POPULARITY
Categories
Andi aus München und ich sind seit über 40 Jahren befreundet und telefonieren häufig und sprechen über aktuelle gesellschaftliche, politische Themen. Aber auch über alltägliche Dinge des Lebens. Thema heute: Wir geben uns nicht der Illusion hin, dass die Regierungen der Länder dieser Welt im Interesse ihres Volkes handeln. Es geht ihnen nur um ihre Interessen und um ihre Macht. Wie immer: Unterschiedliche Meinungen – auf humoristische Art gelöst.
Einmal eine Woche Südtirol und schon ist Jonas wieder bereit für die großen Fragen unserer Zeit: Wie viel kostet eigentlich eine Weltmeisterschaft? Darf Gianni Infantino die FIFA einfach bei Kleinanzeigen reinstellen? Und vor allem: Hat irgendjemand schon Jonas gefragt, ob Auersmacher als WM-Quartier zur Verfügung steht? Während der Weltfußball langsam zum Privatbesitz wird, verschenkt Fußballrentner Hector großzügig sein wertvollstes Hab und Gut: die legendäre Nummer 14. Nach kurzer Audienz, Fußkuss und Daumen-hoch darf der 1. FC Köln sie tatsächlich wieder vergeben. Ein Mann des Volkes. In Berlin versucht Friedrich Merz derweil ein schiefes Bild geradezurücken und zerlegt dabei langsam das politische Wohnzimmer. Loriot hätte vermutlich seine Freude. Fabian weniger – der muss sich nach seinem Fahrstuhl-Interview mit Außenminister Wadephul plötzlich anhören, er mache Satiresendungen. So satirisch war das gar nicht! Zum Glück gibt es noch seriösen Journalismus: vier Stunden Ina's Nacht, mehrere wundersam wiederbefüllte Biergläser und die Erkenntnis, dass Zweitligafußball endlich wieder ehrlich ist. Schlag & Fertig – der einzige Podcast, bei dem die FIFA privatisiert, die CDU loriotisiert und ein Ex-Nationalspieler enteignet wird. Also zumindest seine Rückennummer. Eine Produktion von Flutlicht-Film in Zusammenarbeit mit AM|PM Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/SchlagUndFertig_Podcast Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://linktr.ee/SchlagUndFertig_Podcast
Gideon hinterfragt Gottes Nähe angesichts der Not seines Volkes.Trotz aktueller Anfechtungen wird eine Freude verheißen, die aus einem im Glauben bewährten Leben entsteht.Autor: Michael Rösel
Die Weltgeschichte macht keine Pause – und der Kampf um die Demokratie in Deutschland erst recht nicht. In diesem Video analysiert Roland Tichy drei besorgniserregende Entwicklungen, die zeigen, wie der Rechtsstaat und gesellschaftliche Werte zunehmend unter Druck geraten. Die Themen der Sendung: 1. Kabinettsumbildung ohne Eid: Friedrich Merz und sein neues Kabinett treten an, ohne vor dem Bundestag den Amtseid abzulegen. Was als „Zeitersparnis“ verkauft wird, ist eine tiefe Missachtung demokratischer Symbole und der Pflicht, dem Wohle des deutschen Volkes zu dienen. 2. Demokratie-Abbau in Niedersachsen: In Lüneburg wird die freie Wahl zur Farce. Wie SPD und Grüne versuchen, unliebsame politische Konkurrenten durch fragwürdige Gutachten des Verfassungsschutzes und Schauprozesse im Wahlausschuss zu verhindern. 3. Skandal in der Kirche: Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Vorfälle bei den St. Georg Pfadfindern. Roland Tichy spricht über die schockierende Sexualisierung von Kindern, das Schweigen der Bischöfe und den Kampf um die Meinungsfreiheit gegen drohende Klagen. Es ist Zeit, genau hinzusehen. Wenn die Regierung das Gesetz missachtet und Institutionen wegschauen, ist die Wachsamkeit der Bürger gefragt.
#Gedankenmacher #DNEWS25 #BIP #Staatsquote #Staatsverschuldung #Bundestag #MdB #Diäten Die #Politikverdrossenheit wird zum Problem für die #Demokratie in #Deutschland.
Das Weisse Haus gilt als Symbol der US‑Demokratie, Amerikanerinnen und Amerikaner nennen es auch «the People's House», das Haus des Volkes. Doch seine Geschichte ist eng mit Unterdrückung und Zerstörung verknüpft. 1792 liess George Washington den Grundstein zum Bau des Weissen Hauses legen. Errichtet wurde das Gebäude dann von versklavten Menschen, ehe es 1814 von britischen Truppen bei der Einnahme Washingtons in Brand gesetzt wurde. Nach dem Wiederaufbau wurde es im Laufe der Jahrzehnte immer wieder umgebaut und renoviert – und spiegelte so den Charakter seiner jeweiligen Bewohnerinnen und Bewohner wider. Heute sorgt Donald Trump mit seinen zahlreichen Eingriffen am Weissen Haus für Diskussionen. Noch nie hat ein Präsident die Residenz so stark umgebaut wie er. Ursina Haller von «das Magazin» hat sich in die lange Geschichte des Weissen Hauses vertieft. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» nimmt sie Hörerinnen und Hörer mit auf eine Tour durch das Zentrum der US-Demokratie. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Hier den Text von Ursina Haller lesen Mehr zum Thema: Apropos-Folge: Ein Ballsaal für 400 Millionen Dollar: wie Trump Washington umbaut Trump plant Helikopterlandeplatz – während sein Ballsaal-Projekt stockt Trumps toxischer Bauschutt erzürnt Washington Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
In dieser Folge diskutiert Matussek mit Rüdiger Safranski, dem Schriftsteller und Philosophen, den Unterschied der alten RAF zu einer neuen Terrorgruppe, zu der sich gerade gewisse Teile der Antifa und Untergrundkommandos wie die sogenannte Vulkangruppe zusammenfinden. Safranski, früher selbst Mitglied einer kommunistischen Hochschulgruppe, schildert den Beginn der sogenannten Achtundsechziger als dionysische Befreiung, Matussek spricht vom eher zufälligen Sprung Ulrike Meinhofs in die Illegalität. Weitere Themen sind der weltweite linke Aufstand, etwa am Beispiel der Unruhen in Minneapolis, sowie der gezielte Staatsbankrott des Landes, der nach den Hoffnungen linker Theoretiker eine neue revolutionäre Bewegung auslösen soll. Des Weiteren: Donald Trumps vereinfachte Weltpolitik am Beispiel des Kidnappings von Venezuelas Maduro und die Hoffnung auf eine ähnliche Blitzaktion zur Befreiung des iranischen Volkes. (Wiederholung vom 6. Februar 2026)
Was verbindet Techno und Bach? Für Pfarrer Michael Lehmler lautet die Antwort: Beide können Türen zu Gott öffnen. Im Gespräch erzählt er von seiner kreativen Schreibwerkstatt bei den Alexianern, in der Menschen mit psychischen und körperlichen Einschränkungen ihre Talente entdecken. Ebenso wichtig ist ihm die Musik, die ihn gleichermaßen zur Ruhe kommen und neue Gefühle entdecken lässt. Mit Blick auf das Evangelium über die Gleichnisse Jesu erklärt Lehmler, warum diese Bilder auch heute noch Menschen ansprechen können. "Der Sämann strahlt aus der Fülle seiner Liebe immer wieder Chancen und Möglichkeiten aus." Und: "Die Offenheit, dass Gott überall wirkt und wirken kann, ist für mich ein Schlüssel." Ein Gespräch über Kreativität, Musik und den Blick für Gottes Spuren im Alltag. Hören Sie rein und lassen Sie sich von neuen Perspektiven inspirieren!Aus dem Matthäusevangelium: In jener Zeit kamen die Jünger zu Jesus und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? Er antwortete: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen, weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen. An ihnen erfüllt sich die Weissagung Jesajas: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden, und mit ihren Ohren hören sie nur schwer, und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile. Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören. Amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört. (Mt 13,10-17)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Von Vertreibung, leeren Versprechen und kolonialen Fantasien im Land eines unterdrückten Volkes. Der folgende dreiteilige Beitrag zeichnet auf Grundlage arabischer Quellen die aktuelle Lage in Gaza und im Westjordanland nach und beleuchtet die politische Rolle der EU im Kontext des US-israelischen „Gaza-Friedensplans“. Im Mittelpunkt steht zudem die Unterstützung europäischer Staaten für die israelische Politik sowieWeiterlesen
260719PC Gleiches Recht für alleMensch Mahler am 19.7.2026Jens Spahn ist wegen der kommerziellen Leihmutterschafts- Affäre zurückgetreten. Nun frage ich mich, ob das ein kalkulierter Rechtsbruch war, damit Spahn sich aus dem Politikgeschäft ohne großen Gesichtsverlust – die Familie ist mir wichtiger als meine Karriere – zurückgezogen hat. Die Grünen-Co-Vorsitzende Franziska Brantner sagte der Rheinischen Post: »Der Rücktritt war überfällig – auch wenn dies nur der letzte Tropfen auf einem ohnehin heißen Stein war.« Am Ende sei es um seine Glaubwürdigkeit gegangen, »die schon durch frühere, eigentlich weitaus gravierendere Fälle massiv gelitten hatte«, sagte Brantner. Privat wünsche sie ihm alles Gute.Auch Linkenchef Luigi Pantisano bezeichnete Spahns Rücktritt als »längst überfällig«. Mit Blick auf die Maskenaffäre, bei der es um teure Maskenverkäufe des damaligen Bundesgesundheitsministers Spahn während der Coronapandemie ging, sagte Pantisano der Rheinischen Post: „Unter seiner Verantwortung wurden Milliarden Euro Steuergeld verbrannt, Geld, das heute bei Schulen, Krankenhäusern und bezahlbaren Wohnungen fehlt.« Nun habe sich ein weiteres Mal Spahns Doppelmoral gezeigt. »Für normale Menschen gelten die Gesetze, für Spitzenpolitiker offenbar nur so lange, bis sie genug Geld haben, sie im Ausland zu umgehen.« Auch für den Linken Fraktionsvorsitzenden Sören Pellmann kommt der Rücktritt spät. »Wer politische Verantwortung trägt, muss sich an den Maßstäben messen lassen, die er selbst für andere einfordert. Genau daran ist Jens Spahn gescheitert«, sagte er laut Mitteilung.Jens Spahn hat sich schon lange selbst disqualifiziert. Dass er es mit der Leihmuttergeschichte noch einmal hat darauf ankommen lassen, ob er dem Druck standhalten will oder nicht, zeigt erneut die moralische Verkommenheit des Menschen Spahn und der politischen Elite insgesamt. Die Protestwahlen in Sachsen-Anhalt in zwei Wochen werden den etablierten Parteien die Rechnung servieren und aus Trotz die der noch verlogeneren und moralisch im Sumpf operierenden gesichert rechtsradikalen AfD weitere Wähler zutreiben. Die reiben sich hämisch grinsend die Hände über so viel Dummheit und kalkulierten Rechtsbruch und Skandal. Jens Spahn, der erst eine Millionenvilla in Berlin für Mann und jetzt auch Kind erworben hat – mitten in einer Wohnungsnot in der Hauptstadt hat bewiesen, dass es immer noch weiter runter geht. Man darf gespannt sein, was als nächstes kommt. Ich behaupte mal, dass als nächstes unser Black-Rock Kanzler kippt. Genug Kohle hat der, und ich prognostiziere, dass er einem immer wahrscheinlicheren Rausschmiss zuvorkommt und großmütig und generös sein Amt zum Wohle des Volkes zur Verfügung stellt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
15.07.2026 19:30: Keshava Wolf - Esra und die Sünden des Volkes (Esra 10) - Teil 2 - Bibelstunde
Am 15. Juli 2016 putschen Teile des Militärs in der Türkei, zum vierten Mal in der Geschichte der Republik. Erstmals aber scheitert die gewaltsame Machtübernahme, die Regierung und Präsident Erdoğan bleiben im Amt. Für Recep Tayyip Erdoğan ein „Sieg des Volkes“. Und auch die Gelegenheit, demokratische Rechte und rechtsstaatliche Prinzipien in rasantem Tempo weiter zu demontieren. Welche Folgen hat der Putsch noch heute? Und wohin steuert die Türkei 10 Jahre danach? Pia Masurczak diskutiert mit Ciğdem Akyol – Journalistin und Erdogan-Biographin; Aret Demirci – Leiter Friedrich Naumann-Stiftung, Istanbul; Dastan Jasim – Politikwissenschaftlerin, GIGA-Institut Hamburg
Vor zehn Jahren scheitert ein Militärputsch gegen Recep Tayyip Erdoğan – und markiert einen Bruch für die Türkei. Aus einem Hoffnungsträger der Demokratie, der Korruption bekämpfen will, die Wirtschaft stabilisiert und das Land Richtung EU steuert, wird Schritt für Schritt ein Präsident mit nahezu unbegrenzter Macht. Kristina Karasu hat für den WDR intensiv zu Erdoğan recherchiert und mit vielen Wegbegleiter:innen gesprochen. Sie erzählt, wie Erdoğan vom Mann des Volkes zum machthungrigen Präsidenten wurde – und warum ihm dieses System der Macht in Zukunft gefährlich werden könnte. Hier geht's zur Dokuserie “Erdoğan” von Kristina Karasu und Michael Wech: Deutsche Version: https://1.ard.de/erdogan_doku?pc=11km Türkische Version: https://1.ard.de/erdogan_belgesel?pc=11km Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Lukas Waschbüsch Mitarbeit: Sebastian Schwarzenböck Host: Kevin Ebert Produktion: Emilian Grimm, Timo Lindemann, Jacqueline Brzeczek, Christine Dreyer und Marie-Noelle Svihla Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Marine Le Pen als französische Präsidentin – das wäre aktuellen Umfragen zufolge das Wunschergebnis bei den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr. Doch die rechtsradikale Politikerin Le Pen steht wegen Veruntreuung von EU-Geldern vor dem Pariser Berufungsgericht. Sollte sie erneut verurteilt werden, darf sie wohl nicht zur Wahl antreten. Am 7. Juli wird das Urteil verkündet – kommt jetzt also das Ende der Ära Le Pen? Wird es das Land noch weiter spalten? Welche Folgen hat der Prozess für Frankreichs politische Landschaft, ein Jahr vor der Präsidentschaftswahl? Norbert Lang diskutiert mit Dr. Ronja Kempin – Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin; Jacob Ross – Research Fellow, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Berlin; Prof. Hans Stark – Sorbonne Université Paris
Erstmals auf Websites aus Brasilien habe ich Statuen und Gemälde gesehen, die die schwangere Maria zeigen, was hier in Europa sehr selten dargestellt wird und wenn, dann nur auf sehr alten Gemälden aus sehr frühen Kunstepochen. Dabei wird auf ein Geschehen und eine Realität hingewiesen, die das Weltgeschehen und die Sicht auf den Menschen so eindrücklich verändert hat.Ein vierzehnjähriges Mädchen, das in der Glaubensgewissheit erzogen worden ist, dass eine aus ihrem Volk die Mutter des Messias werden wird, hat diese Begegnung mit dem Engel Gabriel, der genau ihr diese unglaubliche Botschaft bringt. Und der Engel gibt ihr – quasi als Ermutigung – Tipp und Trost die Nachricht, dass ihre Verwandte Elisabeth, die ja schon älter und kinderlos ist, jetzt einen Sohn erwartet. Sie sei schon im sechsten Monat, weil bei Gott nichts unmöglich ist.Maria macht sich auf den Weg ins Gebirge, zu ihrer Verwandten. Was will sie dort? Ihre eigenen Eltern ahnen wahrscheinlich noch nichts von dem Unbeschreiblichen, was sich da anbahnt, ihr Verlobter Josef auch nicht. Braucht sie vielleicht doch noch den Beweis, dass sie das alles nicht geträumt hat, dass stimmt, was der Engel gesagt hat. Oder will sie den Abstand von Zuhause, um sich selbst wieder sicher zu werden? Vielleicht braucht sie eine mütterliche Schulter, an der sie sich anlehnen und ausweinen kann wegen all dem Ungeheuerlichen, was ihr da zugetraut wird? Fragen über Fragen, die wir uns stellen, würden.Dann aber, im Augenblick, da sich diese beiden Frauen, die ganz junge und die schon ältere begegnen, geschieht eine Explosion und eine Revolution: eine Explosion in Freude, Glück und Überraschung, die beide Frauen und ihre Ungeborenen erfasst und jubeln lässt. Und eine Revolution. Denn aus Maria, diesem gesegneten jungen Mädchen, bricht ein Gebet hervor, dass bis heute nachhallt. Sie verkündet, dass Gott auf die Niedrigen schaut, die Hochmütigen verjagt, die Mächtigen von ihren Thronen stürzt und kleine Leute erhöht und sich immer seines Volkes erbarmt, weil er es Abraham, Sara und allen ihren Nachkommen verheißen hat. Und sie sagt nicht, dass dieser Gott es in Zukunft tun wird, sondern jetzt, heute, immer. Aus dieser Begegnung von Maria und Elisabeth, an die wir uns heute erinnern, geht eine Kraft und Freude aus, weil es allen klarmacht: Dieser Gott ist mit uns, heute, immer und in alle Ewigkeiten.
Zum Beginn der Ferien freue ich mich, Ihnen eine ganz besondere Episode mit dem Titel »Freiheit oder Sicherheit« präsentieren zu dürfen. Eine besondere Episode deshalb, weil mein Gast Prof. Konrad Paul Liessmann ist. Konrad Paul Liessmann ist emeritierter Professor für Philosophie an der Universität Wien. Aber er ist nicht nur wissenschaftlich äußerst erfolgreich. Er steht auch seit Jahrzehnten als herausragender Beobachter und wichtiger Kritiker der kulturellen und politischen Landschaft in der Öffentlichkeit. Öffentlichkeit meint damit dutzende Bücher, unzählige Artikel in Zeitungen und Magazinen sowie Auftritte in Fernsehen, Radio und Veranstaltungen aller Art. Für die Hörer dieser Episode möchte ich besonders die folgenden Bücher hervorheben: Theorie der Unbildung Lauter Lügen Was nun? Eine Philosophie der Krise . Prof. Liessmann ist auch Intendant des Philosophicums Lech, das im September unter dem Titel »Betreutes Denken« stattfindet. Ein Thema, das perfekt zu diesem Podcast passt; ich hoffe, Ihnen dazu im Herbst noch mehr Informationen bieten zu können. Für mich persönlich war es eine ganz besondere Freude, dass Prof. Liessmann sich Zeit für ein Zukunft-Denken-Gespräch genommen hat, da ich seine Artikel und Bücher seit mindestens 30 Jahren mit großer Bereicherung lese. Hinzu kommt, dass er seine fundierte Kritik etwa am Bildungssystem oder an der Universität schon als aktiver Wissenschafter deutlich vorgetragen hat, im Gegensatz zu vielen anderen, die dies nur hinter vorgehaltener Hand tun. Viele Themen die wir in diesem Gespräch ansprechen, diskutiere ich auch in meinem neuen Buch: Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise. Ich beginne das Gespräch mit der grundlegenden Frage: Was ist der Mensch? Ist der Mensch von Natur aus gut und wird verführt oder von der Natur her schlecht und muss eingehegt werden? »In der Antike wird der Mensch als Wesen betrachtet, das zwischen Extremen hin und her pendeln kann. Aber gleichzeitig durch seine Vernunftbegabung die Möglichkeit hat, das Bessere zu wählen und das Schlechtere zu vermeiden.« Was hat sich in der Betrachtung des Menschen von der klassischen Tugendlehre bis heute verändert? »Wenn wir ein Naturwesen sind — was ist die Natur?« Einer der häufig genannten Denker in diesem Themenfeld ist Thomas Hobbes: »Im Naturzustand ist der Mensch dem Menschen ein Wolf.« Liegt der Ursprung der Konflikte darin, dass wir gleich sind? Ist der Mensch gar von Natur aus gut, wie Jean-Jacques Rousseau annimmt? Gibt es folglich keinen zivilisatorischen Fortschritt oder wird gar das Bild eines vermeintlich »edlen Wilden« verherrlicht? Behindern also, konsequent weitergedacht, Wissenschaft und Kunst die Humanität und führen zu Rückschritt statt Fortschritt? Oder sollten wir uns eher an Immanuel Kant orientieren? »Der Mensch ist nicht von Natur aus böse, er ist aber auch nicht von Natur aus gut. Er ist ein Wesen, das verschiedene Motivlagen in sich hat.« Aber all diese Fragen scheinen nur Sinn zu ergeben, wenn wir handlungsfähige Wesen sind. Verfügen wir nun über Handlungs- und Willensfreiheit? Unterliege ich also meinen Neigungen oder bin ich in der Lage, mich zu entscheiden, diese zu verändern? Folgen wir wieder Immanuel Kant? »Man kann natürlich darüber diskutieren, ob der Mensch ein freies Wesen ist. Tatsache ist, wir müssen uns das wechselseitig unterstellen und tun es auch.« Gilt die kühne These der politischen Geschichte: »Das Problem war nie, ob Menschen frei sind, sondern das Problem war immer, wie kann ich ihnen diese Freiheit nehmen.« Ist also der Mensch von Natur aus frei? Damit sind wir im Gespräch beim Begriff der Freiheit angelangt. Wie hat sich dieser Begriff auch über die vergangenen Jahrhunderte verändert? »By liberty, was meant protection against the tyranny of the political rulers.« John Stuart Mill (1859) Was war die programmatische Rolle der Französischen Revolution? Kann die Romantik und damit die Idee der romantischen Liebe als frühes Emanzipationsmodell gesehen werden? Was sind die Ideen der Freiheit des 19. Jahrhunderts von John Stuart Mill über Karl Marx bis Hegel? »Freiheit ist [nach Mill] etwas, das sich gegen jetzt nicht mehr legitimierbare Herrschaftsansprüche richtet. Das muss man wieder in Erinnerung rufen, weil wir das vergessen haben. Die Erklärung der Menschenrechte war eine Erklärung von Abwehrrechten. Man hat versucht, die Zugriffe des Staates auf den einzelnen Bürger abzuwehren. Menschenrechte waren immer Individualrechte, nie Kollektivrechte.« Freiheit bezieht sich also unter anderem auf Eigentum, freie Religionsausübung, freies Denken, Bewegungsfreiheit, wirtschaftliche Freiheit. Heute sprechen viele hingegen, als ginge es um Anspruchsrechte. Wie hat sich das verändert? Wie ist dieser unglaubliche Paradigmenwechsel, der die Idee der Menschenrechte neu definiert, in den letzten Jahrzehnten zustande gekommen? »Wir waren die ersten, die erklärt haben, daß die Freiheit des Individuums um so mehr beschränkt werden muß, je komplizierter die Zivilisation wird.« Benito Mussolini Hat diese Idee des Faschismus bis in die heutige Zeit Wirkmacht? So manche Äußerung von Intellektuellen scheint in diese Richtung zu deuten? »Ich bin extrem vorsichtig und skeptisch gegenüber allen Konzeptionen, die mit der angeblichen Komplexität der Welt versuchen, die Freiheit des Menschen einzuschränken, beziehungsweise Strategien argumentieren, dass der Mensch geleitet, gelenkt und in ein Kollektiv eingebunden werden muss. […] Das hat immer schon den Keim des Totalitären in sich.« Auch hier stellt sich wieder die alte Kantische Frage: woher wissen diejenigen, die leiten wollen, die uns bevormunden wollen, was »das Richtige« ist? Wie lässt sich diese Problematik auf die aktuelle Diskussion um die Nutzung sozialer Netzwerke, sowohl von Jugendlichen wie auch von Erwachsenen, anwenden? Welche besonderen Fähigkeiten besitzen diejenigen, die im Gegensatz zu uns Normalsterblichen so genau wissen, was richtig und falsch ist, und damit unseren Zugang zu Information — zu unserem Wohle — beschneiden wollen? »Offensichtlich ist die Welt nur für eine bestimmte Art von Menschen komplex, andere haben den Durchblick.« Wenn nun aber möglicherweise der »Normalbürger« von der Komplexität der Welt überfordert ist und bei jedem Schritt von »Experten« an die Hand genommen werden muss, welchen Sinn ergibt dann überhaupt Demokratie? Wer entscheidet, wer als Experte gilt? Geht es da nur um »unsere Demokratie« oder hat diese Problematik eine längere Geschichte? Wie verändert sich das Verhalten von Menschen in Gruppen? »Demokratie steht immer vor diesem paradoxen Problem, auf der einen Seite den Bürgern tatsächlich alle Rechte zu geben und sie zum Souverän zu machen, und auf der anderen Seite nach Verfahren und Regeln zu suchen, wo man die Abgründe dieses Souveräns, seine Irrtumsanfälligkeit, auch seine Gehässigkeit in geregelte Bahnen lenkt.« Die Rolle von Verfassungen und rechtsstaatlichen Rahmenbedingungen? Was ist dann etwa davon zu halten, wenn nach Wahlen ein Teil des Volkes das Wahlergebnis nicht akzeptieren möchte? Betrachtet man die Gruppe der »Experten«, der Akademiker, der Unis — sind dort keine Gruppenphänomene zu betrachten? Handelt es sich nur um rein rationale Denker auf der Suche nach Wahrheit oder kommt es auch dort zu opportunistischen Irrwegen? Was folgt daraus? »Die Expertokratie ist kein Gegenmodell […] man muss in den sauren Apfel beißen.« Ab wann wäre also man gebildet und erwachsen genug, um an der Demokratie teilnehmen zu können, und noch wichtiger: wer beurteilt das. “The most basic question is not what is best but who shall decide what is best.”, Thomas Sowell Damit wird eine der schwierigsten Fragen aufgeworfen: Was ist der Zusammenhang zwischen Expertise und Entscheidungsfindung in einer Demokratie? »Auch die kommunistischen Staaten haben sich auf dem Boden einer materialistischen Wissenschaft gewähnt. Sie haben auch geglaubt, sie bauen ihre zukünftige Gesellschaft auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse auf.« Zu welchen totalitären Exzessen hat dies geführt?! »Die Rassentheoretiker und Anthropologen der Nazis haben sich als Wissenschaftler gefühlt, nicht als Ideologen.« Neue Erkenntnisse und die Veränderung des Wissens scheinen die Konstante zu sein und nicht »die Wissenschaft« als Begründung für vermeintlich alternativlose Entscheidungen...? »Das Spannende an der Wissenschaft ist ja genau das Prinzip der Vorläufigkeit.« Was ist von Popper und dem Prinzip der Asymmetrie zu halten, und zwar sowohl in Politik wie Wissenschaftstheorie? »Der friedliche Regierungswechsel gehört zum Wesen der Demokratie.« Macht tendiert immer dazu, sich selbst über alle Maßen bestätigen zu wollen. Was sind die grundlegenden Prinzipien und Ideen, ja das Wesen der Demokratie? »Demokratie läuft auch immer Gefahr, sich selbst aufzuheben.« Kommen wir nun zum Begriff der Sicherheit — wie steht Sicherheit im Wechselspiel oder gar im Gegensatz zu Freiheit? Leben wir in Zeiten radikaler Unsicherheit — was bedeutet das überhaupt und was sind die Folgen davon? Wie hat sich das Gefühl der Sicherheit und die Sicherheit, was der nächste Tag bringt, über die Zeit verändert? Der Wunsch nach dem Blick in die Zukunft hat die Menschen immer angetrieben, wir erinnern uns an das Orakel von Delphi und die zahlreichen (teuren) Institute, die sich um Wirtschaftsprognosen bemühen. »Die Unsicherheit der Zukunft gegenüber zu beklagen, hieße genauso darüber zu klagen, dass wir keine determinierten Maschinen sind.« Wie hängt der mögliche oder unmögliche Blick in die Zukunft mit unserem Gefühl der Sicherheit im Hier und Jetzt zusammen? »Wir sind eine zukunftsversessene Gesellschaft. Wir fragen immer 'Was kommt?', nie 'Was ist?'« Sind Sicherheit und Freiheit nun Gegensätze oder vielmehr einander bedingende Prinzipien? Kann ein Leben in Sicherheit gerade durch die Bedingungen dieser Sicherheit ein nicht-lebenswertes Leben sein? Was ist die Rolle des Staates in diesem Wechselspiel oder Gegensatz? Hat sich der Staat um das Glück seiner Bürger zu kümmern? Welche philosophischen Ideen stehen sich hier gegenüber? Welche Rolle spielen Meinungsfreiheit und individuelle Werte in dieser Diskussion? »Das Problem ist nicht, dass es das Unverfügbare oder das Neue gibt, sondern das Problem ist, mit welcher Ausstattung und welcher Einstellung, mit welchen Möglichkeiten und Fähigkeiten treten wir dem gegenüber.« Was bedeutet dies für Bildung, Schule und Universität? »Wir müssen lernen, wieder mit dem Problem der Offenheit umzugehen, aber gleichzeitig Geschichtsfatalismus vermeiden. […] Wir trauen uns sowohl als Individuum als auch als Gesellschaft nicht mehr zu, tatsächliche Entscheidungen zu treffen.« Was können wir aus früheren Krisen lernen? »I am more concerned by what the Bomb is doing already.«, C. S. Lewis (1958) »Human life has always been lived on the edge of a precipice. Human culture has always had to exist under the shadow of something infinitely more important than itself. If man had postponed the search for knowledge and beauty until they were secure, the search would never had begun. […] Life has never been normal.«, C. S. Lewis (1939!) Gehen wir auf der einen Seite in vielen politischen und gesellschaftlichen Bereichen große Risiken ein, aber dort, wo es wirklich zählt — etwa beim Denken — wird es immer eindimensionaler? Kann der Staat zugleich schwach und übermächtig sein? Kann der Staat somit einerseits ohnmächtig sein, andererseits versuchen, seine Macht in den verbleibenden Bereichen übermäßig auszuspielen, und wer ist eigentlich »der Staat«? »Müssen mündige Bürger wirklich ständig darauf hingewiesen werden, was sie zu essen haben, vor was sie sich in Acht nehmen sollen...?« Gilt nicht der Satz von Wilhelm von Humboldt immer noch: »Was nicht von dem Menschen selbst gewählt, worin er auch nur eingeschränkt und geleitet wird, das geht nicht in sein Wesen über, das bleibt ihm ewig fremd, das verrichtet er nicht eigentlich mit menschlicher Kraft, sondern mit mechanischer Fertigkeit.« Wer entscheidet folglich in komplexen Fragen, deren Ausgang höchst unklar ist? »In diesem Wechselspiel von Risiko, Sicherheit und Freiheit taucht selten das Problem der Verantwortlichkeit auf.« Diese Frage muss, wie so manche anderen, offen bleiben oder vertagt werden... »Man muss ja nicht auf alle Fragen gleich eine Antwort finden!« Andere Episoden Episode 153: Potent Stuff, A Conversation with Prof. Jacob Howland Episode 137: Alles Leben ist Problemlösen Episode 135: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ein Gespräch mit Nickolas Emrich Episode 133: Desinformiere Dich! Ein Gespräch mit Jakob Schirrmacher Episode 126: Schwarz gekleidet im dunklen Kohlekeller. Ein Gespräch mit Axel Bojanowski Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 122: Komplexitätsillusion oder Heuristik, ein Gespräch mit Gerd Gigerenzer Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 106: Wissenschaft als Ersatzreligion? Ein Gespräch mit Manfred Glauninger Episode 103: Schwarze Schwäne in Extremistan; die Welt des Nassim Taleb, ein Gespräch mit Ralph Zlabinger Episode 91: Die Heidi-Klum-Universität, ein Gespräch mit Prof. Ehrmann und Prof. Sommer Episode 88: Liberalismus und Freiheitsgrade, ein Gespräch mit Prof. Christoph Möllers Episode 72: Scheitern an komplexen Problemen? Wissenschaft, Sprache und Gesellschaft — Ein Gespräch mit Jan David Zimmermann Episode 44: Was ist Fortschritt? Ein Gespräch mit Philipp Blom Episode 28: Jochen Hörisch: Für eine (denk)anstössige Universität! Referenzen Konrad Paul Liessmann: Theorie der Unbildung. Die Irrtümer der Wissensgesellschaft, Paul Zsolnay Verlag (2006) Lauter Lügen. Und andere Versuche, die Wahrheit zu sagen, Paul Zsolnay Verlag (2015) Was nun? Über die Zukunft. Eine Philosophie der Krise, Paul Zsolnay Verlag (2021) Immanuel Kant, Die Metaphysik der Sitten (1797) Platon, Politeia John Stuart Mill, On Liberty, John W. Parker and Son (1859) Benito Mussolini, Rede vor dem Gran Consiglio del Fascismo (1929), zitiert in Friedrich von Hayek, Der Weg zur Knechtschaft, Eugen Rentsch Verlag (1945) [engl. Original: The Road to Serfdom, Routledge (1944)] Immanuel Kant, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (1784) Elias Canetti, Masse und Macht, Claassen Verlag (1960) Alexis de Tocqueville, Über die Demokratie in Amerika (De la démocratie en Amérique, 1835/1840) Thomas Sowell, Knowledge and Decisions, Basic Books (1980) Karl Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde (The Open Society and Its Enemies, Routledge (1945)) Orakel von Delphi C. S. Lewis, Is Progress Possible? Willing Slaves of the Welfare State (1958), in: God in the Dock, Eerdmans (1970) C. S. Lewis, Learning in War-Time (1939), in: The Weight of Glory and Other Addresses, Macmillan (1949) Wilhelm von Humboldt, Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen (verfasst 1792, posthum erstveröffentlicht 1851 bei Eduard Trewendt, Breslau). Philosophicum Lech Philosophicum Lech — Abenteuer (2025)
In Nehemia 5 wird die Einheit des Volkes durch Ungerechtigkeit und Geldprobleme bedroht
Die Gewalttexte der Bibel sind verstörend. Religionskritikern liefern sie die Gründe, den Glauben an Gott abzulehnen. Andere meiden diese Texte oder würden sie am liebsten aus der Bibel löschen. Sonja Ammann, Professorin für Altes Testament an der Uni Basel, hält dagegen: Gerade für Menschen, die heute mit Gewalt überzogen werden, können diese Texte eine wichtige Funktion haben. Die Opfer von Gewalt bekommen darin eine Stimme. Ihr Erfahrungen kommen zur Sprache und werden so gemeinschaftlich verarbeitet. Gerade auch in der Begegnung mit Bibelwissenschaftler:innen, die aus ihrer Heimat selbst schwere Gewalterfahrungen kannten, gewann Sonja Amman den Anstoss, sich mit kriegerischer Gewalt im AT intensiver zu beschäftigen. In einem ersten Gesprächsgang (ab Minute 13) entwickelt Sonja Ammann zusammen mit Andi und Thorsten einen knappen Überblick: Was sind die unterschiedlichen Formen von Gewalt im Alten Testament, in welchen Textgattungen wird Gewalt thematisiert, und wer spricht aus welcher Perspektive? Im Hauptteil stellt Sonja Ammann (ab Minute 33) ihren Zugang vor, den sie vor allem ausgehend von den Ereignissen rund um die Eroberung Jerusalems (ab 597 v.Chr.), der Zerstörung des Tempels und der Deportation des jüdischen Volkes nach Babylon entwickelt. Die Gewalttexte des Alten Testaments helfen der Gemeinschaft, Kriegserfahrungen zu erinnern und durch Deutung zu verarbeiten. Wesentlich ist auch das Bewusstsein, dass Neuanfänge möglich sind und traumatische Erfahrungen nicht das Ende sein müssen. Wie läuft dieser Prozess, durch den eine Mastererzählung entsteht, eine kollektive Identität, welche die Zukunft einer Gemeinschaft prägt? Schliesslich fragen die drei Podcaster, wie wir heute mit den Gewalttexten des Alten Testaments umgehen können (ab Minute 56). Denn sie bilden keine Dunkelfolie im Gegensatz zu unserer eigenen, friedlichen Zeit. Auch unsere Welt ist voller Gewalt. Können wir vom alttestamentlichen Umgang mit Gewalterfahrungen heute etwas lernen? Wer Sonja Ammann ist und woran sie forscht: https://de.wikipedia.org/wiki/Sonja_Ammann Weiterführende Publikationen Sonja Ammann: Der zerbrochene Spiegel. Die babylonische Eroberung Jerusalems als kulturelles Trauma. Studies in Cultural Contexts of the Bible, Bd. 9. Leiden: Brill 2024. Open Access unter https://brill.com/display/title/68367 Sonja Ammann; Helge Bezold; Stephen Germany; Julia Rhyder (Hg.): Collective Violence and Memory in the Ancient Mediterranean. Culture and History of the Ancient Near East, Bd. 135. Leiden: Brill 2023. Open Access unter https://brill.com/edcollbook-oa/title/60065 Sonja Ammann und Andere: Gewalt. Prospektiv. Theologisches und Religionswissenschaftliches aus Basel, Nr. 15, 2022. https://theologie.unibas.ch/fileadmin/user_upload/theologie/05_Fakultaet/2_Organisation__frueher_Zur_Fakultaet_/Publikationen/2022_Prospektiv_Nr.15.pdf
Eine Veranstaltung im Rahmen unseres SchwerpunktesIm Fokus: FALSCHE PATRIOTEN - DIE OFFENE GESELLSCHAFT UND IHRE FEINDEDIE GLOBALE RECHTE„Eine gleichermaßen fundierte wie nüchterne Analyse – präzise, zugänglich und ohne jeden Alarmismus. Der Autor strukturiert komplexe Zusammenhänge übersichtlich und bietet damit eine wertvolle Grundlage, um rechte Bewegungen – national wie international – einzuordnen.“Frankfurter Allgemeine Zeitung, Laura GablerAlles, was rechts ist: „Was Populisten wollen“ hat Marcel Lewandowsky in seinem schon „klassischen“ Buch aus dem Jahr 2024 genau kartographiert. Die Sprache und die propagandistischen Kniffe der Ultrarechten, die sich heute nicht mehr als Fürsprecher des Autoritären geben, sondern als Stimme des Volkes und Prediger einer unbestimmten Art „echter Demokratie“. Nun analysiert der Forscher die „globale Rechte“, was sie eint, was sie trennt, wie sich die heterogenen Verkörperungen von Ressentiment und Groll unterscheiden.Parteien und Bewegungen der radikalen und extremen Rechten sind auf Erfolgskurs. Sie gewinnen Wahlen bilden Regierungen und beeinflussen öffentliche Debatten. Rechtspopulistische Parteien, die vordergründig die Demokratie bejahen, ebnen Themen und Akteuren der äußersten Rechten den Weg in Institutionen und Diskurse. Dort, wo sie an der Macht sind, werden die Demokratie und der Rechtsstaat in Mitleidenschaft gezogen. Der Politikwissenschaftler Marcel Lewandowsky zeichnet die Geschichte der Rechten nach dem Zweiten Weltkrieg nach, erläutert die Ursachen für ihre neuerlichen Erfolge und erörtert ihre Auswirkungen auf die Demokratie.Marcel Lewandowsky, geboren 1982, ist Politikwissenschaftler und Autor. Er arbeitete u.a. an der Universität der Bundeswehr Hamburg, der Universität Greifswald und der University of Florida und forscht zu den Themen Populismus, Demokratie und Parteien.Moderation:Robert Misik, Autor und Journalist
Send us Fan MailGute Regierung und Good Governance ist etwas das allen Menschen zu Gute kommt, aber selten Realität in der Welt. Selbst in der EU Grundrechtscharta ist das Recht auf Good Governance oder gute Regierung in Art. 41 verankert. Wenn es keine gute Regierung gibt, dann verlieren die etablierten Parteien an Rückhalt und Legitimität in der Bevölkerung. Was sagt Gott eigentlich zu guter Regierungsführung und welche Rolle spielen dabei die Gläubigen. Antworten darauf erhaltet ihr in der heutigen Folge. Seid gesegnet! Schalom!Music credit for podcast:Epic Cinematic Trailer | ELITE by Alex-Productions | https://onsound.eu/ Music promoted by https://www.free-stock-music.com Creative Commons / Attribution 3.0 Unported License (CC BY 3.0) https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en_USSupport the show
Der Tagesvers gehört in den Zusammenhang einer Epoche des Volkes Israel, in der es immer wieder Kriege führen musste. Nach einer verlorenen Schlacht fragte es sich verzweifelt, wie man mit Gottes Unterstützung militärischen Erfolg sicherstellen könne. Einige kommen auf die Idee, die Bundeslade aus ihrem nationalen Heiligtum ins Lager zu holen. Sie symbolisierte die Gegenwart Gottes. Nun sollte sie »der Glücksbringer« auf dem Kampffeld sein. Doch leider verloren sie auch die folgende Schlacht. 30 000 Männer sterben. Obendrein wurde die Bundeslade von den Feinden geraubt.Wo lag der (Denk-)Fehler? Es fehlte die wirkliche Ausrichtung des Volkes auf Gott. Sogar der höchste Priester duldete grobe Vergehungen gegen Gottes Maßstäbe in seiner Familie. Gott hatte im Vorfeld immer wieder davor gewarnt, sich von ihm abzuwenden. Deshalb war es nun ziemlich blauäugig, zu erwarten, dass durch die bloße Anwesenheit der Bundeslade Gott den militärischen Sieg schenken müsse. Außerdem hatte Gott nie angeordnet, die Bundeslade für solche Zwecke aus dem Heiligtum zu entfernen.Was können wir aus diesem Bericht lernen, auch wenn wir in einer ganz anderen Zeit leben? Wir sollten uns davor hüten, eigenmächtige Pläne zu schmieden und zu erwarten, dass Gott Erfolg liefern muss. Vielleicht denken wir: Wenn ich regelmäßig zur Kirche gehe, dann muss Gott mir Glück schenken. Es ist nicht verkehrt, einen Gottesdienst zu besuchen. Aber deswegen haben wir Gott nicht »in der Tasche«. Gott möchte stattdessen, dass wir eine liebevolle Beziehung zu ihm pflegen – wie ein gehorsames Kind zu seinem Vater. Den Weg zu ihm hat Jesus für uns gebahnt. Wenn wir ihm unser Leben übergeben, kann uns niemand wirklich schaden, sondern wir werden in ewiger Sicherheit sein.Stefan TaubeDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
17 Und ich werde herabkommen und dort mit dir reden, und ich werde von dem Geist nehmen, der auf dir ist, und auf sie legen, damit sie mit dir an der Last des Volkes tragen und du sie nicht ⟨mehr⟩ allein tragen musst. 4.Mose 11,17 ELB
Israel wird 78 Jahre alt – und gleichzeitig erleben wir weltweit zunehmenden Hass gegen Juden, Kriege, Unsicherheit und eine immer angespanntere Weltlage. Zufall? Oder erfüllt sich vor unseren Augen biblische Prophetie?Norbert Lieth zeigt anhand der Bibel den roten Faden von Mose bis zur Offenbarung: Gottes Plan mit Israel, das kommende Königreich und die Wiederkunft Jesu Christi. Trotz aller Anfeindungen hält Gott an Seinen Verheissungen fest – und am Ende wird der König kommen.
Morgen Abend werden wir mit einer Gruppe DOMRADIO-Hörer nach Assisi aufbrechen um Franziskus und Klara von Assisi näher kennen zu lernen und auch Carlo Acutis. Und am Sonntag besuchen wir die Einsiedelei Carceri oberhalb der Stadt. Das Klostergebäude wurde gebaut zur Zeit, als Bernhardin von Siena dort Oberer war. Und dort ist oben unter der Dachkante auch das Logo eingemeißelt, das er quasi erfunden hat. Ein Kreis von Sonnenstrahlen mit den Buchstaben IHS, ins Deutsche übersetzt als "Jesus, Heiland, Seligmacher". Ignatius von Lojola hat dieses Logo später für seinen neu gegründeten Jesuitenorden verwendet und so hat es sich gerade in Europa sehr stark verbreitet.An diesen Bernhardin denken die Franziskanerminoriten heute besonders. Bernhardin war ein begnadeter Prediger und Friedensstifter. Der Papst wollte ihn viermal zum Bischof ernennen und er hat es immer abgelehnt. Nun wollte er ihn zum Bischof von Siena berufen, was Bernhardin wieder ablehnte. 1427 hielt er dennoch in dieser Stadt 45 Tage lang seine wohl schönsten Predigten auf der Piazza del Campo, die alle mitgeschrieben wurden und überliefert sind. Bernhardin wirkte friedenstiftend in italienischen Städtekriegen und wurde schon zu Lebzeiten als Heiliger verehrt. Sein Ruhm beruht aber vor allem auf seinen Predigten in der Sprache des Volkes, die von seinen Hörern gesammelt und überliefert wurden. Sie beschäftigen sich mit dem familiären, sozialen und politischen Leben jener Zeit und waren auch den ersten humanistischen Strömungen gegenüber aufgeschlossen. Sie überzeugten durch ihre Klarheit und ihren gesunden Menschenverstand, waren reich an Beispielen, kräftigen Tönen und witzigen Aussprüchen. Wegen seines Christussymbols hat er viel Ärger bekommen, wurde mehrfach der Häresie angeklagt und zum Papst vorgeladen, aber immer wieder freigesprochen.Wenn jemand aus Liebe zu Christus so predigen kann, dass die Menschen ihn verstehen und er die Botschaft des Evangeliums unters Volk bringt, dass sie die Mitschriften heute noch kennen, die Berufung zum Bischof fünfmal abgelehnt hat und sogar angeklagt wurde, eine Irrlehre zu verbreiten, dann muss dass ein unglaublicher Mensch und Ordensmann gewesen sein und es ist gut an ihn zu denken.
Der Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump in Peking markiert eine Zäsur in der Wahrnehmung der globalen Ordnung. Während die US-Delegation von der historischen Pracht des Himmelstempels und der Halle des Volkes sichtlich beeindruckt wurde, nutzte Xi Jinping das Parkett für eine machtpolitische Lektion in Sachen Souveränität und strategischer Geduld. Elisabeth Schmidt, Elmar Theveßen und Ulf Röller analysieren die subtile Symbolik hinter protokollarischen Machtdemonstrationen: vom 13-sekündigen Händedruck-Duell bis zum gezielten Aussperren der Weltpresse in dunkle Nebenräume. Im Fokus stehen die drohende „Thukydides-Falle“, die strategische rote Linie Taiwan und die Frage, ob Trumps „Deal-Politik“ gegen Xis tief verwurzelte historische Vision bestehen kann. Während Trump auf wirtschaftliche Sofort-Erfolge wie Sojabohnen-Deals hofft, festigt Peking seinen Anspruch als neue, stabile Weltmacht – und lässt den Westen mit der Erkenntnis zurück, dass die alte diplomatische Berechenbarkeit endgültig Geschichte ist. Eine Folge über das Ende des „American Dream“ im Angesicht des chinesischen Nationalstolzes und das Risiko für Europa, in einem Duell der Werteordnungen allein auf sich gestellt zu sein. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am Freitag, den 15.05.2026 um 10:00 Uhr. ______________ Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF auslandsjournal – der Podcast ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Julia Ilan Schnitt und Sound: Sebastian Schäfer Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Christian Semm Leiter ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
13.05.2026 19:30: Keshava Wolf - Esra und die Sünde des Volkes (Esra 9) - Teil 1 - Bibelstunde
Ein Kommentar von Rainer Rupp.Laut neuster Verschwörungstheorie wollen gemeingefährliche Schurken im Internet die Demokratie unserer aktuellen Eliten delegitimieren, indem sie behaupten, Kanzler Friedrich Merz beabsichtige, den einst prosperierenden deutschen Sozialstaat in eine NS-ähnliche Kriegswirtschaft voller sozialer Entbehrungen umzuwandeln. Damit folge er dem Gebot seines Vorgängers im Amt, Olaf Scholz. Unter dem Deckmantel der angeblichen „Zeitenwende“ hatte Scholz bereits die Weichen gestellt, um das deutsche Volk in die demokratische „Kriegstüchtigkeit“ zu führen, eine Forderung, die von Verteidigungsminister Boris Pistorius bis heute mantraartig wiederholt wird.Hinterhältig wie Verschwörungstheoretiker nun mal sind, verweisen diese bösartigen Schreiberlinge darauf, dass der Begriff der „Kriegstüchtigkeit“ durch und durch nazi-vorbelastet ist. Also nicht nur ein bisschen, so wie der Spruch, der auf der Klinge des so genannten „Nazi-Ehrendolchs“ der SA stand, nämlich „Alles für Deutschland“. Nein, der Begriff „kriegstüchtig“ ist durch und durch tief-braun nazi-versifft. Davon zeugt, dass der Obernazi, Reichspropagandaminister Dr. Josef Goebbels immer wieder die „Kriegstüchtigkeit“ des deutschen Volkes eingefordert hat. Diesen Umstand missbrauchen rechte Agitatoren heute, um das Vertrauen der Menschen in die heiligen Institutionen der herrschenden Elite und ihrer Demokratie zu untergraben.Im Internet wird von einschlägigen Kreisen auf den Umstand verwiesen, dass einerseits ein namhafter AfD-Politiker von einem deutschen Gericht wegen der Benutzung des verwerflichen SA-Spruchs „Alles für Deutschland“ rechtskräftig verurteilt wurde, aber andererseits Verteidigungsminister Pistorius seit Beginn seiner Amtszeit, ungerügt, unbehindert und unbestraft mit Dr. Goebbels Nazi-Begriff der „Kriegstüchtigkeit“ schwadroniert, und zwar in Bild, Wort und Schrift.Tatsächlich hat Minister Pistorius im Bundestag und in Fernsehinterviews seit Jahren gefordert, Deutschland müsse wieder „kriegstüchtig“ und „wehrhaft“ werden. Dafür müsse die Bundeswehr sowie die Gesellschaft als Ganzes wieder entsprechend neu aufgestellt werden. Im Eifer der neuen, „Zeitenwende“ in Richtung Krieg gegen Russland bediente er sich sogar am Sprachschatz des einstigen Propagandaministers der Nazi-Diktatur. Der hatte z.B. am 9. Juli 1944, als die Niederlage der Wehrmacht bereits nicht mehr aufzuhalten war, auf der Titelseite seiner von ihm selbst herausgegebenen Wochenzeitung Das Reich einen Leitartikel (1) mit der Schlagzeile „Kriegstüchtig wie nur je“ verfasst. Darin beschwört der NAZI-Propagandaministers die „Kriegstüchtigkeit“ Deutschlands und verlangt, alle Kräfte der „Nation“ (Gesellschaft) für den „Sieg“ gegen Russland zu mobilisieren.Böse Zungen fragen: Sind diese auffälligen Parallelen zu heute rein zufällig? Verfolgt die herrschende Klasse heute wieder ähnliche Ziele gegen Russland?83 Jahre nach dem Goebbels-Artikel in Das Reich, Ende 2023, veröffentlichten Boris Pistorius und der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, die „Verteidigungspolitischen Richtlinien 2023“, die laut Kritikern als Blaupause für einen „totalen Krieg“ gesehen werden könnten. Auch die Nationale Sicherheitsstrategie für die Bundesrepublik, die bereits im Juni 2023 veröffentlicht wurde, hat das Ziel, alle gesellschaftlichen Bereiche des Landes wieder auf Krieg auszurichten....https://apolut.net/nie-wieder-krieg-ohne-uns-kanonen-statt-butter-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Als die Alliierten am Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 Orte wie Auschwitz, Bergen-Belsen oder Buchenwald befreiten, stießen sie auf eine Hölle, die viele nie für möglich gehalten hatten. Soldaten, Kriegsberichterstatter und Mediziner, die als Erste die Lager betraten, sahen die schlimmsten Abgründe der Menschheit: fast verhungerte Überlebende, Leichenberge, die unfassbare Grausamkeit offenbarten.Besonders bekannt ist die Reaktion von Dwight D. Eisenhower, der nach der Befreiung von Ohrdruf zutiefst erschüttert war. Er befahl, die Gräuel zu dokumentieren, und zwang deutsche Zivilisten und Offiziere, die Lager zu besichtigen, um ihnen die grausame Realität ihres Regimes unmissverständlich vor Augen zu führen.So eine Situation erlebte auch der Prophet Hesekiel, als Gott ihm in einer Vision die tiefste Verderbnis seines Volkes offenbarte (Hesekiel 8) – einen Götzendienst, durchtränkt von ritueller Perversion, moralischem Verfall und schamloser Rebellion gegen den heiligen Gott. So ist es auch heute: Nach außen wird ein Stück weit der Schein gewahrt, aber im tiefsten Inneren des Herzens geschieht auf übelste Weise Abgötterei – mit schlimmen Folgen.Wie ermutigend ist es zu wissen, dass Jesus diese Abgründe bereits kennt, dass es nichts in unserem Leben gibt, das ihn abschrecken würde. Er kennt unsere dunkelsten Gedanken, unsere vernarbten Vergangenheiten, unsere geheimen Kammern des Götzendienstes, die niemand sieht. Jesus blickt täglich durch das Schlüsselloch unserer Seele und erschrickt nicht. Im Gegenteil, er bietet uns Vergebung und einen Neuanfang an. Timothy Keller sagte: »Das Evangelium lautet: Wir sind sündiger und fehlerhafter, als wir zu glauben wagten, und doch in Christus mehr geliebt und angenommen, als wir es je hofften.«Simon PaulsDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Antisemitismus nimmt zu – mitten in Europa. Doch die Reaktion bleibt oft erschreckend leise. Wo bleibt der Aufschrei? In diesem Beitrag greifen wir aktuelle Entwicklungen auf und stellen die entscheidende Frage: Was geschieht wirklich – und wie beurteilt Gott diese Situation?Ein Zeitungsbericht zeigt deutlich, wie sich alte Muster wiederholen und wie schnell Gleichgültigkeit entsteht . Gleichzeitig richtet sich unser Blick auf Israel – ein kleines Land, das immer wieder im Zentrum weltweiter Kritik steht.Doch für uns ist Israel mehr als Politik: Die Existenz des jüdischen Volkes und seines Staates ist ein starkes Zeugnis für die Wahrheit der Bibel und Gottes Handeln in der Geschichte.
Die «Washington Post» hat einen Pulitzerpreis gewonnen. Sie wurde ausgezeichnet für ihre Berichterstattung über den drastischen Kahlschlag in US-Bundesbehörden unter Präsident Donald Trump. In den USA gilt der Pulitzerpreis als höchste Auszeichnung für journalistische Arbeiten. Die Medien stehen in den USA Donald Trumps politisch unter Druck. Trump hat die Medien bereits in seiner ersten Amtszeit als «Feinde des Volkes» bezeichnet. Bei der Rhetorik belässt er es nicht. So hat die Regierung zum Beispiel die staatlichen Gelder für die öffentlichen Rundfunksender NPR und PBS gekürzt. Ausserdem haben Journalistinnen und Journalisten zum Pentagon nur begrenzten Zugang. Das schlägt sich im neuen Ranking der Pressefreiheit der «Reporter ohne Grenzen» nieder. Die USA liegen noch auf Platz 64, sie sind im Vergleich zum Vorjahr um sieben Ränge zurückgefallen. Vor den USA liegen Länder wie Botswana und Liberia. Wie wichtig sind die Pulitzerpreise angesichts von Trumps Medienpolitik? Ist dessen Strategie der Diffamierung der Medien erfolgreich? Und wie ist es eigentlich, als Korrespondentin aus der Schweiz in Trumps Amerika zu arbeiten? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Charlotte Walser in Washington, D.C. Produzentin: Jacky Wechsler Hier geht's zur Rangliste der Pressefreiheit 2026 (Reporter ohne Grenzen) Mehr zum Thema: Nach Hausdurchsuchung durch FBI – Jury setzt ein Zeichen für die Pressefreiheit Jeff Bezos macht sich der Feigheit vor dem Präsidenten schuldig Superreiche kaufen Medien «An Pressekonferenzen werden Lügen verbreitet, die Journalisten einfach weitergeben» Kimmel, Colbert, «New York Times»: Trumps Feldzug gegen die Medien Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Was erzählen Songs über die Welt, in der wir leben? Und was verschweigen sie? Rebellische Klänge hört Musik nicht als bloßen Soundtrack, sondern als Spiegel gesellschaftlicher Verhältnisse. In dieser Sendung nehmen wir uns Zeit für Lieder, die von Unterdrückung, Musik und Moral und Widerstand gegen Repressionen wie Imperialismus erzählen. Warum spielt der Fenian Record Player nur irische Widerstandslieder und wie konnte ein Hubschrauber im helllichten Tage einen Ausbruch aus einem Gefängnis wagen? Heute befassen wir uns mit der irischen Geschichte und diversen Songs, die Erinnerungen an Unterdrückungserfahrung lebendig halten. Heute wie damals ist der Kampf des irischen Volkes einer der in direkter Verbindung mit dem Klassenkampf steht und den internationalen Klassenkampf auch geprägt hat. Heute heißt es wieder: ob Pop oder irische Widerstandsmusik – Rebellische Klänge verbindet Musikanalyse mit Gesellschaftskritik, verständlich, zugänglich. Für alle, die Musik nicht nur fühlen, sondern auch verstehen wollen. Für alle, die ahnen, dass hinter dem Sound mehr steckt. Für alle die wissen, dass Lieder Produkte ihrer Zeit, ihrer Klassenverhältnisse, ihrer Widersprüche sind und Ideologie tragen - manchmal unterbewusst. Reinhören lohnt sich.
Reza Pahlavi war in Deutschland zu Gast – und was sich auf der Bundespressekonferenz in Berlin abgespielt hat, hat mich fassungslos gemacht.In dieser Folge analysiere ich die Fragen, die deutsche und europäische Journalisten der wichtigsten iranischen Oppositionsfigur außerhalb des Landes gestellt haben. Statt nach den 40.000 getöteten Iranern, nach den 19 hingerichteten politischen Gefangenen oder nach der Zukunft eines freien Iran zu fragen, wurde Pahlavi unterstellt, ein „Israel-Asset" zu sein und Mitverantwortung für tote Iraner zu tragen. Das ist kein Journalismus – das ist eine Verschiebung der Verantwortung weg vom Mullah-Regime.Ich zeige dir die Originalausschnitte aus der Bundespressekonferenz, Pahlavis Antworten und seine bemerkenswerte Stellungnahme im Nachgang, in der er sich direkt an die Menschen in Europa wendet.Was du aus dieser Folge mitnimmst: Eine sachliche Einordnung der medialen Behandlung iranischer Oppositionsarbeit in Deutschland, den Kontext der aktuellen Lage im Iran und meine persönliche Position dazu, warum ein freiheitliches, demokratisches Iran ohne Unterstützung von außen kaum möglich sein wird.Alle gesammelten Belege und Videos zur aktuellen Lage im Iran findest du laufend aktualisiert unter: rezamehman.com/iranWenn dir diese Art von Analyse gefällt – abonniere den Kanal, lass ein Like da und teile die Folge mit Menschen, die das Thema interessiert. Diskutiert wird in den Kommentaren. SHOWNOTES 00:00 – Reza Pahlavis Auftritt bei der Bundespressekonferenz in Berlin 01:00 – Die zwei zentralen Vorwürfe: Israel-Asset und Mitverantwortung für Tote 02:30 – Originalausschnitt: Pahlavis Antwort zur Israel-Frage 04:30 – Originalausschnitt: Pahlavi zur Frage der militärischen Intervention 07:30 – Pahlavi an Europa: 47 Jahre Beschwichtigungspolitik 10:40 – Pahlavis Stellungnahme im Nachgang an die europäische Presse 14:30 – Meine Einordnung: Was diese Fragestellung wirklich aussagt HIGHLIGHT-PASSAGEN / ZITATE „150 Journalisten, zwei Stunden, keine einzige Frage zu den 40.000 getöteten Iranern." – Pahlavis zentrale Anklage gegen die europäische Presse „Solange wir keine andere Oppositionsfigur haben, sollten wir gemeinsam daran arbeiten, dass dieses Mullah-Regime gestürzt wird." – Meine Position zur Rolle Pahlavis „Iraner sind nicht nur bereit für Demokratie – 40.000 Menschen haben gerade ihr Leben dafür gegeben." – Pahlavis Antwort an einen europäischen Parlamentarier „Wenn das der Anspruch von Journalismus ist, bin ich ganz happy, dass ich kein Journalist geworden bin." – Meine Einordnung zur Fragequalität „Wir entschuldigen uns nicht für den Ruf nach Freiheit." – Pahlavi auf der Bundespressekonferenz FRAGEN & ANTWORTEN Frage: Wer ist Reza Pahlavi? Antwort: Reza Pahlavi ist der Sohn des letzten Schahs von Iran und gilt als bekannteste iranische Oppositionsfigur außerhalb des Landes. Er lebt seit knapp 50 Jahren in den USA und sieht sich als „Transitional Leader" für eine demokratische Transformation Irans. Frage: Was hat Reza Pahlavi auf der Bundespressekonferenz in Berlin gesagt? Antwort: Pahlavi sprach über die aktuelle Lage im Iran, verteidigte sich gegen die Unterstellung, ein „Israel-Asset" zu sein, und kritisierte die jahrzehntelange Beschwichtigungspolitik europäischer Regierungen gegenüber dem Mullah-Regime. Frage: Warum wird Reza Pahlavi vorgeworfen, ein „Israel-Asset" zu sein? Antwort: Diese Unterstellung kam von Journalisten auf der Bundespressekonferenz und bezog sich auf seine Befürwortung israelischer und amerikanischer Aktionen gegen iranische Regime-Infrastruktur. Pahlavi wies die Bezeichnung zurück und betonte, er sei ausschließlich Vertreter des iranischen Volkes. Frage: Was kritisiert Reza Pahlavi an der europäischen Presse? Antwort: Pahlavi kritisiert, dass von rund 150 Journalisten in Stockholm und Berlin keiner Fragen zu den 40.000 getöteten Iranern, den 19 hingerichteten politischen Gefangenen oder den 20 zum Tode Verurteilten gestellt habe.
Propaganda war für die NSDAP weit mehr als nur Wahlkampf – sie war das Fundament ihrer Machtübernahme und das Werkzeug zur totalen Kontrolle des deutschen Volkes. In dieser Folge untersuchen wir, wie Presse, Rundfunk und Film instrumentalisiert wurden, um die nationalsozialistische Weltanschauung bis in den letzten Winkel des privaten Lebens zu tragen. Wir gehen zurück zu den Ursprüngen: Bereits in „Mein Kampf“ legte Adolf Hitler seine Theorien zur Massenpsychologie dar. Dabei analysieren wir insbesondere sein sechstes Kapitel, in dem er die Kriegspropaganda des Ersten Weltkriegs seziert. Wie lernte das NS-Regime von seinen ehemaligen Feinden? Und mit welchen Techniken gelang es ihnen, ein ganzes Volk auf ihren Kurs einzuschwören? Eine Folge über die psychologischen Mechanismen der Verführung, die Instrumentalisierung von Medien und die gefährliche Perfektionierung der politischen Lüge.
Weltwoche daily ohne externe Video-Werbung geniessen? Werden Sie Abonnent! Digital nur CHF 9.- im ersten Monat. https://weltwoche.ch/abonnemente/Aktuelle Ausgabe der Weltwoche: https://weltwoche.ch/aktuelle-ausgabe/KOSTENLOS: Täglicher Newsletter https://weltwoche.ch/newsletter/App Weltwoche Schweiz https://tosto.re/weltwocheDie Weltwoche: Das ist die andere Sicht! Unabhängig, kritisch, gut gelaunt.EU-Unterwerfung: Direktiven aus Brüssel, Entmachtung des Volkes, Ende der Vernehmlassung. Iran-Krieg: Büchse der Pandora gesprengt. Das dümmste Argument gegen die Neutralitätsinitiative. Epstein und Iran: Warum das auch gute Nachrichten sindDie Weltwoche auf Social Media:Instagram: https://www.instagram.com/weltwoche/Twitter: https://twitter.com/WeltwocheTikTok: https://www.tiktok.com/@weltwocheTelegram: https://t.me/Die_Weltwoche Facebook: https://www.facebook.com/DIE.WELTWOCHE Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Susanne Marie Schäfer hat die „Kriegsmoral untergraben“ und wird als „unbelehrbare Staatsfeindin“ zum Tode verurteilt – im „Namen des deutschen Volkes“. Das war im Januar 1945. Das Vergehen von der in Schwetzingen Geborenen: Sie hatte sich regimekritisch geäußert. Die Nazis sahen in ihr eine Hetzerin. Zuerst erfolgte eine Verurteilung wegen „Heimtücke“. Schäfer hieltWeiterlesen
Unzählige persische Flaggen mit den alten Symbolen des Persischen Reiches – dem Löwen und der Sonne – waren heute auf der Theresienwiese in München zu sehen. Auch Rufe nach Schah Reza Pahlavi hörte man immer wieder. Versammelt hatten sich Iraner aus vielen europäischen Ländern, aber auch aus Dubai und der Türkei, um für ein Ende des Mullah-Regimes einzutreten. Und dafür, dass das iranische Volk seine Zukunft selbst wählen kann. „Heute ist ein sehr, sehr wichtiger Tag für uns Iraner. Kronprinz Reza Pahlavi hat aufgerufen, in drei Städten zu Tausenden und Abertausenden herauszugehen. Und wir sehen hier: Wir alle sind aus Europa zusammengekommen“, so Maria Shirafkan, eine der Protestteilnehmerinnen. „Es soll vor allem im Ausland ein Zeichen setzen, dass wir nicht zulassen, dass die Stimme der stimmlosen Iraner erlischt und verstummt. Das lassen wir nicht zu. Und genau deswegen sind wir hier.“ Für die Düsseldorferin mit iranischen Wurzeln ist die Revolution kurz davor, in die Endphase überzugehen. „Das hier ist keine Etappe mehr. Das ist das finale Ende. Denn so schwach war die islamische Regierung noch nie. Und so ein Massaker hat sie noch nie durchgezogen“, so Shirafkan. Sie geht davon aus, dass in den ersten beiden Tagen des Protestes, der am 8. Januar startete, durch die iranischen Sicherheitskräfte 90.000 Menschen getötet wurden. „Wir sind alle pro-westlich. Wir wollen im Iran ein säkulares System haben“, erklärte Ray Kandar. Er nimmt ebenfalls am Protest teil. Der Kölner Ingenieur wünscht sich von der Bundesregierung mehr Einsatz dafür, dass die Tage für das Mullah-Regime gezählt sind. „Und bitte, Herr Bundeskanzler Merz, bitte sprechen Sie mit unserem König Reza Pahlawi. Der ist der Einzige, der dem Iran ein wahres Referendum bringen kann.“ Shirafkan wünschte sich zudem, dass Deutschland als erstes Land iranische Diplomaten ausweist. „Das würde ein so großes Zeichen setzen. Es wäre vielleicht diplomatisch gar nicht so wichtig, aber für die Iraner wäre das ein großes Zeichen.“ Auch lebten viele Kinder von iranischen Regierungsvertretern in Deutschland. Deutsch-Iranerin forderte, dass diese ausreisen müssten. Im Vorfeld der Demonstration auf der Theresienwiese gab Kronprinz Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs von Persien, am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz eine Pressekonferenz. Hinter dem Oppositionsführer, der seit 46 Jahren für den Fall des Mullah-Regimes kämpft, stehen Millionen Iraner im In- und Ausland. Pahlavi erklärte, er strebe weder nach Macht, noch nach Titeln. Sein einziges Ziel sei die Freiheit des iranischen Volkes. Für die Zeit nach dem Regime und den Übergang zu einer Demokratie hat er genaue Vorstellungen: Zentrale Prinzipien, die das zukünftige Iran prägen sollen, seien territoriale Integrität, individuelle Freiheiten, Gleichheit aller Bürger und die Trennung von Religion und Staat. Was Europa von einem starken, freien Iran hätte, fragte ihn die Epoch Times. „Wir haben jetzt die Möglichkeit, dass es aufgrund der Fortsetzung des Status quo zu einer noch stärkeren Migration nach Europa kommt. Europa ist bereits gesättigt und hat ein großes Problem, wenn es um Einwanderung geht“, so der in den USA lebende Pahlavi. Aber noch wichtiger sei die Möglichkeit für Europa, mithilfe des Irans seinen Energiebedarf zu decken. Zum Schluss seiner Rede bat Pahlavi, in Anspielung auf Kennedys „Ich bin ein Berliner“, nun in Solidarität mit dem iranischen Volk zu sagen: „Man-e Irani“ – „Ich bin ein Iraner“. Zum Video: https://www.epochtimes.de/epoch-tv/vor-ort/exil-iraner-das-ist-das-ende-a5399043.html
Was die Arbeitsmoral in Deutschland betrifft, ist unser Bundeskanzler eindeutig. Er ist unzufrieden, schon seit seinem Amtsantritt: „Mit Vier-Tage-Woche und Work-Life-Balance lässt sich der Wohlstand unseres Volkes nicht erhalten.“ Immer wieder betont Merz, in Deutschland werde zu wenig gearbeitet. Darunter leide das Wirtschaftswachstum, das müsse sich ändern. So sehen es auch viele seiner Kollegen aus CDU und CSU und haben in dieser Woche mit dem Begriff der “Lifestyle”-Teilzeit eine große Debatte losgetreten. Höchste Zeit, dass auch wir uns im Presseklub einmal die Arbeit machen und diskutieren: Sind wir Deutschen zu faul? Müssen wir mehr leisten? Oder ist es an der Zeit, die Perspektive auf Arbeit grundsätzlich zu überdenken? Der Apofika-Presseklub, mit diesen Gästen: Lea Schönborn (Krautreporter), Andreas Niesmann (SPIEGEL), Nikolaus Blome (RTL) und natürlich mit unserem Host, Markus Feldenkirchen (SPIEGEL) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/presseklub Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Aufregend, wunderschön, maximal freundlich, sicher, tolerant & das offenste Land auf der arabischen Halbinsel. Der Oman ist ein Reisetraum, und im Zentrum steht Muscat, eine wuselige, liebeswerte und leckere Metropole, die am Anfang fast jeder Reise in dieses Land steht. Eine alles überragende, prachtvolle Moschee mit, ein Souk voller Weihrauch, Leben und Geschmack - eine einmalige Altstadt zwischen Wüsten-Hügeln und: ein lebhafter Stadtstrand, an dem gepicknickt, Lagerfeuer gemacht und eine Freiheit gelebt wird, die berührt. Auch kulinarisch schlagen wir ein ganz neues Kapitel auf. Reisgerichte mit Suchtfaktor, Grill-Spezialitäten, Safran-Kuchen, Einflüsse aus Indien, dem Jemen oder Arabien und all das im Rahmen einer geselligen Esskultur eines rührend freundlichen Volkes. Kommt mit in den Oman, kommt mit in die tolle Küstenstadt Muscat. Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung von erlebe: Reisen - einfach näher dran.Unsere Werbepartner findet ihr hier.Kommt zu einer unserer LIVE-Shows:24.2.2026 Hamburg26.2.2026 München11.4.2026 Mannheim (SWR Podcastfestival)Tickets gibt es HIER.Mehr Reisen Reisen gibt es hier.Noch mehr Reisen Reisen gibt es in unserem Newsletter-Magazin.Die Oman-Tipps aus dem Podcast:UNTERKÜNFTE:Hotel Royal Tulip Muscat: Modernes Stadthotel als entspannter Start in Muscat. @royaltulipmuscatAuthentic Hanging Terraces (Jabal Akhdar): Spektakuläre Terrassen-Unterkunft in den Bergen. @authentichangingterracesSama Al Khutaim – Heritage Homes: Traditionelle Bergunterkunft nahe Jabal Shams. @samaalkhutaimMisfah Old House: Gästehaus im historischen Bergdorf Misfah Al Abreyeen. @misfaholdhouseBustan Inn (Nizwa): Einfaches, authentisches Gästehaus nahe der Altstadt.Mysk Al Mouj Hotel: Modernes Hotel im neuen Viertel Al Mouj bei Muscat. @myskhotelsSTÄDTE, DÖRFER & KULTUR:Sultan-Qaboos-Moschee (Muscat): Zentrales religiöses Wahrzeichen Omans. @sultanqaboosgrandmosqueMutrah Souq: Traditioneller Markt am Hafen von Muscat. @mutrahsouqAl Alam Palace: Zeremonieller Palast des Sultans in der Altstadt.Nizwa Fort & Souq: Historisches Zentrum Omans mit Markt und Festung. @nizwafortNATUR & ABENTEUER:Jabal Akhdar: Hochplateau mit Dörfern, Terrassenfeldern und Ausblicken. @discoverjabalakhdarJabal Shams: Höchster Berg Omans, bekannt als „Grand Canyon des Oman“. @jabalshams_omanBalcony Walk (Jabal Shams): Panoramawanderung entlang der Schlucht.Misfah Al Abreyeen: Traditionelles Bergdorf RESTAURANTS & FOOD (Muscat):Bait Luban: Klassische omanische Küche nahe Mutrah Souq. @baitloubnan (häufig so geführt, Schreibweise variiert)Lahab Restaurant: Modern interpretierte omanische Küche in Muscat. @lahabrestaurantBukhara House: Afghanisch-pakistanische Küche, bodenständig und intensiv. @bukharahouseTurkish House Restaurant: Fisch, Mezze und sehr gutes Hummus. @turkishhouseomanSweet Sensation Bakery (Muscat): Lokale Bäckerei für süße Snacks und Alltagsgebäck. @sweetsensationoman Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die schwedische Samin gehört zu den bekanntesten Künstlerinnen Nordskandinaviens. Ihre gestickten Bilder erzählen von der Natur, den Mythen und dem Leben des samischen Volkes.
Eine reaktionäre politische Welle rollt über den Kontinent hinweg. Überall dort, wo die Linken und Progressiven aufgrund eigener Fehler zusammenbrechen (Argentinien, El Salvador, Ecuador, Bolivien, Chile), stürzt sich ein unverhohlener Anti-Egalitarismus auf die kollektiven Erwartungen mit der Absicht, die errungenen Rechte und Anerkennungen des Volkes zu schleifen. Überall dort, wo die progressive Welle sich behauptetWeiterlesen
Nicolas Maduro in Handschellen vor einem New Yorker Gericht - es sind Bilder, die noch vor Kurzem vollkommen undenkbar schienen.Nach über einem Jahrzehnt an der Macht wurde der Mann, der als „Überlebenskünstler“ galt, bei einer spektakulären US-Operation festgenommen. Paul spricht mit dem WELT-Lateinamerika - Korrespondenten Tobias Käufer über die Hintergründe dieses historischen Bebens: War Maduros Sturz das Ergebnis eines geheimen Deals der Trump-Administration mit dem innersten Zirkel des Regimes?Während Maduro von einer Entführung spricht, verdichten sich die Hinweise, dass Vertraute wie die Familie Rodriguez den Machthaber längst aufgegeben hatten. Tobias Käufer analysiert, wie der Einfluss der Drogenkartelle, die marode Öl-Infrastruktur und die skrupellose Gewalt der paramilitärischen „Colectivos“ das Land bis heute prägen. Steht Venezuela vor einer echten Wende oder wurde lediglich ein Diktator durch ein neues, geschickteres System ersetzt? Eine Folge über Macht, Verrat und die Hoffnung eines Volkes, das seit Jahren am Abgrund stehtWenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Zeit drängt. Doch noch führt die Statue die Familie quer durch den Dschungel. Die Suche nach der Vergangenheit wird zur Suche nach der Zukunft der Menschheit. Spannend! Aus der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Der verlassene Planet (Folge 7 von 7) von David Neuhäuser. Es liest: Leslie Malton. ▶ Mehr Hörgeschichten empfohlen ab 6: https://www.ohrenbaer.de/podcast/empfohlen-ab-6.html ▶ Mehr Infos unter https://www.ohrenbaer.de & ohrenbaer@rbb-online.de
Ouroboros, Part 1 – Die Folge, in der Star Trek Prodigy die Zeitlinie einmal komplett durchknetet. Asencia öffnet Wurmlöcher über Solum, Janeway baut die Protostar geschichtlich korrekt nach, Gwyn kämpft um die Zukunft ihres Volkes, und Wesley erklärt, warum die Zeit eigentlich ein Highway mit schlecht ausgeschilderten Abfahrten ist. Wir reden über: – das selbsterschaffende Wurmloch (Bootstrap-Paradox), – Quantum Variance und Rift Energy als perfekte kosmische Resonanz, – Vau N'Akat-Politik zwischen Hoffnung und Hybris, – Murfs Fake-Fall des Jahres, – und die Loom, die viel zu früh zur Party erscheinen. Dazu: unsere Trek-Taxonomie (Roddenberry-Romantik, Technobabble-Tiefe, Canon-Chaos) und warum Ouroboros der philosophischste Zweiteiler der Staffel ist. #StarTrek #StarTrekProdigy #DiscoveryPanel #Ouroboros #Protostar #Janeway #Gwyn #Asencia
Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon feiern mit einem Live-Podcast das 5-jährige Jubiläum von „Amerika, wir müssen reden!“. Dabei machen sie sich auch Sorgen um die Pressefreiheit. Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat Präsident Donald Trump den Kampf gegen kritische Medien ausgeweitet. Jimmy Kimmels Sendung wird vorübergehend ausgesetzt, Reporter im Weißen Haus ausgeschlossen. Journalisten im Pentagon dürfen keine Informationen ohne Genehmigung veröffentlichen. Öffentlich-rechtlichen Sendern droht der Mittelentzug. Wenn Medienschaffende mundtot gemacht werden, Kameras draußen bleiben und Fakten zur Nebensache werden, steht mehr auf dem Spiel als nur eine Schlagzeile. Genau darum geht es in dieser besonderen Jubiläumsfolge. In dieser Live-Episode aus der Zentralbibliothek in Hamburg sprechen Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon mit Philipp Abresch vom Weltspiegel-Podcast über die Lage der Pressefreiheit in den USA und darüber, was Trumps zweite Amtszeit für Demokratie und den Journalismus bedeutet. „Wenn der Dialog verstummt und man den anderen nur noch als Feind sieht, ist der Weg zur Radikalisierung nicht weit“, warnt Ingo. Und Jiffer sagt: „In einer Zeit, in der Algorithmen uns nur noch das zeigen, was wir ohnehin schon denken, ist es wichtiger denn je, miteinander zu reden.“ Auch Anna Leier, langjährige Producerin und Reporterin im ARD-Studio Washington, berichtet von ihren Recherchen zur TV-Doku „United States of Angst“: Warum misstrauen so viele Amerikaner und Amerikanerinnen den Medien und was passiert, wenn Journalisten plötzlich als „Feinde des Volkes“ gelten? Und natürlich gibt es auch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen des Podcasts. Jiffer verrät den skurrilsten Ort, an dem sie mal eine Folge aufgenommen hat: „Im Kleiderschrank einer Freundin in Brooklyn – zwischen Jeans und Jacken, damit's weniger halt.“ Fragen, Feedback und Glückwünsche an: podcast@ndr.de Weltspiegel-Doku "Trumps USA – United States of Angst" https://1.ard.de/United_States_of_Angst_WeltspiegelDoku Demokraten jubeln nach Wahlerfolgen https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/wahlen-usa-demokraten-100.html Jiffers US-Podcast-Tipp: Letters from an American mit Heather Cox Richardson https://podcasts.apple.com/us/podcast/letters-from-an-american/id1730358737 Podcast-Tipp: 11KM Stories - Rape Tapes https://1.ard.de/11KM_Stories_Rape_Tapes?=cp
In dieser Episode mit Simone Evers wird es richtig spannend: Ester lüftet endlich das große Geheimnis um ihr Anliegen bei einem weiteren Festmahl mit dem König und Haman. Wir erleben, wie Ester mutig um das Leben ihres Volkes bittet und Haman als Feind entlarvt. Die Ereignisse überschlagen sich – von königlicher Wut über Hamans verzweifeltes […]
Sie sind nicht nur beeindruckende Kunstwerke, sie sind das Gedächtnis eines ganzen Volkes in Westafrika. Was sie genau zeigen, ist allerdings noch nicht vollständig entschlüsselt. Und nach einem Raubzug der britischen Kolonialmacht sind tausende Benin-Bronzen in der ganzen Welt verteilt. Wie soll die Rückgabe ablaufen? Autor: Linus Lüring (BR 2023)