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Ein Kommentar von Paul Clemente.Dass die deutsche Hauptstadt nicht im Sommerloch versinkt, verdankt sie dem frischgebackenen Intendanten der Berliner Volksbühne: Matthias Lilienthal. Als Ex-Dramaturg von Frank Castorf weiß er, wie man die Werbetrommel strapaziert: Vor zwölf Jahren übertrug man ihm die Intendanz der Münchener Kammerspiele. Startschuss: Im September 2015. Zeitlich parallel zur Grenzöffnung durch die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dem folgte eine mediale Schlammschlacht.Auch Lilienthal beteiligte sich, lud zu einem „Open Border“-Kongress. Besonders brisant: Die „Internationale Schlepper- und Schleusertagung (ISS)“. Gefragt wurde, wie man Schleusen demokratisieren könne. Ein Journalist pries in seinem Vortrag das soziale Netzwerk Facebook. Mit ihm kam nämlich die Preistransparenz. Mit seiner Hilfe könnten Flüchtlinge die Angebote der Schlepper vergleichen und das Preiswerteste aussuchen. - Diese satirische Kunst-Tagung stieß bei der CSU auf wenig Gegenliebe. Dennoch: Sie erzielte Aufmerksamkeit. Die Kammerspiele waren plötzlich im Gespräch.Lilienthal vertritt ein postdramatisches Theater. Gemeint sind Inszenierungen, die keine Vorlagen bebildern, keine Dramentexte als Grundlage nutzen. Stattdessen: Performances, Film und Interaktion. Assoziative Verknüpfung ersetzt traditionelle Handlung. Diese Form führt Lilienthal in der Volksbühne fort. Einem ehemaligen Arbeiter-Theater, belastet mit dem Erbe einer 25-jährigen Castorf-Intendanz. Dieses Haus will Lilienthal neu erfinden. Zum Auftakt: Ein Projekt, das Berlins marode Infrastruktur aufgreift. Um die Schließung zahlreicher Schwimmbäder zu kompensieren, wurde vor der Volksbühne ein „Volksbad“ errichtet. Ein riesiger Pop-up-Swimming Pool mit freiem Eintritt. Und nebenan, im Volksbühnen-Pavillion, gastiert eine Frittenbude.Wie viel der Badespaß kostet? Schlappe 300 000 Euro. Aber keine Sorge: Die Summe wird durch den Haus-Etat gedeckt. Schließlich ist der Pool zum Kunstwerk und die Besucher zu Akteuren einer interaktiven Performance erklärt.Die Ernüchterung kam schnell. Schon drei Tage nach der Eröffnung musste das 25 m lange Pop-Up-Planschbecken schließen. Grund: Die Duschen funktionierten nicht. Baupfusch made in Germany. Man erinnere sich an den Berliner Flughafen oder an die Elbphilharmonie. Nichts Ungewöhnliches also. Am vergangenen Freitag sollte das „Volksbad“ wieder öffnen. Doch dazu kam es nicht.Das Angebot des „Volksbads“ beschränkt sich nicht auf privaten Besuch. Auch Vereine dürfen den Pool für einige Stunden buchen. Für Freitag, den 14. August hatte „Each One Teach One“ das künstlerisch wertvolle Planschbecken gebucht. Dieser Verein, kurz: EOTO, unterstützt Integration und „Empowerment“ (Selbstbefähigung) schwarzer Kinder. Am Dienstag informierte die Volksbühne auf ihrer Webseite: Zwischen 12 bis 18 Uhr sei der Pop-Up-Pool vom EOTO-Verein gebucht. Im Anschluss stehe er wieder allen offen. Für Aufruhr sorgte eine zusätzliche Erklärung:Es dürfte diese „Exklusivität“ gewesen sein, die für Ärger sorgte. Noch am gleichen Nachmittag folgte eine Korrektur. Jetzt hieß es: Das Volksbad sei „für Each One Teach One (EOTO) e.V. reserviert.“ Eine Anpassung an den Sprachgebrauch klassischer Vereinsreservierung. Natürlich zu spät.Medien wie Nius nahmen das Konzept unter Beschuss. Die Mainstream-Nachrichten folgten bei Fuß. Schon tobte eine verbale Schlammschlacht. Auch Politiker mischten sich ein: AfD-Chefin Alice Weidel sprach von „Apartheid". Die Berliner Bezirksverordnete Aileen Weibeler, Mitglied der CDU, überkam ein Gefühl von Diskriminierung. O-Ton:„In diesem Zeitraum ist das VOLKSBAD exklusiv für Schwarze Communities geöffnet.“„Ich darf nicht ins Schwimmbad, weil ich weiß bin“....https://apolut.net/volksbuhnen-desaster-integration-durch-apartheit-von-paul-clemente/“Hier apolut unterstützen: https://apolut.net/unterstuetzen/”
Nach Drohnenattacken fällt auf der von Russland annektierten Krim zeitweise der Strom aus, während auch die strategisch wichtige Hafenstadt Noworossijsk unter Beschuss gerät. Beide Kriegsparteien berichten von Angriffswellen, Schäden an militärischer Infrastruktur sowie zivilen Opfern. │ Die ukrainische Luftwaffe kündigt eine weitreichende Änderung ihrer Kommunikation an und will künftig keine detaillierten Angaben mehr zu russischen Raketenangriffen veröffentlichen. Hintergrund sind unter anderem Defizite bei der Luftverteidigung und die Sorge, Russland durch die bisherigen Daten zusätzliche Erkenntnisse zu liefern. │ In Polen ist eine neue Fregatte der Marine zu Wasser gelassen worden. Sie soll die Sicherheit im Ostseeraum stärken. │ Deutschland prüft eine eigene Raketenstartbasis für die Bundeswehr. Militärische Satelliten sollen künftig unabhängiger ins All gebracht werden können.
Auch in der Ferienzeit sind wir für euch da, wenn auch mit eher dünner Newslage. Max meldet sich aus dem italienischen Hinterland mit entsprechend italienischer Internetqualität, ich glühe bei 35 Grad in Deutschland. Zu Beginn gibt es ein kurzern Rant über die Marketing-Eskalation der Frontier Labs, bei der gerade jeder das gefährlichste Modell haben muss.Erstes und durchaus ernstes Thema: Seit Ende Juli gab es wohl koordinierte Angriffe auf über 30 kommunale Wassersysteme in Minnesota, mittlerweile sind daneben mindestens zwölf andere Bundesstaaten betroffen. Einfallstor waren dabei wohl unter anderem internet-exponierte PLCs, teils mit Werkspasswörtern. Die Trinkwasserversorgung war nach Aussagen der offiziellen Stellen nicht gefährdet, mehrere Kommunen sind schlicht auf manuellen Betrieb umgestellt. US-Ermittler halten Iran-nahe Akteure für wahrscheinlich verantwortlich, eine formale Attribution gibt es nicht. Trump hat stattdessen medial Governor Tim Walz verantwortlich gemacht, der wiederum auf die ausgedünnte CISA verweist. Beides greift zu kurz: Wenn PLCs offen im Internet stehen, kann man auch mal die Betreiber an der Nase fassen. Der eigentliche Lichtblick war, dass die manuellen Notfallprozesse scheinbar funktioniert haben.Zweites Thema, dabei deutlich unterhaltsamer: Ein Mann aus Melbourne bat seinen OpenClaw-Agenten mit Claude, ihn in einen beliebten Fitnesskurs einzubuchen. Der Agent fand eine Schwachstelle im Buchungssystem, buchte Kurse Monate im Voraus, und als er nach einer besseren Warteliste-Position gefragt wurde, stornierte er die Reservierung der Person auf Platz eins. Die API hatte keinerlei Autorisierungsprüfung für fremde Buchungen. Niemand hatte dem Agenten gesagt, dass er das nicht tun soll, und Subtext versteht so ein System nicht.Zwölf Bundesstaaten melden Angriffe auf Wassersysteme (CBS News) https://www.cbsnews.com/news/more-states-water-systems-cyberattacks-iran-backed-hackers/CISA Advisory: Iranische Akteure und PLCs https://www.tenable.com/blog/coordinated-cyberattack-on-minnesota-water-utilities-what-you-need-to-knowKI-Agent hackt Fitnessstudio-Buchungssystem (ABC News) https://www.abc.net.au/news/2026-08-10/ai-agent-hacks-gym-booking-system/106051234
arbeitsunrecht FM ist ein Radio-Magazin rund um Arbeit, Ausbeutung und Organisierung im Betrieb.Das Fachmagazin für renitente Beschäftigte, aktive Betriebsräte und solche, die es werden wollen.Eine Stunde voll mit Nachrichten, Interview, Kommentaren und guter Musik.MODERATION: Elmar WigandUNION BUSTING-NEWS Kommentierte Presseschau: Betriebsratsbehinderung, Gewerkschaftsbekämpfung und Arbeitsunrecht in Deutschland. (Beginn 10:10)Von und mit Jessica Reisner ► Köln Bäder: Solidarität mit Betriebsrat. Kanzlei Seitz und das Konstrukt Arbeitszeitbetrug.► ZF Friedrichshafen AG: gelbe Gewerkschaft CGM gegen IG Metall. Amtsenthebung abgeblasen► Arbeitsunfall in Hamburg: Leiche eines Bauarbeiters wird im Wald gefunden► Bayer Leverkusen: Gedenken an Currenta-Explosion von 2021► Nutracorp: Kündigungsversuch gegen Betriebsratsmitglieder. Anfechtung der Betriebsratswahl. Nutracorp Nahrungsergänzungsmittel torpediert demokratische Interessenvertretung.► Immer wieder ALDI: Frisch in den Betriebsrat gewählt, schon gefeuert. Der Fall Lehrte. STUDIO-TALK (Beginn: 38:18)Soli-Komitee Köln Bäder macht gegen Betriebsratsbehinderung mobil► Elmar Wigand spricht mit Peter K. (aktion ./. arbeitsunrecht, Köln) über den ersten Aktionstag zur Solidarität mit einem Betriebsratswmitglied unter Beschuss durch Management und Kanzlei Seitz. Anlass war eine Güteverhandlung vor dem Arbeitsgericht Köln im Juli 2026. INTERVIEW (Beginn: 38:18)Union Busting bei Aldi? Der Fall LehrteFrisch im Betriebsrat und schon gefeuert. Was ist da los? Wie können wir die Kollegen bei Aldi verteidigen?► Elmar Wigand interviewt Marc Jäger (ver.di-Sekretär Fachb ereich Handel, Braunschweig) PLAYLIST► My Gruni Allstars – Das Gespenst der Enteignung► Bessie Smith – Nobody knows you (when you're down and out)► Carsie Blanton – Little flame► Cullah – Lonely spiderRECHTE: Wir spielen GEMA-freie Musik unter Creative Commons- oder Public Domain-Lizenz, die ihr für unkommerzielle Zwecke bedenkenlos weiter verbreiten könnt. LIZENZ: Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0) WER MACHT DIE SENDUNG?Der Verein Aktion gegen Arbeitsunrecht unterstützt renitente Beschäftigte, aktive Betriebsräte und konfliktbereite Gewerkschaften in ganz Deutschland. Wir sind unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Fördermitglieder. Helft uns, macht mit!GEBT UNS FEEDBACK!Schreibt uns eine Mail: kontakt(at)arbeitsunrecht.deWir freuen uns über eure Rückmeldungen!MEHR INFOS: https://arbeitsunrecht.de/fmIHR FINDET UNS GUT? ► Unterstützt uns mit einer Spende! ► https://arbeitsunrecht.de/arbeitsunrecht-fm-spende/Tags: Union_Busting, Arbeitsrecht, Gewerkschaft, Betriebsrat, Kündigung Mobbing Jessica_Reisner Elmar_Wigand, verdi, Aldi, Marc_Jäger, Köln_Bäder, https://www.freie-radios.net/143870https://www.freie-radios.net/mp3/20260807-arbeitsunrec-143870.mp3arbeitsunrecht FM #09/26 ► Die aktuelle Sendung jetzt nachhören! ► Freie Radios ► mp3 ► Radiosendung / Live-Stream / Podcast ► Das Fachmagazin für renitente Beschäftigte, aktive Betriebsräte, konfliktbereite Gewerkschafter*innen. Und solche, die es werden wollen ► mit guter, GEMA-freier Musik!
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Willkommen im Dritten Weltkrieg. Der hat längst begonnen. Jetzt werden zunehmend regionale Kriege miteinander verbunden. So entsteht dann der „richtige“ Weltkrieg als flächendeckender Großbrand.Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Ja, ja, das hatte sich der Trump-Donald so einfach vorgestellt: Er macht mal eben in einem Regime-Change-Manöver das iranische Mullah-Regime platt und steht damit bei den Zwischenwahlen im kommenden November als der strahlende Sieger da. Schließlich hatte Trump ja das angeblich sozialistische Venezuela im Spaziergang einkassiert und den gewählten Präsidenten Nicolás Maduro als Jagdtrophäe nach New York verschleppen lassen.Was kümmerte es den großen Macher, dass Militärs und Geheimdienstleute ihn beknieten, von dem iranischen Abenteuer abzulassen. Der Iran sei ein gänzlich anderer Schnack als die Sandwüste des Irak oder die korrupte Regierungsclique in Venezuela. Zusammen mit den israelischen Streitkräften ließ Trump den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran anlaufen. Schnell hatte Trump die Bevölkerung des Irans gegen sich aufgebracht. Der Versuch, mal eben die iranischen Uran-Vorräte stibitzen zu lassen, endete in der Nähe von Isfahan in einer Kleinversion von Napoleons Waterloo [1].Aus wenigen Stunden oder Tagen wurden kostspielige Wochen. Die Weltwirtschaft stotterte mittlerweile. Gewisse Anflüge von Realitätsanerkennung führten dann zum Memorandum of Understanding. Hier wäre für den gütigen Welt-Hegemon USA ein Ausstieg mit einem blauen Auge drin gewesen. Doch der Versuch eines Schiffes, listig die vom Iran diktierten Regelungen für den Transfer durch die Meerenge von Hormus zu umgehen, endete im Beschuss eben dieses flüchtigen Schiffes. Trump ließ daraufhin neunzig iranische Ziele beschießen. Gehe zurück auf Los. Ziehe nicht vier Billionen Dollar ein, denn der Iran pulverisierte nunmehr unbeschwerter denn je US-amerikanische Militärbasen in Jordanien.So, nun geht es ab wie auf dem Schulhof: Jeder holt sich noch seinen großen Bruder hinzu, und bald befindet sich die ganze Schülerschar auf dem Hof in einer Massenkeilerei. Jetzt nämlich schaltet sich Saudi-Arabien aktiv ein, traut sich aber noch nicht an das starke Iran sondern vergreift sich erstmal als Warnschuss an einer Iran-freundlichen schiitischen Miliz im Irak. Währenddessen schießen aus dem Jemen die vom Westen fälschlich als Huthis bezeichneten Krieger der Ansar Allah mit Drohnen und Marschflugkörpern auf Saudi-Arabien. Die Ansar-Allah-Krieger sitzen am Ausgang des Roten Meeres an der Meerenge des Bab al-Mandab und wollen den Saudis den Transport ihres Öls aus dem Roten Meer zu den Kunden in Indien oder China versperren. Da die Saudis schon daran gehindert sind, ihr Öl durch die Meerenge von Hormus zu schleusen, hatten sie ihr Öl über eine Pipeline ans Rote Meer gepumpt. Nun ist der Ausweg über den Bab al-Mandab auch versperrt. Also müssen die Saudis ihr Öl durch den Suezkanal teuer und zeitraubend über Afrika zum Endkunden transportieren. Doch schon ist in Ägypten die erste Drohne eingeschlagen [2]. Allerdings traf es zunächst einen US-amerikanischen Tanker. Wenn auch der Suezkanal für die Saudis gesperrt ist, dann wird es echt eng für die Scheichs. Die Saudis müssen sich also buchstäblich ihren Transportweg freischießen. Die kleinen Scheichtümer am Persischen Golf sind auch gefangen in der iranischen Falle. So wird aus einem Match zwischen Israel und den USA sowie dem Iran auf der anderen Seite ein Regionalkrieg, an dem fast alle Anrainerländer beteiligt sind.https://apolut.net/vom-regionalkrieg-zum-globalen-flachenbrand-von-hermann-ploppa/
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Nach dem erneuten gegenseitigen Beschuss zwischen den USA und dem Iran stellt US-Präsident Donald Trump den noch geltenden Waffenstillstand offen infrage.
Der zweitägige NATO-Gipfel beginnt. Bundeskanzler Merz reist mit der Ankündigung an, dass Deutschland bereits 2029 insgesamt 5 Prozent seiner Wirtschaftsleistung in die Verteidigung stecken wird. Schon jetzt gibt die Bundesrepublik 100 Milliarden Euro für Armee und Rüstung aus - auch dank des schuldenfinanzierten Sondervermögens für die Bundeswehr. │ Die europäischen NATO-Partner und Kanada versprechen der Ukraine weitere 140 Milliarden Euro in den nächsten zwei Jahren. │ Der Marineschiffbauer TKMS in Kiel baut 12 neue U-Boote. Die Order kommt aus Kanada. Das Modell der Schiffe haben Deutschland und Norwegen entwickelt. │ Die Ukraine attackiert Moskau mit mehr als 400 Drohnen. │ In der Straße von Hormus gerät ein Tanker nach Beschuss in Brand.
Zeitgeschichte erleben. Der Podcast der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung
Buchpräsentation und Diskussion Hören und Sprechen im Krieg. Alltagskommunikation im Nationalsozialismus 1939–1945 23. Juni 2026 im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Im Januar 1942 schlug der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS Alarm: Die Bevölkerung baue sich „ihr Bild“ zusammen und übernehme „die unsinnigsten Gerüchte“ kritiklos. Was der SD als ein Problem wahrnahm, bildet den Ansatzpunkt für das Buch „Hören und Sprechen im Krieg“ (2025) von Felix Berge. Auf breiter Quellenbasis untersucht er die Alltagskommunikation in der deutschen Gesellschaft im Zweiten Weltkrieg als Sammlung, Aneignung und Verbreitung von Informationen. Wie tauschten sich Menschen unter den Herrschaftsbedingungen des Nationalsozialismus aus? Wie veränderte sich Kommunikation im Krieg, als das Vertrauen in die Medien zerfiel und die Wahrheit von allen Seiten unter Beschuss geriet? Informelle Kommunikation konnte die Gesellschaft in der Krise strukturieren, verlieh Individuen Souveränität und war ein Überlebensmittel. Wer mehr wusste, besaß Vorteile. Doch die Deutschen artikulierten auch Ängste und Gewalt, sie sprachen über Verbrechen und Holocaust. Das NS-Regime bekämpfte diese „Gerüchtemacherei“ nicht nur, es nutzte informelle Kommunikation in der „Mundpropaganda“ auch selbst. Auf die Vorstellung des Buches durch Felix Berge folgt ein Kommentar von Andrea Riedle (Topographie des Terrors). Die anschließende Diskussion wird von Dierk Hoffmann (Institut für Zeitgeschichte München–Berlin) moderiert. Eine Kooperationsveranstaltung der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin und des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors . . . Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung online: Webseite: www.willy-brandt.de/ Newsletter: www.willy-brandt.de/newsletter/ Instagram: www.instagram.com/bwbstiftung/ Facebook: www.facebook.com/BundeskanzlerWillyBrandtStiftung/ YouTube: www.youtube.com/@BWBStiftung
Rund um die Straße von Hormus gibt es erneut gegenseitige Angriffe. Auslöser waren iranische Attacken auf zwei Schiffe – ein Containerschiff und einen Tanker, die die Seestraße passieren wollten. US-Präsident Donald Trump zeigte sich verärgert über Teheran.
Die Kritik an Regierungsrätin Esther Keller hält seit der Veröffentlichung des Spezialberichts der Geschäftsprüfungskommission Anfang Woche an. Politikerinnen und Politiker werfen ihr mangelnde Führung vor und kritisieren, sie würde Probleme «wegkommunizieren». Keller weist die Vorwürfe zurück. Ausserdem: · Der Landrat tagt im Exil, nachdem sich die Decke im Regierungszimmer des Regierungsgebäudes gelöst hat. · Der höchste Baselbieter heisst Andreas Dürr: Der FDP-Politiker wurde mit 79 von 100 Stimmen gewählt. · Jodlerfest bei Temperaturrekord: eine Reportage vom Aufbau in der Basler Innenstadt.
Gabor Steingart präsentiert das Morning Briefing.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, die unter Vermittlung von Pakistan und Katar in der Schweiz stattfanden, dauerten den Berichten zufolge nur etwa 80 Minuten. Die iranischen Unterhändler verließen das Hotel in Zusammenhang mit den Drohungen Trumps, erneut anzugreifen, wenn die Hisbollah im Libanon keine Ruhe gebe. In Großbritannien hingegen steht Premierminister Keir Starmer stark unter Beschuss aus den eigenen Reihen. Seine Umfragewerte unter der Bevölkerung sind stark eingestürzt. Auch musste er harte Kritik von Trump einstecken. Am Freitag noch wies er Spekulationen über seinen Rückzug zurück. Der parteiinterne Konkurrent Andy Burnham wird jedoch bereits als sein Nachfolger gehandelt.
Als im September 2020 der Hedgefonds Viceroy Research den Leasing- und Finanzdienstleister Grenke mit Vorwürfen von Bilanzmanipulation bis Geldwäsche attackierte, verlor die Aktie binnen Wochen mehr als 60 Prozent ihres Wertes. Der Markt hatte sein Urteil gefällt – und fragte nicht nach Beweisen.Mittendrin: Franziska Randt und ihr Investor-Relations-Team, die Schnittstelle zwischen aufgebrachten Investoren, kritischen Medien und einem Vorstand unter Beschuss. Im Gespräch mit Future FINANCE erklärt Randt, seit 2025 Vice President Investor Relations, wie Krisenmanagement in Echtzeit funktioniert, und warum Resilienz die unterschätzteste Fähigkeit im Finance-Bereich ist.Das erwartet Sie in der Podcast-Folge:Was Investor Relations wirklich leistet Warum IR-Manager Informationsasymmetrien abbauen müssenWie man eine Shortseller-Attacke in drei Kategorien sortiertWarum Taskforces physisch in einem Raum zusammenkommen solltenWelche drei konkreten Schritte Unternehmen vor einer Krise vorbereiten sollten Die GesprächsteilnehmerHost: Esra LaubachGast: Franziska Randt (Vice President Investor Relations, Grenke AG)
Kanzler Merz ist zufrieden mit den Ergebnissen des G7-Gipfels in Evian, der heute zu ende geht. │ USA und Iran einigen sich Medienberichten zufolge auf ein Rahmenabkommen. │ Trotz der Vereinbarung geht der israelische Beschuss im Südlibanon weiter. │ Deutschland will mit Polen enger zusammenarbeiten. Verteidigungsminister Pistorius hat dazu heute in Warschau ein sogenanntes Verteidigungsabkommen unterzeichnet.
Handelsblatt Green - Der Podcast rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende
Ein Brandanschlag legte Berlin lahm. Die Ukraine übersteht Tausende Raketenangriffe. Was Deutschland von Kiew über Energieresilienz lernen kann.
Anfang März trifft eine Drohne der proiranischen Hisbollah die Mittelmeerinsel Zypern. Ziel war ein britischer Militärstützpunkt. Seitdem debattieren die Zyprer über ihre Sicherheit – und über den Abzug der Briten. Michael Frantzen, Manfred Götzke, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Amin, Nina www.deutschlandfunk.de, Information und Musik
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Amin, Nina www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
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Berliner Staatsanwaltschaft wirft Ex-Verkehrsminister Scheuer Falschaussagen zur gescheiterten PKW-Maut vor, Mutmaßlich russische Drohne trifft Wohngebäude in rumänischer Grenzstadt Galati, Neuer ungarischer Ministerpräsident Magyar zum Antrittsbesuch bei EU-Kommission: Eingefrorene EU-Gelder werden freigegeben, Trotz vereinbarter Waffenruhe mit Libanon geht der Beschuss zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz weiter, Weitere Meldungen im Überblick, mittendrin in Leonberg: Hoffnungshäuser mit Bewohnern unterschiedlicher Nationen, 100 Jahre Kruger Nationalpark in Südafrika, Das Wetter
Hinweis: Wir haben an einer Stelle von Mordmerkmalen gesprochen und danach von "Vorsatz". Es konnte der Eindruck entstehen, dass wir den Vorsatz als Mordmerkmal definieren wollten, was er nicht ist. Vorsatz und Absicht sind im juristischen Sinne außerdem nicht das gleiche, auch das stellen wir noch einmal klar. Die Themen von Robert und Matthis am 08.05.2026: *kleiner Nachtrag: David Attenborough hat natürlich heute Geburtstag. Alles Gute! (00:00:00) 🏖️Handtuch-Reservierung: Mann gewinnt Klage im Pool-Liegen-Streit (00:01:46) Beschuss in Straße von Hormus: Welche Entwicklungen es die Woche gab und wie realistisch ein Deal zwischen Iran und USA ist. (00:05:11) Wehrdienst-Fragebogen: Wann jungen Männern ein Bußgeld droht und wie viele sich den Wehrdienst vorstellen können. (00:09:21) Tod durch Raser - Rücksichtlos oder Vorsatz? Wann Gerichte von einem Mord sprechen. (00:15:51) DIE Naturdoku-Stimme wird 100: David Attenborough feiert morgen Geburtstag. Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de – und kommt gern in unseren WhatsApp-Channel: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Während Russland offenbar eine Frühjahrsoffensive startet, fährt Anna in Städte unter Beschuss, um Menschen zu retten. Viele steigen mit nur einer Tasche zu ihr ins Auto – und wissen: Sie kommen wahrscheinlich nie zurück.**********Tipp:Erste Folge von Stabile Zeitenlage**********Ihr hört: Moderation: Rahel Klein Gesprächspartnerin: Anna Elsbernd, evakuiert Menschen in der Ukraine Gesprächspartnerin: Rebecca Barth, Ukraine-Korrespondentin für die ARD**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Während der Beschuss iranischer Industrieanlagen und die Jagd auf Teherans Offiziere weitergeht, schlägt das Regime eine Waffenruhe aus.
Berndt, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Berndt, Christian www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Meier, Bettina www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
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(00:00:50) Erste Frau Geistliches Oberhaupt der Anglikanischen Kirche. (00:06:52) Film «Le chant des forêts» von Vincent Munier: Ein Meisterwerk der Naturdokumentation. (00:11:35) Deutsche Kulturpolitik: Wolfram Weimer unter Beschuss. (00:16:06) Dimitri de Perrot: Geschichten erzählen durch Klang und Geräusche. (00:21:21) Mit wenig Ressourcen gemacht: Film «Die Welt auf dem Kopf», von Agostina di Luciano und Leon Schwitter.
Am 27. Februar erklärte Pakistans Regierung der Taliban-Führung den "offenen Krieg". Es folgten Bomben auf afghanische Städte. Der Vorwurf lautet: Die Taliban exportieren Terror. Ursache ist ein alter Konflikt um die 2600 Kilometer lange Grenze. Emran Feroz, Franziska Amler, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Einschläge im vermeintlichen Sehnsuchtsort Dubai: Der Irankrieg zerstört das Sicherheitsversprechen der Golfstaaten. Das ist gleich auf mehreren Ebenen gefährlich – nicht nur für dort lebende Influencer. Dubai galt lange als Ausnahme im Nahen Osten: reich, glamourös und sicher. Der Krieg mit Iran verändert alles und zerstört nicht nur Militäranlagen und Infrastruktur der Stadt, sondern das eigentliche Kapital der Golfstaaten: das Vertrauen in Stabilität und Sicherheit. Was das für diesen Sehnsuchtsort bedeutet, wie sich Angst in einer Stadt äußert, die weiter Normalität spielen will, und warum die Golfregion vor einer strategischen Neuordnung stehen könnte, darüber spricht Host Juan Moreno mit Dunja Ramadan, Kairo-Korrespondentin des SPIEGEL.Mehr zum Thema:(S+): Drohnen über Wolkenkratzern, Alarm in den Malls: Im Netz äußern viele Schadenfreude – aber wie ist die Lage wirklich? Unsere Reporterin hat mit Menschen vor Ort gesprochen. https://www.spiegel.de/ausland/dubai-und-der-iran-krieg-krieg-in-der-glitzermetropole-a-d6325a00-073d-4d26-a81a-937ee43d881a (S+) Fake-Raketeneinschläge, der erfundene Abschuss eines US-Jets: In sozialen Netzwerken kursieren KI-Videos zum Irankrieg. Eine Untersuchung der »New York Times« zeigt: Dahinter steckt eine organisierte Desinformationskampagne.https://www.spiegel.de/netzwelt/web/irankrieg-wie-das-netz-mit-ki-propaganda-geflutet-wird-a-50bff7c7-c58c-49cb-86e4-7a63e4ea8a74 (S+) Wo wird im Nahen Osten angegriffen? Wie sind die Region und die Welt vom Konflikt betroffen? Der Überblick in Karten und Grafiken.https://www.spiegel.de/ausland/iran-krieg-in-grafiken-und-karten-hier-finden-sie-alle-wichtigen-daten-a-8a4e9e9d-22d0-4e5d-80c7-6515b6632480 +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Kommentiert wird erneut der Krieg im Iran, mit besonderem Fokus auf den Beschuss einer Mädchenschule mit vielen Toten. Weitere Themen sind die hohen Kraftstoffpreise und die geplante Ausweitung der Befugnisse für Ermittler des Bundeskriminalamts. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Die Bürgerlichen deckten Isaac Reber und seine Direktion mit Vorstössen ein, die voller Kritik sind. Es gehe viel zu langsam vorwärts mit Bau- und Strassenprojekten. Reber verteidigte sich und wurde von den Linken im Rat unterstützt. Ausserdem: · Syngenta will dank Quantencomputer schneller voran kommen bei der Forschung
Der Iran hat mehrfach das Bundeswehr-Feldlager im jordanischen Al-Asrak unter Beschuss genommen. Auch an anderen Stellen sind deutsche Soldaten im Nahen und Mittleren Osten stationiert.
Erste Untersuchungsergebnisse zum mutmaßlichen US-Angriff auf eine Schule in Iran liegen vor. Irreguläre Migration in die EU sinkt. Und: Was tun gegen hohe Benzinpreise? Das ist die Lage am Donnerstagmorgen. Hier die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe hier: »Worauf man sich verlassen kann – die Iraner geben nicht auf« Mehr Hintergründe hier: Droht eine neue große Fluchtbewegung Richtung Europa? Das ganze Interview hier: »Die hohen Spritpreise entstehen nicht erst an der Tankstelle«+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Iran setzt seine Angriffe unter anderem auf die Energie-Infrastruktur in der Golfregion fort. In mehreren Nachbarländern herrschte Drohnen- und Raketenalarm.
Die Schweiz sagt deutlich Nein zur Halbierungsinitiative – doch der politische Druck auf die SRG bleibt. Und damit ist sie nicht allein: In vielen europäischen Ländern stehen öffentlich-rechtliche Medien unter Beschuss. Wir zeigen auf, was das für sie bedeutet. Sie werden als zu gross kritisiert, als zu mächtig, zu teuer und sie produzieren Inhalte, die private Medien genauso gut machen könnten. Gebührenfinanzierte Medien sollen sparen - in ganz Europa. Die SRG ist eine von ihnen. Welche Folgen hat der Spardruck auf sie und kann er auch eine Chance bedeuten? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Manuel Puppis, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Fribourg - Patrik Wülser, SRF-Korrespondent für Grossbritannien - Peter Balzli, SRF-Korrespondent für Österreich - Stefan Reinhart, SRF-Auslandredaktor und Deutschlandkenner ____________________ Team: - Moderation: Susanne Stöckl - Produktion: Silvan Zemp - Mitarbeit: Tobias Bühlmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr, rechtzeitig zum Feierabend.
US-Präsident Donald Trump will offenbar kurdische Separatisten gegen das iranische Regime in Stellung bringen. Die Folgen könnten katastrophal sein. Seit gut einer Woche greifen das israelische und das US-amerikanische Militär Ziele in Iran an. Schätzungen zufolge sollen dabei Hunderte Zivilisten ums Leben gekommen sein. Zugleich ist von mehr als tausend zerstörten militärischen Einrichtungen die Rede. Auch jenseits der unmittelbaren Frontlinien ist der Krieg längst angekommen: Dubai, Doha und Riad leiden unter iranischem Beschuss. In dieser ohnehin brandgefährlichen Situation platzt nun eine neue Wendung, die alles noch unberechenbarer macht. US-Präsident Donald Trump soll den Kurden im Irak angeboten haben, sie zu bewaffnen. Das Ziel? Einen Aufstand in Iran entfachen. In dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Maximilian Popp, stellvertretender Leiter des SPIEGEL-Auslandsressorts. Allein die Andeutung, man könne eine innere Destabilisierung als Kriegsinstrument nutzen, wirft eine zentrale Frage auf: Wie gefährlich wäre es, einen Bürgerkrieg in Iran bewusst zu befeuern? Mehr zum Thema: (S+) Der Ajatollah ist tot, sein Regime macht weiter https://www.spiegel.de/ausland/iran-der-ajatollah-ist-tot-sein-regime-macht-weiter-a-20db82b2-5dcc-4346-b44c-4d991269aa09 (S+) Das weiße Haus inszeniert den Krieg gegen Iran als Computerspiel https://www.spiegel.de/netzwelt/iran-das-weisse-haus-inszeniert-kriegsszenen-als-computerspiel-a-ed59fedd-ca3e-429e-a485-895aa34ea337+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Seit die Angriffe auf den Iran am vergangenen Samstag gestartet sind, warnen Wirtschaftsexperten vor den Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Beschuss der Golfstaaten durch den Iran, die Sperre der Straße von Hormus und weitere Verwerfungen könnten zu steigenden Ölpreisen und Krisen in der internationalen Wirtschaft führen. Harald Oberhofer vom Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) mit einem Überblick über die derzeit angespannte Lage und wo sich das noch alles hinentwickeln könnte.
Markus Langemann, der Herausgeber des „Clubs der klaren Worte“, schreibt aus Dubai, das nach dem Beschuss durch iranische Raketen und Drohnen nun zum Kriegsgebiet geworden ist.
Lissy Kaufmann www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Radbrüche sind eine Gefahr im Güterverkehr. Warum wird nicht strenger kontrolliert? Und: Die Initianten der SRG-Initiative wollen die Abgabe auf 200 Franken senken. Doch die öffentlichen Medien sind auch in unseren Nachbarländern unter Beschuss. Zudem: Gaëtan arbeitete in der Bar «Le Constellation». Gefahr im Güterverkehr: Wenn das Rad bricht Güterzüge sind das Rückgrat des Warentransports in Europa. Nach dem Unfall im Gotthard-Basistunnel in der Schweiz vor drei Jahren ist klar: Ein Risiko sind gebrochene Räder. Wie Recherchen zeigen, kam es in den letzten Wochen in Deutschland zu zwei weiteren Unfällen mit Güterzügen – immer wegen gebrochener Räder. Warum wird – trotz Warnungen – nicht strenger kontrolliert? Die «Rundschau» fragt nach. Öffentliche Medien unter Druck: Zu links, zu gross, zu teuer? In einem Monat entscheidet das Stimmvolk über die SRG-Initiative von SVP, junger FDP und Gewerbeverband. Diese will die Medienabgabe auf 200 Franken senken und so die Menschen und Unternehmen finanziell entlasten. Zugleich zielen die Initianten auf missliebige Berichterstattung. Die Reportage zeigt: Die Schweiz ist kein Sonderfall. Die öffentlichen Medien sind auch in unseren Nachbarländern unter Beschuss. Rechte Parteien wollen den öffentlichen Rundfunk reduzieren. Auch dort heisst es: zu links, zu gross, zu teuer. Weiterleben nach der Brand-Katastrophe: Gaëtan erzählt Er arbeitete in der Bar «Le Constellation» und erlebte die Katastrophe in Crans-Montana mit. Nach acht Tagen im Koma berichtet Gaëtan von seiner Arbeit, seiner Beziehung zu den Besitzern und dem Zustand der Bar, die im Zentrum des Dramas steht.
Scott Galloway ruft mit "Resist and Unsubscribe" zum Boykott der großen Tech-Unternehmen auf. Capgemini trennt sich von seiner US-Tochter wegen ICE-Zusammenarbeit. Die Epstein Files wurden veröffentlicht: Peter Thiel, Bill Gates, Elon Musk und viele weitere Tech-Namen tauchen in den FBI-Akten auf. Steve Bannon prahlte in E-Mails mit seinem Einfluss auf AfD, FPÖ und andere rechte Parteien. SpaceX merged mit XAI bei einer kombinierten Bewertung von 1,25 Billionen Dollar. Waymo sammelt 16 Milliarden ein. OpenClaw (früher Clawdbot) und Moltbook – ein "Facebook für Bots" – treiben den Agentic-AI-Hype. NVIDIA und OpenAI liefern sich einen öffentlichen Streit: Der 100-Milliarden-Deal liegt auf Eis. Dario Amodei von Anthropic warnt in einem neuen Essay vor den echten KI-Gefahren. Palantir meldet 70 Prozent Umsatzwachstum – auch dank ICE-Verträgen. OnlyFans wird für nur 3,5 Milliarden verkauft. Trump plant eine 12-Milliarden-Mineralreserve. Unterstütze unseren Podcast und entdecke die Angebote unserer Werbepartner auf doppelgaenger.io/werbung. Vielen Dank! Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über: (00:00:00) Sell America? (00:03:00) Dollar-Schwäche & Anleihenverkäufe (00:06:01) Marktvolatilität & aktuelle Trends (00:09:07) Scott Galloway: Resist & Unsubscribe (00:12:04) Amazon Prime, Apple TV & Co. kündigen (00:15:01) Epstein Files: Tech-Elite in Erklärungsnot (00:24:12) Trump: 12 Mrd. Mineral-Reserve (00:30:00) SpaceX: 1 Million Satelliten beantragt (00:36:06) SpaceX-XAI Merger: 1,25 Billionen Bewertung (00:51:38) Financial Engineering für den IPO (00:54:58) Tesla-Merger & Musks Unternehmensimperium (01:00:00) Waymo: 16 Mrd. Runde, 126 Mrd. Bewertung (01:06:12) OpenClaw & Moldbook: Facebook für Bots (01:12:19) Dario Amodei: KI-Gefahren Essay (01:20:12) NVIDIA vs OpenAI: 100 Mrd. Deal auf Eis (01:25:09) Palantir Earnings: 70% Wachstum dank ICE (01:32:06) Verbraucherschutz: DKB Phishing per Post (01:36:41) DHS: Denunziation für Wohnraum Shownotes Sell America - nytimes.com Resist and unsubscribe - resistandunsubscribe.com Palantir, AT&T und Deloitte: Größte ICE-Verträge unter Beschuss - forbes.com Onlyfans Verkauf - handelsblatt.com Trump enthüllt 12-Milliarden-Mineralreserve mit Rekord-Ex-Im-Kredit - bloomberg.com Epstein Files - wired SpaceX beantragt FCC-Genehmigung für solarbetriebene Satellitendatenzentren für KI - reuters.com SpaceX und xAI fusionieren vor Mega-Börsengang - bloomberg.com Waymo erhält 16 Milliarden zur Expansion - bloomberg.com From Clawdbot to Moltbot to OpenClaw: Meet the AI agent generating buzz and fear globally - cnbc.com Cloudflare-Aufschwung durch Clawdbot-Nutzung - sherwood.news Dario Amodei — The Adolescence of Technology - darioamodei.com Megadeal zwischen OpenAI und Nvidia auf Eis - wsj.com OpenAI unzufrieden mit Nvidia-Chips sucht Alternativen Quellen 2026 - reuters.com Palantir beats fourth-quarter estimates on the strength of AI and defense demand - cnbc.com DKB Scam - reddit.com Homeland Security Nachbarn denunzieren - x.com Johannes Hillje (@jhillje.bsky.social) - bsky.app Epstein-Akten: Ex-Trump-Berater beeinflusst AfD-Politiker? - de.euronews.com Capgemini verkauft US-Tochter wegen Kritik an ICE-Verträgen - handelsblatt.com
Dass sich die Europäer nicht mehr auf die USA verlassen können, ist spätestens seit dem Wiedereinzug von Donald Trump ins Weiße Haus klar. In der aktuellen Ausgabe von Streitkräfte und Strategien spricht Host Anna Engelke mit Jana Puglierin über ihr neues Buch "Wer verteidigt Europa?". Die Autorin leitet das Berliner Büro der Denkfabrik European Council on Foreign Relations. Puglierins Kernthese: die Europäer müssen sich auf eine Zukunft einrichten, in der die Amerikaner nicht die Rollen spielen, die sie bislang gespielt haben. Die Sicherheitsanalystin erklärt, was das für die NATO bedeutet, wie sich das Bündnis verändert hat bzw. ändern muss und welche Aufgaben sie für die Europäer sieht. Weitere Themen im Gespräch sind die nukleare Abschreckung in Europa sowie das Verhältnis zu China und Russland. Das Land, so Puglierin, werde immer autokratischer, militaristischer und verschlossener und sehe inzwischen vor allem Europas Demokratien als Hauptgegner. Derweil hat Russland in den vergangenen Tagen die Ukraine weiter aus der Luft angegriffen. Stefan Niemann fasst die Lage zusammen. Er berichtet von zehntausenden Bewohnern in Kiew, die weiterhin unter Kälte und Dunkelheit leiden. Im Fokus steht auch die Stadt Odessa, wo wichtige Häfen in jüngster Zeit unter verstärktem Beschuss der russischen Angreifer stehen. US-Präsident Trump hatte verkündet, Machthaber Putin habe zugestimmt, eine Woche lang die Waffen ruhen zu lassen. Der Kreml will sich darauf aber offenbar nicht festlegen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Sicherheits-Analystin Jana Puglierinhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-402402.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Dark Matters - Geheimnisse der Geheimdienste https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:870aeeecdf31b1b9/