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Systemisch Denken - Systemtheorie trifft Wirtschaft, Theorie und Praxis für Ihren Beruf
Wörter wie Haus oder Baum funktionieren gut genug – die Bedeutungen, die verschiedene Menschen damit verbinden, überlappen sich stark. Bei Wörtern wie Bedürfnis, Führung, Service oder System sieht das anders aus. Jeder hat seinen "Kreis" was beinhaltet ist, aber Größe und Position dieser Kreise variieren erheblich. Das ist ein strukturelles Phänomen: Wörter sind Konstruktionen, keine Abbilder. Heinz von Foerster und George Spencer-Brown liefern den theoretischen Rahmen: jede Konstruktion beginnt mit einer Unterscheidung, und diese ist nie die Einzige, was denkbar gewesen wäre. Alfred Korzybski hat das 1931 auf den Punkt gebracht: Die Karte ist nicht das Territorium. Gregory Bateson hat dieses Bild ins systemische Denken eingeführt, auch Fritz B. Simon verwendet es. Die Episode zeigt, warum sprachliche Präzision in Beratung, Führung und Kommunikation nicht eine Frage des Stils ist, sondern eine Frage der Anschlussfähigkeit. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Es gibt Momente im Berufsleben eines Reisejournalisten, da schaut man auf den Stapel neuer Bücher, Pressemappen und wohlmeinender Branchenliteratur und spürt, wie die innere Gangway langsam hochgezogen wird… Besonders zuverlässig passiert das bei Kreuzfahrtbüchern. Denn seien wir ehrlich: Die Welt ist nicht arm an Berichten über schwimmende Ferienanlagen, an hymnischen Beschreibungen von Sonnenuntergängen über dem Lido-Deck oder an literarisch ambitionierten Schilderungen jener existenziellen Grenzerfahrung, die darin besteht, am Seetag zwischen drei Buffets und zwei Shows wählen zu müssen. Meine Begeisterung war also überschaubar, als das nächste Manuskript über die große weite Welt auf See auf meinem Schreibtisch landete. Brauchen wir wirklich noch einen Reisebericht über „Abenteuer“ auf einem 6.000-Betten-Pott? Noch eine salzige Liebeserklärung an Balkonkabinen, Captains Dinner und das große Glück, morgens in einer anderen Destination aufzuwachen, während im Hintergrund die Klimaanlage summt und die Landstrom-Frage diskret über die Reling geworfen wird? Denn leider viel, was über Kreuzfahrten publiziert wird, ist ungefähr so gehaltvoll wie Instant-Milchreis in der Crew-Messe: süßlich, klebrig und ohne nennenswerten Nährwert für den kritischen Geist… Dann allerdings sah ich den Namen auf dem Cover: Christofer Knaak. Damit war das Interesse bei mir doch geweckt. Christofer ist, wie auch Franz Neumeier von Cruisetricks, keiner jener Autoren, die Kreuzfahrt vor allem als Kulisse für Selbstbegeisterung missverstehen. Er kennt die Branche. Er konsumiert sie nicht nur aus der Perspektive des Champagnerglases, sondern betrachtet sie mit journalistischem Handwerkszeug, historischem Bewusstsein und einem Blick für jene Details, die in PR-Texten gern hinter Adjektiven wie „einzigartig“, „exklusiv“ oder „unvergesslich“ versenkt werden. Sein neues Buch „Vorm Bug die Welt“ ist deshalb keine Broschüre im Hardcoverformat, sondern eine angenehm wache, kenntnisreiche und mitunter wunderbar entromantisierende Vermessung der Seereise. Seereise statt Bettenburg mit Schornstein Knaak interessiert sich nicht für die üblichen Rennstrecken des Massenmarkts, auf denen die Branche ihre Kapazitäten durchoptimiert wie ein Logistikunternehmen mit Showbühne. Sein Blick gilt der eigentlichen Seereise: kleineren Einheiten, besonderen Routen, Schiffen mit Charakter und Situationen, in denen das Meer nicht nur Hintergrundbild für Selfies ist, sondern tatsächlich eine Rolle spielt. Drei Stationen seines Buches zeigen sehr schön, worum es ihm geht. Da ist zunächst die Antarktis, bereist auf der *Sea Explorer*. Schon die Drake-Passage, jene berüchtigte Wasserstraße zwischen Südamerika und der Antarktischen Halbinsel, liefert die dramaturgische Fallhöhe gleich mit. Bei der Anreise zeigt sie sich als beinahe zahmer „Drake Lake“, auf der Rückfahrt dann als veritabler „Drake Shake“ mit acht Meter hohen Wellen und der freundlichen Einladung an die Passagiermägen, ihre bisherige Ordnung zu überdenken. Wer danach noch Energie, Mut oder eine leicht problematische Neigung zur Selbstprüfung besitzt, springt wie Knaak bei rund einem Grad Wassertemperatur ins Südpolarmeer. Sein Fazit ist ebenso schlicht wie richtig: Dort unten steht der Pinguin über dem Homo sapiens. Eine Erkenntnis, die man einigen Produktentwicklern der Branche gelegentlich auf die Tischvorlage drucken möchte. Ganz anders, aber nicht weniger aufschlussreich, ist die Passage über den schwedischen Göta Kanal an Bord der *MS Juno*, Baujahr 1874. Hier wird Luxus radikal neu definiert. Die Kabinen messen ungefähr 1,5 mal 2 Meter – ein Format, das heutigen Suite-Kunden vermutlich als begehbarer Kleiderschrank mit historischem Charme verkauft würde. Doch genau in dieser Reduktion liegt der Reiz. Kein schwimmendes Einkaufszentrum, keine Wasserpark-Architektur, keine LED-getränkte Erlebnisüberforderung. Stattdessen: Entschleunigung, Handwerk, Nähe zum Wasser. Um den historischen Rumpf in den engen Schleusen zu schützen, nutzt die Crew keine Plastikfender, sondern Birkenstämme. Manchmal ist Nachhaltigkeit eben keine Powerpoint-Folie, sondern ein Stück Holz. Und dann ist da noch die *Sea Cloud Spirit* vor den Kanaren: 138 Meter Schiff, 28 Segel, von Hand gesetzt. Während die Passagiere mit jener Mischung aus Andacht und leichter Ungläubigkeit nach oben blicken, arbeitet die Crew in schwindelerregender Höhe. Hier wird sichtbar, was in der Kreuzfahrtindustrie zunehmend selten geworden ist: maritimes Können, das nicht vollständig durch Hotelmanagement, Yield-Optimierung und Entertainmentdramaturgie ersetzt wurde. Mit Salzgehalt gegen Seemannskitsch Schon im Vorwort, das Knaak passend „Einschiffung“ nennt, macht er klar, dass er der Romantik nicht unbewaffnet begegnet. Er nimmt sich ein beliebtes Bild vor: die angebliche Nähe des Menschen zum Meer, weil Tränen und Ozean denselben Salzgehalt hätten. Ein hübscher Satz, bestens geeignet für Kalenderblätter, Taufreden und die sentimentalen Absätze in Kreuzfahrt-Katalogen. Nur leider falsch. Meerwasser enthält im Durchschnitt etwa 3,5 Prozent Salz. Eine menschliche Träne kommt auf rund 0,9 Prozent. Die Verbindung zwischen Mensch und Meer liegt also nicht in dieser poetischen Gleichung, sondern tiefer: in den Bausteinen unseres Körpers, in Natrium, Chlorid, Kalium und Calcium. Es ist typisch für dieses Buch, dass Knaak den Zauber nicht zerstört, sondern präzisiert. Er nimmt dem Meer nicht seine Faszination. Er befreit es nur vom schlechten Marketing. Für Touristiker ist genau das interessant. Denn die Branche steht seit Jahren vor der Frage, wie viel Mythos sie braucht – und wie viel Wirklichkeit sie erträgt. Kreuzfahrt lebt von Sehnsuchtsbildern, keine Frage. Aber eine Industrie, die weiter wachsen will, kann sich nicht dauerhaft in Sonnenuntergangslyrik einrichten, während Häfen über Overtourism klagen, Umweltverbände Messwerte vorlegen und die Crew unter Bedingungen arbeitet, die im Gästebereich kaum jemand sehen möchte. Versenker: Umwelt, Overtourism, Flaggenstaaten Der eigentliche Wert von „Vorm Bug die Welt“ liegt darin, dass Knaak genau diese Schattenseiten nicht ausblendet. In Kapiteln wie „Auf grünem Kurs“ und „Crew only“ verlässt er konsequent das Sonnendeck der Behauptungen und steigt hinab in die Maschinenräume der Realität. Cruise-Fachjournalist Christofer Knaak Er schreibt über Umweltaspekte, über die komplizierte Transformation einer Branche, die gern von Zukunft spricht, aber in der Gegenwart noch reichlich schwere Altlasten mitführt. Er thematisiert Overtourism, etwa in Venedig, wo die Kreuzfahrt jahrelang als besonders sichtbares Symbol für die Überforderung fragiler Stadträume stand. Und er blickt auf die ökonomischen und juristischen Konstruktionen hinter den Kulissen: Flaggenstaaten wie Bahamas oder Malta, steuerliche Optimierungen, Arbeitsregime, Verantwortlichkeiten, die sich je nach Bedarf erstaunlich elastisch anfühlen. Dabei verfällt Knaak nicht in pauschale Verdammung. Das ist wichtig. Denn die Kreuzfahrt ist nicht nur ein Problem, sie ist auch ein Produkt mit enormer Nachfrage, hoher Wertschöpfung, großer emotionaler Bindung und beträchtlichem Innovationsdruck. Wer sie verstehen will, muss mehr können als empört winken. Knaak kann das. Er ordnet ein, statt nur zu urteilen. Auch historisch liefert er Substanz. Die Branche beginnt bei ihm nicht mit Wasserrutschen und Spezialitätenrestaurants, sondern unter anderem mit Albert Ballin und der Hapag. Die erste „Lustreise“ der *Augusta Victoria* im Jahr 1891 erscheint dabei nicht als romantischer Geistesblitz, sondern als das, was sie auch war: ein klug kalkuliertes Geschäftsmodell, um Schiffe im Winter nicht ungenutzt herumliegen zu lassen. Kreuzfahrt war von Anfang an Sehnsucht und Auslastungsmanagement. Wer heute Revenue Management betreibt, darf sich also durchaus in einer langen Tradition sehen – wenn auch nicht zwingend in einer edlen. „Passenger Area – Start Smiling!“ Besonders lesenswert ist das Kapitel „Crew only“. Es sollte Pflichtlektüre für alle sein, die glauben, das Lächeln des Stewards sei im Preis der Balkonkabine selbstverständlich enthalten. Knaak beschreibt die Grenze zwischen Gästewelt und Arbeitswelt nicht abstrakt, sondern anhand eines Schildes: „Passenger Area – Start Smiling!“ Mehr muss man über emotionale Dienstleistungsarbeit eigentlich kaum wissen. Hinter dieser Tür beginnt die Performance. Müdigkeit, Heimweh, Rückenschmerzen, schlechte Laune – alles bleibt draußen. Drinnen wartet der Gast, und der hat schließlich Urlaub. Auf der *MS Europa*, so erzählt Knaak, zählen Crewmitglieder die Zeit bis zum Abmustern nicht in Wochen, sondern in Schnitzeltagen. Jeden Sonntag gibt es Schnitzel. Ein Kalender aus Panade. Man kann darüber lächeln, sollte aber nicht übersehen, was dahintersteckt: lange Verträge, wenig Privatsphäre, harte Routinen. Ein Arbeitstag kann bis zu 14 Stunden dauern. Das See-Arbeitsübereinkommen erlaubt monatliche Arbeitszeiten, die an Land vermutlich jeden Betriebsrat in Schnappatmung versetzen würden. Während der Gast über Servicequalität urteilt, stemmt die Crew ein System, das auf perfekter Freundlichkeit bei maximaler Effizienz beruht. Dass Reedereien Teile der Vergütung über Service-Entgelte faktisch an den Kunden delegieren, ist aus Unternehmenssicht elegant. Aus moralischer Perspektive wirkt es eher wie ein Taschenspielertrick mit Bordkarte. Buch als Branchenlektüre „Vorm Bug die Welt“ ist kein Anti-Kreuzfahrt-Buch. Zum Glück. Davon gibt es ebenfalls genug, und viele sind ungefähr so differenziert wie ein Shitstorm mit Seekrankheit. Knaak schreibt aus Sympathie zur Seereise, aber nicht aus Blindheit gegenüber der Industrie. Das macht sein Buch wertvoll – gerade für Profis im Tourismus. Er zeigt, dass eine Reise auf kleineren, charaktervollen Schiffen wie der *Artania*, der *MS Europa* oder historischen und spezialisierten Einheiten etwas anderes sein kann als das standardisierte Dahingleiten auf anonymen Megalinern. Er zeigt aber auch, dass diese Differenz nicht von selbst entsteht. Sie braucht Haltung, Produktintelligenz, gute Routenplanung, faire Arbeitsbedingungen, glaubwürdige Nachhaltigkeit und Gäste, die mehr erwarten dürfen als Quadratmeter, Buffetmeter und Showminuten. Für jemanden wie mich, der die angekündigten Neubauten der kommenden Jahre eher mit hochgezogener Augenbraue als mit Champagnerlaune betrachtet, ist dieses Buch eine wohltuende Erinnerung daran, was Seefahrt sein könnte: Begegnung mit Natur, Technik, Menschen und Geschichte. Nicht bloß ein schwimmendes Konsumversprechen mit Hafenblick. Die Empfehlung lautet daher: kaufen, lesen, Verstand einschalten. Und den PR-Kitsch bitte an der Gangway abgeben. Wer mehr über die Macher, Mechanismen und Zumutungen dieser Branche hören möchte: Im Reiseradio-Podcast, den Sie mit einem kleinen Klick auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild abrufen können, haben wir auch Christofer Knaaks Buch analysiert (mit Hilfe der Redaktions-KI-Tools) und daraus ein munteres Gespräch produziert – für die, die lieber nebenbei hören als nicht nebenbei zu lesen Bis dahin: immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Und gelegentlich auch eine Handbreit Skepsis im Kopf. Das Buch bei Amazon – hier klicken Um den Podcast anzuhören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Kreuzfahrt-Buch mit Biss Christofer Knaak blickt hinter die Bordkulissen erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Sollten wie diese Folge vielleicht lieber „Stör“-zügel nennen? Bei manchen Konstruktionen kommt die Frage auf, ob wir noch beim Longieren sind, oder das Pferd als Paket verschnürt werden soll… Aber was steckt hinter den einzelnen Hilfszügeln und gibt es einen, der beim Longieren tatsächlich hilfreich ist? Antworten bekommt ihr in dieser Folge!https://www.instagram.com/pferde_verstehn_podcast/https://www.instagram.com/charakterstark_/https://www.instagram.com/klassisch_reiten_ilka_stehn/https://www.klassische-reitausbildung-ilka-stehn.de/Intro: Jonathan Springer (instagram: sprecher_springer, website: www.sprecherspringer.de)
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Wer Angst vor der Zukunft hat, hat Angst vor einer Vorstellung, die er sich selbst ausgedacht hat. Denn die Zukunft existiert nicht. Es gibt keine Artefakte, keine Ruinen, keine "begehbare Zukunft". Alles, was wir über die Zukunft wissen, sind Konstruktionen – unsere eigenen oder die der anderen. Und genau da liegt das Problem. Wer täglich Nachrichten konsumiert, Krisen verfolgt und den Geschichten anderer zuhört, lebt in deren Film. Die eigene Konstruktion bleibt liegen. In dieser Episode entfalte ich das Paradox der Zukunftsangst u.a. mit Ideen von Niklas Luhmann und Heinz von Foerster – und zeige, wie du lernst, das Fernglas statt die Lupe zu nehmen und deinen eigenen Film zu gestalten. Für dich persönlich genauso wie für dein Team und deine Organisation. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Luxussportwagen im Betriebsvermögen: Wann erkennt das Finanzamt Ferrari, Lamborghini oder Porsche steuerlich an – und wann wird der Wagen zum privaten Luxusproblem? In dieser Folge analysieren wir die aktuelle Rechtsprechung zu Supersportwagen als Firmenwagen und zeigen, welche steuerlichen Risiken Unternehmer, GmbH-Geschäftsführer und Selbständige beachten müssen. Wir besprechen unter anderem die Entscheidungen des BFH und mehrerer Finanzgerichte zu Ferrari, Lamborghini, Bentley und anderen Luxusfahrzeugen. Dabei geht es um die Abgrenzung zwischen betrieblich veranlasstem Repräsentationsaufwand und unangemessener privater Lebensführung nach § 4 Abs. 5 EStG. Außerdem erklären wir, wann die 1%-Methode greift, weshalb Fahrtenbücher regelmäßig scheitern und warum gerade bei Gesellschafter-Geschäftsführern schnell eine verdeckte Gewinnausschüttung drohen kann. Zusätzlich schauen wir uns Gestaltungen aus der Praxis an: Vermietungsmodelle über das Privatvermögen, das Ehegattenvorschaltmodell sowie die umsatzsteuerlichen Vorteile und Risiken solcher Konstruktionen. Anhand aktueller BFH-Urteile zeigen wir, welche Modelle tatsächlich funktionieren – und welche Social-Media-Steuersparmodelle schnell angreifbar werden können. Nähere Informationen zum Podcast und alle bisherigen Folgen findest Du auf unserer neuen Website: https://www.steuer-podcast.de/ Schau gern mal vorbei und stell uns Deine Frage! Du willst deine Einkommensteuererklärung selbst über ELSTER machen, aber dabei keinen Cent liegen lassen? Dann sicher dir das neues Buch: „Sei doch nicht besteuert“ (Erweiterte & aktualisierte Ausgabe 2026) https://amzn.eu/d/0aKeCQmB Mit Widmung: www.rombach.de/steuerfabi Hier findest Du unsere Kontaktdaten, um bei steuerberaten.de Mandant zu werden oder eine einmalige Steuerfrage zu stellen: https://www.steuerberaten.de/kontakt/ Du hast Fragen oder Anmerkungen zum Podcast? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an: podcast@steuerversum.de
Upptäck ny forskning och fascinerande program om vetenskap med Sveriges Radios skarpaste vetenskapsjournalister. 20 minuter varje vardag. Lyssna på alla avsnitt i Sveriges Radios app. Programmet sändes första gången i mars 2026.Om inte uppfinningen med sedelnumrerings-maskinen gått åt pipan för Ferdinand Tollin och om han inte hade blivit refuserad av Kungliga Vetenskapsakademin, och hade inte Emanuel Swedenborg tappat gajsten för naturvetenskapen och istället bli andeskådare, så kanske Sverige hade varit först med att utveckla det moderna flygplanet. Det säger historikern Anders Vesslén som specialintresserat sig för de bägge svenska universalgenierna.Redan 1716 publiceras Emanuel Swedenborgs förslag i tidskriften Dedalus hyperboreus. Maskinen att flyga i vädret med har ett stort ovalt bärplan, en flätad korg i mitten och så kallade luftåror med fjädrar. Konstruktionen är tyngre än luft och bygger på fasta vingar, något som moderna experter senare har pekat ut som en anmärkningsvärt framsynt tanke. Samtidigt saknas det avgörande som 1700-talet inte kunde erbjuda, en motor, och Swedenborg inser själv att muskelkraften inte räcker.Hundra år senare dyker tecknaren och uppfinnaren Ferdinand Tollin upp i arkiven. Efter ett misslyckat försök med en sedelnumreringsmaskin åt Riksbanken växer skulderna. När Kungliga Vetenskapsakademien refuserar hans manus om flyg tar livet en mörkare vändning med fiender, landsflykt och ett spår som slutar i Schweiz. Skisserna rör sig mellan kloka iakttagelser och tvära felsteg, men rymmer idéer som gör det lätt att förstå varför drömmen om flyg levde långt innan genombrottet 1903. I bakgrunden finns Polhem, bildningsresor och en tid då ballonger dominerar, medan de här konstruktionerna söker en annan väg upp i luften.Reporter: Joacim Lindwalljoacim.lindwall@sr.seProducent: Lars Broströmlars.brostrom@sr.se
Der Rohbau eines Gebäudes steckt voller grauer Energie, oft schon bevor auch nur eine Wand steht. CO2-reduziertes Bauen mit Holz und Lehm, wird daher viel diskutiert. Wir sprechen mit rematter, die innovative Holz-Lehm-Decken entwickeln, und Kollektiv Zebra, das solche Projekte umsetzt. Diese Verbindung aus innovativer Materialentwicklung und Einsatz im gebauten Projekt interessiert uns: Wie finden hybride Konstruktionen in die Praxis? Wie baut man damit, und wie sieht so eine Zusammenarbeit zwischen Handwerk, Entwurf und Entwicklung aus.
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Beziehungen wirken wie etwas Verbindendes zwischen Menschen, wie ein Strich zwischen A und B. Nur – diesen Strich gibt es nicht. Jeder konstruiert die Beziehung für sich selbst. Und genau daraus entstehen im Alltag Missverständnisse, Irritationen oder auch überraschend reibungslose Zusammenarbeit. Das heißt: Die entscheidende Frage ist nicht, wie die Beziehung ist, sondern wie sie jeweils konstruiert wird. In dieser Episode geht es darum, wie solche unterschiedlichen Beziehungsbilder entstehen – und wie du im Business-Kontext damit umgehen kannst: über Bewusstsein für die eigene Konstruktion, gezielte Meta-Kommunikation und den Einbezug dritter Perspektiven. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Den 20 mars 1600 föll fem av rikets främsta adelsmän för bödelns svärd på Stora torget i Linköping. Händelsen har gått till historien som Linköpings blodbad och utgör kulmen på den maktkamp som under 1590-talet slet sönder den svenska Vasastaten.I centrum stod motsättningen mellan hertig Karl (den blivande Karl IX) och hans brorson Sigismund, kung av både Polen och Sverige. Blodbadet var inte en isolerad våldshandling utan resultatet av en långvarig konflikt där religion, lagtolkning och dynastisk rivalitet vävdes samman. Samtidigt markerade avrättningarna ett avgörande steg mot en mer centraliserad stat, där kungamakten i praktiken stärktes på högadelns bekostnad.I detta avsnitt av podden Historia Nu Premium samtalar programledaren Urban Lindstedt med historikern och författaren Erik Petersson om hertig Karl: uppror, blodbad och den politik som formade Sverige efter Sigismundkriget. Petersson har bland annat skrivit boken Karl IX – kampen om kronan. För att lyssna på hela avsnittet måste du bli medlem i Historia Nu Premium.När Gustav Vasa säkrade arvriket genom Västerås arvförening 1544 var det tänkt att bli grunden för en stabil tronföljd – men istället följde brodermord och senare inbördeskrig mellan kung Sigismund och Hertig Karl. Efter Johan III:s död 1592 ärvde sonen Sigismund den svenska kronan. Därmed uppstod en personalunion mellan det katolska Polen och det lutherska Sverige. Sigismunds frånvaro och katolska tro väckte oro hos stora delar av prästerskapet, allmogen – och hos hertig Karl, som framställde sig som försvarare av reformationens verk.Vid Uppsala möte 1593 fastslogs den augsburgska bekännelsen som rikets enda tillåtna lära. Beslutet innebar i praktiken att katolsk gudstjänst förbjöds och att kungen förväntades regera i enlighet med luthersk ortodoxi. Detta var mer än en trosfråga. Genom kyrkomötets beslut skapades en religiös legitimitet för hertig Karls maktanspråk. Han kunde hävda att hans agerande syftade till att skydda den “rena läran” mot återkatolisering.Motsättningarna övergick gradvis i öppet krig. Vid riksdagen i Söderköping 1595 bekräftade ständerna Karl som riksföreståndare mot Sigismunds vilja. Konflikten kulminerade i slaget vid Stångebro den 25 september 1598, strax utanför Linköping. Sigismunds styrkor besegrades och kungen tvingades lämna Sverige. De rådsherrar som stött honom – däribland rikskanslern Erik Sparre och medlemmar av ätterna Banér och Bielke – utlämnades till hertigen mot löfte om rättslig prövning. De fängslades på Linköpings slott i väntan på rättegång.Rättegången inleddes den 3 mars 1600, när hertig Karl tillsatte en domstol med 153 personer från adel, krigsbefäl, borgerskap, allmoge samt fogdar och lagläsare. Konstruktionen gav sken av bred nationell förankring, men hertigen dominerade processen.Bildtext: Gustav Banér skildras natten före sin avrättning den 19 mars 1600 av PA Huldberg i anslutning till Linköpings blodbad. Källa: Nordiska museet, Reprofotograf/skanning: Bertil Höglund. licens: CC BY-NC-NDMusik: Explosion av Efliz, Storyblock AudioHuvudanklagelsen var landsförräderi. De åtalade hävdade att deras lojalitet mot Sigismund vilade på laglig arvsrätt och tidigare edsavläggelser. Försvaret betonade kontinuitet och plikt; hertig Karl tolkade hållningen som uppror. Efter veckor av förhör och påtryckningar föll domen. Flera adelsmän bad om nåd och skonades. Fem vägrade erkänna skuld. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Två universalgeniers liv slutar med andeskådning och landsflykt, men skisserna flygplan rymmer idéer som senare blir centrala i modern flygteknik. Lyssna på alla avsnitt i Sveriges Radios app. Om inte uppfinningen med sedelnumrerings-maskinen gått åt pipan för Ferdinand Tollin och om han inte hade blivit refuserad av Kungliga Vetenskapsakademin, och hade inte Emanuel Swedenborg tappat gajsten för naturvetenskapen och istället bli andeskådare, så kanske Sverige hade varit först med att utveckla det moderna flygplanet. Det säger historikern Anders Vesslén som specialintresserat sig för de bägge svenska universalgenierna.Redan 1716 publiceras Emanuel Swedenborgs förslag i tidskriften Dedalus hyperboreus. Maskinen att flyga i vädret med har ett stort ovalt bärplan, en flätad korg i mitten och så kallade luftåror med fjädrar. Konstruktionen är tyngre än luft och bygger på fasta vingar, något som moderna experter senare har pekat ut som en anmärkningsvärt framsynt tanke. Samtidigt saknas det avgörande som 1700-talet inte kunde erbjuda, en motor, och Swedenborg inser själv att muskelkraften inte räcker.Hundra år senare dyker tecknaren och uppfinnaren Ferdinand Tollin upp i arkiven. Efter ett misslyckat försök med en sedelnumreringsmaskin åt Riksbanken växer skulderna. När Kungliga Vetenskapsakademien refuserar hans manus om flyg tar livet en mörkare vändning med fiender, landsflykt och ett spår som slutar i Schweiz. Skisserna rör sig mellan kloka iakttagelser och tvära felsteg, men rymmer idéer som gör det lätt att förstå varför drömmen om flyg levde långt innan genombrottet 1903. I bakgrunden finns Polhem, bildningsresor och en tid då ballonger dominerar, medan de här konstruktionerna söker en annan väg upp i luften.Reporter: Joacim Lindwalljoacim.lindwall@sr.seProducent: Lars Broströmlars.brostrom@sr.se
Der MSCI World gilt für viele Anleger als Standard. Doch je stärker sich die globalen Aktienmärkte auf wenige US-Megacaps konzentrieren, desto drängender wird die Frage: Wie breit ist die Diversifikation wirklich, und was bedeutet das für langfristige ETF-Portfolios?Im Gespräch mit Sophia Wurm von State Street geht es daher um globale ETFs und ihre innere Logik, um Unterschiede zwischen klassischen Indexstandards und neuen Konstruktionen sowie um die Frage, warum ein „Welt-ETF“ nicht immer dasselbe bedeutet. Im Fokus stehen weniger die vergangene Rendite als die Struktur: Gewichtungen, Marktbreite, Annahmen. Was steckt hinter „Qualität“, wenn sie analytisch gedacht wird? Welche Rolle spielt der freie Cashflow und warum gilt er vielen als Gradmesser robuster Geschäftsmodelle, als klassische Bilanzkennzahlen?Auch das Thema Verteidigung ist dabei Thema: Wie setzen sich europäische Defense-ETFs zusammen, warum ist Verteidigung mehr als Panzer und Munition und weshalb betrachten Anleger dieses Thema zunehmend strategisch?Im Interview besprochene ETFs:1. comdirect S&P All World State Street UCITS ETF (Acc): https://www.ssga.com/de/de/intermediary/etfs/comdirect-sp-all-world-state-street-ucits-etf-acc-cd1-gy2. SPDR® S&P Developed Quality Aristocrats UCITS ETF (Acc): https://www.ssga.com/de/de/intermediary/etfs/spdr-sp-developed-quality-aristocrats-ucits-etf-acc-qdev-gy3. SPDR® S&P Europe Defense Vision UCITS ETF (Acc): https://www.ssga.com/de/de/intermediary/etfs/spdr-sp-europe-defense-vision-ucits-etf-acc-dfsv-gyVielen Dank Sophia Wurm für das Gespräch.
Liebe Leute,heute geht's um eine Sprache, die man nicht im Lehrbuch lernt – sondern auf der Baustelle, in der Werkstatt und auf Montage: Handwerker-Deutsch.Unterstützung habe ich dabei von Arne, viele von euch kennen ihn schon aus anderen Folgen. Er baut Konstruktionen, ist leitender Angestellter und regelmäßig auf Montage. Wir sprechen über Handwerk, Mythen – und vor allem über die Sprache: ganz viel Umgangssprache, typische Sprüche und Sprichwörter, die man in diesem Umfeld ständig hört.In der Sprachanalyse (27:15) warten wieder interessante Wörter wie „pfuschen“, „der Geselle“ oder auch Redewendungen wie „Wo gehobelt wird, fallen Späne.“ auf euch.Viel Freude beim Zuhören!Euer RobinHier geht es zum Handout:https://www.dropbox.com/scl/fi/n767i11sth6axksgt8b06/Episode_159_Handwerk-mit-Arne_Handout.pdf?rlkey=9irhaj18n2c23izgm74722s0u&dl=0Das Transkript und viele weitere Extras gibt es auf Patreon:https://www.patreon.com/aufdeutschgesagtZum Newsletter:https://aufdeutschgesagt.us21.list-manage.com/subscribe?u=530247c810b1c462df23c5ff9&id=b3c548b8d1Wer meine Arbeit finanziell unterstützen will, der kann das hier tun:https://paypal.me/aufdeutschgesagt?locale.x=de_DEE-Mail:info@aufdeutschgesagt.deHomepage:www.aufdeutschgesagt.deFolge dem Podcast auch auf diesen Kanälen:Facebook:https://www.facebook.com/pages/category/Podcast/Auf-Deutsch-gesagt-Podcast-2244379965835103/Instagram:www.instagram.com/aufdeutschgesagtYouTube:https://www.youtube.com/aufdeutschgesagtHier geht es zum Podcast auf anderen Seiten:https://plinkhq.com/i/1455018378?to=page Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
In dieser abschließenden Sitzung thematisiere ich zusammenfassend noch einmal die wichtigsten Aspekte der Vorlesung "Konstruktionsgrammatik" im Wintersemester. Besonderes Augenmerk lege ich auf der Relevanz der Geltungsmodifikationskonstruktionen und die Konstruktionen, die auf verschiedenen Ebenen Abgeschlossenheit, Perfektivität, bedeuten. Das schließt auch semantische Kategorisierungsversuche des Verbs, als Konstruktion, ein. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf das kommende Sommersemester, in dem wir die hier erarbeiteten Ergebnisse in den Kontext der Grammatikvermittlung in der Schule übertragen werden.Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2025. Konstruktionsgrammatik. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.17370032. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik
Die Geschichte des Brückenbaus (5): Herausforderungen und Entwicklungen. Mit: Thomas Winkler, Kustos für Eisenbahnwesen, und Marlies Forenbacher, Kustodin für den Bereich Architektur im Technischen Museum Wien. Gestaltung: Andreas Wolf. Sendung vom: 30.1.26.
Die Geschichte des Brückenbaus (4): Technische Innovationen. Mit: Thomas Winkler, Kustos für Eisenbahnwesen, und Marlies Forenbacher, Kustodin für den Bereich Architektur im Technischen Museum Wien. Gestaltung: Andreas Wolf. Sendung vom: 29.1.26.
Die Geschichte des Brückenbaus (3): Katastrophen. Mit: Thomas Winkler, Kustos für Eisenbahnwesen, und Marlies Forenbacher, Kustodin für den Bereich Architektur im Technischen Museum Wien. Gestaltung: Andreas Wolf. Sendung vom: 28.1.26.
Die Geschichte des Brückenbaus (2): Neue Materialien. Mit: Thomas Winkler, Kustos für Eisenbahnwesen, und Marlies Forenbacher, Kustodin für den Bereich Architektur im Technischen Museum Wien. Gestaltung: Andreas Wolf. Sendung vom: 27.1.26.
Die Geschichte des Brückenbaus (1): Frühe Bauprinzipien. Mit: Thomas Winkler, Kustos für Eisenbahnwesen, und Marlies Forenbacher, Kustodin für den Bereich Architektur im Technischen Museum Wien. Gestaltung: Andreas Wolf. Sendung vom: 26.1.26.
Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
Mit einer etwas angeschlagenen Stimme knüpfe ich mit dem Thema der Perfektivität, also Konstruktionen, die Abgeschlossenheit markieren, direkt an die Diskussion zu Tempus und Temporalität an. Im Zentrum steht die Frage: Können wir adäquat die Verzahnung komplexer Konstruktionen beschreiben, die je auf unterschiedlichen Ebenen Abgeschlossenheit markieren? Konkreter blicken wir auf (1) telische Verben, (2) die aspektuelle Bedeutung des Perfektpartizips, (3) auf die Abgrenzung der Askription (traditionell Zustandspassiv) von Konstruktionen der Perfektivität mit _sein_ sowie (4) unterschiedliche Einbettungsverhältnisse von schematisch komplexen Konstruktionen. Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2025. Konstruktionsgrammatik. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.17370032. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik
In dieser Folge von Herzen und Systeme spricht TobiasKünkler mit Andrea Hansen und Martin Rosowski über Paarsexualität im Spannungsfeld von persönlichen Erfahrungen, gesellschaftlichen Erwartungen und christlichen Vorstellungen. Ausgangspunkt ist die empirica Sexualitätsstudie (www.sexualitätsstudie.de), deren Ergebnisse überraschende Einblicke in Männlichkeit, Weiblichkeit und sexuelle Rollenbilder liefern. Dabei wird deutlich, wie sehr historische Stereotype bis heute wirken – und wie wichtig ehrliche Kommunikation, Selbstverantwortung und sexuelle Aufklärung für gelingende Beziehungen sind. Eine vielschichtige, persönliche und zugleich gesellschaftskritische Folge, die zum Nachdenken anregt und neue Perspektiven auf Sexualität in Beziehungen eröffnet.Andrea Hansen arbeitet als selbstständige Paar- & Sexualberaterin und psychologische Beraterin in Oberfranken. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. Imchristlich-konservativen Kontext aufgewachsen reflektiert sie heute viele christliche Überzeugungen und Dynamiken rund um Partnerschaft, Sexualität und geistlichen Missbrauch. Einiges davon kannst du in ihrem Buch nachlesen, das imFrühjahr 2026 erscheint.Martin Rosowski ist Historiker und Theologe, 67 Jahre alt, verheiratet, Vater eines erwachsenen Sohnes und lebt inHabichtswald (Nordhessen). Er war mehr als 30 Jahre als Hauptgeschäftsführer der Männerarbeit der EKD sowie als Geschäftsführer des Ev. Zentrums Frauen und Männer der EKD in Hannover tätig. Darüber hinaus leitete er von 2010 bis 2019 als Gründungsvorsitzender das Bundesforum Männer, den Interessenverband für Jungen, Männer und Väter in Deutschland mit Sitz in Berlin. Martin Rosowski bewegen Fragen der Vielfalt von Männlichkeiten und ihren gesellschaftlichen Konstruktionen. Es geht ihm um das Einbringen reflektierter Männlichkeitsperspektiven in Kirche und Theologie sowie in die gleichstellungsorientierte Geschlechterpolitik gleichermaßen. Davon zeugen zahlreiche Veröffentlichungen zu Themen kritischer Männlichkeitsforschung. Shownotes:Andrea Hansen: Webseite: www.freiverbunden-coaching.de Mail: andrea.eva.hansen@googlemail.com Insta: @andrea_paarberatung Link: https://www.instagram.com/andrea_paarberatung?igsh=dnM2dGNxNHpmNWRlBuch: "Frei und verbunden: Für mehr Leben, Freude undErfüllung in deiner Sexualität", R.Brockhaus. Erscheint im Frühling 2026.Martin Rosowski:Engelbrecht, Martin; Rosowski, Martin: Was Männern Sinn gibt. Leben zwischen Welt und Gegenwelt, Stuttgart 2007Rosowski, Martin: Praxis kirchlicher Männerarbeit im Kontext der historischen und kulturellen Entwicklung von Geschlechterkonstruktionen, in: Michael Klöckner/Udo Tworuschka (Hg.), Handbuch der Religionen, Kirchen undanderen Glaubensgemeinschaften in Deutschland und im deutschsprachigen Raum, Ergänzungslieferung 72, Hohenwarsleben 2022, 1–19.Ruth Heß, Martin Rosowski (Hrsg.): Mann mit Eigenschaften. Historisch-theologische und soziologische Perspektivenauf das Spannungsfeld Männlichkeit – Religiosität – Kirche – Gesellschaft, Leipzig 2026 (in Produktion)
Die Basler Literaturzeitschrift «Das Narr» hat ihre aktuelle Ausgabe ganz der Mundart verschrieben. Es gibt viele neue Stimmen und besondere Dialekte zu entdecken – auch von ausserhalb der Schweiz. Die Literaturzeitschrift «Das Narr» ist in der Schweiz bereits eine eine kleine Institution. Seit 2011 hat sie sich der Publikation literarischer «Stimmen, die anderswo noch nicht gehört werden» verschrieben, und das rund dreimal jährlich. Die aktuelle Ausgabe des «Narr» geht ungewohnte Wege: Sie ist voll und ganz der Mundart verschrieben. Oder genauer gesagt: den Mundarten, denn die Texte im Heft stammen aus den verschiedensten Dialektregionen der Schweiz und sogar auch unserer deutschsprachigen Nachbarländer. Ein Text ist gar in einer neu erfundenen Mundart verfasst. Das Heft mit seinem kurzen Geschichten, Gedichten und einem Essay ist gleichermassen ein idealer Startpunkt für Leserinnen und Leser mit wenig Mundart-Erfahrung, die Lust auf etwas Neues zum «schnöigge» haben, und für eingefleischte Mundartliteratur-Fans eine inspirierende Versammlung weniger bekannter Mundartautorinnen und -Autoren, die es zu entdecken gilt. Anhand dieser Narr-Ausgabe lassen sich diverse wesentliche Fragen rund ums Mundartschreiben diskutieren: Wer tut das? Mit welcher Motivation? Wo sind die grössten Fallen beim Schreiben im Vergleich zum Hochdeutschen als Standardsprache? Und was ist, wenn die Leserinnen und Leser gar nicht verstehen, was da geschrieben ist? Diesen Fragen gehen wir in der Sendung nach mit Stephan Germann, Tanja Arx und Valérie Hug, die Texte zum Narr beigetragen haben, sowie mit Narr-Redaktor Benjamin Bieri. Natürlich gibt es auch diverse Textbeispiele zu hören. In der zweiten Hälfte der Mundartstunde beantworten wir zwei Fragen aus dem Publikum: Wir erklären den Unterschied zwischen den Zeitangaben «Foif ab ...» und «Füf über ...» und wir gehen der Frage nach, warum es auf Schweizerdeutsch so viele Konstruktionen mit dem Verb «tun» gibt. Erklärt wird ausserdem auch die Herkunft des Familiennamens Brülisauer.
Sparheldin Podcast - Sparen. Investieren. Vermögen aufbauen.
Mit welchen Renditen du rechnen solltest, damit deine Rentenversicherung deine Rentenlücke wirklich schließt In dieser Folge spreche ich darüber, wie viel Rendite deine Rentenversicherung bringen sollte, damit sie wirklich zu einer finanziell abgesicherten Zukunft beiträgt. Ich zeige dir, warum Beitragsgarantien und scheinbar sichere Konstruktionen oft verhindern, dass dein Geld langfristig wachsen kann. Du erfährst, wie sich Steuervorteile bei Riester, Rürup und der betrieblichen Altersvorsorge in der Praxis auswirken und warum sie kein Geschenk, sondern nur ein Vorschuss sind. Ich erkläre dir, welche enormen Auswirkungen hohe Effektivkosten von bis zu 3 Prozent pro Jahr auf dein späteres Rentenkapital haben. Anhand von Beispielen mache ich sichtbar, wie viele Tausend Euro dir allein durch Kosten über die Jahre verloren gehen können. Du lernst den Unterschied zwischen klassischen Provisionsverträgen und Netto beziehungsweise Honorartarifen kennen und warum hier oft deutlich mehr Rendite bei dir bleibt. Außerdem schauen wir auf die Frage, wie deine Beiträge innerhalb einer Rentenversicherung angelegt werden und warum ein ausreichend hoher Aktienfondsanteil über lange Laufzeiten so wichtig ist. Ich teile mit dir, ab welcher Rendite ich eine Rentenversicherung für sinnvoll halte und wie ETF basierte Lösungen dazu beitragen können, Renditen zwischen 6 und 8 Prozent zu erreichen. Zum Schluss gebe ich dir einen Impuls, wie du bestehende Verträge prüfen lassen kannst, damit du wirklich weißt, ob sich deine Altersvorsorge für dich lohnt.
Unser Gast Dr. Malte Engeler formuliert es zugespitzt: Künstliche Intelligenz (KI) produziert Aussagen, die sprachlich überzeugen, aber nicht unbedingt wahr sind. KI-Modelle lassen sich seiner Ansicht nach nur dann betreiben, wenn man sich von Vorstellungen wie Richtigkeit und Wirklichkeit verabschiedet. Diese Einschätzung ist weniger Provokation als Beschreibung eines technischen Zustands, mit erheblichen rechtlichen Konsequenzen. Campact e.V. vs. X.AI Unser Ausgangspunkt ist die Entscheidung im Verfahren Campact vs. X, in der sich ein Gericht mit der Frage auseinandersetzen musste, wem KI-generierte Aussagen rechtlich zuzurechnen sind und ob sich Plattformen durch technische oder rechtliche Konstruktionen der Verantwortung entziehen können. Konkret ging es um den Chat-Bot Grok auf Elon Musks Plattform X. Glaubwürdigkeit trotz „Halluzination“ KI-Chatbots unterscheiden sich von klassischen Informationsdiensten dadurch, dass sie nicht lediglich Inhalte auffinden oder ordnen, sondern eigenständig formulieren. Ihre „menschlich“ wirkende Ausgabe verstärkt das Vertrauen der Nutzer und verschiebt damit die rechtliche Bewertung. Begriffe wie „Halluzination“ oder „Konfabulation“ (Buch von Katharina Zweig) verdecken dabei eher das eigentliche Problem – KI-Systeme haben keinen Bezug zur Wirklichkeit, sondern erzeugen Wahrscheinlichkeitsaussagen, die unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt in der realen Welt plausibel erscheinen können. Folgen unwahrer KI-Aussagen Vor diesem Hintergrund diskutieren wir die rechtlichen Folgen unwahrer KI-Aussagen. Kann ein KI-Output Persönlichkeitsrechte verletzen, und wenn ja, wessen Verhalten ist maßgeblich, das des Anbieters, des Nutzers oder der Plattform? Die Folge schließt mit einem Blick auf Datenschutz, Berichtigungsansprüche und die offene Frage, ob das Recht künftig nicht nur KI-Systeme regulieren muss, sondern auch die ausgeprägte Gutgläubigkeit der Menschen, die ihnen gegenübertreten. Als Gast begrüßen wir Dr. Malte Engeler. Er ist promovierter Jurist und war bisher für eine Datenschutzaufsichtsbehörde und als Richter am Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgericht tätig. Aktuell ist er im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz tätig. Er ist Mitbegründer des digitalpolitischen Denkkollektivs „Strukturelle Integrität“ und spricht im Podcast in rein privater Rolle. Mastodon, Web, LinkedIn. Wir bedanken uns bei unserem Gast für die klaren Worte und die anschaulichen Erläuterungen, wünschen viel Vergnügen beim Hören und freuen uns auf Eure Meinungen zum Thema KI und Wahrheit. Zeitmarken / Kapitelübersicht 00:00:00 – Vorstellung des Gastes und Einführung ins Thema. 00:03:53 – „Campact vs. X“: Entscheidung des LG zu Aussagen eines KI-Bots. 00:15:00 – Kann die Haftung für KI-Chatbots wirksam ausgeschlossen werden? 00:21:00 – Macht es rechtlich einen Unterschied, dass KI-Output als „menschlich“ wahrgenommen wird? 00:24:00 – Halluzinationen vs. Konfabulationen: Sind diese Begriffe zutreffend – und haben KIs überhaupt einen Wirklichkeitsbezug? 00:28:00 – Rechtsfolgen unwahrer KI-Aussagen: Können KI-Systeme .(Unternehmens-)Persönlichkeitsrechte verletzen? 00:36:00 – KI als Werkzeug oder als „Täter“? Wer haftet? KI-System, sein Anbieter oder die KI-Nutzer? 00:37:00 – Vergleich mit der BGH-Rechtsprechung zur Google-Autocomplete-Funktion. 00:44:00 – Gilt die Campact-Entscheidung auch für andere Netzwerke und KI-Chatbots? 00:50:00 – Haftung von KI-Nutzern für die Weiterverbreitung unwahrer KI-Aussagen. 00:52:30 – Kann X der Entscheidung praktisch nachkommen oder sind Wiederholungen durch KI unvermeidbar? 00:57:30 – Datenschutz und KI: Personenbezogene Daten, Recht auf Berichtigung und praktische Umsetzbarkeit. 01:05:00 – Ausblick: Wie entwickelt sich KI-Recht weiter und lässt sich die Gutgläubigkeit von Menschen gegenüber KI verhindern? Einschlägige Veröffentlichungen und Vorträge von Dr. Malte Engeler zum Thema der Folge: Anmerkung zur Entscheidung des Landgerichts Hamburg vom 23.09.2025, K&R 2025, 804, zusammen mit Louis Rolfes. Unterlassungsansprüche bei der Erzeugung von ehrverletzenden Falschinformationen durch LLMs, Aufsatz in ZD 2024, 496, zusammen mit L. Rolfes. Datenschutzrechtliche Korrekturansprüche bei Erzeugung von Falschinformationen durch LLMs, Aufsatz in ZD 2024, 423, zusammen mit L. Rolfes. Fascist AI, Vortrag in der Reihe “Loops | New Practice” an der Technischen Universität Berlin, 03.07.2025, zusammen mit tante. KI nach dem Kapitalismus: Hat ChatGPT in der besseren neuen Welt einen Platz? Vortrag auf dem 38. Chaos Computer Congress, 29.12.2024, zusammen mit S. Sieron. Der Beitrag KI: Abschied von der Wirklichkeit? – Rechtsbelehrung 142 erschien zuerst auf Rechtsbelehrung.
Sparheldin Podcast - Sparen. Investieren. Vermögen aufbauen.
Mit welchen Renditen du rechnen solltest, damit deine Rentenversicherung deine Rentenlücke wirklich schließt In dieser Folge spreche ich darüber, wie viel Rendite deine Rentenversicherung bringen sollte, damit sie wirklich zu einer finanziell abgesicherten Zukunft beiträgt. Ich zeige dir, warum Beitragsgarantien und scheinbar sichere Konstruktionen oft verhindern, dass dein Geld langfristig wachsen kann. Du erfährst, wie sich Steuervorteile bei Riester, Rürup und der betrieblichen Altersvorsorge in der Praxis auswirken und warum sie kein Geschenk, sondern nur ein Vorschuss sind. Ich erkläre dir, welche enormen Auswirkungen hohe Effektivkosten von bis zu 3 Prozent pro Jahr auf dein späteres Rentenkapital haben. Anhand von Beispielen mache ich sichtbar, wie viele Tausend Euro dir allein durch Kosten über die Jahre verloren gehen können. Du lernst den Unterschied zwischen klassischen Provisionsverträgen und Netto beziehungsweise Honorartarifen kennen und warum hier oft deutlich mehr Rendite bei dir bleibt. Außerdem schauen wir auf die Frage, wie deine Beiträge innerhalb einer Rentenversicherung angelegt werden und warum ein ausreichend hoher Aktienfondsanteil über lange Laufzeiten so wichtig ist. Ich teile mit dir, ab welcher Rendite ich eine Rentenversicherung für sinnvoll halte und wie ETF basierte Lösungen dazu beitragen können, Renditen zwischen 6 und 8 Prozent zu erreichen. Zum Schluss gebe ich dir einen Impuls, wie du bestehende Verträge prüfen lassen kannst, damit du wirklich weißt, ob sich deine Altersvorsorge für dich lohnt.
Gerade weil Politik und Recht eng zusammenhängen, weist die Theorie sozialer Systeme auf ihre unterschiedlichen Systemreferenzen hin. Ein Beobachter kann zwar erkennen, dass sich politische und rechtliche Operationen (Kommunikationen) gegenseitig bedingen und aufeinander auswirken. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass die Systeme eine Einheit bilden würden. Die Theorie sozialer Systeme geht von getrennten Systemen aus und macht das u.a. an folgenden Begriffen fest. Beide Funktionssysteme vollziehen ihre Autopoiesis (Selbstreproduktion) in jeweils operativer Geschlossenheit. D.h., die Kommunikation unterscheidet laufend, ob sie dem eigenen Netzwerk zuzuordnen ist oder nicht. Ausschlaggebend ist, ob die Kommunikation den eigenen Code berührt. Codes sind binäre (zweiwertige) Leitunterscheidungen. Beide Systeme verwenden unterschiedliche Codes. In der Politik dreht sich alles um die Unterscheidung von machtüberlegener/machtunterlegener Kommunikation. (Milder ausgedrückt: Die Kommunikation unterscheidet Regierende/Regierte, Regierung/Opposition, Amtsmacht/keine Amtsmacht.) Die leitende Unterscheidung des Rechtssystems ist dagegen: Recht/Unrecht. Zusätzlich wird differenziert, ob ein Fall gleich/ungleich ist. Auf diese Weise überprüfen beide Systeme laufend im Prozess der Kommunikation, wo die Grenze des jeweils eigenen Systems zur Umwelt verläuft. Sie konstruieren sich selbst als System in Differenz zur Umwelt (System-Umwelt-Differenz). Beide pflegen rekursive (rückbezügliche) Netzwerke. Die Kommunikation bezieht sich auf Begriffe mit unterschiedlicher politischer/rechtlicher »Vorgeschichte« zurück. Bereits in der Vergangenheit haben politische/rechtliche Kommunikationen auf unterschiedliche Weise Bezug auf Begriffe genommen – zu verschiedenen Zeitpunkten und in verschiedenen Kontexten. Jede dieser früheren Kommunikationen hat ihren eigenen Zeithorizont, ihre eigene Begriffs-Vernetzungsgeschichte. Z.B.: Bundestagsdebatten und rechtswissenschaftliche Studien zum Begriff der Souveränität. Durch Verweisen auf Begriffe werden Kommunikationen (die bereits in der Vergangenheit vernetzt waren) in der Gegenwart neu miteinander vernetzt. Es wird ein jeweils spezifisch rechtlicher/politischer Sinn erzeugt. (Sinn bedeutet: Verweisen auf anderes.) Kurz, ein Beobachter kann zwar erkennen, dass ein Akt wie das Erlassen eines Gesetzes beide Systeme gleichzeitig »betrifft«. Der Sinn, der sich daraus für Politik und Recht ergibt, war und ist jedoch nicht derselbe. Beide Systeme verfolgen unterschiedliche Programme. Die Politik operiert mit Zweckprogrammen (Um-zu-Konstruktionen dienen der Zweckverfolgung, dem Erreichen eines Ziels). Das Recht nutzt Konditionalprogramme (Wenn-dann-Konstruktionen: Jeder Sachverhalt wird an Bedingungen geknüpft. Mehrere Bedingungen können durch und/oder-Konstruktionen verknüpft werden.) Die Operationsweisen beider Systeme sind nicht aneinander anschlussfähig. Simpelstes Beispiel: Das Gericht kann kein Gesetz erlassen, die Politik kein Rechtsurteil sprechen. Dass Recht und Politik keine Einheit bilden, zeigt sich auch darin, dass sie in der Übergangsphase (16. bis 19. Jh.), in der sie sich voneinander und von der Kirche abgegrenzt haben und autonom wurden, kein einheitliches Symbol finden konnten, um die behauptete Einheit einheitlich zu erklären. Das Recht verweist auf die Geltung des Rechts. Der Geltungsbegriff umfasst sowohl die Rechtsgültigkeit des Gerichtsurteils als auch die Geltung der von der Politik erlassenen Gesetze. Also: beide Systeme. Die Politik verweist dagegen auf den Staat und damit auf die Gewaltenteilung zwischen Judikative (Rechtsprechung) und Legislative (Rechtsetzung; wobei auch die Exekutive der Politik unterstellt ist). (Dies schließt nicht aus, dass auch das Recht den Staatsbegriff benutzt.) Man sucht also Einheit und entdeckt Differenz. Die behauptete Einheit blieb zwangsläufig rätselhaft. (>> Fortsetung luhmaniac.de)
Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
Diese Vorlesung bietet eine umfassende Einführung in die aktuellen Entwicklungen der Konstruktionsgrammatik, eine der zentralen Theorien der kognitiven Linguistik. Im Mittelpunkt steht die Annahme, dass Sprache aus „Konstruktionen“ besteht – konventionalisierten Paarungen von Bedeutung und Form. Die Vorlesung wird durch zwei Schwerpunktsetzungen gekennzeichnet sein. Zum einen ist das die enge Verbindung der Konstruktionsgrammatik mit der Framesemantik. Die Framesemantik kann konstruktionelle Analysen ideal ergänzen, indem sie die konzeptuellen Grundlagen sprachlicher Bedeutung detailliert erschließt. Wir untersuchen, wie Konstruktionen und Frames, Wissensrahmen, in Relation zueinander stehen. Zum anderen widmet sich die Vorlesung der Konstruktikographie. Dieses Gebiet verbindet die theoretischen Erkenntnisse der Konstruktionsgrammatik mit den Methoden der praktischen Lexikographie, um „Konstruktika“ – umfassende Verzeichnisse von Konstruktionen – zu beschreiben. Wir werden Ziele und Methoden der Konstruktikographie erörtern, einschließlich korpusbasierter Workflows, Annotationspraktiken und der Strukturierung von Konstruktionsbeschreibungen.Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2025. Konstruktionsgrammatik. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.17370032. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik
Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
Diese Vorlesung bietet eine umfassende Einführung in die aktuellen Entwicklungen der Konstruktionsgrammatik, eine der zentralen Theorien der kognitiven Linguistik. Im Mittelpunkt steht die Annahme, dass Sprache aus „Konstruktionen“ besteht – konventionalisierten Paarungen von Bedeutung und Form. Die Vorlesung wird durch zwei Schwerpunktsetzungen gekennzeichnet sein. Zum einen ist das die enge Verbindung der Konstruktionsgrammatik mit der Framesemantik. Die Framesemantik kann konstruktionelle Analysen ideal ergänzen, indem sie die konzeptuellen Grundlagen sprachlicher Bedeutung detailliert erschließt. Wir untersuchen, wie Konstruktionen und Frames, Wissensrahmen, in Relation zueinander stehen. Zum anderen widmet sich die Vorlesung der Konstruktikographie. Dieses Gebiet verbindet die theoretischen Erkenntnisse der Konstruktionsgrammatik mit den Methoden der praktischen Lexikographie, um „Konstruktika“ – umfassende Verzeichnisse von Konstruktionen – zu beschreiben. Wir werden Ziele und Methoden der Konstruktikographie erörtern, einschließlich korpusbasierter Workflows, Annotationspraktiken und der Strukturierung von Konstruktionsbeschreibungen.Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2025. Konstruktionsgrammatik. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.17370032. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik
Teil 3 von 3In dieser finalen Episode wird aus einem Einzelfall eine Bedrohung für Tausende: Lars und Alexander Hahn sprechen über eine Anklage, die eine Welle auslösen könnte.Januar 2024, mitten im erfolgreichen Kampf um die Direktanleger: Alexanders Frau erhält eine Anklage. Nicht er selbst – seine Frau. Der Vorwurf: Steuerhinterziehung auf Zeit. Es geht um angeblich verschenkte Markenrechte im Wert von 8,25 Millionen Euro – innerhalb der Ehe.Das Brisante: Diese Gestaltung wurde von Beratern tausendfach empfohlen. Überall in Deutschland haben Ehepartner solche Konstruktionen genutzt. Für 100.000 Euro beim Notar. Legal, so dachten sie. Bis jetzt.Alexander ist bis heute im Markenregister als Inhaber eingetragen. Es gab keine Schenkung. Trotzdem: Verurteilung. 2.500 Euro monatlich, drei Jahre lang. Zahlt sie nicht, droht Knast.Das Urteil schafft einen Präzedenzfall. Wenn es Bestand hat, stehen Tausende Vermögende plötzlich mit einem Bein im Knast – für Gestaltungen, die ihre Berater als legal verkauft haben.Alexander geht jetzt in die Offensive: BGH, komplette Öffentlichkeit, Transparenz. Er will eine Front formieren von allen, die betroffen sein könnten.Ein Podcast über ein Urteil, das die Vermögenslandschaft erschüttern könnte, über konstruierte Vorwürfe – und die Frage: Kann etwas, das tausendfach gemacht wurde, plötzlich strafbar sein?
Der Podcast thematisiert die technischen und bauphysikalischen Auswirkungen von Photovoltaik (PV)-Anlagen auf Steildächern, insbesondere im Hinblick auf aktuelle Regelwerke und Merkblätter. Neuere Erkenntnisse des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik zeigen, dass PV-Anlagen die Temperatur- und Feuchtebedingungen unter der Dacheindeckung stark verändern. Dies reduziert die Rücktrocknungskapazität und kann ehemals nachweisfreie Konstruktionen in einen kritischen Bereich verschieben. Die Experten betonen die Notwendigkeit robuster und diffusionsoffener Dachaufbauten, insbesondere bei Sanierungen, und raten zur Vorsicht bei älteren, von innen gedämmten Konstruktionen. Diese erfordern nun möglicherweise eine projektspezifische hydrothermische Bewertung, um Feuchtigkeitsschäden und juristische Mängel zu vermeiden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Luftdichtheit und eine sorgfältige Dokumentation von entscheidender Bedeutung sind.
Wieder einmal probiert Agatha Christie in „Die Morde des Herrn ABC“ (1936) ein neues Genre aus - und fügt noch einige eigene Twists hinzu. Diese Folge beleuchtet einige der Stilmittel und Konstruktionen, die sie benutzt - und benutzt dabei massive Spoiler.
Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
Diese Vorlesung bietet eine umfassende Einführung in die aktuellen Entwicklungen der Konstruktionsgrammatik, eine der zentralen Theorien der kognitiven Linguistik. Im Mittelpunkt steht die Annahme, dass Sprache aus „Konstruktionen“ besteht – konventionalisierten Paarungen von Bedeutung und Form. Die Vorlesung wird durch zwei Schwerpunktsetzungen gekennzeichnet sein. Zum einen ist das die enge Verbindung der Konstruktionsgrammatik mit der Framesemantik. Die Framesemantik kann konstruktionelle Analysen ideal ergänzen, indem sie die konzeptuellen Grundlagen sprachlicher Bedeutung detailliert erschließt. Wir untersuchen, wie Konstruktionen und Frames, Wissensrahmen, in Relation zueinander stehen. Zum anderen widmet sich die Vorlesung der Konstruktikographie. Dieses Gebiet verbindet die theoretischen Erkenntnisse der Konstruktionsgrammatik mit den Methoden der praktischen Lexikographie, um „Konstruktika“ – umfassende Verzeichnisse von Konstruktionen – zu beschreiben. Wir werden Ziele und Methoden der Konstruktikographie erörtern, einschließlich korpusbasierter Workflows, Annotationspraktiken und der Strukturierung von Konstruktionsbeschreibungen.Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2025. Konstruktionsgrammatik. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.17370032. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik
Nach einem Cyberangriff laufen die Systeme wieder im Porsche-Zentrum Fulda. Es gebe keine Einschränkungen im Betrieb, so die Geschäftsführung. Vor wenigen Wochen attackieren Unbekannte die IT des Autoherstellers. +++ Genau heute vor fünf Jahren starten die Proteste gegen den Bau der A49 im Dannenröder Forst, der zum Teil durch den Vogelsbergkreis führt. Umweltaktivistinnen und Aktivisten stehen jeden Tag bis zu 2.000 Polizeikräften gegenüber, verschanzen sich auf selbstgebauten Baumhäusern und Konstruktionen.
Systemisch Denken - Systemtheorie trifft Wirtschaft, Theorie und Praxis für Ihren Beruf
Wie kann es sein, dass auf dieselbe Frage völlig unterschiedliche Antworten entstehen – alle wissenschaftlich fundiert? Heinz von Förster, Niklas Luhmann und Humberto Maturana zeigen, dass es nicht um „die“ Wahrheit geht, sondern um subjektive Beobachtungen, Konstruktionen und Hypothesen. Diese Episode lädt dazu ein, Ambiguitätstoleranz als Schlüsselkompetenz für Wissenschaft, Wirtschaft und Leben zu entdecken. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Gibt es bereits Kontakt mit nicht menschlichen Intelligenzen und wenn ja, wie sieht dieser aus? Ein Thema, das in den Vereinigten Staaten immer mehr diskutiert wird, vor allem wegen der Äußerungen des Whistleblowers David Grusch, des ehemaligen US Army Obersts Karl Nell und des früheren US Navy-Konteradmirals Timothy Gallaudet. Jake Barber, ein weiterer Whistleblower, behauptete sogar, dass er Fluggeräte barg, die vorher von "psionischen Agenten" mit "extratemporalen Fähigkeiten" herbeigerufen worden waren. Doch wie soll das funktionieren? Der deutsche Journalist Robert Fleischer, Herausgeber von ExoMagazin.tv, Gründer von Exopolitik Deutschland (exopolitik.org) und Mitbegründer der International Coalition for Extraterrestrial Research (icerassociation.org), legte beim UFO-Symposium in San Marino dar, weshalb diese Frage uns ziemlich schnell an den Rand dessen bringt, was wir für die Realität halten. Fleischer diskutiert die Differenzierung zwischen subjektiver und objektiver Realität und die Herausforderungen, die mit der Messung und dem Verständnis der Wahrnehmung verbunden sind. Er argumentiert, dass unsere Wahrnehmung nur einen winzigen Teil der Realität erfassen kann und darauf hinweist, dass das Universum möglicherweise weit mehr Dimensionen und Wirkungen hat, als wir mit unseren fünf Sinnen verstehen können. Des Weiteren kommt er auf die Quantenmechanik zu sprechen, die in Frage stellt, ob physikalische Größen unabhängig von Beobachtern existieren können, und zeigt interessante Parallelen zwischen UAP und Spukphänomenen auf. Fleischer argumentiert, dass nicht nur das real ist, was wir objektiv messen können, sondern dass unsere innere Welt und unsere intellektuellen Konstruktionen eine ebenso große Rolle in der Manifestation unserer äußeren Realität spielen. Dies könnte nicht nur den Weg für den Kontakt mit anderen Wesenheiten ebnen. Die Einsicht, dass wir alle Teil eines größeren Bewusstseins sind, könnte entscheidend dafür sein, wie wir die Welt um uns herum begreifen und gestalten. BITTE UNTERSTÜTZT UNSERE UNABHÄNGIGE ARBEIT mit einem Abo auf ExoMagazin.tv! ►►https://www.exomagazin.tv/rabatt/ ►►Oder als Spende hier: https://paypal.me/robertfleischer ►►Oder per Banküberweisung: Robert Fleischer IBAN: DE86 4306 0967 1228 1444 00 BIC: GENODEM1GLS Verwendungszweck: SPENDE Robert Fleischer ALLE EXO-LINKS AUF EINEN BLICK: ►►https://linktr.ee/exomagazintv DER EXONEWSLETTER: ►►https://exomagazin.subscribemenow.com/ EXO.TUBE - ALLE Exo-Videos, ZENSURSICHER ►►https://exo.tube Der EXOPODCAST! ►►Spotify: https://open.spotify.com/show/1DVlDSNQYxOJbTiF3QO5WT ►►Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/exopodcast/id1545145339 Das 3. Jahrtausend als Podcast: ►►Apple podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/das-3-jahrtausend/id1537782540 ►►Spotify: https://open.spotify.com/show/6c1pi5Ds7R1zgKARl20PWN ►►Soundcloud: https://soundcloud.com/user-236453786-410096359 ►►FACEBOOK: http://fb.com/exopolitik ►►INSTAGRAM: http://instagram.com/exomagazintv ►►TWITTER: http://twitter.com/exopolitik ►►GETTR: https://gettr.com/user/exomagazin ►►TELEGRAM: http://t.me/ExoMagazin ►►RUMBLE: https://rumble.com/user/exomagazintv ►►BITCHUTE: https://www.bitchute.com/exomagazintv/ ►►ODYSEE: https://odysee.com/@exomagazintv:d ►►LBRY: https://lbry.tv/@exomagazintv:d
In dieser Episode des Murakamy Podcasts ist Achim Hensen zu Gast. Er ist Mitgründer von Purpose und beschäftigt sich seit über einem Jahrzehnt intensiv mit der Frage, wie Unternehmensbesitz strukturiert sein sollte, um gesellschaftlichen und unternehmerischen Zielen gleichermaßen gerecht zu werden. Achim und Marco sprechen über das Konzept des Verantwortungseigentums – eine alternative Eigentumsform, die Unternehmen langfristig ihrer Mission verpflichtet und dabei Selbstbestimmung sowie Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellt. Die beiden diskutieren, wie Besitz grundsätzlich definiert werden kann, welche Rechte und Verpflichtungen damit verbunden sind und inwiefern man Eigentum und Verantwortung neu denken und aufteilen kann. Außerdem geht es um die Frage, wie nicht nur Arbeit, sondern auch das Tragen von unternehmerischem Risiko fair entlohnt und gestaltet werden kann – und was das mit der grundlegenden Überlegung zu tun hat, wann eigentlich „genug“ erreicht ist. Anhand prominenter Beispiele wie Bosch und Patagonia beleuchten die beiden, wie Verantwortungseigentum bereits erfolgreich umgesetzt wurde, und analysieren ebenso komplexe Konstruktionen wie die Eigentumsverhältnisse von OpenAI. Dabei nähern sie sich einer fundamentalen Frage: Was ist eigentlich der Zweck eines Unternehmens – jenseits von Gewinnmaximierung? Links zu Achim Hensen: https://purpose-economy.org/de/who-we-are/ Linkedin: https://www.linkedin.com/in/achim-hensen-54664758/?originalSubdomain=de Links zur Folge: Aunnie Patton Power “Adventure Finance”: https://www.amazon.de/Adventure-Finance-Funding-Journey-Purpose/dp/3030724271/ref Albert Wenger: “Die Welt nach dem Kapital”: https://www.amazon.de/Die-Welt-nach-Kapital-Aufmerksamkeit/dp/3492073247/ref Erich Fromm “Die Furcht vor der Freiheit”: https://www.amazon.de/Die-Furcht-Freiheit-Erich-Fromm/dp/3423350245/ref ****
Denkanstoß von Prof. Dr. Uwe Becker (Evangelische Hochschule Darmstadt) im Rahmen des Sommerempfangs der Evangelischen Akademie Frankfurt am 27. Juni 2025.
Vom Gewehr am Sattel zum Revolver an der Hüfte: in dieser Folge geht's um die frühen Faustfeuerwaffen, die den Wilden Westen auf Anschlag veränderten – Von der Pfefferbüchse zum klassischen Colt-Revolver. Bevor der Colt zum König der Seitenwaffen wurde, war der Weg zur verlässlichen Faustfeuerwaffe gepflastert mit seltsamen Konstruktionen und schwerem Gerät: frühe Steinschloss-Pistolen, mehrläufige Pepperboxes, experimentelle Mechaniken und erste Versuche, Feuerkraft mobil zu machen. Diese Folge taucht tief in die Anfänge der Faustfeuerwaffen ein – lange bevor der Revolver zum festen Bestandteil jeder Western-Szene wurde. Im Fokus stehen Pistolen aus der Zeit vor und während des Amerikanischen Bürgerkriegs. Ob kuriose Modelle mit Unterhebel, riesige Revolver mit Schrotladung und die bahnbrechenden Entwicklungen, die den Übergang von unzuverlässigen Einzelstücken zu taktisch überlegenen Mehrschüssern markierten – hier sind 10 Pistolen, die die Geschichte des Wilden Westens bis zum Ausbruch des Bürgerkriegs prägen sollten. 0:00:00 - Intro und Einleitung 0:01:51 - Pistolen vor 1836 0:08:11 - Pepperboxes: erste mehrschüssige Faustfeuerwaffen (1820er - 1860er Jahre) 0:14:32 - Patent Arms Manufacturing Company Colt Paterson: Der erste Revolver (1836) 0:20:00 - Colt Walker: Wuchtige, durchschlagskräftige Faust-Kanone (1847) 0:28:09 - Colt Dragoon: Revolver für die Kavallerie (1848 - 1860) 0:33:38 - Colt Navy Model 1851 - Der geläufigste Vor-Bürgerkriegs-Revolver 0:39:30 - Volcanic Repeating Arms Smith & Wesson Lever Pistol: Repetierpistole mit Steampunk-Ästhetik (1854-1856) 0:45:12 - LeMat Grapeshot Revolver: 9-Schuss-Zylinder und eine Schrotladung (1856) 0:52:23 - Remington 1858 New Model Army: Schnellschuss-Revolver mit Wechsel-Zylinder 0:58:44 - Colt 1860 Army Revolver: Der Standard-Revolver der Unionsarmee (und seine Südstaaten-Klone) 1:03:37 - Cap & Ball: Warum Perkussions- bzw. Zündhütchen-Revolver in frühen Western selten zu sehen sind (und andere Film-Trivia) 1:05:20 - Verabschiedung und Ausblicke aufs nächste Mal #western #wilderwesten #civilwar #pistols #revolver #colt #pepperbox #remington #smith&wesson #lemat #volcanic
Dlubal Podcast: Digitales und Innovatives aus dem Ingenieurbau
Unser heutiger Podcast-Gast Johannes Reimer beschäftigt sich als Mitglied des DFG-Schwerpunktprogramms „Kulturerbe Konstruktion“ mit historischen Brückenkonstruktionen der Hochmoderne. Er betreibt also Denkmalschutz, allerdings für noch nicht ganz so alte Meisterwerke der Baukunst. Welche Besonderheiten das mit sich bringt, erfahrt ihr jetzt! Schreibt uns in die Kommentare: Kennt ihr einige solcher Bauwerke? Und folgt uns gerne, um keine zukünftigen Episoden zu verpassen. Viel Spaß beim Zuhören!
Bei unserem Gast geht's hoch hinauf und alles muss tragfähig sein. Als Direktor der HSLU Technik & Architektur prägt Viktor Sigrist heute das technische Bildungswesen mit. Tragwerke, Konstruktionen, Statik, Werkstoffentwicklung, Brücken und Türme, seine Faszination fürs Bauen hat seinen Ursprung in einer Lehre. Stufe um Stufe hat er sich seinen beruflichen Ausbildungs-, Berufs- und Lebensweg gebahnt, regional, national, international in unterschiedlichen Funktionen gearbeitet, sich Wissen erworben und es an Hochschulen weitervermittelt. Viktor Sigrist erzählt uns von Herausforderungen, dem Dranbleiben, dem interdisziplinären und lösungsorientierten Herangehen in Teams – und warum er die Seebrücke und die St.-Karli-Brücke in Luzern besonders gerne überquert.
Im Gespräch mit Juliane Nisse und Katharina Armbrecht vom Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie wurde deutlich: Die massive Bauweise mit Ziegeln ist alles andere als ein Auslaufmodell. Mit beeindruckenden technischen Innovationen, etwa hochdämmenden Hintermauerziegeln oder neuen Recyclingstrategien, stellt sich die Branche aktiv den Herausforderungen des Klimaschutzes. Zwei große Pfade in Richtung Klimaneutralität sind bereits konkret in Umsetzung – durch grünen Wasserstoff und Elektrifizierung der Brennöfen. Technologisch ist der Wandel möglich, die größte Herausforderung liegt aktuell in der Finanzierung der Umstellung – besonders für kleine und mittlere Unternehmen. Ein wichtiges Missverständnis wurde aufgeklärt: Auch Ziegelbauten erfüllen die Kriterien des QNG-Standards und sind somit förderfähig. Studien zeigen, dass selbst zweischalige Konstruktionen beim CO₂-Ausstoß und der grauen Energie sehr gut abschneiden. Überraschend: Der Anteil der Außenwand am Gesamtfußabdruck liegt nur bei etwa 10 %, der Löwenanteil entfällt auf den Energieverbrauch im Betrieb. Fazit: Der Ziegelbau ist ökologisch konkurrenzfähig, technologisch zukunftsfähig – und bietet durch Langlebigkeit, Robustheit und Kreislauffähigkeit echte Vorteile im nachhaltigen Bauen. Jetzt kommt es darauf an, diese Stärken auch öffentlich besser zu kommunizieren.
Ein klassischer Metallbau-Betrieb setzt auf Tradition und Qualität - und stellt dennoch vieles auf den Kopf! Das Zentrum ist nicht mehr der Chef, an dem alles hängt und der damit im operativen Hamsterrad gefangen ist. Stattdessen nimmt er im operativen Geschäft nur noch bedingt Eingriff. Die Metallraum AG hat Arbeit und Verantwortung neu gedacht, führt über standardisierte Prozesse und gemeinsam als Führungsteam. Sie lebt nach den Werten Freiheit, Liebe, Sicherheit und Abenteuer. Das Zentralste jedoch sind die Mitarbeitenden. Die coole Belegschaft überlegt sich jeden Tag, wie sie die Arbeit bei Metallraum noch einfacher, besser und effizienter machen kann - aus Eigenantrieb. Matthias ist sich bewusst, dass der Weg in die Selbstverantwortung nur funktioniert, wenn er den Mitarbeitenden eine "Spielwiese bietet", wo sie sich entwickeln können. Gehen müssen sie den Weg jedoch selbst. Dabei hilft ihm sein klares Führungsverständnis: Als Leuchtturm agieren, positiv kommunizieren, Reflexionsfähigkeit, Partizipation, ein Team zusammenschweissen können, mutig handeln. Matthias hat stets die Mission vor Augen: Arbeit so organisieren, dass sie wieder Spass macht! Über den Interviewpartner Matthias Zwyssig ist mit seinen 36 Jahren bereits seit 11 Jahren Inhaber von Metallraum. Durch seinen Background Maschinenbau sind ihm die Prinzipien des Lean Managements vertraut. Seine Coaching Ausbildung hilft ihm, das Potential der Mitarbeitenden weiter zu heben. Matthias agierte in seinen jungen Arbeitsjahren selbst "typisch hierarchisch" und war kurz vor einem Burnout. Ein Schlüsselmoment in dieser Phase half ihm, sich auf seinen persönlichen Entwicklungsweg zu begeben. Über das Unternehmen Metallraum mit Sitz in Lütisburg (Region Toggenburg) ist ein innovatives Metallbauunternehmen, das 1992 von Hansjörg Hasler gegründet und 2022 von Matthias Zwyssig übernommen wurde. Mit rund 36 Mitarbeitenden plant, fertigt und montiert das Unternehmen hochwertige Konstruktionen wie Treppen, Fassaden, Geländer und Wintergärten - stehts mit dem Fokus auf Design, Präzision und Kundennähe. Als Arbeitgeber überzeugt Metallraum mit einer modernen Unternehmenskultur, hoher Mitarbeiterzufriedenheit und gezielter Förderung von Weiterbildung und Innovation.
In der Schweiz werden hochalpine Solaranlagen gefördert, mehrere Projekte sind in Planung. Doch wie wirken sich solche Konstruktionen auf Tiere aus, die im Sommer auf den Alpen weiden, inmitten der Solarpanels? Ein Feldversuch gibt Antworten. Ausserdem: In den letzten Jahren haben Musliminnen und Muslime in den USA mehrheitlich demokratisch gewählt. Dieses Mal könnte es laut Umfragen anders aussehen; die Muslime und Musliminnen sind enttäuscht von der Nahostpolitik der Demokraten. Ein Grossteil des Goldes, das in der Mongolei abgebaut wird, landet in der Schweiz. Dass es dazu kam, ist nicht zuletzt auf 20 Jahre Schweizer Entwicklungshilfe zurückzuführen. Diese hat sich in der Mongolei früh aufs Gold fokussiert.
(10:00): Oliegiganter skal betale for oversvømmelses-skader, siger københavnsk lokalpolitiker. Medvirkende: Troels Christian Jakobsen, medlem af teknik- og miljøudvalget i Københavns Borgerrepræsentation for Alternativet. (30:00): Efter altanulykke: Konstruktionen er ny men umulig at tjekke, om det er lavet ordentligt, mener professor. Medvirkende: Jørgen Nielsen, adjungeret professor ved Institut for Byggeri, By og Miljø på Aalborg Universitet. (43:00): Israel har dræbt Hizbollahs leder og flere topfolk. Er militsen på randen af et nederlag? Medvirkende: David Vestenskov, chefkonsulent ved Forsvarsakademiet. Værter: Kasper Harboe & Mathias Wissing See omnystudio.com/listener for privacy information.
Als ich vor vielen Jahren noch als Drehbuchautorin für das deutsche Fernsehen arbeitete, lernte ich das Format „Scripted Reality“ kennen. Es bedeutet, dass bei einem eher dokumentarischen Format (wie bei Make-Over-Sendungen oder Renovierungs-Shows), wenn die Realität zu langweilig, zu wenig emotional, zu wenig strukturiert ist, dieser durch geschriebene Szenen und inszenierte Situationen „nachgeholfen“ wird. InWeiterlesen
När huvudpersonen i Hjalmar Söderbergs roman Förvillelser från 1895 går på operan är det reklam för kaffesurrogat på ridån. I en värld av snarlika konsumentprodukter kom reklamen att bli ett flyktigt alltid närvarande fenomen.Bilden blev en viktig betydelsebärande del av reklamens budskap i slutet av 1800-talet. Och den borgliga kvinnan blev ofta både objekt och mottagare i reklamen. Reklamen kom att präglas av en kapitalistisk ideologi med yrkesarbetande aktiva kvinnor i strid med den borgliga ideologin om att kvinnorna främst skulle sköta om hemmet.I denna nymixade repris av podden Historia Nu samtalar programledare Urban Lindstedt med Leif Runefelt som är professor i idéhistoria vid Södertörns högskolan. I boken Den magiska spegeln undersöker Leif Runefelt idealbilder av kvinnan i annonserna i denna den svenska bildsatta annonsens genombrottstid.Under 1800-talet ökade varuutbudet och hur konsumenterna handlade varor förändrades. Priserna blev fasta och själva förhandlandet vid köp försvann så att konsumenten istället kunde fokusera på smak, funktionalitet och estetik. Samtidigt förändrades stadsbilden dramatiskt med fler butiker på renoverade shoppinggator med stora skyltfönster och skyltar. På 1880-talet slog emaljskylten igenom brett.Vi fick nya shoppingbeteenden och stadsbilden präglades av shoppinggator med stora skyltfönster, skyltar och reklamaffischer. Reklamen blev en integrerad del av det kapitalistiska konsumtionssamhällets framväxt i slutet av 1800-talet. Valet mellan snarlika produkter blev centralt för hur industrialismens människor skapade sin identitet.Varuhusen med sitt stora utbud gjorde ökade betoningen på konsumentens val vid shopping. Samtidigt uppstod den bildsatta reklamen med bilder på produkterna och varumärkena. Här blev pressens annonser en integrerad del av varukulturen inte en spegling av den.Konstruktionen av kvinnan som aktiv konsument, som flitigt arbetande i hem och på kontor och som sexualiserat objekt kom redan då att bli en väsentlig del av kapitalismens språk. Reklamens kvinna var ung och vacker, ibland självständig men oftare underordnad – bilderna både förstärkte och utmanade samtida ideal.Reklamen var en magisk spegel i vilken konsumenten såg sin potential om hon valde rätt. Den speglade inte bara sin tid utan formade såväl sin samtid som framtiden – vår tid.Lyssna också på När sprätthökar och rangsjuka fruntimmer hotade samhällets överlevnad.Musik: Piano Impromptu No 2 In F med Roberto Diana, Soundblock Audio Vill du stödja podden och samtidigt höra ännu mer av Historia Nu? Gå med i vårt gille genom att klicka här: https://plus.acast.com/s/historianu-med-urban-lindstedt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein Ball-Fitting, auch als Golfball-Fitting bezeichnet, ist ein Prozess, bei dem du den richtigen Golfball für deinen individuellen Spielstil, deine Schwunggeschwindigkeit und deine Spiel-Präferenzen auswählst. Dieser Prozess ist wichtig, da Golfbälle in verschiedenen Konstruktionen und Eigenschaften erhältlich sind, die sich auf Flugbahn, Spin, Gefühl und Länge auswirken können. Bewirb dich jetzt für ein Analysegespräch unter https://fabianbuenker.de/termin Für noch mehr Trainingstipps sichere dir jetzt auf www.handicapverbesserer.de Fabians Buch „Der Handicapverbesserer“. Folge uns außerdem auf Social Media: Facebook: https://www.facebook.com/fabianbuenker Instagram: https://www.instagram.com/fabianbuenker YouTube: https://www.youtube.com/c/FabianBünkerGolfakademie
Mark Huebner ist ein deutscher Künstler und Surfer, den es zu Beginn seiner Schaffenszeit von Frankfurt nach München zog, wo er sich inmitten eines illustren Umfeldes auf der sagenumwobenen Praterinsel voll und ganz seiner visionären Kunst mittels Malerei und opulenten Installationen aus Stahl widmete. Seine Liebe zum Surfen brachte ihn parallel immer wieder in die abgelegensten Winkel auf dem Globus, bis er sich 2020 entschloss komplett nach Costa Rica auszuwandern. Hier, auf der Halbinsel Osa beschäftigte er sich neben der Kunst außerdem dem Bau von Lodges mit Bambus, wobei er ein einzigartiges Verfahren entwickelte, um hier nachhaltige und stabile Konstruktionen zum Leben zu erwecken, womit er ein Pionier auf diesem Gebiet werden sollte. So ist seine Retreat-Lodge OJO DEL MAR ein Musterbeispiel, des Bauens mit ausschließlich natürlichen Materialien, die sich perfekt in die Umgebung einfügt. In diesem inspirierenden Gespräch unterhielten wir uns unter anderem über: • seine Zeit auf der Praterinsel in München • wie wichtig ein inspirierendes Umfeld ist • der Mut ins Unbekannte zu gehen, ohne große Pläne • wie man als Künstler bei sich und seiner Intuition bleiben kann • wie er zum Bau mit Bambus kam und auf dem Gebiet zum Pionier wurde • was das Surfen über das Leben lehrt • wie man an einem freieren Mindset arbeitet und bewußter durchs Leben geht • seine Lodge OJO DEL MAR • das Leben in Costa Rica • uvm. Shownotes: Mark Huebner Homepage Mark Huebner Instagram EcoLodge Ojo del Mar
Als die Erde im Februar 2023 bebte, sind in der Türkei auch Neubauten eingestürzt. Aber wie geht erdbebensicheres Bauen? In Chile setzt man auf Konstruktionen mit durchgehenden Betonwänden. Auch aus Ländern wie Mexiko kommen erdbebensichere Modelle. Röhrlich, Dagmarwww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuellDirekter Link zur Audiodatei
Um die Energiewende zu schaffen, braucht es unter anderem mehr Offshore-Windparks. Wenn aber das Meerwasser zu tief ist, müssen andere als die herkömmlichen Konstruktionen her, zum Beispiel Riesenpontons oder Megabojen mit schwimmenden Turbinen.Grotelüschen, Frankwww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuellDirekter Link zur Audiodatei
Um die Energiewende zu schaffen, braucht es unter anderem mehr Offshore-Windparks. Wenn aber das Meerwasser zu tief ist, müssen andere als die herkömmlichen Konstruktionen her, zum Beispiel Riesenpontons oder Megabojen mit schwimmenden Turbinen.Grotelüschen, Frankwww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuellDirekter Link zur Audiodatei