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Hörbahn on Stage: Ursula Haas liest: "Zerzauste Tage" – anschließend spricht Uwe Kullnick mit der Autorin über Ihre Tätigkeiten und Ihre Aufgaben als LibrettistinLesung Ursula Haas (Hördauer ca. 26 min), Gespräch (Hördauer ca. 50 min)Moderation Uwe KullnickDas schriftstellerische Schaffen von Ursula Haas ist durch Lyrik geprägt. Davon zeugen die Tagebuchaufzeichnungen »Zerzauste Tage. Ein Jahr der Wirklichkeiten«, die gefühlvolle Einblicke in das Weben und Streben einer Poetessa und Librettistin geben. Leitmotiv sind Reflexionen über das Schreiben und den Mut, der dazu gehört. Die Aufzeichnungen setzen am Pfingstsonntag 2018 ein und enden Pfingsten 2019. Die Tage, die dazwischen liegen, sind zerzaust, sie verbinden Alltagseindrücke ebenso wie existentielle Ereignisse – etwa das Abenteuer Kuba-Reise im Januar 2019 – und Erkenntnisse eines randvollen Daseins mit poetischer Sprache. So auch das große Ereignis ihres Lebens: die Begegnung mit Rolf Liebermann, der ihr nach der Lektüre ihres Romans »Freispruch für Medea« den Auftrag anvertraute, ein Libretto zu verfassen: Beginn einer erfolgreichen Arbeit als Librettistin. Ursula Haas hat deutsch-böhmische Wurzeln und wuchs in Düsseldorf und Bonn auf. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Pädagogik in Bonn und Freiburg lebt und arbeitet sie in München. Zu ihren Arbeiten gehören Lyrik, Erzählungen, Romane, Essays, Opern- und Lieder-Libretti sowie musikbegleitende Texte zu konzertanten Opernfassungen und Theaterstücke. Zuletzt erschien 2018 in der edition bodoni ihr Gedichte- und Poesieband »Wortfisch im grünen Aquarium«. Ursula Haas: Ich bin im Krieg in Tschechien geboren, wuchs in NRW auf und lebe seit langem in München. Trotz Germanistikstudium schreibe ich seit gut 20 Jahren literarische Bücher. Mein Medea-Roman war der erste von einer Frau geschriebene! Er brachte mir auch insofern Glück, weil ich durch ihn zum Schreiben von Musiktexten (Libretti) kam. Daraus entstand z.B. die Medea-Oper mit der Musik von Rolf Liebermann, die 2001 in der Pariser Oper aufgeführt wurde. Mein Roman "Drei Frauen" von 2009 beschäftigt sich mit drei Künstlerinnenbiografien. (Camille Claudel, Tina Modotti und Lenka, die meinem Leben nachgeht). Siehe die Kritiken bei Amazon! Mein ebenfalls 2009 erschienener Lyrikband " Ich kröne dich mit Schnee" bekam 2010 den Nikolaus-Lenau-Preis. 2014 erschien im A1 Verlag der Band mit Erzählungen "Busenfreundinnen. Geschichten zu Lust und Brust". 2018 der Gedichte -und Poesie-Band "Wortfisch im Grünen Aquarium" (edition bodoni).2020 das Tagebuch "Zerzauste Tage. Ein Jahr der Wirklichkeiten" (edition bodoni).Poetisches Schreiben bestimmt mein Leben und immer wieder die Arbeit für Musiler zu schreiben wie 2020 für den Komponisten Silvan Loher über den Sommer am Rheinfall für das Rhyality immersive Art project.Schauen Sie doch auf meine Website www.poetessa.de. Dort erfahren Sie nicht nur meine literarischen Aktivitäten wie Lesungen und Veröffentlichungen und auch Essays in Magazinen und Zeitschriften, sondern auch, dass ich Ihnen kreatives bzw. literarisches Schreiben als Dozentin und Coach in München vermittle.Termine Hörbahn on Stage in Schwabing Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht diese SendungRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
Todeswalzer: Der Sommer 1944 von Christian Bommarius - Kapitel 6Kapitel 6 (Hördauer ca. 7 Minuten)„Todeswalzer“ von Christian Bommarius wird von Literatur Radio Hörbahn im Rahmen der Reihe „Ein Buch – ein Jahr“ vorgestellt. In 12 ausgewählten Passagen nähern wir uns der historischen und moralischen Dimension dieses Buches, das sich mit Abgründen der Geschichte auseinandersetzt, faktenbasiert und sensibel erzählt. Die Auszüge sind so gewählt, dass sie zentrale Linien und Fragen ansprechen, ohne das gesamte Werk vorwegzunehmen.Die zwölf Sendungen erscheinen über das Jahr hinweg jeweils an einem festen Tag im Monat online. So entsteht eine rhythmisierte Auseinandersetzung mit einem fordernden Stoff, die Hörerinnen und Hörern Zeit gibt, das Gehörte zu verarbeiten – und zugleich anregt, das Buch selbst in die Hand zu nehmen.Es liest:Cassiel Metris Am 1. Juni 1944 beherrschen deutsche Truppen fast ganz Europa; drei Monate später stehen die Alliierten an den Grenzen des Reichs. Das Ende des blutigsten Kriegs der Geschichte scheint unmittelbar bevorzustehen, doch es wird weitere acht Monate dauern, in denen noch einmal so viele Menschen wie in den fünf Jahren zuvor sterben werden. Und: Als zwischen Mai und Juli über 400.000 ungarische Juden nach Auschwitz deportiert werden, kommt der Holocaust zu einem seiner letzten Exzesse.Im Sommer 1944 begann sich der Todeswalzer in einer nie zuvor für möglich gehaltenen Geschwindigkeit zu drehen. Die Gleichzeitigkeit des Mordens und der Lebensfreude, auch im Reich, packend dargestellt in Christian Bommarius' großer Erzählung, macht uns bis heute fassungslos.Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, etwa als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der ›Berliner Zeitung‹, anschließend Kolumnist der ›Süddeutschen Zeitung‹ und ist seither freier Publizist. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.Schnitt und Technik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick____________________________________________________________________________Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund. Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …Wenn dir die Sendung gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.
Vortrag von Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder (Bonn) in der Vortragsreihe „Verlieren wir Osteuropa?!“ Den Erwartungen an eine „Rückkehr nach Europa“ folgten in den letzten Jahren Populismus, Ethnonationalismus, Enttäuschung über die EU, Korruption, teilweise autoritäre Regression und Orientierung an Putin. Welche Konflikte prägen die Gesellschaften, was beeinflusst den Wertewandel, wie hängen wirtschaftliche Entwicklung und Einstellungsmuster miteinander zusammen? Schließlich: Was ist an den osteuropäischen Entwicklungen „östlich“, welche übergreifenden europäischen Trends lassen sich identifizieren? Das Bild ist vielschichtig. Andreas Heinemann-Grüder ist Senior Fellow beim CASSIS und außerplanmäßiger Professor für Politikwissenschaft an der Universität Bonn. Seine Forschungsschwerpunkte sind Politik und Konflikte im postsowjetischen Raum, vergleichender Föderalismus, das Wiederaufleben des Autoritarismus und gewaltsame politische Krisen mit irregulären bewaffneten Gruppen. Heinemann-Grüder studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Germanistik an der Freien Universität Berlin und absolvierte ein Postgraduiertenstudium an der Lomonossow-Universität in Moskau. Er promovierte 1989 an der Freien Universität Berlin und habilitierte sich 1999 an der Humboldt-Universität. Er ist Mitglied des Beirats der Bundesregierung für zivile Konfliktprävention und Friedensförderung. Die Veranstaltung fand am 26. März 2026 in der Württembergischen Landesbibliothek statt. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/europa_im_krieg_determinanten_von_krieg_und_frieden?nav_id=13106
Seit mehr als 20 Jahren kennen sich Tankred Stachelhaus und Andy Scholz. Zum ersten Mal begegneten sie sich, als Tankred einen Artikel über die fotografische Arbeit von Andy in einer Essener Tageszeitung schrieb. Im Kunstverein Ruhr treffen sie sich wieder, um die Zeit etwas Revue passieren zu lassen. Die Diplomarbeit von Andy Scholz wurde übrigens 2005 im Forum für Kunst und Architektur gezeigt, in dem das öffentliche Gespräch am 20. März 2026 stattfand. Tankred Stachelhaus, Jahrgang 1970, ist Magister der Kommunikationswissenschaft, Germanistik und Philosophie, Vorsitzender des Kunstvereins Ruhr, Mitbegründer der Essener Ausstellungsreihe »Kunst im Wohnraum« und Jurymitglied des Förderpreises »Junge Positionen NRW«. Im Terminal des Düsseldorfer Flughafens initiierte und kuratierte er die preisgekrönte Schau »Art Walk«. Über zwei Jahrzehnte lang begleitete er unter anderem für die Neue Ruhr Zeitung, die KUNSTZEITUNG und den Informationsdienst KUNST die Kunst- und Ausstellungsszene in Essen, dem Ruhrgebiet und Nordrhein-Westfalen. Er begleitete mit seinen Texten und Reden zahlreiche Kataloge und Vernissagen. Darüber hinaus ist er Gitarrist der »Funkrockimprovisationskappelle ›Projekt‹«. Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren, studierte zunächst Philosophie und Medienwissenschaften, um dann schließlich an der Folkwang Universität der Künste in Essen einen künstlerischen Abschluss in Fotografie zu machen. Er lebt seit mehr als 20 Jahren mit seiner Familie als freier Künstler, Autor und Dozent in Essen-Rüttenscheid. Seine Arbeiten wurden seitdem international ausgestellt. Zahlreiche Lehraufträge führten ihn quer durch die Bundesrepublik und die USA. Als Kurator und Künstlerischer Leiter machte er sich zuletzt einen Namen mit Ausstellungen und Symposien für das INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER sowie als Herausgeber und Moderator vom Podcast: Fotografie Neu Denken. Darüber hinaus ist er Organisationsleiter des Deutschen Fotobuchpreises. https://kunstvereinruhr.de https://festival-fotografischer-bilder.de https://deutscherfotobuchpreis.de https://andyscholz.com/ https://www.instagram.com/scholzandy/ - - - Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: privat
Kath-Akademie Archiv: Paul Celan zum 100. Geburtstag – Jan-Heiner Tück, Markus May und Dominik Fröhlich versuchen den religiösen Dichter Paul Celan kennenzulernen(Hördauer: 110 Minuten)Viele Kenner der deutschen Lyrik halten Paul Celan für den bedeutendsten Poeten der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Gleichwohl steht Celans Dichtung – nach wie vor – in dem Ruf, schwierig und unzugänglich, ja beinahe geheimnisvoll zu sein. Ist Celans Werk also nur ein esoterischer Gegenstand akademischer Diskussionen? Celan selbst wehrte sich gegen solche Verkürzung und forderte von seinen Lesern: Wiederholung, Vertiefung, vor allem: Aufmerksamkeit. „Aufmerksamkeit ist das natürliche Gebet der Seele“ – so zitiert Celan den Philosophen und Oratorianer Nicolas Malebranche und deutet damit an, dass seine Gedichte nur vor dem Hintergrund des Religiösen wirklich zu erhellen sind. Diesem Fingerzeig wollen wir anlässlich von Paul Celans 100. Geburtstag nachgehen und gemeinsam mit unseren Gästen – dem Theologen Jan-Heiner Tück aus Wien und dem Literaturwissenschaftler Markus May aus München – den religiösen Dichter Paul Celan kennenlernen. Das einleitende Referat hält Dominik Fröhlich, Studienleiter der Katholischen Akademie in Bayern.Der abwesende Gott, die Opfer der Shoah, Spuren jüdischer Mystik und Anspielungen auf die Passion des Gekreuzigten werden dabei ebenso im Zentrum stehen wie Celans Auseinandersetzung mit dem Judentum und seiner jüdischen Identität.Unter Anleitung des Sprecherziehers Marcus Boshkow rezitieren die beiden Schauspielerinnen Nora Buzalka und Elna Lindgens einschlägige Gedichte – u.a. Benedicta, Tenebrae, Denk dir, Die Pole – und lassen so den Dichter selbst zu Wort kommen. Besondere Aufmerksamkeit ist also geboten, denn: „wir wissen ja nicht, weißt du, wir wissen ja nicht, was gilt.“ Prof. Dr. phil. Markus May, Institut für deutsche Philologie, LMU München; Prof. Dr. phil. Peter Goßens, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum; Jürgen Lehmann, em. Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft und Neuere Deutsche Literaturgeschichte, Universität Erlangen-NürnbergDominik Fröhlich: Schwerpunkte Philosophie, Literatur, Psychologie, und Romano Guardini. Mitarbeiter der Katholischen Akademie in Bayern.Jan-Heiner Tück studierte nach dem Abitur am Collegium Augustinianum Gaesdonck von 1987 bis 1994 Katholische Theologie und Germanistik an den Universitäten in Tübingen und München. Anschließend wurde er bei Peter Hünermann in Tübingen zum Dr. theol. promoviert. Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!Katholische Akademie in BayernKardinal Wendel HausMandlstraße 23, 80802 MünchenRealisation Uwe Kullnick
Hueck, Carsten www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Hueck, Carsten www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Mein heutiger Gast ist Slam-Poet, Kabarettist, Autor, Musiker und einer der witzigsten Beobachter des ganz normalen Wahnsinns: Julius Fischer. Aufgewachsen in Dresden, studierte er Geschichte und Germanistik in Leipzig. Doch statt trockener Vorlesungen zog es ihn früh auf die Bühnen der Poetry-Slam-Szene. Seit 2004 steht er dort und gewann unzählige Slams. Zusammen mit André Herrmann gründete er das legendäre Duo „Team Totale Zerstörung“. Später wurde daraus auch der Podcast „Team Totale Zerredung“, der zwischen 2018 und 2021 zu den erfolgreichsten Comedy-Podcasts auf Spotify gehörte. Wer Julius Fischer erlebt, merkt schnell: Der Mann kann aus einem kaputten Kinderwagen, einem Spaziergang durch Leipzig oder einem völlig eskalierten Familienabend Geschichten machen, bei denen man gleichzeitig lachen und nachdenken muss. Genau das macht ihn so besonders. Viele kennen ihn aus Formaten wie NightWash oder dem Quatsch Comedy Club. Andere feiern ihn für seine Musik mit Christian Meyer beim „The Fuck Hornisschen Orchestra“, und Literaturliebhaber kennen ihn natürlich aus der Berliner Lesebühne „Lesedüne“, wo er gemeinsam mit Marc-Uwe Kling auftritt. 2014 bekam er sogar seine eigene TV-Show „Comedy mit Karsten“. Und seit 2023 schreibt er regelmäßig Elternkolumnen für den Spiegel. Dort erzählt er vom Familienleben, von Schlafmangel, Kinderlogik und diesem täglichen Balanceakt zwischen völliger Überforderung und ganz großer Liebe. Seine Bücher tragen herrlich ehrliche Titel: „Ich hasse Menschen“. Daraus wurde inzwischen eine ganze Reihe. Nach „Eine Abschweifung“ und „Eine Art Liebesgeschichte“ heißt das neue Buch „Ich hasse Menschen – Eine Fortpflanzung“. Und der Titel verrät schon: Es geht diesmal ums Vatersein. Um durchwachte Nächte, um kleine Kinder mit großer Persönlichkeit, um Wutausbrüche, Liebeserklärungen und diesen völlig absurden Alltag zwischen Spielplatz, Müdigkeit und Existenzkrise. Dabei schafft Julius Fischer etwas, das nur wenige können: Er ist gleichzeitig gnadenlos lustig und total berührend. Einer, der Menschen angeblich hasst, schreibt plötzlich unglaublich warmherzig über Familie, Kinder und das Leben. Vielleicht gerade deshalb, weil er den Wahnsinn dahinter so präzise erkennt. Genau darüber reden wir in diesem Podcast: Über Humor, Elternschaft, Poetry Slams, schlaflose Nächte, Leipzig, peinliche Momente und die Frage, warum die anstrengendsten Menschen im Leben manchmal gleichzeitig die wichtigsten sind. Genießt eine außergewöhnlich unterhaltsame Folge mit Julius Fischer. Viel Spaß! https://juliusfischer.de/ https://www.instagram.com/jufi3000/ https://www.facebook.com/JuliusFischer3000 https://www.instagram.com/jensherrmannofficial/?hl=de https://www.facebook.com/jens.herrmann.792 https://www.youtube.com/@JensHerrmann https://www.linkedin.com/in/jens-herrmann-9a6198136/ https://www.bbradio.de/ https://www.bbradio.de/shows/51d91f74-b052-42f5-978f-988dd1807ed9 https://www.instagram.com/bbradioofficial/ https://www.facebook.com/bbradioofficial https://www.tiktok.com/@bbradioofficial
Was prägt ein Leben: der erste Kuss, das Tattoo, das bleibt, oder die Midlife-Krise, in der plötzlich alles infrage steht? Der Kognitionswissenschaftler Fritz Breithaupt sagt: Nicht die Ereignisse selbst formen unser Leben, sondern die Art und Weise, wie wir sie zu Erfahrungen machen. Warum werden manche Momente zu Wendepunkten, während andere spurlos vergehen? Wie verwandelt sich ein peinlicher Augenblick in eine Geschichte, die wir immer wieder erzählen – oder in eine innere Narbe, an der wir festhalten? Und was geschieht mit unseren Erinnerungen, wenn wir Erlebnisse ständig wiederholen, durchdenken oder im Kopf alternative Lebensverläufe entwerfen? Fritz Breithaupt, Professor für Germanistik und Kognitionswissenschaft an der University of Pennsylvania, hat mit seinem Buch «Einmal, zweimal, keinmal. Wie wir Erfahrungen machen» eine Theorie des Erfahrungslebens vorgelegt. In der «Sternstunde Philosophie» spricht er mit Olivia Röllin über die Faszination des Neuen, die Macht der Wiederholung – und darüber, wie es gelingen kann, auch in Zeiten permanenter Reizüberflutung mit Social Media oder künstlicher Intelligenz zu tiefen, sinnstiftenden Erfahrungen zu kommen, statt sich von Ereignis zu Ereignis treiben zu lassen.
Was prägt ein Leben: der erste Kuss, das Tattoo, das bleibt, oder die Midlife-Krise, in der plötzlich alles infrage steht? Der Kognitionswissenschaftler Fritz Breithaupt sagt: Nicht die Ereignisse selbst formen unser Leben, sondern die Art und Weise, wie wir sie zu Erfahrungen machen. Warum werden manche Momente zu Wendepunkten, während andere spurlos vergehen? Wie verwandelt sich ein peinlicher Augenblick in eine Geschichte, die wir immer wieder erzählen – oder in eine innere Narbe, an der wir festhalten? Und was geschieht mit unseren Erinnerungen, wenn wir Erlebnisse ständig wiederholen, durchdenken oder im Kopf alternative Lebensverläufe entwerfen? Fritz Breithaupt, Professor für Germanistik und Kognitionswissenschaft an der University of Pennsylvania, hat mit seinem Buch «Einmal, zweimal, keinmal. Wie wir Erfahrungen machen» eine Theorie des Erfahrungslebens vorgelegt. In der «Sternstunde Philosophie» spricht er mit Olivia Röllin über die Faszination des Neuen, die Macht der Wiederholung – und darüber, wie es gelingen kann, auch in Zeiten permanenter Reizüberflutung mit Social Media oder künstlicher Intelligenz zu tiefen, sinnstiftenden Erfahrungen zu kommen, statt sich von Ereignis zu Ereignis treiben zu lassen.
In meinem Interview mit Carina Hellmich sprechen wir über Wege, die Kraft der kleinen Schritte, ihr Leben als Expat und Neubeginn. Carina wächst mit Fernweh auf: Ihre Eltern leben als Expats in Tahiti, ihre Mutter führt mehrere Reisebüros. Nach dem Abi schwankt Carina zwischen Architektur und Germanistik – und landet schließlich, der Bequemlichkeit halber, im Familienunternehmen. Das Geschäft floriert, doch in ihr wächst eine leise Unruhe: Ist das wirklich mein Weg?2012 wird ihr Vater schwer krank. Gleichzeitig muss sie für eine Bürgschaft geradestehen, die sie leichtfertig unterschrieben hat. Sie kommt mit einem blauen Auge davon, fällt aber kurz darauf in einen Burnout. Zum ersten Mal fragt sie sich, was sie eigentlich selbst will.Sie schließt die Reisebüros, begleitet ihren Vater bis zu seinem Tod und geht den Jakobsweg – schön, traurig und brutal zugleich, wie sie sagt. Diese Erfahrung verändert sie tief. Zurück in Deutschland zieht sie weiter nach Afrika, arbeitet dort in einem Tierschutzprojekt und spürt, wie sich ihr Leben neu ordnet.„Wenn du anfängst zu laufen, beginnt sich etwas zu bewegen.“ Dieser Satz zieht sich wie ein roter Faden durch Carinas Geschichte.Später trifft sie einen alten Freund ihres Bruders wieder, sie werden ein Paar, heiraten, bekommen ein Kind und ziehen nach Shanghai. Dort taucht er in die Expat-Welt ein, während sie mit dem Baby zu Hause sitzt – und sich fragt: Wer bin ich eigentlich?Sie beginnt Chinesisch zu lernen, macht eine Coaching-Ausbildung, gründet ein Modelabel und den Instagram-Kanal Love Shanghai. Als Corona ausbricht, erleben sie die Lockdowns hautnah – mit Angst, Ausgrenzung und neuen Erkenntnissen.Zurück in Deutschland startet Carina bei null. Sie baut sich ein Business und eine starke Personal Brand auf LinkedIn auf, veröffentlicht ihr Buch „Baby Steps“ und spricht über das Glück, das in den kleinen Dingen des Lebens liegt.Willst du mehr über Kerstin und ihre Arbeit erfahren? Dann schau auf ihre Webseite und verbinde dich mit ihr auf LinkedIn und folge ihr auf Instagram Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auf meine Webseite und Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir.Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram. Support the show
Todeswalzer: Der Sommer 1944 von Christian Bommarius - Kapitel 5(Hördauer 10 Minuten)„Todeswalzer“ von Christian Bommarius wird von Literatur Radio Hörbahn im Rahmen der Reihe „Ein Buch – ein Jahr“ vorgestellt. In 12 ausgewählten Passagen nähern wir uns der historischen und moralischen Dimension dieses Buches, das sich mit Abgründen der Geschichte auseinandersetzt, faktenbasiert und sensibel erzählt. Die Auszüge sind so gewählt, dass sie zentrale Linien und Fragen ansprechen, ohne das gesamte Werk vorwegzunehmen.Die zwölf Sendungen erscheinen über das Jahr hinweg jeweils an einem festen Tag im Monat online. So entsteht eine rhythmisierte Auseinandersetzung mit einem fordernden Stoff, die Hörerinnen und Hörern Zeit gibt, das Gehörte zu verarbeiten – und zugleich anregt, das Buch selbst in die Hand zu nehmen.Es liest: Cassiel Metris Am 1. Juni 1944 beherrschen deutsche Truppen fast ganz Europa; drei Monate später stehen die Alliierten an den Grenzen des Reichs. Das Ende des blutigsten Kriegs der Geschichte scheint unmittelbar bevorzustehen, doch es wird weitere acht Monate dauern, in denen noch einmal so viele Menschen wie in den fünf Jahren zuvor sterben werden. Und: Als zwischen Mai und Juli über 400.000 ungarische Juden nach Auschwitz deportiert werden, kommt der Holocaust zu einem seiner letzten Exzesse.Im Sommer 1944 begann sich der Todeswalzer in einer nie zuvor für möglich gehaltenen Geschwindigkeit zu drehen. Die Gleichzeitigkeit des Mordens und der Lebensfreude, auch im Reich, packend dargestellt in Christian Bommarius' großer Erzählung, macht uns bis heute fassungslos.Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, etwa als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der ›Berliner Zeitung‹, anschließend Kolumnist der ›Süddeutschen Zeitung‹ und ist seither freier Publizist. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.Schnitt und Technik Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick___________________________________________________________________________Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund. Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …Wenn dir die Sendung gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.
In dieser Episode geht es um das Grusswort von Dr. Bernhard Lübbers, dem Direktor der Staatlichen Bibliothek Regensburg, das er am 22. November 2025 vor der Preisverleihung in Regensburg gehalten hat. Anlass war nicht nur die Überreichung der Medaillen an die anwesenden Preisträger*innen, sondern auch der 50. Geburtstag des Fotobuchpreises. Fünf Jahrzehnte, in denen sich das Buch an sich verändert hat. In denen sich die Art und Weise, wie Bilder produziert und betrachtet werden, verändert hat. Ein halbes Jahrhundert in dem sich die Fotografie gewandelt hat. Dr. Bernhard Lübbers ist seit 2008 Direktor der Staatlichen Bibliothek Regensburg. Er studierte Geschichte, historische Hilfswissenschaften, Germanistik und Volkskunde in Regensburg, München und Dublin. Ab 2002 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Würzburg und promovierte 2006. Foto: Susanne Suttner/Festival Fotografischer Bilder e.V. Links https://www.staatliche-bibliothek-regensburg.de https://www.youtube.com/@festivalfotografischerbilder - - - Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: Susanne Suttner/Festival Fotografischer Bilder e.V. - - - Link zu unserem Newsletter: https://deutscherfotobuchpreis.de/newsletter/ - - - Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020-2026. Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften an der Universität Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er ist freier Künstler, Autor und Dozent. Seit 2012 unterrichtete er an verschiedenen Instituten, u.a.: Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. 2016 wurde er in die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) berufen. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Kurator vom INTERNATIONALEN FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner gründete. Im ersten Lockdown im Juni 2020 begann er mit dem Podcast und seit 2022 ist er Organisationsleiter vom Deutschen Fotobuchpreis, der ins INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg integriert wurde. Er lebt und arbeitet in Essen-Rüttenscheid. https://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ https://festival-fotografischer-bilder.de/ https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/ https://deutscherfotobuchpreis.de/ https://www.instagram.com/deutscher_fotobuchpreis/ https://andyscholz.com/ https://www.instagram.com/scholzandy/
Gabriele Heins ist Chefredakteurin eines der prägendsten und einflussreichsten kulinarischen Magazine unserer Republik. Der Titel klingt nach Büro, nach Redaktionskonferenz, nach dem Geruch von kaltem Kaffee und überhitzten Druckern. Und doch eines vorweg: Der Titel lügt, denn vielmehr ist sie eine Architektin von Momenten, eine Kuratorin des Unübersehbaren, eine Frau, die den Unterschied zwischen Leben und Lebensqualität nicht akademisch versteht, sondern physisch – mit allen verfügbaren Sinnen gleichzeitig, gefühlt rund um die Uhr, ohne Grenzen. Ihr Magazin ist kein Heft. Es ist ein Argument. Das Argument lautet: Genuss ist keine Dekadenz, sondern Demokratie. Und wer behauptet, keine Zeit für das Gute im Leben zu haben, hat schlicht die falschen Prioritäten. Du hättest Dir Gabriele Heins sehr wahrscheinlich, falls Du sie nicht persönlich kennst, anders vorgestellt. Vermutlich schärfer. Vermutlich kälter. Eine Frau, die seit 25 Jahren durch die Katakomben des deutschen Gourmet-Journalismus marschiert, Wettbewerbe juriert und Chefköche interviewt, sollte nach der Erwartung vieler die freundliche Wärme einer Schiefergrube ausstrahlen. Nach der Episode weißt Du: Du lagst falsch. Das kommt vor. Gabriele Heins ist seit März 2024 Chefredakteurin des Feinschmecker – Deutschlands stilprägendem kulinarischen Lifestyle-Magazin des Jahreszeiten Verlags – und das ist ungefähr so, als würde man sagen, Keith Richards spiele ein bisschen Gitarre. Technisch korrekt. Fundamental unzureichend. Sie ist in Bremen aufgewachsen, studierte Germanistik, Romanistik, Publizistik und Geschichte in Göttingen, Bordeaux und Hamburg. 1999 wechselte sie zum Jahreszeiten Verlag – zunächst als Reiseredakteurin, später als Ressortleiterin Food, Wein & Lifestyle. Fünfundzwanzig Jahre. Das bedeutet: Sie hat den Feinschmecker nicht übernommen. Sie hat ihn von innen heraus verstanden – Ausgabe für Ausgabe, Verkostung für Verkostung, Druckfahne für Druckfahne – bis zu dem Moment, wo die Leitung des Magazins keine Beförderung mehr war, sondern eine logische Konsequenz. Nicht als Bürotier. Nicht als Konzeptverwalterin. Als Frau, die ihren Beruf als Feldarbeit versteht, als fortlaufende, niemals abgeschlossene Recherche in dem größten und chaotischsten Labor der Welt: dem menschlichen Appetit. Und dabei langweilt sie Mittelmäßigkeit auf eine Weise, die sie körperlich anstrengt. Sie sucht das Echte, das eine Reportage über die Sardinenkonservenfabriken mit derselben Begeisterung vermittelt wie ein Profil über einen Drei-Sterne-Koch. Und irgendwo zwischen der ersten und zweiten Seite, zwischen dem zweiten und dritten Schluck, zwischen dem Ende eines langen Tages und dem Beginn einer neuen Idee – lächelt sie.
In dieser Episode geht es um die Festrede von Hans-Michael Koetzle, die er am 22. November 2025 vor der Preisverleihung in Regensburg gehalten hat. Anlass war, der Deutsche Fotobuchpreis feierte sein 50-jähriges Bestehen. Ein halbes Jahrhundert, in dem sich die Art, wie wir Bilder produzieren und betrachten in zehntausenden von Fotobüchern manifestiert hat. Ein halbes Jahrhundert in dem sich die Fotografie gewandelt hat. Unter dem Titel »Zufluchtsorte im Datenmeer« wirft der Münchner Fotohistoriker und Kurator einen fundierten Blick auf die Geschichte dieser Auszeichnung. Von den Anfängen als »Kodak Fotobuchpreis« in den 1970er Jahren bis hin zum heutigen Standort in Regensburg. Koetzle setzt sich in seinen Bemerkungen kritisch mit der zunehmenden Digitalisierung auseinander und stellt die Frage: Welchen Stellenwert hat das Gedruckte heute noch? Er zeichnet das Fotobuch dabei als einen analogen Ankerpunkt, der ganz ohne Strom, WLAN oder Updates auskommt. Wir schauen uns heute an, warum das Fotobuch trotz – oder gerade wegen – der digitalen Flut als »genialer Wissensspeicher« überlebt hat und warum es heute wichtiger ist denn je, handwerkliche Exzellenz auszuzeichnen. Kleine Anekdote: Laut eigenen Angaben besitzt Hans-Michael Koetzle etwa 15.000 Fotobücher. Der Großteil ist in seiner Wohnung in München. Nicht nur das ist ein Grund dafür, dass er immer wieder Teil der Fotobuchpreis-Jury ist. Hans-Michael Koetzle ist der »Grandseigneur of Photobooks«. Bereits seit den 1990er Jahren ist er immer wieder in der Fotobuchjury. 2022 wurde er von der Deutschen Gesellschaft für Photographie mit ihrer höchsten Auszeichnung, dem Kulturpreis, ausgezeichnet. Er wurde 1953 in Ulm geboren und studierte Germanistik sowie Geschichte in München. Er arbeitete als Journalist und war Chefredakteur der Zeitschrift Leica World. Er ist Autor zahlreicher Publikationen und Essays über Fotografie. Foto: Susanne Suttner/Festival Fotografischer Bilder e.V. https://www.youtube.com/@festivalfotografischerbilder Links https://www.kehrerverlag.com/de/hans-michael-koetzle-reden-wir-ueber-fotografie https://deutscherfotobuchpreis.de/portfolio/hans-michael-koetzle-jury/ https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Michael_Koetzle - - - Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: privat - - - Link zu unserem Newsletter: https://deutscherfotobuchpreis.de/newsletter/ - - - Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020-2026. Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften an der Universität Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er ist freier Künstler, Autor und Dozent. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a.: Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. 2016 wurde er in die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) berufen. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Kurator vom INTERNATIONALEN FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner gründete. Im ersten Lockdown im Juni 2020 begann er mit dem Podcast und seit 2022 ist er Organisationsleiter vom Deutschen Fotobuchpreis, der ins INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg integriert wurde. Er lebt und arbeitet in Essen (Ruhrgebiet). https://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ https://festival-fotografischer-bilder.de/ https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/ https://deutscherfotobuchpreis.de/ https://www.instagram.com/deutscher_fotobuchpreis/ https://andyscholz.com/ https://www.instagram.com/scholzandy/
Kids Corner: Heike Nieder liest ihre Lyrik für KinderHeike Nieder, geb. 1978, lebt mit ihrem Mann und 3 Kindern in München. Sie betreibt einen Lyrikblog: www.lyrikbrause.de und hat zwei Bücher veröffentlicht: die Anthologie "Ein Schnupfen hockt auf der Terrasse. Lustige und nachdenkliche Gedichte für Kinder" sowie den Band "Das große Gute-Nacht-Geschichten-Buch" (beide Bücher (c) 2019 im Anaconda Verlag, KölnUwe-Michael Gutzschhahn stellt die Autorin vor.Der Schnupfen sitzt auf der TerrasseKinder lieben Gedichte! Neben altbekannten Freunden wie Morgensterns Wiesel auf dem Kiesel oder Goethes Zauberlehrling trifft man hier auch auf weniger bekannte Gestalten wie den Riesen Timpetu oder Miss Pig. Heike Nieder hat die schönsten Gedichte für Kinder vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart zusammengestellt und dabei nach Stimmungen gegliedert. So liest sich bei Fernweh das Gedicht vom Luftschiffer besonders gut und wenn einem der Sinn nach Unfug steht, ist Kästners verhextes Telefon genau das Richtige! Die fröhlichen Illustrationen von Katharina Staar bezaubern kleine und große Leser. Das große Gute-Nacht-Geschichten BuchWas ist denn das? Da sitzen zwei kleine Gestalten auf Kasimirs Bettkante und streiten, wer heute die Träume verteilen darf: Herr Alb oder Frau Wunsch? Warum wird in Grimmelshausen ununterbrochen gegähnt? Was passiert, wenn Onkel Carl abends zum Babysitten kommt? Und was hat es mit der Schnarchdose auf sich? Zum Glück ist eines sicher: Am Ende können alle wunderbar einschlafen. Die vergnüglichen, nicht zu aufregenden Gute-Nacht-Geschichten, zauberhaft illustriert von Katharina Staar, eignen sich zum abendlichen Vorlesen für Kinder ab 4 Jahren.Uwe-Michael Gutzschhahn, Radioredakteur für Kids Corner, geboren in Langenberg im Rheinland, aufgewachsen in Dortmund, studierte Germanistik und Anglistik an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte dort 1978 mit einer Arbeit über den zeitgenössischen Schriftsteller Christoph Meckel. Uwe-Michael Gutzschhahn ist Verfasser von Erzählungen, Kinder- und Jugendbüchern und Gedichten. Daneben ist er als Herausgeber von Anthologien und als Übersetzer aus dem Englischen hervorgetreten. Daneben ist er als Herausgeber von AnthologienEr erhielt 1979 den Förderpreis für Literatur des Landes Nordrhein-Westfalen, 1984 den Würzburger Literaturpreis sowie 1993 den Preis der Internationalen Bodenseekonferenz. 2011 wurde er gemeinsam mit dem Autor für Morris Gleitzmans Einmal mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet, den er 2019 für die Übersetzung Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen, zusammen mit dem australischen Autor Steven Herrick, erneut erhielt. 2019 wurde Uwe-Michael Gutzschhahn zu den Münchner Turmschreibern berufen.Er arbeitete über zwei Jahrzehnte als Lektor in verschiedenen Kinder- und Jugendbuchverlagen und war bei Ravensburger und Hanser Programmleiter. 2001 verließ er die Verlagsarbeit und ist seither freiberuflich als Übersetzer, Autor, Herausgeber, Lektor und Literaturagent tätig. Seit 1996 lebt er in München.Redaktion und Realisierung: Uwe Kullnick
Todeswalzer: Der Sommer 1944 von Christian Bommarius - Kapitel 4(Hördauer 10 Minuten)„Todeswalzer“ von Christian Bommarius wird von Literatur Radio Hörbahn im Rahmen der Reihe „Ein Buch – ein Jahr“ vorgestellt. In 12 ausgewählten Passagen nähern wir uns der historischen und moralischen Dimension dieses Buches, das sich mit Abgründen der Geschichte auseinandersetzt, faktenbasiert und sensibel erzählt. Die Auszüge sind so gewählt, dass sie zentrale Linien und Fragen ansprechen, ohne das gesamte Werk vorwegzunehmen.Die zwölf Sendungen erscheinen über das Jahr hinweg jeweils an einem festen Tag im Monat online. So entsteht eine rhythmisierte Auseinandersetzung mit einem fordernden Stoff, die Hörerinnen und Hörern Zeit gibt, das Gehörte zu verarbeiten – und zugleich anregt, das Buch selbst in die Hand zu nehmen.Es liest: Cassiel Metris Auszug 4Am 1. Juni 1944 beherrschen deutsche Truppen fast ganz Europa; drei Monate später stehen die Alliierten an den Grenzen des Reichs. Das Ende des blutigsten Kriegs der Geschichte scheint unmittelbar bevorzustehen, doch es wird weitere acht Monate dauern, in denen noch einmal so viele Menschen wie in den fünf Jahren zuvor sterben werden. Und: Als zwischen Mai und Juli über 400.000 ungarische Juden nach Auschwitz deportiert werden, kommt der Holocaust zu einem seiner letzten Exzesse.Im Sommer 1944 begann sich der Todeswalzer in einer nie zuvor für möglich gehaltenen Geschwindigkeit zu drehen. Die Gleichzeitigkeit des Mordens und der Lebensfreude, auch im Reich, packend dargestellt in Christian Bommarius' großer Erzählung, macht uns bis heute fassungslos.Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, etwa als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der ›Berliner Zeitung‹, anschließend Kolumnist der ›Süddeutschen Zeitung‹ und ist seither freier Publizist. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.Schnitt und Technik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
»Robert Gernhardts Kragenbär« – Jens Rohrer (Autor) spricht mit Jan-Eike Hornauer – Lyrik on Stage(Hördauer ca. 77 Min.)Ums komische Gedicht, insbesondere um Tierlyrik geht's bei »Lyrik on Stage«, wenn Jens Rohrer aus seinem jüngsten Lyrikband liest, aus »Robert Gernhardts Kragenbär«, das allerlei komische Tiergedichte versammelt, und sich mit Gastgeber und Dichterkollegen Jan-Eike Hornauer über Versmaßhalten in Zeiten von Überfluss und Angst, das Dichten und Menschsein an sich sowie auch sein DIE PARTEI-Engagement und wie dies zur hohen Kunst der niederen Dichtung passt unterhält. Dass Rohrer auch in der bildenden Kunst schon reüssiert hat, eine Lesebühne mit betreibt und auch Drama sowie kurzer Prosa als Autor nicht abgeneigt ist, weitet das naheliegende GesprächsfeldJens Rohrer, 1975 in Ingolstadt geboren, lebt heute u. a. als Guerilla-Literat und Tierdichter ebendort. Im bürgerlichen Beruf ist er Mediengestalter in einer Druckerei. Im freien Künstlerischen besetzt er gerne das Undergroundige und Abseitige, mit einem Hang zum skurrilen Humor). Ein Schwerpunkt seines Schaffens ist das komische Tiergedicht.2012 und 2016 wurde er mit dem Preis »Goethes Schlittschuh« aus Pfaffenhofen ausgezeichnet. Zusammen mit Michael von Benkel leitet er den Ingolstädter Autorenkreis, gemeinsam mit Dominik Neumayr, Pascal Simon sowie Daniela Plößner betreibt er die Lesebühne »Besser als Fernsehen« im KAP94, und bei der Partei DIE PARTEI Ingolstadt ist er zuständig für Propagandaangelegenheiten.Zuletzt von Jens Rohrer erschienen sind: die Tiergedichte-Bücher »Robert Gernhardts Kragenbär« (2023, mit Illustrationen von Christian Paulus« und »Albert Hammonds Otter« (2017, mit Illustrationen von Jutta Drinda und Jürgen Schulze), der Kurzgeschichtenband »Der Dreiundvierzigjährige, der aus der Haustür trat und spazieren ging« (2018) sowie der Roman »Von der Rettung der Welt und kleinen Pelztierchen« (2021; alle vier Titel: Bayerischer Poeten- und Belletristik-Er ist mehrfach ausgezeichnet und war auch Stadtschreiber in Halle (2015). Er lebt in Blankenburg (Harz). Bisher sechs Gedichtbände und vier Kinderbücher. Jan-Eike Hornauer (Moderator), geboren 1979 in Lübeck, leidenschaftlicher Textzüchter (freier Autor, Herausgeber, Lektor und Texter), wohnt in München. Aufgewachsen in Hausen bei Aschaffenburg, Studium der Germanistik und Soziologie in Würzburg. Er schreibt v. a. gereimte Lyrik, Schwerpunkte: Liebe, Tiere, Politik. Zuletzt erschienen sind sein zweiter Solo-Lyrikband »Das Objekt ist beschädigt – zumeist komische Gedichte aus einer brüchigen Welt« (muc Verlag; »fast schon Pflichtlektüre« – Main-Echo) und die von ihm herausgegebene Anthologie neuer komischer Liebesgedichte »Wenn Liebe schwant« (muc Verlag; »hochkarätige Sammlung neuer komischer Liebesgedichte … unterhaltsam, vielschichtig und schlicht gelungen« – Kultura-Extra). Zudem Veröffentlichungen in Anthologien (erschienen u. a. bei Reclam und dtv), Literaturzeitschriften (wie Das Gedicht, etcetera, Poesiealbum neu, Poesie Agenda) und Publikumsmedien (etwa 2 Jan-Eike Hornauer, Fürstenbergstr. 24, 80809 München – hornauer@textzuechterei.de – 089 / 30 00 46 37 taz und Main-Echo sowie WDR 3 und 5). Er ist freier Redakteur bei »Das Gedicht blog« und der GZL (Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik) sowie zweiter Vorsitzender des Münchner Künstlervereins Realtraum.Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht in diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingModeration Jan-Eike Hornauer*, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Viele von uns kennen dieses Phänomen: Es fällt alles andere als leicht, in Spielen wirklich konsequent böse zu sein. Irgendwo holen uns die Gewissensbisse, die Vorwürfe von NPCs oder die schwerbewaffnete Polizeistreife ein, um uns mit den Folgen unserer Taten zu konfrontieren. Zumindest Hannah Puchelt aber hat eine gute Ausrede, während ihrer Bildschirmabenteuer vom Pfad des Lichts zu geraten - denn sie erforscht die Darstellung des Bösen in Spielen, mit all seinen Facetten. Hannah Puchelt hat Germanistik und Kommunikationswissenschaft an den Universitäten Mannheim und Heidelberg studiert, bevor sie für ihre Forschungsarbeit an die Uni Innsbrucks wechselte. Dort brütet sie nun täglich über das Böse in Spielen und woher die Faszination kommt, in digitalen Spielwelten hin und wiede ziemlich üble Dinge anzustellen. Im Gespräch mit Dom Schott geht's aber nicht nur um diese Forschung, sondern auch um ganz konkrete Beispiele aus den Spielerfahrungen des Duos: Wann haben Hannah und Dom zuletzt richtig schlimme Dinge in einem Spiel getan? Wieso wurden sie zu Tätern, würden sie es wieder tun - und sollte man heute nicht noch mal einen frischen Blick auf den "Amoklaufsimulator" Hatred werfen, der vor einigen Jahren erschien und hohe Empörungswellen lostrat. **Links:** - [OK COOL unterstützen & alle Premiumpodcasts freischalten](https://steadyhq.com/de/okc/about) - [den Newsletter von OK COOL schnappen & nix mehr verpassen](https://steadyhq.com/de/okc/newsletter/sign_up) - [dem Discord von OK COOL beitreten & über alle Folgen diskutieren](https://discord.gg/UPcj9qF5KF)
Am 12. April entscheidet Ungarn über eine neue Regierung. Vielleicht kommt nach 16 Jahren Fidesz Péter Magyar mit seiner Partei Tisza an die Macht? Die Politologin Eszter Kováts analysiert den Wahlkampf. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Insgesamt 16 Jahre ist Victor Orbán mit seiner Partei Fidesz in Ungarn an den Hebeln der Macht. Mit einer Zweidrittelmehrheit im Parlament konnte er das Land nach seinen Vorstellungen umgestalten. Alle wichtigen politischen Institutionen sind mit Leuten aus seiner Partei besetzt, die Medien in staatlicher Hand.Victor Orbán selbst hat den Begriff einer illiberalen Demokratie geprägt, eine an Mehrheit ausgerichtetes Programm, das er nun verteidigen muss. Sein Herausforderer heißt Péter Magyar. Er kommt aus der Fidesz-Partei und tritt nun als Frontmann der Partei Tisza gegen den Langzeit-Premier Ungarns an. Die aus Ungarn stammende Politologin Eszter Kováts verfolgt den Wahlkampf in Ungarn mit angespannter Aufmerksamkeit. Im Podcast charakterisiert sie die Kontrahenten, analysiert die zentralen politischen Themen in Ungarn und lotet aus, was nach dem 12. April alles passieren könnte. Orbán punktet seit Jahren mit dem Slogan „No war, no gender, no migration“, hat die wichtigen Institution im Land mit den eigenen Leuten besetzt und ist nun selbst die Elite, gegen die er vormals kampagnisiert hat. Diese Karte kann nun Péter Magyar ziehen.Tisza liegt in den Umfragen voran, unklar hingegen ist, wie hoch sein Sieg ausfallen wird. Doch genau davon hängt ab, welche Kompromisse er wird schließen müssen. Und: Die Tisza-Partei selbst ist eine Bewegung und muss sich personell erst einmal formieren, um ihre Versprechen einhalten zu können. Unser Gast in dieser Folge: Eszter Kováts ist Politologin und forscht derzeit als Post-Doc-Assistentin im Forschungsbereich Politik und Geschlecht am Institut für Politikwissenschaften an der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Politische Theorie, Gender-Studies und gesellschaftlicher Pluralismus. Kováts Werdegang: Sie hat Germanistik, Romanistik und Soziologie studiert und von 2009 bis 2019 das Genderprogramm der Friedrich-Ebert-Stiftung in Budapest betreut. 2020 war sie mit einem Forschungsstipendium in Berlin und promovierte 2022 zu „Feindbild, Hegemonie und Reflexion – Bedeutung und Funktion des Gender-Begriffs in der Politik des Orbán-Regimes und der deutschen radikalen Rechten“. Seit September 2024 ist sie als Marie Skodłowska-Curie Postdoctoral Fellow tätig und forscht zu „Social Justice or cancel culture“. Sie pendelt zwischen Budapest und Wien.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Immer ändert sich alles und - kommt es mir nur so vor? - zur Zeit besonders schnell. Kaum etwas bleibt, wie es ist. Und umso schöner ist es dann, festzustellen, daß einige Dinge bleiben, einige Formate, einige Personen. Zu dem, was bleibt, gehört Bettina Tietjen, die 1960 in Wuppertal zur Welt kam. Die Moderatorin studierte In Münster und Paris Kunstgeschichte und Germanistik, arbeitete als Reporterin u.a. für den RIAS und den NDR und schon sind wir bei der Konstante - dort nämlich moderiert sie Das rote Sofa, übrigens seit 1993, oder auch die NDR Talkshow. In Toast Hawaii sprechen wir u.a. über Champagner und den Charme großer Frühstücksbuffets, über Blaubeerpfannkuchen mit Sahne und Pizza Napoli, Camping-Grills, die beste Bolo, Hochbeete und selbstgebackenes Brot. *** PODCAST EMPFEHLUNG Hört hier "Ins Blaue", der Campingtalk der leidenschaftlichen und vermutlich bekanntesten Camperin Bettina Tietjen: https://shows.acast.com/ins-blaue WERBUNG Toast Hawaii wird unterstützt von dmBio, die Bio-Lebensmittelmarke von dm-drogerie markt. Ganz nach dem Motto „Natürlich lecker erleben“ bietet dmBio mit mehr als 550 Produkten eine vielfältige Auswahl – von leckeren Snacks für zwischendurch bis hin zu original italienischen Tomatensaucen. Haben auch Sie eine dmBio-Geschichte, die im Podcast erzählt werden soll? Dann schreiben Sie uns gerne unter rustberlin@icloud.com ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-007
Barbara Blaha hat Germanistik studiert, in der Verlagsbranche gearbeitet und ist Gründerin des Momentum Instituts, Speakerin und Autorin von "Funkenschwestern. Wie Feminismus alles besser macht" (2026 Molden). *** Gewinnt eines von zwei Exemplaren von "Funkenschwestern. Wie Feminismus alles besser macht" (2026 Molden)! Werdet dafür bis 8.4.2026 Steady-Mitglied von "Die Buch" unter steady.page/diebuchpodcast. Damit seid ihr automatisch im Gewinntopf!***
In der letzten Folge der dritten Staffel wagt Tobias Künkler gemeinsam mit seinen Gästen Thorsten Dietz und Andreas Heek einen Blick auf das große Ganze: Wie hat sich die Geschichte der Sexualität über die Jahrhunderte entwickelt? Im Mittelpunkt steht dabei die christliche Sexualethik – welche Veränderungen hat sie durchlaufen, was ist bis heute gleichgeblieben, und welche Lehren lassen sich daraus ziehen? Ein besonderer Fokus wird auf der Purity Culture des 20. Jahrhunderts, die für die aktuelle empirica-Sexualitätsstudie eine zentrale Rolle spielt.Andreas Heek. Der promovierte Pastoraltheologe leitet seit2016 die katholische Arbeitsstelle für Männerseelsorge und Männerarbeit in den deutschen Diözesen. Neben aktuellen Fragen zu Männlichkeiten interessieren ihn die historischen Zusammenhänge mit den Geschlechterdiskursen der Gegenwart. In den letzten Jahren erweiterte sich seine Perspektive um die Beschäftigung mit queeren Themen. In der Freizeit beschäftigt er sich mit seinen ungefähr fünfzehn Bienenvölkern. Er genießt den süßen Honig und führt ihn zu einer tieferen Verbundenheit mit der Natur.Thorsten Dietz wurde 1971 in Wattenscheid geboren und wuchs in Gelsenkirchen auf. Er studierte ab 1990 Theologie, Philosophie und bis zur Zwischenprüfung Germanistik in Münster, Tübingen und Marburg. Von 2000 bis 2005 wirkte er als Vikar und Pfarrer in Castrop-Rauxel im Ruhrgebiet. Anschließend lehrte er von 2005 bis 2022 als Dozent und später als Professor für Systematische Theologie an der Evangelischen Hochschule TABOR in Marburg. In den letzten zehn Jahren widmete er sich zunehmend der Aufgabe, theologische Inhalte allgemeinverständlich zu vermitteln – etwa in Video-Vorträgen (Worthaus), Podcasts und populären Büchern wie „Gott in Game of Thrones“. 2022 wechselte er daher in die theologische Erwachsenenbildung bei Fokus Theologie in Zürich.Shownotes:Andreas Heek: Homepage: www.kath-maennerarbeit.deGeistliche Gewalt und Geschlecht. Wie die Kirche ihr Potenzial ausschöpfen kann. In: Wege zum Menschen, Heft 1 Januar/Februar 2025, … Heek, Andreas, Jax, Aurica, Müllner, Ilse, Reese-Schnittker, Annegret (Hg.), Zur Sprache bringen. Biblische Texte und sexualisierte Gewalt in Pastoral und Schule. Ostfildern(Grünewald) 2024.Zerstörerische und befreiende Potenziale biblischer Texte. Am Beispiel von Homosexualität. In: Ders., Jax, Aurica, Müllner, Ilse, Reese-Schnittker, Annegret (Hg.), ZurSprache bringen. Biblische Texte und sexualisierte Gewalt in Pastoral und Schule. Ostfildern (Grünewald) 2024, 69-76.Die anderen Männer. Singularität geschlechtlicher Identität als Grundlage für eine programmatische Skizze queersensibler Männerpastoral. In: Pastoraltheologische Informationen 1, 2024, 85-97.Homo iustus. Zur Abschaffung des Paragrafen 175. In: Herder Korrespondenz 8, 2024, 31-33.Gegen Männerklischees. Zu Jakob Mertesacker: „es ist gut, dass wir da eine andere Story haben. Eheschließungsrituale und ihr Beitrag zur Identiätspraxis von Männern. In: https://www.feinschwarz.net/gegen-maennerklischees/, 27.01.2024„Männlich und weiblich schuf er sie“ (Gen 1,27)? Trans- undIntergeschlechtlichkeit als Herausforderung für Theologie und kirchliche Lehre. In: Keul, Hildegund (Hg.) Unsichtbar. Interdisziplinäre Stimmen zu Vulnerabilität, Vulneranz und Menschenrechten, Würzburg (Würzburg UniversityPress) 2023, 169-196.Heek, Andreas, Döllmann, Jürgen & Prömper, Hans (Hg.), Männer Gezeiten. Inspirationen für ein intensives Leben. Freiburg i.Br. 2022.Thorsten Dietz: Thorsten Dietz, Neil Messer, Paola Schellenbaum, Ulla Schmidt, Mariecke van den Berg: Gender – Sexuality – Marriage – Family: Reflections on behalf of the Council of the Communion of Protestant Churches in Europe Wien 2025Thorsten Dietz / Tobias Faix: Transformative Ethik. Wege zur Liebe. Eine Sexualethik zum Selberdenken, Neukirchen-Vluyn 2025.Thorsten Dietz: Evangelikale Bewegung und Sexualethik, in ÖR 67 (1/2018) 63-75.Podcast: Karte und Gebiet
Die Bernerin Mirjam Zehnder lebt seit 2018 in Südschweden und hat sich dort als Volleyball-Scout einen Namen gemacht. Für die Volleyballmannschaft von Lund analysiert sie Spiele und schreibt Statistiken. Daneben engagiert sie sich seit vielen Jahren mit Herzblut für ein Kinderhilfswerk in Äthiopien. Mirjam Zehnder ist auf einem Bauernhof in Eriswil (BE) aufgewachsen. Seit 2018 lebt sie in der Stadt Lund im Süden von Schweden. Eine lebendige Studentenstadt nahe Malmö. Dort arbeitet sie als Scout im Trainerteam des Volleyballclubs von Lund. Bereits seit sie zwölf Jahre alt ist, spielt Mirjam mit Leidenschaft Volleyball und hat im schwedischen Volleyballverband längst einen festen Platz gefunden. Als Scout analysiert sie Spiele, Spielerinnen und gegnerische Teams: «Ich zeichne Ballkontakte auf, führe detaillierte Statistiken darüber, was auf dem Spielfeld passiert, und erstelle Videoanalysen für taktische Entscheidungen.» Nach ihrem Bachelor in Germanistik und Politikwissenschaften in Bern und einem Zwischenjahr bei einem Radiosender zog Mirjam für ihren Master in Medien- und Kommunikationswissenschaften nach Schweden. Kinderhilfswerk in Äthiopien Neben dem Volleyball schlägt Mirjams Herz seit vielen Jahren für ein Kinderhilfswerk in Äthiopien. Bereits mit 19 war sie drei Monate in Addis Abeba und arbeitete dort bei einer regionalen Zeitung. Seither kehrt die 35-Jährige immer wieder für einige Wochen zurück. Ihr Engagement für die Kinder begleitet sie bis heute genauso wie der Volleyball, der sie in Schweden heimisch gemacht hat.
Todeswalzer: Der Sommer 1944 von Christian Bommarius - Auszug 3Kapitel 3(Hördauer 08 Minuten)„Todeswalzer“ von Christian Bommarius wird von Literatur Radio Hörbahn im Rahmen der Reihe „Ein Buch – ein Jahr“ vorgestellt. In 12 ausgewählten Passagen nähern wir uns der historischen und moralischen Dimension dieses Buches, das sich mit Abgründen der Geschichte auseinandersetzt, faktenbasiert und sensibel erzählt. Die Auszüge sind so gewählt, dass sie zentrale Linien und Fragen ansprechen, ohne das gesamte Werk vorwegzunehmen.Die zwölf Sendungen erscheinen über das Jahr hinweg jeweils an einem festen Tag im Monat online. So entsteht eine rhythmisierte Auseinandersetzung mit einem fordernden Stoff, die Hörerinnen und Hörern Zeit gibt, das Gehörte zu verarbeiten – und zugleich anregt, das Buch selbst in die Hand zu nehmen.Es liest:Uwe KullnickAuszug 3Am 1. Juni 1944 beherrschen deutsche Truppen fast ganz Europa; drei Monate später stehen die Alliierten an den Grenzen des Reichs. Das Ende des blutigsten Kriegs der Geschichte scheint unmittelbar bevorzustehen, doch es wird weitere acht Monate dauern, in denen noch einmal so viele Menschen wie in den fünf Jahren zuvor sterben werden. Und: Als zwischen Mai und Juli über 400.000 ungarische Juden nach Auschwitz deportiert werden, kommt der Holocaust zu einem seiner letzten Exzesse.Im Sommer 1944 begann sich der Todeswalzer in einer nie zuvor für möglich gehaltenen Geschwindigkeit zu drehen. Die Gleichzeitigkeit des Mordens und der Lebensfreude, auch im Reich, packend dargestellt in Christian Bommarius' großer Erzählung, macht uns bis heute fassungslos.Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, etwa als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der ›Berliner Zeitung‹, anschließend Kolumnist der ›Süddeutschen Zeitung‹ und ist seither freier Publizist. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.Schnitt und Technik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick____________________________________________________________________________Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund. Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …Wenn dir die Sendung gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.
Lyrik: Ghasele von Ursula Haas – gelesen von der Autorin – aus: "Ich kröne dich mit Schnee"(Hördauer ca. 34 Minuten)Formal gebändigte Lyrik von überzeugender BildkraftDieser Band mit Gedichten zeigt Ursula Haas auf dem Höhepunkt ihrer lyrischen Kunst und Kunstfertigkeit. Er gliedert sich in drei Kapitel, wobei das zweite Kapitel „Im Schleier des Morgens“ aus Ghaselen besteht und einer alten morgenländischen Versform, die im 19. Jahrhundert eine große Faszination auf die Lyriker ausübte, neues Leben einhaucht. Tradition und Moderne begegnen und vereinigen sich hier.Ursula Haas wechselt in ihren Gedichten zwischen längst vergangenen Bildungslandschaften und unserer Jetzt-Zeit. Genauso rasch wechselt sie die Orte: von Prag im Winter zum Erntedank auf der Insel Reichenau, von einem Sommertag auf Kap Corse zum Herbst in Berchtesgaden. „Die Zeit der Verpuppung ist lang“, so heißt es in einem ihrer Gedichte, aber dafür entschädigt der Sommerflug, bei dem „das Blau des Himmels/zum Garten Eden wird.“Dieser Gedichtband ist eine Entdeckung für alle Freunde und Kenner der zeitgenössischen Lyrik. Ursula Haas wurde in der ehemaligen Tschechoslowakei in Aussig a.d. Elbe (Usti nad Labem) geboren. Sie wuchs in Düsseldorf und Bonn auf und studierte Geschichte, Germanistik und Pädagogik in Bonn und Freiburg. Nach ihrer Referendarzeit in München trat sie nicht in den Schuldienst, sondern gab Privatunterricht und begann zu schreiben. Verheiratet mit dem Chirurgen Werner Haas, bekam sie eine Tochter und einen Sohn. Inzwischen alleinstehend, lebt und arbeitet Ursula Haas nach wie vor in München als freie Schriftstellerin in den Genres Lyrik, Roman, Erzählung, Libretto, Theaterstück und Essay. Ihre Gedichte sind in zahlreiche Sprachen übersetzt."Ich bin im Krieg in Tschechien geboren, wuchs in NRW auf und lebe seit langem in München. Trotz Germanistikstudium schreibe ich seit gut 20 Jahren literarische Bücher. Mein Medea-Roman war der erste von einer Frau geschriebene! Er brachte mir auch insofern Glück, weil ich durch ihn zum Schreiben von Musiktexten (Libretti) kam. Daraus entstand z.B. die Medea-Oper mit der Musik von Rolf Liebermann, die 2001 in der Pariser Oper aufgeführt wurde. Mein Roman "Drei Frauen" von 2009 beschäftigt sich mit drei Künstlerinnenbiografien. (Camille Claudel, Tina Modotti und Lenka, die meinem Leben nachgeht). Siehe die Kritiken bei Amazon! Mein ebenfalls 2009 erschienener Lyrikband " Ich kröne dich mit Schnee" bekam 2010 den Nikolaus-Lenau-Preis. 2014 erschien im A1 Verlag der Band mit Erzählungen "Busenfreundinnen. Geschichten zu Lust und Brust". 2018 der Gedichte -und Poesie-Band "Wortfisch im Grünen Aquarium" (edition bodoni).2020 das Tagebuch "Zerzauste Tage. Ein Jahr der Wirklichkeiten" (edition bodoni)."Wenn Ihnen dies gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder hierSchnitt und Realisation Uwe Kullnick
Nach längerer Zeit mal wieder vor den Mikros vereint, begrüßen euch Toni und Annie zu einer neuen Podcastfolge. Auch wenn wir mittlerweile näher an Ostern sind, erfahrt ihr nochmal alles zu den Weihnachtstraditionen der beiden und kommt dahinter, warum Toni so gerne einmal Mörder oder Leiche im alljährlichen Krimidinner wäre. Doch die beiden sind natürlich nicht alleine: Christina Berke hat es auf ganz besonderem Wege an unser Mikrofon verschlagen. Krisen während des Schreibens von Haus-, Bachelor- oder Masterarbeiten kennen wir alle. Dennoch sollte man die eigene Arbeit nicht vorschnell aufgeben oder den unwahrscheinlich wirkenden Erfolgsfall zum Gegenstand einer Wette machen, die einen Podcast-Auftritt bei der Freundin nach sich zieht - denn wir machen ernst! :D Christina hat kürzlich ihren Bachelor abgeschlossen, studiert Germanistik und Geschichte an der RUB und arbeitet parallel als staatlich anerkannte Erzieherin. In ihrer freien Zeit liest sie leidenschaftlich gerne, backt von herzhaft bis süß und lässt sich von handwerklichen Hobbys begeistern. Mitgebracht hat sie uns ihre Bachelorarbeit zum Thema „Männlichkeitskonzepte in Hartmanns von Aue Erec“ und beantwortet mit Blick auf die Gender Studies Gesellschaftsfragen; Was bedeutet es für Erec Ritter und Mann zu werden? Was ist ein Männlichkeitskonzept? Was hat das mit Alphamännern zu tun, und – ging Erec zur Therapie?
"Der eine empfiehlt Korinthenbrot, der andere wurmstichige Bärentatzen" – Über Störungen des Essens bei Thomas Mann und Karl May Aus dem Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2025 Lesung (Hördauer ca. 58 min)DAS FÜNFUNDFÜNFZIGSTE JAHRBUCH ist in der langen Geschichte der Karl-May-Gesellschaft das erste, für das der im Februar 2025 verstorbene Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Claus Roxin nicht mehr als Mitherausgeber fungiert. Das Jahrbuch ist daher dem verdienstvollen langjährigen Vorsitzenden und späteren Ehrenvorsitzenden der KMG gewidmet. Die hier versammelten Beiträge zeigen ein weiteres Mal eindrücklich, dass nicht nur die Forschung zu Karl May weiterhin neue Erkenntnisse bringt, sondern dass auch die Grundlagenforschung noch nicht abgeschlossen ist.Martin Lowsky präsentiert erstmals eine vollständige deutsche Übersetzung der Briefe der französischen Übersetzerin Juliette Charoy an Karl May, und Joachim Biermann kommt zu neuen Ergebnissen bei der Suche nach Mays Vorlagen zu seiner Bearbeitung des ›Waldläufers‹ von Gabriel Ferry. Die Untersuchung von Spannung und Retardierung in Mays Werk durch Michael Andermatt zeigt, dass deren Verwendung auch in Abenteuerromanen keineswegs trivial ist. Helmut Schmiedt und Hartmut Vollmer gehen in ihren Aufsätzen Verbindungen zwischen Karl May und Thomas Mann bzw. Friedrich Schiller nach und verdeutlichen, dass die Grenze zwischen Hoch- und Trivialliteratur eine künstliche ist.Vier Beiträge widmen sich der Figurenebene. Laura Thüring analysiert in ihrem Beitrag die Figurenkonstitution des Westmanns Sam Hawkens, und Theresa Homm untersucht vergleichend Figurenkonstellationen bei Karl May und James Fenimore Cooper. Zwei Beiträge befassen sich mit der Figur Quimbo: Stefan Schmatz betrachtet Mays Quimbo vor dem Hintergrund der gleichnamigen Figur in Harriet Beecher Stowes ›Onkel Toms Hütte‹, während Rudi Schweikert der Namensherkunft nachgeht und davon ausgehend narrative Elemente in Mays Werk erörtert.Der weiterhin aktuellen postkolonialen Debatte widmet sich Malte Ristau mit Überlegungen zu Mays kolonialem Mindset, und Florian Schleburg stellt zwei Eingaben aus dem Jahr 1957 an den US-Senat vor, die sich für die indigene Bevölkerung stark machen und deutlich von der Lektüre Karl Mays inspiriert sind.oder vielleicht in diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen ins Pixel (Gasteig) oder nach Schwabing (Georgenstr. 63)Helmut Schmiedt lehrte als Professor für Germanistik an der Universität Koblenz-Landau. Leben und Werk Karl Mays bilden einen seiner Forschungsschwerpunkte. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Kölner Goethe-Gesellschaft, einer regionalen Unterabteilung der in Weimar ansässigen zentralen Goethe-Gesellschaft.Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
Viele Tiere scheinen beim Tod eines Artgenossen zu trauern. Heißt das, dass Tiere ein Verständnis vom Tod haben? Ein Vortrag des Philosophen Markus Wild. (Max. 250 Zeichen!) Markus Wild ist Philosoph an der Universität Basel. Sein Vortrag heißt "Verstehen Tiere den Tod?", und er hat ihn am 15. Dezember 2025 im Rahmen der Ringvorlesung "Interdisziplinäre Thanatologie" an der Uni Koblenz gehalten. Die Ringvorlesung wurde veranstaltet vom Institut für Förderpädagogik in Kooperation mit den Instituten für Germanistik und Pflegewissenschaft der Universität Koblenz. Live-Hörsaal mit Aladin El-Mafaalani auf der Didacta. *********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Podcast +++ Philosophie +++ Tiere +++ Verhaltensforschung +++ Philosophie +++ Trauer +++ Tod +++ Wissenschaft +++ Universität +++ Elefanten +++ Delfine +++ Affen +++ Menschenaffen +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Nina Bust-Bartels Vortragender: Markus Wild, Philosoph, Universität Basel**********Ihr hört in diesem Hörsaal:1:59 - Was ist Tierphilosophie?3:21 - Das Beispiel des Gorilla Coco8:45 - Was heißt einen Begriff von etwas zu haben?13:53 - Kultur bei Tieren22:23 - Schmerz bei Tieren28:52 - Freundschaft bei Tieren32:47 - Trauer bei Tieren41:49 - Der Begriff des Todes bei Tieren**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Sicher Bergwandern: Tipps rund um Wetter, Touren und KüheSchützen, vertreiben, abschießen: Debatte um den WolfReitsport: Ist das Tierquälerei**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Joana Cotar, geboren 1973 im rumänischen Pitești, floh als Kind mit ihrer Familie vor dem Ceaușescu-Regime nach Deutschland. Nach einem Studium der Politikwissenschaft und Germanistik an der Universität Mannheim arbeitete sie in der Finanzbranche und im IT-Projektmanagement der Deutschen Börse Group. 2013 trat sie der AfD bei, 2017 zog sie über die hessische Landesliste in den Bundestag ein, wo sie als digitalpolitische Sprecherin und Obfrau im Ausschuss Digitale Agenda tätig war. Nach innerparteilichen Konflikten verließ sie 2022 die AfD-Fraktion und war bis zum Ende der Legislaturperiode 2025 fraktionslose Abgeordnete. Sie gründete die Initiative „Bitcoin im Bundestag" und engagiert sich heute für das Milei-Institut und die Partei Team Freiheit. In ihrem Buch „Inside Bundestag: Wie ich in acht Jahren im Zentrum der Macht das Vertrauen in unsere Demokratie verlor" legt sie einen schonungslosen Insiderbericht über das parlamentarische System vor.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek öffnet Cotar die Bücher – im wörtlichen Sinne. Sie legt offen, was ein Abgeordneter den Steuerzahler kostet, wie Dienstreisen zum bezahlten Urlaub werden und warum eine CDU-Abgeordnete kurz vor Jahresende per Email zum großen Einkaufen aufrief. Doch das Interview geht weit über Anekdoten hinaus: Cotar analysiert, wie das System jeden Idealisten absorbiert – auch die AfD-Abgeordneten, die einst antraten, um aufzuräumen. Sie spricht über persönliches Mobbing aus der eigenen Fraktion, über den Moment, als sie merkte, was die Macht mit ihr selbst machte, und über ihre Entscheidung, auf eine dritte Legislaturperiode zu verzichten. Im letzten Drittel stellt Jasmin kritische Fragen zur Rolle von Cotars Bruder Alexander Tamas, einem Milliardär und Großinvestor bei der Twitter-Übernahme, und zur Frage, wem die „Free Speech"-Agenda wirklich nützt.
Dr. Jan-Uwe Rogge studierte in Tübingen Germanistik, Politische Wissenschaften und Kulturwissenschaften. Er promovierte zum Thema Kindermedien. Er gibt seit 1985 sein Wissen in Seminaren und Vorträgen im In- und Ausland an Familien, Eltern und Pädagogen weiter. Seit 1984 hat Rogge rund 30 Bücher zu Erziehungsfragen verfasst, sie wurden teilweise Bestseller und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Matthias Jung ist Diplom-Pädagoge, Familien- und Pubertätscoach, zweifacher Vater und SPIEGEL-Bestseller-Autor. Nach dem Studium der Pädagogik arbeitete er als Schreiber unter anderen für die „Heute Show“ und startete 2006 seine kabarettistischen Bühnenauftritte. In seinen Vorträgen, Coachings und Seminaren gibt er Eltern humorvolle Hilfestellungen im Familienalltag. Buchtipp: Matthias Jung – Chill mal! Am Ende der Geduld ist noch viel Pubertät übrig; 2018 bei Edel-Books erschienen.Sendehinweis: ORF Radio Vorarlberg am 14.02.2026.
Daniel Martin Feige ist Professor für Philosophie und Ästhetik in den Fachgruppen Design und Kunstwissenschaften-Ästhetik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Zunächst studierte er Jazzpiano, dann Philosophie, Germanistik und Psychologie. Die Promotion erfolgte an der Goethe-Universität in Frankfurt (mit einem Buch zu Hegels Ästhetik), die Habilitation an der Freien Universität Berlin. Er forscht und veröffentlicht an der Schnittstelle von Fragen der philosophischer Ästhetik und der philosophischen Anthropologie in ihrer Verbindung zu klassischen Fragen der theoretischen und praktischen Philosophie. Zuletzt hat er das Buch „Kritik der Digitalisierung. Technik, Rationalität und Kunst“ im Meiner-Verlag (Hamburg) veröffentlicht sowie in Co-Hrsg. mit Michael Lüthy den Sammelband „Kunstautonomie. Positionen zu einer Kontroverse“ im Transcript-Verlag (Bielefeld).
Dr. Jan-Uwe Rogge studierte in Tübingen Germanistik, Politische Wissenschaften und Kulturwissenschaften. Er promovierte zum Thema Kindermedien. Er gibt seit 1985 sein Wissen in Seminaren und Vorträgen im In- und Ausland an Familien, Eltern und Pädagogen weiter. Seit 1984 hat Rogge rund 30 Bücher zu Erziehungsfragen verfasst, sie wurden teilweise Bestseller und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Matthias Jung ist Diplom-Pädagoge, Familien- und Pubertätscoach, zweifacher Vater und SPIEGEL-Bestseller-Autor. Nach dem Studium der Pädagogik arbeitete er als Schreiber unter anderen für die „Heute Show“ und startete 2006 seine kabarettistischen Bühnenauftritte. In seinen Vorträgen, Coachings und Seminaren gibt er Eltern humorvolle Hilfestellungen im Familienalltag. Buchtipp: Matthias Jung – Chill mal! Am Ende der Geduld ist noch viel Pubertät übrig; 2018 bei Edel-Books erschienen. Sendehinweis: ORF Radio Vorarlberg am 07.02.2026.
Todeswalzer: Der Sommer 1944 von Christian Bommarius - Auszug 2Kapitel 2(Hördauer 10 Minuten)„Todeswalzer“ von Christian Bommarius wird von Literatur Radio Hörbahn im Rahmen der Reihe „Ein Buch – ein Jahr“ vorgestellt. In 12 ausgewählten Passagen nähern wir uns der historischen und moralischen Dimension dieses Buches, das sich mit Abgründen der Geschichte auseinandersetzt, faktenbasiert und sensibel erzählt. Die Auszüge sind so gewählt, dass sie zentrale Linien und Fragen ansprechen, ohne das gesamte Werk vorwegzunehmen.Die zwölf Sendungen erscheinen über das Jahr hinweg jeweils an einem festen Tag im Monat online. So entsteht eine rhythmisierte Auseinandersetzung mit einem fordernden Stoff, die Hörerinnen und Hörern Zeit gibt, das Gehörte zu verarbeiten – und zugleich anregt, das Buch selbst in die Hand zu nehmen.Es liest:Uwe KullnickAuszug 2Am 1. Juni 1944 beherrschen deutsche Truppen fast ganz Europa; drei Monate später stehen die Alliierten an den Grenzen des Reichs. Das Ende des blutigsten Kriegs der Geschichte scheint unmittelbar bevorzustehen, doch es wird weitere acht Monate dauern, in denen noch einmal so viele Menschen wie in den fünf Jahren zuvor sterben werden. Und: Als zwischen Mai und Juli über 400.000 ungarische Juden nach Auschwitz deportiert werden, kommt der Holocaust zu einem seiner letzten Exzesse.Im Sommer 1944 begann sich der Todeswalzer in einer nie zuvor für möglich gehaltenen Geschwindigkeit zu drehen. Die Gleichzeitigkeit des Mordens und der Lebensfreude, auch im Reich, packend dargestellt in Christian Bommarius' großer Erzählung, macht uns bis heute fassungslos.Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, etwa als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der ›Berliner Zeitung‹, anschließend Kolumnist der ›Süddeutschen Zeitung‹ und ist seither freier Publizist. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.Schnitt und Technik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick_____________________________________________________________Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund. Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …Wenn dir die Sendung gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.
Ich spreche mit Hannah Puchelt über das Böse im Videospiel. Das ist natürlich ein sehr weites Feld und wir versuchen einigen Formen und Konzepten ein wenig nachzuspüren. Inspiriert zu diesem Thema wurde sie von der Erweiterung Hearts of Stone zum Action-Rollenspiel The Witcher 3. Aber es geht im Gespräch natürlich auch um andere Spiele wie Baldur's Gate 3, Disco Elysium oder The Outer Worlds 2. Hannah hat Germanistik sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert, war Lektorin im Mannheimer Kunstanstifter Verlag für Illustration und schreibt an der Uni Innsbruck ihre Doktorarbeit zu Konzepten des Bösen im Videospiel.
"Am Boden" – Uwe Kullnick spricht mit Marc Lunghuß – Hörbahn on StageLesung (Hördauer ca. 36 Minuten), Gespräch (Hördauer ca.59 Minuten)BEHAGLICHKEIT UND UNBEHAGEN Der Roman verknüpft eine Familiengeschichte mit der Geschichte eines einst beliebten – jetzt verpönten – Bodenbelags: -> Der Teppichboden: Symbol für Wärme, Weichheit, Geborgenheit. Ab den fünfziger Jahren Siegeszug des zugeschnittenen und von Wand zu Wand verlegten Teppichbelags, Inbegriff westdeutscher Wohnlichkeit. In den Neunzigern dann der Niedergang. Teppichboden gilt fortan als Milbennest und Dreckschleuder. Die Familiengeschichte: Eine Kleinfamilie westdeutschen Durchschnitts. Mutter Hausfrau, Vater Teppichvertreter, die Kinder erwachsen und aus dem Haus. Dann der freie Fall: Der Vater verstirbt. Der Roman spielt in den sechs Tagen, die zwischen Tod und Beerdigung liegen. Ohnmacht, Abwehr, schon immer schwelende Konflikte. Der Zustand: bodenlos. »Ein schönes Heim bewahrt das Glück« (Karstadt-Teppichwerbung 1953) IM CITROEN AUF DER FLUCHT ZUM VATER Der Sohn irrt im Citroen seines Vaters auf den Straßen Niedersachsens herum. Der Vater ist eben erst verstorben, der Sohn ist auf der Flucht. Aber nicht vor der Polizei oder vor einer unerwünschten Erbschaft – sondern vor der eigenen Trauer. Sein Leben lang hat der Sohn den Vater für das freundliche Wesen und die weiche Teppichware verachtet, mit denen dieser hausieren ging. Hielt ihn deshalb für einen Verlierer, der in einer rücksichtslosen Gesellschaft das perfekte Opfer abgab. Doch mit jedem Kilometer seiner scheinbar ziellosen Fahrt kommt der Sohn dem Vater näher, und Verachtung entpuppt sich als tief empfundene Liebe.Marc Lunghuß, geboren 1974 in Gehrden. Studium der Philosophie und Germanistik in Heidelberg und Berlin. Als Regisseur Theaterinszenierungen in Frankfurt/Main, Leipzig, Bochum, Stuttgart u.a.; als Autor Veröffentlichungen von Kurzprosa und Erzählungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Diverse Stipendien, unter anderem Autorenwerkstatt am Literarischen Colloquium Berlin und Alfred-Döblin-Stipendium.Vielleicht mögen Sie auch diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingCut und Technische Bearbeitung Jupp Stepprath, Moderation, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Es gibt mehrere gute Gründe, vergleichende Blicke auf die Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) und Karl May (1842 – 1912) zu werfen.1. die Qualität ihres literarischen Werks: Goethe ist der größte deutsche Dichter schlechthin bzw., nach neuerem Urteil, einer der größten, und May reiht sich auf seinem speziellen Gebiet des Erzählens ebenfalls in den Kreis der Besten ein2. die enorme Breite und Vielfalt ihrer Aktivitäten, nicht nur im literarischen Bereich, sondern auch im Leben: Es tun sich jeweils Welten auf, von denen schwer vorstellbar ist, wie ein Einzelner sie alle hat durchmessen können3. der hohe und einzigartige Bekanntheitsgrad ihrer herausragenden Figuren: Winnetou ist neben Faust wohl die berühmteste Figur der deutschen Literatur. Eine solche Konstellation schreit geradezu nach einer Untersuchung, die Leben, Werk und Wirkung Goethes und Mays gemeinsam inspiziert.Was bisher fehlte, ist der Versuch, die verschiedenen Mosaiksteine zusammenzusetzen und umsichtig zu ergänzen, sodass ein größeres Ganzes entsteht. Hier soll er unternommen werden.Lesung (Hördauer ca. 09 min)Gespräch (Hördauer ca. 89 min)Helmut Schmiedt lehrte als Professor für Germanistik an der Universität Koblenz-Landau. Leben und Werk Karl Mays bilden einen seiner Forschungsschwerpunkte. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Kölner Goethe-Gesellschaft, einer regionalen Unterabteilung der in Weimar ansässigen zentralen Goethe-Gesellschaft.Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht in diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen ins Pixel (Gasteig) oder nach Schwabing (Georgenstr. 63)Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
"Was danach kommt – Uwe Kullnick spricht mit Anika Suck – Hörbahn on StageLesung (Hördauer ca. 21 Minuten) und Gespräch (Hördauer ca. 58 Minuten)Karmen passiert das Unverzeihliche: Sie verursacht einen Verkehrsunfall mit tragischem Ausgang. Es sind nur ein paar Sekunden, die Karmens Leben in seinen Grundfesten erschüttern. Denn im darauffolgenden Prozess muss sie sich einer Schuld stellen, die sie nicht erst seit dem Unfall mit sich herumträgt. Von der Presse Kindsmörderin getauft und von der Empörungsgesellschaft (vor-)verurteilt, wird sie auch von ihrem sozialen Netz fallen gelassen. An den Rand ihrer Existenz getrieben, begegnet sie ihrem ersten Fehltritt wieder und das Lot verschiebt sich. Am Ende muss Karmen selbst entscheiden, ob sie schuldig ist oder nicht.In direkter wie einfühlsamer Sprache zeichnet Anika Suck das Innenleben einer Protagonistin nach, die den Albtraum durchlebt und dabei doch stets ironisch distanziert scheint. Ein eindringliches Debüt über den unbarmherzigen Zufall, die mediale Inszenierung eines Schicksals und das Weitermachen.Anika Suck ist 1997 in Wien geboren und in Niederösterreich aufgewachsen. Sie hat Journalismus und Germanistik in Wien studiert und war als freie Journalistin, Texterin, Poetin und Veranstalterin tätig. Ihr erster Prosatext erschien 2021 im Kunstmagazin UND. "Was danach kommt" ist ihr erster Roman.Vielleicht mögen Sie auch diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingCut und Technische Bearbeitung Jupp Stepprath, Moderation, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Die Podcast-Reihe „Demokratie – zwischen Wahnsinn und Wahl“ soll das Demokratieverständnis stärken und deutlich machen, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Die Psychologin Martina Lackner und der Vorstand des Berufsverbandes DFK – Verband für Fach- und Führungskräfte Nils Schmidt sprechen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft über den Zustand unserer Demokratie. In dieser Folge haben wir Dr. Viola Neu eingeladen. Dr. Viola Neu hat Politikwissenschaft, Öffentliches Recht und Germanistik studiert. Seit 2020 ist sie stellvertretende Leiterin Analyse und Beratung und Leiterin Wahl- und Sozialforschung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wir stellen uns die Frage, was sich im Umgang der Parteien untereinander verändert und worin der Erfolg der AfD liegt. Ein zeitnaher Wechsel, zurück zu den demokratischen Parteien, ist bei der Wählerschaft der AfD nicht zu erwarten. Wieso schottet sich diese Gesellschaftsgruppe so ab? Eine spannende Folge mit interessanten Impulsen und Erklärungen. Viel Spaß beim Hören!
Fernsehbekannt als Leiter des "Literarischen Quartetts". Kulturkorrespondent der Zeit. Er sieht Literatur als erhellende, bereichernde, ordnende, stärkende, gesellschaftlich enorm relevante Kraft und will sie wieder ins Bewusstsein der Menschen bringen.
"Die Tesla Files" – Uwe Kullnick spricht mit Sönke Iwersen und Michael Verfürden – Hörbahn on Stage(Hördauer ca. 92 Minuten)Inside Tesla - Eine investigative Recherche über Macht, Gier und SkrupellosigkeitElon Musk ist der mächtigste Mann der Welt. Tesla machte ihn zum dreihundertfachen Milliardär, mit seinem Satellitennetzwerk Starlink beeinflusst er das Kriegsgeschehen in der Ukraine. Sein Social-Media-Netzwerk X nutzt Musk als Bühne für seine persönliche Propaganda. Im Herbst 2024 kaufte er sich auch noch in die US-Regierung ein.Musk inszeniert sich als Retter der Zivilisation, doch sein Geniegestus birgt eine erschreckende Kehrseite: Ungewöhnlich viele Arbeitsunfälle in seinen Fabriken, gefährliche Fehler des Tesla-Autopiloten und zahllose gebrochene Versprechen werfen einen dunklen Schatten auf seinen Erfolg.Die Investigativjournalisten Sönke Iwersen und Michael Verfürden reißen in diesem Buch Musks Fassade ein. Sie analysieren interne Tesla-Daten, werten Gerichtsakten aus und sprechen mit Kunden, Mitarbeitern und Hinterbliebenen. Ihre Recherchen zeigen einen Konzern außer Kontrolle und einen Chef ohne Skrupel. Sie sind ein Vorgeschmack darauf, was die Welt von Musk als erstem globalen Oligarchen zu erwarten hat.Sönke Iwersen leitet das Ressort Investigative Recherche beim Handelsblatt. Er wurde als Wirtschaftsjournalist des Jahres geehrt und erhielt zahlreiche Preise, darunter dreimal den Wächterpreis der Tagespresse, den Henri-Nannen-Preis und den Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik.Seine Enthüllungen zum Ergo-Sex-Party-Skandal lösten bundesweit Diskussionen aus. Seit 2014 beschäftigt sich Iwersen intensiv mit der Steueraffäre Cum-Ex. Auch international erregte Iwersen Aufsehen: Er fand 2016 die Menschen in Hongkong, die Edward Snowden nach dessen Enthüllungen zur Überwachungspraxis der US-Behörden versteckten. 2019 veröffentlichte Iwersen eine Dokumentation zur Nazi-Vergangenheit von Georg Berger, dem Vater des bekannten Unternehmensberaters Roland Berger.Seit November 2022 leitet Sönke Iwersen beim Handelsblatt eine große Recherche zu Tesla und Elon Musk. Im März 2025 veröffentlichte er gemeinsam mit seinem Handelsblatt-Kollegen Michael Verfürden das Buch „Die Tesla-Files“.Michael Verfürden ist seit 2020 Redakteur im Ressort Investigative Recherche beim Handelsblatt. Er berichtete in dieser Zeit unter anderem über Machtmissbrauch in der Finanzbranche, fragwürdige Immobiliengeschäfte und Hacker, die es auf deutsche Unternehmen abgesehen haben.Für besondere Aufmerksamkeit sorgte Verfürden mit Enthüllungen über den Skandalkonzern Wirecard und dem flüchtigen Betrüger Jan Marsalek. Über seine Recherchen zu den größten Wirtschaftskriminalfällen berichtet er regelmäßig im beliebten True-Crime-Podcast Handelsblatt Crime.Verfürden studierte Germanistik und Politikwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, bevor er die Georg von Holtzbrinck- Schule für Wirtschaftsjournalisten mit Stationen in Berlin und Frankfurt absolvierte. Dort unterrichtet er heute selbst zu den Themen Open Source Intelligence (OSINT) und investigative Recherchemethoden.Ende 2022 erhielten Verfürden und sein Team Zugang zu 100 Gigabyte interner Tesla-Daten, geleakt von einem Whistleblower aus Norwegen. Über seine Recherche zu dem Elektroautobauer hat Verfürden gemeinsam mit seinem Kollegen Sönke Iwersen ein Buch geschrieben. „Die Tesla-Files. Enthüllungen aus dem Reich von Elon Musk“ erscheint im März 2025 beim Münchner Verlag C. H. Beck.vielleicht mögen Sie auch diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingModeration, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Tijan Sila wurde 1981 in Sarajevo geboren, kam mit seiner Familie 1994 nach Deutschland, studierte in Heidelberg Anglistik und Germanistik und unterrichtet heute an einer Berufsschule in Kaiserslautern. Das ist sein Brotberuf. In seinem literarischen Leben schreibt Tijan Sila Bücher. "Tierchen unlimited" war sein autobiografischer Debütroman 2017. Es folgten "Die Fahne der Wünsche" und sein Buch "Krach" über eine Jugend in der pfälzischen Provinz und Punkszene. Große Aufmerksamkeit erhielt Tijan Sila mit seinem zweiten autobiografischen Roman "Radio Sarajewo", 2023, über den bosnischen Bürgerkrieg und seine Flucht. Ein Jahr später, 2024, wurde Sila mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis für seinen Text "Der Tag, an dem meine Mutter verrückt wurde" ausgezeichnet. Zum Wintersemester 2025/26 hat Tijan Sila nun die Poetikdozentur in Hannover übernommen. Damit ist er Poetikdozent Nummer vier in Hannover, nach den Schriftstellerinnen Lena Gorelik, Ann Cotton und Nava Ebrahimi. Über das, was Tijan Sila während seiner Dozentur in Hannover vorhat, spricht er in NDR Kultur à la carte mit Alexander Solloch.
Eine Pionierin der Germanistik war die 1879 in einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Berlin geborene Agathe Lasch. Sie wurde an der Universität Hamburg 1923 die erste Professorin dieses Faches in Deutschland und gilt als Begründerin der historischen Erforschung der mittelniederdeutschen Sprache. Eines ihrer Spezialgebiete war die Untersuchung von verschiedenen Dialekten. Neben der Konzipierung des erst 1956 erscheinenden Handwörterbuchs des Mittelniederdeutschen, publizierte sie also auch etwa ein Buch mit dem Titel „Berlinisch“. Am Leben von Agathe Lasch lässt sich nicht nur das Emanzipationsstreben der Frauen greifen, leider ist sie auch ein Beispiel für die Vernichtungspolitik des Nationalsozialismus. Nach einem Berufsverbot, dem Verbot der Nutzung von Universitätsbibliotheken, der Beschlagnahmung der Privatbibliothek und dem Verbot, Rufe an ausländischen Universitäten anzunehmen, wurde sie 1942 mit ihren Schwestern nach Riga deportiert und in den umliegenden Wäldern ermordet. Heute liest Frank Riede den Bericht des Wandsbeker Boten vom 17. Dezember 1925 über den Vortrag „Von der Sprache der Hamburger“, den Frl. Prof. Dr. Agathe Lasch mit 46 Jahren vor dem Deutschen Sprachverein hielt.
Adriane Rickel gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Frauen im deutschen Quizsport. Sie ist regelmäßig als Jägerin in „Gefragt – Gejagt“ zu sehen (die Generalistin). Geboren in Oldenburg in Holstein und aufgewachsen in Longkamp im Hunsrück, studierte sie Germanistik und Philosophie in Münster. Heute lebt und arbeitet sie in Stuttgart als Korrektorin in einem juristischen Verlag. Sie gilt als die Sympathische unter den Jägerinnen und Jägern, die Empathische, der es fast schon leid tut, wenn sie Kandidatinnen und Kandidaten mit ihrem Wissen schlägt. Sie ist eine jener Personen, die man einfach mögen muss. Wir haben darüber gesprochen, was die Psychologie über Menschen aussagt, die so viel Wissen ansammeln. Außerdem erzählt sie, welchen Kampfnamen sie bei „Gefragt – Gejagt“ lieber gehabt hätte. Und Kristian hat versucht, ihr ein paar Fragen zu stellen, die sie hoffentlich nicht beantworten kann – einfach nur, um einmal zu hören: „Das weiß ich nicht.“ Podcasttipp „Freiheit Deluxe mit Jagoda Marinic“: https://www.ardaudiothek.de/sendung/freiheit-deluxe-mit-jagoda-marinic/urn:ard:show:5fda9cb937c63786/
Tanja Valérien spricht in ihrer 87. Podcast-Folge mit MIA FLORENTINE WEISS, Konzept- und Performancekünstlerin, Jahrgang 1980, in ihrem neuen Zuhause in der Nähe des Starnberger Sees, wo sie sie auch fotografiert hat, über ihre dritte Schwangerschaft mit 45…warum sie bei ihrem zweiten Kind unbedingt einen Kaiserschnitt wollte und daraus eine Kunst-Performance mit Kamerateam, Altar und spirituellen Heilerinnen gemacht hat…Feminismus, Aktivismus, Optimismus…den Kampf für Menschenrechte...die Leidenschaft, sich kreativ auszudrücken…das Maximierungsprinzip…Provokation, Nacktheit, Neugier, Lust und Sinnlichkeit...den steinigen Weg, in der Kunst erfolgreich und anerkannt zu sein...Mut, Vorurteile, Selbstbewusstsein, Individualität, Klarheit und Identität…eine unbeschwerte Kindheit in Los Angeles und eine grandiose Teenagerzeit in Moskau, wo sie oft ihren Vater besuchte, der dort einige Jahre als Manager tätig war…Politik, Glaube, Poesie, Literatur und Waldorfschule….Faust und Goethe, Himmel und Hölle…Cowboyhut und Federn im Haar...das abgebrochene Germanistik- und Philosophiestudium in Würzburg und die Lehrjahre an der Akademie für Mode und Design (AMD) in Hamburg….wilde Partys und erste eigene Guerilla-Performances in New York und auf der Art Basel…den lukrativen Nebenjob als Model und den Raffaello-Werbespot, mit dem sie bekannt geworden ist…die Großmutter, die in Tansania aufgewachsen ist, und eine Reise auf ihren Spuren….die spirituelle Begegnung mit dem Stamm der Himba in Namibia….Wandlung, inneres Gleichgewicht, die Suche nach sich selbst…Erfahrungen an der Film- und Schauspielschule in Berlin und am Set als Schauspielerin…das erste Atelier in einem LED-Tunnel in Frankfurt und das Glück, dort ihrem Mann und Vater ihrer inzwischen drei Kinder zu begegnen…das ewige Pendeln zwischen Berlin, Los Angeles und Frankfurt…warum sie für ein Jahr mit Mann und Kindern nach Hawaii ausgewandert ist und von dort aus einen Hof mit Landwirtschaft in der Nähe des Starnberger Sees in Bayern gekauft haben…Heimat, Bedürfnisse und Sehnsucht…ihre Ambigramm-Skulptur LOVE HATE, die weltweit in mehreren Städten steht…Exzentrik, Ausdruck, Anerkennung, Schönheit, Liebe und Wandlung.
Der hr1-Talk mit Dr. Werner Bartens „Ich bin mit Leib und Seele Mediziner und Journalist“ Dr. Werner Bartens studierte Medizin und Germanistik, weil er im Laufe seines Studiums bemerkte, wie wichtig es ist, medizinische Fragen fundiert beantworten zu können. Mittlerweile hat er mehrere Bücher geschrieben und arbeitet auch als freier Journalist sowie als leitender Redakteur im Wissenschaftsressort der SZ. Im hr1 Talk redet er mit Moderator Klaus Reichert vor allem über die Geschichte der Medizin und was die aktuellen Diskussionen in seinem Fachbereich sind.
Der hr1-Talk mit Dr. Werner Bartens „Ich bin mit Leib und Seele Mediziner und Journalist“ Dr. Werner Bartens studierte Medizin und Germanistik, weil er im Laufe seines Studiums bemerkte, wie wichtig es ist, medizinische Fragen fundiert beantworten zu können. Mittlerweile hat er mehrere Bücher geschrieben und arbeitet auch als freier Journalist sowie als leitender Redakteur im Wissenschaftsressort der SZ. Im hr1 Talk redet er mit Moderator Klaus Reichert vor allem über die Geschichte der Medizin und was die aktuellen Diskussionen in seinem Fachbereich sind.
Tabus werden - gerade in der Politik, in der Kunst, aber auch in den Medien - bewusst gebrochen, um Aufmerksamkeit zu erregen, um Missstände aufzuzeigen, aber auch, um Grenzen zu verschieben. Damit befassen sich auch die Südwestdeutschen Medientage in Landau. Tabubrüche für Aufmerksamkeit Dass Tabubrüche immer gezielter eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit zu generieren, beobachtet Melani Schroeter, Professorin für Germanistik von der University of Reading. Bei all der medialen Aufmerksamkeit für Tabubrüche sollte es ihrer Ansicht nach jedoch weniger um das Tabu an sich gehen, sondern darum, dass man bereit sein muss, die Konsequenzen eigener provokativer Aussagen zu tragen, so Melani Schroeter im Gespräch mit SWR Kultur.
Von Mani Matter bis Lo und Leduc. Dazwischen liegen mittlerweile sechzig Jahre erfolgreiche Musikgeschichte. Woher kommt dieser Erfolg? Der Filmemacher Stascha Bader geht in seinem neusten Film dem Geheimnis hinter dem Berner Erfolg nach. Stascha Bader stammt aus Zürich und gehörte in den frühen Achtzigerjahren zu einer genauso aufstrebenden und innovativen Musikszene wie seine Kolleginnen und Kollegen aus Bern. Mit dem einzigen Unterschied, dass es die meisten Zürcher Bands nach wenigen Jahren nicht mehr gab. Bis heute hat Stascha Bader, der mittlerweile Filmemacher ist und einen Doktortitel in Germanistik hat, das musikalische Ende nicht verdaut. Und nimmt dies nun zum Anlass, endlich «Das Geheimnis von Bern» zu lüften. Was er dabei entdeckt, hat ihn selbst erstaunt. Denn das Geheimnis hinter dem Berner Erfolg hat mehr mit den Texten zu tun als mit der Musik. Insofern war die Entscheidung, Germanist zu werden, vielleicht doch ein Segen. Jedenfalls schliesst sich für Stascha Bader mit seinem Film «Das Geheimnis von Bern» endlich ein Kreis.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Saudi Arabien ist ein Land, das vielen noch fremd ist. Geheimnisvoll, faszinierend, voller Widersprüche. Die Autorin Nadine Pungs zieht es auf der Suche nach Intensität und Schönheit immer wieder in den Nahen Osten. Von den Begegnungen auf ihrer monatelangen Reise durch Saudi-Arabien berichtet sie im Buch »Frühling in Saudi-Arabien«. Sie studierte Germanistik und Geschichte und war als allein reisende Frau unter anderem auch im Iran sowie von Jordanien bis Oman unterwegs. Darüber veröffentlichte sie ebenfalls mehrere Bücher und hält sie Vorträge.Die Reisen Reisen Sunset Stories - präsentiert von Malik – DEM Verlag für Abenteuer- und Reiseberichte - sind Geschichten zum Wegträumen und süßes Fernweh haben. Mehr fantastische Reisebücher von Malik gibt es hier.Diese Geschichte stammt aus „Frühling in Saudi-Arabien. Begegnungen in einem Land der Widersprüche“.Gelesen wird diese Folge von Sprecherin und Schauspielerin Camilla Renschke. Die Station Voice von WDR 1Live, ausgezeichnet mit dem Deutsche Hörbuchpreis und der Reisen Reisen Community als „Die Chefin“ bekannt.Unsere Werbepartner findet ihr hier.Mehr Reisen Reisen gibt es hier.Noch mehr Reisen Reisen gibt es in unserem Newsletter-Magazin: https://tinyurl.com/3epcheb5 Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.