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Lazi bricht von Berlin nach Ungarn auf, um das Gewehr des verstorbenen Großvaters zu finden. Die Mission: Schießen lernen und Rache üben. Dafür muss Lazi aber erst den Verwandten im Dorf gegenübertreten, die Lazi noch unter anderem Namen mit einem anderen Körper kennen. Muri Daridas Debütroman "King Cobra" erzählt von einer Häutung, von Widerstand und Ich-Werdung zwischen dem Órban-geprägten Ungarn und Deutschland. Muri Darida lebt in Berlin und Budapest, und nimmt Nadine mit an den Ort, wo der eigene Hund immer Fleisch vom Grill mopst und die Seele zwischen alten Bäumen, Wildschweinen und Gewässern durchatmen kann: In den Volkspark Rehberge in Berlin-Wedding. Das Buch Muri Darida: "King Cobra", 288 Seiten, dtv. Die Bücher, über die Nadine und Muri sonst noch sprechen: Muri empfiehlt István Örkény: "Familie Tót", übersetzt von Vera Thies, Henschel Verlag, 141 Seiten, nur noch antiquarisch oder in Bibliotheken. Vailes Shepperd: "A Good Ending for Bad Memories", Bold Story Press, 310 Seiten, nur auf Englisch erhältlich. Nadine empfiehlt Angela Steidele: "Ins Dunkel", 360 Seiten, Suhrkamp. Autor*in Muri Darida lebt in Berlin und Budapest, berichtet für deutsche Medien wie Zeit online, arte, taz über Ungarn, Widerstandsbewegungen und rechtspopulistische Verschwörungserzählungen. Muri Darida hat viele Jahre in der Psychotherapie gedolmetscht und Erzählungen in Literaturzeitschriften veröffentlicht. 2024: taz Publikumspreis beim Open Mike in Berlin. "King Cobra" ist der Debütroman. Der Ort Volkspark Rehberge in Berlin Wedding
Manche alten Texte wirken befremdlich. Aber wenn man sie mal mit einem Augenzwinkern betrachtet, dann sieht die Sache gleich ganz anders aus. Wie bei diesem Lied, das aus den Stubenberger Liederbüchern stammt und um 1800 entstanden ist - und beschreibt, wie man sich an einem Feiertag oder auch an jedem Sonntag zu verhalten hat. Quasi: Kirchgang und dann was Gscheits lesen. Und "gscheit" heißt: nichts, was der Seele schaden könnte. Das konnte natürlich nur und am besten gute katholische Lektüre leisten. Ein wirklich passendes Lied zum 125-jährigen Jubiläum des Sankt Michaelsbundes, der diesen Podcast herausbringt. Denn das katholische Medienhaus beliefert schon genau so lange öffentlche Büchereien - die früher alle mit gut katholischer Lektüre bestückt waren. Heute allerdings ist dort wirklich jedes Buch zu haben. Und hier geht´s zum [Michaelsbund](https://www.michaelsbund.de/shop/)
Eine Mobile App ist weit mehr als ein zusätzlicher Marketingkanal und kann zum zentralen Hebel für Kundenbindung, Umsatzsteigerung und effizientere Workflows werden. Im Gespräch zeigen Sam und Stefan, warum Apps 2026 relevanter denn je sind, wo sie sich wirklich von responsiven Websites unterscheiden und ab wann sich die Investition lohnt.Anhand konkreter Beispiele aus Retail und B2B wird deutlich, wie Commerce-Apps, Spezial-Use-Cases (z.B. Lager, Wartung, Bibliotheken) und Loyalty-Programme zusammenspielen, welche Kosten- und Zeitrahmen realistisch sind und wie Unternehmen mit MVP-Ansätzen, Beta-Phasen und klugem Nutzerfeedback-Rollout das Risiko minimieren und den Mehrwert maximieren.Dein Start zur eignen App: https://s.dotsource.de/appsHier findest du Stefan auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/stefan-renz/
In deze aflevering schuift Erwin Mortier aan. Een van de belangrijkste schrijvers van zijn generatie (auteur van oa. Marcel, Godenslaap en Gestameld Liedboek). Maar ook iemand uit mijn eigen dorp, Hansbeke. Hij was ooit mijn babysit, zijn zus An was jarenlang de verpleegster van onze huisartsenpraktijk en overleed afgelopen augustus. Deze aflevering is aan haar opgedragen.We hebben het over wat een schrijver en een arts van elkaar kunnen leren. Over de geschiedenis van de psychiatrie, AI als nerdy assistent, en het misverstand rond René Descartes. Over zijn nieuwe boek De Vlaamse Vergezichten en de Vlaamse beweging van 150 jaar geleden. En over verlies. Erwin verloor zijn moeder aan jonge Alzheimer en zijn zus An koos haar eigen afscheidsdag. We praten over rouw en euthanasie en we leren waarom Erwin alle bejaardentehuizen wil opblazen.Erwin Mortier is romancier, dichter, essayist en gastcurator van het Dr. Guislain-museum in Gent.(00:00) Voor An en hoe schrijver en arts elkaar verstaan(03:46) Schrijver worden en liefde als aandacht(06:55) Ontmenselijking in de zorg en AI als nerdy assistent(12:01) Het Guislain-museum en de geschiedenis van de psychiatrie(18:35) Descartes, rede en emotie(20:39) Vlaamse Vergezichten: een familieverhaal uit 1860(24:52) Drie dingen voor gezondheid en het ritueel van schrijven met de hand(31:33) Het verlies van een moeder: Gestameld Liedboek en anticiperende rouw bij Alzheimer(44:20) Het verlies van zijn zus en het ritueel van afscheid(50:49) Goed ouder worden: blaas de bejaardentehuizen op(57:10) Bibliotheken, musea en muziek als anker(01:10:27) Wilsbeschikking en het euthanasiedebat (van Hugo Claus tot Tine Nys)Vermeld in de aflevering:De Vlaamse Vergezichten — Erwin Mortier (De Bezige Bij)Gestameld Liedboek. Moedergetijden — Erwin MortierFilosofie van de Grote Emoties. Liefde — Erwin MortierMarcel, Godenslaap — Erwin MortierDiscours de la méthode — René DescartesSterfelijk zijn — Atul GawandeDr. Guislain-museum, Gent: https://www.museumdrguislain.beerwin-mortier.comSpreekuur met Dokter Servaas is de podcast waarin arts Servaas Bingé in gesprek gaat met toponderzoekers, artsen en denkers over gezondheid, preventie en levensstijl. https://www.dokterservaas.beVond je deze aflevering waardevol? Laat een rating achter op en volg het kanaal; dat helpt meer mensen Spreekuur vinden.Deze aflevering is informatief en vervangt geen individueel medisch advies. Bij klachten: raadpleeg je huisarts.
"Ich kannte das Gefühl der Mutterliebe nicht,“ heißt es in Lukas Bärfuss‘ Essay über seine Mutter, den er den faszinierenden Titel "Königin der Nacht“ gegeben hat. Die Literaturagenten sprechen mit Bärfuss über eine Existenz auf der Nachtseite des Lebens – und mit Birgit Birnbacher über Mutterliebe zu einem Sohn mit ADHS. Außerdem gibt es eine Führung durch die "Mutter aller Bibliotheken“ in Berlin, die Stadtbibliothek, die in dieser Woche 125 Jahre alt wird. Und wir klären, wie Comic-Ikone Lucky Luke in den gläsernen Sarg von Schneewittchen kam.
"Berlin liest ein Buch" – jedes Jahr lädt die Aktion Berlinerinnen und Berliner mehrere Wochen lang dazu ein, gemeinsam über einen Roman ins Gespräch zukommen. In diesem Jahr steht Daniela Dröschers Roman "Lügen über meine Mutter" im Mittelpunkt. Angelehnt an die Biografie der Autorin erzählt das Buch von familiären Machtverhältnissen, Körperbildern und sozialem Druck im Westdeutschland der 1980er Jahre. Noch bis zum 7. Juni liest Daniela Dröscher aus ihrem Roman und diskutiert mit dem Publikum über die Themen des Buches – in Bibliotheken, Buchhandlungen und Kulturorten in vielen Bezirken der Stadt. Antje Bonhage war bei einer der Veranstaltungen dabei – in der Gottfried-Benn-Bibliothek in Zehlendorf.
Wer schreibt, der bleibt – auch, wenn's nicht stimmt. Leute, geht mehr in Bibliotheken! Da ist es nicht nur angenehm unbiased, sondern auch angenehm kühl. Aber es gibt Dinge, bei denen es hitziger zugeht: Wir sprechen über den SpaceX-Börsengang und bekommen Expertise von Pip Klöckner, wir schauen auf WhatsApps Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und auf die Angriffe auf die Wikipedia und die freie Welt. Ja, es gibt dicke Bretter zu bohren. ➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: http://hakendran.org
In dieser Folge der Bretterwisser ist Christopher von den Brettspielgeeks zu Gast und spricht mit Arne und René über seinen Kanal, Brettspiel-Entwicklungen und die Frage, ob die goldene Zeit der Brettspiele wirklich vorbei ist. Dabei geht es um Crowdfunding-Frust, Lieblingsspiele, YouTube in der Brettspielszene und die Veränderungen im Hobby durch Familie, Kinder und den wachsenden Markt. Außerdem diskutieren die drei über Brettspiel-Events in Bibliotheken, die aktuelle Spiel-des-Jahres-Nominierung und darüber, warum nicht jedes gute Spiel automatisch einen Platz im Regal bekommt. Viel Spaß mit der Sendung!
Das Verhältnis des Paul Celan und Martin Heidegger ist eines der großen und vieldiskutierten Rätsel der deutschen Nachkriegsgeschichte, hier der Philosoph, der sich für den Nationalsozialismus engagierte, dort der Dichter, dessen Eltern im Holocaust umkamen. Der Essay macht sich auf die Suche in den Archiven, er schaut in die Bibliotheken von Celan und Heidegger, die sich im Deutschen Literaturarchiv in Marbach befinden, deutet Lesespuren, Anstreichungen oder offensichtliche Desinteresse. Eines ist dabei schnell klar, die Begegnung der beiden findet nicht wirklich auf Augenhöhe statt. Wie aber dann? Essay von Frank Hertweck SWR 2026
Das „Ich" im Journalismus – ist es narzisstische Nabelschau oder das ehrlichste Werkzeug, das wir haben, um Wirklichkeit zu beschreiben? In dieser Folge von „Alles muss raus" trifft Thilo Mischke die Literaturwissenschaftlerin Erika Thomalla, deren Buch „Gegenwart machen" sich mit der Geschichte des deutschsprachigen Pop-Journalismus beschäftigt – von Tempo, Neon und Allegra bis zu Christian Kracht, Sibylle Berg und den großen Vorbildern des amerikanischen New Journalism wie Hunter S. Thompson und Tom Wolfe. Die beiden sprechen über die goldenen Jahre, in denen Reporter mit prall gefüllten Spesenkassen monatelang recherchieren durften und Texte am Ende doch nicht gedruckt wurden. Über harte Textchefs der alten Schule, die heute in Marokko ihren Ruhestand genießen. Über die Frage, warum das Ich im Print fast verschwunden ist, während es in Reels, Reportagen und Streamingformaten omnipräsent geworden ist – allerdings oft ohne die Selbstreflexion, die den Pop-Journalismus einst auszeichnete. Außerdem: Warum Eitelkeit den Journalismus krank macht, was KI nicht ersetzen kann, weshalb Bibliotheken in Zeiten von ChatGPT wieder wichtiger werden, wie Geschlechterverhältnisse die legendäre Redaktionskultur prägten – und es geht auch um die Frage, ob es so etwas wie einen ostdeutschen Pop-Journalismus eigentlich gab. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Jean-Marc da Costa und Manfred Wolf sind die kreativen Köpfe hinter serien.lighting, einem der renommiertesten deutschen Hersteller von innovativen und designorientierten Leuchten. Ihr beruflicher Werdegang ist geprägt von einer gemeinsamen Vision, herausragendes Leuchtendesign mit technologischer Raffinesse und handwerklicher Perfektion zu verbinden. Beide lernten sich während ihres Designstudiums an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach kennen, wo sie früh die Leidenschaft für Lichtgestaltung entdeckten. Mit einem klaren Fokus auf minimalistisches Design und höchste Funktionalität gründeten sie 1985 das Unternehmen serien.lighting. Ziel war es von Anfang an, Leuchten zu entwickeln, die sich sowohl durch ihre formale Ästhetik als auch durch innovative technische Lösungen auszeichnen. Ihre Arbeit ist stark von der Idee der Serienproduktion geprägt, was auch namensgebend für das Unternehmen war. Sie schafften es, technische Komplexität und minimalistisches Design miteinander zu verbinden, und haben so eine eigene, unverwechselbare Designhandschrift entwickelt, die in der Branche Anerkennung findet. Im Laufe der Jahre wurden ihre Produkte mit zahlreichen internationalen Designpreisen ausgezeichnet, darunter der der German Design Award, der German Brand Award und der Focus Open. Ihre Leuchten sind heute in modernen Architekturprojekten weltweit zu finden, von Wohnhäusern über Hotels bis hin zu öffentlichen Gebäuden wie Museen und Bibliotheken. serien.lighting hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als eine der führenden Adressen für Lichtdesign in Deutschland etabliert und setzt mit jeder neuen Leuchtenkollektion Maßstäbe in puncto Innovation und Design. Wolf und da Costa setzen in ihrer Arbeit auf klare Linien, hochwertige Materialien und eine präzise Verarbeitung. Ihre Designs verbinden Licht und Raum auf eine Weise, die sowohl funktional als auch ästhetisch überzeugt, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Das Unternehmer-Duo teilen sich bis heute seit 40 Jahren ein Büro und führen das Familienunternehmen, wie sie es nennen, gemeinsam. Seit Gründung am identischen Standort in Rodgau südlich von Frankfurt entstehen Ideen, erste Entwürfe und werden die Produkte komplett inhouse unter Ihrer Leitung entwickelt. Privat haben die beiden ganz unterschiedliche Leidenschaften. Manfred Wolf schraubt bevorzugt an seiner Oldtimersammlung und fährt mit den alten Schätzchen auch schon mal mehrere Wochen durch Südafrika. Jean-Marc da Costa liebt Architektur und alles, was mit seiner portugieschischen Heimat zusammenhängt.
Diese Quellen bieten eine umfassende Analyse des Lebens und Wirkens von Bertolt Brecht, wobei sein revolutionärer Beitrag zum modernen Theater und zur Lyrik im Mittelpunkt steht. Sie beleuchten seine Zusammenarbeit mit Komponisten wie Kurt Weill und Hans Eisler, insbesondere bei Welterfolgen wie der „Dreigroschenoper“, die bürgerliche Moralvorstellungen durch eingängige Melodien und scharfe Gesellschaftskritik herausforderte. Ein zentrales Thema ist der Verfremdungseffekt, der das Publikum zur kritischen Distanz anregen sollte, sowie Brechts eigene dialektische Entwicklung vom Expressionisten zum politisch engagierten „Stückeschreiber“. Zudem thematisieren die Texte die persönlichen und künstlerischen Spannungen während seines Exils und seiner Rückkehr nach Ost-Berlin. Letztlich verdeutlichen die Quellen, dass Brechts Werk durch seine sprachliche Präzision und die Mobilisierung der Zuschauerintelligenz bis heute eine zeitlose Aktualität bewahrt.Bertolt Brecht bricht in seinen Gedichten Erwartungen systematisch durch dialektische Spannungsverhältnisse, die den Leser aus einer passiven Konsumhaltung reißen und seine Intelligenz mobilisieren sollen. Er nutzt dabei verschiedene Techniken des „dialektischen Sprungs“, um scheinbare Gewissheiten zu erschüttern:Brecht verwendet häufig eine Einlulltechnik, bei der er über mehrere Strophen eine bestimmte Erwartung oder ein Narrativ aufbaut, um dieses in der letzten Strophe radikal zu zerstören.Ein prägnantes Beispiel ist das Gedicht Was bekam des Soldaten Weib: Über mehrere Strophen werden prachtvolle Geschenke aus verschiedenen Städten (Schuhe aus Prag, Linnen aus Warschau, Seide aus Paris) aufgezählt, was den Eindruck erweckt, der Krieg lohne sich.Der dialektische Umschlag erfolgt in der letzten Strophe: Aus Russland erhält die Frau den Witwenschleier. Damit wird das zuvor mühsam errichtete „Gebäude“ der Kriegserträge eingerissen und die brutale Realität des Todes gegenübergestellt.In späten Gedichten wie Rückkehr nutzt Brecht dialektische Sprünge, um die Position des Sprechers zu verschieben.In der ersten Strophe tritt der Heimkehrer noch als souveränes Subjekt auf, das den Bomberschwärmen folgt und fragt: „Wie finde ich die Vaterstadt?“.In der zweiten Strophe verkehrt sich dieses Verhältnis: Nicht mehr das „Ich“ findet die Stadt, sondern die Stadt „empfängt“ den Heimkehrer. Der Heimkehrer wird zum Objekt, das im Zeichen des Todes (der Bomben und Feuersbrünste) steht, die er selbst mitgebracht hat. Dieser Sprung zwingt den Leser, die moralische Position des Heimkehrers neu zu bewerten.Brecht setzt oft Sätze unvermittelt nebeneinander, ohne die logische Verknüpfung (das „Scharnier“) mitzuliefern.In einem Beispiel stehen die „Schlächter“, die aus Bibliotheken treten, neben „Müttern“, die den Himmel nach Erfindungen der Gelehrten absuchen.Der Leser ist gezwungen, diesen gedanklichen Sprung selbst zu vollziehen und die Verbindung zwischen den gelehrten Erfindungen und der Zerstörungskraft der „Schlächter“ herzustellen.Manchmal bricht Brecht Erwartungen, indem er die eigentliche Pointe oder den „Sieg“ der Vernunft im Text gar nicht ausspricht.Im Gedicht Der Schneider von Ulm endet die Erzählung mit dem Absturz des Schneiders und dem Triumph des Bischofs, der behauptet, der Mensch werde nie fliegen.Der dialektische Sprung findet hier im Kopf des Lesers statt: Da dieser weiß, dass Menschen heute fliegen, erkennt er die Denkfaulheit der Autorität (des Bischofs), obwohl das Gedicht vordergründig das Scheitern des Schneiders schildert.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese dialektischen Sprünge bei Brecht als „Intelligenz-Appell“ fungieren. Er stellt die Dinge „auf den Kopf“, um dem Leser ein „frisches, neues, dreistes Urteil“ zu ermöglichen.1. Die „Destruktionsstrophe“ am Gedichtende2. Umkehrung von Subjekt und Objekt (Perspektivwechsel)3. Das Fehlen des logischen „Scharniers“4. Dialektik durch Auslassung (Appell an den Leser)5. Verfremdung bekannter Motive
Diese Quellen bieten eine umfassende Analyse des Lebens und Wirkens von Bertolt Brecht, wobei sein revolutionärer Beitrag zum modernen Theater und zur Lyrik im Mittelpunkt steht. Sie beleuchten seine Zusammenarbeit mit Komponisten wie Kurt Weill und Hans Eisler, insbesondere bei Welterfolgen wie der „Dreigroschenoper“, die bürgerliche Moralvorstellungen durch eingängige Melodien und scharfe Gesellschaftskritik herausforderte. Ein zentrales Thema ist der Verfremdungseffekt, der das Publikum zur kritischen Distanz anregen sollte, sowie Brechts eigene dialektische Entwicklung vom Expressionisten zum politisch engagierten „Stückeschreiber“. Zudem thematisieren die Texte die persönlichen und künstlerischen Spannungen während seines Exils und seiner Rückkehr nach Ost-Berlin. Letztlich verdeutlichen die Quellen, dass Brechts Werk durch seine sprachliche Präzision und die Mobilisierung der Zuschauerintelligenz bis heute eine zeitlose Aktualität bewahrt.Bertolt Brecht bricht in seinen Gedichten Erwartungen systematisch durch dialektische Spannungsverhältnisse, die den Leser aus einer passiven Konsumhaltung reißen und seine Intelligenz mobilisieren sollen. Er nutzt dabei verschiedene Techniken des „dialektischen Sprungs“, um scheinbare Gewissheiten zu erschüttern:Brecht verwendet häufig eine Einlulltechnik, bei der er über mehrere Strophen eine bestimmte Erwartung oder ein Narrativ aufbaut, um dieses in der letzten Strophe radikal zu zerstören.Ein prägnantes Beispiel ist das Gedicht Was bekam des Soldaten Weib: Über mehrere Strophen werden prachtvolle Geschenke aus verschiedenen Städten (Schuhe aus Prag, Linnen aus Warschau, Seide aus Paris) aufgezählt, was den Eindruck erweckt, der Krieg lohne sich.Der dialektische Umschlag erfolgt in der letzten Strophe: Aus Russland erhält die Frau den Witwenschleier. Damit wird das zuvor mühsam errichtete „Gebäude“ der Kriegserträge eingerissen und die brutale Realität des Todes gegenübergestellt.In späten Gedichten wie Rückkehr nutzt Brecht dialektische Sprünge, um die Position des Sprechers zu verschieben.In der ersten Strophe tritt der Heimkehrer noch als souveränes Subjekt auf, das den Bomberschwärmen folgt und fragt: „Wie finde ich die Vaterstadt?“.In der zweiten Strophe verkehrt sich dieses Verhältnis: Nicht mehr das „Ich“ findet die Stadt, sondern die Stadt „empfängt“ den Heimkehrer. Der Heimkehrer wird zum Objekt, das im Zeichen des Todes (der Bomben und Feuersbrünste) steht, die er selbst mitgebracht hat. Dieser Sprung zwingt den Leser, die moralische Position des Heimkehrers neu zu bewerten.Brecht setzt oft Sätze unvermittelt nebeneinander, ohne die logische Verknüpfung (das „Scharnier“) mitzuliefern.In einem Beispiel stehen die „Schlächter“, die aus Bibliotheken treten, neben „Müttern“, die den Himmel nach Erfindungen der Gelehrten absuchen.Der Leser ist gezwungen, diesen gedanklichen Sprung selbst zu vollziehen und die Verbindung zwischen den gelehrten Erfindungen und der Zerstörungskraft der „Schlächter“ herzustellen.Manchmal bricht Brecht Erwartungen, indem er die eigentliche Pointe oder den „Sieg“ der Vernunft im Text gar nicht ausspricht.Im Gedicht Der Schneider von Ulm endet die Erzählung mit dem Absturz des Schneiders und dem Triumph des Bischofs, der behauptet, der Mensch werde nie fliegen.Der dialektische Sprung findet hier im Kopf des Lesers statt: Da dieser weiß, dass Menschen heute fliegen, erkennt er die Denkfaulheit der Autorität (des Bischofs), obwohl das Gedicht vordergründig das Scheitern des Schneiders schildert.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese dialektischen Sprünge bei Brecht als „Intelligenz-Appell“ fungieren. Er stellt die Dinge „auf den Kopf“, um dem Leser ein „frisches, neues, dreistes Urteil“ zu ermöglichen.1. Die „Destruktionsstrophe“ am Gedichtende2. Umkehrung von Subjekt und Objekt (Perspektivwechsel)3. Das Fehlen des logischen „Scharniers“4. Dialektik durch Auslassung (Appell an den Leser)5. Verfremdung bekannter Motive
Barenberg, Jasper www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Am 23. April wird der Welttag des Buches gefeiert: Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und zahlreiche Lesebegeisterte veranstalten gemeinsam ein großes Fest rund ums Lesen. Und die Vielzahl an Büchern macht Lust dazu. Wie man in der Masse an Neuerscheinungen überhaupt noch die „wichtigen“ Bücher findet? Das Magazin Buchkultur wäre eine Möglichkeit es herauszufinden. Bei mir sind die Chefredakteurin Katja Schwingshandl und Geschäftsführer Max Freudenschuss. (superfly.fm)
Diskriminierung bleibt ein Thema: In Tschechien wird Welt-Roma-Tag gefeiert, Messung kosmischer Strahlung bei Artemis-2-Mission mit tschechischer Technik, Erster Bibliotheksbau der Böhmischen Länder: Die Chotek-Sammlung auf Schloss Kačina
Diskriminierung bleibt ein Thema: In Tschechien wird Welt-Roma-Tag gefeiert, Messung kosmischer Strahlung bei Artemis-2-Mission mit tschechischer Technik, Erster Bibliotheksbau der Böhmischen Länder: Die Chotek-Sammlung auf Schloss Kačina
20 Jahre Warten hat ein Ende: Tschechiens Fußballer fahren zur WM, Schule schwänzen: Ein wachsendes Problem in Tschechien?, Alte Bibliothek im Erzbischöflichen Schloss von Kroměříž
20 Jahre Warten hat ein Ende: Tschechiens Fußballer fahren zur WM, Schule schwänzen: Ein wachsendes Problem in Tschechien?, Alte Bibliothek im Erzbischöflichen Schloss von Kroměříž
Der studierte Wirtschaftspsychologe Yunus Kaynak hat zusätzlich einen Master im Bereich Salesmanagement. Er ist geradezu prädestiniert für das Thema Geldanlage und Psychologie. Ein Thema, das inzwischen ganze Bibliotheken füllt. Am Ende bleiben einfache Regeln, die oft schwer umzusetzen sind. Wir kommen aus unterschiedlichen Generationen und somit sind die Gespräche mit ihm auch immer ein für mich spannendes Update der eigenen Gedanken nicht nur im Bereich der Geldanlage.
Nach der Wiedervereinigung wurden Millionen DDR-Bücher entsorgt und Bibliotheken geschlossen. Literaturwissenschaftler Carsten Gansel erklärt, wie das literarische Gedächtnis eines Landes nahezu ausgelöscht wurde – und was das bis heute bedeutet. Gansel, Carsten www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Nach der Wiedervereinigung wurden Millionen DDR-Bücher entsorgt und Bibliotheken geschlossen. Literaturwissenschaftler Carsten Gansel erklärt, wie das literarische Gedächtnis eines Landes nahezu ausgelöscht wurde – und was das bis heute bedeutet. Gansel, Carsten www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Nach der Wiedervereinigung wurden Millionen DDR-Bücher entsorgt und Bibliotheken geschlossen. Literaturwissenschaftler Carsten Gansel erklärt, wie das literarische Gedächtnis eines Landes nahezu ausgelöscht wurde – und was das bis heute bedeutet. Gansel, Carsten www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
"Der Name der Rose" von Umberto Eco, ein wirklich großartiges Buch, eine Geschichte, die in einem abgelegenen Kloster in Norditalien spielt. Mordfälle, geheimnisvolle Bibliotheken, ein blinder Mönch, der einen besonderen Schatz hütet, ein Buch über die Komödie des Aristoteles. Für Jorge de Burgos, diesen Bibliothekar, ist Freude etwas unglaublich Gefährliches.Heute, am Laetare-Sonntag, soll aber schon ein bisschen österliche Freude in unsere triste Fastenzeit hineinfallen. Das wäre für ihn, für diesen Jorge de Burgos blasphemisch gewesen. Er vergiftet Bücher und will lieber die Freude zerstören, als dass jemand anderer Freude hat. Am Ende brennt die ganze Bibliothek und mit ihr das Kloster. Die beiden anderen Mönche William und Adson entkommen, doch die sorgfältig geplanten menschlichen Strukturen zerfallen.Lacht Gott? Jorge de Burgos hat das bezweifelt. Hier lacht Gott auch nicht. Es ist ein Bild für das, was passiert, wenn Menschen zu eng, zu ängstlich und zu egoistisch planen. Wenn Freude, Humor, Vertrauen und Großzügigkeit fehlen, dann endet menschliches Handeln viel zu oft in Zerstörung. Ganz anders schaut die Geschichte vom Turmbau zu Babel aus. Menschen wollten sich selbst groß machen, einen Namen erlangen, den Himmel stürmen. Sie planten, sie verwirklichten sich selbst und scheiterten. Hier wird sichtbar, dass Gott durchaus Humor hat. Er lässt die Menschen stolpern, weil sie alles zu ernst nehmen, alles allein schaffen wollen und er zeigt auf spielerische Weise, dass die Welt viel größer ist als unsere Pläne.Das Lachen Gottes ist ein Symbol für Freiheit, für Überraschung, für die Möglichkeit, dass aus Fehlern etwas Neues entstehen kann. Darin steckt eine wunderbare Einladung. Wir dürfen planen, handeln und streben. Aber wir sollten immer bereit sein, dass Gottes Wege anders verlaufen, dass Humor, Freude und Unerwartetes Teil des Lebens sind. Wo wir zu engstirnig handeln, kann es zerstörerisch enden. Wo wir offenbleiben, kann selbst das Scheitern zu Wachstum und Neubeginn führen.Der Mensch plant und Gott lacht. Ein Lachen, das nicht spottet, sondern Freude ist, das erinnert, wir sind ein Teil von etwas Größerem und darin liegt Freiheit, Lebendigkeit und gerade nach einem Fall die Chance für Neubeginn. Wie ist das in diesen letzten Wochen der Fastenzeit? Es lohnt sich sicherlich noch einmal einen Blick genau darauf zu werfen. Wo kann ich jetzt neu beginnen? In der Kraft und im Segen Gottes, weil Gott zumindest manches Mal über mich schmunzelt. Auslachen, das tut er natürlich nicht, aber er freut sich mit mir und den Chancen des Neubeginns.
Comics, Mangas und Fantasy-Bücher - das sind Emilias Favoriten. Und sie kennt sich darin bestens aus. Denn sie ist ständig an ihrem Lieblingsort: In der Bibliothek. Mit Tim.
Eine Kiste voll mit Fotos, Briefen, Notizen und Kassetten war der Ausgangspunkt für Helene Bukowski ihren neuen Roman zu schreiben. „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ erzählt die Geschichte der jungen Pianistin Christina, die als Wunderkind erst an der Spezialschule für Musik in Ost-Berlin und dann am Konservatorium in Moskau ausgebildet wird. Aber mit nur 24 Jahren nimmt sie sich das Leben. Wer war die junge Frau? Und wie nähert man sich der Biografie einer Fremden? Wie kann und darf man sie erzählen? Dafür hat Helene Bukowski eine ganz eigene Form gefunden und ist damit für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Nadine trifft sich mit ihr in den Räumen der ehemaligen Spezialschule für Musik in Berlin Mitte, wo heute am "Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach" immer noch Talente gefördert werden. Das Buch Helene Bukowski: "Wer möchte nicht im Leben bleiben", Claassen, 384 Seiten, 24,00 Euro Die Autorin Helene Bukowski, geboren 1993 in Berlin und dort auch aufgewachsen, hat in Hildesheim Kreatives Schreiben studiert und bisher drei Romane veröffentlicht: "Milchzähne" (2019) war für viele Preise nominiert und wurde verfilmt. 2022 folgte "Die Kriegerin". Und nun "Wer möchte nicht im Leben bleiben". Die Bücher über die Nadine und Helene sonst noch sprechen. Helene empfiehlt: Ines Geipel: "Das Heft", Transit Verlag, 1999, nur noch antiquarisch/ gebraucht/ in Bibliotheken. Nadine empfiehlt: Ulli Lust: "Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen", Reprodukt, 304 Seiten, 29,00 Euro Der Ort Das Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach, ehemalige Spezialschule für Musik der DDR
Wenn heute irgendwo mehr Anrufe eingehen, als bearbeitet werden können, landet man üblicherweise in einer Warteschleife - oder muss es zu einem späteren Zeitpunkt erneut versuchen. Anders sah es allerdings noch in der Mitte des 20. Jahrhunderts aus, denn damals konnte ein zu hohes Anrufaufkommen Telefonvermittlungsstellen lahmlegen. In der 59. Folge von Informatik für die moderne Hausfrau beschäftigen wir uns mit den computergesteuerten Switching Systems, die den Anrufaufbau automatisierten, und mit Erna Schneider Hoover, die diese Systeme nicht nur vor dem Zusammenbruch schützte, sondern auch eines der ersten Softwarepatente überhaupt anmeldete. In dieser Folge wurde auf zwei andere Folgen verwiesen: - Folge 5 ("Netzwerke und wie man sie widerstandsfähiger machen kann - Interview mit Stephanie Althoff"): https://informatik-hausfrau.de/2024/04/02/folge-3-netzwerke-und-wie-man-sie-widerstandsfaehiger-machen-kann/ - Folge 34 ("Margaret Hamilton und die Software, die die erste Mondlandung möglich machte"): https://informatik-hausfrau.de/2025/02/06/folge-34-margaret-hamilton-und-die-software-die-die-erste-mondlandung-moeglich-machte/ Zur erwähnten Folge des Podcasts "Geschichten aus der Geschichte" über die Erfindung des Telefons gelangt ihr hier: https://www.geschichte.fm/archiv/gag358/ Mehr Informationen zu Erna Schneider Hoover in der National Inventors Hall of Fame findet ihr hier: https://www.invent.org/inductees/erna-schneider-hoover Das Patent, das Erna Schneider Hoover und ihr Kollege angemeldet haben, findet ihr hier: https://patents.google.com/patent/US3623007 Publikationen im Zusammenhang mit dem ESS-Computer, an denen Erna Schneider Hoover mitgewirkt hat, findet ihr unter den folgenden Links (Paywall, aus Hochschulnetzen und über Bibliotheken ggf. kostenfrei zu erreichen): - "No. 1 ESS call processing": https://ieeexplore.ieee.org/document/6771506 - "Organization of the no. 1 ESS stored program": https://ieeexplore.ieee.org/document/6771492 - "Safeguard data-processing system: Safeguard data reduction system": https://ieeexplore.ieee.org/document/6778889 Alle Informationen zum Podcast findet ihr auf der zugehörigen Webseite https://www.informatik-hausfrau.de. Zur Kontaktaufnahme schreibt mir gerne eine Mail an mail@informatik-hausfrau.de oder meldet euch über Social Media. Auf Instagram und Bluesky ist der Podcast unter dem Handle @informatikfrau (bzw. @informatikfrau.bsky.social) zu finden. Wenn euch dieser Podcast gefällt, abonniert ihn doch bitte und hinterlasst eine positive Bewertung oder eine kurze Rezension, um ihm zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen. Rezensionen könnt ihr zum Beispiel bei Apple Podcasts schreiben oder auf panoptikum.social. Falls ihr den Podcast werbefrei hören möchtet oder die Produktion des Podcasts finanziell unterstützen möchtet, habt ihr die Möglichkeit, dies über die Plattform Steady zu tun. Weitere Informationen dazu sind hier zu finden: https://steadyhq.com/de/informatikfrau Falls ihr mir auf anderem Wege etwas 'in den Hut werfen' möchtet, ist dies (auch ohne Registrierung) über die Plattform Ko-fi möglich: https://ko-fi.com/leaschoenberger Dieser Podcast wird gefördert durch das Kulturbüro der Stadt Dortmund.
„Durch geöffnete Türen gehen Kenntnisse nicht nur hinaus, sondern fließen auch hinein.“ – so poetisch hat es der Salzburger Zukunftsforscher Robert Jungk formuliert. Er hat dieses Zitat sicherlich nicht nur auf die von ihm gestiftete Bibliothek bezogen, sondern ganz allgemein auf die Öffnung von Wissenseinrichtungen. Über hundert öffentlich zugängliche Bibliotheken gibt es aktuell im Bundesland Salzburg – seit vielen Jahrhunderten versorgen sie die Menschen mit Wissen und Unterhaltung. Wir sehen uns um: Seit wann gibt es in Salzburg Bibliotheken? Welche ist die größte? Und wie viele Bücher werden dort ausgeliehen? Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
Heb je toevallig nog een paar miljoen euro op de bank? Dan kan je zomaar een kerk, oude bibliotheek of pastorij aan je vastgoedportfolio toevoegen. Veel gemeenten zetten hun patrimonium in de uitverkoop, maar kleden ze zichzelf op deze manier niet uit? “Je zou denken dat het verkopen van patrimoniom enkel snel geld oplevert”, zegt Wetstraatjournalist Dario Van Fleteren in DS Vandaag, “maar gemeenten hebben wel degelijk hun huiswerk gemaakt”. En dat huiswerk is nodig, zo blijkt. Dario dook samen met collega Dries De Smet in de meerjarenplannen van de 285 Vlaamse steden en gemeenten. De nieuwe gemeentebesturen rekenen op 22 procent meer inkomsten uit verkoop van eigen gebouwen ten opzichte van de vorige regeerperiode. Dat is niet alleen nodig om herinvesteringen te bekostigen, maar ook om de stijgende uitgaven te kunnen dragen. Ook diensten worden meer en meer uitbesteed aan privéfirma's. Het gaat dan over gemeentelijke poets- en groendiensten, maar ook om de uitbating van zwembaden. Volgens burgemeesters in heel Vlaanderen een pragmatische keuze in het belang van de inwoner. Zijn we dan niet op weg naar een totale privatisering van gemeentelijke diensten en gebouwen, of loopt het helemaal niet zo'n vaart? Volg en beluister Ik heb straks een date hier: DS Podcast De Standaard Spotify Apple CREDITS Journalist Dario Van Fleteren | Presentatie Alexander Lippeveld | (Eind)redactie Gijs Op ‘t Roodt | Audioproductie Joris Van Damme | Muziek Brecht Plasschaert | Chef podcast Alexander Lippeveld See omnystudio.com/listener for privacy information.
Die Autorin Rita Kamm-Schuberth stellt in dem Kunstbuch „Bücherorte“ 16 Bibliotheken in Nürnberg mit bedeutenden Beständen, hoher Aufenthaltsqualität und interessanter Architektur vor. In Szene gesetzt wurden die Bücherorte von dem bekannten Fotografen Christian Höhn, sie aus neuen Perspektiven zur Geltung kommen lässt.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
(00:41) Das 7. Aha-Festival des Wissens in Kriens: Von der Vielfalt der Käfer bis zu den Grenzen des Universums – spannende Fragen für neugierige Köpfe. Weitere Themen: (05:25) Soziologe Nils Kumkar entdramatisiert die Debatte um Fake News und Polarisierung: Wie wir die Gesellschaft besser verstehen können. (09:55) Robert Walser auf der Wiener Bühne: Barbara Freys «Der irrende Planet» feiert Premiere im Akademietheater. (14:39) Familiengeschichte im Archiv: Der Onkel, der in der Waffen-SS war. (18:45) Historische Entdeckung in Basel: Eine Synagoge aus dem Jahr 1850 kommt bei Sanierungsarbeiten zum Vorschein. (21:33) Kulturmeldungen: Alt-Bundesrätin Sommaruga leitet neue Expertenkommission für Kulturerbe; Zürcher Kulturpreis geht an Musikerin Saadet Türköz. (24:02) Der unterschätzte Meister Carl Cheng: Museum Tinguely widmet dem US-Künstler seine erste umfassende Retrospektive. (28:58) José Alberto Gutiérrez: Der Kolumbianer, der aus weggeworfenen Büchern Bibliotheken für sein Land erschafft.
Welche Rolle spielen Öffentliche Bibliotheken in der digitalen Ära eigentlich? Brauchen wir sie heute noch, und wenn ja: wofür? Jonas Fansa, Direktor der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin, nimmt uns in seinem Essay aus dem Jahr 2024 mit auf einen Streifzug durch die Welt der Öffentlichen Bibliotheken. Er beleuchtet den sozialen Beitrag von Bibliotheken und wirft ein paar Schlaglichter auf die aktuellen Herausforderungen dieser Kulturinstitution. Produktion SWR 2024
Ein Beben geht durch die Bibliotheken dieser Welt, Geschichtsbücher bekommen Gänsehaut und die großen Chronisten schauen ehrfürchtig zum Horizont: Es braut sich was zusammen. Die Herrschaftszeichen brechen an. In der allerersten Audio-Let's-Play-Staffel von OK COOL greifen der Historiker Andreas "Copeylius" Moitzi und Dom "der Rote" Schott zum Herrschaftszepter, um im Strategiespiel Crusader Kings 3 ihr mittelalterliches Reich gemeinsam in eine glorreiche Ära zu führen. Dafür nimmt sich das Herrscherduo sechs Folgen Zeit - und dann entscheidet ihr da draußen, ob die Taten dieses royalen Duos würdig sind, in die Geschichtsbücher aufgenommen zu werden oder sie doch in Vergessenheit geraten sollen In dieser Kickoff-Folge schmiedet das Herrscherduo erste Pläne, erklärt die Regeln dieser Let's-Play-Reihe "Herrschaftszeiten" und enthüllt, mit welchem Reich sie den Kampf um die Geschichtsbücher aufnehmen wollen. Wenn ihr die Reise von Andreas und Dom mitverfolgen wollt, dann werdet Steady-Supporter und schaltet ganz nebenbei auch das restliche Podcast-Programm von OK COOL frei - mit einem Fünfer seid ihr schon dabei (und natürlich: jederzeit kündbar): https://steady.page/de/okc/about
Die Verbannung von Büchern aus Schulen und öffentlichen Bibliotheken hat in den USA ein extremes Ausmaß angenommen. Vor allem Titel, die sich mit LQBTQ+-Themen, mit Feminismus oder Rassismus beschäftigen, landen auf dem Index. Aber auch Bücher namhafter Autorinnen wie Margaret Atwood oder Toni Morrison sind betroffen. Der Kulturkampf rechter und ultrakonservativer Gruppierungen hat längst auch Deutschland erreicht. Bibliotheken berichten über zerstörte Bücher, Übergriffe und Shitstorms. Doch der Widerstand gegen die Book Bans wächst. Eine Reportage von Nadine Kreuzahler
In het eerste deel van een heel interessant tweeluik vanuit het Leids Papyrologisch Instituut, in de Universiteitsbibliotheek in Leiden, duiken we met dr. Joanne Stolk van de Universiteit Leiden in de wereld van archieven en bibliotheken uit de Oudheid: over papyrus in context! Want waar hebben we het precies over als we naar een 'papyrusarchief' uit het verre verleden kijken? En een bibliotheek? Wat is een 'dossier'? Joanne toont ons uitgebreid hoe het onderzoek naar papyri, soms letterlijk puzzelen, ons inzicht geeft in het leven van mensen, individuen en families, in de Oudheid!Shownotes
Jedes Jahr im Herbst wird ein Roman ausgewählt, mit dem sich möglichst viele Menschen in Mannheim mehrere Wochen lang auf vielfältige Weise beschäftigen können. Angeboten werden Lesekreise, Diskussionen, Uni-Seminare und Schreibwerkstätten und Vieles mehr. Ausgesucht wird das jeweilige Buch von einer Jury aus Vertretern verschiedener kultureller Einrichtungen, Schulen, Bibliotheken und der Universität Mannheim. In diesem Jahr hat man sich auf den Roman „Alles immer wegen damals“ von Paula Irmschler geeinigt.
(00:46) Das schweizweite Mammutprojekt «Let's Doc» steht ganz im Zeichen des Dokumentarfilms: Den ganzen November werden Dokus unter anderem in Kinos, Cafés, Bibliotheken, Quartierzentren, Museen und sogar in einem Gefängnis gezeigt. Weitere Themen: (04:51) Zwischen Fotorealismus und Surrealismus: Kunstmuseum Solothurn zeigt Werke des chilenisch-schweizerischen Künstlers Francisco Sierra. (09:25) Ausladung von Milo Rau am «Beogradski Internacionalni Teatarski Festival». Ehemaliges Leitungsteam reagiert auf unerwarteten Entscheid. (14:09) Fenster in die Westschweiz: Schweizer Mythos «Betty Bossi» feiert in Aigle auf der Theaterbühne Comeback im Stück «Signé Betty». (19:46) Comeback der legendären Geisterbahn: Brüderpaar holt Wiener Prater Geisterbahn zurück an die Basler Herbstmesse.
Obermann, Kati www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Die Stadtbibliothek ist die meistbesuchte Kultureinrichtung Ludwigshafens und hat eine lange Tradition: 1875 gegründet, war sie Vorreiterin der öffentlichen Bibliotheken.
19.000 Tiere wegen Vogelgrippe im Kreis Kleve getötet. Organisierte Kriminalität weiter auf hogem Nievau. Tag der Bibliotheken in vielen Büchereien. Von Dagmar Schlichting.
Hat Deutschlands Kulturstaatsminister Wolfram Weimer mit seinem Medium „The European“ Textraub begangen? Eine Einschätzung präsentiert der Journalist Alexander Wendt. Räuber haben aus dem Pariser Louvre Juwelen von unschätzbarem Wert erbeutet. Wie es so weit kommen konnte, erklärt Robert Kopp, emeritierter Professor für französische Literatur. Das Bündnis Sahra Wagenknecht sieht massive Fehler bei der Stimmauszählung der Bundestagswahl 2025, nun setzt sie dem Wahlprüfungsausschuss des Deutschen Bundestages eine Frist. Wie es weitergeht, berichtet der bisherige BSW-Anwalt Dr. Christoph Degenhart. Und Uwe Jochum blickt im Kommentar auf die USA und den Vorwurf, die Regierung in Washington würde Bibliotheken zur Zensur ermutigen.
Biesler, Jörg www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
henri bontenbal / mark boetekees / cafe de plak / tropisch regenwoud / jesse klaver productie: meer van ditmuziek: keez groentemanwil je adverteren in deze podcast? stuur een mailtje naar: adverteerders (direct): adverteren@meervandit.nl(media)bureaus: adverteren@bienmedia.nl Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Köhne, Gunnar www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Harms,Sigrid www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Macher, Julia www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Dudler, Max www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Rebmann, Sophie www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Ganslmeier, Martin www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
War er der letzte Mann, der alles wusste? Wir sprechen in dieser Folge über den Universalgelehrten Athanasius Kircher, der im 17. Jahrhundert einer der bekanntesten Gelehrten in Europa war. Kircher schrieb zahlreiche Bücher über unterschiedlichste Themen, die in den bedeutendsten Bibliotheken der Zeit nicht fehlen durften. Sogar die ägyptischen Hieroglyphen wollte er entziffert haben. Aber war er vielleicht mehr „Quacksalber als Gelehrter“, wie der der große Philosoph René Descartes behauptete? Oder gar ein Scharlatan? Sein Forschen und Denken gibt uns jedenfalls Einblick in die Welt der vormodernen Wissenschaft, in der Aberglaube, Magie und Alchemie ebenfalls noch ihren Platz fanden. Wir haben einen neuen Podcast! Gemeinsam mit Studio Bummens erzählen wir bei „Plus Ultra“ die Vorgeschichte des Dreißigjährigen Kriegs: https://geschichte.fm/plusultra Tickets für unsere Jubiläumstour 2025 gibt es hier: https://geschichte.fm/tour //Erwähnte Folgen - GAG108: Der Paderborner Kaffeelärm – https://gadg.fm/108 - GAG474: Eine kleine Geschichte des Zeitreisens – https://gadg.fm/474 - GAG468: Arabia Felix oder Die Dänisch Arabische Expedition – https://gadg.fm/468 - GAG367: Untergang und Comeback der VASA – https://gadg.fm/367 - GAG222: Das Voynich-Manuskript – https://gadg.fm/222 //Literatur - John Glassie: Der letzte Mann, der alles wusste: Das Leben des exzentrischen Genies Athanasius Kircher (A Man of Misconceptions: The Life of an Eccentric in an Age of Change), 2014. - Andreas Bähr: Athanasius Kircher – Ein Leben für die Entzifferung der Welt, 2023. - Tina Asmussen, Lucas Burkart und Hole Rößler: Theatrum Kircherianum, 2013. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer Becher, T-Shirts oder Hoodies erwerben will: Die gibt's unter https://geschichte.shop Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio