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Nano Banana kennen viele schon – Googles schneller KI-Bildgenerator auf Basis von Gemini, der in den letzten Monaten vor allem mit Speed und einfacher Bedienung punkten konnte. Aber Nano Banana 2 ist kein einfaches Update. Es ist ein Paradigmenwechsel. Denn zum ersten Mal bringt ein Flash-Modell Features mit, die bisher nur langsamen, teuren Pro-Modellen vorbehalten waren: echte Charakter-Konsistenz über mehrere Szenen, bis zu vierzehn Referenzbilder gleichzeitig, lesbarer Text auf Verpackungen und Logos – und Web-Grounding, das reale Marken und Produkte erkennt, ohne dass man sie im Prompt erklären muss. In dieser Folge schauen wir uns an, was Nano Banana 2 wirklich neu macht, warum es für Marketing, E-Commerce und Content-Produktion ein Game-Changer sein könnte.
In dieser Episode ist SEO-Legende Andre Alpar zu Gast, um über den nächsten großen Paradigmenwechsel im Marketing zu sprechen: Generative Engine Optimization (GEO). AI-Systeme wie ChatGPT und Googles AI Overviews verändern radikal, wie Konsumenten recherchieren und Kaufentscheidungen treffen. Andre erklärt, wie Marken in KI-Antworten als "Citation" oder "Mention" sichtbar bleiben, warum klassische SEO-Tricks und Performance-Metriken hier nicht mehr greifen und wie man den Erfolg künftig messbar macht. Außerdem wird es hitzig: Erik und Andre wetten um eine Kiste Dom Pérignon, ob es in der KI-Suche in zwei Jahren überhaupt noch organische Ergebnisse für Kaufentscheidungen geben wird! Der Marketing Transformation Podcast wird produziert von TLDR Studios.
Das Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U) in Berlin Moabit hat vieles, was auf den ersten Blick für eine Sanierung unorthodox erscheint. Im Januar wurde das Projekt von Peter Grundmann Architektur mit dem diesjährigem DAM-Preis ausgezeichnet. Seit 2017 wird der DAM-Preis vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt ausgelobt und ist ein – wenn nicht DER – wichtigste Architekturpreis in Deutschland. Bereits bevor die DBZ-Redaktion davon wusste, hatten wir das Projekt für unser April-Heft zum Thema Material vorgesehen. Gründe genüg, um sich für den aktuellen Podcast mit Peter Grundmann in Berlin zu treffen. Für die DBZ am Mikro sitzt Amina Ghisu. Wir wollten von Peter Grundmann wissen, inwiefern das Gebäude die „Grenzen des Möglichen“ austestet und ob der diesjährige DAM-Preis einen Paradigmenwechsel in Sachen Architekturverständnis darstellt.
Ob Stromnetze, Krankenhäuser, Logistikzentren oder Rechenzentren – nahezu alle kritischen Infrastrukturen sind heute digital vernetzt und damit unmittelbar vom Internet abhängig. Cyberangriffe, Ransomware, Desinformationskampagnen oder gezielte Angriffe auf Lieferketten zeigen, dass Verwundbarkeit längst nicht mehr nur physisch, sondern vor allem digital entsteht. Mit dem KRITIS-Dachgesetz und der Umsetzung der NIS2-Richtlinie reagiert Deutschland auf diese veränderte Bedrohungslage. Ziel ist es, kritische Einrichtungen systematisch gegen Cyberangriffe, hybride Bedrohungen und systemische IT-Ausfälle abzusichern. Doch stärkt der neue Rechtsrahmen tatsächlich die Resilienz im digitalen Raum oder erhöht er vor allem die regulatorische Komplexität für Unternehmen und Behörden? In dieser Folge von „Das Ohr am Netz“ diskutieren Sidonie Krug und Sven Oswald die sicherheitspolitischen, regulatorischen und operativen Dimensionen des neuen Gesetzes. Klaus Landefeld, Vorstand bei eco – Verband der Internetwirtschaft e.V., ordnet das Gesetz ordnungspolitisch ein: Handelt es sich um einen Paradigmenwechsel oder primär um einen Ordnungsrahmen? Welche Risiken entstehen durch parallele Compliance-Strukturen mit NIS2? Und droht eine formale Pflichterfüllung statt echter Resilienz? Die operative Perspektive bringt Lisa Fröhlich, Corporate Communications bei Link11, ein. Sie analysiert die aktuelle DDoS-Bedrohungslage und erläutert, warum Webseiten längst geschäfts- und versorgungskritische Infrastruktur sind. Im Fokus stehen Prävention, Reaktionsfähigkeit und die organisatorische Verantwortung für IT-Resilienz. Die sicherheitspolitische Einordnung übernimmt Oberst Guido Schulte, Chief Information Security Officer bei der Bundeswehr. Er erklärt, welche Rolle KRITIS im Kontext gesamtstaatlicher Verteidigungsfähigkeit spielt, wie hybride Bedrohungen „unterhalb der Schwelle“ wirken und wie Bundeswehr, Wirtschaft und Behörden im Ernstfall zusammenarbeiten. Die Folge beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Regulierung und strategischer Resilienz – und fragt, wie belastbar Deutschlands Schutzschild tatsächlich ist. --- Redaktion: Erik Jödicke, Christin Müller, Irmeline Uhlmann, Anja Wittenburg Schnitt: David Grassinger Moderation: Sidonie Krug, Sven Oswald Produktion: eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.
Der öffentliche Prozess gegen die Vergewaltiger von Gisèle Pelicot habe in Frankreich zu einem „Paradigmenwechsel“ und zu einer Strafrechtsänderung geführt, so „Emma“-Redakteurin Chantal Louis in SWR Kultur am Morgen. „Nur ja heißt ja“ bedeute, „ein Mann muss sich davon überzeugen, vor dem Sex, dass die Frau ihre Einwilligung dazu gibt, dass sie einverstanden ist.“
Die neuesten Zahlen stammen aus der «Dunkelfeldstudie». Häufig geht es bei den Delikten um Gewalt in Beziehungen und um häusliche Gewalt. Warum gehen Betroffene nicht zur Polizei? Und wie sieht es in der Schweiz aus? Ein Gespräch mit Claudia Wyss, Leiterin einer Anlaufstelle im Aargau. · «Europe first» steht wieder ganz oben auf der Agenda der Europäischen Union. Die EU-Kommission will noch diesen Monat neue Gesetze vorschlagen, um die europäische Wirtschaft zu stärken. Medien berichten gar von einem möglichen Paradigmenwechsel. Gibt es tatsächlich Anzeichen für eine handelspolitische Wende in der EU? Manfred Elsig, Professor für internationale Beziehungen an der Universität Bern, mit Antworten. · In der albanischen Hauptstadt Tirana haben mehrere Tausend Regierungsgegnerinnen und -gegner den Rücktritt der Regierung gefordert. Bei den Protesten ist es zu Zusammenstössen mit der Polizei gekommen. Was ist genau passiert? Und wie gefährlich sind die Demonstrationen für die Regierung? Auslandredaktor Janis Fahrländer weiss mehr. · Zwei Luchse sorgen in Graubünden derzeit für politische Diskussionen. Sie hätten im Kanton ausgesetzt werden sollen – als Ersatz für drei andere Luchse, die ein Wildhüter vor zwei Jahren irrtümlich geschossen hatte. Nun aber wird die Aussetzung der Luchse vorläufig gestoppt – wegen zweier Vorstösse im Bündner Parlament. Regionalredaktorin Julia Capaul mit den Hintergründen.
Im zweiten Jahresauftakt-CIO-Gespräch diskutieren Christian Hammes und Lutz Welge die Lehren aus dem turbulenten Börsenjahr 2025 und leiten daraus ein konstruktives, aber differenziertes Szenario für 2026 ab. Welge beschreibt, warum klassische Qualitäts- und Faktoransätze zeitweise versagt haben, weshalb geopolitische und geoökonomische Einflüsse heute zwingend in die Portfolioallokation gehören und warum regionale Diversifikation wieder an Bedeutung gewinnt. Europa habe 2025 phasenweise von Kapitalzuflüssen profitiert und könne 2026 – getragen von Investitionen in Verteidigung, Infrastruktur und strukturellen Reformen – ein attraktives Rendite-Risiko-Profil bieten. In den USA sieht Welge trotz hoher Schulden eine starke konjunkturelle Dynamik, allerdings mit klaren Verschiebungen innerhalb des Technologiesektors und besseren Chancen für aktives Management. Drei Schwerpunktthemen des Gesprächs: 1. Paradigmenwechsel in der Kapitalanlage: Von rein sektoraler zu geoökonomischer und regionaler Betrachtung. 2. Europa versus USA: Investitionsprogramme, politische Berechenbarkeit und neue Chancen jenseits der Tech-Dominanz. 3. Aktives Management und reale Assets: Warum Disziplin wichtiger ist als Narrative und Gold sowie andere reale Assets wieder an Bedeutung gewinnen.
In dieser Folge spricht Norman Müller mit Prof. Dr. Andreas Moring und Andreas Schmidt darüber, warum KI im Mittelstand zwar überall getestet wird, aber selten in echte Wirkung kommt. Im Mittelpunkt stehen die Fragen nach Verantwortung, Roadmaps, Change Management und dem Sprung von Tool-Spielerei zu echter Transformation. Es geht um Geschwindigkeit, Mut und die unbequemen Wahrheiten, die Unternehmen 2026 nicht mehr wegmoderieren können.Link zum IHK-Zertifikatslehrgang "AI Leadership & Change Manager"https://venture-ai-germany.org/ai-leadership-and-change-manager-200:00 Technischer Start und Begrüßung00:28 Warum KI im Mittelstand in Piloten stecken bleibt04:02 Hype, Realismus und der Druck durch Wettbewerb05:10 KI ist nicht gleich Chat-Abo, Definition von KI-Projekten06:12 Orientierungsphase oder Vermeidung, was bremst wirklich06:40 Wildwuchs im Unternehmen und AI Literacy als Pflicht09:59 Roadmap, Zielbild und Botschafter in der Organisation13:02 Wer trägt Verantwortung für KI im Unternehmen15:08 KI ist kein IT-Thema, Verantwortung liegt in den Fachbereichen17:13 Paradigmenwechsel, Business muss Use Cases treiben20:20 KI als universelle Technologie statt Tooldenken21:14 Raupe oder Schmetterling, Transformation vs Optimierung26:33 Generalisten, Zusammenarbeit und kollaborative Intelligenz30:14 Was passiert, wenn Unternehmen KI verpassen35:07 Disruption, Geschwindigkeit und warum Abwarten gefährlich ist39:23 Agenten, Robotik und die exponentielle Entwicklung41:14 Mut, Vertrauen und KI als Booster der Erfahrung45:25 Praxisfokus des Lehrgangs AI Leadership and Change Manager46:12 Unbequeme Wahrheiten, Change-Schmerz und Datenhausaufgaben47:51 Verantwortung, Risiken und Kontrollfragen rund um KI50:45 Ausblick, nächster Lehrgang und VerabschiedungWenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman
Evolution Radio Show - Alles was du über Keto, Low Carb und Paleo wissen musst
Schau dir die Episode auf YouTube anAbonniere den YouTube Kanal und verpasse keine neue Folge mehrZusammenfassungDie US-Ernährungsbehörden haben Anfang 2025 eine Sensation präsentiert: Die klassische Ernährungspyramide wurde wörtlich auf den Kopf gestellt. Nach 40 Jahren dominierte die Botschaft "wenig Fett, viele Kohlenhydrate" - eine Ära, die mit einer beispiellosen Epidemie chronischer Erkrankungen einherging. In den USA sind mittlerweile 80% der Bevölkerung metabolisch krank. Die neuen Guidelines stellen einen radikalen Paradigmenwechsel dar: Protein liegt auf der breiten Basis, Vollmilch ist wieder zurück, und tierische Lebensmittel werden ausdrücklich empfohlen.Die wissenschaftliche Fundierung dieser Neuausrichtung ist beeindruckend: Ein 400-seitiger Hintergrundbericht arbeitet mit Umbrella-Meta-Analysen und offenbart erstmals transparent die Evidenzlage - inklusive Forschungslücken und zukünftigem Forschungsbedarf.Ein Meilenstein ist die explizite Erwähnung von kohlenhydratreduzierter Ernährung für Menschen mit Insulinresistenz, Prädiabetes oder Diabetes. Die neuen US-Guidelines richten sich erstmals an die tatsächliche Bevölkerung - nicht nur an eine kleine, metabolisch gesunde Minderheit.Das Oberste Gebot lautet "Real Food" - ein Unterschied, der in einer Welt voller Ultra-Processed Foods immer wieder betont werden muss. Die Lebensmittelmatrix rückt in den Fokus: Nährstoffe werden in ihrem natürlichen Verbund bewertet, nicht isoliert.Die Debatte um Lobbyismus-Folgen ist aufschlussreich: Ultra-Processed Foods geben 1,15 Milliarden Dollar aus, die Getreide- und Landwirtschaftslobby verzeichnet 41% der Ausgaben, während Fleisch und Milchprodukte lediglich 13% ausmachen.Was du lernst
Erst Silber, dann Bronze - und am Abend holt Rennrodler Max Langenhan die erste Goldmedaille für das deutsche Team bei diesen Spielen. Das Verteidigungsministerium plant, Mieter besser zu schützen und die SPD will einen Paradigmenwechsel bei den Krankenkassenbeiträgen. Derweil bereitet sich Amerika auf das größte Sportereignis des Landes vor: den Superbowl. Moderation: Stefan Einöder
Schwarte, Georg www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
So auch jetzt wieder Bundeskanzler Merz. Die Schlagzeile auf der ersten Seite meiner Regionalzeitung lautet heute: „Merz kündigt Reform der Rente für 2026 an“. Im Vorspann ist dann noch die Rede davon, der Bundeskanzler wolle einen Paradigmenwechsel bei der Altersvorsorge. – Watt ist dat denn? – kann man da nur fragen. So etwas Ahnliches hatWeiterlesen
Der Historiker David van Reybrouck plädiert in seinem scharfsichtigen und streitbaren Essay „Die Welt und die Erde“ für einen Paradigmenwechsel in der internationalen Klimapolitik.
Der Historiker David van Reybrouck plädiert in seinem scharfsichtigen und streitbaren Essay „Die Welt und die Erde“ für einen Paradigmenwechsel in der internationalen Klimapolitik.
Norwegen: Prozess gegen Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit gestartet. Mehr Solarenergie in NRW. Von Katrin Schmick.
Kanzler Merz kündigt eine umfassende Rentenreform an und spricht von einem Paradigmenwechsel in der deutschen Rentenpolitik.
Nico und Katharina sprechen in dieser webnetz Snacks Folge über den kommenden Paradigmenwechsel im E-Commerce. Im Fokus stehen dabei das Universal Commerce Protocol (UCP) von Google, Agentic Shopping als nächste Stufe automatisierter Einkaufsprozesse sowie die Rolle von Apples Deal mit Google (Apple setzt für die neue Siri auf Gemini). Außerdem erläutern sie, warum eine integrierte Suchstrategie immer wichtiger wird. Um diese fünf Fragen geht es in der Folge: - Wie beeinflussen KI-gesteuerte Schnittstellen die Produktsuche im E-Commerce? - Welche Bedeutung hat das Universal Commerce Protocol (UCP) für Händler? - Wie kann Markenpräsenz in autonomen Einkaufsagenten sichergestellt werden? - Welche Auswirkungen hat die Google-Apple-Partnerschaft auf Online-Shops? - Warum gewinnt das Management von Produkt-Feeds zunehmend an Bedeutung? Das sagt Katharina: „Mit Googles Universal Commerce Protocol wird es möglich, direkt in einer KI zu kaufen, ohne die Webseite des Shops besuchen zu müssen. Agentic Shopping ist die nächste Evolutionsstufe, in der KI autonom für den Nutzer einkauft.“ Mit: Katharina Knolle, strategische Leitung Paid Media Marketing bei webnetz Nico Loges, Head of Paid Media Marketing und Podcast Host bei webnetz
EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens Vernetzte Versorgung: Weg vom „Gärtledenken" hin zu einer modernen Primärversorgung Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Professor Clarissa Kurscheid über die notwendige Transformation des deutschen Gesundheitssystems und die aktuellen Reformpläne zur Primärversorgung. Im Fokus steht die Frage, wie interprofessionelle Teams, eine verbesserte Kommunikation und das Aufbrechen von Silodenken die Patientenversorgung effizienter gestalten können. Professorin Clarissa Kurscheid ist Gesundheitsökonomin und Geschäftsführerin des Forschungsinstituts für Gesundheits- und Systemgestaltung, kurz figus, das unter dem Leitgedanken „Gestalten heißt verändern" arbeitet. Von 2021 bis 2024 war sie Präsidentin der EUFH Hochschule für Gesundheit, Pädagogik und Soziales. Ihre Expertise in der Versorgungsforschung vertiefte sie unter anderem beim Aufbau des Gesundheitsnetzes Zürich sowie im Projekt „Gesundes Kinzigtal". Die Neugestaltung der Primärversorgung erfordert laut Kurscheid einen grundlegenden Paradigmenwechsel: weg von starren Hierarchien hin zu einer kooperativen Steuerung durch qualifizierte Gesundheitsberufe wie Physician Assistants oder Community Health Nurses. Mit einem starken Fokus auf geschlechtersensible Prävention – insbesondere im Bereich der Frauenherzgesundheit – und sekundärpräventive Ansätze zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit zeigt sie auf, wie eine zeitgemäße Versorgung aussehen kann: sektorenübergreifend, evidenzbasiert und fest in der Region verwurzelt. Ihre Impulse zu diesen Themen bringt sie auch beim 19. Kongress für Gesundheitsnetzwerker in Berlin ein.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) mahnt im Bundestag weitere Strukturreformen an. Ökonom Rudolf Hickel kritisiert ihren Fokus auf die Kräfte des Marktes: "Damit werden unsere Probleme in den nächsten Jahren nicht lösbar sein." Von WDR 5.
Mit dem Altersvorsorgereformgesetz zeichnet sich ein Paradigmenwechsel der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge in Deutschland ab. Vom Kabinett beschlossen, muss das Gesetz nun in den kommenden Monaten noch das Parlament passieren. Was steht im Gesetz? Wer und was soll zukünftig wie gefördert werden? Kommt es noch zu Änderungen im parlamentarischen Verfahren? Wie werden Anbieter und Vertriebe reagieren? Wir sprechen mit David Krahnenfeld, Leiter des Wholesale-Geschäfts bei Ampega Investment GmbH und Mitglied im Ausschuss Altersvorsorge des Deutschen Fondsverbandes (BVI).
In dieser Folge setzen Duri Bonin und Gregor Münch ihre gemeinsame Lektüre der Strafprozessordnung fort und kommen zu den sachlichen Beweismitteln nach Art. 192–195 StPO. Im Zentrum steht die Schnittstelle zwischen Tatwirklichkeit und Aktenwirklichkeit: Wie wird eine Spur, ein Gegenstand oder ein Ort korrekt ins Verfahren überführt, sodass das Beweismittel später tatsächlich überprüfbar bleibt – für Staatsanwaltschaft, Gericht und Verteidigung? Was bedeutet es konkret, wenn das Gesetz verlangt, Beweisgegenstände „vollständig und im Original“ zu den Akten zu nehmen? Und wo liegen die praktischen Bruchstellen zwischen Norm und Alltag? Das Gespräch bewegt sich konsequent entlang der Praxis: vom Umgang mit Originalen und Kopien über digitale Aktenführung, Ton- und Bildaufnahmen bis zur Frage, wann Verteidigung sich aktiv um Einsicht in das Original bemühen sollte. Dabei wird deutlich, dass Beweisführung weniger eine formale Frage ist als eine Frage von Integrität, Nachvollziehbarkeit und Kontrolle. Am Ende öffnet sich der Blick über Art. 192 StPO hinaus: auf aktuelle bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Rügeobliegenheit und die grundlegende Frage, wer im Strafverfahren eigentlich die Verantwortung für einen rechtsstaatlichen Ablauf trägt. Darum geht es in dieser Episode - Art. 192 StPO: „vollständig“ und „im Original“ – was heisst das wirklich? - Unterschied zwischen Beweisgegenstand und Aktenumfang - Originale vs. Kopien: wann eine Kopie genügt – und wann nicht - Praktische Beispiele: Tatwaffen, Testamente, Urkunden, digitale Beweise - Einsichtsrechte der Parteien bei physischen Beweisgegenständen - Ton- und Bildaufnahmen: Anspruch auf das Original statt nur auf Protokolle - Herausforderungen der digitalen Aktenführung und wechselnder Aktennummerierung - Beweisprüfung als aktive Aufgabe der Verteidigung - Eigene Gutachten und die Frage der Entschädigung im amtlichen Mandat - Vorschusspflicht und Kostenrisiken für die Verteidigung - Take-Home-Message zu Art. 192 StPO: Originale ernst nehmen - Exkurs: Bundesgericht zur Rügeobliegenheit - Paradigmenwechsel? Warum Beschuldigte nicht für Verfahrensfehler der Behörden einstehen müssen Ein Gedanke, der hängen bleibt: Eine echte Beweisprüfung beginnt dort, wo man sich nicht mit Auszügen, Screenshots oder Protokollen zufriedengibt. Wer wissen will, was ein Beweis wirklich trägt, muss – im Zweifel – das Original sehen, hören oder anfassen können. Diese Folge richtet sich an Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie an Richterinnen und Richter, die sich mit der praktischen Beweisführung im Strafverfahren befassen. An Praktikerinnen und Praktiker, die wissen wollen, wo die StPO klare Vorgaben macht – und wo Aufmerksamkeit, Erfahrung und Nachfragen entscheidend sind. Bei einem Freispruchbier kam die Idee auf, die Strafprozessordnung Artikel für Artikel zu besprechen: Deshalb treffen sich [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) und [Gregor Münch](https://www.d32.ch/personen) freitags in den "Heiligen Stunden" des 5-Uhr-Clubs und diskutieren einen Artikel der Strafprozessordnung. Wann ist Aussageverweigerung sinnvoll? Warum braucht es Teilnahmerechte? Wie läuft eine Einvernahme ab und wie ist die Atmosphäre im Vernehmungszimmer? Wann finden die meisten Verhaftungen statt? Diesen und weiteren Fragen gehen Duri und Gregi in diesem Podcast nach. Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens Gemeinsam stark: Das Gesundheitskollektiv Neukölln als Modell für die Zukunft der Primärversorgung Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Dr. Patricia Hänel vom Gesundheitskollektiv Neukölln, kurz Geko. Im Fokus steht die Frage, wie interdisziplinäre Teams und flache Hierarchien die hausärztliche Versorgung neu definieren. Das Gespräch beleuchtet das innovative Konzept der Gemeinschaftspraxis, die Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen verschiedenen Gesundheitsberufen, die soziale Verantwortung im Kiez sowie die Herausforderungen und Chancen alternativer Praxismodelle im deutschen Gesundheitssystem. Dr. Patricia Hänel ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und Mitgründerin des Gesundheitskollektivs Neukölln. Nach ihrer Ausbildung in verschiedenen Versorgungssettings entschied sie sich bewusst für ein kollektives Praxismodell, das medizinische Exzellenz mit sozialer Gerechtigkeit verbindet. Sie setzt sich für eine patientenzentrierte, niedrigschwellige Versorgung ein und treibt die Vision einer demokratisch organisierten Gesundheitsversorgung voran, in der alle Teammitglieder gleichberechtigt Verantwortung tragen. Das Gesundheitskollektiv Neukölln Geko steht für einen Paradigmenwechsel in der ambulanten Versorgung: Als selbstverwaltete Gemeinschaftspraxis vereint das Geko hausärztliche, psychotherapeutische und sozialarbeiterische Kompetenzen unter einem Dach. Mit seinem basisdemokratischen Ansatz, transparenten Gehaltsstrukturen und dem Fokus auf Gesundheitsförderung statt reiner Krankenbehandlung zeigt das Kollektiv, wie zeitgemäße Primärversorgung aussehen kann – inklusiv, interdisziplinär und fest im Kiez verwurzelt.
Im März 2006 verurteilt ein Gericht den Arzt Lou Ortenzio aus Clarksburg in West Virginia zu einer Bewährungsstrafe. Er verliert seine Zulassung und steht vor dem Nichts. Es ist das vorläufige Ende eines jahrzehntelangen Irrwegs, einer Verkettung zahlreicher leichtsinniger Entscheidungen und folgenschwerer Fehlscheinschätzungen. Wie Kollegen überall im Land, hatte Ortenzio in den neunzigern Jahren – getrieben von einem Paradigmenwechsel in der Schmerzmedizin und einer aggressiven Desinformationskampagne der Pharmaindustrie – im großen Stil Opioide an seine Patienten verschrieben, starke Schmerzmittel, die lange nur Krebs- und Intensivpatienten vorbehalten gewesen waren. Es war der Beginn einer der tödlichsten Gesundheitskrisen der Gegenwart, wegen der bis heute jedes Jahr zehntausende US-Bürger sterben. In diesem Spezial von "Was jetzt?" erzählt Jannis Carmesin eine Geschichte von Leichtsinn und Naivität, Gier und Vergebung, Schuld und Sühne – in der Ortenzio nicht nur Täter ist, sondern auch selbst zum Opfer wird. Moderation und Skript: Jannis Carmesin Redaktion: Bastian Berbner Produktion: Markus Gläser Per Mail erreichen Sie uns unter wasjetzt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Alexander Horn, Geschäftsführer Deutschland, Österreich und Schweiz von Eli Lilly and Company, über einen tiefgreifenden Wandel in der Pharmaindustrie. Lange galt sie als Inbegriff der Reparaturmedizin. Doch chronische Erkrankungen, steigende Kosten und begrenzte Ressourcen machen deutlich: Ohne Prävention ist unser Gesundheitssystem nicht zukunftsfähig. Dr. Horn erläutert, warum Lilly gezielt auf personalisierte Medizin mit präventivem Fokus setzt – von Onkologie und Alzheimer bis Adipositas und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wir sprechen über Biomarker, frühe Diagnostik, regulatorische Hürden und die Frage, wie Medikamente helfen können, Alterskrankheiten hinauszuzögern oder ganz zu verhindern. Eine Folge über Paradigmenwechsel, Verantwortung und die Zukunft gesunder Langlebigkeit. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: Warum stößt die klassische Reparaturmedizin an ihre Grenzen? Welche Rolle kann Prävention in der Pharmaindustrie spielen? Was bedeutet personalisierte Medizin mit präventivem Fokus? Wie helfen Biomarker bei der Früherkennung von Krankheiten? Warum ist Adipositas ein zentraler Risikofaktor für Alterskrankheiten? Welche Bedeutung hat viszerales Fett für chronische Erkrankungen? Wie kann frühe Therapie Folgeerkrankungen verhindern? Warum sind Präventionsstudien regulatorisch schwierig? Welche Chancen bieten GLP-1-basierte Therapien für Healthy Longevity? Wie verändert Prävention die Nutzenbewertung von Medikamenten? Welche Verantwortung tragen Pharmaunternehmen im Gesundheitssystem? Warum ist Prävention eine Investition und kein Kostenfaktor? Welche Reformen braucht das Gesundheitssystem für gesunde Langlebigkeit? Weitere Informationen zu Dr. Alexander Horn und Eli Lilly findest du hier: https://www.lilly.com/de/ Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-242
Über das Vorsorgen für alle möglichen Arten von Krisen wird heute mehr geredet als darüber, diese Krisen zu verhindern. Das ist ein historischer Paradigmenwechsel. Ein Vortrag des Historikers Jonathan Voges. Jonathan Voges ist Privatdozent am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF). Sein Vortrag hat den Titel "'Für den Notfall vorgesorgt'. Preparedness als Zugriff auf die Zukunft". Er hat ihn am 16. Oktober 2025 am ZFF in Potsdam gehalten. +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Wissenschaft +++ Preparedness +++ Krisen +++ Vorsorge +++ Krieg +++ Katastrophe +++ Jonathan Voges +++ Politik +++ Gesellschaft +++ Paradigmenwechsel +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Sibylle Salewski Vortragender: Jonathan Voges, Historiker, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:08 - Beginn Vortrag**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Katastrophenschutz: Wie in Deutschland Katastrophenwarnung gehtKatastrophen-Medizin: Es werden mehr Menschen sterbenKatastrophen: Wir wir uns besser vorbereiten können**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
In dieser Episode diskutieren Kathie Kleff und Ricarda Berlage die astrologischen Einflüsse und persönlichen Herausforderungen, die das Jahr 2026 prägen werden. Sie beleuchten die große Zeitenwende, die Rolle des Individuums in der neuen Luftepoche und die Bedeutung von Intuition und Selbstreflexion.
In der zweiten Folge ihres KI-Doppels sprechen Inga Bergen und Sven Jungmann sehr konkret darüber, was Künstliche Intelligenz heute bereits für Patient:innen bedeutet – und wie stark sie Erwartungen, Rollenbilder und das Arzt-Patienten-Verhältnis verändert. Das Gespräch bleibt dabei nicht abstrakt, sondern lebt von Studien, Anekdoten aus der Praxis und ehrlichen Widersprüchen. Genau das macht diese Episode so hörenswert. Von „Dr. Google“ zu ChatGPT: informierte Patient:innen als neue Realität Zu Beginn zeichnen Inga und Sven nach, wie sich der Umgang mit Information verschoben hat. Während Ärzt:innen früher vor allem „Dr. Google“ kritisch gegenüberstanden, stehen sie heute einer ganz anderen Qualität von Vorbereitung gegenüber. KI-Systeme wie ChatGPT ermöglichen es Patient:innen, ihre Symptome, Befunde und Krankengeschichten strukturiert auszuwerten – oft deutlich tiefergehend, als es in einem 15-minütigen Arztgespräch möglich wäre. Dadurch verändert sich nicht nur das Informationsniveau, sondern auch die Erwartungshaltung an medizinisches Personal. Was Ärzt:innen oft nicht sehen – und warum KI das sichtbar macht Inga macht früh deutlich, dass viele Ärzt:innen gar nicht wissen, wie intensiv sich Patient:innen bereits heute vorbereiten. Ob Nahrungsergänzungsmittel, alternative Therapien oder eigene Recherchen: Ein Großteil davon wird nicht offen angesprochen. KI könnte hier paradoxerweise für mehr Transparenz sorgen, weil Patient:innen mit konkreten Fragen, Hypothesen und sogar Therapieoptionen in die Praxis kommen. Ein eindrückliches Beispiel ist der Fall eines Patienten, der seine komplette Krankenakte in ChatGPT analysieren ließ – und damit einen klaren Paradigmenwechsel auslöste. Zahlen, die aufrütteln: Vertrauen, Nutzung und Widersprüche Studien und Umfragen unterstreichen diese Dynamik. Ein erheblicher Teil der Bevölkerung nutzt KI bereits für Gesundheitsfragen, viele bewerten ihren Einsatz in der Medizin grundsätzlich positiv. Gleichzeitig zeigt sich ein Widerspruch: Patient:innen vertrauen Ärzt:innen statistisch weniger, wenn diese offen angeben, KI einzusetzen. Die Diskussion macht klar, dass hier weniger Technikfeindlichkeit als vielmehr Unsicherheit mitschwingt – etwa die Sorge, Ärzt:innen könnten sich zu stark auf Systeme verlassen oder diese nicht kompetent genug bedienen. Wenn KI besser diagnostiziert als Mensch und Maschine zusammen Besonders nachdenklich stimmt die Diskussion um Studien, in denen KI bei komplexen Fällen bessere Ergebnisse erzielt als Ärzt:innen – und sogar besser als Ärzt:innen mit KI-Unterstützung. Das stellt die klassische Arbeitsteilung infrage. Sven und Inga diskutieren offen, ob Ärzt:innen derzeit eher „Bremser“ als Verstärker der KI sind, weil sie deren Potenzial noch nicht richtig in ihre Entscheidungsprozesse integrieren können. Schatten-KI im Klinikalltag: zwischen Risiko und Notwendigkeit Ein TikTok-Beispiel aus der Notaufnahme verdeutlicht, wie Realität und Regulierung auseinanderklaffen. Ärzt:innen nutzen KI informell, oft aus purer Notwendigkeit heraus, etwa bei Überlastung oder fehlender Supervision. Dieses Phänomen der „Schatten-KI“ zeigt, dass KI längst Teil des Alltags ist – unabhängig davon, ob Organisationen darauf vorbereitet sind oder nicht. Wenn Patient:innen genauer hinschauen als Ärzt:innen Anhand mehrerer Praxisbeispiele wird deutlich, wie sich Macht- und Vertrauensverhältnisse verschieben. Patient:innen prüfen Laborwerte selbst nach, hinterfragen Aussagen und erwarten Erklärungen auf Augenhöhe. Fehler oder Nachlässigkeiten fallen dadurch schneller auf. Die Folge: Wer als Ärzt:in keine KI nutzt, könnte künftig eher als unsorgfältig wahrgenommen werden – nicht umgekehrt. KI als Chance bei seltenen und komplexen Erkrankungen Besonders eindrucksvoll sind die Beispiele aus der Neurologie und Onkologie. KI-Systeme helfen, Differenzialdiagnosen zu identifizieren, auf die erfahrene Fachärzt:innen nicht gekommen wären. Gerade bei seltenen Erkrankungen oder ungewöhnlichen Symptombildern zeigt sich, dass menschliche Expertise und KI sich sinnvoll ergänzen können – wenn man sie richtig einsetzt. Die eigentliche Aufwertung: Kommunikation, Beobachtung, Beziehung Ein zentraler Gedanke der Folge ist, dass medizinisches Wissen durch KI „billiger“ wird – und damit andere Fähigkeiten an Wert gewinnen. Kommunikation, Empathie, Beobachtungsgabe und das Erfassen des Ungesagten rücken stärker in den Fokus. Inga und Sven machen klar: Die Ärzt:innen der Zukunft werden weniger über reines Faktenwissen definiert, sondern über ihre Fähigkeit, Menschen zu verstehen, einzuordnen und durch ein komplexes System zu begleiten. Navigation durch das Gesundheitssystem als neue Kernaufgabe Über das einzelne Gespräch hinaus wird auch der Weg durch das Gesundheitssystem thematisiert. Termine, Facharztüberweisungen, Therapien, Krankenkassen – all das überfordert viele Patient:innen. KI kann hier unterstützen, doch gleichzeitig wächst der Bedarf an menschlicher Begleitung. Medizinische Arbeit wird dadurch breiter, nicht kleiner. Effizienzgewinne und neue Erwartungen KI kann Ärzt:innen massiv entlasten – etwa bei Dokumentation, Verwaltung und Kommunikation. Diese gewonnene Zeit schafft Spielraum für bessere Versorgung. Gleichzeitig steigen jedoch auch die Erwartungen der Patient:innen: Sie wollen gesehen, verstanden und ernst genommen werden. Effizienz allein reicht nicht mehr. Fazit: KI wird Teil der Aufklärungspflicht Am Ende wird deutlich: KI ist kein optionales Extra mehr, sondern Teil des medizinischen Werkzeugkastens – und damit auch Teil der ärztlichen Verantwortung. Ärzt:innen müssen künftig nicht nur über Medikamente und Eingriffe aufklären, sondern auch über den sinnvollen und kritischen Einsatz von KI. Wer sich darauf einlässt, kann die Arzt-Patienten-Beziehung stärken. Wer es ignoriert, riskiert Vertrauen. Diese Folge lohnt sich für alle, die verstehen wollen, warum KI nicht das Ende der Medizin bedeutet, sondern ihren Kern neu definiert. Sie zeigt ehrlich, wo Unsicherheiten liegen, und macht gleichzeitig Mut, die eigene Rolle aktiv weiterzuentwickeln. Wer wissen will, wie Medizin im KI-Zeitalter wirklich aussieht, sollte unbedingt reinhören. Der Beitrag KI in der Medizin – Wie sich Medizin gerade grundlegend verändert erschien zuerst auf Visionäre der Gesundheit.
Screening mit System: Wie PSA und MRT die Vorsorge verändern
Software Defined Vehicles sind weit mehr als ein technisches Upgrade, sie markieren einen kulturellen, organisatorischen und strategischen Paradigmenwechsel in der Automobilindustrie. Die Fahrzeuge, die heute auf unseren Straßen stehen, sind digitale Ökosysteme auf Rädern: evolvierende Systeme, permanente Beta-Versionen, Plattformen für Dienste, Daten und neue Geschäftsmodelle. In dieser Episode nehme ich euch mit auf eine Reise durch meine Eindrücke einer aktuellen SDV-Konferenz, nicht als klassischer Bericht, sondern als Sammlung von Gedanken, Beobachtungen und Spannungsfeldern, die sich in Diskussionen, Panels und Gesprächen verdichtet haben. Es geht um die Frage, wie wir die immense Komplexität softwaregetriebener Fahrzeuge so orchestrieren, dass daraus wertstiftende, vertrauenswürdige und menschzentrierte Nutzererlebnisse entstehen. Wir betrachten drei Perspektiven auf SDVs, technisch, geschäftlich und aus Sicht von UX/HMI, und beleuchten, warum Software Defined Vehicles ohne ein tiefes Verständnis des Menschen nicht funktionieren werden. Danach geht es um SDV-Strategien: vom hardwarezentrierten Artefakt zur skalierbaren Mobilitätsplattform. Und schließlich sprechen wir über Use Cases: was heute schon Realität ist, was morgen kommt und welche Aspekte die Branche bislang noch übersehen hat. Taucht mit mir ein in die Zukunft der Mobilität und in die Frage, was Software Defined Vehicles wirklich bedeuten.
Balzer, Vladimir www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Im OMT-Podcast #287 spricht Mario Jung (OMT GmbH) mit Dr. Bettina Kriegl (Vogel Corporate Solutions), über die spannende Schnittstelle von Marktforschung und Content Marketing.
Noch nie bekam die Europäische Raumfahrtagentur ESA so viel Geld. Dafür soll sie deutlich mehr tun für die Sicherheit und Verteidigung Europas. Ausserdem: Die Masern kommen zurück. Und: der letzte Teil unseres Rückblicks zum Ende des Wissenschaftsmagazins. (00:36) Paradigmenwechsel in der europäischen Raumfahrt. Noch nie hat die europäische Raumfahrtagentur ESA erhalten, was sie wünschte. Ihre Budgetforderungen wurden immer gestutzt. Diesmal nicht. Mit den jetzt zugesprochenen 22.1 Milliarden soll die ESA eine duetlich grössere Rolle spielen in der Sicherheit Europas (04:51) Die Rhythmen des Gehirns - unser Gehirn macht vier markante Entwicklungsschritte von der Kindheit bis ins Alter. Zu diesem Schluss kommen Forschende in einer neuen Studie. Doch so klar scheint die Sache nicht zu sein (08:02) Masern – sie kommen zurück. Seit dem Jahr 2000 haben die Todesfälle durch Masern weltweit stark abgenommen. Millionen von Menschen sind in diesem Zeitraum vor dem Masernvirus geschützt worden. Doch die Infektionszahlen steigen wieder an.Die Gründe für den Anstieg sind vielschichtig. (13:44) Rückblick auf achtzehn Jahre Wissenschaftsmagazin, letzter Teil: Die Energie, die wir verbrauchen. Woher sie kommt und aus welchen Quellen wir sie in Zukunft beziehen könnten. Links: Rekordbeiträge für die Europäische Raumfahrtagenur ESA: esa.int/Newsroom/Press_Releases/ESA-Mitgliedstaaten_zeichnen_auf_Ministerratstagung_Rekordbeitraege Staatssekretariat für Bildung und Forschung SBFI zum ESA-Budget: news.admin.ch/de/newnsb/nKC0FVbj4loYYOs8koyJB Turningpoints unserer Gehirnentwicklung: nature.com/articles/s41467-025-65974-8 SRF-Artikel zu der Gehirnentwicklung: srf.ch/wissen/gesundheit/hirnforschung-wir-sind-jugendlich-bis-anfang-30-zumindest-im-gehirn Die Zahl der Masereinfektionen steigt wieder: who.int/news/item/28-11-2025-measles-deaths-down-88--since-2000--but-cases-surge
Das kostet Caren Miosga, Maischberger und Hart aber Fair – und wer zeigt bald die Königsklasse?Die Champions League bekommt ein neues Zuhause! Wir sprechen über den spektakulären Rechte-Coup des US-Streamers Paramount+, der ab der Saison 2026/2027 in die teuerste Liga der Welt einsteigt einsteigt und Giganten wie DAZN und Prime Video Konkurrenz macht.Was bedeutet dieser Paradigmenwechsel für Fans und den traditionellen TV-Markt? Und wie viel wird es die Fans kosten?Experten-Check: Wir haben Timm Kräft (ehemals ran Sport / ProSiebenSat.1) gebeten uns einen exklusive Einblick hinter Kulissen dieses Deals zu geben und zu bewerten, wie sich der US-Einstieg auf die Zukunft des Sport-Streamings auswirken wird.Wird das Abo-Chaos bald noch unübersichtlicher?Wie teuer sind ARD Talkshows? Wie hoch sind eigentlich die Kosten für Formate wie "Maischberger", "Caren Miosga" und "Hart aber Fair".130.000 Euro soll eine einzelne Ausgabe der WDR-Produktion "Hart aber Fair" mit Louis Klamroth kosten, "Maischberger" rund 110.000 Euro, Caren Miosga soll pro Folge sogar über 160.000 Euro kosten.Wir beleuchten die Rechtfertigung dieser hohen Produktionsbudgets und diskutieren die politische Brisanz der Kosten, gerade im Kontext der GEZ-Debatte. Warum sind diese Flaggschiff-Formate des ÖRR so exorbitant teuer?
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Ulrich Bauhofer – Deutschlands bekanntestem Ayurveda-Arzt – über die Schnittmengen von Ayurveda und ganzheitlicher Präventionsmedizin. Wir diskutieren, wie traditionelle Konzepte mit aktueller Longevity-Forschung zusammenfinden, wo evidenzbasierte Daten vorliegen und wo Beobachtung und Erfahrung tragen. Außerdem geht es um personalisierte Lebensstilstrategien, Rasayanas, Ernährung, Schlaf, Bewegung – und die oft unterschätzte Rolle von Sinn und Glück für Healthy Longevity. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: - Warum braucht unser Gesundheitssystem einen Paradigmenwechsel hin zur Prävention? - Wie lassen sich Doshas als „Bioprogramme“ in heutige wissenschaftliche Sprache übersetzen? - In welchem Maße sind Dosha-Prägungen genetisch versus lebensstilabhängig? - Welche Schnittmengen bestehen zwischen mitochondrialer Energieproduktion und dem Pitta-Konzept? - Wo liegen Chancen und Grenzen von Repurposed Drugs (z. B. Metformin, Rapamycin) in der Prävention? - Wie bewerten wir Evidenz: jahrtausendelange Erfahrung vs. aktuelle Studien mit Bioverfügbarkeit und Langzeiteffekten? - Was bedeutet „Ama“ im biomedizinischen Verständnis (Entzündungen, Umweltgifte, Zellmüll, Leaky Gut)? - Welche Ernährungsempfehlungen sind typgerecht sinnvoll – und wo kollidieren sie mit moderner Ernährungsforschung? - Warum betont Ayurveda heißes Wasser und welche physiologischen Effekte werden angenommen? - Welche Bedeutung haben Schlaf, Sinn und Beziehungen für gesunde Langlebigkeit – jenseits reiner Biomarker? - Was können Hörer:innen sofort umsetzen, um „aktiv zu verjüngen“ – evidenzbasiert und alltagsnah? Weitere Informationen zu Dr. Ulrich Bauhofer findest du hier: https://www.drbauhofer.de/ Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-229
Wir sprechen mit Florian Fickler vom WifOR Institute über die Fakten hinter dem Fachkräftemangel in der Sozialwirtschaft. Statt nur Zahlen zu präsentieren, dreht Florian die Perspektive um: Die entscheidende Frage ist nicht, was wir mit vorhandenem Budget stemmen können – sondern was wir uns als Gesellschaft in Zukunft an Sozialer Arbeit leisten wollen. Es ist ein Gespräch über Daten, die Mut machen – und über einen notwendigen Paradigmenwechsel: weg vom vorhandenen Geld - hin zum Bedarf. Denn nur so wird die Zukunft der Sozialen Arbeit gestaltbar. Reinhören lohnt sich – für alle, die verstehen wollen, wie wir aus der Mangelverwaltung in die aktive Gestaltung kommen.
Inflation, Krieg, Pandemie, Crash – klingt nach Gegenwart, ist aber Geschichte. In dieser Folge reisen wir 100 Jahre zurück: von der Hyperinflation der 1920er über die Weltwirtschaftskrise, die Einführung der D-Mark, die Ölkrise, 9/11, die Finanzkrise bis Corona. Was können wir aus diesen Umbrüchen lernen? Und warum wiederholt sich Geschichte nicht, sondern reimt sich? Lena und Ingo zeigen, wie sich Krisen auf Märkte, Generationen und unser Finanzverhalten auswirken – und warum Gelassenheit oft die klügste Anlageform ist. Eine Folge über Geschichte, Geld und Gelassenheit – und warum die Vergangenheit die beste Therapeutin für nervöse Anleger:innen ist. Hör unbedingt rein!
In der neusten Folge vom OMT-Podcast diskutieren Stefan Fischerländer (stefanfischerlaender.de) und Mario Jung (OMT GmbH) die dramatischen Veränderungen im Suchverhalten und die Herausforderungen für SEO in Zeiten von TikTok, Instagram und KI-gestützten Sprachmodellen wie ChatGPT und Perplexity.
Das BPS Modell wird in der Physio-Welt glorifiziert - doch ist es wirklich so toll, wie es dargestellt wird? Paul Ingraham sorgt in dieser Episode mal wieder für einen ordentlichen Paradigmenwechsel (wie wir es von ihm kennen
Vergaberecht, Bürokratie, Bau-Booster – was ändert sich wirklich?In dieser dritten Folge unserer Reihe über den öffentlichen Bau sprechen Thomas Krug und Jonas Betz über das, was aktuell Bewegung in die verkrusteten Strukturen bringt: das Vergabebeschleunigungsgesetz.Was auf den ersten Blick nach Juristendeutsch klingt, ist in Wahrheit ein entscheidender Hebel, um öffentliche Projekte schneller, einfacher und günstiger umzusetzen. Wir sprechen über:✅ Neue Schwellenwerte und Direktvergaben: Warum Bayern vorgeprescht ist – und was das für Gemeinden, Planer und Handwerker bedeutet.✅ Paradigmenwechsel in der Vergabe: 250.000 € statt 25.000 € – wie sich der Handlungsspielraum öffentlicher Auftraggeber verzehnfacht hat.✅ Landesrecht vs. Bundesrecht: Wie sich die geplanten Regelungen des Bundes und die bayerische Praxis gegenseitig beeinflussen – und welche Richtung die Zukunft nimmt.✅ Chancen und Risiken des Vergabebeschleunigungsgesetzes: Zwischen Mittelstandsförderung, Generalunternehmer-Trend und digitaler Vereinfachung durch KI.✅ Vertrauen in Kommunen: Warum Bürgermeister endlich wieder schneller handeln dürfen – und weshalb das Innen- und Wirtschaftsministerium jetzt bewusst Verantwortung zurückgibt. Fazit:Öffentliche Vergabe ist kein Selbstzweck – sie entscheidet über Tempo, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit kommunaler Bauprojekte. Wer die neuen Spielräume kennt, kann sie nutzen, um Projekte endlich wieder in Bewegung zu bringen.
237 | Samuel und Alex im Rausch von Metas AR-Brille. Samuel läuft aus dem Handgelenk einen Halbmarathon, Alex ist neidisch und roasted deshalb Geschäftsideen.Finde deine perfekte Geschäftsidee: digitaleoptimisten.de/quizKapitel:(00:00) Intro(01:08) Samuel läuft Halbmarathon & 'extreme' Geschäftsmodelle(15:01) Geschäftsideen mit Metas neuer AR Brille(13:40) Meta Vibes und OpenAI Pulse: Paradigmenwechsel(33:46) Roast my Gapcuteschäftsidee: Ein Spin auf einen einfachen Service(46:20) Samuels Geschäftsidee: Neotrade(55:35) Alex' Geschäftsidee: Bounty BoardMehr Kontext:In dieser Episode diskutieren Alex und Samuel die neuesten Trends im Bereich Extremsport und eventbasierte Geschäftsmodelle, insbesondere den Hype um Ultramarathons und Ironman-Events. Sie beleuchten die Entwicklung von Extremsport-Events und die Rolle von Augmented Reality, insbesondere die neue Brille von Meta. Die beiden sprechen über die Potenziale und Herausforderungen dieser Technologie, insbesondere im B2B-Bereich, und reflektieren über die Zukunft von AR und eventbasierten Geschäftsmodellen. Zudem wird die neue AI-Funktion von Meta, Vibes, thematisiert und deren Auswirkungen auf die Nutzer. In dieser Episode diskutieren Alex und Samuel über den Paradigmenwechsel in der Mensch-Maschine-Interaktion, die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz, innovative Geschäftsideen wie einen Garten- und Hausservice sowie die Zukunft der Berufsausbildung mit Neotrade. Außerdem stellen sie ihre eigenen Geschäftsideen vor und stimmen darüber ab.Keywords:Extremsport, Ultramarathon, Ironman, Augmented Reality, Meta, Geschäftsmodelle, Eventbasierte Geschäftsmodelle, Technologie, AI, B2B, Künstliche Intelligenz, Mensch-Maschine-Interaktion, Geschäftsideen, Ausbildung, Headhunting, Neotrade, Bounty Board, Gartenservice, Zukunft der Arbeit, digitale Transformation
Das Parlament hat den Zugang zu Waffen erschwert, unter anderem durch höhere Altersgrenzen und mehr psychologische Tests. Für Österreich ist das ein Paradigmenwechsel, denn das Land hatte bis anhin eines der liberalsten Waffengesetze in Europa. Aber wie viel bringt das wirklich? Die weiteren Themen: · China bringt die UNO zusätzlich in Geldnot: Zum wiederholten Mal überweist Peking hunderte Millionen US-Dollar an Beitragsgeldern mit grosser Verzögerung. Weshalb? · Zehntausende Erdbeben haben Anfang Jahr die griechische Insel Santorini durchgeschüttelt. Für die Bevölkerung war das eine Belastung, für die Wissenschaft jedoch ein Segen. · In Indonesien steht ein riesiges Ernährungsprogramm schwer in der Kritik: Tausende Kinder sind erkrankt, weil sie verdorbenes Essen serviert bekommen haben. Wie kann so etwas passieren?
Dänemark rüstet auf. Das Land kündigt einen „Paradigmenwechsel“ in seiner Verteidigungspolitik an.
Die Denkweise hinter Value Pricing, die größten Stolperfallen und wie Unternehmen diesen Paradigmenwechsel erfolgreich meistern können. Shownotes: https://www.mehr-fuehren.de/raus-aus-der-stundensatzfalle
Turtlezone Tiny Talks - 20 Minuten Zeitgeist-Debatten mit Gebert und Schwartz
Ist die KI-Suche das Ende von Google, wie wir es kennen? Immer mehr Menschen stellen ihre Fragen direkt an KI-Systeme und Chatbots – und bekommen Antworten statt Linklisten. Ein wirklicher Paradigmenwechsel mit großen Auswirkungen auf die Gatekeeper-Roller der Suchgiganten und die Klickraten und Besuche auf den Webseiten. In dieser Folge von Turtlezone Tiny Talks sprechen Oliver Schwartz und Dr. Michael Gebert über den dramatischen Wandel von SEO zu GEO, von Ranking zu Relevanz – und warum endlich wieder guter Content zählt. Mit starken O-Tönen von Sam Altman, Aravind Srinivas und Barry Adams – und einem Ausblick, wohin die Reise geht. Ist GEO, also die Optimierung von Webseiten für die KI-Suche das neue SEO und wird wieder getrickst ohne Ende? Und was unterscheidet die Art und Weise wie die KI Webinhalte sieht von der Betrachtung klassischer Webcrawler? Alle Antworten im Podcast und dazu der Song „Die Suche hat sich verändert“. Spannende 32 Minuten.
Dittmer, Nicole www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...
In dieser Folge sprechen wir gemeinsam mit Ronald-Peter Stoeferle über die Faszination von Gold und Bitcoin. Wir diskutieren, ob geopolitische Spannungen den Preisanstieg von solch neutralen Assets begünstigen und ob wir aktuell sogar einen Paradigmenwechsel in Richtung Sound Money erleben. Natürlich möchten wir von Ronnie auch wissen, ob Bitcoin wirklich als „digitale Gold“ bezeichnet werden kann.
Die neue Bundesregierung legt einen Haushaltsentwurf mit Rekordschulden vor. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil spricht von einem investitionspolitischen Paradigmenwechsel. Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander analysieren die Dimensionen der neuen Schuldenpolitik, sprechen über alte Haushaltstricks in neuem Gewand und fragen: Kann man sich Wohlstand wirklich herbei finanzieren? Außerdem sprechen Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander über den Nato-Gipfel in Brüssel, auf dem es für die Staats- und Regierungschefs vor allem um eines ging, den amerikanischen Präsidenten bei Laune zu halten. Und sie blicken auf die Maskenkäufe des ehemaligen Bundesgesundheitsministers Jens Spahn in der Corona-Pandemie. Das neue Buch von Robin Alexander „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ ist im Siedler Verlag erschienen und ist unter [diesem Link](https://www.amazon.de/Letzte-Chance-Kanzler-Kampf-Demokratie/dp/3827502004/ref=sr_1_1?crid=32A9KE4352TB8&dib=eyJ2IjoiMSJ9.OAqH9DmF61NGhcP8mz9AHKFXBBUb1YprUud3G81JL_0cphxBCiZKbUpCMvtC-gHp2XSwaXQOK8Aur_SoTn8IUhxFZ2VWvl62hTo_2rEMxTfih2zj-esb_Yv_M7fg0vli3pECLtW5HCWpLWMWJsNfkUsfSsezmx1ke15fZXsFXrStzU0mJKTKrPVEd0MkPQYYSm_EVvYWzQIgaAzs2X3W5-haTe64J_hzB8GXBcOG3AY.1sT77TD8InnSHEg4btKCPKoWysESastLOsFuidaLod8&dib_tag=se&keywords=letzte+chance+robin+alexander&qid=1750251559&sprefix=letzte+chance+%2Caps%2C84&sr=8-1) erhältlich. Wir freuen uns über Feedback an machtwechsel@welt.de Redaktion: Antonia Beckermann, Wim Orth Produktion: Lilian Hoenen Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Der Einsatz von KI-Tutoren wie OneTutor markiert einen Paradigmenwechsel in der Hochschulbildung. Bisher war die Vermittlung von Wissen stark durch die Lehrenden gesteuert; mit KI-gestützten Systemen verschiebt sich die Rolle der Lehrenden hin zu Lernbegleitern. Lernende wiederum erhalten mehr Verantwortung und Gestaltungsspielraum für ihren eigenen Bildungsweg. Das Lernen wird individueller, adaptiver und flexibler – und kann sich besser an unterschiedliche Vorkenntnisse, Interessen und Lerntempi anpassen. Mit dem Start des OneTutor-Systems im November 2024 an der Technischen Universität München (TUM) beginnt vielleicht eine neue Ära des Lernens und Lehrens an deutschen Hochschulen. Im aktuellen FAZ-Digitalwirtschaft-Podcast spricht Alexander Pretschner, Leiter des Lehrstuhls für Software & Systems Engineering an der TUM, über die Entwicklung, Funktionsweise und Potenziale eines KI-Assistenzsystems, das schon an neun bayerischen Hochschulen im Einsatz ist. KI-Tutoren ermöglichen personalisierte Lernwege: Studierende können gezielt Fragen zu Vorlesungsinhalten stellen und erhalten passgenaue, KI-generierte Antworten, die auf die jeweiligen Lehrveranstaltungen zugeschnitten sind. Hinzu kommen direktes Feedback und Selbstkontrolle: Durch Quizfunktionen und Chat-Dialoge werden Inhalte spielerisch vertieft, Wissenslücken erkannt und unmittelbar adressiert. Lehrende werden zudem von Routineaufgaben entlastet und können sich verstärkt auf individuelle Förderung und didaktische Innovationen konzentrieren. Gleichzeitig stellt die Integration von KI neue Anforderungen an die Selbstorganisation und Medienkompetenz. Die Herausforderung besteht darin, die Balance zwischen Automatisierung und eigenständigem Denken zu wahren und KI als unterstützendes Werkzeug verantwortungsvoll einzusetzen. OneTutor wurde im Rahmen eines studentischen Praktikums an der TUM entwickelt. Studierende können Fragen zu spezifischen Vorlesungsinhalten stellen. Die Antworten werden von einer KI generiert, die nicht nur auf das allgemeine Wissen von ChatGPT zugreift, sondern auch auf hochgeladene Vorlesungsfolien und Transkripte, um kontextgenaue und fachlich präzise Antworten zu liefern OneTutor generiert auf Basis der Vorlesungsinhalte zudem individuelle Quizfragen, mit denen Studierende ihren Lernfortschritt überprüfen und vertiefen können. Die Resonanz ist überwältigend – und die wissenschaftliche Begleitforschung untersucht nun, ob und wie sich durch OneTutor der Lernerfolg verbessert, etwa indem die Abbruchquoten in Anfängervorlesungen sinken oder die Freude am Lernen steigt. Das begleitende Forschungsprojekt „AIffectiveness in Education“ unter Federführung des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (bidt) analysiert systematisch die Effektivität von KI-Tutoren im Hochschulalltag. Ziel ist es, herauszufinden, wie KI-basierte Assistenzsysteme den Lernerfolg beeinflussen und welche didaktischen und organisatorischen Anpassungen notwendig sind, um das volle Potenzial dieser Technologie auszuschöpfen. Im Podcast mit Alexander Pretschner erhalten Sie exklusive Einblicke in die Entwicklung von OneTutor, die ersten Erfahrungen aus der Praxis und eine kritische Einschätzung der zukünftigen Rolle von KI in der akademischen Bildung.