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Iran und Israel stoppen vorerst gegenseitigen Raketenbeschuss, Geld im Alter: Arbeitsministerin Bas für Einbeziehung von Beamten in gesetzliche Rentenversicherung, Todesopfer nach Erdbeben im Süden der Philippinen, Stromausfall in der Stadt Reutlingen nach Brand, Das Wetter
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Deutschlands Sozialstaat gerät an seine Grenzen: Die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung steuert auf ein Rekorddefizit zu, die Rentenversicherung wird jedes Jahr mit Rekordsummen aus dem Bundeshaushalt gestützt. Der Druck auf die Sozialsysteme wächst außerdem durch eine schwache Wirtschaftskonjunktur und die alternde Bevölkerung. In dieser 11KM-Folge erklärt Birthe Sönnichsen aus dem ARD-Hauptstadtstudio, was die schwarz-rote Koalition plant – und was nicht, um das Defizit abzufedern. Wo ist der Reformstau gerade am größten ist und was müsste passieren, um den Sozialstaat auch in Zukunft zu erhalten? Hier gibt's alle Updates und Hintergründe zur gesetzlichen Krankenversicherung: https://www.tagesschau.de/thema/krankenversicherung ...und hier alles zur Pflegeversicherung: https://www.tagesschau.de/thema/pflegeversicherung In dieser früheren 11KM-Folge geht es um „Streit über die Rente: Wie kaputt ist das System?“: https://1.ard.de/11KM_Rentenstreit Hier geht's zu " Was Deutschland verbindet”, unserem Doku-Tipp: https://1.ard.de/WasDeutschlandverbindet?c=11km Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Charlotte Horn Mitarbeit: Stephan Beuting, Marc Hoffmann Host: Nadja Mitzkat Produktion: Christine Frey, Lorenz Kersten, Christine Dreyer Planung: Laura Stuhlmacher Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Abgabenlast Deutschland 2026, Sozialabgaben, Rentenversicherung, Krankenversicherung, Wirtschaftskrise, Arbeitsmarkt, Inflation, Deutschlandticket, KI-Boom und Rezession – die wichtigsten Themen im Monatsreport Mai 2026.
Generalleutnant Holger Neumann, Inspekteur der Luftwaffe, erklärt im Gespräch mit Gabriel Bub, warum 2029 für die Rüstung „quasi übermorgen“ ist. Neumann zeigt sich offen für eine Beschaffung weiterer F-35-Kampfjets aus den USA. „Natürlich gibt es Überlegungen in der Luftwaffe, eine höhere Anzahl zu beschaffen, es gibt aber keine mir bekannten Pläne im Verteidigungsministerium.“ Die Entscheidung über die F-35 hängt auch davon ab, wie es mit Future Combat Air Systems (FCAS) weitergeht, das ja wegen Abstimmungsproblemen zwischen Deutschland und Frankreich ins Stocken geraten ist. Neumann sieht keine größeren Probleme, falls die USA nun doch keine Tomahawks in Deutschland stationieren. Solche Deep-Precision-Strike-Fähigkeiten (DPS) müssten nicht allein bodengestützt abgebildet werden, sagt Neumann. „Solche Fähigkeiten können auch von See oder aus der Luft bereitgestellt werden.“ [07:14]Der Rentenbeitrag steigt. Ab 2028 soll er laut interner Berechnung der Rentenversicherung auf 19,9 Prozent klettern, ein Jahr später auf 20 Prozent. Bei einem Jahreseinkommen von 102.000 Euro bedeutet das knapp 700 Euro mehr pro Jahr. Die Rentenkommission soll am 30. Juni ihren Entwurf vorlegen – die Erwartungen sind hoch, die Skepsis in der CDU auch. [04:10]Friedrich Merz und Hendrik Wüst haben sich im Sauerland getroffen. Ein Treffen, das schon länger geplant war, aber nach den Spekulationen der vergangenen Wochen an Bedeutung gewonnen hatte. [01:30]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek übt scharfe Kritik an den bekannt gewordenen Plänen der Rentenkommission und fordert stattdessen, dass alle Erwerbstätigen – etwa Selbstständige und Beamte – in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Von WDR 5.
Die Sorge um die eigene Altersvorsorge beschäftigt die junge Generation – aus gutem Grund. Der demografische Wandel bringt das Kräfteverhältnis zwischen „Jungen“ und „Alten“ ins Wanken – und verdüstert damit die Zukunftsaussichten für die gesetzliche Rentenversicherung.
Eine fondsgebundene Rentenversicherung mit dem ETF-Sparplan im Vergleich. Wie sieht es in Sachen Transparenz, Kosten und Rendite aus? Warum verhandeln Frauen eigentlich seltener Kosten im Rahmen der Hochzeitsvorbereitungen als Männer? Und wie wird das Risikoprofil für die persönliche Geldanlage ermittelt? All diese Fragen werden in dieser Folge thematisiert!
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Der Sozialabgabengedenktag – ein symbolischer Stichtag, der zeigt, bis zu welchem Tag eine durchschnittliche Person in Deutschland rechnerisch für alle Sozialausgaben gearbeitet hat – fiel 2026 auf den 11. April und lag damit zwei Tage später als noch 2025. Deutschland baut den Sozialstaat aus, statt ihn zu reformieren – über eine Billion Euro Sozialausgaben pro Jahr. Nach Umfragen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) scheint das auf Zustimmung zu stoßen. 77 Prozent der Befragten fordern demnach eine gemeinsame Rentenversicherung für alle, eine deutliche Mehrheit will einen „stärkeren und solidarischen“ Sozialstaat. So hat der Bundestag am 5. Dezember 2025 das Rentenpaket mit Mütterrente III und Aktivrente beschlossen. Die Politik liefert also, offenbar in dem Glauben, mit immer mehr Sozialleistungen die eigene Wählerbasis überzeugen zu können. Doch was ist, wenn der Sozialstaat genau das Problem ist, was er zu lösen vorgibt? Die AfD wird nach aktuellen Umfragen immer stärker. Die Regierungsparteien fallen immer mehr zurück. Höhere staatliche Transfers schwächen die AfD nicht. Im Gegenteil – die Erwartungshaltung an den Sozialstaat befeuert den Populismus, weil sie immer enttäuscht werden muss. Das konstatierte der Demokratie-Experte Dr. Knut Bergmann vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln im Gespräch mit Daniel Stelter bereits in Episode #245 vom Juni 2024. In Anbetracht von gegenwärtig 6,6 Prozent Zugewinn der AfD gegenüber der Wahl 2025 ist es Zeit für ein bto REFRESH. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceAufsatzsammlung Wohlstand in Gefahr? – Ursachen und Folgen von Populismus zu den sozialpolitischen Einstellungen der AfD-Wähler veröffentlicht durch das ifo Institut in München: https://is.gd/BAqJty Essay Did Austerity Cause Brexit? von Thiemo Fetzer veröffentlicht im American Economic Review (2019) der American Economic Assoziation: https://is.gd/ffpbgE Umfrage sozialstaatsradar 2026 des DGB, der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Arbeitskammer Saarland: https://is.gd/lUZMOC und https://is.gd/dR0Noj Papier Kurz- und langfristige Kosten des Sozialstaates: Der Sozialabgabengedenktag 2026 der Stiftung Marktwirtschaft: https://is.gd/fYIjph beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ab 1. Januar 2027 wird die Riester-Rente vom Altersvorsorgedepot abgelöst. Was genau ist das Altersvorsorgedepot? Wie wird es gefördert? Und ist es besser oder schlechter als die Riester-Rente? Das erfahren Sie in dieser Folge.Hier geht es zur 43. Folge zur betrieblichen Altersvorsorge: https://podcast.enno-beckers-erben.de/2098610/episodes/15430970-043-der-perfekte-einstieg-in-die-betriebliche-altersvorsorgeSteuerberater gesucht?Von der Lohn- und Finanzbuchhaltung, über den Jahresabschluss und die Steuererklärungen bis hin zur Steuerberatung: Bei uns werden ausschließlich Steuerberater*innen tätig.Lernen Sie uns kennen und machen Sie künftig keine Kompromisse mehr: https://kanzlei-pfalz.de/index.html
Sparheldin Podcast - Sparen. Investieren. Vermögen aufbauen.
Warum es sich in der allermeisten Fällen nicht um eine Entweder-oder-Frage handelt ETF Sparpläne gelten für viele mittlerweile als Standardlösung für die Altersvorsorge. Gleichzeitig haftet Rentenversicherungen oft noch das Image teurer und intransparenter Produkte an. Die Folge: Viele entscheiden sich vorschnell für ein Entweder oder, ohne zu verstehen, welches Problem sie eigentlich lösen wollen. Denn Vermögensaufbau und lebenslange Vorsorge sind nicht dasselbe. Genau darüber sprechen Saskia und Josua Schatz, Produktmanager von der LV1871 in dieser Folge und ordnen ein, wo ein ETF Depot sinnvoll ist und wo eine fondsgebundene Rentenversicherung strategische Vorteile bieten kann. Was steckt wirklich hinter einer Fondspolice? Und wann ist sie die bessere Wahl – und wann nicht? In dieser Folge erfährst du: • Warum ein ETF Sparplan allein keine vollständige Altersvorsorge ist • Wie eine fondsgebundene Rentenversicherung (Fondspolice) funktioniert • Wie der Versicherer eine lebenslange Rente garantiert und was beim frühen Tod mit dem Kapital passiert • Welche Kosten anfallen und wie sie die Rendite beeinflussen • Welche steuerlichen Spielräume eine Fondspolice bietet und was das in der Praxis bedeutet Diese Folge ist für dich, wenn du verstehen willst, warum Altersvorsorge mehr ist als möglichst günstig in ETFs zu investieren und wie du verschiedene Vorsorge-Bausteine strategisch kombinieren kannst. ÜBER JOSUA SCHÄTZ Joshua Schatz arbeitet im Produktmanagement Investmentlösungen bei der LV1871 und beschäftigt sich mit der Verbindung aus Investment, Digitalisierung und moderner Altersvorsorge. ÜBER DIE SPARHELDIN Sparheldin Finanzcoaching | Finanzberatung auf Honorarbasis Mehr Infos findest du unter: www.sparheldin.de Instagram: @sparheldin DEIN NÄCHSTER SCHRITT Buch dir hier dein kostenloses Analysgespräch und erhalte eine unabhängige Einschätzung zu deiner aktuellen Vorsorgesituation: → Kostenloses Analysgespräch vereinbaren HINWEIS *Alle Inhalte dienen nur zur Information und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten oder Wertpapieren dar.
Sorge um die Rente in Deutschland – Ihr ganzes Berufsleben zahlen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Das Ziel ist, im Alter genug Geld zu haben. Doch viele Menschen fragen sich, ob ihre Rente ausreichen wird.
Dr. Jens Südekum, Professor für International Economics an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Persönlicher Beauftragter des Bundesministers der Finanzen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, im Gespräch mit Dr. Holger Schmieding. – Mit Abschluss der beiden Landtagswahlen im März hat sich ein Zeitfenster geöffnet, im Bund über die dringend erforderlichen Reformen zu beraten. Warum ist jetzt ein guter Zeitpunkt? Und wie sind die Beratungen angelaufen? – Prof. Südekum gehörte zu den vier Ökonomen, die direkt nach der Bundestagswahl ein Konzept für die Reform der Schuldenbremse vorgeschlagen hatten. Wie zufrieden können wir mit dem Ergebnis bislang sein? – Aktuell befasst sich eine Kommission mit einer dauerhaften Reform der Schuldenbremse. Wie könnte diese aussehen? – Noch wichtiger als ein Nachfrageschub wären wachstumsfördernde Reformen, die auch private Investitionen beflügeln. Welche Bilanz lässt sich hier nach einem Jahr Regierung Merz/Klingbeil ziehen? Ist Deutschland auf dem richtigen Wege? – Heftig diskutiert wird über Anreize zu mehr Arbeit. Welche Schritte sind hier erforderlich und warum? – Auch eine Einkommenssteuerreform wird von vielen Seiten gefordert. Wie sind die verschiedenen Vorschläge zur Gegenfinanzierung – insbesondere über die Mehrwertsteuer und die Erbschaftssteuer – einzuschätzen? Stichworte hier: Belastung des Mittelstands und auch Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland. – In Bezug auf die gesetzliche Rentenversicherung steht neben der pauschalen Anhebung des Renteneintrittsalters auch eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit als Vorschlag im Raum. Wie unterscheiden sich diese Vorschläge? Und was bedeuten diese für Akademiker und für Nichtakademiker? – Die Pflegeversicherung ist ohne Reform nicht mehr lange zu finanzieren. Welche Ansätze werden hier diskutiert? Und wie lässt sich insgesamt ein weiterer Anstieg der Beitragslast vermeiden? – Schließlich noch ein Blick auf die Konjunktur: Bisher wird für Deutschland in diesem Jahr mit einem Wachstum von etwa 0,4 % gerechnet. Wie groß ist das Potenzial, die Wirtschaft durch Reformen zusätzlich anzukurbeln? Was ist in diesem Jahr noch möglich?
In Folge 214 des Dachthekenduetts sprechen André F. Lichtschlag und Martin Moczarski über NRW-Umfragen, den Absturz von SPD und CDU, Merz' Rentenkurs, Kubicki, die Brandmauer und die Machtfrage in Sachsen-Anhalt.Möchten Sie unsere Arbeit unterstützen?––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––Spenden Sie Werkzeuge für die libertäre GlücksschmiedePayPal (auch Kreditkarte) / Überweisung / Bitcoin / Monero:
Christine Fuchsloch ist seit März 2024 Präsidentin des Bundessozialgerichts in Kassel. Mit ihr sprechen wir über den Sozialstaat und die aktuellen Reformdebatten im Bereich der Sozialversicherungen. Fuchsloch betont, dass wir stolz auf den deutschen Sozialstaat sein sollten. Dieser habe sich bewährt, funktioniere gut und werde zu oft schlecht geredet. Es gebe aber durchaus Reformbedarf, etwa bei der technischen Ausstattung der Behörden. Notwendig seien einheitliche IT-Standards. Heutzutage würden Behörden und Gerichte mit zum Teil völlig mit unterschiedlichen IT-Systemen arbeiten, was die Zusammenarbeit untereinander massiv erschwere. Mit Blick auf die anstehenden Reformen bei der Rentenversicherung spricht sich Fuchsloch für eine längere Lebensarbeitszeit aus. Gleichzeitig äußert sie Kritik an den Minijobs, da bei diesen Arbeitsverhältnissen nur sehr geringe Beiträge in die Rentenkasse fließen. ARD Radiorepoort Recht Redaktion und Moderation: Klaus Hempel
Christine Fuchsloch ist seit März 2024 Präsidentin des Bundessozialgerichts in Kassel. Mit ihr sprechen wir über den Sozialstaat und die aktuellen Reformdebatten im Bereich der Sozialversicherungen. Fuchsloch betont, dass wir stolz auf den deutschen Sozialstaat sein sollten. Dieser habe sich bewährt und funktioniere gut. Gerade in unsicheren Zeiten bilde er ein zentrales Fundament für die Stabilität der Demokratie. Gleichzeitig sieht sie allerdings Reformbedarf. Ein großes Problem sei, dass die Behörden, auch die Sozialgerichte, mit unterschiedlichen IT-Systemen arbeiten würden, was die Zusammenarbeit untereinander massiv erschwere. Notwendig seien daher einheitliche IT-Standards, die im Optimalfall der Bund vorgebe. Mit Blick auf anstehende Reformen in der Rentenversicherung spricht sich Fuchsloch für eine längere Lebensarbeitszeit aus. Gleichzeitig äußert sie Kritik an Minijobs, da bei diesen Arbeitsverhältnissen nur sehr geringe Beiträge in die Rentenkasse fließen. Ein weiteres Problem sieht sie bei vielen Selbstständigen, die unzureichend für das Alter vorsorgen. Die daraus entstehenden Versorgungslücken müssten später häufig durch die steuerfinanzierte Grundsicherung und damit von den Steuerzahlern ausgeglichen werden. Vor diesem Hintergrund plädiert Fuchsloch dafür, auch Selbstständige zur Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung zu verpflichten.
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Steuererklärung mit einem Klick: Fluch oder Segen? Seit dem 31. März ist eine Anmeldung für die Steuererklärung per Klick erstmals flächendeckend und einheitlich möglich. Die neu entwickelte App der Finanzbehörden mit dem Namen "MeinELSTER+" bietet bundesweit 11,5 Mio. Steuerpflichtigen die Gelegenheit, ihre Steuererklärung zur Mitte des Jahres mit nur einem Klick vom Mobilphone einzureichen. Das ist für Nutzer eine bequeme und schnelle Art, sich der Steuererklärung zu entledigen. Die Finanzverwaltung profitiert ebenfalls: weniger Aufwand, schnellere Bearbeitung und womöglich geringere Rückzahlungen. "Doch die Interessen der Finanzbehörden und der Steuerzahler klaffen manchmal weit auseinander", erklärt man bei der Lohnsteuerhilfe Bayern. Der Anwenderkreis für "MeinELSTER+" ist vorerst allerdings beschränkt. Die Funktion steht aktuell nur ledigen und kinderlosen Arbeitnehmern und Altersrentnern ohne zusätzliche Einkünfte zur Verfügung. Von den rund 24 Mio. ELSTER-Nutzern kommen damit knapp die Hälfte der Steuerzahlender bereits für die Anwendung infrage. Eine Ausweitung auf andere Zielgruppen und eine damit einhergehende Funktionserweiterung sind für die Zukunft geplant. Wie funktioniert die Steuererklärung mit einem Klick? Wer sich heute oder in den nächsten Wochen für die Funktion "MeinELSTER+" freischalten lässt, verkürzt seinen zeitlichen Aufwand für die Steuererklärung enorm. Denn anhand der dem Finanzamt vorliegenden Daten erstellt die App automatisch einen Vorschlag für die Steuererklärung samt einer Vorschau auf den Steuerbescheid. Ab dem 1. Juli 2026 können Nutzer dann die vorausgefüllte Steuererklärung für das Jahr 2025 bestätigen, korrigieren oder ergänzen. Wird das Einverständnis erteilt, ist die Steuererklärung in weniger als einer Sekunde vom Tisch. Die Verantwortung für die Richtigkeit der Daten liegt allerdings bei den Steuerpflichtigen selbst. Was bringt die Steuererklärung mit einem Klick? Während die fortschreitende Digitalisierung und die stärkere Nutzung bereits vorhandener Daten an sich positiv zu beurteilen sind, weist "MeinELSTER+" noch Lücken auf. Die dem Finanzamt vorliegenden Daten sind zum einen sehr überschaubar und beschränken sich auf Meldungen von Arbeitgeber, der Rentenversicherung, Krankenkasse und Banken. Die digitalen Daten beinhalten also nur die Einnahmen, die dem Staat Geld bringen. Elektronische Rechnungen von Firmen zu Ausgaben, die die Steuersituation der Nutzer verbessern können, bleiben außen vor. So riskiert man, steuermindernde Punkte schlichtweg zu vergessen. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Der deutsche Staat ist gnadenlos überschuldet mit 19,2 Billionen Euro impliziter Schulden. Das sage nicht ich, sondern das hat Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, ein renommierter Finanzprofessor, berechnet. Hier gehen zukünftige Ansprüche der Rentenversicherung, Pflegeversicherung, Immigration & Co. ein. Und es werden jedes Jahr noch mehr. Unfassbar dabei, aber reine Mathematik: Selbst wenn wir in Deutschland das gesamte Immobilien- und Bankguthaben enteignen würden, würden immer noch einige Billionen fehlen, um diese gewaltige Verschuldung zu decken. Irgendwer muss diese gewaltigen Summen zukünftig jedoch bezahlen. Und dieser Jemand hat einen Namen. Du weißt, wer gemeint ist. Es wurde mehrfach für unser Geldsicherheits-Training am Dienstag gefragt und daher habe ich es heute als Video aufbereitet: - Wie kannst du dich vor zukünftigen (möglichen) Enteignungen schützen? - Welche 3 Ebenen musst du verstehen? - Wie kannst du deine Immobilien absichern? - Und welcher Tipp funktioniert nachweislich am besten in der Praxis?
Hand aufs Herz: Der sichere Job, das feste Gehalt, die monatliche Überweisung vom Chef – klingt erstmal nach dem Traum vieler Menschen. Aber ist es wirklich so sicher, wie wir glauben?
Bürgerversicherung, Reformstau und Aktienrente – Stefan Knoll und Jan Schildbach über die Zukunft unseres SozialstaatsIn dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Zukunft der Kranken- und Rentenversicherung – und um die Frage, wie lange unser Sozialmodell noch tragfähig ist.Ich spreche mit Stefan Knoll, Gründer der Deutschen Familienversicherung, über Reformbedarf im Gesundheitssystem. Brauchen wir wirklich 94 gesetzliche Krankenkassen? Wäre eine Bürgerversicherung mit klar definierter Grundversorgung die bessere Lösung? Und warum sieht Knoll gerade in der privaten Krankenversicherung erhebliches Wachstumspotenzial?Im zweiten Teil der Sendung ordnet Jan Schildbach, Volkswirt bei DB Research, die geplante Reform der privaten Altersvorsorge ein. Warum stößt das Umlageverfahren an seine Grenzen? Weshalb kosten Garantien Rendite? Und warum könnte eine höhere Aktienquote langfristig unverzichtbar sein?Außerdem im Podcast:Warum das duale Krankenversicherungssystem gesellschaftlich unter Druck gerätWeshalb Selbstbehalte und Zusatzversicherungen Teil einer Reform sein könntenWarum die Riester-Rente als gescheitert giltWelche Chancen ein aktienbasiertes Vorsorgedepot bietetWie andere Länder wie Schweden Altersvorsorge erfolgreicher organisierenWelche Rolle der demografische Wandel für beide Systeme spieltEin Gespräch über Reformwillen, politische Blockaden – und die Frage, ob wir jetzt mutigere Entscheidungen brauchen.Vielen Dank fürs Zuhören!Themenvorschläge gerne an: kontakt@wirtschaftmitweisbach.deAnnette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?Kontaktinformationen unter:LinkedInWebpageBleiben Sie dran für weitere spannende Inhalte!
Die Altersrente ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Abfindungsberatung. Denn ohne die Berücksichtigung der gesetzlichen Rentenversicherung würde man wichtige Chancen und Risiken außen vor lassen. Ausgehend von den verschiedenen Rentenarten gehen wir ins Detail und geben Ihnen hilfreiche Tipps, um einerseits die Steuerlast und andererseits die Altersrente zu optimieren.Hier können Sie das Buch Jobausstieg mit Abfindung - So geht's! käuflich erwerben:Direkt über den Verlag Haufe: https://shop.haufe.de/prod/jobausstieg-mit-abfindung-so-gehtsÜber Amazon: https://www.amazon.de/Jobausstieg-mit-Abfindung-Aufl%C3%B6sungsvertrag-Renteneintritt/dp/3648192493/Steuerberater gesucht? Von der Lohn- und Finanzbuchhaltung, über den Jahresabschluss und die Steuererklärungen bis hin zur Steuerberatung: Bei uns werden ausschließlich Steuerberater*innen tätig. Lernen Sie uns kennen und machen Sie künftig keine Kompromisse mehr: https://kanzlei-pfalz.de/index.html
In der Renten-Debatte fordert die Linke den Arbeitgeberanteil bei der Rentenversicherung zu erhöhen. Die Arbeitgeber sollten demnach mehr bezahlen als Arbeitnehmer. Sie orientieren sich am österreichischen Modell.
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Leben und arbeiten in Europa: Kein Nachteil bei der Rente Für viele Menschen gehört es mittlerweile zum Alltag, in verschiedenen europäischen Ländern zu leben und zu arbeiten. Damit hierdurch keine Nachteile in der sozialen Absicherung entstehen, zeigte die Deutsche Rentenversicherung Bund anlässlich des Europatages, welche Bedeutung Europa für das Thema soziale Sicherheit über die Grenzen hinweg hat. Das Europarecht stellt sicher, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern keine Nachteile bei ihrer sozialen Absicherung entstehen, wenn sie im europäischen Ausland leben und arbeiten. Und auch viele Rentnerinnen und Rentner verbringen ihren Lebensabend im europäischen Ausland und beziehen dort ihre Rente aus Deutschland. Fast fünf Prozent der Rentenzahlungen gehen in EU-Länder Die Deutsche Rentenversicherung zahlt insgesamt rund 1,71 Millionen Renten ins Ausland. Knapp 72 Prozent der Auslandsrenten gehen in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), insgesamt rund 1,23 Millionen Zahlungen. Das entspricht rund 4,7 Prozent aller Rentenzahlungen der Deutschen Rentenversicherung. Knapp 231.000 Renten werden an deutsche Rentnerinnen und Rentner mit Wohnsitz im Ausland gezahlt, davon fast 126.000 in Länder der EU. Ausländische Beschäftigte zahlen Rentenversicherungsbeiträge Allein in Deutschland haben zuletzt rund 2,46 Millionen Menschen aus anderen Staaten der EU gearbeitet und Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung gezahlt. Vor zehn Jahren waren es noch knapp eine Million. Das entspricht einer Steigerung auf das 2,5-fache an Beschäftigten aus EU-Mitgliedstaaten. Zurückzuführen ist diese Entwicklung insbesondere auf die Stärkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit. Beschäftigungszeiten im europäischen Ausland zählen für die Rente Die sozialen Sicherungssysteme in den 27 Ländern der EU sind zum Teil sehr unterschiedlich. Eins haben sie jedoch gemeinsam: Eine Rente wird nur gezahlt, wenn bestimmte Mindestversicherungszeiten erfüllt sind. Hierfür können Versicherungszeiten, die in den verschiedenen Mitgliedstaaten zurückgelegt wurden, zusammengerechnet werden. So erfüllt zum Beispiel ein Versicherter, der 20 Jahre in Deutschland und 25 Jahre in Frankreich gearbeitet hat, die Mindestversicherungszeit von 45 Jahren, um vorzeitig eine abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte aus der deutschen Rentenversicherung beziehen zu können. Rentenzahlungen aus mehreren Ländern möglich Sind die Voraussetzungen für eine Rente erfüllt, zahlt jeder Staat aus den in seinem sozialen Sicherungssystem zurückgelegten Zeiten eine eigene Rente. Es ist daher möglich, dass Rentenzahlungen zeitgleich aus mehreren Staaten erfolgen. Eine "Gesamtrente", die von einem Land auch für andere Länder gezahlt wird, gibt es grundsätzlich nicht. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Entlassen als „arbeitsunfähig“ – Was nun? Der Weg vom Krankengeld zur Rente Die Reha ist vorbei oder der Klinikaufenthalt beendet, doch die Gesundheit spielt noch nicht mit: Du wirst als „arbeitsunfähig“ entlassen. In diesem Moment schießen viele Fragen in den Kopf: Wer zahlt jetzt weiter? Wie reagiert die Krankenkasse? Und was muss ich tun, um nicht in die finanzielle Falle zu tappen? In dieser Episode spreche ich mit Christian Schultz (Experte von krankengeld-zur-rente.de) über genau dieses Szenario. Christian räumt mit Mythen auf und erklärt ehrlich und verständlich, wie der Weg durch den Bürokratie-Dschungel gelingt. In dieser Folge erfährst du: Der Tag der Entlassung: Warum der Status „arbeitsunfähig“ kein Grund zur Panik ist, aber schnelles Handeln erfordert. Krankengeld & Aussteuerung: Was du wissen musst, wenn die 78 Wochen näher rücken. Die Nahtlosigkeitsregelung: Wie du den Übergang zum Arbeitslosengeld gestaltest, wenn die Rente noch nicht durch ist. Leistungsansprüche: Was steht dir wirklich zu und wie forderst du es rechtssicher ein? Unterstützung durch den SoVD: Wie dich der Sozialverband Deutschland bei Widersprüchen und Anträgen konkret entlastet. Christian Schultz gibt wertvolle Insider-Tipps, die oft den entscheidenden Unterschied zwischen Ablehnung und Bewilligung machen. Eine Folge für alle, die Sicherheit im Umgang mit Krankenkassen und Rentenversicherung suchen. Links & Ressourcen aus der Folge: Christian Schultz: www.krankengeld-zur-rente.de Beratung & Hilfe: SoVD (Sozialverband Deutschland) Checklisten & Ratgeber: https://www.youtube.com/@sovd-sh-sozialrecht Christian's Buch: https://amzn.to/4q1WnIZ Christian auf Insta: https://www.instagram.com/christianschultz_sovd/ Vergiss nicht, meinen Podcast zu abonnieren, um keine Folge zu verpassen! Liebe Grüße Sven
Die Deutsche Rentenversicherung setzt zur Bearbeitung von Renten- oder Reha-Anträgen auch Künstliche Intelligenz ein. Allerdings gibt es dafür strenge Regeln. Das letzte Wort hat immer ein Mensch.
Ein frohes neues Jahr! In dieser Folge fassen wir ganz kurz die wichtigsten Änderungen 2026 zusammen — von Aktivrente bis KfW‑Förderung. Kurz und knapp: Rentner dürfen bis zu 2.000 €/Monat steuerfrei dazuverdienen, es gibt das alte neue Programm für altersgerechtes Bauen, höhere Beitragsbemessungsgrenzen in der Kranken‑ und Rentenversicherung und eine spürbare CO2‑Kostensteigerung beim Heizen. Auch wichtig für Familien: Kindergeld steigt, Kinderkrankentage werden mehr, es gibt Kaufprämien für E‑Autos, eine höhere Entfernungspauschale und Änderungen bei Minijob‑ und Midijob‑Grenzen. Bleib entspannt — wir erklären alles im Podcast, nächste Woche mit Zinsüberblick. Viel Gesundheit, Erfolg und einen guten Start ins Immobilienjahr! Wenn Du Fragen zur Finanzierung hast oder eine konkrete Zahl brauchst — meld Dich gern bei uns, wir vergleichen kostenlos und helfen Dir, die beste Lösung zu finden. Besuch unsere Webseite https://www.baugeldundmehr.de/rechner-tools für coole neue Rechner und hilfreiche Tools. Egal ob Immobilienwert, Zinscheck oder Anschlussfinanzierung – alles ist dabei und super einfach zu bedienen!
Sparheldin Podcast - Sparen. Investieren. Vermögen aufbauen.
Mit welchen Renditen du rechnen solltest, damit deine Rentenversicherung deine Rentenlücke wirklich schließt In dieser Folge spreche ich darüber, wie viel Rendite deine Rentenversicherung bringen sollte, damit sie wirklich zu einer finanziell abgesicherten Zukunft beiträgt. Ich zeige dir, warum Beitragsgarantien und scheinbar sichere Konstruktionen oft verhindern, dass dein Geld langfristig wachsen kann. Du erfährst, wie sich Steuervorteile bei Riester, Rürup und der betrieblichen Altersvorsorge in der Praxis auswirken und warum sie kein Geschenk, sondern nur ein Vorschuss sind. Ich erkläre dir, welche enormen Auswirkungen hohe Effektivkosten von bis zu 3 Prozent pro Jahr auf dein späteres Rentenkapital haben. Anhand von Beispielen mache ich sichtbar, wie viele Tausend Euro dir allein durch Kosten über die Jahre verloren gehen können. Du lernst den Unterschied zwischen klassischen Provisionsverträgen und Netto beziehungsweise Honorartarifen kennen und warum hier oft deutlich mehr Rendite bei dir bleibt. Außerdem schauen wir auf die Frage, wie deine Beiträge innerhalb einer Rentenversicherung angelegt werden und warum ein ausreichend hoher Aktienfondsanteil über lange Laufzeiten so wichtig ist. Ich teile mit dir, ab welcher Rendite ich eine Rentenversicherung für sinnvoll halte und wie ETF basierte Lösungen dazu beitragen können, Renditen zwischen 6 und 8 Prozent zu erreichen. Zum Schluss gebe ich dir einen Impuls, wie du bestehende Verträge prüfen lassen kannst, damit du wirklich weißt, ob sich deine Altersvorsorge für dich lohnt.
Sparheldin Podcast - Sparen. Investieren. Vermögen aufbauen.
Mit welchen Renditen du rechnen solltest, damit deine Rentenversicherung deine Rentenlücke wirklich schließt In dieser Folge spreche ich darüber, wie viel Rendite deine Rentenversicherung bringen sollte, damit sie wirklich zu einer finanziell abgesicherten Zukunft beiträgt. Ich zeige dir, warum Beitragsgarantien und scheinbar sichere Konstruktionen oft verhindern, dass dein Geld langfristig wachsen kann. Du erfährst, wie sich Steuervorteile bei Riester, Rürup und der betrieblichen Altersvorsorge in der Praxis auswirken und warum sie kein Geschenk, sondern nur ein Vorschuss sind. Ich erkläre dir, welche enormen Auswirkungen hohe Effektivkosten von bis zu 3 Prozent pro Jahr auf dein späteres Rentenkapital haben. Anhand von Beispielen mache ich sichtbar, wie viele Tausend Euro dir allein durch Kosten über die Jahre verloren gehen können. Du lernst den Unterschied zwischen klassischen Provisionsverträgen und Netto beziehungsweise Honorartarifen kennen und warum hier oft deutlich mehr Rendite bei dir bleibt. Außerdem schauen wir auf die Frage, wie deine Beiträge innerhalb einer Rentenversicherung angelegt werden und warum ein ausreichend hoher Aktienfondsanteil über lange Laufzeiten so wichtig ist. Ich teile mit dir, ab welcher Rendite ich eine Rentenversicherung für sinnvoll halte und wie ETF basierte Lösungen dazu beitragen können, Renditen zwischen 6 und 8 Prozent zu erreichen. Zum Schluss gebe ich dir einen Impuls, wie du bestehende Verträge prüfen lassen kannst, damit du wirklich weißt, ob sich deine Altersvorsorge für dich lohnt.
Viele junge Menschen scheinen gar nicht mehr daran zu glauben, im Alter eine auskömmliche Rente zu erhalten. Dabei ist die Rentenversicherung schon einmal erfolgreich saniert worden.
Systemrelevant - Der Wirtschafts-Podcast der Hans-Böckler-Stiftung
In dieser Episode diskutieren Marco Herack und Sebastian Dullien die aktuellen Entwicklungen im Rentensystem Deutschlands, insbesondere das Rentenpaket 2025. Sie beleuchten die Mütterrente 3, die Haltelinie und die finanziellen Aspekte des Rentensystems. Zudem wird das neu entwickelte Open Source Rentenmodell vorgestellt, das Transparenz in die Rentendebatte bringen soll. Die Diskussion umfasst auch die Herausforderungen des Erwerbsmarktes und die Notwendigkeit einer Rentenreform. (AI Zusammenfassung von Riverside)
In Folge 199 des Dachthekenduetts sprechen Martin Moczarski und Sascha Koll über den Absturz der SPD, Mindestlohn, Bürgergeld und SB-Kassen, den Bärbel-Bas-Eklat, das Rentenpaket des Grauens, Familie vs. Sozialstaat, libertäre Rechtsordnung und das Pentagon, das mit Berlin bricht.Möchten Sie unsere Arbeit unterstützen?––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––Spenden Sie Werkzeuge für die libertäre GlücksschmiedePayPal (auch Kreditkarte) / Überweisung / Bitcoin / Monero:
Philipp Türmer hält nichts von den Rentenforderungen der Jungen Union. „Es geht hier nicht um die Interessen von Jung gegen Alt, sondern die Junge Union setzt sich schlicht und einfach dafür ein, die gesetzliche Rente nach und nach abzuschaffen.“Der Juso-Bundesvorsitzende setzt auf die Rentenkommission. Im Gespräch mit Laura Block beschreibt er seine Vorschläge zu einer Rentenreform. Die Jusos schlagen vor, Beamte, Politiker und Selbstständige in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen zu lassen. Und auch Kapitalerträge sollten herangezogen werden.Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
„Über Geld spricht man nicht!”: Erfahre in Birgits Money Story, wie sie es endlich geschafft hat, Kontrolle, Klarheit und Selbstvertrauen beim Thema Geld als berufstätige zweifach-Mama mit Ehrenamt aufzubauen. Jetzt Folge anhören.
Die Rentenpläne der Bundesregierung stoßen auf deutliche Kritik. In einem Brandbrief warnen 32 Wirtschaftsverbände vor milliardenschweren Zusatzkosten und einer Überforderung des Rentensystems. Gleichzeitig kündigt die Rentenversicherung für 2026 eine spürbare Erhöhung der Renten an.
Der deutsche Sozialstaat kostet jedes Jahr mehr als eine Billion Euro. Wie lässt sich das in Zukunft finanzieren? Über eine Vermögenssteuer meint Politikwissenschaftlerin Dr. Martyna Linartas. Moderation: Ralph Erdenberger Von WDR 5.
Eine Vermögenssteuer ist nicht die richtige Lösung für die zukünftige Finanzierung des Sozialstaats, erklärt Martin Werding vom Sachverständigenrat Wirtschaft. Moderation: Ralph Erdenberger Von WDR 5.
Johanna erkennt: etliche Versicherungen und wahllose ETFs allein reichen nicht. Erfahre, welcher Baustein ihr gefehlt hat – und warum „ETF ist nicht gleich ETF“ ist. Jetzt Money Story anhören.
2024 wurden laut GDV über zwei Millionen neue private Rentenversicherungen abgeschlossen – fast genauso viele wie vor 10 Jahren. Was Saidi an dieser Zahl stört, erfährst Du in dieser Folge Geld Ganz Einfach.
„Gebt den Rentnern das Geld zurück, das ihr genommen habt!“, fordert Roland Tichy. Die Rentenkassen stehen vor einer enormen Herausforderung: Immer weniger Erwerbstätige müssen für immer mehr Rentner aufkommen. Das eigentliche Problem liegt jedoch tiefer – denn die Politik hat sich über Jahrzehnte hinweg aus der Rentenkasse bedient, um teure Wahlversprechen zu finanzieren. Schätzungen zufolge wurden der Rentenversicherung auf diese Weise nahezu 1.000 Milliarden Euro entzogen. Gleichzeitig gibt die Bundesregierung enorme Summen für eine aufgeblähte Bürokratie und Sozialtransfers aus. Die Bundesagentur für Arbeit beschäftigt über 100.000 Mitarbeiter – vermittelt jedoch nur rund 100.000 Stellen im Jahr. An ihrer Spitze steht Andrea Nahles, ehemalige SPD-Vorsitzende, die mit diesem Posten über das Ende ihrer Karriere als SPD-Vorsitzende hinwegversorgt werden sollte. Zugleich erhalten weiterhin auch Personen Bürgergeld, die polizeilich gesucht werden. Und um diese Ausgaben zu decken, sollen ausgerechnet jene, die noch arbeiten, künftig länger arbeiten? Roland Tichy stellt in seinem Kommentar zur Lage der Nation eine Gegenfrage: Warum nicht stattdessen diejenigen zur Arbeit verpflichten, die bislang nicht arbeiten?
Die neue Bundesregierung ist noch nicht lange im Amt - und schon unzufrieden mit uns. Wir arbeiten zu wenig! Die Rentner sollen länger ran! Feiertage sollen gestrichen werden. Ist das der richtige Weg um das Land wirtschaftlich wieder in Schwung zu bringen? Der Staat schwingt die Peitsche. Haben wir das wirklich verdient? Roland Tichy meint: Erst sollte der Staat seine Hausaufgaben machen und vor seiner eigenen Haustüre kehren. Wir arbeiten mehr, wenn es sich wieder lohnt. Solange Steuern und Abgaben zu hoch sind und ständig weiter steigen: Es lohne sich kaum mehr. Wer arbeitet ist der Dumme. Also, lieber Friedrich Merz, beweisen Sie uns dass Sie sparen können und setzen Sie den Rotstift bei sich selbst und den Kollegen an! Keine zustäzchlchen Ministerien und Staatssekretäre. Kein zusätzliches Geld für die Parteien und ihre Stiftungen. Keine Verschwendung von deutschen Steuermitteln in die ganze Welt. Keine zusätzlichen Kosten in Krankenkasse und Rentenversicherung für Zuwanderer, die noch nie Beiträge bezahlt haben. Damit fangen wir mal an. Den wir sind nicht faul. Die Politik ist unfähig, die Probleme zu lösen und zu faul, um zu sparen. Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
Beamte sollen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, findet Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). Martin Werding vom Sachverständigenrat unterstützt den Vorschlag. Die Demografieprobleme der Rentenversicherung löse das jedoch nicht. Schröder, Gerhard www.deutschlandfunkkultur.de, Tacheles
Schluss mit Sonderregeln für Staatsdiener: Wenn es nach der neuen sozialdemokratischen Bundesarbeitsministerin Bärbel Baas geht, sollen in Zukunft auch Lehrer, Polizisten und Richter in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. CDU und auch die betroffenen Berufsgruppen protestieren lautstark, in der mittelständischen Wirtschaft ist sogar von „populistischem Unfug“ die Rede. Welche Perspektive hat der neue Vorstoß zur Rente? Hilft er, das marode Rentensystem zu sanieren? Doris Maull diskutiert mit Holger Balodis – Rentenexperte, Journalist und Autor; Dr. Ruth Maria Schüler – Rentenexpertin beim Institut der deutschen Wirtschaft, IW; Heiko Teggatz – stellvertr. Vorsitzender Deutscher Beamtenbund und Vorsitzender der deutschen Polizeigewerkschaft
Schwarz-Rot startet gleich mit einer Kontroverse: Sollen auch Selbstständige und Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen oder nicht? Und es gibt viele weitere Fragen zur Altersvorsorge, auf die diese Regierung eine Antwort finden muss. Armbrüster, Tobias www.deutschlandfunk.de, Kontrovers
In dieser Folge diskutieren Bert Rürup und Michael Hüther über eine mögliche Erneuerung des deutschen Rentensystems – und benennen zentrale Hürden.
Der US-Präsident reist in die Golfstaaten und erwartet, reich beschenkt zu werden. Für die Altersvorsorge der Deutschen sieht es hingegen schlecht aus. Das ist die Lage am Dienstagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe hier: Trumps rätselhaftes Faible für die Golfstaaten Mehr Hintergründe hier: Beamte in die Rentenversicherung – warum der Plan so teuer wäre Die ganze Geschichte hier: Frankreichs Nationalheld taumelt +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Beamte, Politiker und Selbstständige sollen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, fordert die neue Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). Ein guter Vorschlag? Diskussion mit dem Sozialwissenschaftler Stefan Sell und Moderator Ralph Erdenberger. Von WDR 5.
Beamte sind nicht die Rettung. Die neue Arbeitsministerin Bärbel Bas schlägt vor, Beamte in die Rentenversicherung einzahlen zu lassen. Warum das nach hinten losgehen würde. Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter www.t-online.de/tagesanbruch Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis samstags gegen 6 Uhr zum Start in den Tag, am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei Spotify (https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), Apple Podcasts (https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), Amazon Music (https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Rente? Reform? Fehlanzeige. Warum der Staat dich hängen lässt und du jetzt selbst handeln musst. Jetzt Podcast-Folge anhören.
Heute erzähle ich euch von Rentenpunkten und meiner Kontenklärung bei der Rentenversicherung.
Die gesetzliche Rentenversicherung müsste eigentlich grundlegend saniert werden. Doch statt auf echte Reformen setzen Union und SPD auf Flickwerk. Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter www.t-online.de/tagesanbruch Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis samstags gegen 6 Uhr zum Start in den Tag, am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei Spotify (https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), Apple Podcasts (https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), Amazon Music (https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.