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Latest episodes from L.I.S.A. WISSENSCHAFTSPORTAL GERDA HENKEL STIFTUNG

Das Ende der alten politischen Lager

Play Episode Listen Later May 18, 2026 91:49


Wieso machen immer mehr Deutsche ihr Kreuz bei der AfD? Warum wählen viele Menschen eine Partei, die – zumindest auf den ersten Blick – gegen ihre eigenen Interessen handelt? Diese Fragen treiben derzeit große Teile der politischen Öffentlichkeit um. Nicht selten wird zur Erklärung auf psychologische Deutungen zurückgegriffen: „falsches Bewusstsein“ lautet dann Befund; für den Politikwissenschaftler Philip Manow eine fatale Psychopathologisierung und Ausdruck einer verkürzten Analyse. In seinem neuen Buch „Spaltungslinien“ entwickelt Manow eine alternative Deutung der gegenwärtigen politischen Umbrüche. Im Zentrum stehen neue Verteilungskonflikte, die das vertraute Koordinatensystem der deutschen und westeuropäischen Politik auf den Kopf stellen. Darüber haben wir mit ihm in einer neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ gesprochen. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/spaltungslinien_demokratie_philip_manow

Ressourcenkonflikte lösen!

Play Episode Listen Later May 15, 2026 51:12


Salon Sophie Charlotte. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels und der damit verbundenen Ressourcen­knapp­heit können und werden Konflikte und Spannungen entstehen. Lokal wie global werden wir mit drängenden Fragen, etwa nach der Ernährungs­gerechtigkeit und der nachhaltigen Nutzung unserer Ressourcen, konfrontiert sein. Welche Konflikt­lösungs­strategien sind erforderlich, um diesen Fragen und Problemen zu begegnen? Und wie kann dies unter Aufwendung der Anstrengungen aller Bürgerinnen und Bürger geschehen? Renate Künast (Bundes­ministerin a.D.), Hermine Mitter (Die Junge Akademie, Klima­öko­no­mie und Agrar­sozio­logie), Robert Arlinghaus (Leibniz-Institut für Gewässer­ökologie und Binnen­fischerei, National Champion des Frontiers Planet Prize 2025) und Benedikt Bösel (Agrar­ökonom, Gründer und Geschäfts­führer von Gut & Bösel) im Gespräch mit Susanne Götze (Journalistin). Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte 2026 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026) Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_ressourcenkonflikte_loesen

1. FC Nürnberg – Fußballvereine im Nationalsozialismus (2)

Play Episode Listen Later May 14, 2026 102:56


Anfang der 1930er Jahre ist der 1. FC Nürnberg einer der erfolgreichsten Fußball­vereine Deutschlands und steht für schichten­über­grei­fen­de Fußball­­be­geis­terung und Sportsgeist. Doch ausgerechnet der angesehene Trainer des „Clubs“, Jenő Konrád, wird 1932 zum Opfer einer antisemi­ti­schen Kampagne der lokalen National­sozia­listen. Nicht einmal ein Jahr später wird der Verein den Aus­schluss seiner jüdischen Vereins­mit­glieder be­schließen – und sich Stück für Stück in den Dienst der NS-Herr­schaft stellen. In der neuen Folge von „Zeitlupe“ zeich­nen wir mit dem Zeit­histo­ri­ker Dr. Matthias Braun die Geschichte des 1. FC Nürnberg im National­sozia­lismus nach und blicken auch darauf, wie der „Club“ nach 1945 mit diesem Erbe umging. Der Experte: Dr. Mathias Braun ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Geschäfts­bereich Kultur der Stadt Nürnberg und ist dort in der Stabsstelle „Ehemaliges Reichs­partei­tags­gelände Zeppelin­tribüne/ Zeppelinfeld“ tätig. Der Historiker wurde mit einer Biographie des national­sozia­lis­tischen Bürger­meisters von Nürnberg, Willy Liebel, promoviert: Hitlers liebster Bürger­meister. Willy Liebel (1897-1945), Nürnberg 2012. Weiterführende Literatur: Braun, Matthias: Der 1. FC Nürnberg und die „Stadt der Reichs­partei­tage“ – Verein und national­sozia­lis­tische Kommu­nal­politik, in: Stadt­ar­chive in der Metropol­region Nürnberg (Blog), 14. März 2025, https://stadtarchive-metropolregion-nuernberg.de/der-1-fc-nuernberg-und-die-stadt-der-reichsparteitage-verein-und-nationalsozialistische-kommunalpolitik/. Siegler, Bernd: Heulen mit den Wölfen. Der 1. FC Nürnberg und der Ausschluss seiner jüdischen Mitglieder, Fürth 2022. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zeitlupe_nuernberg_fussball_nationalsozialismus

München – Zentrum historischer Forschung

Play Episode Listen Later May 11, 2026 76:39


Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/muenchen_zentrum_geschichtswissenschaft_podiumsdiskussion

Abgefahren – Reisen zum Vergnügen

Play Episode Listen Later May 7, 2026 77:23


Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/abgefahren_reisen_zum_vergnuegen?nav_id=13132

The Decline of the Humanities?

Play Episode Listen Later May 4, 2026 52:15


A Conversation with Mary Beard (Munich History Lecture, 19th January 2026) For this term's Munich History Lecture, world-renowned classicist Mary Beard sits down with LMU professor John Weisweiler to test the case for and against a supposed decline of the humanities. What do the humanities contribute to a vibrant democracy in an era of funding pressure and growing distrust of universities? Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/mhl_mary_beard

Eltern – Kinder – Bildung. Wie Herkunft und Familie Chancen prägen

Play Episode Listen Later May 2, 2026 47:03


Bildung ist in Deutschland immer noch eine Frage der sozialen Herkunft. Warum eigentlich? Und lässt sich daran etwas ändern? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrags von Prof. Dr. Sandra Buchholz (Hannover). Es wird gezeigt, wie ungleich die Bildungschancen in Deutschland nach wie vor verteilt sind. Ein Beispiel: Haben die Eltern studiert, nehmen 78 von 100 Kindern im Laufe ihres Lebens selbst ein Studium auf. Haben die Eltern nicht studiert, sind es hingegen nur 25 von 100 Kindern. Haben die Eltern keine berufliche Ausbildung abgeschlossen, finden sogar nur 8 von 100 Kindern den Weg an die Hochschule. Wie sich die Forschung das Fortbestehen sozialer Ungleichheiten erklärt, wird diskutiert. Dabei zeigt sich, es sind nicht nur Unterschiede in den schulischen Leistungen, die den Ungleichheiten zugrunde liegen. Selbst bei Leistungen macht die soziale Herkunft einen großen Unterschied. Die Veranstaltung fand am 25. Februar 2026 in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart statt. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sandra_buchholz_eltern_kinder_bildung

Borussia Dortmund – Fußballvereine im Nationalsozialismus (1)

Play Episode Listen Later Apr 30, 2026 58:27


Borussia Dortmund ist heute einer der größten Fußballvereine Deutschlands. Bis in die 1930er Jahre spielte der BVB jedoch unterklassig, erst 1936 gelang der Sprung in die erstklassige Gauliga. Prägende Figur dieser Zeit war der Nationalstürmer August Lenz. Ein Jahr nach dem Aufstieg wurde der „blonde August“ Mitglied der NSDAP. Und er war nicht der einzige „Braune“ bei den Schwarz-Gelben: Auch andere Spieler und Funktionäre des BVB waren in das national­sozialistische System verstrickt. Doch wie weit reichte die Loyalität zum Regime? Gemeinsam mit der Dortmunder Historikerin Katharina Wojatzek beleuchten wir das widersprüchliche Bild eines Arbeitervereins im „Dritten Reich“. Die Expertin: Katharina Wojatzek studierte Geschichtswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Stadtarchiv Dortmund und arbeitet an einer Dissertation zur „Arisierung“ in Dortmund. Gemeinsam mit Rolf Fischer veröffentlichte sie 2024 die Studie „Borussia Dortmund in der Zeit des Nationalsozialismus 1933–1945“. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zeitlupe_borussia_dortmund_fussball_nationalsozialismus

Jerusalem, Princeton, Berlin – Wege der Judaistik

Play Episode Listen Later Apr 20, 2026 102:25


Dr. Barbara Schäfer-Siems und Prof. Dr. Peter Schäfer haben ihr wissenschaftliches Leben der Judaistik ge­wid­met. In der neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ blickt das Wissen­schaft­ler­paar auf die gemein­sa­men Stationen: die Studien­jahre im Israel der 1960er Jahre, die Professuren Peter Schäfers in Berlin und Princeton und schließlich seine Zeit als Direktor des Jüdischen Museums in Berlin. Ein Gespräch über das aschkenasische Judentum, den Zionismus, glückliche Fügun­gen und Niederlagen. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_barbara_und_peter_schaefer

Ist die Formel vom „Weniger, älter, bunter“ zu revidieren? Neue und alte Facetten des demographischen Wandels in ländlichen Räumen

Play Episode Listen Later Apr 19, 2026 48:48


Vortrag von Annett Steinführer in der Reihe "Im Umbruch!": Es ist stiller geworden um das Thema des demographischen Wandels in ländlichen Räumen. Die noch vor wenigen Jahren verbrei­teten Untergangs­zenarien und Forderungen nach der „Schließung“ von Dörfern wurden von anderen Aufmerk­sam­keits­kon­junk­tu­ren verdrängt. Doch schreiten die Verände­run­gen der Zahl und der Zusammensetzung der Bevölkerung fort, und neue Wande­rungs­mus­ter tragen zu sozialer Vielfalt bei. Der Vortrag von Prof. Dr. Annett Steinführer (Braunschweig) beleuchtet die unter­schied­lichen Facetten des demographischen Wandels in ländl­ichen Räumen in Deutschland und ihre Folgen für das Zusammen­leben, das Wohnen und die Daseins­vor­sorge genauer, wobei gleichzeitig der großen regio­na­len und lokalen Vielfalt der Wanderungsprozesse und der natürlichen Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung Rechnung zu tragen ist. Die Veranstaltung fand am 10. Februar 2026 in der Württembergischen Landes­biblio­thek Stuttgart statt. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/annett_steinfuehrer_laendliche_raeume

Geht mit Habermas und Kluge die „Ära Adorno“ zu Ende, Jörg Später?

Play Episode Listen Later Apr 15, 2026 49:34


Mit Jürgen Habermas und Alexander Kluge sind zwei der prägendsten Intellektuellen der Bundesrepublik innerhalb weniger Tage verstorben. Beide galten als Erben Theodor Adornos – und standen doch für sehr unterschiedliche Wege kritischer Theorie: hier der Systemdenker, dort der Filmemacher. Im Gespräch mit dem Historiker Jörg Später fragen wir, wie Habermas und Kluge die Nachkriegsgeschichte geprägt haben und was von ihrem Denken und Wirken bleiben wird. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/lisa_am_telefon_spaeter_juergen_habermas_alexander_kluge

Demokratiegefährdung in Ost- und Westdeutschland. Eine nach wie vor geteilte Geschichte?

Play Episode Listen Later Apr 13, 2026 105:59


Die vierte Veranstaltung der „Montagsdebatte im Wintersemester 2025/26“ widmet sich der Frage, ob West- und Ostdeutsch­land auseinan­der­driften. Rechte Proteste und AfD-Erfolge, Verständ­nis für Putin und der Aufstieg des „BSW“ in Ostdeutschland werfen die Frage auf, ob „der Osten“ langfristig „anders bleibt“ oder sich hier eher gesamtdeutsche Trends abzeichnen. Welche Rolle spielen dabei bisherige Geschichts­politik, zeit­geschicht­liche Erinnerungs­kultur, aber auch historische Prägungen in Ost und West? Der Schriftsteller Marko Martin und die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach (Universität Hamburg) diskutieren mit Irmgard Zündorf (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) die Bedeutung der Sozialisation in der DDR und der Bundesrepublik Deutschland sowie Erfahrungen mit der gesellschaftlichen und politischen Transformationen nach 1990. Was bedeuten die aktuellen Entwicklungen mit ihrer Zersplitterung des Parteiensystems für perspektivische demokratische Weichenstellungen? Ist die Geschichtspolitik und der Umgang mit den Diktaturerfahrungen noch zeitgemäß? Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/montagsdebatte_ost_und_west

Unerwünscht. Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten des NS-Regimes

Play Episode Listen Later Apr 6, 2026 62:48


Stefanie Schüler-Springorum stellt erstmals die westdeutsche Nachkriegsgesellschaft aus Sicht der Menschen dar, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Damit erzählt sie eine bislang weitgehend ausgeblendete Geschichte. Sie schildert die Erfahrungen von überlebenden Juden und Sinti und Roma, von ehemaligen Zwangsarbeitern und Homosexuellen im westlichen Teil Deutschlands in den ersten Nachkriegsjahrzehnten. Das gängige Bild von der gelungenen Demokratisierung der Bundesrepublik bekommt durch diese Geschichten einen Riss. Die Erfahrungen der ehemals Verfolgten zeigen, dass der Hass und die Ressentiments gegen sie nicht einfach verschwanden, sie waren tief im Denken der Menschen verankert und sind es zum Teil bis heute. Die Gründe und Funktionen dieser Einstellungen mögen sehr unterschiedlich sein, doch sie haben eines gemeinsam: den Wunsch der Mehrheitsgesellschaft, dass die betroffenen Menschen nicht da sein sollten. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_verfolgte_ns_bundesrepublik_schueler_springorum

Lea Grundig – Künstlerin in Exil und Widerstand

Play Episode Listen Later Apr 2, 2026 64:06


Thomasius Club mit Jeanette van Laak am 4. Februar 2026 In ihrer reich bebilderten Biografie „Das Exil im Gepäck“ spürt Jeannette van Laak den Lebenswegen der Künstlerin Lea Grundigs nach. Das Buch erzählt von Grundigs Vertreibung aus Deutschland sowie ihrem Leben in Palästina und in der frühen DDR, es berichtet von Aufbrüchen und von Ankünften, von Verlusten wie auch Zugewinnen der Migration. Entstanden ist ein Porträt einer umstrittenen, eigensinnigen und sensiblen Künstlerin als einer modernen, unbehausten Frau des 20. Jahrhunderts. Im Thomasius Club diskutierte Jeannette van Laak ihr Buch mit Thomas Schmidt-Lux und Marit Heuß. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_lea_grundig

Zeitgeschichte heute

Play Episode Listen Later Mar 23, 2026 67:03


Zu Gast bei L.I.S.A. mit Isabel Heinemann. Was bedeutet Zeitgeschichte – traditionell verstanden als „Epoche der Mitlebenden“, wie Hans Rothfels sie prägte – in einer Zeit, in der die Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust zunehmend verschwin­den? Wie verändern sich Themen, Methoden und Quellen der Zeit­ge­schichte unter diesen Bedin­gun­gen – und wie behauptet sie ihren wissen­schaft­lichen Anspruch in der kriti­schen Auseinan­der­setzung mit konkurrie­ren­den gesell­schaft­lichen Deutungs­ange­boten? Darüber sprechen wir mit Prof. Dr. Isabel Heinemann, seit Oktober 2025 Direktorin des Instituts für Zeit­geschichte München–Berlin. In der neuen Folge von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ gibt sie Einblicke in ihr Verständnis der Zeitgeschichte als Forschungs­feld, das Orien­tie­rungs­wissen für die Gegenwart bietet, und erläutert, welche Aufgaben dem Institut heute zukommen. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_isabel_heinemann

Hochqualifiziert und äußerst skeptisch? Wie qualifizierte Zuwanderer Deutschland erleben

Play Episode Listen Later Mar 22, 2026 49:31


Die Zuwanderung von Hochqualifizierten wird ökonomisch und kulturell als wenig bedrohlich betrachtet. Aber was zeichnet das besondere Verhältnis von hochqualifizierten Einwanderern zum Zielland aus? Sind hier Muster erkennbar, etwa im Bereich der tatsächlichen und wahrgenommenen Akzeptanz oder der emotionalen Bindung an das Zielland? Und gilt dies für alle Herkunftsgruppen gleichermaßen? Diese Fragen werden anhand einer Befragung von Neuzuwanderern nach Deutschland diskutiert. Claudia Diehl ist Professorin für Mikrosoziologie an der Universität Konstanz und Co-Sprecherin des Exzellenzclusters The Politics of Inequality. Sie hat Soziologie und Psychologie in Mannheim studiert, wo sie 2001 auch promoviert wurde. Bevor sie im April 2013 dem Ruf nach Konstanz folgte, hatte sie eine Stelle als Professorin an der Universität Göttingen inne und war am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung tätig. Sie nahm zahlreiche Auslandsaufenthalte wahr; zuletzt war sie 2019/2020 als Hannah-Arendt-Gastprofessorin des DAAD an der Munk School of Foreign Affairs and Public Policy in Toronto (Kanada) tätig. 2021 wurde Claudia Diehl in die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder berufen und ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat für Familienfragen, der das Bundesfamilienministerium berät. Sie ist seit 2023 ferner Mitglied der Heidelberger sowie seit 2025 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Claudia Diehl befasst sich in ihrer Forschung mit Migration, Integration und ethnischer Diskriminierung. Die Veranstaltung fand am 15. Januar 2026 in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart statt. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/claudia_diehl_hochqualifiziert_und_skeptisch

Was heißt es, heute in Syriens Archiven zu forschen, Thora Pindus?

Play Episode Listen Later Mar 12, 2026 31:30


L.I.S.A. am Telefon über eine Archivreise nach Syrien: Thora Pindus (Philipps-Universität Marburg) forscht in ihrem Promotions­vorhaben zur Entstehung des syrischen Sicherheitsapparats zwischen 1945 und 1990 und der Rolle, die Exil-Nazis dabei spielten. Für Archiv­recher­chen war sie Anfang 2026 für mehrere Wochen in Syrien. Im Interview berichtet sie über ihre Erfahrungen: Wie sie im Land gereist ist, welche Begeg­nun­gen sie in Archiven in Homs und Damaskus gemacht hat und welche neuen Forschungs­möglich­keiten sich nach dem Sturz Baschar al-Assads eröffnen. Thora Pindus ist Promotions­stipendiatin der Gerda Henkel Stiftung. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/lisa_am_telefon_pindus

Wirtschaftskrisen als Herausforderung der Demokratie?

Play Episode Listen Later Mar 9, 2026 95:59


Eine Diskussion mit Werner Plumpe, Nicola Fuchs-Schündeln und Moritz Schularick. Moderation: Alexander Nützenadel Der Blick in die Geschichte zeigt, dass wirt­schaft­liche Krisen und Unsicher­heit an den Börsen allein nicht zwingend in Diktaturen münden. Im Gegenteil, wirt­schaft­liche Auf- und Abwärts­­bewe­­gun­gen gehören zur freien Marktwirtschaft, dem Wirtschafts­sys­tem der meisten Demo­kra­tien und stellen sie nicht not­ge­dru­ngen vor exis­ten­tielle Heraus­for­de­run­gen. Welche Voraus­setz­un­gen also müssen gegeben sein, um radikale politische Kräfte zu Nutz­nießern öko­no­mi­scher Krisen werden zu lassen? Wann ent­ste­hen Wut und Gegen­wehr der Bürger und Bürgerinnen? Ab welchem Punkt werden Gefühle von Aus­gren­zung und des „Zukurz­kom­mens“ über­mäch­tig und münden im Hang zu Autoritarismus, Rassismus, Anti­semi­tis­mus und Homo­pho­bie als vermeint­liche Lösungen für die eigene als Misere wahr­ge­nom­me­ne Lebens­situa­tion? Auf welche Art verstär­ken anti­demo­kra­tische Kräfte diese Tendenzen, befördern sie oder bringen sie gar erst hervor? Impuls: Werner Plumpe, Universität Frankfurt a.M. Gäste: Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft Nicola Fuchs-Schündeln, Leiterin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung Moderation: Alexander Nützenadel, HU Berlin Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/montagsdebatte_wirtschaftskrisen

Lesen für die Demokratie

Play Episode Listen Later Feb 19, 2026 71:26


Hat Literatur einen politischen Sinn – und wenn ja, welchen? Ist beispielsweise das, was wir tun, wenn wir lesen oder über unsere Lektüre diskutieren, eine politische Tätigkeit? Wie ließe sich das definieren? Die Literaturwissenschaftlerin Laura Bieger vertritt in ihrem neuen Buch die These, dass Literatur politisch ist, wenn und weil sie dazu beiträgt, die Form unserer gemeinsamen Welt zu verhandeln. Wir fragen bei der Autorin nach, was es bedeutet, Literatur als soziale Praxis zu verstehen, in was für einem Bezugsgewebe literarische Texte sich befinden, und was an der Praxis des gemeinsamen Sprechens und Urteilens über Literatur – jenseits engagierter Literatur – bereits politisch sein kann. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_lesen_fuer_die_demokratie

Demografie macht Politik. Repräsentation, Populismus, Perspektiven

Play Episode Listen Later Feb 15, 2026 51:03


Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/demografie_macht_politik._repraesentation_populismus_perspektiven?nav_id=12944

Architektur im Anthropozän

Play Episode Listen Later Feb 12, 2026 70:40


Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/architektur_im_anthropozaen?nav_id=12905

Adoption und Identität

Play Episode Listen Later Feb 9, 2026 84:01


Mit dem Zeithistoriker Dr. Carlos Alberto Haas, seit 2025 Geschäfts­führer des Histo­ri­schen Kollegs in München, blicken wir auf die eigene Biografie: Carlos Alberto Haas wurde 1985 in Guatemala geboren, doch bereits im Alter von drei Monaten an Adoptiv­eltern nach Deutschland vermittelt. In der neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ erzählt er, was ihm seine guate­mal­te­kische Herkunft heute bedeutet. Ein Gespräch über Identität, das Einwan­derungs­land Deutsch­land und die Erinnerung an den Holocaust in einer post­migran­ti­schen Gesell­schaft. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_carlos_alberto_haas

Keine Zeit mehr für die Arbeit? Arbeitszeitoptionen als Chance und Herausforderung für Beschäftigte und Betriebe

Play Episode Listen Later Feb 8, 2026 50:35


Ein Vortrag von Prof. Dr. Ute Klammer (Duisburg-Essen) in der Reihe "Im Umbruch!". Im Zuge des gesell­schaft­lichen Wandels haben arbeitnehmer­bezo­ge­ne Zeitrechte und Wahl­optio­nen zwischen Zeit und Geld in den vergangenen Jahren eine zuneh­men­de Bedeutung in der Arbeitswelt bekommen. Elternzeit, Pflegezeit, (Brücken-)Teilzeit, Sabbaticals, die tarif­vertrag­liche Möglich­keiten, zwischen mehr Geld oder mehr freien Tagen entscheiden zu können … Beschäftigten stehen heute viele Optionen offen, um die Arbeit an die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche anzupassen. Doch wer nutzt diese Möglich­kei­ten – und wer springt dafür ein? Wie gehen Betriebe mit den temporären Frei­stel­lun­gen und Arbeitszeit­redu­zie­run­gen ihrer Beschäf­tig­ten um? Werden Arbeit­geber vor kaum zu lösende Probleme gestellt – oder entwickeln sich neue, innovative Konzepte des Personal­manage­ments? Der Vortrag präsentiert hierzu Ergebnisse aus einem kürzlich abge­schlos­se­nen Forschungs­projekt. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/ute_klammer_arbeitszeitoptionen

Radikalität, Terrorismus und Erlösungshoffnungen in Zeitgeschichte und Gegenwart

Play Episode Listen Later Feb 2, 2026 102:47


Die „Montagsdebatte“ widmet sich der Frage, ob die zunehmende Radikalisierung, die wir derzeit erleben, auch auf religiösen und weltlichen Erlösungshoffnungen beruht. Im Anschluss an einen einführenden Impulsvortrag der niederländischen Zeithistorikerin Beatrice de Graaf von der Universität Utrecht folgt ein Gespräch mit Frank Bösch, Direktor des Leibniz-Instituts für Zeithistorische Forschung Potsdam. Nicht nur Islamisten, auch Rechtsextremisten verwenden in zunehmendem Maße religiöse Muster, Symbole und Praktiken. Sie nutzen diese zur Anwerbung, Legitimierung und Verherrlichung von politischer Gewalt in Europa, den USA und Russland. Radikale Erlösungshoffnungen treten auch zunehmend in den Führungen politischer Parteien auf: Trump wird von Evangelikalen als biblischer ‚König Kyros‘ gesehen, Orban stellt sich als ‚Verteidiger des Christentums‘ dar, Putin wirft sich gar als ‚Katechon‘ auf und Vox-Anführer Abascal sieht sich als neuer Kreuzfahrer gegen den Islam. Was sind die Ursachen für diese Rückkehr radikaler Erlösungshoffnungen und wie könne wir darauf reagieren? Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/montagsdebatte_radikalitaet_terrorismus_erloesungshoffnungen

Räume der Medizin in der DDR-Literatur

Play Episode Listen Later Jan 22, 2026 65:41


Gab es einen besonderen Umgang mit Medizin, Kranken und Krankheit in der DDR? Matthias Aumüller fragt in seiner Monografie Medikaler Raum in der erzählenden Literatur der DDR nach der Erzählung von Räumen der Medizin – etwa der Klinik, der Arztpraxis – in literarischen Werken u. a. von Christa Wolf, Klaus Schlesinger, Werner Heiduczek und Stefan Heym. Er untersucht die Bedeutung von Schauplätzen und Ortswechseln in Erzähltexten, stellt Zusammenhänge zwischen Raumdramaturgie und zeithistorischem Hintergrund her. Dabei entfaltet Aumüller auch eine historische Perspektive von den 1950er bis zu den 1980er Jahren, von Tuberkulose bis hin zum Alkoholismus in der DDR. Marit Heuß und Ringo Rösener fragen nach, was Matthias Aumüller entdeckt hat. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_aumueller

Der Geschichts­philo­sophie entkommt man nicht

Play Episode Listen Later Jan 19, 2026 79:36


Modernisierung, Rationalisierung, Differenzierung, Individualisierung, Säkularisierung, Globalisierung: Die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts wird gerne entlang umfassender Prozessbegriffe erzählt, mit deren Hilfe mal mehr, mal weniger weitreichende Zeitdiagnosen formuliert werden. Diese „Meistererzählungen“ jedoch bringen ein erhebliches geschichtsphilosophisches Gepäck mit sich, das, so die Ansicht des Soziologen Prof. Dr. Wolfgang Knöbl, Direktor des Hamburger Instituts für Sozialforschung, kritisch reflektiert werden muss. In dieser Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. sprechen wir mit Wolfgang Knöbl darüber, wie dies gelingen kann und was die Soziologie von der Geschichtswissenschaft lernen kann und umgekehrt. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_knoebl

Mehr Antike wagen! Warum Europa ein historisches Gedächtnis braucht

Play Episode Listen Later Jan 12, 2026 48:58


Vielleicht haben die heutigen Probleme Europas ihren Ursprung weniger in der aktuellen Politik, als im fehlenden historischen Gedächtnis der euro­pä­ischen Gesell­schaf­ten, meint der Althistoriker Prof. Dr. Michael Sommer (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg). In seiner Keynote vor jungen Wissen­schaft­lerin­nen und Wissen­schaft­lern aus Italien, Polen, Deutsch­land und Frankreich plädiert er für eine neu intensivierte Auseinan­der­setzung mit der griechi­schen und römischen Antike, die er als unver­zicht­bares Reservoir der nationen­über­grei­fen­den Sinn­stif­tung ansieht. Dabei veran­schau­licht Professor Sommer, an drei histo­ri­schen Lektionen zur Bündnis­fähig­keit, zum Aufstiegs­ver­spre­chen und der Eliten­kon­trol­le, wie sich aus dem antiken Erbe Einsichten für die Zukunft des Konti­nents gewinnen lassen. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sommer_mehr_antike_wagen

Öffentliche Reden im Zeitalter generativer KI

Play Episode Listen Later Jan 11, 2026 51:29


Was die in Chatbots wie ChatGPT verbauten Large Language Models leisten können, bleibt umstritten. Während die einen bereits das Zeitalter der „Textpokalypse“ und der Verdummung gekommen sehen, hoffen andere, in generativer KI ein mächtiges Instrument für Bildung und Demokratisierung zu finden. Diesseits von Hype, Hoffnung und Horror beeinflussen ChatGPT und Co. aber schon heute, wie Menschen recherchieren, lesen, schreiben – und reden. Der Vortrag erschließt anhand von Themen aus Rhetorik, Autorschaft und kommunikativer Kompetenz die Konsequenzen von LLM-Texten für das öffentliche Sprechen und entwirft Szenarien ihrer produktiven Nutzung. Markus Gottschling forscht und lehrt zu Literatur, Rhetorik und Wissenschafts­kommu­ni­ka­tion. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Allgemeine Rhetorik und verant­wort­lich für die Wissenschaftliche Koordination des RHET AI Center. Dort leitet er auch die Arbeitsgruppe “Communicative Competence”, die sich mit Wirkung und Nutzung generativer KI auseinandersetzt. Regelmäßig entwickelt und lehrt er Fortbildungsformate zur Wissenschaftskommunikation. Seit 2025 ist er Co-Direktor der RHET AI Coalition, eines internationalen Forschungsnetzwerks an der Schnittstelle von Rhetorik und Künstlicher Intelligenz Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_klartext_markusgottschling

Adlige Athleten: Leibesübungen im Frühmittelalter

Play Episode Listen Later Jan 9, 2026 27:56


Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/koerper_und_herrschaft_anne_greule

Der Weg des Genozids ins Völkerrecht

Play Episode Listen Later Jan 5, 2026 59:18


Mit der am 9. Dezember 1948 verabschiedeten „Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes“ fand der Begriff des Genozids Eingang in das Völkerrecht. Maßgeblich geprägt wurde er von dem polnisch-jüdischen Juristen Raphael Lemkin, der ihn vor allem vor dem Hintergrund der deutschen Kriegsverbrechen in Osteuropa entwickelte. Ausgehend von den Nürnberger Prozessen zeichnet Dr. Alexander Korb (Nürnberg) im Kölner Vortrag die Vorgeschichte nach, die zur völkerrechtlichen Verankerung des Genozidbegriffs führte. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/koelner_vortraege_korb_genozid

„Wolle die Wandlung“. Rainer Maria Rilkes „Sonette an Orpheus“ aus dem Archiv

Play Episode Listen Later Dec 28, 2025 49:25


Immer wollte Rilke sich wandeln, die Metamorphose war sein Lebensthema, er gestaltete sie in seiner Literatur. Zurückgezogen im abgelegenen Chateau de Muzot schrieb er im Februar und März 1922 den größten Teil der „Sonette an Orpheus“. Die insgesamt 55 Sonette, in denen Rilke den Orpheus-Mythos aufgreift, verwandelt und neu deutet, prägen mit ihrer Poetik das Spätwerk des Dichters. Ausgehend von Rilkes Notizbüchern, den Entwürfen und Briefen aus der Zeit, die sich in seinem Nachlass befinden und erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden, gehen Sandra Richter (Deutsches Literaturarchiv) und Anna Kinder (Deutsches Literaturarchiv) auf den Entstehungsspuren dem Wandel in Rilkes Werk nach. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_rilkes_sonette_an_orpheus

L.I.S.A. - „Wolle die Wandlung“. Rainer Maria Rilkes „Sonette an Orpheus“ aus dem Archiv

Play Episode Listen Later Dec 28, 2025 49:25


Immer wollte Rilke sich wandeln, die Metamorphose war sein Lebensthema, er gestaltete sie in seiner Literatur. Zurückgezogen im abgelegenen Chateau de Muzot schrieb er im Februar und März 1922 den größten Teil der „Sonette an Orpheus“. Die insgesamt 55 Sonette, in denen Rilke den Orpheus-Mythos aufgreift, verwandelt und neu deutet, prägen mit ihrer Poetik das Spätwerk des Dichters. Ausgehend von Rilkes Notizbüchern, den Entwürfen und Briefen aus der Zeit, die sich in seinem Nachlass befinden und erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden, gehen Sandra Richter (Deutsches Literaturarchiv) und Anna Kinder (Deutsches Literaturarchiv) auf den Entstehungsspuren dem Wandel in Rilkes Werk nach. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_rilkes_sonette_an_orpheus

Die Histothek | Das aschkenasische Judentum

Play Episode Listen Later Dec 25, 2025 74:36


Aschkenas: So nannten die seit dem Mittelalter in Europa ansässigen Juden ihr Siedlungsgebiet vor allem in Deutschland. Peter Schäfer bietet mit diesem Buch erstmals einen auf archäologischen und schriftlichen Quellen basierenden Überblick über Herkunft und Blüte des aschkenasischen Judentums und seinen erzwungenen Weg nach Osteuropa. Seine glänzende Darstellung umfasst mehr als 2000 Jahre jüdischer Geschichte, von der Antike bis zum 20. Jahrhundert, und wird für lange Zeit Maßstäbe setzen. Ein Edikt des Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 betrifft die Juden in Köln, doch erst für die Zeit um das Jahr 1000 sind jüdische Gemeinden in Köln, Mainz, Speyer, Worms, Regensburg, Prag oder Frankfurt sicher belegt. Woher kamen diese Juden? Wie waren ihre Gemeinden organisiert? Wovon lebten sie, und welche Beziehungen pflegten sie zu ihrer christlichen Umgebung? Peter Schäfer kennt wie kaum ein anderer die Schriften des mittelalterlichen Judentums und beschreibt auf ihrer Grundlage – jenseits der bis heute verbreiteten Klischeevorstellungen – den Alltag und die mystisch geprägte Frömmigkeit der aschkenasischen Juden. Er erzählt von den Verfolgungen und Vertreibungen im Spätmittelalter, der erneuten Blüte jüdischen Lebens in Polen, Litauen und Russland und vom Weg der Juden in eine ambivalente Moderne, die Emanzipation versprach und Vernichtung brachte. Seither liegen die Zentren des aschkenasischen Judentums in den USA und Israel, doch seine Wurzeln reichen weit in das europäische Ostjudentum, in das mittelalterliche Deutschland und in die Antike zurück. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/histothek_schaefer

L.I.S.A. - Die Histothek | Das aschkenasische Judentum

Play Episode Listen Later Dec 25, 2025 74:36


Aschkenas: So nannten die seit dem Mittelalter in Europa ansässigen Juden ihr Siedlungsgebiet vor allem in Deutschland. Peter Schäfer bietet mit diesem Buch erstmals einen auf archäologischen und schriftlichen Quellen basierenden Überblick über Herkunft und Blüte des aschkenasischen Judentums und seinen erzwungenen Weg nach Osteuropa. Seine glänzende Darstellung umfasst mehr als 2000 Jahre jüdischer Geschichte, von der Antike bis zum 20. Jahrhundert, und wird für lange Zeit Maßstäbe setzen. Ein Edikt des Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 betrifft die Juden in Köln, doch erst für die Zeit um das Jahr 1000 sind jüdische Gemeinden in Köln, Mainz, Speyer, Worms, Regensburg, Prag oder Frankfurt sicher belegt. Woher kamen diese Juden? Wie waren ihre Gemeinden organisiert? Wovon lebten sie, und welche Beziehungen pflegten sie zu ihrer christlichen Umgebung? Peter Schäfer kennt wie kaum ein anderer die Schriften des mittelalterlichen Judentums und beschreibt auf ihrer Grundlage – jenseits der bis heute verbreiteten Klischeevorstellungen – den Alltag und die mystisch geprägte Frömmigkeit der aschkenasischen Juden. Er erzählt von den Verfolgungen und Vertreibungen im Spätmittelalter, der erneuten Blüte jüdischen Lebens in Polen, Litauen und Russland und vom Weg der Juden in eine ambivalente Moderne, die Emanzipation versprach und Vernichtung brachte. Seither liegen die Zentren des aschkenasischen Judentums in den USA und Israel, doch seine Wurzeln reichen weit in das europäische Ostjudentum, in das mittelalterliche Deutschland und in die Antike zurück. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/histothek_schaefer

L.I.S.A. - Die Gnosis. Wie kommt das Böse in die Welt?

Play Episode Listen Later Dec 22, 2025 95:58


Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_markschies_gnosis

L.I.S.A. - Gerahmte Gewalt. Fotoalben von Deutschen im „Osteinsatz“ und die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg

Play Episode Listen Later Dec 20, 2025 50:04


Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_fotoalben_zweiter_weltkrieg_matthaeus

Nationalsozialistisches Völkerrecht im Kontext

Play Episode Listen Later Dec 19, 2025 49:24


Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/koelner_vortraege_vec_nationalsozialistisches_voelkerrecht

L.I.S.A. - Nationalsozialistisches Völkerrecht im Kontext

Play Episode Listen Later Dec 19, 2025 49:24


Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/koelner_vortraege_vec_nationalsozialistisches_voelkerrecht

Im Rausch der Kunst: die Bentvueghels zwischen Trunksucht und Inspiration

Play Episode Listen Later Dec 18, 2025 29:19


Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/podcast_zwischen_pinsel_und_pranger_bentvueghels

L.I.S.A. - Im Rausch der Kunst: die Bentvueghels zwischen Trunksucht und Inspiration

Play Episode Listen Later Dec 18, 2025 29:19


Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/podcast_zwischen_pinsel_und_pranger_bentvueghels

«Er hatt in vx wochen nich bey mir geleygen, Nu schelt er mich umer». Sexualität als Druckmittel im sächsischen Hochadel

Play Episode Listen Later Dec 12, 2025 23:23


In der Frühen Neuzeit hing von dem Körper der Fürstin der Fortbestand einer Dynastie ab. Er war eine öffentliche Angelegenheit, die der Hof, aber auch andere Territorialherren genau registrierten. Die Körperlichkeit und Sexualität der Fürstin konnte, wenn sie denn „erfolgreich“ war, ein nicht zu unterschätzendes Kapital darstellen, bot aber auch enorme Angriffsfläche, vor allem wenn die fürstliche Ehe kinderlos blieb. Maria Hauber beleuchtet dieses Spannungsfeld am Beispiel von zwei sächsischen Fürstinnen aus dem 16. Jahrhundert: Elisabeth von Sachsen (1502-1557) und Anna von Sachsen-Coburg (1567-1613). Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/koerper_und_herrschaft_maria_hauber

L.I.S.A. - «Er hatt in vx wochen nich bey mir geleygen, Nu schelt er mich umer». Sexualität als Druckmittel im sächsischen Hochadel

Play Episode Listen Later Dec 12, 2025 23:23


In der Frühen Neuzeit hing von dem Körper der Fürstin der Fortbestand einer Dynastie ab. Er war eine öffentliche Angelegenheit, die der Hof, aber auch andere Territorialherren genau registrierten. Die Körperlichkeit und Sexualität der Fürstin konnte, wenn sie denn „erfolgreich“ war, ein nicht zu unterschätzendes Kapital darstellen, bot aber auch enorme Angriffsfläche, vor allem wenn die fürstliche Ehe kinderlos blieb. Maria Hauber beleuchtet dieses Spannungsfeld am Beispiel von zwei sächsischen Fürstinnen aus dem 16. Jahrhundert: Elisabeth von Sachsen (1502-1557) und Anna von Sachsen-Coburg (1567-1613). Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/koerper_und_herrschaft_maria_hauber

Metropolen im Wettbewerb

Play Episode Listen Later Dec 11, 2025 69:40


Wie der Stadtraum Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem zunehmend umkämpften Raum wurde und welche Rolle dabei internationale städtebauliche Wettbewerbe spielten, darüber reden wir mit Cosima Götz. Denn Wettbewerbe erlebten zwischen den 1890er und den 1930er Jahren eine beispiellose Hochphase. Man versprach sich von diesen ihnen nichts Geringeres als einen »Generalplan« – für die Anlage von Verkehrswegen, Bau- sowie Freiflächen und vor allem auch für die gesellschaftliche Neuorganisation unter den Bedingungen einer als »modern« verstandenen Zeit. An den Städten Berlin, Ankara, Paris und Canberra zeigt Cosima Götz, wie die dabei entstehenden Konflikte bearbeitet wurden und welche planerischen, aber auch ideellen Folgen dies hatte. Uta Karstein und Thomas Schmidt-Lux haben nachgefragt, was das eigentlich bedeutet hat. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_cosima_goetz_metropolen_im_wettbewerb

L.I.S.A. - Metropolen im Wettbewerb

Play Episode Listen Later Dec 11, 2025 69:40


Wie der Stadtraum Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem zunehmend umkämpften Raum wurde und welche Rolle dabei internationale städtebauliche Wettbewerbe spielten, darüber reden wir mit Cosima Götz. Denn Wettbewerbe erlebten zwischen den 1890er und den 1930er Jahren eine beispiellose Hochphase. Man versprach sich von diesen ihnen nichts Geringeres als einen »Generalplan« – für die Anlage von Verkehrswegen, Bau- sowie Freiflächen und vor allem auch für die gesellschaftliche Neuorganisation unter den Bedingungen einer als »modern« verstandenen Zeit. An den Städten Berlin, Ankara, Paris und Canberra zeigt Cosima Götz, wie die dabei entstehenden Konflikte bearbeitet wurden und welche planerischen, aber auch ideellen Folgen dies hatte. Uta Karstein und Thomas Schmidt-Lux haben nachgefragt, was das eigentlich bedeutet hat. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_cosima_goetz_metropolen_im_wettbewerb

Nazis wider Willen?

Play Episode Listen Later Dec 8, 2025 63:41


Wie standen die Deutschen wirklich zum NS-Regime und zu Hitlers Herrschaft? Dieser Frage geht der Historiker Prof. Dr. Peter Longerich in seinem neuen Buch „Unwillige Volksgenossen“ nach. Dafür hat er mehrere tausend Seiten offizieller Stimmungsberichte von Gestapo, SD und weiteren Einrichtungen des nationalsozialistischen Staates ausgewertet. Welche Eindrücke diese Quellen vermitteln und welche Schlussfolgerungen sich daraus ziehen lassen, darüber haben wir mit dem Historiker in einer neuen Folge von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ gesprochen. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_longerich

L.I.S.A. - Nazis wider Willen?

Play Episode Listen Later Dec 8, 2025 63:41


Wie standen die Deutschen wirklich zum NS-Regime und zu Hitlers Herrschaft? Dieser Frage geht der Historiker Prof. Dr. Peter Longerich in seinem neuen Buch „Unwillige Volksgenossen“ nach. Dafür hat er mehrere tausend Seiten offizieller Stimmungsberichte von Gestapo, SD und weiteren Einrichtungen des nationalsozialistischen Staates ausgewertet. Welche Eindrücke diese Quellen vermitteln und welche Schlussfolgerungen sich daraus ziehen lassen, darüber haben wir mit dem Historiker in einer neuen Folge von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ gesprochen. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_longerich

L.I.S.A. - „Was also ist die Zeit?“ Rechtszeiten in Europa 1450–1750

Play Episode Listen Later Dec 5, 2025 62:03


Wandlungen von Zeitdeutungen beeinflussen den Wandel von Recht und Rechtswissen. Die Entwicklungsdynamiken dieser Verflechtungen in der europäischen Rechtskultur 1450–1750 sind Gegenstand des Vorhabens. Der Rechtshistoriker Prof. Dr. Andreas Thier (Universität Zürich) beleuchtet in seinem Vortrag die Entstehung von rechtlich verbindlichen Zeitregimen, die Bedeutung von Vergangenheiten und Ursprüngen für die Legitimation von Recht sowie den Stellenwert von linearen Zeitkonzepten. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/andreas_thier_rechtszeiten

„Gewiß, ich bin sehr happy: Doch glücklich bin ich nicht.“ Mascha Kaléko zwischen Ländern, Sprachen und Künsten

Play Episode Listen Later Dec 4, 2025 45:03


Die Lyrikerin Mascha Kaléko war ein Star im Berlin der frühen 30er Jahre - bis ihre Bücher als „Asphaltliteratur“ von den Nazis verboten und sie als Jüdin verfolgt wurde. Es war nicht ihre erste Flucht, die Kaléko 1938 in die USA antrat; ihr ganzes Leben war von Sprach- und Kulturwechseln geprägt - und von Literatur und Musik. Über das Zusammenspiel von diesen Künsten in Kalékos Leben, über die musikalische Umsetzung ihres Werkes und einen „dritter Raum“, der daraus entsteht, spricht Nikola Herweg (DLA) mit der Komponistin und Hörspielmacherin Ulrike Haage. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_mascha_kaleko

L.I.S.A. - „Gewiß, ich bin sehr happy: Doch glücklich bin ich nicht.“ Mascha Kaléko zwischen Ländern, Sprachen und Künsten

Play Episode Listen Later Dec 4, 2025 45:03


Die Lyrikerin Mascha Kaléko war ein Star im Berlin der frühen 30er Jahre - bis ihre Bücher als „Asphaltliteratur“ von den Nazis verboten und sie als Jüdin verfolgt wurde. Es war nicht ihre erste Flucht, die Kaléko 1938 in die USA antrat; ihr ganzes Leben war von Sprach- und Kulturwechseln geprägt - und von Literatur und Musik. Über das Zusammenspiel von diesen Künsten in Kalékos Leben, über die musikalische Umsetzung ihres Werkes und einen „dritter Raum“, der daraus entsteht, spricht Nikola Herweg (DLA) mit der Komponistin und Hörspielmacherin Ulrike Haage. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_mascha_kaleko

L.I.S.A. - Schlussdiskussion

Play Episode Listen Later Dec 3, 2025 17:11


Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/passage1945_schlussdiskussion

L.I.S.A. - Die Zustimmung der Deutschen im NS-Staat

Play Episode Listen Later Dec 1, 2025 85:22


Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_janosch_steuwer_gerd_krumeich

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