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110 nei Kameraen am Garer Quartier, d'FindelClinic mécht hir Dieren op an d'IVG steet an der Verfassung, dat sinn eis Theemen an der Presserevue.
110 nei Kameraen am Garer Quartier, d'FindelClinic mécht hir Dieren op an d'IVG steet an der Verfassung, dat sinn eis Theemen an der Presserevue.
Der bernische Grosse Rat lehnt die Bildungsinitiative ab. Die Initianten wollen eine gute Bildungsqualität als Verfassungsauftrag definieren. Wie lief die Debatte im Parlament? Weiter in der Sendung: · In Schwarzenburg im Kanton Bern gibt es ein neues Projekt für ein Sterbehospiz für Erwachsene. Der Weg ist aber noch lang. · Die Logiernächte in der Stadt Bern sind letztes Jahr zurückgegangen. Vor allem ausländische Gäste übernachteten weniger in Bern. · Die 20 Bewohnerinnen und Bewohner von St. Niklaus im Walliser Mattertal, dürfen in ihre Häuser zurück. Die Gegend um den Sportplatz bleibt aber nach dem Felssturz weiterhin gesperrt.
Wir sprechen über einen digitalen Dauerbrenner: Klarnamenpflicht im Internet. Den aktuellen Anstoß gab eine Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz, der forderte, dass Nutzer im Netz mit „offenem Visier“ agieren und ihre Identität preisgeben sollten, um die Transparenz zu erhöhen und der Verrohung des Diskurses entgegenzuwirken. Wir analysieren, warum diese Forderung zwar intuitiv bei vielen Menschen positiv ankommt, bei näherer Betrachtung jedoch auf erhebliche verfassungsrechtliche und gesellschaftliche Bedenken stößt. Wir diskutieren, warum Anonymität oft als „Schlüssel zur Meinungsfreiheit“ gilt und ein unverzichtbarer Schutzraum für Whistleblower, Minderheiten und Menschen in Regionen mit politischem Druck ist. Wir hinterfragen zudem die Wirksamkeit einer solchen Pflicht, da Studien zeigen, dass Hass und Hetze keineswegs nur anonym, sondern oft ganz ungeniert unter echtem Namen verbreitet werden. Viel Spaß beim Hören.
Eng nei Beweegung, déi sech fir de finanzielle Feminismus asetzt gëtt virgestallt an et ass en Interview iwwer d'Recht op Ofdreiwung an der Verfassung.
Am 8. März entscheidet die Stimmbevölkerung über die Initiative «Bargeld ist Freiheit» sowie den direkten Gegenentwurf. Umstritten ist, ob und wie die Bargeldversorgung in der Verfassung verankert werden soll. Mit der Initiative «Bargeld ist Freiheit» sollen zwei neue Bestimmungen in die Verfassung aufgenommen werden: Erstens soll der Bund sicherstellen, dass «Münzen oder Banknoten» immer «in genügender Menge» zur Verfügung stehen. Zweitens verlangt die Initiative – eingereicht von der Freiheitlichen Bewegung Schweiz – zwingend eine Volksabstimmung mit Ständemehr, sollte der Schweizer Franken durch eine andere Währung ersetzt werden. Bundesrat und Parlament lehnen die Initiative ab. Sie teilen aber das Anliegen der Initiative und haben deshalb einen direkten Gegenentwurf ausgearbeitet, der sich nur minimal von der Initiative unterscheidet. Der Gegenentwurf sieht vor, die heute auf Gesetzesstufe festgehaltenen Bestimmungen zur Bargeldversorgung und zur Schweizer Währung auf Verfassungsstufe zu heben. Im Gegensatz zur Initiative würden etablierte Formulierungen verwendet und so Unsicherheiten in der Auslegung vermieden. Für die Initianten ist der Gegenentwurf jedoch zu ungenau. Schutz des Bargelds: Zwingend oder unnötig? Die SVP und die EDU befürworten die Bargeld-Initiative, dadurch werde Bargeld als breit nutzbares Zahlungsmittel gestärkt. Alle anderen Parteien lehnen die Initiative ab – unter anderem, weil sie mit den Formulierungen im Initiativtext nicht einverstanden sind. Der Gegenentwurf wird mit Ausnahme der GLP von allen Parteien unterstützt. Muss das Bargeld stärker geschützt werden? Oder ist die Verankerung der Bargeldversorgung in der Verfassung unnötig? Und welche Vor- und Nachteile haben die Initiative und der direkte Gegenentwurf? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 27. Februar 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworter der Vorlage: – Richard Koller, Initiant Bargeld-Initiative; – Roland Rino Büchel, Nationalrat SVP/SG; und – Andreas Gafner, Nationalrat EDU/BE. Gegen die Vorlage treten an: – Karin Keller-Sutter, Bundesrätin und Vorsteherin EFD; – Gerhard Andrey, Nationalrat Grüne/FR; und – Andreas Meier, Nationalrat Die Mitte/AG.
Pferdeflüsterei TO GO! Der Podcast für Pferdemenschen mit Herz
Darf ich heute aufsteigen oder nicht? Diese Frage stellen sich viele Pferdebesitzer täglich. In Folge 349 von Pferdeflüsterei to go sprechen wir über ein Thema, das oft kontrovers diskutiert wird. Damit du mit gutem Gewissen reiten kannst, haben wir dir eine 4-Punkte-Checkliste zusammengestellt. Wir beleuchten das passende Equipment, die körperliche und mentale Verfassung deines Pferdes, deine eigene Fitness und das äußere Setting. Erfahre, wie du die Signale deines Pferdes richtig deutest und warum weniger oft mehr ist. Mehr Infos unter www.pferdefluesterei.de.
Die Corona-Jahre haben gezeigt, dass vermeintlich unumstößliche Annahmen über den Rechtsstaat und die freiheitliche demokratische Grundordnung von heute auf morgen als falsch entlarvt werden können. Die Verfassung mit ihren Grund- und Freiheitsrechten, die den Bürger vor einem übergriffigen Staat schützen sollen, wurde über Jahre hinweg ohne ausreichende Grundlage eingeschränkt. Auch das höchste Gericht Deutschlands hat diese durch Angstpolitik betriebenen Einschränkungen mitgemacht. Unabhängig von Beruf oder Profession zeigten diese Jahre, dass Menschen, die absichtlich in Angst und Panik versetzt werden, auch zu Dingen fähig sind, die komplett dem widersprechen, was sie über Jahrzehnte gelernt haben. Medien, Gerichte und Ärzte warfen hochgelobte Prinzipien über Bord und folgten plötzlich im Gleichschritt einer Politik, die die eigene Bevölkerung in einen Schockzustand versetzte. Prof. Boehme-Neßler hat zu dieser Art von Politik, wie sie sich im Corona-Geschehen gezeigt hat, ein Buch mit dem Titel «Angstpolitik» geschrieben, das er im Januar 2026 in der Kirche bei Pfarrer Thomas Dietz in Malchow vorgestellt hat. Das Gespräch ist Teil des bereits über Jahre andauernden Malchower Formats, welches immer wieder kritische Stimmen zu Wort kommen läßt. Boehme-Neßler fokussiert sich in seinem Buch auf die vielleicht wichtigste Ebene der Aufarbeitung der Corona-Jahre: Die bewusste Erzeugung von Angst als Machtmittel. Und genau dieser massenpsychologische Aspekt ist in den Untersuchungsausschüssen und Enquetekommissionen zum Thema Corona entweder gar nicht vorhanden oder allenfalls eine Randerscheinung. Dadurch wird eine Politik ermöglicht, die Menschen in Angst versetzt und so Gefolgsamkeit erzeugt. Artikel und Video: https://www.barucker.press/p/angstpolitik-boehme-nessler Produktionskosten: ca. 2000 € Produktion: https://www.screen-talk.de Weitere Produktionen ermöglichen: Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff: Schenkung PayPal: info@bastian-barucker.de Weitere Links: Website: https://bastian-barucker.de Substack: https://www.barucker.press Podcast: https://bbarucker.podigee.io Social Media X (Twitter): https://x.com/BBarucker Instagram: https://www.instagram.com/bastianbarucker/ Facebook: https://www.facebook.com/wildnisschulewaldkauz Odysee: https://odysee.com/@bastianbarucker:c © 2026 Bastian Barucker
Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Der Supreme Court, das oberste Gericht im Land, erklärte einen großen Teil von Präsident Trumps Zöllen für unrechtmäßig, weil er die Zustimmung des Kongresses nicht eingeholt hatte. Erstmals bei einem zentralen Vorhaben von Trumps zweiter Amtszeit setzen ihm die Verfassungsrichter eine Grenze. Kein Wunder, dass ein aufgebrachter Präsident anschließend die Richter beschimpfte und umgehend neue weltweite Zölle ankündigte - in Höhe von 15 Prozent für die nächsten 150 Tage. Eine Möglichkeit, die ihm ein anderes Gesetz erlaubt als das, auf das er seine globalen Zölle basiert hatte.Doch es bleiben viele Fragen offen: Was bedeuten die neuen Zölle etwa für die Handelspartner? Die EU legte prompt das Handelsabkommen mit den USA auf Eis. Was passiert nach den 150 Tagen? Geht Trump nun einer seiner wichtigsten außenpolitischen Hebel verloren? Und drohen der US-Regierung nun Rückzahlungen in Milliardenhöhe?Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon versuchen in dieser Folge, das Chaos um Trumps Zollpolitik ein wenig zu ordnen. Ingo wertet das Urteil als "Sieg für die Unabhängigkeit des Obersten Gerichts, als Sieg für die Gewaltenteilung und damit letztlich für die Demokratie in den USA". Zölle seien für Trump ein machtpolitisches Instrument - so der Tagesthemen-Moderator, dadurch setzte er andere Staaten unter Druck. Am Ende sprechen Ingo und Jiffer noch über einen drohenden Militärangriff der USA auf den Iran. Beide stellen fest, dass sich die Motivation der US-Regierung offenbar verändert hat. Ging es der Regierung Trump anfänglich eher darum, das Mullah-Regime absetzen und die Zivilbevölkerung schützen zu wollen, scheint Trump mit der Drohkulisse des massiven Militär-Aufmarsches in der Golf-Region nun in erster Linie einen "Deal" zum iranischen Atomprogramm erzwingen zu wollen. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de! Demonstrative Zuversicht - trotz Zoll-Chaos https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-zollpolitik-reaktionen-100.html Neue US-Zölle gelten ab 24.Februar https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-zollpolitik-reaktionen-100.html TV Doku: "Selenskyj – das entscheidende Jahr" https://1.ard.de/Selenskyj-Das-entscheidende-Jahr Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Podcast-Tipp: Alles Geschichte – Der History Podcast "SKANDAL! Als Watergate die USA erschütterte"https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:9541175789396c92/
Innere Kraft, was ist das und wofür brauche ich das? Ich will doch nur Erfolg! Viele glauben, Erfolg macht frei. Mehr Umsatz. Mehr Anerkennung. Mehr Sichtbarkeit. Die Wahrheit ist: Erfolg verstärkt nur, was innerlich bereits da ist. Wenn du unsicher bist, wirst du durch mehr Erfolg nicht sicherer, ob du ihn verdient hast. Wenn du dich abhängig von aussen fühlst, wirst du durch Erfolg bestärkt, das du von von anderen abhängig bist. Wenn du innerlich klar bist, wirst du macht diese Klarheit dich freier in deinen Handlungen. In dieser Folge erfährst du, warum emotionale Freiheit nicht das Ergebnis von Erfolg ist, sondern seine Voraussetzung und wie du innere Kraft entwickelst, die dich in allen fünf Lebensbereichen trägt. ➡️ Du möchtest mehr? Dann sichere dir ein kostenloses Erstgespräch
Mit seinem neuen Song "Streets of Minneapolis" knüpft Springsteen direkt an die Themen von "Ghost of Tom Joad" an. Der Song reflektiert die sozialen und politischen Spannungen, die in Minneapolis nach dem Tod von George Floyd entstanden sind. Diese Ereignisse haben nicht nur die Stadt, sondern die gesamte Nation erschüttert und einen erneuten Aufruf zur Gerechtigkeit und zur Bekämpfung von Rassismus und Ungleichheit ausgelöst."Ghost of Tom Joad" ist stark von der biblischen Tradition geprägt, insbesondere von der Figur des Tom Joad aus John Steinbecks Roman "Früchte des Zorns". Tom Joad steht als Symbol für den kämpferischen Geist der Unterdrückten und der Entrechteten. Springsteen nutzt diese Figur, um zu zeigen wie wichtig Widerstand und Hoffnung sind.Ein besonders prägnantes Beispiel für diese Verbindung findet sich im Neuen Testament, in Matthäus 25,40: "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." Diese Passage betont die moralische Verantwortung, die wir gegenüber den Bedürftigen und Unterdrückten haben. „Look in their eyes, and you'll see me."Diese Zeilen verdeutlichen, dass der Kampf um grundlegende Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit eng mit der Stabilität der Demokratie verbunden ist. Springsteen fordert uns auf, die Menschen zu sehen, die für ihre Rechte kämpfen, und damit auch für die Werte, die eine demokratische Gesellschaft stützen.Die Verzweiflung und der Kampf der Menschen, die nach einem Platz in der Gesellschaft suchen, sind ein direktes Zeichen für die Gefährdung der Demokratie. Wenn die Stimmen dieser Menschen ignoriert werden, wird die Demokratie selbst untergraben. Die Verbindung zu Matthäus 25,40 ist hier besonders stark: Indem wir den Bedürftigen nicht helfen oder sie ignorieren, versäumen wir es, den Kern der demokratischen Werte zu leben. Und das sind die christlichen Wurzeln unserer Verfassung und nicht das Christentum über andere Religionen zu stellen – es geht um Miteinander und Solidarität, um die Geringsten und nicht um Überlegenheit.Und genau das ist das Thema seines neuen Songs. „We´ll take our stand for this land/ and the Stranger in our Midst“ – schön mit Orgel damit es jede und jeder merkt „in our midst“ ist biblisch- Gott oder Jesus ist dann unter dem Menschen, wenn sich 2 oder 3 in seinem Namen versammeln, und zwar nicht wie diese rechten Christen, sondern eben wie bei Tom Joad im Blick auf die Geringsten, durch Solidarität.Ich freue mich sehr dass die Textstellen aus dem Song von Martha Bardwell einer Pastorin aus Minneapolis gelesen werden.Hier Links zum Konzert in Minneapolishttps://youtu.be/Tj-yWE9fJpg?si=M2rODGtSnMWE9yVnhttps://youtu.be/Tj-yWE9fJpg?si=M2rODGtSnMWE9yVnFoto © Danny ClinchHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: - schaut oben die Links zu den VideosSpotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Die von Dr. Kerstin Steinbach so genannte bessere Zeit (von 1965 bis 1975) zeichnet sich durch ein Lebensgefühl aus, das aus heutiger Sicht geradezu märchenhaft wirkt: Man konnte angstfrei seine Sexualität ausleben, selbstbewusst nackt sein und offen seine Meinung aussprechen. Beendet wurde das kurze Glück durch die aggressive „Schwarzerei“, also durch die staatlich abgesicherten Vorstöße von Alice Schwarzer, die uns den gouvernantenhaften Frauenrat und ein „gängelndes“ Sexualstrafrecht beschert haben und durch Berufsverbote, die durch den Radikalenerlass von Willy Brandt möglich wurden. Steinbach hat die „verhassten Bilder“ der „besseren Zeit“, in der Prostitution und Pornokonsum rückläufig waren, lustvoll dokumentiert, wehmütig kommentiert und historisch eingeordnet. Damals galt: „Lustsuche statt Geldsuche“. Bei Sachfragen sollte die Vernunft auf dem Richterstuhl sitzen, die Geschlechterfrage sollte keine Rolle spielen, die Politik sollte sich heraushalten. Das ist vorbei. Eine Rückkehr zu der „besseren Zeit“ wird es so bald nicht geben. Jetzt geht es, so Steinbach, darum, die Wiedereinsetzung der Verfassung zu erstreiten und die Meinungsfreiheit zu verteidigen.
Rühl, Bettina www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Rühl, Bettina www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Der Bundesrat hat seine Vision für die künftige Agrarpolitik präsentiert. Er will die Ernährungssicherheit erhöhen und dafür die Landwirtschaft administrativ entlasten. Umweltverbände kritisieren die Pläne und sprechen von einem Rückschritt. Marcel Liner von Pro Natura erklärt, warum. · Der südkoreanische Ex-Präsident Yoon Suk Yeol ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden – für die Ausrufung des Kriegsrechts im Dezember 2024. Das Gericht sprach den 65-Jährigen schuldig, einen Aufstand angeführt und damit die Verfassung des Landes untergraben zu haben. Der Ex-Präsident kann noch in Berufung gehen, sagt Ostasien-Korrespondent Samuel Emch. · Indonesien hat als erstes und bisher einziges Land angekündigt, für eine geplante multinationale Truppe im Gazastreifen eigene Soldaten zu schicken. Bis zu 8000 Armeeangehörige sollen es sein. Ein Teil soll sich schon auf den Einsatz vorbereiten. Südasien-Korrespondent Martin Aldrovandi erklärt, wieso die Regierung vorprescht. · In Peru hat der Kongress den Übergangspräsidenten wegen Korruptionsvorwürfen abgesetzt. José Jerì war nur vier Monate im Amt – und der siebte Präsident in zehn Jahren. Kürzlich wurde sein Nachfolger bestimmt. Wie in diesen turbulenten Zeiten die Stimmung im Land ist, weiss Richard Haep, Helvetas-Landesdirektor von Peru.
1958 steht Frankreich am Abgrund: Inflation, Defizite, Kapitalflucht und kaum noch Devisenreserven. Mit de Gaulles Rückkehr kommt nicht nur eine neue Verfassung, sondern auch ein radikaler wirtschaftspolitischer Schnitt: der Plan Pinay–Rueff. Preise freigeben, Haushalt sanieren, Währung stabilisieren. Das geschieht nicht, um den Staat zu verkleinern, sondern um ihn wieder handlungsfähig zu machen. In Folge 99 sprechen wir mit dem Historiker Matthias Oppermann über den Status des Liberalismus in Frankreich, die Logik der „Schocktherapie“ von 1958 und darüber, warum ein neuer „Rueff-Moment“ heute so schwer vorstellbar ist.
Herzlich willkommen zur 112. Folge von Unzerstörbar – Der FCK-Podcast! Beim FCK ist auf und neben dem Platz aktuell einiges in Bewegung. In dieser Folge sprechen wir über strukturelle Weichenstellungen. Ab dem 1. Juli übernimmt Marc Strauß als neuer Geschäftsführer Finanzen Verantwortung beim FCK. Sportlich blicken wir zurück auf den 1:0 Arbeitssieg zuhause gegen die SpVgg Greuther Fürth. Weitere Themen: • Hat der FCK Probleme, talentierte junge Spieler nach Kaiserslautern zu holen? • Wie groß sind Druck und Erwartungshaltung auf dem Betzenberg? • In welcher Verfassung befindet sich der Kader nach den letzten Verletzungen? • Wer war der letzte echte „Typ“ im FCK-Trikot? • Vorschau auf das kommende Spiel bei Preußen Münster Jetzt reinhören – überall, wo's Podcasts gibt. UNZERSTÖRBAR!
www.patreon.com/wspodcastIn dieser Episode sprechen wir über eine der zentralen Fragen im Swinger- und offenen Beziehungskontext: Was passiert emotional, wenn Sexualität auf andere Menschen trifft? Kann aus Lust Liebe entstehen – und wenn ja, warum?Wir beleuchten die unterschiedlichen Motivations- und Bindungssysteme, die beim Sex aktiviert werden, und sprechen darüber, wann emotionale Nähe entsteht – und wann nicht. Wie unterscheidet sich Verliebtsein von sexueller Anziehung? Welche Rolle spielt emotionale Reife? Und wie gelingt es, Lust und Bindung in Balance zu halten?Außerdem thematisieren wir die Herausforderungen von Kommunikation in offenen Beziehungen: Wie spricht man über aufkommende Gefühle? Wie realistisch sollte man mit Verliebtheit umgehen? Und wie beeinflusst die eigene emotionale Verfassung die Dynamik in der Partnerschaft?Eine Folge für alle, die sich ehrlich mit der Frage auseinandersetzen wollen, wie nah Lust und Liebe wirklich beieinanderliegen – und was das für ihre Beziehung bedeutet.
Ein Jahr sind die NEOS Teil der Regierungskoalition in Österreich. Dazu hinterfragt Manuela Raidl, wie sehr sie ihre liberale DNA aufweichen mussten, um Teil der Koalition zu sein. Außerdem Thema: Die Verteidigung Österreichs anderer EU-Staaten. Trotz EU-rechtlicher Beistandspflicht dürfe Österreich im Fall eines militärischen Angriffs von außen auf ein anderes EU-Land dieses nicht militärisch unterstützen. Beate Meinl-Reisinger will diese rechtliche Lücke in der Verfassung schließen: „Das erwartet sich die Bevölkerung, die erwarten sich einerseits den Schutz durch andere EU-Staaten, aber andererseits durchaus auch eine Mehrheit, die sagt auch wir müssen bereit sein zu unterstützen. Und wenn da eine Lücke ist rechtlich, […], dann muss man diese Lücke angehen […].“ Mit dem Relaunch von „Pro und Contra“ führt ab sofort Moderatorin Manuela Raidl durch den Abend. „Mein wichtigster innerer Auftrag ist es, den Dingen wirklich auf den Grund zu gehen, Antworten mit Substanz einzufordern, Weniger Zeit damit zu verbringen, Konfliktlinien zwischen Gästen abzuarbeiten, sondern einzelne Positionen gründlich zu hinterfragen, möglichst viel Verständnis und Aha-Momente zu erzeugen. Nach dem Motto: Lieber einmal ein Thema weniger diskutieren und dafür ausreichend Zeit haben, in die Tiefe zu bohren“, so Manuela Raidl.
Es ist mal wieder so weit! Danijel und Krsto müssen noch mal über Kroatien sprechen … und das heißt, sie reden irgendwie zwangsläufig über Fascho-Rocker Thompson. Letztes Jahr durfte er ja mit dem Segen der großen Politik ein gewaltiges Massenkonzert in Zagreb abhalten, das Schätzungen zufolge rund 500.000 Leute angezogen hat. Danijel wagte damals die Prognose, dass die nationalistische Rechte in Kroatien (gibt es eigentlich eine andere?) diese Masseninszenierung für sich nutzen und als Legitimation für weitergehende Forderungen verwenden würde. Und was soll man sagen? Seit bald einem Jahr erlebt Kroatien einen Kulturkrieg von rechts. Das bedeutet: Angriffe auf alles, was als nicht kroatisch empfunden wird. Festivalverbote, Angriffe auf Kulturveranstaltungen, Delegitimierung gewählter progressiver Politiker. Und die kroatische Regierung? Die hat sich längst auf die Seite der Kulturkrieger geschlagen. Erst lässt sich Premier Plenković vor dem Mega-Konzert mit Fascho-Rocker Thompson fotografieren, und ein halbes Jahr später ermöglicht seine Regierung einen gemeinsamen Auftritt von Thompson mit der kroatischen Handballnationalmannschaft – und bricht dafür sogar die kroatische Verfassung. Was da genau los ist und wer die Treiber dieses Kulturkrieges sind (Spoiler: unter anderem Leute, die auch manche von Euch abfeiern), erfahrt ihr hier. Außerdem könnt ihr noch mal nachhören, wie Danijel im Zuge der Handball-Hysterie ohne eigenes Zutun in einen rechtsextremen Shitstorm geraten ist und warum Krsto nicht von Melania Trump lassen kann.
Diesen Monat sprechen wir mit unserem Gast über Vorgaben zu Verteilung und Besteuerung im Grundgesetz: dem Staatsrechtler Alexander Thiele. Dazu machen wir einen kleinen Crashkurs zur Geschichte und Entwicklung der Verfassung, kommen aber natürlich auch auf aktuelle Themen rund um (nicht) erdrosselnde Vermögensteuern und die Erbschaftsteuer vor dem Bundesverfassungsgericht zu sprechen.Im Anschluss besprechen wir im Team die aktuelle DIW-Studie zur Vermögensteuer, Recherchen zur geheimsten superreichen Familie Deutschlands und schließen mit einem Block über aktuelle Reformen und Reformideen zu Verbrauchsteuern für mehr Gesundheit und Klimaschutz.(01:20) Alexander Thiele zu Steuern und Verteilung im Grundgesetz(1:13:48) Vermögensteuer-Studie des DIW(1:19:39) Boehringer-Recherche und Reichtumsbericht(1:34:10) Gesundheitssteuern, Klimaschutzsteuern und MwSt-Senkungen in der GastroVeröffentlichungen von Alexander Thiele:Das Grundgesetz, verständlich erklärt: https://www.reclam.de/produktdetail/das-grundgesetz-9783150147528Machtfaktor Karlsruhe zum Bundesverfassungsgericht: https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wissenschaft/politikwissenschaft/machtfaktor_karlsruhe-18674.html Der konstituierte Staat. Eine Verfassungsgeschichte der Neuzeit: https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wissenschaft/der_konstituierte_staat-18387.htmlStudie zur Verfassungsgemäßheit der Vermögensteuer: https://www.boeckler.de/fpdf/HBS-008555/p_fofoe_WP_266_2023.pdfAußerdem nicht vergessen: Bald erscheint ein Buch zu Rechtspopulismus und Angriffen auf das Recht.News aus den ArbeitsbereichenDIW-Studie zum Vermögensteuer-Konzept der Linken: https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.998454.de/diwkompakt_2026-211.pdfBoehringer-Recherche bei Surplus: https://www.surplusmagazin.de/jungster-milliardar-200-jahre-altes-vermogen/Hier könnt ihr unseren Newsletter abonnieren: https://www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de/mitmachen/newsletter/Und hier geht's zu Spenden und Fördermitgliedschaften: https://www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de/unterstuetzen/Wir freuen uns über jegliches Feedback an info@netzwerk-steuergerechtigkeit.de oder per Nachricht an einen unserer Kanäle auf den sozialen Medien: https://linktr.ee/netzwerksteuergerechtigkeitCredit für Musik und Soundeffekte:Intro: Stefan Vidal Schneider, stefanvidalschneider.deOutro: The Pace of Africa von Purple Planet Music
In dieser Folge zeige ich dir, warum die Verankerung von Bargeld in der Bundesverfassung am 8. März 2026 für unsere persönliche Freiheit absolut kritisch ist. Ich analysiere für dich die Unterschiede zwischen der Volksinitiative und dem Gegenvorschlag und erkläre, warum wir einen Schutz vor staatlicher Überwachung nach kanadischem Vorbild benötigen. Trotz meiner persönlichen Vorliebe für digitale Zahlungen kämpfe ich leidenschaftlich für den Erhalt von Münzen und Banknoten als krisensicheres Backup. Zum Abschluss erfährst du meine konkrete Abstimmungsempfehlung und warum wir für eine stabile Zukunft jede Redundanz in unserem Geldsystem nutzen sollten.
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In einer schweren Zeit hatten vor achtzig Jahren Menschen genug Optimismus und Zuversicht, eine Verfassung für die Zukunft des Landes. Hessen zu schreiben. Diese Zuversicht wünscht sich Autor Rolf Müller auch für heute.
Blumen, Barrikaden und Verfassung. Weimar und der Beginn der Republik Die kleine Stadt Weimar ist mit Fahnen des Deutschen Reiches beflaggt. Im Nationaltheater zieren Lorbeerbäume und Blumensträuße den Saal. Am 6. Februar 1919 um 15:15 Uhr ergreift Friedrich Ebert das Wort und eröffnet feierlich die Nationalversammlung. Die Republik beginnt ihre Arbeit. Doch von der „Weimarer Republik“ spricht damals noch niemand. In dieser Folge richten wir den Blick auf das erste halbe Jahr der Republik: Wie kam die Nationalversammlung in das verschlafene Nest Weimar? Welche anderen Städte wurden ausgestochen? Und wie ging man mit den immensen logistischen Herausforderungen um? Was sagten eigentlich die Weimarer dazu, dass plötzlich die Reichshauptstadt mit Tausenden Beamten und Journalisten vor der Tür stand? Und dass sie plötzlich Schwierigkeiten hatten, zum Bäcker zu gehen? Unser Experte auf dem Goldstaub-So fa ist Stephan Zänker vom Verein Weimarer Republik e. V., Leiter des Hauses der Weimarer Republik. Mit ihm sprechen wir über diese intensiven Anfangsjahre – und klären, ob auch in Weimar auf dem Vulkan getanzt und gefeiert wurde, was genau Friedrich Ebert nachgesagt wurde und wer in dieser Zeit besonders profitierte. Es geht um die Bedeutung des Telefons, um die Würdigung von Apfelsinen, um Mobiliar aus dem Berliner Reichstag, um einen nächtlichen Gang von Friedrich Ebert und Philipp Scheidemann bewaffnet mit Pistolen durch das Schloss und vieles mehr. Und natürlich würdigen wir, was die Weimarer Republik inhaltlich alles auf den Weg gebracht hat. Wir enden mit Friedrich Ebert: „Besonders herzlich begrüße ich die Frauen“. • Goldstaub-Gast: Stephan Zänker, Vorsitzender des Vereins Weimarer Republik e.V. und Leiter des Hauses der Weimarer Republik o Verein: https://www.weimarer-republik.net/verein/ o Museum: https://www.hdwr.de • Danke an Holger Thurm, den rasenden Reporter aus Weimar und Experten für Podcast und Storytelling: https://podactive.fm/#team • Verlosung: Stummfilmkonzert des Metropolis Orchester Berlin am 22.03.2026 im Theater im Delphi: https://www.metropolis-orchester-berlin.eu/termine/ • Veranstaltungstipp: „5 Jahre Fassadengeflüster“. Lesung und Empfang mit Arne im Romanischen Café am 10.03.2026 https://romanisches-cafe.berlin/event/fassadengefluester/ • Link zu Reichstagsprotokollen: https://www.reichstagsprotokolle.de
Das als Folgentitel verpackte Zitat beschreibt wohl die aktuelle sportliche Situation und die damit einhergehende Gefühlslage aller beteiligten Vereine - aber als Außenstehende sind wir uns einig: Den ersten echten Abstiegskampf seit langer Zeit wollen wir nicht missen. Und während sich bei dem ein oder anderen langsam Panik breit macht, die zu überraschenden und plötzlichen Personal-Entscheidungen führt, ist auch bei einigen anderen Vereinen die emotionale Verfassung instabil, wenn es im Kampf um die Playoffs geht.Die Liga geht also in die heiße Phase, was es uns ermöglicht sämtliche ausstehenden Entscheidungen durchzugehen und den von uns erwarteten Ausgang zu skizzieren - wobei wir natürlich nie falsch liegen.instagram.com/jannik_schillerinstagram.com/sidecourtkommentar
Am 8. März stimmt die Schweiz darüber ab, das Bargeld in die Verfassung zu schreiben. Was bringt das in einem Land, wo immer weniger Leute bar bezahlen?Ein Gespräch mit Prof. Martin Brown, Ökonom, Direktor des Studienzentrums Gerzensee.Eine Sendung von Eric Franklin, erstausgestrahlt auf Radio LoRa Zürich.
Einsam, ziellos und voller Selbstzweifel: In dieser Verfassung befindet sich Rudi, als er 1986 in seine neue Mietwohnung zieht. Doch dann lernt er seine Nachbarin Beate kennen. Eine Frau, die ihm freundlich und wohlwollend gegenübertritt und ihn schon bald zu gemeinsamen Kaffeekränzchen und Grillabenden einlädt. Aus einem losen Kontakt entwickelt sich eine Freundschaft, die Rudi regelrecht aufblühen lässt. Bis Beate ihn eines Tages um einen tödlichen Gefallen bittet, den Rudi ihr aus Loyalität nicht abschlagen will… In dieser Folge von “Mordlust - Verbrechen und ihre Hintergründe” widmen wir uns den Taten einer Serientäterin, die von den Medien den Spitznamen “Schwarze Witwe” erhielt. Gemeinsam beleuchten wir ihr Netz, in dem sich über Jahre mehrere Männer verfingen und machen deutlich, wie es einer Frau gelang, einen mutmaßlichen Freund zum mörderischen Gehilfen zu machen. **Credit** Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Producer: Paulina Krasa, Laura Wohlers und Jon Handschin Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Jennifer Fahrenholz Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: Abel und Kollegen **Quellen (Auswahl)** Landgericht Göttingen, Urteil vom 03.07.2008, 6 Ks 1/08 Spiegel: “Die Schwarze Witwe” Stern Crime: “Die Witwe und ihr Diener” Süddeutsche: "Schwarze Witwe von Bodenfelde. Ihr Helfer hatte selbst Angst” **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Katharina Pistor spricht in der IfS Podcastreihe »Aufzeichnungen« mit Ricarda Biemüller über die Verfassung und Zukunft der Geldordnung und ihre 2025 gehaltenen Adorno Vorlesungen.
Wir berichten aus dem Silicon Valley - von besorgten Entwicklern und Anthropics "Verfassung" für eine kommende Super-KI. Meinen sie das wirklich alles ernst?
Da mit Vorsätzen ja sowieso immer gebrochen wird, lesen Anabelle und Marie dieses Mal ungeplant vor. Marie hat sich dafür an Neon Birds und dem Food Universe bedient und Anabelle liest aus Novel Haven. Es wird natürlich nie vom Thema abgewichen.TW selbstverletzendes Verhalten für Maries Geschichte von 01:55:34 bis 02:09:39. Achtet auf euch und hört den Teil nur, wenn ihr euch in der Verfassung fühlt.
Vor 15 Jahren stürzte in Tunesien das Regime von Diktator Ben Ali. Der Arabische Frühling begann. Was ist von dem damaligen Aufbruchgefühl geblieben? Eine Reportage von Stefan Ehler und Sarah Mersch.
Die Staatsanwaltschaft Wallis hat entschieden, keinen ausserordentlichen Staatsanwalt mit den Ermittlungen zu der Brandkatastrophe in Crans-Montana zu beauftragen. Das Personal wird aber aufgstockt. Weitere Themen in der Sendung: · Bildungsinitiative im Kanton Bern: Soll die Qualität der Bildung in die Verfassung geschriben werden? Nein, sagt die vorberatende Kommission des Grossen Rates. · Im Regionalgefängnis Bern ist in einer Zelle ein Brand ausgebrochen – mehrere Zellen mussten evakuiert werden. · Die Feuerwehren im Kanton Bern haben im Jahr 2025 weniger Einsätze geleistet als im Vorjahr.
Deutschland steht vor einer Bewährungsprobe. Nicht, weil die Verfassung formal infrage stünde, sondern weil ihr Geist unter Druck gerät. Meinungsfreiheit wird zunehmend an Bedingungen geknüpft: an moralische Zustimmung, an politische Opportunität und an definierte Narrative. Das ist der leise Weg in eine illiberale Ordnung – nicht mit Verbotsschildern, sondern mit Begründungen.
Polens Präsident Nawrocki hat sein Veto gegen das nationale Umsetzungsgesetz des EU Digital Services Act eingelegt. Er warnt vor einer Aushöhlung der Meinungsfreiheit, staatlicher Inhaltskontrolle sowie einem Bruch der polnischen Verfassung.
Bargeld verschwindet zunehmend aus dem Alltag: Geschäfte, Restaurants und Verkehrsbetriebe setzen immer öfter auf digitale Zahlungsmittel. 2024 wurden nur noch 30 Prozent aller Transaktionen mit Bargeld durchgeführt. 2017 waren es noch 70 Prozent.Die Freiheitliche Bewegung Schweiz sieht in dieser Entwicklung eine Gefahr für die Freiheit – und hat deshalb die Bargeld-Initiative lanciert, die am 8. März zur Abstimmung kommt. Dabei soll in der Verfassung festgehalten werden, dass der Bund immer genügend Münzen oder Banknoten in Reserve hat.Der Bund lehnt die Formulierung der Initianten ab und präsentiert einen Gegenvorschlag – eine Seltenheit auf Bundesebene.Wie soll dieser Verfassungsartikel genau funktionieren? Wer steckt hinter dieser Bewegung? Und würde ein «Ja» zur Initiative den physischen Franken wirklich schützen?Bundeshausredaktorin Silvana Schreier hat sich mit der Bargeld-Initiative befasst und erklärt alles Wissenswerte zur Vorlage in einer neuen Folge von «Apropos».Host: Philipp LoserProduzentin: Valeria MazzeoMehr zur Bargeld-InitiativeAlles, was Sie zur Bargeld-Initiative wissen müssenDarum hängen Schweizerinnen und Schweizer so am BargeldWarum ein ehemaliger Wirtschaftsförderer im Silicon Valley nur noch bar bezahlt Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Sonja und Bernd schenken sich nichts materielles zu Weihnachten. Statt dessen haben sie ein Ayahuasca-Retreat in der Steiermark gebucht. Das FM4 Pärchen will sich spirituell und persönlich weiterentwickeln, sich mit der Natur und ihrer inneren Intelligenz wieder näher verbinden. Werden sich Sonja und Bernd wirklich trauen, an einer Ayahuasca-Zeremonie teilzunehmen? Sind sie überhaupt in der psychischen und körperlichen Verfassung dazu? Schmeckt das Zeug überhaupt? Und wäre ein stinknormales Weihnachten bei Sonjas Eltern im Burgenland nicht vielleicht doch sinnvoller gewesen? Sendungshinweis: FM4 Happy Hour, 30.12.2025, 19 Uhr
Constanze Stelzenmüller, Direktorin des Center on the United Sstates and Europe, warnt vor einem brachialen Umbau der amerikanischen Verfassung durch die Trump-Administration. Die „Unitary Executive Theory" wolle die Exekutive weitgehend von demokratischer und rechtlicher Kontrolle befreien. „Amerika ist auf bestem Wege zu einer autoritären inneren Ordnung", zitiert Stelzenmüller eine amerikanische Studie. Der drohende Bruch Amerikas mit Europa zwingt den Kontinent zu sicherheitspolitischer Unabhängigkeit. Stelzenmüller empfindet die Entfremdung von den USA als tragisch, sieht aber keine Alternative zu autonomem europäischem Handeln. „Wir müssen begreifen, dass wir aus eigenem Antrieb erkennen, entscheiden und handeln müssen."Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Trump will in den USA die Medikamentenpreise senken und hat dazu mit neun internationalen Pharmaherstellern eine Vereinbarung abgeschlossen. Darunter auch mit Schweizer Herstellern. Das wiederum könnte steigende Medikamentenpreise in der Schweiz zur Folge haben. Wie geht die Politik damit um? Weitere Themen: Frankreichs Regierung gibt grünes Licht für den Bau eines neuen Flugzeugträgers. Doch die Dimensionen dieses Vorhabens werfen Fragen auf. Schliesslich ist die französische Armee schon jetzt unterfinanziert und weist gravierende Fähigkeitslücken auf. In der Schweizer Politik ist der Verzicht auf Stromverbrauch kein Thema, obwohl die Verfassung vorsieht, dass Energie sparsam und rationell eingesetzt wird. Nun kommt eine aktuelle Studie zum Schluss, dass Verwaltung und Politik diese Vorgabe missachten.
Die Diskussionen über das Budget 2026 reissen politische Gräben auf: Während die Bürgerlichen vor zusätzlichen Ausgaben warnen und auf die Schuldenbremse pochen, spricht Links-Grün von einer «ideologisch motivierten Abbaupolitik». Sie gehört zur Wintersession wie die Christbaumkugel zum Weihnachtsbaum: die Budget-Debatte. Seit Anfang Monat feilschen National- und Ständerat darum, welche Bereiche im kommenden Jahr wie viel Geld erhalten sollen. Total sind 2026 Ausgaben von rund 91 Milliarden Franken budgetiert. In einigen Bereichen will das Parlament die Gelder anders verteilen, als der Bundesrat vorgesehen hat. So haben National- und Ständerat etwa entschieden, den Teuerungsausgleich für das Bundespersonal zu reduzieren oder die Gelder für die Nachtzugverbindung nach Malmö zu streichen. Auch die Unterstützung für die Schweizer Weinbauern sowie eine Kontroverse um eine zusätzliche Million für die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen sorgten zuletzt für Schlagzeilen. Hat das Parlament beim Budget 2026 die richtigen Prioritäten gesetzt? Der Streit um die Bundesfinanzen ist auch nach der Budget-Debatte nicht vorbei. Schon diese Woche hat der Ständerat über das Entlastungspaket 27 debattiert. Dieses soll das Ausgabenwachstum in den kommenden Jahren um mehrere Milliarden Franken bremsen. Soll das Parlament die Ausgaben weiter reduzieren oder ist Sparen der falsche Weg? Schuldenbremse: Unantastbar oder reformbedürftig? Bei all diesen finanzpolitischen Entscheiden spielt die in der Verfassung verankerte Schuldenbremse eine zentrale Rolle. Sie besagt, dass die Ausgaben und Einnahmen des Bundeshaushalts mittelfristig im Gleichgewicht sein müssen. Geht es nach der SP und den Grünen, soll die Schuldenbremse gelockert werden. Die Bürgerlichen sehen darin einen Angriff auf ein bewährtes Instrument der Schweizer Finanzpolitik. Braucht es eine Reform der Schuldenbremse? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 19. Dezember 2025 in der «Arena»: – Lars Guggisberg, Nationalrat SVP/BE; – Sarah Wyss, Nationalrätin SP/BS; – Andri Silberschmidt, Vizepräsident FDP; und – Yvonne Bürgin, Fraktionspräsidentin Die Mitte.
Für die Zukunft der Ukraine könnten diese Tage entscheidend sein. In verschiedenen Konstellationen wird über ein Ende des Krieges verhandelt. Den aktuellen Stand fasst in dieser Folge von Streitkräfte und Strategien Stefan Niemann zusammen. Er berichtet über die von der Ukraine und den Europäern überarbeitete Fassung des ursprünglich 28 Punkte umfassenden Plans der USA und über den Druck, den US-Präsident Trump ausübt – vor allem auf den ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Trump drängt auf Wahlen in der Ukraine, wohlwissend, dass diese laut Verfassung in Kriegszeiten gar nicht möglich sind. Allerdings hat Selenskyj sich für Wahlen bereit erklärt – wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind – dazu zählen auch die immer wieder diskutierten Sicherheitsgarantien. Außerdem beleuchtet Stefan die aktuelle Lage an der Front. Im Interview spricht Host Anna Engelke mit Katja Gloger und Georg Mascolo über deren neues Buch „Das Versagen“. Darin beleuchten die Journalisten die Versäumnisse der deutschen Russlandpolitik in den vergangenen Jahrzehnten. „Was wir kritisieren, ist, dass in dem Moment, als es keinen Zweifel mehr daran gab, welchen Weg dieses Russland eingeschlagen hat, dass wir unsere beträchtliche ökonomische und politische Macht an keiner Stelle eingesetzt haben, um zumindest einmal (…) zu sagen, bis hierhin und nicht weiter“, so Mascolo. Erst nach Kriegsbeginn habe sich das geändert. Die Autoren analysieren die militärische Kooperation zwischen Russland und Deutschland nach 2008, die deutsche Unterstützung für die Ukraine nach Beginn des Krieges, sowie die laufenden Gespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine. Mascolo fürchtet ein bitteres Ende für die Ukraine. Mit Blick auf die nationale Sicherheitsstrategie der US-Regierung sagt Katja Gloger, Europa, allen voran Deutschland, stehe zwischen zwei nuklearen Supermächten und müsse sehr schnell Resilienz entwickeln. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Georg Mascolo und Katja Gloger: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-356670.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipps: Berlin-Code: Kriegssorgen, Trump und eine unruhige Koalition: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:2c9bd763d577e788/ Weltspiegel Podcast: Extra: Trumps Sicherheitsstrategie: Freund Russland - Feind Europa? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d7f07e21c567fdd6/
Ein Thema in den Wirtschaftskommentaren der Zeitungen ist die Entscheidung des Bundesfinanzhofs, dass die neu geregelte Grundsteuer nicht gegen die Verfassung verstößt. www.deutschlandfunk.de, Wirtschaftspresseschau
Trump will, dass Maduro freiwillig das Land verlässt. Droht ein bewaffneter Konflikt zwischen den USA und Venezuela? Und: Slowenien schreibt das Recht auf Bargeld in die Verfassung. Warum das nicht nur blanker Populismus ist. Grieß, Thielko
Im kommenden Jahr 2026 feiert man den 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit. Geprägt durch das Denken der Aufklärung, durch Gewaltenteilung und festgeschriebene Menschenrechte, wurde die Verfassung der USA wegweisend für das moderne Verständnis eines demokratischen Staates. Von bedeutendem Einfluss war neben christlichem Gedankengut auch das säkulare Denken. Ein einflussreicher Vertreter der säkularen Position war der spätere Präsident Thomas Jefferson, der sich für die Trennung von Religion und öffentlicher Ordnung einsetzte. In dieser Folge seiner Hör-Kolumne betrachtet Helmut Fink die stetige Weiterentwicklung der amerikanischen Verfassung aus historischer Perspektive. Dabei wirft er auch einen Blick auf Meilensteine der Verfassungsgeschichte wie die Abschaffung der Sklaverei und später die Einführung des Frauenwahlrechts. Die Folge lädt ein, die historischen Errungenschaften der USA zu betrachten – und über die aktuelle Situation nachzudenken. Der Beitrag Freigeist (81) • Die Amerikanische Verfassung als Frucht der Aufklärung • Hör-Kolumne von Helmut Fink erschien zuerst auf Kortizes-Podcast.
Hinweis: Das Urteil des BGH zum Wohnungseinbruchdiebstahl wurde am Samstag den 29.11.2025 hinzugefügt.OVG Lüneburg, Beschluss vom 19.11.2025 – 12 ME 92/25Wer die theoretische Fahrprüfung durch eine Stellvertreterin ablegen lässt, kann sich nicht auf jahrelange unfallfreie Fahrpraxis berufen. Der formelle Befähigungsnachweis ist tatbestandliche Erteilungs- und Behaltensvoraussetzung – kein bloßes Beweismittel.BVerwG, Urteil vom 13.08.2025 – 2 WD 27.24Oberfeldwebelin verbindet Krankschreibung mit DJ-Karriere als "B" (144.645 Abonnenten, Festival-Auftritte, Merchandise). Neun Befehle ignoriert, 23 öffentliche Auftritte trotz Verbots.VG Berlin, Urteil vom 26.11.2025 – VG 1 K 22/24Verbot des Mottos "From the river to the sea, you will get the hug you need" war unverhältnismäßig. Der konkrete Kontext mit dem Umarmungsangebot spreche gerade gegen Terrorismus-Nähe. Drei frühere Versammlungen derselben Veranstalterin verliefen friedlich.VG Berlin, Urteil vom 26.11.2025 – VG 1 K 187/24Polizei löste Kongress nach Abspielen einer Videobotschaft einer ausgeschlossenen Person auf und verbot Fortsetzung. VG: Jedenfalls unverhältnismäßig – mildere Mittel (Ausschluss einzelner Redner) wurden nicht ernsthaft erwogen.Thüringer Verfassungsgerichtshof, Urteil vom 26.11.2025 – VerfGH 9/25§ 8 Abs. 1 Nr. 3 ThürJAG ist mit der Thüringer Verfassung vereinbar. Wer gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung tätig war, kann vom juristischen Vorbereitungsdienst ausgeschlossen werden. BGH, Beschluss vom 04.11.2025 – 5 StR 483/25Wer in wohnlich eingerichtete Gartenlauben einbricht, begeht Wohnungseinbruchdiebstahl – auch wenn die Kleingartenverordnung das Übernachten verbietet und die Laube im Winter nicht genutzt wird. Entscheidend ist der Zweck der Stätte, nicht ihr tatsächlicher Gebrauch.Support the show
Die Themen: Sony sichert sich Labubu-Filmrechte; Junge Union bleibt bei ihrem Nein zur Rente; Merz und das Stadtbild von Belém; Trump empfängt Bin Salman und Ferdinand von Schirach möchte die Verfassung reformieren Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
“Weder Kooperationen noch Koalitionen”: Der CDU-Politiker Norbert Lammert plädiert für eine strikte Abgrenzung.
Im Osten Belgiens wird Deutsch gesprochen. Zu Belgien kam das Gebiet vor gut 100 Jahren eher zufällig und nur widerwillig. Aber heute fühlen sich die Deutschsprachigen pudelwohl in Belgien. Eine Reportage über eine unbekannte Minderheit. Die Deutschsprachige Gemeinschaft im Osten Belgiens, an der Grenze zu Deutschland und Luxemburg, ist etwas so gross wie der Kanton Jura; und das Gebiet zählt gerade einmal 80'000 Einwohnerinnen und Einwohner - nicht einmal ein Prozent der belgischen Gesamtbevölkerung. Es überrascht daher kaum, dass sogar viele Belgierinnen und Belgier die Deutschsprachige Gemeinschaft nicht kennen. Das Gebiet war (wie Belgien) ursprünglich Teil der Niederlande. Nach den Napoleonischen Kriegen wurde es am Wiener Kongress 1815 Preussen zugeschlagen und kam 1920 als Entschädigung für deutsche Zerstörung im Ersten Weltkrieg zu Belgien. Viele wurden zu Beginn nicht warm mit der neuen Zugehörigkeit zu Belgien, obwohl die deutsche Sprache in die Verfassung aufgenommen wurde. Im Zweiten Weltkrieg begrüssten daher viele den Einmarsch der Deutschen Wehrmacht. Mittlerweile glücklich in Belgien Nach dem Krieg geriet die deutsche Sprache dann in Verruf. Und trotzdem konnte sie sich halten - im Gegensatz zu anderen ursprünglich deutschsprachigen Gebieten wie dem Elsass oder Lothringen. Das ist wohl ein Nebeneffekt des Streits zwischen niederländischsprachigen Flamen und französischsprachigen Wallonen. Im Zuge dieses Streits wurden immer mehr Kompetenzen vom belgischen Staat an die Sprachgemeinschaften übertragen - auch an die Deutschsprachige Gemeinschaft. So geniessen die deutschsprachigen Belgierinnen und Belgier eine weitreichende Autonomie, die sie als Teil Deutschlands oder Luxemburgs niemals bekämen. Entsprechend zufrieden sind sie mittlerweile mit der Zugehörigkeit zu Belgien - im Gegensatz zu den sich ständig streitenden Flamen und Wallonen. Die Deutschsprachigen gelten daher auch als die «letzten Belgier». In unserer Reportage aus dem ostbelgischen Hauptort Eupen spüren wir der wechselhaften (Sprach-)Geschichte und dem heutigen Selbstverständnis nach. Ausserdem stellen wir darin auch die noch lebendigen Mundarten Ostbelgiens vor und erfahren, wie man in Ostbelgien mit der dominanten Nachbarsprache Französisch umgeht. Wie sagt man «gediegen» auf Schweizerdeutsch? In unserem Mundart-Briefkasten gehen wir der Frage nach, welches schweizerdeutsche Wort eigentlich dem hochdeutschen «gediegen» entspricht. Und wir wollen wissen, ob Verben auf «-le» wie «bäschtele, nöisle, säichele, grümschele» und so weiter immer eine negative Bedeutung tragen. Ausserdem klären wir, was der Familienname Gschwind ursprünglich bedeutet haben könnte. Buch-Tipps: ⦁ Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung (Hg.): Deutsch in Europa. Vielfalt Sprachnormen und Sprachgebrauch. Vierter Bericht zur Lage der deutschen Sprache. Tübingen 2025 (Gratis-Zugriff: https://elibrary.narr.digital/xibrary/start.xav?start=%2F%2F%2A%5B%40node_id%3D%27159318%27%5D#/text/9783381135226?_ts=1762597524176) ⦁ Carlo Lejeune (Hg.): Grenzerfahrungen. Eine Geschichte der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. 5 Bände. Eupen 2013-2019.
Sollen künftig alle jungen Menschen einen Dienst für die Allgemeinheit leisten – Männer wie auch Frauen? GLP-Nationalrat und Befürworter Beat Flach und Mitte-Ständerätin und Gegnerin Andrea Gmür diskutieren über die Service-citoyen-Initiative, über die wir am 30. November abstimmen. Die Service-citoyen-Initiative verlangt, dass das heutige Wehrpflichtsystem abgelöst wird von einem Dienst für die Allgemeinheit. Alle, Männer und Frauen, sollen künftig einen Dienst für die Sicherheit, die Umwelt oder die Gemeinschaft leisten. Dieser Dienst kann in der Armee, im Zivilschutz oder in anderen Bereichen wie Umwelt- und Katastrophenschutz geleistet werden. Die Bestände von Armee und Zivilschutz sollen in der Verfassung garantiert werden. Die Gegnerinnen und Gegner befürchten eine Schwächung der Armee, weil die Wehrpflicht abgeschafft würde. Zudem widerspreche die Initiative dem Zwangsarbeitsverbot nach UNO-Konvention hätte hohe Kosten für den Staat und die Wirtschaft zur Folge. Auch wird eingewendet, dass Frauen heute bereits viel Care-Arbeit leisten und es unfair wäre, ihnen weitere Pflichten aufzuerlegen. Die Abstimmungskontroverse leitet Livia Middendorp.
US-Präsident Donald Trump hat auf seinem Asien-Besuch endgültig klargestellt, dass er keine dritte Amtszeit anstrebt. Entgegen jüngsten Spekulationen seines ehemaligen Beraters Steve Bannon verwies Trump auf den klaren Wortlaut der US-Verfassung. Eine Änderung des 22. Zusatzartikels gilt als praktisch ausgeschlossen.