Aktuelle Themen aus Gesellschaft, Wissenschaft, Kunst, Geschichte und anderen Bereichen.

Am 27. Februar, Freitag diese Woche, ist der offizielle "Tag des Eisbären". Vor kurzem erst wurde vermeldet, dass es den Eisbären in Spitzbergen anscheinend wieder besser geht. In unserem Radio3-Klimagespräch machen wir die Eisbären heute zum Thema: Wie hat sich der Lebensraum der Eisbären in den letzten Jahrzehnten verändert? Und was sagt das über den Klimawandel und die Situation der Menschen aus? Das fragen wir Barbara Maas, Eisbärexpertin der Organisation "People for Nature and Peace.

Das Jahr 2026 ist das "Internationale Jahr für Weidelandschaften und Hirtentum" der UNO. Weltweit wird auf die unterschiedlichen Aspekte der Weide- und Viehwirtschaft aufmerksam gemacht. Zugleich ist gerade eine Studie des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung erschienen, die ergeben hat, dass ein großer Teil der heutigen Weideflächen bis zum Jahr 2100 aufgrund der Erderwärmung nicht mehr nutzbar sein wird. Wir sprechen im radio3 Klimagespräch mit Daniel Müller vom Leibniz Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien über die Bedrohung der Weidelandschaften und welche Lösungsmöglichkeiten es gibt.

Ende der Woche geht es los mit der Berlinale. Filmbegeisterte freuen sich bereits, internationale Stars werden erwartet. Und alle warten auf die großen und kleinen Produktionen auf riesiger Leinwand. Das Thema Nachhaltigkeit soll auch auf der Berlinale eine immer größere Rolle spielen. Aber wie genau ist das im Filmbusiness möglich? In unserem radio3 Klimagespräch sprechen wir heute mit Maike Reinerth, Filmwissenschaftlerin und Referentin für Nachhaltigkeit an der Filmuniversität Babelsberg.

Minusgrade im Nordosten, frühlingshafte Temperaturen im Südwesten - und dazwischen Glatteis-Gefahr: Der Februar zeigt sich wettertechnisch widersprüchlich. Schuld ist eine sogenannte blockierende Wetterlage. Warum die Wetterprognosen derzeit so unsicher sind, wo Wetter endet und Klima beginnt, erklärt Thomas Endrulat, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst auf radio3.

Heute ist Weltkrebstag. Das heißt, ein Tag, an dem die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen im Fokus stehen. "Krebs" - das ist ja eine enorm lebensverändernde Diagnose, für die Betroffenen mit viel Angst verbunden. Wir sprechen mit dem Direktor des Krebszentrums an der Berliner Charité Dominik Paul Modest über den aktuellen Stand der Krebsforschung und die Behandlung.

Zurzeit sind Winterferien in Berlin und Brandenburg und in den italienischen Alpen rund um Mailand und Cortina d'Ampezzo beginnen am Freitag die Olympischen Winterspiele. Ob wir Berliner und Brandenburger nun ins Allgäu, in den Harz oder nach Italien fahren oder ob die Olympioniken Skisprungschanzen runtersausen und sich in der Nordischen Kombination messen: Die Berge und ihre Natur bieten eine schöne weiße Kulisse für unser Bedürfnis nach Wintersport. Doch es ist schon lange bekannt, dass der Schaden an der Natur in Wintersportgebieten hoch ist. Wie hoch, darüber spricht Imke Griebsch im radio3-Klimagespräch mit der Tourismus-Expertin des WWF Martina von Münchhausen.

Heute gibt es in Berlin und Brandenburg Zeugnisse. Für die einen ein Grund zu jubeln, andere werden enttäuscht nach Hause kommen. Schulnoten entscheiden über Bildungswege: Welche Schule kann ich besuchen? Welches Studium machen? Welchen Ausbildungsplatz bekomme ich? Dabei gibt es viel Kritik am Notensystem: Noten würden Schüler:innen oft nicht gerecht werden und nur wenig über ihr tatsächliches Können aussagen. Sind Noten überhaupt noch zeitgemäß? Darüber sprechen wir mit Malte Jansen, Professor für Pädagogische Psychologie an der Health and Medical University in Potsdam.

Die Klimadebatte ist allgegenwärtig – und doch scheint sie festzustecken zwischen moralischen Vorwürfen, Abwehrreaktionen und Resignation. Viele Sätze, die wir täglich hören, klingen für viele erst einmal plausibel: "Allein kann ich eh nichts bewirken", "Man wird sich wohl noch etwas gönnen dürfen" oder "Die Katastrophe lässt sich eh nicht mehr aufhalten." In ihrem gemeinsamen Buch "Besser um die Zukunft streiten" zeigen fünf Philosophinnen und Philosophen, dass es möglich ist, über Klima und Verantwortung streitbar, differenziert und klug zu diskutieren – ohne Lautstärke, aber mit Argumenten. Darüber sprechen wir heute mit einem der Autoren, Stefan Riedener, Professor für Philosophie an der Universität Bergen.

Jeden Tag laufen oder fahren wir über ihn, ohne darüber nachzudenken: Boden. Sei es in zubetonierten Städten, auf Feldwegen oder im Wald. Böden sollten allerdings nicht mit Füßen getreten werden: Sie sind der artenreichste Lebensraum der Erde und speichern riesige Mengen an CO2. Shelly Kupferberg spricht im radio3 Klimagespräch mit dem Bodenökologen Matthias Rillig von der Freien Universität Berlin über die Bedeutung der Böden für unser Klima, den Boden des Jahres 2026 und sein neues Buch "Mutter Erde".

Was lange währt, könnte endlich gut werden - am Samstag, 17.01., wird das erste globale Hochseeschutzabkommen in Kraft treten. Bisher sind nur 1 % der Hohen See Schutzgebiete. Seit über zwei Jahrzehnten laufen schon die Verhandlungen dazu, das zu ändern. Jetzt haben genügend Staaten das Abkommen ratifziert und es kann umgesetzt werden. Susanne Papawassiliu spricht im radio3 Klimagespräch mit der Meeresbiologin Franziska Saalmann von Greenpeace Deutschland über die Chancen und Hürden des UN-Hochseeschutzabkommens.

Es ist zurzeit eines der spannendsten Forschungsprojekte unter deutsche Federführung: Die "Polarstern" ist wieder im Einsatz. Das Forschungsschiff ist zugleich ein Eisbrecher und ist seit Mitte Dezember auf dem Weg ans andere Ende der Welt - in die Antarktis. Die Leitung des Projekts mit 45 Forschenden aus acht Ländern hat die Rostocker Polarforscherin Heike Link inne. Frank Schmid spricht im radio3 Klimagespräch mit Heike Link über das Ziel der Expedition, zugeschaltet von Bord der "Polarstern".

Schon der kleinste Windhauch bringt die Blätter der Zitterpappel in Bewegung und sorgt so für Aufmerksamkeit. Das Rebhuhn dagegen ist deutlich schwerer zu entdecken. Auf radio3 erzählt der Wildtierexperte des Landes Berlin, was den Baum und den Vogel des Jahres außerdem besonders macht.

Das Jahr 2025 ist weiterhin auf Kurs, eines der drei heißesten bislang registrierten Jahre zu werden. Aktuell liegt es laut Monatsbericht des EU-Klimawandeldienstes Copernicus hinter 2024 und gleichauf mit 2023 auf Platz zwei. Katharina Wilhelm blickt zurück: Wie war 2025 aus Klimasicht? Welche Extremwetterereignisse haben wir erlebt? Welche politischen Erfolge – und welche Rückschritte – gab es? Katharina Wilhelm berichtet.

Was heißen die Klimaveränderungen konkret für uns Menschen und wie können wir ihnen im Alltag begegnen? Die Friedens- und Konfliktforscherin Karoline Möller hat zusammen mit drei anderen Autor*innen ein Handbuch veröffentlicht, dass jedem einzelnen nicht nur den Klimwandel und seine Folgen erklärt, sondern auch, wie die Menschen ihr Leben an diese Folgen anpassen können. Im radio3 Klimagespräch spricht Frank Schmid mit Karoline Möller über "Eis gegen heiß".

Es weckte damals die größten Hoffnungen: Das Klimaabkommen von Paris im Jahr 2015. Es schien, als wäre die Weltgemeinschaft tatsächlich in der Lage, dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen. 194 Staaten und die EU unterzeichneten im Zuge der 21. Weltklimakonferenz das Übereinkommen, um "die Erderwärmung auf deutlich unter 2 °C, möglichst jedoch auf 1,5 °C, gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen". Seitdem hat sich viel getan, allerdings nicht nur zum Guten. In diesem Jahr wurde offiziell verkündet, dass das große Ziel von Paris gescheitert ist, die Erderwärmung werde schon in wenigen Jahren bei 2,5 bis 2,8 Grad liegen. Der Ökonom und Direktor des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung Ottmar Edenhofer war 2015 in Paris dabei. Shelly Kupferberg spricht mit ihm über seinen Blick auf Paris und die Folgen der Klimapolitik bis heute.

Die Autorin Emilia Roig schreibt ihrem Sohn einen Brief und gibt ihm darin mit, was sie selbst bis heute gelernt, verworfen und verstanden hat: als politischer Kopf, als Mutter, als Mensch. Dieser Brief ist in Buchform erschienen unter dem Titel "Lieber Sohn oder So rettest Du die Welt" und schien uns wie gemacht für unsere Rubrik der radio3 Klimagespräche, die den Titel trägt: Ist die Welt noch zu retten.

Die Polarregionen sind zugleich mythische Sehnsuchtsorte und eiskalte Symbole für den Klimawandel. Die immersive Erlebnis-Ausstellung "Polar Experience" in Berlin widmet sich nun diesem großen Themenkomplex, Susanne Papawassiliu spricht im radio3 Klimagespräch mit dem Polarforscher und Leiter der deutschen "Polarstern-Expedition" Markus Rex über die "Polar Experience" und den Stand seiner aktuellen Forschung zu den Arktisregionen.

Wälder sind die grünen Lungen unserer Stadt - sie spenden Schatten, kühlen das Klima und bieten Erholung. Doch Stress durch Trockenheit, Hitze und Schädlinge setzt auch den Berliner Bäumen zu. Was der neue Waldzustandsbericht Berlin 2025 dazu verrät, darüber sprechen wir mit Jan Menzel aus unserer landespolitischen Redaktion. Er war heute bei der Vorstellung des Waldzustandsberichts Berlin dabei.

Die Weltklimakonferenz COP30 im brasilianischen Belém ist jetzt bei der Halbzeit angelangt: Viele Hoffnungen hängen an den Entscheidungen, die dort gefällt werden - für viele Länder sind die Beschlüsse schon jetzt existentiell, für andere werden sie es künftig sein. So auch für Deutschland, das bei der Konferenz beweisen muss, welchen Stellenwert Klimaschutz tatsächlich hat. Andrea Handels im Klimagespräch mit Laura Schäfer von der NGO Germanwatch, die zurzeit in Belém ist und eine Zwischenbilanz zieht.

Schon vor Beginn der 30. Weltklimakonferenz in Brasilien häuften sich die pessimistischen Nachrichten: Das Ziel, die Erderwärmung unter 1,5 Grad zu halten, ist gescheitert, die USA entziehen sich ihrer Verantwortung, die europäischen Länder konnten sich nur schwer auf gemeinsame Ziele einigen. Dennoch sind an die Konferenz große Hoffnungen geknüpft, international, aber auch für den Klimaschutz und die Wirtschaft in Deutschland. Das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist mit einem großen Programm bei der Konferenz in Brasilien präsent. Wir sprechen mit dem Direktor Ottmar Edenhofer über die Chancen, die an die Konferenz geknüpft sind.

Heute ist das neue Klimafaktenpapier veröffentlicht worden - Fakten, die in der Wissenschaft unumstritten sind. Darin sind Kerninfos zum Klimawandel sehr einfach in sechs Punkten zusammengefasst: 1. Er ist real. 2. Wir sind die Ursache. 3. Er ist gefährlich. 4. Die Fachleute sind sich einig. 5. Wir können etwas tun. 6. Die meisten wollen mehr Klimaschutz. Das sind stark verkürzt die Ergebnisse, die heute in gebündelter Expertise von führenden Klimaforschungsorganisationen wie dem Deutschen Klima Konsortium, dem Deutschen Wetterdienst oder dem ExtremWetterKongress bekannt gegeben worden sind. Von letzterem ist der Meteorologe Frank Böttcher Gründer und Veranstalter. Wir fragen ihn auf radio3, was die neuen Klimafakten konkret für Extremwetter-Szenarien und zielführende Anpassungen bedeuten.

Die Berlin Science Week ist inzwischen schon eine Berliner Institution geworden. Seit zehn Jahren bietet Sie "für alle Neugierige" - wie der Slogan heißt - eine Woche lang Vorträge, Diskussionen, Workshops und vieles mehr zu den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Themen. Im radio3 Klimagespräch spricht Frank Schmid mit dem Festivalleiter Christian Rauch über zehn Jahre Wissenschaft als Festival - und wie sich die Herangehensweise an die Klimaforschung verändert hat.

Die Folgen des Klimawandels treffen vor allem den globalen Süden, u.a. mit Dürren und Hungersnöten. Hauptverursacher sind oft Industrieländer. Daher werden finanzielle Kompensationen für betroffene Regionen verhandelt. Doch deren Nutzen ist fraglich: Greenwashing und die Verstärkung sozialer Ungleichheiten sind häufige Kritik- Punkte. Im radio3 Klimagespräch spricht Frank Schmid mit Claudia Horn, Dozentin für Politische Ökonomie am Londoner King's College. Sie hat zu den Folgen der Finanzierung von Umwelthilfen geforscht.

Seegras als Klimaretter: Im Verbundprojekt SeaStore sollen in der Ostsee großflächig Seegraswiesen wieder angesiedelt werden – einer der wirksamsten natürlichen Kohlenstoffspeicher unserer Meere. Die TU Berlin entwickelt dafür ein datenbasiertes Entscheidungsunterstützungssystem, das Behörden und Planer bei der Auswahl geeigneter Standorte hilft. In unserem Radio3-Klimagespräch wollen wir mit Prof. Boris Schröder-Esselbach von der TU Berlin erläutern, wie Seegras zum Klimaschutz beitragen kann, welche Herausforderungen bei der Renaturierung bestehen und wie aus Forschung konkrete Maßnahmen für den Schutz von Klima und Meeresökosystemen gewonnen werden können.

Auch wenn uns der Sommer womöglich nicht außergewöhnlich heiß erschien: Messungen ergaben, dass auch dieser Sommer heißer war als der langjährige Durchschnitt des Vergleichszeitraums von 1961 bis 1990. Die Städte müssen sich notgedrungen den steigenden Temperaturen anpassen, um uns Bewohner und Bewohnerinnen besser zu schützen. Ein neues KI-Modell kann jetzt Hilfe leisten und präzise berechnen, wie sich die Hitzebelastung in den kommenden Jahrzehnten entwickeln wird. Damit beschäftigt sich ein in Freiburg und Karlsruhe ansässiges Forschungsteam. Darunter der Umweltmeteorologe Andreas Christen. Mit ihm sprechen wir heute in unserem radio3-Klimagespräch.

Ohne den vielseitigen Boden gäbe es keinen Lebensraum für Tiere und Pflanzen und damit auch keine Nahrung für uns. Doch intensive Landwirtschaft und Klimawandel zerstören unsere Böden immer mehr. In Lietzen im Osten Brandenburgs im Landkreis Märkisch-Oderland werden die Böden seit 30 Jahren weniger bearbeitet. Dabei wird untersucht, wie sich das auf Erträge, Bodengesundheit und Umwelt auswirkt. In unserem Klimagespräch sprechen wir mit der Agrawissenschaftlerin Kathrin Grahmann vom Leibnitz Zentrum für Agralandschaftsforschung.

Warum sind wir nett zu Personen, die wir nicht kennen – oder warum helfen wir anderen, ohne etwas zurückzubekommen? Warum verhalten wir uns „prosozial“, wie das Sozialpsychologen nennen? Eine neue Studie hat nun in 20 Ländern untersucht, welche Emotionen prosoziales Verhalten fördern können. Genauer: ob das eher die Emotionen Scham oder Schuld sind. Und was das für unseren Alltag bedeuten könnte. Anna Dannecker weiß mehr.

Ist die Welt noch zu retten? Das diskutieren wir immer Dienstags auf radio3 und zeigen die großen und kleinen Handlungsmöglichkeiten und diskutieren Forschungsergebnisse, wie ein besserer Umgang mit der Klimakrise und den Folgen gelingen kann. Der Comic "Die große Verdrängung" von dem Italiener Roberto Grossi zeichnet auf gut 200 Seiten die Zusammenhänge von Klimawandel, Artensterben und Demokratie auf. Ein geradezu größenwahnsinniges Unterfangen – das gelingt. Andrea Heinze stellt den Comic vor.

Es wird wieder heiß in diesen Tagen. Und das kann gesundheitlich erheblich schaden, bis hin zum Hitzetod. Was ist vor allem in den Städten zu tun, um dem Hitze-Kollaps zu entkommen? Die Filmemacherinnen Gesine Enwaldt und Melanie Stucke haben sich in deutschen Städten umgesehen, mit Wissenschaftler*innen und von Hitze geplagten Menschen gesprochen. Morgen ist ihr Film "Zugepflastert!" in der ARD Story zu sehen (und auch in der ARD-Mediathek). Susanne Papawassiliu spricht mit Gesine Enwaldt über die Suche nach mehr Grün in den Städten.

Es wird wieder heiß in diesen Tagen. Und das kann gesundheitlich erheblich schaden, bis hin zum Hitzetod. Was ist vor allem in den Städten zu tun, um dem Hitze-Kollaps zu entkommen? Die Filmemacherinnen Gesine Enwaldt und Melanie Stucke haben sich in deutschen Städten umgesehen, mit Wissenschaftler*innen und von Hitze geplagten Menschen gesprochen. Morgen ist ihr Film "Zugepflastert" in der ARD Story zu sehen (und auch in der ARD-Mediathek). Susanne Papawassiliu spricht mit Gesine Enwaldt über die Suche nach mehr Grün in den Städten.

Pflanzenbasierte Nahrung ist oft gesünder und hilft dem Klima. Fleischverzicht ist jedoch nicht das Einzige, was zählt. In unserem heutigen Klimagespräch reden wir mit Achim Spiller, Professor am Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Georg-August-Universität Göttingen darüber, welche Rolle Fleisch- und Milchalternativen aktuell im Klimaschutz spielen und welche Zukunft Veggiewurst & Co. auf unseren Tellern haben.

Ein verregneter Juli, ein verregneter Sommer in Deutschland: Jetzt müssten diese vielen heftigen Regenfälle doch endlich einmal reichen, um die abgesunkenen Wasserstände aufzufüllen und die Böden feucht und resilient zu machen, sollte man meinen. Der Forschungsbereich Wasserressourcen und Umwelt am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung betreut einen sogenannten Dürremonitor. Wir sprechen mit Prof. Dietrich Borchardt, der diesen Forschungsbereich leitet.

Hitze und Trockenheit einerseits, Stürme, Regenmassen, Überflutungen andererseits. Das Klima ändert sich durch das, was Menschen in die Atmosphäre bringen. Es sind nicht nur die alltäglichen Gewohnheiten wie Auto fahren, Fliegen, Streamen oder das Speichern von ungezählten Daten in den Clouds. Es sind vor allem auch die Kriege, die zu einem erheblichen Teil unser Klima verändern. Aber gibt es dazu verlässliche Erkenntnisse? Fakten? Torsten Mandalka vom rbb24-Rechercheteam hat sich damit beschäftigt, wie sehr unter anderem der Krieg in der Ukraine CO2-Emissionen hervorbringt.

Heute beginnen in Berlin die Sommerferien. Vielleicht sind Sie ja schon unterwegs in den Urlaub - oder sie packen gerade die Koffer. Es gibt allerdings auch Menschen, die liegen zum Ferienbeginn erstmal im Bett und sind krank. Leisure Sickness - zu deutsch Freizeitkrankheit – so nennt sich das Phänomen, wenn Menschen ausgerechnet am Wochenende oder im Urlaub krank werden. Eine aktuelle Studie der Internationalen Hochschule Erfurt hat herausgefunden, dass fast drei Viertel der Deutschen das schon mal erlebt hat. Woran man Leisure Sickness erkennt und wie man diese Krankheit verhindern kann, das erfahren wir von Katharina Heudorfer.

Texas hat es zuletzt eindrücklich gezeigt: Die Folgen der Klimakrise sind allgegenwärtig. Opfer gibt es weltweit schon jetzt viele. Und es werden mehr werden. Ein Grund für den EU-weiten Gedenktag für die Opfer der globalen Klimakrise, der in der vergangenen Woche zum dritten Mal begangen wurde. Die Physikerin Friederike Otto ist eine der renommiertesten Klimaforscherinnen derzeit und Co-Autorin der aktuellen Studie "Climate change tripled heat-related deaths in early summer European heatwave", nach der sich hitzebedingte Todesfälle in Europa in diesem Frühsommer verdreifacht haben. Mit ihr sprechen wir heute in unserem radio3-Klimagespräch.

Bei einer Fahrt durch Brandenburg sind sie durchaus präsent: Windräder in Sichtachse zur Schiene oder mitten im Feld. Aber: Wieviel Strom generiert Deutschland tatsächlich durch diese Anlagen? Wie geht es der Branche aktuell? Bremst Gegenwind aus der neuen Regierung? Und wie steht die Bevölkerung zur Windkraft? Heute hat der der Bundesverband Windenergie seine Halbjahresbilanz 2025 veröffentlicht. Frank Grotelüschen hat ihn sich angeschaut.

In einem Offenen Brief wehren sich über 2.000 Wissenschaftler*innen von Berliner Universitäten und Forschungsinstitutionen gegen die vom Senat geplanten Kürzungen im Wissenschaftsbereich. Ohne erkennbaren Plan würden die Hochschulen finanziell ausgehungert, heißt es unter anderem. Die Wissenschaftler*innen befürchten, dass ganze Forschungsfelder und tausende Studienplätze wegfallen und sehen die Freiheit von Forschung und Lehre gefährdet. Wir sprechen darüber mit einer der Initiatorinnen des Protestes, Dorothea Gädeke, Professorin für Politische Theorie und Rechtstheorie an der Freien Universität Berlin.

Am 11. Juli 1987 gab es fünf Milliarden Menschen auf der Erde. Das nahmen die Vereinten Nationen zum Anlass, den Internationalen Weltbevölkerungstag einzuführen. Der Weltbevölkerungstag soll Sensibilität erzeugen für globale Bevölkerungsentwicklungen. Derzeit sind wir circa 8.3 Milliarden Menschen auf der Erde. In unserem Klimagespräch heute wollen wir nachfragen, was die aktuellen Erkenntnisse zur Verknüpfung von steigender Weltbevölkerung und Klimakrise sind. Dazu sprechen wir mit dem Experten für globale Bevölkerungsdynamiken Andreas Backhaus vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung.

Auch wenn wir es nur bedingt merken und immer wieder gern verdrängen: Die Erde heizt sich in beispielloser Geschwindigkeit auf. Doch biologische und technische Möglichkeiten wecken Hoffnung. Denn es wird nicht reichen, unseren Ausstoß an Treibhausgasen zu reduzieren oder gar einzustellen. "Mit Pflanzen die Welt retten" heißt ein Buch des Biologen Bernhard Kegel - nominiert für den heute verliehenen Deutschen Sachbuchpreis. In unserem radio3-Klimagespräch sprechen wir mit Bernhard Kegel über mögliche naturbasierte Lösungsansätze.

Kipppunkt ist zur Zeit eines der großen Schlagwörter beim Thema Klimawandel. Die Vorstellung, dass das Klima ab einem bestimmten Punkt "kippen" könnte, macht vielen Menschen Angst. Die Klimajournalisten Benjamin von Brackel und Toralf Staud haben jetzt ein Buch geschrieben, dass diese Kipppunkte unter die Lupe nimmt: Von ihrer Entdeckung bis zu den Möglichkeiten, mit ihnen umzugehen. Carolin Pirich spricht im radio3 Klimagespräch mit Benjamin von Brackel über "Am Kipppunkt. Wo das Klima zu kollabieren droht – und wie wir uns noch retten können".

Die ersten sehr warmen Temperaturen haben wir in Berlin und Brandenburg schon erlebt. Und für dieses Jahr ist ein heißer und trockener Sommer angekündigt worden. In unserer schon seit jeher trockenen und heißen Region ein großes Problem. Morgen ist "Hitzeaktionstag". Er steht unter dem Motto "Hitzeschutz für alle". Ein Bündnis von über 50 Organisationen weist auf die Folgen für die Gesundheit jedes Einzelnen und auf das gesamte Gesundheits- und Sozialsystem durch starke und lang andauernde Hitze hin. Shelly Kupferberg spricht im radio3 Klimagespräch mit dem Arzt und Mitbegründer des Aktionsbündnis Hitzeschutz Berlin Max Bürck-Gemassmer über sinnvolle Maßnahmen zum Gesundheitsschutz.