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Diese Folge ist anders als die meisten.Kein klassisches Interview, sondern ein Live-Gespräch, aufgenommen beim Special Confidential Forum der Level Up HR Community in München. Es ist der Auftakt einer dreiteiligen Reihe. Die nächsten beiden Teile entstehen in Köln und Stuttgart.Den Ausgangspunkt für dieses Gespräch bilden Thesen, die Cawa Younosi beim vergangenen Level Up HR Summit aufgestellt hatte. Dort hatte er provokante Fragen zur Zukunft von HR in den Raum gestellt, die bei vielen Teilnehmenden nachgewirkt haben. Das Special Confidential Forum in München war die Gelegenheit, genau diese Fragen weiterzudenken und mit konkreten Perspektiven aus der Praxis zu füllen.Dafür hat Johannes Füß vier HR-Führungskräfte zusammengebracht, die das Thema aus sehr unterschiedlichen Kontexten kennen. Cawa Younosi, Managing Director bei der Charta der Vielfalt. Rebecca Koch, Chief People Officer bei der Nemetschek Group. Matthias Kempf, Chief People Officer bei der Knauf Group. Und Julia Küting, Gründerin von impactive leadership advisory und zweifache Beirätin.Die Runde nähert sich gemeinsam vier Themen, die HR-Führungskräfte kennen, egal in welchem Unternehmen sie arbeiten. Strategischer Anspruch versus operative Realität. Die Frage, wie viel Führungsverantwortung wirklich bei HR liegen sollte. Die Rolle von HR in der Kulturgestaltung. Und schließlich KI und Digitalisierung, und was das für die Funktion konkret bedeutet.Keine fertigen Antworten, aber ehrliche Perspektiven aus der Praxis. Genau das macht diese Folge besonders.In dieser Folge geht es um folgende Schwerpunkte:1) Warum HR trotz gutem Willen oft operativ bleibt und was sich strukturell ändern müsste2) Wo die Grenze zwischen HR-Unterstützung und Führungsverantwortung wirklich liegt3) Warum HR kein Kulturarchitekt ist, aber eine tragende Rolle in der Kulturgestaltung hat4) Was Konsequenz mit Kulturarbeit zu tun hat und warum sie der entscheidende Hebel ist5) Wie KI transaktionale HR-Arbeit verändern wird und welche Rollen wirklich betroffen sind___________Du möchtest das Gespräch weiterführen? Dann melde dich direkt bei den Gästen dieser Folge:Cawa Younosi: https://www.linkedin.com/in/cawa-younosi/ Rebecca Koch: https://www.linkedin.com/in/dr-rebecca-koch/ Matthias Kempf: https://www.linkedin.com/in/matthias-kempf/ Julia Küting: https://www.linkedin.com/in/juliakueting/ _____Über unseren Host Johannes Füß:Johannes ist Senior Vice President von EGYM Wellpass, dem Marktführer für Corporate Health Benefits. Auch wenn er eine Schwäche für Schokolade hat, ist Johannes' Bewusstsein für Gesundheit groß: Wenn der gebürtige Münchner nicht gerade dabei ist, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Teams physisch und mental gesund zu halten, verbringt er seine Zeit aktiv in den Bergen - am liebsten mit seiner Familie.Melde dich bei Johannes Füß auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/johannes-f%C3%BC%C3%9F/ _____Für weitere Perspektiven dazu, wie Führungskräfte Themen wie dieses angehen, folge der Level Up HR Community auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/level-up-hr-community/
Kostenfreie Online-Events:https://kalifornische-terrassen.de/eventsPersonen:Natalie Horn · @natalie.horn.therapie · Therapeutin, spezialisiert auf Traumaarbeit, Opfer- und Täterarbeit sowie Eltern-Kind-BegleitungKevin Baron · @hausdesbarons · https://www.instagram.com/hausdesbarons/BeschreibungHerzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen".Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━ZusammenfassungIn dieser Folge sprechen Natalie Horn und Kevin Baron über Körpergrenzen – was sie eigentlich sind, warum sie so individuell sind und was passiert, wenn sie überschritten werden.Körpergrenzen sind keine festgelegte Linie, die für alle gleich gilt. Sie entstehen aus persönlichen Erfahrungen, aus dem Kontext, in dem man sich bewegt, und aus dem, was man im eigenen Leben gelernt oder eben nicht gelernt hat. Natalie bringt dabei einen Blick mit, der zwischen Alltag und Extremsituation nicht sauber trennt – weil diese Trennung in der Praxis oft nicht existiert.Ein zentrales Thema ist die Frage, warum Menschen in Grenzverletzungssituationen nicht einfach Nein sagen. Akute Stressreaktionen wie Einfrieren oder sich Fügen sind keine Schwäche, sondern neurobiologische Schutzmechanismen. Wer das nicht weiß, urteilt schnell – und wer urteilt, trägt oft unbeabsichtigt zu einer sekundären Traumatisierung bei.Besprochen wird auch, wie Grenzen in beruflichen Kontexten auf eine eigene Weise sichtbar werden, wie verträgliche Persönlichkeiten besonders herausgefordert sind und wie eine gesunde Eigenwahrnehmung als Ausgangspunkt für alles weitere gilt.Dabei wird deutlich:Grenzen setzen beginnt nicht mit dem Nein – es beginnt damit, das eigene Erleben überhaupt erst wahrnehmen zu dürfen.━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━KeywordsKörpergrenzen, Grenzsetzung, Traumatisierung, sekundäre Traumatisierung, Stressreaktion, Übergriff, Selbstwahrnehmung, Nähe und Distanz, Selbstschutz, therapeutische Arbeit, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische TerrassenHast du Fragen, Gedanken oder willst deiner Idee Gehör verschaffen?Schreib uns gerne an:support@systemischer-club.de
Agilität ist längst Realität in vielen Organisationen. Scrum, Kanban, Dailys, Retrospektiven – die Methoden sind bekannt. Und trotzdem beobachten wir in der Praxis immer wieder: Teams arbeiten „agil", aber echtes Lernen findet kaum statt. Woran liegt das? In unserer neuen Podcastfolge sprechen wir mit Imola über einen Faktor, der in vielen Transformationen unterschätzt wird: psychologische Sicherheit. Denn gute Stimmung im Team bedeutet noch lange nicht, dass Menschen auch Widerspruch äußern, Risiken ansprechen oder Fehler früh sichtbar machen. Genau das wäre aber die Grundlage dafür, dass Teams wirklich lernen und sich weiterentwickeln können. In der Folge geht es unter anderem um diese Fragen: • Woran erkenne ich echte psychologische Sicherheit – jenseits von Harmonie? • Warum greifen agile Methoden ohne die passende Haltung oft zu kurz? • Welche Rolle können Coaches in agilen Transformationsprozessen übernehmen? • Und welche Kompetenzen brauchen Coaches, um in diesen Kontexten wirksam zu sein? Wenn du mit Teams arbeitest, Transformation begleitest oder verstehen möchtest, wie Coaching in komplexen Organisationen wirkt, ist diese Folge für dich.
Otto „Tull“ Harder und Asbjørn „Assi“ Halvorsen zählten in den 1920er- und 1930er-Jahren zu den großen Legenden des Hamburger SV. Gemeinsam führten sie den Verein 1923 und 1928 zu den ersten Meistertiteln der Vereinsgeschichte. Der Norweger Halvorsen galt als einer der ersten ausländischen Stars im deutschen Fußball, während Harder nach Uwe Seeler bis heute der erfolgreichste Torschütze des HSV ist. Doch mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten trennten sich ihre Wege radikal: Halvorsen verließ Deutschland, Harder wurde KZ-Aufseher. Am Ende des Zweiten Weltkriegs kreuzten sich die Wege von „Tull“ und „Assi“ 1945 noch einmal – unter völlig veränderten Vorzeichen. In dieser Folge von „Zeitlupe“ sprechen wir mit Paula Scholz, Mitarbeiterin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und Mitglied des „Netzwerks Erinnerungsarbeit“, über den Hamburger SV im Nationalsozialismus, die Biografien von Harder und Halvorsen sowie die Frage, wie der Verein und die Fanszene des HSV heute mit diesem dunklen Kapitel der eigenen Geschichte umgehen. Die Expertin: Paula Scholz ist wissenschaftlich-pädagogische Mitarbeiterin in der Abteilung Bildung und Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Dort verantwortet sie die Organisation und konzeptionelle Weiterentwicklung der Erwachsenenbildung. Die Politologin und Kriminologin begann 2014 als studentische Hilfskraft an der Gedenkstätte und initiierte unter anderem die Sonderausstellung „Hamburger Fußball im Nationalsozialismus“. Sie engagiert sich in verschiedenen Kontexten der historisch-politischen Bildungs- und Erinnerungsarbeit, unter anderem im „Netzwerk Erinnerungsarbeit“ des Hamburger SV. Ihre Masterarbeit widmete sie dem Fußball in der Weimarer Republik. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zeitlupe_hamburger_sv_fussball_nationalsozialismus_hsv
In dieser Folge spreche ich mit Max Woelfle (SEO Lead ) von On darüber, warum SEO heute deutlich größer gedacht werden muss als Rankings, Traffic und klassische Website-Optimierung. On hat SEO intern zu Organic Growth weiterentwickelt — mit dem Ziel, Sichtbarkeit, Relevanz und digitale Autorität über alle Such- und KI-Touchpoints hinweg zu steuern.Wir diskutieren, warum es in einer Welt aus AI Overviews, LLMs, Social Search und Commerce-Integrationen nicht mehr nur darum geht, Nutzer:innen auf die eigene Website zu bringen. Entscheidend wird, ob eine Marke, ein Produkt oder eine Entität in den richtigen Kontexten verstanden, empfohlen und positiv dargestellt wird.Ein großer Schwerpunkt liegt auf Produktdaten, Feeds und strukturierten Informationen. Damit LLMs Produkte korrekt einordnen können, müssen technische Details, Materialien, Größen, Einsatzbereiche, Rückgabeinformationen und Produktvorteile konsistent, zugänglich und maschinenlesbar sein.Außerdem sprechen wir über Content, digitale Autorität, Social Listening, Sentiment und die Frage, warum echte Erfahrungen, Athleten-Interviews und eigener Information Gain künftig wichtiger werden als generischer SEO-Content.Key TakeawaysSEO entwickelt sich bei On zu Organic Growth: weg vom reinen Traffic-Denken, hin zu Sichtbarkeit über alle Such- und KI-Systeme.LLMs und AI Overviews verändern die Rolle von SEO: Nicht nur die URL zählt, sondern ob Produkt- und Markenentitäten korrekt verstanden und empfohlen werden.Produktdaten und Feeds werden zu einem strategischen Hebel für AI Search, Commerce und Agentic Shopping.Content bleibt wichtig, wenn er echten Information Gain liefert — zum Beispiel durch Experten, Athleten, Tests und eigene Perspektiven.Off-Page-Signale, Social Listening und Sentiment werden wichtiger, weil LLMs auch außerhalb der eigenen Website Informationen über Marken und Produkte aufnehmen.Negative oder falsche Aussagen über Produkte sollten früh erkannt und aktiv adressiert werden.Die Zukunft liegt in einer Kombination aus Technik, Brand-Kontext, Kategorie-Kontext und Produkt-Kontext.Kapitelmarken00:08 Organic Growth statt SEO03:30 Vom Traffic zur Entität08:17 Digitale Autorität aufbauen10:11 Warum Content weiterhin wichtig ist13:37 Produktdaten für LLMs17:35 Neue Wettbewerber in KI-Systemen21:13 Feeds direkt an ChatGPT26:41 Die Zukunft des Agentic Commerce32:57 Was SEO aus Mobile-First lernen kann36:12 Inhalte testen und messen40:41 Warum Off-Page wieder wichtiger wird42:56 Sentiment aktiv managen46:52 Negative Signale früh stoppen48:55 Feeds liefern Kontext51:37 Die Entitäts-Pyramide55:35 Warum der Mensch entscheidend bleibt
Was haben Diversität und Gender mit generativer Künstlicher Intelligenz zu tun? Eine ganze Menge, wie meine beiden Gesprächspartnerinnen heute zeigen. Denn Large Language Models (LLM) sind biased, also nicht neutral. Abhängig von Trainingsdaten und Gewichtung der verschiedenen Aspekte haben KI‑Modelle und die auf ihnen basierenden Systeme blinde Flecken und Datenlücken. Diese Konstruktion verstärkt oft Vorurteile und Stereotype und kann damit, vor allem im Kontext der Sozialen Arbeit, ein echtes Problem sein. Sabine Klinger und Susann Sackl-Sharif forschen zu diesen Biases und legen den Fokus auf die mangelnde Diversität und die Gender Data Gap. Der Gender Data Gap beschreibt eine traurige Tatsache: Die meisten Daten, sei es medizinisch, soziologisch oder in anderen Kontexten, werden zu Männern erfasst. Frauen wurden und werden deutlich weniger erfasst. Das führt dazu, dass wir bei Standardnutzern leider meist wirklich von der männlichen Form sprechen. Bei KI-Systemen bedeutet das: Die Trainingsdaten haben viele blinde Flecken und Lücken in Bezug auf Frauen und ihre Rolle in der Gesellschaft und sie reproduzieren Stereotype und Klischees. Im Podcast machen Sabine und Susanne deutlich, dass wir als Fachkräfte der Sozialen Arbeit durch unsere Prompts, also die Eingaben in KI-Systeme, zumindest eingeschränkt beeinflussen können, ob solche Klischees verstärkt werden. Hier gilt: Weniger ist mehr.
Mit dem Poesiefestival verwandelt das Berliner Haus für Poesie die Stadt in einen internationalen Treffpunkt der Dichtkunst – mit Lesungen, Buchpremieren, Workshops, Filmvorführungen und poetischen Interventionen in Ausstellungen. Inhaltlich setzt sich das diesjährige Festival mit alten Mythen und Figuren in neuen Kontexten auseinander, thematisiert Trauer als sprachliches Phänomen und hinterfragt vermeintlich Unantastbares im literarischen Kanon. Über das vielfältige Programm an zwölf Veranstaltungsorten sprechen wir mit Katharina Schultens, der Leiterin des Hauses für Poesie und künstlerischen Verantwortlichen des Festivals.
In dieser Folge sprechen Sabrina Müller und Aline Knapp mit Carlotta Israel und Aline Ott über historische Genderforschung und die Analyse von strukturellem Sexismus in Gesellschaft, Kirche und Theologie. Dabei werden Themen wie die Frauenordination im geteilten Deutschland sowie eine intersektionale, geschlechtersensible Auslegung neutestamentlicher Texte beleuchtet. Ein zentraler Fokus liegt auf dem Konzept der Intersektionalität, um komplexe Diskriminierungserfahrungen und Machtverhältnisse in historischen sowie gegenwärtigen Kontexten sichtbar zu machen. Abschließend wird dazu aufgerufen, bestehende Machtstrukturen kritisch zu hinterfragen und Genderperspektiven als notwendige Grundlage für eine zukunftsfähige Theologie zu nutzen. Prof. Dr. Sabrina Müller, Lehrstuhlinhaberin für Praktische Theologie, Universität Bonn und Projektleiterin am UFSP Digital Religion(s), Universität ZürichInstagram: @sabrinamueller25 Aline Knapp, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Abteilung für Praktische Theologie, Universität Bonn und assoziierte Forscherin am UFSP Digital Religion(s), Universität ZürichInstagram: @aline.knapp Carlotta Israel wurde 2024 in München mit einer kirchengeschichtlichen Arbeit zu Frauenordination im geteilten Deutschland promoviert und ist seit April 2024 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in Oldenburg. Man kann außerdem regelmäßig im online Magazin „Die Eule“ ihre Kolumne Sektion F lesen, in der sie sich mit intersektionalem Feminismus in Theologie und Kirche beschäftigt. 2021 hat sie zusammen mit anderen Forscher:innen die Kritischen Religionswissenschafts- und The*logietage ins Leben gerufen, die zur Vernetzung von intersektionaler religionsbezogener Forschung dienen und speziell auch Studierende ansprechen sollen. Aline Ott ist Ev. Theologin, sie arbeitet als Social Media Theologin in der ELKB und beendet aktuell ihre Promotion im Neuen Testament zum Thema: Intersektionale Paarbildung im Lukasevangelium. Und: Sie ist Mitbegründerin der studentischen Initiative Theoversity, die sich für mehr Vielfalt im Theologiestudium einsetzt. Da gibt es zum einen eine spannende Website mit Literaturlisten und zum anderen Podcastfolgen, die sich auch sehr lohnen. Impulse und EmpfehlungenVernetzung und Austausch:Theoversity Podcast Online-Lesekreis „Intersektional Lesen für Kirche Lernen“Kritische Religionswissenschafts- und Theologie-Tage„Bildet Banden“ – peergroups suchen, gemeinsam sichtbarer sein und sich gegenseitig den Rücken stärken Literaturtipps:Finsterbusch, K., Kraus, W., & Rösel, M. (Hrsg.). (2025). Update-Exegese 2.3: Grundlagen gegenwärtiger biblischer Frauen- und Geschlechterforschung. Evangelische Verlagsanstalt.Jaspers, L., Ryland, N., & Horch, S. (Hrsg.). (2024). Unlearn patriarchy. Ullstein Taschenbuch.Texte von Claudia Janssen und Marian Karzow (wegweisend für Intersektionalität in der Exegese) ShownotesCarlotta Israel:Website: https://uol.de/theologie/institut/personen/israel-carlotta & https://christinnentumsgeschichte.com/Sektion F: https://eulemagazin.de/ressort/sektion-f/Instagram: @christinnentumsgeschichte Herausgegebene Bücher:Bild – Geschlecht – Rezeption. Katharina von Bora und Martin Luther im Spiegel der Jahrhunderte, Leipzig 2021, gemeinsam mit Camilla Schneider.Frauenordination in der Evangelischen Kirche in Deutschland. Interdisziplinäre Perspektiven, Stuttgart 2023, gemeinsam mit Sarah Banhardt und Jolanda Gräßel-Farnbauer. Aline Ott:Theoversity: https://www.theoversity.com Praktische Theologie Universität Bonn: https://www.etf.uni-bonn.de/de/fakultaet/praktische-theologie-religionspaedagogik/praktische-theologieInstagram: @pt_unibonn Gleichstellung der Universität Bonn: https://www.gleichstellung.uni-bonn.de/de Evangelische Hochschule Hessen: https://www.eh-hessen.deInstagram: @eh_hessen Transformationsstudien: https://transformationsstudien.deInstagram: @transformationsstudien
Heute zu Gast ist Dr. Kai Fritzsche. Er ist psychologischer Psychotherapeut, langjähriger Ausbilder und Supervisor in klinischer Hypnose sowie Mitentwickler und prägende Stimme der Ego-State-Therapie im deutschsprachigen Raum. Seine Arbeit verbindet humanistische Psychologie, hypnotherapeutische Ansätze und eine tiefgehende Auseinandersetzung mit inneren Anteilen, auch in komplexen klinischen Kontexten wie der Traumatherapie und der forensischen Psychiatrie. In dieser Episode des Podcasts spricht er im Gespräch mit Raphael Kolic über seinen ungewöhnlichen Weg in die Psychologie nach der Wende, seine ersten Begegnungen mit Hypnotherapie und die Entwicklung seiner therapeutischen Haltung. Dabei wird deutlich, wie sehr ihn die Verbindung aus Neugier, Erfahrung und persönlicher Reifung geprägt hat. In dieser Podcastfolge erwartet dich: Wie er nach der Wende vom verhinderten Medizinstudium zur Psychologie fand und warum für ihn von Anfang an klar war, Psychotherapeut zu werden. Weshalb ihn weniger Theorien als vielmehr die Phänomene menschlichen Erlebens fasziniert haben. Wie ihn die personenzentrierte Psychotherapie nachhaltig geprägt hat und warum „lernen und staunen" bis heute zentral für seine Arbeit ist. Welche Erfahrungen ihn zur Hypnotherapie geführt haben und was ihn an Trance, Körperprozessen und dem Unbewussten so beeindruckt hat. Warum frühe therapeutische Euphorie und „Unreife" ein wichtiger Teil der Entwicklung sein können. Wie er zur Ego-State-Therapie kam und weshalb sie für ihn zu einem integrativen Metamodell wurde. Was sogenannte „Magic Moments" im therapeutischen Prozess sind und warum sie sich nicht herstellen, aber würdigen lassen. Wie sich sein Blick auf Wirksamkeit verändert hat und weshalb kleine, oft stille Momente entscheidend sein können. Eine Folge über Entwicklung, Haltung und die Kunst, im therapeutischen Prozess die entscheidenden Momente zu erkennen.
Afrikanische Frauen leisten in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kunst und Aktivismus Außergewöhnliches und sie werden dabei häufig international zu wenig wahrgenommen. Prof. Claude-Hélène Mayer forscht u.a. zu interkultureller Psychologie, Gender-Fragen und afrikanischen Kontexten, was sie zu einer idealen Gesprächspartnerin macht. Sie ist eine international renommierte Professorin für Arbeits- und Organisationspsycho-logie sowie psychologische Beraterin und forscht unter anderem zu Psychobiografien bekannter Persönlichkeiten. Im heutigen Podcast-Gespräch vertiefen wir uns zur Kraft und zum Wirken afrikanischer Top-Frauen, die sich politisch, ökonomisch sowie sozial sehr aktiv gesellschaftlich einbringen. Wir sprechen unter anderem über die bereits verstorbene Winnie Mandela sowie über zwei noch sehr aktive Frauen, Graca Machel (die 3. Frau Nelsen Mandelas, die in 2 afrikanischen Ländern First-Lady war) & Bethlehem Alemu (die als Unternehmerin wirkt und mit Schuhen aus Autoreifen ihr soziales Engagement startete). Alle diese afrikanischen Frauen zeichnet aus, dass sie sich pro gesellschaftlich engagieren, Veränderungen anstoßen und immer wieder den Kampf aufnehmen – z.B. auch bei Rückschlägen – und dies immer mit Blick auf soziale Wertorientierung und NIE auf das eigene Ego. Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
Sexualität ist in vielen religiösen Kontexten ein sensibles Thema.In dieser Folge spricht Ahmad Mansour über den Umgang mit Sexualität im Islam – zwischen Tradition, Tabu und gesellschaftlicher Realität.Warum wird darüber oft nicht offen gesprochen?Und welche Auswirkungen hat das auf Aufklärung, Identität und persönliche Entwicklung?Es geht um kulturelle Prägung, gesellschaftliche Dynamiken und die Frage, wie ein offenerer Umgang möglich sein kann.Ahmad Mansour, Sexualität im Islam, Tabu, Religion, Aufklärung, Kultur, Gesellschaft, Identität, Integration, Werte
Der Titel der heutigen Episode lautet: »Die Cannabis-Protokolle«, und mein heutiger Gast ist Stephan Schleim. Er war in Episode 67 im Jahr 2022 schon einmal zu dem Thema Wissenschaft, Hype und Realität zu Gast. Das war und ist eine wichtige Episode, die ich nur empfehlen kann nachzuhören, falls Sie sie verpasst haben sollten. Heute aber geht es um ein seit langer Zeit gesellschaftlich und politisch heiß umstrittenes Thema: Drogen und Abhängigkeit oder Sucht. Prof. Stephan Schleim ist promovierter Kognitionswissenschaftler, Wissenschaftsphilosoph und hat über 5.000 Studierende im Fach Psychologie ausgebildet, zuletzt als assoziierter Professor für theoretische Psychologie an der Universität Groningen (Niederlande). Zuvor war er Professor für Neurophilosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 20 Jahren informiert er auch ein breites Publikum über Fortschritte in Psychologie, Hirnforschung und Psychiatrie, unter anderem in seinem Blog »Menschen-Bilder«. Anlass der heutigen Episode ist sein neues Buch: Die Cannabis-Protokolle. Medizin, Politik und Wissenschaft auf dem Prüfstand. Cannabis wird in dieser Episode ein Thema sein, aber es freut mich, dass wir das Thema Drogen, Abhängigkeit, Substanzen, die Menschen zur Bewusstseinsveränderung nehmen, aber auch Verhaltensweisen, die als Sucht bezeichnet werden, breit angehen. Es handelt sich um ein wirklich relevantes und hochinteressantes Thema, und eines, das perfekt in diesen Podcast passt, denn der Streit um die Frage, was als Droge gilt, was abhängig macht, wie man als Gesellschaft damit umgeht, geht mindestens ins 19. Jahrhundert zurück und wird uns mit Sicherheit noch lange in der Zukunft beschäftigen. Denn der Mensch verwendet seit jeher Substanzen verschiedener Art, um sich zu berauschen, sein Bewusstsein zu verändern sowie in bestimmten sozialen Kontexten und Ritualen. Wo liegt die Grenze zwischen Genuss, Ritual und Sucht? Diese und zahlreiche andere Fragen werden wir in diesem Gespräch thematisieren. Wir beginnen mit der Frage: Was ist eigentlich eine Droge? Woher kommt das Wort, was ist der philosophische und politisch-historische Hintergrund? Wie verändert sich der Begriff über die Zeit? Es gab die erste internationale Verbotsliste beim Opiumkongress in Genf 1925. Was wurde verboten und was waren die Folgen? Zunächst sollten vor allem Opiate verboten werden, aber dann ist durch Gesandte Ägyptens etwas Unerwartetes – was Cannabis betrifft – passiert! So manche Substanz wechselt auch zwischen Arznei und verbotener Substanz hin und her, als Beispiel erwähnen wir Kokain, aber auch Heroin. Wie scharf ist der Drogenbegriff eigentlich? Fallen etwa Substanzen wie Zucker hinein?Woher kommt der Begriff der Pharmazie – pharmakon? Auch in diesem Begriff spiegeln sich die unterschiedlichen Facetten von Substanzen und des Drogenbegriffs wider. Auch Begriffe wie Stimulantien und Genussmittel spielen in dieser Diskussion mit und machen den Diskurs nicht schärfer. Was empfinden wir heute als gefährlich? Hat sich unsere Furcht vor allen möglichen Substanzen ins Extreme gesteigert? Wie viel Eigenverantwortung gestatten wir Menschen noch? Oliver Sacks beschreibt seine Kindheit in England, das Zitat bezieht sich ca. auf die 1940er Jahre: »I had had not the least difficulty getting potassium cyanide from the chemist's, the pharmacy, down the road — it was normally used for collecting insects in a killing bottle — but I could rather easily have killed myself with the stuff. I gathered, over a couple of years, a variety of chemicals that could have poisoned or blown up the entire street but I was careful — or lucky.« — Oliver Sacks Welche Drogen werden in Deutschland und Österreich in welchem Umfang konsumiert? Wie wird (regelmäßiger) Drogenkonsum definiert? Auch die Definition von Drogen ist oftmals enumerativ – also aufzählend –, um das Problem der unklaren Definition zu umgehen. Ist folglich die Drogenpolitik janusköpfig und ist dies überhaupt vermeidbar? Werden psychoaktive Substanzen in den letzten Jahren stärker oder schwächer konsumiert? Und welche Rolle spielen »legale« Arzneien dabei? »In Deutschland hat man inzwischen so viele Antidepressiva Jahr für Jahr verschrieben, dass man fünf Millionen Menschen tagtäglich damit behandeln könnte.« Das hat sich seit 1990 verelfacht. Wie sieht es mit den verbotenen Substanzen aus? »Der Anstieg hat schon vor der Teillegalisierung [von Cannabis] angefangen.« Ergeben Verbote Sinn, wenn ein nennenswerter Teil der Bevölkerung diese ignoriert und Substanzen wie Cannabis für viele bereits zum Alltag geworden sind? Hat als Substanz der Wahl (Jugendlicher?) Cannabis Alkohol abgelöst? Ist man mit der Legalisierung zu weit gegangen? Welche Rolle spielt Werbung für pharmazeutische Substanzen (auch Cannabis) – auch da gibt es große Unterschiede zwischen den USA und Europa. Was ist unter diesen Rahmenbedingungen eine »vernünftige« Drogenpolitik, beziehungsweise welche Parameter sollte man hier berücksichtigen? Es gibt wohl einen Unterschied, ob der Konsum einer Substanz im Wesentlichen auf einen selbst wirkt oder andere betrifft, z. B. dadurch, dass der Konsument aggressiv wird oder sein eigenes Verhalten nicht mehr unter Kontrolle hat – denken wir an den Straßenverkehr oder das Verhalten in der Familie. Wie geht man damit um? Was sind positive und negative soziale Faktoren von Substanzkonsum, z. B. Alkohol? Wie sind kulturelle Einflüsse zu bewerten?Cannabinoid- und Opioid-Rezeptoren sind fast über das gesamte Gehirn verteilt – was bedeutet das? Unterschiedliche Opioide überwinden auch die Blut-Hirn-Schranke in unterschiedlichem Tempo, welche Folgen hat dies? »Opioidabhängigkeit ist eine der schwersten Abhängigkeiten – wenn man davon abhängig wird, was auch nicht alle werden.« Die Frage, wer überhaupt von einer Substanz unter welchen Umständen abhängig wird, ist somit eine hochinteressante Frage für sich selbst. Was ist folglich der Begriff der Sucht? Ist dieser einfacher zu definieren als der Begriff der Droge? Der Effekt ein und derselben Substanz – sei es Alkohol, Opioide oder Cannabis – hat offenbar auf unterschiedliche Menschen sehr unterschiedliche Wirkungen. Was auf manche entspannend wirkt, führt bei anderen zu einer Psychose. Was bedeutet diese Erkenntnis? »Der Trip, den man erfährt, ist eine Interaktion von Set und Setting.« Ein Beispiel ist die Nutzung von Heroin durch die US-Soldaten im Vietnamkrieg. Auch außerhalb dieses extremen Szenarios gibt es in unterschiedlichen Subkulturen unterschiedliche Akzeptanz für verschiedene Drogen. Was können wir davon lernen? Damit kommen wir zur Frage, was Abhängigkeit bedeutet und wie diese zustande kommt. Welche Rolle spielt das Über-Verschreiben von Schmerzmedikation durch Ärzte ab den 1990er-Jahren, mit dem Versprechen, Schmerz gehöre der Vergangenheit an und die Gefahr von Schmerzmitteln wäre in der Vergangenheit zum Schaden der Patienten überschätzt worden? »Ein Grund, warum der Konsum so zunimmt, ist meines Erachtens nach auch eine zunehmende soziale Verelendung vieler Gesellschaften.« Was ist Sucht, was bedeutet der Suchtbegriff? Sowohl in der historischen Betrachtung als auch in der aktuellen Situation? »Vor dem 20. Jahrhundert hat man wenig von Sucht gesprochen.« Der Psychiater Emil Kraepelin prägte für lange Zeit diese Diskussion. Der Suchtbegriff beginnt sich dann erst langsam zu entwickeln, zum Teil getrieben durch politische und religiöse Überzeugungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird der Begriff dann durch eine Kommission der Weltgesundheitsorganisation definiert – oder jedenfalls wird der Versuch unternommen. Der Suchtbegriff wird dann durch den Abhängigkeitsbegriff abgelöst. Warum? »Seit den 1980er-Jahren wird der Suchtbegriff in den USA von der Psychiatrie aufgegeben.« In Deutschland verwenden wir diesen Begriff allerdings permanent. Was bedeutet diese begriffliche Verwirrung in der Praxis? Wie wird also Abhängigkeit – von Substanzen, aber auch Verhalten – definiert? Meist wird Bezug genommen auf Kontrollverlust gepaart mit Dysfunktion. Was bedeutet dies konkret? »Man hat den Konsum nicht mehr unter Kontrolle und der Konsum führt zu verschiedenen Problemen.« Gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen psychischer und körperlicher Abhängigkeit und fallen Verhaltensweisen in dieselbe Kategorie? Was ist von Begriffen wie Sport-Sucht, Sex-/Porno-Sucht, (Video-)Spiel-Sucht, Arbeits-Sucht usw. zu halten? Was ist der Unterschied zwischen Sucht, Abhängigkeit und Impulskontrollstörung? Ein weiterer Begriff, der sich in diese Melange der oftmals unklar beschriebenen Begriffe mischt. »Man kann auch Sport so betreiben, dass man die Kontrolle verliert und dass er schädlich wird. Im Übrigen hat auch Sport psychische Wirkungen – Runners High. Man könnte eine Sport-Sucht mit den genannten Kriterien definieren. Warum macht man's nicht? Weil Sport moralisch toleriert und gefördert wird.« Was bedeutet das für eine »vernünftige« Drogenpolitik – von libertären Gedanken bis zur Frage, wie mit Schäden an der betroffenen Person und weiter zum individuellen Umfeld und zur Gesellschaft? »Obwohl die Leute immer weniger konsumieren, wird das Thema in den Medien immer extremer diskutiert.« Freier Markt oder Prohibition? Sollte man den Substanzkonsum kontrollieren? »Substanzkonsum ist etwas Normales.« Warum wird beziehungsweise wurde der Begriff »Marihuana« fallweise stigmatisierend verwendet? Was ist ein schadenbasierter Ansatz (Harm-based approach)? Welche quantitativen Folgen hatte etwa die (Teil-)Legalisierung von Cannabis in den USA und Deutschland im Vergleich etwa zu Österreich? Sobald es erlaubt ist, ist es für die Jugendlichen weniger anziehend? »Man kann Substanzen nie isoliert betrachten, man muss sich immer auch die soziale Praxis ansehen.« Verändert sich auch die Droge durch die Nutzung beziehungsweise durch gesellschaftliche Trends? So steigt etwa der THC-Gehalt in Cannabis über die letzten Jahrzehnte stetig (stark) an. Was hat es mit dem viel diskutierten Psychose-Risiko nach Cannabis-Konsum auf sich? »Über Jahrtausende unserer Menschheitskultur war Substanzkonsum in der Regel ritualisiert – entweder mit Freunden oder religiös eingebettet. Wir sind halt im 20. Jahrhundert in diese konsum-, massen- und individualisierte Gesellschaft hineingekommen, die dann eben auch dazu führt, dass manche Menschen diesen ritualisierten oder sozialen Kontext nicht mehr haben.« Was ist die Rolle von Wissenschaft bei diesen komplexen und wichtigen gesellschaftlich wesentlichen Fragestellungen? »Als Wissenschaftler ist ja meine Funktion nicht, der Gesellschaft zu sagen, wie sie ihre Politik gestalten sollte, aber ich versuche natürlich die Diskussion zu informieren.« Funktionieren Verbote überhaupt? Sehr viele Probleme erscheinen gerade durch den harten Kampf gegen Drogen erst zu entstehen?! Aber auch die Legalisierung kann man besonders ungeschickt gestalten, wie das gerade auch wieder in Deutschland zu beobachten ist. »Mit Verboten hält man gerade die Menschen mit den größten Problemen nicht ab und erzeugt viele neue Probleme.« Referenzen Andere Episoden Episode 148: Künstliche Vernunft? Ein Gespräch mit Jan Juhani Steinmann Episode 142: Games. A Conversation with Tom Vasel from the Dice Tower Episode 132: Fragen an die künstliche Intelligenz — eine konstruktive Irritation Episode 123: Die Natur kennt feine Grade, Ein Gespräch mit Prof. Frank Zachos Episode 121: Künstliche Unintelligenz Episode 116: Science and Politics, A Conversation with Prof. Jessica Weinkle Episode 111: Macht. Ein Gespräch mit Christine Bauer-Jelinek Episode 107: How to Organise Complex Societies? A Conversation with Johan Norberg Episode 67: Wissenschaft, Hype und Realität — ein Gespräch mit Stephan Schleim Fachliche Referenzen Homepage Stephan Schleim Menschen-Bilder Blog Stephan Schleim, Die Cannabis-Protokolle. Medizin, Politik und Wissenschaft auf dem Prüfstand, BoD (2026) Stephan Schleim, Perspektiven aus der Depressions-Epidemie. Was Depressionen sind und wie man sie behandelt, BoD (2026) Oliver Sacks, Uncle Tungsten, Memories of a Chemical Boyhood, Isis Publishing (2001) International Classification of Diseases 11th Revision, WHO Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5-TR)
In dieser aus unserer Sicht durchaus als irre zu bezeichnenden Ära gibt es eine in jeglichen Kontexten wiederkehrende Forderung: die nach „Ehrlichkeit“. Menschen im allgemeinen, Politiker, Sportlerinnen, der Chef, Musikerinnen: Sie alle sollen ehrlich sein, somit also der Wahrheit die Ehre geben und im Übrigen authentisch, also unverstellt, agieren. Gerade in den kürzlich durchgeführten Kampagnen im Rahmen … 289 Das Ehrlichkeitsdiktat weiterlesen →
Zum YouTube Video Der Countdown läuft. Mit großen Schritten bewegen wir uns auf den globalen Shift im Jahr 2027 zu. Epochenwechsel. Neues Zeitalter. Aufbruch in eine neue Welt. Und gleichzeitig: für viele Menschen sehr schwer greifbar. Ich erinnere mich gut, dass es mir am Anfang ähnlich ging. Vieles was ich dazu gehört oder gelesen habe klang abstrakt, mysteriös, einfach „zu groß“, um es wirklich ins eigene Leben einordnen zu können. Der Blick auf die globalen Zyklen ist im Human Design ohnehin auch lange ein Randthema gewesen. Ra hat diese Informationen über die Jahre hinweg in verschiedenen Kontexten mitgeteilt – aber so, wie er eben war: eher fragmentarisch und freaky als logisch und klar strukturiert. Für ihn und die damalige Zeit war das Zukunftsmusik. Für uns ist das anders. Heute stehen wir auf der Türschwelle. Und genau deshalb werden die Fragen konkreter. Was bedeutet der globale Shift eigentlich ganz praktisch? Was davon ist relevant für mein Leben? Und worauf kann ich mich wirklich verlassen? Diese Fragen erreichen mich aktuell fast täglich. In dieser Podcastfolge nehme ich dich deshalb mit in die Grundlagen und beantworte die fünf Fragen, die mir im Moment am häufigsten gestellt werden: 1. Was ist der globale Shift ins Kreuz des schlafenden Phoenix – und wo kommt diese Information überhaupt her 2. Was genau passiert im Jahr 2027 – und warum ist das so bedeutsam? 3. Worin unterscheiden sich die „alte“ und die „neue“ Epoche wirklich? 4. Handelt es sich um berechenbare Zyklen – oder um eine esoterische Erzählung? 5. Und: Wie kannst du dich sinnvoll vorbereiten oder informieren, wenn du tiefer einsteigen möchtest? Diese Folge ist für dich, wenn du dir ein klares, solides und nüchternes Verständnis wünschst – jenseits vom Weltuntergangs-Hype und dramatischen Andeutungen. Originalquellen von Ra findest Du bei Jovian Archive unter: https://jovianarchive.com Und wenn du merkst, dass dich das Thema ruft: Am kommenden Dienstag, den 21.4.2026 startet um 17 Uhr mein Kurs zum globalen Shift. Dort gehen wir deutlich tiefer – mit Raum für Einordnung, Details und deine ganz persönlichen Fragen. Alle Infos dazu findest du hier.
Zwei der kryptisch und spanendsten RapAuteurs der Gegenwart , MIKE und Earl Sweatshirt, haben gemeinsam ein Doppelalbum veröffentlicht, POMPEII UTILITY, produziert vom New Yorker Kollektiv Surf Gang. MIKE ist bekannt für seine introspektiven, oft düsteren Texte über Rastlosigkeit, Mental Health und das Leben in ständig neuen Kontexten, Earl Sweatshirt für seine tiefgründig bis kryptischen, selbstanalytischen Lyrics.Das Album sind eigentlich zwei Alben 33 Tracks, ein ALbum Mike eine Album Earl. Der Hip Hop Lesekreis über Leadbelly eine der zwei Nummer von POMPEII UTILITY auf der MIKE und Earl Sweatshirt gemeinsam zu hören sind.FM4 Homebase 07.04.2026 20 Uhr
In dieser Episode beschäftigen wir uns mit dem Buch "Geteilte Träume" von Ulla Mothes, das einen tiefen Einblick in das Leben einer jungen Frau im Berlin der 1990er Jahre bietet. Die Protagonistin Inke lernt, dass sie als Säugling in der DDR adoptiert wurde, was sie auf eine emotionale Reise zu ihren biologischen Wurzeln schickt. Die Frage, wer ihre leiblichen Eltern sind und warum sie zur Adoption freigegeben wurde, wird zum zentralen Thema dieser Erzählung und am Ende berührt sie die komplexen Beziehungen zu zwei Familien, die um sie ringen. Wir diskutieren die emotionalen und psychologischen Herausforderungen, mit denen Inke konfrontiert wird, als sie immer mehr über ihre Herkunft erfährt. Ihre Suche nach Identität und Zugehörigkeit ist geprägt von der Zerrissenheit zwischen ihrer vermeintlichen Familie, die sie liebevoll aufgezogen hat, und ihrer leiblichen Mutter, die ein ganz anderes Leben hatte. Die Erzählung beleuchtet die verschiedenen Facetten des Lebens in der DDR, von Zwangsadoptionen bis hin zu den Ausgangssperren und dem Mangel an Freiheit, den viele Menschen erlitten haben. Außerdem reflektiere ich persönlich über die Gefühle, die mich beim Lesen des Buches begleitet haben. Ich teile meine eigenen Gedanken darüber, wie es wäre, plötzlich herauszufinden, dass man adoptiert wurde, und welche inneren Konflikte das hervorrufen könnte. Die Tragik, die sich entfaltet, als Inke erfährt, dass sie ihrer Mutter nichts spenden kann, wirft Fragen zu Identität und Blutbindung auf. Wir tauchen tiefer in die Erinnerungen Inkes ein, die von den Geschichten ihrer Familie erzählt werden. Von den Herausforderungen, denen sich ihre leibliche Mutter Petra gegenüber sieht, bis hin zu den historischen Kontexten der deutsch-deutschen Teilung und den schmerzhaften Erfahrungen von Fluchtversuchen. Die Erzählweise von Mothes schafft eine dichte Atmosphäre, die es ermöglicht, die komplexen Emotionen und die Realität der Betroffenen nachzuvollziehen. Der Roman erfordert daher ein gewisses Maß an emotionaler Distanz, und ich gestehe, dass ich anfangs zögere, dieses Buch zu lesen, weil ich die Thematik als belastend empfinde. Dennoch zeigt Mothes durchweg Mitgefühl und Verständnis für die Charaktere, was den Roman trotz seiner schweren Themen lesenswert macht. Ich bin überzeugt, dass "Geteilte Träume" ein wichtiges Werk ist, um Verständnis für die deutsch-deutsche Geschichte zu fördern und den Leser dazu einzuladen, die Grautöne des Lebens zu erkennen. Abschließend kann ich nur empfehlen, sich "Geteilte Träume" zu Gemüte zu führen. Es bietet nicht nur eine spannende Geschichte, sondern auch wertvolle Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt der Akteure dieser Zeit. Ich freue mich auf zukünftige Werke von Ulla Mothes und bin gespannt, welche weiteren Geschichten sie zu erzählen hat.
Was unterscheidet Führung in Konzernen, NGOs und unternehmerischen Kontexten – und was bleibt überall gleich? In dieser Folge des LEITWOLF® Podcasts spricht Stefan mit Till Wahnbaeck, einem außergewöhnlich vielseitigen Leader mit Stationen bei Procter & Gamble, Wella, als CEO der Welthungerhilfe und heute als Gründer von Impacc. Till vereint Erfahrungen aus Wirtschaft, Entwicklung und Unternehmertum – und bringt damit eine seltene Perspektive auf wirksame Führung. Im Gespräch geht es um prägende Stationen seines Lebens, um die Frage, was gute Führung wirklich ausmacht, und wie sich Leadership-Talent erkennen lässt. Till teilt, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten er zwischen Corporate und NGO-Welt erlebt hat, warum Führung in unterschiedlichen kulturellen Kontexten anders funktioniert und was europäische Führungskräfte von Afrika lernen können. Ein besonderer Fokus liegt auf der Fähigkeit, sich selbst weiterzuentwickeln, konsequent zu priorisieren und auch bewusst Nein zu sagen, um Wirkung zu entfalten. Dabei wird deutlich: Wirksame Führung braucht Klarheit, Haltung und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – unabhängig vom Kontext. Ein Gespräch über Führung mit Perspektive, über Wirkung über Systemgrenzen hinweg und über die Frage, was wirklich zählt, wenn es darauf ankommt. ––– Mehr von Till: // LINKEDIN: https://www.linkedin.com/in/till-wahnbaeck-35b1018/ // Impacc: https://impacc.org/de/ ––– Nimm gerne an dieser anonymen Umfrage teil, damit wir diesen Podcast für Dich optimieren können: https://forms.gle/WTqCeutVXV2PsjBH9 Gefällt Dir dieser LEITWOLF® Leadership Podcast? Dann abonniere den Podcast und beurteile ihn bitte mit einer Sternebewertung und Rezension bei iTunes und/oder Spotify. Das hilft uns, diesen LEITWOLF® Podcast weiter zu verbessern und sichtbarer zu machen. ––– Buche Dir JETZT Deinen Zugang zur LEITWOLF® Academy: https://stefan-homeister-leadership.com/link/leitwolf-academy Möchtest Du konkrete Tipps oder Unterstützung, wie gutes Führen in Deinem Unternehmen definiert und umgesetzt werden kann, dann schreibe Stefan eine Mail an: homeister@stefan-homeister-leadership.com ODER Vereinbare hier direkt ein kostenloses Beratungsgespräch mit Stefan: https://stefan-homeister-leadership.com/link/calendly // LINKEDIN: https://stefan-homeister-leadership.com/link/linkedin // WEBSITE: https://stefan-homeister-leadership.com ® 2017 STEFAN HOMEISTER LEITWOLF® ALL RIGHTS RESERVED ____ LEITWOLF Podcast, Leadership, Führung, Management, Stefan Homeister, Podcast, Business Leadership, Erfolgreich führen, Unternehmensführung, Führungskompetenz, Leadership Development, Teammanagement, Leadership Skills, Selbstführung, Leadership Coaching, Leadership Training, Karriereentwicklung, Führungspersönlichkeit, Erfolgsstrategien, Unternehmenskultur, Motivation und Leadership, Leadership-Tipps, Leadership Insights, Change Management, Visionäre Führung, Leadership Interviews, Erfolgreiche Manager, Unternehmer-Tipps, Leadership-Best Practices, Leadership-Perspektiven, Business-Coaching
Zum Internationalen Tag des Faktenchecks am 2. April rückt die Bedeutung von Wachsamkeit im Internet und der Kampf gegen Fehlinformationen sowie extremistische Einflussnahme in den Fokus. Ziel des Aktionstags ist es, auf die wachsenden Gefahren durch Desinformation aufmerksam zu machen. Pascal Siggelkow, Leiter des ARD-Faktenfinders, beschreibt die Arbeit seines Teams im Interview bei SWR Kultur am Morgen als ein „Katz-und-Maus-Spiel“. Besonders in aktuellen Krisen- und Breaking-News-Lagen – etwa derzeit im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran – sei die Herausforderung groß. Häufig könnten nur wenige Journalistinnen und Journalisten direkt vor Ort berichten. Stattdessen verbreiten sich Bilder und Videos rasch über soziale Netzwerke. Siggelkow erklärt: „Viele Inhalte, die dort kursieren, stammen in Wirklichkeit aus anderen Kontexten, etwa aus Syrien oder dem Gaza-Krieg.“ Die Aufgabe der Faktenchecker bestehe darin, verlässliche von irreführenden Informationen zu trennen und einen Überblick über die tatsächliche Lage zu schaffen. KI als besondere Herausforderung Eine zunehmende Schwierigkeit stellt der starke Anstieg KI-generierter Inhalte dar. „Wir sehen, dass viele Inhalte in sozialen Netzwerken in Wahrheit künstlich erzeugt sind, ohne dass dies klar gekennzeichnet ist“, so Siggelkow. Zwar teste das Team bereits Programme zur schnelleren Erkennung solcher Inhalte, doch diese Technologien befänden sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Sensibilität für Desinformation stärken Angesichts der enormen Datenmenge im Netz ist eine vollständige Überprüfung aller Inhalte nicht möglich. Das Team könne daher nur einen Teil der kursierenden Falschinformationen aufdecken. Umso wichtiger sei es, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und aufzuklären. Siggelkow betont: „Es ist entscheidend, dass Nutzerinnen und Nutzer selbst aktiv werden, sich informieren und sich der Existenz von Desinformation bewusst sind. Gerade in sozialen Netzwerken sollte man Inhalte stets kritisch hinterfragen.“
„Man sollte sich davon lösen, in jedem DEFA-Film nach versteckter Kritik am Staat oder der Partei zu suchen. Film hatte in der DDR auch die Funktion, zu unterhalten – und war nicht nur politisches Statement“, Prof. Dr. Michael Grisko. 80 Jahre Deutsche Film AG, kurz DEFA – ein Jubiläum und zugleich eine Einladung, ein filmisches Universum neu zu entdecken, das lange unterschätzt wurde. Ein abgeschlossener Korpus mit über 700 Spiel- und über 2.000 Dokumentarfilmen, in knapp 50 Jahren von der DEFA in der DDR produziert, der dazu einlädt, erforscht zu werden. Und doch ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung bis heute recht übersichtlich. Einer, der sich dagegen intensiv mit der Geschichte der DEFA beschäftigt hat, ist unser Gast dieser Podcastfolge – Prof. Dr. Michael Grisko, Honorarprofessor am Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft, der betont, dass die DDR wie jede Filmkultur Verflechtungen im Ausland hatte: „Die DDR war kein ‚closed shop', sondern pflegte auch bei Filmproduktionen Kontakte ins westliche und östliche Ausland. (…) DDR-Geschichte ist auch immer eine Geschichte der kommunizierenden Röhren zwischen West- und Ostdeutschland. In einigen DEFA-Filmen zeigt sich deutlich die Auseinandersetzung mit westlichen Ästhetiken, Ideologien und Narrativen.“ Im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Grisko wird schnell klar: Die DEFA war weit mehr als ein staatliches Filmstudio oder gar Propagandainstrument. Sie war ein komplexes kulturelles System – mit einem starken Fokus auf der Produktion von Kinderfilmen und Literaturverfilmungen, mit überraschend internationalen Verflechtungen. Wie war es Regisseur*innen der DDR möglich, zwischen ideologischen Vorgaben und kreativen Freiräumen, ihre Geschichten zu erzählen, wenn sie sich nicht mit einfachen Antworten zufriedengeben wollten und mehr sagen wollten, als sie durften? Außerdem werfen wir einen Blick auf die Bedeutung von Drehorten, Archiven und dem kulturellen Gedächtnis: Wie wird aus einem Film Kulturerbe? Und warum entscheidet manchmal auch der Zufall darüber, welche Filme bleiben? Prof. Dr. Michael Grisko ist Literatur- und Medienwissenschaftler mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Geschichte der DEFA. Als Honorarprofessor an der Universität Erfurt forscht und lehrt er zu Filmgeschichte und Erinnerungskultur. In seinen Publikationen, Ausstellungen und Projekten widmet er sich insbesondere den kulturellen und historischen Kontexten des DDR-Kinos.
SHOWNOTES: In dieser Folge spreche ich darüber, wie Dialekte auf andere wirken – und warum sie gleichzeitig Nähe schaffen und Vorurteile auslösen können. Ich beleuchte, was Sprache über Identität, Herkunft und Persönlichkeit signalisiert, weshalb Dialekte oft als authentisch und sympathisch wahrgenommen werden, in manchen Kontexten aber auch Zweifel an Kompetenz auslösen. Es geht um Wirkung, Prägung und die Frage, wie wir unsere Sprache bewusst führen, statt sie zu verstecken.----------------------------------------------------------------------Interessierst du dich für ein 1:1 - Coaching oder ein Workshop-Angebot?Buche hier jetzt dein kostenloses Beratungsgespräch mit MichaelKämpfst du mit Lampenfieber oder Redeangst?Ratgeber "LAMPENFIEBER ALS SUPERKRAFT" downloaden:Du möchtest mehr erfahren?Hier gehts zu Michaels Website
Katharina berichtet in dieser Folge, wie das Team mit den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten umgeht und welche Maßnahmen für eine verantwortungsvolle, flexible Steuerung von Werbekampagnen notwendig sind. Die Folge bietet spannende Einblicke in den Umgang mit Veränderungen und zeigt Wege, wie Kampagnen trotz schwieriger Rahmenbedingungen erfolgreich bleiben. Um diese 5 Fragen geht es in der Folge: - Wie reagiert Paid Media auf plötzliche Krisen und wechselnde Suchanfragen? - Welche Reiseziele sollten aktuell besonders bedacht werden? - Wie werden Anzeigen vor problematischen Umfeldern geschützt? - Welche Rolle spielt manuelles Eingreifen bei automatisierten Kampagnenfunktionen? - Wie helfen Erfahrungen aus vergangenen Krisen bei den heutigen Herausforderungen? Das sagt Katharina: „Die Kombination aus Konflikten und Energiemarkt-Veränderungen fordert eine sensible Kampagnensteuerung. Ausgeschlossene Reiseziele und pausierte Kampagnen sind wichtige Maßnahmen in unsicheren Zeiten. Es ist entscheidend, dass unsere Kampagnen in passenden Kontexten laufen – das schützt vor Risiken und bewahrt die Wirkung unserer Werbung.“ Mit: Katharina Knolle, Strat. Leitung Paid Media Marketing bei webnetz
KI-Sichtbarkeit im Sprint: Wie strukturierte Daten dein Business in ChatGPT & Suchmaschinen bringen Die Spielregeln für Sichtbarkeit im Internet verändern sich gerade rasant. Klassische Suchmaschinen liefern immer weniger Klicks auf Websites, während KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity Antworten direkt generieren. Unternehmen stehen damit vor einer neuen Herausforderung: Wenn KI die Antworten liefert, muss dein Business Teil dieser Antworten werden. Genau darum ging es in dieser Podcastfolge. Am Beispiel eines kurzen KI-Sprints mit Sichtbarkeitsexperte Fedor Brotkorb wird deutlich, wie Unternehmen ihre Positionierung, Inhalte und technische Struktur so aufstellen können, dass KI-Modelle sie korrekt verstehen und ausspielen. Der entscheidende Punkt: Sichtbarkeit entsteht heute nicht mehr nur durch Keywords, sondern durch klare Positionierung, konsistente Inhalte und strukturierte Daten. Fédor Brotkorb auf LinkedIn: LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/brotkorb// Sichtbarkeit beginnt nicht bei Technik, sondern bei Klarheit Viele Unternehmen starten beim Thema SEO sofort mit Tools, Plugins oder technischen Optimierungen. Doch der wichtigste Schritt kommt davor: Klarheit über die eigene Positionierung. Bevor Inhalte oder strukturierte Daten erstellt werden, muss beantwortet werden: Wofür steht dein Unternehmen? Wie möchtest du wahrgenommen werden? Welche Leistungen sollen KI-Systeme über dich verstehen? Wenn diese Fragen nicht sauber beantwortet sind, entsteht ein typisches Problem: Inkonsistente Beschreibungen auf verschiedenen Seiten. Eine Website formuliert etwas anders als LinkedIn, ein anderer Text beschreibt wiederum andere Schwerpunkte. Für Menschen mag das kein großes Problem sein – für KI-Systeme schon. KI arbeitet stark mit Kontexten und Zusammenhängen. Wenn diese nicht konsistent sind, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass dein Unternehmen als relevante Quelle erkannt wird. Strukturierte Daten: Die Sprache der KI verstehen Der nächste entscheidende Schritt ist die technische Übersetzung deiner Inhalte in eine Form, die Maschinen eindeutig verstehen können. Hier kommen strukturierte Daten ins Spiel, häufig im Format JSON-LD. Damit wird der KI nicht überlassen, Inhalte auf einer Website zu interpretieren. Stattdessen gibst du sie direkt vor. Mit sauber strukturierten Informationen steuerst du aktiv, welche Informationen über dich im Netz erscheinen – und wie KI-Modelle diese verstehen. KI-SEO funktioniert am besten über schnelle Sprints Ein besonders spannender Ansatz aus dieser Episode ist der Sprint-Gedanke. Statt monatelanger SEO-Projekte geht es darum, in kurzer Zeit erste sichtbare Effekte zu erzielen. Der Ablauf eines solchen Sprints kann zum Beispiel so aussehen: Selbstverständnis klären, Konsistenz herstellen, Strukturierte Daten implementieren und Validierung in KI-Systemen Der große Vorteil: Ergebnisse werden sofort sichtbar. Wenn ein Unternehmen plötzlich korrekt in KI-Antworten beschrieben wird, entsteht ein messbarer Effekt für Sichtbarkeit und Vertrauen. Fazit: Sichtbarkeit in der KI-Ära ist steuerbar Viele Unternehmer glauben noch, KI-Antworten entstehen zufällig. In Wirklichkeit lassen sie sich aktiv beeinflussen. Wer heute sichtbar bleiben will, sollte drei Dinge beachten: Formuliere eine klare Positionierung, sorge für konsistente Inhalte über alle Kanäle und strukturiere Daten speziell für Maschinen. Der entscheidende Perspektivwechsel: Websites werden nicht mehr nur für Menschen geschrieben, sondern auch für KI-Modelle strukturiert. Unternehmen, die das früh verstehen und umsetzen, sichern sich einen enormen Vorteil. Denn während viele noch versuchen, klassische SEO-Methoden zu optimieren, entscheiden künftig strukturierte Informationen darüber, wer in den Antworten der KI überhaupt vorkommt. Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 08:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonstJede Woche Mittwoch um 08:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 2800 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 440 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
"Willkommen in der Pechschwarz-Ära!"So dunkel und schwer das neue Album von FJØRT auch daherkommt, so unendlich herzlich und offen, ist unser Gespräch mit der Ausnahme-Band aus Aachen, die nicht nur den deutschen Post-Hardcore neu definiert haben. Chris Hell und David Frings beehren uns für ein knapp dreistündiges Gespräch über ihre Wurzeln, den speziellen und wahrlich einzigartigen FJØRT-Sound, die Poesie und politische Sprengkraft ihrer Texte, die Bedeutung von Musik Kontext des zivilen Widerstands gegen faschistisches Gedankengut und die allgemeine Erschöpfung des Einzelnen im Kampf um die bloße Existenz. Fernab davon irgendwie starstrucked zu sein, ist es unendlich befreiend zu wissen, dass die Menschen, deren Musik man seit Jahren aufsaugt und atmet, deren Lyrik man sich auf die Haut hat tätowieren lassen, wirklich die normalen, unglaublich sympathischen und gedankenschweren Menschen sind, die man sich erhofft hat. Okay, eigentlich gab es diesen Zweifel gar nicht, aber fuck, in diesen Zeiten ist es einfach befreiend. Ich für meinen Teil (Markus) könnte den Podcast nun beenden, weil ich nun mit der Band gesprochen habe, deren Kunst mir zur Zeit am meisten bedeutet. Aber hey, keine Sorge, irgendwie war der heutige Abend ein unverhoffter Ansporn zu neuen Taten! .....Die inhaltliche Zusammenfassung:In dieser Episode diskutieren Markus, Lars, Chris und David über die Themen Aktivismus, Protestmusik und die Herausforderungen des Rechtsradikalismus. Sie reflektieren persönliche Ansichten über das Ende der Welt und die Bedeutung von Musik in diesen Kontexten. Zudem wird der kreative Prozess der Band Fjord beleuchtet, einschließlich der Entwicklung ihres Sounds und der Entstehung ihrer Texte. Die Bedeutung von Live-Auftritten und der Name der Band werden ebenfalls thematisiert. In dieser Episode diskutieren die Bandmitglieder über ihre kreativen Prozesse, die Herausforderungen bei der Musikproduktion und die Bedeutung von Authentizität in der Musik. Sie teilen persönliche Geschichten über ihre musikalischen Einflüsse und die Anfänge ihrer Band. Zudem wird das Thema der Finanzierung und des Lebensunterhalts als Musiker angesprochen, während sie auch auf die Bedeutung von Live-Auftritten und die Reaktionen ihrer Zuhörer eingehen. Die Episode endet mit einem Ausblick auf zukünftige Touren und Auftritte.In dieser Episode diskutieren die Teilnehmer über die kreative und politische Dimension ihrer Musik. Sie reflektieren über den Einfluss von Texten, die Verantwortung von Künstlern und die Herausforderungen der Gesellschaft. Die Bedeutung von Konzeptalben und die emotionale Tiefe ihrer Songs werden ebenfalls thematisiert. Zudem wird die Rolle von Details im kreativen Prozess und die Relevanz von Themen wie Klimawandel und Massentierhaltung angesprochen. In dieser tiefgründigen Diskussion reflektieren die Teilnehmer über gesellschaftliche Themen wie Erschöpfung, Widerstand, kreative Prozesse in der Musik, den Einfluss von Technologie auf menschliche Werte und die Verantwortung der Gesellschaft. Sie beleuchten die Herausforderungen, die mit toxischen Verhaltensweisen und der Sexualisierung einhergehen, und diskutieren die Bedeutung von Poesie im Alltag. Die Gespräche über Live-Performances und die Interaktion mit dem Publikum verdeutlichen die Wichtigkeit von Gemeinschaft und Zusammenhalt in schwierigen Zeiten. Abschließend wird die Notwendigkeit betont, aktiv für positive Veränderungen einzutreten und nicht in einer Wohlfühlzone zu verharren......RUBRIK: Die HausaufgabeLars und Markus schlagen sich gegenseitig ein Album vor, das dann subjektiv auseinandergenommen wird.Wir vergeben Punkte zwischen 1 (mies) und 10 (genial). Es gibt immer jede Menge Gesprächsstoff!Ihr könnt jederzeit mitvoten. Jedes besprochene Album führen wir hier https://www.tunefish-podcast.de/hausaufgabe/ mit Wertung auf. Ihr könnt Eure Punktzahl als Mail an tunefish@derherrgott.de, über das Formular auf der Seite oder via Social Media schicken.>>> EUER SENF DAZU:Unser Podcast lebt immer auch von Eurem Input, daher scheut Euch bitte nicht zu kommentieren, zu kritisieren oder gerne auch zu loben. Sei es als Text oder Sprachnachricht. Wir senden unglaublich gerne Eure Meinungen. Alle Kontaktmöglichkeiten, Shownotes und Infos zu unseren Gästen (und natürlich auch alle Episoden selbst) findet Ihr auf unserer Website: https://www.tunefish-podcast.de/>>> EUER SUPPORT:Da wir den Podcast dauerhaft werbefrei halten wollen, Euch aber gleichzeitig mehr Musik im Podcast bieten wollen, haben wir uns auf Anregung einer Hörerin überlegt, wie Ihr – die Hörenden – uns hier vielleicht etwas unterstützen könntet. Wählt selbst:• Patreon• PayPal• BitcoinAlle Support-Infos:https://www.tunefish-podcast.de/support/Unsere begleitende Spotify Playlist zur Episode 39:>> erscheint in KürzeHier könnt Ihr die von uns in dieser Episode erwähnten Künstler, Songs oder Alben nachhören, die wir in den einzelnen Episoden besprechen:Wenn Euch gefällt, was wir tun ...... helft Ihr uns unglaublich damit, wenn Ihr uns eine positive Bewertung gebt, wo auch immer Ihr uns hört.5 Sterne, Abos und Likes bei den einzelnen Folgen sind unser schönster Applaus. Stay tunefished, Lars & Markus .....RSS-Feed zum Podcast:https://letscast.fm/podcasts/tunefish-862dcd8d/feed.....Schreibt uns eine Mail oder kommentiert auf unserer nagelneuen Website:https://www.tunefish-podcast.de/TuneFish aufInstagramBlueskyFacebookMastodon
Netzwerke gelten heute fast überall als unverzichtbar. In Business-Kontexten sowieso, aber auch im Umfeld von Innovation, Technologie und künstlicher Intelligenz. Kaum jemand würde ernsthaft behaupten, dass Netzwerke unwichtig sind. Und doch zeigt sich immer wieder: Die wenigsten verstehen, wie sie tatsächlich funktionieren.Gerade im Kontext von KI und digitaler Transformation wird dieses Missverständnis besonders sichtbar. Denn hier treffen Menschen aus unterschiedlichen Disziplinen aufeinander. Strategen, Technologen, Juristen, Unternehmer, Forscher. Alle bringen Perspektiven mit, die nur im Zusammenspiel wirklich Wirkung entfalten können. Netzwerke sind deshalb nicht nur soziale Strukturen. Sie sind Kollaborationsräume.Trotzdem begegnet man häufig einer Erwartungshaltung, die aus einer anderen Zeit stammt. Die Logik dahinter ist einfach: Ich bin Mitglied, ich bin sichtbar, also müssten sich daraus automatisch Kontakte, Kooperationen oder Projekte ergeben. Wenn das nicht passiert, entsteht schnell Frustration.Doch genau hier beginnt das Missverständnis. Ein Netzwerk ist kein Lieferservice. Es verteilt keine Projekte und es funktioniert auch nicht wie ein Selbstbedienungsladen, in dem man sich einfach nimmt, was gerade interessant erscheint.Netzwerke sind Arbeitsräume. Und in einem Arbeitsraum entscheidet nicht die Mitgliedschaft über Relevanz, sondern die Beteiligung.Zwei Haltungen im NetzwerkWenn man genauer hinschaut, lassen sich in nahezu jedem Netzwerk zwei grundlegende Haltungen beobachten.Die erste Haltung ist die des Bewerters. Menschen mit dieser Perspektive betrachten Impulse aus einer Distanz. Sie hören eine Idee, sehen ein Projekt oder verfolgen eine Diskussion und stellen sich vor allem eine Frage: Was habe ich davon?Wenn sich darauf keine sofort erkennbare Antwort ergibt, verschwindet das Thema schnell wieder aus dem Fokus. Das Netzwerk wird dann als Ort wahrgenommen, an dem „nichts passiert“.Die zweite Haltung ist die des Verwerters. Diese Perspektive funktioniert anders. Hier wird ein Impuls nicht als fertiges Angebot betrachtet, sondern als Ausgangspunkt. Die zentrale Frage lautet nicht: Was bekomme ich hier? Sondern: Was kann ich daraus machen? Wo kann ich anknüpfen? Wo kann ich einen Beitrag leisten?Netzwerke reagieren sehr sensibel auf diese Unterschiede. Wer bewertet, bleibt meist Beobachter. Wer verwertet, wird Teil der Dynamik. Und genau diese Dynamik entscheidet darüber, wer im Netzwerk sichtbar wird und wer nicht.Die wichtigste Währung in Netzwerken ist dabei nicht Reichweite oder Lautstärke. Es ist Erinnerbarkeit. Menschen erinnern sich an diejenigen, die Mehrwert liefern.Zeit ist das eigentliche InvestmentEin weiterer Denkfehler betrifft das Investment. Viele betrachten den Mitgliedsbeitrag als zentralen Einsatz in einem Netzwerk. Doch der Beitrag ist nur die Eintrittskarte.Das eigentliche Investment ist Zeit.Zeit für Gespräche, für Beteiligung, für inhaltliche Beiträge. Zeit, um Diskussionen zu führen, Ideen weiterzuentwickeln oder Projekte gemeinsam zu strukturieren. Gerade in digitalen Netzwerken wird schnell sichtbar, wer wirklich präsent ist und wer lediglich registriert.Denn Sichtbarkeit entsteht nicht durch ein Profil, sondern durch Aktivität. Wer kommentiert, Fragen stellt, andere unterstützt oder eigene Initiativen einbringt, wird wahrgenommen. Wer lediglich beobachtet, bleibt unsichtbar.Im Kontext von künstlicher Intelligenz lässt sich das fast technisch beschreiben. KI-Systeme leben von Daten. Kollaborative Intelligenz lebt von Austausch. Wer nichts einspeist, kann auch nichts zurückbekommen.Schließ dich Venture AI Germany - dem Bundesverband für KI-Transformation e.V. an!Klarheit schafft AnschlussfähigkeitBesonders deutlich wird die Bedeutung von Klarheit, wenn es um Positionierung geht. Gerade im KI-Kontext hört man häufig sehr allgemeine Aussagen. Viele sagen, sie machen „etwas mit KI“. Doch diese Beschreibung ist so breit, dass sie kaum Orientierung bietet.Für ein Netzwerk ist entscheidend, welches konkrete Problem jemand löst. Für welche Zielgruppe. Und aus welcher Perspektive.Geht es um technologische Entwicklung, strategische Transformation, rechtliche Fragen oder organisatorische Umsetzung? Jede dieser Perspektiven ist wertvoll, aber sie muss erkennbar sein.Netzwerke funktionieren nur dann effizient, wenn Rollen klar sind. Kollaboration entsteht dort, wo Kompetenzen sichtbar und anschlussfähig werden. Unschärfe erschwert Zusammenarbeit. Klarheit dagegen erleichtert Integration.Vertrauen entsteht nicht durch KontakteViele Netzwerke beginnen mit großen Meetings oder Veranstaltungen. Das ist sinnvoll, weil es Sichtbarkeit erzeugt. Doch Sichtbarkeit ist nicht dasselbe wie Vertrauen.Vertrauen entsteht im kleineren Rahmen. In Gesprächen, in wiederholten Interaktionen, in konkreter Zusammenarbeit. Es wächst durch Verlässlichkeit, Kompetenz und Zeit.Gerade im Umfeld von KI-Projekten spielt Vertrauen eine besondere Rolle. Viele dieser Projekte betreffen strategische Kernfragen von Unternehmen. Daten, Geschäftsmodelle oder Wettbewerbsvorteile stehen auf dem Spiel. In solchen Kontexten arbeitet niemand mit jemandem zusammen, nur weil eine Mitgliedschaft existiert.Vertrauen ist deshalb immer eine Investition. Und wie jede Investition entfaltet es seine Wirkung erst über einen längeren Zeitraum.Die unterschätzte Rolle des ConnectorsEine der einflussreichsten Rollen in Netzwerken ist gleichzeitig eine der stillsten. Es ist die Rolle des Connectors.Connectoren sind Menschen, die andere miteinander verbinden. Sie erkennen, welche Kompetenzen zueinander passen, und bringen genau die Personen zusammen, die gemeinsam weiterkommen könnten.Diese Rolle ist besonders wertvoll in interdisziplinären Umfeldern wie der KI. Moderne KI-Lösungen entstehen selten isoliert. Sie entstehen an Schnittstellen. Zwischen Technologie und Strategie, zwischen Datenanalyse und Organisationsentwicklung, zwischen Recht und Innovation.Wer Menschen verbindet, stärkt nicht nur einzelne Beziehungen. Er stärkt das gesamte Ökosystem. Und genau deshalb werden Connectoren zu zentralen Knotenpunkten in Netzwerken.Substanz schlägt LautstärkeViele Netzwerke leiden unter einem Übermaß an Sichtbarkeit und einem Mangel an Substanz. Es wird viel kommuniziert, kommentiert und geteilt. Doch nicht jede Sichtbarkeit erzeugt Wirkung.Autorität entsteht durch Inhalt. Durch fachliche Impulse, durch strukturierende Beiträge oder durch die Fähigkeit, komplexe Diskussionen zu moderieren.Sichtbarkeit ohne Kompetenz bleibt Lautstärke. Kompetenz ohne Sichtbarkeit dagegen bleibt unsichtbar. Erst die Kombination aus beidem schafft echte Wirkung im Netzwerk.Netzwerke funktionieren langfristigDer vielleicht wichtigste Punkt wird am häufigsten unterschätzt. Netzwerke entfalten ihre Wirkung selten sofort.Viele Menschen engagieren sich einige Wochen oder Monate und erwarten schnelle Ergebnisse. Bleiben diese aus, entsteht der Eindruck, das Netzwerk funktioniere nicht.Doch Beziehungen folgen einer anderen Logik. Sie entwickeln sich kumulativ. Ein Gespräch heute kann Jahre später relevant werden. Eine konstruktive Diskussion kann langfristig Vertrauen schaffen. Ein gemeinsamer Gedankenaustausch kann irgendwann zu einem Projekt führen.Netzwerke sind deshalb Beziehungsinvestitionen. Und wie bei finanziellen Investitionen entfaltet sich ihre Wirkung oft nach dem Prinzip des Zinseszinses. Kleine Beiträge summieren sich über Zeit zu wachsender Relevanz.Die entscheidende FrageAm Ende bleibt eine einfache, aber entscheidende Frage.Funktioniert das Netzwerk nicht.Oder funktioniert die eigene Haltung im Netzwerk nicht.Wer Netzwerke strategisch nutzen will, muss sich selbst positionieren. Als Investor oder Zuschauer. Als Bewerter oder Verwerter. Als Kontaktesammler oder Vertrauensaufbauer.Denn Netzwerke sind keine Orte, an denen man einfach etwas bekommt.Sie sind Orte, an denen man Bedeutung aufbaut.Und genau diese Fähigkeit wird im Zeitalter der künstlichen Intelligenz zu einer der wichtigsten Kompetenzen überhaupt. Kollaborative Intelligenz bedeutet nicht nur, dass Maschinen lernen. Sie bedeutet vor allem, dass Menschen lernen, intelligenter zusammenzuarbeiten. To hear more, visit ventureaibriefing.substack.com
Unser heutiger Gast ist Eia Asen, einer der international bekanntesten Therapeuten im systemischen Feld und Pionier der Multifamilientherapie, Autor, Co-Autor und Herausgeber wichtiger Bücher zu diesem Ansatz sowie zu systemischer Arbeit bei massiven Elternkonflikten und zur Praxis des Mentalilsierens. Wir sprechen mit Eia Asen über den State of the Art der Systemischen Multifamilientherapie oder auch Multifamilienarbeit – denn der Ansatz hat seinen Platz in vielen Kontexten und Arbeitsbereichen gefunden, die über genuin therapeutische hinausgehen. In dem von Eia Asen gemeinsam mit Emma Morris und Noel Pommepuy verfassten Buch Systemische Multifamilientherapie – Konzepte und Interventionen geben die Autor:innen nicht nur einen brillanten Überblick, sondern liefern eine Menge praxiserprobter Aktivitäten unter Berücksichtigung von Besonderheiten je spezifischer Anwendungskontexte. Ausführliche Informationen zur internationalen Arbeit mit Multifamilientherapie finden Sie unter www.multifamilyproject.org. Viel Spaß im Gespräch mit Eia Asen. _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Genau Geschaut: www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2
Send a textIm Rahmen der Simulationswoche der Anästhesiologie 2026 sprechen wir über den Stellenwert von Simulationstraining in der Aus- und Weiterbildung. Wie belastbar ist die Evidenz? Welche Kompetenzen werden tatsächlich verbessert? Und warum ist der direkte Nachweis eines Effekts auf Patientenergebnisse methodisch so schwierig?Simulationstraining ist in der Anästhesiologie evidenzbasiert eine effektive Methode zur Verbesserung von theoretischem Wissen, praktischen Fertigkeiten und nicht-technischen Kompetenzen wie Teamarbeit, Kommunikation und Problemlösung. Mehrere Meta-Analysen und systematische Reviews zeigen, dass simulationsbasierte Trainingsformate im Vergleich zu nicht-simulationsbasierten Ansätzen signifikant bessere Ergebnisse in Wissenstests, technischen Skills und der Entwicklung nicht-technischer Kompetenzen erzielen [1,2].Insbesondere die Förderung von Teamleistung und interdisziplinärer Kommunikation wird als zentraler Mehrwert hervorgehoben, da gerade in hochdynamischen und sicherheitskritischen Situationen – wie perioperativen Krisen – die Koordination im Team entscheidend ist [3,4]. Simulation ermöglicht das strukturierte Training von Crisis Resource Management (CRM), Entscheidungsfindung unter Stress sowie standardisierter Kommunikation.Moderne Simulationstechnologien, einschließlich Virtual-Reality-basierter Anwendungen, erweitern das Spektrum der Trainingsmöglichkeiten. Sie erlauben risikofreies Üben komplexer Szenarien und technischer Prozeduren, insbesondere in Hochrisikobereichen wie der geburtshilflichen Anästhesie [4,5]. Simulation wird daher zunehmend als integraler Bestandteil der anästhesiologischen Aus- und Weiterbildung angesehen und von Expert:innen als verpflichtender Bestandteil strukturierter Curricula gefordert [3,9].Die Evidenz für eine direkte Verbesserung klinischer Patientenergebnisse durch Simulationstraining ist hingegen bislang limitiert. Zwar existieren Hinweise auf positive Effekte in spezifischen Kontexten, robuste und kausal belastbare Outcome-Daten sind jedoch selten [2,6–8]. Die meisten Studien belegen Verbesserungen auf Ebene von Wissen, technischen Fertigkeiten und Teamperformance, während der Transfer in harte klinische Endpunkte weiterhin Gegenstand aktueller Forschung ist.Zusammenfassend ist Simulationstraining in der Anästhesie klar evidenzbasiert wirksam hinsichtlich Kompetenzentwicklung – insbesondere technischer und nicht-technischer Fähigkeiten – während der direkte Nachweis eines Effekts auf Patientenergebnisse methodisch anspruchsvoll bleibt. Unabhängig davon wird Simulation als zentrales Instrument moderner Patientensicherheit und kontinuierlicher professioneller Entwicklung betrachtet.Weiterführende LiteraturSu Y, Zeng Y. Simulation Based Training Versus Non-Simulation Based Training in Anesthesiology: A Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. Heliyon. 2023;9(8):e18249. doi:10.1016/j.heliyon.2023.e18249.Lorello GR, Cook DA, Johnson RL, Brydges R. Simulation-Based Training in Anaesthesiology: A Systematic Review and Meta-Analysis. British Journal of Anaesthesia. 2014;112(2):231–245. doi:10.1093/bja/aet414.Krage R, Erwteman M. State-of-the-Art Usage of Simulation in Anesthesia: Skills and Teamwork. Current Opinion in Anaesthesiology. 2015;28(6):727–734. doi:10.1097/ACO.0000000000000257.Abrams J, Mahoney B. The Importance of Simulation-Based Multi Professional Training in Obstetric Anesthesia: An Update. Current Opinion in Anaesthesiology. 2024;37(3):239–244. doi:10.1097/ACO.0000000000001352.Wang W, Gao L, Lin Y, Gao P. Virtual Reality Is Emerging Training Applications for Anesthesia Simulation.European Journal of Medical Research. 2025;30(1):768. doi:10.1186/s40001-025-03054-9.Marynen F, Van Gerven E, Van
Exorzismus gilt vielen als Relikt aus dem Mittelalter. Doch das Thema ist nicht verschwunden – und es hat bis heute reale und teils gravierende Folgen. In dieser Folge spreche ich mit der Psychologin Jasmina Eifert und dem Journalisten Bernd Harder darüber, warum Menschen auch heute noch zu Exorzismen greifen – und warum psychische Krisen in bestimmten religiösen Kontexten als „Besessenheit“ gedeutet werden. Welche Mechanismen stecken hinter solchen Zuschreibungen? Warum kann die Erklärung „Dämon“ für Angehörige entlastend wirken – und zugleich für Betroffene gefährlich werden? Wir sprechen über aktuelle Entwicklungen, über evangelikale Freikirchen, sogenannte Online-Exorzismen und darüber, wie sich die katholische Kirche nach dem Fall Anneliese Michel verändert hat. Eine Folge über Glaube, Verantwortung – und darüber, warum Exorzismus kein abgeschlossenes Kapitel ist.
Heute freue ich mich, Wilhelm Schmid als Gast begrüßen zu dürfen. Willi ist Experte für Verhaltensökonomie und Digitalisierung und arbeitet seit rund neun Jahren als Unternehmensberater an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technologie. Nach Stationen bei der Digitalagentur TOWA und der auf Behavioral Economics spezialisierten Beratung FehrAdvice hat er vor drei Jahren seine eigene Unternehmensberatung WS Advice gegründet.Bei WS Advice ist sein Beratungsansatz: Verständnis schaffen, Lösungen entwickeln und iterativ umsetzen. Das macht er mit viel Leidenschaft, Erfahrung und Know-How in den Bereichen Digitalem Marketing und Sales, Human-Centered AI, Digitale Geschäftsmodele, Verhältensänderung und vielem mehr mit.Willi bringt außerdem fundiertes Wissen darüber mit, wie menschliches Verhalten in digitalen Kontexten besser verstanden und genutzt werden kann.Willi und ich sprechen über die Psychologie hinter digitalen Entscheidungen, warum KI nicht immer gleich Akzeptanz bedeutet – und was UX-Teams von VerhaltensökonomInnen lernen können. Wilhelms LinksWilhelms LinkedInWilhelms WebsiteE88 mit Julius WuhnsenStudien und RessourcenWilhelms BuchempfehlungenPsyconversion - Philipp SpreerInfluence: The Psychology of Persuasion - Robert B. CialdiniIch hoffe, ihr fandet diese Folge nützlich. Wenn ihr auch die nächsten nicht verpassen wollt, abonniert UX Heroes doch auf Spotify, Apple oder eurem Lieblingspodcaster – ihr könnt uns dort auch bis zu 5 Sternen als Bewertung dalassen. Wenn ihr Fragen oder Feedback habt, schickt uns doch gerne eine Nachricht an podcast@userbrain.com. Ihr findet mich auch auf LinkedIn unter Markus Pirker.UX Heroes ist ein Podcast von Userbrain. Mit Userbrain könnt ihr eure User Tests schnell und einfach durchführen. Einen User Test anzulegen geht mit Hilfe der AI innerhalb von wenigen Minuten und erste Ergebnisse sind innerhalb weniger Stunden verfügbar.Loslegen ist einfach: Geht auf userbrain.com/podcast, erstellt einen kostenlosen Account und bekommt die ersten 2 Tester im Wert von €90 geschenkt!
Was meinen wir eigentlich, wenn wir sagen: „Wir müssen sterben, damit Christus groß wird“? Und warum erzeugt dieser Satz in christlichen Kontexten so oft Druck, Schuldgefühle und das Gefühl, nie genug zu sein?In dieser Folge sprechen wir über biblische Texte wie Galater 2,20 und Römer 6 – und über ein Missverständnis, das viele Christen innerlich müde, klein und überfordert macht. Die Bibel ruft nicht dazu auf, sich selbst zu hassen, die eigene Persönlichkeit auszulöschen oder geistlich zu verschwinden. Sie spricht von einem Sterben, das nicht zerstört, sondern befreit – und Raum für neues Leben schafft.Gemeinsam gehen wir der Frage nach,- ob dieser Satz so überhaupt in der Bibel steht- was im Evangelium wirklich „stirbt“ – und was ausdrücklich nicht- warum geistliche Aussagen manchmal mehr verletzen als Gottes Wort selbst- wie Hingabe missverstanden und geistlich missbraucht werden kann- und wie Nachfolge aussieht, in der Christus wächst, ohne dass wir uns selbst verlierenDiese Folge ist für dich,wenn dich geistliche Sätze eher belasten als tragen,wenn du müde bist von Selbstoptimierung im Namen des Glaubensoder wenn du neu entdecken willst, dass Christus nicht groß wird, weil du verschwindest –sondern weil er in dir lebt.
Die Anti-SRG-Initiative will das Budget der unabhängigen SRG halbieren – und das in einer Zeit, in der der Journalismus sowieso bereits unter massivem Druck steht. Wir diskutieren in der neusten Folge Meyer:Wermuth mit Min Li Marti, Nationalrätin und Verlegerin, sowie Kaspar Surber, Journalist bei der Wochenzeitung WOZ, über die Bedeutung dieser gefährlichen Initiative für die Medienvielfalt, die Demokratie und die politische Meinungsbildung in der Schweiz. Dabei geht es nicht nur um Gebühren, sondern um Grundsätzliches: Wer finanziert künftig unabhängigen Journalismus? Welche Rolle spielen Tech-Konzerne und Medienkonzerne? Und weshalb folgt die heftige Kritik an der SRG einem Muster, das wir aus autoritären und rechtspopulistischen Kontexten kennen, in denen unabhängige Medien systematisch delegitimiert und finanziell geschwächt werden?((02:48)) Medien in der Krise: Wie es um den Schweizer Politikjournalismus steht((18:29)) Anti-SRG-Initiative: 630 Millionen unwiederbringlich fürs Schweizer Mediensystem verloren((22:59)) Agenda gegen öffentliche Medien: Europaweite Angriffe auf Service public durch die populistische Rechte((29:10)) Reform statt Kahlschlag: Warum ein kritisierbarer Service public besser ist als gar keiner.
„Niemand spricht mit mir ...“ – Eine besondere Art „Befund“ in Kontexten, wo es um Versorgung geht, und noch einmal mehr besonders, wenn es um sehr weitreichende Entscheidungen geht. Im heutigen Fall betrifft das die 93-jährige Ehefrau eines 94-jährigen Patienten, an der die Hilfekommunikation zuerst vorbei geht, bis klar wird, dass sie im Interesse ihres Mannes entscheiden kann, wenn sie konsultiert wird – was dann auch geschieht. Der Mensch ist mehr als seine Krankheit. So lautet der Titel des vielgelobten Buches von Ursula Pabsch zu Systemischer Sozialer Arbeit im Krankenhaus. Der mehrteilige Podcast bei Sounds of Science Specials mit Ursula Pabsch beleuchtet detailliert und auf dem Hintergrund der immensen praktischen Erfahrung der Gesprächspartnerin viele Kontexte und Anforderungen dieses wichtigen Arbeitsfeldes. Anhand von Fallbeispielen werden die Vorzüge systemischen Denkens und Handelns direkt erfahrbar. Eine Auswahl von Reflexionsfragen (siehe Anhang) lädt die Hörer:innen in jedem Post ein, die Arbeit und sich selbst weiter zu beobachten und zu professionalisieren. Ursula Pabsch, Dipl. Päd., ist Systemische Therapeutin, Beraterin, Supervisorin und Organisationsentwicklerin; langjährige Tätigkeit in der klinischen Sozialarbeit; selbstständig in außerklinischem Case Management und Supervision; Inhaberin des Intensivpflegeportals www.leben-mit-intensivpflege.de; Beraterin von Intensivpflegediensten. Literatur: Pabsch, Ursula H. (2024): Der Mensch ist mehr als seine Krankheit. Systemische Soziale Arbeit im Krankenhaus. Heidelberg (Carl-Auer). Systemische Grundsätze/Haltung: • Wertschätzung für den Stiefsohn • Akzeptanz der Hierarchie im System Weitergehende mögliche systemische Fragen: An den Stiefsohn: • Wie erklären Sie sich den Unmut Ihrer Mutter? • Wie erklären Sie sich die Entscheidung des Gerichtes? • Angenommen, Sie wären als Betreuer eingesetzt worden, was würde Ihre Mutter über Sie denken? Was würde Ihr Stiefvater über Sie denken? An die Behörde: • Was hat Sie daran gehindert, die Ehefrau persönlich zu befragen? Der Blick zu mir: • Wie gehe ich mit kontroverser Fachlichkeit um? • Welche Emotionen habe ich gespürt? • Welchen Einfluss hat es auf die weitere Zusammenarbeit bzw. bei zukünftigen Verfahren? _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Genau Geschaut: www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2
Ich bin 2026 auf Live Tour: 17.10.26 Mainz, 23.10. und 24.10.26 Berlin - Tickets unter www.wahreverbrechen-podcast.deEin Hotel. Ein Treffen. Und am Ende eine Tür, hinter der nichts mehr „diskret“ ist, sondern endgültig.In dieser Folge begleiten wir einen Fall, der sich zunächst unscheinbar anfühlt – und dann mit voller Wucht zeigt, wie schnell Nähe zur Macht werden kann. Es geht um Widersprüche, um Spuren, um Versionen, die nebeneinanderstehen – und um die Frage, wann ein „Interesse“ kippt und zu Anspruch wird.In der Nachbesprechung ordnen wir den Fall ein: Was sagt er über Gewalt in Kontexten, die oft im Schatten stattfinden? Warum werden Taten dort häufig später sichtbar – oder gar nicht? Und was bedeutet Sicherheit, wenn Stigma, Abhängigkeit und Schweigen die Lage zusätzlich verschärfen?TW: In dieser Folge geht es um ein Tötungsdelikt und Gewalt. Bitte hört nur, wenn ihr euch damit sicher fühlt.Frage der WocheWann kippt in deinen Augen „Interesse“ in „Anspruch“ – und woran merkt man das frühzeitig?*Enthält Werbung*Enthält Affiliate-Links*++++Unser Buch: DIE ZEUGEN - Fiktive Ich-Erzähler berichten über ihre Begegnungen mit der dunklen Seite der Täter.
Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung.
In dieser Episode des Podcasts wird das komplexe Zusammenspiel von Kooperation und Konfrontation in verschiedenen Kontexten, insbesondere in der Wirtschaft und im Konfliktmanagement, untersucht. Die Diskussion beleuchtet die Notwendigkeit, Konfrontationsbereitschaft zu entwickeln, um effektive Kooperation zu ermöglichen. Es werden Erkenntnisse aus einer Tagung präsentiert, die die zunehmende Konfrontation in der Gesellschaft thematisiert und die Bedeutung von Vertrauen und Spielverständnis in kooperativen Prozessen hervorhebt. In dieser Episode diskutieren Sascha Weigel und Guido Möllering die komplexen Dynamiken von Kooperation und unkooperativem Verhalten in verschiedenen Kontexten, von persönlichen Beziehungen bis hin zu geopolitischen Herausforderungen. Sie beleuchten die Notwendigkeit von Vertrauen, das Management von Abhängigkeiten und die Dualität von Kooperation und Konkurrenz. Zudem wird die Rolle von Isolation und die Strategien zur Förderung von Kooperation thematisiert, während moralische Fragestellungen und Statuswettbewerb als zentrale Herausforderungen hervorgehoben werden.
Coaching wird komplexer, die Verantwortung für Menschengrößer. In dieser Folge des ICF Germany Podcasts schauen wir auf Supervision als professionellen Reflexionsraum für Coaches: Was sie ist, was sie nicht ist – und warum sie kein „Nice-to-have“ oder Luxus, sondern ein zentraler Bestandteil professioneller Coachingpraxis sein sollte.Zu Gast ist Katja von Glinowiecki – sie ist Co-Gründerin von supervision.partners und Dozentin für angewandtes Coaching, Coach Mentoring und Supervision an derInternational Coach Academy. Ab Januar 2026 wird sie die Arbeitsgruppe Supervision beim ICF Germany Chapter mitgestalten. Ihr Anliegen ist es, Supervision sichtbarer, zugänglicher und selbstverständlicher im Coaching zu verankern.In dieser Folge sprechen wir über:· Was Supervision von Coaching, Mentoring und kollegialer Beratung unterscheidet· Typische Themen, die Coaches in Supervision reflektieren· Warum Supervision in komplexen organisationalen Kontexten besonders wichtig ist· Wie regelmäßige Supervision Qualität und Verantwortung im Coaching stärkt· Welche Hürden Coaches von Supervision abhalten – und welche niederschwelligen Angebote den Einstieg erleichtern könnenWeiterführende LinksWebsite & Angebote zu Supervision:· Katjas Webseite: https://www.my-circus.de/· Supervision Partners: https://supervision.partners/· Katja kennenlernen: https://calendly.com/coachkatja/grow-as-a-coach-chemistry-callICF Supervisions Angebote https://coachingfederation.de/icf-supervision/Wenn dir diese Folge gefallen hat,abonniere den ICF Germany Podcastteile die Folge mit anderen Coaching-InteressiertenFolge uns auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/coachfederation-de/hinterlasse uns eine Bewertung oder schreib uns Feedback – wir freuen uns auf den Austausch! team.podcast@coachingfederation.deBis zur nächsten Folge – bleibt neugierig, bleibt mutig, bleibt wirksam.Eure PodcastHosts – Nesli & Tine
Sie kommt aus Südbrasilien, ist Pastorin – und scheut keine unbequemen Themen. Im Gespräch mit Dirk und Holger erzählt sie von ihrem Austausch in Niedersachsen, von kulturellen Unterschieden zwischen Brasilien und Deutschland und von einem Thema, das sie besonders umtreibt: Gewalt gegen Frauen, ihre Unsichtbarkeit in Kirche und Gesellschaft und die Frage nach sicheren Räumen. Vor allem in Deutschland sei das Thema Gewalt gegen Frauen oft ein Tabu. Offen, persönlich und mit klarer Haltung spricht Pastorin Christina Scherer über Feminismus, Bibeltexte, Tabus in kirchlichen Kontexten und darüber, warum Kirche mehr sein muss als ein frommer Ort – nämlich ein Schutzraum. Eine Podcastfolge über Mut, Verantwortung und die Kraft, Frauenstimmen hörbar zu machen.
Vom Glauben reden: Warum fühlt es sich in reformierten Kontexten so schnell peinlich an – und wann wird es plötzlich berührend? In dieser Folge suchen Manuel und Stephan nach einer Sprache, die nicht überwältigt, aber auch nicht verstummt. Vom Glauben reden – das klingt einfach. Und ist doch erstaunlich schwer. Warum entschuldigen wir uns oft schon beim ersten Satz? Warum erklären wir alles, kontextualisieren, differenzieren, und grenzen uns vorsorglich von evangelikalen Positionen ab, bis vom Eigenton kaum mehr etwas übrig bleibt? Wir reden darüber, was es heisst, unter säkularen Bedingungen über Gott zu sprechen: Wenn Glaube nicht mehr selbstverständlich ist, wird er nicht automatisch spannender, nur weil man ihn noch besser erklärt. Vielleicht braucht es weniger Fussnoten – und mehr Mut zur eigenen Stimme. Wir fragen, wo Absicherung notwendig ist, wo sie zur Grundhaltung wird, und wie reformierte Glaubenssprache wieder schlicht, verständlich und verantwortlich klingen kann. Und weil das Leben zuverlässig dazwischenfunkt: Manu merkt, dass er nicht mehr der Hauptverdiener der Familie ist. Stephan stolpert über eine digitale Selbstüberschätzung. Zwei kleine Reality-Checks, die erstaunlich gut zur grossen Frage passen: Wie spricht man ehrlich, ohne sich zu verstecken?
In dieser Folge spricht Uli mit Hagen Droste über die entscheidenden Hebel für funktionierende Teams – jenseits von klassischen Teammodellen. Hagen bringt langjährige Erfahrung als Führungskraft in internationalen Kontexten mit und hat eine Methode entwickelt, die genau dort ansetzt, wo in Teams oft Potenzial verlorengeht: bei den individuellen Stärken und Interessen. Die von ihm entwickelte SIBA-Methode zielt darauf, Aufgaben im Team so zu verteilen, dass mindestens 70 % der Tätigkeiten den Menschen Energie geben. Im Gespräch wird deutlich, wie sich mit einem strukturierten Blick auf Aufgaben, Talente und Motivation nicht nur Effizienz, sondern auch Zusammenarbeit nachhaltig verbessern lässt. Hagen berichtet aus der Praxis, Uli verbindet das Thema mit Diagnostik und Rollenpassung – und beide zeigen auf, wie profilingvalues und die SIBA-Methode sich ergänzen können. Es geht um Klarheit, Energie und darum, dass es oft gar nicht so kompliziert ist – wenn man weiß, worauf man achten muss. Eine Folge für alle, die Teams begleiten, führen oder neu zusammensetzen.Linkedin Profil Dr. Ulrich Vogel: https://de.linkedin.com/in/ulrich-vogel-profilingvaluesprofilingvalues Website: https://www.profilingvalues.comAutorenseite Dr. Uli Vogel: https://uli-vogel.com/Linkedin Profil profilingvalues: https://de.linkedin.com/company/profiling-values?trk=public_profile_topcard-current-companyprofilingvalues Blog: https://profilingvalues.com/ueber-uns/pv-blog/Profilingvalues Mediathek: https://podcast.profilingvalues.com LinkedIn-Profil Hagen Droste: https://www.linkedin.com/in/drosteconsult/ Keywords: Teamdynamik, Stärkenorientierung, Aufgabenverteilung, SIBA-Methode, Selbstmotivation, Fachkräftemangel, profilingvalues
In der vierten Folge des Video-Podcasts SportRapport -Gamechanger treffen erneut zwei außergewöhnliche AthletInnen aufeinander,die ihr Talent und ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen: FlorianSchweighofer, der Golfer, und Alexander Wagner, der Tennisspieler. Die Beiden setztensportlich auf Präzision, doch könnten die Sportarten unterschiedlicher nichtsein. Alexandertauscht den Tennis- gegen den Golfschläger und Florians Schläge werden erstmalsretourniert. Beide erleben, wie anspruchsvoll und faszinierend die Sportart desanderen ist. SportRapport- Gamechanger liefert spannende Einblicke in dieWelt des Spitzensports und zeigt, wie AthletInnen ihre Fitness und ihreFähigkeiten in neuen Kontexten ausspielen. Sei dabei, wenn Sportgrößen ihreExpertise auf die Probe stellen und herausfinden, wer der wahre "Gamechanger"ist!
In der dritten Folge des Video-Podcasts SportRapport - Gamechanger treffen erneut zwei außergewöhnliche AthletInnen aufeinander, die ihr Talent und ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen: Stefan Rettenegger, der Nordische Kombinierer, und Sophie Grill, die Fallschirmspringerin. Die Beiden bewegen sich sportlich im selben Element, doch könnten die Sportarten unterschiedlicher nicht sein.Sophie wagt sich auf die Schanze und erlebt hautnah, was es heißt, beim Skispringen Körperkontrolle und Mut zu vereinen. Gleichzeitig stellt sich Stefan dem freien Fall im Windkanal und taucht ein in die Welt der Luftakrobatik. Beide erleben, wie anspruchsvoll und faszinierend die Sportart des anderen ist.SportRapport - Gamechanger liefert spannende Einblicke in die Welt des Spitzensports und zeigt, wie AthletInnen ihre Fitness und ihre Fähigkeiten in neuen Kontexten ausspielen. Sei dabei, wenn Sportgrößen ihre Expertise auf die Probe stellen und herausfinden, wer der wahre "Gamechanger" ist!
I detta avsnitt pratar vi om MFF:s första tävlingsmatch 2026, den unga startelvan och kraven som alltid följer klubben. Vi landar i varför kontext är avgörande när spelare uttalar sig – och hur ord kan få helt olika betydelse beroende på om de sägs i klubbmedia eller när journalister lyfter ut citat ur spelarnas ursprungliga kontext…och placerar dem i sin egen berättelse. Eller kanske bara helt enkelt låter sina läsare och tittare få "räkna ut själva" vad som menas. Ett avsnitt om prestation, press och varför allt inte är så enkelt som rubrikerna vill få det att verka. Och glöm inte SHOWEN på Malmö Live – mer än bara en podd!
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Wachstum ersetzt Unübersicht: digital kompakt erfindet sich neu, mit klaren Themen, greifbaren Formaten und der Erkenntnis, dass echte Entwicklung mehr braucht als unendlichen Input. Künftig dreht sich alles um Business, Selbstverwirklichung und Gesundheit – persönlich, ehrlich, kompromisslos. Jede Folge hilft dir, Erfahrungen anderer für dein eigenes Level-Up zu übersetzen, statt dich im Podcast-Dschungel zu verlieren. Willkommen im Next Level für Menschen, die mehr wollen als nur Wissen. Du erfährst... ...wie digitale Transformation und Wachstum bei digital kompakt neu definiert werden. ...welche drei Dimensionen erfolgreiche Menschen in ihrem Leben meistern. ...wie du mit inspirierenden Geschichten und Learnings dein nächstes Level erreichst. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Familienbesuche sind für viele gerade um Weihnachten eine Herausforderung. Denn so werden nicht nur alte Rollen von uns getriggert, sondern auch unser Bedürfnis nach Abgrenzung und Freiheit. Für viele bedeutet das: Wie viel Nähe tut mir gut? Und wo muss ich mich abgrenzen? Gerade in familiären Kontexten fällt es uns schwer, für uns selbst einzustehen. Nicht, weil wir schwach sind. Sondern weil wir gelernt haben, dass Verbindung wichtiger ist als Wahrheit. Harmonie über Klarheit. Anpassung über Selbstkontakt. In dieser Folge erfährst du: Warum dein Nein genauso wertvoll ist wie dein Ja Und wie du ein Nein liebevoll ausdrückst, ohne hart zu werden Mit konkreten Formulierungen & einer kleinen Übung für dein Nervensystem Diese Folge ist deine Einladung, präsent zu bleiben, ohne dich aufzugeben. Wenn du spürst: Ich will meine Bedürfnisse nicht länger unterordnen, sondern für mich einstehen, dann begleite ich dich ab dem 1. Januar in meinem 7-Tage-Programm "Was wirklich zählt". ✨ Ein Programm für feinfühlige, reflektierte Menschen, die mehr wollen als gute Vorsätze: 7 Tage mit psychologisch fundierten Impulsen sanfte Körperarbeit & traumasensible Reflexion Klarheit, Orientierung & innere Neuausrichtung Optional: 1:1-Begleitung mit mir für noch mehr Tiefe Frühbucherpreis bis 31. Dezember
Hier kommt noch eine kleine Überraschung zu den Feiertagen und zum Jahresausklang: Unsere POP KUNST SEELE-Folge mit Sandra Bils. Und passend zu den genannten Anlässen geht es da sehr (be)sinnlich zu. Sandra hat einen Rotwein für uns ausgesucht, den wir nicht nur gemeinsam trinken, sondern mit allen Sinnen genießen. Dabei reden wir darüber, was das besondere an Wein ist und warum er gerade auch in religiösen und spirituellen Kontexten eine so große und wichtige Rolle spielt - man denke nur an das christliche Abendmahl. Außerdem gibt es in dieser Folge ein Wein-Gedicht von Pablo Neruda zu hören und eine anregende Diskussion über die Frage, was eigentlich das Faszinierende (und auch das Gefährliche) am Rausch ist und warum Menschen zu allen Zeiten und in sämtlichen Kulturkreisen danach gesucht haben. Ein Hoch auf die Freude, die Geselligkeit und die Sinnlichkeit. Cheers von uns und schöne Feiertage! Shownotes: Hossa-Con-Anmeldung: https://www.ec-altenau.de/veranstaltungen/veranstaltungen-details/veranstaltungen_3#leitung Gofis Griechenlandreise: https://www.chavaja.de/angebot/die-griechenlandreise.html Sandras Spendenlauf: https://sea-watch.org/mitmachen/mein-halbmarathon-berlin-2026/?cfd=z9yh4 Zum Wein aus der Folge: https://www.gute-weine.de/produkt/knipser-cuvee-gaudenz-2019-70321h/
Weihnachten bringt uns oft nicht nur mit unserer Familie zusammen – sondern auch mit alten Rollen, die wir längst hinter uns lassen wollten. So werden wir getriggert, auch wenn wir längst erwachsen sind und es doch eigentlich "besser wissen sollten". In dieser Folge erfährst du: Warum du dich in familiären Kontexten plötzlich „wie früher" fühlst Welche typischen Rollen du unbewusst einnimmst – und warum sie einst notwendig waren Wie du aus dem Reagieren ins bewusste Handeln kommst – mit einfachen Ankern für dein Nervensystem Diese Folge schenkt dir Orientierung, Verständnis und einen neuen Umgang mit dir selbst. Und ich zeige dir, wie du wieder mit dir in Kontakt kommst, ohne einfach nur zu funktionieren. Wenn du spürst: Ich will nicht wieder zurück in alte Muster, sondern klar und geerdet ins neue Jahr starten, dann begleite ich dich ab dem 1. Januar in meinem 7-Tage-Programm "Was wirklich zählt". 7 Tage – mit psychologisch fundierten Impulsen sanfte Körperarbeit & traumasensible Reflexion Klarheit, Orientierung & innere Neuausrichtung Optional: 1:1-Begleitung mit mir für noch mehr Tiefe ✨ Für feinfühlige, reflektierte Menschen, die in 2026 nicht einfach „reinrutschen", sondern es bewusst gestalten wollen. Frühbucherpreis bis 31. Dezember
Ist die Welt ein gefährlicher Ort – oder ein Raum voller Spuren Gottes? Manuel Schmid und Stephan Jütte sprechen über Angst, Vertrauen und eine neugierige Haltung zum Leben. Diese Folge von Ausgeglaubt startet, wie es sich gehört: mit einem kleinen Desaster und einer grossen Ermutigung: Als «Stossgebet der Woche» schildert Stephan, wie er kurz vor Beginn der Kirchensynode beherzt in seine Jackentasche greift – und mit den Fingern mitten in der klebrigen Liquid-Sosse seiner E-Zigarette landet. Das «Hallelujah der Woche» kommt dann von Manuel, der zwei ermutigende Speaking-Engagements in freikirchlichen Kontexten hinter sich hat, wo er auf offene, differenzierte, neugierige Menschen getroffen ist – ein wohltuender Kontrast zu den schrillen evangelikalen Social-Media-Stimmen und amerikanischen Kulturkämpfern. Diese Begegnungen öffnen den Raum für eine grundsätzliche Frage: Wie blicken Christinnen und Christen eigentlich auf die Welt? Für manche prägt eine misstrauische, ängstliche Haltung den Blick: Alles ausserhalb kirchlicher Räume scheint potenziell gefährlich, voll von Versuchungen und Einflüssen, die einen vom Glauben abbringen könnten – ob Fantasyromane, Heavy Metal, Halloween oder moderne Popkultur. Dem gegenüber steht eine ganz andere Perspektive, die Manuel bei Paulus entdeckt: eine gelassene Zuversicht, dass Gottes Wirken sich überall zeigen kann – in Kunst und Gedanken, in Geschichten, Musik und in der Begegnung mit Menschen. Statt vor der Welt zurückzuschrecken, sieht diese Haltung die Schöpfung als durchdrungen von göttlicher Schönheit und Wahrheit und lädt dazu ein, sie neugierig zu erkunden. Doch wie bleibt man offen für das Gute, ohne blind für das Schädliche zu sein? Manuel und Stephan diskutieren, wie man neugierig und weltzugewandt leben kann, ohne seine Urteilsfähigkeit zu verlieren – und warum Christen keine Angst davor haben müssen, die Welt zu entdecken.
Für den Umgang mit Kunst und menschlichen Überresten aus kolonialen Kontexten gibt es neue Leitlinien. Vieles in dem Papier von Bund, Ländern und Kommunen ist begrüßenswert, sagt Ethnologin Larissa Förster. Sie hat aber auch drei Kritikpunkte. Förster, Larissa www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Helden und Visionäre – Dein Weg zur sinnvollen Arbeit und Social Entrepreneurship
In dieser Episode des Helden und Visionäre Podcasts spricht Georg Staebner mit Susanne Krüger, der Geschäftsführerin des Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND). Gemeinsam tauchen sie tief in die Welt des Sozialunternehmertums ein – ein Konzept, das weit über das herkömmliche Unternehmertum hinausgeht und darauf abzielt, gesellschaftliche Herausforderungen aktiv zu lösen. Susanne Krüger erklärt, dass Social Entrepreneurship nicht nur auf finanziellen Erfolg ausgerichtet ist, sondern vor allem eine positive soziale Wirkung erzielen möchte. In Deutschland werde dieser Begriff jedoch oft missverstanden, was zu einem breiteren Diskurs über das Zusammenspiel von sozialem Engagement und Unternehmertum führe. Biografie, Wendepunkte und der Weg ins Sozialunternehmertum Im Gespräch mit Georg schildert Susanne, wie sie selbst den Weg ins Sozialunternehmertum gefunden hat – von ihren persönlichen Prägungen und biografischen Wendepunkten bis hin zu ihrer Zeit bei renommierten Organisationen wie Save the Children. Ihre Erfahrungen in humanitären Krisen haben ihre Perspektive auf die Rolle sozialer Innovationen und die Suche nach wirksamen Lösungen für komplexe gesellschaftliche Probleme grundlegend verändert. Sie betont, wie wichtig es sei, dass Sozialunternehmer:innen mit innovativen Ideen und neuen Ansätzen auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren. Struktur, Finanzierung und politische Dimension Ein zentraler Aspekt des Gesprächs ist die Frage nach Governance und der strukturellen Ausrichtung von Sozialunternehmen. Susanne Krüger erläutert, dass nachhaltige Einkommensquellen und die gezielte Rückverteilung von Gewinnen zur Lösung gesellschaftlicher Probleme essenziell sind. Darüber hinaus beleuchten die beiden die politische Dimension des Sozialunternehmertums sowie die Rolle von SEND als Interessenvertretung für Sozialunternehmen. Susanne beschreibt die Erfolge und Herausforderungen, die der Verband seit seiner Gründung im Jahr 2017 erlebt hat – und unterstreicht die Bedeutung einer stärkeren politischen Repräsentation für die Anliegen sozialer Unternehmer:innen. Internationale Vergleiche und inspirierende Beispiele Im Laufe des Gesprächs wird deutlich, dass das Verständnis für soziale Innovation und unternehmerisches Handeln international sehr unterschiedlich ausgeprägt ist – insbesondere im Vergleich zwischen den USA und Deutschland. Susanne Krüger teilt inspirierende Beispiele von Sozialunternehmen, die in ihren Gemeinschaften spürbare Veränderungen bewirken. Sie zeigt auf, wie wichtig es sei, diese Geschichten zu erzählen, um deutlich zu machen, dass positive Entwicklungen bereits stattfinden. Sprache, Wandel und lokale Partizipation Zudem reflektieren Susanne und Georg den gesellschaftlichen Drang nach Wandel – und die Herausforderung, eine Sprache zu finden, die mehr Menschen erreicht und Gemeinschaften dazu ermutigt, aktiv an der Gestaltung der Zukunft mitzuwirken. Susanne hebt hervor, wie zentral es ist, Gespräche über soziale Themen zu führen und Menschen in ihren lokalen Kontexten einzubinden, um eine breite und inklusive Partizipation zu ermöglichen. Der Schlüssel für die Zukunft: Sozialunternehmertum Am Ende des Gesprächs sind sich beide einig: Sozialunternehmertum spielt eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung gegenwärtiger und zukünftiger gesellschaftlicher Herausforderungen. Mit der richtigen Unterstützung, einem lebendigen Austausch zwischen Gemeinschaften und einer engagierten, zugänglichen Kommunikation könne die notwendige Wirkung erzielt und eine positive Transformation angestoßen werden.
In dieser Folge steht die Frage im Zentrum, wie sich Berufsfelder für Kunsthistoriker*innen im Zuge der Digitalisierung verändern. Gemeinsam mit Gudrun Knaus, Maximilian Westphal und Thorsten Wübbena diskutiert Jacqueline Klusik-Eckert über Karrierewege, Kompetenzprofile und strukturelle Herausforderungen in einem Feld, das sich zunehmend zwischen fachlicher Spezialisierung und digitalen Transformationsprozessen positioniert.Ausgangspunkt ist die oft wiederholte Annahme, digitale Kompetenzen eröffneten bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt – doch gilt das auch für die Kunstgeschichte? Während viele kunsthistorische Studiengänge digitale Inhalte nach wie vor randständig behandeln, entwickeln sich jenseits des klassischen Faches neue Tätigkeitsfelder: in Forschungsinfrastrukturen, im digitalen Sammlungsmanagement oder in datengetriebenen Analysekontexten werden Mitarbeiter*innen mit digitalen Kompetenzen UND kunsthistorischen Domänenwissen gesucht. Die Gesprächspartner*innen geben Einblick in ihre individuellen Berufswege und reflektieren, welche Fähigkeiten in ihren jeweiligen Kontexten heute unverzichtbar sind.Dabei wird deutlich, dass sich nicht nur Jobprofile, sondern auch Arbeitskulturen verändern: Weg vom Einzelarbeitsplatz, hin zu vernetzten, interdisziplinären Teamstrukturen. Übersetzung, Vermittlung und eine hohe Anschlussfähigkeit an andere Disziplinen werden als Schlüsselkompetenzen benannt. Deutlich wird zudem, dass „Digitalität“ nicht als bloßes Toolset verstanden werden kann, sondern auch eine veränderte Denkweise erfordert – mit Auswirkungen auf Forschung, Lehre und institutionelle Praxis.Das Gespräch skizziert die aktuelle Lage zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Zwischen diffusen Förderlogiken, unklaren Anerkennungsstrukturen und dem Ringen um Sichtbarkeit sowohl digitaler als auch kunsthistorischer Expertise stellt sich die Frage, wie nachhaltig neue digitale Berufsbilder tatsächlich etabliert sind. Damit verbunden ist auch ein Plädoyer für mehr Offenheit im Fach – nicht nur gegenüber digitalen Methoden, sondern auch gegenüber vielfältigen Berufsrealitäten, die sich jenseits des klassischen akademischen Pfads bewegen.Dr. Gudrun Knaus ist Wissenschaftlerin am Deutschen Dokumenationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg, Freiberufliche Beraterin im Bereich Digitales Sammlungsmanagement und Projektkoordinatorn Graphikportal.Maximilian Westphal war Projektleiter Digitale Kultur MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden Württemberg und ist ab September im LVR Industriemuseum Oberhausen, Wissenschaftlicher Referent Digitales MuseumThorsten Wübbena ist Leiter des DH Lab und des Arbeitsbereichs Digitalität der Historischen Forschung am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (Mainz).Alle Folgen des Podcasts werden bei heidICON mit Metadaten und persistentem Identifier gespeichert. Die Folgen haben die Creative-Commons-Lizenz CC BY 4.0 und können heruntergeladen werden. Du findest sie unter https://doi.org/10.11588/heidicon/1738702Bei Fragen, Anregungen, Kritik und gerne auch Lob kannst du uns gerne per Mail kontaktieren unter podcast@digitale-kunstgeschichte.de
Im Gespräch mit der Medien- und Filmkünstlerin Constanze Ruhm geht es insbesondere um Werke aus den letzten 20 Jahren, ausgehend von kuratorischen Tätigkeiten, zu denen die Ausstellung Fate of Alien Modes (2003) im Auftrag der Secession zählt, die Diskurszusammenhänge zwischen Film und Kunst ins Licht rückte. Von der Konzeptkunst und vom Interesse für digitale Technologien und mediale Dispositive entwickelten sich die künstlerischen Projekte nach dem Studium Visueller Mediengestaltung bei Peter Weibel hin zur Rekonstruktion filmischer Räume und zur Kritik männlich kodierter Blickregime und Szenarien. Constanze Ruhm erläutert Appropriationsgesten, die sie im Rahmen ihrer Beschäftigung mit weiblichen Figuren der Filmgeschichte entwickelte. Im Laufe ihrer Recherchen, die sie von Filmarchiven zu historischen Orten führen, deutet sie antike Mythen feministisch um und verknüpft sie mit den Rollen realer Figuren, sowie mit zeitgenössischen Kontexten. Ins Zentrum des Gesprächs rückt in diesem Zusammenhang Ruhms Arbeit zum italienischen Feminismus, die ihrer Auseinandersetzung mit Carla Lonzi entspringt. Dies wird unter anderem an ihrem Interesse an Gesten der Unterbrechung und des Widerständigen deutlich, als Möglichkeiten des politischen Handelns, aber auch als Strategien der Selbstermächtigung und des Sichtbarmachens von weiblicher Arbeit und Solidarität. Der Figur der Probe kommt in Ruhms filmischen Essays über Formen des Reenactments und des Castings eine besondere Rolle zu. Sie führt zu einer wesentlichen Frage hin: wie kann der historische Feminismus der 1970er-Jahre aus der Gegenwart heraus betrachtet werden, und was kann er jüngeren Generationen heute sagen? Diese Episode wurde am 17. Juli 2025 in der Secession aufgenommen. Constanze Ruhm ist Künstlerin, Filmemacherin, Autorin und Kuratorin. In ihren Installationen, Filmen, fotografischen Serien und Publikationen untersucht sie die Beziehungen unterschiedlicher zeitbasierter Formen zwischen Film, bildender Kunst und Neuen Medien. Dabei erforscht sie deren jeweilige Geschichten und Theorien, oft mit einem Fokus auf Probenprozesse und Strategien des Re-Enactments. Ihre thematischen Schwerpunkte liegen auf Fragen des filmischen Blicks sowie der filmischen Narration und der damit verbundenen Machtverhältnisse, auf feministischen Dramaturgien und Theorien des Films sowie auf der Rolle von Archiven innerhalb einer zeitgenössischen filmisch-künstlerischen Praxis. Ihre zwischen Essay, Fiktion und Dokumentation angesiedelten Werke nehmen insbesondere weibliche Filmfiguren in den Blick, um deren Narrationen aus zeitgenössischer, feministischer Perspektive neu zu erzählen. Die Arbeiten werden sowohl auf der Kinoleinwand als auch in installativen Ausstellungsformaten gezeigt. Sie studierte an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien und an der Städelschule in Frankfurt am Main. Sie erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter der Efebo d'Oro Città di Palermo for New Languages, der Outstanding Artist Award für Dokumentarfilm (2021), der Preis für Innovatives Kino der diagonale (2020), der Würdigungspreis für Medienkunst des Landes Niederösterreich (2009), der Würdigungspreis für Bildende Kunst der Stadt Wien (2009), der Frauenkunstpreis für Medienkunst (2000) u.v.m. Seit 1996 geht Constanze Ruhm einer internationalen Lehrtätigkeit nach: als Professorin für Video an der Hochschule für Gestaltung Offenbach und von 2003 bis 2006 an der Merz Akademie Stuttgart; von 2006-2011 im Rahmen eines Residency Programs am Art Institute Boston an der Lesley University. Seit 2006 ist sie Professorin für Kunst und Medien an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Internationale Ausstellungstätigkeit; zahlreiche kuratorische Projekte (z.B. Fate of Alien Modes, Secession Wien 2003; Putting Rehearsal to the Test in Zusammenarbeit mit Sabeth Buchmann und Ilse Lafer (VOX - Centre de l'image contemporain / Leonard and Bina Ellen Gallery / SBC Gallery, Montréal 2016 ); kuratorische Programme im Rahmen verschiedener Festivals und Ausstellungen. Ihre Arbeiten werden regelmäßig auf internationalen Festivals (Berlinale, FID Marseille, Era New Horizons, Jeonju International Film Festival, Mar del Plata, Essay Film Festival London, Diagonale, Viennale…) gezeigt. Von 2017 gründete sie gemeinsam mit Florian Paul Ebner den queer-feministischen Konzept-Chor MALA SIRENA, den sie bis 2023 leitete. Christa Blümlinger ist Professorin für Filmwissenschaft an der Universität Paris 8 Vincennes-Saint-Denis. Zahlreiche Publikationen über Essay- und Dokumentarfilm, Avantgarde, Medienkunst und Filmästhetik, sowie zum österreichischen Film; Beiträge u.a. zu Zeitschriften wie Trafic, Radical Philosophy und Cargo. Auf Deutsch veröffentlichte sie u.a. Kino aus zweiter Hand. Zur Ästhetik materieller Aneignung im Film und in der Medienkunst (2009), auf Englisch u.a. Morgan Fisher, Off-Screen Cinema, hrsg. mit Jean-Philippe Antoine (2017). Jüngste Buchpublikationen: Harun Farocki. Du cinéma au musée (P.O.L. 2022) und Horizontes documentales. Escritos selectos sobre cine (La Fuga / Ediciones Metales, 2025). Secession Podcast: Members ist eine Gesprächsreihe mit Mitgliedern der Secession. Das Dorotheum ist exklusiver Sponsor des Secession Podcasts. Programmiert vom Vorstand der Secession. Jingle: Hui Ye mit einem Ausschnitt aus Combat of dreams für Streichquartett und Zuspielung (2016, Christine Lavant Quartett) von Alexander J. Eberhard. Schnitt: Paul Macheck Produktion: Jeanette Pacher & Bettina Spörr
Unsere heutigen Gäste bringen unterschiedliche Perspektiven mit: aus Zivilgesellschaft, Verwaltung, Wissenschaft, Design, Antidiskriminierungsarbeit und Ethik. Sie alle vereint eine zentrale Frage: Wie lässt sich Künstliche Intelligenz sinnvoll, glaubwürdig und im Sinne des Gemeinwohls einsetzen? Diese Folge ist keine klassische Studioaufnahme, sie ist ein Mitschnitt eines Panels, das ich im Rahmen der AI IMPACT DAYS 2025 moderieren durfte. Die Tagung hat eindrucksvoll gezeigt, was entstehen kann, wenn Menschen mit Haltung, Erfahrung und Gestaltungslust über KI diskutieren, jenseits von Hype und Dystopie. In der Diskussion geht es um Chancen und Grenzen, um Bias, Vertrauen, Teilhabe und darum, wie Technologie in sozialen Kontexten wirklich wirken kann. Seit über acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. In fast 500 Gesprächen mit über 600 Menschen haben wir darüber gesprochen, was sich verändert hat – und was sich noch verändern muss. Wie können wir sicherstellen, dass KI nicht bestehende Diskriminierung verstärkt, sondern im Gegenteil hilft, Barrieren abzubauen? Welche Rahmenbedingungen brauchen Organisationen, um KI verantwortungsvoll und wirkungsvoll einzusetzen? Und warum braucht es gerade jetzt Haltung, Mut und Räume zum Ausprobieren – bevor wir KI zu schnell zur Norm machen? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work – heute mit einem besonderen Panel von den AI IMPACT DAYS 2025. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern