POPULARITY
Er ist einer der spannendsten, umtriebigsten, kreativsten Musiker der aktuellen Jazzszene. Allerdings möchte er sich nicht auf den reinen Jazz reduzieren lassen. Der Pianist und Trompeter Sebastian Studnitzky ist einer, der keine Schubladen kennt und für den auch keine passen würde, er sprengt alle Grenzen. "Memento Odessa", sein Projekt mit ukrainischen klassischen Musikern, das er den lebenden und toten Kriegsopfern in der Ukraine widmet, ist im Moment sein wichtigstes. Und so führen wir dieses Gespräch auch zwischen Frankfurt und Odessa, wo er zur Zeit der Aufnahme zu tun hatte, über tatsächliche Grenzen und Kriegsgrenzen hinweg.
Lukas Sternath ist ein junger Star unter den Pianisten. 2022 gewann er den ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb und ist seitdem ständig auf Tour. Eine Übernahme von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik".
Er sei kein Pianist, sondern Musiker, romantisch und verrückt. So beschreibt sich Roberto Fonseca. Der nebst dem Piano eben auch noch komponiert und Produzent ist. Und verrückt fühlt sich der Kubaner deshalb, weil er Einflüsse miteinander vermische, so divers wie westliche Klassik, die traditionelle kubanische Musik, Jazz, Hip Hop und Soul. Aufgewachsen ist der heute 50jährige mit klassischer Musik, Jazz und Funk. Als junger Erwachsener bekommt er eine Karrierechance, die alles verändert. Fonseca wird Pianist im «Buena Vista Social Club». Tourt mit den kubanischen Legenden und erlebt auch neben der Bühne die Kultur des alten Havanna aus erster Hand. Ein kultureller Schatz, aus dem Fonseca immer wieder von neuem schöpft. Der Pianist, Komponist und Produzent übt bis heute grossen Einfluss auf die kubanische Musik aus und spielt mit internationalen Stars wie Herbie Hancock, Fatoumata Diawara und Munir Hossn. Als Sohn eines kubanischen Musikers ist auch Leandro Irarragorri mit der Kultur Kubas aufgewachsen und lässt sich davon zu seiner eignen Musik inspirieren. Über das Werk von Roberto Fonseca diskutiert er mit Annina Salis. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album/Label) - Roberto Fonseca: Sal al Malecon (La Gran Diversión / Wagram Music) - Roberto Fonseca: Elengó (The Real Cuban Music: Latin Jazz / Legacy Recordings) - Roberto Fonseca: Xiomara (No Limit: Afro Cuban Jazz / Victor Entertainment) - Roberto Fonseca: El Niejo (Zamazu / ENJA) - Ibrahim Ferrer: Covergencia (Mi Sueño / World Circuit) - Gilles Peterson's Havana Cultura Band: Lagrimas de soledad (no existen palabras) (Gilles Peterson presents Havana Cultura. New Cuba Sound / Brownswood, Namskeio) - Roberto Fonseca: Tumbao de la Unidad (ABUC / Montuno) - Roberto Fonseca & Vincent Ségal: Soul Kiss (Nuit Parisienne à la Havane / Artwork Records)
Der Pianist, der die Musik verliert – und wiederfindet: Stefan Rusconis Welt verstummt, als sein Bandkollege stirbt. Der Zürcher Jazzmusiker hört auf zu spielen, zieht sich zurück. In der Stille begegnet er Neuem: der Faszination von Pilzen und dem Bogenschiessen – und sich selbst. Stets gefeiert als einer der aufregendsten Jazzpianisten der Schweiz, kehrte Stefan Rusconi der Bühne den Rücken. Dem Tod des Freundes folgte eine tiefe Depression – er konnte keine Musik mehr hören oder spielen. In einer Lebensphase, in der er als Musiker und junger Vater eigentlich hätte aufblühen sollen, nahm er Abschied von Zielen, Tourneen und Applaus: «Nichts ging mehr. Meine Tochter hatte einen Pianisten zum Vater, den sie noch nie spielen gesehen hatte», sagt Rusconi rückblickend. Sieben Jahre lang bleibt seine Welt still – bis ihn ein Filmprojekt unerwartet zurück an das Piano führt – und er zurück zur Musik findet. «Ich habe wieder eine Zukunft – es fühlt sich so gut an.» In «Focus» spricht Stefan Rusconi mit Kathrin Hönegger über die Kunst, neu zu beginnen und den Mut, nicht aufzugeben. Triggerwarnung: Wir sprechen in dieser Folge über Depression, Tod und Folgen von sexualisier Gewalt. ___________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an focus@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ___________________ «Focus» ist ein Podcast von SRF -Host: Kathrin Hönegger -Angebotsverantwortung: Anita Richner _____________________ Das ist «Focus»: Ein Gast – eine Stunde. «Focus» ist der SRF-Talk, der Tiefe mit Leichtigkeit verbindet. Nirgends lernt man Persönlichkeiten besser kennen. _____________________ Diese Folge wurde zum ersten Mal am 09.06.2025 ausgestrahlt.
Der Pianist Alexander Krichel beleuchtet in einer fünfteiligen Reihe die Klavierwerke von Maurice Ravel. In der letzten Folge geht es im Gespräch mit SWR Kultur-Musikredakteur Malte Hemmerich um Ravels Klavierkonzert für die linke Hand.
Mit ihm fand der Jazz neue Zeitmaße. Dave Brubecks größter Hit steht im 5/4-Takt: "Take Five". Der Pianist, der zu einem der Stars des Cool Jazz wurde, wäre am 6. Dezember 105 Jahre alt geworden.
Seit Jahrzehnten sitzt Christian Zacharias auf den Klavierbänken dieser Welt und spielt vor allem eins: Mozart. Doch die schnellen Läufe gehen dem 75-jährigen nicht mehr so leicht von der Hand. Ein Abschied vom Klavier? - vielleicht ein langsamer. Auf keinen Fall aber ein Abschied von der Musik, denn dirigieren kann man bis ins höchste Alter. In "Menschen und Ihre Musik" spricht Christian Zacharias über prägende Aufnahmen seiner Kindheit und Jugend, späte musikalische Entdeckungen und darüber, was auch mit 75 noch auf dem Klavier geht.
Seit Jahrzehnten sitzt Christian Zacharias auf den Klavierbänken dieser Welt und spielt vor allem eins: Mozart. Doch die schnellen Läufe gehen dem 75-jährigen nicht mehr so leicht von der Hand. Ein Abschied vom Klavier? - vielleicht ein langsamer. Auf keinen Fall aber ein Abschied von der Musik, denn dirigieren kann man bis ins höchste Alter. In "Menschen und Ihre Musik" spricht Christian Zacharias über prägende Aufnahmen seiner Kindheit und Jugend, späte musikalische Entdeckungen und darüber, was auch mit 75 noch auf dem Klavier geht.
Omer Klein kombiniert innovativen Jazz mit Klängen aus seiner Heimat Israel, schreibt für Bigband genauso wie für Streichquartett. Er improvisiert über die Musik von Johann Sebastian Bach und lässt sich von Schuberts Kunstliedern inspirieren – vor allem, wenn er Gedichte vertont. 05:43 Aktuell: Sie wäre am 21. Oktober 100 Jahre alt geworden: Celia Cruz, die «Reina de la Salsa» aus Kuba. Eine Ikone – in vielerlei Hinsicht. 13:40 Gespräch: Der Pianist und Komponist Omer Klein ist international unterwegs: solo, mit seinem Omer Klein Trio oder im Duo mit dem Star-Mandolinisten Avi Avital. In seiner Musik fliessen moderner Jazz zusammen mit mediterranen Klängen aus seiner Heimat Israel, er lässt sich mal von Johann Sebastian Bachs Musik inspirieren und mal von romantischen Kunstliedern. Vor kurzem hat er selbst einen Liederzyklus geschrieben. (Fanny Opitz) 31:16 Neuerscheinungen: - Das Album «Pas de quatre» vom Albin Brun Quartett, erschienen im Eigenvertrieb (2025) - Das Album «Doppelgänger» von Jonas Kaufmann und Helmut Deutsch, mit Kunstliedern von Robert Schumann (CD) und einer szenischen Inszenierung von Franz Schuberts «Schwanengesang» (DVD), Sony (2025) (Lea Hagmann) 52:30 Swiss Corner: La Cetra führt das Oratorium «La Giuditta» von Alessandro Scarlatti in Basel auf, an dessen 300. Todestag, dem 24. Oktober. Es ist die Schweizer Erstaufführung.
Er ist bekannt dafür, jedes Musikstück bis ins kleinste Detail zu analysieren. Seine Interpretationen: richtungsweisend! Seine Neugier: immens! Vor allem, wenn es um zeitgenössische Musik geht. Mit Pierre Boulez hat er einst das "Ensemble intercontemporain“ gegründet. Der preisgekrönte Dokumentarfilm "Pianomania" von 2009 zeigt ihn bei der Einspielung von Bachs "Kunst der Fuge". Lernen und Begreifen durch Musik - für Pierre-Laurent Aimard ein endloser Prozess.Eine Produktion von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik".
Er ist bekannt dafür, jedes Musikstück bis ins kleinste Detail zu analysieren. Seine Interpretationen: richtungsweisend! Seine Neugier: immens! Vor allem, wenn es um zeitgenössische Musik geht. Mit Pierre Boulez hat er einst das "Ensemble intercontemporain“ gegründet. Der preisgekrönte Dokumentarfilm "Pianomania" von 2009 zeigt ihn bei der Einspielung von Bachs "Kunst der Fuge". Lernen und Begreifen durch Musik - für Pierre-Laurent Aimard ein endloser Prozess.Eine Produktion von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik".
Boris Giltburg begeistert mit technischer Brillanz, Tiefgang - und Sprachgewandtheit: Er spricht sechs Sprachen fließend. 2025/26 ist der Pianist Artist in Residence bei den Dresdner Philharmonikern, debütiert beim Gewandhausorchester Leipzig und eröffnet mit den Essener Philharmonikern die Saison. In diesem Porträt gibt er Einblicke in seine Rachmaninow-Leidenschaft - und spricht über das Schreiben eigener Gedichte, seine Liebe zur Sprache und zur Fotografie.
Der Pianist und Komponist Aeham Ahmad ist im palästinensischen Flüchtlingslager Jarmuk in Damaskus aufgewachsen und hat dort mit dem Klavierspielen im Alter von fünf Jahren begonnen. Die Bilder von ihm am Klavier inmitten von Trümmern sind um die Welt gegangen. Seit 2015 ist er in Deutschland, besucht seine Heimat allerdings regelmäßig, um dort Kindern das Musizieren zu ermöglichen. Mit Jörg Lengersdorf spricht er über seine musikalischen Anfänge, das Ankommen in Deutschland und sein aktuelles Programm „Music for Hope“.
Er ist einer der spannendsten, umtriebigsten, kreativsten Musiker der aktuellen Jazzszene. Allerdings möchte er sich nicht auf den reinen Jazz reduzieren lassen. Der Pianist und Trompeter Sebastian Studnitzky ist einer, der keine Schubladen kennt und für den auch keine passen würde, er sprengt alle Grenzen. "Memento Odessa", sein Projekt mit ukrainischen klassischen Musikern, das er den lebenden und toten Kriegsopfern in der Ukraine widmet, ist im Moment sein wichtigstes. Und so führen wir dieses Gespräch auch zwischen Frankfurt und Odessa, wo er zur Zeit der Aufnahme zu tun hatte, über tatsächliche Grenzen und Kriegsgrenzen hinweg.
Er ist einer der spannendsten, umtriebigsten, kreativsten Musiker der aktuellen Jazzszene. Allerdings möchte er sich nicht auf den reinen Jazz reduzieren lassen. Der Pianist und Trompeter Sebastian Studnitzky ist einer, der keine Schubladen kennt und für den auch keine passen würde, er sprengt alle Grenzen. "Memento Odessa", sein Projekt mit ukrainischen klassischen Musikern, das er den lebenden und toten Kriegsopfern in der Ukraine widmet, ist im Moment sein wichtigstes. Und so führen wir dieses Gespräch auch zwischen Frankfurt und Odessa, wo er zur Zeit der Aufnahme zu tun hatte, über tatsächliche Grenzen und Kriegsgrenzen hinweg.
"Ich bin von Natur aus ein dramatischer Komponist", sagt Daníel Bjarnason. Und dabei geht es dem 46-Jährigen nicht nur um große musikalische Gesten, sondern vor allem ums Geschichtenerzählen, ums Malen überwältigender wie detailreicher Klangbilder. Heute ist Bjarnason eine der bedeutendsten künstlerischen Stimmen Islands, vielfach ausgezeichnet und sorgt weltweit für frischen Wind in den Konzertsälen.
In Japan ist Kyohei Sorita längst eine Berühmtheit. Jetzt hat er bei den Salzburger Festspielen mit dem Mozarteumorchester und einem reinen Mozart-Programm debütiert.
Daniel Heide hat sich am Klavier einen Namen gemacht als versierter Liedbegleiter und Kammermusiker. In "Menschen und ihre Musik" erzählt er, worauf es beim Begleiten ankommt, wie seine Mutter ihn beim Klavier - und nicht, wie gewünscht, beim Schlagzeugunterricht - anmeldete, über seine Leidenschaft für Jazz, französisches Chanson und Música Popular Brasileira und wie schön es ist, sich am Klavier weiterzuentwickeln.
Daniel Heide hat sich am Klavier einen Namen gemacht als versierter Liedbegleiter und Kammermusiker. In "Menschen und ihre Musik" erzählt er, worauf es beim Begleiten ankommt, wie seine Mutter ihn beim Klavier - und nicht, wie gewünscht, beim Schlagzeugunterricht - anmeldete, über seine Leidenschaft für Jazz, französisches Chanson und Música Popular Brasileira und wie schön es ist, sich am Klavier weiterzuentwickeln.
Neue Auswahl, neue Verbesserungen: wir reden wieder über die 100 BESTEN FILME DES 21. JAHRHUNDERTS, die von der NEW YORK TIMES ermittelt wurden. Diesmal über die Liste der Leser. Und wieder gibt es eine Menge zwischen Andi, Eddy und Schröck zu diskutieren. Zum Beispiel, warum CHILDREN OF MEN rausgeworfen oder behalten werden soll. Oder warum Filme wie SICARIO, WARRIOR, SIN CITY, DER PIANIST, SNATCH - SCHWEINE UND DIAMANTEN wie auch CASINO ROYALE in diese Auflistung gehören. Dass trotz aller Ablehnung eines Etienne Gardé auch GODZILLA MINUS ONE auf die Liste gehört. Und welche Filme den Einzug in unser Projekt nur knapp verpasst haben. Gefolgt von weiteren Gesprächen zu WATCHMEN, ANCHORMAN - DIE LEGENDE VON RON BURGUNDY oder A TAXI DRIVER wie auch über TREE OF LIFE, den Dauerbrenner BARBIE, das Krimi-Dinner KNIVES OUT, SINNERS, LITTLE WOMAN oder BRIDESMAIDS. Inklusive der einen oder anderen - wie soll es auch anders sein? - Abzweigung in die eine oder andere Richtung. Und natürlich abgerundet von dem, was die Drei zuletzt gesehen haben. Zum Beispiel MOUNTAINHEAD, BABY FACE, LUPIN III - DER HÖLLENTRIP, aber eben auch FANTASTIC FOUR: FIRST STEPS, den gerade Andi und Eddie dann noch mal aus ihrer Sicht schildern und bewerten. Wir hoffen, damit lässt es sich gut ins Wochenende starten und wünschen Euch erstmal ein schönes, aber dann eben auch viel Spaß auf der Couch, im Kino und selbstverständlich auch mit KINO+. Bleibt gesund und gut drauf und bis zum nächsten Mal. Arrivederci! Rocket Beans wird unterstützt von fritz-kola. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Dass der Pianist Jascha Nemtsov mal Professor für Musikwissenschaft in Weimar werden würde, konnte er nicht ahnen - denn Musikwissenschaft hat er nie studiert. Nicht nur das macht ihn zu einer Ausnahmeerscheinung, sondern auch seine Spezialisierung: Die Geschichte der jüdischen Musik. Für "Menschen und Ihre Musik" hat Jascha Nemtsov Kompositionen und Improvisationen aus unterschiedlichen Kulturen mitgebracht, die ihn auf seinem spannenden Lebensweg begleitet haben und von denen er fasziniert erzählt.
Dass der Pianist Jascha Nemtsov mal Professor für Musikwissenschaft in Weimar werden würde, konnte er nicht ahnen - denn Musikwissenschaft hat er nie studiert. Nicht nur das macht ihn zu einer Ausnahmeerscheinung, sondern auch seine Spezialisierung: Die Geschichte der jüdischen Musik. Für "Menschen und Ihre Musik" hat Jascha Nemtsov Kompositionen und Improvisationen aus unterschiedlichen Kulturen mitgebracht, die ihn auf seinem spannenden Lebensweg begleitet haben und von denen er fasziniert erzählt.
Der Münchner Pianist und "Musikdurchdringer" Jürgen Plich stellt jeden Dienstag um 20 Uhr große klassische Musik vor. Er teilt seine Hör- und Spielerfahrung und seine persönliche Sicht auf die Meisterwerke. Er spielt selbst besondere, unbekannte Aufnahmen, erklärt, warum die Musik so und nicht anders klingt und hat eine Menge aus dem Leben der Komponisten zu erzählen. Sonntags um 10 Uhr in der Wiederholung.
Pierre-Laurent Aimard ist einer der außerordentlichsten Pianisten unserer Zeit. Er gilt zwar als Spezialist für die Musik des 20. Jahrhunderts und unserer Zeit, ist aber kein Schubladen-Musiker, sondern hat auch Beethoven und Robert Schumann ausgeleuchtet und suchte eindrücklichste Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit afrikanischen Musikern. Ein nie routinierter Pianist.
Besonders gerne spielt er russische Klaviermusik, allem voran die Stücke Rachmaninows. Dass er seine Zuhörer verzaubert und das Klavier zum Singen bringt, das wird dem aus Hamburg kommenden Pianisten Alexander Krichel immer wieder bescheinigt. Die Spannweite seiner Lieblingsmusik reicht von Schostakowitsch bis Pink Floyd. Ein besonderes Faible hat er aber auch für die Musik aus Venezuela, ein Land, dem er auf besondere Weise verbunden ist.
Besonders gerne spielt er russische Klaviermusik, allem voran die Stücke Rachmaninows. Dass er seine Zuhörer verzaubert und das Klavier zum Singen bringt, das wird dem aus Hamburg kommenden Pianisten Alexander Krichel immer wieder bescheinigt. Die Spannweite seiner Lieblingsmusik reicht von Schostakowitsch bis Pink Floyd. Ein besonderes Faible hat er aber auch für die Musik aus Venezuela, ein Land, dem er auf besondere Weise verbunden ist.
Ellmenreich, Maja www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
(00:55) Er durchdrang die Musik mit seinen Händen und mit seinem Intellekt. (05:46) Dreissigste Ausgabe der Liste Art Fair Basel: Die Messe für Nachwuchskünstler und -künstlerinnen. (09:45) Festival Cirqu` in Aarau feiert Zeitgenössische Zirkuskunst - bereits zum zehnten Mal. (14:18) Neuer Philosophie-Podcast «Zimmer 42» von SRF-Philosophin Barbara Bleisch: Mit Gästen stellt sie lebensnahe Fragen.
Auch mit seinen 79 Jahren gehört der österreichische Pianist Rudolf Buchbinder zu den Besten seines Fachs. Er selbst begründet das mit seiner idealen Technik. In dieser Sendung gibt der vielfach ausgezeichnete Künstler, der vor allem als Beethoven-Interpret Maßstäbe setzte, Einblicke, wie er sich fit hält, was Glück für ihn bedeutet und warum er Gershwin ebenso gerne musiziert wie die Musik der Wiener Klassik.
Auch mit Orchester zu spielen ist für ihn Kammermusik: "mittendrin sitzen, mit großen Ohren, als Teil eines Ganzen" sagt Krystian Zimerman. Als er 1975 mit 18 Jahren den ersten Preis beim Chopin-Wettbewerb in Warschau gewann, war er der jüngste Sieger in der Geschichte des renommierten Wettbewerbs. Heute ist Musik für ihn die Kunst, Emotionen zur rechten Zeit zu organisieren. Der letzte Touch, der die Kunst ausmacht, kommt im Konzertsaal, verrät er. Eine Produktion von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik".
Auch mit Orchester zu spielen ist für ihn Kammermusik: "mittendrin sitzen, mit großen Ohren, als Teil eines Ganzen" sagt Krystian Zimerman. Als er 1975 mit 18 Jahren den ersten Preis beim Chopin-Wettbewerb in Warschau gewann, war er der jüngste Sieger in der Geschichte des renommierten Wettbewerbs. Heute ist Musik für ihn die Kunst, Emotionen zur rechten Zeit zu organisieren. Der letzte Touch, der die Kunst ausmacht, kommt im Konzertsaal, verrät er. Eine Produktion von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik".
Der Pianist, der die Musik verliert – und wiederfindet: Stefan Rusconis Welt verstummt, als sein Bandkollege stirbt. Der Zürcher Jazzmusiker hört auf zu spielen, zieht sich zurück. In der Stille begegnet er Neuem: der Faszination von Pilzen und dem Bogenschiessen – und sich selbst. Stets gefeiert als einer der aufregendsten Jazzpianisten der Schweiz, kehrte Stefan Rusconi der Bühne den Rücken. Dem Tod des Freundes folgte eine tiefe Depression – er konnte keine Musik mehr hören oder spielen. In einer Lebensphase, in der er als Musiker und junger Vater eigentlich hätte aufblühen sollen, nahm er Abschied von Zielen, Tourneen und Applaus: «Nichts ging mehr. Meine Tochter hatte einen Pianisten zum Vater, den sie noch nie spielen gesehen hatte», sagt Rusconi rückblickend. Sieben Jahre lang bleibt seine Welt still – bis ihn ein Filmprojekt unerwartet zurück an das Piano führt – und er zurück zur Musik findet. «Ich habe wieder eine Zukunft – es fühlt sich so gut an.» In «Focus» spricht Stefan Rusconi mit Kathrin Hönegger über die Kunst, neu zu beginnen und den Mut, nicht aufzugeben. Triggerwarnung: Wir sprechen in dieser Folge über Depression, Tod und Folgen von sexualisier Gewalt.
Der Pianist und Dirigent João Carlos Martins ist in seiner Heimat Brasilien ein Superstar. Kurz vor seinem 85. Geburtstag verabschiedet er sich jetzt von der Bühne. Eine Lebensgeschichte so ungewöhnlich wie seine Musik. Von Jean-Claude Kuner.
Der Pianist und Dirigent João Carlos Martins ist in seiner Heimat Brasilien ein Superstar. Kurz vor seinem 85. Geburtstag verabschiedet er sich jetzt von der Bühne. Eine Lebensgeschichte so ungewöhnlich wie seine Musik. Von Jean-Claude Kuner.
Seit Jahrzehnten sitzt Christian Zacharias auf den Klavierbänken dieser Welt und spielt vor allem eins: Mozart. Doch die schnellen Läufe gehen dem 75-jährigen nicht mehr so leicht von der Hand. Ein Abschied vom Klavier? - vielleicht ein langsamer. Auf keinen Fall aber ein Abschied von der Musik, denn dirigieren kann man bis ins höchste Alter. In "Menschen und Ihre Musik" spricht Christian Zacharias über prägende Aufnahmen seiner Kindheit und Jugend, späte musikalische Entdeckungen und darüber, was auch mit 75 noch auf dem Klavier geht.
Omer Klein hat einen weiten Blick auf die Dinge. Geboren in Israel, ausgebildet in den USA, mittlerweile in Deutschland zu Hause, sammelt er von klein auf Inspiration aus allen Künsten: Literatur, Kunst und vor allem Poesie. Seine Fundstücke webt er ein in den Sound seiner vielfach ausgezeichneten Ensembles, bei denen orientalische Klangfarben auf modernen Jazz treffen. Fanny Opitz hat ihn in seiner Wahlheimat Frankfurt getroffen.
Als "Stadtgeklimper" ist der Pianist Thelonious Herrmann aus Köln gar nicht mehr wegzudenken. Passanten kennen den 26-Jährigen seit vielen Jahren von seinen Straßenmusik-Konzerten auf der Ehrenstraße. Doch wegen Bußgeldern vom Ordnungsamt ist jetzt Schluss damit.
Schon als Kind bereist der gebürtige Wiener Lukas Sternath als Sängerknabe die Welt. Später studiert er Klavier bei Igor Levit und sorgt dann für Aufsehen beim ARD-Musikwettbewerb in München 2022. Neben dem 1. Preis werden ihm noch 7 Sonderpreise zugesprochen. Seit der Saison 2024/25 ist er zudem ECHO Rising Star. Seinen Erfolg verdankt er aber nicht nur seinem überdurchschnittlichen Talent, sondern auch seinem enormen Fleiß. Täglich übt er bis zu acht Stunden Klavier. Sein Traum? Ein Auftritt in der New Yorker Carnegie Hall. Denn die kennt er bereits von seinen Auftritten als Sängerknabe.
Der Pianist erzählt im Gespräch, woher seine Liebe zur Musik Bachs kommt, welche Projekte nun anstehen und warum er ausgerechnet die Sarabande aus der Partita in D-Dur von Bach als Zugabe gespielt hat.
Vor etwa 26 Jahren erreichen die Musikwelt die Schreckens-Nachricht , dass Friedrich Gulda gestorben sei! Völlig unerwartet und plötzlich. So groß die Bestürzung war - für die Medien war das ein willkommenes Fressen. Ohne genaue Prüfung der Sachlage wurde der Tod Guldas gemeldet - über Zeitungen, TV- und Radiosender. Plötzlich stellte sich heraus, dass Gulda noch quietschfidel war. Und ganz krass: Der Pianist hatte das Drama um seinen tragischen Tod selbst inszeniert!
Stefan Rusconi ist ein erfolgreicher Jazzpianist. Durch einen Schicksalsschlag verliert er jegliche Liebe zur Musik – er hält sie nicht mehr aus. Heutiger Gast: Frank Heer, Musikredaktor Host: Alice Grosjean Weitere Infos zum Thema: https://www.nzz.ch/feuilleton/dank-keith-jarrett-spielt-er-wieder-der-pianist-der-sich-zurueck-ins-leben-tastete-ld.1854887 Stefan Rusconi: SOLACE https://stefanrusconi.bandcamp.com/album/solace
Monty Alexander ist ein Legende des Jazz. Der Pianist trat auf der ganzen Welt auf, es gibt großartige Live-Aufnahmen vom Jazzfestival in Montreux und auch bei der Jazzwoche in Burghausen war er häufig mit seinem Mix aus jamaikanischen Klängen und Jazz zu erleben. Vor einigen Jahren überstand er eine Krebserkrankung und auch von einem Schlaganfall konnte er sich gut erholen. Immer noch steht er auf der Bühne und heute feiert er seinen 80. Geburtstag. Ulrich Habersetzer stellt den Jazzer vor.
Weiß, Lisa www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Der Pianist hat den Geist der Musik sehr schön eingefangen und präsentiert mit seinem Album tolle Entdeckungen.
Oliver und Samira haben heute die Rollen getauscht. Sie ist in New York und er zuhause in Berlin, wo die beiden im transatlantischen Gespräch einen Streifzug durch die Nacht machen. Sie besprechen die Magie von Lichtern in großen Städten, den besonderen Effekt von “Manhattanhenge” und wie sie es als immer-denkende Nachteulen trotzdem schaffen, sich in den Schlaf zu tricksen. Zum Schluss gibt es noch diverse Kultur-Besprechungen vom neuen Broadway-Hit “Gutenberg! The Musical!” hin zu Daniel Donskoys US-Bühnen-Debüt mit “Der Pianist.” Ihr möchtet mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findet ihr Infos & Rabatte: https://linktr.ee/entersandman
Der Pianist spielt vier Werke aus drei Jahrhunderten rund um das Thema "Fantasie", von Bach, Liszt, Berg und Busoni.
Der palästinensisch-syrische Pianist Aeham Ahmad ist im Flüchtlingslager Yarmouk bei Damaskus aufgewachsen. Sein Vater, ein blinder Instrumentenbauer, hat ihm die Liebe zur Musik mitgegeben und ihn zum Klavierspielen ermutigt. Während des Bürgerkriegs in Syrien hat Aeham Ahmad begonnen, auf Strassen und öffentlichen Plätzen aufzutreten und mit den Kindern aus dem Quartier Musik zu machen. Videos von seinen Auftritten wurden in sozialen Netzwerken geteilt und das Bild mit dem Pianisten, der inmitten der Trümmer Klavier spielt, ging um die Welt. Seit seiner Flucht 2015 lebt er in Deutschland und gibt Konzerte. 2017 erschien seine Autobiografie «Und die Vögel werden singen». In Musik für einen Gast bei Eva Oertle erzählt Aeham Ahmad über seine glückliche Kindheit in Syrien, über seine Flucht nach Deutschland, aber auch darüber, warum er heute lieber eigene Musik macht als Beethoven zu spielen. Erstsendung: 19. Juni 2022
Hollywood ist das Zentrum der amerikanischen Filmindustrie.Es ist ein Synonym für Glamour, Blockbuster, Popkultur, aber seit der MeToo-Bewegung auch für sexuelle Übergriffe, Machtmissbrauch und Sexismus. In diesem Achten Tag spricht Alev Doğan mit dem Hollywood Schauspieler Thomas Kretschmann über das Arbeiten in der Traumfabrik seit der MeToo – etwa das Einsetzen von Intimacy-Coaches bei Liebesszenen. Kretschmann lebt seit über 25 Jahren in Los Angeles. Seinen Durchbruch hatte er mit der Rolle des Hauptmanns Wilm Hosenfeld in Roman Polanskis oscarprämiertem Film "Der Pianist“. Es folgten Rollen in Blockbustern wie „King Kong“, "Captain America“ und „Avengers“.An der Seite von Harrison Ford, Mads Mikkelsen und Phoebe Waller-Bridge spielt er im neusten und letzten Teil der Kult-Reihe Indiana Jones: „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“. Ein Gespräch über über die Dreharbeiten, das Leben im Ausland und die Unterschiede zwischen Rechtspopulismus in Deutschland und den USA. Die Stilfrage befasst sich mit einem würdevollen Accessoire: dem Fächer ; Alev Approved das Buch Oh Boy Männlichkeit*en heute. und die Zukunft gehört… den Lockenköpfen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Liste mit den Filmen, an denen Thomas Kretschmann beteiligt war, ist beeindruckend: »Stalingrad«, »U571«, »Der Pianist«, »Resident Evil«, »Operation Walküre«, »Wanted«, »King Kong«, »Dschungelkind«, »Mogadischu«, »Der Seewolf«, »Avengers: Age of Ultron«, »Ballon« und aktuell »Indiana Jones – und das Rad des Schicksals«. Als einer der ganz wenigen deutschen Schauspieler hat der 60-Jährige in Hollywood Karriere gemacht. Kretschmann ist in Dessau geboren. In seiner Jugend war er Leistungsschwimmer. Bereits mit elf schwamm er DDR-Rekord in 1.500 Meter Freistil. An seinem 21. Geburtstag floh Kretschmann über Ungarn in den Westen und wurde Schauspieler. Der internationale Durchbruch gelang ihm in Roman Polanskis »Der Pianist« in der Rolle eines Wehrmachtsoffiziers. Kretschmann spricht im SPIEGEL-Podcast »Moreno+1« über die Arbeit an der Seite seiner berühmten Kollegen Harrison Ford und ein Gefühl, das ihn viele Jahre begleitet hat. »Ich habe mich lange wie ein Hochstapler gefühlt.« Kretschmann, von dem gemeinhin angenommen wird, dass er eine Schauspielschule absolviert habe, gibt im Interview an, dass dies nicht stimmt. Er habe nach drei Monaten abgebrochen. Er sei mittlerweile davon überzeugt, dass man »Schauspielerei nicht lernen« könne.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Vor fünf Jahren starb einer der einflussreichsten Musiker der jüngeren Musikgeschichte: Antoine "Fats" Domino hat Elvis Presley geprägt und die Beatles erst möglich gemacht. Der Pianist, Sänger und Songwriter gilt als einer der Gründerväter des Rock'n'Roll. Autorin: Ariane Hoffmann Von Ariane Hoffmann.