannende Gäste zu einem Live-Stream ein. https://chat.whatsapp.com/DxNCSlUWdnu68SNNXBnKNT
Die Soziologin Katja Mayer über konkrete Wege, den Humanismus im Zeitalter der Maschinen zu wahren. Ein Podcast vom Pragmaticus. Das Thema:Angesichts der fortschreitenden Fähigkeiten der Technologie und der vollständigen Durchdringung unseres Alltags durch künstliche Intelligenz, lenkt digitaler Humanismus den Blick auf die Problemzonen des digitalen Fortschritts (Machtkonzentration, Monopolbildung, Kontrolle, Sucht und Abhängigkeit), um Lösungen anzubieten: klare Regeln, Transparenz und Mitbestimmung. Die Zeit drängt, meint die Soziologin Katja Mayer, denn: „Wir haben den utopischen Weg längst verlassen“.Wie finden wir zurück? Die Erfahrungen der Renaissance können uns leiten, sagt Mayer: Diese griff auf die Antike zurück, um humanistische Werte und technologischen Fortschritt zu verbinden. Im Podcast zeigt sie konkrete und technologiefreundliche Wege auf, wie das Menschliche wieder zurückerobert werden kann.Unser Gast in dieser Folge: Katja Mayer ist Soziologin und forscht am Zentrum für Soziale Innovation (ZSI) in Wien und an der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Open Science und Open Data im Kontext von Künstlicher Intelligenz. Vor ihrer akademischen Laufbahn hat Katja Mayer in der IT-Branche gearbeitet und war Forschungsberaterin des Präsidenten des Europäischen Forschungsrats (European Research Council ERC).Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Das fränkische Arbeiterkind Hans Böckler, geboren am 26. Februar 1875, wird zum großen Gewerkschaftspionier, Fürstreiter der Mitbestimmung und erstem Chef des DGB. Von Edda Dammmüller.