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Dieser Essay thematisiert das kulturelle Gedächtnis und die Vertreibung am Beispiel des Wiener Donauwalzers sowie der modernen Tanzgeschichte. Während der Dramatiker Ödön von Horváth die Musik von Strauss nutzte, um die moralische Verlogenheit der bürgerlichen Gesellschaft zu entlarven, rettete die jüdische Choreographin Gertrud Bodenwieser den Tanzstil des Ausdruckstanzes nach ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten nach Australien. Der Text kontrastiert diese Linie des Exils, verkörpert durch die bis ins hohe Alter tanzende Eileen Kramer, mit der institutionellen Tanzgeschichte in Deutschland, die ihre Verstrickungen in die NS-Ideologie oft verschleierte. Letztlich wird der Walzer als ein Symbol für die Bewahrung von Schönheit inmitten historischer Zerstörung und als Werkzeug zur Aufarbeitung der Vergangenheit dargestellt. Die Quellen verdeutlichen, wie Kunstformen im Ausland überdauerten, während ihre Ursprungsorte der Verdrängung anheimfielen.
Dieser Essay thematisiert das kulturelle Gedächtnis und die Vertreibung am Beispiel des Wiener Donauwalzers sowie der modernen Tanzgeschichte. Während der Dramatiker Ödön von Horváth die Musik von Strauss nutzte, um die moralische Verlogenheit der bürgerlichen Gesellschaft zu entlarven, rettete die jüdische Choreographin Gertrud Bodenwieser den Tanzstil des Ausdruckstanzes nach ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten nach Australien. Der Text kontrastiert diese Linie des Exils, verkörpert durch die bis ins hohe Alter tanzende Eileen Kramer, mit der institutionellen Tanzgeschichte in Deutschland, die ihre Verstrickungen in die NS-Ideologie oft verschleierte. Letztlich wird der Walzer als ein Symbol für die Bewahrung von Schönheit inmitten historischer Zerstörung und als Werkzeug zur Aufarbeitung der Vergangenheit dargestellt. Die Quellen verdeutlichen, wie Kunstformen im Ausland überdauerten, während ihre Ursprungsorte der Verdrängung anheimfielen.
Die Debatte mit Michael Brenner, Ursula Krechel und Sebastian Schirrmeister Moderation: Natascha Freundel Im deutsch-jüdischen Kontext haben die Begriffe „Heimat“ und „Exil“ ein besonderes Gewicht, ging es doch im Nationalsozialismus darum, der Ermordung zu entkommen. Wer nach 1945 nach Deutschland zurückkehrte – als „Minderheit einer Minderheit“ (Ursula Krechel) – erlebte oft ein zweites Exil, eine doppelte Heimatlosigkeit. Wie offen ist Deutschland heute für Menschen, die ihre Heimat aus verschiedensten Gründen verlassen? Über Exil-Erfahrungen gestern und heute, die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs „Remigration“, die neue europäische Abschottungspolitik und die Vielfalt migrationsgeprägter Literatur sprachen am 10. Juni 2026 in der W. M. Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin die Schriftstellerin Ursula Krechel, der Historiker Michael Brenner und der Literaturwissenschaftler Sebastian Schirrmeister. Eine Kooperation mit dem Leo Baeck Institut: https://fuf-leobaeck.de/ Michael Brenner ist Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie an der American University in Washington, D.C. Seit 2013 ist er Internationaler Präsident des Leo Baeck Instituts für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur. Sein jüngstes Buch heißt "Der lange Schatten der Revolution: Juden und Antisemiten in Hitlers München" (Suhrkamp, 2025). Ursula Krechel schreibt Gedichte, Romane, Essays, Theaterstücke. Ihr Roman „Landgericht“ (Jung und Jung, 2012) wurde mit dem Deutschen Buchpreis prämiert, 2025 erhielt Krechel den Georg-Büchner-Preis. Zuletzt erschienen der Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“ und der Essay „Vom Herzasthma des Exils“ (beide Klett-Cotta, 2025). Sebastian Schirrmeister ist Literaturwissenschaftler und forscht an der Universität Hamburg, Er ist Autor zweier Monografien zum deutsch-jüdischen ‚Exil‘ in Palästina/Israel („Das Gastspiel“, 2012 und „Begegnungen auf fremder Erde“ 2019) sowie vieler Aufsätze über deutsch-hebräische Literaturbeziehungen. Er ist auch aktiv im Jüdischen Salon in Hamburg. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:02:09 Der erste Gedanke: Heute über Exil sprechen 00:05:07 Deutsch-jüdisches Exil nach 1945 00:13:14 Begriff Remigration 00:15:49 Zweite Heimatlosigkeit? 00:23:33 Neues jüdisches Leben in Deutschland? 00:29:43 Jüdisches Leben nach dem 7. Oktober 00:34:33 EU-Asylpolitik heute (GEAS) 00:40:59 Migrationserfahrungen in der Literatur 00:43:51 Weltbürgerrecht? 00:50:26 Deutschland heute verlassen? 00:53:13 Publikumsgespräch (u.a. mit Raphael Gross, Bodo Ramelow) 01:14:40 Humanismus - Wie schaffen wir das? Mehr Infos und eine Fotogalerie s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de.
Diese Quellen bieten eine umfassende Analyse des Lebens und Wirkens von Bertolt Brecht, wobei sein revolutionärer Beitrag zum modernen Theater und zur Lyrik im Mittelpunkt steht. Sie beleuchten seine Zusammenarbeit mit Komponisten wie Kurt Weill und Hans Eisler, insbesondere bei Welterfolgen wie der „Dreigroschenoper“, die bürgerliche Moralvorstellungen durch eingängige Melodien und scharfe Gesellschaftskritik herausforderte. Ein zentrales Thema ist der Verfremdungseffekt, der das Publikum zur kritischen Distanz anregen sollte, sowie Brechts eigene dialektische Entwicklung vom Expressionisten zum politisch engagierten „Stückeschreiber“. Zudem thematisieren die Texte die persönlichen und künstlerischen Spannungen während seines Exils und seiner Rückkehr nach Ost-Berlin. Letztlich verdeutlichen die Quellen, dass Brechts Werk durch seine sprachliche Präzision und die Mobilisierung der Zuschauerintelligenz bis heute eine zeitlose Aktualität bewahrt.Bertolt Brecht bricht in seinen Gedichten Erwartungen systematisch durch dialektische Spannungsverhältnisse, die den Leser aus einer passiven Konsumhaltung reißen und seine Intelligenz mobilisieren sollen. Er nutzt dabei verschiedene Techniken des „dialektischen Sprungs“, um scheinbare Gewissheiten zu erschüttern:Brecht verwendet häufig eine Einlulltechnik, bei der er über mehrere Strophen eine bestimmte Erwartung oder ein Narrativ aufbaut, um dieses in der letzten Strophe radikal zu zerstören.Ein prägnantes Beispiel ist das Gedicht Was bekam des Soldaten Weib: Über mehrere Strophen werden prachtvolle Geschenke aus verschiedenen Städten (Schuhe aus Prag, Linnen aus Warschau, Seide aus Paris) aufgezählt, was den Eindruck erweckt, der Krieg lohne sich.Der dialektische Umschlag erfolgt in der letzten Strophe: Aus Russland erhält die Frau den Witwenschleier. Damit wird das zuvor mühsam errichtete „Gebäude“ der Kriegserträge eingerissen und die brutale Realität des Todes gegenübergestellt.In späten Gedichten wie Rückkehr nutzt Brecht dialektische Sprünge, um die Position des Sprechers zu verschieben.In der ersten Strophe tritt der Heimkehrer noch als souveränes Subjekt auf, das den Bomberschwärmen folgt und fragt: „Wie finde ich die Vaterstadt?“.In der zweiten Strophe verkehrt sich dieses Verhältnis: Nicht mehr das „Ich“ findet die Stadt, sondern die Stadt „empfängt“ den Heimkehrer. Der Heimkehrer wird zum Objekt, das im Zeichen des Todes (der Bomben und Feuersbrünste) steht, die er selbst mitgebracht hat. Dieser Sprung zwingt den Leser, die moralische Position des Heimkehrers neu zu bewerten.Brecht setzt oft Sätze unvermittelt nebeneinander, ohne die logische Verknüpfung (das „Scharnier“) mitzuliefern.In einem Beispiel stehen die „Schlächter“, die aus Bibliotheken treten, neben „Müttern“, die den Himmel nach Erfindungen der Gelehrten absuchen.Der Leser ist gezwungen, diesen gedanklichen Sprung selbst zu vollziehen und die Verbindung zwischen den gelehrten Erfindungen und der Zerstörungskraft der „Schlächter“ herzustellen.Manchmal bricht Brecht Erwartungen, indem er die eigentliche Pointe oder den „Sieg“ der Vernunft im Text gar nicht ausspricht.Im Gedicht Der Schneider von Ulm endet die Erzählung mit dem Absturz des Schneiders und dem Triumph des Bischofs, der behauptet, der Mensch werde nie fliegen.Der dialektische Sprung findet hier im Kopf des Lesers statt: Da dieser weiß, dass Menschen heute fliegen, erkennt er die Denkfaulheit der Autorität (des Bischofs), obwohl das Gedicht vordergründig das Scheitern des Schneiders schildert.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese dialektischen Sprünge bei Brecht als „Intelligenz-Appell“ fungieren. Er stellt die Dinge „auf den Kopf“, um dem Leser ein „frisches, neues, dreistes Urteil“ zu ermöglichen.1. Die „Destruktionsstrophe“ am Gedichtende2. Umkehrung von Subjekt und Objekt (Perspektivwechsel)3. Das Fehlen des logischen „Scharniers“4. Dialektik durch Auslassung (Appell an den Leser)5. Verfremdung bekannter Motive
Diese Quellen bieten eine umfassende Analyse des Lebens und Wirkens von Bertolt Brecht, wobei sein revolutionärer Beitrag zum modernen Theater und zur Lyrik im Mittelpunkt steht. Sie beleuchten seine Zusammenarbeit mit Komponisten wie Kurt Weill und Hans Eisler, insbesondere bei Welterfolgen wie der „Dreigroschenoper“, die bürgerliche Moralvorstellungen durch eingängige Melodien und scharfe Gesellschaftskritik herausforderte. Ein zentrales Thema ist der Verfremdungseffekt, der das Publikum zur kritischen Distanz anregen sollte, sowie Brechts eigene dialektische Entwicklung vom Expressionisten zum politisch engagierten „Stückeschreiber“. Zudem thematisieren die Texte die persönlichen und künstlerischen Spannungen während seines Exils und seiner Rückkehr nach Ost-Berlin. Letztlich verdeutlichen die Quellen, dass Brechts Werk durch seine sprachliche Präzision und die Mobilisierung der Zuschauerintelligenz bis heute eine zeitlose Aktualität bewahrt.Bertolt Brecht bricht in seinen Gedichten Erwartungen systematisch durch dialektische Spannungsverhältnisse, die den Leser aus einer passiven Konsumhaltung reißen und seine Intelligenz mobilisieren sollen. Er nutzt dabei verschiedene Techniken des „dialektischen Sprungs“, um scheinbare Gewissheiten zu erschüttern:Brecht verwendet häufig eine Einlulltechnik, bei der er über mehrere Strophen eine bestimmte Erwartung oder ein Narrativ aufbaut, um dieses in der letzten Strophe radikal zu zerstören.Ein prägnantes Beispiel ist das Gedicht Was bekam des Soldaten Weib: Über mehrere Strophen werden prachtvolle Geschenke aus verschiedenen Städten (Schuhe aus Prag, Linnen aus Warschau, Seide aus Paris) aufgezählt, was den Eindruck erweckt, der Krieg lohne sich.Der dialektische Umschlag erfolgt in der letzten Strophe: Aus Russland erhält die Frau den Witwenschleier. Damit wird das zuvor mühsam errichtete „Gebäude“ der Kriegserträge eingerissen und die brutale Realität des Todes gegenübergestellt.In späten Gedichten wie Rückkehr nutzt Brecht dialektische Sprünge, um die Position des Sprechers zu verschieben.In der ersten Strophe tritt der Heimkehrer noch als souveränes Subjekt auf, das den Bomberschwärmen folgt und fragt: „Wie finde ich die Vaterstadt?“.In der zweiten Strophe verkehrt sich dieses Verhältnis: Nicht mehr das „Ich“ findet die Stadt, sondern die Stadt „empfängt“ den Heimkehrer. Der Heimkehrer wird zum Objekt, das im Zeichen des Todes (der Bomben und Feuersbrünste) steht, die er selbst mitgebracht hat. Dieser Sprung zwingt den Leser, die moralische Position des Heimkehrers neu zu bewerten.Brecht setzt oft Sätze unvermittelt nebeneinander, ohne die logische Verknüpfung (das „Scharnier“) mitzuliefern.In einem Beispiel stehen die „Schlächter“, die aus Bibliotheken treten, neben „Müttern“, die den Himmel nach Erfindungen der Gelehrten absuchen.Der Leser ist gezwungen, diesen gedanklichen Sprung selbst zu vollziehen und die Verbindung zwischen den gelehrten Erfindungen und der Zerstörungskraft der „Schlächter“ herzustellen.Manchmal bricht Brecht Erwartungen, indem er die eigentliche Pointe oder den „Sieg“ der Vernunft im Text gar nicht ausspricht.Im Gedicht Der Schneider von Ulm endet die Erzählung mit dem Absturz des Schneiders und dem Triumph des Bischofs, der behauptet, der Mensch werde nie fliegen.Der dialektische Sprung findet hier im Kopf des Lesers statt: Da dieser weiß, dass Menschen heute fliegen, erkennt er die Denkfaulheit der Autorität (des Bischofs), obwohl das Gedicht vordergründig das Scheitern des Schneiders schildert.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese dialektischen Sprünge bei Brecht als „Intelligenz-Appell“ fungieren. Er stellt die Dinge „auf den Kopf“, um dem Leser ein „frisches, neues, dreistes Urteil“ zu ermöglichen.1. Die „Destruktionsstrophe“ am Gedichtende2. Umkehrung von Subjekt und Objekt (Perspektivwechsel)3. Das Fehlen des logischen „Scharniers“4. Dialektik durch Auslassung (Appell an den Leser)5. Verfremdung bekannter Motive
Quels sont les 3 péchés cardinaux ? En quoi correspondent-ils, avec le péché du Lachon Hara', aux 4 exils ? Comment ces 4 exils aident-ils à réparer ces 4 péchés ? Réponse à travers des propos du Sfat Émet.
Quel lien y a-t-il entre Pessa'h et le 9 Av ? En quoi la sortie d'Égypte est-elle, à la fois, joyeuse et triste ? Pourquoi boit-on 4 verres à Pessa'h ? En quoi l'exil d'Égypte nous a-t-il préparés à tous ceux qui ont suivi ?
Worte können töten – oder befreien. Ein Gedicht, gelesen zum richtigen Zeitpunkt, kann tausende Menschen bewegen. Die Kraft der Sprache in Kunst und Poesie, ihr Klang und Rhythmus sind nicht nur Mittel des kritischen Denkens, sie laden ein auf eine nie aufhörende Reise in die Abgründe und Wunder der Existenz. In ihrem Essay aus dem Jahr 2022 »Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils«, der mit dem WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreis für kritische Kurztexte ausgezeichnet wurde, setzt Volha Hapeyeva despotischen Machtstrukturen ein vielstimmiges, poetisches und nomadisches Denken entgegen. Von Volha Hapeyeva SWR 2022
Find the grave of Annabel Lee and you find the ghost of Edgar Allan Poe! In this episode, a hand-drawn map pulls us through a locked iron gate into Charleston's most overgrown churchyard, where legends gather like mist and names disappear into leaves. A lady in white wanders the paths. Sixty-four people have collapsed before this very gate. We follow the trail of Annabel Lee—the girl Poe loved, or invented, or summoned—and uncover the stranger story beneath the legend: a visiting scholar who survived war and exile, stood before Juliet's Tomb in Verona, and quietly planted a grave that may never have existed. The map points toward a burial—but the real treasure may be hidden elsewhere. What if the grave was a lie but the lie was true? Sources: The Ghosts of Charleston by Julian Buxton Edgar Allan Poe's Charleston by Christopher Byrd Downey A History Lover's Guide to Charleston by Christopher Byrd Downey Unburied Treasure: Edgar Allan Poe in the South Carolina Lowcountry Scott Peeples, Michelle Van Parys Southern Cultures, Vol. 22, No. 2 Haunted Charleston by Sarah Pitzer Nevermore! Edgar Allan Poe- The Final Mystery by Julian Wiles Source for Alexander Lenard: Primary Sources by Alexander Lenard Die Kuh auf dem Bast (Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt, 1963) The Valley of the Latin Bear (New York, 1965) - English translation Am Ende der Via Condotti: Römische Jahre (München: DTV Verlag, 2017) - translated by Ernö Zeltner Stories of Rome (Budapest: Corvina, 2013) - translated by Mark Baczoni O Vale Do Fim Do Mundo (São Paulo: Cosac Naify, 2013) - translated by Paulo Schiller Die römische Küche (München, 1963) Sieben Tage Babylonisch (Stuttgart, 1964) A római konyha (1986) Winnie Ille Pu (Latin translation of Winnie-the-Pooh) Völgy a világ végén s más történetek (Budapest: Magvető, 1973) Secondary Sources - Books and Academic Articles Siklós, Péter. "Von Budapest bis zum Tal am Ende der Welt: Sándor Lénárds romanhafter Lebensweg" (online) Siklós, Péter. "The Klára Szerb – Alexander Lenard Correspondence." The Hungarian Quarterly 189 (2008): 42-61 Sachs, Lynne. "Alexander Lenard: A Life in Letters." The Hungarian Quarterly 199 (Autumn 2010): 93-104 Lénárt-Cheng, Helga. "A Multilingual Monologue: Alexander Lenard's Self-Translated Autobiography in Three Languages." Hungarian Cultural Studies 7 (January 2015) Vajdovics, Zsuzsanna. "Gli anni romani di Sándor Lénárd." Annuario: Studi e Documenti Italo-Ungheresi (Roma-Szeged, 2005) Vajdovics, Zsuzsanna. "Alexander Lenard: Portrait d'un traducteur émigrant." Atelier de Traduction 9 (2008): 185-191 Rapcsányi, László & Szerb, Klára. "Who Was Alexander Lenard? An Interview with Klára Szerb." The Hungarian Quarterly 189 (2008): 26-30 Lenard, Alexander. "A Few Words About Winnie Ille Pu." The Hungarian Quarterly 199 (2010): 87-92 Humblé, Philippe & Sepp, Arvi. "'Die Kriege haben mein Leben bestimmt': Alexander Lenard's Narratives of Brazilian Exile." In Hermann Gätje / Sikander Singh (Eds.), Grenze als Erfahrung und Diskurs (Tübingen: Narr Francke Attempto, 2018) Badel, Keuly Dariana. "Writing oneself and the other: A biography of Alexander Lenard (1951-1972)." Proceedings of the XXVI National History Symposium – ANPUH (São Paulo, July 2011) Nascimento, Gabriela Goulart. "Erich Erdstein and the hunt for Nazis: A study on the book 'The Rebirth of the Swastika in Brazil.'" Federal University of Santa Catarina (Florianópolis, 2021) Mosimann, João Carlos. Catarinenses: Gênese E História (Florianópolis/SC, 2010) Kroener, Sebastian (Ed.). Das Hospital auf dem Palmenhof (Norderstedt, 2016) Ilg, Karl. Pioniere in Brasilien (Innsbruck/Wien/München, 1972) Lützeler, Paul Michael. "Migration und Exil in Geschichte, Mythos, und Literatur." In Bettina Bannasch / Gerhild Rochus (Eds.), Handbuch der deutschsprachigen Exilliteratur (Berlin/Boston, 2013): 3-25 Said, Edward. Culture and Imperialism (New York, 1993) Said, Edward. Representations of the Intellectual: The 1993 Reith Lectures (New York, 1994) Herz-Kestranek, Miguel; Kaiser, Konstantin & Strigl, Daniela (Eds.). In welcher Sprache träumen Sie? Österreichische Lyrik des Exils und des Widerstands (Wien, 2007) Lomb, Kató. Harmony of Babel: Profiles of Famous Polyglots of Europe (Berkeley/Kyoto, 2013) Hungarian Periodical Obituaries and Commemorations Egri, Viktor. "A day in the invisible house." In Confession of Quiet Evenings (Bratislava: Madách, 1973): 162-166 Antalné Serb [Mrs. Antal Szerb]. "About Sándor Lénárd." Nagyvilág 1972/8: 1241-43 Kardos, György G. "Man at the end of the world: On the death of Sándor Lénárd." Élet és Irodalom (Life and Literature), May 6, 1972: 6 Bélley, Pál. "Tomb at the end of the world." Magyar Hírlap, April 29, 1972: 13 Kardos, Tibor. "Farewell to the doctor of the valley: The memory of Sándor Lénárd." Magyar Nemzet (Hungarian Nation), May 14, 1972: 12 (also in Az emberiség műhelyei, Budapest: Szépirodalmi Könyvkiadó, 1973) Bodnár, Györgyi. Radio broadcast, Petőfi Rádió "Two to Six," June 21, 1972 Newspaper and Magazine Sources (Hungarian) Magyar Napló, 2005 (17. évfolyam, 11. szám) Kurír, 1990 (1. évfolyam, 124. szám) Magyarország, 1969 (6. évfolyam, 9. szám) Élet és Irodalom, 2010 (54. évfolyam, 11. szám) Siklós, Péter. Budapesttől a világ végi völgyig – Lénárd Sándor regényes életútja Berta, Gyula. "Egy magyar orvos, aki megtanította latinul Micimackót" Other Sources Lenard, Andrietta. "In Memory of Alexander." O Estado, May 11, 1980 (Florianópolis) Rosenmann, Peter. "Lénárd Sándor." Web-lapozgató, November 30, 2004 Wittmann, Angelina. "Alexander Lenard – Sándor Lénárd – Chose Dona Emma SC" (blog, June 24, 2022) Spiró, György & Kallen, Eve Maria. "No politics, no ideology, just human relations." Hungarian Lettre 92 (2014): 4-7 FCC – Fundação Catarinense de Cultura Cultural Heritage Inventory (2006) AMAVI (Association of Municipalities of Alto Vale do Itajaí) Registry (2006) FamilySearch genealogical records Lenard Seminar Group website (mek.oszk.hu) Scherman, David E. "Roman Holiday for a Bashful Bear Named Winnie" (article on Winnie Ille Pu) Film Sachs, Lynne. The Last Happy Day (experimental documentary film, 2009) - premiered at New York Film Festival
Sabine Kroissenbrunner im Gespräch mit Christian RederBEREIT ZUM AUFBRECHEN Schwierige Zeiten heute? Immer schon. Und immer schon im Aufbruch – in eine solidarische Zukunft. Christian Reder, geb. 1944, stellt auf 384 Seiten dar, welche Arbeitserfahrungen, Projekte und Versuche ihn seit jeher geprägt haben und auf welche Widerstände, Diskussionskulturen und politische Abgründe er, nunmehr 81 Jahre alt, gestoßen ist. Dabei kompromisslos weltoffen zu sein, aber vor allem auch zu bleiben, hat aus dem studierten Staatswissenschaftler einen gefragten Analysten, aus dem Projektberater einen produktiven Essayisten, aus dem Welterkunder (u. a. Nicaragua, Syrien, Libyen, Ukraine, Afghanistan …) einen Krisenmanager und Finanzier von Hilfs- und Bildungsprojekten gemacht. Sein Plädoyer für selbstbestimmtes Arbeiten ist eine Grundsatzdevise geblieben, die sich an den österreichischen Verhältnissen in Politik und Wirtschaft, Medien oder Universitätsbetrieb ordentlich gerieben hat – „wert zu was“ kann man links auf der PC-Tastatur lesen, eine weitere Frage, die allen seinen Projekten zu unterliegen scheint. Neben der Vielzahl an Büchern und Publikationen unterstützt die von ihm geleitete RD Foundation Vienna politische und humanitäre Projekte: überschaubar, aber zielgerichtet, nachhaltig.Ein Leben in Österreich als „Projektarbeit“ – darf man das überhaupt? Christian Reder, Politikwissenschaftler, Projektentwickler, Essayist, Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher zu analytisch-kulturübergreifenden Themen. Seit 1985 Professor an der Universität für angewandte Kunst Wien, Leiter des von ihm aufgebauten Zentrums für Kunst- und Wissenstransfer, Emeritierung 2012. Die 2011 mit seiner Frau Ingrid Reder zur Bestärkung der Zivilgesellschaft, plausibler Projekte und Publikationen gegründete gemeinnützige Privatstiftung RD Foundation Vienna. Research. Development. Human Rights, finanzierte auch die Konferenzen des Vienna Process for a Democratic Afghanistan, als nun weithin anerkanntes Forum des Exils, dessen in diesem Herbst publiziertes Programm alternative Perspektiven zur Taliban-Herrschaft präzisiert. Im Mandelbaum Verlag erschienen von ihm zuletzt: Bereit zum Aufbrechen. Arbeitserfahrungen, Projekte, Versuche (2025); Grenzland Ukraine. Unterdrückte Potenziale. Drastische Gewalterfahrungen (2022); Daniel Defoe. Ein Essay über Projekte (als Herausgeber mit ausführlichem Kommentar, Neuauflage 2022); Mediterrane Urbanität. Perioden vitaler Vielfalt als Grundlagen Europas (2020), Noch Jahre der Unruhe … Ali M. Zahma und Afghanistan (2018; Farsi 2023).Sabine Kroissenbrunner, Generalsekretärin, Bruno Kreisky Forum
Eine "Junge Frau mit Katze", einem "Japanfimmel" und vielen Ängsten im Gepäck gerät im neuen Roman von Daniela Dröscher in eine Lebenskrise. Ela heißt sie und wer "Lügen über meine Mutter" gelesen hat, erkennt sie wieder. Sie ist nun erwachsen und steckt im Prüfungsstress für ihre Promotion, als ihr Körper rebelliert. Verschiedenste Symptome werfen Ela aus der Bahn, eine Ärzte-Odyssee beginnt. Auf der Suche nach der Ursache setzt sie sich mit ihrem Verhältnis zum eigenen Körper, dem inneren Leistungsdruck, dem Schatten ihrer Mutter, Klasse und Kapitalismus auseinander. Nadine und Daniela treffen sich in der Berliner Staatsbibliothek. Hier hat Daniela selbst tagelang an ihrer Promotion gearbeitet. Die beiden sprechen über autofiktionale Literatur, über Burn-Out, Herkunft und Klasse. Das Buch Daniela Dröscher: "Junge Frau mit Katze", 320 Seiten, Kiepenheuer & Witsch. Nadine Kreuzahler empfiehlt Volha Hapeyeva: "Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils", 72 Seiten, Verbrecher Verlag. Daniela Dröscher empfiehlt Emma Holten: "Unter Wert. Warum Care-Arbeit seit Jahrhunderten nicht zählt", aus dem Dänischen von Marieke Heimburger, 288 Seiten, dtv. Der Ort Staatsbibliothek zu Berlin, Potsdamer Straße Die Autorin Daniela Dröscher, 1977 geboren, aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, lebt in Berlin. 2009 erschien ihr Debütroman "Die Lichter des George Psalmanazar" erschien 2009 und wird nun unter dem Titel "Der falsche Japaner" neu aufgelegt. Seitdem sind Romane, ein Erzählband und der Essay "Zeige deine Klasse" erschienen. Ihr Roman "Lügen über meine Mutter" (2022) wurde zum Bestseller und für den Deutschen Buchpreis nominiert. Die Verfilmung kommt bald ins Kino.
Was bedeutet es, aus dem Land der Herkunft fliehen zu müssen? Wolfgang Benz hat eine Geschichte des Exils zwischen 1933 und 45 geschrieben, Delschad Numan Khorschid erzählt von unserer Zeit. Zwei Gäste im Podcast "Buchgefühl".
Im 21. Jahrhundert ist es wieder zum Schicksal von Millionen Menschen weltweit geworden: Flucht, Emigration, Exil. In der neuen Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?" sprechen Maja Beckers und Alexander Cammann in der Rubrik "Der erste Satz" über ein Zitat von Ursula Krechel. Die Schriftstellerin erhält in diesem Jahr die wichtigste deutsche Literaturauszeichnung, den Büchnerpreis – und sie hat gerade einen Essay über ihr Lebensthema veröffentlicht: "Vom Herzasthma des Exils". Klatsch und Tratsch fasziniert alle: oft geliebt, manchmal erlitten. Die amerikanische Journalistin Kelsey McKinney hat darüber mit "Normal Gossip" lange einen erfolgreichen Podcast betrieben – jetzt schreibt sie ein Buch zu diesem Thema: "Gossip" will erklären, warum wir überhaupt tratschen, weshalb sie selbst es seit ihrer Jugend so gerne tut und was es für die gesellschaftlichen Machtverhältnisse bedeutet, Gerüchte zu verbreiten. Wie kommt man einigermaßen durch diese finsteren Zeiten? Möglichst cool bleiben, findet Helmut Lethen. "Stoische Gangarten" nennt der berühmte Literaturwissenschaftler sein neues Buch. Er ist mittlerweile 86 Jahre alt und erzählt, wie er nach einer Gehirnblutung noch einmal über sein Leben und seine Thesen nachdenkt – und gleich wieder dicke Romane liest. Der Klassiker wurde diesmal von Hans Pleschinski übersetzt und herausgegeben: Aus den Erinnerungen ihrer Kammerfrau Henriette Campan erfahren wir präzise anschaulich, wie Marie Antoinette, die 1793 hingerichtete französische Königin, am Hof von Versailles lebte – ein farbiges Sittengemälde aus der Zeit der Französischen Revolution. Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Ursula Krechel: "Vom Herzasthma des Exils". 176 Seiten, Klett-Cotta, 18 Euro - Kelsey McKinney: "Gossip". Übersetzt von Katharina Herzberger. 336 Seiten, dtv, 18 Euro - Helmut Lethen: "Stoische Gangarten. Versuche der Lebensführung". 224 Seiten, Rowohlt Berlin, 24 Euro - "Das kurze und verschwenderische Glück der Königin Marie Antoinette. Die Aufzeichnungen ihrer Kammerfrau Henriette Campan", hrsg. und übersetzt von Hans Pleschinski. 345 Seiten, C.H. Beck, 26 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Die Liebsten zurücklassen, Aufbruch ins Ungewisse: Das persönliche Leid der Migration wird zu wenig beachtet, sagt Ursula Krechel. Im Essay "Herzasthma des Exils" versammelt die Büchner-Preisträgerin Fluchterfahrungen von der Goethezeit bis heute. Krechel, Ursula www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die Liebsten zurücklassen, Aufbruch ins Ungewisse: Das persönliche Leid der Migration wird zu wenig beachtet, sagt Ursula Krechel. Im Essay "Herzasthma des Exils" versammelt die Büchner-Preisträgerin Fluchterfahrungen von der Goethezeit bis heute. Krechel, Ursula www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Die Liebsten zurücklassen, Aufbruch ins Ungewisse: Das persönliche Leid der Migration wird zu wenig beachtet, sagt Ursula Krechel. Im Essay "Herzasthma des Exils" versammelt die Büchner-Preisträgerin Fluchterfahrungen von der Goethezeit bis heute. Krechel, Ursula www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
durée : 00:03:58 - Reportage du jeudi 24 juillet 2025 - Illustration ce jeudi soir avec la composition contemporaine "Exils" de Bernard Foccroulle, donnée pour la première fois en France. Reportage sur place. Vous aimez ce podcast ? Pour écouter tous les autres épisodes sans limite, rendez-vous sur Radio France.
Die Berliner Schriftstellerin Ursula Krechel wurde in dieser Woche mit dem Georg Büchner Preis ausgezeichnet. Zeitgleich erscheint ihr neues Buch "Vom Herzasthma des Exils". Es geht darin um Migrationsgeschichte von der französischen Revolution bis ins 21. Jahrhundert. Ursula Krechel setze den "Verhärtungen der Gegenwart die Kraft ihrer Literatur entgegen", heißt es in der Begründung der Büchner-Preis-Jury. Ob das auch in ihren neuen Buch der Fall ist, darüber sprechen wir mit der Literaturkritikerin Nadine Kreuzahler.
Propos recueillis par Benoit Basirico “Ange”, à l'affiche le 25 juin 2025, de Tony Gatlif Musiques originales composées par Delphine Mantoulet, Tony Gatlif, Arthur H, Fiona Monbet Entretien à lire : https://www.cinezik.org/infos/affinfo.php?titre0=20250625133326 La compositrice Delphine Mantoulet retrouve le réalisateur Tony Gatlif sur ANGE (Au cinéma le 25 juin 2025), après "Exils" (2004), "TranSylvania" (2006), "Liberté" (2010), "Indignados" (2012), "Geronimo" (2014) et "Tom Medina" (2021), pour la musique de ce road-movie, à laquelle contribuent également le cinéaste lui-même, le chanteur Arthur H et la violoniste Fiona Monbet. Le film suit Ange (Arthur H, qui ne chante pas dans le film), un musicologue sans attache qui ressent le besoin vital de retrouver et faire la paix avec son vieil ami Marco (Mathieu Amalric). Solea (Suzanne Aubert), la fille révoltée de son ancien amour, s'invite dans ce voyage qui les mènera sur le chemin de la joie. La partition est viscérale, arrivant par bouffées d'émotion comme des fragments qui percutent le récit, dans une circulation entre le IN et le OFF (lorsqu'un chant du bord de route devient un soutien à l'émotion), comme la représentation onirique du monde intérieur du personnage. Elle mêle flamenco, jazz, sonorités roms et orientales, incluant un chant de révolte italien ("La Lega"). Le réalisateur a cherché à capter les frottements des instruments, avec des percussions corporelles jouées par le personnage principal, que l'on voit aussi mimer un piano en tapotant dans l'air (instrument peu présent dans le cinéma de Gatlif, qui privilégie les objets musicaux nomades), des palmas (claquements de mains), et le son d'une pluie de grêle assimilé au rythme du zapateado. La "Fête de Marco"qui cloture le film est comme l'aboutissement collectif d'un voyage intime, une harmonie retrouvée.
Ahadi, Ali Samadi www.deutschlandfunkkultur.de, Vollbild
Reportage: GRETE WEIL ›DER WEG ZUR GRENZE‹ mit Ingvild RichardsenGespräch/Lesung des Briefes: Uwe Kullnick (LiteraturRadio Hörbahn)Unmittelbar nachdem Grete Weil den Roman in Amsterdam auf der Speichertreppe fertiggestellt hatte, hat sie an Bruno Frank einen Brief geschrieben. Damit beginnt diese Reportage.(Hördauer 48 Minuten)Der große Roman der jüdischen Autorin über Alltag und Widerstand in der NS-Zeit"Der Weg zur Grenze" ist Grete Weils großer Roman über Alltag und Widerstand in der NS-Zeit. Aus ihrem Amsterdamer Versteck schreibt sie 1944 dieses bewegende Buch über die Flucht aus Deutschland 1936 und eine große Liebe, die tödlich endet. Ein bedeutendes, posthum erstmals zugänglich gemachtes Werk der deutschen Literatur, eindrücklich und bewegend, klug und hellsichtig.Die Haupterzählung, zugleich Rahmengeschichte, spielt 1936 und handelt von der Flucht der jungen, jüdischen Münchnerin Monika Merton, deren Mann bereits im KZ Dachau getötet worden ist. Da inzwischen auch sie von der Gestapo gesucht wird, macht sie sich, zuletzt zu Fuß und auf Skiern, auf den Weg über die Grenze nach Österreich. Durch Zufall begleitet sie ein junger Bekannter, der Lyriker Andreas von Cornides. Ihm erzählt sie ihre Geschichte: Szenen ihres Lebens in München und im aufgewühlten, rasanten und aufgeheizten Berlin Anfang der Dreißigerjahre, von ihrer Liebe zu ihrem Cousin Klaus, der Ehe, von Reisen und Krisen und der Arbeit an einer alternativen, ländlichen Schule in Bayern, bis die Machtergreifung der Nazis und der wachsende Antisemitismus allem ein Ende bereiten."Ein Glücksfall für die Literatur des Exils und der Shoa." Die Presse"Es ist mehr als nur ein kämpferisches Buch gegen den Nationalsozialismus." Frankfurter Allgemeine ZeitungErstmals im Taschenbuch zeitgleich auch in Französisch erschienen.Ingvild Richardsen war 2018 Kuratorin der Ausstellung "Evas Töchter. Münchner Schriftstellerinnen und die moderne Frauenbewegung 1894-1933" in der Monacensia im Hildebrandhaus und der Ausstellung „Die modernen Frauen des Atelier Elvira“ 2022 in den Kunstsammlungen in Augsburg. Sie forscht über die Frauenbewegungen und vergessenen Autorinnen des 19. und 20. Jahrhunderts, jüdisches Erbe und NS-Zeit. Sie lehrt und forscht an der Universität Augsburg- 2019 veröffentlichte sie bei S. Fischer das Buch «Leidenschaftliche Herzen, feurige Seelen.Wie Frauen die Welt veränderten», in der sie die Entstehung der deutschen Emanzipationsbewegung und des Jugendstils neu erzählt. 2022 gab sie im Beck Verlag das von ihr entdeckte Typoskript „Der Weg zur Grenze“ heraus. 2023 erschien das Buch bereits auf Niederländisch.Sie forscht und lehrt an der Universität Augsburg und am Literaturschloss Edelstetten e.V. Zusammen mit Prof. Klaus Wolf führt sie Pilot-Projekte zur Erinnerungskultur durch.Mit Prof. Dr. Waldemar Fromm (Arbeitsstelle für Literatur in Bayern) gibt sie die Reihe Vergessenes Bayern heraus. Der Antisemitismusforscher Wolfgang Benz bezeichnet die Entdeckung des Manuskriptes als eine Sensation.Wolfgang Benz:„Ich halte die Entdeckung des Manuskriptes für eine Sensation"TELITO:Tegernseer LiteraTourenGrete Weil – Literarischer Spaziergang von Dr. Ingvild Richardsen.Realisation: Uwe Kullnick
Das Mizmorim Kammermusik Festival startet in seine elfte Ausgabe unter dem Leitthema Exil. Vom 29. Januar bis 2. Februar präsentiert Mizmorim rund dreissig Künstler:innen und Ensembles, zwei Uraufführungen und mehrere Schweizer Erstaufführungen unter dem Leitgedanken des Exils.
Exils, c'est le nom de la nouvelle exposition au Louvre-Lens, une exposition qui parcourt les siècles. L'exil fait partie de l'histoire de l'humanité et a été le lot des artistes aussi à travers les époques et les pays, de l'Antiquité à nos jours. Avec deux cents œuvres et objets, mais aussi de la littérature et de la poésie, les artistes interrogent l'exil, qu'il s'agisse du déracinement, du déplacement ou de l'arrivée dans de nouvelles contrées. À lire aussiCulture: le musée Louvre-Lens fête ses dix bougies
"Die Villa Aurora ist eine Zeitkapsel", sagt Claudia Gordon, und in unserem Gespräch mit ihr reisen wir tatsächlich kurz in die Vergangenheit. Denn die Villa Aurora ist nicht einfach nur ein hübsches Haus mit einem klangvollen Namen im Norden von Los Angeles: Es ist ein Ort der internationalen Begegnungen, stein gewordener Zeitzeuge eines Exils am Pazifik und heute auch ein Zuhause auf Zeit für Dutzende Künstler:innen, die dort an ihren Projekten arbeiten und sich dabei immer wieder mit der Geschichte des Hauses beschäftigen.
Electro dub oriental entre Angers et Essaouira en passant par du oud et du saz d'Anatolie. Nos 1ers invités sont Alright Mela Feat. Jaouad El GarougeAprès avoir développé pendant 10 ans le projet Markus & Shahzad avec le chanteur pakistanais de qawwali Shahzad Santoo Khan, Markus et Cheb Xavi crée en 2021 un duo électro dub oriental inspiré par la tape music des années 70.Les musiciens se croisent souvent en tournée mais n'échangent finalement rarement plus de quelques mots d'usage.Entre Jaouad El Garouge, chanteur gnawa et joueur de guembri originaire du Maroc et le duo angevin Alright Mela, la rencontre s'est faite simplement et encore plus naturellement l'envie de partager la scène. Alright Mela est une expression qui signifie « Tout va bien ! » à Malte (s'écrit « orrajt mela »), un pays à la culture métissée arabo-européenne, expression qui synthétise bien leur musique et, comme un mantra, exprime l'espoir d'un monde meilleur.Autour de textes forts sur des thématiques contemporaines (la migration, les guerres, la discrimination, la pauvreté dans les grandes mégalopoles, ...), leur musique invite à la réflexion mais également à la transe.Ancrés par des beats électroniques envoûtants et des synthés oldies hallucinés, le oud et le guembri sonnent la révolte pour que les chansons d'Alright Mela donnent une irrésistible envie de danser le poing levé.Le trio s'est échappé par la Méditerranée et a puisé dans ses inspirations au gré des rencontres pour explorer de nouvelles contrées sonores entre Europe, Maghreb et Moyen-Orient, et invite à fouler le dance floor au beau milieu d'une rose des vents orientés « Global Guinche ». Titres interprétés au grand studio- Aswad & Abyad Live RFIT- asamoh, extrait de l'EP- Tfayyel Live RFI.Line Up : Cheb Xavi, programmation, claviers ; Markus, oud et Jaouad El Garouge, guembri, chant.Son : Mathias Taylor, Benoît LetirantEP Tasamoh (Daydream Music 2024)Concert 16 octobre 2024 Mama festival.Site - Facebook - YouTube. Puis nous recevons Ruşan Filiztek pour la sortie de l'album Exils (De la Mésopotamie à l'Andalousie).Joueur de saz, le luth à manche long de l'Asie Mineure, chanteur, musicologue, Ruşan Filiztek a beaucoup marché par les musiques, de son Anatolie natale à l'Istanbul de l'adolescence, puis à l'Irak et à la Syrie dont il a arpenté les musiques, avant d'arriver en Europe par l'Andalousie et de prendre la route de Paris. « Cet album ne pouvait se faire que là où tous ces musiciens sont rassemblés », dit-il : car Exils déploie un tissage d'amitiés et de complicités qui dépasse les contours de ce que l'on appelle d'habitude un groupe – le guitariste flamenco François Aria, le percussionniste Juan Manuel Cortes, le flûtiste celtique Sylvain Barou, le joueur de duduk arménien Artyom Minasyan, la violiste Marie-Suzanne de Loye, la chanteuse grecque Dafné Kritharas, la chanteuse flamenca Cécile Evrot, les bassistes jazz Leïla Soldevila et Emrah Kaptan. Tous vivent à Paris, incarnant le double sens du mot sürgün en turc, qui signifie à la fois l'exil et le plan, la pousse, la bouture que l'on plante dans une nouvelle terre. Comme Ruşan, leur exil les a enracinés ailleurs. « Ce ne sont pas seulement des musiciens avec lesquels je travaille. Je vis avec eux. » Et, par ces amitiés, Ruşan passe par les portes laissées ouvertes d'une culture à l'autre, par les ponts visibles seulement par ceux qui écoutent. B. Dicale. Titres interprétés au grand studio- Bisk Live RFI - Kubar Yarê Esmerê, extrait de l'album- Nomades Live RFI. Line Up : Rusan Filiztek : chant, oud, saz ; François Aria : guitare flamenco et Leïla Soldevila : double basse.Son : Mathias Taylor, Benoît Letirant.Album Exils (De la Mésopotamie à l'Andalousie) (Accords Croisés 2024).Site - Facebook.
Electro dub oriental entre Angers et Essaouira en passant par du oud et du saz d'Anatolie. Nos 1ers invités sont Alright Mela Feat. Jaouad El GarougeAprès avoir développé pendant 10 ans le projet Markus & Shahzad avec le chanteur pakistanais de qawwali Shahzad Santoo Khan, Markus et Cheb Xavi crée en 2021 un duo électro dub oriental inspiré par la tape music des années 70.Les musiciens se croisent souvent en tournée mais n'échangent finalement rarement plus de quelques mots d'usage.Entre Jaouad El Garouge, chanteur gnawa et joueur de guembri originaire du Maroc et le duo angevin Alright Mela, la rencontre s'est faite simplement et encore plus naturellement l'envie de partager la scène. Alright Mela est une expression qui signifie « Tout va bien ! » à Malte (s'écrit « orrajt mela »), un pays à la culture métissée arabo-européenne, expression qui synthétise bien leur musique et, comme un mantra, exprime l'espoir d'un monde meilleur.Autour de textes forts sur des thématiques contemporaines (la migration, les guerres, la discrimination, la pauvreté dans les grandes mégalopoles, ...), leur musique invite à la réflexion mais également à la transe.Ancrés par des beats électroniques envoûtants et des synthés oldies hallucinés, le oud et le guembri sonnent la révolte pour que les chansons d'Alright Mela donnent une irrésistible envie de danser le poing levé.Le trio s'est échappé par la Méditerranée et a puisé dans ses inspirations au gré des rencontres pour explorer de nouvelles contrées sonores entre Europe, Maghreb et Moyen-Orient, et invite à fouler le dance floor au beau milieu d'une rose des vents orientés « Global Guinche ». Titres interprétés au grand studio- Aswad & Abyad Live RFIT- asamoh, extrait de l'EP- Tfayyel Live RFI.Line Up : Cheb Xavi, programmation, claviers ; Markus, oud et Jaouad El Garouge, guembri, chant.Son : Mathias Taylor, Benoît LetirantEP Tasamoh (Daydream Music 2024)Concert 16 octobre 2024 Mama festival.Site - Facebook - YouTube. Puis nous recevons Ruşan Filiztek pour la sortie de l'album Exils (De la Mésopotamie à l'Andalousie).Joueur de saz, le luth à manche long de l'Asie Mineure, chanteur, musicologue, Ruşan Filiztek a beaucoup marché par les musiques, de son Anatolie natale à l'Istanbul de l'adolescence, puis à l'Irak et à la Syrie dont il a arpenté les musiques, avant d'arriver en Europe par l'Andalousie et de prendre la route de Paris. « Cet album ne pouvait se faire que là où tous ces musiciens sont rassemblés », dit-il : car Exils déploie un tissage d'amitiés et de complicités qui dépasse les contours de ce que l'on appelle d'habitude un groupe – le guitariste flamenco François Aria, le percussionniste Juan Manuel Cortes, le flûtiste celtique Sylvain Barou, le joueur de duduk arménien Artyom Minasyan, la violiste Marie-Suzanne de Loye, la chanteuse grecque Dafné Kritharas, la chanteuse flamenca Cécile Evrot, les bassistes jazz Leïla Soldevila et Emrah Kaptan. Tous vivent à Paris, incarnant le double sens du mot sürgün en turc, qui signifie à la fois l'exil et le plan, la pousse, la bouture que l'on plante dans une nouvelle terre. Comme Ruşan, leur exil les a enracinés ailleurs. « Ce ne sont pas seulement des musiciens avec lesquels je travaille. Je vis avec eux. » Et, par ces amitiés, Ruşan passe par les portes laissées ouvertes d'une culture à l'autre, par les ponts visibles seulement par ceux qui écoutent. B. Dicale. Titres interprétés au grand studio- Bisk Live RFI - Kubar Yarê Esmerê, extrait de l'album- Nomades Live RFI. Line Up : Rusan Filiztek : chant, oud, saz ; François Aria : guitare flamenco et Leïla Soldevila : double basse.Son : Mathias Taylor, Benoît Letirant.Album Exils (De la Mésopotamie à l'Andalousie) (Accords Croisés 2024).Site - Facebook.
durée : 01:00:12 - Chanter l'exil en grec, kurde ou espagnol avec Rusan Filiztek - par : Aliette de Laleu - Dans son deuxième album intitulé " Exils ", le musicien kurde Ruşan Filiztek invite des voix et des instrumentistes pour se joindre à lui. Un voyage musical qui parle d'exil et où l'on retrouve le son du saz et la beauté du mélanges de cultures. - réalisé par : Max James
durée : 00:58:47 - Avec philosophie - par : Géraldine Muhlmann - Deux destins liés à l'histoire contemporaine de l'Europe, la poétesse russe Marina Tsvetaïeva (1892-1941) et la philosophe espagnole María Zambrano (1904-1991) ont en commun d'avoir pris le chemin de l'exil pour fuir la répression. Comment penser et écrire en exil ? - invités : Carla Michel Collaboratrice ; Camille Lacau St Guily Maîtresse de conférence à Sorbonne Université, Faculté de Lettres, à l'UFR d'Études Ibériques et Latino-américaines; Nadine Dubourvieux Membre de l'Association des Traducteurs Littéraires de France
Der Don-Bosco-Salesianer-Orden nutzt weltweit an seinen 130 Standorten Fußball, um für Kinder und Jugendliche da zu sein ++ In allen Klassenzimmern öffentlicher Schulen des US-Bundesstaats Louisiana müssen künftig die biblischen Zehn Gebote als Poster hängen ++ Der deutsche Erzbischof Georg Gänswein sieht seine Ernennung zum Papstbotschafter für die baltischen Länder als Ende seines "Exils" Moderation: Susanne Krischke gesendet in Ö1 am 26.6.2024
Cyril Grange et Philippe Thureau-Dangin présentent "Notre monde" de Stephen Birmingham (Exils) Taduit par Pierre de Longuemar"Our Crowd", cette histoire des grandes familles juives qui ont fait Wall Street, a été un grand succès outre-Atlantique lors de sa publication en 1967. Le talent de l'auteur, romancier et historien, est de nous faire revivre l'épopée de ces hommes venus d'Allemagne ou de Suisse, les Goldman, les Sachs, les Lehmann, les Guggenheim, qui furent tout d'abord colporteurs, puis marchands, enfin banquiers, donnant un essor considérable à la place financière de New York.Lecture de Thibault de MontalembertMusique : Verdi "Rigoletto" Acte 3 « E l'ami sempre La donna » avec Domingo et Cotrubas
Die ganze Folge könnt ihr bei Patreon und Steady hören! Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang Am 5. Juni 1948 erlebte ein außergewöhnliches Stück von Bertolt Brecht, das er während seines Exils in Finnland geschrieben hatte, seine Uraufführung am Schauspielhaus Zürich: „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ unterscheidet sich deutlich von Brechts frühen Lehrstücken, denn dieses Mal versuchte sich der Dramatiker und Marxist an einem Volksstück, das aber nicht bloß der Unterhaltung dienen sollte, sondern auf neue Weise marxistische Lehren vermitteln will. Herr Puntila ist ein Gutsbesitzer, der immer, wenn er betrunken ist, sein menschliches Antlitz zeigt und seinen Angestellten das Blaue vom Himmel verspricht. Ist er wieder nüchtern, bereut er seine Offenherzigkeit und setzt wieder die Charaktermaske der Härte auf, um nach Gutsherrenmanier zu agieren. Sein Knecht, der Chauffeur Matti, durchschaut das Spiel durchaus, wenngleich er nicht zum Revolutionär wird. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Brechts Volksstück. Literatur: Bertolt Brecht: Herr Puntila und sein Knecht Matti. Suhrkamp. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD
durée : 00:58:22 - Avec philosophie - par : Géraldine Muhlmann - Deux destins liés à l'histoire contemporaine de l'Europe, la poétesse russe Marina Tsvetaïeva (1892-1941) et la philosophe espagnole María Zambrano (1904-1991) ont en commun d'avoir pris le chemin de l'exil pour fuir la répression. Comment penser et écrire en exil ? - invités : Carla Michel Collaboratrice ; Camille Lacau St Guily Maîtresse de conférence à Sorbonne Université, Faculté de Lettres, à l'UFR d'Études Ibériques et Latino-américaines; Nadine Dubourvieux
Was bleibt von dem Chile, das 1973 zerstört wurde? Wie betrifft das diejenigen, die das Land nur aus Erzählungen kennen oder im Exil leben? Paul Welch Guerras begibt sich auf die Spuren seines Vaters, der damals politisches Asyl in Deutschland bekam.Welch Guerra, Paulwww.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. FeatureDirekter Link zur Audiodatei
Exil-Monolog · 1938. Emigriert von Wien nach New York trifft der Jude Karl Kroll auf den19-jährigen Speed, der ihn für Marihuana und seine Schwester Lucy begeistert. In der Einsamkeit des Exils übt der verwahrloste junge Mann eine starke Anziehung auf den großbürgerlichen Kroll aus - doch es tun sich Abgründe auf. //Aus dem Amerikanischen von Heribert Hoven und Monika Gripenberg/Mit Ulrich Matthes/Bearbeitung und Regie: Ulrich Gerhardt/ BR 1999//
In seinem dritten Roman kehrt der irakisch-stämmige Autor Usama Al Shahmani noch einmal zum Grundmotiv seines Schreibens zurück. Im Klang der Worte und in der Nähe zur Natur versucht er, eine Verbindung zwischen Heimat und Exil zu finden.Von Cornelius Wüllenkemperwww.deutschlandfunk.de, BüchermarktDirekter Link zur Audiodatei
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Laurie Darmon reçoit Alice Pfeiffer qui se confie sur ses origines et raconte comment celles-ci influencent sa façon de mener sa vie. EXILS est un podcast créé par Laurie Darmon dont chaque épisode est consacré à une personnalité qui raconte l'exil qu'elle a vécu ou que sa famille a vécu, et comment les origines plurielles qui en découlent influencent sa façon de mener sa vie.Qu'ils viennent d'Orient, d'Afrique du Nord ou d'autres régions du monde, Laurie Darmon donne la parole à ceux qui ont grandi ailleurs, ainsi qu'à leurs enfants ou leurs petits-enfants, afin qu'ils déroulent le long fil qui s'insinue partout, les amours, les voyages, les plaisirs, les chagrins, et rassemble tous ceux qui se vivront toujours exilés de quelque part, nomades, entre deux rives. C'est en partant de l'exil vécu par sa grand-mère maternelle venue d'Egypte que Laurie Darmon a écrit et composé sa chanson « L'exil », fil rouge musical de ce podcast.Imaginé, réalisé, enregistré et produit par Laurie Darmon.Musique : Laurie DarmonMontage : Laurie Darmon & Geoffroy BerliozMixage des épisodes : Geoffroy Berlioz Hébergé par Acast. Visitez acast.com/privacy pour plus d'informations.
Laurie Darmon reçoit Abigail Assor qui se confie sur ses origines et raconte comment celles-ci influencent sa façon de mener sa vie. EXILS est un podcast créé par Laurie Darmon dont chaque épisode est consacré à une personnalité qui raconte l'exil qu'elle a vécu ou que sa famille a vécu, et comment les origines plurielles qui en découlent influencent sa façon de mener sa vie.Qu'ils viennent d'Orient, d'Afrique du Nord ou d'autres régions du monde, Laurie Darmon donne la parole à ceux qui ont grandi ailleurs, ainsi qu'à leurs enfants ou leurs petits-enfants, afin qu'ils déroulent le long fil qui s'insinue partout, les amours, les voyages, les plaisirs, les chagrins, et rassemble tous ceux qui se vivront toujours exilés de quelque part, nomades, entre deux rives. C'est en partant de l'exil vécu par sa grand-mère maternelle venue d'Egypte que Laurie Darmon a écrit et composé sa chanson « L'exil », fil rouge musical de ce podcast.Imaginé, réalisé, enregistré et produit par Laurie Darmon.Musique : Laurie DarmonMontage : Laurie Darmon & Geoffroy BerliozMixage des épisodes : Geoffroy Berlioz Hébergé par Acast. Visitez acast.com/privacy pour plus d'informations.
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Laurie Darmon reçoit Frankie Wallach qui se confie sur ses origines et raconte comment celles-ci influencent sa façon de mener sa vie. EXILS est un podcast créé par Laurie Darmon dont chaque épisode est consacré à une personnalité qui raconte l'exil qu'elle a vécu ou que sa famille a vécu, et comment les origines plurielles qui en découlent influencent sa façon de mener sa vie.Qu'ils viennent d'Orient, d'Afrique du Nord ou d'autres régions du monde, Laurie Darmon donne la parole à ceux qui ont grandi ailleurs, ainsi qu'à leurs enfants ou leurs petits-enfants, afin qu'ils déroulent le long fil qui s'insinue partout, les amours, les voyages, les plaisirs, les chagrins, et rassemble tous ceux qui se vivront toujours exilés de quelque part, nomades, entre deux rives. C'est en partant de l'exil vécu par sa grand-mère maternelle venue d'Egypte que Laurie Darmon a écrit et composé sa chanson « L'exil », fil rouge musical de ce podcast.Imaginé, réalisé, enregistré et produit par Laurie Darmon.Musique : Laurie Darmon Hébergé par Acast. Visitez acast.com/privacy pour plus d'informations.
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Laurie Darmon reçoit Élise Goldfarb, Julia layani et Flora Ghebali qui se confient sur leurs origines et racontent comment celles-ci influencent leur façon de mener leur vie. EXILS est un podcast créé par Laurie Darmon dont chaque épisode est consacré à une personnalité qui raconte l'exil qu'elle a vécu ou que sa famille a vécu, et comment les origines plurielles qui en découlent influencent sa façon de mener sa vie.Qu'ils viennent d'Orient, d'Afrique du Nord ou d'autres régions du monde, Laurie Darmon donne la parole à ceux qui ont grandi ailleurs, ainsi qu'à leurs enfants ou leurs petits-enfants, afin qu'ils déroulent le long fil qui s'insinue partout, les amours, les voyages, les plaisirs, les chagrins, et rassemble tous ceux qui se vivront toujours exilés de quelque part, nomades, entre deux rives. C'est en partant de l'exil vécu par sa grand-mère maternelle venue d'Egypte que Laurie Darmon a écrit et composé sa chanson « L'exil », fil rouge musical de ce podcast.Imaginé, réalisé, enregistré et produit par Laurie Darmon.Musique : Laurie Darmon Montage : Laurie Darmon & Maxime Rosette Mixage des épisodes : Maxime Rosette Hébergé par Acast. Visitez acast.com/privacy pour plus d'informations.
Laurie Darmon reçoit Enrico Macias qui se confie sur ses origines et raconte comment celles-ci influencent sa façon de mener sa vie. Elle a également convié son petit-fils Symon à se joindre à l'entretien. EXILS est un podcast créé par Laurie Darmon dont chaque épisode est consacré à une personnalité qui raconte l'exil qu'elle a vécu ou que sa famille a vécu, et comment les origines plurielles qui en découlent influencent sa façon de mener sa vie.Qu'ils viennent d'Orient, d'Afrique du Nord ou d'autres régions du monde, Laurie Darmon donne la parole à ceux qui ont grandi ailleurs, ainsi qu'à leurs enfants ou leurs petits-enfants, afin qu'ils déroulent le long fil qui s'insinue partout, les amours, les voyages, les plaisirs, les chagrins, et rassemble tous ceux qui se vivront toujours exilés de quelque part, nomades, entre deux rives. C'est en partant de l'exil vécu par sa grand-mère maternelle venue d'Egypte que Laurie Darmon a écrit et composé sa chanson « L'exil », fil rouge musical de ce podcast.Imaginé, réalisé, enregistré et produit par Laurie Darmon.Musique : Laurie DarmonMontage : Laurie Darmon & Maxime RosetteMixage des épisodes : Maxime Rosette Hébergé par Acast. Visitez acast.com/privacy pour plus d'informations.
Laurie Darmon reçoit Benjamin Stora qui se confie sur ses origines et raconte comment celles-ci influencent sa façon de mener sa vie. EXILS est un podcast créé par Laurie Darmon dont chaque épisode est consacré à une personnalité qui raconte l'exil qu'elle a vécu ou que sa famille a vécu, et comment les origines plurielles qui en découlent influencent sa façon de mener sa vie.Qu'ils viennent d'Orient, d'Afrique du Nord ou d'autres régions du monde, Laurie Darmon donne la parole à ceux qui ont grandi ailleurs, ainsi qu'à leurs enfants ou leurs petits-enfants, afin qu'ils déroulent le long fil qui s'insinue partout, les amours, les voyages, les plaisirs, les chagrins, et rassemble tous ceux qui se vivront toujours exilés de quelque part, nomades, entre deux rives. C'est en partant de l'exil vécu par sa grand-mère maternelle venue d'Egypte que Laurie Darmon a écrit et composé sa chanson « L'exil », fil rouge musical de ce podcast.Imaginé, réalisé, enregistré et produit par Laurie Darmon.Musique : Laurie DarmonMontage : Laurie Darmon & Maxime RosetteMixage des épisodes : Maxime Rosette Hébergé par Acast. Visitez acast.com/privacy pour plus d'informations.
Laurie Darmon reçoit Félix Moati qui se confie sur ses origines et raconte comment celles-ci influencent sa façon de mener sa vie. EXILS est un podcast créé par Laurie Darmon dont chaque épisode est consacré à une personnalité qui raconte l'exil qu'elle a vécu ou que sa famille a vécu, et comment les origines plurielles qui en découlent influencent sa façon de mener sa vie.Qu'ils viennent d'Orient, d'Afrique du Nord ou d'autres régions du monde, Laurie Darmon donne la parole à ceux qui ont grandi ailleurs, ainsi qu'à leurs enfants ou leurs petits-enfants, afin qu'ils déroulent le long fil qui s'insinue partout, les amours, les voyages, les plaisirs, les chagrins, et rassemble tous ceux qui se vivront toujours exilés de quelque part, nomades, entre deux rives. C'est en partant de l'exil vécu par sa grand-mère maternelle venue d'Egypte que Laurie Darmon a écrit et composé sa chanson « L'exil », fil rouge musical de ce podcast.Imaginé, réalisé, enregistré et produit par Laurie Darmon.Musique : Laurie DarmonMontage : Laurie Darmon & Maxime Rosette Mixage des épisodes : Maxime Rosette Hébergé par Acast. Visitez acast.com/privacy pour plus d'informations.
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durée : 00:58:45 - Les Cours du Collège de France - par : Merryl Moneghetti - Est-il possible de renoncer à la fois à singulariser les immigrants et à leur assigner les conditions de leur santé? Demande le médecin-anthropologue, Didier Fassin. Quelle est aujourd'hui la "préoccupante vulnérabilité" des migrants en matière de soin et de santé? - invités : Didier Fassin Anthropologue, sociologue et médecin, professeur à l'Institute for Advanced Study de Princeton et titutlaire de la chaire de santé publique du Collège de France