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Im c't-Datenschutz-Podcast geht es diesmal um ein Problem, das in Unternehmen täglich auftaucht: Personenbezogene Daten sollen gelöscht werden – stecken aber in Logs, Backups oder gesetzlich vorgeschriebenen Aufzeichnungen. Die Auflösung dieses Zielkonflikts ist ebenso herausfordernd wie praxisrelevant. Das Recht auf Löschung ist das zentrale Betroffenenrecht in der DSGVO. In Episode 161 der Auslegungssache diskutieren heise-Justiziar Joerg Heidrich und c't-Redakteur Sylvester Tremmel, der in dieser Folge Holger Bleich vertritt, über den Interessenkonflikt zwischen Löschaufforderungen und der Pflicht, bestimmte Daten aufzuheben. Fachkundiger Gast ist Dr. Christoph Wegener, Berater und Sachverständiger für Informationssicherheit und Datenschutz. Das Thema der Folge führt tief in den Maschinenraum der Datenschutzpraxis: Ein Betroffener verlangt die Löschung seiner Daten. Diese Daten befinden sich aber in einem Sicherheitsprotokoll, das nach IT-Standards nicht nur unveränderbar sein soll, sondern auch über einen längeren Zeitraum aufbewahrt werden muss. Eine Norm verlangt also Löschung, die andere schützt gerade die unmodifizierte Erhaltung. Genau dieser Konflikt begegnet Unternehmen bei Webserver-Logs, Sicherheitsprotokollen, Backups, Compliance-Systemen, KI-Systemen und behördlichen Fachverfahren. Ein Anlass für die Diskussion ist der Abschlussbericht des Europäischen Datenschutzausschusses zur koordinierten Durchsetzungsaktion 2025 zum Recht auf Löschung. 32 Aufsichtsbehörden werteten Antworten von 764 Verantwortlichen aus. Der Bericht benennt mehrere wiederkehrende Schwachstellen, darunter unklare Aufbewahrungsfristen, mangelhafte Verfahren für Löschanträge und besondere Schwierigkeiten bei Backups. Auch die Datenschutzkonferenz hebt diese Problemfelder hervor. Die Podcastfolge macht deutlich: Löschkonzepte werden künftig stärker in den Fokus der Aufsichtsbehörden rücken. Besonders praxisrelevant sind Backups. In vielen Sicherungen lässt sich ein einzelner Datensatz technisch nicht sinnvoll entfernen, ohne die Integrität des gesamten Sicherungsbestands zu gefährden. Die Lösung kann deshalb nicht darin liegen, Sicherungen sofort physisch zu überschreiben. Entscheidend ist vielmehr, dass gelöschte Daten bei einer Wiederherstellung nicht unkontrolliert wieder in den Produktivbetrieb gelangen. Wer ein Backup zurückspielt, sollte also nachgelagerte Lösch- und Bereinigungsprozesse vorsehen. Noch schärfer zeigt sich der Konflikt bei Logfiles. Sicherheitsprotokolle sind für Angriffserkennung, Fehlersuche und Nachvollziehbarkeit unverzichtbar. Zugleich enthalten Logs häufig personenbezogene Daten wie IP-Adressen oder sicherheitsrelevante Ereignisse. Datenschutzrechtlich sind sie deshalb nicht neutral. Sie benötigen eine Rechtsgrundlage, klare Zwecke, begrenzte Fristen und Zugriffsbeschränkungen. Das Fazit der Folge: Der scheinbare Widerspruch zwischen Löschpflicht und Speicherzwang lässt sich nicht mit pauschalen Regeln lösen. Unternehmen müssen Aufbewahrungspflichten kartieren, Löschfristen festlegen, Zugriffe beschränken, Backups in ihre Prozesse einbeziehen und Logfiles technisch wie rechtlich sauber steuern. Das unveränderbare Backup bleibt dann nicht automatisch ein Datenschutzverstoß. Entscheidend ist, dass der Zweck begrenzt, die Verarbeitung eingeschränkt und eine Wiederverarbeitung gelöschter Daten zuverlässig verhindert wird.
120 Millionen Euro - das ist die neue Bewertung des österreichischen AI-Startups Fonio, das sich in kurzer Zeit zum Marktführer für KI-Telefonie aufgeschwungen hat. Jetzt folgt die neue FInanzierungsrunde, die 14,6 Millionen Euro schwer ist und dazu dient, das Geschäft in Europa und den USA auszubauen.Wie das alles gelaufen ist und was am Plan steht, das verrät uns heute im Podcast CEO und Mitgründer Daniel Keinrath, der Fonio erst 2024 gemeinsam mit Matthias Gruber gründete. Die Themen:
Kaffee bereit? Heute beantworte ich dir die vier Fragen, die als erstes auf meinem Instagram-Kanal eingegangen sind – kurz, knackig und ohne Umschweife. Vielleicht ist deine Frage auch dabei. Und wenn nicht: schreib sie mir gern, ich werde das Format in diesem Jahr regelmäßig wiederholen.Das erfährst du in dieser Folge:Frage 1: Kann ich meine Webseite nicht einfach mit KI bauen?Meine klare Antwort im Juni 2026: Lieber (noch) nicht. Ich erkläre dir, woran die aktuell verfügbaren (meist amerikanischen) KI-Tools an den deutschen/EU-Anforderungen scheitern – Cookie-Banner, DSGVO, Impressumspflicht, Blogartikel-Bearbeitung, sogar so simple Dinge wie das Favicon im Browser-Tab fehlen oft. Wofür du KI für deine Website trotzdem richtig gut nutzen kannst: Inspiration für Aufbau, Texte, Farben, Struktur. Und warum sich eine professionell gebaute Seite ab ca. 1.500 € Basis-Investition langfristig fast immer rechnet, wenn du die Zeit dagegenrechnest, die du sonst mit Selbstbasteln verbringst.Frage 2: Was ist dein Lieblingspodcast?Eigentlich zwei. Für privat: der wöchentliche Wochenabriss mit T. Reiners – immer wieder herrlich lustig. Für Business: „Chill and Prosper with Denise Duffield-Thomas" – cooler Input von einer Australierin, einer meiner absoluten Lieblings-Podcasts.Frage 3: Wie treffe ich die richtigen Entscheidungen im Business?Mein wichtigster Leitsatz nach über sechs Jahren Selbstständigkeit: Bringt mir das heute oder morgen neue Kundinnen – oder verdaddel ich nur Zeit? Ich nehme dich mit hinter die Kulissen, wie ich mit dem Shiny Object Syndrom umgehe, warum „jede Entscheidung besser ist als keine Entscheidung", und warum du dir bewusst machen musst, wie viele Stunden du pro Woche wirklich für dein Business hast. Spoiler: Noch zehn Weiterbildungen mitzumachen, ist nicht der Weg. Was funktioniert, ist Konzentration auf wenige, sichtbare Sachen, die zahlende Kundinnen bringen.Frage 4: Wie wachse ich gerade auf Instagram?Ehrlich: Wenn du bei Null anfängst, ist es im Juni 2026 mühsam. Aber: Es funktioniert. Mein aktueller Trick sind 6-Sekunden-Videos mit bewegtem Text darüber, der zum Nachdenken anregt oder einen Wissens-Aha-Moment liefert. Außerdem: kleine Werbebudgets (3–5 € pro Tag über 2–3 Wochen), die Menschen auf deinen Podcast, deine Webseite oder eine kostenfreie Masterclass schicken. Warum ich keine Fans von 2.000–3.000 € Werbebudget pro Monat bin und welche nachhaltige Wachstumsstrategie ich stattdessen empfehle.Verlinkt in dieser Folge:Podcast „Chill and Prosper with Denise Duffield-Thomas"Till Reiners' Wochenabriss-Podcast (Talk ohne Gast)Vergangene Folgen zum Thema Webseiten & Business-EntscheidungenKontakt für deine nächste Frage: kontakt@anjagrigoleit.de oder per DM auf InstagramDu hast eine Frage für die nächste Q&A-Folge?Schreib sie mir per Mail oder DM – die spannendsten Fragen mache ich zu einer eigenen Antwort in einer der nächsten Folgen.
Warum dein Newsletter auch 2026 noch dein wichtigstes Buchmarketing-Tool ist In dieser Episode spreche ich über das Thema Newsletter und E-Mail-Marketing für Autorinnen und Autoren. Ich führe aus, warum ein eigener Newsletter auch im Jahr 2026 ein unverzichtbares Werkzeug für alle Schreibenden bleibt, wie du Abonnent:innen gewinnst und welche technischen Tools sinnvoll sind. Auf dich warten praxisnahe Tipps, ein Überblick über verschiedene Wege, mit Leserinnen und Lesern in Kontakt zu bleiben und Vorschläge wie du deinen Newsletter spannend und gewinnbringend gestaltest. Egal, ob du gerade erst mit dem Thema startest oder schon Erfahrungen gesammelt hast – in dieser Folge findest du wertvolle Anregungen, wie du mit deinem eigenen Newsletter als Autor oder Autorin langfristig erfolgreich sein kannst. Hier die wichtigsten Aspekte, die ich in dieser Folge anspreche: 1. Einführung in das Thema Newsletter-Marketing für Autor:innen Vorstellung des Themas und Verweis auf einen vertiefenden Artikel https://mission-bestseller.com/newsletter-marketing-fuer-autoren-und-autorinnen-aufbau-nutzen-fallstricke/ Überblick über Inhalte und Zielsetzung der Folge 2. Bedeutung von E-Mail-Marketing für Autor:innen Relevanz des Newsletters 2026 und darüber hinaus Ziele: Leser:innen erreichen und Buchverkäufe unterstützen Vergleich der Kommunikationswege: Offline, Social Media, Newsletter 3. Vor- und Nachteile von Offline- und Social-Media-Kontakten Möglichkeiten über Buchmessen, Lesungen und lokale Netzwerke Social Media: Vorprogrammieren, Unverbindlichkeit, besonders für Introvertierte vorteilhaft Nachteile von Social Media: Eigentum der Kontakte bei den Plattformen ([Facebook, Instagram, TikTok, etc.]) Gefahr von Kontosperrungen Organische Reichweite sinkt ständig 4. Vorteile des eigenen Newsletters Kontrolle und Eigentum über die eigenen Kontakte Direktkontakt zu Interessierten Wichtigkeit von Double Opt-in auch bei Offline-Kontakten Datenminimierung (nur Vorname und E-Mail) 5. Aufbau und Nutzen von E-Mail-Listen Möglichkeiten zur Sammlung von Adressen Nutzen der Liste bei Buchveröffentlichungen Beispielhafte Quoten (10% Kaufquote als realistisch) Motivation, einfach zu starten, egal wie viele Adressen vorhanden sind 6. Newsletter als Produkt: Nutzen und Anreize für Abonnent:innen Newsletter als zu bewerbendes Produkt verstehen Emotionale und praktische Argumente für den Mehrwert Spezielle Anreize: Bonuskapitel, Zusatzgeschichten, Materialien (Lesezeichen, Karten, Übungsblätter, Bilder) Notwendigkeit zur DSGVO-konformen Anmeldung Abgrenzung zu alten „Tauschgeschäften" ohne echte Einwilligung 7. Technische Grundlagen: Die eigene Autor:innen-Webseite Zweck der eigenen Webseite: Integration von Anmeldeformularen und Bereitstellung von Materialien Baukastensysteme oder WordPress als Grundlage Aspekte von Investition und Amortisation 8. Optimale Struktur einer Autor:innen-Webseite Wichtige Seiten: Startseite, Über-mich, Bücher, Datenschutzerklärung Empfehlung: Eigene Verkaufs-/Infoseite nur für den Newsletter Angebotsgestaltung: Darstellung der Newsletter-Inhalte und Werbegeschenke 9. Inhaltliche Gestaltung des Newsletters Inhalte: Alltagsschilderungen, Recherchereisen, Buchempfehlungen, Fortschrittsberichte Ziel: Beziehung zu Leser:innen halten, auch wenn zwischen Veröffentlichungen längere Pausen liegen Nutzen für regelmäßige Sichtbarkeit 10. Versandfrequenz und Umgang mit Feedback Kein starres Dogma zur Versandfrequenz (zwischen 2 und 4 Wochen empfohlen) Achten auf Feedback der Leser:innen und Anpassung der Häufigkeit Erwartungen an Rückmeldungen realistisch halten (meist Konsum, weniger direkte Reaktionen) 11. Technische Umsetzung: Auswahl der Newsletter-Software Notwendigkeit professioneller Tools (bei mehr als ca. 30 Kontakten) Empfohlene Anbieter: GetResponse (EU-Server, Datenschutz), Erwähnung von Active Campaign & ConvertKit (USA, zu komplex), Clicktip (deutschsprachig, teuer, zu umfangreich) Relevante Features: Adressorganisation, automatisierter Versand, Segmentierung 12. Anwendungsmöglichkeiten und Zielsetzung des Newsletters Direktvertrieb der Bücher über abgestufte Versandaktionen Langfristige Beziehungspflege als gleichwertiges Ziel neben dem Verkauf Aufbau eines „fernfreundschaftlichen" Kontaktnetzwerks 13. Abschluss und Handlungsaufruf Einladung, mit dem Newsletter zu beginnen oder die eigene Strategie zu optimieren Hinweis auf ein 7-Tage-Programm im Blogartikel für Einsteiger und Fortgeschrittene https://mission-bestseller.com/newsletter-marketing-fuer-autoren-und-autorinnen-aufbau-nutzen-fallstricke/ Aufforderung zu Rückmeldungen und Austausch per E-Mail oder Kommentar # Newsletter und E-Mail-Marketing für Autor:innen: Deine Community, deine Regeln Newsletter und E-Mail-Marketing sind für dich als Autor:in wichtiger denn je. Vielleicht schiebst du das Thema schon länger vor dir her, vielleicht hast du schon einen Newsletter, nutzt ihn aber noch nicht voll aus – oder du bist ganz neu dabei und möchtest wissen, wie du starten sollst. In dieser Podcastfolge erfährst du von mir, warum gerade jetzt ein eigener Newsletter das beste Mittel ist, um mit deinen Leser:innen in Kontakt zu treten und zu bleiben. ## Warum solltest du als Autor:in einen Newsletter haben? Zuerst einmal: Deine Leser:innen wollen von dir hören! Sie wollen wissen, wann dein nächstes Buch erscheint, ob es gerade eine coole Aktion gibt oder einfach ein bisserln mehr über dich und deine Buchwelt erfahren. Aber warum reicht nicht einfach Social Media? 1. Du hast die Kontrolle über deine Kontakte: Bei Facebook, Instagram & Co. gehören die Daten alle der Plattform. Accounts können ohne Vorwarnung gesperrt werden, die Reichweite deiner Beiträge ist begrenzt und abhängig vom Algorithmus. Selbst in Gruppen sehen viele die Beiträge nicht, wenn sie nicht täglich aktiv sind. 2. Nachhaltige Beziehungen aufbauen: Bei einem eigenen Newsletter entscheidest du, wann und was du verschickst – und erreichst die Lesenden direkt. Die E-Mail-Adressen gehören dir, und niemand kann dir den Zugang dazu wegnehmen. Offline-Events, Lesungen und Buchmessen sind wichtig, aber sie bieten keine langfristige Möglichkeit, den Kontakt zu halten. Deshalb ist der Newsletter das wertvollste Werkzeug für dich als Autor:in. ## Wie gewinnst du Newsletter-Abonnent:innen? Die wenigsten Menschen tragen sich »einfach so« für deinen Newsletter ein. Ich empfehle deshalb, deinen Newsletter wie ein Produkt zu behandeln, das du »verkaufst« – und das bedeutet, du musst überzeugende Argumente liefern, warum sich jemand eintragen soll. Am besten funktioniert das mit einem Gratis-Mehrwert: - Bonuskapitel - Exklusive Kurzgeschichte (z. B. zu einer beliebten Nebenfigur) - Leseproben, Lesezeichen, Kartenmaterial oder Illustrationen als Download - Im Sachbuchbereich: Checklisten, Arbeitsblätter oder ergänzende Materialien Wichtig: Frag möglichst wenige Daten ab – Vorname und E-Mail-Adresse reichen. Je niedriger die Hürde, desto eher werden sich Menschen eintragen. Technischer Hinweis: Aufgrund der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) brauchst du Double Opt-in: Die Leute müssen ihre Anmeldung aktiv bestätigen. ## Die richtige Basis: Deine Autor:innen-Webseite Neben dem Newsletter brauchst du eine eigene Website. Hier kannst du das Anmeldeformular einbinden und z. B. auch deine Gratis-Extras zum Download bereitstellen. Ob du dafür WordPress, Jimdo oder ein anderes Baukastensystem nutzt, bleibt dir überlassen. Mein Tipp: Lege zusätzlich zu Startseite, Über-mich, Bücherseite und Datenschutzerklärung eine eigene Newsletter-Verkaufsseite an. Dort erklärst du genau, was deine Abonnent:innen erwartet, was sie bekommen und wie oft du schreibst. Das steigert die Eintragungen deutlich, weil Interessierte hier gezielt angesprochen werden. ## Was gehört in deinen Newsletter? Natürlich ist der wichtigste Anlass der nächste Buchlaunch oder eine Preisaktion. Doch echte Beziehungen entstehen darüber hinaus. Einige Ideen für den Inhalt: - Einblicke in deinen Schreibprozess oder Alltag - Berichte von Recherchereisen oder aus deiner Umgebung - Empfehlungen von befreundeten Autor:innen - »Making-of« zum nächsten Buch, Updates zum Fortschritt - Geschichten hinter den Kulissen und Inspirationen Du musst nicht befürchten, dass du zu viel von dir preisgibst: Die meisten Leser:innen finden es spannend, ein bisschen mehr über den Menschen hinter den Büchern zu erfahren. ## Wie oft solltest du schreiben? Ein zu häufiger Versand schreckt ab – aber zu selten ist auch nicht optimal, sonst vergessen deine Abonnent:innen dich. Ich empfehle einen Rhythmus von alle zwei bis vier Wochen. Das ist genug, um präsent zu bleiben, aber nicht aufdringlich. Natürlich kannst du auch nach Feedback fragen und die Rückmeldungen berücksichtigen. ## Welche Tools eignen sich? Für kleinere Newsletter-Listen reicht es am Anfang, wenn du bei etwa 20–30 Leuten noch manuell mailst – aber sobald deine E-Mail-Liste wächst und du DSGVO-konform arbeiten willst, ist eine Newsletter-Software nötig. Meine Empfehlungen: - GetResponse: datenschutzkonform, preislich fair, einfacher Einstieg - Brevo ebenfalls beliebt im deutschsprachigen Raum - Finger weg von zu teuren oder komplizierten US-Anbietern (datenschutzrechtlich schwierig, unnötig komplex für unsere Zwecke) Wichtig sind: automatische Anmeldebestätigungen (Double Opt-In), einfaches Versand- und Listentool und die Möglichkeit, Willkommensmails bzw. kleine »Freebies« zu verschicken. ##Nutze den direkten Draht zu deinen Fans! Mit einem eigenen Newsletter baust du dir eine treue Leserschaft auf, die wirklich an dir und deinen Büchern interessiert ist. Nutze die Chance, Beziehungen zu pflegen, tolle Inhalte zu teilen und vor allem deine Veröffentlichungen erfolgreich zu begleiten. Trends kommen und gehen – aber deine eigene Community bleibt dir erhalten. Wenn du noch keinen Newsletter hast, fang heute an. Und wenn du schon einen hast, prüfe, wo du ihn noch besser gestalten kannst, um mehr Freude – und mehr Verkäufe – herauszuholen. Ran an die Tasten! Hier die Links, die ich im Podcast anspreche, und weiterführende Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte rund um Bücher, eBooks und deinen Erfolg: Hier kannst du meinen ausführlichen Blogartikel zu diesem Thema nachlesen: https://mission-bestseller.com/newsletter-marketing-fuer-autoren-und-autorinnen-aufbau-nutzen-fallstricke/ Und wenn du trotz alledem wie ich weiterhin über Amazon KDP (Kindle Direct Publishing) veröffentlichst, dann brauchst du diesen Kurs, um deinem Buch mehr Sichtbarkeit zu verschaffen: https://mission-bestseller.com/keywords Hier kommst du zum Mission Bestseller Schreib-Bootcamp: https://mission-bestseller.com/bootcamp Hier findest du alles rund ums Selfpublishing: https://mission-bestseller.com Einige der Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links und ich erhalte eine Provision, wenn du über sie kaufst, die sich nicht auf deinen Kaufpreis auswirkt.
Microsoft Copilot in Microsoft 365 kann Dir heute schon E-Mails, Kalender und Dateien abnehmen – wenn Du ihn richtig nutzt. In dieser Interview-Folge mit Florian Sandmann-Reetz bekommst Du konkrete Workflows, die sofort Zeitfresser® und Geldfresser® stoppen. In dieser Episode hörst Du, wie Du KI im Mittelstand wirklich produktiv einsetzt, wenn:
Die DSGVO ist am 25.05.2016 in Kraft getreten. In jüngerer Vergangenheit erfährt der Datenschutz zunehmende Kritik als Innovationshemmnis und Kostentreiber durch Bürokratie. Der Podcast hinterfragt diese Perspektive.Das weitgreifende Komplettangebot inklusive Formulare zu DSGVO/TTDSG/BDSG im Beratermodul Datenschutzrecht. Jetzt mit Startvorteil nutzen! ottosc.hm/dsgvo
Mit dem Netz‑ und Informationssystemsicherheitsgesetz (NISG) verschärft Österreich ab 1.10.2026 die Vorgaben zur Cybersicherheit deutlich. Rainer Knyrim (Rechtsanwalt und Partner bei Knyrim Trieb Rechtsanwälte) erläutert im Gespräch mit Elisabeth Maier (Verlag MANZ), welche Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen erfasst sind, warum ein genaues Selbstassessment entscheidend ist und wo unerwartete Fallstricke lauern. Im Fokus stehen die neuen Melde‑ und Registrierungspflichten, kurze Fristen bei Sicherheitsvorfällen sowie die persönliche Verantwortung von Geschäftsführung und Vorstand. Im Gespräch wird auch deutlich, was jetzt vorzubereiten ist, wie sich das NISG zur DSGVO verhält und welche Konsequenzen drohen, wenn man das Thema unterschätzt. Hören Sie rein! Service: Dako 2/2026 mit Schwerpunkt zum NISG Gefällt Ihnen, was Sie hören? Dann abonnieren Sie den Podcast und empfehlen Sie ihn weiter. Lob, Kritik und Anregungen: podcast@manz.at
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Kirchliches Machtwort: Gibt der Papst der KI seinen Segen? Papst Leo XIV. hat in seiner ersten Enzyklika strenge internationale Richtlinien für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz gefordert. Das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken warnte darin vor den Gefahren der Technologie für das menschliche Zusammenleben – sieht aber auch Chancen. Besonders kritisch äußerte er sich über KI-gestützte autonome Waffensysteme. Welche Autorität hat ein päpstliches Lehrschreiben in der Tech-Debatte – und kann ein Ethik-Kodex aus dem Vatikan wirklich etwas bewegen? Und: Braucht KI-Regulierung religiöse Legitimation – oder reicht das politische Mandat aus Brüssel und Washington? - DSGVO macht Datenschützer froh – und die Firmen ebenso? Rund zehn Jahre nach Inkrafttreten ist der Datenschutz zwar in den meisten deutschen Betrieben fest verankert – gleichzeitig beklagen Firmen aber wachsenden Aufwand, Komplexität und Rechtsunsicherheit. Der Anteil der Unternehmen, die der Auffassung sind, Deutschland übertreibe es mit dem Datenschutz, hat sich von 40 Prozent im Jahr 2020 auf 72 Prozent im Jahr 2025 nahezu verdoppelt. Besondere Spannungen sieht der Digitalverband Bitkom im Zusammenspiel von Datenschutz und KI: 69 Prozent der Unternehmen gaben an, der Datenschutz erschwere das Training von KI-Modellen mit ausreichenden Daten. Ist der deutsche Datenschutz inzwischen ein Wettbewerbsnachteil – oder schützt er Verbraucher vor echten Gefahren? Braucht es eine Reform der DSGVO, und was sollte dabei auf keinen Fall angetastet werden? - Noch zu kitten? Wie sich die Ökodesign-Reform auf die Techbranche auswirkt – Der Bundestag hat ein Gesetzespaket verabschiedet, das die Spielregeln für Produkte auf dem deutschen Markt grundlegend ändern soll: Künftig müssen Produkte nicht nur effizienter werden, sondern auch langlebiger, reparaturfreundlicher und wiederverwertbarer. Besonders profitiert die ehrenamtliche Reparaturbewegung. Was bedeutet die Reform konkret für Verbraucher – werden Geräte wirklich länger halten? Wie reagiert die Techbranche auf die neuen Anforderungen, etwa beim digitalen Produktpass? Und: Ist die Ökodesign-Reform ein echter Schritt zur Kreislaufwirtschaft oder doch eher Papiertiger? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Kirchliches Machtwort: Gibt der Papst der KI seinen Segen? Papst Leo XIV. hat in seiner ersten Enzyklika strenge internationale Richtlinien für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz gefordert. Das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken warnte darin vor den Gefahren der Technologie für das menschliche Zusammenleben – sieht aber auch Chancen. Besonders kritisch äußerte er sich über KI-gestützte autonome Waffensysteme. Welche Autorität hat ein päpstliches Lehrschreiben in der Tech-Debatte – und kann ein Ethik-Kodex aus dem Vatikan wirklich etwas bewegen? Und: Braucht KI-Regulierung religiöse Legitimation – oder reicht das politische Mandat aus Brüssel und Washington? - DSGVO macht Datenschützer froh – und die Firmen ebenso? Rund zehn Jahre nach Inkrafttreten ist der Datenschutz zwar in den meisten deutschen Betrieben fest verankert – gleichzeitig beklagen Firmen aber wachsenden Aufwand, Komplexität und Rechtsunsicherheit. Der Anteil der Unternehmen, die der Auffassung sind, Deutschland übertreibe es mit dem Datenschutz, hat sich von 40 Prozent im Jahr 2020 auf 72 Prozent im Jahr 2025 nahezu verdoppelt. Besondere Spannungen sieht der Digitalverband Bitkom im Zusammenspiel von Datenschutz und KI: 69 Prozent der Unternehmen gaben an, der Datenschutz erschwere das Training von KI-Modellen mit ausreichenden Daten. Ist der deutsche Datenschutz inzwischen ein Wettbewerbsnachteil – oder schützt er Verbraucher vor echten Gefahren? Braucht es eine Reform der DSGVO, und was sollte dabei auf keinen Fall angetastet werden? - Noch zu kitten? Wie sich die Ökodesign-Reform auf die Techbranche auswirkt – Der Bundestag hat ein Gesetzespaket verabschiedet, das die Spielregeln für Produkte auf dem deutschen Markt grundlegend ändern soll: Künftig müssen Produkte nicht nur effizienter werden, sondern auch langlebiger, reparaturfreundlicher und wiederverwertbarer. Besonders profitiert die ehrenamtliche Reparaturbewegung. Was bedeutet die Reform konkret für Verbraucher – werden Geräte wirklich länger halten? Wie reagiert die Techbranche auf die neuen Anforderungen, etwa beim digitalen Produktpass? Und: Ist die Ökodesign-Reform ein echter Schritt zur Kreislaufwirtschaft oder doch eher Papiertiger? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Kirchliches Machtwort: Gibt der Papst der KI seinen Segen? Papst Leo XIV. hat in seiner ersten Enzyklika strenge internationale Richtlinien für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz gefordert. Das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken warnte darin vor den Gefahren der Technologie für das menschliche Zusammenleben – sieht aber auch Chancen. Besonders kritisch äußerte er sich über KI-gestützte autonome Waffensysteme. Welche Autorität hat ein päpstliches Lehrschreiben in der Tech-Debatte – und kann ein Ethik-Kodex aus dem Vatikan wirklich etwas bewegen? Und: Braucht KI-Regulierung religiöse Legitimation – oder reicht das politische Mandat aus Brüssel und Washington? - DSGVO macht Datenschützer froh – und die Firmen ebenso? Rund zehn Jahre nach Inkrafttreten ist der Datenschutz zwar in den meisten deutschen Betrieben fest verankert – gleichzeitig beklagen Firmen aber wachsenden Aufwand, Komplexität und Rechtsunsicherheit. Der Anteil der Unternehmen, die der Auffassung sind, Deutschland übertreibe es mit dem Datenschutz, hat sich von 40 Prozent im Jahr 2020 auf 72 Prozent im Jahr 2025 nahezu verdoppelt. Besondere Spannungen sieht der Digitalverband Bitkom im Zusammenspiel von Datenschutz und KI: 69 Prozent der Unternehmen gaben an, der Datenschutz erschwere das Training von KI-Modellen mit ausreichenden Daten. Ist der deutsche Datenschutz inzwischen ein Wettbewerbsnachteil – oder schützt er Verbraucher vor echten Gefahren? Braucht es eine Reform der DSGVO, und was sollte dabei auf keinen Fall angetastet werden? - Noch zu kitten? Wie sich die Ökodesign-Reform auf die Techbranche auswirkt – Der Bundestag hat ein Gesetzespaket verabschiedet, das die Spielregeln für Produkte auf dem deutschen Markt grundlegend ändern soll: Künftig müssen Produkte nicht nur effizienter werden, sondern auch langlebiger, reparaturfreundlicher und wiederverwertbarer. Besonders profitiert die ehrenamtliche Reparaturbewegung. Was bedeutet die Reform konkret für Verbraucher – werden Geräte wirklich länger halten? Wie reagiert die Techbranche auf die neuen Anforderungen, etwa beim digitalen Produktpass? Und: Ist die Ökodesign-Reform ein echter Schritt zur Kreislaufwirtschaft oder doch eher Papiertiger? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Geschätzte Lesedauer: 12 Minuten Deutschland ist ein Hightech-Land. Aber ist das auch im Vertrieb so? Wenn ich mir die meisten Vertriebsorganisationen anschaue, dann sieht das Organigramm aus wie vor 20 oder 30 Jahren. Im Jahr 2026, wo alle von KI im Vertrieb, Social Media und Digitalisierung sprechen, kann das eigentlich gar nicht sein. Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Markus Milz, einem der profiliertesten Vertriebsexperten Deutschlands. Wir zeigen dir fünf konkrete Hebel, mit denen du deinen Vertrieb fit für die Zukunft machst – ohne dabei dein Unternehmen auf den Kopf zu stellen. Es geht um echte Praxisbeispiele, neue Tools und eine ehrliche Bestandsaufnahme, warum gerade der deutsche Mittelstand beim Thema digitale Transformation oft hinterherhinkt. Du erfährst, was Jeff Bezos mit seinem Projekt Prometheus vorhat, warum Social Listening dein Cold Calling ersetzt und wie ein digitaler Assistent dir den Vertriebsalltag dramatisch erleichtert. Warum Deutschland im Vertrieb (noch) kein Hightech-Land ist Wir reden so gerne über unsere Ingenieurskunst, unsere Maschinen, unseren Hidden Champions. Und ja, in der Produktion und teilweise in der Logistik sind wir wirklich vorne dabei. Aber wenn ich mir den Vertrieb in den meisten Unternehmen anschaue – Software ausgenommen, und auch da gibt es Licht und Schatten – dann müssen wir ehrlich sein: Im Vertrieb sind wir kein Hightech-Land. Und das ist verrückt, denn Vertrieb ist die wichtigste Funktion im Unternehmen. Sales solves everything. Wenn der Umsatz nicht da ist, sind alle anderen Themen meistens auch nicht mehr viel wert. Markus Milz bringt es auf den Punkt: Er fragt in seinen Keynotes regelmäßig sein Publikum, wer der Meinung sei, dass sich die Welt in den letzten sechs Jahren drastischer geändert habe als in den 25 Jahren davor. 95 Prozent heben die Hand. Dann fragt er, wer das super findet. Da heben nur noch zögerlich 10 Prozent die Hand. Die meisten finden das eher doof – aber kannst du nicht ändern. Die entscheidende Frage ist die nächste: Hast du in den letzten sechs Jahren deinen Vertrieb, deine Strategie, dein Geschäftsmodell drastischer geändert als in den 30 Jahren davor? Da gucken die Leute meistens betreten auf den Boden. Nicht so richtig. Und genau das ist das Problem. Die Geschwindigkeit der Veränderung wird massiv unterschätzt Schau dir an, wie lange Technologien historisch gebraucht haben, sich durchzusetzen. Die Elektrizität: Edison erfand 1880 die Glühbirne. Erst 40 Jahre später war die Welt halbwegs elektrisch. Innovationen brauchten in der Regel fünf bis zehn Jahre, um sich durchzusetzen. Und dann kam ChatGPT. Zwei Monate bis zu 100 Millionen Usern. Heute, keine drei Jahre später, sind wir bei 1,2 Milliarden Usern. Das ist eine Geschwindigkeit, die alles, was wir bisher kannten, in den Schatten stellt. Wenn ich dann ins Publikum frage, wer KI auf dem Handy hat, melden sich 90 bis 95 Prozent. Frage ich, wer es richtig beruflich nutzt, sind es nur noch 20 Prozent. Die meisten nutzen es für Kochrezepte oder ihr Fitnessprogramm. Beruflich – oder gar im Sales – herrscht große Zurückhaltung. Vielleicht mal eine E-Mail schreiben lassen, mal etwas zusammenfassen. Aber dann ist meistens Schluss. Und das ist schade. Denn da fängt es ja erst an. Warum der deutsche Mittelstand zögert: Das Klopapier-Phänomen Markus erzählt eine wunderbare Anekdote von seinem Kollegen Professor Clemens Gewittke: Warum haben die Menschen während Corona eigentlich Klopapier gekauft? Weil Menschen aktionistisch getrieben sind. Wenn etwas Neues kommt und ich nicht weiß, was zu tun ist, mache ich irgendwas. In Frankreich kauften die Leute Rotwein und Kondome. In Amerika wahrscheinlich Waffen. In Deutschland eben Klopapier. Genau das beobachten wir aktuell beim Thema KI im Vertrieb: Es wird Klopapier gekauft. Irgendwas wird ohne Sinn und Verstand probiert. Das hat strukturelle Gründe. Deutschland hat in den letzten 80 Jahren enormen Wohlstand aufgebaut. Drei Millionen Unternehmen, viele Hidden Champions. Und wer viel hat, hat auch viel zu verlieren. Hinzu kommen die etablierten Sätze: „Es hat noch immer gut gegangen." Oder: „Das dürfen wir nicht wegen DSGVO." „Wo werden die Daten gespeichert?" „Das halluziniert doch." „Da gibt es Risiken und Nebenwirkungen." Und vor allem: „Ich will keine Fehler machen." Die deutsche Fehlerkultur als Bremse Eine durchschnittliche Buying-Center-Größe hat sich in den letzten 40 Jahren von drei auf 13 Personen erhöht. 10 Menschen mehr, die in eine Entscheidung eingebunden sind. Warum? Weil keiner mehr Risiken übernehmen will. Aus Angst, Fehler zu machen und damit die Karriere zu ruinieren, wird lieber gar nichts entschieden als das Falsche. Ich habe einen Kunden, der hat die Handynummern seiner Kunden aus dem CRM gelöscht, weil er sie ja nicht besitzen darf. Juristisch vielleicht korrekt – aber bringt das wirklich nach vorne? Eine Statistik bringt es auf den Punkt: 65 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben schon einmal eine Investitionsentscheidung wegen DSGVO nicht getroffen. Das läuft möglicherweise nicht ganz in die richtige Richtung. Während wir hier diskutieren, ob Daten auf deutschen oder amerikanischen Servern liegen, baut Jeff Bezos gerade einen 102-Milliarden-Dollar-Fonds auf, um genau diese zögerlichen Unternehmen zu kaufen. Projekt Prometheus: Wenn Bezos vor der Tür steht Jeff Bezos hat einen Fonds aufgelegt, den er Projekt Prometheus genannt hat. 102 Milliarden Dollar. Nicht nur er, ein paar andere sind auch dabei. Der Plan: Gute deutsche und europäische Unternehmen kaufen, bei denen echtes Know-how vorhanden ist – Ingenieurskultur, gute Hardware, tolle Maschinen –, die aber digital und vertrieblich schwach aufgestellt sind. Diese Unternehmen werden gekauft, in die Digitalisierung gebracht und ihr Wert wird auf das 10-, 20-, 50- oder 100-fache skaliert. Deutschland mit dem größten Mittelstand und den meisten Hidden Champions ist für Bezos ein Traumland. Und jetzt hast du als mittelständischer Unternehmer zwei Möglichkeiten: Du wartest, bis Bezos anruft. Oder du nimmst das Thema selbst in die Hand. Stell dir vor, Bezos ruft dich an und sagt: „Ich habe gerade zehn Unternehmen gekauft. Mach die mal fit. Digital, vertrieblich." Wenn du wartest, kauft er deinen Wettbewerber – und dann hast du ein echtes Problem. Das Gute: Du kannst heute mit relativ geringen finanziellen Mitteln sehr viel erreichen. KI ist ein Meister darin, Massendaten zu verarbeiten, zu aggregieren und zu intelligenten Strukturen zusammenzufassen. Was früher Konzernen vorbehalten war, kann heute auch ein 50-Mann-Mittelständler nutzen. Du musst es nur tun. Hebel 1: Inspiration tanken – die Reise nach Aarhaus Wie alles im Leben beginnt auch die Veränderung mit einer Emotion. Mit dem Gefühl: Worüber rede ich eigentlich? Wo will ich hin, wenn ich von Digitalisierung spreche? Wenn du heute zehn Unternehmen fragst, ob sie eine Digitalstrategie haben, sagen alle ja. Bittest du sie zu definieren, was sie meinen, bekommst du zehn komplett unterschiedliche Antworten. Markus empfiehlt einen Besuch in Aarhaus im Münsterland. Eine 40.000-Einwohner-Stadt direkt an der holländischen Grenze, die als digitalste Stadt Deutschlands gilt. Die Idee dort: Alles ist mit allem vernetzt. Du brauchst eine einzige App auf deinem Handy. Damit gehst du in den Supermarkt – ohne Geld, ohne Personal. Du gehst ins Hotel, ins Restaurant, ins Fitnessstudio. Du leihst dir Fahrräder oder Autos aus. Eine App, eine Verbindung. Lohn- und Gehaltsabrechnung, Personaldisposition – alles funktioniert ohne menschlichen Einsatz. KI macht uns wieder menschlicher Jetzt denkst du vielleicht: Total entmenschlicht. Ich sehe das anders. KI ist die Chance, dass wir Menschen wieder menschlicher werden. Wir werden von all dem Mist entlastet, auf den niemand Lust hat – Besuchsberichte schreiben, CRM pflegen, Buchhaltungsbelege sortieren. Stattdessen können wir uns auf das konzentrieren, was nur Menschen können: miteinander reden, Mittagessen gehen, ein Bier trinken, echte Beziehungen aufbauen. Gerade im Vertrieb ist das der eigentliche Wertbeitrag. Hinter Aarhaus steht Tobias Groten, der Chef von Tobit. Das Unternehmen hat in den 80ern und 90ern mit Fax-Software begonnen und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Heute haben sie eine eigene KI namens Sidekick. Immer wenn in Aarhaus ein Supermarkt, ein Kiosk, ein Hotel oder ein Restaurant pleite ging, hat Tobias gesagt: „Dann nehme ich das." Und weil er kein Hotelier oder Gastronom ist, sondern Techie, hat er das Konzept Hotel komplett neu gedacht. Das ist Disruption: nicht kontinuierliche Verbesserung, sondern radikales Neudenken. Hebel 2: Social Listening – Leads auf dem Silbertablett Wenn ich in einen mittelständischen Maschinenbauer komme und frage, was seine fünf Hauptvertriebskanäle für neue Projekte sind, höre ich in 95 Prozent der Fälle: Messen, Anfragen, Ausschreibungen, internationale Handelsvertreter und ein bisschen Cold Calling. Das war vor 20 oder 30 Jahren genauso. Wir sind aber im Jahr 2026. Schau dir das Organigramm an: Hier ist Marketing, das macht ein bisschen Homepage und Social Media. Hier ist Vertrieb, der geht raus oder macht das, was er immer gemacht hat. Das kann doch im Zeitalter von KI im Vertrieb nicht mehr sein. Ein konkretes Beispiel von Markus: Er hat einen Catering-Anbieter betreut. Was macht so ein Unternehmen normalerweise? Cold Calling. 100 Anrufe: „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." – „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." Mit etwas Glück sagen zwei oder drei „Lass uns mal sprechen" und am Ende gewinnst du vielleicht einen Kunden. Streuverlust: 98 Prozent. Demotivierend für jeden Vertriebler. So funktioniert modernes Social Listening Jetzt der neue Weg: Massenhaft Daten sind in Social Media verfügbar. Menschen gehen jeden Tag in Kantinen und schreiben auf Facebook oder Instagram, ob es geschmeckt hat oder nicht. KI aggregiert diese Daten. Du stellst fest: Bei Unternehmen XY haben sich in den letzten 12 Monaten 47 Mitarbeiter negativ über das Essen geäußert. Das ist ein klares Signal. Gleichzeitig schaut die KI in Pressemitteilungen: 2022 wurde ein Vierjahresvertrag mit dem aktuellen Caterer abgeschlossen. Der läuft 2026 aus. Die KI identifiziert das Buying Center und liefert dir den Hauptentscheider Peter Mayer inklusive Persönlichkeitsprofil: faktenbasiert, braucht erst Vertrauen, am besten Testimonials einsetzen. Das ist, als würde ein Freund anrufen und dir den perfekten Lead servieren – nur dass du diesen Freund nicht mehr brauchst. Du bekommst es systematisch jeden Tag, jede Woche geliefert. Statt 100 unqualifizierten Calls hast du fünf bis sieben hochwertige Leads. Du bist deutlich effizienter, weil du dich mit mehr interessierten Kunden beschäftigst. Und dein Team muss mental nur noch fünf statt 97 Absagen verarbeiten. Das Thema Resilienz spielt plötzlich eine ganz andere Rolle. Die Konsequenz: Sales und Marketing wachsen zusammen. Marketing liefert dem Vertrieb vorqualifizierte Leads. Du brauchst neue Strukturen – eine aggregierte Abteilung, die Datenmanagement, Sales, Marketing, KI und Digitalisierung unter einem Hut vereint. Mit alten Strukturen geht das nicht. Hebel 3: Das externe Lab – raus aus der Lähmung Warum wird das alles in deutschen Unternehmen so selten systematisch angegangen? Weil zehn Leute mitzureden haben. Weil der Betriebsrat viele Sachen nicht will. Wegen DSGVO, Compliance, Governance. Wegen der Fehlerkultur: Hier sind 100.000 Euro, berichten Sie in drei Monaten. Wenn dann noch keine richtigen Erfolge da sind – zack, ist die Karriere ruiniert. Aus diesen Gründen passiert intern relativ wenig. Oder es wird Klopapier gekauft. Markus' Lösung: ein externes Lab, analog zum Fraunhofer-Prinzip. Du lagerst die Entwicklung aus. Dort gelten komplett andere Spielregeln als im Mutterunternehmen: So baust du ein externes Innovationslab für deinen Vertrieb auf: 30-Tage-Entscheidungsregel: Innerhalb von 30 Tagen muss eine Entscheidung über jede Idee getroffen sein. Kein endloses Hin und Her. 90-Tage-Pilot: Innerhalb von 90 Tagen ist der Use Case pilotiert. Geschwindigkeit ist alles. Datenschutz extern lösen: Das Lab kümmert sich um DSGVO, Betriebsrat und Compliance – nicht deine interne IT. Use Cases systematisch bewerten: Wie groß ist der Impact? Wie hoch der Aufwand? Was ist das beste Verhältnis? Zurück ins Unternehmen: Wenn die Lösung läuft, holst du sie zurück und skalierst sie. Mit diesem Ansatz externalisierst du das, was du intern nicht hinbekommst. Im Lab sitzen Dienstleister, Kollegen vom Kunden und Experten. Sie definieren Use Cases, erstellen eine Roadmap und bringen die Themen schnell auf die Straße. Nach 90 Tagen hast du mega qualifizierte Leads, mega qualifizierte Tools und mega qualifizierte Prozessoptimierungen. Nicht nur im Vertrieb, sondern auch im Einkauf, in HR, in der Unternehmenskommunikation. Hebel 4: Schnittstellenprobleme mit KI lösen Jeder, dem ich das erzähle, sagt zunächst: „Bei uns ist das aber anders. Unsere Branche ist speziell. Unsere Kunden sind anders." Die grundlegenden Dinge bleiben aber gleich. Was sich in fast allen Branchen findet: eine Branchensoftware als zentrales System, dazu DATEV, Excel-Listen, diverse Spezialtools – und die reden kaum miteinander. Ein Beispiel aus der Sicherheitsbranche: Bei einem Großeinsatz wird zuerst ein Angebot an den Kunden erstellt. Dann folgt die Planung für das konkrete Event. Anschließend kommt die Zeiterfassung mit den Logins der eingesetzten Mitarbeiter. Glaubst du, es gibt einen vernünftigen Abgleich zwischen diesen Systemen? Fehlanzeige. Genau hier kommt KI ins Spiel: Sie führt verschiedene Systeme über Schnittstellen zusammen, die vorher nicht miteinander gesprochen haben. Vom analogen Mist zum optimierten Prozess Wichtig: Wenn du einen schlechten analogen Prozess einfach nur digitalisierst, hast du einen schlechten digitalen Prozess. Das bringt nichts. Die Zeitenwende ist der optimale Zeitpunkt, dein Unternehmen neu zu denken. Erst optimierst du die Prozesse und Strukturen. Dann digitalisierst du sie. Dann bringst du KI ins Spiel. Und wenn du das gemacht hast, hast du im Zweifel ein Tool, das du 1.000 anderen Unternehmen deiner Branche auch verkaufen kannst. Riesige Vertriebschancen. Ein konkretes Beispiel aus meinem Alltag: Früher war meine Kreditkartenabrechnung ein Riesenthema. Belege sammeln, am Ende des Quartals kam der Buchhalter, fragte nach fehlenden Belegen – mit wem warst du wann essen? Riesenaufwand. Heute habe ich eine App. Beim Bezahlen geht sofort ein Fenster auf: Beleg fotografieren, Gesprächspartner eintragen. Das CRM greift zu, ordnet einen Buchungssatz zu und schiebt alles automatisch in DATEV. Digitalisierter Prozess. Schneller, besser und am Ende auch billiger – weil die Buchhaltung hinten raus weniger Arbeit hat. Hebel 5: Dein digitaler Vertriebsassistent – treffe Alfred Die fünfte und letzte Stufe ist die Königsdisziplin: ein agentic AI-System, das wirklich für dich arbeitet. Markus und sein Sohn sind beide Batman-Fans. Bekanntlich heißt Batmans Butler Alfred. Genau so haben sie ihren neuen Kollegen genannt. Alfred basiert auf Open-Source-Architektur und hat alle großen Large Language Models angebunden: Gemini, Claude, Perplexity, ChatGPT, Grok. Alfred entscheidet selbst, welches Modell für welche Aufgabe am besten geeignet ist – oder am kostengünstigsten arbeitet. So sieht ein typischer Arbeitstag aus: Markus ist beim Kunden, auf dem Rückweg spricht er über WhatsApp in sein Handy: „Alfred, ich bin in 20 Minuten im Büro. Bestell beim Inder über Lieferando ein Chicken Tikka Masala. Und ich habe mit dem Kunden gerade ein größeres Projekt besprochen – Bedarfsanalyse, Workshop, Mitarbeiterinterviews, dann Training. Erstell schon mal das Angebot, du hast alle Daten." Wenn Markus im Büro ankommt, ist das Angebot zu 90 Prozent fertig. Die menschliche Verbesserungskompetenz bleibt entscheidend Wir Menschen haben eine sehr überschaubare Erstellungskompetenz. Wenn ich vor einem leeren Blatt Papier sitze und ein Marketingkonzept entwickeln soll, brauche ich Stunden. Eine KI liefert mir mit dem richtigen Befehl in Minuten eine 80-Prozent-Lösung. Was Menschen aber wirklich gut können, ist die Verbesserungskompetenz. Aus der 80-Prozent-Lösung machst du mit deiner Expertise eine 100-Prozent-Lösung. Genau deshalb glaube ich übrigens fest, dass das Thema KI im Vertrieb nicht den Tech-Companies gehört, sondern den Experten, die das Unternehmen, den Mittelstand, den Kunden verstehen. Programmieren musst du heute nicht mehr können. Das macht die KI für dich. Aber du musst das Geschäftsmodell verstehen, Erfahrungswissen mitbringen und die Kunden kennen. Auf dieser Basis bauen wir saubere Strukturen und saubere Prozesse. Mein Tipp aus dem Alltag: Wann immer mir jemand eine Aufgabe stellt, über deren Beantwortung ich länger als fünf Sekunden nachdenken müsste, mache ich das sofort mit meinem KI-Agenten. Die 5-Sekunden-Regel ist Gold wert. Quick Takeaways: Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick Geschwindigkeit als entscheidender Faktor: ChatGPT erreichte in 3 Jahren 1,2 Milliarden Nutzer – Veränderungen geschehen heute exponentiell schneller als früher. Klopapier-Falle vermeiden: Aktionismus ohne Strategie schadet mehr, als er nützt. Erst Vision, dann Struktur, dann Tools. Social Listening schlägt Cold Calling: Hochqualifizierte Leads auf dem Silbertablett statt 98 Prozent Streuverlust. Externes Lab nutzen: Was intern nicht geht, kannst du auslagern – mit 30-Tage-Entscheidungen und 90-Tage-Piloten. Strukturen neu denken: Marketing, Sales, Datenmanagement und KI gehören in eine integrierte Einheit – nicht in Silos. Digitaler Assistent als Game Changer: Ein agentic AI-System wie „Alfred" erledigt 80 Prozent der Vertriebsadministration für dich. Experten schlagen Techies: Wer Unternehmen, Mittelstand und Kunden versteht, schafft mit KI nachhaltigen Mehrwert. Fazit: Jetzt ist die Goldgräberzeit Wir reden viel von Krise, Unsicherheit und schwierigen Zeiten. Ein Historiker hat es kürzlich treffend formuliert: Die letzten 50 bis 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg waren eine absolute Ausnahmesituation. Das, was wir jetzt erleben, ist eigentlich die Normalzeit der Menschheitsgeschichte. Und schau dir an, wann die wirklich großen Unternehmen gegründet worden sind: meistens nicht in den guten Zeiten, sondern in Krisenzeiten. Weil ihre Gründer Trends erkannt haben, die andere übersehen haben. Genau deshalb ist jetzt eine Goldgräberzeit. Es gibt überall Chancen, wenn du sie sehen willst. Den Kopf in den Sand zu stecken hilft nicht – die anderen laufen dann an dir vorbei. Stell dir die Bezos-Frage: Wenn Bezos morgen dein Unternehmen kaufen würde, was würde er anders machen? Welche Stärken hat dein Unternehmen, die mit Digitalisierung und KI im Vertrieb auf das Zehnfache skaliert werden könnten? Mein Call to Action: Buche dir ein Strategiegespräch mit Markus und mir. Wir nehmen uns eine Stunde Zeit, schauen uns deine aktuellen Herausforderungen an und zeigen dir aus unserem Erfahrungshintergrund, wie du schnell zum Hightech-Vertrieb wirst. Die ersten drei, die sich anmelden, bekommen außerdem zwei Bestsellerbücher von Markus obendrauf. FAQ: Die wichtigsten Fragen rund um KI im Vertrieb Was bedeutet Hightech-Vertrieb im Mittelstand konkret? Hightech-Vertrieb bedeutet, dass deine Vertriebsorganisation modern aufgestellt ist – mit aktueller Technologie, intelligenten Prozessen und einer Struktur, die zur heutigen Zeit passt. Es geht darum, KI im Vertrieb, Social Listening, datenbasierte Lead-Qualifizierung und digitale Assistenten so einzusetzen, dass dein Team mehr Umsatz und Marge generiert – und sich gleichzeitig auf das Menschliche konzentrieren kann. Wie kann ich meinen Vertrieb digitalisieren, ohne riesige Budgets zu haben? Das Schöne an aktueller KI-Technologie ist, dass du mit überschaubaren finanziellen Mitteln viel erreichen kannst. Starte mit einem Erkenntnis-Workshop, identifiziere die größten Hebel und beginne mit konkreten Use Cases statt mit Großprojekten. Ein externes Lab kann helfen, schnell Ergebnisse zu liefern, ohne deine interne IT zu blockieren. Was ist Social Listening und wie hilft es im B2B-Vertrieb? Social Listening bedeutet, dass KI öffentlich verfügbare Daten aus Social Media, Pressemitteilungen und Bewertungen analysiert und daraus Verkaufschancen identifiziert. Im B2B kannst du so gezielt Unternehmen finden, die gerade mit ihrem aktuellen Anbieter unzufrieden sind oder deren Verträge auslaufen – inklusive der relevanten Entscheider. Wie überwinde ich interne Widerstände wie DSGVO oder Compliance? Diese Themen sind real, aber lösbar. Ein externes Innovationslab kümmert sich um diese Hürden, weil dort andere Spielregeln gelten als im Mutterunternehmen. So kannst du innerhalb von 90 Tagen pilotieren, was intern jahrelang dauern würde – und holst die fertige Lösung dann zurück ins Unternehmen. Ersetzt KI den Vertriebsmitarbeiter? Nein, im Gegenteil. KI nimmt dir die Routinearbeit ab – CRM-Pflege, Besuchsberichte, Angebotserstellung. Damit kannst du dich auf das konzentrieren, was nur Menschen können: echte Beziehungen aufbauen, Vertrauen schaffen, komplexe Verhandlungen führen. KI macht Vertrieb wieder menschlicher. Sag mir deine Meinung Ich bin echt gespannt: Wo stehst du gerade beim Thema KI im Vertrieb? Bist du schon mitten in der Umsetzung oder noch im Klopapier-Modus? Schreib mir deine Erfahrungen, deine Herausforderungen oder deine Erfolgsgeschichten in die Kommentare. Und wenn dir diese Folge weitergeholfen hat, dann teile sie gerne mit deinem Netzwerk. Welcher der fünf Hebel ist für dich der spannendste?
Im aktuellen Podcast mit Stefan Brink und Niko Härting geht es insbesondere um autokratische Meinungsbildung. Zunächst sprechen wir (00:55) über den Abschlussbericht der Kommission Wettbewerb & Künstliche Intelligenz beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Kommission greift wichtige Positionen im laufenden Reformprozess des Datenschutzrechts auf, etwa die Wettbewerbsschädlichkeit von DSGVO und KI-VO und den Ruf nach Vereinfachungen. Gleichzeitig warnt sie vor einer Fragmentierung der Fähigkeiten der EU, empfiehlt eine Zentralisierung der Aufsichtsstrukturen und die Erweiterung des risikobasierten Regulierungsansatzes. Sodann sprechen Niko und Stefan (21:58) über eine 80 Seiten Broschüre des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV), das zu verschiedenen Formen von Antisemitismus aufklären will. Ihre Broschüre „Versteckte Botschaften – Antisemitische Codes und Chiffren“, diese „staatliche Meinungsbildung“ sieht sich aber erheblichen Vorwürfen ausgesetzt. Schließlich geht es (31:35) um den Beitrag von Jacob Mchangama und Jeff Kosseff „How Hate Speech Law crush Dissent“ im Journal of Democracy (https://www.journalofdemocracy.org/online-exclusive/how-hate-speech-laws-crush- dissent-everywhere/). Ihrer Auffassung nach hat die stetige Ausweitung der europäischen Gesetze gegen Hassrede und Extremismus zu einem harten Vorgehen gegen Einzelpersonen und soziale Bewegungen geführt, die der Regierungspolitik und Politikern kritisch gegenüberstehen. Gesetze gegen Hate Speech gäben Autokraten eine Legitimation für die Unterdrückung von Meinungsfreiheit, auf diese Weise würden nominell demokratische Normen in eine exportierbare Blaupause für Unterdrückung umgewandelt. Darüber lohnt es sich, nachzudenken.
Wie viele Remote-Sessions hat dein Team letzte Woche durchgeführt – und wie viele davon wurden vollständig abgerechnet? Rundest du jeden Einsatz wirklich auf das vertraglich vereinbarte Inkrement auf? Und wann hast du zuletzt geprüft, ob deine Wartungsverträge noch zum tatsächlichen Supportvolumen passen?Mit Susann Schlatterer und Dietmar Böttger von Teambilling http://www.teambilling.de/ spricht Holger Winkler über genau diese stille Umsatzlücke, die MSPs und IT-Systemhäuser täglich Geld kostet – bei gleichem Team, gleichem Aufwand, gleicher Arbeit.Teambilling importiert automatisch die Logfiles aus TeamViewer, rundet jeden Einsatz auf das vertraglich vereinbarte Abrechnungsinkrement auf und übergibt abrechnungsfertige Leistungsprotokolle direkt an die Buchhaltung – inklusive Lexware-Schnittstelle. Kunden berichten von durchschnittlich 20 % mehr fakturiertem Umsatz, ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand und ohne eine einzige manuelle Eingabe mehr.Im Gespräch erfahrt ihr, wie die Integration in wenigen Klicks eingerichtet ist, wie automatisierte Reports Übernutzung in Wartungsverträgen sichtbar machen und wie MSPs versteckte Umsätze aus den letzten bis zu 18 Monaten nachträglich freischalten können. Teambilling ist webbasiert, DSGVO-konform und kann 30 Tage kostenlos getestet werden.Weiterführende Links: Internet: http://www.teambilling.de/ Kostenlose Registrierung: https://partner.teambilling.de/ LinkedIn Susann Schlatterer: https://www.linkedin.com/in/susann-schlatterer-b261a8171/Mehr zum KIundTECH Podcast: https://www.itundtech.de/
Telematik, Bordelektronik und Assistenzsysteme machen den Nutzfahrzeug‑Fuhrpark immer transparenter – und gleichzeitig datenschutzrechtlich komplexer. Moderne Lkw erfassen permanent Daten zu Fahrverhalten, Standorten, Arbeitszeiten und technischen Zuständen. Viele dieser Informationen sind personenbezogen und unterliegen der DSGVO. In dieser Folge von VerkehrsRundschau Funk sprechen Tabea Schulz und Christian Bonk mit Michael Rohrlich, Rechtsanwalt, TÜV‑zertifizierter Datenschutzbeauftragter und Fachautor von DSB‑Ratgeber.de. Im Fokus stehen die zentralen Fragen für Fuhrparkverantwortliche: Welche Daten sind wirklich personenbezogen? Welche Pflichten ergeben sich daraus? Wie gehen Unternehmen mit OEM‑Plattformen, Auskunftsanfragen von Fahrern und internationalen Datenflüssen um?
Heute nehme ich euch mit hinter die Kulissen meiner Datenschutz-Weiterbildung und erkläre, euch warum ich trotz fehlendem Jus-Studium mit Überzeugung über Datenschutz rede. Es geht um praktische Erfahrung, laufende Fortbildung, den AI Act, Risiken durch KI-generierte Rechtstexte und warum Datenschutz gerade für Einzelunternehmer und kleine Unternehmen kein Thema ist, das man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Eine ehrliche, persönliche Folge über Verantwortung, Lernen und den Anspruch, Wissen verständlich weiterzugeben.
9 von 10 Mittelständlern halten KI für relevant. Weniger als 2 von 10 setzen sie strategisch ein. Genau in dieser Lücke bewegt sich diese Folge.Louisa Herold spricht mit Viktoria Rode, KI-Expertin und Gründerin des RODE AI Studios, über den blinden Fleck bei Unternehmern: Warum die meisten bei KI vom falschen Ende anfangen, was strategischen Einsatz von zufälligem Ausprobieren unterscheidet und warum eine ChatGPT-Lizenz noch keine KI-Strategie ist.In dieser Folge erfährst du:✨ Warum viele Unternehmer bei KI im Probieren stecken bleiben✨ Was hinter dem Framework Clarify, Co-Create, Control steckt✨ Warum die richtige Reihenfolge wichtiger ist als das richtige ToolWer nach der Folge tiefer einsteigen will, findet im KI-Workshop für den Mittelstand den nächsten Schritt. Sechs Live-Sessions ab dem 09. Juni 2026, immer in der Mittagspause, mit anwaltlicher Einordnung zu DSGVO und KI-Verordnung.Hier geht's zum Workshop „KI für den Mittelstand“, in dem gezeigt wird, wie künstliche Intelligenz konkret und sinnvoll im Arbeitsalltag eingesetzt werden kann: https://www.jungadleracademy.de/ki-fuer-den-mittelstand Jetzt reinhören
Laura trifft Marit, Thomas und Denis. Dr. Datenschutz lädt zu einer besonderen, norddeutschen Gesprächsrunde ein. Marit Hansen, Thomas Fuchs und Denis Lehmkemper kamen am 29. April für einen LIVE-Podcast nach Hamburg. In einer lockeren Feierabend-Atmosphäre lassen sie Laura und das Publikum teilhaben an ihrem Alltag und beschreiben die aktuellen Herausforderungen ihrer jeweiligen Behörde. In einer spannenden „Hot Seat“-Runde gehen sie gemeinsam Fälle aus ihrer Praxis zur Videoüberwachung durch. Es wird deutlich, dass es auch bei der Behördenarbeit „darauf ankommt“ und interessengerechte Lösungen keinem Schema F folgen. Laura kitzelt aus den drei Gästen auch die ein oder andere Antwort auf Zukunftsfragen heraus. Dabei ist nicht jede Aussage auf die Goldwaage zu legen, und es darf auch gelacht werden.
In dieser Episode vertreten Sylvester Tremmel aus der c't-Redaktion und der freie Journalist Falk Steiner Joerg Heidrich an der Seite von Holger Bleich. Zum Auftakt berichtet Steiner aus Berlin von der Vorstellung des Tätigkeitsberichts der Bundesdatenschutzbeauftragten – und davon, wie wenige Journalistinnen und Journalisten überhaupt noch zu diesem Termin erschienen sind; für ihn ein bedenkliches Signal in Zeiten, in denen Vorhaben wie Vorratsdatenspeicherung oder Gesichtserkennung beim BKA auf der politischen Agenda stünden, der Datenschutz aber kaum noch Beachtung finde. Beim Bußgeld der Woche geht es um eine spanische Fondsgesellschaft, die einen mit Microsoft Teams aufgezeichneten internen Call später als offizielles Protokoll an externe Investoren weitergegeben hatte. Die spanische Datenschutzbehörde AEPD wertete die pauschale Einwilligung zur Aufzeichnung der Teilnehmenden als unzureichend und verhängte 3000 Euro Bußgeld. Die Diskutanten loben die Praxis der spanischen Behörde, auch kleinere Fälle konsequent zu verfolgen und damit Klarheit über die Auslegung der DSGVO zu schaffen. Breiten Raum nimmt der sogenannte Signal-"Hack" ein, bei dem hochrangige Politikerinnen und Politiker, darunter Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, Ziel einer Phishing-Kampagne wurden. Tremmel stellt klar, dass es sich nicht um einen technischen Angriff auf den Messenger handelte: Die mutmaßlich aus Russland gesteuerten Angreifer gaben sich als Signal-Support aus und brachten ihre Opfer dazu, ihre PIN preiszugeben oder ein fremdes Gerät zu verknüpfen. Steiner schildert anschaulich, wie schwierig sichere Kommunikation in der politischen Realität ist, wo eine einzelne Person wie die Bundestagspräsidentin in zahlreichen Rollen unterwegs ist und über verschiedenste IT-Umgebungen hinweg kommunizieren muss. Die nun empfohlene Nutzung der Messenger-Plattform Wire löse das Grundproblem nicht, solange offene Messenger nötig blieben. Zuguterletzt stellt Tremmel eine Recherche von Correctiv, Computer Weekly und Solomon zum sogenannten "Pressure Cooker" bei Europol vor. In diesem Datensystem soll die EU-Polizeibehörde über Jahre hinweg mehr als zwei Petabyte an Daten angehäuft haben - ohne saubere Rechtsgrundlage, ohne funktionierendes Rechtemanagement und am europäischen Datenschutzbeauftragten vorbei. Steiner ordnet ein, warum gerade jetzt, da die EU-Kommission Europol mit mehr Personal und Befugnissen ausstatten will, ein genauer Blick auf diese Praxis besonders wichtig ist.
Datenschutz im OHR - DSGVO Erste Hilfe für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen leicht gemacht
Datenschutz ist für viele Gesundheitsberufe ein unangenehmes Thema im Praxisalltag. Zwischen Patienten, Terminen, Dokumentation und Organisation bleibt oft wenig Zeit, sich intensiv mit den Anforderungen der DSGVO zu beschäftigen. Gleichzeitig arbeitest Du mit einigen der sensibelsten Daten überhaupt – nämlich Gesundheitsdaten Deiner Patienten. Genau deshalb können schon kleine Unachtsamkeiten schnell zu echten Risiken werden. Das betrifft Ärzte, Heilpraktiker, Therapeuthe, ambulante Pflege usw. In dieser Folge zeige ich Dir, warum Datenschutz im Gesundheitsbereich besonders risikobehatftet ist und welche typischen Herausforderungen immer wieder auftreten. Außerdem erfährst Du, welche häufigen DSGVO-Fehler wir in der Praxis besonders oft sehen– und warum gerade kleine Praxen hier schnell in eine Datenschutzfalle geraten können. Das Ziel der Folge: Dich für mögliche Risiken zu sensibilisieren, damit Du typische Datenschutzprobleme frühzeitig erkennen kannst, bevor sie zu echten Schwierigkeiten werden.
Rüdiger hat gebastelt – und Tobi hat ein Podcastometer auf dem Schreibtisch. Was als Geburtstagsgeschenk begann (ein winziger 3D-gedruckter Sinclair ZX Spectrum plus selbstgebautes Raspberry-Pi-Display im Retro-Look), wird zur Ode ans Basteln und an die Nostalgie der frühen Heimcomputer-Ära. Dann wird's sicherheitstechnisch: Der JDownloader wurde am 6. und 7. Mai kompromittiert – wer das Tool genau in diesen zwei Tagen heruntergeladen hat, hat möglicherweise Malware auf dem Rechner. Klassische Supply Chain Attack über eine ungepatchte Schwachstelle im Webserver. MD5-Prüfsummen? Nützen nix, wenn auch die geändert wurden. Amazon schaltet erste Kindle-Generationen ab – keine neuen Bücher mehr ab 20. Mai. Verständlich aus Security-Sicht, aber ein schlechtes Signal für Langlebigkeit von Hardware. Google Chrome installiert still und leise 4 GB für das lokale KI-Modell Gemini Nano – ohne zu fragen, schwer zu löschen, DSGVO-relevant, und laut Berechnungen des Datenschutzforschers Alexander Hanff verantwortlich für 6.000 bis 60.000 Tonnen CO2 durch das massenhafte Ausrollen. Googles neues QR-Code-Captcha auf Android zwingt de facto alle Nutzer von DeGoogled-Systemen wie GrapheneOS ins Abseits – Kollateralschaden eines anti-KI-Bot-Schutzes. Fake-Captchas sind das nächste Level: Malware-Seiten kopieren per Klick Code in die Zwischenablage und fordern den User auf, ihn im Terminal auszuführen. Bitte niemals machen. Meta Ray-Ban: 1.100 Kenia-Mitarbeiter, die Videos für das KI-Training kategorisiert haben, wurden gefeuert – obwohl sie exakt das gemacht haben, was Meta wollte. Das Modell ist scheinbar fertig. OpenAI unterstützt in Illinois den AI Safety Act – einen Gesetzentwurf, der KI-Entwickler bei katastrophalen Schäden (100+ Tote, 1 Mrd. USD Schaden) aus der Haftung entlässt, sofern kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Sicherheitsnetz oder Freifahrtschein? Der US Firearm Printing Prevention Act will 3D-Drucker dazu zwingen, keine Waffen zu drucken – technisch kaum umsetzbar, wenn man einfach Einzelteile druckt. Und zum Schluss: Tobis KI-Reiseplaner-Vergleich. Nancy (via Ivo) schlägt ChatGPT und Perplexity klar – inklusive richtiger Hotelbuchungen, die Tobi tatsächlich schon gemacht hatte. -- Links zur Folge immer auf https://podcast.ichglaubeeshackt.de/ Wenn Euch unser Podcast gefallen hat, freuen wir uns über eine Bewertung! Feedback wie z.B. Themenwünsche könnt Ihr uns über sämtliche Kanäle zukommen lassen: Email: podcast@ichglaubeeshackt.de Web: podcast.ichglaubeeshackt.de Instagram: http://instagram.com/igehpodcast
In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache" sprechen Nico und Ann-Kathrin mit Roland Klobs, Datenschutzbeauftragter bei Uniper, einem der großen deutschen Energieversorger und Betreiber kritischer Infrastruktur mit rund 7.000 Mitarbeitenden, über das zentrale Thema digitale und datenbezogene Souveränität.Roland erklärt zu Beginn, warum „Datensouveränität" weit mehr bedeutet als nur die Frage, wo Daten physisch gehostet werden. Es gehe nicht primär um den Standort eines Rechenzentrums, sondern um die Hoheit und Macht über die eigenen Daten, also um vertragliche Absicherung, Portabilität und die Möglichkeit, jederzeit den Anbieter zu wechseln. Aus seiner technischen wie juristischen Perspektive (Maschinenbauingenieur und Master of Laws) zeigt er, wie Uniper das in der Praxis umsetzt: mit Microsoft 365 als zentralem Cloud-Partner mit Hosting in Amsterdam, SAP als weiterem strategischem Partner und einem klaren Rahmen aus Master Service Agreements und Auftragsverarbeitungsverträgen.Ein zentraler Punkt ist die Realität zwischen Anspruch und Machbarkeit. Roland, Nico und Ann-Kathrin diskutieren offen, warum trotz aller Diskussionen rund um DSGVO, Schrems II und das Data Privacy Framework am Ende kaum ein Unternehmen Microsoft Teams oder andere Hyperscaler-Dienste rauswirft, die Wechselkosten und der Innovationsverlust wären zu groß. Stattdessen plädieren alle drei für ein echtes, sauberes Risikomanagement statt panik- oder hypegetriebener Bauchentscheidungen. Auch Open Source bekommt einen ehrlichen Blick: technisch attraktiv, aber rechtlich und vertraglich oft unmöglich abzusichern und mit eigenen Risiken wie eingeschleusten Hintertüren in offenem Quellcode.Im weiteren Verlauf geht es darum, wie KI im Unternehmen sicher eingeführt werden kann. Roland beschreibt die Einführung von Microsoft Copilot bei Uniper: wie Vertraulichkeitslabel von PowerPoint auf erzeugte Word-Dokumente weitergegeben werden, wie die Beschäftigten geschult wurden, dass Daten den eigenen Tenant nicht verlassen und nicht für Trainingszwecke bei OpenAI oder Microsoft landen, und warum die KI-Verordnung sowie Codes of Conduct (Telekom seit 2017, Microsoft) wichtige Leitplanken sind. Spannend wird es, wenn er von seinen eigenen Anfängen mit neuronalen Netzen Ende der 1990er erzählt und damit erklärt, warum er heute weder Hype-getrieben noch ängstlich auf KI schaut.Im Gespräch geht es außerdem um:Den Unterschied zwischen Hosting-Standort und echter DatensouveränitätVertragsgestaltung mit Cloud-Anbietern: Provider-Wechsel, Insolvenzszenarien, DatenrückgabeOpen Source als Chance und Risiko inklusive Lieferketten und VertrauensfragenWarum Initiativen wie die „deutsche Cloud" immer wieder am gleichen Punkt scheitern: der ZahlungsbereitschaftDatenschutz als echter Wettbewerbsvorteil, warum manche Kunden bereit sind, mehr zu zahlenKI-Einführung im Konzern: Schulungen, Tenant-Schutz, Diskriminierungsfreiheit, WahrheitsprüfungMultifaktor-Authentifizierung, Passkeys und die wachsende Abhängigkeit vom SmartphoneKuriose Praxisbeispiele: Bußgelder fürs Bedienen des Tesla-Displays oder einer E-Zigarette während der FahrtEinen Zehn-Jahres-Ausblick: verteilte Data Lakes, abgestufte Datensilos nach Schutzbedarf, Sensorik überall und eine Hybrid-Lösung zwischen Innovation und Schutz besonders schützenswerter BereicheRoland, Nico und Ann-Kathrin geben einen sehr praxisnahen Einblick, wie ein Konzern mit 7.000 Beschäftigten Datenschutz, Datensouveränität und Innovationsdruck gleichzeitig managt und warum am Ende kein Unternehmen drumherum kommt, Sicherheit und Datenschutz als kontinuierliche Management-Aufgabe und nicht als einmaliges Compliance-Projekt zu begreifen.____________________________________________
Unter dem Titel „Männer, die auf Omnibusse starren“ werfen Michael Will, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Datenschutz, und Dr. Jens Eckhardt - mit einer kleinen cineastischen Anspielung – in einem Live-Podcast einen Blick auf die Omnibusse zur Änderung der DSGVO.Das weitgreifende Komplettangebot inklusive Formulare zu DSGVO/TTDSG/BDSG im Beratermodul Datenschutzrecht. Jetzt mit Startvorteil nutzen! ottosc.hm/dsgvo
Unter dem Titel „Männer, die auf Omnibusse starren“ werfen Michael Will, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Datenschutz, und Dr. Jens Eckhardt - mit einer kleinen cineastischen Anspielung – in einem Live-Podcast einen Blick auf die Omnibusse zur Änderung der DSGVO.Das weitgreifende Komplettangebot inklusive Formulare zu DSGVO/TTDSG/BDSG im Beratermodul Datenschutzrecht. Jetzt mit Startvorteil nutzen! ottosc.hm/dsgvo
Im aktuellen Podcast mit Stefan Brink und Niko Härting geht es um richtiges und um falsches Behördenhandeln. Zunächst sprechen wir 00:35) über das Fehlverhalten des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Im Vorfeld der Vergabe des Deutschen Buchhandlungspreises für das Jahr 2025 ließ der BKM im Januar 2026 drei Buchhandlungen von der Preisträgerliste der Jury streichen. In einem Interview mit der ZEIT äußerte er dazu unter anderem: „Wenn der Staat Preise vergibt und Steuergelder einsetzt, dann kann er das nicht für politische Extremisten tun.“ Der hiergegen ans VG Berlin gerichtete Eilantrag hatte Erfolg, für die Bewertung „Extremisten“ existiere keine belastbare Tatsachengrundlage, sie verlasse den Rahmen des für amtliche Äußerungen geltenden Sachlichkeitsgebots. Sodann sprechen Niko und Stefan (10:00) über einen Leitfaden zur Datenschutzfolgenabschätzung (Art. 35 DS-GVO, Muster und Erläuterungen), zu dem der Europäische Datenschutzausschuss EDSA eine öffentliche Konsultation gestartet hat. Schließlich geht es (22:20) um eine Entscheidung des VG Ansbach vom 2.2.2026. Der Kläger begehrt ein aufsichtliches Tätigwerden des beklagten bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht (LDA) wegen einer angeblich illegalen Videoüberwachung. Per Abschlussmitteilung teilte das LDA dem Kläger mit, dass es gegen den Verantwortlichen keine Aufsichtsmaßnahmen ergreifen werde. Die Videoüberwachung sei in der dem LDA mitgeteilten Art und Weise datenschutzrechtlich nicht unzulässig. Die Klage war unbegründet, ein Verstoß der makellosen Ministerialen gegen die DSGVO war auch aus Sicht des VG nicht festzustellen.
Nachdem wir rechtlich bereits im Erdorbit unterwegs waren, reisen wir in dieser Episode noch weiter hinaus und erschließen die Rechtsordnung der Vereinigten Föderation der Planeten aus dem Star-Trek-Universum. Als kundigen Guide haben wir Dr. Jens Ambrock eingeladen, dessen Buch „Das Recht der unendlichen Weiten. Gesetze und Direktiven im Star-Trek-Universum“ im April 2026 beim dfv erschienen ist. Dafür hat Dr. Ambrock, im Hauptberuf Datenschutzjurist beim Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, alle zwölf Fernsehserien, dreizehn Kinofilme und zahlreiche Romane ausgewertet. Wir finden das faszinierend und fragen zum Einstieg nach, wie er auf die Idee kam, ein juristisch fundiertes Fachbuch über fiktives Recht zu schreiben. Anschließend diskutieren wir die rechtlichen Grundpfeiler von Star Trek, etwa die Staatsform der Föderation, die Oberste Direktive sowie die Frage, wie sich ein Rechtssystem verändert, wenn Geld als Streitgegenstand und Sanktionsmittel wegfällt. Dr. Jens Ambrock (LinkedIn, Mastodon, Instagram) ist Leitender Regierungsdirektor beim Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, Lehrbeauftragter an der Universität Kiel und Autor zahlreicher Veröffentlichungen zu DSGVO, Data Act und KI-Verordnung. In seinem im April 2026 beim Verlag dfv erschienenen Buch „Das Recht der unendlichen Weiten – Gesetze und Direktiven im Star Trek Universum“ legt er die erste systematische Darstellung der Rechtsordnung der Vereinigten Föderation der Planeten vor. Es zeigt sich schnell, dass viele Fragen, die in der Sternenflotte verhandelt werden, näher an unserer Gegenwart liegen, als es das 24. Jahrhundert vermuten lässt. Im Zeitalter von KI, Genetik und Neurotechnologien erscheinen die Rechtsfähigkeit von Androiden, genetische Verbesserungen und Telepathie als Eingriff in die Privatsphäre gar nicht mehr so fern. Wir bedanken uns herzlich bei Jens Ambrock für die unterhaltsamen Einblicke in eines der sicherlich ungewöhnlichsten Rechtsgebiete und empfehlen sein Buch allen, die Recht und Star Trek gleichermaßen schätzen. Für diese Zielgruppe ist es aber ohnehin ein Pflichtkauf. Viel Vergnügen beim Hören und wir freuen uns wie immer auf eure Kommentare! Zeitmarken 00:00:00 – Vorstellung des Themas und unseres Gastes. 0:04:00 – Wie kommt man dazu, ein Buch zum Thema Star Trek zu schreiben? 00:09:30 – Was ist für ein rechtliches Staatsgebilde ist die Föderation der Vereinigten Planeten? 00:18:30 – Was besagt die Oberste Direktive, was ist ihr Gehalt und wie verbindlich ist sie tatsächlich? 00:30:30 – Hat das Fehlen von Geld einen Einfluss auf das Rechtssystem in Star Trek? 00:36:30 – Wie geht man in einer weiterentwickelten Gesellschaft mit Kriminellen um? 00:44:00 – Gibt es in der Star-Trek-Welt überhaupt Juristinnen und Juristen? 00:46:00 – KI-Recht und Robotik der Zukunft und wann eine Lebensform eigene Rechten erhält. 01:00:30 – Existieren Datenschutz und Privatsphäre in einer Welt, in der Gedanken und Empathie von Menschen telepathisch ausgelesen und Personen überall geortet werden können? 01:12:00 – Gibt es Urheberrechte in Star Trek, und welcher Charakter wäre der beste Richter? 01:17:30 – Welche Folgen sollte man aus juristischer Sicht unbedingt gesehen haben? Der Beitrag Star-Trek-Recht – Rechtsbelehrung 147 erschien zuerst auf Rechtsbelehrung.
KI im B2B-Mittelstand. Hype, Berater-Lähmung, DSGVO-Selbstsabotage. In dieser Folge zeigt Robert Kirs, wie technische Mittelständler künstliche Intelligenz im Vertrieb sofort einsetzen, ohne 50.000 Euro für Berater oder KI-Agenten zu verbrennen. Klare Position: Sie brauchen keine Agentur, keinen externen KI-Experten und keinen Mac Mini im Keller. Sie brauchen einen klaren Rahmen plus systematische Anwendung, für alle Mitarbeiter gleich, nicht nur für den pfiffigen Techniker mit privatem ChatGPT-Zugang. Wer jetzt nicht ins Tun kommt, verliert 2026 Boden gegenüber dem Wettbewerb, der Angebote in einem Drittel der Zeit schreibt. Praxisnah, ohne Buzzword-Bingo, direkt aus dem Geschäftsführeralltag.Timestamps:00:00 Wie der Mittelstand mit KI 90 % Zeit spart01:13 Intro: Digitale Kunden- und Mitarbeitergewinnung02:30 Die drei Realitäten: KI-Hype, Berater, Lähmung03:47 DSGVO als Selbstsabotage im Mittelstand05:45 Warum kein KI-Agent, kein Mac Mini, kein 50K-Workshop08:43 AV-Vertrag, Opt-out und einheitliche Regeln11:07 Sofortmaßnahme 1: Sprachdiktat für Geschäfts-E-Mails14:29 Sofortmaßnahme 2: Gesprächsdokumentation und Vertriebstraining17:47 Sofortmaßnahme 3: CRM-Hygiene und Duplikate24:16 Was Sie auf keinen Fall tun sollten
Dirk Kreuters Vertriebsoffensive: Verkauf | Marketing | Vertrieb | Führung | Motivation
Die falsche Führungskraft kostet dich nicht nur Geld. Sie zerstört Kultur, Recruiting und ganze Teams.In dieser Folge spreche ich mit Christian Fuchs über ein Thema, das im Mittelstand brutal unterschätzt wird: die richtige Auswahl von Führungskräften. Denn eine falsche Führungskraft stellt oft die falschen Mitarbeiter ein – und auf einmal funktioniert ein ganzer Bereich nicht mehr.Du erfährst, warum Bauchgefühl im Recruiting zu wenig ist, wie der Mentex Code funktioniert und weshalb eine höhere Trefferquote bei Führungskräften für Unternehmer extrem wichtig ist.Die wichtigsten Punkte aus dem Video:- Warum Fehlbesetzungen bei Führungskräften besonders teuer sind- Wie der Mentex Code Verhalten, Wirkung und Entscheidungen unter Druck sichtbar macht• Weshalb du bestehende und neue Führungskräfte systematischer prüfen solltest- Warum stille Kündigung oft ein Führungsproblem istMehr zu Christian Fuchs:Zum Mentex Code: www.mentex-code.comSein Buch "Die stille Kündigung": www.die-stille-kuendigung.deWebseite: www.christian-fuchs.comWenn du Unternehmer oder selbstständig bist und bessere Entscheidungen bei Führungskräften treffen willst, dann ist diese Folge Pflicht.
Was passiert eigentlich mit den Standortdaten, die Smartphone-Apps tagtäglich sammeln? Diese Frage haben sich Ingo Dachwitz und sein Kollege Sebastian Meineck von netzpolitik.org gestellt. Seit fast zwei Jahren sind sie gemeinsam mit dem Bayerischen Rundfunk und internationalen Partnern den sogenannten "Databroker Files" auf der Spur. Was sie dabei zutage förderten, ist erschreckend: Über die Plattform Datarade.ai bekamen die Journalisten von Datenhändlern kostenlose "Probedatensätze" mit inzwischen mehr als 13 Milliarden Standortdaten aus über 140 Ländern zugespielt. Allein in einem deutschen Datensatz fanden sich 3,6 Milliarden Standortpunkte, zugeordnet zu rund elf Millionen Smartphones. Im Gespräch mit Holger und Joerg erläutert Ingo, wie die Recherche funktionierte. Mit einem von BR-Datenjournalistin Katharina Brunner gebauten Tool ließen sich die Daten auf Karten visualisieren. Anhand der Mobile Advertising ID – einer eindeutigen Werbe-Kennung, die Android und iOS den Apps zur Verfügung stellen – konnten die Bewegungsmuster einzelner Personen über Wochen nachvollzogen werden. Mit einfachen Open-Source-Methoden, etwa dem Abgleich von Wohnadressen mit Klingelschildern und Telefonbüchern, gelang es dem Team, die vermeintlich anonymen Daten zahlreichen Personen zuzuordnen: hochrangigen Beamten, Mitarbeitern von Bundesnachrichtendienst und Verfassungsschutz, Soldaten auf US-Militärbasen wie dem Fliegerhorst Büchel und sogar einer mutmaßlichen NSA-Mitarbeiterin in Bad Aibling. Die Daten stammen aus zwei Quellen: zum einen aus Tracking-SDKs, die App-Entwickler gegen kleines Geld in ihre Anwendungen einbauen, zum anderen aus Echtzeit-Auktionssystemen für Online-Werbung (Real-Time Bidding). Besonders aufgefallen war den Journalisten die App Wetter Online. Die nordrhein-westfälische Datenschutzaufsicht stattete dem Anbieter daraufhin einen Besuch ab und stellte fest, dass tatsächlich präzise Standortdaten weitergegeben wurden. Auch die Hamburger Datenschutzbehörde wurde aufgrund der Recherche bei einer Dating-App fündig. Rechtlich, da sind sich die drei einig, ist das gesamte Geschäftsmodell kaum zu rechtfertigen. Eine Einwilligung kann die komplexen Datenflüsse mit hunderten beteiligten Firmen praktisch nicht abbilden, ein berechtigtes Interesse scheidet nach Auffassung der Datenschutzbehörden für Werbe-Tracking ohnehin aus. Hinzu kommt, dass sich Plattformen wie Datarade laut Ingo selbst nicht als Verantwortliche im Sinne der DSGVO sehen, sie vermittelten ja nur. Ingo fordert daher eine politische Debatte: Statt die Verantwortung allein auf Nutzer abzuwälzen, brauche es klare Verbote bestimmter Datengeschäfte. Wer sich schützen will, kann immerhin die Werbe-ID auf dem Smartphone zurücksetzen oder deaktivieren, Apps den Standortzugriff nur bei aktiver Nutzung erlauben und konsequent Tracking ablehnen. Ein Tool auf netzpolitik.org erlaubt es zudem, die eigene Werbe-ID gegen den deutschen Datensatz abzugleichen.
In dieser speziellen Ausgabe von Behind the Story begrüßt der Wolfgang fünf verschiedene Experten aus der SEO- und Online-Marketing-Branche direkt vor Ort auf der SEO CAMPIXX extreme in Berlin. Anders als im gewohnten Langformat konzentrieren sich diese Gespräche auf eine verkürzte Form der Heldenreise, um einen kompakten Einblick in den Werdegang und die aktuelle Arbeit der Gäste zu geben. Im Fokus stehen dabei nicht nur fachliche Themen wie Künstliche Intelligenz, Datenerhebung oder lokales SEO, sondern auch die persönlichen Wendepunkte, die die Gäste in ihre heutige berufliche Welt geführt haben . Die Gäste: Pouneh Pourabedin Die Lead-SEO der TWT Group wechselte von der Softwareentwicklung zur datengetriebenen Suchoptimierung. Sie fokussiert sich aktuell auf GEO-Audits, um Markenpräsenz innerhalb von KI-Antworten messbar zu machen. Ihr Credo: Mit absoluter Zielstrebigkeit lässt sich jede Hürde im fremden Land und in der Technik meistern. mARTin Hinterdorfer Der Grazer Agenturinhaber nutzt sein Hintergrundwissen aus der Architektur für präzises Branding und ganzheitliche Customer Journeys. Er begleitet Kunden von der technischen Basis bis zur Produktoptimierung. Sein wichtigster Rat für die Zukunft: Die Fähigkeit, das Lernen niemals zu verlernen, ist die einzige Versicherung gegen technologischen Stillstand. Joachim Nickel Als Experte für Matomo und DSGVO-konforme Analysen hilft er Unternehmen, Nutzerverhalten ohne Consent-Banner präzise zu verstehen. Mit seinem neuen Audit-Tool Exedics automatisiert er die Prüfung von Datenschutz, SEO-Basics und Barrierefreiheit. Er plädiert dafür, stets den Kopf einzuschalten und die Customer Journey auf einer sauberen Datengrundlage aufzubauen. Beatrice Köhler Die Expertin für Local SEO optimiert die Auffindbarkeit dort, wo Kunden direkt entscheiden: in der regionalen Suche. Während sie bei Google auf KI-gestützte Teilautomatisierung setzt, sieht sie in Apple Business Connect einen massiv unterschätzten Hebel für kaufkräftige Zielgruppen. Ihr Tipp: Profile sichern und aktiv pflegen, um im physischen Handel relevant zu bleiben. Rik-Marijn Steinicke Mit seinem Freelancer-Netzwerk wir-branden.de verbindet er technisches SEO mit emotionalem Storytelling. Er warnt davor, Sichtbarkeit ohne Markenkern aufzubauen, da dies unweigerlich in den Preiskampf führt. Für schnelles Wachstum rät er zum Mut zur Lücke: Mit 80 % Marktreife starten und das Produkt durch echtes Kundenfeedback perfektionieren
Datenschutz im OHR - DSGVO Erste Hilfe für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen leicht gemacht
Stell dir vor, du bist ein ganz normaler Kunde – und plötzlich tauchen deine eigenen Akten auf, zum Verkauf angeboten von einem anonymen Erpresser. Die Unterlagen deines Physiotherapeuten, die Jahresbuchhaltung deines Unternehmens – alles, was du für sicher gehalten hast, liegt jetzt in falschen Händen. Wie konnte das passieren? Weil die Papierakten nicht richtig geschreddert wurden oder an unqualifizierte Dienstleister gingen? In dieser Folge beschreiben wir wahre Situationen - wie im Film - von der schockierenden Entdeckung an. Wir beleuchten die Risiken beim Arbeiten mit externen Dienstleistern und geben konkrete Tipps, wie du dich effektiv schützen kannst – von der richtigen Auswahl der Partner bis hin zu klaren vertraglichen Absicherungen. Hör jetzt rein und erfahre, wie du verhindern kannst, dass sensible Daten plötzlich zu einem Alptraum werden – bevor es dich trifft! Shownotes:
In dieser Folge sprechen Rüdiger Trost und Tobias Schrödel über eine bunte Mischung aus Polit-Phishing, KI-Überwachung, CarPlay-Wunschlisten und einem Krypto-Scam mit Schusswechsel. Signal-Phishing trifft den Bundestag Bundestagspräsidentin Julia Klöckner sowie zwei Bundesministerinnen (Karin Prien, CDU, und Verena Hubert, SPD) wurden Opfer einer Signal-Phishing-Attacke. Eine gefälschte Nachricht vom angeblichen "Signal-Support" erschlich sich ihre PINs – und ermöglichte damit eine Account-Übernahme. Signal selbst wurde dabei nicht gehackt. Mögliche Urheberschaft: russische Akteure. Als Reaktion forderte Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz den Wechsel auf den europäischen Messenger Wire. iOS-Patch gegen FBI Apple schloss mit iOS/iPadOS 18.4.2 die Lücke, über die das FBI in der Vergangenheit gelöschte Signal-Nachrichten aus Push-Notification-Datenbanken rekonstruieren konnte. Tobias gesteht: Den Komfortverlust durch deaktivierte Nachrichtenvorschauen nimmt er nicht mehr in Kauf. Tim Cook tritt zurück Ab September soll John Ternus, bisheriger Hardware-Chef bei Apple, das Ruder übernehmen. Was er als erstem CEO-Auftritt vorzeigen wird – MacBook Pro mit Touchscreen? Foldable iPhone? – bleibt abzuwarten. FCC-Routerverbot verschärft Entgegen der eigenen Vorhersage hat die US-Regulierungsbehörde FCC das Verbot von WLAN-Routern ohne US-Produktion nicht zurückgenommen, sondern ausgeweitet – jetzt auch auf mobile WLAN-Hotspots. Ausnahmegenehmigungen für bereits eingelagerte Geräte gelten befristet. Rüdiger und Tobias bleiben bei ihrer Einschätzung: Das wird nicht von Dauer sein. Rockstar-Hack macht Aktienkurs froh Die Gruppe Shiny Hunters erbeutete interne Daten von Rockstar Games und veröffentlichte sie nach verweigertem Lösegeld. Darin enthalten: GTA Online verdient ca. eine Million Dollar pro Tag – obwohl nur rund 400.000 von 9 Millionen wöchentlichen Spielern tatsächlich Geld ausgeben. Der Aktienkurs stieg. Krypto-Scam mit Kanonenschuss Vor der Straße von Hormuz überzeugten Kriminelle einen indischen Tanker, einer gefälschten Bitcoin-Wallet der Iranischen Revolutionsgarden eine Million Dollar zu überweisen – und fuhr dann los. Die echten Revolutionsgarden beschossen das Schiff. Es gibt Tonmitschnitte des panischen Funkverkehrs und Tracking-Screenshots, wie der Tanker auf offener See auf dem Absatz kehrtmacht. KI-Themen der Woche - Meta überwacht alle Mitarbeiterbewegungen (Maus, Klicks, Screenshots) zur KI-Trainierung – datenschutzrechtlich in der EU nicht zulässig. - Microsoft Copilot-AGB: "For entertainment purposes only" – also eigentlich nichts für den geschäftlichen Einsatz. - KI-Versicherungen: Existieren, zahlen aber laut Insider nicht wirklich aus. - Wem gehört KI-generierter Code? Claude sagt: dem Nutzer. Die Rechtslage ist ungeklärt. CarPlay Feature Request Rüdigger erfindet die "Surrounding Aware Playlist": Das Auto weiß, wer sitzt wo – also bitte kein Vaiana-Soundtrack mehr, wenn Daddy allein im Wagen Rage Against the Machine hören will. -- Links zur Folge immer auf https://podcast.ichglaubeeshackt.de/ Wenn Euch unser Podcast gefallen hat, freuen wir uns über eine Bewertung! Feedback wie z.B. Themenwünsche könnt Ihr uns über sämtliche Kanäle zukommen lassen: Email: podcast@ichglaubeeshackt.de Web: podcast.ichglaubeeshackt.de Instagram: http://instagram.com/igehpodcast
Was ist in der KW 17 in der Datenschutzwelt passiert, was ist für Datenschutzbeauftragte interessant? Sicherheitslücken bei der Altersüberprüfung in der EU Verwaltungsgericht Düsseldorf konkretisiert Datenschutz bei E-Mail-Übermittlung (VG Düsseldorf, Urteil vom 02.04.2026, Az. 29 K 7351/23 (BeckRS 2026, 6440) https://openjur.de/u/2546396.html „Kopie“ nach Art 15 Abs 3 DSGVO ist eine Reproduktion der personenbezogenen Daten OGH 6 Ob 170/25f https://rdb.manz.at/document/ris.just.JJT_20260318_OGH0002_0060OB00170_25F0000_000 Grenzen der kirchlichen Autonomie im Bereich der Datenschutzrechte am Arbeitsplatz (BVerfG Beschluss vom 20.03.2026 2 BvR 211/25) https://openjur.de/u/2546085.html Datenpanne bei der französischen Identitätsdatenbank Dreimonatige IP‑Adressspeicherung stößt auf erhebliche Bedenken Kurios: Geldstrafe für Rentner nach Zerstörung von Überwachungskameras AG Wippenfürth Urteil vom 18.03.2026 4 Cs-922 Js 6091/24-522/24 Veröffentlichungen & Veranstaltungen CNIL https://www.cnil.fr/fr/pixels-de-suivi-dans-les-courriers-electroniques-vous-devez-etre-mieux-informes Aktuelle Webinarangebote der migosens Internationale Fachkräfte gewinnen - rechtssicher & nachhaltig: 28.04.26 09:30-10:15 Uhr https://www.linkedin.com/events/7449413713712918529?viewAsMember=true R³ – Recht. Realität. Reflexion (Low Performance): 20.05.26 11:00-11:45 Uhr https://littler.de/aktuelles/veranstaltungen/r3-recht-realitaet-reflexion-low-performance Weitere Infos, Blog und Newsletter finden Sie unter: https://migosens.de/newsroom/ X: https://x.com/ds_talk?lang=de Übersicht aller Themenfolgen: https://migosens.de/datenschutz-podcast-themenfolgen/ (als eigener Feed: https://migosens.de/show/tf/feed/ddt/) Instagram: https://www.instagram.com/datenschutztalk_podcast/ Folge hier kommentieren: https://migosens.de/bverfg-starkt-personalakteneinsicht-ds-news-kw-17-2026/↗
Laura trifft Thomas. Dr. Thomas Schwenke ist nicht nur wiederholt Gast im Podcast, sondern bringt sogar sein eigenes Thema mit: Die beiden beleuchten den Dauerbrenner Direktmarketing von allen Seiten und klären über die komplexen Grundlagen auf. Dabei lässt sich Thomas mit großem Einsatz auf die Marketing-Herausforderungen der Laura GmbH ein und steuert wertvolle Ideen zur Datenschutzkonformität (und weiteren Geschäftsfeldern) bei. Der Püppchen-Podcast kommt bestimmt. Auch die neueste Rechtsprechung vom EuGH wird detailliert aufgearbeitet und es bleiben keine (Vorlage-)Fragen offen.
Der Auskunftsanspruch nach Art. 15 DSGVO ist regelmäßig eine „Begleiterscheinung“ von rechtlichen Auseinandersetzungen, die eigentlich andere Aspekte betreffen. Damit stellt sich die Frage, ob auf den Auskunftsanspruch im Rahmen der „Erledigung“ des eigentlichen Streitgegenstands verzichtet werden kann, wie darauf verzichtet werden muss und welche Wirkung eine solche Vereinbarung haben kann. Das weitgreifende Komplettangebot inklusive Formulare zu DSGVO/TTDSG/BDSG im Beratermodul Datenschutzrecht.Jetzt mit Startvorteil nutzen! ottosc.hm/dsgvo
Im aktuellen Podcast mit Stefan Brink und Niko Härting geht es hauptsächlich um Ärgerliches. Zunächst sprechen wir (00:47) über das ärgerliche Urteil des VG Karlsruhe (3. Kammer) vom 18.03.2026 (Aktenzeichen 3 K 2355/24), mit dem die Klage auf Zugang zu Unterlagen aus einem Fachgespräch des BVerfG mit Richtern des EGMR im Juni 2023 abgewiesen wurde. Zwar ging es um das Thema Informationsfreiheit, Transparenz wollte das BVerfG jedoch nicht zeigen. Nun entschied das VG Karlsruhe zwar, dass dieser Austausch unter den Gerichten nicht als Rechtsprechung einzuordnen sei und damit der Informationsfreiheit unterliege, dass dem Schutz der Vertraulichkeit des Austauschs zwischen Gerichten allerdings Vorrang vor der gebotenen Transparenz von Verwaltungshandeln einzuräumen sei. Schwer verständlich. Sodann geht es (18:29) um ein spätes Einlenken des „Hauses der Geschichte“ in Sachen Schabowski-Zettel: Das Haus der Geschichte wollte keine Angaben zum Erwerb des historischen Sprechzettels zur Maueröffnung machen und den Mantel des Schweigens darüber decken, wer dafür 25.000 € kassiert hatte. Nachdem das VG Köln und das OVG NRW der Klage eines Reporters stattgegeben hatten, verzichtete das Museum auf den Gang zum BVerwG und offenbarte, was es lieber verschweigen wollte: Das (Steuer-)Geld ging ins Umfeld des zwielichtigen Devisenbeschaffers der DDR, Schalck-Golodkowski. Echt ärgerlich. Die Prozesskosten trägt übrigens auch der Steuerzahler. Sodann geht es (27:09) um eine Entscheidung des EuGH (vom 19.3.2026 - C 526/24) zum Auskunftsanspruch: Im März 2023 abonnierte eine in Österreich wohnhafte Person den Newsletter eines familiengeführten Optikerunternehmen mit Sitz in Arnsberg. Dabei gab er seine personenbezogenen Daten in die Anmeldemaske auf der Website des Unternehmens ein und willigte in die Verarbeitung dieser Daten ein. 13 Tage später richtete der Betroffene einen Auskunftsantrag nach Art. 15 DSGVO an den Optiker, der den Auskunftsantrag als missbräuchlich zurückwies. Der Betroffene verfolgte seinen Auskunftsantrag weiter und machte darüber hinaus einen Schadensersatzanspruch aus Art. 82 DSGVO in Höhe von 1 000 Euro geltend. Ein ärgerlicher Fall. Auf Vorlage des deutschen Amtsgerichts stellte der EuGH nun klar: Auch ein erster von der betroffenen Person an den Verantwortlichen gerichteter Antrag nach Art. 15 DSGVO auf Auskunft über personenbezogene Daten kann als „exzessiv“ im Sinne dieses Art. 12 Abs. 5 DSGVO angesehen werden kann, wenn der Verantwortliche nachweist, dass dieser Antrag nicht gestellt wurde, um sich der Verarbeitung dieser Daten bewusst zu werden und deren Rechtmäßigkeit zu überprüfen, sondern in missbräuchlicher Absicht. Schließlich geht es (38:00) um eine Entscheidung des VG Dresden (05.11.2025 Aktenzeichen: 6 K 790/23), mal wieder geht es um die Dokumentation eines Parkverstoßes per Foto. Die Datenschutz-Aufsichtsbehörde aus Sachsen teilte dem Fotografen per Hinweisschreiben die eigene Rechtsauffassung mit, dass nur bei berechtigtem Interesse wegen eigener Betroffenheit die Anzeige per Foto gestattet sei (aA VG Ansbach) und kündigte Sanktionen für den Fall einer Wiederholung an. Die hiergegen gerichtete Klage hielt das VG Dresden für unzulässig, die Warnung sei kein Verwaltungsakt, Anfechtungs- und Leistungsklage seien unzulässig. Auch Art. 78 DSGVO gewähre ein Recht auf Rechtsbehelf gegen Aufsichtsbehörden nur bei rechtsverbindlichen Beschlüssen. Ärgerlich.
Eine Verletzung des Schutzes personenbezogene Daten kann zwar die Melde- und Benachrichtigungspflicht (Art. 33, 34 DSGVO) auslösen, ist aber nicht per se eine Verletzung der Sicherheit der Verarbeitung im Sinne des Art. 32 DSGVO. Soweit so gut. Die Entscheidung des LAG Hessen, Urt. v. 10.02.2026, 12 SLa 709/25 gibt ein praktische Beispiel dafür, was danach kommen kann und regt zu Überlegungen an, was bereits im Zuge der Meldung und Benachrichtigung getan werden kann, um die nachfolgenden Auswirkungen gering zu halten.Stets online verfügbar: Kommentierungen, Vertragsmuster, topaktuelle Informationen und Rechtsprechung im Beratermodul IT-Recht. Jetzt mit Startvorteil nutzen! ottosc.hm/bmitr
In unserer ersten KI-Folge im Januar 2026 haben wir mit ChatGPT selbst über die Möglichkeiten und Grenzen von Künstlicher Intelligenz in der Psychiatrie gesprochen. Die positive Resonanz und der Wunsch vieler Hörerinnen und Hörer nach mehr Praxisbezug haben uns motiviert, das Thema zu vertiefen. Diesmal haben wir Theodor Schöwitz zu Gast – Sozialarbeiter, Masterstudent im Bereich „Digitalisierung in der Sozialen Arbeit" und Mitgründer des Start-ups Sozial KI. Gemeinsam mit seinen Kollegen Philipp Engelsberg und Niclas Höhl hat er SoKI entwickelt: ein KI-basiertes Assistenzsystem, das speziell für die Sozialwirtschaft und psychiatrische Einrichtungen konzipiert wurde. Im Gespräch erfahren wir, was SoKI konkret leisten kann – von der automatisierten Dokumentation über Schreibassistenz bei Sozialberichten bis hin zur Sprachtranskription von Klientengesprächen mit CaseVoice. Theo erklärt, warum ein europäischer Serverstandort allein nicht ausreicht, um Datenschutz wirklich zu gewährleisten, was der US Cloud Act für psychiatrische Einrichtungen bedeutet und wie SoKI mit Open-Source-Technologie und rein europäischen Partnern echte Datensouveränität sicherstellt. Besonders spannend: die Erfahrungen aus der Praxis – wie Fachkräfte auf KI reagieren, wo die größten Vorbehalte liegen und wo KI tatsächlich mehr Zeit für die direkte Arbeit mit Menschen schafft. Theo macht dabei deutlich, wo die Grenzen liegen und warum KI die menschliche Beziehungsarbeit unterstützen, aber niemals ersetzen kann. Eine praxisnahe Folge für alle, die wissen möchten, wie KI schon heute sicher und sinnvoll in der psychiatrischen Versorgung eingesetzt werden kann – und was dabei zu beachten ist. Gast dieser Folge: Theodor Schöwitz – B.A. Soziale Arbeit, Student im M.A. Digitalisierung in der Sozialen Arbeit (DHBW CAS), Mitgründer und technischer Leiter von Sozial KI Sozial KI – KI für die Soziale Arbeit: https://www.sozial-ki.de/ SoKI – KI-basiertes Assistenzsystem für Schreiben und Dokumentieren in der Sozialwirtschaft, DSGVO- und KI-VO-konform SoKI CaseVoice – Audiotranskription für das Sozialwesen: https://www.sozial-ki.de/casevoice Sichere Sprach- und Audiotranskription für Klientengespräche, Teamsitzungen und Fallbesprechungen EU-KI-Verordnung (AI Act) – Überblick: https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/regulatory-framework-ai Informationen der EU-Kommission zum regulatorischen Rahmen für Künstliche Intelligenz Bundesbeauftragte für den Datenschutz – KI und Datenschutz: https://www.bfdi.bund.de/ Informationen zum Datenschutz beim Einsatz von KI-Systemen in Deutschland DHBW CAS – Master Digitalisierung in der Sozialen Arbeit: https://www.cas.dhbw.de/sozialwesen/ Informationen zum Masterstudiengang, in dem die Gründer von Sozial KI studieren Unsere erste KI-Folge: Im Januar 2026, Folge 65, haben wir ChatGPT als Gesprächspartnerin in unseren Podcast eingeladen – ein Experiment, das den Anstoß für die heutige Folge gab.
Datenschutz im OHR - DSGVO Erste Hilfe für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen leicht gemacht
Eine E-Mail an den falschen Empfänger, eine Datei mit Kundendaten im falschen Anhang oder ein verlorener Laptop – und plötzlich stellt sich die Frage: War das jetzt eine Datenpanne? Viele Unternehmer geraten in solchen Momenten schnell ins Gedankenchaos. Was gilt eigentlich als Datenpanne? Muss ich das melden? Und was sollte ich jetzt konkret tun? In dieser Folge klären wir auf, was nach DSGVO wirklich als Datenpanne gilt, welche typischen Situationen im Alltag von kleinen Unternehmen passieren und wie du im Ernstfall richtig reagierst. Außerdem erfährst du, wie du solche Fehler in Zukunft besser vermeiden kannst.
Das Urteil des EuGH vom 19.03.2026 (Rs. C 526/24 - Brillen Rottler) ist neben dem Auskunftsanspruch auch ein Meilenstein zum Schadensersatzanspruch nach Art. 82 DSGVO: eine eigene Handlung der betroffenen Person kann die Kausalkette zwischen Rechtsverletzung und Schadensersatzanspruch durchbrechen.Was kompliziert klingt, ist auch nicht ganz einfach. Entscheidend ist jedoch, das der EuGH die Anforderungen an den Kausalzusammenhang als Bestandteil des Schadensersatzanspruchs in dieser Entscheidung grundlegend weiterentwickelt. Überspitzt lässt sich formulieren: Wer den Schaden provoziert, hat keinen Anspruch auf Schadensersatz. Aber rechtlich ist das natürlich komplexer…Das weitgreifende Komplettangebot inklusive Formulare zu DSGVO/TTDSG/BDSG im Beratermodul Datenschutzrecht. Jetzt mit Startvorteil nutzen! ottosc.hm/dsgvo
Datenschutz im OHR - DSGVO Erste Hilfe für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen leicht gemacht
Kommunikation, Mitgliederbindung und DSGVO – genau hier stehen viele Verbände und Vereine vor großen Herausforderungen. Vielleicht kennt ihr das: Die interne Abstimmung läuft zäh, nach außen fehlt die Sichtbarkeit, Mitglieder werden passiv oder treten aus. Gleichzeitig sollte man neue Mitglieder gewinnen, Veranstaltungen und Jahrestagungen organisieren – und dabei auch noch die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung einhalten. In diesem Interview sprechen wir mit Doris Hoy-Sauer der A Hoy PR Agentur darüber, wie man genau das strukturiert und praxisnah angehen kann. Mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung im Verbandsbereich zeigt sie auf, wie Kommunikation klarer wird, Mitglieder gebunden und gewonnen werden können, Veranstaltungen professionell organisiert werden – und wie Verbände beim Datenschutz auf der sicheren Seite bleiben. Wenn Ihr Euren Verband/ Verein zukunftssicher aufstellen wollt, dann hört jetzt in die Folge rein.
In Teil 2 zur digitalen Omnibus-Verordnung geht es ans Eingemachte: Raphael Lugowski und Hamza Gülbas analysieren die potenziellen Auswirkungen auf die Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG, auf bestehende IT-Betriebsvereinbarungen und auf eine mögliche Änderung der BAG-Rechtsprechung.
KI-Meeting-Assistenten gibt es mittlerweile viele – doch die meisten stoßen dort an ihre Grenzen, wo es wirklich darauf ankommt: in vertraulichen M&A-Calls, bei der präzisen Erfassung von Finanzkennzahlen oder in persönlichen Gesprächen, bei denen ein sichtbarer Bot die Atmosphäre verändert. Wer in Deal-Meetings auf genaue Zusammenfassungen angewiesen ist, merkt schnell, dass die meisten Tools das nicht zuverlässig liefern.Mein Gast ist Benedikt Böhringer, Co-Founder und CEO von Jamie. Mit ihm spreche ich darüber, wie ein unsichtbarer KI-Meeting-Assistent ohne Bot-Einwahl funktioniert, warum Datenschutz und EU-Server im Deal-Umfeld längst keine netten Extras mehr sind, wie Jamie speziell für Financial Services und M&A-Teams gebaut wird, und was passiert, wenn man die KI fragt, ob der CFO heute noch dasselbe sagt wie vor drei Monaten.Wir beleuchten in dieser Episode:warum Benedikt zum Gründen gekommen ist,wie aus einem Feedback-Tool ein KI-Meeting-Assistent wurde,was Jamie von Tools wie Microsoft Copilot oder Fathom unterscheidet,warum botfreies Aufzeichnen in vertraulichen Meetings einen echten Unterschied macht,wie M&A-Teams mit Jamie kollaborativ und deal-übergreifend auf Meeting-Notes zugreifen,und vieles mehr...Viel Spaß beim Reinhören!***Timestamps:(00:00:00) Intro (00:01:51) Begrüßung und Werdegang (00:03:18) Weg zum Gründen (00:07:49) Erstes Startup und Murmelglas-Digitalisierung (00:10:45) Der Pivot zu Jamie (00:12:08) Namensgebung und Investoren (00:14:05) Was macht Jamie? (00:16:27) Abgrenzung zu Wettbewerbern (00:18:04) Botfrei: Was steckt dahinter? (00:23:01) DSGVO und Compliance (00:24:29) Erste zahlende Kunden (00:27:55) Umgang mit großen Wettbewerbern (00:32:02) Content-Strategie und Wachstumskanäle (00:36:57) Finanzierungsstrategie (00:38:22) KI im M&A-Alltag (00:42:19) Zuverlässigkeit bei Finanzkennzahlen (00:44:56) Kollaboratives Arbeiten auf dem Deal (00:46:08) Einordnung im KI-Tool-Ökosystem (00:55:31) Disruptions-Risiko und Strategie (01:00:19) Vision, Ausblick und Rat an Gründer***Alle Links zur Folge:Kai Hesselmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kai-hesselmann-dealcircle/CLOSE THE DEAL auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/closethedeal-podcastBenedikt Böringer auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/boeringer/Jamie auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/meetjamie-ai/Website CLOSE THE DEAL: https://dealcircle.com/ClosetheDeal/***AMBER und DUB.de sind die Plattformen für sichere Unternehmensnachfolgen. Schaut vorbei, wenn ihr euer Unternehmen schnell, sicher und kostenfrei zum Verkauf inserieren wollt oder als Käufer auf der Suche nach passenden Deals seid:www.amber.dealswww.dub.de***Du bist M&A-Berater im Small- oder Midcap-Segment und suchst einen Überblick über alle relevanten Deals? Jetzt schnell den
Wir werfen einen kritischen, aber auch hoffnungsvollen Blick auf Mistral AI und seinen Chatbot Le Chat. Die französische KI-Plattform positioniert sich als europäische Alternative zu OpenAI, Google und auch die chinesischen KI-Plattformen: Open Source, DSGVO-konform und europäische Datensouveränität sind die Schlagworte. Doch wie schlägt sich Le Chat im Alltag? Ist die Technologie wirklich konkurrenzfähig oder nur ein Nischenprodukt für Datenschutz-Fans? Und warum setzt Mistral bewusst auf Unternehmen statt auf Massenmarkt-Hype? Wir sprechen drüber.
Handelsvertreter Heroes - Heldengeschichten aus dem B2B-Vertrieb
KI-Agenten sind keine Zukunftsmusik mehr – und Du brauchst auch keinen Programmierer dafür. In dieser HVH Education Folge zeigt Dir Marcel Pesch Gründer der Academy4.ai, wie Du Dir Deinen eigenen digitalen Mitarbeiter baust. Live auf der Bühne entsteht für HVH-Member Matthias Hilger der persönliche Assistent "Tommy". Marcel demonstriert eindrucksvoll, wie man DSGVO-konform mit Tools wie Langdock arbeitet, warum "Prompting" eigentlich nur gutes Delegieren ist und wie Du per Sprachbefehl Termine und E-Mails komplett automatisierst.
In der 351. Episode von IMR spricht Marc mit Sebastian Mauer, Rechtsanwalt im Datenrecht bei Graf von Westphalen in Frankfurt. Sebastian schildert seinen eher zufälligen Weg ins Jurastudium, seine entspannte Haltung zu Noten und Leistungsdruck sowie seine Erfahrungen im Corona-Referendariat. Er berichtet über erste Berührungspunkte mit Datenschutz, den bewussten Verzicht auf eine Promotion und den Wechsel von der Großkanzlei in ein Umfeld mit planbareren Arbeitszeiten. Inhaltlich geht es um Datenrecht, Datenschutz, IT-Recht und die praktischen Auswirkungen der DSGVO sowie des AI Acts. Sebastian erklärt, wann Unternehmen unter den AI Act fallen, welche Pflichten auch bei der Nutzung externer KI-Systeme bestehen und warum Schulung und Transparenz zentrale Rollen spielen. Zudem gibt er Einblicke in die Arbeit als externer Datenschutzbeauftragter und schildert typische Konflikte rund um Auskunftsansprüche und strategische Klagen. Wie gelangt man entspannt durch Studium und Referendariat? Was bedeutet der AI Act konkret für Unternehmen? Und wie praxisnah ist die Arbeit im Datenschutz wirklich? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
In dieser Episode steht ein derzeit viel diskutiertes Vorhaben der EU im Mittelpunkt, der sogenannte „digitale Omnibus“. Das, zumindest erklärte, Ziel der so benannten Gesetzesinitiative der EU-Kommission ist es, zentrale Regelungen des digitalen Rechts, insbesondere die DSGVO und den AI Act, zu vereinfachen und Unternehmen zu entlasten. Anders formuliert: Der Datenschutz soll dereguliert, also zulasten der Verbraucher aufgeweicht werden. Was nach Bürokratieabbau klingt, erweist sich bei näherer Betrachtung als tiefgreifender Eingriff mit erheblichen Folgen für den Datenschutz. Gemeinsam mit unserer Gästin, Rechtsanwältin Elisabeth Niekrenz, ordnen wir daher ein, was unter dem digitalen Omnibus zu verstehen ist und welche Bereiche des digitalen Rechts konkret verändert werden sollen. Elisabeth Niekrenz (LinkedIn, Bluesky) ist Rechtsanwältin bei Spirit Legal in Leipzig und auf Datenschutzrecht spezialisiert. Seit 2021 setzt sie sich insbesondere gerichtlich für Schadenersatz bei Datenschutzverletzungen ein und engagiert sich gegen exzessives Onlinetracking sowie biometrische Prüfungsüberwachung. Sie berät Unternehmen und öffentliche Stellen zur datenschutzkonformen Gestaltung von Prozessen. Zuvor war sie politische Referentin bei der Digitale Gesellschaft e. V., der sie weiterhin als Mitglied verbunden ist. Elisabeth Niekrenz studierte Rechtswissenschaft in Leipzig mit interdisziplinären Schwerpunkten und ist Jurymitglied der BigBrotherAwards. Lockerung der Dokumentationspflichten Zunächst geht es um die Einführung der neuen Unternehmensgröße „Small & Midcaps“ und die Frage, für welche Unternehmen Pflichten wie die Führung von Verzeichnissen von Verarbeitungstätigkeiten künftig entfallen sollen und ob diese Entlastung nicht sogar zum Nachteil kleinerer Unternehmen werden könnte. Einschränkung der Definition personenbezogener Daten Ein weiterer Vorschlag ist pseudonyme Daten künftig häufiger als anonyme Daten einzustufen. Dies könnte datengetriebenen Geschäftsmodellen entgegenkommen, zugleich aber den Schutz der Betroffenen deutlich schwächen. KI-Training mit personenbezogenen Daten Zentral ist außerdem die geplante Erleichterung beim Training Künstlicher Intelligenz. Künftig soll die Verarbeitung personenbezogener Daten, einschließlich besonderer Kategorien wie Gesundheits-, Religions- oder Sexualdaten, auch ohne Einwilligung der betroffenen Personen auf Grundlage berechtigter Interessen möglich sein. Cookies, Banner und Transparenz Auch die vorgesehenen Änderungen bei der Cookie-Regulierung werden eingeordnet. Die entscheidende Frage lautet, führt der digitale Omnibus tatsächlich zu weniger Cookie-Bannern oder lediglich zu Vorteilen für die Marketingbranche?? Fazit und Ausblick Das Fazit der Folge fällt deutlich aus: Der digitale Omnibus verspricht Vereinfachung, bringt aber erhebliche Rechtsunsicherheit mit sich. Statt klarer und konsistenter Regeln drohen neue Abgrenzungsfragen, Verschiebungen zulasten des Datenschutzes und eine spürbare Schwächung bewährter Schutzmechanismen zugunsten von Tech-Konzernen. Zeitmarken 00:00:00 – Vorstellung des Themas und Begrüßung der Gästin 00:02:30 – Was ist der digitale Omnibus und welche Bereiche des digitalen Rechts sollen verändert werden? 00:08:30 – Wer fällt unter die neue Unternehmensgröße „Small & Midcaps“ und für wen soll die Pflicht zur Führung von Verzeichnissen von Verarbeitungstätigkeiten entfallen? 00:15:30 – Was ist ein „hohes Risiko“ im Sinne der DSGVO und des AI Acts? 00:27:00 – Übergang und Einordnung der geplanten Reformansätze 00:28:00 – Änderungen bei der Definition personenbezogener Daten: Kein Personenbezug mehr bei pseudonymen Daten? 00:41:00 – Nachteile für Verbraucher, Vorteile für die Marketingbranche? Auswirkungen einer Einschränkung des Personenbezugs 00:49:00 – KI-Training mit personenbezogenen Daten: Verarbeitung auch ohne Einwilligung auf Grundlage berechtigter Interessen – einschließlich besonderer Kategorien 01:01:00 – Neue Regeln für die Cookie-Setzung: Gibt es künftig weniger Cookie-Banner? 01:07:00 – Fazit: Der digitale Omnibus als „Verkehrsunfall mit einem betrunkenen Fahrer“ 01:17:00 – Aktueller Stand des digitalen Omnibus: Wann ist mit den Änderungen zu rechnen? Links und Urteile zum Thema Throwing your rights under the Omnibus – How the EU’s reform agenda threatens to erase a decade of digital rights – Vortrag von Thomas Lohninger and Ralf Bendrath beim 39C3. EuGH, 04.09.2025 - C-413/23 P – Zum Personenbezug pseudonymer Daten. Meta darf Nutzerdaten für das KI-Training verwenden – Artikel ´von David Wasilewski zu OLG Köln (Besch. v. 23.05.2025, Az. 15 UKl. 2/25)) bei LTO. Der Beitrag EU-Pläne: KI statt Datenschutz? – Rechtsbelehrung 144 erschien zuerst auf Rechtsbelehrung.
ZusammenfassungIn der ersten Ausgabe des Jahres 2026 werfen Stefan Ponitz und Andreas einen detaillierten Blick in ihre "Glaskugel" für das kommende Marketing- und Beratungsjahr. Ein zentrales Thema ist der Wandel des Beraterbildes hin zu einer tieferen Einbindung in strategische Unternehmensprozesse und die Befähigung von Kunden zur "Hilfe zur Selbsthilfe". Stefan prognostiziert einen massiven Umbruch im Online-Marketing, da organischer Traffic über klassische SEO-Strategien zunehmend wegbricht und durch neue KI-Strukturen kompensiert werden muss. Während KI im Vertrieb durch standardisierte Produkte wie Voicebots greifbarer wird, bleibt die Integration in KMU-Prozesse oft noch eine individuelle Herausforderung. Die Diskussion beleuchtet zudem kritische gesellschaftliche Aspekte, wie die wachsende soziale Bindung junger Menschen an KI-Systeme und die drohende Polarisierung der Gesellschaft. Auch die regulatorischen Hürden in Deutschland, insbesondere durch die DSGVO, werden als potenzielles Hindernis für die technologische Anschlussfähigkeit thematisiert. Trotz dieser Bedenken plädieren beide für eine lösungsorientierte Herangehensweise, die den Menschen und seine Werte ins Zentrum stellt. Die Episode schließt mit dem Appell, das neue Jahr mutig zu nutzen, um echte unternehmerische Mehrwerte durch intelligente Automatisierung zu schaffen. Picks - Tipps/Tricks & EmpfehlungenMI (Menschliche Intelligenz): Eine Plattform und Bewegung von Christa Goede, die sich kritisch und philosophisch mit dem Einsatz von KI und dem Wert menschlicher Intelligenz auseinandersetzt. URL: https://www.christagoede.de (Stichwort: MI-Siegel) ezgif.com: Das "Schweizer Taschenmesser" für animierte GIFs – ein hilfreiches Online-Tool zum Erstellen, Bearbeiten und Optimieren von GIFs ohne komplexe Grafiksoftware. URL: https://ezgif.com Buchtipp: "KI-Strategien für Entscheider: Der 7-Schritte-Plan" von Christian Klämer und Hannes Stelzer. Ein praxisorientierter Leitfaden für die Prozessanalyse und KI-Implementierung in Unternehmen. Verfügbar in allen gängigen Buchläden und Online-Plattformen. KontaktAndreas PfeiferLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/andreaspfeifer/ Homepage: https://www.die-heldenhelfer.com/ Norbert SchusterLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/norbertschuster/ Homepage: https://www.strike2.de/ Stefan PonitzLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/stefan-ponitz/ Homepage: https://www.fokus-ki.de
Wie fit sind Europas Versicherer wirklich für die KI-Revolution? Im Insurance Monday Podcast diskutieren Herbert Jansky, Sebastian Pitzler und Slobodan Pantelic den steilen Aufstieg von Agentic AI, die Goldgräberstimmung rund um Daten und die Frage: Ist Datensouveränität hinderlich oder der große Trumpf im globalen Wettbewerb?Mut, Mindset und neue Geschäftsmodelle – wir nehmen die Komfortzone auseinander und zeigen, warum offene Daten und innovative Tools wie Frieda über die Zukunft entscheiden. Erfahre, wie Versicherer heute schon mit Multistep Agents echten Mehrwert schaffen, welche Chancen sich für Vermittler und Kunden auftun – und warum Europa dringend mehr als Datenschutz braucht.Ein Podcast für alle, die wissen wollen, ob KI die Kollegin oder Konkurrentin der Zukunft wird. Jetzt reinhören und mitdiskutieren!Schreibt uns gerne eine Nachricht!Dieser Podcast wird von msg unterstützt. Die msg Gruppe ist führender Anbieter im Versicherungsmarkt für moderne Systemlösungen. Von Automation- über KI- und SAP- bis hin zu modernen Kommunikations- und Vertriebslösungen. Die msg bündelt moderne Technologien mit tiefem Branchen Know-How. Folge uns auf unserer LinkedIn Unternehmensseite für weitere spannende Updates.Unsere Website: https://www.insurancemondaypodcast.de/Du möchtest Gast beim Insurance Monday Podcast sein? Schreibe uns unter info@insurancemondaypodcast.de und wir melden uns umgehend bei Dir.Dieser Podcast wird von dean productions produziert.Vielen Dank, dass Du unseren Podcast hörst!