glaubendenken. Genau darum geht es bei glaubendenken: Glauben und Denken miteinander zu verbinden. Tiefgründige, wissenschaftlich fundierte und zugleich allgemeinverständliche Vorträge von renommierten Theologen bauen Brücken über die Kluft zwischen Vernunft und Vertrauen. glaubendenken will neu begeistern für die Wahrheit, Schönheit und Bedeutsamkeit des historischen christlichen Glaubens. Dabei reichen die Themen von Entsehung und Glaubwürdigkeit der Bibel über dogmatische Fragestellungen und lebendige Kirchengeschichte bis hin zu christlicher Ethik und Lebensgestaltung.

In diesem Beitrag geht es um den nordamerikanischen Evangelisten Dwight Lyman Moody (1837 bis 1899). Auch wenn Moody Deutschland nie besuchte, so wirkte er dennoch durch seine Methodik der evangelistische Predigt und Veranstaltung nachhaltig auf den Pietismus in Landeskirchen und Freikirchen. Eine seiner bekanntesten Modelle ist bis heute die sogenannte „Nachversammlung“. In Erinnerung bleibt Moody ebenfalls für seine ökumenische Weite. Selbst ein Anhänger der „Holiness-movement“ zögerte er nicht, mit Blick auf die Evangelisation auch größere Kooperationen einzugehen. Es war dieser „Moodismus“, der dann typisch wurde für weite Teile des Evangelikalismus und der Evangelischen Allianz in Deutschland. Dr. Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach.

Ist Jesus wirklich in das Totenreich (Hades) hinabgestiegen, wie es im Apostolischen Glaubensbekenntnis heißt? Wie ist die Aussage in das Apostolikum gekommen und welche Deutungen wurden im Laufe der Kirchengeschichte gegeben? Und wie können wir die schwierige Belegstelle 1.Petrus 3,18-20 am besten verstehen? Diesen und anderen Fragen geht Dr. Fabian Graßl im vorliegenden Beitrag nach. Dr. Fabian Graßl ist Theologe und Religionsphilosoph (https://fabiangrassl.org). Nach seiner Promotion an der Queen's University Belfast über den evangelischen Ethiker und Systematiker Helmut Thielicke erfolgte ein zweieinhalbjähriger Forschungsaufenthalt an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein. Seit 2020 forscht und lehrt er für die überkonfessionelle Bamler-Gehret Stiftung (https://www.bg-stiftung.org) mit Sitz im Bayerischen Wald.

Immer wieder sind Bibelleser darüber irritiert, dass die Erschaffung des Menschen am Anfang der Bibel zweimal hintereinander berichtet wird. Prof. Dr. Julius Steinberg (Theologische Hochschule Ewersbach) stellt zunächst gängige Erklärungsmöglichkeiten vor und bespricht Pro- und Kontraargumente. Seinem eigenen Ansatz zufolge handelt es sich bei der Doppelung nicht um ein Problem oder eine Störung, sondern ganz im Gegenteil um eine gezielte Strategie der Urgeschichte. An mehreren Stellen werden nämlich Ereignisse doppelt behandelt, um sie aus kontrastierenden Perspektiven nachzuzeichnen.Julius Steinberg, * 1972, hat Theologie in Gießen und Leuven (Belgien) studiert und über die literarische Gestaltung alttestamentlicher Bücher promoviert. Er war für drei Jahre Prediger in einer landeskirchlichen Gemeinschaft und wurde dann an die Theologische Hochschule Ewersbach berufen. Dort lehrt er als Professor für Altes Testament und Hebräisch. Julius Steinberg ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Götter, Geister, Christus. In unserem Gespräch in der Reihe Christopraxis berichtet Rainer Scheunemann über seine theologischen Einsichten und pastoralen Erfahrungen in Westpapua und Indonesien allgemein. Die dort vorherrschende animistische bzw. dynamistische Vorstellungswelt ist für uns im Westen schwer verständlich und wirkt exotisch. Gerade deshalb ist es wichtig für uns, unser Weltverständnis und auch unseren Blick auf die Bibel, von diesen Kulturen zu lernen. Im ersten Teil von "Christopraxis: Götter, Geister, Christus" geht es vorrangig um die Phänomene und Erfahrungen als solche und ihre theologische Wertung. Im zweiten Gespräch stehen pastorale und praktische Fragen im VordergrundPfarrer Dr. Rainer Scheunemann Dozent fuer Neues Testament, Missionswissenschaft und Philosophiegeschichte an der Theologischen Hochschule Jayapura und ordinierter Pfarrer der Evangelischen Kirche von West-Papua Indonesien, sowie Koordinator der Abendbibelschulen in 18 Staedten in West-Papua.Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“.

Götter, Geister, Christus. In unserem Gespräch in der Reihe Christopraxis berichtet Rainer Scheunemann über seine theologischen Einsichten und pastoralen Erfahrungen in Westpapua und Indonesien allgemein. Die dort vorherrschende animistische bzw. dynamistische Vorstellungswelt ist für uns im Westen schwer verständlich und wirkt exotisch. Gerade deshalb ist es wichtig für uns, unser Weltverständnis und auch unseren Blick auf die Bibel, von diesen Kulturen zu lernen. Im ersten Teil von "Christopraxis: Götter, Geister, Christus" geht es vorrangig um die Phänomene und Erfahrungen als solche und ihre theologische Wertung. Im zweiten Gespräch stehen pastorale und praktische Fragen im VordergrundPfarrer Dr. Rainer Scheunemann Dozent fuer Neues Testament, Missionswissenschaft und Philosophiegeschichte an der Theologischen Hochschule Jayapura und ordinierter Pfarrer der Evangelischen Kirche von West-Papua Indonesien, sowie Koordinator der Abendbibelschulen in 18 Städten in West-Papua.

Im Westen ist er weniger bekannt als Orient. Und doch hatte sein Leben einen ungeheuren Einfluss auf die gesamte weitere Entwicklung der Kirche. Nicht umsonst wird er deshalb "der Große" genannt. Als junger Mann von einem Wort des Evangeliums ins Herz getroffen, verschenkt er seinen Besitz und zieht sich in die Wüste zurück. In einem jahrzehntelangen inneren Reifeprozess wird Antonius zum "Wüstenvater", ja, zum eigentlichen Vater des Mönchtums. Auch wenn manches, was über ihn berichtet wird, in unseren westlichen Ohnn seltsam klingen mag, stellt sein Leben eine bleibende Ermutigung und ein herausforderndes Vorbild dar. Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“.

Warum musste ein Unschuldiger leiden? Warum kann Gott nicht einfach so vergeben? Warum ein Blutopfer? Die Einwände gegen die christliche Lehre vom Sühnetod Jesu am Kreuz sind vielfältig und hart. Ausgehend vom neuen Buch "Sühne" des Philosophen William Lane Craig gibt Fabian Grassl in diesem Beitrag nicht nur Antworten auf schwierige Einwände gegen das Kreuz, sondern zeigt auch auf, dass die Lehre von der Strafstellvertretung Jesu biblisch, historisch und philosophisch wohl begründet werden kann. Dr. Fabian Graßl ist Theologe und Religionsphilosoph (https://fabiangrassl.org). Nach seiner Promotion an der Queen's University Belfast über den evangelischen Ethiker und Systematiker Helmut Thielicke erfolgte ein zweieinhalbjähriger Forschungsaufenthalt an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein. Seit 2020 forscht und lehrt er für die überkonfessionelle Bamler-Gehret Stiftung (https://www.bg-stiftung.org) mit Sitz im Bayerischen Wald.

Der Oxforder Literaturwissenschaftler und Laientheologe C. S. Lewis (1898-1963) beschreibt in seinem Buch Über die Trauer (1961) in bewegender Weise seine Empfindungen nach dem Krebstod seiner Frau Joy. Das Buch enthält aber auch wertvolle Reflexionen über den Prozess der Trauer, sowie über ein Leben, zu dem Erfahrungen von Leid und Schmerz, Tod und Trauer konstitutiv dazugehören. Der Vortrag stellt Lewis' Reflexionen vor und fragt mit ihm nach der Vereinbarkeit solcher Erfahrungen mit dem christlichen Glauben an einen guten und allmächtigen Gott. Da das Thema auch im Kinofilm Shadowlands (1993/94, mit Anthony Hopkins als Lewis) eine Rolle spielt, wird die Darstellung von C. S. Lewis in diesem Film ebenfalls einer kritischen Prüfung unterzogen. Dr. Norbert Feinendegen ist Theologe, Philosoph und ein international anerkannter C. S. Lewis-Fachmann. Er promovierte 2007 an der Universität Bonn in Katholischer Theologie mit der Arbeit „Denk-Weg zu Christus. C. S. Lewis als kritischer Denker der Moderne“. Er ist Mitherausgeber unveröffentlichter Schriften von C. S. Lewis und Mitglied im Steering Committee des C. S. Lewis Correspondence Projects, das sich bemüht, alle heute bekannten Briefe von C. S. Lewis öffentlich zugänglich zu machen https://www.euppublishing.com/doi/abs/10.3366/ink.2023.0194?journalCode=inkEr ist freier Autor und Referent in der Erwachsenenbildung und Managing Editor des Journal of Inklings Studies https://www.euppublishing.com/loi/ink

"Siehe, ich mache alles neu!" Das ist die Jahreslosung für 2026. Eine Zusage aus Gottes Wort. Ein Mutmacher für schwere Stunden. Und ein Ausblick in die neue Wirklichkeit Gottes, die auf uns zukommt. "Siehe, ich mache alles neu!" Roland Werner zeigt, dass das nicht nur schöne Worte sind - und erzählt von einer ganz persönlichen, berührenden Begegnung mit diesem Zukunftswort aus dem letzten Buch der Bibel.

Feliz Navidad - Merry Christmas - Frohe Weihnachten! Roland Werner holt drei Weihnachtsgeheimnisse aus der Schatztruhe. Ein Weihnachtsgruß vom glaubendenken-Team. Eine Einladung, es auch in unserem Leben Weihnachten werden zu lassen.

Die Abenteuer rund um den Löwen Aslan und die Weiße Hexe sind weltbekannt. Weniger bekannt ist, dass das Narnia-Universum viel mehr zu bieten hat als nur eine packende Geschichte. In einer Reise durch die Fantasy- und Gedankenwelt des Autors C.S. Lewis erforschen Dr. Fabian Grassl und Dr. Norbert Feinendegen die Tiefendimension seiner wohl aufregendsten Schöpfung. Links:C. S. Lewis Sommerakademie Bayerischer Wald: https://www.bg-stiftung.org/angebote/sommerakademie/Überrascht von Gott - Ein Gespräch über C.S. Lewis: https://youtu.be/MO_U92gpJHs?si=9fCUcQDcvJ2N8vy3

Im Zentrum dieses Beitrags geht es um einen britischen Prediger, der heute als einer der bedeutendsten Prediger im 20. Jahrhundert im Vereinigten Königreich gilt. Es war ohne Zweifel ein glänzender Kommunikator des Evangeliums, gleichzeitig aber auch ein Kommunikator mit Kanten. Die Rede ist von Martyn Lloyd-Jones (1899-1981). Im Zenit seines beruflichen Lebens wirkte er von 1939 bis 1968 als Pastor in der Westminster Chapel. Zwei Umstände machten ihn vor allem bekannt: Seine meisterlich gepflegte Auslegungspredigt und sein Konflikt mit Billy Graham. Dr. Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach.

Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“.

Martin Luther hat einmal in serinen Tischreden gesagt: „Vera theologia est practica“. Das heißt: „Die wahre Theologie ist praktisch“. Und so geht es in dieser Reihe um einzelne Praktiken, die für den christlichen Glauben typisch sind. In dieser Golge geht es um die Praktik des Auswendiglernens.Dr. Dr. Roland Werner ist Sprachwissenschaftler und Theologe. Er ist Honorarprofessor an der Theologischen Hochschule Tabor in Marburg und engagiert sich als Bibelübersetzer in Deutschland und Nordafrika. Dr. Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach.

Macht und Missbrauch scheinen die Zeichen unserer Zeit zu sein. Wie der christliche Glaube dazu befähigt, Mächtigen die Stirn zu bieten und sie an ihre Verantwortung zu erinnern, zeigt eindringlich und anschaulich dieser Beitrag. Markus Heide ist Theologe und Pfarrer und leitet seit vier Jahren den Christus-Treff Marburg. Er ist mit Karin verheiratet, die beiden haben drei erwachsene Kinder. Er liebt schwarzen Humor, Fischbrötchen und gesellige Doppelkopf-Runden.

Eine neue Serie

Für viele ist Theodor Christlieb (1833-1889) heute ein unbeschriebenes Blatt. Das war nicht immer so. Zu seinen Lebzeiten und etliche Jahre danach galt er als einer der Champions der späten Erweckungsbewegung. Mit seinen Ideen hat er maßgeblich den Neupietismus und damit auch die Anfänge der evangelikalen Bewegung geprägt. Hinzu kommt, dass sein Interesse vor allem einer Frage galt, die heute immer drängender wird, nämlich: Wie können Menschen Christen werden? In seiner 1893 erschienenen Homiletik erörtert er diese Frage intensiv. Dabei zögert er nicht, dem evangelischen Theologen Friedrich Schleiermacher (1768-1834) zu widersprechen. Denn der hatte sehr wirkungsmächtig dafür plädiert, alle Gottesdienstbesucher möglichst immer für Christen zu halten.Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach.

August Hermann Francke (1663-1727) gilt als einer der bedeutendsten Köpfe des frühen Pietismus in Deutschland. Francke träumte von einer „Generalreform der ganzen Welt“.Als Pfarrer in Glauchau sowie als Professor an der Universität in Halle wurde er berufen. Doch dann entwickelte er sich zum Sozialaktivisten und zum Förderer der Mission. Lange Zeit war es üblich, dem Pietismus keine neuen Ideen hinsichtlich der Predigt zuzuschreiben. Neue Forschungsergebnisse zeichnen ein anderes Bild. Gerade bei Francke lässt sich zeigen, wie sehr er das Ideal eines Predigers entwickelt, der vom Geist ergriffen eine Predigt hält.Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach.

Verschwörungstheorien sind kein neues Phänomen. Schon den frühen Christen wurde vorgeworfen, sich verschworen zu haben und eine neue Sekte gegründet zu haben. Besonders das Konzil zu Nizäa, das sich seit 325 dieses Jahr zum 1700. Mal jährt, wird immer wieder als Beispiel angeführt. Unter dem Druck von Kaiser Konstantin sollen hier die führenden Christen Jesus zum Gott erklärt haben, wie z.B. Zeugen Jehovas oder auch Muslime behaupten. Im Anschluss an den Vortrag "Verschwörung in Nizäa? Kaiser Konstantins Haltung zum christlichen Glauben" hat Jürgen Spieß Fragen beantwortet.Dr. Jürgen Spieß ist Althistoriker, Gründer und ehemaliger Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft in Marburg

Verschwörungstheorien sind kein neues Phänomen. Schon den frühen Christen wurde vorgeworfen, sich verschworen zu haben und eine neue Sekte gegründet zu haben. Besonders das Konzil zu Nizäa, das sich seit 325 dieses Jahr zum 1700. Mal jährt, wird immer wieder als Beispiel angeführt. Unter dem Druck von Kaiser Konstantin sollen hier die führenden Christen Jesus zum Gott erklärt haben, wie z.B. Zeugen Jehovas oder auch Muslime behaupten. Auf der Grundlage und mit dem Nicänischen Glaubensbekenntnisses entfaltet Matthias Clausen, warum Christen Jesus als Gott verehren.Prof. Dr. Matthias Clausen, Karl Heim-Professor für Evangelisation und Apologetik an der Ev. Hochschule Tabor in Marburg und Referent des Instituts für Glaube und Wissenschaft (IGUW)

Verschwörungstheorien sind kein neues Phänomen. Schon den frühen Christen wurde vorgeworfen, sich verschworen zu haben und eine neue Sekte gegründet zu haben. Besonders das Konzil zu Nizäa, das sich seit 325 dieses Jahr zum 1700. Mal jährt, wird immer wieder als Beispiel angeführt. Unter dem Druck von Kaiser Konstantin sollen hier die führenden Christen Jesus zum Gott erklärt haben, wie z.B. Zeugen Jehovas oder auch Muslime behaupten. Das die Göttlichkeit von Jesus schon bei Paulus fest verankert war und auch durch das ganze Neue Testament hindurch immer bezeugt wird, entfaltet Dr. Chris Tilling in diesem Vortrag. In seinem Buch "Paul's Divine Christology" vertieft er das Thema.

Verschwörungstheorien sind kein neues Phänomen. Schon den frühen Christen wurde vorgeworfen, sich verschworen zu haben und eine neue Sekte gegründet zu haben. Besonders das Konzil zu Nizäa, das sich seit 325 dieses Jahr zum 1700. Mal jährt, wird immer wieder als Beispiel angeführt. Unter dem Druck von Kaiser Konstantin sollen hier die führenden Christen Jesus zum Gott erklärt haben, wie z.B. Zeugen Jehovas oder auch Muslime behaupten. Aber was war Kaiser Konstantins Haltung zum christlichen Glauben? Wie sah die Zeit damals aus? Wurde er aus machtpolitischen Gründen Christ? Wie hat er das Konzil beeinflusst und geprägt? Diese und andere Fragen greift Dr. Jürgen Spieß in seinem Vortrag auf.Dr. Jürgen Spieß ist Althistoriker, Gründer und ehemaliger Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft in Marburg

Der bekannte Philosoph William Lane Craig (www.reasonablefaith.org) präsentiert drei Argumente für die Existenz Gottes. Das Kalam-Kosmologische Argument, das Argument von der Feinabstimmung des Universums und das moralische Argument erhöhen die rationale Glaubwürdigkeit und Wahrscheinlichkeit des Theismus. Dass der christliche Glaube kein blinder Glaubenssprung, sondern rational wohlbegründet ist, zeigt Dr. Craig in diesem Beitrag.

Der bekannte Philosoph William Lane Craig (www.reasonablefaith.org) präsentiert drei Argumente für die Existenz Gottes. Das Kalam-Kosmologische Argument, das Argument von der Feinabstimmung des Universums und das moralische Argument erhöhen die rationale Glaubwürdigkeit und Wahrscheinlichkeit des Theismus. Dass der christliche Glaube kein blinder Glaubenssprung, sondern rational wohlbegründet ist, zeigt Dr. Craig in diesem Beitrag.

Viele Menschen zweifeln an den Wahrheitsansprüchen des christlichen Glaubens. Aber was ist Zweifel überhaupt? Wie geht die Bibel damit um? Und war der ungläubige Thomas als Paradebeispiel für den Zweifler wirklich so rational unterwegs, wie oft gemeint wird?Dr. Fabian Graßl ist Theologe und Religionsphilosoph (https://fabiangrassl.org). Nach seiner Promotion an der Queen's University Belfast über den evangelischen Ethiker und Systematiker Helmut Thielicke erfolgte ein zweieinhalbjähriger Forschungsaufenthalt an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein. Seit 2020 forscht und lehrt er für die überkonfessionelle Bamler-Gehret Stiftung (https://www.bg-stiftung.org) mit Sitz im Bayerischen Wald.

Wir machen eine kurze Sommerpause. Ab September sind wir wieder jeden Montag Abend um 19:30 Uhr mit einer neuen Folge von glaubendenken am Start. Viel Spaß beim zusehen!

"Gemeinde mit Mission" widmet sich der Frage, wie säkular geprägte Menschen einen Weg zum christlichen Glauben finden können und was die Kirche dazu beitragen kann. Die fünfte Folge "befähigen & begleiten" gibt praktische Anregungen, wie Gemeinden den "Missionsmuskel" trainieren können. So können missioniale Kompetenzen im geistlichen, sozialen, persönlichen, kulturellen und kommunikativen Bereich gefördert werden.Stefan Schweyer ist Professor, Autor und Berater (https://schweyer.ch). Als Professor für Praktische Theologie an der STH Basel (https://sthbasel.ch) forscht und lehrt er besonders im Schnittfeld von gesellschaftlichen Entwicklungen, kirchlicher Praxis und theologischer Orientierung. Zusammen mit Philipp Bartholomä hat er das Buch "Gemeinde mit Mission" (https://gemeindemitmission.net) geschrieben.

"Gemeinde mit Mission" widmet sich der Frage, wie säkular geprägte Menschen einen Weg zum christlichen Glauben finden können und was die Kirche dazu beitragen kann. Die vierte Folge "gehen & kommen" erkundet konkreter, wie diese Wege zum christlichen Glauben aussehen können. Neben prinzipiellen Überlegungen zu Kontextualisierung gibt es praktische Anregungen zu den Bereichen "Beziehung", "Erfahrung" und "Überzeugung". Alle drei Bereiche bieten Schnittflächen an, die es Menschen ermöglichen, etwas von der Schönheit und Kraft des christlichen Glaubens zu entdecken.Stefan Schweyer ist Professor, Autor und Berater (https://schweyer.ch). Als Professor für Praktische Theologie an der STH Basel (https://sthbasel.ch) forscht und lehrt er besonders im Schnittfeld von gesellschaftlichen Entwicklungen, kirchlicher Praxis und theologischer Orientierung. Zusammen mit Philipp Bartholomä hat er das Buch "Gemeinde mit Mission" (https://gemeindemitmission.net) geschrieben.

"Gemeinde mit Mission" widmet sich der Frage, wie säkular geprägte Menschen einen Weg zum christlichen Glauben finden können und was die Kirche dazu beitragen kann. Die dritte Folge "offen & intensiv" spürt der Frage nach, wie Gemeinden ein intensives Glaubensleben führen können gleichzeitig offen sind für Menschen, für die das fremd wirkt. In der Mitte einer solchen Gemeindekultur steht Gastfreundschaft.Stefan Schweyer ist Professor, Autor und Berater (https://schweyer.ch). Als Professor für Praktische Theologie an der STH Basel (https://sthbasel.ch) forscht und lehrt er besonders im Schnittfeld von gesellschaftlichen Entwicklungen, kirchlicher Praxis und theologischer Orientierung. Zusammen mit Philipp Bartholomä hat er das Buch "Gemeinde mit Mission" (https://gemeindemitmission.net) geschrieben.Homepage: https://gemeindemitmission.net/Buch: https://brunnen-verlag.de/192141/gemeinde-mit-mission.html

Wenn der christliche Glaube wahr ist, muss er auch kommuniziert werden. Doch wie reagiere ich auf harte Einwände, wie kann ich schwierige Gespräche über den Glauben meistern? Dr. Fabian Graßl beleuchtet drei Missverständnisse in Bezug auf die Apologetik, also die Kunst, den Glauben rational zu verteidigen und weiterzugeben. Er präsentiert außerdem drei Grundeigenschaften, die uns als Nachfolger Jesu auszeichnen sollten, bietet sieben Kommunikationstipps und beleuchtet einige Gefahren, mit denen wir uns bei der Weitergabe des Glaubens konfrontiert sehen. Ein praktischer Leitfaden in Sachen Apologetik und Glaubenskommunikation!Dr. Fabian Graßl ist Theologe und Religionsphilosoph (https://fabiangrassl.org). Nach seiner Promotion an der Queen's University Belfast über den evangelischen Ethiker und Systematiker Helmut Thielicke erfolgte ein zweieinhalbjähriger Forschungsaufenthalt an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein. Seit 2020 forscht und lehrt er für die überkonfessionelle Bamler-Gehret Stiftung (https://www.bg-stiftung.org) mit Sitz im Bayerischen Wald.

"Gemeinde mit Mission" widmet sich der Frage, wie säkular geprägte Menschen einen Weg zum christlichen Glauben finden können und was die Kirche dazu beitragen kann. Die zweite Folge "konservativ & progressiv" lotet aus, welche theologischen Ansätze und Konzepte dafür hilfreich sind. Zwischen progressiver Anpassung und konservativer Abschottung zeichnet sich der Weg einer "grosszügigen Orthodoxie" ab, der sich am Ideal der klassischen theologischen Lehren der Christenheit orientiert und gleichzeitig die Augen vor der Realität nicht verschliesst. Um diese Spannung auszuhalten, muss der christliche Glaube dissonanzfähig sein – und das entspricht auch seinem innersten Wesen.Stefan Schweyer ist Professor, Autor und Berater (https://schweyer.ch). Als Professor für Praktische Theologie an der STH Basel (https://sthbasel.ch) forscht und lehrt er besonders im Schnittfeld von gesellschaftlichen Entwicklungen, kirchlicher Praxis und theologischer Orientierung. Zusammen mit Philipp Bartholomä hat er das Buch "Gemeinde mit Mission" (https://gemeindemitmission.net) geschrieben.

"Gemeinde mit Mission" widmet sich der Frage, wie säkular geprägte Menschen einen Weg zum christlichen Glauben finden können und was die Kirche dazu beitragen kann. Die erste Folge "sehnsüchtig & gleichgültig" zeichnet die Konturen eines säkularen Lebensgefühls nach. Gegenüber Gott und religiösen Fragen gleichgültig – dennoch sehnsüchtig nach Verbundenheit, Sinn und Schönheit. Diese Grundinstinkte, welche über den Menschen selbst hinausweisen, bieten mögliche Andockstellen für die Kommunikation des Evangeliums in einer säkularen Kultur.Stefan Schweyer ist Professor, Autor und Berater (https://schweyer.ch). Als Professor für Praktische Theologie an der STH Basel (https://sthbasel.ch) forscht und lehrt er besonders im Schnittfeld von gesellschaftlichen Entwicklungen, kirchlicher Praxis und theologischer Orientierung. Zusammen mit Philipp Bartholomä hat er das Buch "Gemeinde mit Mission" (https://gemeindemitmission.net) geschrieben.

”Der Katechismus der Juden ist ihr Kalender”: So hat es der Frankfurter Rabbiner Samson Raphael Hirsch (1808-1888) formuliert. Die großen Feste im jüdischen Jahreskreis fassen, ganz ähnlich wie im christlichen Kirchenjahr, die großen Themen des jüdischen Glaubens zusammen: Gott, seine Schöpfung, sein Volk, sein Bund, sein Gesetz und das Drama von Schuld, Vergebung und Erlösung. Es lohnt sich deshalb, die großen Feste des Judentums kennenzulernen, wenn man den jüdischen Glauben besser verstehen möchte.Aber auch für den christlichen Glauben sind diese Feste von zentraler Bedeutung: Sie bilden die ”verborgene Theologie” des Neuen Testaments: Das, was im Neuen Testament an Glaubenspraxis, Spiritualität und Theologie unausgesprochen vorausgesetzt, aber oft nicht mehr ausdrücklich gesagt wird. Sie bilden die Grundlage der Botschaft Jesu und werden deshalb im Neuen Testament auch immer wieder ausdrücklich erwähnt. Auch deshalb lohnt es sich für Christen, den jüdischen Kalender zu entdecken und zu verstehen.

”Der Katechismus der Juden ist ihr Kalender”: So hat es der Frankfurter Rabbiner Samson Raphael Hirsch (1808-1888) formuliert. Die großen Feste im jüdischen Jahreskreis fassen, ganz ähnlich wie im christlichen Kirchenjahr, die großen Themen des jüdischen Glaubens zusammen: Gott, seine Schöpfung, sein Volk, sein Bund, sein Gesetz und das Drama von Schuld, Vergebung und Erlösung. Es lohnt sich deshalb, die großen Feste des Judentums kennenzulernen, wenn man den jüdischen Glauben besser verstehen möchte.Aber auch für den christlichen Glauben sind diese Feste von zentraler Bedeutung: Sie bilden die ”verborgene Theologie” des Neuen Testaments: Das, was im Neuen Testament an Glaubenspraxis, Spiritualität und Theologie unausgesprochen vorausgesetzt, aber oft nicht mehr ausdrücklich gesagt wird. Sie bilden die Grundlage der Botschaft Jesu und werden deshalb im Neuen Testament auch immer wieder ausdrücklich erwähnt. Auch deshalb lohnt es sich für Christen, den jüdischen Kalender zu entdecken und zu verstehen.Dr. Guido Baltes ist Dozent für Neues Testament am MBS Bibelseminar (Marburg) und lehrt außerdem Neues Testament an der Evangelischen Hochschule Tabor und der Philipps-Universität Marburg

”Der Katechismus der Juden ist ihr Kalender”: So hat es der Frankfurter Rabbiner Samson Raphael Hirsch (1808-1888) formuliert. Die großen Feste im jüdischen Jahreskreis fassen, ganz ähnlich wie im christlichen Kirchenjahr, die großen Themen des jüdischen Glaubens zusammen: Gott, seine Schöpfung, sein Volk, sein Bund, sein Gesetz und das Drama von Schuld, Vergebung und Erlösung. Es lohnt sich deshalb, die großen Feste des Judentums kennenzulernen, wenn man den jüdischen Glauben besser verstehen möchte.Aber auch für den christlichen Glauben sind diese Feste von zentraler Bedeutung: Sie bilden die ”verborgene Theologie” des Neuen Testaments: Das, was im Neuen Testament an Glaubenspraxis, Spiritualität und Theologie unausgesprochen vorausgesetzt, aber oft nicht mehr ausdrücklich gesagt wird. Sie bilden die Grundlage der Botschaft Jesu und werden deshalb im Neuen Testament auch immer wieder ausdrücklich erwähnt. Auch deshalb lohnt es sich für Christen, den jüdischen Kalender zu entdecken und zu verstehen.Dr. Guido Baltes ist Dozent für Neues Testament am MBS Bibelseminar (Marburg) und lehrt außerdem Neues Testament an der Evangelischen Hochschule Tabor und der Philipps-Universität Marburg

”Der Katechismus der Juden ist ihr Kalender”: So hat es der Frankfurter Rabbiner Samson Raphael Hirsch (1808-1888) formuliert. Die großen Feste im jüdischen Jahreskreis fassen, ganz ähnlich wie im christlichen Kirchenjahr, die großen Themen des jüdischen Glaubens zusammen: Gott, seine Schöpfung, sein Volk, sein Bund, sein Gesetz und das Drama von Schuld, Vergebung und Erlösung. Es lohnt sich deshalb, die großen Feste des Judentums kennenzulernen, wenn man den jüdischen Glauben besser verstehen möchte.Aber auch für den christlichen Glauben sind diese Feste von zentraler Bedeutung: Sie bilden die ”verborgene Theologie” des Neuen Testaments: Das, was im Neuen Testament an Glaubenspraxis, Spiritualität und Theologie unausgesprochen vorausgesetzt, aber oft nicht mehr ausdrücklich gesagt wird. Sie bilden die Grundlage der Botschaft Jesu und werden deshalb im Neuen Testament auch immer wieder ausdrücklich erwähnt. Auch deshalb lohnt es sich für Christen, den jüdischen Kalender zu entdecken und zu verstehen.Dr. Guido Baltes ist Dozent für Neues Testament am MBS Bibelseminar (Marburg) und lehrt außerdem Neues Testament an der Evangelischen Hochschule Tabor und der Philipps-Universität Marburg

Christliche Missionsarbeit steht unter dem Verdacht, eine Fortsetzung kolonialistischer Strukturen zu sein. Wie kann auf solche und andere Vorwürfe reagiert werden? Der Beitrag geht der Frage nach, ob es angesichts der Verbrechen der europäischen Kolonialmächte heute noch legitim ist, interkulturelle Missionsarbeit zu betreiben. Teil 2 von 2Prof. Dr. Tobias Schuckert, PhD ist Dozent für interreligiöse Theologie und Religionswissenschaft an der internationalen Hochschule in Bad Liebenzell.

Christliche Missionsarbeit steht unter dem Verdacht, eine Fortsetzung kolonialistischer Strukturen zu sein. Wie kann auf solche und andere Vorwürfe reagiert werden? Der Beitrag geht der Frage nach, ob es angesichts der Verbrechen der europäischen Kolonialmächte heute noch legitim ist, interkulturelle Missionsarbeit zu betreiben. Teil 1 von 2Prof. Dr. Tobias Schuckert, PhD ist Dozent für interreligiöse Theologie und Religionswissenschaft an der internationalen Hochschule in Bad Liebenzell.

Lieber sterben als denken? Christliche Denkfaulheit ist ein oft gehörter Vorwurf von religionskritischer Seite. Demgegenüber steht die philosophische, biblische und traditionelle Wertschätzung des Glaubens für tiefes Nachdenken und den Intellekt. Fabian Graßl beleuchtet die Notwendigkeit christlicher Wissens- und Wahrheitsansprüche, zeigt die Bedeutung von Apologetik für unsere Gegenwart und begründet die christliche Hochachtung des Verstandes sowohl biblisch als auch kirchengeschichtlich. Von Beginn an war der christliche Glaube ein rational begründbarer Glaube. Von Beginn an war die christliche Gemeinschaft eine wissbegierige und lernende Gemeinschaft.Dr. Fabian Graßl ist Theologe und Religionsphilosoph (https://fabiangrassl.org). Nach seiner Promotion an der Queen's University Belfast über den evangelischen Ethiker und Systematiker Helmut Thielicke erfolgte ein zweieinhalbjähriger Forschungsaufenthalt an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein. Seit 2020 forscht und lehrt er für die überkonfessionelle Bamler-Gehret Stiftung (https://www.bg-stiftung.org) mit Sitz im Bayerischen Wald.

”Der Katechismus der Juden ist ihr Kalender”: So hat es der Frankfurter Rabbiner Samson Raphael Hirsch (1808-1888) formuliert. Die großen Feste im jüdischen Jahreskreis fassen, ganz ähnlich wie im christlichen Kirchenjahr, die großen Themen des jüdischen Glaubens zusammen: Gott, seine Schöpfung, sein Volk, sein Bund, sein Gesetz und das Drama von Schuld, Vergebung und Erlösung. Es lohnt sich deshalb, die großen Feste des Judentums kennenzulernen, wenn man den jüdischen Glauben besser verstehen möchte.Aber auch für den christlichen Glauben sind diese Feste von zentraler Bedeutung: Sie bilden die ”verborgene Theologie” des Neuen Testaments: Das, was im Neuen Testament an Glaubenspraxis, Spiritualität und Theologie unausgesprochen vorausgesetzt, aber oft nicht mehr ausdrücklich gesagt wird. Sie bilden die Grundlage der Botschaft Jesu und werden deshalb im Neuen Testament auch immer wieder ausdrücklich erwähnt. Auch deshalb lohnt es sich für Christen, den jüdischen Kalender zu entdecken und zu verstehen.Dr. Guido Baltes ist Dozent für Neues Testament am MBS Bibelseminar (Marburg) und lehrt außerdem Neues Testament an der Evangelischen Hochschule Tabor und der Philipps-Universität Marburg.

”Der Katechismus der Juden ist ihr Kalender”: So hat es der Frankfurter Rabbiner Samson Raphael Hirsch (1808-1888) formuliert. Die großen Feste im jüdischen Jahreskreis fassen, ganz ähnlich wie im christlichen Kirchenjahr, die großen Themen des jüdischen Glaubens zusammen: Gott, seine Schöpfung, sein Volk, sein Bund, sein Gesetz und das Drama von Schuld, Vergebung und Erlösung. Es lohnt sich deshalb, die großen Feste des Judentums kennenzulernen, wenn man den jüdischen Glauben besser verstehen möchte.Aber auch für den christlichen Glauben sind diese Feste von zentraler Bedeutung: Sie bilden die ”verborgene Theologie” des Neuen Testaments: Das, was im Neuen Testament an Glaubenspraxis, Spiritualität und Theologie unausgesprochen vorausgesetzt, aber oft nicht mehr ausdrücklich gesagt wird. Sie bilden die Grundlage der Botschaft Jesu und werden deshalb im Neuen Testament auch immer wieder ausdrücklich erwähnt. Auch deshalb lohnt es sich für Christen, den jüdischen Kalender zu entdecken und zu verstehen.Dr. Guido Baltes ist Dozent für Neues Testament am MBS Bibelseminar (Marburg) und lehrt außerdem Neues Testament an der Evangelischen Hochschule Tabor und der Philipps-Universität Marburg

”Der Katechismus der Juden ist ihr Kalender”: So hat es der Frankfurter Rabbiner Samson Raphael Hirsch (1808-1888) formuliert. Die großen Feste im jüdischen Jahreskreis fassen, ganz ähnlich wie im christlichen Kirchenjahr, die großen Themen des jüdischen Glaubens zusammen: Gott, seine Schöpfung, sein Volk, sein Bund, sein Gesetz und das Drama von Schuld, Vergebung und Erlösung. Es lohnt sich deshalb, die großen Feste des Judentums kennenzulernen, wenn man den jüdischen Glauben besser verstehen möchte.Aber auch für den christlichen Glauben sind diese Feste von zentraler Bedeutung: Sie bilden die ”verborgene Theologie” des Neuen Testaments: Das, was im Neuen Testament an Glaubenspraxis, Spiritualität und Theologie unausgesprochen vorausgesetzt, aber oft nicht mehr ausdrücklich gesagt wird. Sie bilden die Grundlage der Botschaft Jesu und werden deshalb im Neuen Testament auch immer wieder ausdrücklich erwähnt. Auch deshalb lohnt es sich für Christen, den jüdischen Kalender zu entdecken und zu verstehen.Teil 1: ”Der jüdische Kalender und das Neue Testament”Eine Einführung in das Gesamtthema und ein erster Blick auf den Jahreskreis der jüdischen Feste.Dr. Guido Baltes ist Dozent für Neues Testament am MBS Bibelseminar (Marburg) und lehrt außerdem Neues Testament an der Evangelischen Hochschule Tabor und der Philipps-Universität Marburg.

Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) ist bekannt als hoch begabter Theologe sowie für seinen Einsatz im „Widerstand“ in der Zeit des Nationalsozialismus. Als Prediger ist er erst sehr viel später erfasst worden. Doch gerade der Predigt galt seine besondere Liebe. Bonhoeffers Konzept der „Eigenbewegung der Predigt“ mutet heute fremd an, dennoch beinhaltet es, so Arndt Schnepper, starke Innovationspotenziale für die gegenwärtige Verkündigung.Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach.

Die ganze Welt will die Umwelt schützen und den Planeten retten. Gleichzeitig wollen wir aber den Wohlstand mehren. Die Daten zeigen, dass beides zusammen wohl eher schwierig wird. Wovon reden wir eigentlich und wie kommt es zu diesem Dilemma? Detlef Hiller ist Professor für Internationale Soziale Arbeit an der Internationalen Hochschule Liebenzell. Studiengangsleiter: Theologie/Soziale Arbeit (BA) und Theology/Development Studies (BA). Geb. 1964, Magisterstudium der Politikwissenschaft an der Universität Bonn, Magisterstudium der Erziehungswissenschaft an der Fernuniversität Hagen, Magisterstudium der Theologie an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal mit anschließender Promotion ebenda.

Es ist behauptet worden, das Zeitalter der (Post)Moderne habe dem christlichen Glauben mehr Schaden zugefügt als alle Christenverfolgungen der Kirchengeschichte zusammengenommen. In diesem Beitrag beleuchtet Dr. Fabian Graßl drei Herausforderungen, mit denen sich westliche Nachfolger Jesu im Hier und Heute konfrontiert sehen. Er bietet darüber hinaus Perspektiven und drei Ressourcen, wie diesen Herausforderungen erfolgreich begegnet werden kann.Dr. Fabian Graßl ist Theologe und Religionsphilosoph (https://fabiangrassl.org). Nach seiner Promotion an der Queen's University Belfast über den evangelischen Ethiker und Systematiker Helmut Thielicke erfolgte ein zweieinhalbjähriger Forschungsaufenthalt an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein. Seit 2020 forscht und lehrt er für die überkonfessionelle Bamler-Gehret Stiftung (https://www.bg-stiftung.org) mit Sitz im Bayerischen Wald.

Viele Menschen hegen heute gegenüber der Predigt keine großen Erwartungen mehr. Roland Werner (Marburg) und Arndt Schnepper (Ewersbach) diskutieren über die Chancen der Predigt heute. Beide sind überzeugt, dass die Predigt ein vorzüglicher Ort ist, in der Gott zu uns sprechen kann. Ein inspirierender Beitrag für solche, die predigen und Predigten hören!Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“. Prof. Dr. Arndt Schnepper unterrichtet Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach.

Für viele Evangelikale zählt der nordamerikanische Theologe Tim Keller (1950-2023) zu den bedeutendsten Predigern des beginnenden 21. Jahrhundert. Als Gemeindegründer in Manhattan gelang es ihm auf vorbildliche Weise, biblisches Denken und spätmoderne Fragen zusammenzubringen, ohne dem Evangelium die Spitze abzubrechen. Eine besondere Stärke Kellers war seine apologetische Predigt, die auch im säkularen New York seine Resonanz fand.Prof. Dr. Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach.

Die Dienstanweisungen des Teufels Screwtape an den Unterteufel Wormwood haben C.S. Lewis berühmt gemacht. In diesem Beitrag entfaltet Dr. Fabian Grassl die gewaltigen Themen, die speziell in Screwtapes achtem Brief zu finden sind. Es geht um das Problem göttlicher Verborgenheit, um Lebenskrisen, Willensfreiheit und um die Frage nach einer zweiten Chance nach dem Tod.Dr. Fabian Graßl ist Theologe und Religionsphilosoph (https://fabiangrassl.org). Nach seiner Promotion an der Queen's University Belfast über den evangelischen Ethiker und Systematiker Helmut Thielicke erfolgte ein zweieinhalbjähriger Forschungsaufenthalt an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein. Seit 2020 forscht und lehrt er für die überkonfessionelle Bamler-Gehret Stiftung (https://www.bg-stiftung.org) mit Sitz im Bayerischen Wald.

Nachfragen zum Vortrag "Meine Sicht der Zeit - Über Kairos und Chronos, Urknall und Schwarzes Loch" von Prof. Dr. em. Helmut BrücknerProf. Dr. Helmut Brückner war bis 02/2019 Inhaber der Professur für Geomorphologie. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Küstenforschung, Geoarchäologie und Geochronologie. Regionale Forschungsgebiete sind insbesondere der Mittelmeerraum, der Nahe Osten sowie Süd- und Südostasien.

Kairos ist der Augenblick, der Zeitpunkt, den man nicht verpassen sollte, Chronos, die verstreichende Zeit, die Zeitspanne. Dieses Modell wird übertragen auf die Geologie (Kairos- bzw. Chronos-Geologie), die Theologie (Kairos- bzw. Chronos-Schöpfung), das Hier und Jetzt (Beispiel „Wunder“) sowie die eigene Biografie. Zeit und Raum werden durch Urknall (Anfang) und Schwarzes Loch (Ende) begrenzt. Deutlich wird, dass für ein holistisches Weltbild neben der Ratio auch Transzendenz notwendig ist. Prof. Dr. Helmut Brückner war bis 02/2019 Inhaber der Professur für Geomorphologie. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Küstenforschung, Geoarchäologie und Geochronologie. Regionale Forschungsgebiete sind insbesondere der Mittelmeerraum, der Nahe Osten sowie Süd- und Südostasien.

Die höllischen Briefe von Screwtape an seinen Neffen und Unterteufel Wormwood haben C.S. Lewis international berühmt gemacht. In diesem Beitrag beleuchtet Dr. Fabian Grassl Hintergrund, Entstehungsgeschichte und ausgewählte Inhalte dieses Buchklassikers. Übrigens: Wie das Buch, so enthält auch der Vortrag satirische Elemente.Dr. Fabian Graßl ist Theologe und Religionsphilosoph (https://fabiangrassl.org). Nach seiner Promotion an der Queen's University Belfast über den evangelischen Ethiker und Systematiker Helmut Thielicke erfolgte ein zweieinhalbjähriger Forschungsaufenthalt an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein. Seit 2020 forscht und lehrt er für die überkonfessionelle Bamler-Gehret Stiftung (https://www.bg-stiftung.org) mit Sitz im Bayerischen Wald.