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Erste Hörspiel-Adaption des Romans über die prekäre Existenz eines Angestellten. Schauplatz ist die herrschaftliche Villa Abendstern am Zürichsee. Der Eintritt der Hilfskraft Joseph Marti in das Reich des Erfinders Tobler und seiner Frau scheint eine groteske Untergangsmechanik in Gang zu setzen. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 07.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur In «Der Gehülfe» verarbeitete Robert Walser sein eigenes Erleben als Büroangestellter bei dem Wädenswiler Ingenieur Carl Dubler im zweiten Halbjahr 1903. Dessen Erfindungen einer Reklameuhr, eines Schiessapparates oder eines Krankenstuhls übernahm der junge Dichter für seinen zweiten Roman, den er 1907 in Berlin zu Papier brachte. Im Getöse der Grossstadt imaginierte Walser die beschauliche Zürcher Seegemeinde Bärenswil, von wo aus der in Tobler unbenannte Start-up-Unternehmer (wie man heute sagen würde) die Welt mit seinen innovativen Produkten zu erobern versucht. Der Erfolg will sich jedoch nicht einstellen, und die Finanzen werden knapp. Der umtriebige Genussmensch Tobler, dem drohenden Ruin zum Trotz, lässt sein Anwesen immer weiter aus- und umbauen und rauschende Feste feiern. In seiner akustischen Umsetzung konzentriert sich der Schweizer Klangkünstler Stefan Weber auf den kammerspielartigen Kern des Romans. Joseph Marti, ausgeliefert den Launen und Verzweiflungen des Herrn Tobler und gleichzeitig angezogen vom sublimen Begehren der Frau Tobler, versucht sich zwar mit dem Selbstbewusstsein des jungen Aussenseiters abzugrenzen, verliert sich jedoch mehr und mehr in luftig verwegenen Träumereien. Der Untergang des Hauses Tobler bleibt auch den Bürgerinnen und Bürgern von Bärenswil nicht verborgen, die ihn heimlifeiss vergnügt aus nüchterner Distanz beobachten: «Da oben liegt es, still und winterlich vereinzelt, als fröre es ein wenig. Von den Nachbarkaminen steigen zarte, bläuliche Rauchsäulen auf, sich in der grauen Luft verbreitend. Die Landschaft scheint Augen zu haben, und dieselben zu schliessen, ganz ruhig, um nachzudenken.» ____________________ Mit: Mario Fuchs (Joseph Marti), Urs Jucker (Carl Tobler), Sylvie Rohrer (Frau Tobler), Carina Braunschmidt und Gottfried Breitfuss (Die Bärenswiler) ____________________ Dramaturgie: Reto Ott (SRF), Philip Scheiner (ORF) – Hörspielfassung, Aufnahmen, Klangdesign und Regie: Stefan Weber ____________________ Produktion: SRF/ORF 2026 ____________________ Dauer: ca. 55'
Was ist das Faszinierende an Robert Walser? Wie transformiert man seinen komplexen Roman von 1908 in ein zeitgemässes Hör-Erlebnis? Der Dramaturg Philip Scheiner unterhält sich mit dem Klangtüftler Stefan Weber über seine Herangehensweise und die Entstehung der neuen Koproduktion von SRF und ORF. Mit: Stefan Weber (Regisseur und Klanggestalter), Philip Scheiner (Hörspiel-Dramaturg und -Redakteur ORF) ____________________ Produktion: ORF 2026 ____________________ Dauer: 45'
«Robert Walsers Spaziergänge im Dunkel des Seins» – so nennt der Regisseur Stefan Weber im Untertitel sein Feature über den solitären Schweizer Dichter. Webers langjährige Beschäftigung mit den Absonderlichkeiten der Walserschen Existenz bereitet den Weg zu seinem neuen SRF-Hörspiel «Der Gehülfe». Wer die Sendung am Radio hören will: Freitag, 06.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Robert Walser, geboren 1878 in Biel, gestorben 1956 auf einem Schneefeld im Appenzell, ging zeitlebens den Nebenweg, fernab der schnellen Welt, eingebunden ins stille Ich. Man sieht es, meinte er, den «Wegen im Abendlicht an, dass es Heimwege sind». Das Zuhause ist für ihn dort, wo er nicht ist: in seiner Sehnsucht. Die Wohnadressen wechselt er wie Unterhosen. Er unternimmt Gewaltmärsche. Von der Liebe kann er nur träumen, von seinen vereinzelt in Zeitungen publizierten «Prosastückli» gerade so leben. Drei Romane nur veröffentlicht er. Vom literarischen Hochadel verehrt – Kafka, Musil, Tucholsky, Canetti und vielen mehr –, bleibt Robert Walser im Volk, eben dort wo er atmen könnte, ungelesen. Also verstummt er. Die letzten fast dreissig Jahre seines Lebens verbringt er in den Heil- und Pflegeanstalten von Bern und Herisau. Bei seinem Tod ist er schon so vergessen, dass er später wieder neu entdeckt werden muss. ____________________ Mit: Christoph Künzler, Dieter Stoll und Kathrin Thurm ____________________ Zusammenstellung, Aufnahmen, Klangdesign und Regie: Stefan Weber ____________________ Produktion: ORF 2020 ____________________ Dauer: 38'
(00:41) Das 7. Aha-Festival des Wissens in Kriens: Von der Vielfalt der Käfer bis zu den Grenzen des Universums – spannende Fragen für neugierige Köpfe. Weitere Themen: (05:25) Soziologe Nils Kumkar entdramatisiert die Debatte um Fake News und Polarisierung: Wie wir die Gesellschaft besser verstehen können. (09:55) Robert Walser auf der Wiener Bühne: Barbara Freys «Der irrende Planet» feiert Premiere im Akademietheater. (14:39) Familiengeschichte im Archiv: Der Onkel, der in der Waffen-SS war. (18:45) Historische Entdeckung in Basel: Eine Synagoge aus dem Jahr 1850 kommt bei Sanierungsarbeiten zum Vorschein. (21:33) Kulturmeldungen: Alt-Bundesrätin Sommaruga leitet neue Expertenkommission für Kulturerbe; Zürcher Kulturpreis geht an Musikerin Saadet Türköz. (24:02) Der unterschätzte Meister Carl Cheng: Museum Tinguely widmet dem US-Künstler seine erste umfassende Retrospektive. (28:58) José Alberto Gutiérrez: Der Kolumbianer, der aus weggeworfenen Büchern Bibliotheken für sein Land erschafft.
Die Künstlerin Lika Nüssli und der CEO der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich Markus Merz lernen sich bei Olivia Röllin in der Lokremise St. Gallen kennen. Lika Nüssli (52) verwandelt das, was weh tut, in Bilder, die einen nicht mehr loslassen – ihre Graphic Novels, also Romane in Bildern, über die demenzkranke Mutter und den Vater als Verdingkind sind intime Familiengeschichten und zugleich Schweizer Zeitgeschichte. Sie ist Künstlerin, Zeichnerin und Performerin. Entdeckt hat sie ihren heutigen Beruf schon früh: im Restaurant «Schäfli» in Gossau SG als einziges gemeinsames Kind ihrer Eltern aufgewachsen, fand sie im Zeichnen ihr wichtigstes Ausdrucksmittel. Zusammen mit ihrer Katze lebt Lika Nüssli in einer Altbauwohnung in St. Gallen und schreibt und zeichnet momentan an einer neuen Graphic Novel über das Älterwerden. Bestaunen kann man Lika Nüsslis Werk aktuell auch im Robert Walser-Zentrum in Bern, wo 69 Aquarelle von ihr nach Feuilletons von Robert Walser ausgestellt sind. ________________________________________ Markus Merz (57) ist der Sohn vom ehemaligen Bundesrat Hans-Rudolf Merz und hegt eine grosse Leidenschaft: die Fliegenfischerei im Bergfluss. Sie entspanne ihn ungemein - auch stundenlang. Früher träumte der gebürtige Appenzeller davon, auf dem Eis oder in der Luft Karriere zu machen. Heute ist er weder Hockeyspieler noch Pilot, sondern der betriebswissenschaftliche Leiter des „Burghölzli“, also der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Dabei hat er ursprünglich eine KV-Lehre im Teppichgrosshandel gemacht, was ihn heute noch dazu verleitet, bei Reisen die Sockelleisten zu prüfen. In einem Wohnblock mit vielen Kindern aufgewachsen war stets viel los, die „Sau“ liess er aber vor allem in der Musik raus, mit Heavy-Metal Musik. __________________________________________ Moderation: Olivia Röllin __________________________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Ci sono legami sotterranei, accostamenti all'apparenza improbabili eppure molto significativi se soppesati con attenzione. Mondi nascosti che ci parlano un linguaggio lontano e indecifrabile e soltanto l'ascolto profondo può darci una possibile chiave d'accesso ad una realtà altra e rivelatrice. Le tre proposte del nostro magazine letterario potrebbero apparire lontane le une dalle altre, invece risuona in tutte loro un monito, vibrano di un'urgenza portatrice di senso. Sfoglieremo subito I Microgrammi di Robert Walser, libro proposto da Adelphi per la cura di Lucas Marco Gisi, Reto Sorg, Peter Stocker. Natascha Fioretti ha intervistato la traduttrice, Giusi Drago, per scoprire l'anima racchiusa nei 526 fogliettini trovati in una vecchia scatola di scarpe nella clinica psichiatrica di Herisau dove Walser visse gli ultimi vent'anni della sua vita, pezzettini di carta scritti fitti fitti, a matita. undefinedIncontreremo poi ancora una volta Simone Torino, già nostro ospite a maggio dello scorso anno, per il suo stupefacente romanzo d'esordio: Macaco. Una storia semplice raccontata con un impasto linguistico che sa di dialetto e restituisce tutta la forza del lavoro fisico nei campi alla mercè degli elementi atmosferici .undefinedInfine scopriremo il romanzo di Frankie Barnet, una distopia che riporta sulla pagina un mondo dove gli animali diventano aggressivi e gli esseri umani rispondono con la consueta violenza che purtroppo contraddistingue la nostra specie. Un apparente follia percorre i tre libri, apparente perché si tratta di tecniche di sopravvivenza, messe in atto dalla nostra mente per non soccombere del tutto.undefined
Alice Sat, 10 Jan 2026 13:35:00 GMT RSI - Radiotelevisione svizzera false no Intervista a Giusi Drago
The Swiss-born, London-based curator, art historian, and Serpentine Galleries artistic director Hans Ulrich Obrist moves through his life and work with a deep internal sense of urgency. Among the most prolific and everywhere-all-at-once people in the world of art—whose peripatetic path has taken him from a sheltered upbringing in a small Swiss village to his current post in London at the Serpentine—Obrist has been curating shows for more than three decades. During this time, he has recorded conversations with thousands of artists, architects, and others shaping culture and society. He's also the author of dozens of books, most recently Life in Progress, released in the U.K. this fall, with the U.S. edition coming out next spring.On this episode, Obrist reflects on 25 years of the Serpentine Pavilion, which has become a defining annual moment in culture globally and a springboard for many of today's leading voices in architecture, including Lina Ghotmeh (the guest on Ep. 129 of Time Sensitive) and Frida Escobedo, and his firm belief that we all need to embrace more promenadology—the science of a stroll—in our lives.Special thanks to our Season 12 presenting sponsor, Van Cleef & Arpels.Show notes:[00:47] Hans Ulrich Obrist[5:18] Brutally Early Club[7:40] Frank Gehry[8:20 ] Bettina Korek[8:28] Luma Arles[10:21] Pierre Boulez[13:10] Etel Adnan[19:37] Giorgio Vasari[21:22] Ludwig Binswanger[27:20] “Life in Progress”[37:48] Peter Fischli & David Weiss[34:00] Kasper König[39:09] Maria Lassnig[39:35] Serpentine Galleries[43:24] Musée d'Art Moderne de Paris[48:11] Serpentine Pavilion[51:15] Frida Escobedo[51:49] Lina Ghotmeh[56:11] The FLAG Art Foundation[56:37] Play Pavilion[56:58] Serpentine General Ecology[58:00] Serpentine Arts Technologies[1:02:08] “Peter Doig: House of Music”[1:04:11] “Danielle Brathwaite-Shirley: The Delusion”[1:05:00] Édouard Glissant[1:05:47] Umberto Eco[1:12:28] Lucius Burckhardt[1:12:28] Cedric Price[1:11:56] Robert Walser
Křesťanský příběh: proti otrockému „updateování“„Už to, že chce zavádět novoty, jej odsuzuje k neumění,“ píše Robert Walser v Nočních myšlenkách. Nejsme v době, která nás neúnavně vyzývá k inovaci, originalitě, „updateování“ všichni odsouzeni k neumětelství? Křesťanství nese jinou novinu. Nenabízí únik z proměny ani rezignaci na růst, ale jiný rytmus: vedle výzvy k překonávání klade důraz na věrnost, na ochranu dobrého počátku, který v sobě každý člověk nese a nikdy zcela neztrácí, byť by to usiloval sebevíc.„Narodilo se nám dítě“ neoznamuje další originální novinku, nýbrž událost, v níž se uprostřed starého rodí nové. Křesťanský příběh zná novost, kterou neváže na přerušení či destrukci minulosti. Nové vzniká opakováním, návratem, prohloubením. Ježíš cituje Starý zákon, ale právě tímto opakováním otevírá něco, co tu ještě nebylo.Smyslem Vánoc není útěk vpřed ani revoluční přetržení starého, nýbrž objevení nového počátku uvnitř příběhu, který už žijeme. V nás, rodinách, v tom, co vlastně dobře známe. Nový začátek není za horizontem budoucnosti – vzniká zde a nyní, jako jediné a zároveň největší dobro, které máme.I. Vánoce jako narušení času [úvod až 13:45]II. Když lidé nedrží tempo [13:45 až 32:00]III. Podoby technologické spásy [32:00 až 53:50]IV. Proti nedůstojnému updateování [53:50 až 01:05:05]V. Nesem vám noviny [01:05:05 až konec]BibliografieHannah Arendtová, Vita activa, Praha: OIKOYMENH, 2007, str. 322.Ivan Dubský, Questio temporis, Praha: Torst, 2024, str. 49.Thomas Fuchs, „O bezútěšnosti optimalizace a radosti z nesnází“, in: Tereza Matějčková, Bůh je mrtev. Nic není dovoleno, Praha: Echo Media, 2023, str. 282–292.Thomas Fuchs, Verteidigung des Menschen: Grundfragen einer verkörperten Anthropologie, Berlin: Suhrkamp Verlag, 2020.Ray Kurzweil, The Singularity Is Near: When Humans Transcend Biology, New York: Viking Books, 2005.Karl Löwith, Dějiny a význam dějin, přel. Tomáš Suchomel, Praha: OIKOYMENH, 2022.Chris de Stoop, Kniha Daniel, přel. Veronika ter Harmsel, Praha: Argo, 2025.Chris de Stoop, Proč si nevážíme půdy, která nás živí? Proč si nevážíme půdy, která nás živí, in: EchoPrime, 14. 8. 2025, https://www.echoprime.cz/a/Hg6rZ/proc-si-nevazime-pudy-ktera-nas-zivi
Die „Lesart“ empfiehlt vier Sachbücher: über den knausrigen deutschen Umgang mit den Angehörigen der Hitler-Attentäter, Robert Walser als "Hellseher im Kleinen", Flüsse als Lebewesen mit eigenen Rechten – und über die Überwindung des Patriarchats. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die „Lesart“ empfiehlt vier Sachbücher: über den knausrigen deutschen Umgang mit den Angehörigen der Hitler-Attentäter, Robert Walser als "Hellseher im Kleinen", Flüsse als Lebewesen mit eigenen Rechten – und über die Überwindung des Patriarchats. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Die „Lesart“ empfiehlt vier Sachbücher: über den knausrigen deutschen Umgang mit den Angehörigen der Hitler-Attentäter, Robert Walser als "Hellseher im Kleinen", Flüsse als Lebewesen mit eigenen Rechten – und über die Überwindung des Patriarchats. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Hueck, Carsten www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Cristina Vezzaro"Nulla materno"Christine VescoliEdizioni Alphabeta Verlagwww.raetia.comCome può una figlia raccontare la storia della madre, che si è portata alle spalle, per l'intera sua esistenza, un “nulla” onnipresente eppure mai tangibile? È possibile finalmente scoprire, dopo la sua morte, ciò che le ha taciuto e nascosto di sé? Da dove iniziare? Come intrecciare frammenti sussurrati di ricordi, ostinate reticenze, fotografie sbiadite, testimonianze lontane, mere supposizioni? Da una vicenda personale prende così forma un affresco familiare a tinte cupe, la ricostruzione, fedele e arbi-traria a un tempo, di una dimensione profondamente rurale, di una vita segnata da asprezza e miseria, da inedia e silenzi, da atavici sensi di colpa e un perpetuo sentimento di “non appartenenza”.Nulla materno è un romanzo di inedita potenza espressiva, che affronta un tema tanto antico quanto attuale: il rapporto d'amore tra madre e figlia, il lutto come ricerca di verità.Traduzione di Cristina VezzaroMeraviglioso, sorprendente, coraggioso e dolente: un libro assolutamente unico, che a ogni pagina apre molteplici prospettive. Inquietante, a tratti accusatorio, ostinatamente indagatore, lo sguardo a ritroso su una madre che non c'è più diventa grande letteratura.Michael KrügerVescoli si fa strada a tentoni, con sensibilità e delicatezza, tra i reperti che affiorano via via dalla vita di sua madre. Un racconto più che notevole, anzi, profondamente impressionante.Der StandardChristine Vescoli (Bolzano, 1969) ha svolto studi in Germanistica e Storia dell'Arte all'università di Vienna, laureandosi con una tesi su Robert Walser. Attualmente è insegnante di liceo, editor e pubblicista. Si occupa, tra l'altro, di critica letteraria per la “Neue Südtiroler Ta-geszeitung”. Dal 2009 è direttrice dell'associazione Literatur Lana, per cui dirige la rivista “Adligat”, nonché curatrice dei Literaturtage Lana, la più prestigiosa rasse-gna letteraria internazionale in Alto Adige/Südtirol. Mutternichts (Nulla materno) è il suo sorprendente esor-dio letterario, segnato da uno straordinario successo di pubblico e critica in Austria e Germania.IL POSTO DELLE PAROLEascoltare fa pensarewww.ilpostodelleparole.itDiventa un supporter di questo podcast: https://www.spreaker.com/podcast/il-posto-delle-parole--1487855/support.
Wellinski, Patrick www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Wellinski, Patrick www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Wellinski, Patrick www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Wer war Adelheid Duvanel? In Deutschland kennt man diese Schweizer Autorin kaum noch. Zu Unrecht, denn zu Lebzeiten wurde sie mit Literaturgrößen wie Robert Walser oder Franz Kafka verglichen. // Von Gisa Funck/ SWR 2024/ www.radiofeature.wdr.de Von Gisa Funck.
Wer war Adelheid Duvanel? In Deutschland kennt man diese Schweizer Autorin kaum noch. Zu Unrecht, denn zu Lebzeiten wurde sie mit Literaturgrößen wie Robert Walser oder Franz Kafka verglichen. // Von Gisa Funck/ SWR 2024/ www.radiofeature.wdr.de Von Gisa Funck.
What books have you wanted to reread as soon as you finished them? Inspired by this fascinating prompt from our friend Nora, we decided to dive into this fun topic. We talk about the categories of books that inspire immediate rereads, share a few of our own examples, and discuss when (or if) we've ever actually done it. What books have inspired you to turn the last page and immediately go back to the beginning?ShownotesBooks* Hope in the Dark: Untold Histories, Wild Possibilities, by Rebecca Solnit* Absolution, by Jeff Vandermeer* Doctor Thorne, by Anthony Trollope* The Wood in Midwinter, by Susanna Clarke* On the Calculation of Volume, by Solvej Balle, translated by Barbara Haveland* Minor Detail, by Adania Shibli, translated by Elisabeth Jaquette* Rebecca, by Daphne Du Maurier* Drive Your Plow Over the Bones of the Dead, by Olga Tokarczuk, translated by Antonia Lloyd-Jones* The Warden, by Anthony Trollope* Piranesi, by Susanna Clarke* The Invention of Morel, by Adolfo Bioy Casares, translated by Ruth L.C. Simms* Middlemarch, by George Eliot* Moby-Dick: or, The Whale, by Herman Melville* The Hobbit, by J.R.R. Tolkein* Train Dreams, by Denis Johnson* David Copperfield, by Charles Dickens* Bleak House, by Charles Dickens* Pride and Prejudice, by Jane Austen* Northanger Abbey, by Jane Austen* A Tale of Two Cities, by Charles Dickens* The Pickwick Papers, by Charles Dickens* Life After Life, by Kate Atkinson* A God in Ruins, by Kate Atkinson* The Ghost Writer, by Philip Roth* The Counterlife, by Philip Roth* Zuckerman Unbound, by Philip Roth* The Anatomy Lesson, by Philip Roth* The Prague Orgy, by Philip Roth* American Pastoral, by Philip Roth* I Married a Communist, by Philip Roth* The Human Stain, by Philip Roth* The Taiga Syndrome, by Cristina Rivera Garza, translated by Suzanne Jill Levine and Aviva Kana* The Walk, by Robert Walser, translated by Christopher Middleton and Susan Bernofsky* Splitting and Order, by Ted Kooser* Picnic, Lightning, by Billy Collins* James, by Percival Everett* So Long, See You Tomorrow, by William Maxwell* Time Will Darken It, by William Maxwell* The Chateau, by William Maxwell* Felix Holt, by George Eliot* Lies and Sorcery, by Elsa Morante, translated by Jenny McPheeOther Links* Nora's Instagram Post* One Bright Book* Episode 49: Rereading* Episode 76: Author Completionism* Episode 77: PoetryThe Mookse and the Gripes Podcast is a book chat podcast. Every other week Paul and Trevor get together to talk about some bookish topic or another. We hope you'll continue to join us!Many thanks to those who helped make this possible! If you'd like to donate as well, you can do so on Substack or on our Patreon page. These subscribers get periodic bonus episode and early access to all episodes! Every supporter has their own feed that he or she can use in their podcast app of choice to download our episodes a few days early. Please go check it out! This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit mookse.substack.com/subscribe
In this episode, Tara Bryan welcomes Jenny Hansen Lane, a self-publishing expert who has transformed her business and personal brand by leveraging Amazon's KDP platform. Together, they explore how self-publishing can be a powerful tool for establishing authority, creating new revenue streams, and accelerating business growth. Jenny shares her journey from digital marketer to self-published author, highlighting the immense potential of print-on-demand for coaches, content creators, and business owners looking to expand their reach. Whether you're just starting out or are ready to scale, Jenny's insights and strategies can help you tap into Amazon's huge built-in-buyers platform and supercharge your impact.Key Topics Discussed:Why Self-Publishing?Jenny's journey to self-publishing and how it helped her transition from course creator to self-publishing authority.The potential of Amazon's platform as a revenue and credibility booster.Starting with Simple Steps:Jenny's advice on how to get started, even if you're not ready to write a full book.How journals, planners, and other "bookish" products can serve as entry points.The A-to-B Approach in Self-Publishing:Jenny's strategy to simplify content for targeted outcomes and cater to specific customer needs.Using Amazon's search data to identify profitable topics and validate demand.Leveraging Amazon for Lead Generation and Authority:The advantages of using Amazon's platform to establish authority and draw in potential clients.How Jenny has used self-publishing to gain visibility, even generating leads for her coaching business.Upcoming Masterclass: Self-Publishing Authority & Income AcceleratorJoin Tara and Jenny for a deep dive into self-publishing strategies that accelerate authority and income.Learn how to uncover profitable niches, publish effectively, and harness Amazon's market power to grow your business.Action Steps:Set up your Amazon KDP account to start exploring self-publishing opportunities.Begin with a simple product, like a journal or planner, to get familiar with the platform.Research customer needs on Amazon to find high-demand topics in your niche.Resources Mentioned:Self-Publishing Authority & Income Accelerator Masterclass: Sign up for the $27 live masterclass with Tara Bryan and Jenny Hansen Lane to unlock step-by-step strategies for self-publishing success. Sign up hereKDP (Kindle Direct Publishing): Start your self-publishing journey on Amazon's platform. Learn more about KDPDear Female Digital EntrepreneurMicroscripts by Robert Walser
Mark Harman is an Irish-born, US-resident academic described as “the finest living Kafka translator” into English. Harman studied at University College Dublin and Yale University, where he took his BA/MA and PhD, respectively. He has taught German and Irish literature at Dartmouth, Oberlin, Franklin & Marshall, and the University of Pennsylvania. He is editor and co-translator of Robert Walser and translator of Hermann Hesse, Soul of the Age. Harshaneeyam invited him to speak about his new book - Kafka: Selected Stories, Reading Kafka over the years and the Uniqueness of Kafka as a writer.To Buy the book, please use the link in the show notes. -https://shorturl.at/0CQrL* For your Valuable feedback on this Episode - Please click the link below.https://tinyurl.com/4zbdhrwrHarshaneeyam on Spotify App –https://harshaneeyam.captivate.fm/onspotHarshaneeyam on Apple App – https://harshaneeyam.captivate.fm/onapple*Contact us - harshaneeyam@gmail.com ***Disclaimer: The views and opinions expressed by Interviewees in interviews conducted by Harshaneeyam Podcast are those of the Interviewees and do not necessarily reflect the official policy or position of Harshaneeyam Podcast. Any content provided by Interviewees is of their opinion and is not intended to malign any religion, ethnic group, club, organization, company, individual, or anyone or anything.This podcast uses the following third-party services for analysis: Podtrac - https://analytics.podtrac.com/privacy-policy-gdrpChartable - https://chartable.com/privacy
Susan Bernofsky is an American translator of German-language literature and author. She is best known for bringing the Swiss writer Robert Walser to the attention of the English-speaking world translating many of his books and writing his biography. She has also translated several books by Jenny Erpenbeck and Yoko Tawada. Her prizes for translation include the Helen and Kurt Wolff Translation Prize, Oxford-Weidenfeld Translation Prize. In 2017 she won the Warwick Prize for Women in Translation for her translation of Memoirs of a Polar Bear by Yoko Tawada.In this episode, she spoke about her views on translations, the author Yoko Tawada and her translation of Tawada's novel 'Spontaneous Acts' released in July 2024. 'Spontaneous Acts' written by Tawada in Berlin during the first year of the COVID-19 pandemic, pays homage to Paul Celan, a longstanding influence on her work. Arguably the most important German-language poet of the post-World War II era, Celan is known for the diamond-hard density of his lyrical lines, estranging words from their inherited meanings, and thereby opening up new avenues of association and interpretation. You can read Yoko Tawada's article on Paul Celan's Poems written in 2013, via the link in the show notes. https://www.thewhitereview.org/feature/celan-reads-japanese/To buy the book 'Spontaneous Acts' - a link is provided in the show notes. https://tinyurl.com/susanyokoPlease follow and review the Harshaneeyam Podcast on Spotify and Apple apps.* For your Valuable feedback on this Episode - Please click the link below.https://tinyurl.com/4zbdhrwrHarshaneeyam on Spotify App –https://harshaneeyam.captivate.fm/onspotHarshaneeyam on Apple App – https://harshaneeyam.captivate.fm/onapple*Contact us - harshaneeyam@gmail.com ***Disclaimer: The views and opinions expressed by Interviewees in interviews conducted by Harshaneeyam Podcast are those of the Interviewees and do not necessarily reflect the official policy or position of Harshaneeyam Podcast. Any content provided by Interviewees is of their opinion and is not intended to malign any religion, ethnic group, club, organization, company, individual, or anyone or anything.This podcast uses the following third-party services for analysis: Podtrac - https://analytics.podtrac.com/privacy-policy-gdrpChartable - https://chartable.com/privacy
Dieses Mal ist Anne Weber bei Mascha Jacobs zu Gast. Die Autorin und literarische Übersetzerin schreibt schon viele Jahre tolle Bücher. Keines gleicht dem anderen, jedes verlangt nach einer anderen literarischen Form. Zwei der Bücher, die ihr gezeigt haben, welchen Zugewinn an Freiheit manche Lektüren in uns auslösen können, hat sie zu DEAR READER mitgebracht. Der Räuber von Robert Walser posthum bei Suhrkamp erschienen und Plume und andere Prosa von Henri Michaux in einer autorisierten Übertragung von Kurt Leonhard im Limes Verlag veröffentlicht. Zwei rätselhafte Texte, die trotz aller Lücken und Sprunghaftigkeiten nicht gänzlich hermetisch bleiben. Das Undurchsichtige ist sogar verführerisch und die Frechheiten dieser Texte ansteckend, auch wenn sich vieles in ihnen einem schnellen Verstehen entzieht. In ihrem aktuellen Buch Bannmeilen. Ein Roman in Streifzügen in diesem Jahr bei Matthes und Seitz erschienen, beschreibt Anne Weber, die seit vierzig Jahren in Paris lebt, Spaziergänge durch das Département de la Seine-Saint-Denis. Ein Zusammenschluss von Gemeinden in Paris, die außerhalb des Autobahnrings liegen, Banlieues genannt werden und mit Bildern von Gewalt und Armut verbunden sind. Anne Weber schaut in ihren Streifzügen sehr genau und möglichst vorbehaltlos hin und findet auf den Streifzügen durch die Vorstädte einer weiblichen weißen Europäerin mit einem franko-algerischen Freund viel Unerwartetes: »Tausend andere von Kolonialismus und Leid, von Hoffnung und Fortschritt erzählende Orte.« »Es beginnt sich ihr eine Welt zu eröffnen, für die sie, wie sie sich eingestehen muss, jahrzehntelang blind gewesen ist«, heißt es im Klappentext. Auch für die Leser*innen ist die Welt nach den zu Literatur geronnenen Streifzügen widersprüchlicher und weiter. Mascha Jacobs und Anne Weber sprechen über das Wagnis, sich in die nahe gelegene Fremde zu begeben, über Form- und Gewissensfragen, Humor, Dialoge und das Übersetzen. Es geht um Sprachen und Machtverhältnisse, Verwandlungen, Ironie und unerbittliche Logiken, die groteske Nebenrealitäten erzeugen. Die mitgebrachten Lieblingstexte führen das Gespräch in ein vorsichtiges Nachdenken über literarische Sprünge, »Auseinandergelegenheiten« (Robert Walser) Erfindungslust und Unerschrockenheit. Anne Weber, 1964 in Offenbach geboren, lebt seit 1983 als freie Autorin und Übersetzerin in Paris. Sie hat sowohl aus dem Deutschen ins Französische übersetzt als auch umgekehrt. Auch ihre eigenen Bücher schreibt sie sowohl in deutscher als auch in französischer Sprache. Ihre Werke wurden u. a. mit dem Heimito von Doderer-Literaturpreis und dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Für Annette, ein Heldinnenepos erhielt sie den Deutschen Buchpreis. 2024 bekam sie außerdem den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis für ihr Gesamtwerk verliehen
Dieses Mal ist Anne Weber bei Mascha Jacobs zu Gast. Die Autorin und literarische Übersetzerin schreibt schon viele Jahre tolle Bücher. Keines gleicht dem anderen, jedes verlangt nach einer anderen literarischen Form. Zwei der Bücher, die ihr gezeigt haben, welchen Zugewinn an Freiheit manche Lektüren in uns auslösen können, hat sie zu DEAR READER mitgebracht. Der Räuber von Robert Walser posthum bei Suhrkamp erschienen und Plume und andere Prosa von Henri Michaux in einer autorisierten Übertragung von Kurt Leonhard im Limes Verlag veröffentlicht. Zwei rätselhafte Texte, die trotz aller Lücken und Sprunghaftigkeiten nicht gänzlich hermetisch bleiben. Das Undurchsichtige ist sogar verführerisch und die Frechheiten dieser Texte ansteckend, auch wenn sich vieles in ihnen einem schnellen Verstehen entzieht. In ihrem aktuellen Buch Bannmeilen. Ein Roman in Streifzügen in diesem Jahr bei Matthes und Seitz erschienen, beschreibt Anne Weber, die seit vierzig Jahren in Paris lebt, Spaziergänge durch das Département de la Seine-Saint-Denis. Ein Zusammenschluss von Gemeinden in Paris, die außerhalb des Autobahnrings liegen, Banlieues genannt werden und mit Bildern von Gewalt und Armut verbunden sind. Anne Weber schaut in ihren Streifzügen sehr genau und möglichst vorbehaltlos hin und findet auf den Streifzügen durch die Vorstädte einer weiblichen weißen Europäerin mit einem franko-algerischen Freund viel Unerwartetes: »Tausend andere von Kolonialismus und Leid, von Hoffnung und Fortschritt erzählende Orte.« »Es beginnt sich ihr eine Welt zu eröffnen, für die sie, wie sie sich eingestehen muss, jahrzehntelang blind gewesen ist«, heißt es im Klappentext. Auch für die Leser*innen ist die Welt nach den zu Literatur geronnenen Streifzügen widersprüchlicher und weiter. Mascha Jacobs und Anne Weber sprechen über das Wagnis, sich in die nahe gelegene Fremde zu begeben, über Form- und Gewissensfragen, Humor, Dialoge und das Übersetzen. Es geht um Sprachen und Machtverhältnisse, Verwandlungen, Ironie und unerbittliche Logiken, die groteske Nebenrealitäten erzeugen. Die mitgebrachten Lieblingstexte führen das Gespräch in ein vorsichtiges Nachdenken über literarische Sprünge, »Auseinandergelegenheiten« (Robert Walser) Erfindungslust und Unerschrockenheit. Anne Weber, 1964 in Offenbach geboren, lebt seit 1983 als freie Autorin und Übersetzerin in Paris. Sie hat sowohl aus dem Deutschen ins Französische übersetzt als auch umgekehrt. Auch ihre eigenen Bücher schreibt sie sowohl in deutscher als auch in französischer Sprache. Ihre Werke wurden u. a. mit dem Heimito von Doderer-Literaturpreis und dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Für Annette, ein Heldinnenepos erhielt sie den Deutschen Buchpreis. 2024 bekam sie außerdem den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis für ihr Gesamtwerk verliehen
Kath-Akademie Archiv: „Peter Hamm zu Gast bei Albert von Schirnding“ (Hördauer: 70 Minuten) Er war, 1937 in München geboren, ein Kind der Nachkriegszeit mit typischem Schicksal: keine leichte Kindheit; früher Tod der Mutter; zunächst im Heim, dann bei den Großeltern in Weingarten bei Ravensburg; er verließ die Schule, arbeitet in der Landwirtschaft, bricht seine Lehre als Buchhändler ab. Gedichte des Siebzehnjährigen erschienen in der Zeitschrift „Akzente“, aber erst 1981 und 1985 kamen die beiden größeren Lyrikbände „Der Balken“ und „Die verschwindende Welt“ heraus. Inzwischen hatte sich Peter Hamm als Herausgeber mehrerer Anthologien mit schwedischer, tschechischer und deutschsprachiger Lyrik, als Kritiker, Essayist, langjähriger Kulturredakteur beim Bayerischen Rundfunk und Autor von Fernsehfilmen über Heinrich Böll, Ingeborg Bachmann, Hanns Eisler, Hans Werner Henze, Alfred Brendel, Robert Walser und Fernando Pessoa einen Namen gemacht. Seine Aufsätze zur Literatur, darunter „Lobreden und Liebeserklärungen“, erschienen in mehreren Bänden im Hanser Verlag, zuletzt die Sammlung „Pessoas Traum“ (2012). „Einer, der selbst daheim ist, wo die Literatur herkommt: im Unsicherheitsland, da, wo gar nichts gewiss ist, am wenigsten man selbst“, sagte Martin Walser über Peter Hamm. Als engagierter Vermittler widmete er sich auch Autoren, die nicht im Literaturbetrieb aufgehen: Robert Walser, Fernando Pessoa, Reinhold Schneider, Georg von der Vring, Hermann Lenz. Peter Hamm war Vizepräsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Mitglied des PEN und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Er starb am 22.7.2019 in Tutzing. Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns! Katholische Akademie in BayernKardinal Wendel HausMandlstraße 23, 80802 München Realisation Uwe Kullnick
Kath-Akademie Archiv: „Peter Hamm zu Gast bei Albert von Schirnding“ (Hördauer: 70 Minuten) Er war, 1937 in München geboren, ein Kind der Nachkriegszeit mit typischem Schicksal: keine leichte Kindheit; früher Tod der Mutter; zunächst im Heim, dann bei den Großeltern in Weingarten bei Ravensburg; er verließ die Schule, arbeitet in der Landwirtschaft, bricht seine Lehre als Buchhändler ab. Gedichte des Siebzehnjährigen erschienen in der Zeitschrift „Akzente“, aber erst 1981 und 1985 kamen die beiden größeren Lyrikbände „Der Balken“ und „Die verschwindende Welt“ heraus. Inzwischen hatte sich Peter Hamm als Herausgeber mehrerer Anthologien mit schwedischer, tschechischer und deutschsprachiger Lyrik, als Kritiker, Essayist, langjähriger Kulturredakteur beim Bayerischen Rundfunk und Autor von Fernsehfilmen über Heinrich Böll, Ingeborg Bachmann, Hanns Eisler, Hans Werner Henze, Alfred Brendel, Robert Walser und Fernando Pessoa einen Namen gemacht. Seine Aufsätze zur Literatur, darunter „Lobreden und Liebeserklärungen“, erschienen in mehreren Bänden im Hanser Verlag, zuletzt die Sammlung „Pessoas Traum“ (2012). „Einer, der selbst daheim ist, wo die Literatur herkommt: im Unsicherheitsland, da, wo gar nichts gewiss ist, am wenigsten man selbst“, sagte Martin Walser über Peter Hamm. Als engagierter Vermittler widmete er sich auch Autoren, die nicht im Literaturbetrieb aufgehen: Robert Walser, Fernando Pessoa, Reinhold Schneider, Georg von der Vring, Hermann Lenz. Peter Hamm war Vizepräsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Mitglied des PEN und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Er starb am 22.7.2019 in Tutzing. Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns! Katholische Akademie in BayernKardinal Wendel HausMandlstraße 23, 80802 München Realisation Uwe Kullnick --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/hoerbahn/message
Scheinbar ziellos durch die Strassen der Stadt laufen, dabei den Blick schweifen lassen, die Menschen beobachten, einen Kaffee oder Tee trinken und den eigenen Gedanken nachhängen. Das alles passiert beim Spazierengehen. „Ich teile mit, daß ich eines schönen Vormittags, ich weiß nicht mehr genau um wieviel Uhr, da mich die Lust, einen Spaziergang zu machen, ankam, den Hut auf den Kopf setzte, das Schreib- oder Geisterzimmer verließ, die Treppe hinunterlief, um auf die Straße zu eilen.“ Schreibt schon Robert Walser 1917 in seiner Erzählung „Der Spaziergang“. Der Protagonist spaziert darin einen Tag lang durch seine kleine Stadt und beobachtet das Geschehen. Genau das hat auch der in Frankfurt lebende Autor Stefan Geyer gemacht. Sein neues Buch „Der Stadtwanderer“ ist ein Plädoyer sich eine Stadt durch das Gehen anzueignen, einzunehmen, für sich selbst zu entdecken. Die Stadt wird dann anders wahrgenommen, sagt Stefan Geyer. Im 21. Jahrhundert hat das Gehen aber auch eine politische, weil ökologische Komponente. Wer geht, der kontaminiert nicht die Luft mit Kohlenmonoxid oder anderen schädlichen Stoffen und ist damit auch interessant für die Wissenschaft und die Kultur: Die Spaziergangswissenschaft. Was sich hinter diesen Namen versteckt, auch darüber sprechen wir in dieser Ausgabe von hr-Info Kultur
Etranges et fascinantes sont les nouvelles dʹAdelheid Duvanel, auteure alémanique, comparée à Robert Walser pour sa vie erratique, sa fragilité psychique et sa disparition dans un bois de Liestal en 1996. "Histoires de vent", traduites par Catherine Fagnot aux Editions Corti est son quatrième recueil en français. Chronique de Thierry Sartoretti avec un éclairage de la professeure bâloise de littérature Elsbeth Dangen Peloquin.
Vi släpper här det första av två förinspelade avsnitt med anledning av att historiepoddsfamiljen blir en medlem större. Och vad passar bättre för att fira en ny liten människa än en berättelse om en gammal liten människa?Robert Walser var en schweizisk författare som i början av 1900-talet nådde modesta framgångar i Berlins kulturvärld. Han var lite av en Kafka innan Kafka. Men Robert Walser hade svårt med såväl pengar som mental hälsa. För att komma runt kraven på skrivandet uppfann han ”mikroskriften”. Hela noveller skrevs i täta miniatyrkrumelurer på visitkort och blad från almanackor.Först i modern tid har Walser åter hittat nya läsare. Och med det människor som vigt sina liv till att översätta de pappersarken. Det här är berättelsen om det minsta av alla missförstådda genier. Hoppas ni gillar den!—Glöm inte plåtarna till föreställningen på China teatern i Stockholm 14 maj. Krigochfred.se—Walser, Robert, Betydande människor kallar mig ett barn: mikroskrifter i urval, Bokförlaget Faethon, Stockholm, 2019Bernofsky, Susan, Clairvoyant of the Small, Yale University Press, 2021Seelig, Carl, Vandringar med Robert Walser, Bokförlaget Faethon, Stockholm, 2019”Robert Walsers sista steg i snön” Niklas Qvarnström i P1 2023-12-19 Lyssna på våra avsnitt fritt från reklam: https://plus.acast.com/s/historiepodden. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mario Obrero nos presenta Tiempos mágicos (Ed. La Bella Varsovia), el que ya es su cuarto poemario, una fiesta del lenguaje al que ha invitado a un montón de poetas coetáneos y otros ya desaparecidos que suenan en estas páginas. Luego, Ignacio Elguero nos recomienda la lectura de los dos nuevos títulos que se han alzado con el Premio Loewe: Los cuadernos perdidos de Robert Walser, del argentino Diego Roel, y Pálpito, del cubano Ernesto Delgado. También ¿Qué han hecho los Monty Python por nosotros? (Ed. Plataforma), libro en el que Javier Durán Tortonda recoge anécdotas y curiosidades de La vida de Brian. En su sección, Sergio C Fanjul nos habla de La llamada (Ed. Anagrama), la nueva obra de la periodista argentina Leila Guerriero, que reconstruye con rigor el calvario sufrido por Silvia Labayrú, una de las personas torturadas por la dictadura argentina que luego padeció también el repudio de sus compatriotas en el exilio. Para terminar, Mariano Peyrou nos lee unos versos de Sol (Ed. Ril), el segundo libro de Dafne Benjumea, en el que la poeta andaluza confirma lo que ya sospechábamos a raíz de su debut: que tiene una mirada interesantísima, una libertad poco frecuente y una intuición verbal maravillosa.Escuchar audio
Today Spencer Ruchti of Third Place Books joins to chat about The Tanners by Robert Walser, translated by Susan Bernofsky. We actually recorded this back in November and are glad to get it out into the world. Early on Spencer dips out momentarily due to an alarm in the store, but all ended up being right with the world. At least in that instant.This is another wide-ranging chat as we dig into The Tanners and Walser's writing. Some notable—perhaps random, perhaps not—topics that came up: hiking, firefighters, Full House, and lucid dreaming.Lastly, Spencer is one of the founders of a newer literary prize, the Cercador Prize, which selected its first winner, Of Cattle and Men from Charco Press, back in the Fall. Do check them out and follow along as they get moving on the second year of the prize!Titles/authors mentioned:Of Cattle and Men by Ana Paula Maia, translated by Zoë PerryGirlfriends, Ghosts, and Other Stories by Robert Walser, translated by Tom Whalen, with Nicole Köngeter and Annette WiesnerLooking at Pictures by Robert Walser, translated by Susan Bernofsky, Lydia Davis, and Christopher MiddletonBuddenbrooks by Thomas MannClairvoyant of the Small: The Life of Robert Walker by Susan BernofskyBarry LopezAlexander von HumboldtHeinrich von KleistWalks with Walser by Carl Seelig, translated by Anne PostenSeptology by Jon Fosse, translated by Damion SearlsErik SatieWG SebaldThe Village on Horseback by Jesse BallTo hear more from Spencer follow him on Instagram: @spenruch and follow the Cercador Prize on Instagram, too: @cercadorprizeClick here to subscribe to our Substack and find us on the socials: @lostinredonda just about everywhere.Music: “The Low Spark of High-Heeled Boys” by TrafficLogo design: Flynn Kidz Designs
Un frère et une sœur se retrouvent en fin de nuit techno pour parler de leur enfance, de ce papy Jacky qui les a brisés. Hypnotique, entre théâtre, danse et installation, " Extra Life " explore les traumatismes de lʹinceste. Après " LʹEtang " dʹaprès Robert Walser, Gisèle Vienne retrouve ses interprètes Adèle Haenel, Theo Livesey et Katia Petrowick. Genève, Comédie, dans le cadre du Festival Antigel, du 21 au 24 février. Lausanne-Vidy, du 12 au 16 juin. Gisèle Vienne sʹexplique au micro de Thierry Sartoretti.
Hermann Hesse war 1924 ein über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannter Autor. So erklärt sich auch die Anfrage junger italienischer Dichter, die ihn um einen Überblick über die aktuelle deutschsprachige Literatur baten. Er antwortete mit einem Brief, den er in der Neuen Züricher Zeitung veröffentlichte und den die Vossische am 16. Januar 1924 nachdruckte. Obgleich wir mit manchem Namen, der in der Übersicht fällt nicht auf Anhieb etwas anfangen können, so beweist Hesse ein hervorragendes „Näschen“, indem er mit Franz Kafka und Robert Walser gleich zwei Autoren lobt, die schon am Ende der Weimarer Republik in Vergessenheit geraten waren und erst Jahrzehnte später zu Weltruhm gelangten. Wer sonst noch in diesem Hesseschen Panorama der deutschsprachigen Literatur figuriert erfahren wir von Frank Riede.
Ruedi Häusermanns Collage von Walser-Texten ist ein aussergewöhnliches Porträt des Dichters. Es geht um vergebliche Sehnsüchte, die Vergänglichkeit allen Lebens – aber auch um die Vorzüge eines guten Schweinebratens. Die Musik des «Weshalb Forellen Quartetts» bringt Walsers Poesie zum Klingen. Carl Seelig hat Robert Walser regelmässig in der Heil- und Pflegeanstalt Herisau besucht, um mit ihm zu wandern. Einmal war er verabredet, das nächste Mal nach Rapperswil zu fahren. Obwohl Seelig die Billette schon in der Tasche hatte, meinte Walser: «Wozu auch. Ich bin nun einmal in die Ostschweiz verbannt und bleibe hier. Weshalb Forellen in Rapperswil essen, wenn wir im Appenzellerland Speck haben können?» Ruedi Häusermann nahm diesen Satz zum Anlass für einen Theaterabend, den er später als Hörspiel inszenierte. Mit: Zbigniew Bryczkowski und Michael Neuenschwander Musik: Martin Birnstiel (Cello), Monika Camenzind (1. Geige), Christian Strässle (2. Geige) und Daniel Thomas (Bratsche) - Tontechnik: Erwin Bindzus, Stephan Schneider und Hans-Peter Strub - Regie: Ruedi Häusermann und Martin Bopp - Produktion: SRF 1995 - Dauer: 47
durée : 01:00:00 - Les Nuits de France Culture - par : Philippe Garbit - Par Pascale Casanova et Arnaud Deshayes - Avec Petre Utz - Réalisation Anne Franchini
Um grande livro sobre ninharias de um autor de culto, a biografia de um figura bigger than life do tempo da outra senhora, reflexões sobre cinema e os arquivos do teatro de revista.See omnystudio.com/listener for privacy information.
Heyman Center for the Humanities at Columbia University Podcasts
In episode one of the new season of the SOF/Heyman Bookshelf, host highlights Susan Bernofsky's Clairvoyant of the Small. In an immaculately researched and beautifully written biography, Susan Bernofsky sets Robert Walser in the context of early twentieth-century European history, establishing him as one of the most important modernist writers.
Gaurav Monga is a writer and teacher originally from New Delhi. He is the author of Tears for Rahul Dutta (Philistine Press, 2012), Family Matters (Eibonvale Press, 2019), Ruins (Desirepath Publishers, 2019), Costumes of the Living (Snuggly Books, 2020), My Father, The Watchmaker (Hawakal Publishers, 2020) and The English Teacher (Raphus Press, 2021). Gaurav's work has appeared in numerous literary magazines, including B O D Y, Fanzine, Juked, Tammy Journal, Spurl Editions, Queen Mob's Teahouse, Birkensnake amongst others. Gaurav teaches English, German, literature, epistemology and creative writing, and has taught at schools and universities in India, Nepal, Switzerland, Dubai and the Czech Republic. Gaurav taught himself German to read the works of Franz Kafka, and is currently translating selected works of Robert Walser, Peter Bichsel and Paul Leppin from German to English. He is a member of an international art and lifestyle movement called Neo-Decadence. --- Send in a voice message: https://anchor.fm/zara-korutz/message
(00:00:41) Der Musik- und Theatermann ist bekannt für seine hintersinnig-verschmitzten Mischformen aus Jazz und neuer Musik, jenseits aller Genres. Er begegnet nun seinem Seelenverwandten Robert Walser im Musiktheater «Schauplatz der Kunst. Plädoyer für den Flaneur». Weitere Themen: (00:05:14) «Nos utopies communautaires» – Der Dokumentarfilm geht der Frage nach, was aus den Wohnutopien der 68er-Bewegung geworden ist. (00:09:28) Der Regisseur Ulrich Seidl geht in seinen Filmen an Grenzen – und steht darum nicht zum ersten Mal in der Kritik. (00:13:37) (Selbst)kritische Worte eines Mannes, der alles hatte: Fussballer Neven Subotics Buch «Alles geben. Warum der Weg zu einer gerechteren Welt bei uns selber anfängt».
‘Universo creativo de los autores... Escritos en una servilleta'. Las ideas brillantes muchas veces llegan de improviso, y la única forma es registrarlos en ese momento. Ya sea en servilletas manchadas con café, esquinas de un periódico o en coloridas libretas de apuntes. Rastros que han quedado inmortalizados en manuscritos en miniatura, microrrelatos o dibujos De eso se trata este especial de Patricia del Río, que nos recuerda a grandes autores como Martín Adán, Luis Hernández, Julio Cortázar, Robert Walser, entre otros, que crearon un universo literario a través de sus anotaciones sueltas. Para ello, recoge los testimonios de la poeta Rossella Di Paolo y del escritor y publicista Gustavo Rodríguez, quienes nos cuentan cómo plasman sus obras y los medios que utilizan para anotar las inspiraciones que les llega en ese momento. Sobre esta temática, el periodista Diego Pajares recomienda las películas "Tic tic boom", con Andrew Garfield, "Van Gogh, a las puertas de la eternidad", con Willem Dafoe; mientras que el crítico literario y librero de ‘Escena libre', Julio Zavala, cita tres libros imprescindibles: ‘Escrito a lápiz. Microprogramas', de Robert Walser; ‘Cuaderno de notas', de Antón Chéjov; y ‘Cuadernos, apuntes y reflexiones', de Gustave Flaubert. En el libro de la semana, nos acompaña el dibujante y narrador gráfico, Gonzalo Macalopú Chiú, quien nos describe cómo fue el proceso de adaptación de las narraciones de Joan Santacruz Pachacuti, cronista indio de finales del siglo XVII, autor de ‘Relación de antigüedades deste reyno del Perú', y que hoy podemos disfrutar su adaptación en el formato de historieta. Gonzalo fue ganador del 2º Concurso Nacional de Narrativa Gráfica, organizado por la Alianza Francesa de Lima, el Ministerio de Cultura y la Casa de la Literatura, y con el auspicio de la Embajada de Francia. Las canciones que complementan el programa son: ‘Royals', por Lorde; ‘I should be so lucky', por Kyle Minogue; ‘Seven nation army', por Zella Day; ‘Las torres', de Los Nosequién y los Nosecuántos; ‘Losing my religion', por R.E.M.; y ‘Single ladies', por Beyoncé. Conducción: Patricia del Río ||| Producción: Amelia Villanueva ||| Edición de audio: Andrés Rodríguez ||| Episodio 20 – Tercera temporada
‘Universo creativo de los autores... Escritos en una servilleta'. Las ideas brillantes muchas veces llegan de improviso, y la única forma es registrarlos en ese momento. Ya sea en servilletas manchadas con café, esquinas de un periódico o en coloridas libretas de apuntes. Rastros que han quedado inmortalizados en manuscritos en miniatura, microrrelatos o dibujos De eso se trata este especial de Patricia del Río, que nos recuerda a grandes autores como Martín Adán, Luis Hernández, Julio Cortázar, Robert Walser, entre otros, que crearon un universo literario a través de sus anotaciones sueltas. Para ello, recoge los testimonios de la poeta Rossella Di Paolo y del escritor y publicista Gustavo Rodríguez, quienes nos cuentan cómo plasman sus obras y los medios que utilizan para anotar las inspiraciones que les llega en ese momento. Sobre esta temática, el periodista Diego Pajares recomienda las películas "Tic tic boom", con Andrew Garfield, "Van Gogh, a las puertas de la eternidad", con Willem Dafoe; mientras que el crítico literario y librero de ‘Escena libre', Julio Zavala, cita tres libros imprescindibles: ‘Escrito a lápiz. Microprogramas', de Robert Walser; ‘Cuaderno de notas', de Antón Chéjov; y ‘Cuadernos, apuntes y reflexiones', de Gustave Flaubert. En el libro de la semana, nos acompaña el dibujante y narrador gráfico, Gonzalo Macalopú Chiú, quien nos describe cómo fue el proceso de adaptación de las narraciones de Joan Santacruz Pachacuti, cronista indio de finales del siglo XVII, autor de ‘Relación de antigüedades deste reyno del Perú', y que hoy podemos disfrutar su adaptación en el formato de historieta. Gonzalo fue ganador del 2º Concurso Nacional de Narrativa Gráfica, organizado por la Alianza Francesa de Lima, el Ministerio de Cultura y la Casa de la Literatura, y con el auspicio de la Embajada de Francia. Las canciones que complementan el programa son: ‘Royals', por Lorde; ‘I should be so lucky', por Kyle Minogue; ‘Seven nation army', por Zella Day; ‘Las torres', de Los Nosequién y los Nosecuántos; ‘Losing my religion', por R.E.M.; y ‘Single ladies', por Beyoncé. Conducción: Patricia del Río ||| Producción: Amelia Villanueva ||| Edición de audio: Andrés Rodríguez ||| Episodio 20 – Tercera temporada
Subscribe to Quotomania on Simplecast or search for Quotomania on your favorite podcast app!W.G. Sebald, in full Winfried Georg Sebald, (born May 18, 1944, Wertach, Allgäu, Germany—died December 14, 2001, Norwich, England), was a German-English novelist and scholar who was known for his haunting, nonchronologically constructed stories.Sebald's work imaginatively explored themes of memory as they related to the Holocaust. His novels include Schwindel, Gefühle (1990; Vertigo), Die Ausgewanderten (1992; The Emigrants), Die Ringe des Saturn (1995; The Rings of Saturn), Logis in einem Landhaus: über Gottfried Keller, Johann Peter Hebel, Robert Walser und andere(1998; A Place in the Country: On Gottfried Keller, Johann Peter Hebel, Robert Walser, and Others), and Austerlitz (2001).From https://www.britannica.com/biography/W-G-Sebald. For more information about W. G. Sebald:The Rings of Saturn: https://www.ndbooks.com/book/the-rings-of-saturn/“Why You Should Read W. G. Sebald”: https://www.newyorker.com/books/page-turner/why-you-should-read-w-g-sebald“W. G. Sebald: A Profile”: https://www.theparisreview.org/letters-essays/945/wg-sebald-a-profile-james-atlas
In his long essay Losers (Peninsula) psychoanalyst and critic Josh Cohen examines, with characteristic wit and acuity, what our culture loses by undervaluing what Elizabeth Bishop famously called ‘the art of losing.' Drawing on a wide range of sources and inspirations from mythology, psychology and literature, including Freud, Winnicott, Beckett, Kafka, Thomas Bernard and Robert Walser, Cohen was in conversation with novelist and essayist Deborah Levy, who has written of Losers ‘With compassion, skill and verve, Josh Cohen eloquently dismantles societal and personal delusions about winning and losing.' See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.
Wie ein berühmter Schriftsteller in seinem eigenen Leben verschwand: Ein Gespräch mit Durs Grünbein über den wandernden Robert Walser
Ajay Singh Chaudhary, Lygia Sabbag Fares, Michael Stevenson, Rebecca Ariel Porte, and Suzanne Schneider look back on 2020 in cultural objects: what artifacts from the catastrophe of history lingered with them and which will they be salvaging for the coming year? Discussion ranges over children's media, experimental performances of Beethoven, sourdough, samba-canção, Sianne Ngai, Spiritfarer and Deathstranding, Robert Walser's fairy tales, and critical theory, always. The conversation coalesces, unexpectedly, around questions of storytelling-- how we narrate the present and how we narrate the immediate past--and why pessimism does not necessarily mean fatalism.