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Nashornvögel sind gesellige Tiere. Häufig sieht man sie in Gruppen zusammen fliegen. Oft sehen wir die Nashornvögel abends in den hohen Bäumen, wo sie Schlafgemeinschaften bilden. Doch jedes Jahr erleben wir ein wiederkehrendes Phänomen: Zu einer bestimmten Zeit sehen wir diese Vögel nur allein. Der Grund dafür ist faszinierend. Nashornvögel brüten in Baumhöhlen. Sobald das Weibchen zwei bis fünf Eier gelegt hat, vermauern sowohl das Männchen von außen als auch das Weibchen von innen den Eingang der Höhle, bis nur noch eine kleine Öffnung zu sehen ist. So »sperrt« sich das Weibchen selbst ein, um die Eier und später die Küken zu schützen. Das Männchen ist während dieser Zeit ständig auf Nahrungssuche, bis die Jungtiere groß genug sind und sie gemeinsam die zugemauerte Öffnung aufbrechen. Zudem leben Nashornvögel in einer lebenslangen monogamen Partnerschaft.Genauso wie Gott den Nashornvögeln eine klare Bestimmung gegeben hat, hat er auch für uns Menschen einen Plan. Er hat uns erschaffen, damit wir ihn verherrlichen und seinen Wegen folgen, denn nur so erfahren wir wahres Glück und Erfüllung. Die Bibel entwirft ein Rollenbild von Mann und Frau, das von gegenseitiger Liebe, Hingabe und Unterordnung geprägt ist. Diese Prinzipien sind kein Relikt aus vergangenen Zeiten, sondern Hilfestellungen zu einem Leben in gegenseitiger Wertschätzung, Geduld und Annahme.Unsere Kinder, ja, unsere Gesellschaft brauchen eine feste Grundlage, die auf Gott und seinem Wort basiert. Sehnen wir uns nicht auch nach Prinzipien, die unseren Kindern eine hoffnungsvolle Zukunft bieten? Prinzipien, die uns vor der Selbstzerstörung bewahren, die eine allgemeine Orientierungslosigkeit zwangsläufig mit sich bringt?Tony KellerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Käthe war in Wien - mit Tochter, gelbem Muskateller und einem bulgarischen Shakespeare. Dobbi hat derweil das Söder-Interview ertragen und einen Lifehack entdeckt, den niemand gebraucht hat. Außerdem: Regina Zingler ist tot, Timmy ist ein Weibchen, und die Toten Hosen haben sich mit Vicky Leandros etwas dabei gedacht. Was genau, wissen sie vermutlich selbst nicht.
Strack-Zimmermann ist auf der Zinne, Kubicki muss nicht mit seiner Frau nach Mallorca, Merz und Klingbeil wissen nicht wohin, in Krefeld ist ein Serval los und Timmy war ein Weibchen. Bei der Nachrichtenlage hilft nur GGL und Stock-Cola!
Prächtige Geweihe, schillernde Federn, bunte Köpfe oder beeindruckende Körpergrößen: Bei vielen Tierarten sehen Männchen und Weibchen erstaunlich unterschiedlich aus. Dieses Phänomen nennt man Sexualdimorphismus. Doch warum investieren Tiere so viel Energie in bunte Farben oder überdimensionierte Waffen?Wir sprechen über die Ideen von Charles Darwin zur sexuellen Selektion, über Konkurrenzkämpfe, Partnerwahl und die Frage, warum Schönheit in der Evolution manchmal wichtiger sein kann als praktische Nützlichkeit.Eine Folge über Eitelkeit, Wettstreit und die erstaunlichen Wege, auf denen Evolution Unterschiede zwischen den Geschlechtern formt.
The whale Timmy is dead. And now it is also clear that he was not a he, but a she. A female. This is just one of the many sensations surrounding this rescue operation, which is unique in German history. Whale expert Dr. Olaf Meynecke reveals what other new findings there are. - Der Wal Timmy ist tot. Und nun wird auch klar, er war kein er, sondern eine sie. Ein Weibchen. Das ist nur einen der vielen Sensationen rund um diese, in der deutschen Geschichte einmaligen Rettungsaktion. Was es noch so an neuen Erkenntnissen gibt, verrät Walexperte Dr. Olaf Meynecke.Der junge Wal, der zuvor mehrfach an der deutschen Ostseeküste gestrandet war, wurde nach einer kontroversen Rettungsaktion im Mai von Urlaubern leblos vor der dänischen Insel Anholt treibend entdeckt.
Der heutige Tagesvogel ist spät in Antonias Leben getreten, aber mit umso mehr Wucht: der Gänsesäger ist ein ganz besonderer Wasservogel, der nicht nur wunderschön ist - man beachte die kecke Frisur der Weibchen - sondern der darüber hinaus auch eine äußerst spannende Brutbiologie hat. Oder wusstet ihr, dass es Entenvögel gibt, die in Baumhöhlen brüten? Und was machen dann die Kleinen, die doch Nestflüchter sind und nicht fliegen können? Das und noch viel mehr erfahrt ihr in dieser Folge über den Gänsesäger! P.S.: Vor genau sechs Jahren haben wir die erste Folge GzV aufgenommen. Danke, dass ihr immer noch dabei seid!
Tana Schleinschock betreut im Zoo Leipzig eine Gruppe scheuer Weibchen, die nicht unbedingt Freundinnen sind. Macht will erkämpft sein. Nur beim Nachwuchs beschützen sind sie sich immer einig...
Wenn Clownsfische, wie Nemo, geboren werden, sind sie männlich. Dann kämpfen sie gegeneinander und die Stärksten werden zu Weibchen. Unglaubliche Geschichten aus dem Tierreich erzählt Zoopädagoge Christian Niemann. Seine Lieblingstiere sind übrigens Huftiere, warum, erzählt er auf der Blauen Couch.
Und es geht weiter mit Cosis Lieblingstieren. Letzte Folge wurden die Basics geklärt, heute geht es um Sozialstrukturen, Kinder und Lernen. Ihr könnt euch also ganz entspannt zurücklehnen und euer Repertoire an FunFacts auffüllen. Viel Spaß dabei!Fact check Erdmännchen 1Sind Erdmännchen immun gegen Skorpiongift?Kurz und knackig: nein.Werden nicht-dominante Weibchen vom dominanten Weibchen ohne „Grund“ dauerhaft aus der Kolonie geschmissen?Nein, sie werden am Ende der Trächtigkeit des dominanten Weibchens nur temporär der Kolonie verwiesen. In der Studie, die ich hier als Quelle angebe, waren die Weibchen im Schnitt 3 Wochen weg, hielten sich aber die ganze Zeit in der Nähe der Kolonie auf.Young, Andrew J., et al. "Stress and the suppression of subordinate reproduction in cooperatively breeding meerkats." Proceedings of the National Academy of Sciences 103.32 (2006): 12005-12010.Gute Nachricht der Woche: UN ArtenschutzHier ein Artikel dazu: https://www.zdfheute.de/politik/ausland/internationales-abkommen-schutz-wandernde-tierarten-artenschutz-100.html
Duo Infernale - der King of Queens Podcast von Schales und Pana
Wir haben neulich eine Tierdokumentation gesehen. In der ging es darum, dass Primaten Schaden nehmen können, wenn sie nicht genügend Gesellschaft bekommen.Jedenfalls haben diese Wissenschaftler erstmal einen männlichen Affen alleine gehalten. Und als sie dann ein Weibchen dazu gesellt haben, hat er es einfach ignoriert und weiter seinen Eukalyptus besprungen. Was natürlich nicht heißt, dass wir Euch verkuppeln wollen.(Staffel 1, Folge 12)
Wie geht es für Kuba weiter? Welchen Effekt hat Aufforstung für den Klimaschutz? Warum singen auch die Weibchen der Galápagos-Goldwaldsänger und welche Bedeutung haben Gewerkschaften heute noch?
Der Winterschlaf beginnt im November / Dezember: zuerst verziehen sich die Männchen, dann die Weibchen. Das Winternest bauen Igel in Hecken, unter Ast- und Laubhaufen oder in sonstigen, trockenen Hohlräumen. Sie suchen dafür einen schattigen Platz, denn wenn die Wintersonne darauf scheint, erwachen sie zu früh aus dem Winterschlaf. Eine Holzbeige ist ideal, sie dient als Holzdepot, als Sichtschutz und geschickt aufgebaut als perfekter Überwinterungsort für Igel. Und so kann man ein Igelnest vorbereiten: Ca. 15 cm dicke Stangen oder Balken in Distanz von ca. 30 cm parallel zueinander auf den Boden legen, Querbalken einfügen, sodass zwei Räume entstehen, mit Bretter abdecken, Holz aufstapeln. Wenn man keine solchen Gelegenheiten im Garten schaffen kann, dann kann man dem Igel einen künstlichen Schlafplatz zur Verfügung zu stellen, zum Beispiel eine selbst angefertigte Holzkiste. Buchtipp: Der Igel: Nachbar und Wildtier von Anouk-Lisa Taucher und Madeleine Geiger, Hauptverlag ISBN 9783258081946
In Japan wurde eine sehr ungewöhnliche Ameisenart erforscht. Sie kommt ohne eigene Arbeiterinnen und komplett ohne Männchen aus. Die MausKlasse aus Bielefeld weiß mehr darüber. Von Dorothee Machai.
Koala-Männchen Yuma ist eigentlich Mandy versprochen, aber Yuma will nicht. Deshalb geht Mandy auf Liebesurlaub, und in der Zeit besucht Yuma das andere Weibchen. Mit Folgen: Sie werden Eltern...
Die Familie der Hirsche sorgt für einige Verwirrung: Ist Rudolph, das berühmte Tier mit Geweih und roter Nase jetzt eigentlich ein Junge oder ein Mädchen?
Ludwig van Beethoven (1770 - 1827) - 12 Variazioni in fa maggiore per violoncello e pianoforte, op. 66sul tema "Ein Madchen oder Weibchen" dall'opera "Die Zauberflote" di Wolfgang Amadeus Mozart Allegro Emanuel Ax, pianoforteYo-Yo Ma, violoncello
Westerhaus, Christine www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Das Luchs-Männchen „Portus“ gilt seit Dezember im Nordschwarzwald als territorial, also sesshaft. Damit gibt es in Baden-Württemberg nun sechs territoriale Luchse. Doch leider fehlen Weibchen, um eine zukunftsfähige Population etablieren zu können. Ein Auswilderungs-Projekt soll das ändern. Stefan Troendle im Gespräch mit Dr. Micha Herdtfelder, Leiter des Arbeitsbereichs Luchs und Wolf an der Forstlichen Versuchs -und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) Freiburg.
Warum der Pfau so schöne Federn hat – Bunte Federn, lange Hörner, tolle Farben: Warum sind bei vielen Tierarten eigentlich die Männchen auffälliger als die Weibchen? Wahrscheinlich hat es mit der Fortpflanzung zu tun.
In dieser Folge sprechen Lenia und Luisa über das Buch „Female Choice“ von Meike Stoverock – und darüber, wie Frauen sich die Macht über Sex zurückholen. Das biologische Prinzip der „Female Choice“ bedeutet: In der Natur entscheiden die Weibchen, wer Zugang zu Sex bekommt. Doch mit der Sesshaftwerdung des Menschen haben Männer dieses Prinzip umgedreht – und über Jahrtausende kontrolliert, wer Lust haben darf und wer nicht. Heute dürfen Frauen wieder wählen. Lenia und Luisa diskutieren, wie Religion und Patriarchat unseren Umgang mit Sexualität geprägt haben, warum Monogamie biologisch oft keinen Sinn ergibt und weshalb weibliche Lust immer noch als Tabu gilt. Natürlich wird's auch anschaulich: Von Affen, die für Bananen Sex tauschen, bis zur Frage, ob Sexarbeit vielleicht die natürlichste Antwort auf menschliche Bedürfnisse ist.
Westerhaus, Christine
Placebo-Effekt - Warum die Scheinmedikamente wirkenZahnpasta aus Schafswolle - Wie Keratin die Zähne stärktHelden und Opfer - Wie Menschen die NS-Zeit verklärenDominanz bei den Berggorillas - Warum die Weibchen den Ton angebenDie Macht der Bilder - Wie Hunde aufs Fernsehen reagieren// Beiträge von: Marion Feldkamp, Jutta Henkel, Franziska Hoppen, Sebastian Kirschner, Jan Kerckhoff/Jutta Henkel, Tobias Fuhr / Moderation: Anne Kleinknecht
Auf der Suche nach einem Weibchen stoßen Junikäfer oft gegen uns Menschen. Was sie auf Kollisionskurs bringt, berichtet Margareta Holzreiter
Der Schopfhirsch ist anders als wir uns Hirsche vorstellen. Er ist drollig klein und hat eine Frisur. Außerdem ist er schüchtern. Im Zoo Leipzig sogar derart, dass er sich nicht mal an sein Weibchen traut...
Passend zum Vatertag feiern wir Superväter im Tierreich! Ein Beispiel sind die Männchen des wunderbaren Grillkuckucks: Bei dieser Vogelart steht der Papa nicht, wie der Name vermuten lässt, heute würstchenbratend mit einem Bier in der Hand neben seinem überdimensionierten Gasgrill. Als alleinerziehender Vater hat er viel zu viel mit der Aufzucht der Kinderschar zu tun. Während nämlich die Damen nach der Eiablage neuen Liebschaften frönen, holt der Grillkuckuck-Papa im Nest die Kohlen aus dem Feuer. Auch andere Tierväter geben alles: Kaiserpinguinväter sind zwei Monate lang alleinerziehende Strohwitwer. Fürsorgliche Weberknecht-Väter leben länger als die männlichen Hallodris dieser Tierart. Der Darwin-Nasenfrosch trägt seinen Nachwuchs in seiner Schallblase herum. Auch die Riesenwanzen-Papas tragen den Nachwuchs. Allerdings eher unfreiwillig: Die Eier werden ihnen unter Anwendung von Gewalt vom Weibchen auf den Rücken geklebt. Die Gewinner sind die Seepferdchen-Väter. Die übernehmen tatsächlich die komplette Schwangerschaft. Ob Grillkuckuck, Wasserwanze oder Weberknecht: Alles gute zum Vatertag, liebe Väter! Weiterführende Links: Alleinerziehende Väter im Tierreich: https://www.nationalgeographic.de/tiere/2018/06/alleinerziehende-vaeter-im-tierreich Der Grillkuckuckvater: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0003347204002155Nandu-Väter: https://academic.oup.com/auk/article/120/2/418/5561829?login=false Weberknecht Väter: https://www.researchgate.net/publication/232174035_Paternal_Care_Decreases_Foraging_Activity_and_Body_Condition_but_Does_Not_Impose_Survival_Costs_to_Caring_Males_in_a_Neotropical_Arachnid Wasserwanzen: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/0003347279900071 Paarungstanz der Seepferdchen: https://www.youtube.com/watch?v=oa3lt7ewW9U Seepferdchen-Plazenta: https://theconversation.com/pregnant-male-seahorses-support-up-to-1-000-growing-babies-by-forming-a-placenta-167534 Unser Partner die Biodiversity Foundation: https://biodiversity-foundation.com/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Maikäfer haben besondere Fühler, die ihnen dabei helfen, verschiedene Aufgaben zu erledigen. Mit den sogenannten Antennen können Maikäfer sich nicht nur pflegen oder gut tasten, sondern auch riechen. Dafür sorgen viele tausende Riechzellen, die man unter dem Mikroskop sehen kann. Die helfen den Männchen dabei, paarungsbereite Weibchen zu finden.
Bonobo-Weibchen verbünden sich regelmäßig und vertreiben Männchen - vor allem an Futterplätzen. "Männliche Dominanz ist nicht evolutiv vorgegeben", sagt der Verhaltensökologe Martin Surbeck. Er ist Mitautor einer langjährigen Studie. Pyritz, Lennart www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Einer der kleinsten Vögel Deutschlands ist der Zaunkönig. Er baut im Frühjahr viele gemütliche und gut versteckte Nester und hofft, dass dort ein Weibchen einzieht. Mit lautem Gezwitscher macht er auf sich aufmerksam und tatsächlich klappt es: In einem Nest hoch oben kann man plötzlich vier Küken sehen. Sie werden von der Mutter gefüttert und wachsen schnell: Bald sind sie schon aus dem Nest, werden aber noch einige Zeit weiter gefüttert und können alleine fliegen. Dann zwitschern sie auch so schön wie ihre Eltern!
Der Schwarzspecht ist unsere größte Spechtart und wird ungefähr so groß wie eine Krähe, was es besonders beeindruckend macht, wenn er im Wald von Baum zu Baum fliegt. Durch seine schwarze Färbung und die rote Kappe, die beim Männchen größer ist als beim Weibchen, umgibt ihn immer gleich auch etwas mystisches, findet Philipp. Auch seine Rufe, die auch im Winterwald zu hören sind, haben etwas märchenhaftes. Antonia verbindet den Schwarzspecht mit Ausflügen in die Eifel, wo er Strukturen findet, die er liebt: alte, hohe Bäume, am liebsten Buchen, in denen er Nahrung findet, aber auch in luftiger Höhe seine große Höhle zimmern kann. Mehr zum Zimmermann des Waldes erfahrt ihr in dieser Folge!
Die Themen in den Wissensnachrichten: +++ Paarungstricks der Tanzfliegen: Wie Männchen und Weibchen mogeln +++ Unbewohnbare Erdregionen: Wenn die Erdtemperatur um mehr als zwei Grad steigt +++ Wohlbefinden: montags besser als sonntags +++**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Sexually antagonistic coevolution can explain female display signals and male sensory adaptations, Evolution, 26.10.2024Mortality impacts of the most extreme heat events, Nature Reviews Earth & Environment, 04.02.2025Will things feel better in the morning? A time-of-day analysis of mental health and wellbeing from nearly 1 million observations, BMJ Mental Healt, 04.02.2025Grand canyons on the Moon, Nature Communications, 04.02.2025Vascular and Osteological Morphology of Expanded Digit Tips Suggests Specialization in the Wandering Salamander (Aneides vagrans), Journal of Morphology, 08.01.2025Alle Quellen findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .
Enjoy our The Magic of Mozart concert featuring Inwood Chamber Players in a performance of arrangements by Inwood resident, Gilbert Dejean. This concert was performed on September 22, 2024 at 2pm at Good Shepherd Auditorium. Program:The Magic Flute OvertureArias:· Der vogelfanger bin ich ja (I am the bird catcher)· Hm! hm! hm! (Papageno's mouth is locked)· Du feines Taubchen nur herein (Sweet little dove, come in)· Wie stark ist nicht dein Zauberton (How powerful must be your magic sound) Arranged by Joseph Heidenreich Divertimento in F for 2 Oboes, 2 Horns, 2 Bassoons· Theme and variations· Menuetto· Allegro assaiOriginal arrangement by Mozart Symphony No. 39 1st Movement· Adagio- Allegro Arranged by Gilbert Dejean Sextet for 2 Clarinets, 2 Horns and 2 Bassoons· Allegro· Andantino· AllegroArranged from the Mozart Horn Quintet K. 407 by Anonymous The Magic FluteArias:· Das klinget so herrlich (That sounds so glorious!)· Wie? wie? wie? (How, how, how?· Alles fuhlt der Liebe Freuden (All men respond to love's pleasures)· Ein Madchen oder Weibchen wunscht Papageno sich! (I wish for a girl or a little wife)· arranged by Joseph Heidenreich· Der Holle Rache kocht in Meinem Herzen (The vengeance of hell boils in my heart) Arranged by Gilbert Dejean Musicians: Michele Farah - Oboe 1, Setsuko Otake - Oboe 2, David Valbuena - Clarinet 1, Meryl Abt - Clarinet 2, RJ Kelly - Horn 1, Nancy Billmann - Horn 2, Patti Wang - Bassoon 1, Gilbert Dejean - Bassoon 2
Eine Tierschützerin zieht im Geheimen zwei verwaiste Jungfüchse auf und riskiert dabei eine hohe Geldstrafe. Gleichzeitig schiessen Jäger jedes Jahr tausende Füchse – dabei lässt sich der Fuchs so nicht regulieren. Zwei Haltungen zu einem umstrittenen Wildtier. Einzig Rehe werden in der Schweiz häufiger geschossen als Füchse. Doch während das Rehfleisch auf unseren Tellern landet, enden die meisten Füchse als Abfall im Wald. Nur wenige Jäger nutzen noch das Fell. Einer dieser Jäger ist Andreas Wirth, für den das stundenlange Warten in seinem Versteck am Waldrand eine Passion ist: «Ich erlebe so viel Schönes, und es muss nicht einmal sein, dass ich schiesse. Aber wenn ich einen Fuchs erlegen kann, dann ist das das Tüpfchen auf dem i». Dass die Fuchsjagd zur Regulation nicht taugt, ist ihm bewusst. Er bringt die Felle seiner Füchse auf den Fellmarkt und rechtfertigt so sein winterliches Hobby. Während Jäger jedes Jahr rund zwanzigtausend Füchse schiessen, zieht eine Tierschützerin zwei verwaiste Jungfüchse auf, um sie wieder auszuwildern. Illegal, denn eigentlich wäre hier ein Wildhüter zuständig, der sie tötet. «Jungfüchse lassen sich problemlos aufziehen und wieder auswildern», sagt die Tierschützerin, die der Meinung ist, dass jedes Jungtier ein Recht auf eine zweite Chance hat. Das Produktionsteam darf die beiden Fuchswelpen mit den Namen Emma und Nelly bis zur Auswilderung begleiten und zeigt auch immer wieder Parallelen zum Fuchsleben in Freiheit auf. Was wäre der richtige Umgang mit dem Fuchs? Ist seine Bejagung noch zeitgemäss? Diesen Fragen widmet sich auch die Wissenschaft. «Die Anzahl Füchse in einem Gebiet ist abhängig vom Nahrungsangebot. Eine intensivierte Jagd hat den Effekt, dass die überlebenden Weibchen mehr und häufiger Junge machen», erklärt die Wildtierbiologin Claudia Kistler. Somit sei die Jagd auf den Fuchs zur Regulation nicht zielführend und sie wünscht sich daher ein Umdenken im Umgang mit diesem faszinierenden Wildtier.
Eine Tierschützerin zieht im Geheimen zwei verwaiste Jungfüchse auf und riskiert dabei eine hohe Geldstrafe. Gleichzeitig schiessen Jäger jedes Jahr tausende Füchse – dabei lässt sich der Fuchs so nicht regulieren. Zwei Haltungen zu einem umstrittenen Wildtier. Einzig Rehe werden in der Schweiz häufiger geschossen als Füchse. Doch während das Rehfleisch auf unseren Tellern landet, enden die meisten Füchse als Abfall im Wald. Nur wenige Jäger nutzen noch das Fell. Einer dieser Jäger ist Andreas Wirth, für den das stundenlange Warten in seinem Versteck am Waldrand eine Passion ist: «Ich erlebe so viel Schönes, und es muss nicht einmal sein, dass ich schiesse. Aber wenn ich einen Fuchs erlegen kann, dann ist das das Tüpfchen auf dem i». Dass die Fuchsjagd zur Regulation nicht taugt, ist ihm bewusst. Er bringt die Felle seiner Füchse auf den Fellmarkt und rechtfertigt so sein winterliches Hobby. Während Jäger jedes Jahr rund zwanzigtausend Füchse schiessen, zieht eine Tierschützerin zwei verwaiste Jungfüchse auf, um sie wieder auszuwildern. Illegal, denn eigentlich wäre hier ein Wildhüter zuständig, der sie tötet. «Jungfüchse lassen sich problemlos aufziehen und wieder auswildern», sagt die Tierschützerin, die der Meinung ist, dass jedes Jungtier ein Recht auf eine zweite Chance hat. Das Produktionsteam darf die beiden Fuchswelpen mit den Namen Emma und Nelly bis zur Auswilderung begleiten und zeigt auch immer wieder Parallelen zum Fuchsleben in Freiheit auf. Was wäre der richtige Umgang mit dem Fuchs? Ist seine Bejagung noch zeitgemäss? Diesen Fragen widmet sich auch die Wissenschaft. «Die Anzahl Füchse in einem Gebiet ist abhängig vom Nahrungsangebot. Eine intensivierte Jagd hat den Effekt, dass die überlebenden Weibchen mehr und häufiger Junge machen», erklärt die Wildtierbiologin Claudia Kistler. Somit sei die Jagd auf den Fuchs zur Regulation nicht zielführend und sie wünscht sich daher ein Umdenken im Umgang mit diesem faszinierenden Wildtier.
Auch im Tierreich gibt es viel mehr als nur männlich oder weiblich: Einige leben als Zwitter, andere können ihr Geschlecht wechseln, wieder andere sehen aus wie Weibchen, sind aber Männchen! Kann man das bei einem Besuch im Zoo beobachten? Bernhard Kastner war mit der Biologin Ismeni Walter von der Hochschule Ansbach im Münchner Tierpark unterwegs.
Bamberg, Julia www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Sind Wissenschaftler voreingenommen gegenüber gleichgeschlechtlichem Sex unter Tieren? Eine Studie von Forschenden aus der USA und aus Kanada, die in der Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlicht wurde, zeigt: Viele Wissenschaftler beobachten zwar gleichgeschlechtliches Sexualverhalten bei Tieren, aber nur ca. die Hälfte sammelt auch Daten und noch weniger berichteten auch darüber. Bei gleichgeschlechtlichem Sexualverhalten von Tieren sprechen Forschende von “same-sex sexual behaviour”, kurz SSSB. Dazu gehören Verhaltensweisen wie Berührungen von Genitalien, gleichgeschlechtliches Besteigen, oral-genitale und genital-genitale Kontakte. Das Problem: In der Natur kann es für Forschende teilweise schwierig sein, SSSB zu erkennen, wenn sich zum Beispiel die Männchen und Weibchen einer Art äußerlich und auf Distanz nur schwer unterscheiden lassen. Außerdem muss nicht jede Berührung im Genitalbereich sexuell sein - es kann sich z.B. auch um Körperpflege handeln. Das und die Tatsache, dass quantitative Daten in der Verhaltensforschung als aussagekräftiger gelten als einzelne Beobachtungen, könnten zu dieser Lücke in der wissenschaftlichen Literatur führen.
Einmal im Jahr bieten die Pfeilschwanzkrebse am Strand einen fantastischen Anblick, denn es ist Paarungszeit. So tummeln sich Weibchen und Männchen Panzer an Panzer. Die Männchen befruchten die Weibchen, die wiederum pro Stück um die hundert Eier legen.
Eine neue Studie zeigt: Bonobos sind nicht so friedfertig wie gedacht, zumindest die Männchen untereinander. Der positive Ruf der Menschenaffen kommt eher vom Verhalten Weibchen gegenüber anderen Weibchen. Martin Gramlich im Gespräch mit Dr. Martin Surbeck, Abteilung für Evolutionsbiologie des Menschen an der Universität Harvard
Schmude, Magdalena www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Heute wird es leider nicht so lustig: Wir schauen uns nämlich an, wie und warum Tierarten aussterben. Was sind die Ursachen? Wie läuft das ab? Da gibt es natürlich (oft erschreckende) Fakten und Zahlen. Wenn die Dinosaurier zum Beispiel in der Geschwindigkeit ausgestorben wären, in der heute Tier- und Pflanzenarten verschwinden, dann wären sie heute nach 33 anstelle von 33.000 Jahren ausgestorben. Arten verschwinden also in rasantem Tempo, aber auch einzelne Tiere: Es gibt heute 600 Millionen Vögel in Europa weniger als zu Lydias Geburt 1981. Genauso wie in dieser Zeit 75% der Insekten in Deutschland verschwunden sind. Das klingt alles krass, aber auch abstrakt. Reisen wir darum in den Wald von Hawaii zum Kauai-Krausschwanz. Der wurde durch invasive Arten erstmal selten. Wie Frauke zu sagen pflegt: Selten ist die Vorstufe für Aussterben. Und so kam es auch: Das letzte Weibchen starb vermutlich in einem Hurricane, das letzte Männchen pfiff noch einige Jahre lang verzweifelt nach Artgenossen, bis es auch verstummte. Seitdem wurde diese Vogelart weder gesehen noch gehört und gilt heute als ausgestorben. Und das ist uns wichtig zu zeigen: Aussterben ist kein abstrakter Akt. Im Zuge des Aussterbens gibt es immer ein letztes Tier, das einsam nach Artgenossen sucht. Aber wir haben natürlich auch wieder wichtige Lebensweisheiten anzubieten und erklären euch, was ihr tun müsst, um ein Fossil zu werden. Zusammenfassend kann man sagen: Wir sollten alles daransetzen, das aktuelle Sterben der Arten zu verlangsamen.Weiterführende Links Internationale Weichtierwahl des Jahres: https://tbg.senckenberg.de/de/mollusc-of-the-year-nominations/ Parasaurolphus Geräusch: https://dinosaurculture.com/parasaurolophussounds/ Der Schuppenkehl Moho: https://www.artensterben.de/schuppenkehlmoho/ Triebkräfte, die hinter dem Artensterben stehen: https://www.ardalpha.de/wissen/natur/tiere/artenschutz/biodiversitaet-artenschutz-artensterben-klimawandel-tiere-natur Lydias Buch über Aussterben und Artenschutz: https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/lydia-moecklinghoff-die-supernasen-9783446448889-t-4215 Bedrohte Arten in Europa: https://www.europarl.europa.eu/topics/de/article/20200519STO79424/bedrohte-arten-in-europa-zahlen-und-fakten-infografik Insektensterben: https://www.bmuv.de/faq/was-steht-in-der-krefelder-studie Jeder sechste Vogel in Europa ist verschwunden: https://www.nabu.de/news/2021/november/30754.html#:~:text=November%202021%20%E2%80%93%20In%20den%20vergangenen,allem%20Sperlinge%2C%20Finken%20und%20Lerchen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das Nördliche Breitmaulnashorn ist fast ausgestorben. Es gibt weltweit nur noch zwei Weibchen, die zu alt sind um Kälber auszutragen. Doch mit einem Fötus wurde jetzt ein wichtiges Etappenziel erreicht, um die Unterart doch noch zu retten. Schmude, Magdalenawww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Das Nördliche Breitmaulnashorn ist fast ausgestorben. Es gibt weltweit nur noch zwei Weibchen, die zu alt sind um Kälber auszutragen. Doch mit einem Fötus wurde jetzt ein wichtiges Etappenziel erreicht, um die Unterart doch noch zu retten. Schmude, Magdalenawww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Weihnachten! Na? Seid ihr schon alle sehr besinnlich? Oder kämpft ihr euch eher genervt durch die Weihnachtszeit? Egal wie, heute ist für jeden was dabei. Die etwas fragwürdigen tierischen Geschenketraditionen bewahren uns vorm Abrutschen in den Weihnachtskitsch. Bei Eselspinguinen gibt es nie Enttäuschungen bei der Geschenkeübergabe, denn ein schnödes Steinchen lässt das Pinguinherz bereits höherschlagen. Die Übergänge zwischen Schenken und Prostitution sind dann allerdings oft fließend. Fragt man sich ja: Was haben wir eigentlich davon? Warum schenken wir? Und breiter gefasst: Warum haben wir überhaupt Freunde, für die wir uns ein Bein ausreißen? Á propos Körperteile opfern: Damit es gut genährt in die Paarung geht, lassen die Männchen der Grillenart Cyphoderris strepitans das Weibchen als Geschenk an ihren Flügeln knabbern und die Hämolymphe, also das Blutäquivalent bei Insekten, trinken. Das ist dann wohl die Einladung ins Restaurant, aber in etwas morbider Ausprägung. Dennoch nicht die merkwürdigste Geschenketradition, der wir heute begegnen. Und für alle von euch, die auf den letzten Drücker jetzt noch ohne Geschenk dastehen, haben die Listspinnen schonmal geprüft, ob es eigentlich besser ist, gar nichts zu schenken oder doch lieber den letzten Scheiß. Ihr merkt schon: Geht so mit der Weihnachtsromantik. Um euch jetzt aber doch noch mit besinnlichen Weihnachtsgefühlen in die Feiertage zu entlassen: Vampirfledermäuse verteilen ganz selbstlos unter Freunden Geschenke in Form ihres Mageninhalts. Sie würgen ihren Kumpels also ganz niedlich Blut in den Mund. In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten. Weiterführende Links: Geschenke bei Tieren: https://www.willyswilderness.org/post/do-animals-give-gifts-many-do https://www.welt.de/print/wams/lifestyle/article112202137/Auch-Tiere-machen-Geschenke.html Pinguinbescherung: https://www.bbcearth.com/news/the-gift-to-win-a-penguins-heart Warum gibt es Freundschaft? https://www.researchgate.net/publication/239560039_Cooperation_without_Counting_The_Puzzle_of_FriendshipBeschiss bei der Bescherung der Listspinnen: https://bmcecolevol.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2148-11-329 Lohnen sich wertlose Geschenke? https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960982204010218 Rechtsberatung, wenn Krähen nicht nur Geschnke bringen: https://www.jamescrawfordlaw.com/blog/2022/04/can-a-befriender-of-crows-be-charged-with-assault-for-the-crows-attacking-neighbors-lawyer-says/ Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Von Balztänzen über schönen Körperschmuck oder besondere Geschenke: Im Tierreich legen sich Männchen beim Buhlen um ein Weibchen ganz schön ins Zeug. Ein australisches Forschungsteam hat nun aber eine völlig neue Entdeckung bei Palmkakadu-Männchen gemacht. Die Papageien wollen ihre Partnerin durch rhythmische Trommelschläge für sich gewinnen. Die Tiere schlagen mit Stöcken gegen ihre Bäume und sammeln ihre Instrumente anschließend auf. Das Besondere: Jeder Vogel hat ganz individuelle Ansprüche an den perfekten Trommelstock. Mehr dazu vom Papageien-Fan Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Die männliche Hummel hat hingegen bei der Ragwurz das Nachsehen: Sie glaubt ein Weibchen zu begatten, doch in Wirklichkeit handelt es sich um eine Orchideenblüte - Sendung vom 21.09.2023
Im Tierreich gibt es weit mehr als nur männlich oder weiblich. Einige Tiere leben als Zwitter, andere können ihr Geschlecht wechseln, wieder andere sehen aus wie Weibchen, sind jedoch Männchen. Doch erst langsam beginnt die Wissenschaft, die verschiedenen Erscheinungsformen von Sexualität und Gender im Tierreich zu verstehen. Bernhard Kastner im Gespräch mit der Biologin Ismeni Walter.
Durch Fernreisen und globalen Handel werden sie eingeschleppt: invasive Insekten. In der Schweiz breiten sich Tigermücken, Japankäfer und weitere Schädlinge rasant aus und gefährden Wald, Landwirtschaft und Menschen. «Einstein» zeigt, mit welch gigantischem Aufwand die Eindringlinge bekämpft werden. Sie reisen als blinde Passagiere in Frachtflugzeugen, Schiffen oder Lastwagen. Der globale Handel macht es invasiven Insekten immer leichter, sich weltweit auszubreiten. So gelangen immer mehr invasive Arten auch in die Schweiz, wo sie sich explosionsartig ausbreiten und zur Bedrohung für Wald, Landwirtschaft und auch den Menschen werden. Der gefährlichste Waldschädlinge ist zurück Der Asiatische Laubholzbockkäfer gilt als die grösste Bedrohung für Laubbäume und verursacht weltweit Schäden in Milliardenhöhe. Auch in der Schweiz mussten bereits Hunderte von Bäumen gefällt werden. Doch seit 2019 galt der Asiatische Laubholzbockkäfer in der Schweiz als ausgerottet. Nun wurde in Zell LU der schweizweit grösste Befall festgestellt. Weit über 1000 Bäume wurden in der Region bereits gefällt. «Einstein» ist dabei, wenn dem Käfer mit der Rodung die Lebensgrundlage entzogen wird, zeigt, warum diese drastischen Massnahmen nötig sind und wie der Käfer immer wieder Wege findet, einzuwandern. Neue Bedrohung Japankäfer Mit dem Japankäfer ist eine der gefährlichsten invasiven Arten in die Schweiz eingewandert. Der Japankäfer hat sich im Tessin stark ausgebreitet und bedroht auch die Kulturen auf der Alpennordseite. Nachdem sich die Populationen im Tessin in den letzten Jahren vermehrt haben, rechnen Experten damit, dass dieses Jahr mehrere Millionen Käfer ausfliegen und grosse Schäden anrichten werden. Mit Pestiziden ist dem Käfer nicht beizukommen. Grosse Hoffnungen ruhen deshalb auf der biologischen Bekämpfung. «Einstein» zeigt, wie Forscher der neuen Gefahr mit natürlichen Gegenspielern aus der Heimat oder mit insektentötenden Pilzen zu Leibe rücken wollen. Tigermücken gegen Tigermücken Die Asiatische Tigermücke ist gefürchtet als Überträgerin gefährlicher Viren wie Dengue, Zika oder Chikungunya. Die Zahl der Tigermücken hat sich im Tessin in den letzten Jahren verdoppelt und besiedelt mittlerweile alle urbanen Gebiete und erobert auch immer weitere städtische Gebiete nördlich der Alpen. Nun will eine Forscherin Millionen von Tigermücken freisetzen. Allerdings nur sterilisierte Männchen. Wenn sich die Weibchen mit diesen paaren, können sie keine befruchteten Eier mehr legen. So soll es schlussendlich zu einem Zusammenbruch der Tigermückenpopulation kommen.
Die Gesänge von Grillen und Laubheuschrecken dienen nicht nur zur Anlockung von Weibchen, sie können auch - lauter und aggressiver - zur Abwehr von Rivalen produziert werden. Die Feldgrille zum Beispiel hat noch einen dritten Gesang: Er ist leiser und macht das Weibchen paarungsbereit - ohne dass Fressfeinde ihn hören.
Nach einem Sommerregen im Wald kommt ein erwachsener Feuersalamander aus seinem Versteck, um auf Nahrungssuche zu gehen. Seine gelben Flecken und die Giftdrüsen auf seinem Rücken schützen ihn dabei vor Feinden. Auch der Bach im Wald ist für Salamander sehr wichtig: Hier bringt ein Weibchen ihre Jungen zur Welt. Denn als Amphibien verbringen die Tiere ihre ersten Lebenswochen unter Wasser. Dabei atmen die Larven durch ihre Kiemenbüschel und fressen Mückenlarven und andere Kleintiere. Nach ein paar Wochen sind sie schon größer geworden und ihre Kiemenbüschel sind verschwunden. Nun geht es das erste Mal an Land.
Es ist dunkel, kalt und einsam. Wer die Tiefsee bewohnt, ist perfekt angepasst. Fischmännchen wachsen dauerhaft mit Weibchen zusammen. Flohkrebse kapern Gallerthüllen von Manteltieren. Manche Tiere leuchten über körpereigene chemische Reaktionen. Das Leben in der ewigen Finsternis ist bunt, ob winziger Organismus oder 18 Meter langer Riesenkalmar.