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Die Friedensforscherin Nicole Deitelhoff warnt vor staatlichen 'Warlords' wie Putin, Trump und Netanjahu, die Gewalt als normales Mittel der Politik einsetzen und das Völkerrecht missachten. Wie kann man diese Akteure stoppen und die regelbasierte Weltordnung retten?
Vor dem Treffen von Koalition, Gewerkschaften und Arbeitgebern am Mittwochabend im Kanzleramt hatte die Regierungsseite die Erwartungen gedämpft. Das Zusammenkommen sei kein Koalitionsausschuss, sondern lediglich ein gemeinsamer Austausch. Beschlüsse seien nicht zu erwarten. Als Erfolg galt bereits, dass überhaupt alle Akteure an einem Tisch saßen. Nach dem Treffen stand dann vor allem ein Satz im Raum: Die Atmosphäre sei sehr gut gewesen. Nur: Atmosphäre allein macht noch keine Reformen. Wie es nun weitergeht und wieso dieses Treffen von einer konzertierten Aktion zu einem Gesprächskreis schrumpfte, darüber sprechen Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander in dieser Folge von Machtwechsel. Zuerst aber blicken sie in den Bundestag, wo Friedrich Merz am Donnerstagmorgen eine Regierungserklärung gehalten hat. –––– Sie möchten mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier finden Sie alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Machtwechsel Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Sie möchten “Machtwechsel” komplett werbefrei hören und mitdiskutieren? Dann kommen Sie zu uns in die Machtwechsel-Community auf CampfireFM und werden hier Unterstützer des Podcasts! In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch: https://www.joincampfire.fm/api/download-app „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.
Am Ende einer intensiven Woche in Köln tauschen wir uns in Podcast-Episode #132 ausführlich über unsere Eindrücke von The Tire Cologne 2026 aus. Welche Begegnungen bleiben in Erinnerung, welche Gespräche wirken nach? Wir besprechen, welche Akteure uns mit Zugewandtheit und klarer Kommunikation positiv aufgefallen sind, und bei wem in der Außendarstellung und- wirkung unserer Meinung nach noch Luft nach oben ist. Wie eine Art Abbild der Situation in der Reifenbranche hierzulande und in Europa wird dabei deutlich, wer aktuell Akzente setzen kann und wer zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist. Außerdem blicken wir auch auf die von den Messe-Verantwortlichen kommunizierten Besucherzahlen, auf die vielfach betonte Internationalität der TTC und darauf, wie wir diese empfunden haben.
Sende uns Deine NachrichtWas passiert, wenn die mächtigsten Akteure der Welt nicht mehr Regierungen, Zentralbanken oder Militärs sind, sondern Betreiber von Rechenzentren und Entwickler von Künstlicher Intelligenz?In dieser Episode taucht Norman Müller tief in die Frage ein, wie sich globale Machtstrukturen durch KI verändern. Aufbauend auf den Gedanken des Soziologen Prof. Dr. Thomas Druyen diskutieren wir, warum Rechenzentren, Halbleiterfabriken und Foundation Models zur strategischen Infrastruktur des 21. Jahrhunderts werden.Wir sprechen über die Entstehung einer neuen digitalen Elite, die Rolle von KI bei der Steuerung von Informationen und Wahrnehmungen sowie die Frage, ob Europa im globalen KI-Wettbewerb noch eine gestaltende Rolle spielen kann.Am Ende steht eine entscheidende Erkenntnis: Je leistungsfähiger KI wird, desto wichtiger werden jene Fähigkeiten, die Maschinen niemals übernehmen können.Hier geht's zum Artikel:https://ventureaibriefing.substack.com/p/die-neue-weltmacht-denkt-nicht-demokratisch00:00 Ein Gedankenexperiment zur Macht der Zukunft02:20 Infrastruktur versus künstliche Intelligenz04:30 Warum KI eine völlig neue Form von Macht schafft07:00 KI als Filter unserer Wirklichkeit08:30 Wie KI-Systeme trainiert werden10:00 Das Blackbox-Problem erklärt12:00 Wer bestimmt die Werte einer KI?14:00 Der globale Wettlauf um KI-Infrastruktur15:30 Europas Rolle im KI-Wettbewerb18:00 Können Maschinen Menschen ersetzen?18:45 Die unüberwindbare Grenze der KI: VerantwortungSupport the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman
SLAPP ist die englische Abkürzung für „Strategic Lawsuit Against Public Participation”, also strategische Klagen gegen Akteure in der Öffentlichkeit. Gemeint ist, dass jemand vor Gericht geht, um Kritiker einzuschüchtern. Auch der Falter ist Adressat solcher Klagen, mit denen die Meinungsfreiheit angegriffen wird. Raimund Löw im Gespräch mit der Medienanwältin Maria Windhager und Falter-Chefredakteur Florian Klenk. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein Standpunkt von Michael Hollister.Während Millionen Autofahrer den Preis an der Zapfsäule für eine Art Naturgewalt halten - mal teurer, mal billiger, scheinbar dem Weltmarkt ausgeliefert -, hat sich in Düsseldorf ein Vorgang abgespielt, der die eigentliche Frage freilegt: Wer setzt diesen Preis, und warum darf ausgerechnet die Behörde, die ihn prüfen soll, nicht hinsehen? Am 30. April 2026 teilte das Bundeskartellamt mit, dass ein Gericht seine bislang ehrgeizigste Untersuchung des Kraftstoffgroßhandels vorläufig gestoppt hat. Ausgebremst wurde das Amt nicht von einem Ölkonzern, sondern von zwei Unternehmen, die mit Kraftstoff nicht einmal handeln: den Preisinformationsdiensten Argus Media und S&P Global. Sie melden, bewerten und veröffentlichen die Notierungen, an denen sich der gesamte Markt orientiert. Und sie haben vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf durchgesetzt, dass sie dem Kartellamt nicht offenlegen müssen, wer ihnen diese Preise zuspielt.Damit steht eine Frage im Raum, die weit über Deutschland hinausreicht: Wer kontrolliert die privaten Institutionen, die den Ölpreis faktisch herstellen - und was geschieht, wenn der Staat versucht, ihnen auf die Finger zu schauen? Die Antwort, die Düsseldorf zumindest vorläufig gibt, ist ernüchternd. Die entscheidende Stufe der Preisbildung liegt im Halbschatten zwischen privatem Geschäft und öffentlicher Funktion - und sie verteidigt diesen Halbschatten mit einem Argument, das man dort am wenigsten erwartet hätte: der Pressefreiheit. Es ist die stille Macht hinter der Zapfsäule, und sie hat in der ersten Runde gewonnen.Es lohnt sich, diesen Fall ernst zu nehmen, gerade weil er auf den ersten Blick technisch wirkt. Hinter den Paragrafen verbirgt sich eine Machtfrage, die jeden betrifft, der tankt, heizt oder Waren kauft, deren Transport am Dieselpreis hängt. Und sie verbirgt sich gut: kein spektakulärer Skandal, keine geständigen Konzernchefs, sondern ein Eilbeschluss, eine Handvoll Aktenzeichen und ein Begriff - Quellenschutz -, der hier eine Bedeutung annimmt, die seine Erfinder kaum vorgesehen haben.Vom Bohrloch zum GerichtsbeschlussDer Vorgang beginnt nicht mit dem Gericht, sondern mit einer Bestandsaufnahme. Am 19. Februar 2025 schloss das Bundeskartellamt seine Sektoruntersuchung zu Raffinerien und Kraftstoffgroßhandel ab. Das Ergebnis lieferte erste Anhaltspunkte dafür, dass die im Großhandel genutzten Preisinformationsdienste ein wettbewerbliches Risiko bergen: Sie versorgen die Marktteilnehmer mit sehr detaillierten und tagesaktuellen Informationen über das Verhalten der jeweils anderen. Wo alle in nahezu Echtzeit wissen, zu welchen Konditionen die Konkurrenz abschließt, kann der Wettbewerb erlahmen - und die Gefahr wächst, dass einzelne Akteure die Notierungen gezielt in ihre Richtung schieben.Die Logik dahinter ist subtiler als ein klassisches Kartell. Es braucht keine Absprache am Telefon, keine geheime Vereinbarung. Es genügt, dass alle Beteiligten dieselben, sehr genauen Informationen über die Abschlüsse der anderen besitzen. In einem solchen Umfeld richtet sich jeder am beobachtbaren Verhalten der Konkurrenz aus, ohne den Preiskampf zu suchen, der einen funktionierenden Wettbewerb auszeichnet. Genau diese stillschweigende Parallelität - Ökonomen sprechen von kollusivem Gleichlauf - ist mit den Mitteln des klassischen Kartellrechts kaum zu fassen. Sie war der Grund, warum der Gesetzgeber überhaupt ein strukturelles Instrument schuf. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Diese Folge ist keine Technik, keine Theorie. Es ist Marcos Geschichte.Warum er dieses Buch geschrieben hat. Woher es kommt. Und was das mit dir zu tun hat.Das lernst du in dieser FolgeImmer dasselbe Stück — andere Bühne, andere Akteure, dieselben MusterMarine, Karriere — und was dahinter wirklich los warDas erste Seminar, das alles verändert hatEine gescheiterte Ehe und das Jahr, das alles umgebaut hatWarum aus dem Podcast ein Buch wurde — und für wen„Die Qualität deiner Gedanken bestimmt die Qualität deines Lebens.“Das Buch — Nur am 8. & 9. Juni„Dein Kopf. Deine Regeln.“ erscheint am 10. Juni 2026. Bundle E-Book + Hörbuch: 19 € mit Code BUNDLE19Nur 48 Stunden. Danach weg.➡ alfima.com/MarcoEhlers/dein-kopf-deine-regeln-ebook-horchbuchSondern als ganz praktischer Hebel für mehr Ruhe im Alltag.
Diesen Frühling wurde bekannt, dass der ehemalige „Nebelspalter“ Redaktor Dominik Feusi als Bundeshausredaktor zur NZZ wechseln soll – dieser verlor die Stelle aber wieder vor Antritt. Der Grund: Feusi hat beim „Nebelspalter“ eine Analyse zum Krieg zwischen dem Iran und Israel zu 90% vom Telegraph abgeschrieben. Konsequenzen innerhalb der NZZ? Keine, lediglich die Anstellung wurde zurückgezogen. Wir diskutieren, was es bedeutet, wenn problematische Akteure ins Herz einer solchen Redaktion geholt werden, während kritische Stimmen gehen. Und warum es wenig überraschend ist, dass Menschen das Vertrauen in Medien verlieren, wenn ein altes Medium wie die NZZ es nicht schafft, so eine Geschichte sauber aufzuarbeiten.Ausserdem sprechen wir in dieser Folge Meyer:Wermuth über das Nachrichtendienstgesetz: Überwachungsmassnahmen wie Telefonabhörung sollen neu nicht mehr nur bei Terrorverdacht, sondern auch bei sogenanntem gewalttätigem Extremismus möglich sein – ein bewusst schwammig formulierter Begriff, der auch bei Demo-Teilnahmen oder politischen Aktivismus greifen könnte.Und schliesslich: Der Ständerat entscheidet über bis zu vier zusätzliche Sonntagsverkäufe. Nur grosse Ketten würden davon profitieren und die Arbeiter:innen stark darunter leiden. Ein kollektiver freier Tag wie der Sonntag hat eine wichtige gesellschaftliche Funktion – und die Stimmbevölkerung hat solche Ausweitungen in der Vergangenheit immer wieder abgelehnt.((01:44)) NZZ/Feusi((09:13)) Nachrichtendienstgesetzt((17:43)) Sonntagsverkauf((23:43)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Feministischer Streik, Wahlen Kosovo & Armenien, Jositsch-Austritt, Männerfussball-WM)
Im Vorfeld der Fußball Weltmeisterschaft 2026 reisen der Sportjournalist Philipp Awounou und Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni durch die USA, um sich das System Sport nochmal genauer anzusehen. Denn je nach Sportart unterscheiden sich auch die politischen Akteure im System. Welche Rolle Trump darin spielt, was das mit den Menschen vor Ort macht und welchen Platz der Fußball in diesem System hat, davon erzählt Philipp Awounou. Von Nora Hespers.
Rechtsextreme Parteien und Akteure verbreiten ihre Inhalte oft sehr erfolgreich in sozialen Medien. Sie setzen die Themen und tragen sie erfolgreich weiter in die Gesellschaft hinein. Teresa Völker ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Ihr Vortrag hat den Titel "Rechtsextreme Inhalte in den (sozialen) Medien – Verbreitung und wirksame Gegenstrategien". Sie hat ihn am 9. Dezember 2025 in Frankfurt (Oder) gehalten im Rahmen der Ringvorlesung "Wie umgehen mit dem Rechtsextremismus?" (Ringvorlesung „Wie umgehen mit dem Rechtsextremismus?“. Veranstaltet wurde die Reihe von der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). ********* +++ rechtsextrem +++ Parteien +++ rechtsradikal +++ Wahlen +++ Europa +++ AfD +++ Normalisierung +++ Politikwissenschaft +++ digitale Medien +++ soziale Medien +++ salonfähig +++ Mitte der Gesellschaft +++ Migration +++ Hörsaal +++ Deutschlandfunk Nova +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Sibylle Salewski Vortragende: Teresa Völker, Politikwissenschaftlerin, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung**********Ihr hört in diesem Hörsaal:1:56 - Beginn Vortrag**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Gewalt und Antisemitismus: Rechtsextremismus in der BundesrepublikBundeswehr-Skandal: Gewaltrituale und Sexismus bei den FallschirmjägernSchwarze und bindungslose Pädagogik: Johanna Haarer und die Erziehung im NS-Staat**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
In dieser Folge sprechen wir mal wieder über das Wasserstoff-Kernnetz und die überraschend hohe Nachfrage, die bereits vor Fertigstellung des Netzes sichtbar wird. Wir überlegen, welche Unternehmen sich jetzt schon anschließen wollen und ob die aktuellen Reservierungsanfragen ein positives Signal für die Branche sind. Wer sind die Akteure, was treibt sie an und wie realistisch sind die gemeldeten Bedarfe?
„Anklageschrift“ gegen deutsche und europäische Bellizisten im UkrainekriegEin Standpunkt von Uwe Froschauer.Bevor ich mit dem Artikel beginne, möchte ich meine tiefe Verachtung gegenüber allen Kriegstreibern dieser Welt ausdrücken. Nicht, wer den ersten Schritt zu einem Krieg unternimmt, ist zwangsläufig der wahre Aggressor, sondern der, der zu diesem Schritt zwingt. Dennoch ist auch dieser erste Schritt nicht zu verzeihen.Am Ende wird dieser Krieg nicht mit einem Triumph enden, sondern mit Verhandlungen. Er wird enden, wie Kriege fast immer enden: nicht durch moralische Posen, nicht durch Fernsehparolen, nicht durch Orden für Scharfmacher und „Leidverlängerer“ wie Anton Hofreiter, Marie-Agnes Strack-Zimmermann oder Annalena Baerbock, sondern durch eine politische Lösung am Verhandlungstisch. Die Tragödie besteht darin, dass ein solcher Tisch bereits Ende März/Anfang April 2022 – lediglich fünf Wochen nach Ausbruch des Krieges – in Istanbul bereitstand.Fünf Wochen nach Beginn der russischen Invasion lagen Entwürfe vor, die zumindest die Chance auf ein Ende des Sterbens boten: Neutralität der Ukraine, Sicherheitsgarantien, ein politischer Rahmen. Doch diese Chance wurde nicht genutzt. Sie wurde politisch erstickt — von jenen dunklen Kräften im Westen, die nicht Frieden wollten, sondern den Abnutzungskrieg.Boris Johnson erschien in Kiew als Bote dieser Linie: Mit Putin solle nicht verhandelt, sondern er solle unter Druck gesetzt werden. Hinter dem britischen Bellizisten stand die damalige US-Regierung unter Joe Biden, flankiert von europäischen Politikern, die seither jede weitere Eskalation als Solidarität mit der Ukraine verkauften. Annalena Baerbock sprach davon, „einen Krieg gegen Russland“ zu führen. Ursula von der Leyen versprach den Sieg der Ukraine. Keir Starmer erklärte die ukrainische Front faktisch zur eigenen europäischen Frontlinie.Als Ende März 2022 in Istanbul über ein mögliches Kriegsende verhandelt wurde, hatte die UN-Menschenrechtsbehörde OHCHR bereits 3.257 zivile Opfer in der Ukraine dokumentiert – darunter 1.276 getötete und 1.981 verletzte Zivilisten. Verlässliche Gesamtzahlen zu getöteten und verletzten Soldaten auf beiden Seiten gab es damals noch nicht. Schätzungen gingen jedoch bereits in die Zehntausende.Heute, vier Jahre später, reichen Schätzungen der militärischen Verluste – getötet, verwundet oder vermisst – auf 1,7 bis fast 2 Millionen russische und ukrainische Soldaten zusammen. Allein CSIS schätzt rund 1,2 Millionen russische und 500.000 bis 600.000 ukrainische Verluste. Wie viele dieser Opfer wären vermeidbar gewesen? Diese Frage richtet sich weniger an Moskau, sondern insbesondere an jene politischen Akteure, die auf weitere Eskalation, Waffenlieferungen und einen langen Abnutzungskrieg setzten. Schande über euch Kriegstreiber! Das Leid jeder einzelnen Mutter, die ein Kind in diesem sinnbefreiten Krieg verloren hat, möge euch euren Schlaf rauben! Aber dazu bräuchte man ja so etwas wie ein Gewissen. Ich denke, die Protagonisten dieses Krieges schlafen recht gut.Das Ergebnis dieser Kriegsverlängerungs-Politik liegt in Leichenhallen, Schützengräben und zerstörten Städten. Hunderttausende Soldaten sind tot, verwundet oder vermisst. Zehntausende Zivilisten wurden getötet oder verletzt. Und dennoch werden jene, die den Krieg durch immer neue Waffenlieferungen verlängern, als Freunde der Ukraine gefeiert.Das ist die Perversion unserer Zeit: Wer Frieden verhindert, nennt sich Freund. Wer Verhandlungen diffamiert, nennt sich Verteidiger der Freiheit und Demokratie. Wer andere Menschen in einem aussichtslosen Abnutzungskrieg sterben lässt, erhält Orden.Diese Anklage richtet sich gegen die politischen Kriegstreiber Europas und der USA, gegen jene, die Russland allein zum Täter erklären, aber ihre eigene Mitverantwortung am verlängerten Sterben verschweigen. Russland hat diesen Krieg begonnen. ...https://apolut.net/wer-verlangert-den-ukrainekrieg-von-uwe-froschauer/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kinder und Jugendliche gelten in der Erinnerung an die NS-Zeit meist als Opfer. Doch der Historiker Frank Bajohr zeigt in seiner aktuellen Forschung eine andere, lange übersehene Seite: Viele junge Menschen waren nicht nur Zuschauende, sondern aktive Akteure antisemitischer Gewalt. Sie beschimpften, demütigten und attackierten jüdische Mitschüler, beteiligten sich an Boykotten, verwüsteten Synagogen und Friedhöfe und wirkten am Novemberpogrom 1938 mit. Im Gespräch erklärt Bajohr, wie das NS-Regime Kinder und Jugendliche für seine Ideologie gewann, welche Rolle Gruppendruck, Propaganda und das Versprechen von Zugehörigkeit spielten – und warum die Erinnerung an die „unschuldige Jugend“ oft zu kurz greift. Außerdem sprechen wir über die Gegenwart: Wie erreichen politische Bewegungen heute junge Menschen? Welche Rolle spielen soziale Medien wie TikTok? Und was können wir aus der Geschichte über die Anziehungskraft von Feindbildern, Identitätspolitik und digitaler Mobilisierung lernen? Bundesarchiv "War Opa ein Nazi?": [Hier.](https://www.bundesarchiv.de/das-bundesarchiv/aus-unserer-archivarbeit/war-opa-ein-nazi/)
US-Präsident Donald Trump sagt, der Deal mit Iran sei so gut wie fertig. Teheran bremst und stellt fest, dass über das wichtigste Thema, das Atomprogramm, gar nicht gesprochen werde. Marco Rubio, der US-Außenminister, verspricht am Morgen gute Nachrichten in wenigen Stunden – und erklärt am Nachmittag, dass alles dann doch länger dauern werde. Dazwischen fliegen amerikanische Raketen auf iranische Stellungen in der Straße von Hormus, während eine iranische Delegation nach Doha reist, um über genau diesen Frieden zu verhandeln. Im Stundentakt widersprechen sich die Akteure im Irankrieg. Der Ölpreis steht zeitweise bei 105 Dollar, die US-Inflation bei knapp vier Prozent, und im Sommer könnte der Flugzeugtreibstoff knapp werden. Ist das nur Trumps Chaos – oder was steckt dahinter? Im SPIEGEL-Podcast »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Mathieu von Rohr, Leiter des Auslandsressorts beim SPIEGEL, über das Hin und Her im IrankonfliktMehr zum Thema: (S+) Straße von Hormus: Wie Irans Geisterflotte Trumps Blockade aushebelthttps://www.spiegel.de/ausland/strasse-von-hormus-wie-irans-geisterflotte-donald-trumps-blockade-aushebelt-a-0f8712c0-1303-48c9-9198-2f5010554c19 (S+) Vorwahlen in den USA: Trump beherrscht seine Partei wie nie – und ist so unbeliebt wie niehttps://www.spiegel.de/ausland/donald-trump-beherrscht-die-republikaner-wie-nie-und-ist-so-unbeliebt-wie-nie-a-d1ad53cd-4610-4307-9d9e-6fffa8c78227 +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Ich spreche mit dem Autor und Journalisten Tahir Chaudhry über sein neues Buch. Darin widmet er sich Peter Thiel, dem KI-Hype und den dahinterstehenden Interessengruppen sowie deren Weltbild. Auch über den Protagonisten seines letzten Buches, Jeffrey Epstein, sprechen wir. Selten endet ein Interview zu einem eher technischen Thema mit der Suche des Menschen nach dem Göttlichen und der Frage, wie wir unsere Kinder ins Leben begleiten. Besonders dann, wenn es eigentlich um globale Überwachungsstrukturen, künstliche Intelligenz, Geopolitik und Transhumanismus geht. Erfreulicherweise war es jedoch möglich, mit Tahir Chaudhry genau diesen Bogen zu spannen. Anlass unseres Gesprächs war sein gemeinsam mit Tariq Hübsch verfasstes Buch «Peter Thiel – Palantir, der KI-Gott und das Ende des Menschen». Es erlaubt einen tiefen Einblick in die Weltsicht machtvoller Kreise aus Wirtschaft, Militär und Politik. Diese betrachten die Natur als einen zu überwindenden Evolutionsschritt und möchten den Menschen gerne mit künstlicher Intelligenz verschmelzen. Der Mensch soll in eine neue Existenz, eine Art Simulation, überführt werden. Das erinnert ein wenig an die dystopischen Bilder des Films «Die Matrix». In dieser Welt wäre der «KI-Gotteswahn» die Ersatzreligion einer Bevölkerung und die künstliche Intelligenz der «bessere Mensch». Peter Thiels Mega-Überwachungsalgorithmus Palantir ist das allsehende Auge, welches verschiedenste Daten zusammenführt und bereits jetzt von Polizeibehörden in Deutschland eingesetzt wird. Doch was passiert mit dem Menschen, wenn er seine Denkfähigkeit und sein kreatives Potenzial an von einigen wenigen kontrollierte Algorithmen delegiert? Welchen geopolitischen Sinn hat die weltweite KI-Aufrüstung, und was verbirgt sich hinter den engen Vernetzungen der prominentesten Akteure mit dem militärisch-industriellen Komplex und der US-amerikanischen Spitzenpolitik? Das und mehr bespreche ich mit Tahir Chaudhry. Zum Abschluss dieses anfänglich auf Technologie fokussierten Austausches kommen wir auf die uralte Suche des Menschen nach Verbundenheit, nach Göttlichkeit und Religion zu sprechen. Denn das mit dem KI-Wahn einhergehende Dominanz- und Kontrollstreben steht im starken Widerspruch zur Geschichte der Menschheit als Jäger und Sammler. Über 90 Prozent seiner Existenz lebte der Mensch in enger Verbundenheit mit der Natur. Der Anthropologe Colin Turnbull, der verschiedene indigene Gemeinschaften besucht hat, beschreibt diese uralte Lebensweise anhand einer indigenen Gruppe in Uganda in seinem Buch «The Mountain People» wie folgt: «Der Jäger und Sammler macht sich kaum Gedanken über das Morgen; er beschafft sich seine Nahrung frisch, von Tag zu Tag, mit der Gelassenheit eines Menschen, der mit der Welt um ihn herum im Reinen ist. Und genau das tut der Jäger. Er kennt die Welt, in der er lebt, wie kaum ein anderer, und er lebt im Einklang mit ihr, anstatt zu versuchen, sie zu beherrschen. Er ist der beste Naturschützer, da er genau weiß, wie viel er zu jedem Zeitpunkt von wo nehmen darf.» Buch direkt beim Verlag bestellen: https://grenzgaenger-verlag.de/?v=e0d405313252 Video: https://www.barucker.press Weitere Gespräche ermöglichen: Produktionskosten: ca. 1700 € Produktion: https://www.screen-talk.de Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff: Schenkung PayPal: info@bastian-barucker.de
Gute Bürgerbeteiligung ist ein Schlüssel für den Erfolg der Energiewende – denn nur so wird die Akzeptanz für neue Projekte gesichert und die Energiewende sozial gerecht gestaltet. Mehrere Bundesländer haben daher mittlerweile gesetzlich geregelt, wie Bürgerinnen und Bürger vor Ort an Erneuerbare-Energien-Anlagen beteiligt werden müssen. Nordrhein-Westfalen beschloss vor gut zwei Jahren mit dem Bürgerenergiegesetz ein Gesetz, das klare Rahmenbedingungen setzt, Kommunen und Projektierern aber großen Gestaltungsspielraum lässt, um individuelle Lösungen zu finden. Unser Gast Christian Mildenberger, Leiter der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate, spielt eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Energiewende in NRW. Im Podcast analysieren wir: –Wirkung des Gesetzes: Hat das Bürgerenergiegesetz aus jetziger Sicht die Energiewende in NRW bereits spürbar beschleunigt? – Erfolgsmodelle: Welche Beteiligungsformen setzen sich durch – und warum? – Akteure & Dynamiken: Wie arbeiten Landesregierung, Kommunen und Unternehmen zusammen?
Anlässlich des neuen Rechtsextremismus-Handbuchs des DÖW blickt Bernhard Weidinger auf aktuelle Akteure der Szene in Österreich – darunter jene im Umfeld der FPÖ.
Es ist eine ungewöhnliche Mitteilung: Die St. Galler Regierung fordert im Zusammenhang mit den aktuellen Unruhen rund um den FC St. Gallen alle Akteure auf, der gesellschaftlichen Verantwortung des Clubs Sorge zu tragen. Dies auch weil der Verein eine gesellschaftliche Dimension habe. Ausserdem in dieser Sendung: · Unruhen auch bei der Kantonspolizei St. Gallen: Parteien kritisieren, dass der Bericht dazu nicht veröffentlicht wird. · Gemeindevorstand von Pontresina bewilligt wegen zu viel flüssiger Mittel zwei Festgeldanlagen. · Wo gibt es Verbesserungspotenzial für Menschen mit einer Beeinträchtigung? Stadt Rapperswil-Jona macht Inklusionscheck.
Recherchen des Magazins "Monitor" zeigen, dass rechtsextreme Akteure zunehmend in den Fankurven von Fußballstadien aktiv werden. Dazu im Interview: Stephan Kramer, Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes.
Herfried Münkler ist einer der profiliertesten Analysten der Geschichte und Gegenwart der internationalen Beziehungen und der dazugehörigen politischen Theorie. Da hat man schon viel Gesprächsstoff: Gibt es die "neuen Kriege" noch? Sind die USA unter Trump oder Russland unter Putin rationale Akteure? Wieso beginnen Kriege, wie beendet man sie? Kann Europa im Konzert der Großmächte eine Rolle spielen? War das Denken in Einflussphören jemals weg? Befinden wir uns in einem neuen Kalten Krieg? War im Kalten Krieg alles berechenbarer? Das und vieles mehr in meiner aktuellen Folge.
Meigl und Guido binden die Ligen eins bis vier selbstgewiss-Intellektuell ab, mäandern (schlängeln) zwischen Lob (über den sehr grünen Klee) und Kritik (einfühlsam-mitleidend). Dass der ruhmreichen FC Erzgebirge runter in die vierte Liga muss, bereitet Veilchen-Liebhaber Meigl immer noch schlaflose Nächte. „Da war Versagen auf ganzer Linie im Spiel, jetzt muss Gottvater Helge Leonhardt zurück auf die Kanzel“, flötet der Star-Comedian, „und dann geht‘s im pastoralen Schnellboot zurück in den Profifußball!“ Guido ist ob der Willensleistung des 1. FC Lok gegen Magdeburg von den nicht vorhandenen Socken, geht felsenfest davon aus, dass die resilienten Männer von Jochen Seitz der Meisterschaft auch den Aufstieg in die dritte Liga folgen lassen. Meigl stimmt zu: „Würzburg wird in der Relegation zur Ader gelassen.“ Die Podcast-Giganten reißen auch den 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden an ihre Hühner-Brust, schwelgen unisono: „Die zweite Liga kann für diese beiden legendären Vereine nur eine Durchgangsstation sein, was Elversberg kann, können Magdeburg/Dresden schon lange!“ Auch die Roten Bullen bleiben beim Fazit der Rückfallzieher nicht ungeküsst. Meigl mit messerscharfem Verstand: „Platz drei ist mehr als Platz vier, fünf, sechs oder sieben.“ Gewiss, Meigl, gewiss. Guido hat beim Blick auf RB und Eintracht Frankfurt Parallelen erkannt: „RB hat in der Vorsaison alles Europäische abgewählt, um neu durchzustarten. Die SGE ist mit Platz acht ähnlich raffiniert vorgegangen und wird im Mai 2027 die Rückkehr in die Königsklasse feiern.“ Finales und sehr wichtiges Thema der AH-Combo Hoffmann/Schäfer ist das Benefiz-Fußball-Turnier zugunsten der Elternhilfe krebskranker Kinder, das am 13. Juni in Stötteritz stattfindet. Die Liste der von Markus Wulftange geladenen Akteure unter dem Motto „Kick den Krebs“ ist bei der 25. Ausgabe lang und prominent besetzt, wird vom allseits beliebten Marco Rose angeführt. Meigl zu Roses Teamkollege in spe, Guido: „Stimmt es, dass Du vorm Anpfiff in Dein Trikot geschossen wirst und Dir jemand beim In-die-Fußballschuhe-steigen helfen muss?“ Präsentiert werden Meigl und Guido von „Die Sportmacher“. Conrad Kebelmann und Co. organisieren und promoten unter anderem den Firmenlauf in Leipzig. Lob oder Lob? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de
Als Autor und Alemannia-Fan Sascha Theisen das letzte Mal bei uns zu Gast war, war die Stimmung bei den Schwarz-Gelben am Boden. Aus der Abstiegsangst ist die pure Freude am Fußball geworden und nicht nur Theisen hätte sich gerne noch einige Spiele mehr in dieser Saison gewünscht. Im Podcast blickt er mit Peter Engels und Christian Ebener zurück auf diese bemerkenswerte Entwicklung der Mannschaft und die Akteure dahinter. Denn Trainer Mersad Selimbegovic und Sportchef Rachid Azzouzi haben die Ruhe auch auf stürmischer Alemannia-See bewahrt. Was Theisen sich von der neuen Saison erhofft und warum er vor der Fußball-WM nochmal ganz tief in die Archive eingetaucht ist, darüber spricht er bei You never talk alleng, dem Alemannia-Podcast der Aachener Zeitung. Hier geht es zum neuen Buch von Sascha Theisen: https://shop.delius-klasing.de/spiele-fuer-die-ewigkeit-p-2004330/?sca_ref=10922355.OenTreLHp7 Alle Folgen unseres Alemannia-Podcasts findet Ihr hier: https://www.aachener-zeitung.de/podcasts/you-never-talk-alleng/ – mit freundlicher Unterstützung unseres Partners Johnson & Johnson MedTech, dem Spezialisten für Herzgesundheit aus Aachen. https://www.abiomed.com/de-de. Redaktion und Moderation: Christian Ebener, Peter Engels Produktion: Peter Engels Cover: Hans-Gerd Claßen Foto: Peter EngelsSee omnystudio.com/listener for privacy information.
In einer Welt, die sich nach Einfachheit, Stabilität und Orientierung sehnt, lockt der Tradwife-Trend mit Bildern von heimeligen Haushalten, selbstgebackenem Brot und scheinbar perfekten Familienleben. Auf Social Media wird traditionelle Care-Arbeit zunehmend als ästhetischer Lifestyle inszeniert. Doch was verbirgt sich wirklich hinter den perfekt kuratierten Fassaden? Gemeinsam mit Host Anna-Lisa Bier spricht die Journalistin und Autorin Barbara Haas über die komplexen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Dimensionen des Tradwife-Phänomens. Ausgangspunkt ist ihr Buch Bullshit mit Pünktchenkleid, in dem sie zeigt, warum die Sehnsucht nach den „guten alten Zeiten“ weit mehr ist als nur ein harmloser Internettrend. Im Gespräch geht es um romantisierte Rollenbilder, finanzielle Abhängigkeiten, den Druck moderner Leistungsgesellschaften und die Frage, warum konservative Bewegungen und politische Akteure genau diese Bilder für ihre eigenen Narrative nutzen. Weiterführende Links: Buch: „Bullshit mit Blümchenkleid“ von Barbara Haas Trailer zur Netflix Doku: "Inside Manosphere"ZDFinfo Dokumentation über Tradwives und die Organisation Turning Point USA Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Drei Jahre Krieg, Millionen Vertriebene, Hunger auf historischem Ausmaß und trotzdem bleibt der Sudan einer der blinden Flecken der internationalen Politik. Die Vereinten Nationen sprechen inzwischen von der schlimmsten dokumentierten humanitären Krise weltweit. Im Gespräch mit Niddal Salah-Eldin, Aufsichtsrätin von UNICEF Deutschland und Mitglied des deutschen Sudan-Netzwerks, geht es um die Hintergründe eines Krieges, der längst mehr ist als ein interner Machtkampf. Der Konflikt zwischen sudanesischer Armee und der paramilitärischen Miliz RSF wird massiv von außen beeinflusst – unter anderem durch die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten, Saudi-Arabien und Russland. Außerdem geht es um die internationale Sudan-Konferenz in Berlin, bei der Deutschland gemeinsam mit internationalen Partnern die sogenannten Berlin Principles auf den Weg gebracht hat. Doch die entscheidende Frage bleibt: Reicht Diplomatie aus, wenn externe Akteure den Krieg weiter befeuern? Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Rixa Fürsen gibt es auch hier: Instagram: @rixafu | X: @rixa_fursen. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Der Aufstieg der AfD setzt Kultur und Kulturbetrieb unter Druck. Christoph Bartmann zeigt, wie rechte Akteure Kulturkämpfe nutzen und warum die Lage dennoch nicht hoffnungslos ist.
Ein Jahr nach Beginn der schwarz-roten Koalition ringt die Bundesregierung um eine gemeinsame Linie für weitreichende Reformen, die von allen Beteiligten als nötig angesehen werden. Auch zentrale wirtschaftspolitische Vorhaben sind dabei noch nicht umgesetzt. Hohe Energiekosten belasten weiter den Mittelstand, eine Steuerreform ist noch nicht beschlossen, der avisierte Bürokratieabbau nicht spürbar. Laut aktuellem ARD-DeutschlandTrend trauen 71 Prozent der Deutschen der Koalition eine Stärkung der Wirtschaft nicht zu. Caren Miosga bespricht mit ihren Gästen, welche Faktoren die Umsetzung der Reformvorhaben verzögern und welche Akteure dafür politische Verantwortung tragen. Wo liegen mögliche Hindernisse – und welche Maßnahmen werden diskutiert?
Der Aufstieg der AfD setzt Kultur und Kulturbetrieb unter Druck. Christoph Bartmann zeigt, wie rechte Akteure Kulturkämpfe nutzen und warum die Lage dennoch nicht hoffnungslos ist.
Deutschland: Allein auf dem Irrweg?Ein Kommentar von Claudia Töpper.Am Montag, den 11. Mai 2026 fand ein Treffen zwischen dem deutschen Verteidigungsminister, Boris Pistorius und dem ukrainischen Vize-Regierungschef und Digitalminister, Mychajlo Fedorow in Kiew statt. (1) Das Ziel dieses Treffens war offenbar der Beschluss, gemeinsam neue unbemannte Waffensysteme zu bauen und„die Stärkung der deutsch-ukrainischen Partnerschaft“.(2)Laut Tagesschau.de erklärte Pistorius, dass eine Entwicklung„modernster unbemannter Systeme in allen Reichweiten, gerade auch im Bereich Deep Strike […] die Sicherheit beider Länder [stärken werde].“(3)Deep StrikeMit dem Begriff Deep Strike werden Waffensysteme benannt, die Angriffsziele mit sehr hoher Präzision aus sehr weiter Entfernung erreichen können. Diese Waffensysteme bestehen aus Langstreckendrohnen, Marschflugkörpern wie Storm Shadow und Taurus KEPD 350 sowie ballistischen Raketen. (4) Der Reservistenverband beschreibt diese Waffen als„Präzisionslenkwaffen für strategische Schläge über 1.000 Kilometer“.(5)Die militärische Terminologie-Datenbank IATE definiert Angriffe mit diesen Waffen als„Operationen, die durchgeführt werden, um feindliche Land-, See- und Luftstreitkräfte zu zerstören, zu schwächen oder kampfunfähig zu machen, bevor sie gegen eigene Streitkräfte eingesetzt werden können.“ (6)Als potenzielle Ziele werden laut des Center for Strategic and International Studies (CSIS) Langstreckenangriffe gegen Kommandozentren, Logistik, Energiezentren, Treibstoff- und Munitionsdepots, Satellitenkommunikation, Truppenkonzentrationen sowie Städte und zivile Ziele weit hinter der Frontlinie beschrieben. (7)Besonders interessant ist, wer oder was sich hinter dem CSIS und dem Begriff Deep Strike verbirgt. Das CSIS ist eine überparteiliche Denkfabrik mit Sitz in Washington, D.C., welches sich auf internationale Sicherheit, Außenpolitik und Wirtschaftsfragen konzentriert. Zudem gilt es als eine der einflussreichsten Forschungsinstitutionen der Vereinigten Staaten im Bereich globaler Strategie- und Politikberatung. (8)Der Begriff Deep Strike stammt jedoch nicht aus der Denkfabrik des CSIS, sondern aus der französischen sicherheitspolitischen Denkfabrik mit dem Namen „Fondation pour la Recherche Stratégique, FRS“ (auf Deutsch: Stiftung für Strategische Forschung). (9)Der deutsche Verteidigungsminister ist der Ansicht, dass die „europäischen NATO-Partner in dem Bereich [dieser] Waffen noch Lücken aufweisen.“ (10) Diese sollen mithilfe der Ukraine so schnell wie möglich geschlossen werden, denn diese nutzt bereits einige dieser Waffensysteme. (11) Zusätzlich möchte Deutschland damit laut der Tagesschau„dem Land [Ukraine] eine möglichst starke Position in etwaigen Friedensverhandlungen mit Russland verschaffen.“(12)Finanzierung durch deutschen privaten FinanzsektorUm dies zu erreichen, möchte die Regierung der Bundesrepublik Deutschland privates Kapital „mobilisieren“. Da Deutschland bereits erneut der Ukraine weitere Unterstützung für die Verteidigung zugesagt hat, will die Regierung nun verstärkt private Geldgeber für Investitionen in ukrainische Rüstungsbetriebe gewinnen.(13) So sollen kürzlich in einem Telefongespräch erstmals Banken, Fonds und weitere Akteure des Finanzsektors anwesend gewesen sein. (14)...https://apolut.net/schroder-als-vermittler-europas-letzte-chance-von-claudia-topper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die rechtsextreme Demo vom letzten Samstag in Luzern zeigt: In der Schweiz treten nationalistische und rechtsextreme Kräfte immer offener und selbstbewusster auf. Die von Mass-Voll organisierte Veranstaltung, die unter dem Vorwand des Widerstands gegen den laut ihnen „EU-Unterwerfungsvertrag“ stattfand, bot erneut eine Bühne für problematische Akteure, rechtsextreme Symbolik und die fortschreitende Verschiebung politischer Grenzen nach rechts. Begleitet von ideologischen Überschneidungen mit Teilen der SVP zeigt sich, wie rechtsextreme Positionen zunehmend normalisiert und salonfähig gemacht werden. Wir sprechen darüber, warum diese Entwicklung brandgefährlich ist und weshalb konsequenter gesellschaftlicher Widerstand zentral bleibt.Ausserdem sprechen wir in dieser Folge Meyer:Wermuth über die Situation pflegender Angehöriger in der Schweiz und die Frage, wie die dringend nötige Unterstützung aussehen kann, ohne dass private Unternehmen daraus übermässig Profit schlagen.Zum Schluss diskutieren wir die geplante Verschärfung des Zivildienstgesetzes und klären, warum eine Schwächung des Zivildienstes nicht nur soziale Institutionen, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden könnte.((03:05)) Rechtsextreme Demo: Arbeitsteilung der Rechten((09:24)) Angehörigenpflege: Profit aus Not((16:08)) Zivildienstgesetz: Bevölkerung will nicht mehr Militär((24:04)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (ESC, Zunahme Frauenhandel, Swiss Overshoot Day, Herzklinik-Skandal)
Eine effiziente Baulogistik als integraler Bestandteil der Baustelleninstallation ist ein zentraler Erfolgsfaktor für einen körperschonenden Lastentransport. In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Cristina Schaffner vom Dachverband Bauenschweiz sowie mit dem Bauexperten Martin Kunz über Herausforderungen und konkrete Lösungsansätze auf Schweizer Baustellen. Im Zentrum steht die frühzeitige Planung der Baustelleninstallation und die Koordination zwischen Bauleitung, Baumeister und Ausbaugewerbe. Die beiden Experten zeigen auf, weshalb gerade kleine und mittlere Baustellen von einer optimalen Baulogistik profitieren. Denn durch klar definierte Organisation und ausreichend lang bereitgestellte Baustelleninstallation ergeben sich nebst verbessertem Gesundheitsschutz auch wirtschaftliche Vorteile durch effizientere Abläufe. Du erfährst, wie Bauenschweiz die relevanten Akteure zusammenbringt, um Schwachstellen heutiger Instrumente und Prozesse zu identifizieren. Entscheidend ist, bereits in der Planungsphase die gemeinsam genutzte Baustelleninstallationen vorzusehen. Darüber hinaus macht Cristina Schaffner deutlich, wie wichtig attraktive Arbeitsbedingungen für die Nachwuchsgewinnung in der Baubranche sind. Diese Folge liefert wertvolle Impulse, warum es sich für Bauherren, Planer, Bauleiter und Unternehmer lohnt, den frühen Planungsprozess aktiv zu gestalten und den Dialog zu suchen. Kontaktangaben Suva: https://www.suva.ch/de-ch/praevention/nach-gefahren/gefaehrliche-materialien-strahlungen- und-situationen/koerperliche-belastung-und-ergonomie/optibau
Eine kleine Gruppe von Hardcore-Gegnern versucht, Windkraftprojekte mit Verschwörungsmythen zu Fall zu bringen. Sie touren durch Österreich und gefährden mit ihren Falschinformationen die Energieunabhängigkeit. Moderation: Franziska Schwarz Recherche: Maria Prchal, Jakob Winter und Nina Brnada
Norbert Häring hat mit seinem neuesten Buch „Der Wahrheitskomplex – Wie NGOs im Staatsauftrag unerwünschte Meinungen bekämpfen“ einen umfassenden Überblick über die Akteure, Logiken und Verstrickungen eines Netzes aus NGOs, Regierungsstellen, journalistischen und anderen Akteuren vorgelegt, die im staatlichen Auftrag Zensur ausüben und sich dabei hinter der Bezeichnung „Zivilgesellschaft“ verstecken. Er zeichnet die Entwicklung seitWeiterlesen
Erichsen Geld & Gold, der Podcast für die erfolgreiche Geldanlage
Wenn die Aktienmärkte – wie in den letzten Wochen – scheinbar aus unerklärlichen Gründen neue Allzeithochs erreichen, obwohl die Nachrichtenlage eigentlich klar dagegen spricht, ziehen viele Privatanleger schnell den Schluss, dass Insiderinformationen im Spiel gewesen sein müssen. Wieder einmal, so die Wahrnehmung, haben die Kleinanleger das Nachsehen, während die großen Akteure an der Wall Street profitieren. Doch oft handelt es sich bei diesen vermeintlichen „Insiderinformationen“ gar nicht um geheimes Wissen, sondern um frei zugängliche Informationen, die lediglich unspektakulär wirken und deshalb von vielen Privatanlegern ignoriert werden. Genau solche Einblicke, die alles andere als geheim sind, möchte ich heute mit euch teilen. ► Hole dir jetzt deinen Zugang zur brandneuen BuyTheDip App! Jetzt anmelden & downloaden: http://buy-the-dip.de ► An diese E-Mail-Adresse kannst du mir deine Themen-Wünsche senden: podcast@lars-erichsen.de ► Meinen BuyTheDip-Podcast mit Sebastian Hell und Timo Baudzus findet ihr hier: https://buythedip.podigee.io ► Schau Dir hier die neue Aktion der Rendite-Spezialisten an: https://www.rendite-spezialisten.de/aktion ► TIPP: Sichere Dir wöchentlich meine Tipps zu Gold, Aktien, ETFs & Co. – 100% gratis: https://erichsen-report.de/ Viel Freude beim Anhören. Über eine Bewertung und einen Kommentar freue ich mich sehr. Jede Bewertung ist wichtig. Denn sie hilft dabei, den Podcast bekannter zu machen. Damit noch mehr Menschen verstehen, wie sie ihr Geld mit Rendite anlegen können. ► Mein YouTube-Kanal: http://youtube.com/ErichsenGeld ► Folge meinem LinkedIn-Account: https://www.linkedin.com/in/erichsenlars/ ► Folge mir bei Facebook: https://www.facebook.com/ErichsenGeld/ ► Folge meinem Instagram-Account: https://www.instagram.com/erichsenlars Die verwendete Musik wurde unter www.soundtaxi.net lizenziert. Ein wichtiger abschließender Hinweis: Aus rechtlichen Gründen darf ich keine individuelle Einzelberatung geben. Meine geäußerte Meinung stellt keinerlei Aufforderung zum Handeln dar. Sie ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags, lagen bei dem Autor, Lars Erichsen, keine Interessenskonflikte vor. Geplante Änderungen: Keine. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Transparenzhinweis zum Umgang mit Interessenskonflikten: https://www.lars-erichsen.de/transparenz-und-rechtshinweis
Das kürzlich veröffentlichte Manifest von Peter Thiels Software-Konzern Palantir ist kein Tech-Programm. Es ist die totalitäre Logik des digitalen Sicherheitsstaats: Aus privaten Konzernen werden quasi-staatliche Akteure. Aus Ingenieuren werden strategische Funktionäre. Aus Bürgern werden Datenobjekte, die man ausbeuten kann. Ein Kommentar von Detlef Koch.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. „Because we getWeiterlesen
Ein gestrandeter Wal – und plötzlich mischen Esoteriker, rechte Akteure und Verschwörungsmythen mit. Forschende werden bedroht, Politik gerät unter Druck. Katharina Nocun sagt: Dahinter steckt ein bekanntes Muster. Wie konnte die Rettung so kippen?**********Ihr hört: Moderator: Marcel Bohn Gesprächspartner: Marek Walde, NDR-Reporter Gesprächspartnerin: Katharina Nocun, Politikwissenschaftlerin und Publizistin**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Kaum jemand will darüber sprechen - und das ist ein Problem: Rassismus und Antisemitismus zählen zum Schulalltag, aber oft werden die Erfahrungen damit verdrängt oder relativiert. Zwar steigen die Zahlen offizieller Vorfälle, aber sie erzählen nur einen Teil der Wahrheit. Es heißt, vieles wird gar nicht erst gemeldet: aus Angst, Überforderung oder weil Schulen oder Eltern den Konflikt scheuen. Die Dunkelziffer dürfte also hoch sein. Aber wie groß ist das Problem? Warum die Abwehr, das Schweigen und wie geht es eigentlich den Opfern des Hasses? Während über Prävention und Programme diskutiert wird, agieren rechte Gruppen längst strategisch. Sie erreichen junge Menschen über soziale Medien, Codes und scheinbar harmlose Provokationen oder Witze. Und mittendrin Lehrkräfte unter Druck, die sich fragen, wie weit sie gehen dürfen. Neutral sollen sie bleiben und gleichzeitig eine demokratiebezogene Haltung zeigen. Aber geht das überhaupt? Oder ist die vielbeschworene Neutralität längst Teil des Problems? Schule gilt als Spiegel der Gesellschaft und darum stellt sich auch dort die Frage, wie sie ein sicherer Ort für alle sein kann. Darüber sprechen wir mit der Lehrerin und Autorin Laura Nickel, mit dem Jugendforscher Frank Greuel, der Psychologin Marina Chernivsky und mit dem Rechtswissenschaftler Felix Wirth Hanschmann. Podcast-Tipp: BR24 Reportage - Rechtsextremismus an Schulen - Wie Lehrkräfte damit umgehen Es ist schwierig, Lehrkräfte oder Schüler zu finden, die sich trauen von Vorfällen aus dem rechten oder rechtsextremen Spektrum an ihren Schulen zu erzählen. Zu groß ist die Angst, selbst ins Visier rechtsextremer Akteure zu geraten oder den guten Ruf ihrer Schule zu gefährden. Ende letzten Jahres hatte der Bayerische Rundfunk staatliche und kommunale Schulen im Freistaat angeschrieben: Bei der nicht-repräsentativen Befragung machten fast 600 Schulen mit. 66 Prozent von ihnen berichten von menschen- und demokratiefeindlichen Vorfällen im Schuljahr 2024/25. 74 Prozent ordneten die Vorfälle dem politisch rechten Spektrum zu. Eine bayernweite Statistik gibt es nicht. Nun haben einige Betroffene für diese BR24-Reportage von Claudia Steiner ihr Schweigen gebrochen und von menschenfeindlicher Hetze berichtet - aber auch von Zeichen der Hoffnung, wie positiv Demokratiebildung im Unterricht wirken kann. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:78e5531300687dda/
In Islamabad sollen unter pakistanischer Vermittlung diplomatische Gespräche zwischen den USA und dem Iran vorangebracht werden. Der Journalist Shams Ul Haq berichtet über die Lage vor Ort, die beteiligten Akteure und die Chancen auf eine politische Lösung. Wie wird aus Wetter Klima, und was sagt uns das über den Zustand der Erde? Darüber sprechen wir mit dem Meteorologen Thomas Globig. Die Auswirkungen geopolitischer Krisen zeigen sich konkret in der Landwirtschaft. Der Landwirt Christian Beißner schildert, wie steigende Kosten für Diesel und Dünger seine Arbeit verändern und welche Folgen das für Lebensmittelpreise haben kann. Und Martina Binnig widmet sich in ihrem Kommentar dem Energie-Lockdown sowie dessen politischen und wirtschaftlichen Folgen.
Am Sonntag, den 12. April, wählt Ungarn ein neues Parlament. Erstmals seit 2010 könnte Viktor Orbán mit seiner Fidesz-Partei die Wahl verlieren. Herausforderer ist Péter Magyar, ein ehemaliger Fidesz-Insider, der mit seiner Bewegung Tisza in aktuellen Umfragen teils deutlich vor Orbáns Partei liegt. Warum diese Wahl auch für Österreich und ganz Europa relevant ist, welche Rolle internationale Akteure wie Donald Trump oder Wladimir Putin spielen und was ein möglicher Machtwechsel für Ungarn, die EU und Österreich bedeuten würde, bespricht Studio KURIER-Host Caroline Bartos heute mit Außenpolitik-Redakteurin Caroline Ferstl.Guter Journalismus bringt Klarheit – und kostet Geld. Mit einem KURIER Digital Abo könnt ihr unsere Arbeit unterstützen.Alles klar? “Studio KURIER” - überall wo es Podcasts gibt und auch auf Youtube als Video-Podcast.Abonniert unseren Podcast auf Apple Podcasts oder Spotify und hinterlasst uns eine Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt. Mehr Podcasts gibt es auch unter kurier.at/podcasts. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Am Vortag drohte US-Präsident Donald Trump dem Iran, eine ganze Zivilisation werde untergehen. In der Nacht kam dann die Kehrtwende: Trump verkündete den Sieg - der Iran und die USA hätten sich auf eine Waffenruhe geeinigt. Diese gilt laut dem Vermittler Pakistan für zwei Wochen. Was nun? Weitere Themen: Der Krieg im Nahen Osten verursacht nicht nur menschliches Leid, sondern auch Schäden an Natur und Umwelt. So gab es etwa zu Kriegsbeginn im persischen Golf noch Korallenriffe. Diese sind direkt bedroht von den Auswirkungen des Konflikts. Und: die Umweltschäden werden noch lange nach Kriegsende zu sehen und zu spüren sein. Ungarn wählt am nächsten Sonntag ein neues Parlament. Seit Wochen liefern sich Regierungschef Viktor Orban und Oppositionsführer Peter Magyar ein unerbittliches Rennen. Insbesondere was Fake News und die Verwendung manipulierter Videos anbelangt, übertrifft der Wahlkampf alles bisher Dagewesene. Dabei verbreiten nicht Akteure von aussen bewusst Fehlinformationen, sondern die ungarische Regierung selbst.
In diesem Gespräch analysieren wir die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland, mit Fokus auf die SPD, Rentenpolitik, Steuerreformen und Energiekosten. Es bietet tiefe Einblicke in die Strategien der politischen Akteure und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft. In diesem Gespräch analysieren wir die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland und weltweit. Wir diskutieren Reformen, Rohstoffabhängigkeiten, globale Märkte und die Auswirkungen auf die Zukunft. (Zusammenfassung von Riverside AI)
US-Präsident Donald Trump zeigt sich zuversichtlich über Fortschritte in den Verhandlungen mit dem Iran. Während Washington von Annäherung spricht, weist Teheran direkte Gespräche zurück. Gleichzeitig erhöhen militärische Drohungen und diplomatische Aktivitäten regionaler Akteure den Druck auf eine rasche Lösung.
Die Krypto Show - Blockchain, Bitcoin und Kryptowährungen klar und einfach erklärt
Daily Snippet vom 25.03.2026 Neben dem künstlichen Krypto-Pump durch einzelne Akteure hängt der Markt aktuell extrem am Makro-Umfeld. Donald Trump hat eine mögliche einmonatige Waffenruhe im Iran-Konflikt in den Raum gestellt, was sofort wieder etwas "Risk On"-Stimmung in die Märkte gebracht hat. Wie sich geopolitische Entspannung, KI-Ängste und das Thema Private Credit gerade auf dein Krypto-Portfolio auswirken, analysiere ich im neuen Beitrag. https://www.julianhosp.com/de/blog/daily-snippet-25-03-2026 —— So profitierst du von den großen Trends, ohne das Risiko eines Totalausfalls.
US-Präsident Trump will, dass sich die NATO für Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus einsetzt. Gesucht werden „Leute, die einige der böswilligen Akteure ausschalten werden, die sich entlang der Küste befinden“. Einige Staaten wie Japan, Australien und Deutschland haben bereits abgesagt.
Von Ölhandel über militärische Allianzen bis hin zu langfristigen geopolitischen Strategien: Wirtschaftsforscher Sergey Aleksashenko ordnet im Interview mit Epoch Times ein, wie sich die mächtigsten politischen Akteure der Zeit zueinander verhalten und ob Chancen auf Annäherung bestehen.
Wie verändert sich eine Spezialeinheit wie die GSG9 der Bundespolizei in einer Welt, die zunehmend von hybriden Bedrohungen, Terrorismus und geopolitischen Spannungen geprägt ist? In dieser Hintergrundfolge von „Dark Matters” spricht Eva-Maria Lemke über die strategische Neuausrichtung der GSG9 mit dem ARD-Geheimdienstexperten Michael Götschenberg. Er sagt: Heute liegt der Schwerpunkt wieder stärker im Inland und im unmittelbaren europäischen Umfeld. Terrorabwehr, Bekämpfung organisierter Kriminalität und der Schutz kritischer Infrastruktur. Doch die Bedrohungslage ist komplexer geworden. Neben islamistischem Terrorismus und Rechtsextremismus rückt vor allem der sogenannte hybride Krieg in den Fokus – Sabotage, Spionage und mögliche Operationen staatlicher Akteure wie Russland. Szenarien reichen von Angriffen auf Untersee-Kabel und LNG-Terminals bis hin zu koordinierten Anschlägen auf Energie- und Verkehrsinfrastruktur. Wenn ihr mehr über die Arbeit der GSG9 und einen Einsatz aus dem Jahr 2004 erfahren wollt, der die Spezialeinheit bis heute beschäftigt, dann hört die Haupt-Folge „Die Spezialeinheit und ihre Höllentour nach Bagdad“. Und ein Tipp zum Weiterhören: Bei „Streitkräfte und Strategien“ sprechen die Hosts über Russlands Krieg gegen die Ukraine und seine weitreichenden Folgen mit ARD-Reportern in der Ukraine und in den Ländern, die sich auch zunehmend bedroht fühlen. Wie lange hält der Frieden an der russischen Grenze und wo ist Europa bereits von einem hybriden Krieg betroffen? Antworten geben im Podcast Militärhistoriker und Sicherheitsexpertinnen. Hört gerne rein, zum Beispiel in der ARD Audiothek. https://1.ard.de/Streitkraefte_und_Strategien
Berlin, Paris und London erklären, nicht an den Militärschlägen beteiligt zu sein. Sie verurteilen die iranischen Angriffe auf Staaten in der Region auf das Schärfste. Für morgen plant die EU eine außerordentliche Sitzung der EU‑Mitgliedstaaten zum Iran. Was sagen andere internationale Akteure?
In dieser Folge von „Ganz offen gesagt“ spricht Host Stefan Lassnig mit Satiriker, Buchautor und Podcaster Florian Scheuba, warum Kriminelle und korrupte Politiker immer wieder Sympathien genießen und wie sich Korruption in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Scheuba erklärt, warum er Donald Trump eher als Gauner denn als Entertainer sieht und wie schwer es Satire inzwischen hat, wenn die politische Realität oft absurder wirkt als jede Bühnenpointe. Anhand von Fällen wie Peter Hochegger, dem „Wo war meine Leistung?“-Satz oder dem Birnbacher-Gutachten zeigt er, wie Satire komplexe Affären auf einen einprägsamen Punkt bringen kann, den viele Menschen plötzlich verstehen. Ein zentrales Thema ist die wachsende Desinformation: autoritäre Akteure wollen weniger überzeugen, als vielmehr bewirken, dass „eh alle lügen“ und niemand mehr Wahrheit von Lüge unterscheiden kann. Scheuba kritisiert „False Balance“ in Talkshows, in denen Klimaleugner:innen wissenschaftlichen Positionen gleichgestellt werden, und betont seinen Leitsatz „Eine Lüge ist keine Meinung“. Ausführlich thematisiert er seine nicht rechtskräftige Verurteilung wegen einer Kolumne, warnt vor Einschüchterungsklagen gegen Journalist:innen und schildert, wie solche Urteile Meinungsfreiheit und Kritik an Amtsträgern massiv einschränken können. Im Gespräch geht es auch um die strukturelle „Aufrüstung“ der politischen PR gegenüber einem ökonomisch geschwächten Journalismus und um die Rolle sozialer Medien und KI bei der Aushöhlung eines gemeinsamen Wahrheitsbegriffs. Am Ende diskutieren Lassnig und Scheuba, was jede und jeder tun kann – von der Unterstützung seriöser Medien über Medienkompetenz bis zur Wertschätzung von Demokratie – und warum Humor für Scheuba eine Form von „Satire als Notwehr“ gegen Angst und Resignation ist.Links zur Folge:Interview von "profil" mit Florian ScheubaBuch "Schrödingers Ente" von Florian ScheubaPodcast "Ganz offen gesagt" über "8 Tische für die vierte Gewalt"Podcast "Die Dunkelkammer" - Auftakt zur Serie über Peter HocheggerPodcastempfehlung der Woche:Podcast "Scheuba fragt nach" (FALTER) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Es geht um Corona. Die Gesellschaft sei gespalten, heißt es, und die Schuldigen selbstverständlich gefunden. Doch sind das nicht etwa die Akteure, die die immer noch währende Spaltung durch ihr stures Handeln als Entscheidungsträger oder medialer Überbringer verursachen und zementieren; es sollen Bürger sein, die die Politik kritisieren, die unbequeme Fragen stellen, die in demWeiterlesen
Schöffinnen und Schöffen spielen für Gerichtsprozesse eine wichtige Rolle: Sie fällen zusammen mit Berufsrichtern Urteile. Aber das Schöffen-Amt steht vor Herausforderungen - und extrem rechte Akteure versuchen, es zu instrumentalisieren. Stukenberg, Timo www.deutschlandfunk.de, Hintergrund