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Seit der vergangenen Woche greift sie nun: die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems. GEAS gilt seit dem 12. Juni EU-weit und damit auch in Deutschland. Die neuen Rechtsakte verändern die Asylverfahren grundlegend und fordern von den EU-Staaten Härte und Solidarität. Die Reform sollte Migration europäisch ordnen, doch die Praxis zeigt unterschiedliche Wirkungen: Grenzkontrollen, nationale Alleingänge, Abschreckung. Die Einigkeit über die Praxis ist instabil in Europa. So riskieren Staaten den Bruch mit Brüssel, um innenpolitisch Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Dazu kommen neben GEAS neue EU-Beschlüsse wie die Rückkehrverordnung und geplante Return-Hubs, die die öffentliche Debatte über Asyl weiter befeuern. Die Politik verspricht der Bevölkerung durch die Reform und Verordnungen bessere und schnellere Kontrolle, bewegt sich dabei juristisch aber auf dünnem Eis. Diskutiert wird außerdem, was moralisch und humanitär vertretbar ist. Denn was bedeutet all das für die geflüchteten Menschen? Und löst dieser politische Kurs die logistischen Probleme in den Kommunen? Wie kann der europäische Traum vom gemeinsamen Grenzmanagement umgesetzt werden? Und welche gesellschaftlichen und ethischen Werte stehen dabei auf dem Spiel? Darüber sprechen wir mit Svenja Niederfranke vom Zentrum für Migration der DGAP, mit dem Sprecher des Bayerischen Flüchtlingsrates, Hamado Dipama, und dem Asylexperten Daniel Thym. Außerdem zu Gast: Karl Kopp, Geschäftsführer von Pro Asyl, und Kerstin Schlögl-Flierl vom Deutschen Ethikrat. Podcast-Tipp: Kaffee, extra schwarz. Der Podcast mit Mansour und Mayer-Rüth: GEAS - kommt jetzt die Asylwende? Gespräch mit Prof. Ruud Koopmans Professor Ruud Koopmans ist Migrationsforscher an der Humboldt-Universität zu Berlin. Im neuen BR-Podcast "Kaffee, extra schwarz" sprechen der Autor Ahmad Mansour und der Journalist Oliver Mayer-Rüth mit ihm über GEAS. In knapp 30 Minuten beleuchten die beiden unterhaltsam, fundiert, provokant regelmäßig ein wichtiges Thema. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:1a8fec8fe02a6688/
Noch ein Tech-Unternehmen plant einen Mega-Börsengang: OpenAI, der Erfinder von ChatGPT. Warum? Und warum gerade jetzt? Wirtschaftsredaktorin Isabel Pfaff beantwortet die Fragen. · Er ist regelrecht abgestürzt: Der geplante deutsch-französische Kampfjet. Dabei galt das sogenannte «Future Combat Air System» (FCAS) als Schlüsselprojekt für Europas militärische Zukunft. Die Hintergründe für das Ende und wie es weitergeht mit Europas Zusammenarbeit in Sachen Sicherheit, erklärt Ulrike Franke, Sicherheitsexpertin beim European Council on Foreign Relations in Paris. · Vor Malta starben zehn Migranten nach einem Bootsunglück. Der Inselstaat steht immer wieder in der Kritik, seine Verantwortung bei Seerettungen nicht genug wahrzunehmen. Das sagt auch Maurice Stierl, Migrationsforscher an der Universität Osnabrück. · Bald geht sie los, die Fussball-WM. Im legendären Azteken-Stadion in Mexiko-Stadt geht es aber nicht nur um Tore, sondern auch um Besitzrechte von 14'000 VIP-Plätzen. Das hat Folgen für die FIFA. Wie es zu diesen Exklusivrechten kam, erklärt die freie Journalistin Vera Dünki in Mexiko.
Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Europa heute
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Thema: EU-Asylsystem soll strenger werden
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Dagmar Rosenfeld präsentiert das Pioneer Briefing.
LdN448 Trump-Plan torpediert Zwei-Staaten-Lösung, Drohnenabwehr für Deutschland, Warum sinken die Flüchtlingszahlen? (Gerald Knaus, Migrationsforscher), Wahlen in Syrien (Kristin Helberg, Sophia Maier), Deutsche Staatsfirma kauft Gas in Russland, Warum Merz nicht zündet, Eure Krisen-Strategien
„Migrationshölle Österreich“: Hat Trump Recht? Das sitzt: Bei seiner Feuerrede vor den Vereinten Nationen stellte US-Präsident Donald Trump nicht nur die UNO infrage, sondern kritisierte auch Österreichs Migrationskurs. Unser Land würde in die Hölle fahren, ganz Europa durch illegale Migration zerstört. Als Beleg dient ihm die eine Statistik aus unseren Gefängnissen, der zufolge 53 Prozent der Insassen aus dem Ausland stammen. Hat Trump Recht und entscheidet sich an der illegalen Migration der Fortbestand Europas? Oder bedient er sich hier nur populistischer Propaganda und riskiert die weitere Spaltung der Staatengemeinschaft? Drohnen-Alarm in Dänemark: Auftakt zum Krieg mit Russland? Jetzt hat es Dänemark und auch Norwegen erwischt: Mysteriöse Drohnen über Flughäfen und Militärbasen sorgen für massive Verunsicherung, die Dänen sprechen vom „größten Anschlag auf dänische Infrastruktur“. Wer dahintersteckt ist weiter ein Rätsel, doch Militärexperten haben einen Schuldigen ausgemacht: Russland. Das lässt die Spannungen weiter steigen – vor allem, weil zeitgleich russische Kampfjets beinahe täglich in Nato-Luftraum eindringen. Und US-Präsident Donald Trump gießt noch mehr Öl ins Feuer: In einer öffentlichen Kehrtwende stärkt er jetzt der Ukraine den Rücken. Steuern wir auf die Eskalation zu? Was will Russland? Muss der Westen mit mehr Härte auf die russischen Nadelstiche reagieren oder können nur Verhandlungen den Konflikt lösen? Und gerät auch Österreich zunehmend ins Visier der Konfliktparteien? Zu Gast sind Roger Köppel, Chefredakteur der “Weltwoche” Gudula Walterskirchen, Herausgeberin des “Libratus”-Magazins Gerald Knaus, Migrationsforscher, Vater des EU-Flüchtlingsdeals mit der Türkei Barbara Toth, Redakteurin beim „Falter“ Moderation: Katrin Prähauser Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
2015 erschütterte die Flüchtlingskrise die europäische Politik. Gerald Knaus, Migrationsforscher und Gründungsdirektor der Denkfabrik European Stability Initiative (ESI) analysiert, warum viele Strategien zur Kontrolle der Migration scheiterten – und warum das von ihm mitentwickelte EU-Türkei-Abkommen schließlich Wirkung zeigte. Jetzt sollten realistische Rückführungsabkommen und funktionierende Drittstaatenlösungen Europas Kurs bestimmen, argumentiert er. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mit der größten Militärparade seiner Geschichte gedachte China diese Woche dem 80. Jahrestages seines Sieges im Zweiten Weltkrieg. Die Botschaft dahinter: Staats- und Parteichef Xi Jinping fordert eine neue Weltordnung. Er will die westliche Vorherrschaft beenden, die USA vom Thron stoßen. Und sieht sich als Anwalt des globalen Südens. Die neue geopolitische Achse will er, trotz aller Streitigkeiten, mit Indien und Russland bilden. Wie realistisch dieses Szenario ist, analysiert unsere China-Expertin. Außerdem sprechen wir in Politik und Hintergrund mit einem Migrationsforscher über die Wirksamkeit von Grenzkontrollen und die Rechtmäßigkeit von Zurückweisungen Asylsuchender. Den Umgang der Union mit dem Thema Migration ordnet unsere Migrationsexpertin ein. Das Ziel von CDU/CSU, mit einer restriktiven Migrationspolitik weniger Zustimmung für die AfD zu erzielen, scheint nicht zu funktionieren - die neuesten Umfragen zeigen sogar das Gegenteil, die AfD schließt sukzessive zur Union auf. Und wir sprechen über den Sozialstaat, der ins Zentrum der innenpolitischen Debatte geraten ist. Wie steht es wirklich um ihn, der sogar im Grundgesetz verankert ist? Auf jeden Fall ist er nicht nur ein "nice to have", wie unsere Gesprächspartnerin betont. Allen, die noch mehr Hintergründe ganz speziell über das Thema Bürgergeld suchen, empfehle ich dazu diese Staffel unseres Podcasts "Die Entscheidung": https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:102c0f08c59f29af/Und für alle, die an unserem Podcast "Die Entscheidung" grundsätzlich Gefallen gefunden haben, folgt dieser Tipp: Kann Deutschland Putin eigentlich für Kriegsverbrechen in der Ukraine anklagen? Damit befasst sich unsere gerade frisch veröffentlichte Staffel von "Die Entscheidung" in der ARD-Audiothek. Es geht um die Macht internationaler Strafverfolgung und um die Menschen, die gerade dabei sind, Beweise zu sammeln für russische Kriegsverbrechen in der Ukraine. https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-entscheidung-politik-die-uns-bis-heute-praegt/urn:ard:show:e7bcaf8eea1771e3/
Thema: Die große Flucht- und Migrationsbewegung 2015 und die Lehren daraus.
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Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Europa heute
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Die Bundesregierung will die Möglichkeit zur "Turbo-Einbürgerung" nach drei Jahren wieder abschaffen. Die Rücknahme mache "letztlich keinen Sinn", sagt Migrationsforscher Jochen Oltmer mit Blick auf die geringe Inanspruchnahme. Von WDR 5.
Die Politik versucht mit einfachen Lösungen das globale und schwierige Thema Flucht zu beantworten, kritisiert Jochen Oltmer. Der Migrationsforscher fordert mehr Geld für die Flüchtlingshilfe und eine multilaterale Flüchtlingspolitik. Köhler, Michael www.deutschlandfunk.de, Information und Musik
Gerald Knaus analysiert im Gespräch mit Gordon Repinski den neuen Koalitionsvertrag und benennt konkret, was eine echte Migrationswende ermöglichen könnte – und was bloß Symbolpolitik bleibt. Es geht um Abschiebungen nach Afghanistan, sichere Herkunftsstaaten, das EU-Türkei-Abkommen, Drittstaatenlösungen, z.B. mit Kenia und um die Frage, ob Friedrich Merz und Alexander Dobrindt liefern können. Ein Gespräch über Realismus, Rechtsstaatlichkeit und Europas Verantwortung. Gerald Knaus ist Migrationsforscher und Gründer der Denkfabrik European Stability Initiative (ESI). Er gilt als Architekt des EU-Türkei-Abkommens von 2016 und berät seit Jahren Regierungen in Europa in Fragen der Migrationspolitik. Knaus verbindet wissenschaftliche Analyse mit politischer Umsetzbarkeit – und bleibt dabei ein kompromissloser Verteidiger rechtsstaatlicher Prinzipien. In dieser Folge liefert er eine präzise Diagnose zur Lage – und einen konkreten Vorschlag für den Weg aus der Sackgasse. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es morgens um 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team bringen euch jeden Morgen auf den neuesten Stand in Sachen Politik — kompakt, europäisch, hintergründig. Und für alle Hauptstadt-Profis: Unser Berlin Playbook-Newsletter liefert jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Hier gibt es alle Informationen und das kostenlose Playbook-Abo. Mehr von Berlin Playbook-Host und Executive Editor von POLITICO in Deutschland, Gordon Repinski, gibt es auch hier: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Vor 30 Jahren öffneten sich dank des Schengener Abkommens in der EU die meisten Grenzen. Aufgrund seiner geografischen Lage habe Deutschland in hohem Maße von der Freizügigkeit profitiert, sagt Migrationsforscher Jochen Oltmer. Von WDR 5.
Fischer, Karin www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Ein Vortrag des Migrationsforschers Hein de Haas, Universität Amsterdam und Uni MaastrichtModeration: Nina Bust-Bartels**********In seinem Vortrag beschreibt Hein de Haas Mythen über Migration, die er mit seiner Forschung widerlegen kann. Er erklärt unter anderem, warum Einreisebeschränkungen häufig zu einer größeren Zahl von Migrantinnen und Migranten führen.**********Hein de Haas ist Soziologe und Geograf an der Universität Amsterdam und an der Uni Maastricht und einer der bekanntesten Migrationsforscher weltweit. Sein Vortrag "Von populären Mythen zu einem neuen Paradigma - wie Migration wirklich funktioniert" basiert auf seinem Buch "Migration - 22 populäre Mythen und was wirklich hinter ihnen steckt", das 2023 im Fischer-Verlag erschienen ist. Hein de Haas hat seinen Vortrag am 15. November 2024 im Rahmen der Berlin Lecture des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung an der Humboldt-Universität Berlin gehalten.**********+++ Deutschlandfunk +++ Nova +++ Hörsaal +++ Wissenschaft +++ Vortrag +++ Soziologie +++ Geografie +++ Migration +++ Berlin Lecture +++ Zukunft +++ Leben +++ Universität Amsterdam +++ Universität Maastricht +++ migrieren +++ Menschenbewegung +++ Asyl +++ Zuwanderung +++ Flucht +++ Flüchtlinge +++ Migrationsforscher +++ Podcast +++ Charta der Grundrechte +++ Gesetze +++ Gesetz +++ Grenzen+++ Genfer Konvention +++ Meer +++ Land +++ Familien +++ Männer +++ Frauen +++ Kinder +++ Wohlstand +++ Arbeitskräfte +++ Fachkräfte +++ Arbeitsmigration +++**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Migrationsforschung: Zusammenhang Seenotrettung und FlüchtlingszahlenMigration: Flüchtling ist so ein WortStaatsbürgerschaft: Unkomplizierte Einbürgerung fördert Erfolg von Menschen mit Migrationshintergrund**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .
Mithilfe der Notstandsklausel will Friedrich Merz (CDU) die deutschen Grenzen schließen. Ähnliche Versuche seien vor Gericht bisher gescheitert, sagt Migrationsforscher Daniel Thym. Er warnt: Es droht eine Kettenreaktion in der EU. Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Laut Grenzschutzagentur Frontex gab es 2024 deutlich weniger irreguläre Einreisen in die EU als im Vorjahr. Allein in Italien sind die Zahlen um 59 Prozent zurückgegangen. Migrationsforscher Christopher Hein sieht eine Verschiebung der Fluchtrouten. Michaelsen, Katrin www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Wie geht's nach dem Ende des Assad-Regimes weiter für die Syrer in Deutschland? Welche Erwartungen und welche Hoffnungen haben sie? Unser Reporter Xaver Scheffer hat Stimmen und Eindrücke gesammelt. Außerdem hat Oliver Fritzel mit einem Migrationsforscher über die Debatte gesprochen, wie man mit Schutzsuchenden aus Syrien nun umgehen soll. Moderation: Manfred Wöll.
Thema: Migrationspolitik der EU
Grenzkontrollen verhindern Terror kaum, sagt Experte Gerald Knaus: Die mutmaßlichen Täter von München und Hof etwa radikalisierten sich erst hierzulande. Wichtig sei die Kooperation mit migrantischen Communities, aus denen oft Tathinweise kommen. Klein, Bettina www.deutschlandfunk.de, Interviews
Forderungen aus der Union, Grenzen vor illegaler Migration zu schließen, sind mit dem Europarecht unvereinbar und praktisch nicht umsetzbar, sagt Migrationsforscher Gerald Knaus. Er empfiehlt Abkommen mit Drittstaaten, um Zuwanderung zu begrenzen. Knaus, Gerald www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Thema: Asylverfahren in Drittstaaten wie Ruanda
Aus Sicht von Migrationsforscher Gerald Knaus sind eine Milliarde Euro für das Flüchtlingsabkommen mit dem Libanon viel zu wenig. Dem Land geht es schlecht. 90 Prozent der Flüchtlinge im Libanon sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Grunwald, Maria www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Jeske, Ann-Kathrin www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Am heutigen Dienstag endet für die Muslime der Fastenmonat Ramadan. Darüber und über eine verfehlte deutsche Integrationspolitik sprechen wir mit dem Migrationsforscher und Publizisten Ralph Ghadban. Das aktuelle Desaster rund um die Elektrofahrzeuge und die politischen Mobilitätspläne erörtern wir mit dem Wirtschaftsanalysten Dr. Helmut Becker. In der Südwestukraine lebt der deutsche Landwirt Klaus Heeschen. Er berichtet uns, wie groß der Einfluss des Krieges auf die Landwirtschaft in der Ukraine ist und welche Perspektiven die Agrarwirtschaft vor Ort hat. Schließlich beschäftigt sich Oliver Gorus in seinem Kommentar mit der Energiewende und der Frage, welchen Schaden Windräder nachhaltig anrichten können.
Die Schweiz boomt und mit ihr die Debatte: Ist die Zuwanderung die Lösung gegen den Fachkräftemangel und damit eine Triebkraft des Wohlstands? Oder am Ende doch nur ein kostspieliges Nullsummenspiel? Und welche Konzepte hat die Schweiz, um mit ihrer wachsenden Bevölkerung umzugehen? Mit Barbara Lüthi diskutieren: – Thomas Matter, Vizepräsident SVP; – Jacqueline Badran, Vizepräsidentin SP; – Anna Schindler, Direktorin Stadtentwicklung der Stadt Zürich; – Jean-Philippe Kohl, Vizedirektor Swissmem; – Giorgio Behr, Unternehmer, Co-Präsident von Autonomiesuisse; und – Ganga Jey Aratnam, Soziologe, Migrationsforscher.
Noll, Andreas www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Das neue gemeinsame Asylsystem der EU-Staaten wird den Druck auf Kommunen vorerst nicht entlasten, meint Soziologe Ruud Koopmans. Noch fehlten Abkommen mit Drittstaaten. Ohne diese gelinge die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber nicht. Küpper, Moritzwww.deutschlandfunk.de, Interviews
Die Mehrheit der EU-Bevölkerung will wenig Migration. Gleichzeitig werden Arbeitskräfte gebraucht. Diesen Spagat schaffe Italien, sagt der Migrationsforscher Franck Düvell. Italien habe die Quote für nicht-europäische Einwanderung verdreifacht. Jeske, Ann-Kathrinwww.deutschlandfunk.de, Europa heute
Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, sogenannte Drittstaaten-Abkommen zu prüfen. Was hält der Erfinder des EU-Türkei-Deals Gerald Knaus davon?
Migration: Wie viel Krise steckt dahinter? „Migrationskrise“ - was steckt alles in diesem Schlagwort? Auf jeden Fall die vielen humanitären Krisen dieser Welt: Krieg, Klimawandel, Hungersnot und Perspektivlosigkeit. Denn alle diese Krisen treiben viele Menschen dazu, ihr Heil zunächst in der Flucht und dann in der EU und damit auch in Deutschland zu suchen. Aber auch die Migrationspolitik der EU-Staaten trägt krisenhafte Züge. Und viele Kommunen z.B. hier bei uns in Hessen kriegen buchstäblich die Krise, weil sie als letztes Glied in der Kette mit einer zu großen Zahl zugewanderter Menschen fertig werden müssen. Aber wie viel Krise steckt wirklich in der Migration? Ein nüchterner Blick tut not. Und zwar nicht nur auf die Herausforderungen und Nöte, sondern auch auf Lösungsansätze, die tatsächlich und nicht nur scheinbar weiterführen. Und die nicht nur Krisen abwenden, sondern vielleicht auch Chancen eröffnen können. Wie lassen sich die Belastungen, die mit Zuwanderung einher gehen, sinnvoller und zumutbarer verteilen? Und wie lässt sich Integration (gerade auch in den Arbeitsmarkt) zum Nutzen aller vorantreiben? Dazu hören wir die Einschätzungen der Migrationsforscherin Sabine Hess, des hr-Rhein-Main-Reporters Frank Angermund und von Gerald Knaus, Migrationsforscher und „Architekt“ des Flüchtlingsabkommens zwischen der EU und der Türkei. Podcast-Tipp: „Heimatmysterium“ Identität formt sich aus verschiedenen Lebensereignissen - in Heimatmysterium geht es um die prägendsten Momente im Leben von Menschen mit Migrationsgeschichte. https://www.ardaudiothek.de/sendung/heimatmysteriumder-migra-identitaetspodcast/93836000/
Zu Gast im Studio: Ruud Koopmans, niederländischer Sozialwissenschaftler, Professor für Soziologie und Migrationsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin und war von 2020 bis 2022 Vorsitzender des Kuratoriums des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) Ein Gespräch über Ruuds Werdegang und Forschung, Stellung in der Migrationsforschung-"Community", die politische Situation in den Niederlanden, der Aufstieg der AfD in Deutschland, die sogenannte Flüchtlingskrise 2015, strukturelle Probleme und Lösungen für Migration nach Europa, "Asyl-Lotterie", das Dublin-System, Ruuds neues Asylmodell, Resettlement-Kontingente, Schutzbedürftige und Nichtschutzbedürftige der Asylpolitik, junge männliche Geflüchtete, Tote im Mittelmeer, Marginalisierung von rechter Gewalt, Ruuds Migrations-"Vorbilder" Australien und Kanada sowie notwendige Migration von 1,5 Millionen pro Jahr für Deutschland + eure Fragen via Hans Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Konto: Jung & Naiv IBAN: DE854 3060 967 104 779 2900 GLS Gemeinschaftsbank PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv
Thema: Flüchtlingspakt der EU mit Tunesien.
Ein Jahr ist es her, dass mitten in Europa ein Krieg ausgebrochen ist. Russland hat die Ukraine überfallen. Mit beeindruckender Motivation, mit Mut und Willensstärke und der Solidarität der Nachbar- und Partner-Staaten, wehrt sich die Ukraine seither gegen ihren Aggressor.Und diejenigen, die nicht kämpfen können, die fliehen. Zwölf Millionen Menschen wurden vertrieben, Fünf Millionen haben bisher ihr Land verlassen. Allein Deutschland hat im vergangenen Jahr 1,1 Millionen Schutz gewährt. Anlässlich des Jahrestages des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine spricht Alev Doğan in diesem Achten Tag mit dem Migrationsforscher Gerald Knaus über die Fluchtbewegung der Ukrainerinnen und Ukrainer, und die damit verbundenen Herausforderungen. Eine Analyse auf nationaler und supranationaler Ebene über die gerechte Verteilung der Kriegsflüchtlinge und der fehlenden strategischen Vision Europas. Die Stilfrage widmet sich dem Konzept von All-You-Can-Eat Restaurants; Alev Approved den Podcast Fix und Vierzig von Katja Berlin und Gunda Windmüller mit Miriam Stein und die Zukunft gehört… der Vier-Tage-Woche. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Heute mit Markus Feldenkirchen (Der Spiegel) und Malcolm Ohanwe. Die Themen: Die Africa Movie Academy Awards gehen an deutsch-ghanaische Co-Produktion; Migrationsforscher rechnen mit Fluchtwinter; Sigmar Gabriel verteidigt seinen Katar-Tweet; Einsturz einer Brücke in Indien; Blauer Haken auf Twitter wird kostenpflichtig; Peter Fox reagiert auf Vorwürfe der kulturellen Aneignung; Mann klaut Straßenbahn und “Cherax wagenknechtae” - ein neu entdeckter Krebs wird nach Sahra Wagenknecht benannt Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Patrice Poutrus ist Zeithistoriker, Migrationsforscher, Autor und (Ost-) Berliner – der 61-Jährige hat einen sudanesischen Vater, einen irakischen Namensgeber und eine deutsche Mutter. Mit Frank sprach er über seine anfängliche Affinität zum Militär und was er in einem libanesischen Imbiss in Kreuzberg nach der Wende erlebte. Warum antirassistischer Kampf anstrengend ist, wieso ein Journalist mit ihm nach Hoyerswerde wollte und wie er mit der B-Seite einer Beatles-Platte seinen Vater exotisierte. Buch: Umkämpftes Asyl - Vom Nachkriegsdeutschland bis in die Gegenwart Spenden: Initiative Schwarze Menschen in Deutschland – https://isdonline.de/unterstuetzen/#spenden Pro Asyl: https://www.proasyl.de/spenden/ (01:40) Passkontrolle (07:55) Thesenpapier (Rubrik) (14:15) Klischee-Check (23:20) Leben in Ostberlin: NVA-Unteroffizier, Ringen um Anerkennung und zwei Väter (33:00) „Ich habe Lebenszeit beim Militär verschenkt“ (39:00) Mauerfall und Zufluchtsort: „Hier passiert dir nichts“ (50:00) Baseballschlägerjahre , Lebenskrise und Schwarze Community (1:02:50) Promotionszeit: Beschäftigung mit mir selbst (1:08:40) „Die, die den Rassismus abkriegen, kommen nur am Rande vor“ Diese Folge ist entstanden in Kooperation mit "Kein Schlussstrich! Ein bundesweites Theaterprojekt zum NSU. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms "Demokratie leben!".