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Es gibt so Bücher, da quält man sich. Ob man das muss, gerade als freier, unbezahlter Rezensent, aber auch als schnöder Leser von Büchern, es ist ein ewiger Streit. Ein Streit, in dem Anzahl und Vehemenz bejahender Argumente reziprok mit dem Alter des Argumentierenden korrelieren. Ok, man kann auch formulieren: Je näher man dem Grabe ist, desto weniger ist man geneigt, einen Autor langsam zur Sache kommen zu lassen. Aber das klingt grausam, oberflächlich, und Anne Findeisen setzt gerade zum “OK Boomer” an.Und es ist tatsächlich ungerecht dem Autor gegenüber, einschränkend: sobald man ihm ein Niveau zugesteht oberhalb des seit ein paar Jahren aufgrund irgendeines Marketingkurses so heftig promoteten “Deutschen Krimis mit Lokalkolorit”, ein Genre, in dem arbeitslose Redakteure von regionalen Tageblättern ihr Gehalt aufbessern, indem sie uns weiß machen wollen, dass es in Berlin-Marzahn fast genauso zur Sache ginge wie in Chicago Southside.Gehen wir also von den guten Autoren aus.Ein Autor schreibt auf leerem Blatt eine Story, und je ferner sie von der Lebenswirklichkeit des Lesers entfernt ist, desto größer des Autor-Dilemma: Erklärt er mit Begriffen, die dem Leser nahe sind, die ferne Seltsamkeit seiner Phantasie, oder lässt er es den Leser selbst herausfinden? Ersteres vergrößert die Chance auf die Bahnhofsbuchhandlung und erhöht die Anzahl der Bücher, die der Leser bis zum Grabgang, siehe oben, lesen kann, enorm, aber es ist auch potentiell langweilig, bricht die Magie, nicht zu reden von der künstlerischen Integrität des Auteur.Kann man also Regeln finden, die man anwenden kann, wenn man auf Seite 10 eines Buches noch kein Wort verstanden hat?Statt theoretisch zu salbadern, greifen wir in den Fundus der aktuellen Falschgoldschen Buchliste “in progress”. Der Punkt, dass darunter ein Buch aus Papier ist, so zum Blättern, mit Rascheln und so, macht deutlich, dass wir hier nicht von anekdotenhafter Beweisführung, sondern regelrecht von Empirie reden können, so alt ist der Rezensent, so viele Bücher las er schon. Dem Zuhörer kommen die Tränen.Das papierne Buch ist dunkelgrün, ein Paperback, und öffnet sich automatisch auf Seite 374/375 - Ein Eselsohr! Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass der Papierschnitt, also die Außenseite des geschlossenen Buches, von dieser Stelle an bis zur Seite 1014 glatt ist, die Seiten davor uneben. Denn ich habe Ulysses von James Joyce schon so oft angefangen, und bin so oft nur bis zur Hälfte gekommen, dass ich einmal den Traum hatte, dass der Quizmaster unseres monatlichen Kneipenquiz die Frage stellt, welches Buch folgendermaßen beginnt:Erste Seite UlyssesSTATTLICH UND FEIST erschien Buck Mulligan am Treppenaustritt, ein Seifenbecken in Händen, auf dem gekreuzt ein Spiegel und ein Rasiermesser lagen. Ein gelber Schlafrock mit offenem Gürtel bauschte sich leicht hinter ihm in der milden Morgenluft. Er hielt das Becken in die Höhe und intonierte: “Introibo ad altare Dei.”Woraufhin ich meinem Kollegen beruhigend zuzwinkere “Hab ich”. Im Sinne von “die Antwort”, aber auf keinen Fall “verstanden”. Denn jetzt, auf Seite 374 sitzt Leopold Bloom immer noch am 16.6.1904 und frühstückt Leber. Sehr sympathisch, und das mit dem Frühstück ist nur ein educated guess, ein Drittel im Buch, das berühmterweise einen Tag im Leben eines Anzeigenverkäufers in Dublin beschreibt, das muss noch Frühstück sein.Ach, ich lese mal kurz rein..Dreißig Minuten später habe ich noch keine Ahnung, ob es Frühstück, Brunch oder Mittag ist, aber mehr als eine davon, warum ich das Buch immer wieder beginne: Es ist ein Rätsellabyrinth. Zusammengehalten von der Einfachheit der Prämisse: Ein Mann, ein Tag, eine Stadt, und damit unkompliziert reinzukommen, ist es fast unmöglich, wieder rauszufinden: So viele Fragen gestellt in bildlichster Sprache, man sieht sie vor sich, die verrückten Dubliner, immer etwas schmuddlig, nie unter 3,8 im Turm und dennoch gebildet, klug und rätselhaft. Wenn man weiß, dass man etwas nie ganz verstehen wird, befreit das ungemein, und wenn man weiß, dass das Literaturprofessoren so geht, nicht zu reden von Übersetzern und Rezensenten, ist das ein Argument, das Buch immer wieder zu beginnen, ohne das Ziel, es jemals zu beenden.Ein weiteres Beispiel, ein ganz anderes: Am 20.1. diesen Jahres 2020 kam der neue William Gibson raus, “Agency”, und der Vorbestellen-Knopf war schon halb gedrückt, als ich aus den Augenwinkeln das Cover sah, mh.. erinnert an etwas, und auch die “Kunden kauften sonst noch”-Zeile des bösen Onlinebuchhändlers erinnerte an Bekanntes. Genauer an Gibsons 2014er Roman “Peripherie” und daran, dass ich trotz heftigem Fanboyseins das Buch nicht nur nicht zu Ende gelesen habe, nein, dass ich kaum über Seite 30 hinweggekommen war. Was zumindest für diesen Rezensenten, der eine Buchserie von vorn bis hinten lesen muss, ohne Lücken, es unmöglich macht, den neuen Gibson zu lesen, ohne den alten Gibson gelesen zu haben. Anne Findeisen murmelt übrigens gerade wieder “Ok Boomer”, bekanntermaßen kann sie Simon Beckets David-Hunter-Serie Buch 6 lesen und Buch 5 mal eben so locker überspringen. Sie ist ein Monster.Ich bin keines, also holte ich mir “Peripherie” von William Gibson auf den E-Reader und kann berichten, ich bin sechs Jahre älter, nicht weiser. William Gibson ist ein allgemein anerkannter Visionär und Erfinder des allgegenwärtigen Begriffes “Cyberspace”, der, wie sich das gehört für unsere oberflächliche Zeit, mit dem “Cyberspace” in Gibsons Newromancer nichts, aber auch gar nichts gemein hat. Daraus scheint mir Gibson sein Lehren gezogen zu haben und erklärt nun einfach gar nichts mehr. Wir springen aus dem Wohnwagen eines Kriegsveteranen in ein Computerspiel, Fragezeichen, gespielt mit einem faltbaren, Fragezeichen, Handy als Controller und dargestellt auf mehreren, Fragezeichen, Displays, physischen, Fragezeichen. Eine Welt aus Fragezeichen, aber noch hat Gibson drei Bücher minus 30 Seiten, von denen eines noch nicht mal geschrieben ist, Zeit, uns zu erklären, wie wir bald leben werden, und schon jetzt spüre ich, dass er ziemlich weit daneben liegen wird, denn schon lange ist es nicht mehr möglich, ein Buch in der nahen Zukunft anzusiedeln, ohne von dieser bei Veröffentlichung überholt zu werden. Aber William Gibson muss gelesen werden, er ist Kanon, und kein Weg führt an der Tatsache vorbei, dass es aktuell keinen genaueren Beobachter unserer gegenwärtigen Zukunft gibt. Ich ignoriere also zunächst die Fragezeichen und werde mit großer Wahrscheinlichkeit in Kürze hier an dieser Stelle berichten können, ob Gibson recht hat, ob Periphery und Agency uns helfen, uns zu verstehen.Sich zu verstehen, ist das Hauptproblem des titelgebenden Haupthelden in einem Buch, welches kaum diametraler sein könnte als die bisher angesprochenen “schwer lesbaren” Werke. “The Death and Life of Schneider Wrack” ist kein Bestseller, es spielt weder an einem Tag noch in naher Zukunft. Es ist ein Roman in einer fremden und seltsamen Welt. Geschrieben wurde er von Nate Crowley, einem Briten, den mein Lieblings-Online-Computerspielmagazin mit Namen “Rock, Paper, Shotgun” letztes Jahr eingestellt hat. Ja, Herr Falschgold liest nicht nur seit 25 Jahren Ulysses, sondern auch Computerspielmagazine. Clearly the most interesting man in the world. Gleich nach Nate Crowley muss er jedoch neidlos anerkennen. Nicht nur hat er, wie Herr Falschgold, eine Vorliebe für eine Nische im Computerspielkosmos, in der sich Games an ein Publikum wenden, das nicht reaktionsschnell das fünfhundertachtzigste x-beliebige Monster zu Brei ballern will, sondern stattdessen, das Kinn in die Hand gestützt, stundenlang virtuellen Figuren zuschaut, wie sie nur geringst von ihrem ihnen zuschauenden Gott beeinflusst ihrem Leben nachgehen. Für fantasielose Träumer von Eigentumswohnung und Minivan sind das die Sims, in dem sich realistische 3d-Instagrammodels in realistischen Mietwohnungen realistisch langweilen, für milde fantasiebegabte das aktuelle Lieblingsgame des Rezensenten namens “Rimworld”, in dem drei zufällige und meist ziemlich gestörte Raumfahrer auf einem Planeten stranden und versuchen, ohne dem Kannibalismus zu verfallen, von diesem wieder wegzukommen, dargestellt in der Draufsicht von liebevoll gezeichneten kleinen Pixelmenschen in einer Welt voller Gefahren. Nate Crowley jedoch machte auf sich aufmerksam durch das, was er aus dem Spielen des Programmes “Dwarf Fortress”, also “Zwergenburg”, machte. Ein Spiel, in dem die Personen nicht in 3d gezeigt werden oder pixelsüß animiert sind, sondern einfach nur verschiedenfarbige Buchstaben auf einem schwarzen Bildschirm, die sich blinkend von A nach B bewegen und deren Tun und Sein in Statistiken und gelegentlichen Beschreibungen aufgezeigt wird. Klingt trocken, aber mit dem fantasievollen Kopf eines Nate Crowley wurde daraus eine 23-Folgen-Fortsetzungsstory über “The Basement of Curiosity”, in dem Nate seine alphanumerischen Zwerge die wildesten, lustigsten Abenteuer bestehen lässt und darüber in solch schillernden Farben berichtete, als ginge es um den neuesten photorealistischen Blockbuster unter den Spielen und nicht um eine Textwüste in Grün auf Schwarz. Dazu hat Nate Crowley einen Twitteraccount, auf dem er Fotos seines Terrarium/Aquarium zeigt, welches statt mit den üblichen Fischen und Fröschen komplett mit Krabben, Langusten und ähnlich vielbeinigem Krustengetier bewohnt wird.Wenn man solcherlei seltsames Hobby mit derlei ausschweifender Phantasie kombiniert, muss ein Roman rauskommen. 2017 war es soweit, und es ist ein Trip. Unser Hauptheld Schneider Wrack war gerade noch Bibliothekar in einer postapokalyptischen Hafenstadt und erwacht auf einmal auf.. einem Schiff? Er weiß es nicht. Er weiß so gut wie gar nichts mehr. Er weiß noch nicht mal, ob er lebt. Er bewegt sich, er sieht und fühlt, aber.. er atmet schon mal nicht. Zumindest muss er es nicht. Um ihn herum sind ein paar hundert Menschen, die einen riesigen Wal mit Äxten und Messern traktieren und das rausgehackte Fleisch in Wagons verladen. Das Ganze passiert auf hoher See, so viel scheint klar, aber das Schiff ist so groß, dass er nicht sieht, wo es beginnt und endet. Auch sagt keiner ein Wort, zunächst noch nicht mal er selbst. Es scheint sich niemand um ihn zu kümmern, also beginnt er, auf dem Schiff zu wandern, und sieht die seltsamsten Dinge. Aufseher mit zugewachsenen Mündern, als Wachtiere begleiten sie Haie auf metallenen Beinen. Die Arbeiter haben alle Verletzungen, die auf einen gewaltsamen Tod hindeuten - und doch bewegen sie sich wie.. Zombies! In einer abgelegenen Halle finden sich in eine Ecke gestapelt so kaputte Exemplare, dass sie nicht mehr zur Arbeit zu gebrauchen sind, aber, Horror, sie bewegen sich noch. Auf Händen, so noch welche dran sind, oder sie schauen verwirrt von links nach rechts, wenn der Kopf noch dran ist, der Rest aber schon ab. Es ist eine Freakshow und nichts für schwache Gemüter. Es ist einem permanent ein bisschen schlecht. Es wimmelt von Worten, die ich nicht kenne und Wikipedia auch nicht, Fischarten vermutet man, halb-lateinisch klingend, aber auch Namen von Orten und Städten, bei denen man ob der Tatsache, dass sie so klingen, als müsste man sie kennen, Google Maps aber nichts findet, noch verwirrter ist als unser Hauptheld Schneider Wrack.Endgültig fertig macht Schneider, einige Seiten im Buch, dass er mit niemandem kommunizieren kann, sich niemand um ihn kümmert. Bis er eine Frau mit einem Loch in der Brust trifft, typische Säbelwunde, die leise vor sich hin jammert. Er tauft sie Moana und spricht leise auf sie ein. Bis sie ihm antwortet..Nate Crowley hat einen der abgefahrensten Romane in einer der abgefahrensten Settings ever geschrieben - und ich habe jetzt schon fünf Bücher von Jasper Fforde gelesen, wir erinnern uns, die Detektivin Thursday Next, die in Büchern lebt. Wir müssen unser Vorstellungsvermögen anpassen, alles ist größer als man denkt, und dann noch ein Stück. Wale so groß wie Fußballfelder werden von Kraken gefressen, so groß wie kleine Ostseeinseln. Wir bereisen den Amazonas und bemerken als Leser spätestens dann, warum Nate Crowley dazu neigt, deutsche Worte einzubauen, man sieht die Inspiration zum Buch in dem fiktiven Werk, welches Schneider Wrack, unser Protagonist, auf einmal im Körper einer Krabbe, fragt nicht, liest, es ist der Bericht einer Amazonasexpedition wie geschrieben von Alexander von Humboldt. Wir können das Buch, obwohl lange nicht explizit geschrieben, nur als Parabel auf eine Ökokatastrophe lesen und werden dazu mit moralischen Dilemmata konfrontiert - wann ist man tot und wann ist man so richtig tot? Und was passiert, wenn dann künstliche Intelligenz ins Spiel kommt. All das ist kaum zu greifen durch bestsellergewohntes eiliges Lesen. Man muss sich Zeit nehmen, man muss das Buch weglegen, schon weil einem manchmal ein bisschen übel ist. Aber man wird es immer wieder aufnehmen, man will mehr wissen von dieser fremden und seltsamen Welt des Schneider Wrack und Nate Crowley.Und das ist am Ende das Kriterium für jedes “schwere Buch”. Will man mehr wissen? Und da ist es egal, ob man mehr wissen will, weil man kaum etwas versteht, wie bei Joyces Ulysses, ob man mehr wissen will, weil man weiß, dass der Autor viel zu sagen hat, wie bei jedem Roman von Will Gibson, oder weil man einfach wissen will, ob sich Moana und Schneider, zu Beginn des Romans Zombies und zur Hälfte der eine eine Krabbe und die Andere ein Kampfroboter, am Ende doch bekommen und warum die Welt des Nate Crowley so abgefuckt ist, wie sie ist.Ja, Bücher sind manchmal schwer, inhaltlich, sprachlich, emotional, aber wir haben ein Leben Zeit, oder um es mit James Joyce zu sagen: “„Der längste Umweg ist der kürzeste nach Hause.“ - und hätte ich den Ulysses zu Ende gelesen, hätte ich vielleicht ein wirklich passendes Zitat gefunden. This is a public episode. 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A ten-year-old boy gallops across the Russian steppe on a Kalmyk horse, collecting plants for his father while German settlers starve in earth dugouts along the Volga. Seven years later, that same boy is standing on the deck of Captain Cook's Resolution as it crosses the Antarctic Circle for the first time in history, sketching birds and icebergs in a cabin so small he can barely turn around. By twenty-two he has circumnavigated the globe, published a book that Christoph Martin Wieland called a masterpiece and Samuel Johnson praised for its prose, dined with Benjamin Franklin in Paris, and been elected to the Royal Society. By thirty he has become the intellectual mentor to a young Prussian named Alexander von Humboldt, who would spend the rest of his life crediting Forster as the man who taught him how to see the natural world. By thirty-five he has helped found the first democratic republic on German soil during the French Revolution. By thirty-nine he is dead in Paris, abandoned by his wife, cut off from his country, and buried in a mass grave during the Terror. Today's guest is Andrea Wulf, author of The Traveller: The Revolutionary Life of George Forster and his Search for Humanity. We discuss how Forster's father dragged him from a parish near Gdansk to Russia at ten and onto Cook's ship at seventeen, why his account of the voyage was considered the finest travel writing of the eighteenth century, and how his travels through the South Pacific convinced him that human diversity was not a hierarchy but a harmony, with all peoples entitled to the same dignity and rights. We look at how he challenged Kant, Rousseau, and Buffon before he was twenty-five, why he threw himself into the French Revolution and helped build the Mainz Republic only to watch the Terror destroy everything he believed in, and why a man who influenced Humboldt, shaped the Romantic movement, and anticipated the concept of universal human rights has been almost completely forgotten.See omnystudio.com/listener for privacy information.
High school juniors and seniors in Humboldt and Del Norte counties can earn up to six Cal Poly Humboldt credits for $25 per semester while taking university classes.
Your Nebraska Update headlines for today, July 29, include: Democratic gubernatorial candidate Lynne Walz has chosen Humboldt farmer and agricultural leader Ben Steffen as her running mate, Gov. Jim Pillen departs for trade mission in Asia weeks after ordering state agencies to reduce spending and limit travel, new Inspector General report says a "highly sexualized culture" became normalized at Kearney Youth Rehabilitation and Treatment Center amid widespread abuse allegations, one Lincoln County commissioner says his family received threats following contentious vote tied to potential recall election, Nebraska's livestock inspection requirements are creating new challenges for animal shelters relocating pets from Texas as New World Screwworm spreads, Nebraska's demolition derby tradition is facing new financial pressures as price of cars continues to climb.
In this episode of Scripture Untangled, Pastor TJ Syroteuk, Lead Pastor of Rexdale Alliance Church in Toronto, joins Lorna Dueck to discuss why the Bible is more than a collection of books and that it is one unified story pointing to Jesus. Learn how holiness means being set apart, why Biblical festivals still matter today, and how God's story can reshape your own.In this episode, TJ and Lorna discuss:Why sometimes we as Christians can misunderstand holiness, and how Scripture defines it less as perfection and more as being distinct and set apart for God's purposes.TJ's passion for helping people see the Bible as one interconnected story of God's redemption.What modern Christians can learn from Passover, First Fruits, and the Feast of Weeks.How viewing the Bible as one unified story helps believers find their place in God's story of redemption, sheds new light on Jesus' teachings, unlocks deeper meaning in Scripture, and redefines holiness.Read the transcript: https://biblesociety.ca/transcript-scripture-untangled-s13-ep15 =====TJ Syroteuk was born in Humboldt, raised on a farm in Manitoba, and spent several years in the United States completing a Bachelor's degree in Pastoral Studies and a Master's degree in Counseling. During his years in university and ministry training, he served in a wide variety of church contexts, including children's, youth, young adult, worship, and speaking ministries.Before entering full-time pastoral ministry, TJ worked in a variety of fields including sales, the trades, the grocery industry, and financial services as a licensed advisor. He later moved to Calgary, where he served as Director of Discipleship at Bearspaw Christian School, became a regular camp and conference speaker, and worked as a chaplain for junior and university hockey teams.In 2020, during the global pandemic, TJ and his family moved to Toronto, where he now serves as Lead Pastor of Rexdale Alliance Church.TJ is passionate about helping people engage the Bible in ways that are thoughtful, accessible, and relevant to everyday life. Although relatively new to Toronto, he has been a lifelong fan of the Toronto Maple Leafs and Toronto Blue Jays, which means he is no stranger to disappointment.When he is not preaching or teaching, TJ enjoys reading, exploring new neighbourhoods in the city, people-watching, cooking outdoors (especially grilling, barbequing, smoking meat, and live-fire cooking), and spending time with his wife Joanna and their two sons, Dominic and Mylo.https://rexdalealliance.ca/Canadian Bible Society: biblesociety.caHelp people hear God speak: biblesociety.ca/donateConnect with us on Instagram: @canadianbiblesocietyThe Bible Course: biblecourse.ca
Gustavo Ocando Alex tells us the story of Hotel Humboldt, which sits on the northern hills of Caracas.See omnystudio.com/listener for privacy information.
Your Man, Monk with Monk Coleman – Living in Humboldt County—an area long known for its marijuana industry—Justin made the decision to enter that world to create the capital he needed. What began as a way to support his clothing business eventually became his full-time focus as the profits grew beyond what he had imagined. His entrepreneurial journey took him from Humboldt to Los Angeles and...
En la última sección de la temporada, Alberto Aparici traslada su biblioteca al estudio para abrir un volumen dedicado a los grandes exploradores científicos. A partir de las expediciones de Alexander von Humboldt, Charles Darwin y Félix de Azara, el divulgador explica cómo las mediciones realizadas hace más de dos siglos ayudan hoy a reconstruir el clima del pasado. Para profundizar en ello, interviene el físico e investigador José Manuel Vaquero, especialista en los históricos registros meteorológicos del Real Observatorio de la Armada de San Fernando.
Hartmut Koschyk und David Zinke leben in Goldkronach. Hier hat der Naturforscher Alexander von Humboldt gewirkt. Mit dem "Alexander von Humboldt-Kulturforum Franken" wollen sie sein Leben und Werk erlebbar machen. Sie sind bei Tom Viewegh zu Gast.
Warum ausgerechnet Bremen? Liebeserklärungen sind ja meist tief in einem selbst begründet. Also folgt mir nach Bremen. Vorgeschichte 1984: Da bin ich (fast) jeden Montag mit dem IC (das drangehängte E gab's noch nicht) von Frankfurt nach Norden gefahren, um am Dienstagmorgen „Bremen und Umzu“ aus dem Radio heraus zu wecken. 6-9 Uhr, Hansawelle. Ich habe Bremen geliebt und es gleichzeitig nie richtig kennengelernt. Der „Rück-Zug“ ging nämlich meist um 11 Uhr, manchmal schon um 9 Uhr 56. So hab ich die Liebe zu einer Stadt vertan. Okay, mag man sagen: „Er war jung und brauchte das Geld“, da kann man sich Gefühlsduselei nicht leisten. Stimmt: Radio Bremen, genauer die Norddeutsche Funkwerbung, zahlte hervorragend. Aber was auch stimmt, war das Gefühl in Bremen irgendwas verpasst zu haben. Jetzt, 42 Jahre später, war ich endlich wieder dort. Es war kein Zurückkehren, sondern eher der Versuch eine „neue Liebe“ zu finden. Mehr darf man da auch nicht erwarten. Ob es geklappt hat? Hört selber. Im Podcast ist das alles festgehalten. Moin Bremen! Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Immerhin wusste ich Eins aus der Erinnerung: Bremen ist kein Ziel für einen Tag oder eine Nacht. Deshalb habe ich endlich einmal gleich mehrere Tage daraus gemacht. Kritische Geister werden vielleicht anmerken, das könne doch nie eine Liebesgeschichte werden. Letztlich sei diese akustische Story auch nur ein Stadtporträt. Stimmt, aber eine, die versucht sich auf das Stadtgefühl einzulassen. Mit meinen Gefühl, meiner ganz normalen Wahrnehmung und meiner subjektiven Intelligenz. Letztere ist übrigens nicht künstlich. Ich hoffe, nein ich weiß, das hört man Dieser Podcast ist so eigenwillig wie lang. Letzteres bedingt Ersteres. Ich habe viel zugehört und deshalb kommen die Akteur:innen auch ausführlich zu Wort. Neugierde braucht Zeit. Ich habe sie mir genommen und hoffe, Ihr belohnt dies mit Eurer Zeit fürs Zuhören. Facts & Gefühl Bremer Himmel – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der Podcast wird deshalb auf dieser Seite nicht „nacherzählt“. Hören ist deshalb unerlässlich! Ergänzt wird er auf dieser Seite mit den wichtigsten Facts, um die Story nachempfinden zu können. Ortsangaben, Sehens- und Fühlenswertes, belegt mit Fotos und Links, um (hoffentlich) Eure persönliche Zuneigung zu entwickeln. Viel Spaß beim Hören, denn dafür werden Podcasts gemacht. “Die gute Stube” Mein fachkundiger Begleiter durch Bremen, City-Guide Hendrik Pröhl; hat den Bremer Markt so genannt. Hier ist das Zentrum und hier habe auch ich angefangen, Bremen neu zu entdecken. Gute Stube: Roland, Rathaus, Dom – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Rathaus, Roland, Dom und Bürgerschaft: All diese Dinge haben eine Adresse: Am Markt, 28195 Bremen Nur der Dom macht eine Ausnahme. Dessen Adresse lautet “Am Dom”. Ach was?! Bremische Bürgerschaft – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Letztlich gehen die beiden großen Plätze ineinander über und beherbergen zudem noch das Gebäude der Bremischen Bürgerschaft, dem quasi Landtag der Freien Hansestadt Bremen, zu der ja auch noch die Stadt Bremerhaven gehört. Die Stadtmusikanten Sie sind in Bremen überall gut vertreten. Und tauchen auch nochmal im Kapitel Kunst & Kultur auf. Hauptanziehungspunkt ist aber das Denkmal der Bremer Stadtmusikanten, gleich links neben dem Rathaus. Offizielle Adresse: Schoppensteel 1. An Tagen mit schönem Wetter, sieht man in der Regel die Menschenansammlung, wenn man um die Ecke biegt. Stadtmusikanten-Denkmal von Gerhard Marcks – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Stadtmusikanten kann man aber nicht nur sehen und anfassen, sondern auch hören. Das geht am Bremer Loch. Das Bremer Loch auf dem Markt -Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Geschichte der Stadtmusikanten stammt aus der Märchensammlung der Brüder Grimm. Die Geschichte hat für Bremen nur leider einen kleinen Haken: Die Tiere kommen nie in Bremen an. Eine Variante, die der Bremer Verleger Horst Temmen vor Jahren in der Autorenfunktion des Kinderbuchautors Janosch auf den Markt gebracht hat, löst genau dieses Problem. Wie müsstet Ihr selber nachlesen. Bemerkenswert: Die „neue“ Geschichte gibt es in über 20 Sprachen. Janoschs Stadtmusikanten bei “Edition Temmen” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Stadtmusikanten verfolgen mich im Übrigen auch noch durch diverse Museen der Stadt (siehe weiter unten). Böttcherstraße Wer beim Besuch in Bremen nicht dort war, hat etwas verpasst. Erfahrt alles über die wechselhafte Geschichte dieser traditionellen Straße, des Neubaus der Böttcherstraße zu Beginn des 20. Jahrhunderts und über die Museen, die Läden, das Glockenspiel und den von Ludwig Roselius per Zufall erfundenen Kaffee HAG. Der Eingang zur Böttcherstraße – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Bemerkenswert ist auch die Geschichte von der Rettung der damals frisch gebauten Böttcherstraße vor den Nazis. Ein nachträglich 1936 angebrachtes Kunstwerk, das heute noch den Eingang ziert, konnte den ideologisch begründeten Abriss verhindern. Ideologische Rettung der Böttcherstraße vor den Nazis: Der Lichtbringer – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wer genau hinsieht, wird den von den kleinen Figuren, die das gerettete deutsche Volk zeigen sollen, gezeigten Hitlergruß erkennen. Paula Moderson-Becker: Becoming Paula – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Besonders sehenswert sind neben den Museen für Paula Modersohn-Becker, Ludwig Roselius und Gestalter Bernhard Hoetger, das beliebte Glockenspiel aus Meißner Porzellan, das Roselius gestiftet hatte. Meißner Glockenspiel in der Böttcherstraße – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Straße hat zudem weitere Läden, ein Kino, Restaurants und Bars. Ein Besuch lohnt damit zu jeder Tageszeit. Kaffeepause Kaffee ist bis heute ein wichtiger Wirtschaftszweig in Bremen. Im Johann-Jakobs-Haus kann man nicht nur die Geschichte einer „Kaffeefamilie“ nachvollziehen. Es gibt dort inzwischen auch eine Rösterei von Spezialitätenkaffees, das Angebot von Kaffeeseminaren und ein Café im Innenhof bei der ehemaligen Bremer Stadtwaage. Hört dazu auch den Bremer Reiseradio-Kaffee-Podcast. Talk zwischen Röstung, Kaffeesäcken und Filtern – Foto: Andeas Behr / Johann-Jacobs-Haus Die Alternativen Wer in der Innenstadt unterwegs ist findet zahlreiche Möglichkeiten für eine genüssliche Pause auf dem Marktplatz und in den Seitenstraßen. Empfehlenswert ist sicher die „Schüttinger Gasthausbrauerei“. Dort warten nicht nur hausgemachte Biere, sondern auch lokale Bremer Spezialitäten. Außerdem kann man im „Spitzen Gebel“ die Bremer Kneipentaufe erleben. Schüttingers “Bremer Pannfisch” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Tradtionen und Anekdoten: Spitzen Gebel – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Schlachte & Weserpromenade Da, wo einst der historische Hafen der Hansestadt Bremen war, befindet sich heute nicht nur die schöne Weserpromenade, sondern mit der Schlachte auch die Bar- und Kneipenmeile der Stadt. Abends, insbesondere im Sommer, ist hier immer etwas los. Schlachte und Weserpromenade – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Besonderer Anziehungspunkt ist der Dreimaster „Alexander von Humboldt“, bekanntgeworden vor vielen Jahren, als der Segler aus der Bierwerbung. Flussaufwärts liegt auch noch das „Bremer Theaterschiff“. Das Beck’s Schiff: SS Alexander von Humboldt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Auf in'n Schnoor Schnoor: Einmal Straßenbreite bitte – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der Schnoor, das sieht man sofort, geht's ziemlich eng zu. Und das Viertel ist wohl der echteste Teil der echten Altstadt. Es wartet richtig Altes, von Bausubstanz bis Tradition. Heute ist das Viertel wohl der größte Anziehungspunkt für Touristen mit seinen Läden, Kneipen, Restaurants, dem Teestübchen und dem kleinsten Hotel der Welt, dem Hochzeitshaus. Es war Bremens altes Fischerviertel Klein und fast niedlich: Teestübchen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Deutschlands kleinstes Hotel: Das “Hochzeitshaus” hat 1 Zimmer – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Im Schnoor ist aber auch Kultur zuhause. Zu erwähnen sind das Bremer Packhaustheater, das Institut für niederdeutsche Sprache und, gerade wird Jubiläum gefeiert, das Bremer Geschichtenhaus. Geschichten über Geschichte Bremer Geschichtenhaus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Im Schnoor befindet sich das Geschichtenhaus mitten in der Enge der „Wüste Stätte“ in einem stattlichen Gebäude, einem alten Lagerhaus. Aber was ist das Geschichtenhaus: Museum? Theater? Kultur- oder gar Sozialprodukt? Wie auch immer, es lohnt sich das Geschichtenhaus zu besuchen. Bremer Geschichte oder “Dariusz Kaffeehaus”: Immer arbeite… – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Talk mit Bremer Geschichtenhaus “Chefin” Sara Fruchtmann – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Erfahrt mehr im Podcast und im Gespräch mit Chefin Sara Fruchtmann Kulinarischer Schnoor Süß am Tag Marterburg 32: Schnoor-Konditorei – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Kaffee und dazu etwas Süßes? Im Schnoor ist das kein Problem, es gibt ja die drei Filialen der Schnoor-Konditorei. Hier ist die wohl umfangreichste Produktion von Bremer Spezialitäten der süßen Seite zuhause: Klaben, Kluten, Kaffeebrot und Kuller. Klaben und Schnoorkuller – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Viel Butter und noch mehr Zimt: Bremer Kaffeebrot – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Herzhaft am Abend Becks in’n Snoor – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Bremer Spezialitäten. Den Grünkohl, oder in Bremen eher Braunkohl, gibt's nur im Winter. Im Schnoor, wo die Häuser alt sind, gibt es auch noch traditionelle Gerichte. Getestet: Der Bremer Teller bei „Becks in‘n Snoor“ eine Tafel finde, wo mit dem Bremer Teller, gleich zwei kulinarische Traditionen auf einem Teller serviert werden: Labskaus und Knipp. Bremer Teller: Labskaus und Knipp – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ausruhen Da wo einst Bremens Befestigungsanlagen waren, ist heute ein grüner Gürtel rund um die Innenstadt. Der „Wall“ als grüne Lunge, auch zum „mal Ausruhen“. Wall: Entspannen im Grünen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD „Tour de Kultur“ Museen, Theater und als Teaser, einmal mehr die Bremer Stadtmusikanten. Das vermeintliche Epizentrum in Sachen Bildender Kunst liegt mitten in der Bremer Wallanlage am Übergang zum Steintor-Viertel. Dicke Säulen am Wall: Wilhelm-Wagenfeld-Haus (links) & Gerhard Marcks-Haus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Mitten in diesem Übergang in die neueren Stadtteile finden sich heute die Bremer Kunsthalle, das Gerhard Marcks-Haus, das Wilhelm-Wagenfeld-Haus und gleich dahinter das größte Städtische „Theater am Goetheplatz“. Es ist gewissermaßen die Bremer Kulturmeile. Es mag schwerfallen, sich das subjektiv Richtige herauszusuchen. „Stattreisen Bremen“ bietet deshalb eine „Tour de Kultur“ zum Reinschnuppern an. Wilhelm Wagenfeld Haus Bauhaus: Die “Wagenfeld-Lampe” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Wilhelm-Wagenfeld-Haus ist in der Hauptsache dem großen Designkünstler gewidmet. Wagenfeld war Bauhaus-Mitglied und wurde weltberühmt durch seine stylische Lampe. Sein Geld hat er als Designer von Gebrauchsgegenständen verdient: Von der Butterdose bis zum Salzstreuer. Alltagsdesign: Wagenfelds Salzstreuer – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Museum ist auch immer gut für Sonderausstellungen. Derzeit und noch bis 4. Oktober 2026 zeigt man Werke der Bremer „Blaumeier-Gruppe“. 40 Jahre Blaumeier Gruppe: Sonderausstellung im Wagenfeld-Haus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Gerhard Marcks & die Stadtmusikanten Gerhard-Marcks-Haus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Direkt gegenüber, auf der anderen Straßenseite, schaut man auf ein fast identisches Gebäude. Hier befindet sich das Gerhard-Marcks-Haus. Marcks war bekannter Bildhauer des 20. Jahrhunderts und ist in Bremen berühmt als Schöpfer der „Bremer Stadtmusikanten“ am Rathaus. Stadtmusikanten: Modell & Schöpfer – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Kunsthalle Bremen Kunsthalle Bremen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das war es mit den Stadtmusikanten als Kunstobjekt noch lange nicht. Selbst im klassischen Kulturtempel „Bremer Kunsthalle“ sind sie im Bremen-Saal ganz anders, aber nicht zu übersehen. Doppelte Stadtmusikanten im Bremen-Saal der Kunsthalle – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Künstlerkolonie Worpswede, vor den Toren der Hansestadt hat in der Kunsthalle ebenfalls einen eigenen Raum. Das Potential der Kunsthalle ist nahezu unerschöpflich. Wer mal was Besonderes erleben will, sollte sich „verzaubern“ lassen im „Pixelwald Wisera“ der Pipilotti Rist. Der Stoff des Pixelwalds besteht aus 3.000 von der Decke hängenden LED-Lichtern. Theater am Goetheplatz Theater am Goetheplatz – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Theater wirkt, genauso wie die Museen, eher klassizistisch. Allerdings: Rückschlüsse auf die Inhalte lässt das nicht zu. Es sind mehrere große und kleine Bühnen im größten Bremer Theater, das von Klassikern bis Avantgarde einen vielfältigen Spielplan hat Das Viertel Ostertorsteinweg – das “Viertel” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Unbedingt empfehlenswert ist der Besuch im „Viertel“. Von der Kulturmeile aus geht es in Richtung Ostertor und Steintor. Der Bremer sagt sehr salopp: Ins Viertel. Graffiti: Jederzeit und oft in den Nebenstraßen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ein besonderer Stadtteil mit Kult und Kultur. War sicher mal sehr alternativ und bewegt sich heute in der Mitte von Kritik, Genuss und „voll das Leben Das Viertel zwischen Kultur und Gastronomie: Die Engel-Apothe ist heute eine Weinstube – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Neue Kunst Die (fast) Insel zwischen Kleiner und Großer Weser beheimatet, neben Natur und Wohngebieten, die „Weserburg“. Bremens Museum für moderne Kunst. Dies bietet in der Tat Avantgarde ziemlich durchgehend in wechselnden “Teddy” aus Fellen in der Weserburg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ausstellungen. Palette: Von „Ansprechend“ bis „Anstrengend“ ist alles dabei. Derzeit gibt es auch interessante Videoinstallationen. Historisches: Das Hafenmuseum Speicher 11,1 – Das Hafenmuseum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Große Vergangenheit zum Anfassen. Okay nochmal Museum, Aber was für Eins. Das Hafenmuseum liegt in der Bremer Überseestadt, ist im Speicher 11 untergebracht und vermittelt so ziemlich alles vom Beginn bis zum Niedergang der Bremer Häfen. Anfassen erlaubt: Interaktives Hafenmuseum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Container vs Säcke: Hafenmuseum und die Geschichte – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wer aber denkt, in Bremen geht „hafentechnisch“ nix mehr, seht sich getäuscht. Hier findet man ein Mitmachmuseum für die ganze Familie. Fachleute wie absolute Laien können hier glücklich werden. Voll die Länge: Speicher XI – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Tschüss Bremen! Aus dem Wiedersehen wurde ein Neu-Kennenlernen, denn so Vieles gab es vor 40 Jahren noch gar nicht. Fazit: Bremen lohnt jetzt noch mehr. Am besten Ihr fahrt jetzt auch mal hin und ich komme bald wieder. Moin und Auf bald. Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Information Bremen – Touristische Infos Hinweis Die Recherche zu diesem Podcast wurde unterstützt von Bremen Tourismus, eine Abteilung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Die Recherche wurde nicht beeinflusst. Dieser Podcast ist ein unabhängiges, reisejournalistisches Produkt. Danke an Maike Bialek und ganz besonders an Hendrik Pröhl für Zeit, Unterstützung und Betreuung. The post Podcast 324 – Moin Bremen, Versuch einer Liebeserklärung first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
En la última sección de la temporada, Alberto Aparici traslada su biblioteca al estudio para abrir un volumen dedicado a los grandes exploradores científicos. A partir de las expediciones de Alexander von Humboldt, Charles Darwin y Félix de Azara, el divulgador explica cómo las mediciones realizadas hace más de dos siglos ayudan hoy a reconstruir el clima del pasado. Para profundizar en ello, interviene el físico e investigador José Manuel Vaquero, especialista en los históricos registros meteorológicos del Real Observatorio de la Armada de San Fernando.Conviértete en un supporter de este podcast: https://www.spreaker.com/podcast/mas-noticias--4412383/support.ESCUCHAR RADIO
Andrea Wulf was born in India to German parents, grew up in Hamburg, and became a writer through pure serendipity... She has since become one of the finest narrative historians today: The Brother Gardeners, Founding Gardeners, Chasing Venus, then The Invention of Nature, her life of Alexander von Humboldt, which won fifteen international awards including the Costa Biography Award, the Royal Society Science Book Prize and the LA Times Book Prize, followed by Magnificent Rebels and now her new book, and the subject of our interview today, The Traveler, which brings alive George Forster, the man Humboldt himself credited with making him an explorer, and the most open mind of the 18th century.Link To 'The Traveler'Link To 'Curious Worldview Substack'Leave a review on Apple or Spotify (nothing does more to help grow the show)It's an enormous pleasure to have spoken with Andrea, we discussed...Fernweh — the German word for the ache for the distance, and why it's Andrea's "main condition of being"Living voyeuristically through the subjects of her books, and why she had to write about a traveller again after Magnificent Rebels in the pandemicWho was George Forster: the wunderkind who taught himself to read off book spines, was a working botanist on a Russian expedition at ten, and translated a Russian history book into English at twelve.Why Forster was unique among explorers: Columbus's "green" and "naked" vs Forster painting Antarctica in blue, purple and greenDying at thirty-nine in disgrace — written out of history in Germany as a traitor, in Britain as a critic of empire — and the East German rediscovery of the 1950sJames Cook's moral ledger: firearms as display of power, even-handed punishment of crew and islanders, the property concept he couldn't see past, and his genius as navigator and scientistForster and religion: what he actually grasped of Māori and Tahitian cosmology, the Lutheran upbringing, the Rosicrucian detour, and the Bible as "a book of oriental fantasy"Serendipity: the borrowed London house that made her a writerCurious Worldview (catalogue connections to this ep)The Fernweh thread — the ache for the distance that opens this episode is the same force behind Tim Cope's 10,000km ride in the shadow of Genghis Khan, Robyn Davidson's camel trek and life of nomadism, Colin Thubron's half-century of crossing borders, Levison Wood's life in adventure and Chris Arnade walking the world.Why we travel at all — Andrea's distinction between slow travel in an explorer's footsteps and photo-stop tourism picks up exactly where Ash Bhardwaj's 'Why We Travel' left off.The forgotten traveller — Forster joins James Holman, the Blind Traveller, in the catalogue's gallery of history's misplaced adventurers, from the Bryan Bashin episode.The great explorers — Cook, Columbus and the moral spectrum of the age of exploration, ground first surveyed with Scott Rank on the great and famous explorers of history.Colonial reckoning — Cook's contested legacy and the darkness Forster's attitude shines out of run straight back to Adam Hochschild on King Leopold's Ghost and Tim Butcher's Blood River journey through the Congo.Narrative non-fiction masters — Andrea name-checked alongside David Grann, the GOAT of narrative non-fiction, in the conversation itself.The serendipity question — asked now some 300 times, a thread first unspooled with Christian Busch on inviting serendipity into your life.Timestamps...00:00 — Fernweh: the ache for the distance, the word that opens the episode and defines her whole career02:37 — Living voyeuristically through her subjects; writing Magnificent Rebels during the pandemic; why she had to return to a traveller09:41 — Why Forster was unique: Columbus who could only say "green" and "naked" vs the storyteller who painted Antarctica in colour; neither idealising (Rousseau) nor demonising13:34 — The six weeks that changed him: Dusky Sound's "art and industry to these savages" to Queen Charlotte Sound's "we bring death and disease"15:48 — Dead at 39, a traitor; written out of history in Germany and Britain; the East German rediscovery20:15 — The Humboldt imprint: A Voyage Round the World, the 1790 journey through Europe, shovelling sand in revolutionary Paris23:33 — Cook's morality: firearms, even-handed punishment, what Cook couldn't see about Tahitian property that Forster could31:09 — Science aboard an imperial expedition; the real treasure Forster brought home: all humans are one species36:53 — The wunderkind: a working botanist at ten, translating Russian history into English at twelve40:00 — The breadfruit deduction: seedless trees to a correct theory of Polynesian migration43:43 — Forster and religion: what he actually understood of the Māori cosmos, the Rosicrucian years, the Bible as "oriental fantasy"48:27 — Do modern explorers exist? Polymaths, the deep ocean, E.O. Wilson56:37 — The resurrected question: witness any conversation in history → Forster and Humboldt in a carriage through revolutionary France57:58 — Serendipity...
Thomas Nehrlich und Oliver Lubrich Einführung(Hördauer ca.15 min)Gespräch zwischen Oliver Lubrich, Thomas Nehrlich und Uwe Kullnick(Hördauer ca. 67 min)Moderation Uwe Kullnick.Leicht verständlich bietet dieses Buch eine Einführung in die Vielfalt der Literaturwissenschaft. Einem Überblick über Literaturgeschichte und Gattungspoetik von der Antike bis in die Gegenwart folgen Kapitel zu aktuellen Theorien und Lektüremethoden – von formalen Analysen über psychologische, historische und postkoloniale Ansätze bis zu Digitalphilologie und empirischen Experimenten der Neuroästhetik. „Lesewerkstätten“ veranschaulichen diese Verfahren an ausgewählten Beispielen, Glossar und Bibliographie runden den Band ab. Das Werk richtet sich an alle, die literarische und andere Texte mit fachlichem Werkzeug und mit Vergnügen lesen lernen möchten.Oliver Lubrich ist Professor für Germanistik und Komparatistik an der Universität Bern. Zu seinen Forschungsthemen gehören die Berichte internationaler Autoren, die zwischen 1933 und 1945 Deutschland bereisten. In der Reihe "textura" hat er herausgegeben: Alexander von Humboldt, "Die Russland-Expedition" (2019).Thomas Nehrlich ist Postdoktorand am Institut für Germanistik der Universität Bern.Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht in diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
The Eureka Police Department has announced a year-long campaign to reduce traffic violence. According to EPD data, injury collisions increased by 18% so far in 2026. Unfortunately, the police lack a lot of the tools necessary to help reduce collisions. Traffic enforcement has been shown to be effective but without a persistent visible police presence, benefits decrease over time. So what can make our streets safer? Better design. Colin Fiske of the Coalition for Responsible Transportation Priorities and Matt Simmons of EPIC join the show to discuss how we can have lasting safety improvements.EPD wants to hear your thoughts on how they can help make roads safer. Fill out their survey here. Is there a dangerous street in your neighborhood? Report it on on Street Story.Support the show
En #LoncheraInformativa, estuvimos en el Colegio Humboldt donde ofrecimos una charla relacionada con el reciclaje y como a través de él podemos transformar lo que tenemos y darle una mejor utilidad.
De komst van editie 600 van Betrouwbare Bronnen bleek een bron van inspiratie voor veel van onze luisteraars en vrienden van de show. Zij kwamen met reeksen verzoeknummers voor het thema waarin we ons in deze bijzondere aflevering zouden moeten verdiepen. Een kroonaflevering moet immers iets bijzonders zijn. Een aflevering waarin politieke actualiteit, historische wortels en cultuurhistorische verbindingen elkaar de hand reiken. *** Deze aflevering bevat een advertentie van VanHarte&Lingsma. Wil jij jezelf ontwikkelen als mens én als leider? Ontdek jouw training bij VanHarte&Lingsma, School voor Human Leadership. Ga naar www.vanhartelingsma.nl/betrouwbarebronnen Deze aflevering is mede mogelijk gemaakt met donaties van luisteraars die we hiervoor hartelijk danken. Word ook vriend van de show! Heb je belangstelling om in onze podcast te adverteren of ons te sponsoren? Zend ons een mailtje en wij zoeken contact. *** De suggestie van vriend van de show Tim bleek hier een schot in de roos. We nemen je mee naar het jaar 600. Naar de diepe, vroege middeleeuwen die vaak overschaduwd zijn gebleven door de glorie van het Imperium Romanum in de periode daarvoor en de fascinatie van de eeuwen van ridders, kathedralen, kruistochten en Zwarte Dood erna. Toch traden in die jaren rond 600 en in de zevende eeuw mensen naar voren met gebeurtenissen en patronen waarvan wij ook in 2026 nog erfgenamen zijn en de impact volop ondergaan. Zo bereikte paus Bonifatius III in 607 een politieke regeling met zijn politieke baas, keizer Phocas in Constantinopel. Die legde bij decreet vast dat de bisschop van Rome zichzelf als de meest vooraanstaande van alle prelaten mocht zien, als hoofd van de christelijke gemeenschappen in Europa. Zonder die formaliteit hadden we de grote politiek-morele rol van Petrus-opvolgers als Leo XIII en zijn baanbrekende politieke visie niet gekend. En ook niet de opmerkelijke rol van Leo XIV nu als geweten en tolk van kritische stemmen over MAGA en kunstmatige intelligentie. En zelfs het internet vindt zijn oorsprong rond 600. Daarvoor gaan we naar Sevilla, waar in die jaren een toonaangevende geleerde de politiek en de wetenschap een enorme impuls gaf. Daartoe aangedreven door zijn politieke ambitie om in Spanje een vruchtbare en vreedzame integratie van verschillende tradities en herkomst aan te wakkeren. Isidorus van Sevilla werkte decennia aan tientallen wetenschappelijke publicaties en was bovendien een invloedrijk staatsman en kerkelijk prelaat. Zijn twintigdelige 'Etymologiae' werd een bestseller en een van belangrijkste boeken in de tien eeuwen die volgden. Hij bracht daarin alle bestaande kennis bijeen en ordende die in zijn alomvattende wereldencyclopedie als curriculum voor elke school en universiteit tot in de Renaissance. Hij werd een soort eenmans-Wikipedia of zoekmachine. De moslimheersers van Zuid-Spanje vereerden Isidorus minstens zo vurig als de christelijke vorsten, kloosters, universiteiten en andere kenniscentra in heel Europa. Zo werd hij al vroeg de beschermheilige van studenten en maakte in 2002 de Poolse Paus hem beschermheilige van ICT'ers en van het Internet als geheel. Het jaar 600 had in Isidorus een vroege Alexander von Humboldt. De integratie, communicatie en intensieve relaties tussen de volkeren kreeg in de zevende eeuw nog een andere impuls. De naam daarachter was Bumin Khan, leider van de Turkse stammen in Midden-Azië die zich de Göztürken noemden. Hij bracht hen bijeen en veroverde een reusachtig imperium. Zijn heerschappij strekte van Oekraïne en de Krim tot de Muur van China bij Beijing en Mantsjoerije. De Göztürken legden de basis voor de enorme rijken van de Mongolen, de Gouden Horde, het Ilkhanaat in Iran, de Mogol en de wereldomspannende handelsroutes, culturele uitwisseling, commercie en geldverkeer langs de Zijderoute. De erfenis van hun krachtig bewind beheerst nog hun vazallen in het vorstendom Moskou, in de Straat van Hormuz, in China en India. Erfgenaam en wereldheerser Timoer Lenk bevleugelde de fantasie eeuwen later nog. Als operaheld 'Tamerlano' inspireerde hij Händel tot een van diens mooiste opera's. Het fundament voor een wereldomspannende en nog altijd actuele erfenis werd rond het jaar 600 ook gelegd door een koopman uit Mekka. Mohammed was een filosofisch en spiritueel criticus van het veelgodendom van zijn tijd en samenleving. Hij benadrukte de cruciale betekenis van de monotheïstische kerngedachte van jodendom en christendom. Zo werd hij voor zijn volgelingen 'het zegel der profeten'. Hoe zijn traditie en opvolgers na zijn dood die kerngedachte - de Islam - hebben voorgezet is nog altijd relevant en bron van politieke verschillen. Mohammeds invloed op de Europese historie en cultuur sinds 600 is enorm. Van Al-Andalus na Isidorus tot de eeuwen van worsteling met het Huis Habsburg op de Balkan en de Middellandse Zee. Van 'Liever Turks dan Paaps' en 'Alla Turca' muziek en opera's van Mozart tot de dichter Hafez die Johann Wolfgang von Goethe een heel nieuwe bron van poëzie deed ontsluiten. En de komst van Europa rond 600? Daarvoor gaan we terug naar onze eigen streken. Naar Pepijn de Oude uit de streken langs de Maas, Karel Martel en hun politieke manoeuvres die de Merovingische koningen op een zijspoor dwongen en een meer regionalistisch en feodaal Europa liet ontstaan. Hun nazaat Karel bracht daar meer centrale lijn in. Hij sloot een alliantie met een opvolger van Bonifatius III. Keizer en paus zouden samen Europa vorm, gezicht en stijl gaan geven. *** Verder luisteren 574 – Hormuz: eeuwenoud brandpunt van de wereld 567 - De geschiedenis beukt op Europa's deur. Caroline de Gruyter over zondagskinderen in een ruige wereld 561 – Jakub Józef Orlínski en Händel, politiek dier en geniaal musicus 506 – Waarom Leo XIV zich spiegelt aan paus Leo XIII (1810-1903), criticus van kapitalisme en socialisme 500 - Triomf en Tragiek. 400 Jaar Johan de Witt 458 - De gedroomde nieuwe wereldorde van Poetin en Xi 455 - De bufferstaat als historische - maar ongewenste - oplossing voor Oekraïne 315 - Vrouw, leven, vrijheid: oorzaken en achtergronden van het straatprotest in Iran. En: de rijke Perzische cultuur 311 - De wereld volgens Simon Sebag Montefiore 300 - Ethische politiek: het bijzondere Nederland met zijn 'moreel hoogstaande opvattingen' 253 - Poetins bizarre toespraak: hoe de president de geschiedenis van Oekraïne herschrijft 248 - Oekraïne en de eeuwenoude vriendschap tussen Duitsland en Rusland 242 - Adrianus van Utrecht, de Nederlandse Paus 200 - De Heerser: Machiavelli's lessen zijn nog altijd actueel 49 - De koningen van Hispanje die wij altijd hebben geëerd *** Tijdlijn 00:00:00 – Deel 1 00:46:37 – Deel 2 01:09:18 – Deel 3 01:29:14 – Einde See omnystudio.com/listener for privacy information.
Die französische Hauptstadt ist ja immer eine Reise wert, aber Joachim Heinrich Campe hat sich einen ganz besonders aufregenden Zeitpunkt ausgesucht: den Sommer des Jahres 1789. Kurz zuvor haben die Bürger die Bastille gestürmt und eine Revolution begonnen, deren Ausgang noch niemand kennt. Während zahlreiche französische Adlige eilig das Land verlassen, zieht es Campe mit zwei Reisegefährten bewusst nach Paris. Er möchte mit eigenen Augen sehen, wie Geschichte geschrieben wird.Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne bei Instagram: @wasbishergeschah.podcastQuellen:Joachim Heinrich Campe: Briefe aus Paris zur Zeit der Revolution geschrieben. Braunschweig 1790. Hrsg. von Hans-Wolf Jäger. Hildesheim/New York 1977.Wilhelm von Humboldt: Briefe. Band 1, 1781 - Juni 1791 / Wilhelm von Humboldt ; herausgegeben und kommentiert von Philip Mattson. Berlin 2014.Colin Jones: Paris. Biography of a City. London 2021.David Garrioch: The Making of Revolutionary Paris. Berkeley 2002.Hanno Schmitt: Joachim Heinrich Campes Reise ins revolutionäre Paris (1789). In: Die Deutsche Schule 81 (1989), S. 90–102. Hans-Wolf Jäger (Hg.): Nachwort zu Briefe aus Paris zur Zeit der Revolution geschrieben. Hildesheim 1977.++ Du willst Teil der WBG-Community auf Steady werden und werbefrei hören? Hier gehts lang! ++++ Bookbeat 60 Tage kostenlos nutzen mit dem Code "geschichte26" : https://wbgprods.com/bookbeat ++++ 115 Euro bei deinem Stromtarif sichern mit dem Code "WBG115": bei Octopus Energy ++++ Livetour 2027: Jetzt Tickets sichern ++ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Oregon State researchers led a three-month project in northern California to study the Humboldt marten across a 150-square-mile area.
Nos visita Miguel Ángel Puig, investigador del CSIC y comisario de la exposición 'Los instrumentos de Humboldt' que podemos ver en La Coruña en el Museo Nacional de Ciencia y Tecnología (MUNCYT). En ella se aborda la vida y la obra de Alexander von Humboldt inspirador de la ecología y gran naturalista
On today’s 07.01.26 show we talked about last night’s Mexico game, Costco already has Halloween decorations, a ‘rescue’ in Humboldt is under investigation, jorts are back, Lebron James could be a step closer to becoming a Warrior, a hospital in Ohio set a new record, Disneyland has a new discount for the summer, Drake’s Janice parties, we go through our Cool or Not list and more!See omnystudio.com/listener for privacy information.
Zum Beginn der Ferien freue ich mich, Ihnen eine ganz besondere Episode mit dem Titel »Freiheit oder Sicherheit« präsentieren zu dürfen. Eine besondere Episode deshalb, weil mein Gast Prof. Konrad Paul Liessmann ist. Konrad Paul Liessmann ist emeritierter Professor für Philosophie an der Universität Wien. Aber er ist nicht nur wissenschaftlich äußerst erfolgreich. Er steht auch seit Jahrzehnten als herausragender Beobachter und wichtiger Kritiker der kulturellen und politischen Landschaft in der Öffentlichkeit. Öffentlichkeit meint damit dutzende Bücher, unzählige Artikel in Zeitungen und Magazinen sowie Auftritte in Fernsehen, Radio und Veranstaltungen aller Art. Für die Hörer dieser Episode möchte ich besonders die folgenden Bücher hervorheben: Theorie der Unbildung Lauter Lügen Was nun? Eine Philosophie der Krise . Prof. Liessmann ist auch Intendant des Philosophicums Lech, das im September unter dem Titel »Betreutes Denken« stattfindet. Ein Thema, das perfekt zu diesem Podcast passt; ich hoffe, Ihnen dazu im Herbst noch mehr Informationen bieten zu können. Für mich persönlich war es eine ganz besondere Freude, dass Prof. Liessmann sich Zeit für ein Zukunft-Denken-Gespräch genommen hat, da ich seine Artikel und Bücher seit mindestens 30 Jahren mit großer Bereicherung lese. Hinzu kommt, dass er seine fundierte Kritik etwa am Bildungssystem oder an der Universität schon als aktiver Wissenschafter deutlich vorgetragen hat, im Gegensatz zu vielen anderen, die dies nur hinter vorgehaltener Hand tun. Viele Themen die wir in diesem Gespräch ansprechen, diskutiere ich auch in meinem neuen Buch: Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise. Ich beginne das Gespräch mit der grundlegenden Frage: Was ist der Mensch? Ist der Mensch von Natur aus gut und wird verführt oder von der Natur her schlecht und muss eingehegt werden? »In der Antike wird der Mensch als Wesen betrachtet, das zwischen Extremen hin und her pendeln kann. Aber gleichzeitig durch seine Vernunftbegabung die Möglichkeit hat, das Bessere zu wählen und das Schlechtere zu vermeiden.« Was hat sich in der Betrachtung des Menschen von der klassischen Tugendlehre bis heute verändert? »Wenn wir ein Naturwesen sind — was ist die Natur?« Einer der häufig genannten Denker in diesem Themenfeld ist Thomas Hobbes: »Im Naturzustand ist der Mensch dem Menschen ein Wolf.« Liegt der Ursprung der Konflikte darin, dass wir gleich sind? Ist der Mensch gar von Natur aus gut, wie Jean-Jacques Rousseau annimmt? Gibt es folglich keinen zivilisatorischen Fortschritt oder wird gar das Bild eines vermeintlich »edlen Wilden« verherrlicht? Behindern also, konsequent weitergedacht, Wissenschaft und Kunst die Humanität und führen zu Rückschritt statt Fortschritt? Oder sollten wir uns eher an Immanuel Kant orientieren? »Der Mensch ist nicht von Natur aus böse, er ist aber auch nicht von Natur aus gut. Er ist ein Wesen, das verschiedene Motivlagen in sich hat.« Aber all diese Fragen scheinen nur Sinn zu ergeben, wenn wir handlungsfähige Wesen sind. Verfügen wir nun über Handlungs- und Willensfreiheit? Unterliege ich also meinen Neigungen oder bin ich in der Lage, mich zu entscheiden, diese zu verändern? Folgen wir wieder Immanuel Kant? »Man kann natürlich darüber diskutieren, ob der Mensch ein freies Wesen ist. Tatsache ist, wir müssen uns das wechselseitig unterstellen und tun es auch.« Gilt die kühne These der politischen Geschichte: »Das Problem war nie, ob Menschen frei sind, sondern das Problem war immer, wie kann ich ihnen diese Freiheit nehmen.« Ist also der Mensch von Natur aus frei? Damit sind wir im Gespräch beim Begriff der Freiheit angelangt. Wie hat sich dieser Begriff auch über die vergangenen Jahrhunderte verändert? »By liberty, was meant protection against the tyranny of the political rulers.« John Stuart Mill (1859) Was war die programmatische Rolle der Französischen Revolution? Kann die Romantik und damit die Idee der romantischen Liebe als frühes Emanzipationsmodell gesehen werden? Was sind die Ideen der Freiheit des 19. Jahrhunderts von John Stuart Mill über Karl Marx bis Hegel? »Freiheit ist [nach Mill] etwas, das sich gegen jetzt nicht mehr legitimierbare Herrschaftsansprüche richtet. Das muss man wieder in Erinnerung rufen, weil wir das vergessen haben. Die Erklärung der Menschenrechte war eine Erklärung von Abwehrrechten. Man hat versucht, die Zugriffe des Staates auf den einzelnen Bürger abzuwehren. Menschenrechte waren immer Individualrechte, nie Kollektivrechte.« Freiheit bezieht sich also unter anderem auf Eigentum, freie Religionsausübung, freies Denken, Bewegungsfreiheit, wirtschaftliche Freiheit. Heute sprechen viele hingegen, als ginge es um Anspruchsrechte. Wie hat sich das verändert? Wie ist dieser unglaubliche Paradigmenwechsel, der die Idee der Menschenrechte neu definiert, in den letzten Jahrzehnten zustande gekommen? »Wir waren die ersten, die erklärt haben, daß die Freiheit des Individuums um so mehr beschränkt werden muß, je komplizierter die Zivilisation wird.« Benito Mussolini Hat diese Idee des Faschismus bis in die heutige Zeit Wirkmacht? So manche Äußerung von Intellektuellen scheint in diese Richtung zu deuten? »Ich bin extrem vorsichtig und skeptisch gegenüber allen Konzeptionen, die mit der angeblichen Komplexität der Welt versuchen, die Freiheit des Menschen einzuschränken, beziehungsweise Strategien argumentieren, dass der Mensch geleitet, gelenkt und in ein Kollektiv eingebunden werden muss. […] Das hat immer schon den Keim des Totalitären in sich.« Auch hier stellt sich wieder die alte Kantische Frage: woher wissen diejenigen, die leiten wollen, die uns bevormunden wollen, was »das Richtige« ist? Wie lässt sich diese Problematik auf die aktuelle Diskussion um die Nutzung sozialer Netzwerke, sowohl von Jugendlichen wie auch von Erwachsenen, anwenden? Welche besonderen Fähigkeiten besitzen diejenigen, die im Gegensatz zu uns Normalsterblichen so genau wissen, was richtig und falsch ist, und damit unseren Zugang zu Information — zu unserem Wohle — beschneiden wollen? »Offensichtlich ist die Welt nur für eine bestimmte Art von Menschen komplex, andere haben den Durchblick.« Wenn nun aber möglicherweise der »Normalbürger« von der Komplexität der Welt überfordert ist und bei jedem Schritt von »Experten« an die Hand genommen werden muss, welchen Sinn ergibt dann überhaupt Demokratie? Wer entscheidet, wer als Experte gilt? Geht es da nur um »unsere Demokratie« oder hat diese Problematik eine längere Geschichte? Wie verändert sich das Verhalten von Menschen in Gruppen? »Demokratie steht immer vor diesem paradoxen Problem, auf der einen Seite den Bürgern tatsächlich alle Rechte zu geben und sie zum Souverän zu machen, und auf der anderen Seite nach Verfahren und Regeln zu suchen, wo man die Abgründe dieses Souveräns, seine Irrtumsanfälligkeit, auch seine Gehässigkeit in geregelte Bahnen lenkt.« Die Rolle von Verfassungen und rechtsstaatlichen Rahmenbedingungen? Was ist dann etwa davon zu halten, wenn nach Wahlen ein Teil des Volkes das Wahlergebnis nicht akzeptieren möchte? Betrachtet man die Gruppe der »Experten«, der Akademiker, der Unis — sind dort keine Gruppenphänomene zu betrachten? Handelt es sich nur um rein rationale Denker auf der Suche nach Wahrheit oder kommt es auch dort zu opportunistischen Irrwegen? Was folgt daraus? »Die Expertokratie ist kein Gegenmodell […] man muss in den sauren Apfel beißen.« Ab wann wäre also man gebildet und erwachsen genug, um an der Demokratie teilnehmen zu können, und noch wichtiger: wer beurteilt das. “The most basic question is not what is best but who shall decide what is best.”, Thomas Sowell Damit wird eine der schwierigsten Fragen aufgeworfen: Was ist der Zusammenhang zwischen Expertise und Entscheidungsfindung in einer Demokratie? »Auch die kommunistischen Staaten haben sich auf dem Boden einer materialistischen Wissenschaft gewähnt. Sie haben auch geglaubt, sie bauen ihre zukünftige Gesellschaft auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse auf.« Zu welchen totalitären Exzessen hat dies geführt?! »Die Rassentheoretiker und Anthropologen der Nazis haben sich als Wissenschaftler gefühlt, nicht als Ideologen.« Neue Erkenntnisse und die Veränderung des Wissens scheinen die Konstante zu sein und nicht »die Wissenschaft« als Begründung für vermeintlich alternativlose Entscheidungen...? »Das Spannende an der Wissenschaft ist ja genau das Prinzip der Vorläufigkeit.« Was ist von Popper und dem Prinzip der Asymmetrie zu halten, und zwar sowohl in Politik wie Wissenschaftstheorie? »Der friedliche Regierungswechsel gehört zum Wesen der Demokratie.« Macht tendiert immer dazu, sich selbst über alle Maßen bestätigen zu wollen. Was sind die grundlegenden Prinzipien und Ideen, ja das Wesen der Demokratie? »Demokratie läuft auch immer Gefahr, sich selbst aufzuheben.« Kommen wir nun zum Begriff der Sicherheit — wie steht Sicherheit im Wechselspiel oder gar im Gegensatz zu Freiheit? Leben wir in Zeiten radikaler Unsicherheit — was bedeutet das überhaupt und was sind die Folgen davon? Wie hat sich das Gefühl der Sicherheit und die Sicherheit, was der nächste Tag bringt, über die Zeit verändert? Der Wunsch nach dem Blick in die Zukunft hat die Menschen immer angetrieben, wir erinnern uns an das Orakel von Delphi und die zahlreichen (teuren) Institute, die sich um Wirtschaftsprognosen bemühen. »Die Unsicherheit der Zukunft gegenüber zu beklagen, hieße genauso darüber zu klagen, dass wir keine determinierten Maschinen sind.« Wie hängt der mögliche oder unmögliche Blick in die Zukunft mit unserem Gefühl der Sicherheit im Hier und Jetzt zusammen? »Wir sind eine zukunftsversessene Gesellschaft. Wir fragen immer 'Was kommt?', nie 'Was ist?'« Sind Sicherheit und Freiheit nun Gegensätze oder vielmehr einander bedingende Prinzipien? Kann ein Leben in Sicherheit gerade durch die Bedingungen dieser Sicherheit ein nicht-lebenswertes Leben sein? Was ist die Rolle des Staates in diesem Wechselspiel oder Gegensatz? Hat sich der Staat um das Glück seiner Bürger zu kümmern? Welche philosophischen Ideen stehen sich hier gegenüber? Welche Rolle spielen Meinungsfreiheit und individuelle Werte in dieser Diskussion? »Das Problem ist nicht, dass es das Unverfügbare oder das Neue gibt, sondern das Problem ist, mit welcher Ausstattung und welcher Einstellung, mit welchen Möglichkeiten und Fähigkeiten treten wir dem gegenüber.« Was bedeutet dies für Bildung, Schule und Universität? »Wir müssen lernen, wieder mit dem Problem der Offenheit umzugehen, aber gleichzeitig Geschichtsfatalismus vermeiden. […] Wir trauen uns sowohl als Individuum als auch als Gesellschaft nicht mehr zu, tatsächliche Entscheidungen zu treffen.« Was können wir aus früheren Krisen lernen? »I am more concerned by what the Bomb is doing already.«, C. S. Lewis (1958) »Human life has always been lived on the edge of a precipice. Human culture has always had to exist under the shadow of something infinitely more important than itself. If man had postponed the search for knowledge and beauty until they were secure, the search would never had begun. […] Life has never been normal.«, C. S. Lewis (1939!) Gehen wir auf der einen Seite in vielen politischen und gesellschaftlichen Bereichen große Risiken ein, aber dort, wo es wirklich zählt — etwa beim Denken — wird es immer eindimensionaler? Kann der Staat zugleich schwach und übermächtig sein? Kann der Staat somit einerseits ohnmächtig sein, andererseits versuchen, seine Macht in den verbleibenden Bereichen übermäßig auszuspielen, und wer ist eigentlich »der Staat«? »Müssen mündige Bürger wirklich ständig darauf hingewiesen werden, was sie zu essen haben, vor was sie sich in Acht nehmen sollen...?« Gilt nicht der Satz von Wilhelm von Humboldt immer noch: »Was nicht von dem Menschen selbst gewählt, worin er auch nur eingeschränkt und geleitet wird, das geht nicht in sein Wesen über, das bleibt ihm ewig fremd, das verrichtet er nicht eigentlich mit menschlicher Kraft, sondern mit mechanischer Fertigkeit.« Wer entscheidet folglich in komplexen Fragen, deren Ausgang höchst unklar ist? »In diesem Wechselspiel von Risiko, Sicherheit und Freiheit taucht selten das Problem der Verantwortlichkeit auf.« Diese Frage muss, wie so manche anderen, offen bleiben oder vertagt werden... »Man muss ja nicht auf alle Fragen gleich eine Antwort finden!« Andere Episoden Episode 153: Potent Stuff, A Conversation with Prof. Jacob Howland Episode 137: Alles Leben ist Problemlösen Episode 135: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ein Gespräch mit Nickolas Emrich Episode 133: Desinformiere Dich! Ein Gespräch mit Jakob Schirrmacher Episode 126: Schwarz gekleidet im dunklen Kohlekeller. Ein Gespräch mit Axel Bojanowski Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 122: Komplexitätsillusion oder Heuristik, ein Gespräch mit Gerd Gigerenzer Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 106: Wissenschaft als Ersatzreligion? Ein Gespräch mit Manfred Glauninger Episode 103: Schwarze Schwäne in Extremistan; die Welt des Nassim Taleb, ein Gespräch mit Ralph Zlabinger Episode 91: Die Heidi-Klum-Universität, ein Gespräch mit Prof. Ehrmann und Prof. Sommer Episode 88: Liberalismus und Freiheitsgrade, ein Gespräch mit Prof. Christoph Möllers Episode 72: Scheitern an komplexen Problemen? Wissenschaft, Sprache und Gesellschaft — Ein Gespräch mit Jan David Zimmermann Episode 44: Was ist Fortschritt? Ein Gespräch mit Philipp Blom Episode 28: Jochen Hörisch: Für eine (denk)anstössige Universität! Referenzen Konrad Paul Liessmann: Theorie der Unbildung. Die Irrtümer der Wissensgesellschaft, Paul Zsolnay Verlag (2006) Lauter Lügen. Und andere Versuche, die Wahrheit zu sagen, Paul Zsolnay Verlag (2015) Was nun? Über die Zukunft. Eine Philosophie der Krise, Paul Zsolnay Verlag (2021) Immanuel Kant, Die Metaphysik der Sitten (1797) Platon, Politeia John Stuart Mill, On Liberty, John W. Parker and Son (1859) Benito Mussolini, Rede vor dem Gran Consiglio del Fascismo (1929), zitiert in Friedrich von Hayek, Der Weg zur Knechtschaft, Eugen Rentsch Verlag (1945) [engl. Original: The Road to Serfdom, Routledge (1944)] Immanuel Kant, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (1784) Elias Canetti, Masse und Macht, Claassen Verlag (1960) Alexis de Tocqueville, Über die Demokratie in Amerika (De la démocratie en Amérique, 1835/1840) Thomas Sowell, Knowledge and Decisions, Basic Books (1980) Karl Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde (The Open Society and Its Enemies, Routledge (1945)) Orakel von Delphi C. S. Lewis, Is Progress Possible? Willing Slaves of the Welfare State (1958), in: God in the Dock, Eerdmans (1970) C. S. Lewis, Learning in War-Time (1939), in: The Weight of Glory and Other Addresses, Macmillan (1949) Wilhelm von Humboldt, Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen (verfasst 1792, posthum erstveröffentlicht 1851 bei Eduard Trewendt, Breslau). Philosophicum Lech Philosophicum Lech — Abenteuer (2025)
Entre el siglo XV y el XVI Diego García de Paredes fue un referente en la guerra en Europa. Este Sansón de casi 2 metros de altura debía de dar garrotazos como el que nada, convirtiéndose casi en un personaje mítico. Jesús Callejo lo ha elegido para este cronovisor. Luego viajamos hasta Flandes para que Javier Rubio, autor de La huella de España en Flandes (Sekotia 2026) nos desglose la influencia que ha dejado la huella española a lo largo de los casi 200 años en los que el Imperio Español estuvo allí. Candela Asenjo nos trae el anticipo de lo que será su nueva sección en SER Historia la temporada próxima, la Luna es un queso gigante. En ella hablará de la historia de la exploración espacial. Acabamos el programa con Miguel Ángel Puig, comisario de la exposición Los instrumentos de Humboldt que podemos ver en La Coruña en el Museo Nacional de Ciencia y Tecnología (MUNCYT). En ella se aborda la vida y la obra de Alexander von Humboldt inspirador de la ecología y gran naturalista
Could a chemical in our tires be killing salmon? That's what Humboldt Waterkeeper and the Wiyot Tribe have set out to study. The chemical, 6PPD-quinone, is a breakdown product of 6PPD, which is added to tires to prevent cracking and wear. When tires grind away, little bits of the rubber become susceptible to react with ozone. These are then swept away by rain to local waterways, where even slight concentrations are known to kill coho salmon. The Wiyot Tribe and Humboldt Waterkeeper sampled 19 urban streams and parking lots that discharge stormwater runoff. Their findings were alarming: Sixty-three percent of samples (12 out of 19) exceeded the U.S. EPA aquatic screening levels. Jen Kalt and Sylvia van Royen of Humboldt Waterkeeper and Tiffany Douglas of the Wiyot Tribe join the show to discuss their study. To learn more, check out their report!Support the show
Aprofunde-se na mente de Wilhelm von Humboldt, o diplomata e intelectual prussiano do século XIX que transformou a forma como compreendemos a linguagem humana. Este programa detalha a trajetória do pensador que, ao lado de seu irmão Alexander von Humboldt, deixou um legado permanente na ciência e na educação, incluindo a criação da Universidade de Berlim. Exploramos sua visão inovadora de que a língua não é apenas um produto final ou um objeto estático (Ergon), mas uma atividade constante e criadora (Energeia). Descubra como a linguagem atua diretamente na configuração do nosso pensamento, a relação entre o coletivo e o individual na fala, e o impacto dessas ideias na filosofia ocidental. Esta produção tem como compromisso a busca honesta pelo conhecimento, promovendo a educação e resgatando boas ideias para o debate contemporâneo.
El Proyecto Cable Humboldt es una iniciativa estratégica de infraestructura digital que busca conectar Chile y Australia a través de un cable submarino de fibra óptica que cruzará el océano Pacífico. Su implementación permitirá establecer una nueva ruta para el tráfico internacional de datos entre Sudamérica y Oceanía.Escucha SBS Spanish / Australia en español:Por radio o Internet 7 días a la semana de 1:00 a 2:pm (AEST)Escucha también por Apple Podcasts, Spotify y YouTubeExplora nuestra extensa colección de podcasts haciendo clic aquíSíguenos en Facebook e Instagram.
Programa 23/6/26: Hablamos de la iniciativa que contempla la instalación de un cable submarino de fibra óptica. Analizamos la victoria en Colombia del candidato de derecha, Abelardo de la Espriella. Y te ofrecemos lo más destacado de la jornada del Mundial 2026.Escucha SBS Spanish / Australia en español:Por radio o Internet 7 días a la semana de 1:00 a 2:pm (AEST)Escucha también por Apple Podcasts, Spotify y YouTubeExplora nuestra extensa colección de podcasts haciendo clic aquíSíguenos en Facebook e Instagram.
Despite Trump's best efforts, offshore wind ain't dead. The Humboldt Bay Harbor District has been steadily at work developing its Heavy Lift Marine Terminal Project, the port facility that will be used to assemble and service wind turbines. And there are updates to share with you. The Harbor District-convened Community Advisory Committee invites you to attend a community meeting to learn more and ask questions about a proposed offshore wind heavy lift marine terminal project. Community Advisory Committee members Rachael Smith, Colleen Clifford, and Matt Simmons join Rob Holmlund, Development Director at the Harbor District, to discuss the upcoming meeting and offshore port development. We hope to see you at the meeting!DATES/TIMESWednesday, June 24th: 5:30-7:30 p.m.WHEREArcata Community CenterPRICEFreeSupport the show
How might our decision-making systems work differently if they were adapted to receive input from the more-than-human world? In this archive story, writer and ethicist Melanie Challenger examines the staggering expressive capacities of Earth's creatures, from the subtle vocalizations of turtles to the freckling of Humboldt squid. She urges us to act less as intermediaries and more as deep listeners to the voices around us. Pushing the idea further, she asks how we can expand our democratic processes to make room for the lives and interests of our animal kin.Read the essay. Photo by Annie Marie Musselman
The Green Rush is over and we are dealing with the consequences. Abandoned cannabis farms speckle the landscape. And on these abandoned farms are a variety of environmental harms that need remediation: improperly graded roads and undersized culverts send sediment into salmon-bearing streams; piles of garbage rotting in the wildlands; pesticides, fertilizers and petroleum improperly stored and at risk of failing; and poorly-constructed ponds at risk of sudden collapse. That's where Scott Bauer, the California Department of Fish and Wildlife's Cannabis Remediation Manager steps in. Working together with nonprofits, local governments, and cannabis farmers, Scott works to coordinate clean up of abandoned sites. Scott joins the program to discuss the historic and ongoing impacts from cannabis production and what is being done to address them. And you are helping too: each time you buy cannabis products from a legal California market, a portion of your taxes go to environmental programs. Support the show
Sean Carroll's Mindscape: Science, Society, Philosophy, Culture, Arts, and Ideas
All ideas have a history, no matter how inevitable and well-entrenched they may seem to us today. The later Enlightenment was a heady time when people were exploring new conceptions of nature, humanity, and the self. Andrea Wulf is a writer of narrative histories, examining the origins of ideas through the lives of the people who explored them. In this episode we discuss three of her books: The Invention of Nature, about Alexander von Humboldt and environmentalism; Magnificent Rebels, about the Jena circle of Romantics including Goethe, Schiller, Schlegel, and others; and most recently The Traveller, about George Forster, an early naturalist, ethnographer, and champion of human equality. Blog post with transcript: https://www.preposterousuniverse.com/podcast/2026/06/08/356-andrea-wulf-on-enlightenment-nature-romanticism-and-modernity/ Support Mindscape on Patreon. Andrea Wulf was born in India, raised in Germany, and studied design history at the Royal College of Art, London. She is the author of seven books. She is a Miller Scholar at the Santa Fe Institute and a Fellow of the Royal Society of Literature. The Invention of Nature won multiple prizes, including the Royal Society science book prize and the LA Times book prize. Web site Amazon author page Wikipedia
How well do you know river otters? They are cute (obviously). But did you know they are carnivores? They are the apex predator of our local watersheds, hunting on fish, crustaceans, and even waterfowl! Otter experts Charlotte Norman and Gina Culver join the program to talk about the diets of local otters and their complex social lives.You can report an otter sighting and learn more about these critters at the River Otter Ecology Project.For a deep dive, check out Wolves of the Wetlands? River Otter Behavior and Space Use at a Water Treatment and Recreational Wetland in Northern California, by Jeffrey Black, Cal Poly Humboldt.Support the show
A witness living deep in Humboldt County shares years of terrifying encounters from some of the most legendary Bigfoot territory in America.In this episode of Bigfoot Society, Glenn “Bigfoot Dwarf” Rojas recounts a series of unexplained experiences stretching from Bluff Creek and Trinidad to Applegate Lake and the mountains of Southern California.You'll hear about:A black humanoid watching him from the woodsA towering figure crossing Highway 101 near TrinidadStrange glowing lights appearing nightly outside his homeVocalizations heard during late-night Bluff Creek investigationsMassive tracks discovered near the Applegate Lake Bigfoot TrapA mysterious force pushing down on his truck at 3 AM in Laird MeadowThermal footage capturing an unexplained humanoid shape in the Angeles National ForestThese encounters unfolded over more than a decade across Northern California and Southern Oregon's most active Sasquatch regions.If you follow Bigfoot reports, Bluff Creek history, or high-strangeness encounters in the redwoods, this is an episode you do not want to miss.Resources:https://www.youtube.com/@bigfootdwarf4200/
En días pasados, nos fuimos hasta el Colegio Alemán Humboldt Caracas y celebramos junto a todos los jóvenes los 132 años de esta institución educativa. Además, nos comentaron que realizaron un montón de actividades como por ejemplo: voleibol, pintacaritas y muchísimas comparsas. Para finalizar, nos hablaron acerca de como fue su proceso para poder organizar todo.
Episode #86Mercury is a potent neurotoxin, particularly harmful to young children and developing fetuses. Mercury is commonly present in fish, but in wildly different concentrations based on the life history of the species. What local fish species are safe to eat and at what amounts?Humboldt Waterkeeper is there to help. With our guest fisheries biologist, Ross Taylor, and volunteer fishermen, Humboldt Waterkeeper tested 70 fish across nine species to examine mercury concentrations in fish. Their results? Long-lived species that eat high on the food web have the highest concentrations and should be avoided by those most sensitive to mercury. Other seafood, like salmon, oysters and clams, are good for eating frequently because of their extremely low mercury levels. Want to know if your fish is safe? Download these pocket-sized images for handy reference (click to print or download to your phone):Women 45 and MenYou can also download the full report, Mercury Testing of Sport/Food Fishes from Nearshore Ocean Waters of Humboldt County, California.Support the show
Polémique en Allemagne autour des écoles privées pour les étudiants étrangers. Les jeunes, souvent des Indiens, arrivent en Allemagne avec un visa étudiant. Mais sur place, ils sont confrontés aux frais de scolarité, à la précarité des jobs mal rémunérés, parfois même à la suppression de leurs visas avant la fin de leurs cursus. De notre correspondante à Berlin, Promad nous a donné rendez-vous dans un café de Charlottenburg, le quartier de Berlin où il a trouvé un petit job : 20 heures par semaine, un peu plus de 1 000 euros par mois, dans la cuisine d'un burger. Promad, un étudiant indien de 30 ans, est arrivé en 2023 à Berlin, avec son rêve d'Allemagne, le pays de Mercedes et BMW, de la technique et de la protection sociale. Deux ans et demi plus tard, il ne cache pas son amertume envers le système des écoles privées pour étudiants étrangers. Des écoles qui attirent en ligne des milliers de jeunes anglophones à travers le monde, le plus souvent des Indiens. « La qualité des études était très mauvaise. Nous n'avions que deux à trois cours par jour, soit une heure et demie à deux heures par jour. Certains professeurs étaient très bien. Mais globalement, la qualité des études n'avait rien à voir avec ce à quoi je m'attendais », raconte Promad. Certains étudiants indiens ont été expulsés avant la fin de leur scolarité Quelques 60 000 Indiens ont obtenu un visa étudiant en Allemagne. C'est, de loin, la plus grosse communauté parmi les étudiants étrangers. L'Allemagne, qui a un criant besoin en main-d'œuvre qualifiée, avait signé en 2022 un accord migratoire facilitant l'arrivée d'informaticiens ou d'étudiants. Pour ces derniers, c'est souvent la douche froide une fois sur place : un engrenage de frais élevés et de jobs mal payés, qui les empêche d'assister à leurs cours « Les étudiants étrangers ont des emplois tels que la livraison de repas à domicile, dans les entrepôts d'Amazon ou dans des restaurants de fast food. Parce qu'ils sont étrangers, ils ne sont soutenus par aucun syndicat et les douanes, qui contrôlent normalement le respect du droit du travail, n'interviennent pas non plus. Les douanes et les syndicats, ce sont normalement en Allemagne les deux leviers pour faire appliquer le droit du travail », explique Aju John, de l'université Humboldt de Berlin. Plus angoissant encore, l'administration berlinoise a commencé à retirer leur visa à certains étudiants engagés dans des cursus mêlant cours en ligne et en présentiel. Cela ne justifierait pas leur présence sur le sol allemand. Plusieurs dizaines d'entre eux, presque tous indiens, ont même été expulsés avant la fin de leur scolarité. Promad, dont la famille s'est endettée pour financer ses études, n'a pas complètement renoncé à son rêve d'Allemagne. Mais il a quitté son école privée pour une école internationale publique des environs de Berlin.
durée : 00:58:05 - Cultures monde - par : Julie Gacon, Mélanie Chalandon - Selon un récent rapport de l'OCDE, le nombre de médecins diplômés à l'étranger exerçant en Union européenne a fortement augmenté. Venant principalement des pays dits du Sud, ces soignants laissent derrière eux des déserts médicaux, où des ONG enverront à leur tour des praticiens occidentaux. - réalisation : Vivian Lecuivre, Fanny Richez, Sacha Mattei, Barthélémy Gaillard, Pénélope Le Mauguen - invités : Virginie Chasles Professeure de géographie à l'université Jean Monnet de St Etienne, membre du laboratoire Environnement, ville, société, Victoire Cottereau Maîtresse de conférence à l'Université de Mayotte, géographe de la santé et des migrations internationales et des mobilités thérapeutiques, rattachée au laboratoire Espaces DEV, Nils Graber Anthropologue de la santé, spécialiste de Cuba et des questions de santé mondiale en lien avec le cancer et les soins primaires, basé à l'université Humboldt de Berlin Vous aimez ce podcast ? Pour écouter tous les épisodes sans limite, rendez-vous sur Radio France
Episode 182 of the Good PizzZa Podcast, we sit down with Nat and Benjamin from Humboldt Seed Company — one of the most respected cannabis seed companies in the world.But before Humboldt Seed Co. became a global name in cannabis genetics… both of these guys were just figuring life out.Benjamin actually wound up in California almost by accident after spending nearly 10 years riding trains across America — exploring life, traveling the country, and living outside the norm.Nat's journey west looked completely different.He was heading toward California with his girlfriend at the time… until she dumped him on the way. Suddenly, he found himself at a crossroads — either go back home to the East Coast or keep pushing west.Thankfully… he kept going.Eventually, these two crossed paths living in a commune in Humboldt County, California — and the rest is history.Founded by Nathaniel Pennington in 2001, Humboldt Seed Company became known for building strong, reliable cannabis genetics while helping push the science and art of breeding forward.Benjamin has also played a major role in helping expand Humboldt Seed Co. internationally — building relationships and helping bring their genetics across the world through partnerships, exports, research, and global cannabis networking. His work has helped push Humboldt Seed Co. far beyond California into places like Europe, South America, Jamaica, and other emerging markets.They're also doing some really cool stuff outside of Cannabis. They're creating seeds and collecting genetics from all over the world of actual vegetables and herbs that you can cook with outside of just the cannabis seeds that they're known for. In this episode we get into:
Grizzly bears were once native to California, from the redwoods all the way to the Mexican border. Euro-American settlers wiped out the species in roughly 75 years, with the last reported grizzly bear seen near what is now Sequoia National Park in 1924. Despite that literal absence from the state, grizzlies are also still everywhere: from the California state flag, to place names (like Los Osos, meaning "the bears" in Spanish), to college football team mascots, like the Berkeley Golden Bears. A new effort led by the Yurok and Tejon Tribes is proposing to study the feasibility of bringing back our grizzlies to the state. A new bill in the legislature, SB 1305 (Richardson), would direct the California Department of Fish and Wildlife to study potentially reintroducing the species to the state through scientific, socioeconomic, and tribal consultations to assess its feasibility.Tiana Williams Clausen, Director of the Yurok Tribe Wildlife Department, and Peter Alagona, professor at UC, Santa Barbara, join the program to talk about grizzlies in California, both in the past and hopefully the future. Support the show
The Carrington Event was a massive geomagnetic storm that happened in 1859. It led to expanded understanding of solar phenomena. Research: “Great Aurora of 1859. Art. XLII – The Great Auroral Exhibition of August 28th to September 4th, 1859.” American Journal of Science. Ser. 2. Vol. 28. July-November 1859. Cardenas, Freddy Moreno et al. “The Grand Aurorae Borealis Seen in Colombia in 1859.” Preprint submitted to Advances in Space Research. August 21, 2015. Cliver, E.W. “The 1859 space weather event: Then and now.” Advances in Space Research. 38 (2006) 119-129. Cliver, E.W. and L. Svalgaard. “The 1859 Solar-Terrestrial Disturbance and the Current Limits of Extreme Space Weather Activity.” Solar Physics. (2004) 224: 407–422. Cliver, Edward W. and William F. Dietrich. “The 1859 space weather event revisited: limits of extreme activity.” J. Space Weather Space Clim. 3 (2013) A31 DOI:10.1051/swsc/2013053 Dobrijevic, Daisy and Andrew May. “The Carrington Event: History's greatest solar storm.” Space.com. 5/20/2022. https://www.space.com/the-carrington-event Giegengack, Robert. “The Carrington Coronal Mass Ejection of 1859.” Proceedings of the American Philosophical Society , DECEMBER 2015, Vol. 159, No. 4. Via JSTOR.https://www.jstor.org/stable/26159195 Green, James L, and Scott Boardsen. “Duration and extent of the great auroral storm of 1859.” Advances in space research : the official journal of the Committee on Space Research (COSPAR) vol. 38,2 (2006): 130-135. doi:10.1016/j.asr.2005.08.054 Green, James L. et al. “Eyewitness Reports of the Great Auroral Storm of 1859.” Submitted to Advances in Space Research. NASA Technical Reports Server (NTRS) 20050210157. 8/5/2005. Haeberle, Tom. “The Carrington Affair!” Amateur Astronomers Association Eyepiece. 9/1/2018. https://aaa.org/2018/09/01/the-carrington-affair/ Hayakawa, Hisashi et al. “Temporal and Spatial Evolutions of a Large Sunspot Group and Great Auroral Storms Around the Carrington Event in 1859.” Space Weather. 8/29/2019. https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1029/2019SW002269 Hodgson, R. “On a Curious Appearance Seen in the Sun.” Monthly notices of the Royal Astronomical Society vol. 19-20 (1858-1860). https://academic.oup.com/mnras/article/20/1/15/983497 Hodžić, Jasna. “The Carrington Event of 1859 Disrupted Telegraph Lines. A ‘Miyake Event’ Would Be Far Worse.” JSTOR Daily. 9/7/2023. https://daily.jstor.org/the-carrington-event-of-1859-disrupted-telegraph-lines/ Howard, R.A. (2006). A Historical Perspective on Coronal Mass Ejections. In Solar Eruptions and Energetic Particles (eds N. Gopalswamy, R. Mewaldt and J. Torsti). https://doi.org/10.1029/165GM03 Josefowicz, Diane. “The British Magnetic Scheme (1839-1851): People and Institutions.” Victorian Web. https://victorianweb.org/science/geomagnetism/magneticcrusade.html Kaminski, Isabella. “'The fate of nations and the fall of kingdoms': History's epic theories of what causes aurora.” BBC. 11/16/2025. https://www.bbc.com/future/article/20251114-historys-epic-theories-of-what-causes-aurora Kimball, D.S. “A Study of the Aurora of 1859.” Scientific Report No. 6. NSF Grant No. Y/22.6/327. April 1960. Klein, Christopher. “A Perfect Solar Superstorm: The 1859 Carrington Event.” History. 1/29/2025. https://www.history.com/articles/a-perfect-solar-superstorm-the-1859-carrington-event Marinus Anthony van der Sluijs, Hisashi Hayakawa. “A candidate auroral report in the Bamboo Annals, indicating a possible extreme space weather event in the early 10th century BCE.” Advances in Space Research. Volume 72, Issue 12. 2023. https://doi.org/10.1016/j.asr.2022.01.01 Mills, Virginia. “A message from Alexander von Humboldt.” The Royal Society. 9/23/2019. https://royalsociety.org/blog/2019/09/a-message-from-alexander-von-humboldt/ Muller, C. “The Carrington solar flares of 1859: consequences on life.” Origins of life and evolution of the biosphere : the journal of the International Society for the Study of the Origin of Life vol. 44,3 (2014): 185-95. doi:10.1007/s11084-014-9368-3 Phillips, Tony. “A Warning from History: The Carrington Event Was Not Unique.” Space Weather Archive. 9/1/2020. https://spaceweatherarchive.com/2020/08/30/a-warning-from-history-the-carrington-event-was-not-unique/ Phillips, Tony. “Near Miss: The Solar Superstorm of July 2012.” NASA. 12/22/2014. https://science.nasa.gov/science-research/planetary-science/23jul_superstorm/ C. Carrington, Description of a Singular Appearance seen in the Sun on September 1, 1859, Monthly Notices of the Royal Astronomical Society, Volume 20, Issue 1, November 1859, Pages 13–15, https://doi.org/10.1093/mnras/20.1.13 Starmans, Barbara J. “Carrington Solar Flare of 1859.” The Social Historian. 11/27/2016. https://www.thesocialhistorian.com/carrington-solar-flare-of-1859/ Thompson, D. (2009) The Carrington Event and the Electric Telegraph in Victoria in Museums Victoria Collections https://collections.museumsvictoria.com.au/articles/2880 See omnystudio.com/listener for privacy information.
Join us for another episode of the Home Grow TV Talk Show & Podcast, this time we're catching up with a legend of the Humboldt hills. Jason Gellman, owner and operator of Ridgeline Farms, is back on the show for the first time in over two years, and he's bringing some serious heat.If you watched the Emerald Legends documentary, you already know Jason's story: generational farmer, award-winning sun-grown flowers, Golden Bear winner at the California State Fair. But a lot has changed since the last time he sat down with us. Jason has gone deep into the breeding world, and today he's announcing 3 brand-new exclusive feminized strains dropping on PoppinFire: Blueberry Nectar (Ridgeline Runtz x Blueberry Caviar), Lemon Lantz (Lemon Tree x Lantz), and Ridgeline Rose (Whitethorn Rose).We get into everything, how feminized pollen changed his entire approach, why he's turning his whole farm into one massive pheno hunt this season, breeding tips for beginners, his top 3 criteria for selecting a winning pheno, the Bert Kreischer connection, Cookies and Heavy Hitters collabs, and what's next for Ridgeline Farms. This one's packed.Drop a comment below with your favorite part of the conversation to support the show!Connect with Jason Gellman / Ridgeline Farms:Instagram: https://www.instagram.com/ridgelinefarmsApparel: ridgelinefarmsapparel.comCultivars available at: Poppin Fire, Tangled Roots & Legacy Genetics.About Jason Gellman & Ridgeline Farms:Nestled high in the hills of Southern Humboldt, overlooking the winding Eel River and groves of ancient redwoods, Ridgeline Farms is an award-winning farm owned and operated by second-generation farmer Jason Gellman. A two-time Golden Bear winner at the California State Fair, Jason has spent 30+ years growing and is now sharing his genetics with the world for the first time through feminized seeds. Known for quality over quantity, family values, and environmental stewardship, Ridgeline Farms grows using natural and organic techniques. Jason has been featured in the Emerald Legends documentary, Forbes 42.0 list, Advanced Nutrients, and Bert Kreischer's Bertcast. His strains, including the legendary Lantz, Blueberry Caviar, and Ridge Lion, are grown and loved by home growers worldwide.Watch the Emerald Legends Documentary:https://youtu.be/AeP0MTL-NH8?si=gE7QXYTQ7v8Gk1K-What You'll See in This Episode:• 3 brand-new exclusive feminized cultivars announced• Jason's breeding journey from regulars to feminized• How he's using his entire farm as a pheno hunt this season• The difference between full-term and dep wash results• Tips for first-time breeders from a 30+ year veteran• Cookies, Heavy Hitters, and international expansion plans• The Bert Kreischer / Ridgeline Rose connection• iPhone footage from Jason's farm and Dakota's Ridge Lion & Lantz growsTimestamps: 0:00 - Intro (Ridgeline Farms is Back: Jason Gellman on Breeding, New Feminized Strains & the Future of Sun Grown)1:00 - What's Growing at Ridgeline Farms This Season8:24 - Congratulations on Ridgelion & Lantz Results14:36 - Why Release Genetics Now? The Shift to Sharing Genetics17:31 - NEW CULTIVAR: Blueberry Nectar (Ridgeline Runtz x Blueberry Caviar)21:40 - NEW CULTIVAR: Lemon Lantz28:40 - NEW CULTIVAR: Ridgeline Rose & the Bert Kreischer Story36:36 - What Jason Hopes Home Growers Experience42:00 - AC Infinity Tent for Breeding Projects44:00 - Full Term vs Dep: The Wash Test Difference47:00 - Using the Entire Farm as a Pheno Hunt51:44 - Ridgeline x Poppin Fire 53:00 - What else is Ridgeline Crossing56:33 - Germany, Spannabis & Events Update59:22 - Tips for First-Time Breeders1:00:23 - Top 3 Pheno Hunt Criteria (Growth, Look/Smell, Effect)1:01:59 - What's Next for Ridgeline Farms1:04:24 - Where to Find Jason &
The Trump Administration is taking an axe to the Forest Service. They are "reorganizing" the Forest Service, eliminating Regional Offices and Research Stations. The National Environmental Policy Act (NEPA) is virtually gone—and with it opportunities for public engagement. And Trump is pushing to get out the cut, meaning bigger, more impactful projects. Kimberly Baker, Executive Director of the Klamath Forest Alliance, is a watchdog for over 5.3 million acres of Forest Service Land and have commented on virtually every timber sale for 25 years. She joins the program to discuss the damage being done to our public forests.Support the show
On April 21st, US Department of Agriculture Secretary Brooke Rollins rocked the North Coast with a Tweet: She claimed that a Los Angeles-area local water district, the Elsinore Valley Municipal Water District, wanted to purchase the Eel River dams to operate them for hydroelectric power and provide irrigation. The Water District has since walked back Sec. Rollin's Tweet, claiming that it had no firm plans and its interest was, at present, only exploratory. Now, Congressman Huffman is involved and livid—rightfully so, as he has worked hard on a solution that would work for both parts of his district—and has initiated an investigation into this affair. Alicia Hamann and Scott Greacen of Friends of the Eel River join the show to discuss whether the public should take this threat seriously and what can be done to keep dam removal on track.Support the show
In part one of our series, German explorer Heinrich Barth cuts his teeth learning from some of the great scientists of the age - including the famed Alexander von Humboldt. He survives (barely) an attack by bandits in Northern Africa and conducts a journey through frontiers of three continents, before setting out on an epic expedition that will lead him across the Sahara Desert and into heart of unknown Africa. It is the start of a journey that will last five years and cover more than 10,000 miles. Sponsors: Quince. Get free shipping with your order by using code EXPLORERS at quince.com/explorers Factor. Go to factormeals.com/explorers50off and use code explorers50off. The Explorers Podcast is part of the Airwave Media Network: www.airwavemedia.com Interested in advertising on the Explorers Podcast? Email us at advertising@airwavemedia.com Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
The Elk River was once idyllic: baby salmon once grew big and healthy in the slack waters of its estuary, Elk once browsed in meadows by the river, and returning adult salmon once laid their eggs in cold river gravel, kept shady by old-growth redwoods. The watershed was stewarded by the Wiyot people. And then colonization screwed things up. The lowlands were diked and drained, turned over to cattle. Elk were killed and the meadows swallowed up by conifer encroachment and homesteads, and clearcutting smothered cold water gravel with sediment from logging roads and landslides. The river is unwell—legally recognized as impaired under the Clean Water Act. And absent intervention, it is unlikely to get better anytime soon. That's where CalTrout comes in. In projects from the river's headwaters to its mouth, CalTrout is working to recover the function of the river. Katy Gurin and Bill Matsubu of CalTrout join the show to discuss their restoration work. Support the show
Spring Fling & The Micro-Rest Revolution: Episode 270 with Heather Pettey, CPC & Dr. Carol Lynn It's a beautiful April, and that means it's time for some spring refreshing with your favorite Life Coach BFFs! Join host Heather Pettey, CPC, and the fabulous Dr. Carol Lynn as they celebrate the vibrant start of spring and discuss tangible ways to reorganize, re-energize, and step into your power. This week, the "dynamic duo" dives into the allergy struggles common this time of year—and correct etiquette for dealing with them in public!—before tackling the main event: the "Micro-Rest Revolution." Heather and Carol explain why finding just 60 to 90 seconds of intentional peace (what they call a "micro-rest") can be more effective for lowering cortisol and resetting your nervous system than a long nap. You'll get practical advice on somatic grounding, breathing exercises like box breathing, and even the simple restorative power of laughter. And you don't want to miss an impromptu "Show and Tell" where Heather shares her latest uplifting finds (on a budget!). In this episode, we chat about: April Refresh: Feeling the seasonal itch to reorganize, clear out the clutter, and step into your personal power. Allergy SOS: Experiencing one of the worst allergy seasons in years, and why dabbing is always better than blowing at the table. The Micro-Rest Revolution: How specific 60 to 90-second nervous system resets can lower cortisol more effectively than long breaks. Breathwork & Grounding: Dr. Carol Lynn's tips for box breathing and restoring your vagus nerve with humming, gargling, and somatic exercises. Sensory Therapy: Why scents and fragrances promotes memories and resets your environment (and how they helped Heather with COVID recovery!). Show & Tell! Heather's restful trip to Walmart (at 8:30 AM!) and the fabulous items she found to unstick her: The adorable beaded strawberry wristlet handbag (perfect for your essentials!). Grab here! The comfortable, stylish mint green slide shoes (and a peek into future Masters Party plans!). Her first waterless, cordless diffuser—and the Amazon fragrance that makes her home smell like the Ritz Carlton. Check-Out Chaos: A hilarious debate on the stress of shopping high peak times at big-box stores, self-checkout woes, and the "Great Walmart Pricing Mystery." Memory Lane: A fun trip back to the Humboldt, Tennessee Strawberry Festival, complete with floats, "Little Miss" royalty, snaps, and invisible dogs! Connect with Your Life Coach BFFs: Join the Midlife Moxie Newsletter: Don't miss out on fun items, exclusive updates, and the best life ever! The link is right in the show notes. Sign Up and Get the latest MOXIE news! Follow on Social Media: All our community connection is on our Our Midlife Moxie Facebook Page! (Yes, the podcast is Life Coach BFF Show, but our social is under Our Midlife Moxie – we hope to see you there!). @ourmidlifemoxie The Journal: Grab your My Midlife Moxie Journal on Amazon and register it on page two. Digital Version My Midlife Moxie Journal Book Recommendation: Boundaries by Henry Cloud. Beauty Hack: Doo Nails (Press-on nails). Connect with us: Keep up with the Moxie community and don't forget to put your lip gloss on and smile! We are cheering for you every step of the way. Sign Up and Get the latest MOXIE news! Join The Facebook Group: @ourmidlifemoxie Connect with Host Heather Pettey: Email: hpetteyoffice@gmail.com Private Coaching with Heather:https://www.ourmidlifemoxie.com/heatherpetteycoaching Speaker Request Here Instagram @HeatherPettey_ Facebook: @HeatherPettey1 Linkedin: @HeatherPettey Book: "Keep It Simple, Sarah" (Amazon bestseller) Connect with Host Dr. Carol Lynn: Linkedin Website: https://www.drcarollynn.com Facebook Group: @ourmidlifemoxie Website: www.ourmidlifemoxie.com Don't forget to subscribe to the Life Coach BFF Show for more inspiring content and practical life advice! Disclaimer: This podcast is for informational and educational purposes only. Heather Pettey is a certified coach, Dr. Carol Lynn is a licensed physician, and our guests share their own expertise. Nothing you hear here should be taken as medical advice. Always talk with your own doctor about your personal health or medical needs.
In this episode, we dive into the experiences of Wade, who spent over two decades living deep in the forests of Humboldt County, California—an area long known for intense Bigfoot activity stretching from Trinidad to Bluff Creek and the Klamath River.What began as small, unexplainable moments slowly built into something much bigger. Wade shares how strange encounters unfolded over the years while living along the coast and later near the Hoopa Reservation, in one of the most active corridors in North America.He describes objects being thrown with no visible source, something watching from just beyond the tree line, and a brief but unforgettable sighting of what appeared to be a juvenile Sasquatch sitting silently on a branch before disappearing into the brush.As time went on, the encounters became more direct. Wade recounts being followed through the forest by vocalizations that didn't sound human or animal, hearing calls that mimicked owls before shifting into something far deeper, and experiencing multiple bluff charges in remote areas near the Klamath River.One of the most unsettling moments came when something massive entered his home in the early morning hours, heavy footsteps shaking the structure as it moved through the space. No evidence was left behind, but the presence was undeniable.This episode covers years of firsthand experiences across some of the most well-known Bigfoot locations in Northern California. Wade shares what he witnessed, what he felt, and how these encounters shaped his understanding of the wilderness.
Wildermuth, Volkart www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Erin Shafkind is an artist, writer, and educator living in Seattle, WA. Erin studied art and earned a BA and teaching certificate at California State University, Humboldt and received an MFA from Lesley University's College of Art and Design in Boston. Erin has been teaching art in Seattle Public Schools since 1998. These days Erin hand-builds and throws on the pottery wheel using stoneware and porcelain and occasionally works with earthenware clay bodies. Erin writes about art and artists for national magazines and local galleries. https://ThePottersCast.com/1218
A free Humboldt Repair Cafe brings volunteers together to fix broken items, cutting waste and emissions while building community in Arcata and Eureka.
Photo: The microgrid at Blue Lake Rancheria generates renewable energy and provides about $150,000 in annual electricity savings. (Courtesy Schatz Energy Resource Center) Microgrids can be a lifeline in remote areas prone to power outages, according to local and tribal leaders in Humboldt County in California. Leaders spoke at an event on energy security in an era of wildfire, drought, and sea-level rise — linked to climate change. Suzanne Potter has more. Dr. Arne Jacobson, director of the Schatz Energy Research Center at California State Polytechnic University, Humboldt says microgrids often involve solar panels plus battery storage. “During normal operation, they’re connected to the regional grid, and they can export power and generate revenue. And during a regional grid outage, they operate in “island mode” and can provide resilience energy services.” Microgrids have gained popularity in recent years as utilities have had to shut off power intermittently during wildfires and high wind events. Jacobson adds that the Willow Creek and Hoopa substations and their associated circuits in the Humboldt area are frequently on the top 10 list of least reliable circuits in the state. Beth Burks, who directs the Redwood Coastal Energy Authority, says its microgrid serves as backup power to the airport, and kept it online for 15 hours in December 2022, when an earthquake knocked out power. “We’re all familiar with how important it is to keep the airport going. We do emergency medical transport out of there, and the Coast Guard serves 250 miles of search-and-rescue territory. And again, we can keep them going when we go into ‘islanding.'” “Islanding” is the term for a system that can kick in and power a local area when the main utility grid goes down. Heidi Moore-Guynup with the Blue Lake Rancheria Tribe says its microgrid saved the day during the 2022 blackout, keeping several tribal buildings running so they could provide ice, gas, medical care, and lodging. “We want to be known as the safe place to go, the islands in times of despair. We are a very small rural community, but we are engaged in technological advances that can help rural global energy access.” Ketchikan-based artist Savannah LeCornu was selected as this year's poster artist for the Alaska Folk Festival in Juneau, Alaska. (Courtesy Jason Baldwin) Ketchikan, Alaska-based artist Savannah LeCornu was recently selected as this year's poster artist for the Alaska Folk Festival in Juneau. The annual spring event seeks art submissions from Alaska creatives for festival merchandise, including its promotional poster. KRBD's Hunter Morrison sat down with LeCornu to discuss how the opportunity will help expand representation of Indigenous artists throughout Alaska. Hunter Morrison: Can you tell me a little bit about what inspires your work as an artist? Savannah LeCornu: I'm an Indigenous artist. I’m part of three different tribes. I’m Tsimshian, Haida and Nez Perce. So a lot of my inspiration comes from the art styles of my tribes, as well as my family, surroundings, environment, friends, that kind of thing. HM: Can you tell me a little bit more about what mediums of art you specialize in? SL: Yeah. So mainly I draw and I paint. I do a lot of traditional drawing, but I also do digital drawing as well. So, working with Procreate on my iPad. And then I also do painting, mainly acrylic, but I have done watercolor here and there. HM: You were selected as this year’s poster artist for the Alaska Folk Festival. Do you have a design yet for that poster? Or, do you have ideas of what that design might look like? SL: I don’t know how secret they are with it. I will say my inspirations were some of my favorite musicians in Alaska, as well as the northern lights. HM: How will this opportunity expand not only your work as an artist, but expand the celebration of Indigenous people and Indigenous art? SL: Wow, what a great question. What I’m hoping for with being the artist for this year’s folk fest is that my art gets started to be seen more widely throughout Alaska. I will say it’s not my most obvious Indigenous design. I will say all of my art inherently becomes Indigenous because I am Indigenous, but at the same time, there’s no form line in it. There’s no traditional Native art in it for this design. But I still hope that means that people look into my own art and see more of what I do, and that people just explore more of it. Get National Native News delivered to your inbox daily. Sign up for our daily newsletter today. Download our NV1 Android or iOs App for breaking news alerts. Check out today’s Native America Calling episode Thursday, March 26, 2026 — Native Bookshelf: Unsettling Territory and Sons of Gunshooter