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DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE
Die unbequeme Wahrheit über KI im Mittelstand (#1297)

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE

Play Episode Listen Later Sep 3, 2026 84:55


Dr. Dieter Steiner und Martin Ulbricht sprechen mit Norman Müller darüber, warum viele KI-Projekte im Mittelstand nicht an der Technologie scheitern, sondern an fehlender Datenbasis, schlechten Prozessen und mangelnder Verantwortung. Im Zentrum steht die Frage, wie Unternehmen aus Pilotprojekten echte Wertschöpfung machen und warum digitale Souveränität dabei mehr ist als ein technisches Schlagwort. Die Folge zeigt, weshalb KI-Transformation Führung, Vertrauen, Partnerschaften und eine klare Architektur braucht.* 00:00 Warum KI im Mittelstand an der Realität scheitert* 01:35 Dieter Steiner und Martin Ulbricht stellen sich vor* 04:54 KI als kollaborative Intelligenz* 06:10 Datenchaos, Papierprozesse und überforderte Unternehmen* 12:40 Warum Agentic AI ohne Fundament nicht trägt* 16:57 Machtfragen, Entscheidungsebene und blockierte Transformation* 22:35 Welche KI-Kompetenz Unternehmen wirklich brauchen* 29:03 Autonome Agenten und die Frage der Nachvollziehbarkeit* 34:00 Warum spätes Handeln immer teurer wird* 36:07 Use Cases, Datenschutz und ganzheitliche Einführung* 40:40 Wenn IT-Abteilungen Innovation ausbremsen* 50:43 Partnernetzwerke, Softwarezukunft und Venture X* 01:18:23 Lernen, Vertrauen und der Blick auf die nächste GenerationMehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!ShownotesDr. Dieter Steiner* LinkedIN: https://www.linkedin.com/in/dr-dieter-steiner/* u-know GmbH / U-KNOW.AI https://www.u-know.aiMartin Peter Ulbricht* LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/martin-ulbricht/* QLERO https://www.qlero.de* mAikit https://www.mAikit.aiWarum KI im Mittelstand an der Realität scheitertDaten, Prozesse, Vertrauen: Die eigentlichen BaustellenDer Mittelstand hat kein Problem mit künstlicher Intelligenz. Er hat ein Problem mit sich selbst.Das klingt hart, ist aber vermutlich die ehrlichste Zusammenfassung dieser Folge des Venture AI Podcast. Denn wer heute über KI im Mittelstand spricht, redet meistens über Tools, Modelle, Automatisierung und Effizienz. Über Chatbots, Agenten, Copilot, Prompts und die nächste Software, die angeblich alles einfacher macht. Nur bleibt die entscheidende Frage oft liegen: Warum kommen so viele KI-Projekte trotzdem nicht aus der Pilotphase heraus?Mit Dr. Dieter Steiner von U-KNOW.AI und Martin Peter Ulbricht von QLERO geht es deshalb nicht um die nächste glänzende Oberfläche. Es geht um das, was darunterliegt. Um Daten, Prozesse, Verantwortung, Machtfragen, Souveränität und Vertrauen. Um die unbequeme Wahrheit, dass künstliche Intelligenz in vielen Unternehmen nicht an zu wenig Technologie scheitert, sondern an zu wenig Fundament.Das Fundament fehltDieter Steiner bringt in dieser Folge die Perspektive eines Unternehmers ein, der über Jahrzehnte IT, Security, Enterprise File Sharing und Plattformarchitektur gesehen hat. Sein Blick auf den Mittelstand ist deshalb unromantisch. In vielen Unternehmen fliegt noch Papier herum. Daten wandern von analog zu digital und wieder zurück. Dokumente liegen im Fileserver, in Teams, im E-Mail-Postfach, in Fachsystemen, in Wikis, in Excel-Tapeten und in persönlichen Ablagen. Irgendwo ist alles da. Aber nichts ist wirklich anschlussfähig.Dann kommt KI. Und plötzlich soll ein System Wertschöpfung erzeugen, obwohl niemand sauber sagen kann, wo das Wissen liegt, welche Daten zuverlässig sind, welche Prozesse tatsächlich gelebt werden und wer am Ende Verantwortung trägt. Das ist der eigentliche Bruch. KI verstärkt nicht nur Kompetenz. Sie verstärkt auch Unordnung.Genau hier liegt der Denkfehler vieler KI-Debatten. Der Mittelstand fragt zu oft: Welches Tool brauchen wir? Die bessere Frage wäre: Welche Wahrheit über unsere Organisation zeigt uns dieses Tool?Wenn ein schlechter Prozess digitalisiert wird, bleibt er ein schlechter Prozess. Wenn ein Unternehmen seine Daten nicht versteht, wird ein Sprachmodell daraus keine belastbare Entscheidungsgrundlage bauen. Wenn Abteilungen ihre Abläufe nie sauber beschrieben haben, entsteht durch Automatisierung nicht automatisch Klarheit. Es entsteht Geschwindigkeit. Und Geschwindigkeit ist gefährlich, wenn sie auf falscher Richtung beruht.Martin Ulbricht setzt in der Folge einen wichtigen Kontrapunkt zur üblichen KI-Euphorie. Er beschreibt Effizienz nicht als Magie, sondern als bessere Informationsverarbeitung. Unternehmen müssen Informationen aufnehmen, analysieren, bewerten und daraus Entscheidungen ableiten. KI kann diesen Weg massiv verkürzen. Aber die Entscheidung bleibt eine Führungsaufgabe. Und genau deshalb reicht es nicht, Systeme einzuführen. Man muss nachvollziehen können, auf welcher Datenbasis sie zu Ergebnissen kommen.Souveränität ist FührungsarbeitDas ist der Punkt, an dem digitale Souveränität konkret wird. Sie ist kein politisches Schlagwort für Sonntagsreden. Sie entscheidet darüber, ob ein Unternehmen versteht, wo seine Daten liegen, wie sie verarbeitet werden, wer Zugriff hat, welche Modelle eingebunden sind und ob Ergebnisse überprüfbar bleiben. Wer diese Fragen nicht beantworten kann, hat kein KI-System. Er hat eine Blackbox mit Budget.Besonders stark wird das Gespräch dort, wo es um Macht geht. Denn KI-Transformation ist nicht nur ein technisches Projekt. Sie greift in Zuständigkeiten ein. Sie verändert Status. Sie bedroht Gewohnheiten. In manchen Unternehmen gibt es Menschen, die von unübersichtlichen Prozessen profitieren, weil sie als Einzige wissen, wie das alte System funktioniert. In anderen Unternehmen blockieren Fachabteilungen aus Vorsicht, Überlastung oder Kontrollverlust. Und manchmal beruhigt sich die Geschäftsleitung schon damit, dass irgendwo Copilot ausgerollt wurde.Das ist gefährlich. Denn eine KI-Lizenz ersetzt keine Strategie. Ein Pilotprojekt ersetzt keine Architektur. Und ein Tool ersetzt keine Führung.Vom Use Case zur OrganisationDieter Steiner beschreibt deshalb einen anderen Zugang. Bevor über Lösungen gesprochen wird, müssen Unternehmen drei Schritte zurückgehen. Wie steht die Geschäftsleitung dazu? Welche Fachbereiche sind beteiligt? Was ist mit Datenschutz, Informationssicherheit, Betriebsrat und Regulierung? Welche Use Cases kosten wirklich Zeit oder Geld? Wo entstehen Monat für Monat manuelle Aufwände, die niemand mehr rechtfertigen kann?Erst dann wird KI praktisch. Nicht als Theaterstück für Innovationsfolien, sondern als operative Entlastung. In der Folge fällt das Beispiel von Zertifizierungen und Audits. ISO 27001, ISO 9001, Dokumentationspflichten, interne Nachweise, Rezertifizierungen. Viele Unternehmen kämpfen dort mit gewachsenen Ablagen, manuellen Prüfungen und Systemen, die nicht miteinander sprechen. Wenn diese Wissensbasis sauber strukturiert wird, können Berichte, Vorbereitungen und Dokumentationen plötzlich drastisch effizienter werden. Nicht weil KI alles weiß. Sondern weil das Unternehmen endlich weiß, was es selbst weiß.Das ist der eigentliche Charme dieser Folge: Sie entzaubert KI nicht, sie erdet sie. Sie macht klar, dass die Zukunft nicht darin liegt, Mitarbeitende mit Prompt-Schulungen zu überfordern. Ulbricht nennt Prompting eine Übergangstechnologie. Langfristig werde nicht der Mensch lernen müssen, wie er mit Maschinen spricht. Maschinen werden besser verstehen müssen, was Menschen wollen. Entscheidend wird dann nicht mehr die perfekte Eingabe, sondern die Fähigkeit, Ergebnisse kritisch zu bewerten, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.Auch die Softwareentwicklung wird dadurch neu sortiert. Norman Müller formuliert in der Folge eine radikale Nutzerperspektive: Er will nicht mehr zwischen Oberflächen wechseln, Schnittstellen verstehen oder Software bedienen müssen. Er will ein Ergebnis. Eine aktualisierte Website. Eine erledigte Buchhaltung. Einen abgeschlossenen Prozess. Wie das System dorthin kommt, interessiert den Nutzer immer weniger.Steiner und Ulbricht widersprechen dem nicht. Aber sie verschieben den Fokus. Ja, Oberflächen werden verschwinden oder zusammenwachsen. Ja, Agenten werden Aufgaben übernehmen. Ja, Sprache und Ergebnisorientierung werden wichtiger. Aber im Unternehmenskontext braucht diese neue Freiheit harte Architektur. Authentisierung, Berechtigungen, Dokumentation, Sicherheit, Datenqualität, Testbarkeit. Je autonomer Systeme handeln, desto wichtiger wird die Struktur dahinter.Venture X als GegenmodellDamit wird auch klar, warum Partnerschaften in dieser neuen Arbeitswelt nicht Beiwerk sind, sondern Infrastruktur. QLERO, mAikit, U-KNOW.AI und Venture X stehen in dieser Folge als Beispiel für einen Ansatz, der nicht alles neu erfinden will. Wissen strukturieren, Nutzung vereinfachen, Berechtigungen durchtragen, Schnittstellen sinnvoll zusammenführen, den Einstieg für Unternehmen bezahlbar und skalierbar machen. Das ist weniger spektakulär als die nächste KI-Demo. Aber es ist genau das, was entscheidet, ob aus KI ein produktives Betriebssystem für den Mittelstand werden kann.Der vielleicht wichtigste Satz der Folge steht unausgesprochen über allem: Wer später anfängt, spart kein Geld. Er vergrößert den Rückstand.Denn die Entwicklung wird nicht langsamer. Die Anforderungen steigen. Die Kosten verschieben sich. Die Systeme werden komplexer. Die Konkurrenz lernt schneller. Wer heute noch wartet, bis KI einfacher, billiger oder risikofreier wird, wartet möglicherweise auf eine Welt, die es nicht geben wird.Die gute Nachricht ist: Niemand muss sein Unternehmen in zwei Wochen revolutionieren. Aber jedes Unternehmen muss anfangen, ehrlich hinzusehen. Wo liegen unsere Daten? Welche Prozesse sind wirklich wertschöpfend? Welche Abteilungen müssen beteiligt werden? Wo brauchen wir externe Perspektive? Wo schützt uns unsere eigene IT, und wo blockiert sie Veränderung? Welche Entscheidungen wollen wir künftig schneller und besser treffen?Am Ende führt diese Podcast-Folge weg vom Hype und zurück zum Kern von Unternehmertum. KI ist kein Ersatz für Führung. Sie ist ein Prüfstein für Führung. Sie zeigt, ob ein Unternehmen bereit ist, seine Hausaufgaben zu machen. Nicht irgendwann. Jetzt.Denn künstliche Intelligenz scheitert im Mittelstand selten an der Technik. Sie scheitert an der Realität, die die Technik sichtbar macht.Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe

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DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE
Wie KI Unternehmen bis 2035 verändert

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE

Play Episode Listen Later Sep 1, 2026 61:41


Sven Gábor Jánszky spricht mit Norman Müller über die Frage, wie Unternehmen im Jahr 2035 funktionieren könnten und welche Rolle künstliche Intelligenz, KI-Agenten und neue Formen von Arbeit dabei spielen. Im Zentrum steht die These, dass Wertschöpfung künftig weniger durch klassische Lohnarbeit und stärker durch Technologie, Kapital und intelligente Systeme entsteht. Die Folge fragt, was Unternehmen, Schulen, Politik und Gesellschaft heute tun müssen, um nicht nur auf KI zu reagieren, sondern Zukunft aktiv zu gestalten.* 00:00 Warum Unternehmen 2035 anders funktionieren könnten* 01:19 Der technologische Kipppunkt der nächsten zehn Jahre* 04:39 Welche Rolle Deutschland und Europa noch spielen können* 09:21 Sichere KI als europäische Chance* 13:38 Superintelligenz, Geschwindigkeit und menschliches Verstehen* 17:34 Warum KI uns nicht ersetzen, sondern Gesellschaft verändern wird* 21:24 Menschlichkeit als Zukunftsfähigkeit* 26:31 Von KI-Tools zu Agent-Teams in Unternehmensprozessen* 30:24 Human in the Loop und autonome KI-Prozesse* 31:09 Brain-Computer-Interfaces und die nächste Mensch-Maschine-Verbindung* 39:10 KI-Kompetenz als neue Grundbildung* 46:18 Warum wir ein Schulfach Zukunft brauchen* 49:22 Haltung, Neugier und Veränderungsbereitschaft* 57:45 Warum Zukunft nicht aus Vergangenheit entstehtMehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!Shownotes* Buch „2035: Die Zukunft beginnt heute“: https://2035.2bahead.com/* Sven Gábor Jánszky: https://janszky.de/* 2b AHEAD ThinkTank: https://2bahead.com/* LinkedIn-Profil von Sven Gábor Jánszky: https://de.linkedin.com/in/svengaborjanszky* LIVE Webinar „KI für den Mittelstand“: https://gpt.2bahead.com/webinar/* LIVE Webinar „Wie komme ich zu einem zukunftssicheren Zukunftsbild“: https://webinar.2bahead.com/trendmanagement* 2b AHEAD Kontakt: kontakt@2bahead.comSven Gábor Jánszky über Arbeit, Führung und ZukunftEs gibt Gespräche über künstliche Intelligenz, die sich an der nächsten Modellversion festbeißen. GPT 5.5, 5.6, 5.7, Benchmark rauf, Benchmark runter. Und dann gibt es Gespräche, die eine Ebene höher ansetzen. Nicht: Was kann das neue Tool? Sondern: Was bleibt vom Unternehmen, wenn die eigentliche Wertschöpfung nicht mehr aus menschlicher Lohnarbeit entsteht?Genau darum geht es in dieser Folge des Venture AI Podcast mit Sven Gábor Jánszky, Zukunftsforscher, Chairman und Geschäftsführer von 2b AHEAD. Anlass ist sein neues Buch „2035. Die Zukunft beginnt heute“. Der Titel ist kein dekorativer Ausblick. Er ist eine Frist. Neun Jahre sind im Maßstab von Technologieentwicklung keine lange Zeit mehr.Der Kipppunkt 2035Jánszkys zentrale These ist radikal, aber nicht dystopisch: Um 2035 herum könnte ein Kipppunkt erreicht sein, an dem künstliche Intelligenz, Robotik, synthetische Biologie und neue Energieformen so leistungsfähig werden, dass viele Formen menschlicher Lohnarbeit ökonomisch nicht mehr der zentrale Motor von Wertschöpfung sind. KI mit Händen, also Roboter, Agentensysteme und automatisierte Prozesse, werden in vielen Bereichen schneller, günstiger und besser sein als Menschen.Das klingt zunächst nach Kontrollverlust. Nach Jobverlust. Nach sozialem Absturz. Jánszky dreht die Perspektive. Wenn die globale Wertschöpfung tatsächlich so stark steigt, wie es einige Akteure aus dem Silicon Valley prognostizieren, dann geht es nicht nur um Verdrängung. Dann geht es um Verteilung, politische Anschlussfähigkeit und die Frage, wer an diesem Produktivitätsschub teilnimmt.Für Deutschland und Europa ist das die unbequeme Stelle des Gesprächs. Wir haben keine dominierenden Hyperscaler. Wir haben kein führendes eigenes LLM auf Weltniveau. Viele Grundlagen wurden hier entwickelt, aber selten hier skaliert. Jánszky sagt es ohne Schonung: Wenn Deutschland so weitermacht, wird es nur eine kleine Rolle spielen. Gleichzeitig sieht er eine Chance. Deutschland sei weiterhin eine der größten Volkswirtschaften der Welt und bei der Anwendung von KI stark. Die Frage ist also nicht nur, ob wir die Basistechnologie besitzen. Die Frage ist, ob wir sie schnell genug in produktive Anwendung bringen.Norman Müller bringt im Gespräch einen europäischen Hoffnungsanker ein: sichere KI. Könnte Europa der Ort werden, an dem leistungsfähige, vertrauenswürdige, datensichere KI entsteht? Jánszky hält das für möglich, aber nur unter einer Bedingung. Sicherheit allein reicht nicht. Eine sichere KI muss vergleichbar leistungsfähig sein wie die unsichere Alternative. Wenn sie deutlich schwächer ist, werden Unternehmen trotzdem die stärkere Lösung wählen. Nicht aus Bosheit, sondern weil Wettbewerb am Ende ökonomisch entschieden wird.Vom KI-Tool zum AgententeamDer härteste Teil des Gesprächs beginnt dort, wo KI nicht mehr als Werkzeug verstanden wird, sondern als Organisationsprinzip. Jánszky beschreibt eine Entwicklung in Stufen. Erst entdecken Unternehmen einzelne Tools. Dann setzen sie KI auf Prozessschritte. Danach entstehen Agententeams, die ganze Prozessketten übernehmen. In der nächsten Stufe werden nicht mehr nur alte Menschenprozesse automatisiert. Die Prozesse selbst werden so umgebaut, dass KI-Agenten sie besser ausführen können.Dann verändert sich Führung. Der Mitarbeiter wird nicht verschwinden, aber seine Rolle verschiebt sich. Er wird zunächst Teamleiter von KI-Agenten, Qualitätskontrolleur, Trainer, Orchestrator. Er macht weniger selbst und verantwortet mehr Systemleistung. Doch auch diese Zwischenstufe ist nicht endgültig. Jánszky hält es für wahrscheinlich, dass viele Kontrollaufgaben irgendwann ebenfalls besser von KI erledigt werden. Dann verschwindet der Mensch aus bestimmten Unternehmensprozessen nicht aus ideologischen Gründen, sondern weil er dort nicht mehr gebraucht wird.Das ist die eigentliche Provokation der Folge: Der Mensch verliert nicht seinen Wert. Aber der Wert verlagert sich. Nicht Zahlen schneller schieben. Nicht Kästchen schneller ausfüllen. Nicht gegen Maschinen antreten. Menschlichkeit wird dort wichtiger, wo Empathie, Energie, Motivation, Vertrauen, Bildung, Begleitung und Verantwortung zählen. Jánszky nennt das Empathieberufe. Und er glaubt, dass diese Berufe wertvoller, besser bezahlt und gesellschaftlich relevanter werden könnten.Bildung als ÜberlebensfrageDamit ist die Folge auch ein Gespräch über Bildung. Für Jánszky ist der Umgang mit KI eine Grundkompetenz wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Wer in zehn oder fünfzehn Jahren keine KI-Kompetenz hat, wird an der Gesellschaft nur eingeschränkt teilnehmen können. China, die USA und Dubai beginnen bereits sehr früh mit KI-Bildung. Deutschland diskutiert währenddessen über Handyverbote an Schulen.Das ist mehr als ein pädagogisches Versäumnis. Es ist ein Zukunftsproblem. Wenn Unternehmen ihre Leute nicht befähigen, Schulen KI meiden und Politik nur reagiert, entsteht eine Generation von KI-Analphabeten. Viele Kinder werden sich die Kompetenz privat aneignen. Manche mit Unterstützung ihrer Eltern. Manche allein, ungeführt und zufällig. Das ist kein Bildungssystem. Das ist ein Lotteriespiel.Besonders stark wird das Gespräch, als Jánszky das Schulfach Zukunft fordert. Gemeint ist keine Utopiestunde, sondern eine Methode: Umfeld der Zukunft analysieren, eigenes Idealbild definieren, von dort rückwärts planen. Backcasting. Was in Unternehmen strategische Arbeit ist, könnte Kindern helfen, Zukunft nicht als Bedrohung zu empfinden, sondern als gestaltbaren Raum.Am Ende landet die Folge bei Haltung. Warum verändern sich manche Menschen freiwillig, während andere erst handeln, wenn es nicht mehr anders geht? Jánszky verweist auf die Sensation-Seeker-Theorie: Ein kleiner Teil der Menschen sucht Veränderung aus sich heraus. Die Mehrheit bevorzugt Stabilität und passt sich erst unter Druck an. Für Unternehmen ist das eine harte Diagnose. Wer heute KI ignoriert, verliert nicht irgendwann Anschluss. Er verliert ihn bereits.Normans Fußballbild trifft deshalb den Punkt: Deutschland liegt in der 90. Minute zurück und versucht jetzt, noch schnell den Ausgleich zu erzwingen. Man kann das dramatisch finden. Oder man kann endlich wechseln, laufen und schießen.Die wichtigste Frage der Folge steht am Ende: Vertraust du deinen Erfahrungen aus der Vergangenheit mehr oder den Möglichkeiten der Zukunft? Wer heutige Entscheidungen nur auf alte Erfahrungen baut, trifft Vergangenheitsentscheidungen. Wer sie auf belastbare Zukunftsprognosen stützt, trifft Zukunftsentscheidungen.Vielleicht ist genau das die Aufgabe für Unternehmen bis 2035: nicht auf die nächste KI-Welle warten, sondern vor die Welle kommen. Nicht KI auf alte Strukturen schrauben, sondern Organisationen neu denken. Nicht den Menschen gegen die Maschine stellen, sondern klären, wo der Mensch künftig wirklich gebraucht wird.Die Zukunft beginnt nicht 2035. Sie beginnt mit der Entscheidung, die man heute nicht mehr auf gestern gründet.Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe

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LEKKER anders - Deutschland & die Niederlande
127: Das Buch LEKKER ANDERS geht in die 2e Auflage

LEKKER anders - Deutschland & die Niederlande

Play Episode Listen Later Sep 1, 2026 33:07 Transcription Available


25 Jahre Zusammenarbeit, drei gemeinsame Podcast-Gespräche und jetzt ein schöner neuer Meilenstein: „LEKKER anders – Deutsche und Niederländer: Freunde mit Eigenarten“ geht in die zweite Auflage! Darüber spreche ich in dieser Folge mit Frank Wöbbeking, Geschäftsführer von Mediamix und dem Verlag, der mich schon seit vielen Jahren begleitet. Was ist neu in der zweiten Auflage? Was hat sich verändert? Warum war überhaupt eine Neuauflage nötig? Und was gibt es zwischen Deutschen und Niederländern noch immer zu entdecken, zu verstehen und natürlich auch zu lachen? Was sind Frank's Highlights und was meine? Wir nehmen euch ein bisschen mit hinter die Kulissen von LEKKER ANDERS und erzählen, wie sich Buch, Podcast und unsere deutsch-niederländische Zusammenarbeit entwickelt haben. Und wir haben uns etwas Besonderes ausgedacht: Für die ersten 60 Besteller gibt es ein LEKKER ANDERS Geschenk dazu. Vielleicht suchst du noch ein Mitbringsel, ein Geschenk zu Nikolaus oder Weihnachten oder eine kleine Aufmerksamkeit für deutsche oder niederländische Kollegen, Mitarbeitende, Geschäftspartner, Freunde oder Familie? Dann könnte die neue Ausgabe genau das Richtige sein. Und eines haben Frank und ich schon beschlossen: Wenn wir uns zum vierten Mal für LEKKER ANDERS vors Podcast-Mikro setzen, lassen wir einfach mal die KI sprechen.

BZ - Us dr Box
Warum nur noch die Hälfte der Kinder und Jugendlichen regelmässig Velo fährt

BZ - Us dr Box

Play Episode Listen Later Aug 28, 2026 18:47


Seit den 90er-Jahren hat sich die Zahl der Kinder halbiert, die regelmässig Fahrrad fahren. Viele Kinder haben Mühe beim Bremsen und Schalten oder Linksabbiegen . In Köniz soll sich das jetzt ändern. Die Schule Buchsee ist seit diesem Sommer Teil des Pilotprojekts «Velofreundliche Schule», das von Pro Velo lanciert und vom Bundesamt für Energie finanziert wird. Warum steigen Kinder und Jugendliche heutzutage weniger in den Sattel und benutzen stattdessen mit dem ÖV? Ist der heutige Autoverkehr wirklich gefährlicher für Velofahrende? Und was bringt die Veloprüfung überhaupt? Darüber spricht in einer neuen Folge vom Podcast «Gesprächsstoff» Redaktorin Regina Schneeberger. Sie hat mit dem Verkehrspolizisten Peter Miescher getroffen, ist mit der Fünftklässlerin Jolina mit dem Velo in die Schule gefahren und hat zum Rückgang der Fahrradnutzung von Kindern und Jugendlichen recherchiert. Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann Gast: Regina Schneeberger Artikel zum Schulweg mit dem Velo: Immer weniger Kinder fahren Velo: «Mancherorts ist fast die Hälfte der Schul­klasse wacklig unterwegs», sagt der Verkehrs­polizist Interaktive Karte und Rangliste: In welchen Städten am meisten Velounfälle passieren – und wo sie seltener werden Aus der Gemeinde: Wie diese Schulklasse im Köniztäli zum Velo-Champion wurde 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1' Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoffHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE
Warum KI ohne saubere Akten nicht funktioniert (#1296)

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE

Play Episode Listen Later Aug 27, 2026 54:31


Gregor Lietz spricht mit Norman Müller darüber, warum die Akte durch KI plötzlich wieder zu einem strategischen Thema wird. Im Zentrum steht die Frage, ob KI-Agenten Organisationen wirklich souveräner machen oder nur die Unordnung automatisieren, die vorher nie gelöst wurde. Es geht um Dokumentenmanagement, Wissensmanagement, digitale Souveränität, demografischen Wandel und die Frage, wie Unternehmen ihr vorhandenes Wissen endlich nutzbar machen. Gregor zeigt, warum KI nicht nur beim Ablegen hilft, sondern zur Grundlage besserer Entscheidungen und wissensbasierter Prozesse werden kann.* 00:00 Warum die Akte durch KI wieder relevant wird* 01:01 Vom Ablageproblem zum neuen Dokumentenmanagement* 05:40 Autonomes Ablegen statt besserer Chatbot* 07:52 Wissen als Machtzentrum in Organisationen* 11:03 Digitale Souveränität und geschützte Unternehmensdaten* 14:14 Warum klassische Systeme das Wissensproblem nicht lösen* 17:57 Von Dokumenten zu wissensbasierter Prozesssteuerung* 20:29 Warum KI Ordnung nicht ersetzt, sondern ermöglicht* 24:03 Demografischer Wandel und der drohende Wissensverlust* 29:45 Warum KI für Menschen arbeiten muss* 36:23 Der konkrete Nutzen für CEOs* 43:19 Haftung, Human in the Loop und Verantwortung* 52:48 Gregors Antwort auf die SchlussfrageEs gibt Begriffe, die klingen nach Kellerregal, Behörde und Faxgerät. Die Akte gehört dazu. Sie riecht nach Verwaltung, nicht nach Zukunft. Nach Vorgang, nicht nach Transformation. Und doch führt ein ernsthaftes Gespräch über künstliche Intelligenz in Organisationen genau dorthin zurück.Nicht zur Akte als Papierstapel. Sondern zur Akte als Struktur. Als Gedächtnis. Als Ort, an dem Entscheidungen, Verträge, Vorgänge, Mails, Fachwissen und Verantwortung zusammenlaufen. Wer über KI-Agenten spricht, ohne über Akten, Dokumente und Wissensbestände zu sprechen, spricht oft über Automatisierung ohne Fundament.Gregor Lietz beschäftigt sich seit mehr als 35 Jahren mit Dokumenten, Geschäftsprozessen und Verwaltungsdigitalisierung. Sein Ausgangspunkt für Agile Office war erstaunlich unspektakulär: zu viele Dokumente, zu viel tägliche Ablage, zu wenig brauchbare Werkzeuge. Die Aufgabe klang klein. Ein System sollte helfen, Dokumente richtig abzulegen und später wiederzufinden. Doch aus dieser Alltagsfrage wurde eine strategische Frage: Was muss eine Organisation wissen, damit KI sinnvoll in ihr arbeiten kann?Mehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!Ablage ist noch kein WissenDer Unterschied ist entscheidend. Viele Unternehmen setzen KI noch wie einen besseren Assistenten ein. Der Mensch sagt, wohin ein Dokument gehört. Das System nimmt ein paar Klicks ab. Das ist bequem, aber keine Transformation. Der eigentliche Sprung beginnt dort, wo ein System selbst versteht, was ein Dokument ist, in welchen Zusammenhang es gehört und welches Wissen daraus für die Organisation entsteht.Lietz spricht deshalb von autonomer Ablage, autonomem Finden und selbstständigem Arbeiten. Nicht als Showeffekt, sondern als Antwort auf ein sehr reales Problem: Organisationen wissen oft nicht, was sie wissen. Der alte Siemens-Satz fällt im Gespräch: Wenn Siemens wüsste, was Siemens weiß. Er trifft bis heute nicht nur Konzerne, sondern Mittelständler, Verwaltungen, Verbände und gewachsene Institutionen.Das Wissen liegt nicht an einem Ort. Es liegt in Postfächern, DMS-Systemen, ERP-Systemen, Fachverfahren, Laufwerken, Archiven, Tickets, Angeboten, Verträgen und Protokollen. Jeder Bereich hat seine eigenen Töpfe. Jeder Bereich hat seine eigene Suchlogik. Und oft gibt es Personen, deren Macht genau darin liegt, dass nur sie wissen, wo etwas liegt.KI verändert diese Machtstruktur. Nicht automatisch zum Guten, aber grundsätzlich. Wenn ein intelligentes System verteilte Dokumente erschließen, verbinden und befragbar machen kann, wird Wissen weniger abhängig von einzelnen Personen. Das ist kein kleines Effizienzthema. Es berührt Führung, Verantwortung und Souveränität.Demografie macht Wissensmanagement dringendBesonders stark wird das Gespräch dort, wo es um den demografischen Wandel geht. Viele Organisationen verlieren in den nächsten Jahren erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit ihnen verschwindet nicht nur Arbeitszeit. Es verschwindet implizites Wissen, das nie sauber dokumentiert wurde. In Verwaltungen und Unternehmen ist das kein Zukunftsproblem, sondern ein laufender Prozess.KI kann hier helfen, aber nur unter einer Bedingung: Sie muss mit dem richtigen Wissen versorgt werden. Agenten, die Prozesse unterstützen, Angebote vorbereiten, Qualitätssicherung beschleunigen oder Vorgänge einschätzen sollen, brauchen Kontext. Lietz beschreibt Agile Office deshalb auch als eine Art Onboarding-Maschine für KI-Agenten. Neue digitale Mitarbeiter müssen befähigt werden, bevor sie sinnvoll arbeiten können.Das ist eine bemerkenswerte Verschiebung. KI-Agenten werden nicht einfach angeschaltet. Sie werden eingebunden. Sie brauchen Rollen, Regeln, Zugriff, Grenzen und Wissen. Genau hier trennt sich echte KI-Transformation von Spielerei.Wenn erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen, verschwindet nicht nur Arbeitskraft. Es verschwindet Kontext. Es verschwinden Entscheidungslogiken. Es verschwinden informelle Abkürzungen, die nie dokumentiert wurden.Der Mensch bleibt der MaßstabGleichzeitig warnt Lietz vor einer KI-Euphorie, die sich von menschlichen Zielen löst. Nicht alles, was glänzt, ist nützlich. Nicht jeder Agent braucht den nächsten Agenten, der ihm Arbeit liefert. Der Empfänger der KI-Arbeit muss der Mensch bleiben. Sonst entsteht eine absurde Ökonomie aus Systemen, die Angebote schreiben, lesen, ausführen und bewerten, ohne dass klar bleibt, welchem menschlichen Zweck das dient.Die Haftungsfrage zeigt, wie wichtig diese Grenze ist. Wenn ein KI-Agent Dokumente falsch einordnet oder eine Entscheidung auf unvollständiger Aktenlage vorbereitet, wer trägt Verantwortung? Lietz verweist auf Kennzeichnungspflichten und den EU AI Act, bleibt aber pragmatisch: Der Mensch muss in der Verantwortung bleiben. KI soll vorbereiten, beschleunigen und verbessern. Sie soll nicht heimlich die Entscheidung übernehmen.Für CEOs ist die Botschaft unbequem und klar. Wer KI ernsthaft nutzen will, muss nicht zuerst fragen, welches Tool gerade modern ist. Er muss fragen: Wo liegt unser Wissen? Wer kann darauf zugreifen? Welche Systeme sprechen nicht miteinander? Welche Entscheidungen treffen wir heute auf unvollständiger Informationsbasis? Und wie schaffen wir eine Struktur, in der KI-Agenten produktiv arbeiten können, ohne Kontrolle und Verantwortung zu verlieren?Die alte Akte war ein Verwaltungsinstrument. Die neue Akte könnte ein strategischer Wissensraum werden. Nicht, weil Dokumente plötzlich sexy sind. Sondern weil jede Organisation nur so intelligent handeln kann, wie ihr Wissen zugänglich, verlässlich und nutzbar ist.KI macht aus Unordnung keine Strategie. Aber sie kann Organisationen helfen, ihre verborgene Ordnung zu finden. Genau darin liegt die Chance.ShownotesIn dieser Folge des Venture AI Podcasts spricht Norman Müller mit Gregor Lietz über Dokumentenmanagement, Wissensmanagement und die Frage, warum KI-Agenten ohne saubere Informationsgrundlage kaum sinnvoll in Organisationen arbeiten können.Gregor Lietz beschäftigt sich seit mehr als 35 Jahren mit Dokumenten, Geschäftsprozessen und Verwaltungsdigitalisierung. Aus einem persönlichen Ablageproblem entstand bei ihm die Plattform Agile Office. Im Gespräch geht es darum, wie KI Dokumente nicht nur schneller verarbeitet, sondern verteiltes Organisationswissen erschließen, nutzbar machen und für bessere Entscheidungen verfügbar machen kann.Zentrale Themen der Folge:* Warum Dokumentenmanagement durch KI strategisch neu relevant wird* Der Unterschied zwischen Ablage, Suche und echtem Wissensmanagement* Warum viele Unternehmen zwar Dokumente besitzen, aber ihr Wissen nicht aktiv nutzen* Wie KI-Agenten in Organisationen fachlich onboarded werden müssen* Was demografischer Wandel und Wissensverlust für Unternehmen und Verwaltungen bedeuten* Warum SharePoint, Mailboxen und DMS-Systeme allein noch kein Gesamtbild liefern* Welche Rolle Konnektoren, Prozessplattformen und wissensbasierte Steuerung spielen* Warum der Mensch trotz KI in der Verantwortung bleiben muss* Was CEOs aus alten Dokumentenbeständen für bessere Entscheidungen gewinnen könnenKontakt:* Gregor Lietz bei LinkedIn* A & O Software GmbH: https://a-and-o.comNicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe

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DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE
TWO MINDS - ONE ESSAY | Deutschlands KI-Versagen: Wir lernen zu langsam! (#1295)

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE

Play Episode Listen Later Aug 25, 2026 22:59


Zwei KI-Agenten diskutieren in dieser Folge des Venture AI Podcast die These, dass Deutschlands KI-Rückstand nicht primär an fehlender Technologie oder zu wenig Geld liegt. Im Zentrum steht die Frage, warum Organisationen bei KI scheitern, wenn sie Fehler nicht eingestehen, schlechte Prozesse nicht beenden und Daten nicht transparent machen. Die Debatte stellt radikale Ehrlichkeit als Effizienzvorteil dem Einwand gegenüber, dass deutsche Institutionen Fehler oft rechtlich, politisch und kulturell bestrafen.* 00:00 Deutschlands KI-Versagen und die zentrale These* 01:05 Warum KI alte Organisationen nicht erlöst* 02:15 KI als Diagnosegerät für kaputte Prozesse* 03:20 Wahrheit als Effizienzvorteil* 04:35 Daten, Macht und das Scheitern von CRM-Projekten* 05:25 Fehlerkultur ohne Kuschelton* 06:20 Irlands Grow Digital Voucher und kleine Umsetzungsschritte* 07:35 Milliardenprogramme und die Gefahr der Gießkanne* 08:35 Warum radikale Ehrlichkeit institutionell riskant ist* 10:20 Singapur, Estland und die Grenzen internationaler Vergleiche* 12:20 Finnland, Pragmatismus und der Streit um rechtliche Sicherheit* 14:00 Warum Unternehmen für KI erst lesbar werden müssen* 16:20 Was sich in der staatlichen KI-Förderung ändern müsste* 18:40 Transparenz, Kontrollverlust und die Angst der Führung* 19:55 KI als organisatorische Wahrheitsdroge* 20:55 Bundesverband für KI-Transformation und konkrete Zusammenarbeit* 21:35 Der entscheidende Satz: Wir haben uns geirrtHier geht's zum Essay von Norman Müller:Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe

BZ - Us dr Box
Sekten-Guru «Vatti» missbrauchte jahrelang Mädchen - auch nach seiner Verurteilung

BZ - Us dr Box

Play Episode Listen Later Aug 21, 2026 29:24


Paul Baumann, besser bekannt als «Vatti», hat in den 1950er-Jahren in der Gemeinde Linden im Berner Mittelland die christliche Vereinigung Methernitha gegründet und dort jahrelang zahlreiche junge Mädchen missbraucht. Dafür wurde er 1974 zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Doch auch nach seiner Entlassung machte er unbehelligt weiter – so lange, bis er körperlich und altershalber keine Bedürfnisse mehr hatte. 2011 starb Paul Baumann mit 93 Jahren. Warum konnte der Sektenführer einfach so mit seinen Gräueltaten weitermachen? Was ist das überhaupt für eine religiöse Vereinigung, die immer noch existiert? Und was sagt die Gemeinde Linden heute dazu? Darüber spricht Benjamin Lauener, Redaktor aus dem Ressort Region, in einer neuen Folge vom Podcast «Gesprächsstoff». Er hat sich für seine Recherche zum Missbrauchsskandal der Methernitha-Sekte tief ins Zeitungsarchiv vergaben und mit dem heutigen Dorfpfarrer von Linden gesprochen. Ausgangspunkt war die neue vierteilige Dokumentar-Serie «Der Engelmacher» von Regisseurin Marina Klauser. Sie hat mit ihrer vierjährigen Recherchearbeit die Fortsetzung des Missbrauchs ans Tageslicht gebracht. Die Serie von Tellfilm entstand in Zusammenarbeit mit der SRG und 3SatSchweiz. Der Film «Der Engelmacher» ist auf Play Suisse und ab dem 20. August auf Play SRF verfügbar. Die ersten beiden Teile laufen am 27. August auf SRF 1. Die Episoden 3 und 4 werden am 30. August ausgestrahlt. Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann Gast: Benjamin Lauener Redaktionelle Mitarbeit: Jessica King O-Töne Betroffene: «Der Engelmacher» Artikel zum Missbrauchsskandal Übergriffe in Berner Sekte: «Der Missbrauch lief weiter – bis ‹Vatti› keine Bedürfnisse mehr hatte» TV-Kritik «Der Engelmacher»: Das Grauen kommt in Gestalt eines Käfers – er krabbelt über nackte Mädchenhaut 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1' Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoffHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

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Deutschlands Kinder erben in der KI-Zukunft keine Jobs. (#1293)

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Play Episode Listen Later Aug 15, 2026 14:36


Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten diskutieren das aktuelle Essay von Norman Müller, denn Norman stellt die Frage, wofür wir Kinder heute eigentlich noch ausbilden, wenn klassische Jobs durch künstliche Intelligenz grundlegend zerlegt werden. Im Zentrum steht die These, dass Schule nicht länger auf Ausführung, Wiederholung und fehlerfreie Wiedergabe optimiert sein darf, sondern auf Urteilskraft, Prüfung und Verantwortung. Die Folge diskutiert, warum Demografie, Fachkräftemangel und KI den Bildungsumbau erzwingen, aber auch, warum dieser Umbau neue soziale Risiken schafft. Es geht um Schulranzen, Pflege, Juristen, Programmierer, die Kultusministerkonferenz, Großbritannien und die Frage, ob Bildung schneller werden kann, ohne ihre gesellschaftliche Aufgabe zu verlieren.00:00 Wofür packen wir den Schulranzen?01:02 Warum klassische Jobs verschwinden02:26 Demografie als harter Treiber für KI03:24 Warum KI den Fachkräftemangel neu rahmt04:10 Urteilskraft als Kernkompetenz der Zukunft04:48 Das Lernparadoxon im KI Zeitalter05:42 Lernen mit KI statt Lernen ohne Fundament07:06 Warum KI Bildung soziale Spaltung verschärfen kann08:03 Deutsche Vorsicht und britische Umsetzungskultur09:28 Kreativität wird zur operativen Problemlösung10:52 Wer darf Bildung verändern, Staat oder Mittelstand?11:49 Der belastbare Kern von Müllers These13:35 Was morgen in den Schulranzen gehörtHier geht's zum Essay von Norman Müller:https://ventureaibriefing.substack.com/p/deutschlands-kinder-erben-in-der Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe

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Startups, verliebt euch nicht in euer Produkt. Verliebt euch in eure Kunden. (#1292)

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Play Episode Listen Later Aug 13, 2026 20:08 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten diskutieren in dieser Episode das Essay von Norman Müller, warum KI Produktteams nicht automatisch besser macht, sondern schwache Hypothesen oft nur schneller und schöner verpackt. Im Zentrum steht die Frage, ob generative Modelle echte Kundennähe erzwingen oder ob sie Gründer und Unternehmen in eine neue Form der Selbsttäuschung führen. Die Folge verbindet Startup-Praxis, Konzernrealität, Venture Clienting und die Frage, welche Rolle Urteilskraft in einer Welt spielt, in der technische Umsetzung immer billiger wird.00:00 KI, Produktverliebtheit und der Albtraum perfekter Software02:18 Das Multitouch-Betriebssystem und der ignorierte Markt03:27 Warum KI die natürlichen Bremsen im Produktbau entfernt04:37 Urteilskraft als neuer Engpass der Wertschöpfung05:44 Kundennah oder kurzsichtig: Das Faster-Horses-Dilemma06:55 Vision, Markt und die Grenze technischer Spielerei08:09 Warum Konzerne KI-Dashboards bauen, ohne Prozesse zu verändern09:15 Die Illusion von Fortschritt durch KI-Oberflächen10:24 Der harte Test für Innovationsbudgets in Unternehmen11:38 Warum KPIs allein KI-Projekte nicht retten12:48 Venture Clienting als Brücke zwischen Startups und Konzernen13:59 Der Bundesverband als Matchmaker oder Realitätsfilter16:14 Robustheit, Haftung und kritische Systeme17:23 Warum weniger bauen zum Wettbewerbsvorteil werden kann18:38 Die entscheidende Frage gegen KI-SelbsttäuschungHier geht's zum Essay von Norman Müller:https://ventureaibriefing.substack.com Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

Servant Politics
Episode 66: Bekenntnisse - Auflösung eines katholischen Lebens

Servant Politics

Play Episode Listen Later Aug 13, 2026 53:23


Keine einfache Kost, … dieses Buch! Ein Buch, geschrieben für alle, die sich über die schwindende Zahl der Kirchgänger wundern, über die immer größere Menge der Kirchenaustritte, über die immer leerer werdenden Kirchen, mehr wissen wollen. Das autobiographische Werk von Dr. Michael Rasche liest sich wie eine Offenbarung: Zeigt doch die verlogenen und bestechlichen Macht-Strukturen sowie die Doppelmoral des Klerus auf. Das Nicht-Hinsehen-Wollen bei offenkundigen Missbrauchsfällen. Die Empathielosigkeit gegenüber den Opfern. Und dabei wirft der ehemalige Priester nicht mit Dreck. Seinem Buch gab Dr. Michael Rasche den Titel „Bekenntnisse: Auflösung eines katholischen Lebens“ und es ist sehr persönlich und reflektierend. Der ehemalige katholische Priester und Philosophieprofessor schildert seinen Weg in die Kirche, den Alltag als Geistlicher und den schrittweisen, aber konsequenten Ausstieg. Michael Rasche war u.a. als Seelsorger tätig, hat Sterbende begleitet und Kinder getauft und an der Universität hat er über die Kirche geforscht, gelesen und nachgedacht. Er wollte die Kirche tiefer verstehen, ihre Lehre, ihre Strukturen, ihre Menschen, ihre Krise. Doch je mehr er verstand, desto mehr löste sich das auf, woran er geglaubt hatte. Michael Rasche entschied sich schließlich, dieses katholische Leben hinter sich zu lassen und zu heiraten. In unserem Podcast-Gespräch tauchen wir zu seinem Leben & Buch in seine katholische Geschichte ein. Eine kurze Entdeckungsreise auch zum Inneren der Kirche … Ich wünsche Ihnen Kurzweil bei unserem Gespräch. Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz Interessante Links zu Michael Rasche: https://michaelrasche.eu/ https://michaelrasche.eu/michael-rasche/ https://michaelrasche.eu/michael-rasche/publikationen/bekenntnisse/ https://www.youtube.com/watch?v=CAHcouIWbI0 https://www.ku.de/ppf/fachgebiete-lehrstuehle/ppf/philosophie/team/ehemalige-teammitglieder/pd-dr-dr-michael-rasche https://ku-eichstaett.academia.edu/MichaelRasche https://www.linkedin.com/in/michael-rasche/?locale=en

IIoT Use Case Podcast | Industrie
#221 | 23 Folgen zusammengefasst: Was wirklich funktioniert hat und was nicht

IIoT Use Case Podcast | Industrie

Play Episode Listen Later Aug 12, 2026 57:36


www.iotusecase.com#IoTUseCase #MittelstandIn Episode #221 des IoT Use Case Podcasts blickt Gastgeberin Ing. Madeleine Mickeleit gemeinsam mit Dr. Peter Schopf zurück, der die vergangenen 23 Folgen als Co-Host moderiert hat. Die Sonderfolge bündelt die Use Cases, Business Cases und Architekturfragen dieser Episoden – von Dampfnetzmonitoring im CHEMPARK über kommunale Hochwasser-Früherkennung bis zu privatem 5G im Stahlwerk. ZusammenfassungStatt einzelner Anwenderfolgen hören die beiden in Originalzitate hinein und ordnen sie ein – unter anderem von Currenta Conneqtive, Endress+Hauser, SPALECK, ORGATEX, der Johannes Giesser Messerfabrik und Salzgitter Flachstahl.Konkret wird es beim Business Case. Am Beispiel einer überwachten Wärmekammer bei DENIOS rechnet Mickeleit vor, was ein Chargenverlust kostet: rund 20.000 Euro für einen 1000-Liter-IBC, dazu etwa 2.000 Euro Reinigung plus eine Schicht Stillstand. Schopf ordnet ein, warum solche Beträge in der Prozessindustrie schneller entstehen als in der diskreten Fertigung – und warum belastbare Zahlen in Podcast-Gesprächen die Ausnahme bleiben: Endkunden geben sie nicht heraus, vieles läuft unter NDA.Der zweite rote Faden ist die Frage, woran Digitalisierung im Mittelstand scheitert. An der Technik nicht mehr, so Schopf – für fast jede Fragestellung gebe es bereits einen Use Case und einen Anbieter.-----Relevante Folgenlinks:Madeleine (https://www.linkedin.com/in/madeleine-mickeleit/)Peter (https://www.linkedin.com/in/peter-schopf/)Folgen der Episode:#216 Dampfnetz CHEMPARK: https://iotusecase.com/podcast/condition-monitoring-lorawan-dampfnetz#209 Hochwasser: https://iotusecase.com/podcast/hochwasser-frueher-erkennen-mit-radar-und-nb-iot#206 SPALECK Service: https://iotusecase.com/podcast/condition-monitoring-proaktiver-service-maschinenbau#202 ORGATEX Doku: https://iotusecase.com/podcast/digitale-intralogistik-iot-visuelles-management#205 OPC UA ins ERP: https://iotusecase.com/podcast/iot-low-code-am-shopfloor-edge-opc-ua-erp#215 UMH Unified Namespace: https://iotusecase.com/podcast/vibe-coding-shopfloor-mes-ohne-systemintegrator#207 WAGO ECLASS/AAS: https://iotusecase.com/podcast/digitaler-produktpass-eclass-aas-interoperable-produktdaten#201 Privates 5G: https://iotusecase.com/podcast/privates-5g-campusnetz-autonome-transportsysteme-stahlindustrie#220 Datenfundament: https://iotusecase.com/podcast/datenfundament-ki-produktion-mittelstandAnwenderkreis: https://iotusecase.com/de/anwenderkreis

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE
Warum KI-Start-ups früher verkaufen müssen (#1291)

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Play Episode Listen Later Aug 4, 2026 19:32 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten diskutieren in dieser Folge die zentrale These des Essays von Norman Müller: KI-Startups müssen früh verkaufen, auch wenn ihr Produkt noch unfertig ist. Im Mittelpunkt steht der Konflikt zwischen technologischer Geschwindigkeit und der langsamen Realität von Beschaffung, Compliance und Unternehmens-IT. Die Folge arbeitet heraus, warum früher Vertrieb Erkenntnisarbeit sein kann, aber auch Produktvision, Reputation und Skalierbarkeit gefährden kann. Entscheidend wird die Frage, welche Marktsignale ein Gründerteam ernst nehmen muss und welche es bewusst nicht übernehmen darf.00:00 Warum KI-Startups früher verkaufen müssen01:05 Der Clash zwischen Innovation und Beschaffung02:21 Warum gute Demos noch kein Geschäftsmodell beweisen03:30 Kaufen heißt politisches Kapital einsetzen04:38 Enterprise-Realität als Produktspezifikation05:46 Die Gefahr der Dienstleistungsfalle07:01 Mustererkennung statt Feature-Wunschliste08:09 Buying Center, Nutzer und falsche Anreize09:19 Reputationsrisiken bei halluzinierender KI10:28 Der richtige Pilotkunde und echter Schmerz11:37 Politisches Budget gegen echten Product Market Fit13:51 Vertrauensbrücken für autonome KI-Agenten16:12 Marktnähe, Vision und die harte RealitätHier geht's zum Essay von Norman Müller:https://ventureaibriefing.substack.com Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

Auf ein Bier vor 4
Generationentalk: DEMUT!?

Auf ein Bier vor 4

Play Episode Listen Later Aug 4, 2026 49:56


HolaaaaaIn diesem Podcast-Gespräch erkunden Carla, Meike und Peter die vielschichtige Bedeutung von Demut. Sie teilen persönliche Erfahrungen, philosophische Perspektiven und gesellschaftliche Entwicklungen, um zu verstehen, wie Demut heute gelebt und interpretiert werden kann. (Danke Chatti)! Viel Spaß beim Hören xxKAPITEL00:00 Einleitung und Begrüßung00:59 Persönliche Definitionen von Demut03:58 Historische und kulturelle Perspektiven07:12 Gesellschaftliche Veränderungen und Demut10:12 Demut in der Spiritualität und Religion12:49 Philosophische Kritik an Demut17:13 Demut als Haltung versus Gefühl22:01 Authentizität und soziale Medien28:05 Demut in verschiedenen Lebensphasen36:12 Persönliche Erfahrungen und Momente der Demut43:01 Abschluss und Ausblick

BZ - Us dr Box
Historische Sommer in Bern (3/3): die Jahrhundertüberschwemmung in der Matte 2005

BZ - Us dr Box

Play Episode Listen Later Jul 31, 2026 36:18


«Plötzlich war das Wehr voll mit Holz, und die Aare floss direkt durch die Matte. Und man konnte eigentlich nichts mehr tun, man konnte nur noch fliehen.» Das Jahrhunderthochwasser in der Schweiz Ende August 2005 traf den Kanton Bern hart, besonders das Mattequartier. Die Aare führte die vierfache Menge an Wasser. 250 Tonnen Holz verkeilten sich in der Matteschwelle, die Aare suchte sich einen neuen Weg und setzte das ganze Quartier unter Wasser – teilweise mehrere Meter tief. «Die Bevölkerung wird gebeten, in den Häusern zu bleiben und sich in das obere Stockwerk zu begeben. Wer evakuiert werden möchte, soll sich am Fenster bemerkbar machen. Hilfe kommt.» Während die Mättelerinnen und Mätteler anfangs noch per Motorboot das Quartier verlassen konnten, kam es am zweiten Tag zur Zwangsevakuierung der verbleibenden 69 Bewohnenden – zum Teil per Helikopter. «Plötzlich klopfte ein Feuerwehrmann an der Tür: ‹Wir müssen Sie und Ihren Mann mit dem Helikopter vom Dach aus evakuieren. Boote dürfen nicht mehr fahren, da es zu gefährlich ist.›» Erst einige Tage später konnten die knapp 1200 Anwohnerinnen und Anwohner zurückkehren: in ein Quartier voller Schlamm auf der Strasse – und gezeichnet von grosser Zerstörung in den Häusern, Büros und Geschäften. Hochwassererprobtes Mattequartier Es war nicht das erste Hochwasser im Quartier. Welche Konsequenzen hatte diese Jahrhundertüberschwemmung für den Hochwasserschutz? Wie blicken die Mättelerinnen und Mätteler auf die bangen Tage vor über 20 Jahren zurück? Und was ist seither bezüglich Hochwasserschutz an der Aare in der Stadt Bern unternommen worden? Darüber spricht Urs Wüthrich in der dritten Folge zu den historischen Sommern in Bern im Podcast «Gesprächsstoff». Er schrieb damals als Redaktor für die Berner Zeitung und ist heute pensioniert. Er lebt seit 23 Jahren im Mattequartier und musste sich 2005 zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Katzen per Boot evakuieren lassen. Im zweiten Teil der Podcastfolge spricht Bernhard Ott, langjähriger Redaktor aus dem Ressort Bern, über die Entwicklung des Hochwasserschutzes an der Aare in Bern seit dem Hochwasser 2005. Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann Gäste: Urs Wüthrich, Bernhard Ott Artikel zur Überschwemmung in der Matte 2005 20 Jahre nach dem Hochwasser: Die Angst vor Fluten bleibt: «Verstopfte Brücken wären der Super-GAU» Mauern, Renaturierungen, Kiesentnahme: So will die Stadt Bern die Quartiere an der Aare schützen Hochwasser-Gefahr in Bern: So hoch wie 2005 kommt es kaum mehr   3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1' Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoffHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE
Erst muss der Mittelstand sein Wissen retten (#1290)

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE

Play Episode Listen Later Jul 29, 2026 59:53 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtLouis Wagner spricht mit Norman Müller darüber, warum viele Unternehmen zwar KI testen, aber noch weit davon entfernt sind, produktive KI in echte Arbeit zu übersetzen. Im Mittelpunkt steht die Frage, weshalb der deutsche Mittelstand nicht einfach weitere Chatbots braucht, sondern klare Prozesse, gesichertes Erfahrungswissen und Vertrauen in der Belegschaft. Die Folge zeigt, warum KI-Transformation vor allem ein Menschenthema bleibt und warum gerade Hidden Champions jetzt ihre Wissensbasis retten müssen. Es geht um KI-Mitarbeiter, Legacy-Systeme, Generationswechsel, Souveränität und die harte Frage, wohin frei werdende Kapazität wirklich fließen soll.00:00 Einstieg: Vom KI-Piloten zur produktiven KI-Belegschaft01:41 Louis Wagner, VALIUE und der Weg in die KI06:37 Digitaler Klon: Wer braucht den Menschen dann noch?07:18 KI-Agenten sind keine Kollegen10:06 Warum KI immer gruseliger und mächtiger wirkt16:06 Wo der Mittelstand bei KI wirklich steht20:33 Was Entscheider über KI noch falsch verstehen22:18 Warum Hidden Champions jetzt handeln müssen27:38 Wissenstransfer, Rente und digitale Unternehmenssouveränität34:23 Analoge Prozessdaten und Garantien für Wissensträger45:20 Vom E-Mail-Pingpong zum KI-Mitarbeiter im Vertrieb53:41 Was Unternehmen vor produktiver KI klären müssen59:12 Schlussgedanke: Kommunikation als wichtigste FähigkeitVernetze dich mit Louis auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/louis-wagner-691666288/https://valiue.io/ueber-unsSupport the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

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KI macht Gründen zu leicht (#1289)

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Play Episode Listen Later Jul 29, 2026 19:23 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten diskutieren in dieser Folge die Frage, ob KI das Gründen wirklich demokratisiert oder nur die Illusion von Unternehmertum leichter zugänglich macht. Im Zentrum steht sein Essay “KI macht Gründen zu leicht” und die These, dass perfekte Demos, Pitch-Decks und Businesspläne ihren Signalwert verlieren. Die Debatte zeigt, warum der eigentliche Härtetest nicht mehr der Start ist, sondern der Betrieb: Integration, Haftung, Datenschutz, Vertrieb und echte Branchenexpertise.00:00 Das perfekte Pitch-Deck verliert seinen Wert02:19 KI beseitigt alte Ausreden03:30 Founder-Boom und Kapitalzentralisierung04:36 Warum Technologie kein Burgraben mehr ist05:40 Plattformabhängigkeit und digitale Leibeigenschaft06:57 Demo gegen Betrieb08:15 Der harte Test im Mittelstand09:20 Warum Integration die neue Einstiegshürde ist10:20 Kapital sucht echte Knappheit11:33 Demokratisierung des Anfangs, Zentralisierung des Erfolgs12:25 Die Rolle von Institutionen und Realitätstests13:57 Pipeline-Theater im B2B-Markt16:17 Was Gründer aus dem KI-Hype lernen müssenHier geht's zum Essay von Norman Müller:https://ventureaibriefing.substack.com  Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

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Der Rechtsstaat bekommt ein Skalierungsproblem (#1288)

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Play Episode Listen Later Jul 27, 2026 25:27 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten diskutieren in dieser Folge ein Essay von Norman Müller und die Frage, ob der Rechtsstaat durch generative KI ein Skalierungsproblem bekommt. Im Zentrum steht nicht der oft beschworene Roborichter, sondern der automatisierte Zugang zum Gericht: Klagen, Schriftsätze und juristische Komplexität lassen sich plötzlich nahezu ohne Grenzkosten erzeugen. Die Folge analysiert, warum das für Gerichte, Richter und demokratische Teilhabe zugleich Chance und Risiko ist. Am Ende bleibt die Frage, wie wir die knappe Ressource menschlicher Aufmerksamkeit im Rechtssystem künftig fair verteilen.00:00 Einstieg: 50 KI-generierte Klagen auf dem Richtertisch02:20 Der Rechtsstaat als Ziel eines strukturellen DDoS-Effekts04:40 Grenzkosten: Warum Klagen billig und Prüfen teuer bleibt06:59 Warum die USA nicht eins zu eins Deutschland sind09:17 Drei Antworten: Triage, Verifikation und neues Prozessdesign11:34 Die Gefahr staatlicher KI-Filter im Gericht13:58 Halluzinierte Urteile und die Idee einer Verifikations-KI16:18 Algorithmus gegen Algorithmus: Muss der Staat technologisch aufrüsten?18:36 Digitale Massenverfahren und die Frage nach dem Einzelfall21:03 Souveräne KI-Infrastruktur statt Blackbox aus dem Silicon Valley23:29 Das eigentliche Skalierungsproblem: menschliches Lesen und EntscheidenHier geht's zum Essay von Norman Müller:https://ventureaibriefing.substack.com/p/der-rechtsstaat-bekommt-ein-skalierungsproblemSupport the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

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KI industrialisiert den Angriff. (#1287)

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Play Episode Listen Later Jul 24, 2026 15:58 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten diskutieren in dieser Folge das Essay von Norman Müller, warum Angriffe mit KI die Cyber Sicherheit grundlegend verändern. Ausgangspunkt ist ein Test bei Hugging Face, bei dem ein KI Modell aus einer isolierten Umgebung ausbrach und autonom tausende Angriffsschritte ausführte. Im Zentrum steht die Frage, ob Unternehmen maschinelle Angriffe nur noch mit autonomer Verteidigung beantworten können. Die Folge zeigt zugleich, wo genau diese Antwort gefährlich werden kann, weil sie Kontrolle, Verantwortung und operative Stabilität neu verhandelt.00:00 Autonome Angriffe und die neue Grundfrage der Cyber Sicherheit01:05 Der Hugging Face Vorfall als Zeitraffer für die Wirtschaft02:24 Warum KI aus Hacking eine skalierbare Industrie macht03:35 Vom einzelnen Hacker zum Anlagenbetreiber04:47 Trifft der Dauerangriff wirklich auch den Mittelstand?06:06 Time to Exploit und das Ende menschlicher Reaktionszeit07:09 Warum autonome Verteidigung notwendig wirkt08:02 Das Risiko der digitalen Autoimmunreaktion09:31 Verantwortung, Kontrolle und Entscheidungen im Millisekundentakt10:41 Warum KI Agenten die Angriffsfläche im Unternehmen vergrößern11:53 Wird Sicherheit zur neuen Wachstumsgrenze?12:46 Europa, Cloud Plattformen und Führung vor dem Angriff14:19 Die offene Frage für Unternehmen, die KI nutzen wollenHier geht's zum Essay von Norman Müller:https://ventureaibriefing.substack.com/p/ki-industrialisiert-den-angriffSupport the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

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KI macht die perfekte Bewerbung wertlos. (#1286)

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Play Episode Listen Later Jul 22, 2026 10:16 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtNorman Müller stellt in seinem Essay die klassische Bewerbung radikal infrage: Wenn KI perfekte Anschreiben formuliert und andere KI Systeme sie vorsortieren, verliert die sprachliche Oberfläche ihren Wert als Qualitätssignal. Die Folge diskutiert, warum darin eine Chance für gerechteres Recruiting liegen kann und weshalb zugleich neue, unsichtbare Formen der Diskriminierung drohen. Im Zentrum steht die Frage, wie Unternehmen statt eingeübter Bewerbungsrituale künftig Urteilsvermögen, Verantwortung und den reflektierten Einsatz von KI prüfen können.00:00 Warum die perfekte Bewerbung wertlos wird  00:47 Chance oder Brandbeschleuniger für Ungleichheit  01:30 Die klassische Bewerbung war nie neutral  02:21 Das Anschreiben als wirtschaftliches Theater  03:05 Wenn KI Texte ihre Beweiskraft verlieren  03:36 Die unsichtbare Architektur der Ausgrenzung  04:02 Arbeitsproben mit KI als neuer Eignungstest  04:45 Prüfen wir Urteilsvermögen oder nur Rhetorik  05:46 Warum Detektoren für KI Texte scheitern  07:09 Effizienz statt echter Transformation  08:12 Wenn perfekte Oberflächen nichts mehr beweisen  09:01 Fazit: Substanz, Verantwortung und TransparenzHier geht's zum Essay von Norman Müller:https://ventureaibriefing.substack.com/p/ki-macht-die-perfekte-bewerbung-wertlos Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

Servant Politics
Episode 65: Perfetto! Warum Italiener sozialere Wesen sind als Deutsche

Servant Politics

Play Episode Listen Later Jul 21, 2026 43:31


Stefan Maiwald: Autor & Podcaster und seit mehr als 20 Jahren mit Italien fest verbunden. Er lebt also dort, wo andere Urlaub machen: in Italien und mit ihm darf ich im Podcast-Gespräch einmal durch Italien, sein Leben und überhaupt … mäandern … Er schreibt u.a. Bücher über das Dolce Vita. Dabei nimmt er seine Leser dahin mit, wo der Espresso "Nero" heißt und der Cappuccino "Capo". Apropos, das Wasser zum Espresso trinken die Kenner übrigens zuerst, um den Gaumen für den Kaffee bereit zu machen. Und geschäftlich wird das Treffen in Italien auf einen Espresso einem langen und gemeinsamen Essen vorgezogen. Stefan trinkt den Kaffee am Morgen und den Aperitivo am Abend gerne bei Pino. … Dazu fällt mir auch sein Buch „Meine Bar in Italien – Warum uns der Süden glücklich macht„ ein – lesen Sie es, Sie werden es lieben! Und Stefan berichtet regelmäßig in "Feinschmecker", "Merian" und "Golf Magazin" von der Insel Grado über Triest bis nach Venedig. Und er liebt die Obere Adria … darüber berichtet er auch in seinem Podcast "Radio Adria". Außerdem wurde sein Blog "postausitalien.com" als bester Travel-Blog ausgezeichnet. Stefan schreibt auch historische Romane, humorvolle Sachbücher und kulinarische Reiseführer und in seinem aktuellen Buch "Espresso unter Sternen" zieht es ihn nach Triest, um tief in die italienische Seele zu blicken. Hier testet er, wie wir das eigene Leben ein wenig besser und glücklicher gestalten können … ich und meine Familie, wir lieben dieses Buch! Und am 1 Juni 2026 war die ARD bei ihm zu Gast … Ein „Sieben-Mann-Team“ (wobei Mann-Team nicht ganz stimmt

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KI-Agenten sind keine Kollegen. (#1285)

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Play Episode Listen Later Jul 20, 2026 22:14 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtNorman Müller stellt die zentrale Führungsfrage hybrider Organisationen: Sind autonome KI Systeme neue Kollegen oder ein systemisches Risiko? Die Folge diskutiert, warum Arbeit delegiert werden kann, Verantwortung aber beim Menschen bleiben muss. Im Mittelpunkt stehen neue Steuerungsinstrumente für Unternehmen, der Automatisierungsbias und die Risiken miteinander interagierender KI Agenten. Dabei wird deutlich, dass der eigentliche Wettbewerbsvorteil nicht aus dem Einsatz von KI allein entsteht, sondern aus einer klareren und lernfähigeren Organisation.00:00 Wenn der beste Mitarbeiter eine Maschine ist  02:20 Organisatorischer Akteur ohne Moral  04:40 Warum Vermenschlichung zum Risiko wird  05:30 Drei Karten für hybride Organisationen  07:36 Agentenmandat und Abschaltverfahren  08:40 Automatisierungsbias im Management  09:27 Innen blind, außen verantwortlich  11:12 Wenn viele Agenten interagieren  11:48 Feedbackschleifen und unsichtbare Bürokratie  14:11 Transformation statt bloßer Automatisierung  16:36 Die asymmetrische Haftungsfalle  18:55 Harte Governance und neue Führungsrollen  21:14 Die Meisterprüfung hybrider OrganisationenHier geht's zum Essay von Norman Müller:https://ventureaibriefing.substack.com/p/ki-agenten-sind-keine-kollegen Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

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Warum deutsche Unternehmen bei KI gerade einen fatalen Fehler machen. (#1284)

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Play Episode Listen Later Jul 16, 2026 49:15 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtPhilipp Starke spricht in dieser Folge über eine der entscheidenden Führungsfragen der KI-Transformation: Wie gelingt KI im Unternehmen so, dass sie nicht nur schnell eingeführt, sondern dauerhaft sicher, verantwortungsvoll und steuerbar betrieben wird? Im Gespräch mit Norman Müller geht es um KI-Managementsysteme nach ISO 42001, um AI-Act-Readiness, um Verantwortlichkeiten in Unternehmen und um die Frage, warum Governance kein Innovationshemmnis sein muss. Die Folge richtet sich an Entscheider, die KI nicht bloß testen, sondern strukturiert und belastbar in ihre Organisation überführen wollen.00:00 Einführung ins Thema KI zwischen Aufbruch und Überforderung00:31 Vorstellung von Philipp Starke und mITSM02:49 Der erste Denkfehler beim Wunsch nach mehr KI-Tempo06:33 Was ein KI-Managementsystem eigentlich ist09:28 Für wen ISO 42001 sinnvoll ist und wie der Einstieg gelingt12:06 Wo KI-Verantwortung im Unternehmen aufgehängt sein muss15:35 Warum KI langfristig das Geschäftsmodell verändert17:49 Die größte Gefahr ist fehlende Wettbewerbsfähigkeit20:48 Welche Fähigkeiten Unternehmen intern wirklich brauchen24:53 Warum Tool-Schulungen und KI-Zertifikate oft nicht reichen32:32 Welche Risiken entstehen, wenn Unternehmen nur aufs Tempo setzen35:09 Braucht es ISO 42001 wirklich oder ist das nur Bürokratie40:11 Was Entscheider in den nächsten 90 Tagen konkret tun sollten42:38 Die unbequeme Wahrheit über KI im Unternehmen45:04 Die größte Fehlannahme beim AI Act und bei KI-Governance46:56 Schlussgedanke: Warum mehr Menschlichkeit entscheidend bleibtHier geht's zu den Shownotes:https://ventureaibriefing.substack.com Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

Kortizes
Podcast-Gespräch • Andreas Bartels • Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie

Kortizes

Play Episode Listen Later Jul 15, 2026 51:35


Prof. Dr. Andreas Bartels ist Natur- und Wissenschaftsphilosoph an der Universität Bonn. Ursprünglich in Mathematik und Physik ausgebildet, hat ihn sein Grundlageninteresse zur Philosophie geführt. Heute zählt er zu den renommiertesten Denkern auf dem Gebiet der modernen Naturphilosophie. Im Podcast-Gespräch mit Helmut Fink geht es um große Fragen: Was ist Zeit? Was unterscheidet wissenschaftliches Wissen vom Alltagswissen und wie verlässlich sind unsere wissenschaftlichen Theorien? Bartels nimmt uns mit auf eine erkenntnistheoretische Reise durch die Physik und erklärt, warum Theorien für ihn das Herzstück jeder echten Wissenschaft sind. Ein Gespräch über Begriffe, Begrenzungen und warum auch Zweifel gute Gründe brauchen. Der Beitrag Podcast-Gespräch • Andreas Bartels • Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie erschien zuerst auf Kortizes-Podcast.

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Der Beweis, den OpenAI nicht zeigen wollte (#1283)

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Play Episode Listen Later Jul 15, 2026 19:25 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtDiese Folge des Venture AI Podcast dreht sich um einen aktuellen Sanktionsantrag im Urheberrechtsstreit der New York Times gegen OpenAI vom Juli 2026, der laut dem neuen Essay von Norman Müller die Grundlage heutiger Enterprise KI Verträge infrage stellt. Ausgehend von der Aussage des OpenAI Mitarbeiters Winnie Monaco und dem internen Tool Project Giraffe diskutieren die beiden Podcast Hosts, ob Freistellungsklauseln in Softwareverträgen noch belastbar sind, wenn Anbieter ihre technischen Fähigkeiten vor Gericht verschweigen. Im Zentrum steht der Streit zwischen einer pragmatischen Marktposition, die eigene Sicherheitsnetze der Unternehmen fordert, und der Gegenposition, die strategische Intransparenz als inakzeptables systemisches Risiko einstuft. Die Folge ordnet den Fall auch im Licht der neuen europäischen Produkthaftungsrichtlinie ab Dezember 2026 ein.00:00 Einstieg: Der Sanktionsantrag gegen OpenAI01:23 Monacos Aussage bricht das alte Narrativ02:06 78 Millionen Chats und Project Giraffe03:30 Wie der Bloomfilter technisch funktioniert04:40 Die Freistellungsklausel in Enterprise Verträgen05:25 Ökonomisches Instrument oder bewusste Täuschung06:52 Spoliation und die Gültigkeit für den Mittelstand07:56 Die Forderung nach echten Auditrechten08:59 Blinder Fleck: Täuschung oder technische Unreife11:52 Die neue EU Produkthaftungsrichtlinie13:31 Der Vergleich mit dem Abgasskandal14:45 Eigene Guardrails statt Vertragsvertrauen17:40 Stresstest und Fazit: Vertrauen ist keine WetteDas Essay von Norman Müller findest du auf Substack:https://ventureaibriefing.substack.com Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

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Die Haftung kommt am 2. August. Die meisten Geschäftsführer wissen es nicht. (#1282)

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Play Episode Listen Later Jul 13, 2026 21:35 Transcription Available


Sende uns Deine Nachricht"Die meisten Geschäftsführer wissen es nicht" steht im Zentrum dieser Folge von. Zwei Positionen, eine pragmatisch zustimmend, eine kritisch institutionell, prüfen die These, dass mit dem Inkrafttreten zentraler Pflichten des AI Act am 2. August 2026 ein massives persönliches Haftungsrisiko für Geschäftsführer entsteht. Im Zentrum stehen die Innenhaftung nach GmbH-Gesetz und Aktiengesetz, aktuelle Gerichtsurteile zu KI-Chatbots sowie die kommende Beweislastumkehr durch die EU-Produkthaftungsrichtlinie im Dezember. Am Ende steht ein gemeinsamer Nenner: Wer führt, muss verstehen, was er verantwortet.00:00 Intro: Der Fall vom 3. August 202600:43 Wenn das Privatvermögen haftet01:15 Der Essay: Die Haftung kommt am 2. August01:51 Die Kernthese: KI-Governance als persönliches Risiko02:35 Position eins: Ein überfälliger Weckruf02:55 Position zwei: Kritik an der Panikrhetorik04:09 Perspektivwechsel: Vom Werkzeug zur Führungsverantwortung04:52 Schon jetzt haftbar: Die Fälle OLG Hamm und AG München07:02 Innenhaftung einfach erklärt08:19 Streitpunkt Technik: Ist KI selbst das Risiko?10:40 Der zweite Schlag: Beweislastumkehr im Dezember13:01 Die Venture AI Academy: Lösung oder Widerspruch?17:47 Fazit und Abschluss: Der Feuerlöscher-TestDas Essay von Norman Müller findest du auf Substack:https://ventureaibriefing.substack.com Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

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KI im Innenraum: Wenn Gebäude zu Datenräumen werden. (#1281)

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Play Episode Listen Later Jul 9, 2026 45:55 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtSebastian Ruppert von beQ spricht in dieser Folge des Venture AI Podcast über eine der spannendsten unsichtbaren Zonen der digitalen Transformation: das Innere von Gebäuden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie bestehendes WLAN, ergänzende Hardware und KI genutzt werden können, um Innenräume in Echtzeit lesbar zu machen, bewusst ohne Kameras und mit einem klaren Anspruch auf Privacy by Design. Es geht um neue Anwendungen für Handel, Logistik, Hotellerie, Pflege und Sicherheit, aber auch um die Grenze zwischen Effizienzgewinn und Überwachung.00:00 Intro und Leitfrage01:00 Begrüßung von Sebastian Ruppert01:41 Wer ist Sebastian Ruppert und was macht beQ03:09 Der Ursprung der Technologie05:16 Wie funktioniert Indoor Intelligence mit WLAN08:32 Warum Innenräume die große Datenlücke sind10:48 Datenschutz, Kameras und europäische Perspektive13:15 Was in der Software sichtbar wird14:05 Welche Daten KI aus WLAN Signalen ableitet17:31 Use Cases in Handel, Sicherheit und Hotellerie20:37 Logistik, Rückverfolgbarkeit und Überwachungsfrage27:54 Verantwortung, Sicherheit und Human in the Loop33:40 Datenhoheit, Dezentralität und Marktreife38:23 Finanzierung, Skalierung und Ausblick44:24 Die Abschlussfrage an Sebastian RuppertHier geht's zu den Shownotes bei Substack:https://ventureaibriefing.substack.com Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

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Die beste Arbeit ist keine Arbeit mehr. (#1280)

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Play Episode Listen Later Jul 8, 2026 18:53 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtIn dieser Folge des Venture AI Podcasts diskutieren zwei KI-Agenten kontrovers den Essay von Norman Müller mit dem Titel "Die beste Arbeit ist keine Arbeit mehr. Sie heißt Künstliche Intelligenz". Im Zentrum steht die These, dass der klassische Stundenlohn ausgedient hat, weil KI Systeme rund um die Uhr Wertschöpfung erzielen, die kein Mensch mehr mit reiner Arbeitszeit aufholen kann. Norman Müllers Antwort ist der Übergang zur Beteiligungsökonomie, bei der Mitarbeitende nicht länger Zeit gegen Geld tauschen, sondern Anteile am Unternehmenserfolg erhalten. Wir beleuchten beide Seiten dieser Debatte: die Chance, mit Beteiligungsmodellen den Widerstand gegen KI Einführung aufzulösen und im globalen Talentwettbewerb zu bestehen, sowie die Kehrseite, dass unternehmerisches Risiko und finanzielle Verantwortung auf Angestellte abgewälzt werden könnten, ohne dass diese entsprechende Macht oder Absicherung erhalten.Kapitel:00:00 Einstieg: Die harte Realität der KI Wertschöpfung00:39 Vorstellung des Essays und der zentralen These02:27 Das Bild vom Traktor: Warum der Stundenlohn tot ist03:44 Die Gefahr: Risiko wird auf Angestellte abgewälzt04:50 Wie Anteile den Widerstand gegen KI auflösen06:00 Das Zukunftsfinanzierungsgesetz und die Dry Income Steuerfalle07:11 Virtuelle Anteile (VSOPs) im Vergleich zu echtem Eigenkapital08:00 Liquidationspräferenz einfach erklärt09:28 Die neue Kompetenzfrage: Müssen Angestellte Finanzexperten werden?10:30 Der Wettbewerb um Talente: USA im Vergleich zum deutschen Mittelstand11:49 Die drei Gruppen des Arbeitsmarkts13:00 Der deutsche Mittelstand: Der Maschinenbauer als Praxisbeispiel14:11 Phantom Stock und Profit Pools als Alternative16:25 Fazit: Chancen und Risiken der neuen BeteiligungsökonomieDas Essay von Norman Müller findest du auf Substack:https://ventureaibriefing.substack.com Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

Die Presse 18'48''
Woher wird Europa in Zukunft seine Energie nehmen? | Johannes Benigni

Die Presse 18'48''

Play Episode Listen Later Jul 6, 2026 55:56 Transcription Available


„Europa hat eine natürliche Schwäche“, analysiert Energie-Experte Johannes Benigni: die Abhängigkeit von Energie-Importen. Er geht im Podcast-Gespräch mit Eduard Steiner der Frage nach, wie Europa seinen Energiebedarf decken kann - und warnt: „Das Risiko von Anschlägen auf das Stromnetz ist enorm gestiegen.“

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Wir verlieren den Markt durch KI-Trägheit (#1279)

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Play Episode Listen Later Jul 5, 2026 23:38 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten tauschen sich in dieser Folge in einem Deep Talk über Norman Müllers Essay zur Zukunft des Kundenwissens aus. Ausgangspunkt ist die These, dass deutsche Unternehmen ihr wertvollstes Gut, ihr tiefes historisches Kundenverständnis, gerade durch KI Trägheit verspielen. Am Beispiel des Start ups DXI und dessen digitalen Customer Twins wird diskutiert, ob dieses Wissen tatsächlich vollständig kodierbar ist oder ob genau darin ein Risiko liegt. Die beiden Stimmen nähern sich dem Thema aus sehr unterschiedlichen Richtungen und lassen den Konflikt am Ende bewusst offen.Den Artikel zur Podcast-Folge findest du bei Substack:https://ventureaibriefing.substack.com Kapitel00:00 Die Schatzkarten Metapher: Europas Kundenwissen in Gefahr 02:23 Warum Trägheit ein rationales Immunsystem ist 04:46 Der Mechanismus: Wie DXI Customer Twins baut 07:07 Wenn KI Autorität und Bauchgefühl entwertet 09:27 Beweis der Substanz: Investoren und Award für DXI 11:47 Das bitterste Szenario: Wissen wird zur Softwarelizenz 14:12 Grenzen der Modellierbarkeit: Vertrauen lässt sich nicht kodieren 16:27 Skalierungseffekte gegen Fragilität in Krisenzeiten 18:48 Gleichschaltung der Strategien und Verlust an Vielfalt 21:01 Fazit: Die neue Landkarte wird gezeichnetSupport the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

BZ - Us dr Box
Historische Sommer in Bern (1/3): der orange Wahnsinn an der Euro 08

BZ - Us dr Box

Play Episode Listen Later Jul 2, 2026 35:19


Es war das grösste mehrtägige Fest, das je in Bern stattgefunden hat. An der Euro 08 herrschte in der Stadt der orange Ausnahmezustand. Schon beim ersten Gruppenspiel der niederländischen Nationalmannschaft tauchte der Fanmarsch der Holländerinnen und Holländer Bern in ein oranges Farbenmeer. Nach dem sensationellen 3:0-Sieg gegen Weltmeister Italien reisten weitere Tausende Oranje-Fans nach Bern, nahmen die Innenstadt für sich ein und feierten ausgelassen und friedlich. Beim zweiten Spiel gegen Frankreich hatte es dann in der Innenstadt, wo erstmals in Bern Fussballspiele auf Grossleinwand öffentlich übertragen wurden, mit 150'000 Oranje-Fans mehr Menschen als Bern Einwohnende.  Mit einem weiteren Sieg der Holländer gegen Rumänien gingen die grosse Fussballparty und die Euro 08 in Bern zu Ende. Es war ein riesiges Volksfest – und vor allem ein friedliches. Aber es hat auch eine Debatte darüber ausgelöst, wie viel öffentlicher Raum von solchen Veranstaltungen eingenommen werden darf. Was hat die Stadt denn richtig gemacht? Was nicht? Und was bleibt knapp 20 Jahre später von diesem Euro 08-Sommer noch? Darüber spricht Wolf Röcken, Chefredaktor von «Bund» und «Berner Zeitung», in der ersten Folge zu den historischen Sommern in Bern im Podcast «Gesprächsstoff». Er war 2008 stellvertretender Leiter des Lokalen bei der «Berner Zeitung», hatte das Dossier der Euro 08 bei sich und war beim Spiel Holland - Italien im Stadion. Auch zu Wort kommt in diesem Podcast YB-Präsident Marcel Brülhart, der damals als «Mister Euro 08» zum ersten Mal öffentlich bekannt wurde als Delegierter von Stadt und Kanton. Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann Gast: Wolf Röcken 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1' Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoffHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

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Die KI-Blase platzt. Anders. (#1278)

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Play Episode Listen Later Jul 1, 2026 20:39 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten diskutieren in dieser Folge des Venture AI Podcast die Frage, ob der aktuelle KI-Boom vor allem eine Blase gigantischer Rechenzentren ist oder der Beginn einer neuen Effizienzlogik. Im Zentrum steht die These, dass sich die Leitwährung im KI-Markt von maximaler Rechenleistung hin zu Intelligenz pro Watt verschiebt. Die Debatte verhandelt, ob technologische Effizienz zu mehr Dezentralisierung führt oder ob sie die Macht der bestehenden Infrastrukturkonzerne sogar weiter verfestigt. Für Entscheider entsteht daraus eine strategische Kernfrage: Wer baut heute wirklich souveräne KI-Systeme und wer stärkt am Ende nur die Infrastruktur anderer.00:00 Einstieg: KI frisst Strom im großen Stil01:39 Die neue Leitwährung: Intelligenz pro Watt02:25 Die Milliardenfalle der Rechenzentren03:31 Was Technikgeschichte über Effizienz lehrt04:46 Bricht Effizienz die Macht der Hyperscaler05:43 Quantisierung und Mixture of Experts erklärt08:06 Training bleibt zentral, Inferenz wird dezentral09:13 Bauplan statt Fabrik: Wo Wertschöpfung entsteht10:58 Efficiency First Scaler als europäische Chance12:00 Deutschlands Risiko: effizient, aber zu langsam13:03 Energie als harter Wachstumsgrenzwert14:52 Eisenbahn-Analogie: Bleibt die Macht im Zentrum17:10 Platzt die Bewertungsblase der KI-Infrastruktur18:38 Die offene Machtfrage hinter der EffizienzHier geht's zum Artikel:https://ventureaibriefing.substack.com/p/die-ki-blase-platzt-andersSupport the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

Dreierbob
"Trainieren, um zu gewinnen" - Neues Bob-Traumpaar Friedrich und Fleischhauer plant goldene Jahre

Dreierbob

Play Episode Listen Later Jun 26, 2026 30:40


Der Satz des Tages besteht aus drei Worten. „Wir setzen fort“, sagt Francesco Friedrich und bestätigt damit die Gerüchte der vergangenen Wochen und Monate. Der Bob-Dominator hat also noch nicht genug, ganz im Gegenteil: Der 36-jährige Pirnaer macht weiter - und das bis zu den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich. Grund genug für eine Sonderfolge Dreierbob, dem Wintersportpodcasts von Sächsische.de und RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Denn mit den drei Worten von Friedrich ist längst nicht alles gesagt. Im ausführlichen Podcast-Interview spricht der viermalige Olympiasieger und Rekordweltmeister über seinen gedanklichen Abwägungsprozess und warum ein Weitermachen für eins, zwei Jahre letztlich doch nicht infrage kam. Friedrich erzählt von seinen neuen Plänen und Zielen, und er stellt sein neues Team vor. Prominentester Name: Georg Fleischhauer. Der Anschieber, der zuletzt im Bob des größten Konkurrenten Johannes Lochner zweimal olympisches Gold gewann, ist jetzt zu Friedrich gewechselt. Beim Fußball würde man von Sensationscoup und Königstransfer sprechen, im Eiskanal sind Friedrich und Fleischhauer zweifellos ein Traumpaar. Der erfolgreichste Bobpilot aller Zeiten und der schnellsten Anschieber der Welt - viel mehr geht vermutlich nicht. Darüber und über die damit verbundene Erwartungshaltung äußert sich Friedrich natürlich ebenfalls, genauso wie Georg Fleischhauer, der mit diesem Podcast-Gespräch zugleich seine Dreierbob-Premiere und Rückkehr in seine frühere sportliche Heimat feiert. Denn: Fleischhauer war in seiner Jugend und bis ins Jahr 2015 Leichtathlet beim Dresdner SC, wurde in der Zeit zweimal Deutscher Meister über 400 Meter Hürden. Später wechselte er nach Frankfurt, seit 2022 ist er im Bobsport und wird seither von Anschieber-Legende Kevin Kuske betreut. Warum insbesondere Kuske bei Fleischhauers Wechsel in den Bobsport und dessen Weg zu Doppel-Gold bei Olympia in Cortina eine zentrale Rolle gespielt hat, verrät der Top-Anschieber im Podcast. Und apropos Olympiagold: Nichts Geringeres ist Fleischhauers erklärtes nächstes großes Ziel. „Ich trainiere, um zu gewinnen.“ Mit Friedrich sehe er dafür am ehesten die Chance. „Die sind einfach so eine Macht. Und jetzt bin ich selber in diesem Team.“ Und schließlich kommt noch Bundestrainer René Spies in dieser Folge zu Wort. „Mich freut es wahnsinnig, dass Francesco weitermacht“, sagt der Ex-Pilot, der Friedrich seit mehr als zehn Jahren begleitet und den Wechsel von Fleischhauer als logischen Schritt bezeichnet.

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Langdock ist kein Skandal. Langdock ist ein Spiegel (#1277)

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Play Episode Listen Later Jun 24, 2026 24:41 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten sprechen in dieser Folge darüber, warum „Made in Berlin“ bei KI-Produkten oft nur das Etikett ist, nicht die Macht. Am Beispiel von Langdock zeigt Norman in seinem neuen Essay die zentrale Verwechslung in Europas Debatte: Standort, Compliance und Souveränität sind nicht dasselbe. DSGVO, EU-Server und Zertifizierungen beantworten, ob etwas im Alltag regelkonform läuft, aber nicht, wer im Ernstfall den Generalschlüssel hat. Die Folge endet mit einem harten Perspektivwechsel: Wenn KI zur Denk- und Arbeitsschicht wird, ist die eigentliche Frage nicht nur unternehmerisch, sondern auch persönlich.00:00 – Made in Berlin vs. Macht in Delaware02:26 – LangDoc als Fallbeispiel und Marktdurchdringung03:40 – Delaware: kein Skandal, sondern VC-Standard06:59 – Der Denkfehler: Standort, Compliance, Souveränität07:40 – DSGVO, ISO 27001, SOC 2 Type 2: was das wirklich sagt09:14 – Souveränität: Kontrolle, Exit-Optionen, General-Schlüssel11:29 – KI als Orchestrierungsschicht über Unternehmenswissen12:40 – Europas Paradoxon: Regulierungsmacht statt Marktmacht13:50 – AI Act, Data Act und die Lücke zur industriellen Strategie16:08 – Die Entscheider-Zwickmühle: Tempo vs. Abhängigkeit18:24 – Venture X: Beschaffungskriterien statt Marketing-Versprechen20:45 – Praktische Prüffragen: Ownership, Subprozessoren, Fallback23:10 – Der Twist: persönliche Souveränität in KI-abhängiger ArbeitHier geht's zum Artikel:https://ventureaibriefing.substack.com/p/langdock-ist-kein-skandal-langdockSupport the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

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So verhinderst du garantiert die KI-Transformation (#1276)

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Play Episode Listen Later Jun 22, 2026 22:14 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten sezieren in dieser Folge eine unbequeme These: Viele Unternehmen scheitern nicht trotz ihrer KI-Strategie, sondern gerade wegen ihrer Art, sie zu organisieren. Ausgangspunkt ist das Essay von Norman Müller „So verhinderst du garantiert die KI-Transformation. Anleitung zum Stillstand“, erschienen im Venture AI Briefing vom 18. Juni 2026. Im Gespräch wird daraus eine präzise Analyse über Macht, Bürokratie, Risikovermeidung und die Simulation von Wandel in deutschen Unternehmen.00:00 Einstieg: Die unbequeme These zur KI-Transformation01:03 Der Artikel hinter dem Deep Dive02:12 Warum KI zur Chefsache zu machen oft alles blockiert03:20 Das AI Steering Committee als Stillstandsmaschine04:34 Alignment, Freigaben und der Tod durch Papier05:34 Business Cases, Richtlinien und Target-Architecture06:54 Compliance oder Verhinderung durch Null-Risiko-Illusion08:03 Schatten-KI und der Boomerang pauschaler Verbote09:19 Mammutprojekte als sichere Form des Scheiterns11:34 Warum KI-Transformation kein reines IT-Projekt ist12:37 E-Learnings, Symbolpolitik und simulierte Veränderung13:50 Shared Ownership, Matrixstrukturen und Entscheidungsflucht15:04 Das Data Lake House als perfekte Ausrede16:49 Kommunikation statt echter Transformation18:18 Warum KI am fehlenden Mut der Führung scheitert19:47 Der Ausweg: Verantwortung unter Unsicherheit übernehmen20:38 Die Beobachtungsaufgabe für deinen ArbeitsalltagHier geht es zum Artikel bei Substack:https://ventureaibriefing.substack.com/p/so-verhinderst-du-garantiert-dieSupport the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

Maschinenraum - Der Maschinenbau-Podcast
#341 Cybersecurity im Maschinenbau - was hat es mit der EU-Richtline NIS 2 auf sich. Interview mit Sascha Hesse

Maschinenraum - Der Maschinenbau-Podcast

Play Episode Listen Later Jun 22, 2026 68:44


In diesem Podcast-Gespräch diskutiere ich mit Sascha Hesse die Herausforderungen und Anforderungen der NIS 2-Richtlinie in der Cybersecurity für Unternehmen, insbesondere im Maschinenbau. Es werden praktische Schritte, gesetzliche Hintergründe und die Bedeutung einer Sicherheitskultur in Unternehmen beleuchtet. Die NIS-2-Richtlinie (Network and Information Security) ist eine EU-weite Cybersicherheitsrichtlinie. Ihr Ziel ist es, Unternehmen und kritische Infrastrukturen besser vor Cyberangriffen und IT-Ausfällen zu schützen sowie ein einheitliches Sicherheitsniveau in der gesamten Europäischen Union zu etablieren. Nur stellt sich dann die großen Fragen: wen Betrifft die Richtline überhaupt? wie muss ich mich verhalten und welche Schritte muss ich einleiten, wenn mein Unternehmen betroffen ist? kann ich das selbst machen, oder brauche ich externe Dienstleister? mit welchen Kosten muss hier gerechnet werden? All diese und noch weitere sehr spannende Punkte werden wir in dem Gespräch beleuchten und etwas Licht ist Dunkel der EU-Richtlinen bringen.   weiterführende Links: AGOR AG: https://agor-ag.com/ Gesellschaft für Cyberethik: https://agora-future.de/  

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Der KI-Bluff im Mittelstand fliegt jetzt auf (#1275)

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Play Episode Listen Later Jun 17, 2026 56:59 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtWas bleibt vom KI-Hype, wenn mittelständische Unternehmen aus ersten Experimenten belastbare Praxis machen müssen? In dieser Folge spricht Norman Müller mit Thomas Keller, COO von Riegg & Partner Intercorp, über die Realität von KI-Einführung im Mittelstand: fehlende Zielbilder, unterschätzte Prozessbrüche, verlorenes Erfahrungswissen und die Frage, warum digitale Souveränität mehr ist als ein politisches Schlagwort.00:00 Intro: Was nach dem KI-Hype wirklich zählt01:07 Begrüßung und Einstieg mit Thomas Keller02:14 Thomas Keller über Daten, Wissensmanagement und Mittelstand05:53 Wie weit ist der Mittelstand bei KI wirklich07:55 Warum viele Unternehmen ohne klares KI-Ziel starten12:45 Der größte Denkfehler im KI-Management15:32 Warum Erfahrungswissen zum entscheidenden Asset wird21:58 Digitale Souveränität und sichere KI-Infrastrukturen26:21 Rollen, Rechte und Architektur statt Tool-Chaos29:50 Open Source KI: Was das für den Mittelstand bedeutet37:26 Wo KI heute den schnellsten Mehrwert schafft42:38 Warum kleine Use Cases der beste Einstieg sind46:35 Vibe Coding, Abhängigkeiten und Europas KI-Problem50:58 Die wichtigsten Learnings und der Blick nach vornHier geht's zu den Shownotes:https://ventureaibriefing.substack.com Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

Kortizes
Podcast-Gespräch • Andreas Draguhn • Wie bewusst empfinden Tiere? Können Bäume leiden?

Kortizes

Play Episode Listen Later Jun 15, 2026 43:38


Prof. Dr. Andreas Draguhn ist Neurowissenschaftler und Leiter des Instituts für Physiologie und Pathophysiologie an der Universität Heidelberg. Er erforscht die elektrischen Signale und Synchronisationsmuster im Gehirn, die für Wahrnehmung, Gedächtnis und Bewusstsein entscheidend sind. Neben seiner experimentellen Forschung engagiert er sich in interdisziplinären Debatten über das Verständnis der Neurowissenschaften und deren gesellschaftliche Auswirkungen. Im Gespräch mit Helmut Fink geht es um fundamentale Fragen. Wie speichert das Gehirn Erinnerungen? Wie erkennt es Muster und was bedeutet neuronale Synchronisation für unser Denken? Weitere Themen sind die Grenzen der Hirnforschung, das Verständnis von Intelligenz und die ethischen Konsequenzen der Neurowissenschaften bis hin zur Frage, ob und welche Tiere Schmerz und Bewusstsein empfinden. Ein faszinierender Einblick in die Welt der Hirnforschung. Der Beitrag Podcast-Gespräch • Andreas Draguhn • Wie bewusst empfinden Tiere? Können Bäume leiden? erschien zuerst auf Kortizes-Podcast.

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Die neue Weltmacht denkt nicht demokratisch (#1274)

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Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 23:38 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtWas passiert, wenn die mächtigsten Akteure der Welt nicht mehr Regierungen, Zentralbanken oder Militärs sind, sondern Betreiber von Rechenzentren und Entwickler von Künstlicher Intelligenz?In dieser Episode taucht Norman Müller tief in die Frage ein, wie sich globale Machtstrukturen durch KI verändern. Aufbauend auf den Gedanken des Soziologen Prof. Dr. Thomas Druyen diskutieren wir, warum Rechenzentren, Halbleiterfabriken und Foundation Models zur strategischen Infrastruktur des 21. Jahrhunderts werden.Wir sprechen über die Entstehung einer neuen digitalen Elite, die Rolle von KI bei der Steuerung von Informationen und Wahrnehmungen sowie die Frage, ob Europa im globalen KI-Wettbewerb noch eine gestaltende Rolle spielen kann.Am Ende steht eine entscheidende Erkenntnis: Je leistungsfähiger KI wird, desto wichtiger werden jene Fähigkeiten, die Maschinen niemals übernehmen können.Hier geht's zum Artikel:https://ventureaibriefing.substack.com/p/die-neue-weltmacht-denkt-nicht-demokratisch00:00 Ein Gedankenexperiment zur Macht der Zukunft02:20 Infrastruktur versus künstliche Intelligenz04:30 Warum KI eine völlig neue Form von Macht schafft07:00 KI als Filter unserer Wirklichkeit08:30 Wie KI-Systeme trainiert werden10:00 Das Blackbox-Problem erklärt12:00 Wer bestimmt die Werte einer KI?14:00 Der globale Wettlauf um KI-Infrastruktur15:30 Europas Rolle im KI-Wettbewerb18:00 Können Maschinen Menschen ersetzen?18:45 Die unüberwindbare Grenze der KI: VerantwortungSupport the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

FAZ Digitec
Milliarden für den Wandel

FAZ Digitec

Play Episode Listen Later Jun 4, 2026 42:39 Transcription Available


Die deutsche Industrie steht vor einer Mammutaufgabe. Die Digitalisierung traditioneller Schlüsselbranchen und die gleichzeitige Dekarbonisierung erfordern enorme Kapitalsummen zu einer Zeit, in der sich das makroökonomische Umfeld fundamental gewandelt hat. Marcus Schenck, Co-Head Investment Banking für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei der renommierten Investmentbank Lazard, kennt beide Seiten dieses Spannungsfeldes wie kaum ein Zweiter. Nach prägenden Stationen bei McKinsey und Goldman Sachs lenkte er als Finanzvorstand die Geschicke des Energiekonzerns E.ON und später als CFO und Vize-Chef die der Deutschen Bank. Diese seltene Kombination aus tiefer Konzernpraxis und internationaler Investmentbanking-Expertise schärft seinen Blick für die aktuellen tektonischen Verschiebungen im M&A-Geschäft. Fusionen und Übernahmen dienen den Unternehmen heute immer seltener dem reinen Größenzuwachs, sondern fungieren als überlebenswichtiges Werkzeug, um sich fehlendes technologisches Know-how und digitale Innovationskraft radikal schnell einzukaufen. Wie tiefgreifend sich die Rahmenbedingungen für solche Geschäfte verändert haben, wurde soeben auf der SuperReturn-Konferenz in Berlin greifbar, dem wichtigsten Treffpunkt der Private-Equity- und Venture-Capital-Szene. Auch Schenck berichtet von einer spürbar größeren Selektivität unter den internationalen Geldgebern. Investoren prüfen Geschäftsmodelle kompromisslos auf ihre Profitabilität und Resilienz. Und dennoch ist die Liquidität im Markt alles andere als ausgetrocknet – sie fließt nur ungleich fokussierter. Allen voran steht Künstliche Intelligenz (KI) als branchenübergreifender Produktivitätshebel. Wie deutsche Schlüsselindustrien in diesem harten, hochselektiven Wettbewerb um die Transformationsmilliarden bestehen können, entschlüsselt dieses Podcast-Gespräch.

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KI Transformation für 50+ (#1273)

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Play Episode Listen Later Jun 1, 2026 25:22 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten sprechen in dieser Folge über einen der blinden Flecken vieler KI-Transformationen: den Widerstand erfahrener Mitarbeitender. Im Zentrum steht die These, dass Skepsis gegenüber KI im Unternehmen meist kein Altersproblem ist, sondern die Folge von Vertrauensbrüchen, fehlender Qualifizierung und unklaren Zukunftsversprechen. Die Episode zeigt, warum Domänenwissen älterer Fachkräfte für den Erfolg von KI-Projekten unverzichtbar ist und welche Führungsfehler Beteiligung im Keim ersticken. Außerdem wird konkret beschrieben, wie Unternehmen aus stiller Blockade produktive Mitgestaltung machen können.00:00 KI-Euphorie im Meeting und verschränkte Arme im Raum02:22 Warum Widerstand gegen KI oft falsch gelesen wird03:23 Das Management-Märchen von Bequemlichkeit und Alter04:44 Schlechte Change-Erfahrungen prägen heutige Skepsis05:45 Effizienzgewinne schaffen oft nur noch mehr Arbeitsdruck06:26 Fehlende Qualifizierung als Kernproblem der Transformation07:04 Warum ältere Mitarbeitende systematisch übersehen werden07:47 Erfahrung ist kein Bremsklotz, sondern der entscheidende Rohstoff09:24 Stille Enteignung von Lebensleistung durch KI-Systeme10:10 Die drei Führungshebel für echte Beteiligung12:20 Lernen ohne Gesichtsverlust statt öffentlicher Blamage14:02 Echte Mitgestaltung statt Change-Management-Sprech15:07 Fünf konkrete Schritte aus Widerstand echte Mitarbeit zu machen21:04 KI als kulturelle Zumutung und neues Loyalitätsversprechen23:22 Co-Pilot oder Passagier: die entscheidende FührungsfrageHier geht's zum Artikel:https://ventureaibriefing.substack.com/p/ki-transformation-fur-50Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

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Promptlinge (#1272)

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Play Episode Listen Later May 31, 2026 21:05 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten sprechen in dieser Folge über die Frage, was passiert, wenn Kinder erste Bindungs- und Resonanz-Erfahrungen zunehmend mit KI-Systemen machen statt mit echten Menschen. Im Zentrum steht sein Begriff der „Promptlinge“ und die These, dass maschinell simulierte Empathie Vertrauen, Frustrationstoleranz und Beziehungsfähigkeit nachhaltig prägen kann. Die Folge verbindet psychologische, technologische und gesellschaftliche Perspektiven und richtet den Blick auf Eltern, Bildungssystem und die Verantwortung erwachsener Bezugspersonen.00:00 Kinderzimmer, KI-Stimme und Einstieg ins Thema01:05 Der Begriff „Promptlinge“ und seine Grundidee02:22 Warum Kinder KI als Gegenüber erleben03:30 Mehr als Spielzeug: Die Illusion echter Resonanz04:45 Resonanz, Empathie und der historische Bruch06:00 Warum Beziehung nicht aus perfekter Verfügbarkeit entsteht07:07 Das Bild vom Fahrrad, das nie umkippt08:18 Frustrationstoleranz und der Umgang mit echtem Gegenwind09:31 Die Souveränitätsfalle der KI11:55 Wenn Kinder Wahrheit nur noch geliefert bekommen13:05 Promptlinge in Beziehungen, Sport und Beruf16:34 Was Eltern, Schulen und Gesellschaft jetzt tun müssen18:54 Die eigentliche Zumutung an uns ErwachseneHier geht's zum Artikel:https://ventureaibriefing.substack.com/p/promptlingeSupport the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

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Der erste KI-Verband, der KI wirklich lebt. (#1270)

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Play Episode Listen Later May 27, 2026 20:09 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten übernehmen den Podcast und sprechen in dieser Folge über den Bundesverband für KI-Transformation e.V. und warum dieser Verband das klassische Bild eines eingetragenen Vereins radikal infrage stellt. Im Zentrum steht die Frage, wie eine hybride Organisation aus Menschen und KI-Agenten echte Umsetzungsarbeit leisten kann. Es geht um den Umzug, also die Sitzverlegung,  nach München, um Reibung als Fortschrittsmotor und um die Verbindung aus digitaler Skalierung und lokaler Nähe. Die Folge zeigt, was modernes Organisationsdesign im KI-Zeitalter praktisch bedeuten kann.00:00 Das alte Bild vom e.V. zerfällt00:39 Ein Verband, der halb aus Algorithmen besteht01:31 Warum dieser Fall mehr als Theorie ist02:24 Der Umzug nach München als strategischer Bruch03:18 Berlin verhandelt, München setzt um04:16 Warum Reibung ein Fortschrittsmotor ist06:06 Die hybride Organisation als interner Motor07:07 KI-Agenten statt bloßer Tools08:20 Operative Projektausführung durch hybride Teams10:19 Warum viele Organisationen noch in den 1990ern festhängen11:24 Remote First ohne Beziehungsverlust12:25 AI-Cluster als lokale Vertrauensschnittstelle14:08 Wie lokale Nähe und zentrale KI zusammenspielen16:30 Was dieses Modell für Unternehmen und Verwaltungen bedeutet18:06 Das weiße Blatt Papier für deine OrganisationHier geht's zum Artikel:https://ventureaibriefing.substack.com/p/der-erste-ki-verband-der-ki-wirklichSupport the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

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KI greift die Rechtsbranche an. (#1271)

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Play Episode Listen Later May 27, 2026 20:55 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten sprechen in dieser Folge über den Strukturbruch, den Künstliche Intelligenz in der Rechtsbranche auslöst. Im Zentrum steht nicht nur effizientere Software für Kanzleien, sondern ein grundlegender Wandel von Geschäftsmodellen, Ausbildungswegen und Verantwortung. Die Episode zeigt, warum juristische Arbeit neu gedacht werden muss und weshalb diese Entwicklung weit über den Rechtsmarkt hinaus für alle Wissensarbeiter relevant ist. Gleichzeitig geht es um die Frage, ob KI den Zugang zu Recht am Ende breiter und gerechter machen könnte.00:00 Die Rechtsbranche als abgeschottete Festung01:12 Warum KI die alten Burgmauern einreißt02:15 Wie KI juristische Wissensarbeit skaliert03:10 Due Diligence in Minuten statt Wochen04:36 Was der Wandel für junge Juristen bedeutet05:28 Systemkompetenz statt Fleißarbeit06:56 Warum das Stundensatzmodell kollabiert08:15 Legal Tech greift Kanzleien von unten an09:16 Vom Fallgeschäft zur präventiven Risikosteuerung11:33 Haftung, Halluzinationen und Datenlecks13:58 Warum Mensch und Maschine zusammen stärker sind15:05 Neue Berufsbilder zwischen Jura und Technologie17:18 Plattformisierung und die Zukunft des Rechtsmarkts18:44 Was alle Wissensarbeiter daraus lernen müssen20:02 Führt KI zu mehr Gerechtigkeit für alleSupport the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

Marketing_021
S13/E05 mit Bennet Görlitz und Sascha Müller (ToysReloved) | AI KI Künstliche Intelligenz Spielzeug

Marketing_021

Play Episode Listen Later May 22, 2026 67:12


Mit mit Bennet Görlitz und Sascha Müller (ToysReloved) Staffel #13 Folge #5 | #Marketing_021 Der Podcast über Marketing, Vertrieb, Entrepreneurship und Startups *** www.toysreloved.de www.linkedin.com/in/bennet-goerlitz-baba7316b/ www.linkedin.com/in/sascha-mueller/ *** Das heutige "Marketing From Zero To One" Podcast Gespräch dreht sich um die Entstehung und Skalierung von ToysReloved, einem Startup für geprüftes Second-Hand-Spielzeug, 2024 gegründet von Bennet Görlitz und Sascha Müller. Die beiden erzählen von ihren gemeinsamen Zeit bei Idealo, wie sie das Problem mit Spielzeug überfüllter Kinderzimmer und fehlender einfacher Verkaufsmöglichkeiten erkannt und ihr Geschäftsmodell zunächst mit einfachen MVPs über WhatsApp und Kleinanzeigen validiert haben. Außerdem geht es um die Rolle von KI und Automatisierung im ToysReloved Geschäftsmodell, etwa bei der Produkterkennung, Preisfindung und Prozessoptimierung, sowie die anfängliche Herausforderung eines zweiseitigen Marktplatzes die Angebots- und Nachfrageseite gekonnt auszubalancieren. Abschließend sprechen sie über ihre kürzlich erfolgreich abgeschlossene Finanzierungsrunde, ihre Wachstumspläne und die Vision, ToysReloved als nachhaltige Community- und Circular-Economy-Plattform für Familien künftig weiter auszubauen. *** 02:25 - Bennets und Saschas Karriereweg & Idealo 08:58 - Weltreise & erste Startup-Ideen 09:54 - Erste Geschäftsideen & Problemsuche 12:18 - Warum Spielzeug der Zielmarkt wurde 13:25 - Marktgröße & Potenzial von Second-Hand-Spielzeug 14:51 - Erste MVP-Tests & Validierung 17:14 - Verkauf über Kleinanzeigen 18:59 - Aufbau der Supply-Seite & Logistik 20:26 - Qualitätsprüfung, Spenden & Produktauswahl 23:17 - Preisgestaltung & Verkaufsprozess 25:39 - Nachfrageaufbau & Marktplatzstrategie 29:05 - Eigene Plattform & Community-Aufbau 33:01 - Marketing, SEO & Reichweitenaufbau 36:08 - Social Media & KI-generierte Kampagnen 39:24 - Nutzenversprechen für Familien 40:04 - Erfolgreiche Offline-Aktionen & Learnings 41:56 - Wohnzimmer als erstes Lager 43:04 - KI im Geschäftsmodell 43:36 - Produkterkennung & Preisfindung mit KI 46:22 - Menschliche Qualitätskontrolle trotz KI 47:35 - Datenstrategie & eigene Modelle 49:00 - KI für Effizienz & Skalierung 51:26 - Warum KI das Modell heute wirtschaftlich macht 53:13 - KI-Agenten & Automatisierung 57:02 - Effizienzgewinne & Produktentwicklung 58:04 - Learnings aus KI-Experimenten 59:38 - Hardware-Prototyp & Rapid Prototyping 01:02:29 - Finanzierungsrunde & Zukunftspläne 01:03:41 - Skalierung, Operations & Marketing 01:05:40 - Pitch-Events, Netzwerk & Abschluss

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Im KI-Zeitalter ist der Einzelkämpfer kein Held mehr, sondern ein Risiko. (#1269)

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Play Episode Listen Later May 20, 2026 54:42 Transcription Available


Sende uns Deine NachrichtViele Unternehmer arbeiten härter denn je und haben trotzdem das Gefühl, gegen eine Wand zu laufen. In dieser Folge spricht Norman Müller mit Martin Ulbricht, Unternehmer und Gründer von QLero, über Partnerschaften, Ökosysteme und die Frage, warum KI-Transformation nicht im Einzelkämpfermodus gelingt.Es geht um Geschwindigkeit, Vertrauen, Kontrollverlust, neue Ehrlichkeit gegenüber Kunden und darum, warum das größere Risiko heute nicht Zusammenarbeit ist, sondern allein zu bleiben.00:00 Intro und Begrüßung01:37 Warum Martin das Thema Partnerschaften gesetzt hat02:59 Macht KI Unternehmen unabhängiger oder abhängiger?04:11 KI als Rolle im Unternehmen, nicht nur als Tool06:03 Warum der Mensch die Hoheit über KI behalten muss07:20 Warum Wissen und Geschwindigkeit nicht mehr allein aufgebaut werden können09:12 Die neue Ehrlichkeit gegenüber Kunden11:16 Warum 85 Prozent nicht mehr reichen13:52 KI-Transformation braucht Konsortien statt Einzelanbieter15:29 Warum KI-Integration mehr ist als Technologie18:31 Deutschlands digitale Zwischenwelt20:10 Mensch und Maschine als neues Arbeitssystem22:48 Warum alte Prozesse und Denkweisen nicht mehr reichen23:41 Warum LinkedIn noch kein belastbares Netzwerk ist26:24 Ängste des Mittelstands bei KI und Compliance29:51 Warum Martin Partnerschaften selbst lebt32:03 QLero, Partner und das Prinzip gemeinsamer Technologieentwicklung33:41 Code of Contact: Warum Werte wichtiger sind als Verträge36:03 Wie Partnerschaften durch gemeinsame Regeln stabil werden38:23 Unterschied zwischen Netzwerk und Ökosystem40:18 Warum große Tech-Partnerschaften die Richtung zeigen41:13 Warum Einzelkämpfer in fünf bis zehn Jahren gegen die Wand laufen43:46 Ad Astra und die Kraft belastbarer Unternehmernetzwerke45:11 Ökosysteme als Infrastruktur und Überlebenslogik46:03 Ökosysteme als Rückgrat der Skalierungsfähigkeit46:44 Kontrollverlust, Risiko und Vertrauen48:27 Warum Nichtstun das größere Risiko ist50:37 Warum Fehlerkultur zur Partnerschaft dazugehört53:55 Martins Golden Nugget54:11 Outrohttps://www.venture-ai-podcast.com Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

Kortizes
Podcast-Gespräch • Martin Puchner • Augenhöhe (22): Kultur und ihre »Aneignung« – eine neue Geschichte der Welt

Kortizes

Play Episode Listen Later May 15, 2026 50:29


Kultur lebt vom stetigen Austausch zwischen den Gesellschaften, sagt Martin Puchner. Er ist Professor für Englische und Vergleichende Literaturwissenschaft in Harvard und mehrfach preisgekrönter Buchautor. In seinem aktuellen Buch »Kultur – eine neue Geschichte der Welt« erklärt er anhand von detaillieren Beispielen, wie sich Kultur entwickelt, wandelt und vom Austausch profitiert. Brigitte Winkelmann vom Kortizes-Team sprach mit Puchner über Steinzeitmalerei, K-Pop und respektvolles Miteinander. Links: • Martin Puchners Homepage • Martin Puchners Substack • Das aktuelle Buch von Martin Puchner: »Kultur – eine neue Geschichte der Welt«, Klett-Cotta 2025. Der Beitrag Podcast-Gespräch • Martin Puchner • Augenhöhe (22): Kultur und ihre »Aneignung« – eine neue Geschichte der Welt erschien zuerst auf Kortizes-Podcast.

Der Performance Manager Podcast | Für Controller & CFO, die noch erfolgreicher sein wollen
#796 Daten allein steuern nicht - Vier Learnings aus den letzten Podcast-Gesprächen

Der Performance Manager Podcast | Für Controller & CFO, die noch erfolgreicher sein wollen

Play Episode Listen Later Apr 21, 2026 20:32


In dieser Episode teilt Peter Bluhm die wichtigsten Erkenntnisse aus vier Gesprächen mit Entscheidern und Experten: von einem wachstumsstarken Hörgeräte-Unternehmen über einen Telekommunikationskonzern bis hin zu akademischen Spezialistinnen und erfahrenen Projektcontrollern. Die 4 zentralen Learnings: Operative Frühindikatoren statt Finanzkennzahlen – wer nur rückwärts misst, steuert zu spät  Datenqualität ist Teamsport – Verantwortung delegieren funktioniert nicht, das Verursacherprinzip schon  Objektive Datenanalyse gibt es nicht – nur transparente. Mit KI eine unterschätzte Gefahr  70 % der Projekte verfehlen ihr Ziel – weil der Nutzen nie klar definiert wurde  Themen: Business Intelligence | Controlling | Datenqualität | Unternehmenssteuerung | KI | Projektcontrolling | Performance Management | Datenstrategie Die Gesprächspartner: Dr. Marco Vietor, Mitgründer & Geschäftsführer, audibene Corinne Schuler, Head of Data Quality Management, Swisscom Prof. Dr. Iris Lorscheid, University of Europe for Applied Sciences Klaus Schopka, Berater & Autor, Projektcontrolling

Kortizes
Podcast-Gespräch • Martin Korte • Frisch im Kopf macht gute Ideen – Von Reizüberflutung zum kreativen Denken

Kortizes

Play Episode Listen Later Apr 15, 2026 29:51


Wie behalten wir im digitalen Zeitalter einen klaren Kopf? Welche Tricks helfen unserer Kreativität auf die Sprünge? Und was können wir tun, um unser Gehirn bis ins Alter fit zu halten? Der renommierte Neurowissenschaftler und Kognitionsforscher Prof. Dr. Martin Korte befasst sich mit der Funktionsweise unseres Denkorgans, vor allem mit Lernen, Gedächtnis und der Frage, wie wir geistig fit bleiben. Im Gespräch mit Stephanie Haas vom Kortizes-Team erläutert er, wie wir durch bewusste Entscheidungen, körperliche Bewegung und gezieltes Lernen unsere kognitive Leistungsfähigkeit erhalten und sogar verbessern können. Dabei geht es nicht nur um wissenschaftliche Theorien, sondern auch um ganz praktische Tipps: für junge Menschen zur besseren Konzentration trotz sozialer Medien – und für Ältere, die ihr Gehirn aktiv halten möchten. Der Beitrag Podcast-Gespräch • Martin Korte • Frisch im Kopf macht gute Ideen – Von Reizüberflutung zum kreativen Denken erschien zuerst auf Kortizes-Podcast.

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE
AI first war keine Option, sondern die Bedingung (#1267)

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE

Play Episode Listen Later Apr 8, 2026 11:55


Norman Müller nimmt dich in dieser Solo-Folge mit hinter die Kulissen des Bundesverbands für KI-Transformation. Warum wurde der Verband als gemeinnützige, aber unternehmerisch handelnde Organisation aufgebaut und warum war „AI First“ dabei keine Option, sondern die Bedingung. Du erfährst, wie Menschen und KI-Agenten als Rollen im System zusammenarbeiten, warum Vertrauen die eigentliche Währung ist und welche Prinzipien du als Entscheider sofort in deinem Unternehmen testen kannst.00:00 Intro: Warum diese Folge ohne Gast00:20 AI First war die Bedingung01:05 Für wen diese Folge ist01:35 Warum ich den Verband gegründet habe02:12 Das Strukturproblem klassischer Verbände02:45 Gemeinnützig kann innovativ sein03:20 Was AI First nicht ist: Tool-Chaos03:55 AI First als Betriebsart: die 3 Regeln04:28 Regel 1 und 2: Verantwortung und Iteration05:10 Regel 3: Lernen aus Output, nicht Meetings05:35 Was ohne AI First nicht möglich gewesen wäre06:00 15 KI-Agenten als Rollen im System06:35 Beispiel Legal: Verträge und Partnerschaften07:20 Beispiel Redaktion: Inhalte und Formate08:05 Unternehmerisch heißt: Projekte bauen08:45 Trust Label: Empfehlungen mit Gewicht09:10 Learnings 1–4 für Entscheider10:20 Warum der Venture AI Excellence Award zentral ist10:54 Einladung: Award, Netzwerk, Projekte11:45 Bitte um Bewertung und Substack-Abo12:44 Outro: „Hier will ich mitmachen“Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman To hear more, visit ventureaibriefing.substack.com

Kortizes
Podcast-Gespräch • Juliane Bräuer • »›Ich weiß, was er fühlt‹? – Emotionen bei Hund und Mensch«

Kortizes

Play Episode Listen Later Mar 15, 2026 32:25


Dr. Juliane Bräuer ist Leiterin der Forschungsgruppe Hundestudien am Max-Planck-Institut für Geoanthropologie in Jena. Als Biologin und Psychologin verfügt sie über langjährige Erfahrung in der vergleichenden Kognitionsforschung. So untersucht sie in ihren Studien, wie Hunde denken, welche besonderen Fähigkeiten sie im Zusammenleben mit Menschen entwickelt haben und welche Rolle ihre außergewöhnlich gute Nase spielt. Im Gespräch mit Jürgen Hübner vom Kortizes-Team geht es außerdem um die Frage, inwiefern Menschen das Verhalten und die Fähigkeiten von Hunden falsch einschätzen, und was das für unser Zusammenleben mit den Tieren bedeutet. Außerdem spricht Juliane Bräuer über die ethischen Konsequenzen, die sich aus der Wissenschaft für den Umgang mit unseren vierbeinigen Begleitern ergeben. Der Beitrag Podcast-Gespräch • Juliane Bräuer • »›Ich weiß, was er fühlt‹? – Emotionen bei Hund und Mensch« erschien zuerst auf Kortizes-Podcast.