Wissenschaftsportal

Wieso machen immer mehr Deutsche ihr Kreuz bei der AfD? Warum wählen viele Menschen eine Partei, die – zumindest auf den ersten Blick – gegen ihre eigenen Interessen handelt? Diese Fragen treiben derzeit große Teile der politischen Öffentlichkeit um. Nicht selten wird zur Erklärung auf psychologische Deutungen zurückgegriffen: „falsches Bewusstsein“ lautet dann Befund; für den Politikwissenschaftler Philip Manow eine fatale Psychopathologisierung und Ausdruck einer verkürzten Analyse. In seinem neuen Buch „Spaltungslinien“ entwickelt Manow eine alternative Deutung der gegenwärtigen politischen Umbrüche. Im Zentrum stehen neue Verteilungskonflikte, die das vertraute Koordinatensystem der deutschen und westeuropäischen Politik auf den Kopf stellen. Darüber haben wir mit ihm in einer neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ gesprochen. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/spaltungslinien_demokratie_philip_manow

Salon Sophie Charlotte. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels und der damit verbundenen Ressourcenknappheit können und werden Konflikte und Spannungen entstehen. Lokal wie global werden wir mit drängenden Fragen, etwa nach der Ernährungsgerechtigkeit und der nachhaltigen Nutzung unserer Ressourcen, konfrontiert sein. Welche Konfliktlösungsstrategien sind erforderlich, um diesen Fragen und Problemen zu begegnen? Und wie kann dies unter Aufwendung der Anstrengungen aller Bürgerinnen und Bürger geschehen? Renate Künast (Bundesministerin a.D.), Hermine Mitter (Die Junge Akademie, Klimaökonomie und Agrarsoziologie), Robert Arlinghaus (Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, National Champion des Frontiers Planet Prize 2025) und Benedikt Bösel (Agrarökonom, Gründer und Geschäftsführer von Gut & Bösel) im Gespräch mit Susanne Götze (Journalistin). Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte 2026 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026) Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_ressourcenkonflikte_loesen

Anfang der 1930er Jahre ist der 1. FC Nürnberg einer der erfolgreichsten Fußballvereine Deutschlands und steht für schichtenübergreifende Fußballbegeisterung und Sportsgeist. Doch ausgerechnet der angesehene Trainer des „Clubs“, Jenő Konrád, wird 1932 zum Opfer einer antisemitischen Kampagne der lokalen Nationalsozialisten. Nicht einmal ein Jahr später wird der Verein den Ausschluss seiner jüdischen Vereinsmitglieder beschließen – und sich Stück für Stück in den Dienst der NS-Herrschaft stellen. In der neuen Folge von „Zeitlupe“ zeichnen wir mit dem Zeithistoriker Dr. Matthias Braun die Geschichte des 1. FC Nürnberg im Nationalsozialismus nach und blicken auch darauf, wie der „Club“ nach 1945 mit diesem Erbe umging. Der Experte: Dr. Mathias Braun ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Geschäftsbereich Kultur der Stadt Nürnberg und ist dort in der Stabsstelle „Ehemaliges Reichsparteitagsgelände Zeppelintribüne/ Zeppelinfeld“ tätig. Der Historiker wurde mit einer Biographie des nationalsozialistischen Bürgermeisters von Nürnberg, Willy Liebel, promoviert: Hitlers liebster Bürgermeister. Willy Liebel (1897-1945), Nürnberg 2012. Weiterführende Literatur: Braun, Matthias: Der 1. FC Nürnberg und die „Stadt der Reichsparteitage“ – Verein und nationalsozialistische Kommunalpolitik, in: Stadtarchive in der Metropolregion Nürnberg (Blog), 14. März 2025, https://stadtarchive-metropolregion-nuernberg.de/der-1-fc-nuernberg-und-die-stadt-der-reichsparteitage-verein-und-nationalsozialistische-kommunalpolitik/. Siegler, Bernd: Heulen mit den Wölfen. Der 1. FC Nürnberg und der Ausschluss seiner jüdischen Mitglieder, Fürth 2022. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zeitlupe_nuernberg_fussball_nationalsozialismus

Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/muenchen_zentrum_geschichtswissenschaft_podiumsdiskussion

Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/abgefahren_reisen_zum_vergnuegen?nav_id=13132

A Conversation with Mary Beard (Munich History Lecture, 19th January 2026) For this term's Munich History Lecture, world-renowned classicist Mary Beard sits down with LMU professor John Weisweiler to test the case for and against a supposed decline of the humanities. What do the humanities contribute to a vibrant democracy in an era of funding pressure and growing distrust of universities? Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/mhl_mary_beard

Bildung ist in Deutschland immer noch eine Frage der sozialen Herkunft. Warum eigentlich? Und lässt sich daran etwas ändern? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrags von Prof. Dr. Sandra Buchholz (Hannover). Es wird gezeigt, wie ungleich die Bildungschancen in Deutschland nach wie vor verteilt sind. Ein Beispiel: Haben die Eltern studiert, nehmen 78 von 100 Kindern im Laufe ihres Lebens selbst ein Studium auf. Haben die Eltern nicht studiert, sind es hingegen nur 25 von 100 Kindern. Haben die Eltern keine berufliche Ausbildung abgeschlossen, finden sogar nur 8 von 100 Kindern den Weg an die Hochschule. Wie sich die Forschung das Fortbestehen sozialer Ungleichheiten erklärt, wird diskutiert. Dabei zeigt sich, es sind nicht nur Unterschiede in den schulischen Leistungen, die den Ungleichheiten zugrunde liegen. Selbst bei Leistungen macht die soziale Herkunft einen großen Unterschied. Die Veranstaltung fand am 25. Februar 2026 in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart statt. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sandra_buchholz_eltern_kinder_bildung

Borussia Dortmund ist heute einer der größten Fußballvereine Deutschlands. Bis in die 1930er Jahre spielte der BVB jedoch unterklassig, erst 1936 gelang der Sprung in die erstklassige Gauliga. Prägende Figur dieser Zeit war der Nationalstürmer August Lenz. Ein Jahr nach dem Aufstieg wurde der „blonde August“ Mitglied der NSDAP. Und er war nicht der einzige „Braune“ bei den Schwarz-Gelben: Auch andere Spieler und Funktionäre des BVB waren in das nationalsozialistische System verstrickt. Doch wie weit reichte die Loyalität zum Regime? Gemeinsam mit der Dortmunder Historikerin Katharina Wojatzek beleuchten wir das widersprüchliche Bild eines Arbeitervereins im „Dritten Reich“. Die Expertin: Katharina Wojatzek studierte Geschichtswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Stadtarchiv Dortmund und arbeitet an einer Dissertation zur „Arisierung“ in Dortmund. Gemeinsam mit Rolf Fischer veröffentlichte sie 2024 die Studie „Borussia Dortmund in der Zeit des Nationalsozialismus 1933–1945“. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zeitlupe_borussia_dortmund_fussball_nationalsozialismus

Dr. Barbara Schäfer-Siems und Prof. Dr. Peter Schäfer haben ihr wissenschaftliches Leben der Judaistik gewidmet. In der neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ blickt das Wissenschaftlerpaar auf die gemeinsamen Stationen: die Studienjahre im Israel der 1960er Jahre, die Professuren Peter Schäfers in Berlin und Princeton und schließlich seine Zeit als Direktor des Jüdischen Museums in Berlin. Ein Gespräch über das aschkenasische Judentum, den Zionismus, glückliche Fügungen und Niederlagen. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_barbara_und_peter_schaefer

Vortrag von Annett Steinführer in der Reihe "Im Umbruch!": Es ist stiller geworden um das Thema des demographischen Wandels in ländlichen Räumen. Die noch vor wenigen Jahren verbreiteten Untergangszenarien und Forderungen nach der „Schließung“ von Dörfern wurden von anderen Aufmerksamkeitskonjunkturen verdrängt. Doch schreiten die Veränderungen der Zahl und der Zusammensetzung der Bevölkerung fort, und neue Wanderungsmuster tragen zu sozialer Vielfalt bei. Der Vortrag von Prof. Dr. Annett Steinführer (Braunschweig) beleuchtet die unterschiedlichen Facetten des demographischen Wandels in ländlichen Räumen in Deutschland und ihre Folgen für das Zusammenleben, das Wohnen und die Daseinsvorsorge genauer, wobei gleichzeitig der großen regionalen und lokalen Vielfalt der Wanderungsprozesse und der natürlichen Bevölkerungsentwicklung Rechnung zu tragen ist. Die Veranstaltung fand am 10. Februar 2026 in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart statt. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/annett_steinfuehrer_laendliche_raeume

Mit Jürgen Habermas und Alexander Kluge sind zwei der prägendsten Intellektuellen der Bundesrepublik innerhalb weniger Tage verstorben. Beide galten als Erben Theodor Adornos – und standen doch für sehr unterschiedliche Wege kritischer Theorie: hier der Systemdenker, dort der Filmemacher. Im Gespräch mit dem Historiker Jörg Später fragen wir, wie Habermas und Kluge die Nachkriegsgeschichte geprägt haben und was von ihrem Denken und Wirken bleiben wird. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/lisa_am_telefon_spaeter_juergen_habermas_alexander_kluge

Die vierte Veranstaltung der „Montagsdebatte im Wintersemester 2025/26“ widmet sich der Frage, ob West- und Ostdeutschland auseinanderdriften. Rechte Proteste und AfD-Erfolge, Verständnis für Putin und der Aufstieg des „BSW“ in Ostdeutschland werfen die Frage auf, ob „der Osten“ langfristig „anders bleibt“ oder sich hier eher gesamtdeutsche Trends abzeichnen. Welche Rolle spielen dabei bisherige Geschichtspolitik, zeitgeschichtliche Erinnerungskultur, aber auch historische Prägungen in Ost und West? Der Schriftsteller Marko Martin und die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach (Universität Hamburg) diskutieren mit Irmgard Zündorf (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) die Bedeutung der Sozialisation in der DDR und der Bundesrepublik Deutschland sowie Erfahrungen mit der gesellschaftlichen und politischen Transformationen nach 1990. Was bedeuten die aktuellen Entwicklungen mit ihrer Zersplitterung des Parteiensystems für perspektivische demokratische Weichenstellungen? Ist die Geschichtspolitik und der Umgang mit den Diktaturerfahrungen noch zeitgemäß? Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/montagsdebatte_ost_und_west

Stefanie Schüler-Springorum stellt erstmals die westdeutsche Nachkriegsgesellschaft aus Sicht der Menschen dar, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Damit erzählt sie eine bislang weitgehend ausgeblendete Geschichte. Sie schildert die Erfahrungen von überlebenden Juden und Sinti und Roma, von ehemaligen Zwangsarbeitern und Homosexuellen im westlichen Teil Deutschlands in den ersten Nachkriegsjahrzehnten. Das gängige Bild von der gelungenen Demokratisierung der Bundesrepublik bekommt durch diese Geschichten einen Riss. Die Erfahrungen der ehemals Verfolgten zeigen, dass der Hass und die Ressentiments gegen sie nicht einfach verschwanden, sie waren tief im Denken der Menschen verankert und sind es zum Teil bis heute. Die Gründe und Funktionen dieser Einstellungen mögen sehr unterschiedlich sein, doch sie haben eines gemeinsam: den Wunsch der Mehrheitsgesellschaft, dass die betroffenen Menschen nicht da sein sollten. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_verfolgte_ns_bundesrepublik_schueler_springorum

Thomasius Club mit Jeanette van Laak am 4. Februar 2026 In ihrer reich bebilderten Biografie „Das Exil im Gepäck“ spürt Jeannette van Laak den Lebenswegen der Künstlerin Lea Grundigs nach. Das Buch erzählt von Grundigs Vertreibung aus Deutschland sowie ihrem Leben in Palästina und in der frühen DDR, es berichtet von Aufbrüchen und von Ankünften, von Verlusten wie auch Zugewinnen der Migration. Entstanden ist ein Porträt einer umstrittenen, eigensinnigen und sensiblen Künstlerin als einer modernen, unbehausten Frau des 20. Jahrhunderts. Im Thomasius Club diskutierte Jeannette van Laak ihr Buch mit Thomas Schmidt-Lux und Marit Heuß. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_lea_grundig

Zu Gast bei L.I.S.A. mit Isabel Heinemann. Was bedeutet Zeitgeschichte – traditionell verstanden als „Epoche der Mitlebenden“, wie Hans Rothfels sie prägte – in einer Zeit, in der die Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust zunehmend verschwinden? Wie verändern sich Themen, Methoden und Quellen der Zeitgeschichte unter diesen Bedingungen – und wie behauptet sie ihren wissenschaftlichen Anspruch in der kritischen Auseinandersetzung mit konkurrierenden gesellschaftlichen Deutungsangeboten? Darüber sprechen wir mit Prof. Dr. Isabel Heinemann, seit Oktober 2025 Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin. In der neuen Folge von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ gibt sie Einblicke in ihr Verständnis der Zeitgeschichte als Forschungsfeld, das Orientierungswissen für die Gegenwart bietet, und erläutert, welche Aufgaben dem Institut heute zukommen. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_isabel_heinemann

Die Zuwanderung von Hochqualifizierten wird ökonomisch und kulturell als wenig bedrohlich betrachtet. Aber was zeichnet das besondere Verhältnis von hochqualifizierten Einwanderern zum Zielland aus? Sind hier Muster erkennbar, etwa im Bereich der tatsächlichen und wahrgenommenen Akzeptanz oder der emotionalen Bindung an das Zielland? Und gilt dies für alle Herkunftsgruppen gleichermaßen? Diese Fragen werden anhand einer Befragung von Neuzuwanderern nach Deutschland diskutiert. Claudia Diehl ist Professorin für Mikrosoziologie an der Universität Konstanz und Co-Sprecherin des Exzellenzclusters The Politics of Inequality. Sie hat Soziologie und Psychologie in Mannheim studiert, wo sie 2001 auch promoviert wurde. Bevor sie im April 2013 dem Ruf nach Konstanz folgte, hatte sie eine Stelle als Professorin an der Universität Göttingen inne und war am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung tätig. Sie nahm zahlreiche Auslandsaufenthalte wahr; zuletzt war sie 2019/2020 als Hannah-Arendt-Gastprofessorin des DAAD an der Munk School of Foreign Affairs and Public Policy in Toronto (Kanada) tätig. 2021 wurde Claudia Diehl in die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder berufen und ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat für Familienfragen, der das Bundesfamilienministerium berät. Sie ist seit 2023 ferner Mitglied der Heidelberger sowie seit 2025 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Claudia Diehl befasst sich in ihrer Forschung mit Migration, Integration und ethnischer Diskriminierung. Die Veranstaltung fand am 15. Januar 2026 in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart statt. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/claudia_diehl_hochqualifiziert_und_skeptisch

L.I.S.A. am Telefon über eine Archivreise nach Syrien: Thora Pindus (Philipps-Universität Marburg) forscht in ihrem Promotionsvorhaben zur Entstehung des syrischen Sicherheitsapparats zwischen 1945 und 1990 und der Rolle, die Exil-Nazis dabei spielten. Für Archivrecherchen war sie Anfang 2026 für mehrere Wochen in Syrien. Im Interview berichtet sie über ihre Erfahrungen: Wie sie im Land gereist ist, welche Begegnungen sie in Archiven in Homs und Damaskus gemacht hat und welche neuen Forschungsmöglichkeiten sich nach dem Sturz Baschar al-Assads eröffnen. Thora Pindus ist Promotionsstipendiatin der Gerda Henkel Stiftung. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/lisa_am_telefon_pindus

Eine Diskussion mit Werner Plumpe, Nicola Fuchs-Schündeln und Moritz Schularick. Moderation: Alexander Nützenadel Der Blick in die Geschichte zeigt, dass wirtschaftliche Krisen und Unsicherheit an den Börsen allein nicht zwingend in Diktaturen münden. Im Gegenteil, wirtschaftliche Auf- und Abwärtsbewegungen gehören zur freien Marktwirtschaft, dem Wirtschaftssystem der meisten Demokratien und stellen sie nicht notgedrungen vor existentielle Herausforderungen. Welche Voraussetzungen also müssen gegeben sein, um radikale politische Kräfte zu Nutznießern ökonomischer Krisen werden zu lassen? Wann entstehen Wut und Gegenwehr der Bürger und Bürgerinnen? Ab welchem Punkt werden Gefühle von Ausgrenzung und des „Zukurzkommens“ übermächtig und münden im Hang zu Autoritarismus, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie als vermeintliche Lösungen für die eigene als Misere wahrgenommene Lebenssituation? Auf welche Art verstärken antidemokratische Kräfte diese Tendenzen, befördern sie oder bringen sie gar erst hervor? Impuls: Werner Plumpe, Universität Frankfurt a.M. Gäste: Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft Nicola Fuchs-Schündeln, Leiterin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung Moderation: Alexander Nützenadel, HU Berlin Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/montagsdebatte_wirtschaftskrisen

Hat Literatur einen politischen Sinn – und wenn ja, welchen? Ist beispielsweise das, was wir tun, wenn wir lesen oder über unsere Lektüre diskutieren, eine politische Tätigkeit? Wie ließe sich das definieren? Die Literaturwissenschaftlerin Laura Bieger vertritt in ihrem neuen Buch die These, dass Literatur politisch ist, wenn und weil sie dazu beiträgt, die Form unserer gemeinsamen Welt zu verhandeln. Wir fragen bei der Autorin nach, was es bedeutet, Literatur als soziale Praxis zu verstehen, in was für einem Bezugsgewebe literarische Texte sich befinden, und was an der Praxis des gemeinsamen Sprechens und Urteilens über Literatur – jenseits engagierter Literatur – bereits politisch sein kann. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_lesen_fuer_die_demokratie

Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/demografie_macht_politik._repraesentation_populismus_perspektiven?nav_id=12944

Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/architektur_im_anthropozaen?nav_id=12905

Mit dem Zeithistoriker Dr. Carlos Alberto Haas, seit 2025 Geschäftsführer des Historischen Kollegs in München, blicken wir auf die eigene Biografie: Carlos Alberto Haas wurde 1985 in Guatemala geboren, doch bereits im Alter von drei Monaten an Adoptiveltern nach Deutschland vermittelt. In der neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ erzählt er, was ihm seine guatemaltekische Herkunft heute bedeutet. Ein Gespräch über Identität, das Einwanderungsland Deutschland und die Erinnerung an den Holocaust in einer postmigrantischen Gesellschaft. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_carlos_alberto_haas

Ein Vortrag von Prof. Dr. Ute Klammer (Duisburg-Essen) in der Reihe "Im Umbruch!". Im Zuge des gesellschaftlichen Wandels haben arbeitnehmerbezogene Zeitrechte und Wahloptionen zwischen Zeit und Geld in den vergangenen Jahren eine zunehmende Bedeutung in der Arbeitswelt bekommen. Elternzeit, Pflegezeit, (Brücken-)Teilzeit, Sabbaticals, die tarifvertragliche Möglichkeiten, zwischen mehr Geld oder mehr freien Tagen entscheiden zu können … Beschäftigten stehen heute viele Optionen offen, um die Arbeit an die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche anzupassen. Doch wer nutzt diese Möglichkeiten – und wer springt dafür ein? Wie gehen Betriebe mit den temporären Freistellungen und Arbeitszeitreduzierungen ihrer Beschäftigten um? Werden Arbeitgeber vor kaum zu lösende Probleme gestellt – oder entwickeln sich neue, innovative Konzepte des Personalmanagements? Der Vortrag präsentiert hierzu Ergebnisse aus einem kürzlich abgeschlossenen Forschungsprojekt. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/ute_klammer_arbeitszeitoptionen

Die „Montagsdebatte“ widmet sich der Frage, ob die zunehmende Radikalisierung, die wir derzeit erleben, auch auf religiösen und weltlichen Erlösungshoffnungen beruht. Im Anschluss an einen einführenden Impulsvortrag der niederländischen Zeithistorikerin Beatrice de Graaf von der Universität Utrecht folgt ein Gespräch mit Frank Bösch, Direktor des Leibniz-Instituts für Zeithistorische Forschung Potsdam. Nicht nur Islamisten, auch Rechtsextremisten verwenden in zunehmendem Maße religiöse Muster, Symbole und Praktiken. Sie nutzen diese zur Anwerbung, Legitimierung und Verherrlichung von politischer Gewalt in Europa, den USA und Russland. Radikale Erlösungshoffnungen treten auch zunehmend in den Führungen politischer Parteien auf: Trump wird von Evangelikalen als biblischer ‚König Kyros‘ gesehen, Orban stellt sich als ‚Verteidiger des Christentums‘ dar, Putin wirft sich gar als ‚Katechon‘ auf und Vox-Anführer Abascal sieht sich als neuer Kreuzfahrer gegen den Islam. Was sind die Ursachen für diese Rückkehr radikaler Erlösungshoffnungen und wie könne wir darauf reagieren? Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/montagsdebatte_radikalitaet_terrorismus_erloesungshoffnungen

Gab es einen besonderen Umgang mit Medizin, Kranken und Krankheit in der DDR? Matthias Aumüller fragt in seiner Monografie Medikaler Raum in der erzählenden Literatur der DDR nach der Erzählung von Räumen der Medizin – etwa der Klinik, der Arztpraxis – in literarischen Werken u. a. von Christa Wolf, Klaus Schlesinger, Werner Heiduczek und Stefan Heym. Er untersucht die Bedeutung von Schauplätzen und Ortswechseln in Erzähltexten, stellt Zusammenhänge zwischen Raumdramaturgie und zeithistorischem Hintergrund her. Dabei entfaltet Aumüller auch eine historische Perspektive von den 1950er bis zu den 1980er Jahren, von Tuberkulose bis hin zum Alkoholismus in der DDR. Marit Heuß und Ringo Rösener fragen nach, was Matthias Aumüller entdeckt hat. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_aumueller

Modernisierung, Rationalisierung, Differenzierung, Individualisierung, Säkularisierung, Globalisierung: Die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts wird gerne entlang umfassender Prozessbegriffe erzählt, mit deren Hilfe mal mehr, mal weniger weitreichende Zeitdiagnosen formuliert werden. Diese „Meistererzählungen“ jedoch bringen ein erhebliches geschichtsphilosophisches Gepäck mit sich, das, so die Ansicht des Soziologen Prof. Dr. Wolfgang Knöbl, Direktor des Hamburger Instituts für Sozialforschung, kritisch reflektiert werden muss. In dieser Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. sprechen wir mit Wolfgang Knöbl darüber, wie dies gelingen kann und was die Soziologie von der Geschichtswissenschaft lernen kann und umgekehrt. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_knoebl

Vielleicht haben die heutigen Probleme Europas ihren Ursprung weniger in der aktuellen Politik, als im fehlenden historischen Gedächtnis der europäischen Gesellschaften, meint der Althistoriker Prof. Dr. Michael Sommer (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg). In seiner Keynote vor jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Italien, Polen, Deutschland und Frankreich plädiert er für eine neu intensivierte Auseinandersetzung mit der griechischen und römischen Antike, die er als unverzichtbares Reservoir der nationenübergreifenden Sinnstiftung ansieht. Dabei veranschaulicht Professor Sommer, an drei historischen Lektionen zur Bündnisfähigkeit, zum Aufstiegsversprechen und der Elitenkontrolle, wie sich aus dem antiken Erbe Einsichten für die Zukunft des Kontinents gewinnen lassen. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sommer_mehr_antike_wagen

Was die in Chatbots wie ChatGPT verbauten Large Language Models leisten können, bleibt umstritten. Während die einen bereits das Zeitalter der „Textpokalypse“ und der Verdummung gekommen sehen, hoffen andere, in generativer KI ein mächtiges Instrument für Bildung und Demokratisierung zu finden. Diesseits von Hype, Hoffnung und Horror beeinflussen ChatGPT und Co. aber schon heute, wie Menschen recherchieren, lesen, schreiben – und reden. Der Vortrag erschließt anhand von Themen aus Rhetorik, Autorschaft und kommunikativer Kompetenz die Konsequenzen von LLM-Texten für das öffentliche Sprechen und entwirft Szenarien ihrer produktiven Nutzung. Markus Gottschling forscht und lehrt zu Literatur, Rhetorik und Wissenschaftskommunikation. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Allgemeine Rhetorik und verantwortlich für die Wissenschaftliche Koordination des RHET AI Center. Dort leitet er auch die Arbeitsgruppe “Communicative Competence”, die sich mit Wirkung und Nutzung generativer KI auseinandersetzt. Regelmäßig entwickelt und lehrt er Fortbildungsformate zur Wissenschaftskommunikation. Seit 2025 ist er Co-Direktor der RHET AI Coalition, eines internationalen Forschungsnetzwerks an der Schnittstelle von Rhetorik und Künstlicher Intelligenz Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_klartext_markusgottschling

Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/koerper_und_herrschaft_anne_greule

Mit der am 9. Dezember 1948 verabschiedeten „Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes“ fand der Begriff des Genozids Eingang in das Völkerrecht. Maßgeblich geprägt wurde er von dem polnisch-jüdischen Juristen Raphael Lemkin, der ihn vor allem vor dem Hintergrund der deutschen Kriegsverbrechen in Osteuropa entwickelte. Ausgehend von den Nürnberger Prozessen zeichnet Dr. Alexander Korb (Nürnberg) im Kölner Vortrag die Vorgeschichte nach, die zur völkerrechtlichen Verankerung des Genozidbegriffs führte. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/koelner_vortraege_korb_genozid

Immer wollte Rilke sich wandeln, die Metamorphose war sein Lebensthema, er gestaltete sie in seiner Literatur. Zurückgezogen im abgelegenen Chateau de Muzot schrieb er im Februar und März 1922 den größten Teil der „Sonette an Orpheus“. Die insgesamt 55 Sonette, in denen Rilke den Orpheus-Mythos aufgreift, verwandelt und neu deutet, prägen mit ihrer Poetik das Spätwerk des Dichters. Ausgehend von Rilkes Notizbüchern, den Entwürfen und Briefen aus der Zeit, die sich in seinem Nachlass befinden und erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden, gehen Sandra Richter (Deutsches Literaturarchiv) und Anna Kinder (Deutsches Literaturarchiv) auf den Entstehungsspuren dem Wandel in Rilkes Werk nach. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_rilkes_sonette_an_orpheus

Immer wollte Rilke sich wandeln, die Metamorphose war sein Lebensthema, er gestaltete sie in seiner Literatur. Zurückgezogen im abgelegenen Chateau de Muzot schrieb er im Februar und März 1922 den größten Teil der „Sonette an Orpheus“. Die insgesamt 55 Sonette, in denen Rilke den Orpheus-Mythos aufgreift, verwandelt und neu deutet, prägen mit ihrer Poetik das Spätwerk des Dichters. Ausgehend von Rilkes Notizbüchern, den Entwürfen und Briefen aus der Zeit, die sich in seinem Nachlass befinden und erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden, gehen Sandra Richter (Deutsches Literaturarchiv) und Anna Kinder (Deutsches Literaturarchiv) auf den Entstehungsspuren dem Wandel in Rilkes Werk nach. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_rilkes_sonette_an_orpheus

Aschkenas: So nannten die seit dem Mittelalter in Europa ansässigen Juden ihr Siedlungsgebiet vor allem in Deutschland. Peter Schäfer bietet mit diesem Buch erstmals einen auf archäologischen und schriftlichen Quellen basierenden Überblick über Herkunft und Blüte des aschkenasischen Judentums und seinen erzwungenen Weg nach Osteuropa. Seine glänzende Darstellung umfasst mehr als 2000 Jahre jüdischer Geschichte, von der Antike bis zum 20. Jahrhundert, und wird für lange Zeit Maßstäbe setzen. Ein Edikt des Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 betrifft die Juden in Köln, doch erst für die Zeit um das Jahr 1000 sind jüdische Gemeinden in Köln, Mainz, Speyer, Worms, Regensburg, Prag oder Frankfurt sicher belegt. Woher kamen diese Juden? Wie waren ihre Gemeinden organisiert? Wovon lebten sie, und welche Beziehungen pflegten sie zu ihrer christlichen Umgebung? Peter Schäfer kennt wie kaum ein anderer die Schriften des mittelalterlichen Judentums und beschreibt auf ihrer Grundlage – jenseits der bis heute verbreiteten Klischeevorstellungen – den Alltag und die mystisch geprägte Frömmigkeit der aschkenasischen Juden. Er erzählt von den Verfolgungen und Vertreibungen im Spätmittelalter, der erneuten Blüte jüdischen Lebens in Polen, Litauen und Russland und vom Weg der Juden in eine ambivalente Moderne, die Emanzipation versprach und Vernichtung brachte. Seither liegen die Zentren des aschkenasischen Judentums in den USA und Israel, doch seine Wurzeln reichen weit in das europäische Ostjudentum, in das mittelalterliche Deutschland und in die Antike zurück. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/histothek_schaefer

Aschkenas: So nannten die seit dem Mittelalter in Europa ansässigen Juden ihr Siedlungsgebiet vor allem in Deutschland. Peter Schäfer bietet mit diesem Buch erstmals einen auf archäologischen und schriftlichen Quellen basierenden Überblick über Herkunft und Blüte des aschkenasischen Judentums und seinen erzwungenen Weg nach Osteuropa. Seine glänzende Darstellung umfasst mehr als 2000 Jahre jüdischer Geschichte, von der Antike bis zum 20. Jahrhundert, und wird für lange Zeit Maßstäbe setzen. Ein Edikt des Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 betrifft die Juden in Köln, doch erst für die Zeit um das Jahr 1000 sind jüdische Gemeinden in Köln, Mainz, Speyer, Worms, Regensburg, Prag oder Frankfurt sicher belegt. Woher kamen diese Juden? Wie waren ihre Gemeinden organisiert? Wovon lebten sie, und welche Beziehungen pflegten sie zu ihrer christlichen Umgebung? Peter Schäfer kennt wie kaum ein anderer die Schriften des mittelalterlichen Judentums und beschreibt auf ihrer Grundlage – jenseits der bis heute verbreiteten Klischeevorstellungen – den Alltag und die mystisch geprägte Frömmigkeit der aschkenasischen Juden. Er erzählt von den Verfolgungen und Vertreibungen im Spätmittelalter, der erneuten Blüte jüdischen Lebens in Polen, Litauen und Russland und vom Weg der Juden in eine ambivalente Moderne, die Emanzipation versprach und Vernichtung brachte. Seither liegen die Zentren des aschkenasischen Judentums in den USA und Israel, doch seine Wurzeln reichen weit in das europäische Ostjudentum, in das mittelalterliche Deutschland und in die Antike zurück. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/histothek_schaefer

Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_markschies_gnosis

Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_fotoalben_zweiter_weltkrieg_matthaeus

Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/koelner_vortraege_vec_nationalsozialistisches_voelkerrecht

Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/koelner_vortraege_vec_nationalsozialistisches_voelkerrecht

Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/podcast_zwischen_pinsel_und_pranger_bentvueghels

Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/podcast_zwischen_pinsel_und_pranger_bentvueghels

In der Frühen Neuzeit hing von dem Körper der Fürstin der Fortbestand einer Dynastie ab. Er war eine öffentliche Angelegenheit, die der Hof, aber auch andere Territorialherren genau registrierten. Die Körperlichkeit und Sexualität der Fürstin konnte, wenn sie denn „erfolgreich“ war, ein nicht zu unterschätzendes Kapital darstellen, bot aber auch enorme Angriffsfläche, vor allem wenn die fürstliche Ehe kinderlos blieb. Maria Hauber beleuchtet dieses Spannungsfeld am Beispiel von zwei sächsischen Fürstinnen aus dem 16. Jahrhundert: Elisabeth von Sachsen (1502-1557) und Anna von Sachsen-Coburg (1567-1613). Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/koerper_und_herrschaft_maria_hauber

In der Frühen Neuzeit hing von dem Körper der Fürstin der Fortbestand einer Dynastie ab. Er war eine öffentliche Angelegenheit, die der Hof, aber auch andere Territorialherren genau registrierten. Die Körperlichkeit und Sexualität der Fürstin konnte, wenn sie denn „erfolgreich“ war, ein nicht zu unterschätzendes Kapital darstellen, bot aber auch enorme Angriffsfläche, vor allem wenn die fürstliche Ehe kinderlos blieb. Maria Hauber beleuchtet dieses Spannungsfeld am Beispiel von zwei sächsischen Fürstinnen aus dem 16. Jahrhundert: Elisabeth von Sachsen (1502-1557) und Anna von Sachsen-Coburg (1567-1613). Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/koerper_und_herrschaft_maria_hauber

Wie der Stadtraum Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem zunehmend umkämpften Raum wurde und welche Rolle dabei internationale städtebauliche Wettbewerbe spielten, darüber reden wir mit Cosima Götz. Denn Wettbewerbe erlebten zwischen den 1890er und den 1930er Jahren eine beispiellose Hochphase. Man versprach sich von diesen ihnen nichts Geringeres als einen »Generalplan« – für die Anlage von Verkehrswegen, Bau- sowie Freiflächen und vor allem auch für die gesellschaftliche Neuorganisation unter den Bedingungen einer als »modern« verstandenen Zeit. An den Städten Berlin, Ankara, Paris und Canberra zeigt Cosima Götz, wie die dabei entstehenden Konflikte bearbeitet wurden und welche planerischen, aber auch ideellen Folgen dies hatte. Uta Karstein und Thomas Schmidt-Lux haben nachgefragt, was das eigentlich bedeutet hat. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_cosima_goetz_metropolen_im_wettbewerb

Wie der Stadtraum Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem zunehmend umkämpften Raum wurde und welche Rolle dabei internationale städtebauliche Wettbewerbe spielten, darüber reden wir mit Cosima Götz. Denn Wettbewerbe erlebten zwischen den 1890er und den 1930er Jahren eine beispiellose Hochphase. Man versprach sich von diesen ihnen nichts Geringeres als einen »Generalplan« – für die Anlage von Verkehrswegen, Bau- sowie Freiflächen und vor allem auch für die gesellschaftliche Neuorganisation unter den Bedingungen einer als »modern« verstandenen Zeit. An den Städten Berlin, Ankara, Paris und Canberra zeigt Cosima Götz, wie die dabei entstehenden Konflikte bearbeitet wurden und welche planerischen, aber auch ideellen Folgen dies hatte. Uta Karstein und Thomas Schmidt-Lux haben nachgefragt, was das eigentlich bedeutet hat. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_cosima_goetz_metropolen_im_wettbewerb

Wie standen die Deutschen wirklich zum NS-Regime und zu Hitlers Herrschaft? Dieser Frage geht der Historiker Prof. Dr. Peter Longerich in seinem neuen Buch „Unwillige Volksgenossen“ nach. Dafür hat er mehrere tausend Seiten offizieller Stimmungsberichte von Gestapo, SD und weiteren Einrichtungen des nationalsozialistischen Staates ausgewertet. Welche Eindrücke diese Quellen vermitteln und welche Schlussfolgerungen sich daraus ziehen lassen, darüber haben wir mit dem Historiker in einer neuen Folge von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ gesprochen. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_longerich

Wie standen die Deutschen wirklich zum NS-Regime und zu Hitlers Herrschaft? Dieser Frage geht der Historiker Prof. Dr. Peter Longerich in seinem neuen Buch „Unwillige Volksgenossen“ nach. Dafür hat er mehrere tausend Seiten offizieller Stimmungsberichte von Gestapo, SD und weiteren Einrichtungen des nationalsozialistischen Staates ausgewertet. Welche Eindrücke diese Quellen vermitteln und welche Schlussfolgerungen sich daraus ziehen lassen, darüber haben wir mit dem Historiker in einer neuen Folge von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ gesprochen. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_longerich

Wandlungen von Zeitdeutungen beeinflussen den Wandel von Recht und Rechtswissen. Die Entwicklungsdynamiken dieser Verflechtungen in der europäischen Rechtskultur 1450–1750 sind Gegenstand des Vorhabens. Der Rechtshistoriker Prof. Dr. Andreas Thier (Universität Zürich) beleuchtet in seinem Vortrag die Entstehung von rechtlich verbindlichen Zeitregimen, die Bedeutung von Vergangenheiten und Ursprüngen für die Legitimation von Recht sowie den Stellenwert von linearen Zeitkonzepten. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/andreas_thier_rechtszeiten

Die Lyrikerin Mascha Kaléko war ein Star im Berlin der frühen 30er Jahre - bis ihre Bücher als „Asphaltliteratur“ von den Nazis verboten und sie als Jüdin verfolgt wurde. Es war nicht ihre erste Flucht, die Kaléko 1938 in die USA antrat; ihr ganzes Leben war von Sprach- und Kulturwechseln geprägt - und von Literatur und Musik. Über das Zusammenspiel von diesen Künsten in Kalékos Leben, über die musikalische Umsetzung ihres Werkes und einen „dritter Raum“, der daraus entsteht, spricht Nikola Herweg (DLA) mit der Komponistin und Hörspielmacherin Ulrike Haage. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_mascha_kaleko

Die Lyrikerin Mascha Kaléko war ein Star im Berlin der frühen 30er Jahre - bis ihre Bücher als „Asphaltliteratur“ von den Nazis verboten und sie als Jüdin verfolgt wurde. Es war nicht ihre erste Flucht, die Kaléko 1938 in die USA antrat; ihr ganzes Leben war von Sprach- und Kulturwechseln geprägt - und von Literatur und Musik. Über das Zusammenspiel von diesen Künsten in Kalékos Leben, über die musikalische Umsetzung ihres Werkes und einen „dritter Raum“, der daraus entsteht, spricht Nikola Herweg (DLA) mit der Komponistin und Hörspielmacherin Ulrike Haage. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_mascha_kaleko

Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/passage1945_schlussdiskussion

Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_janosch_steuwer_gerd_krumeich