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Redispatch - Aktuelles aus Energiewirtschaft und Klimapolitik
Während seiner Zeit als Redaktionsleiter beim Tagesspiegel Background Energie & Klima wurde er zum Allround-Experten der Energiewirtschaft. Aktuell unterstützt er mit seinem Wissen zahlreiche Kunden als Head of Policy & Markets beim Hamburg Institut. Heute ist Jakob Schland bei uns zu Gast! Themenblöcke: Koalitionsausschuss beschließt Kraftwerksstrategie und Industriestrompreis, EU-Parlament unterstützt das 90 % Emissionsreduktionsziel im EU-Klimagesetz und die Vereinfachung der Berichts- und Sorgfaltspflichten, Bundestag beschließt EnWG Novelle, Kohlendioxid-Speicher und Transportgesetz und NNE - Zuschüsse; E-world-Ankündigungen: Auch auf der E-world 2026 nehmen wir wieder eine Live-Folge auf. Unser Gast ist Barbie Haller! Merkt auch den Dienstag, 10.02.2026, um 14 Uhr vor! Podcast Lounge Call for Participation: Science Slam auf der E-world am Messe-Mittwoch. Macht mit und reicht hier bis zum 12.12.2025 ein! Hier geht's zum Science Slam! Diskussion in kleiner Runde - auf der E-world wird Philipp im Forum Energie Transformation einen Impuls halten und freut sich mit euch in die Diskussion zu kommen. Vorabanmeldung nötig: Forum Energie Transformation auf der E-world Quellen: Bundesregierung (2025): Niedrigere Netzentgelte für 2026 BNetzA (2025): Zahlen für 2024 zu Anschlussanfragen und -zusagen für Batteriespeicher CDU (2025): Deutschland stark machen: Fünf Beschlüsse für Wachstum und Jobs Christoph Dolna-Gruber (2025): LinkedIn-Post Deutscher Bundestag (2025): Schutz der Verbraucher vor Strompreisschwankungen beschlossen Deutscher Bundestag (2025): Gesetzentwurf zur Änderung des Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes energiezukunft (2025): EnWG-Novelle im Bundestag beschlossen; Europäisches Parlament (2025): Parlament unterstützt Vereinfachung der Berichts- und Sorgfaltspflichten Europäisches Parlament (2025): EU-Klimaziel 2040: Abgeordnete wollen 90 % Emissionsreduktion im EU-Klimagesetz Karsten Wiedemann (2025): LinkedIn-Post Solarserver (2025) EnWG-Novelle: Bundestag ermöglicht bidirektionales Laden; Kontakt: X (redispatch_pod), LinkedIn (Redispatch)
In Belém finde die 30. Klimakonferenz der UNO statt. Mit dabei auch eine Delegation aus der Schweiz. Was kann diese Konferenz bewirken? Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann und Wissenschaftsredaktor Christian von Burg sind zu Gast im Tagesgespräch bei Simone Hulliger. Rund 200 Länder verhandeln in diesen Tagen im brasilianischen Belem, rund 50 000 Personen nehmen daran teil. Es geht um Klimaziele, um Anpassungen an den Klimawandel oder um die internationale Klimafinanzierung. Auch könnte ein Fahrplan zum Ausstieg aus den fossilen Energien verabschiedet werden. Können sich die Staaten auf griffige Beschlüsse einigen? Und was, wenn nicht? SRF-Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann und SRF-Wissenschaftsredaktor Christian von Burg berichten direkt aus Belém.
Die Vertragsverhandlungen von Locarno waren – wir berichteten im Podcast ausführlich – zwar zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen. Deutschland stürzten sie jedoch abermals in eine schwere Regierungskrise, da die Deutschnationale Volkspartei die Beschlüsse nicht mittragen wollte und ihren Auszug aus dem Kabinett Luther beschloss. Weniger Widerstand, erfahren wir aus dem Hamburgischen Correspondenten vom 20. November 1925, wurde dem Vertragswerk aus den deutschen Ländern entgegengebracht, die dessen Konsequenzen mitzutragen hatten und deren Zustimmung deshalb, neben der des Reichstags, für die Annahme der Vereinbarungen unabdingbar war. Außerdem informiert der Correspondent sein Publikum noch über Reaktionen auf Locarno aus England bzw. über die Reaktionen deutscher Tageszeitungen wiederum darauf. Paula Leu lichtet den Nebel.
In dieser Folge sprechen Rechtsanwalt Arne Schrein und Volljuristin Ariane Bergstermann-Casagrande über eine Praxisfrage aus der BR-Sitzung: Muss ein kurzfristig ausgefallenes Mitglied ersetzt werden? Dabei ordnen sie das neue BAG-Urteil vom 20.05.2025 (1 AZR 35/24) ein und übersetzen es in klare To-dos für Ihre Sitzungsplanung. Themen der Episode: „Rechtzeitig" nachladen: was am Sitzungstag gilt Beschlüsse trotz Ausfall: Voraussetzungen & Stolpersteine Rückwirkende Genehmigung von BR-Beschlüssen Seminarempfehlung Seminar Betriebsrat Teil 1 https://www.waf-seminar.de/br570
Die Weltklimakonferenz COP30 im brasilianischen Belém ist jetzt bei der Halbzeit angelangt: Viele Hoffnungen hängen an den Entscheidungen, die dort gefällt werden - für viele Länder sind die Beschlüsse schon jetzt existentiell, für andere werden sie es künftig sein. So auch für Deutschland, das bei der Konferenz beweisen muss, welchen Stellenwert Klimaschutz tatsächlich hat. Andrea Handels im Klimagespräch mit Laura Schäfer von der NGO Germanwatch, die zurzeit in Belém ist und eine Zwischenbilanz zieht.
Kommentiert wird die durch die US-Regierung vorgenommene Einstufung der deutschen "Antifa Ost" als Terrorgruppe. Thema sind aber zunächst die Beschlüsse des Koalitonsausschusses von Union und SPD. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Beim gestrigen Koalitionsausschuss ging es für die Spitzen von Union und SPD vor allem darum, überhaupt Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Vor allem drei Beschlüsse sind von Bedeutung.
Helfen die Beschlüsse des Koalitionsausschusses, die Wirtschaft auf Trab zu bringen?
Dirk Wiese, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD, verteidigt die Beschlüsse des Koalitionsausschusses. "Die Koalition hat einen klaren Fokus auf Wirtschaft und Arbeit gelegt," sagt Wiese und hebt die Bedeutung der Entlastung bei Strompreisen hervor. Die Senkung der Ticketsteuer und der Industriestrompreis sollen Arbeitsplätze sichern.
Zur Weltklimakonferenz COP30 in Brasilien kommen etwa 50.000 Delegierte aus aller Welt zusammen. Wie ist der Ausblick auf die Konferenz? Kann das Pariser Klimaabkommen noch erreicht werden? Und was bringen solche Beschlüsse wirklich? Von WDR 5.
Bei der Weltklimakonferenz in Belém verhandeln Vertreter aus 198 Staaten über Klima-Beschlüsse. Ziel ist ein Abschlussdokument, das ohne Widerspruch beschlossen werden muss. Jakob Sax hat sich angeschaut, was Beschlüsse aus früheren COPs gebracht haben
Endlich ist das Dach fertig – und das fühlt sich richtig gut an! In dieser Folge erzählen wir, wie viel Arbeit und Nerven in den letzten Wochen zwischen Bagger, Drainage und Kalkfarbe steckten. Wir sprechen über unsere neue Wildhecke, warum Kirschlorbeer nicht auf den Kompost gehört, wie historische Balken zu uns fanden – und weshalb Baggerfahren mit Kind auf dem Schoß keine gute Idee ist. Außerdem geht's um unsere Ferienwohnung, Kalkfarbe mit Charakter und den ganz normalen Baustellen-Alltag zwischen Job, Kind und Abend-Schichten.Links zur Folge
30.10. in 2 Minuten – heute mit Noah Schmitt.
Die FDP fordert eine bessere Übersicht über Beschlüsse der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung, in Höchst steht ein Jäger unter Verdacht gegen das Tierschutzgesetz verstoßen zu haben und Heppenheim benötigt dringend neuen Wohnraum. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/darmstadt-fdp-will-ein-ampelsystem-fuer-stavo-beschluesse-5068694 https://www.echo-online.de/lokales/kreis-darmstadt-dieburg/weiterstadt/niklas-gehnich-wird-neuer-buergermeister-von-weiterstadt-5048913 https://www.echo-online.de/lokales/kreis-darmstadt-dieburg/babenhausen/renaturierung-richer-bach-soll-wieder-wild-werden-5067620 https://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/hoechst-im-odenwald-odenwaldkreis/rinder-im-odenwald-getoetet-jagdunfall-oder-fahrlaessigkeit-5067994 https://www.echo-online.de/lokales/kreis-bergstrasse/heppenheim-bergstrasse/mieter-gesucht-56-neue-wohnungen-entstehen-in-heppenheim-5068849 Ein Angebot der VRM.
Schreiben Sie mir!Landrat Udo Witschas (CDU) fischt gern am rechten Rand. Sagt man und verharmlost dies innerhalb seiner CDU sehr gerne. Er sei eben so. Doch ist das wirklich so harmlos, wie es dargestellt wird? Die Fülle der Ereignisse legt inzwischen nahe, dass die politischen Entscheidungen und die Rhetorik des Christdemokraten und der Seinen im Landkreis Bautzen mehr Überzeugung, als Taktik ist. Mit Fremdenfeindlichkeit und grenzwertigen Aussagen zum Extremismus steht Witschas inzwischen für eine mögliche Annäherung an die Alternative für Deutschland (AfD). Und seine CDU tut nichts. Gar nichts. Ist hier mehr in Bewegung, als wir alle ahnen? Wir denken: Eindeutig ja. Die Analyse stützt sich auf öffentliche Äußerungen und Beschlüsse des Kreistages, die eine signifikante Erosion der Abgrenzungspolitik der CDU auf kommunaler Ebene belegen. Eigentlich ausreichend Gründe, nicht nur seinen Parteiausschluss, sondern auch Rücktritte zu fordern. Beispielsweise den eines Landrates, der regelmäßig nach Rechts blinkt. Die Recherche mit allen Quellen dazu im Blog unter https://www.denkwerkost.info/post/rechtsblinken-mit-system Support the show
Kommentiert werden der US-Plan für den Gazastreifen sowie die Beschlüsse des Koalitionsausschusses. Dabei stehen vor allem die Verschärfungen beim Bürgergeld im Mittelpunkt des Interesses. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Jubel über Waffenruhe-Abkommen im Gazakrieg, Beschlüsse des Koalitionsausschusses, Reaktionen auf geplante Bürgergeld-Sanktionen, Bundestag beschließt erleichterte Baugenehmigungsverfahren befristet bis 2030, BGH-Urteil: Für Corona-Impfschäden sind Bund und Länder verantwortlich, Literaturnobelpreis für den ungarischen Schriftsteller Laszlo Krasznahorkai, Lichtfest erinnert an friedliche Revolution gegen DDR-Regime vor 36 Jahren, Das Wetter
Jubel über Waffenruhe-Abkommen im Gazakrieg, Beschlüsse des Koalitionsausschusses, Reaktionen auf geplante Bürgergeld-Sanktionen, Bundestag beschließt erleichterte Baugenehmigungsverfahren befristet bis 2030, BGH-Urteil: Für Corona-Impfschäden sind Bund und Länder verantwortlich, Literaturnobelpreis für den ungarischen Schriftsteller Laszlo Krasznahorkai, Lichtfest erinnert an friedliche Revolution gegen DDR-Regime vor 36 Jahren, Das Wetter
Im Mittelpunkt der Kommentare stehen die Beschlüsse des Koalitionsausschusses. Vor allem die geplanten Verschärfungen beim Bürgergeld werden von den Zeitungen beleuchtet. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Vertreter von CDU, CSU und SPD haben wichtige Konfliktpunkte ausgeräumt. Das Bürgergeld soll umbenannt werden, damit sollen verschärfte Regeln einhergehen. Georg Schwarte erklärt die Beschlüsse.
Capellan, Frank www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Capellan, Frank www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Zum Podcast Recht Aktuell ⬅️Beschreibung:Viele von euch haben es schon gemerkt: Recht Aktuell war die letzten Wochen in einer Pause. Jetzt geht es endlich weiter – und zwar in neuem Gewand.Bisher habe ich die Folgen gemeinsam mit Ann-Kathrin gemacht. Da sie mit ihrer Dissertation fertig ist und nicht mehr lange an der Uni bleibt, übernehme ich die Entscheidungsbesprechungen künftig allein. Am Konzept ändert sich nichts: Jede Woche gibt's die wichtigsten Entscheidungen – klar, examensrelevant und auf den Punkt.Neu ist: Neben den wöchentlichen Kurzübersichten wird es auch detailliertere Besprechungen geben – von einzelnen Urteilen, Beschlüssen oder Entwicklungen, die gerade besonders wichtig sind. So habt ihr beides: den schnellen Überblick und vertiefende Analysen.
Datenschutz im OHR - DSGVO Erste Hilfe für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen leicht gemacht
Du willst dich um den Datenschutz in deinem Unternehmen kümmern, aber dir fehlt der Überblick, was sich laufend ändert? Dann bist du mit dieser Folge genau richtig. Die Datenschutzkonferenz (DSK) stellt immer wieder wichtige Beschlüsse zusammen – zu Themen, die dich als Selbstständiger oder Geschäftsführer mit kleinem Team direkt betreffen: Microsoft 365, KI-Tools wie ChatGPT, Cookie-Banner, Einwilligungen und mehr. Ich zeige dir in dieser Folge ganz konkret: - Was die DSK beschlossen hat - Was das für deinen Alltag bedeutet - Wo echte Risiken liegen – und wie du sie pragmatisch lösen kannst Und warum gerade kleine Firmen das Thema nicht unterschätzen sollten Ich nehme dir den Fachjargon ab und übersetze die Themen in klare, umsetzbare Tipps für deinen Unternehmensalltag. Ganz ohne Panik – aber mit Klartext.
Die Koalitionsklausur in Würzburg hat die drei Koalitionsparteien einander nähergebracht -- so sagen sie es jedenfalls selbst. Inhaltlich gab es keine neuen Beschlüsse oder Konkretisierungen des Koalitionsvertrags. Atmosphärisch scheint es jedoch Fortschritte gegeben zu haben.[01:10]Die Ukraine steht vor der gewaltigen Aufgabe des Wiederaufbaus, wenn eines Tages Frieden herrscht. Deutsche Unternehmen wollen bei diesem Wiederaufbau dabei sein und knüpfen schon jetzt Kontakte. NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubauer war in der Ukraine - begleitet von Andreas Engelhardt, dem CEO von Schüco.Helene Bubrowski hat mit beiden gesprochen. Welche Möglichkeiten für die deutsche Wirtschaft gibt es? Welche Unterstützung braucht es von der Politik?[06:37]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Alle Informationen zum Trade.Table:https://table.media/aktion/tradetableProfessional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testen Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Im aktuellen Podcast mit Stefan Brink und Niko Härting stoßen wir auf Altbekanntes und Überraschendes. Zunächst (00:46) werfen wir einen Blick auf das Urteil des OLG Frankfurt/M. vom 26.6.2025 (Az. 16 U 58/24): Das OLG Frankfurt hat einen Anspruch auf Accountlöschung gegen Facebook ins Leben gerufen. Der Anspruch aus §§ 823 Abs. 1, 1004 Abs. 1 S. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) analog i.V.m. Art. 1, 2 Abs. 1 Grundgesetz (GG) richte sich gegen Facebook/Meta als mittelbaren Störer. Da nur persönlichkeitsverletzende Inhalte auf den Profilen gepostet worden seien, hielt es der Senat nach einer Interessenabwägung für die effektivste Lösung, die Profile komplett und unwiderruflich löschen zu lassen. Damit betritt der Senat Neuland und interpretiert den Unterlassungs- und Beseitigungsanspruch wesentlich weiter als bisher üblich. Sodann geht es (11:50) um ein Urteil des 6. Senats des BGH vom 13.5.2025 zu Art. 82 DS-GVO. Der Kläger nimmt die beklagte Stadt wegen der unverschlüsselten Versendung von verwaltungsgerichtlichen Empfangsbekenntnissen per Telefax auf Geldentschädigung in Anspruch. Die Stadt sagte ursprünglich Unterlassung zu, versandte dann aber sieben Mal unverschlüsselte Telefaxe, anstatt postalisch zu agieren. Der Kläger verlangte 17.500 € Schadenersatz, bekam vorm LG 7.000 € und unterlag jetzt komplett vorm BGH: „Ein rein hypothetisches Risiko der missbräuchlichen Verwendung personenbezogener Daten durch einen unbefugten Dritten kann nicht zu einer Entschädigung gemäß Art. 82 Abs. 1 DSGVO führen.“ Klingt bekannt. Dann geht es (20:37) um die Beschlüsse des 1. Senats des BVerfG vom 24.6.2025 zur Quellen-TKÜ und online-Durchsuchung. Das Gericht befand die Regelungen des PolG NRW für vollständig mit dem Grundgesetz vereinbar; die angegriffenen Regelungen der Strafprozessordnung seien teilweise verfassungswidrig, da die Quellen-Telekommunikationsüberwachung zur Aufklärung solcher Straftaten, die lediglich eine Höchstfreiheitsstrafe von drei Jahren oder weniger vorsehen, nicht verhältnismäßig im engeren Sinne seien und vom Senat insoweit für nichtig erklärt wurden. Auffällig war etwas anderes: Die Verfassungsbeschwerden wurden größtenteils für unzulässig da unsubstantiiert befunden. So sei nicht hinreichend dargelegt, dass ein Verstoß gegen das Gebot der Bestimmtheit und der Normenklarheit vorliege oder die Befugnis zur Quellen-Telekommunikationsüberwachung in sich widersprüchlich sei. Diese Fokussierung auf ungeschriebene Zulässigkeitsaspekte verwundert stark, letztlich sind Verfassungsbeschwerden damit nicht mehr ohne massive „Rechtshilfe“ – oder das Wohlwollen des BVerfG - möglich. Das kann nicht richtig sein.
Bundeswehrsoldaten in der Ukraine? Das Magazin Stern macht auf eine Aussage von Friedrich Merz aufmerksam, die es in sich hat. Es geht um die vielbeschworenen Sicherheitsgarantien und eine Anmerkung des Bundeskanzlers, wonach über diese Garantien gesprochen werden müsse – bis hin zur Frage „mandatspflichtiger Beschlüsse“. Was ist damit gemeint? Von Marcus Klöckner. DieserWeiterlesen
Bundeskanzler Friedrich Merz hat eine positivie Bilanz des Ukraine-Gipfels gezogen: "Meine Erwartungen sind eigentlich nicht nur getroffen, sondern übertroffen worden.“Zu einer deutschen Beteiligung an Sicherheitsgarantien sagte Merz, dass über den konkreten Umfang noch verhandelt werden müsse: "Das werde ich natürlich auch mit der Koalition in Berlin zu besprechen haben. Bis hin zu der Frage, ob wir hier möglicherweise mandatspflichtige Beschlüsse zu fassen haben, die also der Deutsche Bundestag fassen muss." Damit hat Merz die Beteiligung deutscher Soldaten nicht ausgeschlossen.[01:29]Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat Steuererhöhungen wieder ins Gespräch gebracht und bekommt viel Kritik aus der Union. Es deutet sich ein weiteres Konfliktthema an, das die Koalitionspartner nach der Sommerpause zu lösen haben. [14:11]Michael Bröcker spricht mit Dirk Wiese, dem Ersten Parlamentarischen Geschäftsführer der SPD, über einen Neustart der Koalition. [18:42]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Alle Informationen zum Trade.Table:https://table.media/aktion/tradetableProfessional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testen Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Zu Beginn der aktuellen Episode besprechen wir ausnahmsweise auch drei Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichts: 2 BvR 172/24 betrifft zunächst die formellen Aspekte des Fremdvergleichs. 1 BvR 1718/24 beschäftigt sich mit dem Zeitpunkt der verpflichtenden Nutzung des besonderen Steuerberater-Postfachs. In 2 BvL 15/14 geht es schließlich noch um die Frage, ob ein zulässiger Treaty Override in § 50d Abs. 10 EStG vorliegt. Sodann aber zum BFH und einigen spannenden Beschlüssen und Urteilen aus den Monaten Juni und Juli: In BFH I R 5/24 geht es primär zunächst um die Zulässigkeit der rückwirkenden Anwendung von § 4 Abs. 1 Satz 4 EstG. Allerdings stellt der I. Senat auch Grundsätze dazu auf, wie dieser dogmatisch zu verstehen ist – leider mit recht großer Absolutheit, die ggf. nicht in allen Fällen sachgerecht ist. In BFH II B 13/25 (AdV) beschäftigt sich der BFH damit, wie sich § 1 Abs. 3 GrEStG beim zeitlichem Auseinanderfall von Signing und Closing – auch unter Berücksichtigung der Konstruktion von § 16 Abs. 4a GrEStG – verhält. BFH II B 43/24 (AdV) behandelt anschließend die Frage, ob disquotale Einlagen, die aber aufgrund eines disquotal strukturierten Gesellschaftsvertrags nur den Einleger wirtschaftlich begünstigen, zu Schenkungen an die anderen Gesellschafter gem. § 7 Abs. 8 ErbStG führen. In BFH II R 34/22 geht es schließlich um die Übertragung begünstigter Einheiten, des Widerrufs dieser Übertragung und dem Behalt von Nutzungen beim temporären Erwerber. Zuletzt besprechen wir mit BFH IV R 40/22 und BFH IV R 9/23 noch die gewerbesteuerliche Behandlung von Aufgabegewinnen bei doppelstöckigen Personengesellschaften. Wie gewohnt gibt es zum Schluss von Christian Süß noch einen kurzen Überblick über besonders interessante mündliche Verhandlungen des BFH aus den vergangenen zwei Monaten. Viel Spaß beim Hören! Folge direkt herunterladen
Fehlerhafte Betriebsratsbeschlüsse bei der Beauftragung von Rechtsanwälten sind grundsätzlich heilbar, so das Bundesarbeitsgericht. Wir stellen Dir die Entscheidung vor, die einen Betriebsrat von den Rechtsanwaltskosten freihält.
Unser heutiger Gast ist René Groll, Chief Digital Officer bei Alberts. Das Traditionsunternehmen fertigt Eisenwaren Made in Germany und ist mit seinen Winkeln, Beschlägen & Zäunen fester Bestandteil jedes Baumarktsortiments. Als Leiter des E-Commerce hat René den gesamten Aufbau des Online Vertriebs von Alberts begleitet und verantwortet heute neben dem eigenen Onlineshop auch das internationale Marktplatz-Business der Brand. Wie schafft Alberts es, profitabel das Vollsortiment auf Amazon, OTTO & Kaufland anzubieten? Welche Herausforderung stellt die Sicherstellung des Markenbildes auf Online Marktplätzen für das alteingesessene Familienunternehmen dar? Wie bewertet René die Marketplace-Pläne von Bauhaus, Obi & Hornbach und wie meistert Alberts die herausfordernde Logistik des D2C Marktplatz-Geschäfts?
Entscheidungen: Das Metronom unseres (Arbeits-)Alltags und oft eine echte Challenge.Schnell kommt im Team das Gefühl auf: "Nicht schon wieder endlose Diskussionen!" Oder: "Warum dauert das immer ewig?". In dieser Episode nähern wir uns der Entscheidungsfindung von allen Seiten – mit Anekdoten aus unserem Berufsleben, strukturierten Frameworks und konkreten Alltagstipps, die dich und dein Team weiterbringen.Du erfährst: Was unterscheidet eine Typ-1-Entscheidung von einer Typ-2-Entscheidung und warum hilft dieses Framework, endlich etwas auf die Straße zu bringen? Wir sprechen über Jeff Bezos, die RACI-Matrix, Runbooks und Standard Operating Procedures aus dem Operations-Bereich und Feuerwehr-Einsätzen und warum schnelle, aber gut dokumentierte Beschlüsse im Engineering Gold wert sind.Natürlich diskutieren wir auch Dinge wie: Sind synchrone Meetings wirklich der Heilige Gral oder kann Remote-Arbeit sogar für bessere, inklusivere Entscheidungen sorgen? Wie sollten Entscheidungen dokumentiert werden? Warum verlaufen Entscheidungsprozesse oft zäh, selbst wenn es "nur" um das Mittagsessen geht?Bonus: Ob 100% Zustimmung bei Entscheidungen überhaupt realistisch oder bloß ein Meeting-Mythos ist.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
Tierisch menschlich - Der Podcast mit Hundeprofi Martin Rütter und Katharina Adick
Wenn die Hirschkäfer fliegen, ist es so weit: Der Hundeprofi hat mal wieder Geburtstag. Passend dazu einigt sich die EU auf die Verschärfung von Tierschutzgesetzen bei Hund & Katze. Was ist von den Beschlüssen zu halten? Katharina schildert ihre Naturbeobachtungen im Urlaub und übertreibt dabei nur ein bisschen. Und: Was tun mit Hundekotze auf Sisalteppich in Ferienhaus? (asking for a friend). Ein Rasseportrait gibts natürlich auch: FCI-Nr. 268. Shownotes: Strafrechtliche Verfolgung von Tierschutzkriminalität in der Landwirtschaft: https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/9783748934943.pdf?download_full_pdf=1&page=1+++Cosmo Petition: https://innn.it/savecosmoradio+++Smartphone-App "WAU" https://www.uni-muenster.de/news/view.php?cmdid=14783+++ Hier geht´s zum Martin Rütter Shop: https://shop.martinruetter.com/ +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html ++++++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/tierisch.menschlich +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Mönch, Niklas www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Eine ereignisreiche Woche geht zu Ende: Erst trafen sich Staats- und Regierungschefs in Den Haag beim NATO-Gipfel, danach beim EU-Gipfel in Brüssel. Für die Ukraine waren diese Gipfel-Tage allerdings enttäuschend, sagt Nico Lange, Militärexperte von der Münchner Sicherheitskonferenz, im Interview mit Host Anna Engelke. So habe Präsident Selenskyj im Gespräch mit US-Präsident Trump nichts bekommen, was der Ukraine weiterhelfe. Auch habe es keine starken Aussagen zu einer Mitgliedschaft der Ukraine in dem Militärbündnis gegeben. Nico Lange zieht eine gemischte Bilanz des Gipfels. "Wenn unsere Strategie ist, wir sind möglichst freundlich zu Trump, so freundlich wie nur möglich, und wir managen seine fragile Psychologie und strengen uns dafür ganz viel an, in der Hoffnung, dass er dafür die europäischen Sicherheitsprobleme löst, dann gehen wir, glaube ich, in die Irre. Das ist mein Fazit dieses NATO-Gipfels." Seine Einschätzung: Es führt kein Weg daran vorbei, dass die Europäer ihre Probleme selbst lösen. Außerdem geht er davon aus, dass die Beschlüsse des Gipfels dem russischen Präsidenten Putin keine "schlaflosen Nächte" bereiten. Mit Blick auf die beschlossene Erhöhung der Verteidigungsausgaben macht Nico Lange deutlich, dass es auch weitergehender Reformen und neuer Strukturen bedarf. Eine Bilanz des EU-Gipfels zieht Stefan Niemann. Er fasst die aktuelle Lage in der Ukraine sowie im Nahen Osten zusammen und berichtet, wie viel man mittlerweile über das Ausmaß der Zerstörung iranischer Atomanlagen weiß. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de das Interview mit Militärexperte Nico Lange https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-227424.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: 11KM - NATO-Gipfel: Fünf Prozent für Trump? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:0b4298afb74be507/
Wir schauen auf die Beschlüsse des Berliner Verwaltungsgerichts zu Zurückweisungen an der Grenze und befragen Sachsens Justizministerin Constanze Geiert (CDU) dazu. BGH-Präsidentin Bettina Limperg sagt, die Justiz sei nicht politisiert.
Die großstädtischen Verkehrsbetriebe hatten während des Ersten Weltkrieges gelitten und ehe sie sich wirtschaftliche festigen konnten, wurden sie durch die Wirtschaftskrise weiter belastet. Die Folge war das Streichen von Verbindungen bei gleichzeitiger Erhöhung der Fahrkartenpreise. In Hamburg stand im Frühling 1925 eine weitere Anhebung der Verkehrstarife an und der Hamburger Anzeiger teilte dies ihrer Leserschaft in der Ausgabe vom 22. Mai mit, zeigte aber auch Verständnis für diese Maßnahme und wies darauf hin, dass sich der Hamburger Öffentliche Nahverkehr noch verhältnismäßig gut gehalten hat. Frank Riede teilt uns die Beschlüsse der Hamburgischen Bürgerschaft mit.
Der Erste Weltkrieg hatte viele schauerliche neue Waffengattungen hervorgebracht, und zu den grausamsten hierbei zählte zweifellos das Giftgas. Die Zahl der Soldaten, die zwischen 1914 und 1918 durch chemische Kampfstoffe starben, wird auf ungefähr 100.000 geschätzt, hinzu kamen über eine Million Verletzter. Ob die Kriegsparteien sich damals mit dem Einsatz von Chemiewaffen über geltendes Kriegsrecht hinwegsetzten, ist umstritten. Die Haager Landkriegsordnung von 1907, die alle beteiligten Staaten ratifiziert hatten, war in diesem Punkt unklar formuliert, weshalb man sich in den 1920er Jahren daran machte, neue Verträge aufzusetzen, die chemische Kampfstoffe unmissverständlich ächteten und einen weiteren Gaskrieg in Europa oder anderswo auf der Welt verhindern sollten. Die Wilhelmsburger Zeitung berichtete am 9. Mai 1925 von entsprechenden Verhandlungen in Genf mit Sympathie, aber auch mit Skepsis, was die Durchsetzung der zu treffenden Beschlüsse anging. Es liest Rosa Leu.
Nach den Beschlüssen im Bundestag über die astronomisch hohen Beträge für einen weiteren Aufrüstungsschub Deutschlands erfährt die Kriegspropaganda eine neue Dichte und Einseitigkeit, um den Widerstand kleinzuhalten. Von Bernhard Trautvetter. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Den Spitzen im militärisch-industriellen Komplex, also in der Staatsführung, in den Spitzen der Medien zurWeiterlesen
Ungarn wird seit 2010 vom zunehmend autoritären Ministerpräsidenten Viktor Orban regiert. Orban betreibt Politik gegen gesellschaftliche Minderheiten, will Andersdenkende zum Schweigen bringen und stellt sich immer wieder quer bei Abstimmungen in der EU. Wie kann Brüssel ihn zur Vernunft bringen? Wenn immer im Juni Schwule, Lesben, Bi- und Transmenschen durch die Strassen ziehen, stört das einen besonders: Den ungarischen Regierungschef Viktor Orban. Sein Lager hat ein Verbot der Pride Paraden eingebracht und das ungarische Parlament hat dem am Dienstagnachmittag zugestimmt. Damit verstösst Ungarn gegen Grundrechte wie die Versammlungs- und Meinungsfreiheit, wie sie in der EU gelten. Das Problem ist nicht neu. Schon länger sorgt Orban in Brüssel für Unmut, auch indem er Beschlüsse der EU in der Aussenpolitik blockiert und mit Russland sympathisiert. Welche Möglichkeiten hat die EU, Ungarn in die Schranken zu weisen? Und welches Interesse hat Orban an der EU, die er als «grössten Feind» bezeichnet? __________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Peter Balzli, SRF-Osteuropakorrespondent - Andreas Reich, SRF-EU-Korrespondent ____________________ Team - Moderation: Dominik Rolli - Produktion: Lea Saager - Redaktion: Peter Hanselmann, Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Sowohl das Verfassungsgericht als auch die LINKE hätten laut manchen Beobachtern gegen die geballte Dreistigkeit der abgewählten Mehrheit einschreiten können – aber erwartungsgemäß wurde das unterlassen. Auch wenn es legal ist: Dass der alte Bundestag noch schnell weitreichende Änderungen beschließen will, ist eine Verhöhnung und Entwertung des selber proklamierten „Kampfes für die Demokratie“. Aber dieWeiterlesen
Donald Trump will den Gazastreifen übernehmen und dort eine "Riviera des Nahen Ostens" errichten – also eine Art Luxuswohngebiet. Die palästinensische Bevölkerung soll in der Zwischenzeit umgesiedelt werden, so der neueste geopolitische Vorstoß des US-Präsidenten. Und wie bei den Anfang der Woche vieldiskutierten Zöllen gegen Mexiko und Kanada ruderte das Weiße Haus nach Trumps selbstbewusster Ankündigung auch jetzt wieder zurück. Alles also nur Show? Bianca Blei aus der STANDARD-Außenpolitikredaktion spricht im Podcast darüber, wie weit Trump im Nahen Osten wirklich gehen kann und warum der US-Präsident Schlag auf Schlag neue radikale Beschlüsse fasst, die am Ende nicht halten. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Donald Trump hielt nach seiner Vereidigung am Montag die längste Antrittsrede seit Herbert Hoover 1929. Bemerkenswert war auch ihr Inhalt. Der 47. Präsident der Vereinigten Staaten redete zwar davon, das Land zu einen. Aber er zog auch in Abkehr von den Gepflogenheiten über seinen Vorgänger Joe Biden her, der hinter ihm sass und bezichtigte ihn, die Amerikaner betrogen zu haben. Sich selbst bezeichnete Trump als von Gott auserwählt, die USA zu retten – weil ihn im Wahlkampf die Gewehrkugel eines Attentäters nur gestreift hatte.An seinem ersten Tag im Amt erliess Trump zudem gegen 100 Dekrete. Er machte eine Schau daraus, die ersten Erlasse vor seinen Anhängern in einem Sportstadion zu unterschreiben. Er rief einen Notstand an der Grenze zu Mexiko aus, wies die Armee an, die Grenze zu schützen und bereitete den Umbau der amerikanischen Bürokratie vor. Er erklärte den Austritt der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen, machte eine Reihe von Beschlüssen Bidens rückgängig und begnadigte gegen 1600 Personen, die nach dem Sturm auf das Capitol 2021 verurteilt worden waren.Was will Trump mit dieser Flut von Erlassen erreichen? Was geschieht nun mit Migranten, die versuchen, in die USA zu gelangen? Wie ernst ist er zu nehmen, wenn er den Golf von Mexiko in den Golf von Amerika umbenennen und den Panamakanal «zurückholen» will? Und warum setzt er sein Versprechen nicht um, den Krieg in der Ukraine innerhalb von 24 Stunden zu beenden?Über diese Fragen unterhalten sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, und Fabian Fellmann, USA-Korrespondent in Washington, in der jüngsten Ausgabe des Podcasts «Alles klar, Amerika?». Produziert wird die Folge von Noah Fend – der die Frage der Woche angeregt hat, die sich mit Elon Musks ausgestrecktem Arm auseinandersetzt, mit dem der reichste Mann der Welt Aufsehen erregt hat.Mehr zum Thema:Donald Trump ist zurück – mächtig und entschlossen wie nie zuvor: Kommentar zu Trumps Antrittsrede«Lasst sie frei»: Vor dem Gefängnis werden die Angehörigen der Capitol-Stürmer ungeduldigDie Inauguration von Trump: Die Hand auf der Bibel braucht er nicht mehr Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch
Donald Trump hat in seinen ersten Stunden als US-Präsident bereits zahlreiche Entscheide getroffen und entsprechende Dekrete unterschrieben. Unter anderem verfügte Trump, dass die USA wieder aus dem Pariser Klimaabkommen austreten und auch die Weltgesundheitsorganisation WHO verlassen. Weitere Themen: · Mehrere Lastwagen haben tonnenweise Hilfsgüter in den Gazastreifen gebracht. · Marco Rubio ist neuer Aussenminister der USA. Der Entscheid im Senat fiel einstimmig. · In Kolumbien eskaliert die Gewalt erneut. Eine Rolle dabei spielt das Nachbarland Venezuela.