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Ein neuer Bericht des Bundesamts für Gesundheit zeigt: Kindern und Jugendlichen geht es in der Schweiz grundsätzlich gut. Vor allem die 11- bis 15-Jährigen aber haben mit wachsenden Belastungen zu kämpfen. Weitere Themen in dieser Sendung: In der EU soll sexueller Missbrauch von Kindern im Internet härter bestraft werden. Dabei geht es auch um den Besitz oder das Verbreiten von Bildmaterial, das von einer künstlichen Intelligenz erstellt worden ist. In Rumänien ist die Bildung einer neuen Regierung gescheitert. Das Parlament hat den Kandidaten für das Amt des Regierungschefs abgelehnt. Ungarn soll eine neue Verfassung bekommen. Unter anderem soll es so möglich werden, hohe Amtsträger zu entlassen.
Annette Dittert kam nach London, um für die ARD zu berichten. Sie ist geblieben, weil sie sich in Land und Leute verliebt hat. Im Sonntagstalk mit Bärbel Schäfer berichtet sie über die Bedeutung von Fußballtrainer Jürgen Klopp für das Verhältnis von Großbritannien zu Deutschland und von König Charles als Hüter der Verfassung. So konfliktscheu die Briten sind, kam die Abstimmung über den Brexit nicht überraschend. Und das Gefühl der Machtlosigkeit gegenüber politischen Eliten ist leider zu einem Großteil geblieben.
Das Saarland hat am 29. April seine Landesverfassung geändert: Eine neue Präambel verankert die Verantwortung vor Gott und den Menschen und beruft sich auf ein religiöses und humanistisches Erbe – ermöglicht durch einen CDU-SPD-Kompromiss und offiziell mit Wertebezug, Demokratieschutz und Extremismusabwehr begründet. Wir ordnen diesen Schritt historisch ein, erklären, warum das Land bislang ohne Präambel auskam, und diskutieren die politischen Hintergründe der nötigen Zweidrittelmehrheit. Vor allem prüfen wir, was ein Gottesbezug für staatliche Neutralität, Grundrechte und Inklusion bedeutet – Symbolik oder wirksame Leitlinie, und passt das noch in unsere Zeit. Kommentare? Hier geht's zu YouTube... Neues Buch von Jörn Dyck: Die Morde der Bibel Das Buch bietet einen fundierten und gut lesbaren Rundgang durch das Alte Testament. Jörn Dyck als Sprecher auf Deiner Veranstaltung Weitere religionskritische Quellen: Podcasts: Podcast: Ketzerpodcast Podcast: MGEN — Man glaubt es nicht Radio Athikan (Österreich) YouTube: Atheismus-TV auf YouTube Neuer Atheismus TV auf YouTube Artikel und Nachrichten: Artikel: AWQ — Answers Without Questions News in deutscher Sprache: AMB — Atheist Media Blog (Blasphemieblog) News in deutscher Sprache: HPD — Humanistischer Pressedienst Bibelwissen und Religionskritik: Bibelkritik.ch Lesenswerte Bücher: Ist der Papst ein Betrüger? Die Legende von der christlichen Moral Die Morde der Bibel Witziges: Reimbibel.de
In dieser Folge des Politischen Pausen Podcasts begrüßt PD Dr. Julia Schwanholz Prof. Dr. Susanne Baer, ehemalige Richterin des Bundesverfassungsgerichts. Gemeinsam sprechen sie über Baers Buch „Rote Linien: Wie das Bundesverfassungsgericht die Demokratie schützt“ und damit die Frage, wie politische Institutionen Freiheit, Pluralität und Rechtsstaatlichkeit sichern können. Ausgehend von ihrer Zeit in Karlsruhe gibt Prof. Dr. Baer Einblicke in die Arbeitsweise des Gerichts und erklärt, warum das Bundesverfassungsgericht weder politische Entscheidungen ersetzt noch selbst Politik macht, sondern die verfassungsrechtlichen Spielregeln der Demokratie sichert. Zugleich richtet sich der Blick auf das Konzept der streitbaren Demokratie. Das Gespräch thematisiert die verfassungsrechtlichen Instrumente zum Schutz der freiheitlich demokratischen Grundordnung und vor diesem Hintergrund die Debatte um ein AfD Verbotsverfahren. Darüber hinaus geht es darum, wie das Grundgesetz zu großen gesellschaftlichen Veränderungen und technologischem Wandel steht. Welche Rolle spielen europäische und internationale Rechtsordnungen für die Auslegung der Verfassung? Und wie gelingt es dem Bundesverfassungsgericht, neue Fragen von künstlicher Intelligenz bis zum Datenschutz mit einem Text zu beantworten, der vor mehr als 75 Jahren entstanden ist? Eine Folge über die Frage, wann berechtigte oder gar notwendige Konflikte in der Demokratie eskalieren und wie die Arbeit des Bundesverfassungsgerichts genau dort beginnt.
Was macht politische Arbeit mit Menschen? Das Buch "Wer macht's noch?" von Tannaz Falaknaz & Cécile Weidhofer thematisiert die drastischen Auswirkungen des politischen Betriebs auf die mentale Gesundheit der Politiker & Politikerinnen. Die beiden Autorinnen beschreiben Politik als einen Risikoberuf, der durch permanente Erreichbarkeit, hohen Leistungsdruck und zunehmende Anfeindungen geprägt ist. Anhand von Erfahrungsberichten bekannter Politiker wie Kevin Hönicke oder Marina Weisband wird aufgezeigt, wie toxische Strukturen und mangelnde Diversität den demokratischen Nachwuchs gefährden. Ein zentraler Fokus liegt auf der Kommunalpolitik, in der die Grenze zwischen Ehrenamt und Überlastung oft verschwimmt. Das Werk plädiert abschließend für eine strukturelle Reform der politischen Arbeitswelt, um Partizipation gesund und nachhaltig zu gestalten. Damit wird die psychische Verfassung von EntscheidungsträgerInnen als eine essenzielle Frage der demokratischen Infrastruktur definiert. Heute spreche ich im Podcast mit den beiden Autorinnen, die beide unterschiedliche parteipolitische Hintergründe (SPD und FDP) haben und sich als „sozialliberale Koalition“ verstehen. Cécile Weidhofer: ist Direktorin bei der EAF Berlin (Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft e.V.) und arbeitet seit vielen Jahren zu Gleichstellung in Politik und Verwaltung. Zuvor war sie kommunal- und parteipolitisch in Mecklenburg-Vorpommern aktiv. Die gebürtige Französin lebt mit ihrer Familie in Brandenburg und setzt sich in Workshops und Vorträgen mit Fragen der Demokratie, Repräsentation und politischer Teilhabe auseinander. Tannaz Falaknaz: ist Expertin, Trainerin und Moderatorin für Diversity und Frauen in der Politik. Zu ihren Schwerpunkten zählen parteiinterne Strategien zur Gewinnung von Frauen für die Kommunalpolitik. Sie war fünf Jahre lang kommunale Mandatsträgerin in Berlin-Pankow und darüber hinaus viele Jahre parteipolitisch aktiv. Geboren im Iran und aufgewachsen in Deutschland, lebt sie heute in Münster. Interessante Links: https://www.herder.de/geschichte-politik/shop/p4/94847-wer-machts-noch-klappenbroschur/ https://www.kulturkaufhaus.de/de/detail/ISBN-9783451037177/Falaknaz-Tannaz/Wer-macht%C2%B4s-noch https://www.eaf-berlin.de/wer-wir-sind/team/cecile-weidhofer https://de.wikipedia.org/wiki/C%C3%A9cile_Bonnet-Weidhofer Mentale Gesundheit von Politiker:innen | MentaleGesundheit-Politik.de Startseite - Frauen Vielfalt Politik https://www.eaf-berlin.de/wer-wir-sind/team/tannaz-falaknaz https://speakerinnen.org/de/profiles/15826 https://www.fes.de/sommerakademie-2026/speakerinnen https://z2x.zeit.de/profile/74152 https://www.amazon.de/anders-f%C3%BCr-die-Macht-Gleichberechtigung/dp/3451391368
“Angesichts des Trümmerfeldes, zu dem eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung vor der Würde des Menschen die Überlebenden des zweiten Weltkrieges geführt hat, in dem festen Entschlusse, den kommenden deutschen Geschlechtern die Segnungen des Friedens, der Menschlichkeit und des Rechtes dauernd zu sichern, gibt sich das Bayerische Volk, eingedenk seiner mehr als tausendjährigen Geschichte, nachstehende demokratische Verfassung.”
Der Nationalrat will vorerst nicht entscheiden, ob das Verbot für neue Atomkraftwerke aufgehoben werden soll. Zuerst soll die Regierung abklären, wie neue Anlagen finanziert werden könnten. Energieminister Albert Rösti findet jedoch, dafür sei es zu früh. Und: · Das Abkommen, das die USA und der Iran am Freitag in Genf unterzeichnen wollen, soll unter anderem das iranische Atomprogramm beinhalten. Das hat US-Vizepräsident JD Vance zum Sender NBC gesagt. Der Iran sei bereit, sein hochangereichertes Uran zu vernichten. Bisher hat der Iran das stets ausgeschlossen. · In der EU erhalten Fluggäste mehr Rechte. Unter anderem müssen Airlines übersichtlicher über die Flugpreise informieren. Weiter dürfen Familien in Zukunft ohne Aufpreis Sitzplätze nebeneinander reservieren. · Der neue ungarische Regierungschef Péter Magyar kann ein Wahlversprechen umsetzen: In Ungarn dürfen Premierministerinnen und -minister künftig höchstens acht Jahre im Amt sein. Das Parlament hat dazu die Verfassung geändert. · Bei einem Testflug des US-Militärs ist ein B-52-Bomber kurz nach dem Start abgestürzt. Alle acht Besatzungsmitglieder sind ums Leben gekommen. · Überraschung an der Fussball-WM: Der kleine Inselstaat Kap Verden schafft ein 0:0 gegen den Titelanwärter Spanien.
Im sächsischen Landtag ist die Verfassung in leichter Sprache vorgestellt worden. Davon profitieren nicht nur Menschen mit Lernschwierigkeiten. Betroffene sehen darin einen ersten Schritt hin zu mehr Teilhabe.
250 Jahre alt und in der schwersten Krise ihrer Geschichte: Die USA gelten als Mutterland der modernen Demokratie – doch seit Donald Trump zentrale Verfassungsbestimmungen missachtet, stehen ihre Grundprinzipien auf dem Spiel. Was 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung der 13 nordamerikanischen Kolonien als Versprechen einer besseren Welt begann und zum – nicht unumstrittenen – Maßstab für Demokratien weltweit wurde, scheint heute zu erodieren. Wie gefährdet ist die amerikanische Demokratie wirklich – und was bedeutet ihr Wanken für Deutschland und Europa? Der jährliche Festvortrag der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus zum Verfassungstag im Mai würdigt Theodor Heuss‘ Tätigkeit als einen der Verfassungsväter des Grundgesetzes. Die Vorträge nehmen dabei internationale und aktuelle Verfassungsfragen in den Blick. Der Historiker Prof. Dr. Manfred Berg ist Inhaber des Curt-Engelhorn-Lehrstuhls für Amerikanische Geschichte an der Universität Heidelberg. Im Mittelpunkt seiner Forschung steht die politische und soziale Geschichte der Vereinigten Staaten mit einem besonderen Interesse an Themen wie Bürgerrechten, Demokratie und politischer Polarisierung. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thh_250jahre_usa_manfred_berg
Im aktuellen Podcast mit Stefan Brink und Niko Härting geht es insbesondere um Extremistisches: Zunächst sprechen wir (01:32) über die Beleidigung des Bundeskanzlers als Lackaffe. Einen Besuch des Kanzlers in Heilbronn im Oktober 2025 kommentierten Hunderte Nutzer bei Facebook (FB-Account des Polizeipräsidiums Heilbronn!?), einer titulierte unseren Kanzler als Lackaffe. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das AG Heilbronn einen Strafbefehl wegen Beleidigung gegen Personen des politischen Lebens (§ 188 StGB), da „in diesem Fall kein sachlicher Zusammenhang mit dem politischen Wirken bestand, sondern die Ehrverletzung im Vordergrund stand". Der Strafbefehl wurde nicht rechtskräftig, nach Einspruch wurde das Verfahren gegen Geldauflage von 100 € eingestellt. Die Bezeichnung des Bundeskanzlers als „Pinocchio“ blieb als „Machtkritik“ unbeanstandet. Sodann sprechen Niko und Stefan (09:20) über Alterskontrolle bei Meta. Meta Platforms führt seit Mai 2026 in Europa eine KI-gestützte Alterskontrolle auf Instagram, Facebook und Threads ein. Ziel sei es, zuverlässiger zu erkennen, ob Nutzer beim Alter falsche Angaben gemacht haben, insb. Kinder und Jugendliche. Die KI wertet u.a. Bilder (z.B. von Geburtstagsfeiern), Texte, Kommentare, Reels, Sprachgebrauch und Nutzungsverhalten aus. Erkennt das System, dass ein Nutzer unter 13 Jahre alt ist, wird das Konto gesperrt und dann gelöscht. Bei Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren werden sog. „Teen Accounts“ automatisch aktiviert, die strengere Schutzmechanismen enthalten. Statistiken Metas zeigen allerdings, dass 97 Prozent der 13- bis 15-jährigen Nutzer ihre Standardeinschränkungen beibehalten haben. Gleichzeitig läuft ein Verfahren der EU-Kommission gegen Instagram und Facebook, die davon ausgeht, dass weiterhin viele Kinder unter 13 Jahren Zugang zu den Plattformen haben. Die Kommission beziffert den Anteil unter 13-Jähriger auf den Plattformen auf rund 12 Prozent und argumentiert, dass die bisherigen Schutzmaßnahmen nicht greifen. Meta selbst sieht allerdings die Verantwortung auch bei Betriebssystem- und App-Store-Anbietern wie Apple und Google Im Kampf gegen Social-Media-Sucht zahlten Techkonzerne inzwischen Millionen an US-Schulbezirke, welche die Unternehmen beschuldigen, süchtig machende Technologien entwickelt zu haben, die erhebliche Kosten für psychologische Beratung und andere Hilfsangebote verursachen, für die bislang die Schulen aufkommen müssen. Die EU-Kommission hat hierzu eine Empfehlung vom 29. April 2026 veröffentlicht, die den EU-weiten Zugang zu Altersverifikationstools auf Basis anonymer Altersnachweistechnologien und damit die höchstmöglichen Standards für Datenschutz und Datensicherheit gewährleisten soll. Extrem viel los bei diesem Thema. Schließlich geht es (24:01) um die stattgebende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin vom 27.4.2026. Es gibt dem Eilantrag der „Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V.” statt, der sich dagegen wehrt, im Verfassungsschutzbericht 2024 des BMI als extremistisch eingestuft zu werden. Anders als das VG Köln (vom 20.5.2026) setzt das VG Berlin der „staatlichen Öffentlichkeitsarbeit“ Grenzen: Meinungsäußerungen alleine könnten kein ausreichender Anknüpfungspunkt für eine verfassungsfeindliche „Bestrebung“ (§ 4 Abs. 1 BVerfSchG) sein. Über die bloße Meinungsäußerung hinaus sei ein aktives Vorgehen zur Realisierung eines bestimmten Ziels erforderlich. Extrem wichtig, den Eindruck zu vermeiden, der Staat schütze nicht die Verfassung, sondern sich selbst oder seine politische Ziele.
Zehn Millionen Einwohner, das soll die maximal mögliche Einwohnerzahl in der Schweiz sein. Das wünschen sich zumindest die Initiatoren eines Volksentscheids, über den die Schweizer und Schweizerinnen an diesem Wochenende abstimmen. Derzeit leben 9,1 Millionen Menschen in der Schweiz, Tendenz steigend. Die sogenannte »Nachhaltigkeitsinitiative« will die Begrenzung in die Verfassung schreiben. Die Konsequenzen für das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU könnten gravierend sein. Die Eidgenossen drohen, sich abzuschotten. In dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Mathieu von Rohr, Leiter des Auslandsressorts des SPIEGEL. Wie viel Zuwanderung erträgt eine reiche Gesellschaft? Könnte den Schweizern ein ähnlicher wirtschaftlicher Niedergang drohen wie Großbritannien nach dem Brexit? Und warum viele Schweizer ein Problem mit zugewanderten Deutschen haben? Mehr zum Thema:(S+) Schweizer Volksabstimmung über Zehn-Millionen-Grenze: Deutsche raus?https://www.spiegel.de/ausland/schweiz-verpasst-sich-das-land-einen-bevoelkerungsdeckel-a-4b04646b-5059-4401-a371-afc47c38aa1d +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die Bayerische Verfassung von 1818 war für die damalige Zeit sehr modern. Sie garantierte Bürgerrechte, Pressefreiheit und eine Art Parlament. Sie galt bis zum Ende der Wittelsbacher-Herrschaft im November 1918. Ein Podcast von Michael Zametzer
Der Bitcoin-Bärenmarkt drückt nicht nur die Kurse, sondern bringt bei vielen Investoren auch tiefsitzende Emotionen an die Oberfläche. Wenn das Portfolio schrumpft, regieren plötzlich Angst, Scham oder Wut den Alltag. In dieser Folge spreche ich mit Coach Johannes Decker darüber, warum fallende Preise das perfekte Spiegelbild für unsere innere Verfassung sind und wie wir lernen, diese volatilen Phasen als Werkzeug zur persönlichen Weiterentwicklung zu nutzen. Statt unüberlegt in Panik zu verkaufen oder den Markt auszuagieren, zeigt sich die wahre Kunst des HODLns in der Fähigkeit, erst das eigene Nervensystem zu regulieren, bevor folgenschwere finanzielle Entscheidungen getroffen werden. - Website- Insta- YouTube- Podcast- ErstgesprächLEADING PARTNER
WERBUNG | Ihr habt richtig Bock auf die WM und BOHNDESLIGA? Hier gibts kostenlose Tickets für die WATCHPARTY mit uns im Xperion Hamburg. Seid dabei! [Link weiter unten] /WERBUNG Die DEUTSCHE NATIONALMANNSCHAFT hat ein Testspiel bestritten. Da darf eine neue Ausgabe DFBOHNDESLIGA nicht fehlen! Doch bevor Etienne, Tobi und Niko sich um das Spiel DEUTSCHLAND gegen FINNLAND kümmern, gilt es erst über unsere WM-2026-Pläne zu sprechen. Seid live dabei, wenn wir die deutschen Spiele im XPERION HAMBURG schauen! Wir freuen uns auf euch! Zurück zum Sport. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat eine interessante Startaufstellung gewählt. Besonders die Spieler haben überzeugt, die noch keinen festen Stammplatz bei der WELTMEISTERSCHAFT haben. Dazu gehört an vorderster Front Deniz Undav. Wird er bei der WM spielen? Und was wird aus Felix Nmecha, Lennart Karl und Nathaniel Brown? Außerdem fragen wir uns, wann Jamal Musiala endlich wieder in bester Verfassung ist. Zum Schluss blicken wir noch auf die deutschen Gruppengegner. CURACAO verlor nicht nur 1:4 gegen SCHOTTLAND, sondern bangt auch noch um einen Schlüsselspieler. Wer, wie, was, wieso? Das erfahrt ihr in der neuesten Ausgabe BOHNDESLIGA bzw. DFBOHNDESLIGA! Rocket Beans wird unterstützt vom Xperion Hamburg, Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
FDP-Vizepräsident Andrea Caroni kämpft beim neuen Vertragspaket mit der EU an vorderster Front für eine Verfassungsänderung – und damit für höhere Hürden in Form des Ständemehrs. Wie kann er dies mit dem Entscheid der FDP-Delegierten vereinbaren, die nur das Volksmehr wollen? Mit dem Ständemehr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das EU-Paket an der Urne durchfällt. Warum riskiert Caroni dies, nach dem Ja der FDP-Delegierten zum Paket? Ist es wirklich fair, wenn durchs Ständemehr die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger kleiner Kantone wie Appenzell Ausserrhoden so viel mehr Gewicht bekommen als jene aus grossen Kantonen wie Zürich? Zumal die Verfassung kein Ständemehr vorschreibt? Thema in der Samstagsrundschau ist aber auch Caronis Vorstoss für eine neue Form der formellen Partnerschaft, den Pacs: Mehr als ein Konkubinat, aber deutlich weniger als eine Ehe. Wozu braucht es das überhaupt noch? Kann der Pacs etwa gar der Ehe schaden? Schliesslich nimmt der Vizepräsident der Gerichtskommission auch Stellung zur Liebesaffäre am Bundesgericht. Schon wird die Revision eines früheren Urteils gefordert, weil sich ein Bundesrichter und eine Bundesrichterin mit ihrer Liason nicht ans Bundesgerichtsgesetz gehalten haben sollen. Welche Konsequenzen soll das haben? Andrea Caroni stellt sich in der Samstagsrundschau den kritischen Fragen von Nathalie Christen.
FDP-Vizepräsident Andrea Caroni kämpft beim neuen Vertragspaket mit der EU an vorderster Front für eine Verfassungsänderung – und damit für höhere Hürden in Form des Ständemehrs. Wie kann er dies mit dem Entscheid der FDP-Delegierten vereinbaren, die nur das Volksmehr wollen? Mit dem Ständemehr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das EU-Paket an der Urne durchfällt. Warum riskiert Caroni dies, nach dem Ja der FDP-Delegierten zum Paket? Ist es wirklich fair, wenn durchs Ständemehr die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger kleiner Kantone wie Appenzell Ausserrhoden so viel mehr Gewicht bekommen als jene aus grossen Kantonen wie Zürich? Zumal die Verfassung kein Ständemehr vorschreibt? Thema in der Samstagsrundschau ist aber auch Caronis Vorstoss für eine neue Form der formellen Partnerschaft, den Pacs: Mehr als ein Konkubinat, aber deutlich weniger als eine Ehe. Wozu braucht es das überhaupt noch? Kann der Pacs etwa gar der Ehe schaden? Schliesslich nimmt der Vizepräsident der Gerichtskommission auch Stellung zur Liebesaffäre am Bundesgericht. Schon wird die Revision eines früheren Urteils gefordert, weil sich ein Bundesrichter und eine Bundesrichterin mit ihrer Liason nicht ans Bundesgerichtsgesetz gehalten haben sollen. Welche Konsequenzen soll das haben? Andrea Caroni stellt sich in der Samstagsrundschau den kritischen Fragen von Nathalie Christen.
Er ist das Oberhaupt von mehr als einer Milliarde Katholikinnen und Katholiken weltweit. Er residiert im kleinsten Staat der Welt und er trägt einen Titel, der fast 2000 Jahre alt ist: der Papst. Er ist der Stellvertreter Christi auf Erden. Aber wie ist dieses Amt eigentlich entstanden? War Petrus wirklich der erste Papst? Wie wurde aus einem einfachen Bischof von Rom einer der mächtigsten religiösen Führer der Welt? Und wie konnte diese Institution so viele Erschütterungen, Kriege, Kirchenspaltungen und den Zweifel vieler Menschen an der Rechtmäßigkeit der katholischen Kirche überleben? Ein Podcast über Leichensynoden, Prunksucht, unbeugsame Kardinäle und die Frage: Brauchen wir in der modernen Gesellschaft nicht vielleicht sogar den Papst als moralische Instanz? Interviewparter*innen: Andreea Badea Suzanne Brown-Fleming Georg Gänswein Julia Knop Hubert Wolf Literatur Brown-Fleming, Suzanne (2006): The Holocaust and Catholic Conscience. Cardinal Aloisius Muench and the Guilt Question in Germany. Notre Dame, University of Notre Dame Press. Gänswein, Georg (2023): Nichts als die Wahrheit. Mein Leben an der Seite Benedikts. Freiburg, Herder. God's strong daughters: Women and Ministries in Catholicism Worldwide (Herder Thema) Freiburg/Basel/Wien 2024, e-pub: God's strong daughters: Women and Ministries in Catholicism Worldwide (Herder Thema, e-pub), Freiburg / Basel / Wien 2024: https://www.herder.de/hk/hefte/thema/gods-strong-daughters-women-and-ministries-in-catholicism-worldwide/#magazine-downloads Harris, Robert (2016): Konklave. Roman. München, Heyne. [Auch als Film, 2024] Ernesti, Jörg (2025): Der Vatikan. Geschichte, Verfassung, Politik. München, C.H.Beck. Ernesti, Jörg (2022): Friedensmacht. Die vatikanische Außenpolitik seit 1870. Freiburg, Herder. Ernesti, Jörg (2026): Die Päpste. Von der Antike bis zur Gegenwart. München, C.H.Beck. Knop, Julia, Gegenderte Menschenwürde oder: Gibt es religiös gerechtfertigte Diskriminierung? In: Theologie der Gegenwart 66 (2/2023) 129–144: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:urmel-970eb69e-b86d-41f7-a69a-592ec07d71733-00401881-12 Parker, Geoffrey (2019): Der Kaiser. Die vielen Gesichter Karls V. Stuttgart, Klett-Cotta. Synodaler Weg, Version 17.05.2023, 10:00 Uhr, in: Staatslexikon8 online, URL: https://www.herder.de/staatslexikon/artikel/synodaler-weg/ Wolf, Hubert (2024): Die Geheimen Archive des Vatikans. München, C.H.Beck. Wolf, Hubert (2017): Konklave. Die Geheimnisse der Papstwahl. München, C.H.Beck. Wolf, Hubert (2019): Zölibat. 16 Thesen. München, C.H.Beck. Wolf, Hubert (2013): Die Nonnen von Sant'Ambrogio. Eine wahre Geschichte. München, C.H.Beck. Internetquellen https://www.domradio.de/artikel/joseph-ratzinger-wurde-vor-50-jahren-professor-bonn https://la.wikisource.org/wiki/Annales_regni_Francorum https://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/archivio/documents/rc_seg-st_19330720_santa-sede-germania_ge.html https://schweizergarde.ch/paepstliche-schweizergarde/de/ueber-uns/geschichte/ https://www.bibleserver.com/cross-reference/ZB/Jesaja9,5 Mehr zum Thema in der ZDF-Mediathek Terra X: Das Konklave – Hubert Wolf erklärt die Geschichte der Papstwahl (YouTube/ZDF) Team Moderation: Mirko Drotschmann Sprecher*innen:, Verena Glanos, Andrea Kath, Nils Kretschmer, Makke Schneider Buch und Regie: objektiv media GmbH, Janine Funke und Andrea Kath Technik: Sarah Fitzek Musik: Sonoton Produktion: objektiv media GmbH im Auftrag des ZDF Redaktion ZDF: Katharina Kolvenbach und Arne Peisker
Wie christlich ist das Abendland? Hierzulande ist die Mehrheit der Deutschen jedenfalls noch christlich eingestellt. Sogar im Grundgesetz ist Gott ganz an den Anfang gestellt worden. Bei der weit überwiegenden Mehrheit der EU-Staaten sieht dies anders aus. Ist es noch zeitgemäß, Gott in der Verfassung und bei der Vereidigung von Staatsoberhäuptern und Ministern zu haben?
Die verfassungsrechtliche Schuldenbremse gilt vielen als Garant solider Staatshaushalte. In der Praxis werden jedoch durchaus neue Schulden aufgenommen, etwa über Sondervermögen. Sebastian Huhnholz meint: Staatliche Verschuldung sinkt so nicht, sondern wird anders organisiert – mit weitreichenden Folgen für demokratische Gestaltungsspielräume. Im Gespräch mit Hannah Schmidt-Ott geht es um den Zusammenhang von Finanzpolitik und Herrschaft, die Ideengeschichte der Schuldenbremse, Schattenhaushalte und die Gefahr eines schleichenden Verfassungsumbaus. Sebastian Huhnholz ist Politikwissenschaftler im Bereich der Politischen Theorie und Ideengeschichte und forscht zu Fragen demokratischer Staatsfinanzierung. Er ist Gastprofessor an der Freien Universität Berlin sowie Fellow am Hamburger Institut für Sozialforschung. LiteraturSebastian Huhnholz: Der andere Ökonom. Max Webers Spätwerk und die fiskalische Verfassung einer neuen deutschen Demokratie, Duncker & Humblot 2025.Sebastian Huhnholz, Aaron Sahr und Eva Weiler (Hrsg.): Politische Theorien öffentlicher Finanzen. Zur (De-)Politisierung von Geld, Eigentum und Steuern, Leviathan-Sonderband 43, Nomos 2025.Sebastian Huhnholz und Philip Manow: „Fiskalischer Konstitutionalismus. Von Aufgaben, Ausgaben und Ausnahmen“, in: Huhnholz, Sahr, Weiler (Hrsg.), Politische Theorien öffentlicher Finanzen, S. 159–184.Sebastian Huhnholz: „Nach den Sondervermögen ein Sondervotum. Das Karlsruher Urteil zum Solidaritätszuschlag“, in: Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken, 79 (2025), 913, S. 29–42. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
77 Jahre Grundgesetz: Was das mit dir, deinem Unternehmen und echter Verantwortung zu tun hat.In dieser Solofolge nehme ich mir eines der wichtigsten Dokumente unserer Geschichte vor — und zeige, warum es für Führungskräfte und Unternehmer relevanter ist denn je. Drei Artikel, drei Lektionen: Menschenwürde, Meinungsfreiheit und soziale Verantwortung sind keine abstrakten Rechtsbegriffe, sondern tägliche Führungsaufgaben. Ich teile außerdem meine persönlichen Erfahrungen als ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht — und warum mich dieses Engagement seit 2018 als Mensch und als Führungskraft prägt. Dazu: Warum demokratische Freiheiten kein Selbstläufer sind, welche Kraft ehrenamtliches Engagement entfaltet — und was du konkret tun kannst, um Verantwortung nicht nur zu predigen, sondern zu leben. Erfolg braucht Verantwortung. Das Grundgesetz weiß das seit 77 Jahren.
Zeitgeschichte erleben. Der Podcast der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung
Das Völkerrecht sei weltfremd, sich dafür einzusetzen naiv. Es bewirke wenig und schütze letztlich nur Autokraten. Immer mehr Stimmen bezweifeln ganz grundsätzlich die Bedeutung des internationalen Rechts für die Bundesrepublik Deutschland. Anders aber lauten die Vorgaben des Grundgesetzes, das eine Hinwendung zu internationaler Kooperation und der Herrschaft des Rechts postuliert. Warum es auch aus der Perspektive der deutschen Verfassung erforderlich bleibt, sich für die Geltung des Völkerrechts einzusetzen, beleuchtet Heike Krieger in ihrem Vortrag. Heike Krieger ist Professorin für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Freien Universität Berlin. Sie ist Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Internationales Recht und war von 2007 bis 2014 Richterin des Verfassungsgerichtshofs des Landes Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Allgemeinen Völkerrecht, im humanitären Völkerrecht und im Menschenrechtsschutz. Am 23. Mai 2026 hielt Heike Krieger die Lübecker Verfassungsrede. Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung online: Webseite: www.willy-brandt.de/ Newsletter: www.willy-brandt.de/newsletter/ Instagram: www.instagram.com/bwbstiftung/ Facebook: www.facebook.com/BundeskanzlerWillyBrandtStiftung/ YouTube: www.youtube.com/@BWBStiftung Bildnachweis: Margret Witzke
In Schaffhausen könnten die Weichen der Immobilienpolitik neu gestellt werden: Die Stadt soll in der Altstadt keine eigenen Liegenschaften mehr verkaufen dürfen. Die SP will das fest in der Verfassung verankern. Regierung und Parlament lehnen die Initiative ab. Am 14. Juni entscheidet das Volk. Weitere Themen: · Afro-Pfingsten lockte zehntausende Besucherinnen und Besucher nach Winterthur. · Stadtpolizei Zürich löst illegale Party auf und wird mit Steinen und Flaschen attackiert. · Brand in Dörflingen mit zwei Verletzten.
Bei den Beratungen im Parlamentarischen Rat 1948 war schon klar: Eine wirksame Verfassung für ganz Deutschland wird es bis auf weiteres nicht geben. Was aber bedeutet das für das entstehende Verfassungswerk – wie provisorisch ist es, wie muss es geschrieben sein, um dem geteilten Zustand gerecht zu werden? Dazu äußert sich Carlo Schmid, der Wortführer der SPD. Er war es auch, der den Begriff „Grundgesetz“ prägt – und am Ende dieser Aufnahme auch für die Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold plädiert. In der gleichen Sitzung des Parlamentarischen Rats erklärt Adolf Süsterhenn von der CDU, welche Aufgaben genau das Bundesverfassungsgericht haben soll – Konrad Adenauer habe da klare Vorstellungen: Das Gericht solle den Staat vor den Ländern schützen und umgekehrt, und es soll die Bürger vor einer diktatorischen Mehrheit schützen. Zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht klar, dass das Gericht nach Karlsruhe kommen würde.
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Bei einer Konferenz in Calgary kritisierten Redner die zunehmende Säkularisierung von Justiz und Verfassung in Kanada. Sie beriefen sich dabei auf den „Vorrang Gottes“ in der Verfassung und warnten vor einem Machtzuwachs des Staates. Ihrer Ansicht nach werde das Bundesverfassungsverständnis von Gerichten neu interpretiert.
„Nie wieder Nazi-Herrschaft!“ Das Grundgesetz gilt als historische Antwort auf die NS-Zeit. Und das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gilt als Hüter des antifaschistischen Charakters unserer Verfassung. Im Gegensatz zu vielen anderen oberen Bundesgerichten spricht man beim Bundesverfassungsgericht oft vom historisch „unbelasteten“ Gericht. Aber stimmt das? Im Jahr des diesjährigen 75. Jubiläums des Verfassungsgerichts erscheint eine Studie, die diese Frage stellt. Und die genau nachforscht, wie die Anfangsjahre des Verfassungsgerichts aussahen. Wie beeinflusste die nationalsozialistische Vergangenheit die Richterinnen und Richter? Und wie wurde das BVerfG dann zu einem Motor der Liberalisierung einer deutschen Demokratie, die nach 1945 noch viele Jahre nicht auf stabilen Füßen stand? Die Studie wurde vom Bundesverfassungsgericht selbst in Auftrag gegeben. Justizreporter Klaus Hempel und Max Bauer sprechen mit der Historikerin Eva Balz und dem Historiker Frieder Günther, die sie mit dem Titel „Verwandlung durch Recht“ verfasst haben. Podcast-Tipp der Woche: Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast https://www.ardsounds.de/sendung/wdr-zeitzeichen/urn:ard:show:3cb325e2d310d798/
260520PC Auch Polen geht queerMensch Mahler am 20.5.2026Das Rathaus der polnischen Hauptstadt Warschau hat zum ersten Mal eine gleichgeschlechtliche Ehe anerkannt. »Heute Morgen haben wir die erste Eintragung« vorgenommen, erklärte Bürgermeister Rafał Trzaskowski am letzten Donnerstag vor Journalisten. Die beiden Ehepartner, Jakub Cupriak-Trojan und Mateusz Trojan, bestätigten ihrerseits, eine Kopie der polnischen Heiratsurkunde erhalten zu haben.Das Oberste Verwaltungsgericht Polens hatte im März entschieden, dass in anderen EU-Mitgliedstaaten geschlossene gleichgeschlechtliche Ehen vom polnischen Staat anerkannt werden müssen. Damit setzte das Gericht das entsprechende Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union vom November 2025 in polnisches Recht um.»Wir freuen uns und hoffen, dass die nächsten Urkundenumschreibungen, auf die viele Paare warten, ohne unnötige Verzögerungen ausgestellt werden«, sagten die Ehepartner der Webseite OKO.press. Das Paar hatte 2018 in Berlin geheiratet und will sich nun in Polen niederlassen. Ihr Antrag war zuvor abgelehnt worden, da laut polnischer Verfassung die Heirat eine Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau ist.Polens Regierungschef Donald Tusk, dessen Mitte-Koalition in Bezug auf die Rechte von LGBTQ-Menschen gespalten ist, hatte am Dienstag angedeutet, dass der Schritt des Verwaltungsgerichts unmittelbar bevorstehe. Die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare sei »vor allem eine Frage der Menschenwürde und der Menschenrechte«, erklärte Tusk. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die AfD könnte im Fall eines Wahlsieges in Sachsen-Anhalt den MDR-Staatsvertrag zwar kündigen, erklärt der Jurist Hubertus Gerstorf. Sie müsste laut Verfassung aber weiter eine umfassende Versorgung mit öffentlich-rechtlichen Medien sicherstellen. Borgers, Michael www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Gefühlt vergeht kein Monat ohne eine neue Star Wars-Serie auf Disney+, doch das echte "Event-Kino-Gefühl" lässt seit Jahren auf sich warten. Nach dem Chaos der Sequel-Trilogie, unzähligen gecancelten Projekten und Serien, die das Fandom spalten, stellen wir uns heute die Frage: Kann Star Wars auf der großen Leinwand überhaupt noch funktionieren? In unserem Star Wars Talk blicken wir schonungslos auf die aktuelle Verfassung der weit, weit entfernten Galaxis. Wir diskutieren, ob Disney die Marke zur reinen Content-Plattform degradiert hat und ob Serien wie Andor die Regel oder doch nur die Ausnahme bleiben. Außerdem analysieren wir das gewaltige Beben hinter den Kulissen: Kathleen Kennedy geht, George Lucas-Schüler Dave Filoni übernimmt. Bedeutet das endlich den langersehnten Masterplan oder droht uns aus Angst vor Risiken jetzt eine endlose Nostalgie-Schleife? Wir debattieren die spannendsten Fragen der Community: Müssen wir die Skywalkers und das ständige Recyceln bekannter Figuren endlich ruhen lassen? Wird The Mandalorian & Grogu das Kino-Comeback retten? Und wäre ein radikaler Neuanfang – wie eine Verfilmung der "Knights of the Old Republic"-Ära fernab des etablierten Kanons – nicht genau das Risiko, das Star Wars jetzt dringend braucht? Alle Links zum GameStar Podcast und unseren Werbepartnern: https://linktr.ee/gamestarpodcast
Bei Claudia Aue geht es um Dorfkirchen beim Kulturfestival, Rungholt, den Hafengeburtstag und den Gottesbezug in der Präambel.
Sachsen-Anhalt hat seine Verfassung mit einem Fünf-Parteien-Pakt geschliffen, damit die AfD nach ihrem absehbaren Wahlsieg im September keine Richterwahlen blockieren kann. In Mecklenburg-Vorpommern wollen SPD, Linkspartei und Grüne das auch, aber die CDU zieht nicht mit. In Rheinland-Pfalz wird die Rechte um ihr Recht auf Einsetzung von Untersuchungsausschüssen gebracht. Wie stark wollen die etabliertenWeiterlesen
Merz im freien Fall: Drei Viertel unzufrieden, Trump erhöht den Druck +++ Merz im Vertrauensabsturz: Drei Viertel unzufrieden +++ Trump setzt Merz unter Druck: Soldaten raus, Zölle rauf +++ Baden-Württemberg: Özdemir vor der Macht und AfD draußen halten +++ Rheinland-Pfalz: Mainz ändert Verfassung, hält ebenso AfD draußen und Ahrtal muß warten +++ Kubicki rechnet mit Merz ab: „Alles nur vorgetäuscht“ - Klingbeil kann gut Ukulele spielen +++ Wadephul in Rabat: „Fachkräfte“ und neue Migrationsbaustelle +++ Bahnfahren mit Ferrari – vielleicht wird Bahn dann pünktlicher +++ TE Energiewendewetter +++ Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
Klimawandel - was war das nochmal? Nach der Wahl der neuen Bundesregierung scheint eine der größten Krisen der Gegenwart auf einmal aus den öffentlichen Diskursen verschwunden zu sein. Jagoda Marinić hat sich deswegen für diese Folge eine Autorin und Aktivistin eingeladen, die für das Bewusstsein und für Lösungen in der Klimakrise kämpft: Carla Hinrichs. Für dieses Ziel hat sie sich schon auf Straßen geklebt, den Verkehr aufgehalten und zivilen Ungehorsam nicht gescheut. Carla Hinrichs war Sprecherin des Klimakollektivs „Die letzte Generation“ und hat nun ein Buch geschrieben - nicht über die letzte, sondern über die verletzte Generation. Darin nimmt sie den Staat in die Pflicht, seiner Aufgabe, dem Klimaschutz nachzukommen und so die Grundrechte und Freiheiten ihrer und kommender Generationen zu bewahren. Als ehemalige Jurastudentin weiß sie um die Dringlichkeit der Umsetzung von Klimaschutz, der in der Verfassung verankert ist - und steht nun selbst wegen dem Verdacht auf die Gründung einer kriminellen Vereinigung vor Gericht. Im Podcast lotet sie mit Jagoda Marinić aus, was Protest leisten kann und wie sich ihr eigener Blick auf Aktivismus in den letzten Jahren verändert hat. Sie sagt, dass die Vorstellung, vielleicht in Gefängnis zu kommen, ihr Angst macht und erzählt gleichzeitig, warum der Protest sie von ihrer eigenen Hilflosigkeit in der Klimakrise befreit hat. Hier hört ihr… warum Carla Hinrichs Klimaprotest nicht radikal, sondern vernünftig findet (05:54) wie die junge Generation in ihren Freiheiten einschränkt wird (11:58) warum Klimaschutz kein ‚Nice-to-have‘ ist (20:20) wie sich ihre Sicht auf Protest verändert hat (35:32) warum sie richtig miese Demokratieerfahrung gemacht hat (40:44) wie die Polizei in ihre WG gestürmt ist (50:30) warum sie trotzdem an das Gute in der Gesellschaft glaubt (01:14:47) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Juliane Orth und Marit Tesar Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de Unser Podcast-Tipp diesmal: -1 plus 1 Freundschaft auf Zeit · Neue Folgen - Jetzt Podcast anhören!
Peter Schuchardt erinnert an die Apartheid in Südafrika. Die neue Verfassung war ein großer Schritt zur Versöhnung.
In ihrem neuen Roman verspricht Sibylle Berg allen das schöne Leben. Das überrascht, mutet das Werk der Autorin doch in der Regel eher dystopisch an. „PNR: La Bella Vita“ heißt Bergs neuer Roman, in dem der Kapitalismus besiegt ist und in Europa eine neue Gesellschaft entsteht, die sich selbst eine anarchistische Verfassung gibt.Ein paar Nerds bringen die Revolution auf den Weg, aber wie weitermachen? Was geschieht am Tag danach? Wenn die kapitalistische Ausbeutung Geschichte ist, wenn Staaten ihre Bürger nicht mehr überwachen und die Meinungsfreiheit einschränken, erwachsen daraus nicht automatisch Freiheit und Glückseligkeit.Stattdessen muss mühsam eine neue Welt aufgebaut werden, in der der Mensch endlich freier und glücklicher wird. Aber das ist ein Prozess. Probleme gibt es dann noch immer – und auch der Tod ist nicht verschwunden. Wer über Jahrzehnte jedoch vom alten System zugerichtet wurde, wird es nicht leicht haben, die neue Unordnung zu akzeptieren und sich das Schöne vorzustellen. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über den utopischen Roman von Sibylle Berg.Literatur:Sibylle Berg: PNR. La Bella Vita, Kiepenheuer & Witsch.Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
CDU, SPD und Grüne in Rheinland-Pfalz erhöhen gemeinsam die Schwelle zur Einsetzung parlamentarischer Untersuchungsausschüsse. Warum? Damit die AfD die „Handlungs- und Funktionsfähigkeit“ der kommenden Regierung nicht stört. Eine echte Lachnummer, von Ralf Wurzbacher.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. In deutschen Parlamenten sitzen waschechte Demokraten. Natürlich! Wobei: nicht nur. Es tummeln sich dort auchWeiterlesen
Wagner, Tilo www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Wenn durch die Verschiebung staatlicher Funktionslogik jeder Bürger zu einem potenziellen Verdachtsfall wird, erodiert das Gerüst der liberalen Demokratie – nicht laut, nicht revolutionär, nicht mit dem Pathos einer neuen Verfassung, sondern mit Schnittstellen, Registern, „Matching-Diensten” und Datenhäusern. Die Frage lautet deshalb nicht mehr, ob der Staat digital wird, sondern mit welcher Durchdringung er unserWeiterlesen
Ein teilweise zu hitziges Nordderby endet mit Big Points für Werder im Abstiegskampf. Warum Bremen das Spiel gewonnen hat und der HSV in der aktuellen Verfassung noch um ihre gute Saison bangen muss.Marie-Louise Eta startet mit einem misslungenen Debüt auf der Unioner Bank. Und Wolfsburg meldet sich zurück und ist wieder in Reichweite.Und wer hat die besten Karten im Kampf um die Champions League-Plätze? Spieltach 30 liefert die Antworten!TIMESTAMPS:(00:00) Nordderby(20:29) Marie-Louise Eta verliert bei Comeback(32:00) CL-RENNEN: Wie stehen die Teams? Wer packt es noch? Wer fällt noch Raus?(55:30) QuizTHEMEN BEI PATREON - SPIELTACH EXTENDEDFreiburg im EL-HalbfinaleMainz‘ Aus gegen Strasbourg JETZT PATRON WERDEN:https://patreon.com/derspieltachWERDE TEIL DER COMMUNITY:https://discord.gg/bmsxDkwcqTJETZT BEI KICKTIPP TEILNEHMEN:https://kicktipp.de/spieltach#Spieltach #Bundesliga #BVB #CL #Union #Berlin #Eta
Political landslide in Europe. After 16 years as prime minister of Hungary, Viktor Orban was coldly voted out last weekend. Challenger Peter Magyar won a decisive victory, so big that he can change the Constitution. With its negative attitude towards the European Union, Hungary has so far been one of the troublemakers in the Community under Orban. In the meantime, the victory frenzy of recent days has subsided and journalist colleague Martin Bauer reports on how the turnaround is being assessed in Austria. - Politischer Erdrutsch in Europa. Nach 16 Jahren als Ministerpräsident von Ungarn wurde Viktor Orban am vergangenen Wochenende kalt abgewählt. Herausforderer Peter Magyar errang einen entscheidenden Sieg, so groß, dass er die Verfassung ändern kann. Mit seiner ablehnenden Haltung gegenüber der Europäischen Union war Ungarn bisher unter Orban einer der Störenfriede in der Gemeinschaft. Inzwischen hat sich der Siegestaumel der vergangenen Tage gelegt und Journalistenkollege Martin Bauer berichtet, wie der Umschwung in Österreich bewertet wird.
Die unsichere Weltlage und der zunehmende Bedeutungsverlust des Völkerrechts beschäftigen die Schweizer Politik: Während Aussenminister Ignazio Cassis für das Prinzip «Durchwursteln» plädiert, fordern andere mehr Haltung vom Bundesrat. Das Völkerrecht bröckelt, die Grossmachtpolitik ist zurück und weltweit dominieren anhaltende Kriege die Schlagzeilen: Inmitten dieser geopolitisch angespannten Lage sucht die Schweiz ihren Platz als neutraler Staat. Oder wie es Aussenminister Ignazio Cassis jüngst gegenüber CH Media formulierte: «Wir müssen schauen, wie wir uns in dieser unruhigen Welt am besten durchwursteln können.» Die Aussage des Bundesrats ist auch noch Wochen danach umstritten. Wie soll sich die Schweiz verhalten, wenn andere Staaten das Völkerrecht brechen? Kann ein Kleinstaat wie die Schweiz seinen Werten treu bleiben, wenn er sich aussenpolitisch «durchwurstelt»? Oder verrät er sie damit? Neutralität und Diplomatie unter Druck Die geopolitischen Verwerfungen und Unsicherheiten rücken die Sicherheit der Schweiz stärker in den Fokus der Politik. Während die SVP mittels Initiative die Neutralität in der Verfassung verankern will, plädiert Mitte-Links für eine stärkere Zusammenarbeit mit europäischen Staaten. Was bedeutet die veränderte Weltlage für die Sicherheit der Schweiz? Muss die Schweiz ihre Neutralität neu definieren? Die Schweiz verweist in Konflikten regelmässig auf ihre «Guten Dienste», also ihre Rolle als Vermittlerin. Doch im Krieg zwischen den USA und dem Iran vermittelt derzeit Pakistan. Verliert die Schweiz an Bedeutung auf der internationalen Bühne? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 17. April 2026 in der «Arena»: – Jon Pult, Vizepräsident SP und Nationalrat SP/GR; – Petra Gössi, Ständerätin FDP/SZ; – Gerhard Pfister, Nationalrat Die Mitte/ZG; und – Roland Rino Büchel, Nationalrat SVP/SG. Ausserdem im Studio: – Sebastian Ramspeck, Internationaler Korrespondent SRF.
In der 151. Folge des Goodcast Deepdive nehmen dich Julius und Christian mit nach Ungarn, wo eine Wahl für viele ganz anders ausgegangen ist als erwartet. Gemeinsam schauen sie hinter die Schlagzeilen: Was steckt hinter diesem überraschend deutlichen Wahlsieg? Welche Dynamiken haben dazu geführt und was sagt das über das Land und seine politische Stimmung aus? Denn die Zahlen sind klar und gleichzeitig erstaunlich: Die Oppositionspartei TISZA unter Péter Magyar gewann rund 53 bis 55 Prozent der Stimmen und sicherte sich 138 von 199 Sitzen im Parlament. Damit erreichte sie eine Zweidrittelmehrheit und kann sogar die Verfassung ändern. Die bisher regierende Fidesz-Partei von Viktor Orbán, die das Land 16 Jahre lang geprägt hat, kam nur noch auf etwa 37 bis 38 Prozent und rund 55 Sitze. Die Wahlbeteiligung lag bei fast 80 Prozent und zeigt, wie stark der Wunsch nach Veränderung war. Wie wurde dieser politische Umbruch möglich, welche Rolle spielen Wähler dabei und weshalb kann ein selbst scheinbar stabiles System plötzlich kippen. Eine Produktion von MAKIKO* für die Viva Equality gemeinnützige UG Gastgeber: Julius Bertram Mitarbeit: Tilman Perez Produktion: MAKIKO*
Erst drohte er dem Iran mit der Vernichtung seiner Zivilisation, dann veröffentlichte er ein Bild, das ihn als Jesus Christus zeigt, und ausserdem legte er sich mit dem amerikanischen Papst an. Donald Trumps Kommunikation wird immer radikaler und vor allem seltsamer. Der stockende Verlauf des Irankriegs wie auch die Wahlniederlage seines politischen Freundes Viktor Orbán in Ungarn scheinen diese Tendenz noch zu verstärken. Inzwischen wenden sich in den USA auch treue Anhängerinnen und Anhänger, die ihm vor eineinhalb Jahren noch geholfen haben, die Präsidentschaftswahlen zu gewinnen, von Trump ab. Unterdessen kursiert die Idee, den 25. Zusatz zur amerikanischen Verfassung, anzuwenden. Eine 17-köpfige Kommission soll den Gesundheitszustand und die geistige Leistungsfähigkeit des Präsidenten untersuchen. Wie hat das Weisse Haus auf den Vorwurf reagiert, der Präsident sei nicht mehr vollständig zurechnungsfähig? Kontrolliert eigentlich niemand, was Donald Trump veröffentlicht? Und steht seine Präsidentschaft allenfalls an einem Wendepunkt? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Leute, plötzlich ist wieder Nationalmannschaft. Ende März, nur noch Wochen bis Turnierbeginn. Und wieder trifft Wirtz, ein Tor wie ein Traum. Die Flugkurve feinste Ballistik. Ein Zaubertrick, als wäre er im Schneidersitz über den Grand Canyon geflogen. Da fehlten selbst ihm die Worte. Die große Euphorie will sich aber, anders als vor zwei Jahren, nach dem Sensationssieg gegen Frankreich, nicht so recht einstellen. Weil die einstigen Worker fehlen und sich der ehemalige Toni Kroos und die gegenwärtigen Nationalspieler derzeit noch allenfalls an den Wänden eines Marc O'Polo Outlets begegnen. Dazu klaffen Räume im Spiel dieser Mannschaft, die Lothar Matthäus nicht ausstatten und Thomas Müller nicht deuten möchte. Weil sich Joshua Kimmich nun mal nicht zerteilen, nicht an zwei Orten gleichzeitig sein kann und es deshalb entweder in der Mitte oder rechts hinten gehörig lahmt. Fehlt eigentlich nur noch die dazu passende, viel zu früh geschriebene Biografie. Nun ja. Vorne spielt zudem Sané, für den in dieser Verfassung allerdings auch Fritzle, das VfB-Maskottchen, auflaufen könnte. Und in der Mitte Havertz, für den eigentlich Undav, der VfB-Rumtreiber, spielen müsste. So entspricht die überzeugende Zusammensetzung einer glaubwürdigen Startelf weiterhin dem Schwierigkeitsgrad eines Erwachsenen-Puzzles. Mit 10.000 Teilen. Und dem Motiv Milchfleck auf weißer Wand. Doch statt Lösungen anzubieten, gibt Nagelsmann weiter Rätsel auf. Ein Bundestrainer-Sudoku. Ohne 6 und ohne 9. All jenen, die jedoch genau darauf Bock haben und obendrein noch wissen möchten, wer Schuld ist an Schlotterbeck und auch an Rüdiger, empfehlen wir, doch bitte komplett hinein zuhören. In diese neue Folge. FUSSBALL MML - denn alles andere ist auch nur eine Deutschstunde mit Nobby Dickel. In diesem Sinne: viel Spaß!
Drösser, Christoph www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Schniederjann, Nils www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Nach guter Leistung spielt Schalke 04 im Zweitliga-Spitzenspiel beim SV Darmstadt 98 1:1-Remis. Dennoch festigen die Gelsenkirchener die Tabellenführung und kommen dem Aufstieg immer näher. Die aktuelle Verfassung der Mannschaft und auch das Restprogramm machen Hoffnung.
Im Westjordanland haben israelische Einsatzkräfte auf das Auto einer Familie geschossen, die Eltern und zwei der Kinder sind tot. Auch in Gaza gab es Vorfälle. Auslandredaktorin Susanne Brunner erklärt: Solche Gewalt ist im Westjordanland und im Gazastreifen inzwischen beinahe an der Tagesordnung. Weitere Themen: · Der Bundesrat wendet im Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran das Neutralitätsrecht an. Die Grundlage dafür ist, dass er den Konflikt neuerdings als Krieg bewertet. Für diesen Schritt brauchte der Bundesrat fast zwei Wochen. Zu lang? Darüber sprechen wir mit Evelyne Schmid, Professorin für Völkerrecht an der Universität Lausanne. · In Kasachstan ändern sich die Machtstrukturen gerade grundlegend: Die Bürgerinnen und Bürger haben über eine neue Verfassung abgestimmt, weit über 80 Prozent haben sich für die Reform ausgesprochen. Offiziell soll sie das politische System modernisieren und breiter abstützen. Doch Kritikerinnen und Kritiker entgegen, sie vergrössere vor allem die Macht von Präsident Kassym-Schomart Tokajew – sogar Vergleiche zum russischen Machthaber Wladimir Putin werden gezogen. Was ist da dran? Die Einschätzung unseres Korrespondenten Calum MacKenzie. · Was für den Sport die Olympischen Spiele sind, ist für die Kunstwelt die Biennale di Venezia. Alle zwei Jahre findet die wohl wichtigste Schau für Gegenwarts-Kunst in Venedig statt. Im Mai ist es wieder soweit – und dabei ist zum ersten Mal seit vier Jahren auch Russland. Das sorgt schon Monate vor der Eröffnung für einen Eklat: Die EU und die Ukraine protestieren gegen die russische Teilnahme, die Festivaldirektion hingegen fordert eine "kulturelle Waffenruhe". Aber was für Kunst soll eigentlich im russischen Pavillon ausgestellt werden? Das erklärt die Kunsthistorikerin Sandra Frimmel.
Balzer, Vladimir www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Einsam, ziellos und voller Selbstzweifel: In dieser Verfassung befindet sich Rudi, als er 1986 in seine neue Mietwohnung zieht. Doch dann lernt er seine Nachbarin Beate kennen. Eine Frau, die ihm freundlich und wohlwollend gegenübertritt und ihn schon bald zu gemeinsamen Kaffeekränzchen und Grillabenden einlädt. Aus einem losen Kontakt entwickelt sich eine Freundschaft, die Rudi regelrecht aufblühen lässt. Bis Beate ihn eines Tages um einen tödlichen Gefallen bittet, den Rudi ihr aus Loyalität nicht abschlagen will… In dieser Folge von “Mordlust - Verbrechen und ihre Hintergründe” widmen wir uns den Taten einer Serientäterin, die von den Medien den Spitznamen “Schwarze Witwe” erhielt. Gemeinsam beleuchten wir ihr Netz, in dem sich über Jahre mehrere Männer verfingen und machen deutlich, wie es einer Frau gelang, einen mutmaßlichen Freund zum mörderischen Gehilfen zu machen. **Credit** Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Producer: Paulina Krasa, Laura Wohlers und Jon Handschin Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Jennifer Fahrenholz Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: Abel und Kollegen **Quellen (Auswahl)** Landgericht Göttingen, Urteil vom 03.07.2008, 6 Ks 1/08 Spiegel: “Die Schwarze Witwe” Stern Crime: “Die Witwe und ihr Diener” Süddeutsche: "Schwarze Witwe von Bodenfelde. Ihr Helfer hatte selbst Angst” **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio