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how2invest kostenlos und ohne Risiko ausprobieren: https://how2invest.ch Kostenloses Erstgespräch https://richtiganlegen.ch/#Kontakt Der Schweizer Aktienmarkt erreicht neue Höchststände und viele Anleger fragen sich, ob jetzt noch ein Einstieg sinnvoll ist oder ob eine Korrektur bevorsteht. In dieser Folge erfährst Du, warum das aktuelle Rekordhoch kein Zufall ist, welche fundamentalen Faktoren dahinterstehen und wie Du diese Entwicklung richtig einordnest. Mit einem Blick auf über 100 Jahre Börsengeschichte, klaren Zahlen und konkreten Handlungsempfehlungen bekommst Du eine fundierte Grundlage für Deine eigene Anlagestrategie.
Der MSCI World gilt für viele Anleger als Standard. Doch je stärker sich die globalen Aktienmärkte auf wenige US-Megacaps konzentrieren, desto drängender wird die Frage: Wie breit ist die Diversifikation wirklich, und was bedeutet das für langfristige ETF-Portfolios?Im Gespräch mit Sophia Wurm von State Street geht es daher um globale ETFs und ihre innere Logik, um Unterschiede zwischen klassischen Indexstandards und neuen Konstruktionen sowie um die Frage, warum ein „Welt-ETF“ nicht immer dasselbe bedeutet. Im Fokus stehen weniger die vergangene Rendite als die Struktur: Gewichtungen, Marktbreite, Annahmen. Was steckt hinter „Qualität“, wenn sie analytisch gedacht wird? Welche Rolle spielt der freie Cashflow und warum gilt er vielen als Gradmesser robuster Geschäftsmodelle, als klassische Bilanzkennzahlen?Auch das Thema Verteidigung ist dabei Thema: Wie setzen sich europäische Defense-ETFs zusammen, warum ist Verteidigung mehr als Panzer und Munition und weshalb betrachten Anleger dieses Thema zunehmend strategisch?Im Interview besprochene ETFs:1. comdirect S&P All World State Street UCITS ETF (Acc): https://www.ssga.com/de/de/intermediary/etfs/comdirect-sp-all-world-state-street-ucits-etf-acc-cd1-gy2. SPDR® S&P Developed Quality Aristocrats UCITS ETF (Acc): https://www.ssga.com/de/de/intermediary/etfs/spdr-sp-developed-quality-aristocrats-ucits-etf-acc-qdev-gy3. SPDR® S&P Europe Defense Vision UCITS ETF (Acc): https://www.ssga.com/de/de/intermediary/etfs/spdr-sp-europe-defense-vision-ucits-etf-acc-dfsv-gyVielen Dank Sophia Wurm für das Gespräch.
In dieser Folge spricht Dominique mit Tara Bosenick (https://www.linkedin.com/in/tarabosenick/), Management Director bei uintent, über KI gestützten UX Research und was davon im Alltag von Produktteams wirklich trägt. Tara bringt mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung im UX Research mit und beobachtet sehr genau, wie sich der Einsatz von Sprachmodellen auf Research Prozesse auswirkt. UX Research steht für fundierte Entscheidungen. Wer Produkte verantwortet, braucht belastbare Erkenntnisse über Bedürfnisse, Motive und Probleme von Nutzerinnen und Nutzern. Gleichzeitig steigt der Druck. Zeit fehlt, Prioritäten konkurrieren, Entscheidungen sollen schneller fallen. Hier können KI Werkzeuge Entlastung bieten. Tara erlebt in ihren Workshops beides: Begeisterung und Ernüchterung. Sprachmodelle formulieren hervorragend. Sie helfen beim Schreiben von Screenern, Interviewleitfäden oder UX Texten. Sie unterstützen bei der Strukturierung von Gedanken. Gerade beim Formulieren entsteht spürbare Zeitersparnis im UX Research. Der große Hebel liegt jedoch in der Analyse. Transkripte auswerten, Muster erkennen, Zitate sauber belegen und daraus einen klaren Report bauen kostet Zeit. Hier setzen viele Hoffnungen an. Doch genau hier zeigt sich auch die Schwäche probabilistischer Systeme. Ein Sprachmodell berechnet Wahrscheinlichkeiten. Es liefert gut klingende Antworten. Das bedeutet nicht automatisch, dass diese Antworten auch korrekt sind. Wer im UX Research Interviews analysiert, will keine wahrscheinlichen Aussagen, sondern präzise Aussagen auf Basis echter Daten. Halluzinationen entstehen schneller als vielen bewusst ist. Ein falsch zugeordnetes Pronomen im Transkript kann bereits eine Interpretation kippen. Ein unklarer Kontext im Prompt kann dazu führen, dass externe Annahmen in die Analyse einfließen. Tara plädiert deshalb für ein sehr bewusstes Vorgehen, wie kleine Analyseschritte statt großer Gesamtaufgaben zu stellen, klare Regeln im Prompt zu formulieren, Explizite Anweisungen zu geben, nur mit den vorliegenden Daten zu arbeiten und Zitate wortwörtlich wiederzugeben. UX Research mit KI verlangt Disziplin und ein kritisches Auge. Auch die Vorbereitung von Research profitiert nur begrenzt von Automatisierung. Wer regelmäßig Interviews führt, erstellt Leitfäden oft schneller selbst, als ein Sprachmodell mit ausreichend Kontext zu versorgen. Sinnvoll kann KI im UX Research beim vorbereitenden Desk Research sein oder als Sparringspartner für Hypothesen und Fragestellungen. Spannend wird es aber beim Reporting. Layouts automatisiert befüllen, Charts erstellen und Präsentationen strukturieren spart Zeit, ohne den Kern des UX Research zu verfälschen. Hier entsteht echte Entlastung im Alltag von Product Ownern und Produktmanagerinnen. Gleichzeitig bleibt der Mensch zentral. Gute Interviews leben von Beziehung und Gesprächsdynamik. Wer UX Research komplett an Bots abgibt, verliert die unmittelbare Erfahrung mit Nutzerinnen und Nutzern. Gerade für Produktteams ist es wertvoll, Probleme aus erster Hand zu hören. Diese Erfahrung schafft ein gemeinsames Verständnis, das kein Report ersetzen kann. Datenschutz und Compliance sind lösbar, wenn passende Tarife und Verträge genutzt werden. Das größere Risiko liegt in der unkritischen Nutzung. Sprachlich überzeugende Ergebnisse verführen dazu, sie ungeprüft zu übernehmen. Für fundierten UX Research braucht es jedoch Verantwortung und Reflexion. KI gestützter UX Research ist damit weder Heilsbringer noch reine Spielerei. Er kann Prozesse beschleunigen, wenn wir die Grenzen kennen und bewusst steuern. Wer Halluzinationen versteht, Prompts strukturiert und Ergebnisse prüft, gewinnt Zeit für das Wesentliche. Für bessere Fragen, tiefere Gespräche und klarere Entscheidungen im Produktalltag.
Enttäuschungen verunsichern uns. Sie machen uns sprach- und ratlos, hinterlassen eine Leere. Oder sie tun uns weh und wir fühlen uns verletzt. Warum sind es so unterschiedliche Gefühle, mit denen Enttäuschungen verbunden sind? Denn eigentlich fordern uns Enttäuschungen ja heraus, Annahmen zu überdenken, in denen wir uns scheinbar getäuscht haben. So gesehen sind sie etwas Wichtiges und sogar Gutes. Trotzdem sind sie eine Zumutung. Worauf verweisen sie? Worum geht es in ihnen? Und wie können wir mit Enttäuschungen konstruktiv umgehen? Denn schließlich helfen sie uns, der Welt in ihrer Realität zu begegnen. Weitere Informationen: fragen-des-menschseins.de. Über Rückmeldung per Mail an post@fragen-des-menschseins.de freuen wir uns.
Die Corona-Jahre haben gezeigt, dass vermeintlich unumstößliche Annahmen über den Rechtsstaat und die freiheitliche demokratische Grundordnung von heute auf morgen als falsch entlarvt werden können. Die Verfassung mit ihren Grund- und Freiheitsrechten, die den Bürger vor einem übergriffigen Staat schützen sollen, wurde über Jahre hinweg ohne ausreichende Grundlage eingeschränkt. Auch das höchste Gericht Deutschlands hat diese durch Angstpolitik betriebenen Einschränkungen mitgemacht. Unabhängig von Beruf oder Profession zeigten diese Jahre, dass Menschen, die absichtlich in Angst und Panik versetzt werden, auch zu Dingen fähig sind, die komplett dem widersprechen, was sie über Jahrzehnte gelernt haben. Medien, Gerichte und Ärzte warfen hochgelobte Prinzipien über Bord und folgten plötzlich im Gleichschritt einer Politik, die die eigene Bevölkerung in einen Schockzustand versetzte. Prof. Boehme-Neßler hat zu dieser Art von Politik, wie sie sich im Corona-Geschehen gezeigt hat, ein Buch mit dem Titel «Angstpolitik» geschrieben, das er im Januar 2026 in der Kirche bei Pfarrer Thomas Dietz in Malchow vorgestellt hat. Das Gespräch ist Teil des bereits über Jahre andauernden Malchower Formats, welches immer wieder kritische Stimmen zu Wort kommen läßt. Boehme-Neßler fokussiert sich in seinem Buch auf die vielleicht wichtigste Ebene der Aufarbeitung der Corona-Jahre: Die bewusste Erzeugung von Angst als Machtmittel. Und genau dieser massenpsychologische Aspekt ist in den Untersuchungsausschüssen und Enquetekommissionen zum Thema Corona entweder gar nicht vorhanden oder allenfalls eine Randerscheinung. Dadurch wird eine Politik ermöglicht, die Menschen in Angst versetzt und so Gefolgsamkeit erzeugt. Artikel und Video: https://www.barucker.press/p/angstpolitik-boehme-nessler Produktionskosten: ca. 2000 € Produktion: https://www.screen-talk.de Weitere Produktionen ermöglichen: Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff: Schenkung PayPal: info@bastian-barucker.de Weitere Links: Website: https://bastian-barucker.de Substack: https://www.barucker.press Podcast: https://bbarucker.podigee.io Social Media X (Twitter): https://x.com/BBarucker Instagram: https://www.instagram.com/bastianbarucker/ Facebook: https://www.facebook.com/wildnisschulewaldkauz Odysee: https://odysee.com/@bastianbarucker:c © 2026 Bastian Barucker
Entscheidungen gehören für Product Owner:innen zum Alltag. Sie priorisieren Features, balancieren technische Schulden gegen neue Chancen und diskutieren mit Stakeholdern über Roadmaps und Budgets, meist unter Unsicherheit und Handlungsdruck. Genau daran zeigt sich, wie professionell wir entscheiden. Eine Entscheidung verkleinert den Raum der Möglichkeiten. Sie schafft Orientierung, bedeutet aber auch Verzicht, weil Alternativen bewusst losgelassen werden, und genau das ist oft der eigentliche Schmerzpunkt. In frühen Phasen von Produktideen ist Unsicherheit besonders hoch. Wir wissen wenig über Markt, Zielgruppe oder Zahlungsbereitschaft, und selbst nach Interviews, Prototypen und Daten bleibt ein Restrisiko. Entscheidungen sind deshalb Wetten auf plausible Annahmen. Struktur hilft, damit umzugehen. Paarweise Vergleiche reduzieren Komplexität, Szenarien machen Chancen und Risiken sichtbar, und das Einschätzen von Wahrscheinlichkeiten führt zu besseren Urteilen als reines Bauchgefühl. Zusätzlich lohnt der Blick auf Zeithorizonte, weil kurzfristige Entlastung langfristig schaden kann, während heutiger Aufwand morgen Stabilität schafft. In echten Dilemmata gibt es keine perfekte Lösung, nur Optionen mit Nebenwirkungen. Dann ist entscheidend, das Problem präzise zu formulieren und Kriterien sowie Entscheidungslogik transparent zu machen. Vertrauen entsteht über Nachvollziehbarkeit, nicht über Einigkeit. Ob eine Entscheidung gut war, hängt nicht nur vom Ergebnis ab, sondern von den Informationen und Risiken zum Zeitpunkt der Entscheidung. Wer Entscheidungen regelmäßig reflektiert, baut Urteilsfähigkeit auf. Professionelle Produktverantwortung heißt, Annahmen offenzulegen und Unsicherheit als Teil der Arbeit anzunehmen.
In dieser Kurzfolge von RaDiHum20 geht es weiter mit den Vorbereitungen für die DHd2026. Dafür ist Gabriel Viehhauser erneut bei uns im Podcaststudio zu Gast. Im Interview erzählt Gabriel, woran in Wien gerade geforscht wird. Ein wichtiges Projekt heißt „Scalable Reading“ und beschäftigt sich mit Gesamtausgaben aus dem 18. Jahrhundert. Ziel ist es, diesen besonderen Buchtyp genauer zu untersuchen: Wie entwickeln sich Gesamtausgaben, welche Bedeutung haben sie für Autorinnen und Autoren sowie für Verlage, und kann man literaturwissenschaftliche Annahmen direkt am Material überprüfen? Besonders herausfordernd sind dabei digitale Aspekte wie komplexe Layouts mit mehreren Ebenen von Fußnoten und Apparaten sowie Methoden, um Unterschiede zwischen verschiedenen Ausgaben sichtbar zu machen.
Du hältst dich an dein Kaloriendefizit, machst Sport und trotzdem bewegt sich die Waage nicht – oder du fühlst dich einfach nur schlapp und müde? Du bist nicht allein! In diesem Video enthüllen wir die wahren Gründe, warum dein Abnehmerfolg stagniert, basierend auf echten Fällen aus unseren Coachings.In diesem Podcast erfährst du:✅ Schlaf und Kalorien: Warum schlechter Schlaf dein größter Feind ist und wie er deinen Fortschritt komplett sabotiert (auch bei kleinem Defizit).✅ Zunehmen für den Traumkörper: Die überraschende Strategie, warum eine Gewichtszunahme durch Krafttraining dich stärker, definierter und am Ende schlanker machen kann.✅ Kalorien-Tracking: Tool oder Tortur? Wir klären auf, wann das Zählen sinnvoll ist und wann es dir psychisch schadet.✅ Der Abnehmspritzen-Hype: Warum schnelle Erfolge oft auf falschen Annahmen beruhen und was wirklich dahintersteckt.✅ Versteckte Gesundheits-Faktoren: Wie deine Schilddrüse und Blutwerte deinen gesamten Abnehmprozess beeinflussen können.Support the show
how2invest für kurze Zeit kostenlos und ohne Risiko ausprobieren: https://how2invest.ch Kostenloses Erstgespräch https://richtiganlegen.ch/#Kontakt Trading fasziniert mit der Idee schneller Gewinne, doch langfristig wird nur ein kleiner Teil der Trader wirklich erfolgreich. In dieser Folge erfährst Du, warum kurzfristiges Handeln strukturell schwierig ist, welche psychologischen Fallen besonders häufig zuschnappen und weshalb viele Strategien in der Praxis nicht so zuverlässig sind, wie sie klingen. Gleichzeitig zeige ich Dir, warum Trading trotzdem sinnvoll sein kann, wenn Du es richtig einordnest. Als bewusst begrenztes Spielgeld Projekt kann es Dir helfen, Märkte besser zu verstehen, Dein Risikobewusstsein zu schärfen und Deine eigenen Reaktionen auf Gewinne und Verluste kennenzulernen. Du bekommst klare Regeln an die Hand, wie Du Trading strikt vom langfristigen Vermögensaufbau trennst, Risiken kontrollierst und typische Anfängerfehler vermeidest. So wird Trading nicht zur finanziellen Falle, sondern zu einer praxisnahen Lernumgebung, während der echte Vermögensaufbau weiterhin über diszipliniertes, langfristiges Investieren läuft.
Auch in der Podcastbubble gibt es immer wieder Glaubenssätze, die wahre Spielverderber sind. Zeit, ihnen die Grundlage zu nehmen und sie auf ein besseres Fundement zu stellen. Schließlich haben wir schon genug zu tun mit Vorbereitung, Technik und Podcast-Marketing. Da brauchen wir nicht noch doofe Annahmen.
Miau Katzen-Podcast - für Katzenfreunde, die ihre Katze wirklich glücklich machen möchten
Die Nachricht, dass die eigene Katze an Feliner Infektiöser Peritonitis (FIP) erkrankt ist, zieht den meisten Katzenfreunden den Boden unter den Füßen weg. Lange Zeit war FIP ein Schreckgespenst, das fast immer tödlich endete. Doch in den letzten Jahren hat sich das Blatt gewendet, und die Wissenschaft macht Sprünge, die noch vor kurzem undenkbar schienen. In dieser Folge tauchen wir erneut tief in das Thema ein und sprechen mit Dr. Katharina Zwicklbauer von der Kleintierklinik der LMU München, die sich als Expertin intensiv mit der Erforschung dieser Krankheit auseinandersetzt. Denn es geht um weit mehr als nur die reine Diagnose. Wir beleuchten die Hürden, die viele Katzenbesitzer direkt nach dem ersten Befund bewältigen müssen, und stellen die Fragen, die dir in dieser Situation vermutlich schlaflose Nächte bereiten. Wie kommt man heute legal an die notwendigen Medikamente? Gibt es Alternativen zur oft belastenden täglichen Injektion, und was bedeutet das für das Handling zu Hause? Besonders im Internet kursieren zahlreiche Mythen und Empfehlungen, die Betroffene oft mehr verunsichern als unterstützen. Wir gehen der Frage nach, wie verlässlich Informationen aus sozialen Netzwerken wirklich sind und warum es so wichtig ist, eng mit seiner Tierarztpraxis zusammenzuarbeiten. Es gibt neue Erkenntnisse zur Behandlungsdauer, die das bisherige Vorgehen infrage stellen und die Lebensqualität der Katze während der Therapie entscheidend verbessern können. Dr. Zwicklbauer berichtet von ihren Erfahrungen an der Front der Forschung und erklärt, wie mit manchen verbreiteten Annahmen über Begleitinfektionen oder notwendige Narkosen während der Genesungsphase umzugehen ist. Auch die Zeit nach der eigentlichen Behandlung ist ein emotionaler Drahtseilakt zwischen Erleichterung und der ständigen Angst vor einem Rückfall. Wir besprechen, worauf du im Alltag besonders achten solltest und welche Rolle spezifische Blutwerte bei der Überwachung spielen. Es geht auch darum, wie du durch einfache Präventionsmaßnahmen, wie die Optimierung der Hygiene rund um die Katzentoilette oder das Management von Katzengruppen, die allgemeine Viruslast gering halten kannst. Diese Folge gibt dir die nötigen Informationen an die Hand, um die Situation sachlich einzuschätzen und deiner Katze die bestmögliche Chance auf ein gesundes Leben zu ermöglichen. // Kontakt und weitere Informationen: - LMU München: Für betroffene Katzenbesitzer ist es ratsam, sich direkt an die LMU München zu wenden, um an der Studie teilzunehmen. - ABCD Guidelines: Der Diagnostic Tree von ABCD ist ein hilfreiches Tool zur Diagnose von FIP und kann online eingesehen werden. - Zukünftige Updates: Es wird empfohlen, sich über zukünftige Entwicklungen und neue Behandlungsmöglichkeiten auf dem Laufenden zu halten. Diese Podcastfolge bietet einen umfassenden Überblick über die aktuellen Möglichkeiten und Fortschritte in der Behandlung von FIP bei Katzen. // In Kooperation mit der Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH, bietet die Kleintierklinik der LMU München eine „Spezialsprechstunde Cat'Xpert – Gesundheitsvorsorge für Katzen“ an. Hier kannst du auch deine nächsten Schritte bei einer FIP-erkrankten Katze besprechen. LMU München - Spezialsprechstunde Cat'Xpert, Telefon: +49-89-2180-2650 • E-Mail: kleintier@lmu.de // PDF-Download PDF der ABCD cats & vets FIP Diagnostic tree: https://www.abcdcatsvets.org/portfolio-item/factsheets-tools-for-feline-infectious-peritonitis-fip/
Beyond Breakup - Der Podcast für Liebeskummer, Trennung & Eifersucht
Viele Beziehungen scheitern nicht an Untreue, fehlender Liebe oder großen Dramen. Sie scheitern an Erwartungen, über die nie gesprochen wurde. Unausgesprochene Wünsche, innere Forderungen und stille Annahmen wirken wie ein unsichtbarer Vertrag in Beziehungen. Einer glaubt, der andere müsste es doch merken. Der andere spürt Druck, ohne zu wissen warum. Nähe wird weniger, Gespräche werden sachlicher, Verbindung geht verloren. In dieser Podcast-Folge geht es um genau diesen Mechanismus. Du erfährst, warum unausgesprochene Erwartungen Beziehungen langsam aushöhlen, weshalb viele Männer erst sehr spät merken, was eigentlich schiefläuft, und wie du Klarheit schaffst, bevor Enttäuschung und innerer Rückzug die Beziehung sabotieren. Diese Folge richtet sich an Männer in Beziehungskrisen, an Männer, die ihre Beziehung retten wollen, genauso wie an Männer, die verstehen wollen, warum frühere Beziehungen immer wieder an ähnlichen Punkten gescheitert sind. Was du aus dieser Folge mitnimmst • Warum Erwartungen auch ohne Absprache entstehen • Weshalb Gedankenlesen keine Form von Liebe ist • Wie unausgesprochene Erwartungen Nähe und Anziehung zerstören • Woran du erkennst, welche Erwartungen du selbst mitbringst • Wie Klarheit und Kommunikation wieder Verbindung schaffen Häufige Fragen, die wir in dieser Folge beantworten 1. Warum entstehen Erwartungen in Beziehungen überhaupt? Weil Nähe automatisch Vorstellungen von Rollen, Aufmerksamkeit, Kommunikation und Verbindlichkeit erzeugt. Das passiert unbewusst und bei beiden Partnern. 2. Warum reden so viele Paare nicht offen über ihre Erwartungen? Weil viele gelernt haben, dass Bedürfnisse Schwäche bedeuten oder Angst haben, abgelehnt zu werden. Stattdessen wird geschwiegen und innerlich bewertet. 3. Was passiert, wenn Erwartungen lange unausgesprochen bleiben? Enttäuschung sammelt sich an. Frust entsteht. Nähe nimmt ab. Oft ohne einen konkreten Auslöser, den man benennen könnte. 4. Welche Rolle spielen Bindungsstile dabei? Der eigene Bindungsstil beeinflusst, wie Nähe, Distanz, Erwartungen und Konflikte erlebt werden. Ohne dieses Verständnis bleibt Kommunikation unklar. 5. Wie kann man Erwartungen so kommunizieren, dass sie verbinden statt belasten? Indem man Verantwortung für die eigenen Bedürfnisse übernimmt, offen spricht und Erwartungen verhandelbar macht statt sie vorauszusetzen. Ralf Hofmann und Felix Heller sind Spiegel Bestseller Autoren und Gründer von Beyond Breakup. In ihrem Podcast Zurück ins Beziehungsglück verbinden sie psychologische Tiefe mit klarer, praxisnaher Beziehungsarbeit für Männer in Krisen, Trennungssituationen und Beziehungsfragen.
Carla und Gabriel erwarten ihr erstes Kind. Beide arbeiten Vollzeit, verdienen gut und haben durch den Hauskauf hohe monatliche Fixkosten. Ein Jahr mit weniger Einkommen ist für sie machbar – danach wollen sie schnell wieder in den Vollzeit-Alltag zurückkehren. Ihre erste Idee: Carla bleibt ein Jahr zuhause, Gabriel nimmt die klassischen Partnermonate und reduziert im ersten Jahr auf 30 Stunden im Homeoffice. In dieser Podcastfolge schauen wir uns dieses Elternzeitmodell genauer an – und stellen ihm ein gleichberechtigteres Modell gegenüber, das finanziell besser abschneidet und beide Eltern früher gleichwertig in Care-Arbeit und Verantwortung bringt. Wir sprechen darüber: warum das erste Bauchgefühl bei Elternzeit oft trügt wie sich Einkommen, Fixkosten und Elterngeld wirklich auswirken welche Annahmen hinter klassischen Modellen stecken und wie Carla und Gabriel mit einer anderen Aufteilung sowohl Beziehung als auch Finanzen stärken können Diese Folge ist für euch, wenn ihr: werdende Eltern seid hohe Fixkosten habt Gleichberechtigung wollt, ohne euch finanziell zu überfordern und Elternzeit bewusst planen möchtet, statt alte Muster zu übernehmen Keine Theorie, kein Idealmodell – sondern ein realistisches Beispiel, das zeigt, wie Elternzeit fairer und finanziell sinnvoller gestaltet werden kann. Wichtige Links: 0-Euro Elternzeitplan mit Inspiration für individuelle Modellen: https://beziehungs-investoren.de/0-euro-elternzeitplan/ Anmeldung zum kostenfreien Vortrag für alle mit Kinderwunsch: https://beziehungs-investoren.de/vortrag-finanzen-elternzeit/ Du wünscht dir Unterstützung während der Schwangerschaft durch alle bürokratischen Themen hindurch? https://beziehungs-investoren.de/guide Du hast kurze, aber persönlich Fragen? Buche jetzt deinen 20-Minuten-Call mit Marielle und lass dir helfen: https://elopage.com/s/beziehungs-investoren/1-1-quick-help-36da8611 Infos zur Elternzeit-Masterclass: https://beziehungs-investoren.de/elternzeitplanung-masterclass/ "Love & Money" bestellen: https://amzn.to/3NH8vxm Gratis Haushaltsbuch: Gratis Haushaltsbuch Du magst unsere Inhalte? Dann hilf uns hier mit deiner Bewertung: https://de.trustpilot.com/review/beziehungs-investoren.de Folge direkt herunterladen
In dieser spannenden Interview-Folge erfährst du, warum Mythen, falsche Annahmen und fehlende Wartung deinen Drucker ruinieren – und wie du es besser machst. Ich spreche heute mit Sven van Beckum von 3D Partner über seine Erfahrungen und er gibt wertvolle Tipps, wie man es schafft, dass die eigenen Drucker zuverlässiger laufen. Sven van Beckum ist Experte für 3D-Drucker-Service und Reparatur. Viel Spaß bei dieser interessanten Podcast-Folge!
Nicht erfunden, nicht übertrieben – sondern historisch belegt und gerade deshalb so schwer zu glauben. Wir sprechen über Menschen, die überzeugt waren, alles im Griff zu haben: über Technik, über ihren Körper, über Situationen, die eigentlich harmlos wirkten. Und genau das wurde ihnen zum Verhängnis. Diese Episode ist keine bloße Kuriositätensammlung, sondern eine Reise durch Selbstüberschätzung, falsche Annahmen und Momente, in denen ein einziges Detail über Leben und Tod entscheidet. Manche Geschichten sind absurd. Andere unangenehm. Alle sind real.
Eure Baufinanzierung im Quick-Check! ✅ Wir räumen mit vermeintlich logischen Annahmen auf. Erfahrt, warum hohe Tilgung und maximales Eigenkapital auch Nachteile haben können. So plant ihr eure Finanzierung flexibel, sicher und lebensnah.
how2invest kostenlos und ohne Risiko ausprobieren: https://how2invest.ch Kostenloses Erstgespräch https://richtiganlegen.ch/#Kontakt Wie investierst Du sinnvoll für Dein Kind statt Geld nur auf dem Sparkonto liegen zu lassen? In dieser Folge zeige ich anhand realer Live Portfolios, wie stark Zeit und Zinseszinseffekt wirken können. Du erfährst, welche Regeln beim Investieren für Kinder entscheidend sind, ob das Depot auf Deinen Namen oder auf den Namen des Kindes laufen sollte und welche Lösungen sich in der Praxis bewährt haben. Mit konkreten Zahlen, klaren Beispielen und einer einfachen Schritt für Schritt Anleitung für die Umsetzung.
„Ich bin mit zwei Kindern 40 km ins Sportgeschäft gefahren – und wurde komplett ignoriert.“ Jenny nimmt dich mit in eine amüsante Geschichte aus ihrem Alltag – mit zwei Kindern an der Hand, einem klaren Kaufwunsch im Kopf und einem Verkäufer, der sie schlichtweg übersieht. Das nimmst du mit aus dieser Story: ⌚️ Warum Vorurteile ein Hindernis beim Thema Verkaufen sind. ⌚️ Warum auch beim Thema Verkaufen gilt "Du schaust den Menschen nur bis vor den Kopf" ⌚️ Wie du deine eigenen Annahmen über potenzielle Kund:innen hinterfragst Diese Folge ist ein der Reminder – sprich über dein Angebot, zeig dich und deine Expertise im Alltag, bei Netzwerktreffen oder bei der Zahnärztin - denn du siehst nicht jedem und jeder direkt an, was er oder sie braucht.
In dieser Podcastfolge sind Tim und Julia Wissel im Gespräch und beschäftigen sich mit der Frage, wie Produktmanagerinnen und Produktmanager führen können, obwohl sie eigentlich ja oft keine formale Macht besitzen. Der Blick richtet sich auf den Alltag jenseits vom Organigram, dort wo Entscheidungen entstehen, beeinflusst werden oder auch blockiert bleiben, obwohl niemand offiziell zuständig zu sein scheint. Ohne Macht führen bedeutet in diesem Kontext jedoch nicht, ohne Einfluss zu sein. Im Gegenteil. Produktmanagement ist von Natur aus eine Führungsrolle, weil Produkte Orientierung brauchen und Entscheidungen verlangen. Wer Verantwortung für ein Produkt trägt, führt Teams, Stakeholder und Organisationen, auch wenn keine disziplinarische Linie existiert. Führung entsteht hier über Haltung, Klarheit und die Fähigkeit, andere mitzunehmen. Wer glaubt, ohne formale Macht handlungsunfähig zu sein, reduziert die eigene Rolle auf Verwaltung und verliert Gestaltungsspielraum. Ein zentraler Hebel liegt in Beziehungen. Entscheidungen entstehen selten dort, wo sie im Organigramm verortet sind. Einfluss verläuft über Vertrauen, persönliche Verbindungen und informelle Netzwerke. Wer versteht, wer wessen Meinung hört und wer welche Themen wirklich treiben, gewinnt Handlungsspielraum. Ohne Macht führen heißt deshalb, Zeit in Beziehungspflege zu investieren und diese bewusst als Infrastruktur für Entscheidungen zu begreifen. Gespräche außerhalb formaler Meetings, echtes Interesse an den Herausforderungen anderer und kontinuierlicher Austausch verändern die eigene Wirksamkeit spürbar. Gleichzeitig braucht Führung ohne Macht eine klare inhaltliche Position. Produktmanagerinnen und Produktmanager können sich nicht darauf verlassen, dass gute Ideen sich von selbst durchsetzen. Sie müssen argumentieren, Prioritäten begründen und zeigen, welchen Beitrag Entscheidungen zum Unternehmenserfolg leisten. Daten, Nutzerfeedback und strategische Einordnung schaffen Glaubwürdigkeit. Wer klar benennen kann, welches Problem gelöst wird und warum das relevant ist, wird gehört, auch ohne formale Autorität. Ein weiterer Aspekt ist der bewusste Umgang mit Hierarchie. Hierarchie verschwindet nicht dadurch, dass man sie ignoriert. Sie kann Orientierung geben, wenn sie transparent genutzt wird. Führung ohne Macht bedeutet nicht, Hierarchie zu bekämpfen, sondern sie zu verstehen. Wer weiß, welche Themen auf welcher Ebene entschieden werden und welche Zeithorizonte dort relevant sind, kann seine Anliegen besser platzieren. Gespräche auf Augenhöhe entstehen, wenn man die Perspektive des Gegenübers ernst nimmt und dessen Kontext berücksichtigt. Ohne Macht zu führen fordert aber auch Mut. Konflikte lassen sich nicht vermeiden, wenn Produktverantwortung ernst genommen wird. Wer immer ausweicht, um Harmonie zu bewahren, verzichtet auf Wirkung. Führung zeigt sich darin, unbequeme Themen anzusprechen, Entscheidungen einzufordern und Verantwortung nicht nach oben abzugeben. Gleichzeitig bleibt es wichtig, offen für Feedback zu sein und eigene Annahmen zu hinterfragen. Der Blick auf diese Form der Führung zeigt, dass Macht im Produktmanagement weniger aus Positionen entsteht als aus Klarheit, Vertrauen und Konsequenz. Wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, Beziehungen aufzubauen und Entscheidungen fundiert vorzubereiten, führt bereits. Ohne Macht führen heißt nicht, weniger Einfluss zu haben, sondern Einfluss anders zu gestalten und bewusst einzusetzen. Wer noch weitere Fragen an Julia Wissel hat oder direkt mit ihr in Kontakt kommen möchte, erreicht sie am besten über ihr LinkedIn-Profil. Auf folgende Podcast-Episoden hat Tim im Gespräch Bezug genommen bzw. passen hierzu: - Seine Stakeholder kennen und richtig analysieren - Umgang mit schwierigen Stakeholdern - Von der Führungskraft zurück zum Product Owner Wer noch weitere Fragen an Julia Wissel hat oder direkt mit ihr in Kontakt kommen möchte, erreicht sie am besten über ihr LinkedIn-Profil.
Der Neandertaler gilt bis heute als grobschlächtiger, primitiver Verlierer der Evolution. Als ein Mensch, der zu dumm war, um zu überleben – und deshalb vom modernen Menschen ersetzt wurde. Doch dieses Bild bröckelt. Neue archäologische Funde, genetische Analysen und eine kritische Neubewertung alter Annahmen zeichnen ein ganz anderes Porträt. In dieser Folge sprechen wir über einen Menschen, der Europa über hunderttausend Jahre prägte.
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. med. Heike Bischoff-Ferrari, einer der international führenden Forscherinnen für Altersmedizin und Prävention. Ausgangspunkt unseres Gesprächs sind zwei große randomisierte Studien, DO-HEALTH und VITAL, die weit verbreitete Annahmen zu Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren und Bewegung neu einordnen. Wir sprechen darüber, warum einzelne Maßnahmen oft nur begrenzte Effekte zeigen, in der Kombination jedoch messbar zur gesunden Langlebigkeit beitragen können. Es geht um konkrete Dosierungen, um Nutzen und Grenzen von Supplementen und um die Frage, für wen Prävention wirklich sinnvoll ist. Ein Gespräch über evidenzbasierte Entscheidungen im Alltag des gesunden Alterns. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: - Warum zeigen einzelne Supplemente oft keinen klaren Präventionseffekt? - Wie unterscheiden sich DO-HEALTH und VITAL im Studiendesign? - Wie stark lässt sich das Krebsrisiko durch den Dreiklang senken? - Für wen ist Vitamin-D-Supplementierung besonders sinnvoll? - Warum sind tägliche Dosierungen besser als hochdosierte Bolusgaben? - Welche Rolle spielt Omega-3 für Herz-Kreislauf-Erkrankungen? - Warum profitieren Menschen mit niedriger Omega-3-Zufuhr besonders? - Welche biologischen Mechanismen wirken auf zellulärer Ebene? - Welche Bedeutung hat Krafttraining im höheren Alter? - Wo liegen die Grenzen der Prävention bei gesunden Älteren? Weitere Informationen zu Prof. Dr. med. Heike A. Bischoff-Ferrari und der Do Health Studie findest du hier: https://www.dynage.uzh.ch/de/team/direktorium/hbischoff.html https://do-health.eu/ Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-169
Schlafprobleme sind längst kein Randthema mehr. Sie betreffen Menschen mitten im Leben – beruflich engagiert, verantwortungsvoll, leistungsfähig. Und genau das macht sie so tückisch: Wer tagsüber funktionieren muss, erlebt die Nacht oft als zusätzlichen Prüfstein. Wir sprechen über Schlaf aus unterschiedlichen therapeutischen Perspektiven, räumen mit verbreiteten Annahmen auf und geben Orientierung, wie Schlaf wieder etwas werden kann, das uns trägt – statt uns zusätzlich zu belasten.
2000 Euro monatlich, inflationsbereinigt, ohne dass das Vermögen schrumpft – Traum oder realistische Strategie? In dieser Folge gehen Raimund Brichta und Etienne Bell der Frage nach, was hinter dem Begriff passives Einkommen wirklich steckt. Gemeinsam mit Handelsblatt-Redakteur Markus Hinterberger sprechen sie über die psychologischen Motive hinter dem Wunsch nach finanzieller Freiheit – und über die nüchterne Realität: Ohne Kapital, Disziplin und eine klare Strategie funktioniert es nicht. Wie viel Vermögen braucht man tatsächlich? Welche Rendite ist langfristig realistisch? Und wie lässt sich ein stabiler Cashflow aufbauen, ohne den Kapitalstock aufzubrauchen? Anhand vier konkreter Strategien erklärt Hinterberger, wie regelmäßige Ausschüttungen möglich werden können – mit Anleihen, Dividendenaktien, ausschüttenden ETFs sowie Call-Optionen auf den eigenen Aktienbestand. Eine Folge für alle, die wissen wollen, wie Geld wirklich für sie arbeiten kann – mit nachvollziehbaren Zahlen und Annahmen. Fragen, Feedback oder Anregungen zur Folge?
how2invest kostenlos und ohne Risiko ausprobieren: https://how2invest.ch Kostenloses Erstgespräch https://richtiganlegen.ch/#Kontakt Ist 2026 ein guter Zeitpunkt, um mit Investieren anzufangen trotz politischer Unsicherheiten, KI Schlagzeilen und schwankender Märkte? In dieser Folge erfährst Du, warum es den perfekten Zeitpunkt nicht gibt und worauf es wirklich ankommt. Ich zeige Dir Schritt für Schritt, wie Du Dein Budget festlegst, eine einfache Anlagestrategie definierst, typische Fehler vermeidest und mit einem klaren Sparplan langfristig Vermögen aufbaust. Praxisnah, verständlich und ideal für Einsteiger, die endlich ins Handeln kommen wollen.
Diese Folge knüpft an [#757 Plädieren mit Substanz: Wie Strafverteidigung vor Gericht überzeugt an](https://www.duribonin.ch/757-plaedieren-mit-substanz-wie-strafverteidigung-vor-gericht-ueberzeugt/) – geht aber einen Schritt weiter. Es geht nicht mehr nur um Technik, sondern um die Funktion von Verteidigung im Verfahren. Duri Bonin ordnet das Handwerk des Plädierens ein als Arbeit an Klarheit in einem Verfahren, das selten eindeutig ist. Strafverteidigung erzählt Geschichten – nicht um zu dramatisieren oder zu überreden, sondern um Komplexität verständlich zu machen, Widersprüche sichtbar zu halten und dem Gericht die Arbeit der Entscheidung überhaupt erst zu ermöglichen. Die Folge zeigt, warum gute Verteidigung nicht im Effekt liegt, sondern in der sorgfältigen Verdichtung: von der Rechtsfrage über die Falltheorie bis zur Sprache des Plädoyers. Und warum genau diese Arbeit – so unspektakulär sie wirkt – für Gerichte zentral ist, um Sachverhalte einordnen, abwägen und verantworten zu können. Darum geht es in dieser Episode: - Warum gutes Plädieren mit der präzisen Klärung der Rechtsfrage beginnt - Falltheorie: Was ist passiert – und was bedeutet das rechtlich? - Die Funktion des Leitmotivs als innerer Kompass der Verteidigung - Storymap im Strafverfahren: Figuren, Ort, Ablauf, Wendepunkt - Warum die beste Version der Gegenseite immer mitzudenken ist - Beweise einordnen statt aufzählen - Einvernahmen und Zeugenbefragungen als Teil einer konsistenten Sachverhaltsversion - Widersprüche integrieren statt verdrängen - Die stärksten Gegenargumente offen benennen und beantworten - Sprache im Plädoyer: Struktur, kurze Sätze, anschauliches Deutsch - Warum Textbausteine Denken ersetzen – und Urteile schwächen - Der ethische Prüfstein: nichts Wesentliches weglassen, nichts verdrehen - Die Widerstandsprobe: Trägt die eigene Version auch unter ungünstigen Annahmen? Gute Verteidigung arbeitet mit dem, was trägt – und verschweigt nicht, was offenbleibt. Sie hält Unsicherheit aus, statt sie zu kaschieren. Und sie nimmt das Gericht ernst als Instanz, die mit Ungewissheit umgehen und Verantwortung übernehmen muss. Diese Folge richtet sich an Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Vertreterinnen und Vertreter von Privatklägern, die ihr Plädieren schärfen wollen – nicht rhetorisch, sondern strukturell. An Richterinnen und Richter, die nachvollziehen möchten, wie Verteidigung Sachverhalte strukturiert und Entscheidungsprozesse unterstützt. Und an alle, die sich für Rechtsstaatlichkeit interessieren und verstehen wollen, warum gute Strafverteidigung nicht stört, sondern ermöglicht. Links zu diesem Podcast: - Buch '[Anwaltsmanagement](https://www.duribonin.ch/produkt/anwaltsmanagement-bd-6/)' (Bd. 6) - am 15.1.26 in 2. Auflage erschienen - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/produkt/in-schwierigem-gelaende/) - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Unsere Gästin in Episode 021 ist Bettina, Jahrgang 1969. Nach einer langen und eindrücklichen Karriere – unter anderem als CFO einer grossen Versicherung – befindet sie sich aktuell in einem Sabbatical. Bettina lebt in Zürich und nutzt diese Zeit, um sich neu kennenzulernen, zurückzublicken und neugierig nach vorne zu schauen. Im Gespräch erzählt Bettina von ihrem beruflichen Weg in einer Zeit, in der Frauen in Führungspositionen noch klar in der Minderheit waren. Sie spricht offen darüber, wie sie als Frau in der Chefetage wahrgenommen wurde, über Fragen wie „Was macht die jetzt hier?“ – und über die unausgesprochenen Annahmen, dass ein solcher Job mit Kindern kaum vereinbar sei. Auch thematisiert sie, warum arbeitende Mütter schnell als „Rabenmütter“ gelten, während Väter selten hinterfragt werden. Bettina teilt ihre bewusste Entscheidung, sich gegen Kinder zu entscheiden – aus Klarheit darüber, dass sie Karriere und Mutterschaft nicht verbinden wollte. Sie reflektiert, wie sehr sich Arbeitsmodelle und gesellschaftliche Akzeptanz in den letzten 20 Jahren verändert haben, und wie wichtig Unterstützung und eigene Lösungen waren, die sie gemeinsam mit ihrem Mann gefunden hat. Ein zentrales Thema der Folge ist auch Mentoring. Bettina begleitet seit vielen Jahren Frauen und beobachtet bis heute, wie junge Frauen ihre Entscheidungen aus Rücksicht auf ein mögliches, zukünftiges Muttersein einschränken. Zum Schluss teilt sie eine Haltung, die diese Folge prägt: Wir wissen nicht, was das Leben bringt – deshalb lohnt es sich, offen zu bleiben, im Jetzt zu leben und den eigenen Weg zu gehen. Bettina kannst du via LinkedIn kontaktieren: http://linkedin.com/in/bettina-bornmann-61a4a4317
Manchmal kann das Leben eines Reisejournalisten schon verdammt hart sein: „…Für unsere Suite im 56. Stock zahlen wir noch einmal 7000 € und sind maßlos enttäuscht. Das Essen ist schlecht (500 € für eine trockene Languste), die Technik versagt überall. Ein Zwischenstopp, den wir uns besser erspart hätten…“ Kommentar: Jürgen Drensek Na, da stellt man sich doch gerne die strenge Mine der Reisekosten-Sachbearbeiterin vor, bei der der kritische Kollege und Hoteltester (übrigens lange Jahre Ressortleiter einer renommierten deutschen Sonntags-Zeitung) hinterher seine Undercover-Recherche abrechnete. Solche unlängst tatsächlich gedruckten Kleinodien deutscher Dichtkunst sind nicht ganz unschuldig am Ruf der Reisejournaille, immer die ersten am Kaviarstand und die letzten an der Champagner-Bar zu sein. Dabei ist es doch ein Bild, das mittlerweile nur noch zum manchmal amüsanten Klischee taugt. Das Gros der Fachjournalisten, die sich dem Thema Reise und Tourismus widmen, dürfte sich weniger um angebrannte Schalentiere im arabischen Luxus-Märchenschloss sorgen, als um die Honorar-Abrechnung am Monatsende. Die Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ) hat sich bei den Kolleginnen und Kollegen, die vorwiegend die weite Welt in die Tageszeitungen bringen, einmal umgehört. Das Ergebnis erschreckt: knappe 1700 € beträgt das durchschnittliche Monats-Einkommen bei freiberuflichen Print-Journalisten. Vor Steuer und Renten-Versicherung wohlbemerkt. Das ist weniger, als ein Berufsanfänger tariflich nach dem Volontariat verdient; dabei sind die meisten Reisejournalisten schon weit jenseits der 40. Wer tut sich das an? Vordergründig möchte man sagen Lebenskünstler, Entdecker-Naturen, unruhige Geister, die es nicht am heimischen Redaktionsschreibtisch hält. Oder vielleicht doch eher Masochisten, denen es nichts ausmacht, im journalistischen Standesdünkel nur mit Näschen-Rümpfen als zugehörig zur Zunft akzeptiert zu werden? In einer Branche, in der Politikredakteure oder eitle Fernsehmoderatoren den Platz in der ersten Reihe beanspruchen – die sogar, wenn sie selbst das „Guten Abend“ vom Teleprompter auf der Kamera ablesen müssen… Wer sich heute mit professionellem Anspruch auf das Gebiet des Reisejournalismus begibt, braucht ein dickes Fell – und möglichst einen Partner, der das Geld verdient. Eine reiche Erbtante, die den Drang in die Ferne post mortem unterstützt, ist allerdings auch ganz hilfreich… Zwischen „Rudel-Verhalten“ und Redaktions-Alltag Aber man sollte auch durchaus selbstkritisch sein: Der anonym bleiben wollende Pressesprecher erinnert sich mit Grausen. Neulich auf Ibiza habe er bei einer typischen Journalistengruppe mal etwas „ganz Revolutionäres“ versucht: Abends sollten sich die Kollegen alleine „für die Recherche“ ins Nachtleben der Partymetropole stürzen. Sogar gegen Quittung auf Kosten des Veranstalters… Er hat sie dann doch eine halbe Stunde später alle am Anfang von Eivissas „Rennbahn“ mit der vielleicht europaweit höchsten Entertainment-Dichte wieder getroffen. Etwas hilflos als Gruppe zusammenstehend. Und mit der Bitte, ob er denn nicht einen Tipp hätte, wo man hier am besten hingehen sollte… Gemeinsam. „Wenn unsere Studienreise-Gäste in der Fremde nur halb so unbeholfen wären, wie ein Rudel verwöhnter Journalisten…“, resigniert der PR-Mann, dem nach vielen Jahren Pressebetreuung nichts Menschliches mehr fremd ist, und lässt die Antwort lieber offen… Ein Einzelfall? Wer schon einmal auf Journalistenreise dabei war – also bei der klassischen Form der „Recherche“ vor Ort – wird Dutzende ähnlicher Geschichten erzählen können. Kein Wunder, dass frustrierte Fachkollegen manchmal den Eindruck haben, der Reisejournalismus entwickele sich immer mehr zum Tummelplatz des Dilettantismus. Das Problem ist erkannt, aber nicht gebannt. Im Gegenteil. Zwar rangieren Reiseberichte gleich nach dem Sport auf einem Spitzenplatz des Leser-, Hörer- oder Zuschauerinteresses, aber in der Redaktionshierarchie sind die Tourismus-Fachleute nach wie vor die Kellerkinder. Die meisten Chefredakteure betreiben die Geringschätzung mit System: Über Reisen könne jeder schreiben. Alle sind schließlich Urlaubs-Fachleute aus eigener Erfahrung… Was bei der Beschickung selbst von langweiligen Parteitagen undenkbar wäre und zu einem Aufstand der politischen Redaktion führen würde, ist bei Presse-Einladungen touristischer Veranstalter Redaktionsalltag: Die Journalistenreise als Belohnungs-Zückerchen. Mal fünf Tage in die Sonne – aber bitte als freie Tage anmelden… So kommt es denn, dass in solchen Gruppen nicht selten fleißige Lokal-Journalisten oder uninspirierte Mikrophon-Hinhalter der Privatradios und Freizeit-Blogger in der Mehrheit sind. Dem einen oder anderen Veranstalter mag das gar nicht so unrecht sein – trotz heimlicher Frustration der begleitenden PR-Kollegen: wer die Hintergründe eines Zielgebietes nicht kennt und „eigentlich auf Urlaub“ ist, wird bei der luxuriösen Rundum-Sorglos-Betreuung auf solchen Trips wohl eher geneigt sein, schwärmerisch die schräge Palme am weißen Pudersand zu beschreiben… So geben sich alle zufrieden: der Einladende, der fachfremde aber willige Strandtester, der endlich mal weg vom Schreibtisch kam, und zähneknirschend auch der Verantwortliche für den Etat der Reiseredaktion – wieder billig ein Umfeld für den Werbeblock gefüllt. Die eigentlich Leidtragenden in diesem System der kollektiven Ignoranz sind – neben dem Leser, Hörer oder Zuschauer – aber vor allem die freiberuflichen, qualifizierten Fach-Journalisten. Nicht nur, dass auch sie mit dem Vorurteil des unreflektierten SchönwetterJournalismus fertig werden müssen; die immer weiter um sich greifende Tendenz der Austauschbarkeit und Beliebigkeit der Reise-Häppchen vor allem in den Tageszeitungen wird für sie zu einem existenziellen Problem. Da scheint kein Platz mehr für die aufwendige Reportage oder den detailverliebten Bericht. Zumindest dann nicht, wenn es ein anständiges Honorar kostet. Gar nicht zu reden von der KI, die heute schon, professionell bedient und mit guten Quellen gefüttert, Reiseberichte und Bucket-Listen ausspuckt von erstaunlicher Qualität, die kaum noch vom geschwurbelten Einheitsbrei zu unterscheiden sind, aus dem viele Reiseteile, vor allem in Magazinen, zusammengeklöppelt werden. Die betriebswirtschaftliche Analyse des „Traumberufs“ Ohne die Einladungen der Tourismus-Industrie wären die freien Schreiber aus Fleisch und Blut beruflich schon längst nicht mehr überlebensfähig. Da mag man die Lippenbekenntnisse von Chefredakteuren nur noch mit Sarkasmus zur Kenntnis nehmen, dass man frei von Sponsoring und Einflussnahme der Reisebranche sei und deshalb kritische Auseinandersetzungen mit dem Thema Urlaub erwarte. Insider sind sich einig, dass es so gut wie keine Redaktion in Deutschland gibt, die sich nicht – wenn immer möglich – die Reisekosten für einen touristischen Bericht bezahlen lässt. Nur reden darf man nicht darüber. Die Freiberufler werden dagegen immer häufiger gezwungen, solche wegen der Realität unsinnigen Redaktionsrichtlinien zu unterzeichnen, die Kostenübernahmen von dritter Seite ausschließen. So hat man zwar als Redaktion eine weiße Weste. Aber wie ein Bericht zustande kommt – so genau möchte man es dann doch nicht wissen bei oft noch nicht mal einem Euro pro Zeile… Reisekosten natürlich inklusive. „Viele Reisejournalisten sind betriebswirtschaftlich schon längst pleite und haben es nur noch nicht gemerkt.“ Da die überwiegende Zahl der Reisejournalisten in den Listen der touristischen Anbieter als Einzelkämpfer-„Redaktionsbüros“ firmieren (was für eine euphemische Bezeichnung für eine mühsam freigeräumte Ecke auf dem Wohnzimmer-Sekretär), hier mal eine kleine betriebswirtschaftliche Analyse, warum der Drang in die Sonne finanziell in der Regel keinen Platz an der Sonne hervorbringt. Wie sieht der berufliche Alltag des vulgo Freien Journalisten aus? Auf der Habenseite mag die in vielen Jahren erworbene Perfektion im Kofferpacken stehen; ein Reisepass, dessen vollgestempelte Seiten einen ähnlichen Protzwert haben, wie das klimpernde Lametta am Bändchen eines Kriegsveteranen beim Vertriebenen-Treffen, und die unbedingte Small-Talk-Tauglichkeit bei Stehempfängen, wo selbst die Stützen der Gesellschaft mittlerweile pauschal verreisen. Die dosiert eingestreute Globetrotter-Attitüde über die leider, leider nachlassende Traumziel-Qualität von Bora-Bora, sobald man endlich da ist, beeindruckt jeden Sparkassen-Filialleiter bis ins Mark. Hoffentlich aber auch so lange, bis der nächste Antrag auf Erhöhung des Dispokredits bei ihm auf dem Tisch liegt… Denn wirtschaftlich gesehen sind Reisen eher kontraproduktiv. Permanent braungebrannte Kolleginnen und Kollegen sind keineswegs die Großverdiener der Zunft – sondern haben eher die Gold-Karte des heimischen Sonnenstudios „Tamara“. Die Bilanz ist sehr einfach. Noch nicht einmal einen Taschenrechner braucht man dafür: Eines Morgens findet unser Musterjournalist eine Einladung in seinem Postfach. Hui! oder Tommy Koch Reisen laden ein: fünf Tage Nilkreuzfahrt auf den Spuren von Agatha Christie oder so. Erste Hürde: den Redaktionen dieses Thema schmackhaft machen. Abgesehen davon, dass es mittlerweile bei manchen Themen da durchaus der rhetorischen Fertigkeiten eines Goldenen Blatt Drückers an der Haustür bedarf, muss der Autor schnell sein. Die Einladung ging schließlich auch noch an andere Freie, und der Abdruck-Kuchen in den Tageszeitungen bröselt derzeit dramatisch. Zeitaufwand für alle Vorbereitungen: einen Tag. Die Recherche-Reise im Pool (und nicht am Pool) dauert in der Regel fünf Tage. Vollgepacktes Programm von Seiten des Veranstalters. Kaum Zeit für eigenes Entdecken und damit die Chance auf einen exklusiven Einstieg. Trotzdem zu Hause mit viel Einfühlungsvermögen und vorhandenem Basiswissen eine nette Geschichte geschrieben; konzentriert auf 200 Zeilen, denn mehr wird eh nicht mehr gedruckt. Und jetzt kommt die ernüchternde Abrechnung: das Blatt mit dem Erstdruckrecht zahlt dafür 200 Euro. Vielleicht sind zwei andere Regionalzeitungen interessiert. Die Mehrfachverwertung bringt noch einmal 150 Euro. Und sogar ein Foto konnte verkauft werden für, sagen wir, 75 Euro. Ergibt zusammen? 425 Euro… Wohlbermerkt für mehr als eine Woche Arbeit. Brutto. Kein Wunder, dass da selbst Finanzbeamte misstrauisch werden und naiv nachfragen, ob so viel finanzielle Selbstaufgabe nicht eher in den Bereich des Hobbys eingestuft werden müsse, denn als seriöser Broterwerb. Abhängigkeiten und die Frage der Glaubwürdigkeit Auch wenn es sich grotesk anhört: für manche Freie ist die Pressereise nicht mehr Mittel, sondern Zweck. Dabei umschwärmen beileibe nicht nur ältere Journalistinnen mit Dauerwelle die PR-Verantwortlichen der Veranstalter wegen der Einladungsliste für den nächsten Trip. Der alimentierte Jet-Set spart die Lebenshaltungskosten zuhause… Eine immer weitere Diskrepanz zwischen dem eigenen beruflichen Dasein und dem diskreten Luxus-Charme der VIP-Betreuung tut sich auf. Auch psychologisch. Eine Spirale der Abhängigkeit – selbst wenn sie gar nicht beabsichtigt gewesen sein sollte. Die Pressereise wird zum eigentlich geldwerten Vorteil. Zum „Gewinn“, so lange eben auch alles bezahlt wird. Aber die Schlinge zieht sich für die Print-Journalisten noch enger zu. Obwohl man annehmen müsste, dass der Tageszeitungs-Reiseteil das Verlegerherz entzückt – schließlich generiert er direkt Anzeigen – wird auch hier die Sparschraube brutalstmöglich angezogen. Vor allem qualitätsbewusste Redakteure sehen die Vorgaben der Geschäftsführung mit Grausen: bei fast allen Tageszeitungen wird derzeit der Honoraretat im günstigsten Fall eingefroren; wenn nicht gar reduziert. Was das bedeutet? Immer mehr Raum muss mit Agenturmaterial wie dem dpa-Themendient oder gar kostenfreien Textangeboten der PR-Schmieden gefüllt werden. Und die wenigen freien Hausschreiber wurden mit geradezu sittenwidrigen Änderungsverträgen traktiert, die noch rechtzeitig vor Inkrafttreten der überfälligen Urheberrechtsreform die Autoren im Endeffekt völlig rechtlos stellen sollten, nach dem Erstabdruck noch irgend etwas mit ihrer geistigen Arbeit tun zu können. Die entsetzten Juristen der Journalisten-Vereinigungen warnten zwar entschieden, die einseitig begünstigenden Vereinbarungen zu unterschreiben, aber viele Freie befürchteten, eh nur die Wahl zwischen Pest und Cholera zu haben: entweder die vertragliche Zumutung akzeptieren; mit der Folge, selbst bei Mini-Honoraren gleichzeitig fast alle weiteren Nutzungsrechte abtreten zu müssen, oder von den Verlagen auf die schwarze Liste gesetzt zu werden. Wer da nicht zu den Edelfedern zählt, auf die kein Verlag verzichten möchte, kann nur auf die Kollegialität und das Engagement der Redaktion hoffen, sich für die freien Kollegen „oben“ einzusetzen. So viel zum Thema Traumberuf. Es sind wahrscheinlich keine pessimistischen Annahmen, dass mittelfristig etwa die Hälfte der auf den wirtschaftlichen Ertrag angewiesenen freien Tageszeitungs-Autoren ihr Fachgebiet werden aufgeben müssen. Manche mögen sich in die – natürlich heimliche – Lohnschreiberei für PR-Agenturen begeben; mit schlechtem Gewissen, aber wenigstens anständigen Honorarerlösen. Andere akzeptieren zähneknirschend den Übergang in den „Amateurstatus“, wo der Weg zum Ziel wird. Will heißen, die Reise ist groteskerweise der Gewinn, und nicht mehr der Erlös des Abdrucks. Und es sind keineswegs nur gelangweilte Hausfrauen und rüstige Rentner, denen mittlerweile das Belegexemplar wichtiger ist als Bares. Und jetzt müssen wir die Betrachtung noch erweitern auf die – mittlerweile gar nicht mehr neuen – Player in unserem Fachgebiet: Blogger und Influencer. Letztere sollen hier keine Rolle spielen. Denn die Bastion, dass Journalismus nie etwas mit (Schleich)-Werbung zu tun haben sollte, darf einfach nicht geschliffen werden. Influencer sind im Bereich Marketing unterwegs und nicht in der professionellen, hinterfragenden Berichterstattung – auch wenn etliche touristische PR-Player das anders sehen möchten. Die vielleicht einzige Reputation, die Journalisten – und auch journalistisch tätige Blogger – noch verteidigen können und müssen, ist ihre Glaubwürdigkeit. Und die kann man nicht verteidigen, wenn es zwischen Berichterstatter und Objekt Geldflüsse und Publikations-Absprachen gibt. „Fakt ist, in immer mehr Reiseteilen von Tageszeitungen wird Alltours bestellt, aber Airtours erwartet.“ Ein wunderbares Thema für journalistische Seminare über Qualität und Ethik. Dann dürfen die Verfechter der reinen Lehre wieder salbungsvoll das weise Haupt schütteln über die vermutete unheimliche Nähe zwischen der Reisebranche und ihren journalistischen Beobachtern. Und Chefredakteure werden wieder ins Mikrophon lügen, dass Autoren in ihrem Blatt selbstredend unabhängig und frei von wirtschaftlichen Abhängigkeiten berichten – ganz ohne rot zu werden. Fakt ist, in immer mehr Reiseteilen von Tageszeitungen wird Alltours bestellt, aber Airtours erwartet. Und welche Erleichterung in der Verlagsetage, wenn sich herausstellt, dass das trockene Langusten-Würgen dann doch auf Einladung des arabischen Hoteliers erfolgte… Um das Studio-Gespräch zu hören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Überleben am Büffet Reisejournalismus muss man sich leisten können erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Wann hast du das letzte Mal gedacht: »Ich mache eigentlich alles richtig und trotzdem komme ich nicht wirklich voran«? Viele Musikerinnen* stecken jahrelang in einem Alltag fest, der sich schwer, unübersichtlich und frustrierend anfühlt. Sie arbeiten viel, geben Unterricht, posten auf Social Media, veröffentlichen Musik – und trotzdem bleibt das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Oft liegt das nicht an fehlendem Talent, sondern an falschen Annahmen über die Musikbranche und die eigene Rolle darin. Genau darüber spreche ich in meiner aktuellen Podcastfolge. Ich habe Jobassa eingeladen, die ihren Musikerinnen-Alltag komplett neu sortiert hat, nachdem sie Teil von RAKETEREI wurde. Im Interview erzählt sie offen, wie sie früher gearbeitet hat, welche Glaubenssätze sie blockiert haben und was sich verändert hat, als sie angefangen hat, sich selbst als Künstlerin und Unternehmerin ernst zu nehmen. Wir sprechen über Identität, Mut, klare Entscheidungen – aber auch ganz konkret über Positionierung, Systeme, Struktur und die Schritte, die wirklich einen Unterschied machen. In dieser Podcastfolge lernst du
Was tötet Menschen wirklich – Kälte, Hitze oder falsche Annahmen? In dieser Buschtalk-Folge sprechen wir über das Überleben in verschiedenen Klimazonen: von Arktis über gemäßigte Zonen bis zu Tropen und Wüste. Wir erklären, warum Extreme oft ehrlicher sind als vermeintlich harmlose Umgebungen, welche Gefahren unterschätzt werden und welche Regeln überall gelten.
Was macht ein gutes Plädoyer aus? Nicht Lautstärke, nicht Polemik, nicht das grosse Finale – sondern präzise Arbeit an der «Geschichte», an den Widersprüchen und an den Zweifeln. In dieser Folge von «Auf dem Weg als Anwält:in» spricht Duri Bonin über das Handwerk des Plädierens. Zum Jahresanfang geht es um die Grundlagen überzeugender Strafverteidigung vor Gericht. Wie entstehen Geschichten, die tragen? Warum sind Szenen stärker als Schlagworte? Weshalb ist es fatal, Widersprüche zu verschweigen – und warum liegt gerade im Benennen von Unsicherheiten oft die grösste Überzeugungskraft? Die Folge zeigt Schritt für Schritt, wie aus Akten eine stimmige Falltheorie wird: vom klar definierten Ziel über das Leitmotiv bis zur Storymap mit Personen, Schauplatz, Zeitlinie und Wendepunkt. Duri erklärt, warum man die beste Version der Gegenseite kennen muss, um die eigene glaubwürdig zu entwickeln – und weshalb ethische Zurückhaltung kein moralischer Luxus, sondern ein zentraler Wirkfaktor ist. Darum geht es in dieser Episode - Warum Menschen durch konkrete Szenen überzeugt werden – nicht durch abstrakte Begriffe - Wie Strafverteidigung mit Geschichten arbeitet, ohne Fakten zu verbiegen - Weshalb Widersprüche nicht verdrängt, sondern integriert werden müssen - Wie Zweifel sichtbar gemacht werden und warum «in dubio pro reo» praktisch wirkt - Zieldefinition, Falltheorie und Leitmotiv als Fundament jedes Plädoyers - Storymap im Strafverfahren: Personen, Schauplatz, Zeitlinie und Schlüsselszene - Arbeit mit Beweisen: objektiv Unbestrittenes, neutrale und parteiische Zeugen - Zeugenbefragung als Teil der eigenen Geschichte – nicht als Selbstzweck - Sprache im Plädoyer: klare Struktur, kurze Sätze, konkrete Verben - Warum Textbausteine Denken ersetzen – und Urteile schwächen - Ethik in der Verteidigung: keine Polemik, keine Manipulation, keine Auslassungen - Weshalb Vertrauen durch Fairness entsteht – gerade gegenüber Gerichten - Warum ein Plädoyer Wochen vor der Verhandlung stehen sollte - Der Stresstest der eigenen Geschichte: Trägt sie auch unter ungünstigen Annahmen? Ein Gedanke, der hängen bleibt: Ein Plädoyer ist kein Seifenblasenprodukt und kein Widerstand um des Widerstands willen. Es ist das Ergebnis harter, ehrlicher Arbeit an einer Geschichte, die auch dann noch trägt, wenn man der Gegenseite maximal Glauben schenkt. Erst dann hat Verteidigung Substanz. Diese Folge richtet sich an Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger, die ihr Plädieren vertiefen und schärfen wollen. An Anwältinnen und Anwälte, die verstehen möchten, wie Psychologie, Sprache und Beweiswürdigung im Gerichtssaal zusammenspielen. Und an alle, die sich für Rechtsstaatlichkeit interessieren und verstehen wollen, warum gute Strafverteidigung nicht im Effekt, sondern in der täglichen Präzisionsarbeit liegt. Links zu diesem Podcast: - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/produkt/in-schwierigem-gelaende/) - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Smart Fitness and Food Radio | Ernährung, Training, Lebensmittel, Abnehmen, Muskelaufbau, Gesundheit
In dieser Folge geht es um die Frage, ob ältere Menschen für Muskelaufbau und Kraft tatsächlich anders trainieren sollten als jüngere. Wir schauen uns an, welche altersbedingten Veränderungen relevant sind, was die aktuelle Studienlage zu Volumen, Last und Trainingsfrequenz sagt und wo gängige Annahmen durch Daten gestützt werden – oder eben nicht. Außerdem geht es um Regeneration, Progression, Übungsauswahl und die praktische Umsetzung im Trainingsalltag, damit Training auch im Alter langfristig wirksam und umsetzbar bleibt. Teile diese Folge gerne auf Instagram oder mit deinen Trainingspartnern – und viel Spaß beim Zuhören! :) Supplements: ► Maximal mögliche Rabatte mit dem Code "SMARTFITNESS" auf alle Supplements von www.esn.com & www.morenutrition.de! Vielen Dank für den Support :-) ► Suchst du einen erfahrenen Coach, der dir dabei hilft, deine gewünschten Ziele effektiv und mit Spaß zu erreichen? Dann schreib mir gerne eine Mail mit deiner Anfrage für ein erstes Bertungsgespräch über meine Seite www.marcdrossel.de oder auf Instagram an "marc_drossel". ► Link zur Studie Direkte Link zu meinen Social Media-Kanälen auf: ► Instagram ► YouTube ► TikTok ► Facebook Wenn dir die Show gefällt, dann schreib mit doch bitte eine Bewertung auf iTunes und abonniere die Show :) Hast du Ideen, Fragen oder Anregungen? Dann schreib mir einfach an info@smartfitnessandfood.de
how2invest kostenlos und ohne Risiko ausprobieren: https://how2invest.ch Kostenloses Erstgespräch https://richtiganlegen.ch/#Kontakt Katastrophen, Krisen, Langeweilephasen und extreme Schwankungen gehören an der Börse dazu. Doch genau darin liegen oft die entscheidenden Renditetreiber. In dieser Folge zeige ich Dir 21 verrückte und kuriose Fakten über das Investieren, die viele Anleger überraschen und zum Umdenken zwingen. Mit eindrücklichen Zahlen, historischen Beispielen und klaren Einordnungen erfährst Du, warum Geduld, tiefe Kosten und konsequentes Investiertbleiben langfristig wichtiger sind als Prognosen, Timing oder Schlagzeilen. Eine Folge für alle, die Finanzmärkte besser verstehen und typische Anlegerfehler vermeiden wollen.
Liebe Leserinnen und Leser,kann unsere kleine Nischenradiosendung - die sich mit Produkten für einen doch größeren Markt, nämlich den der Literatur beschäftigt - eine kleine edgy Show sein, wenn sie schamlos Bestseller anpreist?Kann sie, aber nicht heute. Denn wir kommen gleich zu Beginn zum Urteil eines Wohlfühlbuches: der 5. Band der Whodunit-Reihe des Thursday Murder Clubs, im Original “The Impossible Fortune” ist eine große Empfehlung, deren Bestsellertum nicht hoch genug gewürdigt werden kann, schafft es doch Tausendsassa und Autor Richard Osman, neben einer spannenden Whodunit Story komplexere Charaktere zu erschaffen, deren Wertesystem manchmal überraschend konträr zu den aktuellen gesellschaftlichen Annahmen existiert und auch noch die komplexen Fragen des menschlichen Lebens nicht nur zu stellen, sondern auch Antworten zu finden. So. Hier sollten alle erstmal das Buch lesen, denn nun gibt es auch Spoiler und besonders ein Krimi lebt davon, überraschend zu sein (wenn er denn gut genug ist, ohne allzu unglaubwürdig - sprich hanebüchen - zu sein). Also: Spoileralert!Los geht's: The Impossible Fortune, im Deutschen irgendwie holprig “Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code”. Da wollen wir aber nicht meckern, denn die ersten 4 Titel der Reihe wurden geradezu mustergültig übersetzt:1. The Thursday Murder Club - Der Donnerstagsmordclub2. The Man Who Died Twice - Der Mann, der zweimal starb3. The Bullet That Missed - Die Kugel, die daneben ging4. The Last Devil to Die - Der letzte Teufel stirbtEditorisch möchte ich aber kurz anmerken, dass ein Code nicht “unlösbar” ist. Vielleicht ist er nicht bekannt, d.h. es fehlen Informationen, aber unlösbar? Na ja.Besonders schön bei allen Serien* ist das Wiedertreffen bekannter Charaktere, die man sehr mag oder eben nicht, in allem lässt sich Genuss finden, aber das Gehirn giert nach Bekanntem, und so tauchen sie wieder auf: Die Protagonisten des Thursday Murder Clubs: Elisabeth Best, Ex-Geheimdienstmitarbeiterin, die ehemalige Krankenschwester Joyce Meadowcroft, Ex-Gewerkschaftsführer Ron Ritchie und der Psychiater Dr. Ibrahim Arif. Diese leben in der gehobenen Seniorenresidenz in Coopers Chase in einem fiktionalen Dorf und lösen Mordfälle. Ursprünglich wollten sie alte, ungelöste, sogenannte Cold Cases aufklären, beschäftigen sich aber dann - einer Mischung aus Neugierde, Impertinenz und Lebenserfahrung geschuldet - mit aktuellen Morden.Wer bis hierhin gelesen hat, ohne “The Impossible Fortune” zu lesen, muss ab jetzt mit Spoilern leben. Also: Der Thursday Murder Club hatte bisher ein eher ruhiges Jahr. Das ist nicht besonders verwunderlich, denn Autor Richard Osman begann im letzten Jahr eine weitere Serie. Dazu kommt, dass im fiktiven Thursday Murder Club Imperium Elisabeth, als Ex-Spionin eine der Treiberinnen des Clubs, ihren geliebten Ehemann Stephen verlor (Altersdemenz) und tief in ihrer Trauer lebte.Die Bücher dieser Reihe werden immer aus 2 Perspektiven erzählt. Neben der des Autors und einer sich daraus ergebenden allwissenden Draufsicht lesen wir gelegentlich Tagebuchaufzeichnungen von Joyce. Diese sind besonders interessant, zeigen sie uns doch klarer, welche Informationen dem Quartett der Rentnerdetektive eventuell noch gar nicht vorliegen, schenken aber auch reizvolle Interpretationen von Joyce, die uns daran erinnern, dass jede*r die Welt mit anderen Augen sieht. Eine der wundervollsten Fähigkeiten von Richard Osman ist es, mit liebevollen Augen auf die von ihm geschaffenen Personen zu schauen. Dabei sind diese im ersten Moment oft kurz holzschnittartig und prototypisch, wozu sicher ihre meist kurzen Nachnamen beitragen (Best, Ritchie, Lloyd, Johnson, Townes), nach und nach werden weitere Facetten sichtbar.Beginn des Plots ist die von Joyce seit Jahrzehnten ersehnte Hochzeit ihrer nicht mehr ganz jungen Tochter Joanna, die den im vorliegenden Werk neu eingeführten Gatten Paul (Brett) ehelichen wird. Die (Selbst)beschreibung von Joyces Erwartungen und sich daraus ergebenden Konflikte auf dem Weg zur Trauung, die denen ihrer Tochter fasst komplett diametral gegenüberstehen, sind schreiend komisch, aber auch von viel Wärme und Liebe geprägt. Durch Paul und seinen Freundeskreis ergeben sich für den Thursday Murder Club neue Herausforderungen.Zunächst einmal müssen alle nach der Hochzeitsfeier mit den Nachwirkungen klarkommen. Das fällt einigen sehr leicht (auf Schnaps verzichtet, Aspirin vom Schlafengehen mit einem großen Glas Wasser), einigen schwerer und einige sterben fast. Die Seiten, auf denen Richard Osman den Ex-Gewerkschafter Ron auf seine körperlich harten Auseinandersetzungen mit der Polizei während der Zeit der großen Bergarbeiterstreiks in Großbritannien zurückblicken lässt und das dann im Vergleich zum aktuellen Kater als unverhältnismäßig leicht abtut, gehören ohne Zweifel zur Kategorie “große Literatur”.Außerdem geht es um Autobomben, Geldanlagen, Cold Storage und Bitcoin. Besonders die beiden letzteren Punkte nutzt Richard Osman zu demonstrieren, wie wenig Ahnung alle altersübergreifend eigentlich haben, welche Mittel und Tricks sie benutzen, ihre Nicht-Ahnung zu verschleiern, und welche Möglichkeiten sich ergeben, wenn sie sich offenbaren und dadurch ganz neue Erkenntnisse gewinnen.The Impossible Fortune ist in einem schnellen Tempo geschrieben, dass immer wieder Pausen einlegt, wenn sich die Protagonisten untereinander treffen und miteinander sprechen. Dabei findet Richard Osman nahtlose Übergänge zu sehr lustigen Seitensträngen, wenn Connie Johnson, eine erfolgreiche Drogendealerin (die einst kurz im Knast saß, wohin sie der Thursday Murder Club gebracht hatte) als Mentorin tätig wird, weil ihr Ibrahim dies empfohlen hatte und es damit endet, dass sie einer sehr jungen Frau bei ihrem ersten großen Raubüberfall hilft. Überhaupt mischen sich bei Richard Osman “respektable” und kriminelle Lebensweisen wohltuend ohne Bewertungen, denn von irgendwas muss man ja leben. Ohne kriminelles Leben keine Gesellschaft und schon gar kein Thursday Murder Club. Dabei sind die Kriminellen unter den (ehemals) Reichen, unter den Gelegenheits- und unter den Berufskriminellen zu finden, die z.B. die Nachfrage nach Drogen bedienen. Nur weil etwas verboten ist, heißt es nicht, dass es automatisch schlecht oder gut ist und schon gar nicht, dass es keinen Markt dafür gibt. Das nimmt dann teils sehr komische Züge an, bis die Erkenntnis (bei den Leserinnen und den Handelnden im Buch) einsetzt, dass die zugrundeliegenden Werte nicht vergessen werden können, wenn das Leben ein gelungenes sein soll. Diese Erkenntnis gelingt dann den Protagonistinnen selbst, dabei stoßen sie immer wieder an Grenzen, zerstören diese aber auch. Manchmal wird es auch sehr traurig, wenn es um die Einsamkeit geht - teils aus falschen Lebensentscheidungen, teils aus Altersgründen, wenn enge Geliebte und Freunde sterben. Das zeigt aber auch, wie wichtig die selbstgewählten Bande sind, die Freunde, mit denen man sich austauscht, mit denen man sein Leben lebt.Die Sichtbarkeit der Älteren und Alten, denen oft mit Unverschämtheit, Arroganz und selbstgefälligen Annahmen begegnet wird, spielt nie eine offensichtliche Rolle, überrascht aber immer wieder. Jede*r blamiert sich und macht sich zur Feile, das können alle, auch die Jungen, und nicht zu knapp. Bis auf wenige Ausnahmen (den richtigen Arschlöchern) gesteht Richard Osman seinen Figuren aber Würde zu, die auch durch gelegentlichen Slapstick nicht erschüttert werden kann. Da werden vegane Kaffees besucht, Krafttraining gemacht und zur Playlist “Sounds of the Rainforest” meditiert.Daneben schreckt Richard Osman nicht vor harten Themen zurück, diesmal ist ein wichtiger Nebenstrang des Whodunit die eheliche Gewalt. Suzie, die Tochter von Ron, setzt sich mit Waffengewalt gegen ihren Ehemann zur Wehr und bittet zunächst nur ihren Bruder, nicht aber ihren Vater um Hilfe. Der hat währenddessen mit enttäuschenden Erkenntnissen über sein Leben zu tun und wird am Ende einige seiner wichtigsten Lebensglaubenssätze über Bord werfen, um seiner Tochter und bei der Lösung des Falls zu helfen. Denn das kann man auch gut ohne Spoiler verraten: Der Thursday Murder Club wird seinen Fall lösen und nebenbei seine (und damit unsere) Welt besser machen. Die Schlüssel zur Lösung und zum Leben sind Liebe, Freundschaft und Solidarität. Und weil es Richard Osman erschaffen hat, passiert das Ganze in schöner Sprache, mit intelligenten Spannungs- und Handlungsbögen, überraschenden Wendungen und einem liebevollen Blick auf die Menschen. Viel Spaß beim Lesen! This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Was, wenn die Klimadebatte längst kein wissenschaftliches Projekt mehr ist, sondern ein politisches Machtinstrument? In diesem Gespräch spricht der Physiker und Professor Gerd Ganteför aus, was viele nur denken, sich aber nicht zu sagen trauen.Warum werden kritische Fragen heute sofort diffamiert? Wieso gelten Begriffe wie „Kipppunkt“ als unumstößliche Wahrheit, obwohl sie physikalisch hoch umstritten sind? Und weshalb erleben wir eine Klimapolitik der Verbote, obwohl zentrale Annahmen kaum noch hinterfragt werden dürfen?Ganteför erklärt aus naturwissenschaftlicher Perspektive, warum Angst ein schlechter Ratgeber ist, weshalb 1,5 oder 2 Grad Erwärmung nicht automatisch den Weltuntergang bedeuten – und wie sich Wissenschaft verändert, wenn sie politisch aufgeladen wird. Dabei geht es nicht um Leugnung, sondern um etwas Fundamentaleres: kritisches Denken, offene Debatten und die Frage, wem Panik eigentlich nützt.___________
how2invest kostenlos und ohne Risiko ausprobieren: https://how2invest.ch Kostenloses Erstgespräch https://richtiganlegen.ch/#Kontakt 2025 war ein Anlagejahr voller Überraschungen. Nach einer scharfen Korrektur im Frühjahr folgte eine starke Erholung bis zum Jahresende. In dieser Folge blicken wir auf die wichtigsten Wendepunkte zurück von Handelspolitik über künstliche Intelligenz bis zu Gold Bitcoin und Währungen. Du erfährst wie sich ein breit diversifiziertes Musterportfolio geschlagen hat welche Anlageklassen überzeugt haben und welche Lehren Anleger für 2026 mitnehmen sollten. Eine kompakte Einordnung für alle die langfristig investieren und auch in volatilen Phasen einen kühlen Kopf bewahren wollen.
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Börsenprognosen beruhen auf Annahmen, die sich jederzeit durch unvorhersehbare Ereignisse ändern können. Langfristig sind sie oft nicht treffsicher und verleiten eher zu Aktionismus als zu rationalen Entscheidungen. Daher ist diese Folge nicht ernst zunehmen bzw. keine Anlageberatung, ich übernehme keine Haftung für das Eintreten der Prognosen, da diese nicht eintreten werden. Ich freue mich über jeden € an Spenden für die Kinder: https://www.goodcrowd.org/future-for-kids-kenya-ev Du hast eine Frage oder Themen-Wunsch für den Podcast? Schreibe mir gerne einfach per E-Mail: krapp@abatus-beratung.com Viel Spaß beim Hören, Dein Matthias Krapp Ab SOFORT verfügbar: Meine "WERTE-Strategie" ist nun für jeden online zugänglich, der nach meiner Anlagephilosophie breit gestreut und langfristig Anlegen möchte, auch unterhalb 100.000 Euro Anlagevolumen > https://www.abatus-beratung.com/wertestrategie/jetzt-investieren/ Hier kannst Du Dich kostenlos für meinen Minikurs registrieren und reinschauen. Es lohnt sich: https://portal.abatus-beratung.com/geldanlage-kurs/ Entlasten Sie sich und Ihre Familie durch: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Sorgerechtsverfügung, Haustier-Notfallplan, Unternehmervollmacht, 24/7 Notfall-Hilfe, Anwaltliches Testament -> https://krapp3.juradirekt.com/
In der Jahresendfolge des EducationNewscast diskutieren Thomas Jenewein und Christoph Haffner kontroverse Themen rund um KI, Lernen, Change Management und digitale Adoption. Wir dabei durch alle Antworten auf die Frage nach einer "unpopular Opinion" unserer Podcast Gäste im Jahr 2025 gegangen.Von der These, dass ältere Menschen oft bessere KI-User sind, bis hin zur Provokation, dass Datenschutz bei KI überbewertet wird – die Gäste stellen gängige Annahmen infrage und regen zum Nachdenken an. Die Diskussionen zeigen, dass es meist nicht die Tools sind, die entscheiden, sondern die Haltung, das Denken und die Methode. Wer sich auf unpopuläre Meinungen einlässt, gewinnt neue Perspektiven – gerade in Zeiten dauernder Veränderung. LinksEducationNewscast auf Apple Podcasts https://podcasts.apple.com/us/podcast/education-newscast/id1352307529EducationNewscast auf Spotify https://open.spotify.com/show/5hsuELMNmsySwkMeZDcC4d EducationNewscast Newsletter https://www.linkedin.com/newsletters/7128434300886085632/ EducationNewscast auf LinkedIn https://www.linkedin.com/company/educationnewscast-podcast/
how2invest kostenlos und ohne Risiko ausprobieren: https://how2invest.ch Kostenloses Erstgespräch https://richtiganlegen.ch/#Kontakt Wann ist der beste Zeitpunkt für die Einzahlung in die Säule 3a? In dieser Folge zeige ich Dir anhand konkreter Zahlen, wie stark der Einzahlungszeitpunkt Deine Rendite beeinflusst. Du erfährst, warum eine Einzahlung zu Jahresbeginn langfristig im Vorteil ist, weshalb monatliche Einzahlungen ein guter Kompromiss sind und wie gross der Unterschied nach 10, 20 und 30 Jahren wirklich wird. Fokus auf Zeit im Markt, Zinseszinseffekt und klare Praxisempfehlungen.
how2invest kostenlos und ohne Risiko ausprobieren: https://how2invest.ch Kostenloses Erstgespräch https://richtiganlegen.ch/#Kontakt Raiffeisen Umfrage Anlagewissen: https://www.raiffeisen.ch/rch/de/ueber-uns/news/rch/raiffeisen-umfrage-zum-anlegeverhalten.html Fast die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer sieht die Börse wie ein Casino. Eine neue Untersuchung der Raiffeisenbank zeigt, wie stark dieses Bild verbreitet ist. Doch stimmt es wirklich In dieser Folge spreche ich darüber, warum die Börse kurzfristig tatsächlich zufällig wirken kann, langfristig aber auf realer Wertschöpfung basiert. Wir schauen uns an, wie sich die Verlustwahrscheinlichkeit mit dem Anlagehorizont verändert, weshalb Finanzwissen so entscheidend ist und wieso Nichtstun durch Inflation ebenfalls ein Risiko darstellt. Wenn Du verstehen möchtest, weshalb langfristiges Investieren kein Glücksspiel ist und wie Du mit einfachen Grundsätzen deutlich bessere Entscheidungen triffst, ist diese Folge für Dich.
Doppelt so schnell zu sein bringt dir nichts, wenn du in die falsche Richtung läufst. Viele Founder tappen in die "Productivity Trap": Sie optimieren ihren Output, haben aber keine Klarheit über ihr eigentliches Ziel. Mike teilt seine Learnings aus 10 Jahren radikaler Exploration – warum er Robotik und Mathe studiert hat, um am Ende doch Unternehmer zu werden, und wie du systematisch herausfindest, was du wirklich willst. Du erfährst, wie du das "Ikigai"-Modell taktisch für dein Startup nutzt , warum du beim Validieren deiner Idee niemals deine Mutter fragen solltest und mit welchen 4 Instrumenten du echten Product-Market-Fit findest, statt nur Annahmen zu treffen. Was du lernst: - Speed vs. Direction: Warum die Richtung wichtiger ist als die Geschwindigkeit und wie du verhinderst, effizient das Falsche zu tun. - Ikigai für Founder: Wie du Purpose, Profit, Talent und Marktbedürfnisse vereinst. - Identität ist theatralisch: Warum dein Selbstbild oft falsch ist und du dich jederzeit neu erfinden kannst. - Validation Framework: Die 4 konkreten Instrumente (Desk Research, Observation, Immersion, Interviews), um echte Probleme zu identifizieren. ALLES ZU UNICORN BAKERY: https://zez.am/unicornbakery Mehr zu Daniel: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/danieldippold/ Website: https://www.ewor.com/ Mehr zu Co-Host Mike: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/mikemahlkow/ Website: https://fastgen.com/ Join our Founder Tactics Newsletter: 2x die Woche bekommst du die Taktiken der besten Gründer der Welt direkt ins Postfach: https://www.tactics.unicornbakery.de/ Kapitel: (00:00) Intro: Warum Founder-Produktivität allein nicht reicht (01:04) Die Alice im Wunderland Analogie: Richtung schlägt Speed (02:18) Das Ikigai-Modell: Wie finde ich meinen Purpose? (06:49) Exploration vs. Exploitation: Mikes 10 Jahre "Trial & Error" (11:40) Negative Selektion: Warum es hilft zu wissen, was du nicht willst (14:40) Hyper Focus & Hyper Delegation: Wie man sich Zeit freischaufelt (16:22) "Es gibt keinen Spiegel für die Seele": Warum du externes Feedback brauchst (23:30) Identität als Entscheidung: Du spielst nur eine Rolle (28:33) Problem First vs. Tech First: Wie startet man ein Unicorn? (30:22) Warum der TAM (Total Addressable Market) oft irreführend ist (36:53) Das Luck-Skill-Continuum: Warum PMF am Anfang oft Glückssache ist (40:00) Das Framework zur Ideen-Validierung: Desk Research, Observation, Immersion & Interviews (41:30) Buchempfehlung: "The Mom Test" – Wie man richtig Fragen stellt (43:25) Start Specific: Warum du spezifisch starten musst, um groß zu pivoten
In dieser besonderen Folge des LEITWOLF® Podcasts teilt Stefan etwas sehr Persönliches: seine größten Führungsfehler – offen, ehrlich und mit dem Ziel, dass Du daraus lernen kannst. Die Aufnahme stammt von seiner Keynote beim weltweiten Procter & Gamble Alumni-Treffen 2025 in Berlin, vor über 500 Executives aus aller Welt. Unter dem Titel „Leading with Impact – Pitfalls and Tips“ spricht Stefan über die Fallstricke, in die selbst erfahrene Führungskräfte geraten können – und über die Prinzipien, die wirklich zu wirksamer Führung führen. Er erzählt von drei zentralen Learnings: - dem „Schwarzen Loch der Annahmen“, - der „inkonsistenten Selbstreflexion“ - und dem „unterschätzten Wert von Beziehungen“. Eine ehrliche, inspirierende Keynote über Führung, Fehler und Wachstum – und darüber, warum echte Wirksamkeit aus Klarheit, Demut und kontinuierlichem Lernen entsteht. ––– Nimm gerne an dieser anonymen Umfrage teil, damit wir diesen Podcast für Dich optimieren können: https://forms.gle/WTqCeutVXV2PsjBH9 Gefällt Dir dieser LEITWOLF® Leadership Podcast? Dann abonniere den Podcast und beurteile ihn bitte mit einer Sternebewertung und Rezension bei iTunes und/oder Spotify. Das hilft uns, diesen LEITWOLF® Podcast weiter zu verbessern und sichtbarer zu machen. ––– Buche Dir JETZT Deinen Zugang zur LEITWOLF® Academy: https://stefan-homeister-leadership.com/link/leitwolf-academy Möchtest Du konkrete Tipps oder Unterstützung, wie gutes Führen in Deinem Unternehmen definiert und umgesetzt werden kann, dann schreibe Stefan eine Mail an: homeister@stefan-homeister-leadership.com ODER Vereinbare hier direkt ein kostenloses Beratungsgespräch mit Stefan: https://stefan-homeister-leadership.com/link/calendly // LINKEDIN: https://stefan-homeister-leadership.com/link/linkedin // WEBSITE: https://stefan-homeister-leadership.com ® 2017 STEFAN HOMEISTER LEITWOLF® ALL RIGHTS RESERVED ____ LEITWOLF Podcast, Leadership, Führung, Management, Stefan Homeister, Podcast, Business Leadership, Erfolgreich führen, Unternehmensführung, Führungskompetenz, Leadership Development, Teammanagement, Leadership Skills, Selbstführung, Leadership Coaching, Leadership Training, Karriereentwicklung, Führungspersönlichkeit, Erfolgsstrategien, Unternehmenskultur, Motivation und Leadership, Leadership-Tipps, Leadership Insights, Change Management, Visionäre Führung, Leadership Interviews, Erfolgreiche Manager, Unternehmer-Tipps, Leadership-Best Practices, Leadership-Perspektiven, Business-Coaching
Sales Inbounds: Vom Bauchgefühl zum System – so baust du dir planbare, messbare Anfragen ohne Zufall. Zunächst sprechen wir über das Kernziel: Sales Inbounds regelmäßig gewinnen. In dieser Folge teile ich mit Raphael Remhof und Alessa Prochaska, wie die „Sales Rocket" dabei hilft. Das Framework führt Schritt für Schritt durch Positionierung, Dialoggruppen und Kanäle. Dadurch wird aus Bauchgefühl ein System. Warum das zählt? Solange dein Team ohne klare Richtung arbeitet, gehen Zeit und Budget verloren. Deshalb startest du mit Purpose und Kundennutzen. Kurz, konkret, einprägsam. So versteht jeder im Vertrieb, wofür ihr steht – und wofür nicht. Dadurch entstehen klare Botschaften, die Sales Inbounds auslösen. Als nächstes kommen die Dialoggruppen. Wer ist euer ICP – und welche Probleme treiben ihn heute wirklich um? Außerdem: Welche Fragen stellt er, welche Begriffe nutzt er? Wenn du diese Sprache triffst, steigt die Relevanz sofort. Somit werden aus Klicks qualifizierte Sales Inbounds statt Rauschen. Dann orchestrierst du die Kanäle. Nicht überall zugleich, sondern die 3–6 wirksamsten Touchpoints: Website, LinkedIn, E-Mail, Direkt-Sales und Remarketing. Danach trackst du, was wirkt: Seiten, die konvertieren; Mails, die geöffnet werden; Posts, die Gespräche starten. So verkürzt sich der Zyklus – und Sales Inbounds nehmen messbar zu. Wichtig ist außerdem die Umsetzungsstärke. Die „Sales Rocket" liefert Tools und Worksheets für Workshops, Kampagnen und Reviews. Damit prüfst du Annahmen, optimierst Content und erhöhst die Frequenz. Dadurch wird das System wiederholbar – und Sales Inbounds bleiben nicht länger Zufallstreffer. Mein Fazit: Wenn Purpose sitzt, Dialoggruppen klar sind und Kanäle sauber greifen, dann wird Marketing zum Motor für den Vertrieb. Zudem sinkt der Bedarf an Kaltakquise, weil passende Sales Inbounds von allein kommen. Schließlich willst du planbare Pipeline statt einzelner Glückstreffer. Hör rein, setz die ersten Schritte heute um – und baue dir ein System, das stetig bessere Sales Inbounds liefert.
Verena ist Traumatherapeutin, Autorin und Podcasterin. Ihr Buch “Trauma und Beziehungen” gehört zu den Büchern, in denen ich beim Lesen sehr viele Stellen markiert habe, deshalb habe ich mich sehr gefreut, nun mit ihr darüber zu sprechen. Ich wollte von ihr wissen, wieso sie sich ausgerechnet auf Trauma spezialisiert hat, was es mit Bindungstraumata genau auf sich hat und wie wir potenzielle Traumatisierungen erkennen. Wir sprechen über falsche und richtige Annahmen zum Thema Trauma, es geht um Bindungstypen und Beziehungsmuster, wir sprechen über Authentizität, Bestätigung und das Verzeihen. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://verenakoenig.de/ DINGE: Verenas Buch: https://verenakoenig.de/buecher/trauma-und-beziehungen/ Verenas Podcast: https://verenakoenig.de/blog-und-podcast/alle-folgen/ Lukas Hambach - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN ZEUG: Mein neues Fragenset: https://beherzt.net/liebe Mein neues Buch: https://bit.ly/3cDyQ18 Die Hotel Matze Suite bei Apple: https://apple.co/43V3hGq Die Hotel Matze Suite bei Spotify: https://spoti.fi/3U3ZySC Wunschgäste bitte in die Kommentare: https://apple.co/2RgJVH6 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscher LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN Twitter: https://twitter.com/hotelmatze1 Mein erstes Buch: https://bit.ly/39FtHQy Mein erstes Fragenset: https://beherzt.net/matze
Es war Caros Frage im Titel, die Ann-Marlene fast auf die Palme gebracht hätte. Gibt es wirklich zu viel Empathie? Und was genau ist Empathie eigentlich? Schon in den ersten Minuten unseres heutigen Gesprächs zeigt sich: Der Begriff wird oft falsch benutzt. Zeit also, mit den irrtümlichen Annahmen aufzuräumen und den Empathiebegriff einmal genauer unter die Lupe zunehmen, denn: Gerade in wilden und herausfordernden Zeiten wie diesen zeigt sich: Empathie hat nicht nur eine höchst menschliche, sondern auch eine politische Dimension.
Der Chef nervt, die Kollegen sind unzuverlässig, wir haben zu viel zu tun und kommen immer gestresst von der Arbeit nach Hause. Es gibt viele Gründe, den Job zu kündigen. Aber wann muss das wirklich sein? Und ist es in diesen Zeiten sinnvoll?**********Ihr hört: Gesprächspartnerin: Marica, hat nach sieben Jahren ihren Job als Erzieherin gekündigt Gesprächspartner: Oliver Stettes, Volkswirtschaftler, Leiter des Clusters Arbeitswelt und Tarifpolitik beim Institut der deutschen Wirtschaft Gesprächspartner: Martin Zeschke, Arbeits- und Organisationspsychologe bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund Autor und Host: Przemek Żuk Redaktion: Ivy Nortey, Anne Göbel, Christian Schmitt, Lara Lorenz Produktion: Christiane Neumann**********Quellen:Hammermann, A.(2025) : Alle unmotiviert? Arbeitsmotivation und Arbeitgeberbindung in Deutschland, IW-Report, No. 19/2025, Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Köln.Ziegler R.,Fuchs, M. (2024). Formen der Arbeitszufriedenheit sensu Bruggemann: Ein Test der Annahmen des ‚Zürcher Modells‘ zur Rolle des Soll-Ist-Vergleichs, der Regulation des Anspruchsniveaus und den Problemlösungsversuchen (finally),” Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie A&O, 68(4,) 161–175.Forsa (2025). Beschäftigte in Deutschland: So bewerten die Altersgruppen die Arbeitswelt. forsa-Online-Umfrage im Januar 2025 im Auftrag von XING.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Kaum Austausch, viel Arbeit: Wie fühlen wir uns weniger einsam im Job?Leistungsdruck: Warum wir uns im Job nicht für gut genug haltenArbeitnehmermarkt: Mit welchen Sonderleistungen Firmen erfolgreich locken**********HörtippWhat the Wirtschaft?!-Folge: WTF ist am Arbeitsplatz los?**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Warum fällt es Führungskräften oft so schwer, langfristig zu denken? Stefan Lammers und Strategie-Experte Hubert Preisinger bringen Licht ins Dunkel einer Disziplin, die entscheidend für den Erfolg jedes Unternehmens ist. Pläne sind wichtig, doch das Wissen liegt im Mut, auch Unsicherheiten zuzulassen und sich in den täglichen Dialog mit dem Topmanagement einzubringen. Entdecke, wie Strategie keine statische Theorie bleibt, sondern in der Praxis lebt – ein Prozess, der Klarheit in einem unsicheren Umfeld schafft und Innovation anregt. Eine Episode, die zeigt, dass Wandel aus mutigen Entscheidungen erwächst. Du erfährst... ...wie Strategieentwicklung als kontinuierlicher Dialog im Topmanagement funktioniert ...warum langfristige Perspektiven trotz unsicherer Zeiten entscheidend bleiben ...wie du mit Framing-Methoden Klarheit in strategische Annahmen bringst ...warum eine erfolgreiche Strategieumsetzung Disziplin und Konsequenz erfordert ...wie du durch emotionale Kommunikation die Strategie im Team verankerst __________________________ ||||| PERSONEN |||||