POPULARITY
Es ist ein Lehrstück über Fehleinschätzungen im Kanzleramt. Der Bundesrat hat die geplante 1.000-Euro-Prämie knallhart scheitern lassen. Gordon Repinski analysiert, wie die Koalition den Ernst der Lage verkennen konnte und warum die Abstimmung zwischen der A-Seite (SPD) und der B-Seite (Union) in einem kommunikativen Desaster endete. Hat die Regierung Merz die Macht der Länder schlicht unterschätzt? Im 200-Sekunden-Interview: Der frühere NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Er spricht über die Zukunft des Bündnisses, den notwendigen europäischen Beitrag zur Verteidigung des Kontinents und die strategischen Herausforderungen in einer instabilen Weltlage. Rasmus Buchsteiner über die bevorstehende Wiederwahl von DGB-Chefin Yasmin Fahimi. Er beleuchtet zudem im Gespräch mit Gordon das spannungsgeladene Verhältnis zwischen Arbeitsministerin Bärbel Bas und Kanzler Friedrich Merz und die Frage, welche Rolle die Gewerkschaften bei der Reform des Sozialstaats spielen können und wollen. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Die Biopic-Produktion überschwemmt das Kino. Während die Superheldenfilme seltener werden, bleibt das Prinzip ähnlich: Geistiges Eigentum (Intellectual Property) wird neu verwertet und auf der großen Leinwand ausgeschlachtet. Es schlägt die Stunde der Lizenzverwalter und Rechtsanwälte. Besonders transparent – und deshalb auch besonders grauenhaft – zeigt dies Antoine Fuquas Film über den King of Pop Michael Jackson. Alle heiklen Themen werden umgangen, Janet Jackson hat sich offenbar gleich ganz aus dem Film herausgeklagt, die Dialoge sind generisch und handzahm, einzig Michaels Konflikt mit seinem Vater Joseph wird thematisiert, um die für Biopics typische Befreiungsgeschichte zu erzählen. Mehr Langeweile war selten. „Michael“ ist ein lächerlicher Film, aber auch ein Lehrstück über den Kapitalismus mit seiner Kulturindustrie. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Karl Marx, Friedrich Engels: Die deutsche Ideologie. MEW 3.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Die Hafenstadt Grindavik wurde wegen eines drohenden Vulkanausbruchs evakuiert. Ein Lehrstück im Umgang mit der Natur. Die Reportage. Grindavik ist eine der wichtigsten Hafenstädte Islands. Ganz in der Nähe liegt die Blaue Lagune, eine berühmte Touristenattraktion. In den letzten zweieinhalb Jahren haben Lava-Ströme grosse Teile des Gemeindegebietes verschüttet. Die Bevölkerung wurde evakuiert. Nun kämpfen sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt langsam zurück. Was in Grindavik passiert, könnte für andere Weltregionen lehrreich sein, die ebenfalls mit Naturgewalten zu kämpfen haben. Nach der Evakuierung der Hafenstadt ersetzte der Staat den Gemeinderat durch ein Technokraten-Gremium und kaufte den Evakuierten ihre Häuser zum Marktwert ab: damit sie sich anderswo etwas kaufen konnten. Und der isländische Staat investierte viel Geld in die Erneuerung der beschädigten Infrastruktur in die Hafenstadt, um sie am Leben zu erhalten. Kann die Rückkehr der Bevölkerung nach Grindavik verantwortet werden? Vom Vulkan geht weiterhin Gefahr aus. Die Stadt aufzugeben, würde eine Gemeinschaft für immer zerstören. Noch nie musste in Island eine ganze Stadt evakuiert werden. Der Umgang mit der vulkanischen Gefahr ist deshalb ein Lehrstück für das Land selbst, das sich die Frage stellen muss: Was ist ein akzeptables Risiko?
Jetzt also doch: Patrick Fischer ist als Trainer der Schweizer Eishockeynationalmannschaft freigestellt worden. Er schlitterte über ein gefälschtes Covid-Zertifikat. Die Causa Fischer ist ein Lehrstück, wie Krisenkommunikation (nicht) geht. Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Claudia Jenni, Kommunikationsberaterin, Vorstand Schweizer Verband für Krisenkommunikation ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Sandro Della Torre - Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Die Hafenstadt Grindavik wurde wegen eines drohenden Vulkanausbruchs evakuiert. Ein Lehrstück im Umgang mit der Natur. Die Reportage. Grindavik ist eine der wichtigsten Hafenstädte Islands. Ganz in der Nähe liegt die Blaue Lagune, eine berühmte Touristenattraktion. In den letzten zweieinhalb Jahren haben Lava-Ströme grosse Teile des Gemeindegebietes verschüttet. Die Bevölkerung wurde evakuiert. Nun kämpfen sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt langsam zurück. Was in Grindavik passiert, könnte für andere Weltregionen lehrreich sein, die ebenfalls mit Naturgewalten zu kämpfen haben. Nach der Evakuierung der Hafenstadt ersetzte der Staat den Gemeinderat durch ein Technokraten-Gremium und kaufte den Evakuierten ihre Häuser zum Marktwert ab: damit sie sich anderswo etwas kaufen konnten. Und der isländische Staat investierte viel Geld in die Erneuerung der beschädigten Infrastruktur in die Hafenstadt, um sie am Leben zu erhalten. Kann die Rückkehr der Bevölkerung nach Grindavik verantwortet werden? Vom Vulkan geht weiterhin Gefahr aus. Die Stadt aufzugeben, würde eine Gemeinschaft für immer zerstören. Noch nie musste in Island eine ganze Stadt evakuiert werden. Der Umgang mit der vulkanischen Gefahr ist deshalb ein Lehrstück für das Land selbst, das sich die Frage stellen muss: Was ist ein akzeptables Risiko?
"Der Dude" Lebowski hat keine Lust mehr auf die Proteste seiner Jugend in den 60ern und all den Shit. Er will einfach nur baden und bowlen. Ganz in Ruhe. Dass ihm da zwei Kleinkriminelle auf den Teppich pissen, ist zwar scheiße, aber auch davon hätte er sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wenn nicht Walter, sein Bowling Kumpel, ihn rein gequatscht hätte, der Sache auf den Grund zu gehen. Da liegt nämlich eine Verwechslung vor. Die Teppich-Pisser waren eigentlich hinter einem anderen Lebowski hinter her. Einem Millionär. Der wiederum weigert sich den Teppich zu ersetzen, hat aber einen Auftrag für den Dude: Er soll das Lösegeld einer Erpresserbande übergeben, um seine Frau nach einem Kidnapping wieder zu bekommen. Also die Frau vom Big Lebowski, nicht die vom Dude Lebowski. Nach und nach erhärtet sich der Verdacht, dass sie Frau nichts von der Entführung weiß. Und auch nichts von einem abgeschnitten Zeh, der die Skrupellosigkeit der Entführer unterstreichen soll. Wie sich herausstellt, ist der Millionär pleite und will das Geld für sich. Seine Frau chillt einfach nur mit Freunden in Palm Springs. Die tatsächlich existierenden Erpresser sind nur auf den Zug aufgesprungen, um Geld aus der Sache zu schlagen. Ein Krimi ohne Krimi zu sein, ein Ermittler, der keiner sein will, ein Lehrstück ohne Lehre. Oder Plor?
Die Hafenstadt Grindavik wurde wegen eines drohenden Vulkanausbruchs evakuiert. Ein Lehrstück im Umgang mit der Natur. Die Reportage. Grindavik ist eine der wichtigsten Hafenstädte Islands. Ganz in der Nähe liegt die Blaue Lagune, eine berühmte Touristenattraktion. In den letzten zweieinhalb Jahren haben Lava-Ströme grosse Teile des Gemeindegebietes verschüttet. Die Bevölkerung wurde evakuiert. Nun kämpfen sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt langsam zurück. Was in Grindavik passiert, könnte für andere Weltregionen lehrreich sein, die ebenfalls mit Naturgewalten zu kämpfen haben. Nach der Evakuierung der Hafenstadt ersetzte der Staat den Gemeinderat durch ein Technokraten-Gremium und kaufte den Evakuierten ihre Häuser zum Marktwert ab: damit sie sich anderswo etwas kaufen konnten. Und der isländische Staat investierte viel Geld in die Erneuerung der beschädigten Infrastruktur in die Hafenstadt, um sie am Leben zu erhalten. Kann die Rückkehr der Bevölkerung nach Grindavik verantwortet werden? Vom Vulkan geht weiterhin Gefahr aus. Die Stadt aufzugeben, würde eine Gemeinschaft für immer zerstören. Noch nie musste in Island eine ganze Stadt evakuiert werden. Der Umgang mit der vulkanischen Gefahr ist deshalb ein Lehrstück für das Land selbst, das sich die Frage stellen muss: Was ist ein akzeptables Risiko?
Europas grösster Umschlagplatz für Kokain als Lehrstück: Die Sicherheitsdirektorinnen Stephanie Eymann und Kathrin Schweizer sind diese Woche nach Antwerpen gereist – auf der Suche nach Strategien, wie sich Basel besser gegen den Drogenhandel schützen kann. Ausserdem: · Das Kloster Mariastein weiht einen neuen Platz ein · Wochengast: Unispital-Direktor Rakesh Padiyath über die Herausforderungen im Gesundheitswesen
Agenturen und Freelancer: Stunden tracken vs. Wert-basiert abrechnenStunden schreiben, Tickets buchen, Angebote schätzen und am Ende trotzdem das Gefühl haben, am eigentlichen Problem vorbeizuarbeiten. Kommt dir bekannt vor? Dann ist diese Episode genau dein Ding. Denn wir gehen einer Frage nach, die viele in Agenturen, im Freelancing und in der Softwareentwicklung beschäftigt. Was passiert, wenn wir nicht mehr primär Zeit verkaufen, sondern Wert? Und warum wird genau diese Frage durch KI, Automatisierung und immer schnellere Delivery plötzlich noch viel relevanter?In dieser Episode sprechen wir mit Christoph, Geschäftsführer der E Commerce Agentur Pixolith, über Agenturgeschäft, Billable Hours, Value Based Pricing, Angebotsphasen, Vertrauen in Kundenprojekten und die Psychologie hinter Preisfindung. Wir schauen auf konkrete Beispiele aus dem E Commerce, auf B2B und B2C Shops, auf Shopware, Shopify, Updates, Migrationen und die Frage, wie sich Wert überhaupt greifbar machen lässt.Außerdem diskutieren wir, warum Scrum diese Abrechnungsfrage nicht löst, wo Goodhart's Law plötzlich sehr praktisch wird und weshalb KI nicht nur Code beschleunigt, sondern auch Beratung, Vertrieb und Delivery verändert.Wenn du verstehen willst, wie Agenturen kalkulieren, warum Stundensätze oft falsche Anreize setzen und wo Value Based Working wirklich funktioniert, bekommst du hier reichlich Stoff zum Mitdenken.Bonus mit Augenzwinkern: Selbst ein Klopapier Shop kann zum strategischen Lehrstück für Pricing, Vertrauen und Softwareprojekte werden.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl – so lautete vor 75 Jahren in New York das Urteil gegen Ethel und Julius Rosenberg. Heute gilt der Fall als Lehrstück darüber, wieviel Rechtsstaat noch bleibt, wenn politische Angst ein Urteil bestimmt. Finck, Almut www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Für den Autor und Publizisten Max Czollek erscheint die Antwort auf die Frage, wer Max Frischs Brandstifter in dessen Lehrstück ohne Lehre sind, ganz eindeutig und auf die politische Ausgangslage übertragbar. Das Stück ist zudem beliebter Schulstoff, weswegen Schauspielerin Pauline Knof von Reibungen innerhalb des Publikums, der Entstehung der Inszenierung und dem Theater im Theater berichtet.Mehr Informationen und Karten für "Biedermann und die Brandstifter" erhaltet ihr hier: https://www.berliner-ensemble.de/inszenierung/biedermann-und-die-brandstifter Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Schickt uns euer Feedback zur EpisodeWas passiert, wenn „Ethik“ plötzlich teuer wird und Werte nicht mehr in stabilen Institutionen geparkt werden können? Genau an dieser Stelle setzen wir an und holen uns Markus Scholz dazu, Professor für Responsible Management an der TU Dresden und Autor von „Wirtschaft mit Werten“. Wir starten mit einem Fall, der geradezu nach Gegenwart schreit: Anthropic zieht beim US-Verteidigungsministerium eine rote Linie bei KI für autonome Waffensysteme und Massenüberwachung und wird dafür politisch angegriffen und gleichzeitig gefeiert.Von dort aus gehen wir tiefer in die großen Fragen, die viele Führungskräfte gerade im Bauch spüren: Warum werden Rechtsstaat, Medienfreiheit und unabhängige Gerichte zu harten Standortfaktoren? Was unterscheidet normales politisches Risiko von der Willkür, die Populisten durch Aushöhlung von Institutionen erzeugen? Markus erklärt, weshalb liberale Demokratie und soziale Marktwirtschaft interdependent sind und warum Corporate America mit seinem schnellen Rückzug bei DEI und Klimabündnissen ein Lehrstück über „Woke Capitalism“ liefert.Wir bleiben nicht im Abstrakten hängen, sondern sortieren Kompetenz, Legitimität und konkrete Taktiken. Wann ist Corporate Political Engagement sinnvoll, wann parteipolitisch riskant und wann ist Schweigen schon „silent complicity“? Was ist legitimes Lobbying als Expertise-Input und wo kippt es in Manipulation, etwa im Uber-Beispiel? Zum Schluss wird es praktisch: Wie muss Business Ethics Training aussehen, damit Menschen im Boardroom tatsächlich bessere Entscheidungen treffen können, inklusive Moral Muscle und Giving Voice to Values. Abonniere Corporate Therapy, teile die Folge und hinterlasse uns eine Bewertung: Wo sollte für Unternehmen deine rote Linie verlaufen?
Mit dem Goldenen Bären wurde „Gelbe Briefe“ von İlker Çatak auf der diesjährigen Berlinale ausgezeichnet. Nach dem großartigen Lehrstück „Das Lehrerzimmer“ legt der Regisseur erneut ein Lehrstück vor; dieses Mal geht es um die schwindende Meinungs- und Kunstfreiheit in einem Staat, der immer autoritärer wird. Dieser Staat ist die Türkei – oder etwa doch nicht? Interessanterweise wurde der Film nicht in der Türkei gedreht, sondern die Szenen in Ankara spielen in Berlin, die Szenen in Istanbul wurden in Hamburg realisiert. Die deutschen Städte sind dabei deutlich zu erkennen. İlker Çatak arbeitet – ähnlich wie Bertolt Brecht – mit dem Verfremdungseffekt, sodass wir plötzlich unsere Verhältnisse, die schrittweise immer autoritärer werden, in diesem Film erkennen können. Die Freiheit schwindet, wo die ökonomische Unabhängigkeit angetastet wird. „Gelbe Briefe“ bleibt bewusst uneindeutig und wird dadurch grundsätzlich. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!Der Monitor-Beitrag: https://www.youtube.com/watch?v=rh5Tws9D-EQ (https://deref-web.de/mail/client/38IKgqXn4rM/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3Drh5Tws9D-EQ)Literatur:Heinrich Böll: Nachwort zu „Das Ende einer Dienstfahrt“. DTV.Wer Die Filmanalyse unterstützen möchte, kann die Plus-Inhalte abonnieren. Die Filmanalyse plus bietet die regulären Filmanalyse ohne Werbung, jeden Monat ein Q&A zu Publikumsfragen und einen DeepDive mit einer zweistündigen Analyse zu einem filmischen Thema.Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about (https://deref-web.de/mail/client/SBP-FTrqd7M/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fsteady.page%2Fde%2Fdie-filmanalyse-abo%2Fabout)Apple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 (https://deref-web.de/mail/client/wehOrvIN85I/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fpodcasts.apple.com%2Fde%2Fpodcast%2Fdie-filmanalyse%2Fid1586115282)Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home (https://deref-web.de/mail/client/s3pdp-MjnPM/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.patreon.com%2Fc%2Fwolfgangmschmitt%2Fhome)Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans (https://deref-web.de/mail/client/cNM1Gsc33r0/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fsteady.page%2Fde%2Fdie-filmanalyse-abo%2Fgift_plans)
Liebe zwischen zwei Männern und Herrenfußball scheinen sich gegenseitig auszuschließen. Nicht so bei Autor Leo Meier. Das Pfalztheater Kaiserslautern zeigt seine absurd-witzige Komödie „zwei herren von real madrid“ als urkomisches und anrührendes Lehrstück über die Liebe.
Ein Standpunkt von Uwe Froschauer.Während der Krieg in der Ukraine bereits die Grundfesten der internationalen Nachkriegsordnung erschüttert, mehren sich weltweit die Anzeichen für eine Rückkehr klassischer Machtpolitik. Die Ordnung, die nach 1945 auf Prinzipien wie staatlicher Souveränität, territorialer Unverletzlichkeit und multilateraler Konfliktlösung beruhte, gerät zunehmend unter Druck. In dieses Klima geopolitischer Instabilität stößt die US-Regierung unter Präsident Donald Trump mit einer Politik, die weniger auf Regeln als auf Durchsetzung setzt – militärisch, ökonomisch und rhetorisch.Die jüngsten Ereignisse in Venezuela, der eskalierende Streit um Grönland und Trumps aggressive Zollpolitik gegenüber europäischen Staaten zeichnen das Bild eines neuen amerikanischen Imperialismus: nicht mehr in Form klassischer Kolonialverwaltung, sondern als Kombination aus wirtschaftlichem Zwang, militärischer Präsenz und strategischer Einflussnahme.Venezuela: Öl als geopolitische BeuteAnfang Januar 2026 führten die USA militärische Operationen in Venezuela durch. Präsident Nicolás Maduro wurde festgesetzt und außer Landes gebracht. Offiziell sprach Washington von einer „Übergangsphase zur Stabilisierung des Landes“. Trump selbst erklärte, die USA würden Venezuela „so lange führen, bis Ordnung und Vernunft hergestellt seien“.Venezuela besitzt nach Angaben der OPEC mit rund 303 Milliarden Barrel die größten nachgewiesenen Erdölreserven der Welt. Öl macht über 90 % der venezolanischen Exporterlöse aus. Die politische Kontrolle über Caracas bedeutet damit direkten Zugriff auf einen der strategisch wichtigsten Energiestandorte des Planeten.Historisch erinnert dieses Vorgehen an die Logik kolonialer Rohstoffpolitik: Auch europäische Imperien des 19. Jahrhunderts rechtfertigten ihre Interventionen in Afrika und Asien mit dem Versprechen von Ordnung, Fortschritt und Stabilität, während sie faktisch Handelswege, Arbeitskräfte und Ressourcen unter ihre Kontrolle brachten. Besonders das britische Empire perfektionierte diese Form indirekter Herrschaft. London regierte weite Teile seines Weltreiches nicht primär durch formale Annexion, sondern durch wirtschaftliche Abhängigkeiten, militärische Präsenz und lokale Eliten, die britische Interessen absicherten.In Indien etwa zerstörte die britische Kolonialverwaltung gezielt die einheimische Textilproduktion, um den Absatz britischer Industriewaren zu sichern. Millionen Menschen wurden in ein System eingebunden, das Rohstoffe lieferte und Fertigwaren importierte. In Afrika sicherte sich Großbritannien strategische Routen – vom Suezkanal bis zum Kap der Guten Hoffnung – weniger aus kulturellem Sendungsbewusstsein als aus nüchterner Kalkulation: Kontrolle über Transportwege bedeutete Kontrolle über Märkte. Koloniale Gewalt wurde dabei regelmäßig als notwendige Maßnahme zur „Befriedung“ verkauft.Der britische Ökonom John Hobson beschrieb Imperialismus bereits 1902 als„die Suche nach neuen Absatzmärkten und Rohstoffquellen unter militärischem Schutz“.Diese Diagnose zielte direkt auf das britische Weltreich: auf einen Staat, der politische Expansion betrieb, um wirtschaftliche Überproduktion zu kanalisieren und Investitionen abzusichern. Was damals Flaggen, Handelskompanien und Kolonialverwaltungen leisteten, übernehmen heute Sanktionen, Militärbasen und internationale Abkommen. Die Form hat sich verändert – die Logik nicht.So wie das Empire einst unter dem Banner von Zivilisation und Ordnung Rohstoffräume erschloss, legitimieren moderne Großmächte ihre Eingriffe mit Sicherheitsargumenten und Stabilitätsversprechen. Der Zugriff auf Öl, seltene Erden oder strategische Territorien folgt dabei einem bekannten Muster: Wer die Ressourcen kontrolliert, kontrolliert den Handlungsspielraum der anderen. Der britische Imperialismus war das historische Lehrstück dieser Strategie – der heutige Imperialismus ist ihre aktualisierte Version.... Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In den 1970er-Jahren wird Seelisberg zum Hauptquartier der «Transzendentalen Meditations-Bewegung» rund um den indischen Guru Maharishi Mahesh Yogi. Dies sorgt im Bauerndorf für rote Köpfe. Ein neuer Dokfilm von Felice Zenoni zeichnet die Geschichte der Yogis nach. Weiter in der Sendung: · In der Stadt Zug ist das Blockchain-Forschungsinstitut eröffnet worden – fünf von neun Lehrstühlen sind besetzt. · Drei Zentralschweizer und ein Zürcher blicken auf ihren Sieg beim härtesten Ruderrennen der Welt zurück.
2025 war ein Lehrstück darüber, wie Unsicherheit, Geldpolitik und Knappheiten zusammenwirken. Während viele Anleger auf Charts starrten, Narrativen folgten oder sich von Schlagzeilen treiben ließen, zeigt der nüchterne Blick in reale Portfolios ein anderes Bild: Rendite entsteht selten dort, wo sie am lautesten versprochen wird, sondern häufig in den stillen Marktsegmenten. Der Jahresrückblick der Schatzmeister ist deshalb mehr als eine Performance-Show – er ist eine Erinnerung daran, dass Disziplin, Beharrlichkeit und Substanz wichtiger sind als kurzfristige Trends.
Liebe Newsletterleser u. -hörer, herzlichen Dank für die wundervolle Resonanz von gestern. Das hat mich riesig gefreut. Ein besonderes Dankeschön auch an dich, liebe Andrea. Deine Rückmeldung – die du hörst und siehst – hat mich mit tiefer, ehrlicher Dankbarkeit erfüllt. Die Welt verändert sich. Und sie verändert sich in einem Tempo, das viele noch immer unterschätzen. Schneefall Der Verkehr kommt zum Erliegen. Streiks, die bewusst eingesetzt werden, um Menschen empfindlich zu treffen. Ich schaue nach Berlin Menschen sitzen im Dunkeln. Im Kalten. Und warten. Ich schaue auf die Weltpolitik Auch darüber spreche ich offen und klar. Schaue es dir jetzt an. Denn all das sind Entwicklungen, die nicht weniger, sondern mehr werden. Und genau deshalb ist es jetzt entscheidend, dass du dich mit dir selbst beschäftigst: Wo geht deine Reise hin? Wie positionierst du dich? Wie stellst du dich auf für das, was kommt? Das, was bisher gut war, ist überholt. Was früher funktioniert hat, ist vorbei. Wir leben nicht mehr in einer Übergangsphase. Wir leben in einer neuen Welt. In einer neuen Epoche. Die entscheidende Frage lautet: Wie machst du 2026 zum besten Jahr deines Lebens? Nicht „einem guten". Sondern dem besten. Und wie bist du auf alle Eventualitäten vorbereitet?
Die ARD-Serie “Mozart/Mozart” ist ein Lehrstück darüber, wie man große Stoffe klein, mutige Ansätze mutlos und historische Figuren erstaunlich leblos inszenieren kann.Was hier als moderne, feministische Neudeutung verkauft wird, entpuppt sich schnell als unerquicklich glattes Konstrukt, das weder dem historischen Stoff noch der eigenen Gegenwartsbehauptung traut. Die Serie wirkt, als habe man Mozart vor allem als Projektionsfläche gebraucht, nicht aus echtem Interesse an seiner Zeit, seiner Kunst oder seiner Abgründigkeit, sondern um zeitgeistige Thesen möglichst konfliktfrei unterzubringen. Das Ergebnis ist eine Erzählung, die behauptet, viel zu sagen, aber erstaunlich wenig zu riskieren bereit ist.Das größte Problem liegt im Ton. “Mozart/Mozart” erzählt zwar eine Geschichte, erstickt jedoch am eigenen Anspruch. Was hier erzählt wird, bleibt substanzlos, weil es sich vor allem am Zeitgeist abarbeitet, statt der Figur zu vertrauen, die sie vorgibt zu rehabilitieren. Maria Anna Mozart wird nicht vertieft, sondern funktionalisiert als Projektionsfläche aktueller Haltungen. Dabei hätte in ihr eine große, eigenständige Frauengeschichte gelegen. Diese Chance wird verspielt zugunsten einer glatten Gegenwartsbehauptung. Verschärfend kommt hinzu, dass die Serie auch den Zugang zur klassischen Musik beschädigt. Mozarts Werk wird nicht getragen und nicht entfaltet, sondern von modernen Popklängen überlagert. Das ist ein ästhetischer Kurzschluss und für eine Serie über Mozart ein nahezu grotesker Fehlgriff.Auch visuell bleibt die Serie hinter ihren Möglichkeiten zurück. Das Historische wirkt wie Kulisse, nicht wie gelebte Welt. Kostüme und Räume sind ordentlich, aber seelenlos. Nichts riecht nach Schweiß, Geldnot, Größenwahn oder Angst. Alles sieht nach gut ausgeleuchtetem Bildungsfernsehen aus und genau so fühlt es sich auch an.Besonders unerquicklich ist die moralische Selbstzufriedenheit, die über der gesamten Erzählung liegt. Statt Ambivalenzen auszuhalten, werden sie geglättet. Statt Widersprüche zuzulassen, werden sie erklärt. Die Serie will auf der richtigen Seite stehen und vergisst dabei, spannend zu sein. Kunst aber entsteht selten aus Absicherung, sondern aus Zumutung.Ronny Rüsch - Filmkritiker is a reader-supported publication. To receive new posts and support my work, consider becoming a free or paid subscriber.Am Ende bleibt “Mozart/Mozart” eine Serie, an der alles falsch ist. Falsch gedacht, falsch erzählt, peinlich in ihrer Anbiederung und vollkommen belanglos in ihrer Wirkung. Sie nimmt eine historisch hochinteressante Frau und einen der radikalsten Künstler der Musikgeschichte und macht aus beidem ein angepasstes Fernsehprodukt. Und das ist vielleicht das härteste Urteil, dass eine Geschichte über Genie, Unterdrückung und Kunst am Ende vor allem eines hinterlässt. Totale Gleichgültigkeit.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Dezember 2025):“Miss Sophie - Same Procedure as Every Year” - Prime Video“Jingle Bell Heist” - Netflix“Oh. What. Fun.” - Prime Video“Weihnachten zu Hause” - Netflix“Mozart/Mozart” - ARD Mediathek“Amadeus” - Sky/WOW“A Chorus Line” - Prime VideoWenn euch dieser Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Gerne dort abonnieren.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal. Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe
Charles Dickens hat Probleme: Seine letzten Veröffentlichungen waren ziemliche Flops, seine Reise nach Amerika war alles andere als erholsam und sein üppiger Lebensstil sorgt dafür, dass die Rücklagen sinken. Keine Frage: Ein neues Buch muss her. Dank der Unterstützung seines Freundes und Agenten John und den Gute-Nacht-Geschichten des neuen irischen Kindermädchens der Familie kommt er schließlich zu der passenden Idee: Eine Weihnachtsgeschichte, ein komisches Buch… vielleicht auch mit ein bisschen Tragik… und… Schreibblockade: Das schlimmste, was einem Autoren passieren kann. Gott sei Dank hat sich Dickens bereits den Protagonisten Ebenezer Scrooge zurechtgelegt und so kann er mit diesem gemeinsam die Stationen seines kommenden Romans bereisen: Von den drei weihnachtlichen Geistern bis zum Schicksal des kleinen Timmy. Aber die Deadline - immerhin ist es Oktober und das Buch muss vor Weihnachten erscheinen - sitzt ihm im Nacken. Und zu allem Überfluss schaut dann auch noch sein Vater vorbei, mit dem Charles einige der schlimmsten Momente seiner Kindheit verbindet. Schnell wird klar: Nicht nur Scrooge muss sich zu diesem Weihnachtsfest den Geistern der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft stellen. The Man Who Invented Christmas aus dem Jahr 2017 zeichnet den kreativen Prozess bei der Entstehung einer der großen Weihnachtsklassiker nach: Teils als Komödie, teils als Drama, teils als fantastisches Lehrstück. Hat uns der Film in vorweihnachtliche Stimmung gebracht? ---- Hat euch diese Episode gefallen? Dann spendiert uns doch einen Kaffee, Tee oder passend zur Saison einen Glühwein. Vielen Dank! https://buymeacoffee.com/mussmansehen
Ein kurzer Blick auf die Profi-Welt: DP World Tour in Südafrika, ein Stechen, deutsche Ergebnisse und der Ausblick Richtung Mauritius. Dazu die Q-School-Realität bei den Herren – und deutlich freundlichere Nachrichten aus dem deutschen Damengolf: LPGA-Karten, starke Namen, viel Substanz. Dann wird's alltagstauglich – und streitbar: Slow Play. Warum wirken Zweier- oder Dreierflights hinten raus plötzlich zäh? Wieso verlieren Vierergruppen Zeit, ohne einen einzigen Schlag mehr zu machen? Die drei sprechen über Ready Golf, über überlange Routinen à la Patrick Cantlay, über Vorbereiten statt Rumstehen – und über den Klassiker: Bag, Trolley oder Cart bitte dahin, wo man nach dem letzten Putt wirklich weitergeht. Plus: Schlangen-„Taktiken“ beim Ballsuchen, deutsche Tempo-Klischees im Ausland und ein Indoor-Abend in Valderrama als (leicht chaotisches) Lehrstück. Highlights Tour-Update: Südafrika, deutsche Platzierungen und der Blick nach Mauritius Q-School-Checks: Korn Ferry statt PGA – und was das sportlich bedeutet Deutsches Damengolf: LPGA/LET als Lichtblick und warum das gerade funktioniert Slow Play zerlegt: Ready Golf, Routinen, Suchzeiten – wo Runden wirklich hängen Trolley- und Bag-Position: die unterschätzte Minuten-Frage am Grün Indoor-Golf als Winterformat: Spaßfaktor hoch, Ernsthaftigkeit runter
BBCgate: Der britische Böhmermann-Moment Die BBC steht im Zentrum eines Manipulationsskandals. Eine Rede Donald Trumps wurde so geschnitten, dass der Sinn sich ins Gegenteil verkehrte. Wenn Haltung zur Nachricht wird: Die BBC hat Trumps Worte verändert – ein Lehrstück über Medienmacht und Gesinnungsjournalismus. Öffentlich-Rechtlich, aber nicht objektiv: Der BBC-Skandal erinnert fatal an die Methoden, die wir aus ARD und ZDF kennen. Webseite: https://www.tichyseinblick.de
“Ballad of a Small Player” ist ein Film, der viele Versprechen macht, am Ende jedoch erstaunlich wenig einlöst. Schon nach den ersten Minuten merkt man, dass hier großes, poetisches Kino entstehen soll. Alles liegt in sanftem Licht, jedes Bild ist präzise komponiert und jede Bewegung exakt überlegt. Doch genau das macht Edward Bergers Film schwer greifbar. Es ist, als würde man einem Gemälde beim Trocknen zusehen. Schön und vollkommen, aber ohne Leben. Der Film möchte berühren, schafft es aber nur in den seltensten Momenten.Colin Farrell spielt mit jener vertrauten Schwermut, die ihm so leicht gelingt. Trotzdem bleibt seine Figur seltsam leer, wie ein Spiegel, in dem kein Gesicht zurückblickt. Man erkennt, dass er verzweifelt sein soll, dass in ihm etwas ringt, doch es erreicht einen nicht. Zu viel Form und zu wenig Empfindung. Alles an diesem Werk scheint der Ästhetik verpflichtet, nicht aber dem Potenzial seiner Geschichte.Regie und Kamera verlieren sich in Oberflächen, in Neonlichtern, im Regen und in den Farben der Casino-Wände. Macau wird zur Kulisse, kein Ort, sondern eine Idee von Müdigkeit und Verlorenheit. Man wünscht sich etwas Raues, etwas Unvorhergesehenes, doch der Film bleibt glatt und fern. Jede Bewegung und jedes Wort wirken einstudiert.“Ballad of a Small Player” scheint etwas erzählen zu wollen über Schuld und Erlösung, über das, was bleibt, wenn man alles verspielt hat. Doch die Worte verhallen. Zwischen den makellosen Bildern und der weichen Musik öffnet sich eine Leere, die nicht nachklingt, sondern verklingt. Am Ende bleibt man zurück, beeindruckt von der Eleganz, aber ohne Gefühl. Ein Film, der glänzt, ohne etwas mitzuteilen. Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe
Technische Schulden: Code veröffentlichen und weiterziehen oder doch erst aufräumen?Technische Schulden fühlen sich oft nach Ballast an, können aber dein stärkster Hebel für Speed sein. Der Knackpunkt ist, sie bewusst und sichtbar einzugehen und konsequent wieder abzubauen. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie wir technische Schulden strategisch nutzen, ohne uns langfristig festzufahren.Ward Cunningham sagt: Technische Schulden sind nicht automatisch schlechter Code. Wir ordnen ein, was wirklich als “Debt” zählt und warum Provisorien oft länger leben als geplant. Dann erweitern wir die Perspektive von der Code‑ und Architektur‑Ebene auf People und Prozesse: Knowledge Silos, fehlendes Code Review und organisatorische Entscheidungen können genauso Schulden sein wie ein any in TypeScript. Wir diskutieren sinnvolle Indikatoren wie DORA Metriken, zyklomatische Komplexität und den CRAP Index, aber auch ihre Grenzen. Warum Trends über Releases hilfreicher sind als Einzelwerte oder wie Teamskalierung die Kennzahlen beeinflusst. Dazu die Business Seite: reale Kosten, Produktivitätsverluste, Frust im Team und Fluktuation. Als Anschauung dient der Sonos App Rewrite als teures Lehrstück für akkumulierte Schulden.Wenn du wissen willst, wie du in deinem Team Technical Debt als Werkzeug nutzt, Metriken und Kultur klug kombinierst und den Business Impact sauber argumentierst, dann ist diese Episode für dich.Bonus: Wir verraten, warum Legacy allein keine Schuld ist und wie Open Source, Plattformteams und Standardisierung dir echte Zinsen sparen können.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
Wie ein privates Satellitennetz den Krieg, die Politik und die Atmosphäre verändert.Ein Standpunkt von Günther Burbach.Die Tarnung als ziviltechnisches ProjektStarlink wird gern als Triumph moderner Ingenieurskunst verkauft, ein globales Netz aus Tausenden kleiner Satelliten, das selbst entlegene Regionen mit Internet versorgen soll. Ein Versprechen von Verbindung und Fortschritt, von digitaler Gleichberechtigung und technischer Erneuerung.Doch hinter diesem Heilsnarrativ verbirgt sich ein Projekt, das in Wahrheit längst aus der zivilen Sphäre herausgewachsen ist. Starlink ist nicht nur eine Kommunikationsinfrastruktur, sondern eine geopolitische Architektur, entworfen um Macht zu projizieren, Kontrolle auszuüben und die digitale Oberhoheit im Orbit zu sichern.Die offizielle Erzählung folgt einem einfachen Muster: SpaceX als revolutionäres Unternehmen, das den Himmel demokratisiert. Elon Musk als Visionär, der das Netz dorthin bringt, wo Regierungen versagen. Tatsächlich ist das Geschäftsmodell aber so massiv subventioniert, dass der Begriff „privatwirtschaftlich“ kaum noch zutrifft. Mehr als die Hälfte der Entwicklungskosten stammen aus staatlichen Aufträgen, militärisch, sicherheitsrelevant, geheim.Noch problematischer ist der strukturelle Effekt: Starlink entzieht die globale Kommunikationsinfrastruktur den Händen öffentlicher Kontrolle. Was früher nationalen oder multilateralen Regeln unterlag, gehört nun einem Unternehmen mit Hauptsitz in den USA, das weder Rechenschaftspflichten gegenüber internationalen Gremien hat, noch einer demokratischen Regulierung unterliegt.Wer Zugang will, zahlt. Wer blockiert wird, schweigt.Dass ein solches System von Anfang an auf strategische Dominanz ausgelegt war, zeigt sich schon in der Architektur. Die Satelliten fliegen in niedrigen Umlaufbahnen, sind modular austauschbar, lassen sich binnen Tagen ersetzen. Ein „lebender Schwarm“, der ständig erweitert, ersetzt und optimiert wird. Die Kontrolle liegt in automatisierten Bodenstationen, deren Software zentral über Server in den USA gesteuert wird. Kein Staat der Welt hat Zugriff darauf.Das bedeutet: Die planetarische Kommunikationsschicht wird faktisch privatisiert. Und diese Privatisierung ist irreversibel, solange kein alternatives System vergleichbarer Reichweite existiert.Europa plant mit IRIS² ein solches Gegengewicht, doch es hinkt Jahre hinterher, technologisch, finanziell und politisch.Starlink ist damit ein Lehrstück moderner Machtpolitik im Gewand digitaler Innovation: Ein ziviles Projekt, das längst eine strategische Funktion erfüllt.Während Regierungen noch von „Digitalisierung“ sprechen, ist der Himmel über ihnen bereits in private Zonen aufgeteilt, ein Netz, das sich selbst regelt, sich selbst erneuert und längst nicht mehr dem Zweck dient, den es vorgibt....https://apolut.net/starlink-die-stille-militarisierung-des-himmels-von-gunther-burbach/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Gerade hat die Frankfurter Buchmesse 2025 begonnen, der Bücherherbst ist noch frisch und jung – entsprechend sind in der 112. freigeistern!-Folge neue, herausragende Bücher angerichtet: Das Bilderbuch führt mitten rein in die Kunst der Illustration, der Lyrik und des Büchermachens: „Schlich ein Puma in den Tag“ von Verena Pavoni und Lena Raubaum ist ein großer Schatz. Das Kinderbuch „Ins hohe Gras“ des US-amerikanischen Stars Trevor Noah ist ein absichtsvolles Lehrstück. Das Jugendbuch „Zwei Seiten eines Augenblicks“ von Jenny Valentine erzählt von riesengroßer Freundschaft, riesengroßem Verlust und ermöglicht eine neue, ungeheure Perspektive auf Sterben, Tod und Leben. Das Sachbuch „Unser Schmerz ist unsere Kraft. Neonazis haben unsere Väter ermordet“ von Gamze Kubaşık, Semiya Şimşek und Christine Werner ist vielleicht schon jetzt eines der wichtigsten Bücher dieses Bücherherbstes. Wegweisendes, Kunstvolles, Spannendes, Schönes, Schweres lädt alle ein: „herbstlese“ empfohlen!
In dieser Folge berichten Prof. Karsten Feige, Leiter der Pferdeklinik der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Dr. Frederik Heun über einen seltenen, aber hochkritischen Notfall: Ein erst 13 Tage altes Hengstfohlen erleidet nach einer massiven Überdosierung von Moxidectin schwere neurologische Ausfälle – ausgelöst durch eine Verwechslung mit einem Vitaminpräparat. Nach intensiver Stabilisierung scheitert der erste Therapieversuch mit Flumazenil. Dann der Durchbruch: Eine intravenöse Lipid-Emulsion („Lipid-Rescue“) zieht den fettlöslichen Wirkstoff aus dem Zielgewebe – das Fohlen steht, trinkt und erholt sich sichtbar binnen Stunden. Was nach High-Risk klingt, wird zum Lehrstück über Teamwork, Literaturrecherche und sicheren Arzneimittelgebrauch.
Den 500 vermögendsten Deutschen gehören 1,16 Billionen Euro. Mehr als die Hälfte von ihnen sind Milliardäre. Das neueste Reichenranking des Manager Magazins ist ein Lehrstück in puncto Umverteilung. Während die Profiteure feiern, schwelgen und prassen, müssen sich immer größere Teile der Bevölkerung in Verzicht üben. Der Bundeskanzler will, dass das so bleibt. von Ralf Wurzbacher.Weiterlesen
Wie du lehrst so wirst du lernen Der Podcast ist aus der Telegramgruppe in der Reinhard Lier regelmässig Themen aus "Ein Kurs in Wundern" bespricht. Link zum Telegramkanal unter https://t.me/reinhard_lier_kanal Weitere Infos und Termine und eine APP mit alles Beiträgen unter https://www.reinhard-lier.com oder im Youtubekanal https://www.youtube.com/@ReinhardLi Kostenlose Mediathek: https://www.lier-mediathek.com Spenden gerne unter https://www.reinhard-lier.com/spenden/ weitere Infos zum Kurs unter https://www.zumkurs.de
Bethpage, Tag 2: Europa zieht auf 11,5 zu 4,5 davon – sportlich überzeugend, emotional aufgeladen. Wir sprechen über eine Atmosphäre, die phasenweise die Grenzen weiter überschritt: Anfeindungen gegen Rory McIlroy, Bodyshaming gegen Shane Lowry, laute Sprechchöre. Umso bemerkenswerter die Reaktionen: McIlroy kontert mit Präzision und Coolness, Justin Rose und Tommy Fleetwood bleiben stoisch – ihr Vierer wirkt wie ein Lehrstück in Balance und Nervenstärke. Auch die Rolle des europäischen Staffs und der Vizekapitäne sind Thema. Die Erfahrung, die klare Ansprache, die Brüderschaft – das Europa hat ein Fundament, das in New York trägt. Marcel Siem erzählt dazu, wie er das Ganze sieht, blickt mit der Brille des Spielers drauf und gibt spannende Insights aus dem europäischen Team. Im sportlichen Teil analysieren wir die Schlüsselmomente des Samstags und blicken mit Gast Marcel Siem auf das Finale in den Singles. Thema „Umschlagregel“ rund um Viktor Hovlands Nacken: legitim, aber mit Beigeschmack – weshalb Europa wohl sportlich zu Ende spielen will. Die Ansetzungen bieten reichlich Zündstoff: Cameron Young vs. Justin Rose, Justin Thomas vs. Tommy Fleetwood, der Kracher Scottie Scheffler vs. Rory McIlroy, Patrick Cantlay vs. Ludvig Åberg, J.J. Spaun vs. Sepp Straka sowie Duelle mit Tyrrell Hatton, Shane Lowry, Rasmus Højgaard und Harris English. Unsere Einordnung: Europa punktet breit, weil immer „einer da ist“ – und weil die Teamchemie stimmt. Dazu lobende Worte für Sportsmanship auf beiden Seiten – trotz aller Lautstärke draußen. Highlights: • Fan-Aggression in Bethpage: wo Stimmung kippt – und wie Europas Stars reagieren • Vierer-Analyse: Rose/Fleetwood als Muster an Balance, McIlroy/Lowry mit Big Plays • Umschlagregel erklärt: was bei Hovlands Nacken theoretisch passiert – und warum Europa wohl spielt • Singles-Vorschau mit Krachern: Scheffler vs. McIlroy, Cantlay vs. Åberg, Spaun vs. Straka • Marcel Siem ordnet ein: Europas Erfahrung, Staff-Stärke, mentale Widerstandsfähigkeit • Sportsmanship trotz Hitzigkeit: Gesten, die den Tag gerettet haben
In Folge 7 sprechen Fritz Simon und Andreas Kollar über soziale Systeme: Was unterscheidet sie von psychischen? Wie entstehen Regeln in Familien, Organisationen oder Gesellschaften? Und warum entstehen aus Lösungen oft neue Probleme? Eine erkenntnistheoretische Rundfahrt durch Rennstrecken, Regelsysteme und Regentänze. Inklusive Abstecher zu experimenteller Gruppendynamik. Inhalte der Episode • Was ist ein soziales System? Kommunikation als Grundoperation: Erwartungen, Zeichenverstehen und die Rolle der Erwartungserwartung. • Kontext macht Bedeutung Warum ein Blinker nur im richtigen Kontext verstanden wird – und was das mit Beratung zu tun hat. • Problemdefinition = Systembildung Soziale Systeme organisieren sich um Problemdefinitionen (nach Anderson & Goolishian). Je nach Deutung entstehen völlig andere Interventionen. • Familie als multiproblemdefiniertes System Von Bedürfnis- zu Beziehungsproblemen – und warum die Lösung manchmal neue Probleme schafft. • Organisationen als Lösungssysteme Zahnärzte, Werbeagenturen und die Rüstungsindustrie: Wenn Probleme wegfallen, wird das Lösungssystem selbst zum Problem. • Polykontextuale Kompetenz Psychische Gesundheit heißt, sich in verschiedenen Systemen unterschiedlich verhalten zu können. Wer das nicht kann, fällt auf – oder raus. • Interkulturelle Regelspiele Von chinesischer Rotzlogik bis zur westlichen Serviettentaktik: Andere Länder, andere Unsitten. • Beobachten statt Erklären Statt die Psyche zu analysieren: Spielregeln beobachten. So wird Komplexität handhabbar. • Außenseitertraining als Feldexperiment Ausgrenzung inszenieren, um Inklusion zu verstehen. Ein gruppendynamisches Lehrstück in Alpbach. • Nichtverstehen = Verrücktheit Wenn Verhalten keine Erklärung hat, wird es pathologisiert. Ein Plädoyer fürs Perspektivwechseln. Takeaways • Soziale Systeme entstehen nicht durch Menschen, sondern durch Kommunikation. (Luhmann) • Problemdefinitionen schaffen Realitäten und damit Strukturen. • Familien und Organisationen sind Regelgeneratoren. • Psychische Gesundheit heißt: kontextsensibles Verhalten. • Beobachten entlastet – besonders in komplexen Mehrpersonensystemen. Markante Zitate • „Ein problemdefiniertes System ist oft nichts anderes als eine Lösung mit Folgeproblemen.“ • „Die Erwartungserwartung hält das soziale System am Leben.“ • „Polykontextuale Kompetenz ist ein anderes Wort für psychische Gesundheit.“ • „Wer auffällt, fällt raus, außer er erklärt es gut.“ • „Nichtverstehen ist das Kriterium für Verrücktheit.“ Literatur / Erwähnte Bezugspunkte Fritz B. Simon (2025): Formen. Zur Kopplung von Psyche, Organismus und sozialen Systemen. Carl-Auer. Harold Goolishian & Harlene Anderson: Problem-determined systems (u.a. in „The Client is the Expert“) Raoul Schindler: Grundlagen der Gruppendynamik (diverse Veröffentlichungen) Paul Watzlawick: Kommunikationstheorie & radikaler Konstruktivismus _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität https://www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock https://www.carl-auer.de/magazin/blackout-bauchweh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics https://www.carl-auer.de/magazin/cybernetics-of-cybernetics Genau Geschaut: https://www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser https://www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast https://www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews https://www.carl-auer.de/magazin/heidelberger-systemische-interviews Zum Wachstum inspirieren https://www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden https://www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2
Russland hat den Luftraum von Estland verletzt. Das ist Fakt – in den großen Medien. Journalistische Distanz zum Objekt der Berichterstattung? Fehlanzeige. Im Indikativ, also in der Wirklichkeitsform, steht, was ist – also aus Sicht einer Medienlandschaft, die nicht bereit ist, Meldungen zu hinterfragen. Ein journalistisches Lehrstück, das zeigt: Diese Medien sind Kriegspropaganda nicht gewachsen.Weiterlesen
Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2025 in Tokio haben an den Tagen 5 und 6 für große Emotionen, spannende Finals und überraschende Geschichten gesorgt. In dieser Episode des MainAthlet Leichtathletik Podcasts nehmen Benjamin Brömme und Co-Host Linn Kleine die Hörer:innen mit hinter die Kulissen der Titelkämpfe in Japan.Ein zentrales Thema ist der Sperrwurf der Männer: Julian Weber, Weltjahresbester mit über 91 Metern, musste nach einem Virusinfekt im Vorfeld gegen die Hitze und seine eigenen Erwartungen ankämpfen. Trotz großem Einsatz blieb ihm eine Medaille verwehrt – ein Lehrstück über mentale Stärke, Technikfeinschliff und das richtige Timing. Welche Rolle Details wie der Stemmschritt oder die Wurfvorbereitung spielen, wird im Gespräch praxisnah erklärt.Auch die Qualifikation im Hochsprung der Frauen sorgte für deutsche Highlights: Christina Honsel und Imke Onnen kämpften sich bei schweren Bedingungen ins Finale. Hier zeigt sich, wie wichtig Technikvariationen, Anpassungsfähigkeit und mentale Frische sind, um trotz Hitze und Regen Höchstleistungen zu bringen.Im Fokus stehen außerdem die 400 Meter Hürden: Emil Agyekum lief in Tokio mit 47,83 Sekunden persönliche Bestzeit und die zweitschnellste Zeit eines Deutschen überhaupt – eine historische Marke, die zeigt, wie Training, Regeneration und mentale Stärke zusammenwirken. Das Duo diskutiert, wie eine Frankfurter Trainingsgruppe hinter diesem Erfolg steht und welche Faktoren Athlet:innen auf das nächste Level heben können.Ein weiteres Highlight ist das Finale über 3000 Meter Hindernis: Gesa Krause läuft trotz Sturz auf Rang 7 und wird beste Europäerin. Ihre Geschichte unterstreicht, wie Resilienz, Willenskraft und ein klarer Fokus Athlet:innen nach Rückschlägen wieder nach vorn bringen können. Auch Lea Meyer zeigt als Finalistin über Hindernis und 5000 Meter eindrucksvoll, wie Vielstarterinnen auf höchstem Niveau bestehen.Darüber hinaus sprechen Benjamin und Linn über die neuen Trikot-Regeln von Nike, die Diskussion um ein Finaltrikot und die psychologische Wirkung von Symbolik im Spitzensport. Ebenso geht es um internationale Höhepunkte: Sydney McLaughlins Fabelzeit über 400 Meter (47,78 s), die Sprinterdominanz aus Botswana und das Auftreten von Nachwuchstalent Gout Gout.Die Episode liefert tiefe Einblicke in Trainingstechniken, Ernährungsstrategien, mentale Herangehensweisen und Regeneration, die Spitzensportler:innen in Tokio anwenden. Ob Sprint, Wurf oder Hindernis – die Hörer:innen erfahren, welche Details den Unterschied machen.Podcast von Smilla Kolbe - Grind & GlowAlle aktuellen Partner findest du hier:NordVPN mit verschlüsselter Verbindung und blockiert schädliche Seiten & Tracker.Exklusiv: Großer Rabatt auf das 2-Jahrespaket + 4 Extra-Monate gratis.
U20-Europameisterin Jana Becker im Deep Dive: In dieser Folge sprechen wir über die Bausteine einer Mittelstrecken-Saison, die sich gewaschen hat – von Härte im Training über smarte Regeneration bis zu Mindset und Finanzierung. Jana nimmt uns mit in ihren Winter/Frühjahrs-Aufbau (u. a. Trainingslager in Potschefstroom & Chiclana), ihre Wochenkilometer (ca. 35–50 km plus Alternativtraining) und die Workouts, die den Unterschied machten: „Power-Einheiten“ wie 500–300–200 sowie 2×3×300 mit kurzen Pausen – maximale Laktatproduktion inklusive. Spannend: Wie sie Schnelligkeit & Kraft (Sprints + Gym) montags und freitags koppelt, um die 800 m-Spezifik besser „zu tragen“. Regeneration & Verletzungsprophylaxe ziehen sich wie ein roter Faden durch die Episode: langsamere Umfangssteigerung nach früheren Schienbeinproblemen, regelmäßige Physio/Osteo, Alternativtraining – und das bewusste Weglassen von „noch einem Kilometer“. Wir sprechen über die Realität hinter „Leistung = immer mehr“ und warum Gehör für den Körper oft das schnellste Tempo ermöglicht. Mindset: Jana arbeitet seit Februar mit einem Mentalcoach, setzt auf Visualisierung vor Schlüsselläufen und beschreibt, wie ihr das die Lockerheit und das Selbstvertrauen für große Bühnen zurückgegeben hat. Ihr EM-Finale – und eine 4×400-m-Staffel keine 65 Minuten später – werden zum Lehrstück: Fokus, Adrenalin, Teamspirit. Dazu: Zeitmanagement zwischen Schule, Reisen zu internationalen Meetings („Druck rausnehmen, weil dich dort niemand kennt“) und Trainingsalltag am Stützpunkt Frankfurt. Transparenz gehört dazu: Wir reden über Finanzierung im Leistungssport – von Perspektivkader-Förderung und Vereins-Support (Königsteiner LV) bis zum Ausrüster (New Balance). Jana erklärt, wie Planungssicherheit Trainingslager überhaupt möglich macht – und weshalb fehlende Mittel im Nachwuchs echten Fortschritt verhindern können. Zum Schluss räumt sie mit Mythen auf: Leistungssport wirkt von außen oft „einfach“ – tatsächlich steckt dahinter ein hartes, langes Spiel aus Disziplin, Rückschlägen, Routinen und viel Teamarbeit. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein Sommerroman in Italien und Lehrstück über nicht-binäres Erzählen aus dem Jahr 1971, das heute wieder besonders zeitgemäß ist.
„Man braucht, wenn man der Andre Heller ist, gute Nerven. Es gibt immer etwas, wo sich die Leute aufregen.“ sagt der Multimediakünstler im Gespräch mit Claudia Stöckl. Derzeit arbeitet Heller an einem Park an der Alten Donau und einem großen Gartenprojekt in Brixen in Südtirol,das umstritten ist. Der 78jährige spricht in "Frühstück bei mir" über die Folgen seines Sturzes in Marokko, das Älterwerden und warum es für ihn keine Niederlagen gibt. Der Autor- sein Roman "Schattentaucher" wurde gerade neu aufgelegt- erzählt auch über seine Wandlung und warum er mit "Remassuri" jetzt eine Show, die sich um Wiener Musik dreht, ins Leben gebracht hat. Er redet über die Liebe, warum Verzeihen so wichtig ist und dass er sich wünschen würde, besser weinen zu können. Wie immer ein Lehrstück über das Leben! (Dieser Beitrag begleitet das Ö3-"Frühstück bei mri" vom 1.6.2025)
First Snow of Summer is a film about broken promises, love and a lesson for living your life passionately. The film is the debut of Austrian director Chris Raiber, who creates a somewhat bizarre but heartwarming world in the depths of Vienna's subway. - First Snow of Summer, oder Sterne unter der Stadt, ist ein Film über gebrochene Versprechen, Liebe und ein Lehrstück für leidenschaftliches Leben. Der Film ist das Debut des österreichischen Regisseurs Chris Raiber, der hier eine etwas skurrile aber herzerwärmende Welt in den Tiefen der Wiener U-Bahn schafft.
Dänemark, 1770. Ein König mit Neigung zu Wahnsinn und Masturbation. Eine junge Königin, die zu Fuß durch Kopenhagen spaziert – Skandal! Und ein deutscher Arzt, der erst den Monarchen behandelt und bald das ganze Land regiert. Bei unserer Live-Show am 18.05. in Celle haben wir die Geschichte von Johann Friedrich Struensee, Caroline Mathilde und Christian VII. erzählt – eine Dreiecksgeschichte aus Aufklärung, Macht, Sex, Wahnsinn und ganz großem Drama. Was als romantische Rebellion beginnt, endet auf dem Schafott und einer Exilkönigin in Celle. Die Struensee-Affäre war der Polit-Skandal ihrer Zeit. Und ein Lehrstück über Liebe, Reformwille – und was passiert, wenn man beides zu weit treibt.Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne bei Instagram: @wasbishergeschah.podcastQuellen:Aufzeichnungen von Friedrich StruenseeUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Heute: Das Luftschloss aus Bayern oder: Warum es noch nicht gelungen ist, eine kontrollierte Kernfusion zu realisieren. Aus Bayern schwappen in letzter Zeit auffallend häufig die Worte „Kernfusion", „Fusionsforschung" und "nationale Strategie für die Fusion" über die Landesgrenzen. Die bayerische Staatsregierung hat einen sogenannten „Masterplan Kernfusion“ angezettelt. In den nächsten drei Jahren will sie rund 100 Millionen € in die Erforschung der Kernfusion stecken, die ersten drei von sechs Lehrstühlen kommen nach Augsburg, Erlangen und München. Nachdem Deutschland aus der Kernenergie ausgestiegen sei, steige Bayern in die Atomtechnologie der Zukunft wieder ein, so hat das in markigen Worten der bayerische Wissenschaftsminister Markus Blume gesagt. Zwar könnte Bayern zunächst einmal dafür sorgen, dass das Kernkraftwerk Isar II nicht weiter zerstört wird, stattdessen hat die bayerische Umweltbehörde die letzte Genehmigung für den Abriss des Kernkraftwerkes Gundremmingen erteilt. Die Kühltürme dürfen innerhalb der nächsten sechs Monate in die Luft gesprengt werden. Um von dem praktischen aktuellen Desaster abzulenken, nimmt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder immer häufiger das Wort der Fusion in den Mund. Fusionsreaktoren sollen die Energie von morgen liefern. Gelegenheit also für eine kleine Nachhilfestunde unter anderem für Herrn Söder in Sachen Kernfusion mit dem Physiker Hans Hofmann-Reinecke. Die Bücher von Hans Hofmann-Reinecke sind bei Amazon erhältlich. Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Ingmar Jung ist ein Politprofi, fast schon dynastisch. Aktuell ist er Hessischer Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat. Das mit der Heimat interessiert den Dieter sehr und zeigt eine Facette der Politik, die unerwartet volksnah ist. Darüber hinaus ist dieser Podcast ein Lehrstück in Sachen Politikhandwerk, weil der Minister ein wirklich offener Mensch ist, der sich nicht hat politisch verdrehen lassen. Chapeau! Hören! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der noch junge Karl Marx zeigt sich in seinen „Ökonomisch-Philosophischen Manuskripten“ aus dem Jahr 1844 begeistert von einem relativ unbekannten Stück William Shakespeares: „Timon von Athen“ („Timon of Athens“), etwa um 1605 entstanden, gehört nicht zum Kanon wie viele andere Dramen des Engländers, was durchaus literarische Gründe hat. Ökonomisch ist die Tragödie, die im antiken Griechenland spielt, jedoch hochinteressant, da hier das Wesen des Geldes ergründet wird – was nicht zuletzt Marx faszinierte. Es ist ein Lehrstück beinahe wie bei Bertolt Brecht: Timon ist ein reicher Mann, der nahezu jeden Abend rauschende Feste gibt und viele vermeintliche Freunde um sich schart, die er mit Geschenken überhäuft. Auch die Dichter, Maler und Philosophen erscheinen, wenn er ruft. Als Timon jedoch zahlungsunfähig wird und seine Freunde um finanzielle Hilfe bittet, verlassen sie ihn allesamt. Einsam zieht sich der Menschenfreund in den Wald zurück und wird dort zu einem unerbittlichen Misanthropen, der der Menschheit nur noch den Untergang wünscht. Was erzählt uns Shakespeare über die Macht und Ohnmacht des Geldes? Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur! Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Filmfans aufgepasst – hier kommt ein Lehrstück in "how to make a (successful) Hollywood movie". Und das von einer, die damit Erfahrung hat: Jeanette Milio ist Produzentin und arbeitet seit 1999 in den USA. 2010 produzierte sie die Thriller "Das Experiment" und "13“, 2012 folgte "Dark Tide". "Ich mache Popcorn-Kino", sagt sie selbst über ihr Schaffen. Es seien nicht unbedingt Filme, die Kritiker bei Rotten Tomatoes oder das Feuilleton goutieren würden – wohl aber Filme, die kommerziell erfolgreich sind.
Kann Deutschland in der Künstlichen Intelligenz mit den Besten der Welt mithalten? Am Anspruch mangelt es zumindest nicht. In Bayern beispielsweise ist in den vergangenen Jahren ein neues Ökosystem entstanden in diesem Bereich mit neuen Lehrstühlen, Rechenkapazitäten, Start-ups. Unter dem Namen Baiosphere ist es inzwischen institutionalisiert - und soll weiter wachsen. Konkret wollen die Forscher im Freistaat ein eigenes KI-Grundlagenmodell entwickeln, das vielseitig einsetzbar und durchaus konkurrenzfähig mit dem kommerziellen Modellen sein soll, die es schon gibt. Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) verlangt eine ähnliche Initiative für ganz Deutschland und drängt zur Eile. Er sagt, was die Künstliche Intelligenz von anderen Schlüsseltechnologien unterscheidet, wieso es nicht nur um die Spitzen-Universitäten in München geht, was das für die Ausbildung der Kinder bedeutet - und worin er sich von Robert Habeck unterscheidet. Außerdem geht es in dieser Episode darum, wie gut Deutschland aufgestellt ist in sozialen Medien. Denn der amerikanische Unternehmer Elon Musk, der zugleich ein enger Vertrauter des künftigen Präsidenten Donald Trump ist, hat sich stark in den deutschen Wahlkampf eingemischt und wirbt sehr offensiv für die AfD. Ist damit eine Grenze überschritten? Braucht Deutschland eine eigene Plattform, die mit X vergleichbar ist? Und sollte nicht zumal für Kinder und Jugendliche der Zugang zu manchen Netzwerken verwehrt werden? Über das und mehr sprechen wir in dieser Folge.
Schlecht vorbereitet und unsinnig, fand Medienexperte Pörksen das Musk-Weidel-Gespräch auf X. Doch er warnt auch vor der Machtkonzentration durch digitale Gatekeeper, fordert Debatten über den Kampf gegen Desinformation und für den Schutz der Demokratie. Grieß, Thielko www.deutschlandfunk.de, Interviews
Heinrich von Kleist ist gerade wieder in aller Munde, weil neue, martialische Briefe entdeckt wurden. Sein preußisches Lehrstück vom ungehorsamen Kriegshelden überzeugt als hypnotisch fesselndes Musiktheater dank einer mutigen Inszenierung von Jens-Daniel Herzog und einem scharf kontrastierenden Dirigat.
Heinrich von Kleist ist gerade wieder in aller Munde, weil neue, martialische Briefe entdeckt wurden. Sein preußisches Lehrstück vom ungehorsamen Kriegshelden Prinz von Homburg wurde vor über 60 Jahren in ein Musiktheater verwandelt. Gestern Abend wurde Hans Werner Henzes Oper in Frankfurt auf die Bühne gebracht: in einer Inszenierung von Jens-Daniel Herzog und unter dem Dirigat von Takeshi Moriuchi. Peter Jungblut war für BR Klassik in der Premiere und schildert seine Eindrücke.
Autorin und Bergführerin Anna Zirner über die Erfahrung, in den Alpen zwei Monate lang allein unterwegs zu sein. Ein Podcast vom Pragmaticus.Der Podcast ist Teil unseres Dossiers zum Thema Alpen: Unsere Alpen in Not Das ThemaWie ist es, die Alpen allein zu durchwandern, immer unter freiem Himmel zu übernachten und erst nach zwei Monaten am Ziel anzukommen? Ana Zirner hat die Alpen und sich selbst ganz neu kennengelernt. Im Podcast erzählt sie von ihrer Wanderung, den Spuren des Klimawandels in den Alpen und gibt praktische Tipps für alle, die es ihr gleichtun wollen.Unser Gast in dieser Folge: Ana Zirner ist Weitwandererin, Bergwanderführerin und Autorin zahlreicher Bücher: Ihr Buch Alpensolo. Allein zu Fuß von Ost nach West über die Durchwanderung der Alpen war ihr erstes Buch. Ihre Wanderreisen auf dem Colorado River und ihre Durchquerung des Kaukasus hat sie ebenfalls in Buchform festgehalten. Gemeinsam mit ihrem Vater August Zirner schrieb sie das Buch Ella und Laura. Von den Müttern unserer Väter, in dem es um die Geschichte ihrer jeweiligen Großmütter Ella Zirner-Zwieback und Laura Wärndorfer geht, die durch die Nationalsozialisten aus Wien enteignet und vertrieben wurden. Für das Dossier zur Zukunft der Alpen schrieb sie für den Pragmaticus ein Essay über Freiheit und Verantwortung.Tipp: Am 5. Juli ist unser Magazin mit einem ausführlichen Schwerpunkt zum Thema Alpen erschienen! Teil dieses Schwerpunkts sind neben diesem mit Ana Zirner auch diese drei Podcasts: Zum Podcast mit dem Kulturgeografen Werner Bätzing geht es hier.Zum Podcast mit dem Präsidenten des Alpenvereins, Wolfgang Schnabl, geht es hier. Zum Podcast mit dem Meteorologen Andreas Jäger geht es hier.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Serious Sellers Podcast auf Deutsch: Lerne erfolgreich Verkaufen auf Amazon
Sebastians Geschichte ist eine Ode an den Mut und die Entschlossenheit, mit denen er sich neben seiner Lehrtätigkeit in das Abenteuer Selbstständigkeit stürzte. Unser Gespräch zeigt seine Reise auf – von den Anfängen als Barkeeper über Rückschläge bis hin zum Aufbau seines erfolgreichen Amazon-Business mit Obst- und Gemüsebeuteln. Er nimmt uns mit auf eine Achterbahnfahrt durch die Höhen und Tiefen seiner Selbstständigkeit, teilt aber auch das Glücksgefühl seines ersten organischen Verkaufs und wie er es schafft, seine junge Familie in diesen lebhaften Alltag zu integrieren. Mit offenen Karten legt Sebastian dar, wie er die Steine, die ihm in den Weg gelegt wurden, als Fundament für seinen späteren Erfolg nutzte. Er berichtet von den Lektionen, die er aus den Startschwierigkeiten seines ersten Produkts zog, und wie er seine Strategie für den Markt angepasst hat, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Die Bedeutung von Qualitätskontrolle, Logistik und Marketing wird dabei ebenso beleuchtet wie seine Überlegungen zum Übergang von einer Einzelunternehmung zu einer GmbH-Struktur, um sein Geschäft weiter zu skalieren. Abschließend offenbart uns Sebastian, wie er sich trotz des Neuzugangs in der Familie auf seine Geschäftstätigkeit konzentrierte und welche Rolle die Auslagerung bestimmter Aufgaben spielte, um sich mehr seiner Familie widmen zu können. Seine Erfahrungen mit Produktbewertungen und der kreative Weg, vor dem Produktlaunch bereits zahlreiche Bewertungen zu sammeln, geben einen tiefen Einblick in die Mechanismen eines erfolgreichen Amazon-Launches. Sebastians Geschichte ist mehr als nur ein Lehrstück für angehende Selbstständige – sie ist eine Inspiration für alle, die denken, dass eine Balance zwischen Beruf und Familie im heutigen Geschäftsumfeld unerreichbar ist. In Folge 122 des Serious Sellers Podcast auf Deutsch, Marcus und Esther diskutiéren 00:00 - Sebastians Weg Zur Selbstständigkeit 09:16 - Produktentwicklung Und Vermarktungsfehler 16:17 - Produktsuche Und Strategieüberlegungen 31:58 - Erfolgreicher Produktlaunch Auf Amazon 38:38 - Investition in Neue Produktoptionen 46:43 - Amazon-Geschäft Und Elternschaft 1:01:27 - Expansion in Neue Nischen 1:13:17 - Strategien Für Positive Bewertungen
Vor über 100 Jahren sollte die KfZ-Steuerbefreiung die Landwirtschaft motorisieren. Die Ära der Ochsengespanne ist längst vorbei. Doch die Vergünstigung überlebt auch die jüngste Kürzungswelle - ein Lehrstück.
Die ganze Folge könnt ihr bei Patreon und Steady hören! Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang Am 5. Juni 1948 erlebte ein außergewöhnliches Stück von Bertolt Brecht, das er während seines Exils in Finnland geschrieben hatte, seine Uraufführung am Schauspielhaus Zürich: „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ unterscheidet sich deutlich von Brechts frühen Lehrstücken, denn dieses Mal versuchte sich der Dramatiker und Marxist an einem Volksstück, das aber nicht bloß der Unterhaltung dienen sollte, sondern auf neue Weise marxistische Lehren vermitteln will. Herr Puntila ist ein Gutsbesitzer, der immer, wenn er betrunken ist, sein menschliches Antlitz zeigt und seinen Angestellten das Blaue vom Himmel verspricht. Ist er wieder nüchtern, bereut er seine Offenherzigkeit und setzt wieder die Charaktermaske der Härte auf, um nach Gutsherrenmanier zu agieren. Sein Knecht, der Chauffeur Matti, durchschaut das Spiel durchaus, wenngleich er nicht zum Revolutionär wird. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Brechts Volksstück. Literatur: Bertolt Brecht: Herr Puntila und sein Knecht Matti. Suhrkamp. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD