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Was passiert eigentlich, wenn Menschen im Straßenverkehr sterben – und wie sprechen wir darüber? In dieser Episode von Ring frei! sprechen wir mit Dr. Marlene Sattler über ihre frisch abgeschlossene Dissertation zum Diskurs über getötete Radfahrende in Berlin. Fünf Jahre lang hat sie Polizeimeldungen, Medienberichte und öffentliche Debatten zu tödlichen Kollisionen untersucht – und zeigt, wie Sprache beeinflusst, wem Verantwortung zugeschrieben wird und welche politischen Konsequenzen daraus entstehen.Ausgangspunkt ihrer Forschung ist eine unbequeme Frage: Warum erscheinen tödliche Kollisionen im Straßenverkehr so oft als tragische Einzelschicksale – und so selten als Ausdruck struktureller Probleme?Marlene bringt dabei nicht nur die Perspektive der Wissenschaft mit, sondern auch langjährige Erfahrung aus dem Aktivismus: vom Volksentscheid Fahrrad über Mahnwachen für getötete Radfahrende bis zur Arbeit bei Changing Cities.Die Schwerpunkte dieser Episode:Vision Zero – mehr als ein politisches SchlagwortWas bedeutet es wirklich, Verkehr so zu gestalten, dass niemand mehr im Straßenverkehr getötet oder schwer verletzt wird? Und warum reicht es nicht, dieses Ziel nur in Sonntagsreden zu beschwören?Wie Sprache Verantwortung verschiebtWarum lesen wir so oft von „Unfällen“, obwohl Menschen Entscheidungen treffen? Weshalb stehen in Polizeimeldungen häufig die Handlungen der getöteten Person im Fokus – und welche Wirkung hat das auf öffentliche Wahrnehmung und politische Entscheidungen?Der Tod als Schicksal – oder als Folge von Infrastruktur?Marlene beschreibt die Spannung zwischen zwei Erzählungen: der Vorstellung vom unvermeidbaren Unglück – und der Perspektive, dass Straßenraum, Verkehrsregeln und politische Entscheidungen konkrete Auswirkungen auf Sicherheit haben.Von Mahnwachen zu MobilitätspolitikWie aus Trauer politischer Druck entstehen kann – und warum öffentliche Erinnerung an getötete Menschen mehr sein kann als Symbolpolitik.Der Blick hinter die StatistikWarum Verkehrstote mehr sind als Zahlen. Welche Fälle Aufmerksamkeit bekommen – und welche kaum sichtbar werden. Und weshalb viele Verletzungen, Beinahe-Unfälle und langfristige Folgen in der öffentlichen Debatte oft gar nicht auftauchen.Zwischen Forschung und AktivismusEin Gespräch darüber, wie wissenschaftliche Analyse und politisches Engagement zusammenwirken können – und warum Mobilität immer auch eine Frage von Gerechtigkeit, Macht und Teilhabe ist.Diese Episode ist ein Gespräch über Sprache, Verantwortung und die Frage, wie Städte gestaltet werden müssen, damit Fehler nicht tödlich enden.Oder wie Marlene es formuliert:„Es geht um Leben und Tod.“Hört rein und diskutiert mit uns: Was bedeutet Vision Zero – und warum sind wir davon noch so weit entfernt?Berlins Zukunft ist autofrei – und dit is ooch jut so!Neugierig geworden? Dann bitte hier einsteigen! Ring frei! live im Radio: Ihr könnt uns auf DAB+ und per Livestream hören, wir senden immer am zweiten Dienstag im Monat um 18 Uhr live aus der Raumfahrtagentur in Berlin Wedding.Jetzt Fördermitglied in unserem Verein werden!Für alle, die uns finanziell unterstützen möchten, gibt es neben einmaligen Spenden ab sofort auch die Möglichkeit, Fördermitglied des Vereins zu werden.Mitmachen!Wir freuen uns jetzt besonders über neue motivierte Menschen, die beim Unterschriftensammeln unterstützen möchten!!! NEUE WEBSITE & CROWDFUNDING !!Website Verkehrsentscheid BerlinBluesky Instagram MastodonAlle Infos zur Initiative und wie ihr helfen könnt:https://www.verkehrsentscheid.de/
Diese Live-Aufzeichnung bringt ein Podium zusammen, das unterschiedlicher kaum sein könnte – und gerade deshalb so gut funktioniert: Dr. Till Steffen (MdB, Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Martin Plum (MdB, CDU/CSU) und Leonora Holling (Präsidentin der RAK Düsseldorf und BRAK-Schatzmeisterin) diskutieren über nichts Geringeres als den Zustand unseres Rechtsstaats – und das Vertrauen in ihn. Ausgangspunkt ist ein Vorschlag mit Sprengkraft: ein neuer Art. 19 Abs. 5 GG, der den Anspruch auf anwaltlichen Beistand ausdrücklich im Grundgesetz verankern soll. Symbolpolitik oder notwendige Absicherung? Schnell wird klar: Hinter der Idee steckt kein Pathos, sondern der Versuch, ein zentrales Fundament des Rechtsstaats in angespannten Zeiten resilienter zu machen. Die Diskussion widmet sich aber auch einer Frage, die weit über diesen BRAK-Vorschlag hinausgeht: Warum bröckelt das Vertrauen in den Rechtsstaat? Welche Rolle spielen politische Rhetorik, Social Media und mediale Verkürzung? Und wie viel „Wumms“, Framing und Zuspitzung verträgt eine sachliche rechtspolitische Debatte überhaupt? Wir suchen nach Ursachen für die Vertrauenskrise – von algorithmisch verstärkter Empörung bis hin zu politischen Narrativen, die Justiz und Anwaltschaft diskreditieren. Wie viel Zuspitzung vertragen demokratische Auseinandersetzungen und wo beginnen sie, dem System zu schaden? Wo könnte an ansetzen, um das Vertrauen wieder zu stärken? Schnellere Verfahren, bessere Kommunikation, mehr Transparenz? Eine wichtige, pointierte und stellenweise überraschend einvernehmliche Debatte über Sachlichkeit, Kompromissbereitschaft und Haltung – und darüber, warum weniger Pathos manchmal die stärkste Botschaft ist.
Lagebericht – der Immobilienpodcast von Capital in Kooperation mit dem iib Institut
Leerstehende Büros, volle Wartelisten auf dem Wohnungsmarkt: Mit dem neuen Förderprogramm 'Gewerbe zu Wohnen' will die Bundesregierung ab Juli 2026 zwei Probleme auf einmal angehen. Bis zu 30.000 Euro Zuschuss pro Wohneinheit, gedeckelt auf 300.000 Euro pro Unternehmen, sollen den Umbau von beheizten Gewerbeimmobilien in Wohnraum anreizen. Im Fördertopf liegen 300 Millionen Euro, gefördert werden bis zu 30 Prozent der Umbaukosten bis 100.000 Euro je Einheit.Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach ordnen ein, was dieses Programm für Gewerbeimmobilien, Innenstädte und Wohnraummangel bedeutet. Sie sprechen über strenger gewordene Kreditprüfungen, deutlich höhere Eigenkapitalanforderungen der Banken, Debt Funds als Ersatzfinanzierer und eine Bauwirtschaft, in der 2025 nur rund 206.000 Wohnungen fertiggestellt wurden.Zwischen politischer Symbolik, Bürokratie, restriktiver Finanzierung und echter Chance zum Wohnraum schaffen bleibt die Frage: Wird Gewerbe zu Wohnen zum wirksamen Instrument gegen die Wohnungsnot in Deutschland oder nur zum gut gemeinten Förderprogramm im Schatten einer tiefgreifenden Bau- und Finanzierungskrise? Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Wirtschaft schwächelt, viele müssen aufs Geld gucken, aber die Politikergehälter steigen automatisch immer weiter. Eigentlich. 2026 wird es wohl keine Erhöhung geben. Echter Verzicht oder reine Symbolpolitik?**********Ihr hört: Moderation: Ilka Knigge Gesprächspartnerin: Wiebke Dumpe, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin Gesprächspartner: Volker Finthammer, für Deutschlandfunk Nova in Berlin**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Hochwasser, Blackout, Krieg – der Bundesinnenminister will mit 10 Milliarden Euro für den Krisenfall vorsorgen. Was taugt der Plan? Und: Der Expertenrat für Klimafragen rügt die Regierung: So wird Deutschland seine Klimaziele verfehlen. Stephanie Rohde
Hochwasser, Blackout, Krieg – der Bundesinnenminister will mit 10 Milliarden Euro für den Krisenfall vorsorgen. Was taugt der Plan? Und: Der Expertenrat für Klimafragen rügt die Regierung: So wird Deutschland seine Klimaziele verfehlen. Stephanie Rohde
Die Gesundheitsreform von Gesundheitsministerin Nina Warken soll die leeren Geldbeutel der Krankenkassen wieder füllen. Zur Kasse gebeten werden Ärzte, Krankenhäuser - und auch die Patienten. Vor allem Besserverdiener müssen draufzahlen. Text und Moderation: Caroline Amme Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
In der vierten Folge der Reihe „Verhindert die Politik echte Teilhabe?“ spricht Sascha Lang mit Wilfried Oellers, dem Teilhabepolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Dabei geht es nicht nur um politische Konzepte, sondern auch um die Frage, warum viele Menschen mit Behinderung das Gefühl haben, dass Veränderung oft zu langsam passiert. Wilfried Oellers beschreibt seinen Weg in die Politik und erklärt, warum ihn insbesondere soziale Themen und Teilhabepolitik geprägt haben. Sascha Lang konfrontiert ihn dabei immer wieder mit kritischen Stimmen aus der Behindertenbewegung. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Politik echte Inklusion tatsächlich vorantreibt oder ob bürokratische Prozesse Teilhabe eher verhindern. Diskutiert werden unter anderem die Situation auf dem Arbeitsmarkt und die Zukunft der Werkstätten für behinderte Menschen. Dabei prallen unterschiedliche Sichtweisen aufeinander – zwischen Schutzräumen, Übergängen in den ersten Arbeitsmarkt und echter Selbstbestimmung. Auch die Verantwortung von Unternehmen und Gesellschaft wird intensiv angesprochen. Wilfried Oellers macht deutlich, dass Inklusion nicht allein durch Gesetze entstehen kann. Sascha Lang hinterfragt gleichzeitig, warum viele gesetzliche Regelungen in der Praxis trotzdem nicht konsequent umgesetzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Barrierefreiheit in Deutschland und die Frage, warum es hier noch immer massive Defizite gibt. Das Gespräch beleuchtet zudem die Rolle des Behindertengleichstellungsgesetzes sowie notwendige Weiterentwicklungen im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz. Kontrovers wird es besonders bei der Frage nach politischen Prioritäten und dem Tempo von Reformen. Sascha Lang spricht offen die Enttäuschung vieler Betroffener über politische Versprechen an. Wilfried Oellers verteidigt politische Prozesse, räumt aber gleichzeitig bestehende Probleme ein. Die Folge zeigt deutlich, wie komplex Inklusionspolitik zwischen Idealen, Finanzierung und Realpolitik geworden ist. Dabei wird immer wieder klar, dass echte Teilhabe weit mehr bedeutet als Symbolpolitik oder einzelne Projekte. Es geht um Selbstbestimmung, Sichtbarkeit und gleichberechtigte Chancen in allen Lebensbereichen. Eine intensive Diskussion mit klaren Positionen, kritischen Nachfragen und spannenden politischen Einblicken. Eine Podcastfolge für alle, die Inklusion nicht nur als Schlagwort sehen, sondern als gesellschaftlichen Auftrag verstehen.Mehr zu den Protesttagen gibt es unter:www.aktion-mensch.de und: www.kobinet-nachrichten.org Links zum IGEL Podcast Podcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“ https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia: Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcast Instagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/ Feedback: office@inklusator.com
Aus aktuellem Anlass erscheint heute eine Folge außerhalb des normalen Rhythmus. Kurz vor dem Europatag am 9. Mai steht ein Urteil im Fokus, das weit über die Grenzregion hinausreicht: Das Verwaltungsgericht Koblenz erklärte eine deutsche Grenzkontrolle an der luxemburgisch-deutschen Grenze für rechtswidrig. Geklagt hatte Prof. Dr. Dominik Brodowski, Professor für Europäisierung und Strafverfahrensrecht – nach einer Kontrolle auf der Rückreise von einer Schengen‑Konferenz in Luxemburg. Im Gespräch mit den Hosts erklärt Brodowski, warum er die dauerhaften Binnengrenzkontrollen für unvereinbar mit dem Schengener Grenzkodex hält, weshalb sie für Grenzpendler eine echte Belastung sind – und warum er sie vor allem als Symbolpolitik sieht. Dabei geht es nicht nur um Jura, sondern um die Frage, wie sichtbar Grenzen in Europa wieder geworden sind. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Bundesregierung will in Berufung gehen. Dennoch hat die Entscheidung bereits große Aufmerksamkeit ausgelöst – besonders in der Großregion. Sie wirft grundsätzliche Fragen auf: Wie weit darf der Staat bei Grenzkontrollen gehen? Welche Folgen hätte ein endgültiges Urteil? Wie realistisch ist es, dass sich dadurch künftig etwas ändert? Und sollte man als Betroffener jetzt selbst vor Gericht ziehen? Hier geht's zum letzten Pendler-Update: EU-Reform, Verkehr, Freizeit: Was Grenzpendler jetzt wissen müssen Auch interessant: Überstundenbesteuerung: Gibt es Hoffnung für Grenzgänger? Schreibt uns eure Fragen und Anregungen gerne an pendler@wort.lu! Der Pendler Club ist ein Podcast vom Luxemburger Wort. Mediahuis Luxembourg sind Teil des internationalen Trust Project, das für transparenten und vertrauenswürdigen Journalismus steht. Weitere Informationen dazu gibt es hier. Moderation und Produktion: Marc Blasius & Jil Reale Gast: Prof. Dr. Dominik Brodowski Redaktion: Luxemburger WortSee omnystudio.com/listener for privacy information.
IGEL aktuell: Viel Diskussion, wenig Verbindlichkeit? - Bundestagsdebatte zum BGG analysiert Live im Gespräch mit Ottmar Miles-Paul, Redakteur der Kobinet-Nachrichten Kaum ist die erste Lesung zum Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) im Bundestag beendet, schalten Sascha Lang und Ottmar Miles-Paul das Mikrofon ein. In dieser IGEL-aktuell-Ausgabe geht es um Emotionen, politische Schlagabtausche und die große Frage: Kommt jetzt endlich mehr verbindliche Barrierefreiheit – oder bleibt vieles nur Symbolpolitik? Warum sprechen plötzlich alle über angemessene Vorkehrungen, private Anbieter und echte Teilhabe? Welche Parteien liefern konkrete Ansätze, wo wird ausgewichen und wer hat die Lebensrealität behinderter Menschen wirklich verstanden? Außerdem werfen die beiden einen Blick auf die enorme Aufmerksamkeit rund um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Die Debatte zeigt: Inklusion ist längst kein Randthema mehr – aber der Weg zu echter Gleichstellung bleibt umkämpft. Ottmar Miles-Paul ordnet die Aussagen aus dem Bundestag kritisch ein und bringt Hintergründe aus der Behindertenbewegung mit. Für alle, die wissen wollen, was hinter den politischen Aussagen steckt und warum das BGG viele Menschen direkt betrifft. Live im Gespräch mit Ottmar Miles-Paul, Redakteur der Kobinet-Nachrichten. Mehr Infos auch auf:www.kobinet-nachrichten.orgLinks zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com #IGELPodcast #BGG #Behindertengleichstellungsgesetz #Barrierefreiheit #Inklusion #Teilhabe #Bundestag #Politik #DisabilityRights #UNBRK #Menschenrechte #Behindertenpolitik #Selbstbestimmung #OttmarMilesPaul #KobinetNachrichten #SaschaLang #Inklusator #Protesttag5Mai #InklusionJetzt #BarrierefreiFürAlle
Christoph Chorherr gestaltet die vierte Folge der Sonderserie zur „Zukunft der Demokratie“ mit einem Gespräch über das neue Buch von Götz Aly „Wie konnte das geschehen?“, das den Untergang der Weimarer Demokratie und die Entstehung des Nationalsozialismus aus der Perspektive der Mehrheitsgesellschaft beleuchtet. Aly schildert biografisch, wie er als Nachkriegskind über NS‑Prozesse, Filme über Konzentrationslager und das Schweigen der Eltern zur Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Shoah kam und warum er darin weniger ein Staats- als ein Gesellschaftsversagen erkennt. Er kritisiert das gängige Gedenkstättenkonzept, das Täter als „SS‑Monster“ auslagert und die Identifikation mit Opfern erleichtert, während die Beteiligung der „halbwegs normalen“ Deutschen und Österreicher an Arisierung, Zwangsarbeit und Deportationen weitgehend ausgeblendet bleibt. Ausführlich erklärt Aly, wodurch die NS‑Regierung bis 1938 so populär wurde: durch radikale soziale Maßnahmen zugunsten von Mietern, Bauern, Arbeitslosen und Kriegsversehrten, finanziert durch Schulden, höhere Steuern für Vermögende und Unternehmen sowie eine Politik der materiellen „Bestechung“ breiter Schichten. Ebenso zeigt er, wie moderne Massenmedien – vor allem Radio, Kino-Wochenschau und Unterhaltungsfilme – mit 85 Prozent Unterhaltung und wohldosierter Propaganda kombinierte, um Zustimmung zu Hitler, zur Aufrüstung und später zum Krieg emotional abzusichern. Am Beispiel der „Euthanasie“-Morde an psychisch Kranken und Behinderten und der späteren Judendeportationen beschreibt Aly, wie Verwaltung, medizinische Profession, Nachbarschaften und Familien stufenweise in ein System des Mitwissens, Mitprofitierens und opportunistischen Schweigens hineingezogen wurden. In einem zweiten Schwerpunkt vergleicht er die Endphase der Weimarer Republik mit heutigen Demokratien: Die damalige Zersplitterung und Selbstblockade der Parteien der Mitte, das Ausweichen in Symbolpolitik und die Angst, Wählerinnen und Wählern unangenehme Wahrheiten zu zumuten, erkennt er in abgeschwächter Form auch in Berlin, Wien, Paris und Washington. Aly warnt jedoch vor inflationären Faschismus‑Vergleichen, plädiert dafür, von Nationalsozialismus bzw. „Hitlerismus“ zu sprechen und die konkreten sozialen und politischen Mechanismen von Stabilisierung und Radikalisierung genau zu analysieren, statt alles mit einem Schimpfwort zu überdecken. Abschließend reflektiert er seine eigene 68er‑Biografie („Unser Kampf“), zeigt die langen Schatten elterlicher NS‑Biografien und formuliert einen Satz, den er auf ein großes Plakat am Potsdamer Platz schreiben würde: „Bildet euch nicht ein, ihr würdet auf der besseren Seite der Geschichte stehen.“ Links zur Folge: Götz Aly auf Wikipedia Buch "Wie konnte das geschehen?" (S. Fischer Verlag) Buch "Unser Kampf" (S. Fischer Verlag) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Mauscheln, Klagen und Kassieren: Wer braucht diesen ORF? Der ORF kommt nicht zur Ruhe: Ex-Generaldirektor Roland Weißmann will ihn auf vier Millionen Euro verklagen, die Kanzlerpartei ÖVP will Weißmanns Nachfolgerin Ingrid Thurnher offenbar loswerden und durch Ex-Vizekanzlerin Susanne Riess ersetzen und die Redakteursvertretung spricht dem Stiftungsrat sein Misstrauen aus und fordert die Entpolitisierung des Küniglbergs. Ist der ORF unrettbar verfilzt oder kann eine Reform gelingen? Und haben die politischen Intrigen Einfluss auf die Berichterstattung? Preise rauf, Prognosen runter: Österreich vor dem KO? Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab: Ausgerechnet die teilstaatliche OMV pfeift auf die Spritpreisbremse der Regierung – Tanken wird damit wieder spürbar teurer, und die Inflation bekommt zusätzlichen Schub. Der Wirtschaftsminister warnt vor Diesel- und Kerosin-Engpässen im Mai. Und während die Energiepreise durch die Decke gehen, bastelt die Regierung an neuen Steuern. Zahlen am Schluss wieder die Haushalte die volle Rechnung? Was außer Symbolpolitik hat die Regierung noch im Köcher? Wie lange hält die Bevölkerung noch durch? Und wie finden wir raus aus dieser Krise? Darüber diskutiert Michael Fleischhacker mit folgenden Gästen: Peter Westenthaler, ORF-Stiftungsrat (FPÖ) Barbara Tóth, Redakteurin beim Falter Robert Willacker, Kommunikationsberater Leonhard Dobusch, ORF-Stiftungsrat und Ökonom Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
"Ist es nicht auch Aufgabe der Politik, das Vertrauen in unser System zu stärken? Und zwar in das gesamte System. Politik, Justiz, Anwaltschaft." Unser Rechtsstaat steht unter massivem Druck. Zwischen politischen Versprechen, öffentlichen Erwartungen und juristischer Realität stellt sich die Frage: Wo endet Symbolpolitik, wo beginnt echtes Handeln, auf welches Sicherheitsnetz kann man sich verlassen? In drei Podiumsdiskussionen trafen am 24.3.2026 bei der BRAK Politikerinnen und Politiker auf Vertreterinnen und Vertreter aus der Anwaltschaft: • Clara Bünger, MdB, stellvertretendes Mitglied Rechtsausschuss (Die Linke) • Philipp Fernis, Staatsminister der Justiz Rheinland-Pfalz (FDP) • Sabine Fuhrmann, Vizepräsidentin BRAK, Präsidentin RAK Sachsen • Susanne Hierl, MdB, Sprecherin und Mitglied Rechtsausschuss (CDU/CSU) • Dr. Vera Hofmann, Präsidentin RAK Berlin • Dr. Martin Plum, MdB, Obmann und Mitglied Rechtsausschuss (CDU/CSU) • Dr. Till Steffen, MdB, Sprecher und Mitglied Rechtsausschuss (Bündnis 90/Die Grünen) • Carmen Wegge, MdB, Sprecherin, Obfrau und Mitglied Rechtsausschuss (SPD) Schirmherrin Leonora Holling, Schatzmeisterin der BRAK und Präsidentin der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf, sprach zu Beginn der Veranstaltung Klartext. Ihr Grußwort gibt es exklusiv bei (R)ECHT INTERESSANT! zum Nachhören für alle, die nicht dabei sein konnten. Demnächst werden auch die Podiumsdiskussionen veröffentlicht. Stay tuned!
Koalition der Täuschung: kurz billiger tanken, langfristig mehr zahlen +++ Koalition will „erleichtern“: Sprit etwas billiger, Zigaretten teurer – die Koalition tauscht nur die Lasten +++ Pendler zahlen weiter drauf – Berlin verkauft Symbolpolitik als Entlastung +++ Koalition ohne Kurs: selbst die Schuldenpläne geraten ins Stocken +++ Villa Borsig: Gründergeist trifft Regierungsversagen +++ Die 1000-Euro-Prämie: groß angekündigt, aber wer zahlt am Ende wirklich? +++ Entwicklungshilfe ohne Grenzen – und zuhause bröckelt das Land +++ Orbán abgewählt – und Brüssel wittert freie Bahn +++ TE Energiewendewetter +++ Dieser Wecker wird unterstützt von den Wertmetall-Experten der BB Wertmetall. Alle Fakten zur steuerfreien Anlage in Silbergranulat, sicher verwahrt im Schweizer Zollfreilager, finden Sie auf:www.s-deposito.swiss ☎️ Sie telefonieren lieber? Dann erreichen Sie die BB Wertmetall-Experten unter0341 99 17 000.
Soziale Medien sind für viele Jugendliche fester Teil des Lebens. Gleichzeitig wächst die Sorge vor Überforderung, Abhängigkeit und schädlichen Inhalten. Braucht es deshalb strengere Regeln zum Schutz von Kindern und Jugendlichen? Tiktok, Instagram, Snapchat: Kinder und Jugendliche sind heute früh auf Social Media unterwegs. Gleichzeitig nehmen die Bedenken zu, dass die Plattformen süchtig machen, den Schlaf stören, die Konzentration schwächen und psychischen Druck auslösen. Es geht um Mobbing, problematische Inhalte, Schönheitsideale und die Frage, was soziale Medien mit der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen machen. Auch in der Schweiz wird die Debatte intensiver. Kinder- und Jugendorganisationen fordern mehr Schutz, politisch wird über strengere Regeln und Altersgrenzen diskutiert. Andere warnen davor, mit einem Mindestalter ein Problem lösen zu wollen, das sich technisch leicht umgehen lässt. Sie sagen: Entscheidend sind Medienkompetenz, Begleitung und mehr Verantwortung der Plattformen. Braucht es also in der Schweiz ein Mindestalter für Social Media? Würde das Kinder und Jugendliche wirksam schützen oder wäre es vor allem Symbolpolitik? Und wer trägt die Verantwortung: der Staat, die Eltern, die Schule oder die Plattformen? Darüber diskutieren im Forum: · Pro Mindestalter: Jörg Berger, Verband Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz · Contra Mindestalter: Mirco Manetsch, Medienpädagoge
Die Regierung sagt der Teuerung an der Zapfsäule den Kampf an: Um bis zu 10 Cent pro Liter soll der Sprudel billiger werden. Ökonomen kritisieren das als reine Symbolpolitik. Viele Menschen leiden unter den gestiegenen Preisen. Und angesichts der unsicheren Lage in der Straße von Hormus steigt die Angst vor einem Wirtschaftscrash. Können die Maßnahmen der Regierung die Inflation wirklich bremsen oder sind sie ein Placebo? Bereichern sich die Mineralölkonzerne auf unsere Kosten? Krieg um das Öl: Droht eine Weltwirtschaftskrise?Der Krieg im Iran ist in einer neuen Phase: Saudi-Arabien droht mit Militärschlägen, der Iran nimmt gezielt Ölfelder ins Visier, und Trump droht mit dem Einsatz von Kommandokräften und der Besetzung der Insel Charg. Währenddessen stürzen die Börsen ab, die Ölpreise schießen durch die Decke und Europa droht ein Lieferengpass. Eskaliert der Krieg im Iran noch weiter und steuern wir auf eine Weltwirtschaftskrise zu? Darüber diskutiert Michael Fleischhacker am Sonntag mit folgenden Gästen: Ralph Schöllhammer, Publizist Siobhán Geets, Außenpolitik-Redakteurin beim „profil“ Florian Klenk, „Falter“-Chefredakteur Gudula Walterskirchen, Herausgeberin des „Libratus“-Magazins Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Bis zu 40 % aller Menschen mit Behinderung – ob sichtbar oder unsichtbar – erleben am Arbeitsplatz Diskriminierung. Viele verschweigen ihre Behinderung aus Angst vor Benachteiligung. Dabei sind inklusive Teams nachweislich innovativer, produktiver und psychologisch sicherer.Aber wie wird aus dem gut gemeinten Willen zur Inklusion auch gelebte Praxis? Wo liegen die größten Stolpersteine – und wie können wir sie aus dem Weg räumen?In der neuen Episode von „New Work Meets Science" spricht Theresa mit Prof. Mathilde Niehaus über die Psychologie der Inklusion.Warum scheitern gut gemeinte Inklusionsbemühungen oft an subtilen Vorurteilen und unbewussten Barrieren? Welche Rolle spielt die Führungskraft, wenn es darum geht, ein wirklich inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen?Und wie können Organisationen strukturelle Hürden abbauen, ohne dabei in gut gemeinte, aber wirkungslose Symbolpolitik zu verfallen?Viel Spaß beim Hören!BlackBox/Open im WebBlackBox/Open bei LinkedInBlackBox/Open bei InstagramLinks:https://sag-ichs.de/start Reflexionshilfe zur Offenlegunghttps://role-models.de/ Forschungsprojekt zu Vorbildwirkung von Führungskräften mit Beeinträchtigunghttps://arbeiten-jaodernein.de/ Handlungshilfe zum Umgang mit chronischen Erkrankungen im ArbeitsumfeldQuellen:Bauer, J.F., Chakraverty, V., Greifenberg, A. & Niehaus, M. (2024). Sag ich's oder sag ich's nicht? Einblicke in das Offenlegungs-Dilemma chronisch erkrankter Arbeitnehmer*innen. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.), 33. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium. Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung – Nachhaltigkeit und Teilhabe: ökologisch – ökonomisch – sozial. DRV-Schriften: Bd. 130, S. 485-487. Lülf, I., Bauer, J., Chakraverty, V., Groth, S. & Niehaus, M. (2023). Inklusiver arbeiten, zusammenarbeiten und führen – Erfahrungen mit einer Sensibilisierungskampagne an einer Hochschule. RP Reha. Recht und Praxis der Rehabilitation, 8(1), 5-9. Wacker, E., Beck, I., Brandt, M., Köbsell, S., Lippke, S., Niehaus, M., (2023). Gesundheit-Teilhabechancen-Diskriminierungsrisiken _ Health in All Policies als Querschnittsaufgabe bei Beeinträchtigungen und Behinderung (Springer Nature) https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-40760-5
Der Wolf ist zurück – und spaltet das Land. Ein neues Gesetz soll den Abschuss der Wildtiere erleichtern. Doch bringt das Nutztieren wirklich mehr Schutz oder ist es reine Symbolpolitik? Jochen Steiner im Gespräch mit Biologin Ilka Reinhardt, Lupus-Institut für Wolfsmonitoring und -forschung
Auf den ersten Blick ist US-Außenminister Rubio in München auf Europa zugegangen. Allerdings bleibt er auf Trump-Linie und fordert Gefolgschaft. Was bleibt bei Ihnen von der Sicherheitskonferenz? Diskussion mit ARD-Korrespondentin Helga Schmidt und Moderator Ralph Erdenberger Von WDR 5.
Werbung: Diese Episode wird unterstützt von myclimate. Solltest auch du ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Veranstaltung haben, die einem interessierten Publikum vorgestellt werden MUSS, melde dich gern unter backoffice@katja-diehl.de! Ich freue ich mich über deinen Support! Meinen Podcast schon abonniert? Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich per Ko-Fi oder PayPal. Weitere Möglichkeiten des Supports findest du hier. Stefan Heimlich war elf Jahre Vorsitzender des Auto Club Europa (ACE), davor Gewerkschaftssekretär und in leitenden Funktionen bei Europäischen und Internationalen Transportarbeiterföderationen. Heute ist er unabhängiger Berater für Mobilitätspolitik – mit klarem Fokus auf das Gemeinwohl statt einzelner Lobbyinteressen und engagiert sich ehrenamtlich als Sprecher der AG Verkehr und Mobilität des Managerkreis e. V.. Die Cash Cow ist weg Stefan analysiert das deutsche Dilemma der Autoindustrie nüchtern und historisch fundiert. Jahrzehntelang ruhte das deutsche Geschäftsmodell auf zwei Standbeinen: billige Energie aus russischem Gas und vor allem der chinesische Absatzmarkt als größte Cash Cow. Dort wurde mit Premium-Produkten so viel Geld verdient, dass man sich niedrigere Produktivität und höhere Kosten in Deutschland leisten konnte. Die Transformation? Unnötig, solange Energie günstig und das Geld aus China floss. Dann kam 2012 Tesla mit einer sportlichen Limousine – und plötzlich war das, was süddeutsche Autobauer immer für sich reklamierten, nämlich "Freude am Fahren", elektrisch möglich. Der Gamechanger war da, aber die deutsche Industrie reagierte zu langsam. Stefan erinnert an eine ZDF-Dokumentation von 2014 mit dem Titel "Fährt die deutsche Autoindustrie gegen die Wand?" Im Internet zu finden und immer noch aktuell. Seine Einordnung ist deutlich: "All das, was wir heute jammern seit einem Jahr oder seit zwei Jahren und wo angeblich Rot-Grün schuld sei, war damals schon auf der Agenda zu tiefsten Merkels Zeiten." Deutschland hat einfach weiter vor sich hingelebt, das Wirtschaftsmodell genossen und gedacht, es würde ewig so weitergehen. Leadership heißt: Dringlichkeit UND Notwendigkeit erklären Was in dieser Krise fehlt, ist echte Führung – in Unternehmen wie in der Politik. Stefan formuliert präzise, was Leadership ausmacht: Es braucht zwei Antworten. Erstens die Dringlichkeit: Warum jetzt? Warum können wir nicht noch fünf Jahre warten? Und zweitens die Notwendigkeit: Warum dem Grunde nach? Warum muss sich überhaupt etwas ändern? "Wenn ich darauf keine begründete, wissensbasierte, faktenbasierte Erzählung habe, kann ich eine Veränderung in einem Unternehmen nicht herbeiführen." Am Beispiel Oliver Blume, CEO von VW und Porsche, macht Stefan klar, woran es mangelt. Die Aufgabe eines Leaders sei es, das Unternehmen vor die Welle zu kriegen – vor die Welle des technologischen Wandels, des verschärften Wettbewerbs, der CO2-Reduktion. Wer das nicht schafft, ist kein Leader, sondern ein Manager des Niedergangs. Symbolpolitik statt Gesamterzählung Die deutsche Politik versagt auf ähnliche Weise. Statt einer kohärenten Gesamtstrategie erleben wir, wie Stefan es nennt, reine Symbolpolitik. Einzelne Lobbygruppen werden bedient, Aufmerksamkeitsmomente in sozialen Medien abgegriffen, aber es gibt keine Erzählung, die über den nächsten Wahlzyklus hinausgeht. Stefan zitiert den früheren Bundespräsidenten Walter Scheel: „Aufgabe der Politik ist nicht, das Populäre zu tun. Aufgabe ist es, das Richtige zu tun und populär zu machen."
Fulda, Andreas; Welty, Ute www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Alkohol verursacht jährlich über 21.000 direkte Todesfälle und bleibt die am meisten unterschätzte Droge. Streeck macht klar, dass durchgreifende gesetzliche Regelungen zum Alkohol kaum durchsetzbar sind. Das begleitete Trinken für Minderjährige in der Gastronomie soll allerdings verboten werden. In Deutschland dürfen Minderjährige ab 14 Jahren in Begleitung der Eltern Bier, Wein und Sekt auch in Kneipen und Restaurants trinken. „Alkohol wird nicht besser, wenn die Eltern daneben sitzen“, sagt Streeck. Aber das geplante Verbot sei „natürlich auch ein bisschen Symbolpolitik“.Jedes Jahr sterben zweieinhalbtausend Menschen durch illegale Substanzen. Synthetische Opioide gehören inzwischen zu den gefährlichsten Drogen. Sie sind bis zu 500-mal so stark wie Heroin. Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung sagt aber auch: „Wir haben in Deutschland bisher nicht so eine Opioid-Krise wie in den USA.“Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Friedrich Merz steht innenpolitisch unter Dauerbeschuss - und übernimmt ausgerechnet in einer angespannten Woche plötzlich sichtbar die Führung.Paul Ronzheimer spricht mit Michael Bröcker (Chefredakteur Table Media) über Merz' Krisenmodus zwischen Brüssel und Berlin: Warum seine Außenpolitik vielerorts als „stark“ wahrgenommen wird - und wo es innenpolitisch weiter hakt. Im Mittelpunkt: die Bürgergeld- und Grundsicherungsreform, härtere Sanktionen für „Totalverweigerer“, die Frage nach den realen Einsparungen - und ob die Debatte mehr Symbolpolitik als Strukturwende ist. Außerdem geht es um die Reformbaustellen 2026 (Rente, Gesundheit, Wachstum), die Nervosität vor den Landtagswahlen - und die Machtfragen in der CDU, die bislang nur hinter verschlossenen Türen gestellt werden.Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XUnd ganz neu: Paul jetzt auch auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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In der Schweiz wird immer mehr alkoholfreies Bier statt Bier mit Alkohol getrunken. Seit Jahren schrumpft der Schweizer Biermarkt - auch weil der Boom der sogenannten Craft Biere vorbei ist, das von kleinen Brauereien kreiert wird. Und doch sind nicht alle Brauereien gleich stark betroffen. Weitere Themen: Femizid wird in Italien erstmals als eigener Straftatbestand mit lebenslanger Haft verankert. Das italienische Parlament hat einstimmig für ein entsprechendes Gesetz gestimmt. Ist das mehr als nur Symbolpolitik? Wenn junge Männer heute auf Social Media unterwegs sind, begegnen sie oftmals vermeintlichen Erfolgsrezepten, die das Bild eines starken und überlegenen Mannes darstellen. Bei dieser sogenannten Manosphere sprechen sich etwa Influencer für männliche Dominanz und gegen Feminismus aus.
Milliarden für die Ukraine, aber bröckelnde Brücken zu Hause. Während Union und Regierung mit neuen Forderungen und Debatten ablenken, wächst der Frust im Land. Statt Lösungen gibt es Symbolpolitik – in der Ukraine-Frage wie in der Industrie. Von Sevim Dağdelen. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Der Haushaltsausschuss des Bundestages willWeiterlesen
Gabor Steingart präsentiert die Pioneer Briefing Weekend Edition
Die SP verurteilt den Genozid in Gaza «aufs Schärfste». Wieso ist diese Bewertung des Krieges für die Sozialdemokraten so wichtig? Und: Der SP-Co-Präsident spricht über die verletzten Kinder aus Gaza und die Weigerung einiger Kantone, sie aufzunehmen. Am Parteitag in Sursee hat die SP zwei Positionspapiere verabschiedet – eines davon ist die sogenannte Gaza-Resolution. Darin wird Israels Vorgehen im Gaza-Krieg explizit als Genozid verurteilt. Diese scharfe Israel-Kritik heissen jedoch nicht alle SP-Mitglieder gut. Warum ist diese Bewertung des Krieges für die Sozialdemokraten so wichtig? Weitere Themen: Zürich will keine verletzten Kinder aus Gaza aufnehmen – aus gutem Grund? Und: Ist die soeben lancierte Volksinitiative zur Anerkennung des Staates Palästina mehr als Symbolpolitik? Und: Die SP beschliesst eine Volksinitiative für eine gerechte Verteilung der Krankenkassenprämien. SP-Co-Präsident Cédric Wermuth ist zu Gast bei David Karasek.
Werbegelder umsteuern, um den Journalismus zu retten - dafür plädiert Norman Wagner von der Initiative 18. Außerdem in dieser Ausgabe: die Rolle von Gefühlen bei den Wahlen in den Niederlanden und atomare Symbolpolitik. Von WDR 5.
Nach der ausgearteten unbewilligten Palästina-Demo in Bern dauerte es drei Tage, bis Grünen-Präsidentin Lisa Mazzone die Gewalt verurteilte. Grenzt sie ihre Partei genug ab von gewaltbereiten und antisemitischen Linksextremen? Und braucht der Staat mehr Mittel, um ihnen auf die Spur zu kommen? Viele Verletzte, Feuer und Millionenschäden: Die unbewilligte Palästina-Demonstration in Bern, an welcher der schwarze Block wütete, bewegt Bevölkerung und Politik. Warum verurteilte Grünen-Präsidentin Lisa Mazzone, die sich stark für Palästina einsetzt, die Gewaltexzesse erst drei Tage später, auf Anfrage von Journalisten? Zögerte die Genferin aus Furcht, einen Teil des Wählerpotentials zu verärgern? Ist sie deshalb auch kritisch gegenüber mehr Instrumenten für den Nachrichtendienst? Wie weit darf eine aktivistische Politik gehen? Wieviel verbale Zuspitzung ist nötig, um aufzrütteln, und wo beginnt die Verantwortung der Linken im Kampf gegen Gewalt und Antisemitismus aus dem linksextremen Lager? Ist die soeben lancierte Volksinitiative zur Anerkennung des Staates Palästina mehr als Symbolpolitik? Die verstärkte Oppositionsrolle hat den Grünen nach der Hälfte der Legislatur zwar Erfolge an der Urne gebracht. Doch in den Kantonsparlamenten haben sie Sitze verloren. Woran liegt es? Grünen-Präsidentin Lisa Mazzone stellt sich den Fragen von Nathalie Christen in der Samstagsrundschau. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Einbürgerung: Kein Pass mehr nach drei Jahren – Gerade eingeführt, schon wieder abgeschafft: Seit 2024 konnten bestimmte Personen bereits nach drei Jahren den deutschen Pass bekommen. Diese „Turboeinbürgerung“ soll es nun nicht mehr geben, andere Regelungen bleiben.
Sammann, Luise www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Politikwissenschaftler Stefan Rother sieht in der Abschaffung der Turbo-Einbürgerung „eine Form von Symbolpolitik“, weil sich faktisch wenig ändere.
Hat die Bundesregierung wirklich eine Migrationswende geschafft oder ist vieles nur Symbolpolitik?Paul spricht mit dem Migrationsexperten Daniel Thym über die erste Bilanz der von Bundeskanzler Merz angekündigten „Migrationswende“. Die beiden diskutieren, warum die Asylzahlen tatsächlich gesunken sind, welche Rolle Grenzkontrollen und Abschiebungen spielen und warum vieles weniger mit deutscher Politik als mit internationalen Entwicklungen zu tun hat. Thym erklärt außerdem, welche Wirkung Symbolik wie Abschiebungsflüge entfalten kann, was das für Syrer und Afghanen bedeutet und weshalb die Bundesregierung bei Integration und Fachkräfteeinwanderung ehrlicher werden müsste.Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XRedaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichPost Production: Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Köhler, Michael www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Am Wochenende haben Großbritannien, Kanada, Australien und Portugal Palästina als Staat völkerrechtlich anerkannt. Am Montag folgten Frankreich, Belgien[*], Luxemburg, Malta, Andorra, San Marino und Monaco während der Sitzung der Vereinten Nationen in New York. Damit folgen sie Spanien, Irland, Norwegen, Slowenien und Armenien, die dies 2024 getan hatten. Während die israelische Regierung empörtWeiterlesen
Wenn der Kanzler weint, aber keine Angriffswaffen nach Israel schicken will. Wenn die Grenzen aufwändig kontrolliert, aber kaum illegale Einwanderer zurückgewiesen werden. Wenn Politiker eine neue Nationalhymne fordern, die niemand gefordert hat. Dann ist das keine faktische, sondern symbolische Politik. Und die hat einen schlechten Ruf: sie gilt als substanzlos und mitunter gefährlich, weil sie Emotionen schürt, aber keine Probleme löst. Aber kommt die internationale Politik ohne diplomatische Gesten wie den Kniefall von Willy Brandt aus? Und braucht nicht auch die Demokratie eingeübte Rituale? Wieviel Symbolisches braucht die Politik? Claus Heinrich diskutiert mit Prof. Dr. Paula Diehl – Politikwissenschaftlerin, Universität Kiel; Jörg Lau – außenpolitischer Korrespondent, Die Zeit; Prof. Dr. em. Emanuel Richter – Politikwissenschaftler, RWTH Aachen
Vorgestern hat Großbritannien, gestern Frankreich Palästina als Staat anerkannt. Deutschland tut dies weiter nicht. Isoliert sich die Bundesrepublik? Und: Immer wieder Drohnen und Jets in NATO-Lufträumen. Was ist Fakt, was Interpretation? (19:26) Grieß, Thielko
Spätestens zu Beginn der jüngsten UNO-Vollversammlung ist klar: Immer mehr Regierungen auf der Welt erkennen einen „Staat Palästina“ an. Es ist ihre Antwort auf die aktuelle Lage im Nahost-Konflikt, und es ist eine Antwort, die Fragen aufwirft. Anerkennen lässt sich im Grunde nur, was da ist. Sind also überhaupt die völkerrechtlichen Voraussetzungen erfüllt für einen „Staat Palästina“? Sind die palästinensischen Gebiete nicht meilenweit davon entfernt, als Staat funktionieren zu können - angesichts der Zerstörungen, und der israelischen Dominanz in diesem Krieg? Kann die internationale Anerkennung eines Staates Palästina gleichwohl ein erster Schritt sein zu einem Frieden dort? Oder gerade nicht, weil nicht nur die israelische Regierung einen Staat Palästina ablehnt, sondern auch zwei Drittel der israelischen Bevölkerung dagegen sind? All das wollen wir wissen von Lisa Wiese, Völkerrechtlerin an der Universität Leipzig), Ofer Waldman, deutsch-israelischer Autor und Leiter des Israel-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv, Nazih Musharbash, Präsident der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft, und Regula Rapp, Direktorin der Barenboim-Said Akademie in Berlin. Podcast-Tipp: br24 - Lost in Nahost Der Podcast zum Krieg in Israel und Gaza Wir werfen für euch einen Blick hinter die Nachrichten aus Israel und den palästinensischen Gebieten. Jede erste Woche im Monat eine neue Folge. Warum hört die Gewalt nicht auf? Was wollen die unterschiedlichen Player? Dieser Podcast erklärt die Hintergründe und Entwicklungen seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Mit Hilfe unserer Korrespondentinnen und Korrespondenten im ARD Studio Tel Aviv - und indem wir mit Menschen aus Israel und den palästinensischen Gebieten sprechen, die eine sehr unterschiedliche Sicht auf den Konflikt haben. https://www.ardaudiothek.de/sendung/lost-in-nahost-der-podcast-zum-krieg-in-israel-und-gaza/urn:ard:show:5ef19b01d54f725b/
Spätestens zu Beginn der jüngsten UNO-Vollversammlung ist klar: Immer mehr Regierungen auf der Welt erkennen einen „Staat Palästina“ an. Es ist ihre Antwort auf die aktuelle Lage im Nahost-Konflikt, und es ist eine Antwort, die Fragen aufwirft. Anerkennen lässt sich im Grunde nur, was da ist. Sind also überhaupt die völkerrechtlichen Voraussetzungen erfüllt für einen „Staat Palästina“? Sind die palästinensischen Gebiete nicht meilenweit davon entfernt, als Staat funktionieren zu können - angesichts der Zerstörungen, und der israelischen Dominanz in diesem Krieg? Kann die internationale Anerkennung eines Staates Palästina gleichwohl ein erster Schritt sein zu einem Frieden dort? Oder gerade nicht, weil nicht nur die israelische Regierung einen Staat Palästina ablehnt, sondern auch zwei Drittel der israelischen Bevölkerung dagegen sind? All das wollen wir wissen von Lisa Wiese, Völkerrechtlerin an der Universität Leipzig), Ofer Waldman, deutsch-israelischer Autor und Leiter des Israel-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv, Nazih Musharbash, Präsident der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft, und Regula Rapp, Direktorin der Barenboim-Said Akademie in Berlin. Podcast-Tipp: br24 - Lost in Nahost Der Podcast zum Krieg in Israel und Gaza Wir werfen für euch einen Blick hinter die Nachrichten aus Israel und den palästinensischen Gebieten. Jede erste Woche im Monat eine neue Folge. Warum hört die Gewalt nicht auf? Was wollen die unterschiedlichen Player? Dieser Podcast erklärt die Hintergründe und Entwicklungen seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Mit Hilfe unserer Korrespondentinnen und Korrespondenten im ARD Studio Tel Aviv - und indem wir mit Menschen aus Israel und den palästinensischen Gebieten sprechen, die eine sehr unterschiedliche Sicht auf den Konflikt haben. https://www.ardaudiothek.de/sendung/lost-in-nahost-der-podcast-zum-krieg-in-israel-und-gaza/urn:ard:show:5ef19b01d54f725b/
In einer koordinierten Erklärung haben Kanada, Australien und das Vereinigte Königreich den Staat Palästina offiziell anerkannt – ein historischer Schritt, da erstmals zwei G7-Mitglieder diesen Weg gehen. Während die drei Länder auf Reformzusagen der Palästinensischen Autonomiebehörde verweisen, reagiert Israels Regierung mit scharfer Ablehnung und spricht von einer „Belohnung des Terrors“. Auch in den USA formiert sich Widerstand. Beobachter sehen in der Anerkennung vor allem ein symbolisches Signal – mit unklaren Folgen für die Realität im Nahostkonflikt.
Angesiedelt am Bundeskanzleramt soll der Nationale Sicherheitsrat Sicherheitspolitik bündeln und Deutschland handlungsfähiger machen. Kritisiert wird der Machtzuwachs der Exekutive und der Rückfall in ein überholtes Sicherheitsverständnis. Reuschenbach, Julia www.deutschlandfunkkultur.de, Wortwechsel
Deutschlands Wirtschaft steckt fest, die Gerechtigkeitsdebatte kocht. Paul Ronzheimer spricht mit Ökonom und YouTuber Maurice Höfgen („Geld für die Welt") über eine linke Antwort auf Rezession, Bürgergeld und Standortkrise. Höfgen fordert: Konsum ankurbeln statt kürzen, Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Zukunftsbranchen, weniger Symbolpolitik.Es geht um die Frage, ob Sanktionen wirklich Jobs schaffen, warum ein Konjunkturprogramm die Binnenwirtschaft stützen könnte, wie Deutschland bei KI, Pharma und Chips aufholen soll und welche Rolle Migration für den Arbeitsmarkt spielt. Eine Diskussion über Zahlen, Prioritäten und die Weichenstellungen, die jetzt entscheiden, ob Deutschland wieder in Fahrt kommt.Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XRedaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichPost Production: Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Friedrich Merz hat Sozialreformen angekündigt. Dass vor allem über Bürgergeldkürzungen diskutiert wird, ist ein Täuschungsmanöver. Hier gibt es kaum Sparspielraum. Dringend müssten aber Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung reformiert werden. Boeselager, Felicitas www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Die Bilder aus Gaza sind entsetzlich: hungernde Menschen, zerstörte Gebäude, Elend und Verzweiflung. Doch auf die Macht der Bilder darf nicht mit Symbolpolitik wie der Anerkennung Palästinas reagiert werden. Davon profitiert am Ende nur die Hamas. Ein Kommentar von Olaf Asbach www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
Luftbrücke für Gaza zwischen Hilfe und Symbolpolitik, Jette Nietzard kandidiert nicht wieder: Was sagt das über die Grünen? Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für Karl Schlögel, Moderation: Julia Barth Von WDR 5.
I veckans huvudepisod berättar Jon om hans tågresa genom Europa. Det blir höjdpunkter, missar och tillfället som fick honom att ”storm off”. I andra halvan pratar vi om hur Donald Trumps mest pressade period hittills (mer om det i veckans En grej till) har fått honom bli desperat efter distraktioner. Vi pratar om allt från militärbaser som återigen uppkallas efter sydstatsgeneraler och krav på att fotbollslag ska byta till sina ursprungliga, förolämpande, namn, till att The Late Show läggs ner efter mer än 30 år och public service-bolagen PBS och NPR får sin federala finansiering strypt. Enjoy! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Grenzkontrollen: Sinnvoll oder Quatsch? | Kampf gegen Wohnungsnot - Baut doch endlich | Weniger Hass? Die AfD will ein neues Image | FIFA Klub-WM: Giannis goldene Geldmaschine | Wie Pornos unsere Kinder verderben - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Richter, Christoph D. www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Das von den Neos geführte Bildungsministerium will die Benützung von Smartphones an Schulen einschränken. Bis zur achten Schulstufe dürfen Smartphones, Watches und Co nicht mehr verwendet werden. Ob das etwas bringt oder ob es sich hierbei um reine Symbolpolitik handelt, erklärt Maximilian Werner, Innenpolitikredakteur bei DER STANDARD.