POPULARITY
„Ihr sprecht viel zu wenig über die negativen Seiten der Sexarbeit.“ Mit dieser Nachricht einer Hörerin setzen sich Lenia und Luisa in dieser Folge auseinander. Gemeinsam sprechen sie darüber, warum schwierige Erfahrungen im Podcast bislang eher selten Thema waren. Einerseits möchten sie Kund:innen nicht pauschal schlecht darstellen, andererseits haben beide das Gefühl, für diesen Beruf besonders gut geeignet zu sein. Doch heißt das automatisch, dass es keine Schattenseiten gibt? Ausgehend von den Erfahrungen der Hörerin diskutieren die beiden über Situationen, die auf Dauer belastend sein können: wiederkehrende Grenzüberschreitungen, unerwünschte Berührungen, das Gefühl ständiger Wachsamkeit während eines Dates und die Herausforderung, danach wieder herunterzufahren. Außerdem geht es um die Frage, wie unterschiedlich Menschen körperliche Nähe und Sexualität erleben. Während die Hörerin das Thema „in jemanden eindringen lassen“ als Belastung beschreibt, haben Lenia und Luisa darauf noch einmal eine ganz eigene Perspektive. Zum Schluss erzählt Luisa von zwei negativen Erlebnissen aus ihren ersten Jahren in der Sexarbeit – und davon, was sie daraus gelernt hat.
Die Astrostluts sind zurück! Diesmal geht es um einen Hörer, der vor einer schwierigen Entscheidung steht: Lisa oder Vroni? Die eine lebt polyamor, die andere monogam – und beide scheinen ihren ganz eigenen Platz in seinem Leben zu haben. Lenia und Luisa legen die Tarotkarten und schauen, welche Botschaften sich hinter Karten wie der Gerechtigkeit oder den fünf Münzen verbergen. Was sagen die Karten über die Dynamik mit den beiden Frauen? Welche Herausforderungen und Chancen zeichnen sich ab? Und helfen die Astrostluts am Ende tatsächlich bei der Entscheidungsfindung?
Dating-Apps sind praktisch – aber was passiert eigentlich, wenn man das Handy weglegt und Menschen einfach im echten Leben anspricht? Genau das wollen Lenia und Luisa herausfinden. An einem Montagabend in Berlin starten die beiden ihr Real-Life-Dating-Experiment. Anfangs läuft es eher schleppend, doch dann fasst Lenia sich ein Herz und spricht eine Frau an, die allein an einem Tisch sitzt. Auch Luisa sammelt erste Flirt-Erfahrungen und verteilt spontan ihren Instagram-Namen. Später führt der Abend die beiden in eine Hotelbar – und zu einer Gruppe Männer, die sehr unterschiedliche Reaktionen auslösen. Zwischen spontanen Begegnungen, Flirtversuchen und Diskussionen über Millionäre stellt sich am Ende die entscheidende Frage: Sind Dating-Apps wirklich nötig – oder haben wir einfach verlernt, Menschen im echten Leben kennenzulernen?
Zwei Community-Fragen, zwei moralische Grenzbereiche: In dieser Rubrikenfolge diskutieren Lenia und Luisa wieder eure Menage-Morale-Themen. Zuerst geht es um die Frage, wann man in einer „halbwegs monogamen“ Beziehung eine Affäre gestehen sollte. Direkt nach dem Sex? Gar nicht? Oder gibt es überhaupt einen guten Zeitpunkt dafür? Luisa erzählt außerdem von einer eigenen Erfahrung mit einem Ex-Partner, der ihr sein Fremdgehen gebeichtet hat. Danach wird's intim: Eine Hörerin berichtet von einem Sexleben, bei dem sie sich zunehmend außen vor fühlt. Nach kurzer Penetration masturbiert ihr Partner alleine bis zum Höhepunkt – ohne wirkliche Nähe oder Aftercare danach. Ist das egoistisch, nachvollziehbar oder einfach schlechte Kommunikation?
Lenia ist monogam. Nachdem Monogamie vor gar nicht allzu langer Zeit noch kritisch beäugt wurde, gibt es jetzt plötzlich einen kompletten Kurswechsel. Wie kam's dazu – und wie funktioniert Monogamie, wenn man Sexarbeit macht? Gemeinsam sprechen Lenia und Luisa darüber, welche Regeln gelten, wo Grenzen anfangen und welche Situationen plötzlich komplizierter wirken als gedacht. Wie harmlos sind Küsschen zur Begrüßung, gemeinsames Einschlafen oder emotionale Nähe außerhalb der Beziehung? Für Lenia ist besonders spannend, dass Bedürfnisse jetzt nicht mehr einfach außerhalb der Beziehung ausgelagert werden können. Stattdessen geht es darum, Dinge innerhalb der Partnerschaft zu lösen – notfalls auch mit Paartherapie. Außerdem reagieren die beiden auf Nachrichten aus der Community und Lenia spricht offen darüber, bei welchen Themen sie in ihrer neuen monogamen Beziehung besonders aufmerksam bleiben möchte.
Ein Songtext bringt Lenia und Luisa ins Diskutieren: Darf man „Freiersohn“ sagen – und ist das wirklich besser als „Hurensohn“? Die beiden sprechen darüber, warum bestimmte Begriffe gesellschaftlich akzeptierter wirken als andere und welche Doppelmoral rund um Sexarbeit bis heute existiert. Während Sexarbeitende oft abgewertet werden, gelten andere Rollen – vom „Pimp“ bis zum Casanova – plötzlich als cool oder sogar bewundernswert. Eine Rubrikenfolge über Sprache, gesellschaftliche Bilder und die Frage, warum manche Klischees so hartnäckig bestehen bleiben.
Wie fühlt sich heißes Wachs auf der Haut an – und wo wird es unangenehm? Lenia und Luisa widmen sich dem Thema Wax Play und machen einen Selbstversuch live in der Folge. Bevor es losgeht, sprechen die beiden darüber, wie sie zu dem Thema gekommen sind und welche Erfahrungen sie bisher damit gemacht haben. Auch Sicherheitsaspekte spielen eine Rolle – denn bei aller Neugier sollte man wissen, worauf man sich einlässt. Dann wird ausprobiert: Wie unterschiedlich reagieren verschiedene Körperstellen? Wo ist es überraschend intensiv, wo vielleicht weniger als gedacht? Und was passiert, wenn man die Hitze falsch einschätzt? Am Ende ziehen Lenia und Luisa ein ehrliches Fazit: Was hat überrascht, was würden sie wieder machen – und was eher nicht?
Manche Fantasien bleiben im Kopf – andere werden irgendwann Realität. Lenia hat sich einen lang gehegten Wunsch erfüllt, über den die beiden schon öfter gesprochen haben – sogar mit Expert:innen. Während Luisa sich das für sich selbst überhaupt nicht vorstellen kann, war es für Lenia ein intensives und lang erwartetes Natursekt-Erlebnis, über das sie offen spricht: Ihr Lover hat endlich in sie reingepinkelt. Lenia und Luisa tauschen sich darüber aus, wie unterschiedlich Grenzen, Neugier und Lust sein können – und warum es manchmal genau diese individuellen Vorlieben sind, die Sexualität so spannend machen.
Immer mehr Männer fühlen sich einsam – ein Thema, das gerade auf Social Media überall auftaucht. Unter Begriffen wie „Male Loneliness Epidemic“ teilen vor allem junge Männer ihre Erfahrungen mit Isolation und fehlender emotionaler Nähe. Lenia und Luisa schauen sich das Phänomen genauer an: Was steckt dahinter? Welche Rolle spielen klassische Männerbilder und wie beeinflussen sie Freundschaften und Beziehungen? Die beiden sprechen auch über ihre eigenen Erfahrungen mit Freundschaft und darüber, was vielen Männern möglicherweise fehlt. Zum Schluss wird es konkret: Was kann man tun, wenn man sich einsam fühlt – und braucht es oft mehr als nur Dating oder Sex? Studie: https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/240528/5a00706c4e1d60528b4fed062e9debcc/einsamkeitsbarometer-2024-data.pdf
Er wollte den Blowjob – versprach dafür Sex im Nachgang – und danach kam der Meltdown. In dieser Rubrikenfolge erzählt Lenia von einer Situation, die sie selbst erlebt hat: Ein Typ, den sie mit ihren professionellen Skills verführt hat, macht klar, dass es nach dem Blowjob noch zum Sex kommen soll. Doch nachdem er kommt, kippt die Stimmung plötzlich – ihn plagt ein schlechtes Gewissen und statt weiterzumachen, zieht er sich emotional zurück. Was ist da passiert? War das ein ehrlicher Moment oder eher eine Sex-Ausrede? Luisa hat dazu eine ziemlich klare Meinung und hält die Reaktion für vorgeschoben. Lenia hingegen fragt sich, ob sie die Situation vielleicht falsch eingeschätzt hat – und ob seine Zweifel berechtigt sein könnten. Gemeinsam nehmen die beiden diese „Ménage Morale“ auseinander und diskutieren, wo Verantwortung beginnt, wo sie endet – und wie man mit solchen Situationen umgeht.
Erregung, aber ohne Sex - geht das überhaupt? Heute sprechen Lenia und Luisa über Lust ohne Sex – also um sinnliche Erfahrungen, die nichts mit Masturbation, Sex oder direkten Berührungen zu tun haben. Lenia denkt dabei sofort ans Tanzen. Für sie kann das so intensiv sein, dass sie danach keinen Sex mehr braucht. Luisa sieht das ganz anders: Für sie ist Tanzen oft eher ein Weg zum Sex – und schwer einfach „für sich“ zu beenden. Die beiden gehen der Frage nach, was Lust eigentlich ausmacht. Gehört eine körperliche Reaktion immer dazu? Oder kann Lust auch über andere Sinne entstehen? Luisa erzählt, dass bei ihr als Künstlerin zum Beispiel der Geruch von Farbe oder die Haptik von Gips eine Form von Erregung auslösen können. In der Nuttensprechstunde wird der Blick noch weiter geöffnet: Was macht in einer Ehe Lust – jenseits von Sex? Danach wird gesammelt: Dinge, die sich überraschend gut anfühlen. Von Mückenstichen, die mit Hitze behandelt werden, über Niesen bis hin zu ganz banalen, aber intensiven Körpermomenten. Luisa erinnert sich außerdem an Heliskiing als eine Erfahrung, die sich für sie fast wie Lust angefühlt hat. Auch Gerüche spielen eine Rolle. Eine Folge über Lust, die nicht im Bett entsteht – und darüber, wie vielseitig sich Erregung anfühlen kann.
In dieser Rubrikenfolge werden Luisa die Tarotkarten gelegt. Eine Frage beschäftigt sie schon länger: Warum langweilt sie sich in letzter Zeit beim Sex? Um der Sache auf den Grund zu gehen, zieht sie drei Karten, die Hinweise auf die aktuelle Flaute im Bett geben sollen. Lenia übernimmt dabei die Rolle des selbsternannten Mediums und führt euch durch die möglichen Bedeutungen der Karten. Was verraten sie über Lust, Erwartungen und vielleicht auch über Dinge, die Luisa gerade selbst im Weg stehen?
Ein Pflichttermin, der keiner sein will – und doch oft mehr bringt als gedacht: Lisa arbeitet in einer Beratungsstelle für Sexarbeitende und ist heute bei Lenia und Luisa zu Gast. Kennengelernt haben sie sich dort, wo jede Sexarbeiter:in in Deutschland früher oder später landet: bei der Anmeldung für den sogenannten „Hurenpass“. Lisa erzählt, wie diese Termine wirklich ablaufen, warum sie weniger Zwang als Angebot sind – und weshalb viele Vorurteile damit nicht viel zu tun haben. Auch Lenia und Luisa teilen ihre eigenen Erfahrungen und warum sich ihre anfängliche Skepsis schnell relativiert hat. Im Gespräch geht es außerdem um die Menschen hinter der Sexarbeit: Wer kommt zur Beratung? Gibt es „typische“ Lebensläufe? Und worauf wird besonders geachtet – gerade bei sehr jungen Personen, bei denen Hinweise auf problematische Dynamiken wie die Loverboy-Methode eine Rolle spielen können. Zum Schluss gibt Lisa Einblicke in ihren Arbeitsalltag: Welche Fragen werden ihr gestellt, mit welchen Themen kommen die Menschen – und warum sie sich ganz bewusst für diesen Job entschieden hat.
In dieser ersten Ausgabe von den Astrosluts ist Ariana zu Gast – eine Freundin von Luisa, die für Lenia Tarotkarten legt. Denn Lenia hat ein Thema: Sie hat sich in gleich vier Menschen verknallt. Gemeinsam schauen die drei, was die Karten dazu sagen und welche Dynamiken sich dahinter verbergen könnten. Und natürlich brennt Lenia noch eine ganz konkrete Frage unter den Nägeln: Wird sie mit ihrem „unerreichbaren“ Lover – der mit dem schönsten Penis – in den nächsten 365 Tagen Sex haben?
Heute geht es um ein Thema, das viele Menschen eigentlich vermeiden wollen – Schmerz. Und trotzdem kann es beim Sex Situationen geben, in denen Schmerz die Lust sogar steigert. Zumindest für Lenia und Luisa. Lenia erzählt, dass sie es manchmal genießt, wenn ihr beim Sex mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen wird. Bei Luisa sind es eher andere Formen von Schmerz: Druck auf den Muttermund bei langen Penissen oder Schläge auf den Po beim Sex im Doggystyle können für sie luststeigernd wirken. Luisa berichtet außerdem von einem Lover, der stark in der BDSM-Szene unterwegs war. In dieser Begegnung konnte sie sich besonders intensiv auf den Moment konzentrieren. Die beiden sprechen auch über Empfindungen im Gesicht: Lenia mag, wie gesagt, Ohrfeigen beim Sex – und Luisa erinnert sich an einen Partner, der beim Orgasmus sein Gesicht in ein Kissen gerieben hat. In der Rubrik Liebestagebuch erzählt Lenia von einem Theaterbesuch bei einer Aufführung von Florentina Holzinger. In dem Stück spielen Live-Sex, Körperflüssigkeiten und Schmerz eine Rolle – und Lenia berichtet, wie sie diese Performance erlebt hat. Zum Schluss wird es experimentell: Die beiden wagen ein kleines Live-BDSM-Experiment im Podcast. Lenia fügt Luisa mithilfe einer speziellen Wickeltechnik mit einem Shibari-Seil Schmerzen zu. Danach darf Luisa Lenia – unter Anleitung und selbstverständlich komplett konsensual – ins Gesicht schlagen.
Harry Potter und die Methoden des Rationalismus - Der Podcast
Mit etwas Abstand denkt Harry in ruhiger Umgebung über die Ereignisse der letzten Stunden nach und sucht eine Antwort im endlosen Sternenmeehr, die in überraschender Form erscheint und ihn vor eine grausame Wahl stellt.
In dieser Rubrikenfolge geben Lenia und Luisa ihren „letzten Senf“ zu einem Instagram-Reel. Darin geht es um die Frage, ob Sex an Orten wie dem Berliner KitKatClub einfach nur „bindungsgestörtes Rumgebumse“ ist – oder ob hinter solchen Zuschreibungen vielleicht ganz andere Vorstellungen von Sexualität stecken. Lenia und Luisa teilen ihre eigene Perspektive auf Sex an Orten, die oft mit Klischees belegt sind, und sprechen darüber, was sie an solchen Aussagen stört – und wo sie vielleicht sogar einen Punkt sehen. Eine kurze Rubrikenfolge über Vorurteile, Sexualität und die Frage, wie schnell Menschen über das Sexleben anderer urteilen.
Dr. Nadine Beck ist heute zu Gast bei Geliebte auf Zeit. Sie hat ihre Doktorarbeit über Vibratoren geschrieben – und bringt direkt eine große Tasche voller „Geräte“ mit ins Studio. Zu Beginn geht es um die Frage, warum Vibratoren jahrzehntelang wie Penisse aussahen – obwohl die „beste Party“ anatomisch betrachtet vor der Tür stattfindet: durch klitorale Stimulation. In diesem Zusammenhang erzählt Luisa, warum sie großer Fan der Kunyaza-Technik ist, bei der der Penis an der Vulva gerieben wird. Nadine nimmt uns mit in die Geschichte des Sexspielzeugs: Schon in der Steinzeit gab es Dildos. Der erste schriftlich erwähnte trug den Namen „lederner Notknecht“. Außerdem spricht sie darüber, warum Spielen ein zutiefst menschlicher Instinkt ist – und warum sich viele Menschen in ihrer Jugend „durch den Haushalt masturbiert“ haben. Lenia berichtet in diesem Zuge von ihrer Leidenschaft, sich an Kissen zu reiben. Es geht um berühmte Vibratoren aus Sex and the City, um Magic Wands, unterschiedliche Hautwahrnehmungen und um Beate Uhse als Pionierin des Sexspielzeughandels. Auch die Frage, wie man in der DDR an Sexspielzeug kam, wird diskutiert. Nadine erzählt außerdem die spannende Entstehungsgeschichte des Womanizers und erklärt, warum Sexspielzeug beim heterosexuellen Sex für manche Penis-Träger noch immer eine Ego-Frage ist. Zum Schluss öffnet sie ihren Koffer: Darin finden sich neben klassischen Toys auch skurrile Objekte – darunter ein Playstation-Controller und ein Hello-Kitty-Stift. Und natürlich klären die drei eine der häufigsten Fragen: Kann man durch „zu viel“ Vibration an der Klitoris etwas kaputt machen? Die Antwort dürfte viele beruhigen.
Harry Potter und die Methoden des Rationalismus - Der Podcast
Der Verteidigungsprofessor von Hogwarts widersetzt sich dem magischen Verhör und trifft auf Amelia Bones persönlich. Währenddessen kümmern sich Dumbledore, die Professoren McGonnagal und Flitwock, sowie Harry Potter um Hermine.
Harry Potter und die Methoden des Rationalismus - Der Podcast
Professor McGonnagal offenbart ihren Schülern den Zustand von Hermine, in der offiziellen Fassung.
Herzlich willkommen zur ersten Rubrikenfolge von Geliebte auf Zeit. Zum Auftakt spielen Lenia und Luisa das Zahlen-Ratespiel. Beide überlegen sich vorab eine Zahl zwischen 1 und 10 und beantworten eine Frage entsprechend der Höhe dieser Zahl. Je höher die Zahl, desto intensiver, direkter oder vielleicht auch unangenehmer wird die Antwort. Es geht um einen möglichen Zettel am Morgen nach einem One Night Stand, um einen Flirt im Gym, um Sextoys – und darum, wie der Titel für eine erotische Geschichte lauten könnte.
„Valentinstag: Fruchtbarkeitsrituale, halbnackte Männer, Sexfaktor hoch – Romantiklevel fragwürdig?“ Trifft dieses Zitat auf Lenias und Luisas Vorstellung vom Valentinstag zu? In dieser Folge klären die beiden erstmal, woher der Valentinstag eigentlich kommt – und warum er historisch weniger mit Romantik und mehr mit Ritualen, Symbolik und Fruchtbarkeit zu tun hatte. Während Luisa den Tag grundsätzlich schön findet, weil er die Liebe ins Zentrum rückt, hat Lenia lange wenig mit ihm anfangen können – für sie zählt eher der persönliche Jahrestag einer Beziehung. Danach wird's persönlich: Luisa beschreibt ihren perfekten Valentinstag zwischen Spaziergang, Einkehr, deftigem Essen und gemeinsamem Vorlesen. Lenia setzt auf Brunch, Spa und einen guten Film. Natürlich darf auch ein Online-Test nicht fehlen: „Wie verrückt bist du nach Valentinstag?“ – mit ehrlichen Reaktionen, kleinen Seitenhieben und der Frage, wie viel Romantik eigentlich echt ist und wie viel einfach nur Inszenierung.
Zu Beginn sprechen Dr. Stefan Brink und Prof. Niko Härting anlässlich eines FAZ-Beitrags von Thorsten Frei über eine anstehende Novellierung des BND-Gesetzes. Bei Härting und Brink stößt dies auf „bürgerrechtlichen Unmut“. Sie erkennen zahlreiche Tabubrüche, wie beispielsweise die Abkehr vom Trennungsgebot, wonach Informationsbeschaffung und polizeiliche Befugnisse bei deutschen Nachrichtendiensten traditionell zu trennen sind. Ab Minute (02:05) nehmen die beiden kritisch zu dem Vorschlag Stellung, die Kontrollfunktion des Bundesnachrichtendienstes der Bundesdatenschutzbeauftragten zu entziehen. Vom Geheimdienst zur Transparenz: Ab Minute (17:55) besprechen Härting und Brink die EuGH-Entscheidung vom 15.1.2026 – C-129/24, bei der zahlreiche Anfragen nach dem Umweltinformationsgesetz gegen ein irisches Forstunternehmen ergangen sind. Das Forstunternehmen verweigerte die Auskunft, da die Anfragen alle unter Pseudonymen erfolgten. Darf das nationale Recht eine Identifikation bei Umweltinformationsanträgen verlangen? Zum Schluss wird ab Minute (28:51) die EuGH-Entscheidung vom 18.12.2025 – C-422/24 thematisiert. Fahrkartenkontrolleure wurden im Stockholmer ÖPNV mit Bodycams ausgestattet, Passagiere wurden hierüber nicht informiert. Auf Grundlage von Art. 13 DSGVO erließ die schwedische Aufsichtsbehörde daher ein Bußgeld. Handelt es sich wirklich um einen Fall des Art. 13 DSGVO oder ist vielmehr Art. 14 DSGVO (samt Ausnahmeregelungen in Absatz 5) einschlägig?
Harry Potter und die Methoden des Rationalismus - Der Podcast
Harry setzt sich mit Dumbledore zum Wert des Menschlichen Lebens im Allgemeinen, und dem von Hermine im Speziellen auseinander. Etwas reichlich irrationales erwacht dabei in ihm.
Harry Potter und die Methoden des Rationalismus - Der Podcast
Der Kampf zwischen Harry und Lucius, sowie seinen zahlreichen Anhängern, entbrennt in der Ältestenhalle vollends.
Monogamie gilt für viele als Beziehungsstandard – für Lenia und Luisa jedoch nicht als Option. Genau deshalb nehmen sie klassische Argumente für monogame Beziehungen unter die Lupe und reagieren ehrlich und pointiert darauf. Was bedeutet es wirklich, wenn eine Partner:in „genug“ sein soll? Und stimmt das Vorurteil, dass Menschen in polyamoren Beziehungen bindungsunfähig sind? Lenia erzählt von einem Paar, das zwischen Mono- und Polymodellen wechselt, und davon, wie Bedürfnisse innerhalb der Beziehung verhandelt werden können. Außerdem sprechen Lenia und Luisa über Besitzansprüche, fehlende Vorbilder für nicht-monogame Beziehungen und darüber, warum es sinnvoll sein kann, auch in monogamen Beziehungen ein eigenständiges Leben im Blick zu behalten.
Lenia liebt Online-Tests, Luisa liebt Lenias Ernsthaftigkeit – perfekte Voraussetzungen, um den Purity Test zu machen. 100 Fragen, ein Ziel: herausfinden, wie „pur“ die beiden wirklich sind. Was harmlos beginnt, führt schnell zu sehr persönlichen Geschichten: Luisas große Kreuzfahrt-Liebe, Lenias Begegnung mit einer möglichen Schwiegermutter im denkbar ungünstigsten Moment und klare Positionen zu Sperma, Pussy-Juice und Squirt. Nebenbei geht es um Sex in der Öffentlichkeit, Booty Calls, Sex im Elternhaus des:der Partner:in – und auch um ernstere Themen wie Safer Sex und STI-Tests. Ein Test, viele Erkenntnisse und überraschend wenig Unschuld. Hier gehts zum Purity Test: https://ricepuritytest.com
Songs wie "Hound Dog", "Darling Nikki" oder "WAP" haben Türen aufgestoßen für mehr sexuelle Selbstbestimmung, Queerness und Sexpositivity. Sie waren jedoch auch oft mit Tabubrüchen, Boykotten und Skandalen verbunden – erfolgreich waren sie trotzdem.**********Ihr hört in dieser "Eine Stunde Liebe":1:58 - Big Mama Thornton - Hound Dog5:36 - Elvis - Hound Dog7:59 - Aretha Franklin - Respect10:33 - David Bowie - Rebel Rebel12:52 - Donna Summer - Love to Love You Baby17:14 - Bronski Beat - Smalltown Boy19:02 - Prince - Darling Nikki22:42 - Madonna - Justify My Love25:04 - Christina Aguilera, Lil' Kim, Mya, P!nk - Lady Marmalade27:48 - t.A.T.u. - All The Things She Said30:53 - Lady Gaga - Born This Way34:03 - Cardi B & Megan Thee Stallion - WAP39:43 - Liebestagebuch**********Quellen aus der Folge:Arte-Doku: Jimmy Somerville - Smalltown Boy aus dem Jahr 2025Film "120 BPM" aus dem Jahr 2017**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Sex und Rap - Cardi B "stellt Macht- und Hierarchiefragen"Musik: Wunderheilmittel für Körper und GeistUmfrage zu sexy Musik: Musik fürs Schlafzimmer**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Nachdem zuletzt Luisas Thema im Mittelpunkt stand, geht es in dieser Folge nur um Lenia. Sie stellt sich eine überraschend ehrliche Frage: Bin ich eigentlich gut im Bett? Gemeinsam versuchen Lenia und Luisa zu klären, was „gut im Bett sein“ überhaupt bedeutet – und ob spektakulärer Sex wirklich das Maß aller Dinge ist. Schnell wird klar: Reines Rein-Raus reicht nicht, weder als Definition noch als Qualitätsmerkmal. Der Rubrikenwecker meldet sich mit einer neuen Ausgabe von Lob und Tadel: Kim ist zurück und ziemlich genervt von einer Bemerkung ihres Lovers. Zum Abschluss sprechen Lenia und Luisa darüber, welche Fähigkeiten ein guter Liebhaber für sie wirklich mitbringen sollte – jenseits von Technik und Performance.
Sex vor Publikum, aber anonym: In dieser Folge sind Ana Lingus und Mr. Lingus zu Gast. Als Paar streamen sie live ihre sexuellen Sessions – beide stets maskiert. Sie erzählen, wie Ana schon mit 18 ins Caming gestartet ist, warum Anonymität für sie zentral ist und wie ihr gemeinsames Arbeiten vor der Kamera entstanden ist. Lenia und Luisa sprechen mit den beiden über das Prinzip von Live-Caming: ein Menü, individuelle Wünsche der User und die Frage, wo persönliche Grenzen verlaufen. Auch das Maskentragen in der Branche, ungewöhnliche Anfragen und der Umgang mit Erwartungen kommen zur Sprache. Natürlich wird es auch praktisch: Ana und Mr. Lingus teilen ihre Erfahrungen rund um Analsex, Hilfsmittel und Ausdauer – inklusive der Frage, wie sich stundenlanger Sex vor der Kamera körperlich und mental anfühlt. Bleibt da überhaupt noch Lust auf privaten Sex? Es werden auch die neugierigen Fragen gestellt: etwa, ob Ana ein Analbleaching gemacht hat und wie es Mr. Lingus gelingt, bei langen Live-Sessions von bis zu drei Stunden körperlich präsent zu bleiben.
Beobachtet werden oder selbst zuschauen – in dieser Folge sprechen Lenia und Luisa über Exhibitionismus und Voyeurismus und darüber, warum beides für viele Menschen eine Rolle in der Sexualität spielt. Für die beiden ist das Thema nicht neu, weshalb Lenia direkt mit einer persönlichen Geschichte aus ihrer Anfangszeit im Escort beginnt, in der Luisa eine besondere Rolle spielte. Nach einer grundlegenden Einordnung klären Lenia und Luisa, was unter Exhibitionismus verstanden wird und wie sich dieser von Voyeurismus unterscheidet. Dabei wird schnell deutlich, dass Lenia sich eher auf der beobachtenden Seite wiederfindet, während Luisa deutlich mehr Lust daran hat, gesehen zu werden. Im weiteren Verlauf teilen die beiden Erfahrungen aus ihrem Escortalltag und sprechen darüber, wie unterschiedlich sich diese Vorlieben zeigen können. Luisa liest außerdem den aktuellen Gesetzestext zum Exhibitionismus vor, der „überraschenderweise" ausschließlich Männer betrifft. Das sorgt für Diskussionen über eine zeitgemäße, geschlechtsneutrale Gesetzgebung. Ein Video, das Luisa entdeckt hat, liefert zusätzlich Gesprächsstoff und führt zu einer Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Bewertungen von Nacktheit, Öffentlichkeit und Sexualität. Auch ein aktueller Fall aus der Medienwelt fließt in die Diskussion ein und verdeutlicht, wie unterschiedlich vergleichbare Situationen bewertet werden.
Im Gespräch mit Host Stefan Kaltenbrunner schildert Martin Weiss zunächst die außenpolitischen Tabubrüche der USA – etwa das Vorgehen in Venezuela, die Drohung einer Annexion Grönlands und das Aufbringen eines russischen Tankers – und ordnet sie als neue Qualität US-amerikanischer Machtpolitik ein. Er erklärt, warum diese Schritte zwar an historische Konstanten wie die Monroe-Doktrin anschließen, aber in Tempo, Brutalität und Völkerrechtsbruch eine neue Dimension darstellen. Aus europäischer Perspektive beschreibt Weiss, wie sehr die Sicherheitsarchitektur unter Druck steht, weil Trump die Beistandspflicht der NATO de facto infrage stellt und Europa militärisch wie politisch lange im Windschatten der USA gelebt hat. Gleichzeitig sieht er in dieser Krise die Chance, dass die EU endlich entscheidungsfähig wird, in der Verteidigungspolitik aufholt und gegenüber Washington aus einer stärkeren Position auftritt. Im Gespräch zur Ukraine betont Weiss, dass Russland militärisch weit weniger Geländegewinne erzielt hat, als oft angenommen, aber der Westen dennoch seine Glaubwürdigkeit verspielt, sollte die Ukraine politisch oder militärisch vollständig unterliegen. Er hält ein mögliches Waffenstillstands- oder Arrangementszenario rund um 2026 für denkbar, weil sowohl Russland als auch die Ukraine und ihre Unterstützer unter der immensen Last des Krieges ächzen. Mit Blick auf China warnt Weiss vor einer Fehleinschätzung der USA: Wenn Peking aus Ukraine, Venezuela und anderen Konflikten lernt, dass Fakten schaffen belohnt wird, könnte ein Angriff auf Taiwan eine globale Eskalation auslösen. Parallel dazu skizziert er, wie innenpolitisch viele Amerikaner Außenpolitik nur am Rand interessiert, während steigende Lebenshaltungskosten Trumps Popularität massiv unter Druck setzen. Weiss beschreibt Bruchlinien innerhalb der Republikaner, die Loyalität zu Trump gegen ihren eigenen Ruf abwägen müssen, und schildert, wie der Präsident trotz seiner harten Linie zunehmend zur „lame duck“ werden könnte – vor allem bei krachend verlorenen Midterms. Auf demokratischer Seite nennt er unter anderem Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom als Beispiel dafür, wie sich mögliche Gegenkandidaten zu Trump inhaltlich und strategisch positionieren. Im Nahen Osten sieht Weiss den Iran in einer existenziellen Krise: Verbündete wie Hisbollah und Hamas seien geschwächt, wirtschaftliche Probleme und Wassermangel verschärften den innenpolitischen Druck, wodurch auch dort bis 2026 dramatische Umbrüche möglich erscheinen. Insgesamt zeichnet er das Bild einer multipolaren Welt ohne stabile Ordnung, in der Fehler der Großmächte – von Washington über Moskau bis Peking – jederzeit in einen Flächenbrand münden könnten, während Europa versucht, zwischen Eigenständigkeit und Abhängigkeit seinen Platz neu zu definieren.Links zur Folge:Salzburg Global Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Frohes neues Jahr! Lenia und Luisa starten mit einer ihrer liebsten Traditionen ins neue Jahr: der Fucketlist. Was wurde 2025 abgehakt, was blieb Wunschdenken – und welche neuen Fantasien wandern direkt auf die Liste für 2026? Zwischen privaten Lover-Erfolgen, gescheiterten Stripclub-Plänen, FKK-Erfahrungen und sehr unterschiedlichen Vorstellungen von Slow Sex ziehen die beiden ehrlich Bilanz. Manche Ziele wurden überraschend leicht erfüllt, andere scheiterten an fehlender Lust, fehlender Organisation oder schlicht am Leben. Natürlich geht es auch nach vorne. Neue Ideen entstehen live im Gespräch: von geheimen Missionen über Machtfantasien bis hin zu Sex vor Publikum und 50 Männer an einem Tag. Zwischendurch gibt es Sex-News, spontane Einträge auf die Liste und die Erkenntnis, dass nicht jede Fantasie sofort umgesetzt werden muss, um reizvoll zu bleiben.
Harry Potter und die Methoden des Rationalismus - Der Podcast
Der Prozess gegen Hermine beginnt, und der Adel des magischen Britanniens zeigt sich Harry in seiner vollen Pracht und Großartigkeit.
In dieser großen Jahresrückblick-Folge schauen Lenia und Luisa gemeinsam auf ihr Jahr zurück. In alter Tradition lassen sie besondere Momente, intensive Begegnungen, persönliche Entwicklungen und die besten und schlechtesten Ficks des Jahres Revue passieren. Lenia startet mit dem Frauenfestival, das sie zu Jahresbeginn organisiert hat, und erinnert sich an berührende Erlebnisse und starke Gemeinschaft. Luisa nennt ihren Besuch im FKK-Club als eines ihrer Highlights. Beide teilen außerdem zwei Sexerlebnisse, die sie bis heute geil machen: Verbotenem Sex auf einem Seminar und eine Undercover-Escort-Erfahrung im Männerurlaub. Lenia erzählt von Begegnungen, die sie besonders bewegt haben, darunter Dates mit einer Person im Rollstuhl, eine Jungfrau im Rentenalter, eine Person mit Kot-Fetisch, ein entspannter Dreier und ein Besuch beim Dominus inklusive. Luisa blickt auf Strippoker, neue Vorlieben und Öl als persönliche Sexentdeckung des Jahres zurück. Auch Lenias eigene Entdeckung – das Bachata-Tanzen – kommt inklusive einer passenden Geschichte nicht zu kurz. Es wird psychedelisch, absurd und sehr persönlich, als Lenia von einem Trip mit Magic Mushrooms erzählt, und zum Abschluss teilen beide ihre Fails des Jahres: von unerfüllten Vorsätzen über misslungene Dreier bis hin zu überraschenden Arztbesuchen. Wir hören uns im nächsten Jahr!
Harry Potter und die Methoden des Rationalismus - Der Podcast
Frohes Fest, liebe Hörer! Ich wünsche eine gute Zeit und viel Freude, diesmal mit einem Kapitel in Überlänge und hoffentlich wenig Wartezeit bis zum nächsten! Beim nächsten Gefecht der Erstklässler-Armeen von Hogwarts sieht die Chaos-Legion sich mit einer absoluten Übermacht konfrontiert und ergreift, logisch abgeleitet, neuartige Maßnahmen, um ein Kräftegleichgewicht herzustellen. Gleichzeitig spitzt sich der Konflikt zwischem Hermine Granger und Draco Malfoy bedrohlich zu.
Die heutige Folge stellt einen neuen Längenrekord auf, denn Lenia und Luisa setzen ihre Tradition der besonderen Weihnachtsfolge fort und wagen ein ungewöhnliches Projekt: Statt Plätzchen zu backen, stellen sie Kerzen mit Abdrücken ihrer Vulven her. Während Lenia Luisas Vulva mit einer improvisierten DIY-Begrenzung vorbereitet und die Abdruckmasse anrührt, sprechen die beiden über ihre Podcast-Highlights des Jahres. Themen wie die Female-Choice-Folge oder Community-Umfragen zu Nachttisch-No-Gos kommen dabei genauso zur Sprache wie überraschende Erkenntnisse – etwa, dass rund bei der Hälfte der Teilnehmenden schon einmal „Radiosender“ an den Nippeln eingestellt wurden. Nachdem Luisas Abdruck erfolgreich ausgehärtet ist, wird das Setup für Lenia angepasst. Eine Keksdose erweist sich als praktikable Lösung, auch wenn die Position einiges an Durchhaltevermögen verlangt. Die Wartezeit nutzen die beiden für weitere Umfragen, Lieblingsfolgen und absurde Entscheidungsfragen. Weil das Ergebnis überzeugt, legt Luisa direkt noch einen zweiten Abdruck nach – diesmal deutlich bequemer. Beim anschließenden Wachsschmelzen in der Küche kommentieren Lenia und Luisa außerdem einige Hate-Kommentare und ziehen Bilanz der Kerzen-Aktion. Zum Abschluss gibt es ein Fazit zur Bastelaktion, einen Blick zurück auf ein intensives Podcast-Jahr und ein kleines Spielchen zum Ausklang.
Luisa hat ein Problem – guter Sex fällt ihr privat außerhalb der Beziehung gerade schwer. Und wie es sich für ein echtes Freundinnengespräch gehört, sucht sie Rat bei Lenia. Der Hintergrund: Luisa lebt in einer polyamoren Beziehung und braucht sexuell viel Nähe und Abwechslung. Lange hatte sie einen festen Lover, der diese Bedürfnisse erfüllt hat. Doch seit er in einer monogamen Beziehung lebt, ist er nicht mehr verfügbar – und für Luisa entsteht eine spürbare Lücke. Sie erzählt, warum sie glaubt, sich selbst im Weg zu stehen: zu viel reden im Vorfeld, zu viel Druck, zu hohe Erwartungen. Und vielleicht schließt sie dadurch sogar potenziell gute Lover aus? Eine Erkenntnis, die ihr im Gespräch mit Lenia deutlich wird. Lenia berichtet, was sie aus ihrem Tanzhobby für sexuelle und nicht-sexuelle Begegnungen mitnimmt – und worin sie Unterschiede zwischen feministischen Männern und anderen erlebt. Außerdem geht es um Kommunikation beim Sex: Was passiert, wenn beide denken, der andere wolle „noch mehr“, obwohl beide eigentlich fertig sind? Und gibt es so etwas wie „zu kurzen Sex“ überhaupt? Die beiden sprechen über Lover, die sich entschuldigen, wenn sie kommen, und über solche, die sich so sehr zurücknehmen, dass ihre eigenen Wünsche kaum Platz haben. Und natürlich steht auch die Frage im Raum: Wirken Lenia und Luisa durch ihre Arbeit vielleicht einschüchternd? Eine Folge, die definitiv nach „to be continued“ klingt.
Was macht einen Gentleman im Jahr 2025 aus? Lenia und Luisa nehmen einen Newsletter-Guide auseinander – und entdecken dabei einiges, was sie feiern… und vieles, was sie komplett absurd finden. Los geht's mit Manieren: Niesen in die Armbeuge (bitte leise), Dates spannend halten und vor allem niemals sagen: „Such du was aus.“ Die Frage aller Fragen sorgt für ordentlich Gesprächsstoff: Wer zahlt eigentlich beim Date? Lenia und Luisa definieren ihren eigenen Gentleman – jemand, der klare Haltung zeigt, seine Interessen nicht in den Vordergrund stellt und im besten Fall so gelassen ist wie ein Zen-Mönch. In den News aus der Sexwelt landet ein Paar bei Tempo 140 wegen „sexueller Aktivitäten“ auf dem Polizeiradar. Natürlich führt das zu der unvermeidlichen Frage: Wie war das eigentlich mit Luisas legendärem Beifahrer-Handjob? Weitere Gentleman-Regeln werden geprüft: Wann beginnt und wann endet ein Date wirklich? Ist dunkle Bettwäsche ein No-Go? Wie steht's mit Altersunterschieden? Und wann ist es Zeit für das „Was machen wir hier eigentlich?“-Gespräch?
Luisa war einen Tag lang im FKK-Club – etwas, das schon lange auf ihrer Liste stand, und was dort passiert ist, übertrifft jede Vorstellung. In dieser Folge erzählt sie, wie es dazu kam, warum sie es unbedingt ausprobieren wollte und wie nervös sie schon auf dem Parkplatz war – inklusive der Sprachnachricht, die sie dort an Lenia geschickt hat. Wie läuft so etwas eigentlich ab? Kann man wirklich einfach im Club anrufen und sagen: „Ich würde gern einen Tag bei euch arbeiten“? Ihr erfahrt es. Im Club selbst ist Luisa eine von etwa 40 Frauen. Die Stimmung in der Umkleide ist anfangs eher angespannt – bis sie mit einem potenziellen Kunden ins Gespräch kommt. Fünf Minuten später haben sie Sex. Luisa merkt schnell, dass Schaulaufen eine gängige und überraschend effektive Methode ist, um Kundschaft zu bekommen. Und die Begegnungen bleiben nicht bei einem Mann: Eine Gruppe junger Österreicher findet Gefallen an ihr – und daraus entsteht unter anderem der vielleicht beste Dreier, den Luisa je hatte. Insgesamt landet sie an diesem Tag mit sieben Männern auf einem Zimmer. Beim Rubrikenwecker gibt's heute Lob und Tadel – es geht um Dirtytalk. Konkret um die Frage: Darf man(n) beim Sex „Komm für mich“ sagen? Am Ende zieht Luisa ein ehrliches Fazit. Das Anstrengende waren nicht die Männer – die waren höflich und respektvoll. Anstrengend waren die Frauen.
Heute geht's um Brüste. Lenia und Luisa starten mit einer ganzen Sammlung an Begriffen dafür und sortieren direkt aus: Welche Namen fühlen sich schön an – und welche gehen gar nicht? Von dort aus landen sie bei der Frage, wie wohl sie sich mit ihren eigenen Brüsten fühlen. Lenia war lange unzufrieden und hätte früher sofort eine Vergrößerung gewählt. Luisa hatte ihre Brüste jahrelang im Push-up eingesperrt, bis plötzlich die Befreiung kam – seitdem liebt sie BH-frei. Auch oben ohne bekommt Raum: schwimmen, Sonne, FKK-Vibes. Luisa gönnt ihren Brüsten gern frische Luft, Lenia genauso. Und natürlich geht es um Berührungen: Lenia reagiert sofort, wenn ihre Brüste „aus Versehen“ gestreift werden und mag es im Verlauf intensiver. Luisa hingegen liebt Nippelkontakt beim Masturbieren, braucht beim penetrativen Sex aber gar keine Brustberührungen. Der Rubrikenwecker klingelt: In Lob und Tadel gibt's heute ein dickes Lob für einen Lover aus der Community – für die perfekte Kombination aus Audio und Berührung. Zum Schluss kommen zwei von Luisas Escort-Kolleginnen zu Wort und erzählen, was Brüste für sie bedeuten und wie sie sie gern berühren lassen.
Tabus werden - gerade in der Politik, in der Kunst, aber auch in den Medien - bewusst gebrochen, um Aufmerksamkeit zu erregen, um Missstände aufzuzeigen, aber auch, um Grenzen zu verschieben. Damit befassen sich auch die Südwestdeutschen Medientage in Landau. Tabubrüche für Aufmerksamkeit Dass Tabubrüche immer gezielter eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit zu generieren, beobachtet Melani Schroeter, Professorin für Germanistik von der University of Reading. Bei all der medialen Aufmerksamkeit für Tabubrüche sollte es ihrer Ansicht nach jedoch weniger um das Tabu an sich gehen, sondern darum, dass man bereit sein muss, die Konsequenzen eigener provokativer Aussagen zu tragen, so Melani Schroeter im Gespräch mit SWR Kultur.
Nicole Diekmann stammt aus Ostwestfalen und äußert sich trotzdem gerne und viel. Nicht nur als Korrespondentin des ZDF-Hauptstadtstudios, sondern auch in den Sozialen Netzwerken. Dort stellt sie sich der Diskussion, die sie auch mal hart trifft. Aber sie braucht diese Reibung, sagt sie. Die Journalistin weiß, wie sich ein Shitstorm anfühlt und hat über ihre Erfahrungen und Beobachtungen von Hass im Netz den Bestseller „Die Shitstorm-Republik“ geschrieben. Gegenwind erfährt sie auch bei ihrer Berichterstattung über die AfD. Als Leiterin des AfD-Ressorts im ZDF begleitet sie die Partei und ihre Entwicklung seit vielen Jahren. Sie erlebt persönlich die Verachtung, die die AfD den Öffentlich-Rechtlichen entgegenbringt und will sich an die Tabubrüche der Partei nicht gewöhnen. Trotzdem hält sie es für selbstverständlich, mit der AfD zu sprechen. Nicole Diekmann will verstehen, warum die Lügen der AfD so verfangen und hat einen Tipp für die anderen Parteien. Bei FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić erzählt Nicole Diekmann, was sie von ihrer Oma gelernt hat, dass sie ein ganz bisschen lieber Pippi Langstrumpf als Annika wäre, warum sie nie die neue Dagmar Berghoff werden wollte und wie ihr ein AfD-Mann mal die Wahrheit ins Gesicht gesagt hat. Außerdem sprechen Jagoda und Nicole über Anonymität und Hass im Netz und warum sie dort trotzdem präsent sind. Hier hört ihr warum Pippi Langstrumpf ohne Tommy und Annika verloren wäre (5:30) warum ihre Oma Therese für Nicole Diekmann ein Vorbild ist (9:26) warum es ihr egal ist, was andere von ihr denken (15:42) warum sie nicht die neue Dagmar Berghoff werden wollte (25:25) was das Spannende an jungen Parteien ist (27:52) wie ihr ein AfD-Mann die Wahrheit ins Gesicht gesagt hat (30:22) wie man mit Tabubrüchen umgehen sollte (24'17) was die anderen Parteien falsch machen (45:49) warum sie mit der AfD sprechen will (55:10) wie sie mit Angriffen im Netz umgeht (1:14:11) und warum sie sich trotzdem weiter der Diskussion stellt (1:15:55) dass sie manchmal trottelig ist (1:20:00) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Andrea Geißler, Juliane Orth und Christoph Scheffer Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de Wollt Ihr noch mehr hören und erfahren? Hier unser Tipp: Flexikon · Neue Folgen - Jetzt Podcast anhören! Autorin Jagoda Marinić
Nicole Diekmann stammt aus Ostwestfalen und äußert sich trotzdem gerne und viel. Nicht nur als Korrespondentin des ZDF-Hauptstadtstudios, sondern auch in den Sozialen Netzwerken. Dort stellt sie sich der Diskussion, die sie auch mal hart trifft. Aber sie braucht diese Reibung, sagt sie. Die Journalistin weiß, wie sich ein Shitstorm anfühlt und hat über ihre Erfahrungen und Beobachtungen von Hass im Netz den Bestseller „Die Shitstorm-Republik“ geschrieben. Gegenwind erfährt sie auch bei ihrer Berichterstattung über die AfD. Als Leiterin des AfD-Ressorts im ZDF begleitet sie die Partei und ihre Entwicklung seit vielen Jahren. Sie erlebt persönlich die Verachtung, die die AfD den Öffentlich-Rechtlichen entgegenbringt und will sich an die Tabubrüche der Partei nicht gewöhnen. Trotzdem hält sie es für selbstverständlich, mit der AfD zu sprechen. Nicole Diekmann will verstehen, warum die Lügen der AfD so verfangen und hat einen Tipp für die anderen Parteien. Bei FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić erzählt Nicole Diekmann, was sie von ihrer Oma gelernt hat, dass sie ein ganz bisschen lieber Pippi Langstrumpf als Annika wäre, warum sie nie die neue Dagmar Berghoff werden wollte und wie ihr ein AfD-Mann mal die Wahrheit ins Gesicht gesagt hat. Außerdem sprechen Jagoda und Nicole über Anonymität und Hass im Netz und warum sie dort trotzdem präsent sind. Hier hört ihr warum Pippi Langstrumpf ohne Tommy und Annika verloren wäre (5:30) warum ihre Oma Therese für Nicole Diekmann ein Vorbild ist (9:26) warum es ihr egal ist, was andere von ihr denken (15:42) warum sie nicht die neue Dagmar Berghoff werden wollte (25:25) was das Spannende an jungen Parteien ist (27:52) wie ihr ein AfD-Mann die Wahrheit ins Gesicht gesagt hat (30:22) wie man mit Tabubrüchen umgehen sollte (24'17) was die anderen Parteien falsch machen (45:49) warum sie mit der AfD sprechen will (55:10) wie sie mit Angriffen im Netz umgeht (1:14:11) und warum sie sich trotzdem weiter der Diskussion stellt (1:15:55) dass sie manchmal trottelig ist (1:20:00) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Andrea Geißler, Juliane Orth und Christoph Scheffer Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de Wollt Ihr noch mehr hören und erfahren? Hier unser Tipp: Flexikon · Neue Folgen - Jetzt Podcast anhören! Autorin Jagoda Marinić
Seit Donald Trumps Amtsantritt als US-Präsident am 20. Jänner hält er sein Land und die Welt in Atem - sei es mit seiner impulsiven Zollpolitik, mit seinem Kampf gegen US-Universitäten, seiner Einreise- und Abschiebepolitik, seinen Ausfällen auf Social Media - vor allem mit dem Tempo, mit dem er vorgeht. Über 150 Executive Orders hat er etwa bereits erlassen. Medien wissen gar nicht, worauf sie eigentlich fokussieren sollen, oder wie seine Politik beschreiben, die voll von Tabubrüchen und Grenzüberschreitungen ist. Dabei sei es völlig klar, meint Autorin und Rechtsextremismus-Expertin Annika Brockschmidt. Trump und sein Regime seien faschistisch und das müsse man auch ganz klar so bezeichnen. Wieso, das hat sie Simon Welebil erzählt:
Seit drei Monaten ist Donald Trump zurück im Weißen Haus. Genug Zeit für mehr als 100 Tabubrüche.
Jahrzehntelang haben sich große Teile der Welt in dem Vertrauen gewogen, alles würde immer besser werden: mehr Wohlstand, mehr Gerechtigkeit, mehr Vielfalt. Institutionen sicherten, was die Gesellschaft verhandelt hatte, die Funktion des Mainstreams, das längst Geklärte zu sichern, erlaubte Tabubrüche und Subversion.Seit Anbruch des 21. Jahrhunderts und besonders in den letzten Jahren und Monaten blickt manch einer ungläubig auf Wahlergebnisse und Nachrichten und wundert sich, wie denn alles weitergehen soll. Doch manchmal sind es nicht die großen News, sondern Phänomene, die sich außerhalb des Zentrums großer Aufmerksamkeit abspielen, die uns über unsere Gegenwart Aufschluss geben können. Diedrich Diederichsen gehört zu den schärfsten Gegenwartsanalytikern unserer Zeit. Im vergangenen Jahr erschien seine Essaysammlung Das 21. Jahrhundert, das 173 Texte, die er seit 2000 geschrieben hat, bündelt. Mit ihm spricht Kulturredakteurin Pia v. Wersebe darüber, ob sich die Gesellschaft nun vorwärts oder rückwärts bewegt, ob die Kunst eigentlich noch was anderes kann als Vergangenes zu reproduzieren und sie überlegen, was passiert, wenn Institutionen und gesellschaftlicher Konsens zerschlagen werden. ID:{6N9bsApOjNDPf2phfLkAhJ}
CDU/CSU, FDP und AfD haben gestern im Bundestag gemeinsam einen Entschließungsantrag der Union zur Asylpolitik beschlossen. Am Freitag wird wahrscheinlich ein Entwurf des von der Union eingebrachten „Zustrombegrenzungsgesetzes“ mit den Stimmen der AfD, der FDP und auch des BSW im Bundestag eine Mehrheit bekommen. Diese Abstimmungen werden keine rechtlichen Folgen haben, sind aber symbolisch sehrWeiterlesen
Die ersten Tage von Trumps zweiter Amtszeit sind geprägt von Tabubrüchen. War es das mit der Gewaltenteilung in den USA?