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Wir schauen die Nachrichtenwochen Unterstützen Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal Shownotes Aus menschlicher Faulheit vom fleißigen Claude schreiben lassen, damit Sortiermaschinen was zu lesen haben: 00:00:00 Waldbrand-Intro mit Technikpanne Stefan eröffnet mit einem Zusammenschnitt zu den Bränden im Hürtgenwald und im Hohen Venn. Während des Intros fällt die Musik aus, ein handverlesener Clip, der als Pointe vorgesehen war, wird nicht gezeigt. Darüber sprechen die beiden zum Auftakt, ebenso über Friedrich Merz, der im Urlaub ist. 00:04:07 Unruhe an der SPD-Spitze Sechs Beiträge zur Lage der SPD. Eine der beiden Abgeordneten, die eine Neuwahl der Parteispitze angestoßen haben, begründet den Vorstoß damit, die Beschlüsse auf Regierungsebene entsprächen nicht dem, was die SPD selbst vorantreiben würde. Lars Klingbeil sagt, er kenne die SPD nicht anders, als dass über die Parteispitze diskutiert werde, er habe aber den Auftrag der Mitglieder, auf Grundlage des Koalitionsvertrags zu regieren. Kurt Beck sagt, er könne nicht erkennen, was mit anderen Vorsitzenden besser sein sollte. Mick führt aus, Klingbeil habe viele Ämter auf sich vereint, nutze diese Position aber nicht. Stefan verweist auf Umfragewerte um elf Prozent und die wackelnde Fünf-Prozent-Marke in Sachsen-Anhalt. 00:16:27 Dürre-Monitor und Ernteausfälle Zehn Clips zur Trockenheit, die besonders Baden-Württemberg und Bayern trifft; die Ernteeinbußen liegen bei bis zu 20 Prozent. Ein Landwirt bei Fürth sagt, Hitzeperioden dauerten früher zehn bis dreizehn Tage, inzwischen sechs bis sieben Wochen. Nach einer Berechnung des Deutschen Raiffeisenverbands liegen die Verluste bei Getreide und Raps bei 600 Millionen Euro. Bauernpräsident Joachim Rukwied sagt, die Lebensmittelpreise seien um rund 30 Prozent gestiegen, die Erzeugerpreise dagegen rückläufig. Stefan ordnet das als Inflations-, nicht als Knappheitsproblem ein. Weitere Clips zeigen Anpassungsmethoden wie Mulchsaat und Baumstreifen sowie einen Winzer bei Stuttgart, der 100.000 Liter aus dem eigenen Brunnen in seine Lagen gefahren hat. 00:39:38 Rekordhitze und Hitzeschutz Nach Daten des EU-Klimadiensts Copernicus waren Juni und Juli in Westeuropa so heiß wie nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Das Robert-Koch-Institut schätzt 12.500 hitzebedingte Sterbefälle seit Anfang April, die Hälfte der Verstorbenen war 85 oder älter. Neun Clips behandeln den Hitzeschutz: eine Klimaanpassungsmanagerin fordert Verschattung, Begrünung und Trinkwasser, laut Gutachten kostet Entsiegelung 60 bis 160 Euro pro Quadratmeter und ein Sonnensegel bis zu 50.000 Euro. Auf der Sommerpressekonferenz sagt der Kanzler, er werde die Lage weiter beobachten; auf Bundesebene ist seither nichts passiert. Eine AfD-Politikerin spricht von Panikmache, der Umweltminister wirbt für Bundesgeld für schattige Plätze, wofür das Grundgesetz geändert werden müsste. 01:14:05 Niedrigwasser am Rhein Der Binnenschifffahrtsverband warnt, an der Messstelle Kaub könne die Durchfahrt unmöglich werden, der Rhein wäre zweigeteilt. Mehrere Bundesländer setzen das Sonntagsfahrverbot für Lkw aus; Bund und Länder wollen kurzfristig Kapazitäten auf Straße und Schiene schaffen und langfristig Wasserstraßen ausbauen. Am Mittelrhein rutscht der Pegel erstmals unter zehn Zentimeter, ein Fährmann beziffert die Folgen auf 20 Prozent weniger Umsatz. Der Schaden des Niedrigwassers von 2018 wurde auf 2,4 Milliarden Euro geschätzt. In den Rheinauen bei Karlsruhe nimmt der ausgetrocknete Auenboden kein Wasser mehr auf, er wirkt wie eine Dichtsohle. 01:27:47 Douglasien und brennender Hürtgenwald Zwei Clips stellen die Douglasie als Ersatz für kranke Fichten vor; eine Försterin spricht von einem Wettrennen zwischen Klimawandel und Baumartenwachstum. Vier Clips behandeln den Waldbrand in der Nordeifel: die Evakuierung von 2000 Menschen im Ortsteil Gey, den Appell der NRW-Landwirtschaftsministerin, aus den Wäldern herauszubleiben, weil fast alle Waldbrände menschengemacht seien, und die Angabe, es habe seit fast zehn Wochen nicht geregnet. 01:37:15 Gerichtsvollzieherin wegen 200 Euro Ein Bericht begleitet eine Gerichtsvollzieherin, die zum dritten Mal an einer Wohnungstür klingelt; es geht um 200 Euro Schulden. In einem zweiten Clip sagt sie, bei einer gerichtlich angeordneten Wohnungsräumung sei sie schon mit einem Messer bedroht worden. Mick fragt, warum die Tagesthemen Gerichtsvollzieher normalisierten; Stefan schlägt vor, Vollstreckungen auf große Summen zu konzentrieren. 01:44:29 Jugend, Repräsentation und BAföG Nur noch ein Zehntel der Menschen in Deutschland ist zwischen 15 und 24 Jahre alt, 8,3 Millionen und damit ein historisch niedriges Niveau; fast ein Drittel gibt an, psychologische Unterstützung zu brauchen. Jugendliche sagen, sie würden als unwissend abgestempelt und müssten ohne Wahlrecht ihre Zukunft in die Hände Älterer legen. Ein Beitrag nennt eine Studie, nach der sich 43 Prozent zutrauen, politische Fragen einzuschätzen, und 42 Prozent, sich aktiv zu beteiligen. Stefan kritisiert, dass die Formulierung das Vorurteil vorwegnimmt, und überträgt sie testweise auf ältere Menschen. Ein letzter Clip berichtet, die BAföG-Erhöhung komme ein Semester später als geplant: die Wohnkostenpauschale steigt zum Sommersemester 2027 von 380 auf 440 Euro. 01:59:19 Air Force One als Köder Fünf Clips zum Abflug des US-Präsidenten vom NATO-Gipfel. Der Secret Service riet kurzfristig, die alte Maschine statt der neuen aus Katar einzusetzen; Donald Trump verließ die Maschine wenige Minuten nach dem Besteigen in einem Catering-Lkw und wurde inkognito ausgeflogen, Grund sei offenbar eine glaubwürdige Drohung Irans gewesen. Stab und Pressedelegation blieben an Bord der Boeing 747, die als Ablenkung abhob, ohne zu wissen, dass der Präsident nicht mehr an Bord war. Trump verneint vor Reportern Sicherheitsbedenken. Ein juristisches Nachspiel folgt: Reporter der New York Times erhielten Vorladungen, im Weißen Haus wurden bei der Lecksuche Telefone durchleuchtet. 02:17:27 Farage-Nachwahl in Clacton Nigel Farage hat sich erneut einen Sitz im britischen Unterhaus gesichert: Der Parteichef von Reform UK gewann eine Nachwahl in Clacton, nachdem er nach einer Spendenaffäre zurückgetreten und direkt wieder angetreten war, um die Wähler über die Vorwürfe entscheiden zu lassen. Stefan und Mick bemängeln, dass der Gegenkandidat Count Binface unerwähnt bleibt. Es folgt der Dank an die Unterstützer und die Ankündigung eines eigenen Feeds. 02:23:51 700 Milliarden für Altgerät Eine Anmoderation fragt mit Hape Kerkelings "Wo bleibt die Mark?", wo die Milliarden des größten Rüstungsprogramms der Bundeswehr bleiben: 700 Milliarden Euro stehen zur Verfügung, größtenteils geliehen und verzinst. Ein Bundeswehrvertreter weist den Vorwurf zurück, man beschaffe Altgerät: Drohnen und autonome Systeme seien wichtig, aber nur im Verbund mit Großwaffensystemen wie Leopard 2, F-35, U-Booten und Fregatten. Stefan ordnet das Programm als Wachstumsstrategie ein, die über Verteidigung statt über Klimaschutz vermarktet wird. Mick beschreibt die Diskrepanz zwischen einer sich täglich verändernden hybriden Kriegsführung und einer Politik, die Sicherheit an Panzern und Fregatten festmacht. 02:36:49 Schularick und die Rüstungsökonomie Moritz Schularick, Präsident des IfW Kiel, sagt, rund 90 Prozent des Geldes gingen an Altsysteme und nur etwa zwei Prozent der Verteidigungsausgaben in Forschung und Entwicklung; laut militärischer Gesamtkonzeption werde bis Ende des Jahrzehnts nur Bekanntes bestellt — für ihn ein teurer und möglicherweise gefährlicher Irrweg. Die Politik hält dagegen, man habe die Bundeswehr jahrzehntelang vernachlässigt, weshalb Bündnisverteidigung nur mit Großwaffensystemen möglich sei; aus der Ukraine heißt es, gerade die Patriot-Raketen machten den strategischen Unterschied. Schularick wirbt für autonome Systeme und Robotik. Stefan hält dagegen, ein Krieg ohne menschliche Opfer sei absurd, weil Angriffe stets auf Weichziele gingen. 02:53:34 Sachsen-Anhalt und die Fünf-Prozent-Hürde Die SPD denkt über eine Absenkung der Fünf-Prozent-Hürde nach, weil sie um den Wiedereinzug in den Landtag bangen muss; vom Abschneiden der kleinen Parteien hängt ab, wie wahrscheinlich eine absolute Mandatsmehrheit der AfD wird. Die SPD sitzt seit 20 Jahren in wechselnden Koalitionen auf der Regierungsbank und liegt nur noch einstellig. Stefan beschreibt zwei Szenarien, eine allein regierende AfD oder eine Koalition aller übrigen Parteien gegen sie, und ordnet beides als Zäsur ein. 03:10:54 Mecklenburg-Vorpommern und Schwesigs Richtungswahl Ein Clip stellt den AfD-Kandidaten Leif-Erik Holm als Heimatretter vor. Holm will Ministerpräsident werden, hat 43 Prozent für eine Alleinregierung errechnet und liegt in Umfragen bei 36 Prozent nach knapp 17 Prozent bei der letzten Landtagswahl. Stefan formuliert ein Gleichnis, wonach AfD-Wählen dem Beauftragen einer Tat entspricht, die man selbst nicht ausführt. In zwei Clips lässt sich Manuela Schwesig bei einem Caravan-Händler Wohnmobile zeigen und nennt die Wahl eine Richtungswahl; sie liegt mit 29 Prozent hinter der AfD nach knapp 40 Prozent bei der letzten Wahl. 03:40:13 Sonnenfinsternis und Verabschiedung Harald Lesch unterscheidet den Zeitgott Chronos, dessen Zeit mit der Uhr verläuft, vom Gott des Moments, Kairos, der vorn einen Schopf trägt und hinten kahl ist, und nennt den Abend der Sonnenfinsternis einen Qualitätsmoment. Stefan hat die Finsternis nur beiläufig verfolgt, weil sie nicht total war, und verweist auf eine totale Finsternis im kommenden Jahr in Sevilla; Mick hat sie ganz verpasst. Zum Schluss sprechen beide über die Länge der Folge und die Clips für die kommende Woche.
Täuschend echt aussehende Scam-SMS bringen Menschen auf der ganzen Welt um ihre Kreditkartendaten. Der Schaden könnte in die Milliarden gehen und wer hinter der Betrugsmasche steckt, war lange unklar. Alexander Nabert und sein Team von BR Recherche haben sich auf die Jagd nach den Betrügern gemacht – und ein zentrales Scam-Netzwerk gefunden. Eine Spur führt sie bis nach Bangkok. Alexander erzählt in dieser 11KM-Folge von einer international agierenden Scam-Industrie und von der Suche nach einem Mann mit 12.000 gestohlenen Kreditkarten auf dem Handy. Diese Folge ist ein 11KM Classic und lief zum ersten Mal am 01.04.2026. Hier geht's zur team.recherche-Serie “Kings of Scam – Wer klickt verliert” von Alexander Nabert, Julia Schweinberger, Lena Walbrunn, Arne Meyer-Fünffinger und Sammy Khamis: https://1.ard.de/kings-of-scam?11km=pcsn Hier findet ihr die 11KM-Folge „Die Scamming-Mafia: KI und moderne Sklaverei“: https://1.ard.de/11KM_Scamming_Mafia Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Lukas Waschbüsch Mitarbeit: Sebastian Schwarzenböck, Marc Hoffmann Host: Elena Kuch Produktion: Christine Frey, Konrad Winkler, Jonas Teichmann, Lisa Krumme Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Die Zahl ist fast unvorstellbar: Im Schnitt werden in Deutschland jedes Jahr ca. 20 Millionen Kleidungsstücke vernichtet. Die meisten, weil sie nicht verkauft oder retourniert worden sind. Retouren gehen oft nicht in den Wiederverkauf, weil der Aufwand zu groß wäre. Der Schaden für Umwelt und Klima ist immens. Am Sonntag (19.07.2026) ist das EU-Vernichtungsverbot für Kleidung in Kraft getreten, das diese Praxis einschränken soll. Die Kleidung soll stattdessen u.a. recycelt oder gespendet werden. Ulrike Jährling spricht im radio3 Klimagespräch mit Patrick Bastian vom Umweltbundesamt über das neue Vernichtungsverbot und seine Auswirkungen auf den Klimaschutz.
Weit mehr als ein Jahrhundert war das weibliche Sexualorgan aus den Lehrbüchern verbannt. Dabei hatte der Freiburger Anatom Georg Ludwig Kobelt bereits im Jahr 1844 die bis dahin detailgetreuste Abbildung der Klitoris veröffentlicht, die später sogar in medizinische Standardwerke wie Gray's Anatomy aufgenommen wurde. Doch dann kam Freud, und der "Abgesang" auf die Bedeutung der Klitoris für die weibliche Sexualität nahm seinen Lauf. Der "Schaden", den der berühmte Mediziner und Psychoanalytiker den Frauen damit zufügte, ist enorm, sagt unsere heutige Gästin, die Gynäkologin Mandy Mangler. So weiß ein Großteil der Bevölkerung nicht einmal, wie das kleine Organ im weiblichen Becken (jenseits der Klitorisperle) aussieht – und die Mär vom vaginalen Orgasmus hält sich hartnäckig. Mangler hat mit ihrem Buch "Don't miss the Clitoris" das weibliche Lustorgan zurück ins Rampenlicht geholt – dorthin, wo es hingehört. Und die Bedienungsanleitung direkt mitgeliefert. Heute gibt es bei uns geballtes Klitoriswissen – lasst uns die Bildungslücke gemeinsam ein für alle Mal schließen.
Send us Fan Mail✈️ Lufthansa-Dreamliner nach Fahrwerksunfall: Wie lange fällt die D-ABPQ aus?Eine Woche nach dem spektakulären Fahrwerksunfall einer Lufthansa Boeing 787-9 in Frankfurt bleiben viele Fragen offen. Während die Untersuchungen der BFU laufen, deutet ein ähnlicher Vorfall bei British Airways darauf hin, dass die Reparatur deutlich aufwendiger werden könnte als zunächst erwartet.Besonders kritisch: Der Dreamliner besteht aus Carbonfaser-Verbundwerkstoffen (CFK), deren Reparatur wesentlich komplexer ist als bei klassischen Aluminiumflugzeugen. Im schlimmsten Fall könnten sogar ganze Rumpfsegmente ersetzt werden.Wie groß sind die Schäden wirklich? Wann kann die D-ABPQ wieder fliegen? Und welche Lehren lassen sich aus dem British-Airways-Fall ziehen?
In der neuen Folge von Breach FM melde ich mich aus Helsinki, wo es derzeit nicht dunkel wird, Max Imbiel darf glücklicherweise wieder im Homeoffice sein. The Record from Recorded Future News berichtet, dass Shyam Sankar, CTO von Palantir und seit über 20 Jahren im Unternehmen, als führender Kandidat für die seit Januar 2025 vakante CISA-Direktorenstelle gilt. Das White House dementierte mit "at this time this is not accurate" – was kein Dementi ist. Relevant wird die Personalie vor allem im zeitlichen Zusammenhang mit der neuen KI-Executive-Order, die die CISA erstmals mit durchsetzungsfähigen Binding Operational Directives ausstattet. Von Cyber-Koordinator zur KI-Governance-Behörde – wir haben da kein gutes Bauchgefühl.Das Kernthema bringt Max: der Nightmare-Eclipse-Eklat bei Microsoft. Der Researcher hat zwischen April und Mitte Mai sechs Windows-Zero-Days veröffentlicht – BlueHammer, RedSun, UnDefend, YellowKey, GreenPlasma und MiniPlasma – alle ohne vorherige Koordination. Microsoft reagierte mit juristischen Drohungen, ruderte nach Community-Aufschrei zurück. Drei Exploits wurden aktiv ausgenutzt und ins KEV aufgenommen. Adam Shostack, Mitbegründer von Microsofts eigenem Threat-Modeling-Ansatz, kritisierte den Umgang offen. Der Kernvorwurf: Microsoft hält sich selbst nicht an seinen CVD-Prozess – Researcher spielen Bugs jetzt lieber untereinander weiter. Der Schaden trifft alle Nutzer.Dann der Meta-Instagram-"Hack": Angreifer nutzten den Meta-KI-Support-Chatbot, um einfach eine neue E-Mail-Adresse am Zielkonto zu hinterlegen – der Bot schickte den Reset-Code dorthin, ohne zu verifizieren. Mindestens 20.225 Konten betroffen, darunter der Obama-White-House-Account. Angriffsfenster: sieben Wochen. Moral: Schreibrechte gehören nicht in Chatbots im Authentifizierungsflow – und 2FA aktivieren.Shyam Sankar / CISA-Nominierung (The Record) https://therecord.media/trump-considers-palantir-exec-to-lead-cisaNightmare Eclipse: alle sechs Zero-Days im Überblick https://cipherssecurity.com/nightmare-eclipse-microsoft-windows-zero-day/Microsoft Statement zu CVD und Nightmare Eclipse https://cybersecuritynews.com/microsoft-clarifies-nightmare-eclipse-controversy/Meta Instagram Chatbot-Hack (404 Media) https://www.404media.co/hackers-simply-asked-meta-ai-to-give-them-access-to-high-profile-instagram-accounts-it-worked/Meta bestätigt 20.225 betroffene Konten https://this.weekinsecurity.com/meta-confirms-thousands-of-instagram-accounts-were-hacked-by-abusing-its-ai-chatbot/
Ein früherer Kadermann hat beim staatlichen Rüstungskonzern Ruag ein immenses Betrugssystem aufgebaut. Die Aufarbeitung zieht sich hin, die Kritik wächst. Unzufrieden ist auch die Armee: Die Ruag sei zu teuer und unpünktlich. Kritische Frage an Verwaltungsratspräsident Jürg Rötheli. Der Schaden für den Bundeskonzern Ruag und damit auch für die Allgemeinheit ist enorm: Über 50 Millionen Franken sind der Ruag durch die betrügerischen Machenschaften eines früheren Kadermannes entgangen. Jahrelang hatte er im Handel mit Panzerteilen unkontrolliert in die eigene Tasche gewirtschaftet. Wie sieht die aktuelle Schadensbilanz aus? Wie werden frühere Vorgesetzte zur Rechenschaft gezogen, die weggeschaut haben? Die Untersuchung der Ruag zieht sich seit fast drei Jahren hin und verursacht Millionenkosten: Wie lässt sich das rechtfertigen? Und: Was tut die Ruag-Chefetage, um die Betriebskultur zu ändern? Denn selbst sehr konkrete Warnungen wurden intern nicht ernst genommen. In der Samstagsrundschau stellt sich Verwaltungsratspräsident Jürg Rötheli den Fragen. Thema ist auch das zurzeit wohl wichtigste Projekt der Ruag: Sie wollte ursprünglich vier der neuen F-35-Kampfjets selbst zusammenbauen. Das verursacht grosse Kosten und wird seit Jahren kritisiert. Kommt das Prestigeprojekt zustande? Und wie lassen sich die hohen Kosten rechtfertigen? Kritisiert wird die Ruag auch von ihrer Hauptkundin, der Schweizer Armee. Die Ruag wartet sämtliche Kampfjets, Panzer, Helikopter und andere Waffensysteme der Armee - doch diese ist unzufrieden: Sie spricht von zu hohen Preisen, mangelnder Pünktlichkeit und zu viel Personal- und Verwaltungsaufwand. Was unternimmt der Ruag-Präsident? Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Ein früherer Kadermann hat beim staatlichen Rüstungskonzern Ruag ein immenses Betrugssystem aufgebaut. Die Aufarbeitung zieht sich hin, die Kritik wächst. Unzufrieden ist auch die Armee: Die Ruag sei zu teuer und unpünktlich. Kritische Frage an Verwaltungsratspräsident Jürg Rötheli. Der Schaden für den Bundeskonzern Ruag und damit auch für die Allgemeinheit ist enorm: Über 50 Millionen Franken sind der Ruag durch die betrügerischen Machenschaften eines früheren Kadermannes entgangen. Jahrelang hatte er im Handel mit Panzerteilen unkontrolliert in die eigene Tasche gewirtschaftet. Wie sieht die aktuelle Schadensbilanz aus? Wie werden frühere Vorgesetzte zur Rechenschaft gezogen, die weggeschaut haben? Die Untersuchung der Ruag zieht sich seit fast drei Jahren hin und verursacht Millionenkosten: Wie lässt sich das rechtfertigen? Und: Was tut die Ruag-Chefetage, um die Betriebskultur zu ändern? Denn selbst sehr konkrete Warnungen wurden intern nicht ernst genommen. In der Samstagsrundschau stellt sich Verwaltungsratspräsident Jürg Rötheli den Fragen. Thema ist auch das zurzeit wohl wichtigste Projekt der Ruag: Sie wollte ursprünglich vier der neuen F-35-Kampfjets selbst zusammenbauen. Das verursacht grosse Kosten und wird seit Jahren kritisiert. Kommt das Prestigeprojekt zustande? Und wie lassen sich die hohen Kosten rechtfertigen? Kritisiert wird die Ruag auch von ihrer Hauptkundin, der Schweizer Armee. Die Ruag wartet sämtliche Kampfjets, Panzer, Helikopter und andere Waffensysteme der Armee - doch diese ist unzufrieden: Sie spricht von zu hohen Preisen, mangelnder Pünktlichkeit und zu viel Personal- und Verwaltungsaufwand. Was unternimmt der Ruag-Präsident?
Die Aargauer Staatsanwaltschaft klagt einen heute 61-jährigen Mann an. Er soll im März 2025 seine Ehefrau in der Badewanne getötet haben. Der Mann ist seither in Haft. Die Staatsanwaltschaft fordert 16 Jahre Gefängnis. Es gilt die Unschuldsvermutung. Weitere Themen in der Sendung: · Brand im Logierhaus Gerlafingen im April: Die Brandursache ist unklar, aber die Polizei geht nicht von Brandstiftung aus. Der Schaden liegt wohl über einer Million Franken, sagt die Polizei. · Banküberfälle im Dezeumber und Febraur in Lostorf und Erlinsbach geklärt? Man habe einen Verdächtigen gefasst, sagt die Staatsanwaltschaft.
Der frühere Betreiber eines Corona-Testzentrums in Altenessen muss für drei Jahre in Haft. Er hat deutlich mehr Tests abgerechnet, als er tatsächlich durchgeführt hat. Neben dem Testzentrum im Allee-Center hat er noch sieben weitere Standorte in Köln und Leverkusen betrieben. Der Schaden liegt bei der Kassenärztlichen Vereinigung bei rund 1,6 Millionen Euro. Das und mehr heute im Nachrichten-Podcast!
Sun, 26 Apr 2026 09:31:00 +0000 https://jungeanleger.podigee.io/3080-kapitalmarkt-stimme-at-daily-voice-vorsorge-warum-die-3-saule-noch-wichtiger-als-die-2-ist-oder-der-schaden-durch-die-wp-kest 31878c91bf119f8f8729bfa6afa7332a kapitalmarkt-stimme.at daily voice auf audio-cd.at: Eine proaktive Diskussion rund um die 2. Säule ist dank Schumann/Marterbauer losgetreten worden, mir ist die 3. Säule noch wichtiger. Dazu reihe ich mal zunächst den Schaden, den die WP-KESt nach der Abschaffung der einjährigen Behaltefrist 2011 angerichtet hat, ein. Es ist eine Vintage-Folge aus 2003. Schumann/Marterbauer Original: https://open.spotify.com/episode/1DLH6Mc80ucfAuwUUpJRyb Interpretation (Severin & me): https://open.spotify.com/episode/1K4QDnX3Asmfezjue8KUjo Unser Ziel: Kapitalmarkt is coming home. 2026 nicht mehr zwingend täglich, aber so oft es passt. Dh, ev. auch mehrmals täglich ... kapitalmarkt-stimme.at daily voice Playlist auf spotify: http://www.kapitalmarkt-stimme.at/spotify http://www.kapitalmarkt-stimme.at Musik: Steve Kalen: https://open.spotify.com/artist/6uemLvflstP1ZerGCdJ7YU Playlist 30x30 (min.) Finanzwissen pur: http://www.audio-cd.at/30x30 Bewertungen bei Apple (oder auch Spotify) machen mir Freude: http://www.audio-cd.at/apple http://www.audio-cd.at/spotify Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit! 3080 full no Christian Drastil Comm. (Agentur für Investor Relations und Podcasts)
In Thayngen im Kanton Schaffhausen ist am Donnerstagabend ein Mann angeschossen worden. Der mutmassliche Täter wurde von der Polizei festgenommen und der Verletzte mit dem Helikopter in ein Spital geflogen. Weitere Themen: · Online-Anlagebetrug ist das häufigste Vermögensdelikt im Kanton Zürich: Der Schaden liegt bei rund 200 Millionen Franken pro Jahr. Die Polizei setzt deshalb stark auf Prävention bei Seniorinnen und Senioren, deren Altersvermögen besonders gefährdet ist. · Ein Wolf ist möglicherweise im Raum Uitikon unterwegs: Bei der Jagdverwaltung ging die Meldung über die Sichtung ein, bei der «ein Wolf nicht ausgeschlossen werden kann», wie der Warndienst des Kantons Zürich mitteilte.
Täuschend echt aussehende Scam-SMS bringen Menschen auf der ganzen Welt um ihre Kreditkartendaten. Der Schaden könnte in die Milliarden gehen und wer hinter der Betrugsmasche steckt, war lange unklar. Alexander Nabert und sein Team von BR Recherche haben sich auf die Jagd nach den Betrügern gemacht – und ein zentrales Scam-Netzwerk gefunden. Eine Spur führt sie bis nach Bangkok. Alexander erzählt in dieser 11KM-Folge von einer international agierenden Scam-Industrie und von der Suche nach einem Mann mit 12.000 gestohlenen Kreditkarten auf dem Handy. Hier geht's zur team.recherche-Serie “Kings of Scam – Wer klickt verliert” von Alexander Nabert, Julia Schweinberger, Lena Walbrunn, Arne Meyer-Fünffinger und Sammy Khamis: https://1.ard.de/kings-of-scam?11km=pcsn Hier findet ihr die 11KM-Folge „Die Scamming-Mafia: KI und moderne Sklaverei“: https://1.ard.de/11KM_Scamming_Mafia Unseren Podcast-Tipp "Die Millionendiebin”, findet ihr hier: https://1.ard.de/millionendiebin Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ 11KM ist am 9. Mai beim ARD Sounds Festival dabei. Alle Infos und Tickets hier: https://www.ardsoundsfestival.de/#/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Lukas Waschbüsch Mitarbeit: Sebastian Schwarzenböck, Marc Hoffmann Host: Elena Kuch Produktion: Christine Frey, Konrad Winkler, Jonas Teichmann, Lisa Krumme Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
„Bei euch wurde eingebrochen“, erfährt Autorin Hannah Woernle im Urlaub. Nach dem ersten Schock stellt sich heraus: Der Schaden ist schnell behoben. Aber die Unsicherheit bleibt. Was hilft?
Handelsblatt Crime - spannende Wirtschaftskriminalfälle unserer Zeit
Der Schaden der Degag-Pleite könnte bis zu 400 Millionen Euro betragen. Im Podcast Handelsblatt Crime meldet sich nun exklusiv der letzte Vorstand zu Wort. Er beschreibt, wie es aus seiner Sicht zu der Katastrophe kam und erhebt Vorwürfe gegen den Firmengründer.
Das historische Teatro Sannazaro in Neapel ist bei einem Brand fast vollständig zerstört worden. Der Schaden wird auf 60 bis 70 Millionen Euro geschätzt. Das Theater galt als einzigartiges Juwel der Stadt.
Kurz vor 4 Uhr in der Früh hat es in der Gemeinde Breitenbach (SO) Explosionen gegeben. Ein Bankomat sei gesprengt worden, teilt die Kantonspolizei Solothurn auf Anfrage mit. Die Täter konnten Richtung Laufen flüchten. Der Schaden sei ziemlich gross, da der Bankomat in einem Gebäude eingebaut war. Weiter in der Sendung: · Ein Mann fiel am Donnerstagnachmittag in Uerkheim verdächtig auf. Wenig später drang er in der Nähe in ein Haus ein. Die Polizei nahm den Polen auf frischer Tat fest. · Der Kanton Aargau will ein Zeichen der Erinnerung schaffen. Es geht um Betroffene von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen vor 1981. Ob ein Denkmal gebaut wird oder wie die Erinnerung aussehen soll, ist noch nicht klar.
Tödliche Vorfälle häufen sich in letzter Zeit. In Zofingen kletterte ein junger Mann auf einen Güterwaggon der Bahn und kam durch einen Stromschlag ums Leben. Darauf reagierte die Repol Zofingen mit einem Brief an Eltern von Kindern in der Oberstufe. Auch eine Präventionskampagne läuft. Weiter in der Sendung: · Grenchen: Am Sonntag wurde ein Rentner vor einen einfahrenden Zug gestossen. Die Polizei hat nun einen Verdächtigen verhaftet, es ist ein 56-jähriger Deutscher. · Breitenbach: Unbekannte sprengen einen Bankomaten. Der Schaden ist gross, die Täter sind auf der Flucht. · Aargau: Der Kanton will ein «Zeichen der Erinnerung» schaffen. Es geht um Menschen, die bis 1981 von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen betroffen waren. Das Zeichen kann eine Gedenktafel, eine Skultpur, ein Baum oder eine Ausstellung sein.
Handelsblatt Crime - spannende Wirtschaftskriminalfälle unserer Zeit
Vor einem Jahr meldete der Spezialist für Schrottimmobilien Insolvenz an. Der Schaden könnte sich auf bis zu 400 Millionen Euro belaufen. Vieles war bei der Firmengruppe nicht so wie es scheint.
Pro Jahr verschwinden in Deutschland 26 000 Lkw-Ladungen. Der Schaden ist für die Unternehmen oft enorm. Immer häufiger verschwindet die Ware durch sogenannte Phantomfrachtführer. Von Anna Corves
Rauchmelder haben in Bad Nauheim wohl Schlimmeres verhindert: Eine vierköpfige Familie hat am Donnerstag-Abend einen Brand im Neubaugebiet Süd unbeschadet überstanden, weil der Rauchmelder Alarm geschlagen hat. Durch Ruß- und Rauchschäden ist das Einfamilienhaus vorerst nicht bewohnbar. Der Schaden liegt bei ca. 300.000 Euro. Die Gedenkstätte Hadamar schlägt Alarm: Sie sagt, auf Social Media tauchen immer mehr irreführende KI-Bilder zum Holocaust auf. Die sogenanntem 'AI-Slops' verfälschen historische Fakten, zeigen oft erfundene, hochemotionale Szenen z.B. aus Konzentrationslagern, die es so nie gab. Das Problem: Die falschen Darstellungen lassen Nutzer so nach und nach an echten historischen Dokumenten zweifeln. Außerdem: Hessenweites Pilotprojekt bei der Polizei in Mittelhessen. Hier sind seit Anfang des Jahres speziell ausgebildete Demokratie-Patinnen und -Paten dafür da, unter den Polizeikollegen für demokratische Werte einzustehen. Durch Gespräche und Denkanstöße sollen diskriminierende, rassistische oder anti-demokratische Tendenzen erst gar nicht aufkommen.
Mehr als 3.200 Schließfächer sind nach dem Einbruch in der Sparkasse Gelsenkirchen geplündert. Der Schaden liegt vermutlich bei mindestens 100 Millionen Euro. Viele Betroffene wissen bis heute nicht, ob sie jemals vollständig entschädigt werden. WDR-Reporter Olaf Biernat war von Beginn an „nah dran“: an den ersten Meldungen über den Einbruch in die Filiale, an der aufgeheizten Stimmung vor Ort und an Menschen, die nicht nur Geld, sondern auch Erbstücke und Erinnerungen verloren haben. Olaf ordnet ein, was über den Ablauf des spektakulären Einbruchs bekannt ist, warum der Fall politisch inzwischen im NRW-Landtag angekommen ist und welche Fragen Polizei, Sparkasse und Opfer weiterhin beschäftigen. Von Olaf Biernat.
Diese Woche mit Verena Kern und Jonas Waack. Die USA unter Donald Trump verlassen nach dem Paris-Abkommen nun auch die UN-Klimarahmenkonvention UNFCCC, den Weltklimarat IPCC und über 60 weitere internationale Organisationen. Das Memorandum mit der vollständigen Liste ist hier nachzulesen. Damit verabschieden sich die USA komplett von den internationalen Klimaverhandlungen, werden keine Klimagelder mehr bereitstellen und auch keine Informationen mehr liefern, wie viele Treibhausgase sie eigentlich verursachen. Der Schaden für den Klimaschutz ist immens. Deutschlands CO2-Emissionen sind im vergangenen Jahr nur um 1,5 Prozent gesunken, wie die Daten von Agora Energiewende zeigen. Der Rückgang ist deutlich geringer als im Vorjahr. Beim Verkehr und bei den Gebäuden wurde sogar mehr CO2 ausgestoßen. Immerhin: Der Absatz von Wärmepumpen stieg auf einen Höchststand von 300.000 Stück. Damit wurden erstmals mehr Wärmepumpen als Gaskessel eingebaut. Das Institut der deutschen Wirtschaft und die Versicherung Ergo haben einen Klimarisikoindex veröffentlicht. Er soll zeigen, in welchen Städten und Gemeinden die Infrastruktur am stärksten vom Klimawandel gefährdet ist – aktuell, 2050 und 2085. Demnach ist Wilhelmshaven am stärksten betroffen, sowie weitere Kommunen im Nordwest, und zwar durch Stürme, Starkregen, Überschwemmungen und Sturmfluten. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Die ehemalige Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker und ihre Ermittlungen sind nun bereits zum Dritten Mal Thema dieses Podcasts. Anne Brorhilker führte die Ermittlungen zu den ersten rechtskräftigen Urteilen im Cum-Ex-Skandal. In ihrem Buch "Cum Ex, Milliarden und Moral" zeigt sie auf, warum die Justiz an Grenzen stößt und welche Reformen notwendig sind. Darum geht es in diesem Podcast: - Systemversagen bei Cum-Ex: Der Staat ist bei großen Schadenssummen oft machtlos, während "kleine Fische" leichter gefasst werden. Der Schaden durch Cum-Ex beläuft sich auf mindestens zehn Milliarden Euro. - Professionelle Verschleierung: Täter nutzen verschachtelte Auslandsstrukturen und konspirative Methoden, um die Ermittlungen maximal zu erschweren. - Gegenwind für Ermittler: Neben juristischen Rechtsmitteln und Dienstaufsichtsbeschwerden werden heute verstärkt PR-Manager und Medienkampagnen eingesetzt, um die Arbeit der Justiz zu diskreditieren. - Strukturelle Defizite: Zu wenig Personal, mangelnde Vernetzung zwischen den Bundesländern und ein fehlendes Wissensmanagement verhindern eine effektive Strafverfolgung. Nach über zwei Jahrzehnten bei der Staatsanwaltschaft Köln hat Anne Brorhilker den Staatsdienst verlassen, um als Vorständin bei der Bürgerbewegung Finanzwende e.V. den Kampf gegen Finanzkriminalität auf einer anderen Ebene fortzusetzen. Wir beleuchten das systematische Ungleichgewicht zwischen staatlicher Strafverfolgung und der hochgerüsteten Finanzbranche. Hier die Links zu den vorangegangenen und ähnlichen Folgen #302 Gefährliche Muster in der Justiz erkennen – Ein tiefer Einblick in die Strukturen der Justiz mit Anne Brorhilker. #331: Anne Brorhilker, die Ex-Chefermittlerin des Cum-Ex Skandals, übt Kritik – Die Fortsetzung der Diskussion über Wirtschaftskriminalität. #337 Als Interne Revision der Sozialisierung von Kosten entgegenwirken – Ein weiterer Blick auf komplexe Fallstrukturen. Impulse für die Interne Revision - insbesondere in Behörden: - Den Blick weiten: Das Risiko durch global organisierte Kriminalität sollte Teil der risikoorientierten Prüfungsplanung sein. - Behördenübergreifende Zusammenarbeit: Revisionen sollten sich zusammenschließen, um den Austausch von Informationen und Fachexpertise zu fördern. - Rahmenbedingungen prüfen: Statt sich im "Klein-Klein" zu verlieren, muss die Interne Revision prüfen, welche Aufbau- und Ablauforganisation nötig ist, um international agierenden Tätern gewachsen zu sein. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
Die Mega-Razzia im Rahmen der „Operation Chargeback“ diese Woche hat bei Ermittlungsbehörden und Verbrauchern für Aufsehen gesorgt. Mit zahlreichen Durchsuchungen, Verhaftungen und Beschlagnahmungen ist die Polizei in mehreren Ländern gegen eine besondere Form des Kreditkartenbetrugs vorgegangen. Vier Millionen Menschen sind betroffen. Der Schaden: 300 Mio. Euro. Wir sagen euch, was genau da wem geklaut wurde, welche Tricks Betrüger nutzen und wie ihr euch schützen könnt.
In Deutschland werden immer mehr Ladesäulen für E-Autos zerstört. Die Täter haben es entweder auf das Kupfer in den Ladekabeln abgesehen oder sie wollen ein Zeichen gegen E-Mobilität setzen. Der Schaden geht inzwischen in die Millionen.
Es ist laut an dem niederrheinischen Baggersee an diesem warmen Augustabend. Gruppen von Anglern sitzen am Ufer, reden und lachen. Wir warten zwischen See und Maisacker - nicht auf Fische, sondern auf Biber. Es ist schon dämmerig, als der erste auftaucht. Ganz unauffällig, nur der Kopf ist sichtbar, bewegt er sich parallel zum Ufer auf uns zu. Bald erscheinen weitere, verteilen sich entlang des Ufers, schwimmen auf und ab, prüfen die Situation. Familie Biber ist auf Patrouille, die Angler und wir sind unter ihrer Beobachtung.
Die gehäuften Luftraumverletzungen durch Russland haben Diskussionen in den betroffenen Staaten und auch bei der NATO ausgelöst: Wie kann, wie soll man darauf reagieren? Wie das Bündnis jetzt schon reagiert, erklärt Kilian Neuwert. Er beschäftigt sich in der BR-Politikredaktion mit sicherheits- und verteidigungspolitischen Themen und hat sich das so genannte "Air Policing" im Baltikum schon vor Ort angeschaut. Russische Provokationen im Westen sind aber auch eine Gefahr für die Ukraine. So sieht es unser Korrespondent in Kiew, Florian Kellermann. Die Gründe: Die betroffenen Staaten könnten sich mehr um sich selbst und die eigene Luftabwehr kümmern und zugleich die Unterstützung für die Ukraine vernachlässigen. Russischen Einfluss spüren auch die Menschen in Moldau. Bei der letzten Präsidentschaftswahl wurden Vorwürfe bis hin zum Stimmenkauf durchMoskau erhoben. Jetzt stehen die Parlamentswahlen an und wieder sehen Beobachter massiven russischen Einfluss. Die Wahl könnte für das kleine Land zwischen dem EU-Mitglied Rumänien und der Ukraine eine Schicksalswahl werden. Sagt unser Korrespondent Björn Blaschke. Setzen sich die von Moskau unterstützten prorussischen Parteien durch, droht politisches Chaos und wohl eine Abwendung von der EU. Noch nie zuvor hat eine Richterwahl in der Bundesrepublik so viel Aufmerksamkeit bekommen. Noch nie zuvor ist sie von einer Kampagne gegen eine Kandidatin begleitet worden, die dann ihren Rückzug erklärte, um Schaden von der Demokratie abzuwenden. Der Schaden ist trotzdem da, auch wenn die Wahl im zweiten Anlauf mit einer neuen Kandidatin über die Bundestags-Bühne ging. Welche Lehren aus dieser Wahl mit Hindernissen gezogen werden können und sollten, schlüsselt Wolfram Schrag auf.
Die vermeintliche Strategie des NDR, mit Julia Ruhs eine Journalistin mit konservativer Haltung zu exponieren, ging nach hinten los. Der Schaden für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist umso größer. Ein Kommentar von Martin Krebbers www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Im August 2005 führten tagelange Niederschläge in der Schweiz zu verheerenden Überschwemmungen. Es war eine der schwersten Naturkatastrophen der letzten Jahrzehnte. Sechs Menschen kamen ums Leben, rund 1000 mussten evakuiert werden. Der Schaden belief sich auf über 3 Milliarden Franken. Doch dieses katastrophale Ereignis hat auch dazu geführt, dass die Schweiz den Hochwasserschutz ausbaute.
Was Sie erwartet Podcastserie: "Die Sichermacher - der Podcast für IT-, Personal- und Objektsicherheit" Gelegenheit macht Diebe - wie sie Gelegenheiten minimieren. Wie Sie Ihr Unternehmen deutlicher sicherer machen können. Wie Nachlässigkeiten ein ganzes Unternehmen in den Ruin treiben können. Die wichtigsten Schritte, die Must-Haves zur Prävention, die jede Unternehmerin, jeder Unternehmer beachten sollte! Die Sichermacher sind Dirk Schindowski und Christian Augustin. Im Fachgespräch: Christian Augustin (oben) und Dirk Schindowski. Das Thema Interner Betrug in einem Handwerksbetrieb: Wie Mitarbeitende Material abzweigten, Schwarzarbeit betrieben – und der Schaden erst durch einen Zufall öffentlich wurde.Ein Sturm. Eine Tagesschau-Reportage. Und plötzlich erkennt ein Geschäftsführer in den Trümmern eines eingestürzten Hauses sein eigenes Firmenlogo – auf Materialien, die nie an diese Baustelle geliefert wurden.Was nach einem Missverständnis aussieht, entpuppt sich als ausgewachsener Betrugsfall: Schwarzarbeit, gestohlene Materialien, illegale Verkäufe. Der Schaden? Sechsstellig.In dieser Folge sprechen wir darüber, wie interne Schwachstellen in Unternehmen entstehen – und wie man sich davor schützt.Für diese Podcastserie stehen zwei Experten, die mit solchen Krisen nicht nur umgehen – sondern sie verhindern können: Dirk Schindowski von Holmes & Co, Ermittler und Sicherheitsexperte – und Christian Augustin von RECDATA GmbH, Spezialist für IT-Sicherheit und Infrastruktur. Jetzt reinhören!Weitere InformationenDirk bei LinkedInChristian bei LinkedInZur Detektei Holmes & Co.Zu Recdata
Die USA und die EU haben einen Handelsdeal verkündet. Bei näherem Hinsehen wird deutlich, dass noch viele Fragen offen sind. Der Schaden für die deutsche Wirtschaft soll jedenfalls in die Milliarden gehen.
Innerparteiliche Konflikte und Medienkampagnen: Die Wahl von Verfassungsrichtern ist geplatzt - vor allem aufgrund einer umstrittenen SPD-Kandidatin. Was hinter dem Debakel steckt und ob das die Demokratie schwächt, ordnen Bürger und Experten ein. Barenberg, Jasper www.deutschlandfunk.de, Kontrovers
In ganz Europa verschwinden hochwertige Käsesorten – handgemachte Delikatessen statt Supermarktware. Immer wieder gibt es Fälle von Käseraub. In Berlin-Neukölln trifft es den kleinen Laden Peppi-Käse: 400 Kilo Käse werden gestohlen, darunter der weltprämierte Blauschimmelkäse Jersey Blue. Der Schaden? Mehrere tausend Euro. Wir sprechen mit Ermittlern, Experten und Käsehersteller:innen über diese Diebstähle. Eine Spur führt uns bis nach Russland. Ein True Crime-Fall der besonderen Art. Welche Rolle spielt dabei die Annexion der Krim? Wer steckt hinter dem organisierten Käseraub? Und was hat Promikoch Jamie Oliver mit geklautem Cheddar zu tun? Autor: Paul Hildebrandt Regie: Teresa Sickert Produktion: Martin Seelig und Anika Schenk Redaktion: Clara Neubert und Kim Neubauer Und zum Schluss noch ein Podcast-Tipp: Berlin Code https://kurz.ard.de/berlincode
#206 Heilung nach narzisstischem Missbrauch – mit Christina Diamantis Auch heute sprechen wir noch einmal über das komplexe, vielschichtige und leider sehr aktuelle Thema Narzissmus und ich hoffe, dass die letzten drei Folgen Euch viele erhellende Momente und natürlich auch viel hilfreiches und wertvolles Wissen vermittelt haben. Ich packe sie alle nochmal in die Shownotes. Vielleicht ist diese hier sogar die für Euch WICHTIGSTE, denn heute soll es darum gehen, was es braucht, wenn wir uns aus einer narzisstischen Beziehung herausgekämpft haben. Der Schaden, den eine solche gewaltvolle, oft traumatisierende Erfahrung in uns hinterlässt, wird von den meisten Menschen maßlos unterschätzt, und ich hoffe, dass sich das nach der heutigen Folge ändert. Denn oft glauben wir, dass mit dem Ausstieg aus der Beziehung nun endlich alles gut wird- und es KANN natürlich auch alles gut werden, aber in Wahrheit fängt die Arbeit jetzt erst an. Nachdem ich selbst immer wieder betroffen war von mehr oder weniger narzisstischen Partnern, weiß ich, wovon ich rede. Auch und vor allem wenn es um den immer gleichen schmerzhaften Kreislauf geht, denn oft kommen wir aus einer narzisstischen Beziehung und landen schnurstracks in der nächsten. Die Einzel- und Paartherapeutin Christina Diamantis steckte selbst 4 Jahre lang in einer Beziehung mit einem verdeckten Narzissten. Sie ist der Überzeugung, dass theoretisches Wissen aus Büchern rund um das Thema Narzissmus und die Auswirkungen auf partnerschaftlichen Beziehungen nicht ausreichend ist, um Opfern die Hilfe zukommen zu lassen, die sie benötigen. Heute unterstützt SIE diese Menschen, mit Herz und Leidenschaft.
Hunderte Polizisten durchsuchten Ende 2024 in Duisburg das Problemhochhaus „Weißer Riese“ und stellten fest: Für 59 Kinder wurde zu Unrecht Kindergeld gezahlt. Der Schaden beläuft sich auf 177.000 Euro – doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Pro Jahr gibt es in Deutschland an die 140.000 Kindergeldsgetrugsfälle.
Capellan, Frank
Einzelhändler in Deutschland beklagen einen Anstieg von Ladendiebstählen. Experten sehen dafür mehrere Gründe: zum Beispiel wachsende Geldsorgen und Personalmangel. Der Schaden geht in die Milliarden und der Kampf gegen die Diebe verläuft schleppend. Thiele, Marlene www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Von Edith Meinhart. 2024, was für ein schreckliches Jahr. Wir haben den wärmsten Sommer in der 258-jährigen Messgeschichte hinter uns. Frostschäden, Dürre, Hochwasser setzen der Landwirtschaft zu. Der Schaden, allein im heurigen Jahr: 260 Millionen Euro. Kurt Weinberger ist Vorstand der Österreichischen Hagelversicherung. Die Jahresberichte seines Unternehmens, das bäuerliche Betriebe gegen das Risiko von Ernteausfällen abfedert, lesen sich wie Chroniken eines galoppierenden, menschengemachten Klimawandels. In dieser Folge der Dunkelkammer schildert Weinberger, an sich ein Mann der Zahlen, warum jeder zubetonierte Quadratmeter Boden für die Nahrungsmittelproduktion für immer verloren ist, wo die Grenzen der Versicherbarkeit liegen und warum wir uns ernsthaft Sorgen um unser Essen machen sollten. Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du auf mehreren Wegen unterstützen: Mit einem Premium-Abo bei Apple Podcasts https://shorturl.at/uDSTY Mit einer Mitgliedschaft bei Steady https://shorturl.at/guAD7 Mit einer direkten Spende https://shorturl.at/chJM8 Und ganz neu: Mit einem Merch-Artikel aus unserem Shop https://shorturl.at/uyB59 Vielen Dank!
Am Nato-Gipfel will US-Präsident Joe Biden den ukrainischen Präsidenten Selenski ankündigen und nennt ihn dann ausgerechnet Putin. Der Schaden sei enorm, sagt unsere USA-Korrespondentin. Weitere Themen: * Auslandschweizerinnen und -schweizer wollen ihre Krankenkasse im Ausland behalten können. * Russland soll einen Mordanschlag auf den Chef des deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall geplant haben. * Israels Militär gibt Fehler zu im Zusammenhang mit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober.
Born, Carolin www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Ein brandneues Auto steht im Showroom eines Autohauses: ein Maserati. Wenige Unterschriften und eine – verhältnismäßig – kleine Anzahlung später fährt der glückliche neue Besitzer darin davon. Leasing hat schon etwas für sich – wenn es nicht missbraucht wird. Denn immer öfter holen sich Betrüger Autos auf Pump, zahlen die ersten paar Kreditraten zurück, und verkaufen die schicken Schlitten dann teuer weiter – ins Ausland, mit ordentlichem Gewinn. Rund um das System hat sich eine regelrechte Mafia gebildet. Der Schaden durch den Leasing-Betrug geht mittlerweile in die Millionen. Im Podcast spricht Jan Michael Marchart aus der STANDARD-Chronikredaktion darüber, wie die Leasing-Mafia damit durchkommt, und warum die Polizei mit der Verfolgung nicht nachkommt. _Anmerkung: Für alle in diesem Podcast genannten Personen gilt die Unschuldsvermutung._ **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Wir feiern heute unseren Unabhängigkeitstag: Wir folgen weder manipulativen Massenmedien, noch der penetranten Parteipolitik! Die Regierung handelt streng nach dem Motto: Alle sind gleich, aber manche sind gleicher. Der Schaden für die Demokratie ist enorm… Darum geht es heute: Benjamin Gollme und Marcel Joppa, die Jungs von Basta Berlin, rasieren heute das halbe Bundeskabinett: Scholz, Habeck, Baerbock oder Lauterbach, sie alle haben Dreck am Stecken. Und auch die Machenschaften von Ursula von der Leyen oder Christian Drosten werden heute ins Licht der Öffentlichkeit gezogen. Denn wir sind die Freunde der Demokratie…
Es gibt eine neue Super-Power: Und die heißt: Cyber-Crime. Der Schaden weltweit: rund 10 Billionen Dollar! Wäre Cyber-Crime ein Staat: Er könnte es mit dem Brutto-Inlandsprodukt von Amerika und China aufnehmen. Allein in Deutschland: 148 Milliarden Euro Schaden – und das nur im letzten Jahr. Auffällig: Mittlerweile erwischt es nicht nur Großkonzerne. Auch Mittelständler werden attackiert. Egal ob kleine Fashion-Brands, Buchverlage oder Zahnarztpraxen, niemand ist mehr sicher. Und durch New Work, remote Work und Home-Office sind wir so anfällig wie nie! Warum das so ist? Wie Erpresser vorgehen, ihre Strategie und wer wirklich Lösegeld zahlen sollte: Darüber habe ich mit Oliver Weimann gesprochen, CEO und Co-Founder der Quantum Cybersecurity Group, ein Superbrain in Sachen digitale Sicherheit. Er warnt, dass wir jetzt an einem Tipping Point sind: Weil durch Künstliche Intelligenz und neue Quantencomputer mit unfassbarer Rechenleistung bestehende Sicherheitssytseme ihre Wirkung völlig verlieren. Was jeder von uns deshalb beachten sollte, bevor wir das Handy oder Ipad einschalten, die neue Gefahr und was uns schützen könnte – das alles jetzt hier in TOMorrow. Wenn du mitdiskutieren möchtest: Schreib mir in die Kommentare oder hier auf Social Media: http://lnk.to/TOMorrow-Podcast und abonniere den Channel. Jetzt aber: Crime next level! Willkommen in der Cybersecurity-Welt von Oliver Weimann.
Anke Plättner diskutiert mit Ralf Stegner (SPD, Auswärtiger Ausschuss des Bundestages), Prof. Patrick Sensburg (Präsident Reservistenverband, ehem. CDU-Politiker), Julia Weigelt (Sicherheitsexpertin) und Robin Alexander (Die Welt)
Isabel und Lukas haben eigentlich gerade keinen Gesprächsbedarf und das merkt man auch, aber da müssen die beiden durch. Lukas nutzt die Gelegenheit, um das Thema “Cancel Culture” zum Thema zu machen und ob es gut oder schlecht ist, dass sich Menschen zusehends Gedanken machen, was in der Öffentlichkeit “tragbar” ist und was nicht.
Die Drogenkrise in den USA ist eskaliert: Allein letztes Jahr starben weit über 100 000 Menschen an einer Überdosis. Das Opioid Fentanyl ist zur richtigen Killerdroge geworden. Ein Besuch im Bundesstaat West Virginia zeigt: Neue Wege wären gefragt, doch das Umdenken findet erst langsam statt. Ausgelöst wurde die Krise vor über 20 Jahren durch verschreibungspflichte Schmerzmittel: Opioidpillen wie «Oxycontin», die aggressiv vermarktet wurden. Das Versprechen der Hersteller, die neuen Pillen machten kaum abhängig, erwies sich als falsch – und führte in eine Katastrophe. Besonders früh und hart getroffen wurden ländliche Gebiete: wirtschaftlich abgehängte Landstriche wie West Virginia. Die abgelegenen Täler im Appalachen-Gebirge boten der Opioidkrise den Nährboden. West Virginia wurde von den Schmerzpillen regelrecht überflutet. Doch längst hat die Opioidkrise auch die Städte erfasst, wie die offenen Drogenszenen eindrücklich zeigen. Und die Krise ist eskaliert: Als es schwieriger wurde, an verschreibungspflichtige Pillen zu kommen, boten Drogendealer die illegale Alternative: Heroin, seit etwa 2013 auch das synthetische Opioid Fentanyl, das die Zahl der Toten stark nach oben trieb. Die Krise ist eskaliert – und die Covid-Pandemie hat sie zusätzlich verschlimmert. Die Behörden sprechen längst von einer Opioid-Epidemie. Und die Krise hat sich gewandelt, auch am Epizentrum, in West Virginia: Sucht, Obdachlosigkeit und psychische Krankheiten gehen Hand in Hand. Wer Strassendrogen nimmt, weiss vielleicht gar nicht, dass er Fentanyl nimmt – oder das Tierberuhigungsmittel Xylazin, das den Drogen seit einiger Zeit beigemischt wird. Jene, die versuchen, gegen das Elend anzukämpfen, sind vor allem damit beschäftigt, Leben zu retten: Sie verteilen saubere Spritzen, HIV-Tests oder den Nasenspray Narcan. Dieser kann Menschen nach einer Überdosis wieder aufwecken, und sie so vor dem Tod bewahren. Expertinnen sagen, es brauche mehr Schadensminderung, es sei etwa nötig saubere Spritzen zu verteilen, um die Süchtigen vor HIV oder Hepatitis zu schützen. Es gebe zu wenig Therapieplätze mit Ersatzsubstanzen wie Methadon, gerade in Bundesstaaten wie West Virginia, wo solche Therapien am dringendsten gebraucht würden. Dinge wie Drogenkonsumräume oder die staatlich kontrollierte Drogenabgabe gibt es kaum oder gar nicht. Nach Jahrzenten des «Krieges gegen die Drogen», scheinen die USA nur zögerlich wegzukommen von der Politik der harten Hand. Das Sterben geht derweil weit. Der Schaden ist immens, der menschliche, aber auch der wirtschaftliche.
Der schwere Unfall im Gotthard-Basistunnel bremst den Personen- und Güterverkehr in der Schweiz. Der Schaden ist viel grösser als zunächst angenommen. Bundesrat und Verkehrsminister Albert Rösti nimmt Stellung im «Tagesgespräch». Im Gotthard-Basistunnel sind auf einer Strecke von acht Kilometern Gleise und Betonschwellen beschädigt, nachdem vor gut einer Woche ein Güterzug entgleist war. Bis der Tunnel wieder normal in Betrieb ist, könnte es Anfang 2024 werden. Was unternimmt Bundesrat Albert Rösti, damit im Güterverkehr das Risiko für solche Unfälle gesenkt werden kann? Im «Tagesgespräch» erläutert der Verkehrsminister auch den Ausbau der Bahn in der Schweiz. Der Bund investiert viel mehr als geplant.
Auf dem Computerbildschirm prangt: “Landkreis Anhalt-Bitterfeld, you are fucked, do not touch anything". Es ist die erste Nachricht der Hacker, die mit ihrem Angriff die komplette Kreisverwaltung lahmlegen. Der Schaden ist gewaltig, nicht nur finanziell. Vor gut zwei Jahren ruft der Landkreis Anhalt-Bitterfeld den Cyber-Katastrophenfall aus – den ersten überhaupt in der Bundesgeschichte. Er soll knapp sieben Monate anhalten. Erstmal geht gar nichts mehr: keine Sozialhilfe-Auszahlung, keine Autokennzeichen, keine Bescheinigungen. Ein IT-Experte vergleicht die Situation damals damit, als würde die Elbe zwei Meter hoch in den Straßen stehen. In dieser 11KM-Folge erzählen wir, was wir aus diesem Hackerangriff, von vor gut zwei Jahren lernen können oder vielleicht sogar müssen. Denn solche Hackerangriffe werden immer häufiger. Unser Gast ist der Journalist Marcel Roth vom MDR. Marcel hat ausführlich zu dem Fall recherchiert und mit ihm wollen wir rausfinden, was uns Deutschlands erste Cyberkatastrophe über die IT-Sicherheit von Landkreisen und Kommunen heute verrät. Der MDR Podcast “You are fucked – Deutschlands erste Cyberkatastrophe” in der ARD-Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/you-are-fucked-deutschlands-erste-cyberkatastrophe/94585814/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Marlene Obst Mitarbeit: Stephan Beuting Produktion: Fabian Zweck, Florian Teichmann, Christoph van der Werff, Hanna Brünjes Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Lena Gürtler 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode trägt der NDR.
Zebramuschel, Varroa-Milbe, Bisamratte – das sind in Deutschland invasive Arten. Das Problem: Sie schaden der heimischen Natur und verursachen Schäden, die vergleichbar sind mit Waldbränden oder Erdbeben, sagt Franz Essl von der Universität Wien. Pyritz, Lennartwww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuellDirekter Link zur Audiodatei