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Niemand ist davor gefeit, in sektenartige Strukturen zu geraten. Das sagt Ulrike Schiesser, Leiterin der Bundesstelle für Sektenfragen. Die Psychotherapeutin über Warnsignale, warum gerade junge Menschen wieder anfälliger werden und was Angehörige tun können.
Im zweiten Teil des Gesprächs mit Felix Nensa wird es konkret: Wie sieht die praktische Umsetzung der digitalen Transformation im Krankenhaus aus? Markus Reitshammer und sein Gast diskutieren den Weg weg von verkrusteten Monolithen hin zu einer modernen Plattform-Ökonomie in der Medizin. Felix Nensa räumt mit dem Vorurteil auf, dass Medizin-IT zwangsläufig kompliziert sein muss. Er erklärt, warum die „App-Gap“ – die Schere zwischen privater Software-Erfahrung und dem Arbeitsalltag – so gefährlich für die Motivation der Mitarbeitenden ist und wie ein echtes „Smart Hospital“ das ändern kann.
„Der Concierge ist ein Wohlfühl-Werkzeug.“ Thomas Munko ist ein Gentleman, ein Concierge. Zumindest war er das sehr lange und bekommt das nicht aus seinen Genen. Das muss er auch nach seinem Wechsel in die Immobilienbranche nicht. Thomas ist Geschäftsführer der RAS Group. Die betreut deutschlandweit über 100 Projekte mit verschiedenen Services im Residential-, Office- und Seniorenbereich, hat über 300 Mitarbeiter und gehört seit 2025 zur DPF Group. Im Gespräch zeigt sich schnell, dass sein früherer Beruf, seine 20 Jahre als Chef-Concierge im Ritz-Carlton, keine nostalgische Fußnote sind. Wir sprechen über den Mehrwert der Services in den Immobilien und vor allem für Mieter und Bewohner. Über die gesellschaftliche Komponente, vor allem im Bereich altersgerechtes Wohnen. Es geht sehr viel um Empathie, kein einziges Mal fällt das Stichwort KI. Dafür spricht Thomas über eine App, die er als Ergänzung zum Service sieht. Und darüber, warum es konstante Betreuung geben muss, die Bindung zwischen den einzelnen Gewerken und welches Vorurteil über Services er gern für immer beseitigen würde.
Monogamie gilt für viele als Beziehungsstandard – für Lenia und Luisa jedoch nicht als Option. Genau deshalb nehmen sie klassische Argumente für monogame Beziehungen unter die Lupe und reagieren ehrlich und pointiert darauf. Was bedeutet es wirklich, wenn eine Partner:in „genug“ sein soll? Und stimmt das Vorurteil, dass Menschen in polyamoren Beziehungen bindungsunfähig sind? Lenia erzählt von einem Paar, das zwischen Mono- und Polymodellen wechselt, und davon, wie Bedürfnisse innerhalb der Beziehung verhandelt werden können. Außerdem sprechen Lenia und Luisa über Besitzansprüche, fehlende Vorbilder für nicht-monogame Beziehungen und darüber, warum es sinnvoll sein kann, auch in monogamen Beziehungen ein eigenständiges Leben im Blick zu behalten.
Vorurteile über bestimmte Jobs haben wir doch alle: Kindergartenerzieher*innen werden fürs Bauklötze-Spielen bezahlt. Beamte? Zwischen Kaffee trinken und Mittagspause bleibt leider keine Zeit für Arbeit. Oder ITler, die nur Pizza essen und sich angeblich mit jedem Drucker dieser Welt auskennen. Ist als Joke vielleicht noch witzig – aber nervig, wenn man selbst in dem Job steckt. Cassandra will heute von euch wissen, welche Klischees ihr euch ständig von euren Leuten anhören müsst und welches euch am meisten nervt. Diesen Blue Moon räumen wir ein für alle Mal auf mit der Job-Klischee-Hölle.
"Filme sollten suspekt bleiben" sagt der Filmwissenschaftler Marcus Stiglegger. Im artechock-Podcast widersprechen er und Rüdiger Suchsland heftig dem Vorurteil vom angeblich 'enttäuschenden Filmjahr 2025' und erinnern an einige Highlights jenseits des geschmäcklerischen Petzold-Kinos: "Sirat", "In die Sonne schauen" und den georgischen Film "April". Im Gespräch geht es auch um den Stand des Hollywood-Kinos zwischen "The Brutalist" und "One Battle after Another", zwei Filme in 'Vistavision' und um die Vorzüge eines Kinos der Uneindeutigkeit und der Ambivalenz.
Bist du ‚zu nett‘ oder ‚zu weich‘ für die Führungsetage? In dieser Folge räume ich mit dem Vorurteil auf, dass Empathie eine Schwäche in der Führung ist. Ganz im Gegenteil: Empathische Führungskräfte sind heute gefragter denn je. Doch wer mit Herz und auf Augenhöhe führt, braucht andere Strategien, um sich nicht aufzureiben oder auszubrennen.Ich spreche darüber, warum Empathie deine größte Stärke ist, um Talente zu entwickeln und echte Wertschätzung im Team zu etablieren. Gleichzeitig beleuchte ich die Stolperfallen: Wie grenzt du dich ab, ohne deine Herzlichkeit zu verlieren? Wie wirst du in einer klassischen Hierarchie gehört, ohne dich aufspielen zu müssen?Erfahre, wie du deinen individuellen Führungsstil nach dem Schema-Du-Prinzip entwickelst und warum wertschätzende Führung der stärkste Hebel gegen Mitarbeiterfluktuation ist. Außerdem lade ich dich herzlich zu meinem kostenfreien Webinar am 16. Februar ein, in dem wir tief in die Strategien für empathische Leader eintauchen.Melde dich jetzt an zur Schema Du NIGHT am 7./8.3. in KarlsruheZum kostenlosen Workshop "Empathische Führung"Hier findest du alle Infos zur Mastermind für empathische FührungskräfteMehr zu mir: Hol dir den Newsletter kostenloser Traumjob-Workshop - wie du einen Job findest, der dich wirklich erfüllt.Schema Du® Traumjob Coaching - erfolgreich & erfüllt im Job, den du liebst.Schema Du® Confidence Coaching - selbstbewusst & überzeugend - ohne dich zu verbiegen oder aufzuspielen.Schema Du® Membership - Die Membership für mehr Leichtigkeit und Selbstvertrauen im Job.Du hast Fragen, wie ich dich unterstützen kann und möchtest wissen, ob mein Coaching jetzt das richtige für dich ist? Melde dich zu einem kostenfreien Klarheitsgespräch.Oder schreib mir eine DM bei Instagram. Ich freue mich von dir zu lesen! Hier geht's übrigens zu meiner Website.
„Ich bin mit zwei Kindern 40 km ins Sportgeschäft gefahren – und wurde komplett ignoriert.“ Jenny nimmt dich mit in eine amüsante Geschichte aus ihrem Alltag – mit zwei Kindern an der Hand, einem klaren Kaufwunsch im Kopf und einem Verkäufer, der sie schlichtweg übersieht. Das nimmst du mit aus dieser Story: ⌚️ Warum Vorurteile ein Hindernis beim Thema Verkaufen sind. ⌚️ Warum auch beim Thema Verkaufen gilt "Du schaust den Menschen nur bis vor den Kopf" ⌚️ Wie du deine eigenen Annahmen über potenzielle Kund:innen hinterfragst Diese Folge ist ein der Reminder – sprich über dein Angebot, zeig dich und deine Expertise im Alltag, bei Netzwerktreffen oder bei der Zahnärztin - denn du siehst nicht jedem und jeder direkt an, was er oder sie braucht.
In dieser Folge spreche ich mit Torben Hilbertz über eine Rolle, die oft erst dann im Rampenlicht steht, wenn es brennt: Der Vorsitz des Prüfungsausschusses (Audit Committee Chair). Torben Hilbertz räumt mit dem Vorurteil auf, dass es in dieser Position nur um das Abnicken von Berichten und das Lesen von Zahlen geht. Er teilt seine „fünf Realitäten“, die darüber entscheiden, ob ein Vorsitzender lediglich verwaltet oder das Unternehmen wirklich krisenfest macht. Die Kernthemen der Folge: Die unangenehme Wahrheit: Warum man als Audit Committee Chair nicht für Erfolge belohnt, aber für Fehler voll haftbar gemacht wird. Jenseits der „grünen“ Dashboards: Warum KPIs oft zu spät reagieren und warum Verhaltenssignale (Behavioral Signals) die wahren Frühwarnindikatoren sind. Internal Audit als Sparringspartner: Wie man durch die richtigen Fragen „Flughöhe“ schafft und der internen Revision die Erlaubnis gibt, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Das Risiko „Unternehmenskultur“: Warum Kultur das am schwersten zu überwachende Risiko ist und wie man sie zwischen den Zeilen liest, bevor es knallt. Management-Assurance vs. echte Governance: Warum bloßes Vertrauen in das Management keine Kontrolle ersetzt und warum Klarheit wichtiger ist als ein gutes Gefühl. Die Superkraft „Unabhängigkeit“: Die Disziplin, in Krisen ruhig zu bleiben und die Fragen zu stellen, die sonst niemand im Raum stellen will. Drei Kern-Erkenntnisse aus dem Gespräch: Verhalten vor Zahlen: Governance beginnt beim Menschen, nicht beim Excel-Sheet. Mut zur Lücke: Ein starker Vorsitzender navigiert aktiv durch „Blind Spots“, statt sich auf formale Agenden zu verlassen. Führung unter Druck: „Tone at the Top“ ist kein Slogan, sondern zeigt sich erst, wenn es schwierig wird. "Ein Prüfungsausschussvorsitzender wird nicht für das belohnt, was richtig läuft, sondern für das verantwortlich gemacht, was schiefgeht." Über Torben Hilbertz: Torben Hilbertz ist Experte für Corporate Governance und Board-Effektivität. Seine Erkenntnisse stammen nicht aus der Theorie, sondern aus realen Krisen und Gesprächen in den Boardrooms verschiedenster Industrien weltweit. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
CampingKinder - Der Camping Podcast von Familien Campern für Camping Familien
In dieser ganz besonderen Folge des CampingKinder Podcasts begrüßen Eva (@czamping) und Inke (@luftschloss_liebe) den ersten Gast im neuen "Lagerfeuer-Format": Robert von Outwell.Gemeinsam tauchen wir tief in die Welt des modernen Zeltcampings ein und räumen mit dem Vorurteil auf, dass Zelten unkomfortabel sein muss. Robert teilt seinen persönlichen Weg vom Einzelhandel bis hin zum Experten bei einer der führenden Camping-Marken für Zelt und Outdoor und erklärt, warum gute Schlaflösungen das A und O für einen gelungenen Familienurlaub sind.Vom Laden auf den Platz: Roberts Reise in die Campingbranche und wie seine Leidenschaft für Outdoor-Erlebnisse mit der Familie gewachsen ist.Komfort-Update: Warum moderne Luftzelte das Campen revolutioniert haben und warum man heute sogar im Zelt nicht auf Luxus wie Heißluftfritteusen verzichten muss.Material-Check: Alles über den Trend zu Baumwollmischgewebe-Zelten und warum Outwell hier verstärkt auf Kundenwünsche reagiert.Budget-Frage: „Zelt ist nicht gleich Zelt“ – Robert erklärt die Unterschiede zwischen preiswerten Gestängezelten und High-End-Modellen.Blick hinter die Kulissen: Die Herausforderungen für Hersteller auf Messen und der Wunsch nach mehr Sichtbarkeit für die neuesten Zelt-Innovationen.Community & Hilfsbereitschaft: Persönliche Anekdoten über den Zusammenhalt auf dem Campingplatz.Schlafkomfort ist heilig: Eine gute Schlafkonfiguration ist entscheidend, damit Camping allen Familienmitgliedern Spaß macht.Innovation vs. Tradition: Während Luftzelte für Bequemlichkeit sorgen, bleiben klassische Gestängezelte eine kosteneffiziente Alternative für preisbewusste Familien.Camping verbindet: Die gemeinsamen Erlebnisse in der Natur schaffen bleibende Erinnerungen, die Kinder ein Leben lang begleiten.Zukunft des Zeltens: Es gibt einen großen Sprung in der Zelt-Technologie, von dem viele Einsteiger noch gar nichts wissen.Unsere Partner für euer nächstes Outdoor-Abenteuer:Peggy Peg (Schraubheringe & Befestigung): Nutzt den Code CKPXPP15 für 15% Rabatt auf peggypeg.shop.CookVision (Hochwertige Camping-Töpfe): Mit dem Code CAMPINGKINDER5 bekommt ihr 10% auf cookvision.de.NomadiqBBQ (Mobiler Gasgrill): Euer Rabatt: CZAMPING10 für 10% auf NomadiqBBQ.de.Habt ihr Fragen zu den neuen Outwell-Modellen oder wollt ihr uns von eurem ersten Mal im Luftzelt erzählen? Schreibt uns!E-Mail: kontakt@campingkinder-podcast.deInstagram: @campingkinder_podcastSupport: wonderl.ink/@campingkinder_podcast
Lange Haare, Volksmusik, Jugend oder auch Kirche – wie schnell wird aus einem äußeren Merkmal ein Urteil. In der aktuellen Folge von Schießlers Woche spricht Pfarrer Schießler von der Macht des Schubladendenkens und vom Mut, sie wieder zu öffnen, aber auch über Generationenklischees, kirchliche Debatten und die Würde, Mensch zu sein. Eine Einladung, Kategorien loszulassen – und dem Gegenüber wirklich zu begegnen.
In dieser Episode spreche ich mit meinem Gast Boris Thomas über magnetische Marken, authentisches Marketing und darüber, warum guter Vertrieb immer beim Menschen beginnt. Boris ist nicht nur Speaker, Mentor und Geschäftsführer von Lattoflex, sondern ein echter Möglichmacher – für Menschen und Unternehmen. Geprägt wurde er u. a. von Mentoren wie Chuck Spezzano, Tony Robbins, David Allen, Dan Kennedy oder Alex Christiani. Und diese Erfahrungen bringt er in die Arbeite ein, klar, direkt und immer mit Blick auf das Wesentliche: Menschen und Marken in ihre Kraft bringen. Wir sprechen über die Rolle von Klarheit und Identität im Markenaufbau. Darüber, wie stark unsere Wirkung nach außen davon abhängt, wie gut wir uns selbst kennen – und wie wichtig es ist, die eigene Geschichte in das Marketing einfließen zu lassen. Ein weiteres Highlight dieser Folge ist die Diskussion darüber, warum viele Unternehmen am Ende zu viel Druck im Vertrieb aufbauen müssen und wie man das mit strategischem Marketing elegant vermeiden kann. Boris teilt hier nicht nur sein Wissen, sondern auch viele konkrete Impulse aus seiner eigenen unternehmerischen Praxis. Wir werfen außerdem einen Blick darauf, was eine starke Marke heute wirklich ausmacht. Warum klassische Verkaufstrainings oft zu kurz greifen und wieso „positives Vorurteil“ der vielleicht beste Weg ist, Vertrauen bei Kunden aufzubauen. Du erfährst außerdem, warum Boris trotz vieler Reisen am liebsten in seinem Refugium im Elbe-Weser-Dreieck arbeitet und was für ihn echte spirituelle Weiterentwicklung bedeutet. Diese Folge ist persönlich, klar und inspirierend und sie liefert jede Menge Denkanstöße für alle, die Marke und Mensch nicht länger voneinander trennen wollen. In dieser Folge erfährst Du: ✅ Warum Marke immer bei der eigenen Identität beginnt ✅ Wie aus Marketing echte Anziehungskraft wird ✅ Was „positives Vorurteil“ mit erfolgreichem Vertrieb zu tun hat ✅ Warum Geduld manchmal wichtiger ist als Aktionismus ✅ Was Unternehmen von spirituellen Lehrmeistern lernen können Boris Website www.boristhomas.de Mehr zu meinem Thema Videokommunikation 4.0 erfährst Du hier: Meine Website: https://www.coporate-studio.de Mein LinkedIn Profil: https://www.linkedin.com/in/florian-gypser/ Du hast ein Thema rund um Corporate Videokommunikation, zu dem Du gerne einmal einen Podcast mit mir hören möchtest? Oder Du hast spannende Inhalte zum Thema und möchtest gerne mal Gast in meinem Podcast sein? Dann schreib mir an podcast@corporate-studio.de
Eigentlich sollte es mal was ganz anderes werden: Eva (@czamping) hat für die Osterferien mit einer Kreuzfahrt geliebäugelt. Doch nach dem Klick auf den Buchungsbutton kam der Schock – 6.000 Euro für die Mittelmeer-Route, und das noch ohne Flüge!. Inke (@luftschloss_liebe) erging es bei der Recherche nach Flugreisen nicht anders. In dieser Folge räumen wir mit dem Vorurteil auf, Camping sei zu teuer geworden. Wir zeigen euch, warum Camping gerade für Familien mit drei oder mehr Kindern die einzige bezahlbare Urlaubsform bleibt und wie ihr mit den richtigen Kniffen eure Reisekasse schont.
Arbeite mit mir: https://sascha-feth.de/lass-uns-starten/ Wie viel Geld müsste ich dir zahlen, damit du deinen Kalender heute komplett löschst? Die Vorstellung löst vermutlich sofort Stress bei dir aus. Viel zu wertvoll erscheint dieses Hilfsmittel. Aber wusstest du, dass dein Kalender allein dich nicht vor Überstunden und schon gar nicht vor kreisenden Gedanken am Esstisch bewahrt?In diesem Video zeige ich dir, warum dein Kopf ein furchtbarer Ort ist, um Aufgaben zu verwalten, und warum du neben deinem Kalender mindestens eine weitere Liste brauchst. Wir räumen mit dem Vorurteil auf, dass Systempflege zu viel Zeit kostet. Tatsächlich ist der mentale Aufwand, den du ohne System betreibst, um ein Vielfaches höher. Erfahre, wie du durch Projektlisten und Next Action Listen echte mentale Freiheit gewinnst, damit du abends wirklich bei deiner Familie bist – und nicht noch mit dem Kopf im Büro.Werde Teil unserer Community für entspannte Produktivität und abonniere den Kanal, wenn du als Unternehmer:in ambitionierte Ziele erreichen und trotzdem pünktlich Feierabend machen willst!0:00 Kalender reduzieren Stress1:39 Offene Schleifen4:34 Listen reduzieren Stress
Es gibt kein Leben ohne Widersprüche. Hast du dich heute schon über einen inneren Widerspruch geärgert? Oder darüber, dass jemand im Meeting mal wieder das genaue Gegenteil von dir will? Herzlichen Glückwunsch: Du bist mitten im dialektischen Prozess! In dieser Folge räumt die Philosophin und Kulturanthropologen Susanne Maria Zaninelli mit dem Vorurteil auf, Dialektik sei nur etwas für Hegel-Experten. Tatsächlich ist sie der Motor von allem, was wächst. Wer diese Dialektik integrieren kann, wird nicht abgestumpft oder gleichgültig, sondern handlungsfähig. Man erkennt die Welt in ihrer ganzen paradoxen Vielfalt und kann klarere Entscheidungen treffen – ohne den Druck, das Leben sofort "reparieren" zu müssen. Ein Gespräch darüber, dass Widersprüche keine Fehler im System sind. Sie sind das System. Wenn es das nächste Mal knirscht: Atme tief durch und schau, welche "Pflanze" gerade aus deinem Konflikt wachsen will.
Der Personalberater Coach Podcast - Branchen-Insights, die dein Geschäft wirklich weiterbringen
Folge 238: In dieser Folge spreche ich mit Thomas Hofmann, Geschäftsführer von Robert Walters Deutschland, über den oft unterschätzten Wechsel vom Berater zur Führungskraft. Wir räumen mit dem Vorurteil auf, dass Führung der einzig logische Karriereschritt für Top-Performer ist, und beleuchten kritisch die Schattenseiten wie die ‚Einsamkeit an der Spitze‘ oder den Druck der Sandwich-Position. Thomas erklärt, warum echte Leidenschaft für die Entwicklung anderer wichtiger ist als Status und warum die Akzeptanz des operativen Geschäfts die Basis für Glaubwürdigkeit bildet. Ob du selbst vor dem Sprung in die Führung stehst oder als Inhaber Talente entwickeln möchtest: Diese Folge bietet dir wertvolle Tools zur Selbstanalyse und zeigt, wie man in dieser anspruchsvollen Rolle langfristig erfolgreich und erfüllt bleibt.
Manchmal kann das Leben eines Reisejournalisten schon verdammt hart sein: „…Für unsere Suite im 56. Stock zahlen wir noch einmal 7000 € und sind maßlos enttäuscht. Das Essen ist schlecht (500 € für eine trockene Languste), die Technik versagt überall. Ein Zwischenstopp, den wir uns besser erspart hätten…“ Kommentar: Jürgen Drensek Na, da stellt man sich doch gerne die strenge Mine der Reisekosten-Sachbearbeiterin vor, bei der der kritische Kollege und Hoteltester (übrigens lange Jahre Ressortleiter einer renommierten deutschen Sonntags-Zeitung) hinterher seine Undercover-Recherche abrechnete. Solche unlängst tatsächlich gedruckten Kleinodien deutscher Dichtkunst sind nicht ganz unschuldig am Ruf der Reisejournaille, immer die ersten am Kaviarstand und die letzten an der Champagner-Bar zu sein. Dabei ist es doch ein Bild, das mittlerweile nur noch zum manchmal amüsanten Klischee taugt. Das Gros der Fachjournalisten, die sich dem Thema Reise und Tourismus widmen, dürfte sich weniger um angebrannte Schalentiere im arabischen Luxus-Märchenschloss sorgen, als um die Honorar-Abrechnung am Monatsende. Die Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ) hat sich bei den Kolleginnen und Kollegen, die vorwiegend die weite Welt in die Tageszeitungen bringen, einmal umgehört. Das Ergebnis erschreckt: knappe 1700 € beträgt das durchschnittliche Monats-Einkommen bei freiberuflichen Print-Journalisten. Vor Steuer und Renten-Versicherung wohlbemerkt. Das ist weniger, als ein Berufsanfänger tariflich nach dem Volontariat verdient; dabei sind die meisten Reisejournalisten schon weit jenseits der 40. Wer tut sich das an? Vordergründig möchte man sagen Lebenskünstler, Entdecker-Naturen, unruhige Geister, die es nicht am heimischen Redaktionsschreibtisch hält. Oder vielleicht doch eher Masochisten, denen es nichts ausmacht, im journalistischen Standesdünkel nur mit Näschen-Rümpfen als zugehörig zur Zunft akzeptiert zu werden? In einer Branche, in der Politikredakteure oder eitle Fernsehmoderatoren den Platz in der ersten Reihe beanspruchen – die sogar, wenn sie selbst das „Guten Abend“ vom Teleprompter auf der Kamera ablesen müssen… Wer sich heute mit professionellem Anspruch auf das Gebiet des Reisejournalismus begibt, braucht ein dickes Fell – und möglichst einen Partner, der das Geld verdient. Eine reiche Erbtante, die den Drang in die Ferne post mortem unterstützt, ist allerdings auch ganz hilfreich… Zwischen „Rudel-Verhalten“ und Redaktions-Alltag Aber man sollte auch durchaus selbstkritisch sein: Der anonym bleiben wollende Pressesprecher erinnert sich mit Grausen. Neulich auf Ibiza habe er bei einer typischen Journalistengruppe mal etwas „ganz Revolutionäres“ versucht: Abends sollten sich die Kollegen alleine „für die Recherche“ ins Nachtleben der Partymetropole stürzen. Sogar gegen Quittung auf Kosten des Veranstalters… Er hat sie dann doch eine halbe Stunde später alle am Anfang von Eivissas „Rennbahn“ mit der vielleicht europaweit höchsten Entertainment-Dichte wieder getroffen. Etwas hilflos als Gruppe zusammenstehend. Und mit der Bitte, ob er denn nicht einen Tipp hätte, wo man hier am besten hingehen sollte… Gemeinsam. „Wenn unsere Studienreise-Gäste in der Fremde nur halb so unbeholfen wären, wie ein Rudel verwöhnter Journalisten…“, resigniert der PR-Mann, dem nach vielen Jahren Pressebetreuung nichts Menschliches mehr fremd ist, und lässt die Antwort lieber offen… Ein Einzelfall? Wer schon einmal auf Journalistenreise dabei war – also bei der klassischen Form der „Recherche“ vor Ort – wird Dutzende ähnlicher Geschichten erzählen können. Kein Wunder, dass frustrierte Fachkollegen manchmal den Eindruck haben, der Reisejournalismus entwickele sich immer mehr zum Tummelplatz des Dilettantismus. Das Problem ist erkannt, aber nicht gebannt. Im Gegenteil. Zwar rangieren Reiseberichte gleich nach dem Sport auf einem Spitzenplatz des Leser-, Hörer- oder Zuschauerinteresses, aber in der Redaktionshierarchie sind die Tourismus-Fachleute nach wie vor die Kellerkinder. Die meisten Chefredakteure betreiben die Geringschätzung mit System: Über Reisen könne jeder schreiben. Alle sind schließlich Urlaubs-Fachleute aus eigener Erfahrung… Was bei der Beschickung selbst von langweiligen Parteitagen undenkbar wäre und zu einem Aufstand der politischen Redaktion führen würde, ist bei Presse-Einladungen touristischer Veranstalter Redaktionsalltag: Die Journalistenreise als Belohnungs-Zückerchen. Mal fünf Tage in die Sonne – aber bitte als freie Tage anmelden… So kommt es denn, dass in solchen Gruppen nicht selten fleißige Lokal-Journalisten oder uninspirierte Mikrophon-Hinhalter der Privatradios und Freizeit-Blogger in der Mehrheit sind. Dem einen oder anderen Veranstalter mag das gar nicht so unrecht sein – trotz heimlicher Frustration der begleitenden PR-Kollegen: wer die Hintergründe eines Zielgebietes nicht kennt und „eigentlich auf Urlaub“ ist, wird bei der luxuriösen Rundum-Sorglos-Betreuung auf solchen Trips wohl eher geneigt sein, schwärmerisch die schräge Palme am weißen Pudersand zu beschreiben… So geben sich alle zufrieden: der Einladende, der fachfremde aber willige Strandtester, der endlich mal weg vom Schreibtisch kam, und zähneknirschend auch der Verantwortliche für den Etat der Reiseredaktion – wieder billig ein Umfeld für den Werbeblock gefüllt. Die eigentlich Leidtragenden in diesem System der kollektiven Ignoranz sind – neben dem Leser, Hörer oder Zuschauer – aber vor allem die freiberuflichen, qualifizierten Fach-Journalisten. Nicht nur, dass auch sie mit dem Vorurteil des unreflektierten SchönwetterJournalismus fertig werden müssen; die immer weiter um sich greifende Tendenz der Austauschbarkeit und Beliebigkeit der Reise-Häppchen vor allem in den Tageszeitungen wird für sie zu einem existenziellen Problem. Da scheint kein Platz mehr für die aufwendige Reportage oder den detailverliebten Bericht. Zumindest dann nicht, wenn es ein anständiges Honorar kostet. Gar nicht zu reden von der KI, die heute schon, professionell bedient und mit guten Quellen gefüttert, Reiseberichte und Bucket-Listen ausspuckt von erstaunlicher Qualität, die kaum noch vom geschwurbelten Einheitsbrei zu unterscheiden sind, aus dem viele Reiseteile, vor allem in Magazinen, zusammengeklöppelt werden. Die betriebswirtschaftliche Analyse des „Traumberufs“ Ohne die Einladungen der Tourismus-Industrie wären die freien Schreiber aus Fleisch und Blut beruflich schon längst nicht mehr überlebensfähig. Da mag man die Lippenbekenntnisse von Chefredakteuren nur noch mit Sarkasmus zur Kenntnis nehmen, dass man frei von Sponsoring und Einflussnahme der Reisebranche sei und deshalb kritische Auseinandersetzungen mit dem Thema Urlaub erwarte. Insider sind sich einig, dass es so gut wie keine Redaktion in Deutschland gibt, die sich nicht – wenn immer möglich – die Reisekosten für einen touristischen Bericht bezahlen lässt. Nur reden darf man nicht darüber. Die Freiberufler werden dagegen immer häufiger gezwungen, solche wegen der Realität unsinnigen Redaktionsrichtlinien zu unterzeichnen, die Kostenübernahmen von dritter Seite ausschließen. So hat man zwar als Redaktion eine weiße Weste. Aber wie ein Bericht zustande kommt – so genau möchte man es dann doch nicht wissen bei oft noch nicht mal einem Euro pro Zeile… Reisekosten natürlich inklusive. „Viele Reisejournalisten sind betriebswirtschaftlich schon längst pleite und haben es nur noch nicht gemerkt.“ Da die überwiegende Zahl der Reisejournalisten in den Listen der touristischen Anbieter als Einzelkämpfer-„Redaktionsbüros“ firmieren (was für eine euphemische Bezeichnung für eine mühsam freigeräumte Ecke auf dem Wohnzimmer-Sekretär), hier mal eine kleine betriebswirtschaftliche Analyse, warum der Drang in die Sonne finanziell in der Regel keinen Platz an der Sonne hervorbringt. Wie sieht der berufliche Alltag des vulgo Freien Journalisten aus? Auf der Habenseite mag die in vielen Jahren erworbene Perfektion im Kofferpacken stehen; ein Reisepass, dessen vollgestempelte Seiten einen ähnlichen Protzwert haben, wie das klimpernde Lametta am Bändchen eines Kriegsveteranen beim Vertriebenen-Treffen, und die unbedingte Small-Talk-Tauglichkeit bei Stehempfängen, wo selbst die Stützen der Gesellschaft mittlerweile pauschal verreisen. Die dosiert eingestreute Globetrotter-Attitüde über die leider, leider nachlassende Traumziel-Qualität von Bora-Bora, sobald man endlich da ist, beeindruckt jeden Sparkassen-Filialleiter bis ins Mark. Hoffentlich aber auch so lange, bis der nächste Antrag auf Erhöhung des Dispokredits bei ihm auf dem Tisch liegt… Denn wirtschaftlich gesehen sind Reisen eher kontraproduktiv. Permanent braungebrannte Kolleginnen und Kollegen sind keineswegs die Großverdiener der Zunft – sondern haben eher die Gold-Karte des heimischen Sonnenstudios „Tamara“. Die Bilanz ist sehr einfach. Noch nicht einmal einen Taschenrechner braucht man dafür: Eines Morgens findet unser Musterjournalist eine Einladung in seinem Postfach. Hui! oder Tommy Koch Reisen laden ein: fünf Tage Nilkreuzfahrt auf den Spuren von Agatha Christie oder so. Erste Hürde: den Redaktionen dieses Thema schmackhaft machen. Abgesehen davon, dass es mittlerweile bei manchen Themen da durchaus der rhetorischen Fertigkeiten eines Goldenen Blatt Drückers an der Haustür bedarf, muss der Autor schnell sein. Die Einladung ging schließlich auch noch an andere Freie, und der Abdruck-Kuchen in den Tageszeitungen bröselt derzeit dramatisch. Zeitaufwand für alle Vorbereitungen: einen Tag. Die Recherche-Reise im Pool (und nicht am Pool) dauert in der Regel fünf Tage. Vollgepacktes Programm von Seiten des Veranstalters. Kaum Zeit für eigenes Entdecken und damit die Chance auf einen exklusiven Einstieg. Trotzdem zu Hause mit viel Einfühlungsvermögen und vorhandenem Basiswissen eine nette Geschichte geschrieben; konzentriert auf 200 Zeilen, denn mehr wird eh nicht mehr gedruckt. Und jetzt kommt die ernüchternde Abrechnung: das Blatt mit dem Erstdruckrecht zahlt dafür 200 Euro. Vielleicht sind zwei andere Regionalzeitungen interessiert. Die Mehrfachverwertung bringt noch einmal 150 Euro. Und sogar ein Foto konnte verkauft werden für, sagen wir, 75 Euro. Ergibt zusammen? 425 Euro… Wohlbermerkt für mehr als eine Woche Arbeit. Brutto. Kein Wunder, dass da selbst Finanzbeamte misstrauisch werden und naiv nachfragen, ob so viel finanzielle Selbstaufgabe nicht eher in den Bereich des Hobbys eingestuft werden müsse, denn als seriöser Broterwerb. Abhängigkeiten und die Frage der Glaubwürdigkeit Auch wenn es sich grotesk anhört: für manche Freie ist die Pressereise nicht mehr Mittel, sondern Zweck. Dabei umschwärmen beileibe nicht nur ältere Journalistinnen mit Dauerwelle die PR-Verantwortlichen der Veranstalter wegen der Einladungsliste für den nächsten Trip. Der alimentierte Jet-Set spart die Lebenshaltungskosten zuhause… Eine immer weitere Diskrepanz zwischen dem eigenen beruflichen Dasein und dem diskreten Luxus-Charme der VIP-Betreuung tut sich auf. Auch psychologisch. Eine Spirale der Abhängigkeit – selbst wenn sie gar nicht beabsichtigt gewesen sein sollte. Die Pressereise wird zum eigentlich geldwerten Vorteil. Zum „Gewinn“, so lange eben auch alles bezahlt wird. Aber die Schlinge zieht sich für die Print-Journalisten noch enger zu. Obwohl man annehmen müsste, dass der Tageszeitungs-Reiseteil das Verlegerherz entzückt – schließlich generiert er direkt Anzeigen – wird auch hier die Sparschraube brutalstmöglich angezogen. Vor allem qualitätsbewusste Redakteure sehen die Vorgaben der Geschäftsführung mit Grausen: bei fast allen Tageszeitungen wird derzeit der Honoraretat im günstigsten Fall eingefroren; wenn nicht gar reduziert. Was das bedeutet? Immer mehr Raum muss mit Agenturmaterial wie dem dpa-Themendient oder gar kostenfreien Textangeboten der PR-Schmieden gefüllt werden. Und die wenigen freien Hausschreiber wurden mit geradezu sittenwidrigen Änderungsverträgen traktiert, die noch rechtzeitig vor Inkrafttreten der überfälligen Urheberrechtsreform die Autoren im Endeffekt völlig rechtlos stellen sollten, nach dem Erstabdruck noch irgend etwas mit ihrer geistigen Arbeit tun zu können. Die entsetzten Juristen der Journalisten-Vereinigungen warnten zwar entschieden, die einseitig begünstigenden Vereinbarungen zu unterschreiben, aber viele Freie befürchteten, eh nur die Wahl zwischen Pest und Cholera zu haben: entweder die vertragliche Zumutung akzeptieren; mit der Folge, selbst bei Mini-Honoraren gleichzeitig fast alle weiteren Nutzungsrechte abtreten zu müssen, oder von den Verlagen auf die schwarze Liste gesetzt zu werden. Wer da nicht zu den Edelfedern zählt, auf die kein Verlag verzichten möchte, kann nur auf die Kollegialität und das Engagement der Redaktion hoffen, sich für die freien Kollegen „oben“ einzusetzen. So viel zum Thema Traumberuf. Es sind wahrscheinlich keine pessimistischen Annahmen, dass mittelfristig etwa die Hälfte der auf den wirtschaftlichen Ertrag angewiesenen freien Tageszeitungs-Autoren ihr Fachgebiet werden aufgeben müssen. Manche mögen sich in die – natürlich heimliche – Lohnschreiberei für PR-Agenturen begeben; mit schlechtem Gewissen, aber wenigstens anständigen Honorarerlösen. Andere akzeptieren zähneknirschend den Übergang in den „Amateurstatus“, wo der Weg zum Ziel wird. Will heißen, die Reise ist groteskerweise der Gewinn, und nicht mehr der Erlös des Abdrucks. Und es sind keineswegs nur gelangweilte Hausfrauen und rüstige Rentner, denen mittlerweile das Belegexemplar wichtiger ist als Bares. Und jetzt müssen wir die Betrachtung noch erweitern auf die – mittlerweile gar nicht mehr neuen – Player in unserem Fachgebiet: Blogger und Influencer. Letztere sollen hier keine Rolle spielen. Denn die Bastion, dass Journalismus nie etwas mit (Schleich)-Werbung zu tun haben sollte, darf einfach nicht geschliffen werden. Influencer sind im Bereich Marketing unterwegs und nicht in der professionellen, hinterfragenden Berichterstattung – auch wenn etliche touristische PR-Player das anders sehen möchten. Die vielleicht einzige Reputation, die Journalisten – und auch journalistisch tätige Blogger – noch verteidigen können und müssen, ist ihre Glaubwürdigkeit. Und die kann man nicht verteidigen, wenn es zwischen Berichterstatter und Objekt Geldflüsse und Publikations-Absprachen gibt. „Fakt ist, in immer mehr Reiseteilen von Tageszeitungen wird Alltours bestellt, aber Airtours erwartet.“ Ein wunderbares Thema für journalistische Seminare über Qualität und Ethik. Dann dürfen die Verfechter der reinen Lehre wieder salbungsvoll das weise Haupt schütteln über die vermutete unheimliche Nähe zwischen der Reisebranche und ihren journalistischen Beobachtern. Und Chefredakteure werden wieder ins Mikrophon lügen, dass Autoren in ihrem Blatt selbstredend unabhängig und frei von wirtschaftlichen Abhängigkeiten berichten – ganz ohne rot zu werden. Fakt ist, in immer mehr Reiseteilen von Tageszeitungen wird Alltours bestellt, aber Airtours erwartet. Und welche Erleichterung in der Verlagsetage, wenn sich herausstellt, dass das trockene Langusten-Würgen dann doch auf Einladung des arabischen Hoteliers erfolgte… Um das Studio-Gespräch zu hören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Überleben am Büffet Reisejournalismus muss man sich leisten können erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Ein kleiner Junge, ein Kindermädchen und eine missglückte Entführung: Aus diesen Elementen setzt Zhang Yueran in ihrem Roman "Schwanentage" ein Porträt der chinesischen Gesellschaft zusammen. Und dann ist da noch diese Gans.**********Weitere BeiträgeLiteratur: "Im Leben nebenan" von Anne SauerLiteratur: "Minihorror" von Barbi MarkovićLiteratur: "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Für Mika ist eine Situationship das ideale Beziehungsmodell. Sozialpsychologin Johanna Degen beschreibt die Geschichte des Modells. Paartherapeutin Michiko Park sagt, Situationships sind manchmal genau das Richtige. (Wiederholung vom 29. Januar 2025)**********Ihr hört: Gesprächspartner*in: Mika, hatte zwei Situationships, sieht sie als ideale Beziehungsform Gesprächspartnerin: Johanna Degen, Sozialpsychologin Gesprächspartnerin: Michiko Park, Paartherapeutin Autor und Host: Przemek Żuk Redaktion: Friederike Seeger, Betti Brecke, Celine Wegert Produktion: Julian Kretschel**********Quellen:Langlais, M., Podberesky, A., Toohey, L. et al. (2024). Defining and Describing Situationships: An Exploratory Investigation. Sexuality & Culture 28, 1831–1857Gregorio, A., Mayo, J., Pagsuguiron, S. R. et al. (2024). It's not you, it's me: examining socio-psychological mechanisms of situationships among adults. GreenPrints.Ingle, A., & Chore, A. (2024). Young Adults' Romantic Relationship Status: A Study of Psychological Influences. International Journal of Indian Psychȯlogy, 12(3).**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Bindungstypen: Wie sie unsere Beziehungen beeinflussenBeziehung und Dating: Ist Monogamie out?Literatur: "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
Die erste Folge im neuen Jahr und damit 5 Jahre Im Podcastsumpf. Ein Hoch auf uns! Und natürlich auch auf Euch, liebe Sumpfies! Ohne Euch, macht das ja alles gar keinen Sinn. Knapp 320 Podcasts haben wir für Euch aus dem Sumpf gezogen, und es werden noch mehr, versprochen! Auf weitere 5 Jahre freuen sich Tina und Meddi. In dieser Folge durchleben wir wieder alle Gefühlsebenen. Von traurig, über Stolz und Vorurteil bis hin zu spannender Unterhaltung.
Toni verzweifelt fast am Kinderwunsch - doch plötzlich wacht sie mit Baby auf. Ist das real? Anne Sauer spinnt in ihrem Debütroman "Im Leben nebenan" zwei alternative Lebensfäden für ihre Hauptfigur – einen auf dem Land und den anderen in der Stadt.**********Weitere BeiträgeLiteratur: "Minihorror" von Barbi MarkovićLiteratur: "Stolz und Vorurteil" von Jane AustenLiteratur: Der Roman "Die schönste Version" von Ruth-Maria Thomas**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
"Minihorror" heißt die außergewöhnlich schön-schräge Szenensammlung von Barbi Marković. Wir lernen darin den Alltag von Mini und Miki kennen, und erkennen uns selbst in ihnen wieder. Das übergeordnete Credo: Alles schlimm? Schlimmer geht immer.**********Weitere BeiträgeLiteratur: "Stolz und Vorurteil" von Jane AustenLiteratur: "Änderungsschneiderei Los Milagros" von María Cecilia BarbettaLiteratur: Der Roman "Botanik des Wahnsinns" von Leon Engler**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
In dieser Episode setzt sich Guido Baltes kritisch mit dem verbreiteten Vorurteil auseinander, Juden glaubten, man könne sich durch Gesetzesgehorsam oder gute Werke den Himmel verdienen, während Jesus ausschließlich Gnade verkünde. Anhand des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter zeigt Guido Baltes, dass Jesus selbst gute Werke – insbesondere die Liebe zu Gott und zum Nächsten – […]
Jane Austen stellt in ihren Romanen wahre christliche Werte in den Vordergrund. In der Figur der Jane Bennet führt Jane Austen ihrer Leserschaft eine aufrechte Christin vor Augen.
Guido Baltes erklärt in dieser Episode „Jesus der Jude“, dass das weit verbreitete christliche Vorurteil eines tiefen Hasses zwischen Juden und Samaritern historisch nicht trägt. Zwar unterschieden sich beide Gruppen seit der Spaltung des alten Israel in Nord- und Südreich in Fragen wie Tempelort, Reinheitsvorschriften und kultischen Traditionen, doch belegen jüdische Quellen zahlreiche konkrete Regelungen […]
„Der physiologische Schwachsinn des Weibes“ – was heute nach blankem Sexismus klingt, war im 19. Jahrhundert eine weit verbreitete medizinische Auffassung. In dieser Folge erklären Michi und Dominik, wie die damalige Wissenschaft versuchte, gesellschaftliche Rollenbilder mit angeblichen biologischen Fakten zu untermauern. Dabei geht es nicht nur um den französischen Arzt Paul Broca und seine Schädelmessungen, sondern auch um Hysterie-Diagnosen, Ausschlüsse aus dem Bildungssystem und die lange Tradition, Frauen systematisch zu unterschätzen – medizinisch, sozial und politisch. Eine Folge über die gefährliche Verbindung von Wissenschaft und Vorurteil.
„In der ganzen Welt gilt es als ausgemachte Wahrheit, dass ein begüterter Junggeselle unbedingt nach einer Frau Ausschau halten muss.“ So beginnt der Roman „Stolz und Vorurteil“.
„Der physiologische Schwachsinn des Weibes“ – was heute nach blankem Sexismus klingt, war im 19. Jahrhundert eine weit verbreitete medizinische Auffassung. In dieser Folge erklären Michi und Dominik, wie die damalige Wissenschaft versuchte, gesellschaftliche Rollenbilder mit angeblichen biologischen Fakten zu untermauern. Dabei geht es nicht nur um den französischen Arzt Paul Broca und seine Schädelmessungen, sondern auch um Hysterie-Diagnosen, Ausschlüsse aus dem Bildungssystem und die lange Tradition, Frauen systematisch zu unterschätzen – medizinisch, sozial und politisch. Eine Folge über die gefährliche Verbindung von Wissenschaft und Vorurteil.
Gleich zwei grosse Namen vereinigt dieses BuchZeichen eine gute Woche vor Weihnachten: Den des aktuellen Booker Prize-Träges David Szalay und den der britischen Literaturikone Jane Austen. Vor einem Monat gewann der 51jährige kanadisch-ungarisch-britische Autor David Szalay den Booker Prize. Es ist der wichtigste britische Literaturpreis, und Szalay bekam ihn für ein Buch, das im Original den provozierenden Titel «Flesh» (menschliches Fleisch) trägt und von einem vermurksten Männerleben erzählt. Der deutsche Titel, «Was nicht gesagt werden kann», trifft es aber auch. Szalays Held ist ein Mann ohne Worte. Er ist eine Leerstelle und eine Projektionsfläche, insbesondere für die Frauen. Sein Lone-Wolf-Gebaren gefällt ihnen – bis sie ihn wieder loshaben wollen. Schillernd und schroff erzählt David Szalay davon, was es heissen kann, ein Mann zu sein. Ihre Romane wie «Stolz und Vorurteil», «Emma» oder «Überredung» haben sich in den literarischen Kanon und auch in die Herzen vieler Lesenden eingeschrieben. Doch Jane Austens Leben war nicht ganz so rosig, wie die Happy Ends ihrer Bücher. Sie blieb bis zu ihrem frühen Tod unverheiratet und kämpfte um Anerkennung für ihr Schreiben. Die Graphic Novel von Austen-Expertin Janine Barchas, illustriert von Isabel Greenberg bietet einen einzigartigen Einblick in Austens Biografie. Wir lernen, wo Austen auf Gegenwind traf, wo sie Inspiration fand und wo ihre Unterstützerinnen. leichter Einstieg für angehende Austen-Fans und ein Muss für Austen-Begeisterte meint Ariane Schwob. Buchhinweise: David Szalay. Was nicht gesagt werden kann. Aus dem Englischen von Henning Ahrens. 384 Seiten. Classen, 2025. Janine Barchas und Isabel Greenberg. Jane Austen. Ihr Leben als Graphic Novel. Aus dem Englischen von Eva Bonné. 144 Seiten. Penguin, 2025.
Jane Austen, Autorin der Regency-Ära, schrieb scharfsinnige Romane über Liebe, Gesellschaft und Frauenrollen. Werke wie „Stolz und Vorurteil“ machten sie unsterblich und prägen bis heute die englische Literatur. Vor 250 Jahren kam sie zur Welt. Strecker, Nicole www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Niemand hat so klug und humorvoll über die vielen Wege geschrieben, die in die Ehe führen wie Jane Austen.Heute feiern wir ihren 250. Geburtstag mit einem Zitat aus Ihrem bekanntesten Werk: Stolz und Vorurteil. Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne bei Instagram: @wasbishergeschah.podcastWBG-Abo zu Weihnachten verschenken und WBG langfristig sichern: https://steady.page/de/wbg/gift_plans++ Livetour-Tickets gibts hier: wbg.190a.de ++++ Du möchtest mehr über unseren Werbepartner erfahren? Alle Infos findest du hier: https://linktr.ee/wasbishergeschah.podcast Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Jane Austens Roman "Stolz und Vorurteil" ist ein Klassiker der Weltliteratur. Mrs. Bennet hofft auf eine gute Partie für ihre Tochter Jane, doch deren unkonventionelle Schwester Lizzy bringt alles durcheinander – und Gefühle ins Spiel.**********Weitere BeiträgeLiteratur: Der Roman "Botanik des Wahnsinns" von Leon EnglerLiteratur: Klapper von Kurt PrödelLiteratur: "Der Blumensammler" von David Whitehouse**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Wie Deutsch lernen für Zugewanderte leichter, logischer und motivierender gestaltet werden kann und wie Sprache Integration und beruflichen Erfolg fördert.In der heutigen Folge des Experten-Podcasts spricht Olivia Teix über ihre Arbeit als Sprachcoach und erklärt, wie Menschen aus dem Ausland die deutsche Sprache effektiv lernen können. Olivia räumt mit dem Vorurteil auf, Deutsch sei zu schwer, und vermittelt, dass die Sprache logisch aufgebaut und erlernbar ist – mit der richtigen Methode, Geduld und Motivation.Du erfährst, wie sie internationale Mitarbeiter und Zugewanderte in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstützt, von A1 bis C2 Deutsch zu lernen, wie sie realistische, aber optimistische Lernstrategien einsetzt und wie kleine, tägliche Übungen im Alltag entscheidend sind. Olivia gibt praktische Tipps, wie man Deutsch neben dem Beruf, beim Einkaufen, Kochen oder Pendeln trainieren kann, um Hörverständnis, Sprechen, Lesen und Schreiben gleichzeitig zu verbessern.Darüber hinaus spricht Olivia über Firmenworkshops, in denen Sprachtraining mit interkultureller Kompetenz verbunden wird. Sie zeigt, wie Konfliktsituationen im Team vermieden, die Kommunikation verbessert und Mut sowie Selbstvertrauen der Mitarbeitenden gestärkt werden können. Ihr Ansatz kombiniert Sprachvermittlung, praktische Übungen und kulturelles Verständnis – für ein erfolgreiches Miteinander am Arbeitsplatz.Wer Integration, beruflichen Erfolg und sprachliche Selbstsicherheit fördern möchte, bekommt in dieser Folge viele wertvolle Impulse und praktische Tipps.Mehr Informationen über Olivia Teix und ihre Kurse findest du bei ihr auf Instagram und auf ihrer Homepage.Hast du wertvolle Impulse für dich mitnehmen können? Kommentiere deine Gedanken unter dieser Folge, lasse ein paar Sterne da und abonniere den Podcast, um keine Folge mehr zu verpassen! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Feli hat ein Thema mit Kontrolle, aber ist das die Erklärung für den Seitensprung ihres Mannes? Und was hat die Trennung ihrer Eltern damit zu tun? Viel Freude beim Hören dieser Folge! Du hast Lust, Zeit mit mir zu verbringen, eine tolle Gemeinschaft von Frauen zu erleben und ganz nebenbei so richtig über dich hinauszuwachsen? Dann nimm unbedingt an meinem nächsten retreat teil! Feel it. Face it. Do it - Fearless findet vom 19. bis 22. März 2026 in Berlin statt und bringt dich garantiert auf ein neues Level! Deine Chance auf einen Platz kannst du dir hier sichern: https://paulalambert.de/retreat/#teilnehmen Ausserdem gehe ich 2026 auf große Deutschland-Tour! Tickets gibt es hier: https://www.ticketmaster.de/artist/paula-lambert-tickets/1386274
Es gab etwas zu feiern: Vor 500 Jahren erfolgte die Gründung des Staates Preußen durch Albrecht von Brandenburg-Ansbach. Dr. Jürgen Danowski berichtet vom Festakt in Ansbach und zeichnet bei einem rasanten Ritt durch die Geschichte ein überraschendes Bild dieser bedeutenden europäischen Großmacht, die nicht allein durch Tugenden wie Bescheidenheit, Effektivität, Disziplin und Selbständigkeit geprägt war, sondern auch durch Toleranz, durch eine Marktwirtschaft mit geringer Steuerlast und durch die Förderung der Wissenschaften. Das Verhältnis zum Militär war weit differenzierter, als uns das Vorurteil einflüstern will, es ermöglichte die allgemeine Schulpflicht und schuf das Beamtentum. Jürgen Danowski erinnert auch daran, dass „der Widerstand im Dritten Reich preußisch war“. Abgerundet wird sein Bericht mit einem Hinweis auf die reiche Kultur und den besonderen preußischen Humor sowie mit Erlebnissen aus dem heutigen Kaliningrad, das in letzter Zeit eine erstaunlich positive Entwicklung durchgemacht hat.
In dieser Folge spricht Lara Marmsoler mit dem Arbeitssoziologen Jörg Flecker über das Vorurteil, dass die Generation Z eine faule Generation sei, die nicht arbeiten möchte. Flecker spricht über Arbeitszeit, welche gesundheitlichen Auswirkungen eine 40-Stunden-Woche hat, in welchen Fällen eine Arbeitszeitverkürzung sinnvoll wäre und welche Maßnahmen für eine Reform der Arbeitswelt nötig wären. Es geht darum, wo die Grenze zwischen Aushalten und Selbstausbeutung liegt, ob eine 4-Tage-Woche tragbar für die Wirtschaft wäre und welche Anreize es braucht, damit Menschen gerne arbeiten gehen. Hier findet ihr einen Artikel über das 4-Tage-Experiment in Großbritannien.Hier findet ihr einen Artikel über das 4-Tage-Experiment in Island.Hier findet ihr den Fehlzeitenreport des WiFo 2025. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Was machen eigentlich akademisierte Pflegekräfte? Was ist das für ein Berufsbild, für das sie studieren gehen, immer nur Theorie? Dilek ist das beste Gegenbeispiel zu diesem immer wiederkehrenden Vorurteil. Als Community Health Nurse kümmert sie sich genau darum: um die Gesundheit der Community. In leitender Stellung erarbeitet sie genau, was ihre Patienten wann, von wem und warum brauchen. Und das nicht nur in der Gesundheitsversorgung, sondern auch auf psychosozialer Ebene. “Wenn die Patienten bei den Ärzten waren, sind sie 90 Minuten bei mir. Ich betrachte die Patienten wirklich an ihrem biomedizinischen, sozialen, psychischen Komponenten und hör mir erstmal an: ‘Okay, was macht die Leute krank?'” Seit Jahren taucht der Begriff Community Health Nurse immer wieder in der zwischenschicht als Pflegemodell der Zukunft auf. Jetzt haben Litti und Ollschgich die Zukunft, Dilek, endlich vor dem Mikro. Wie läuft das Pilotprojekt so, Dilek? Wird es gut angenommen? Kannst du wirklich leitend die Gesundheitsversorgung der Patienten führen? Und wie ist die Arbeit in Neukölln? Wir freuen uns, dass wir mit Dilek endlich jemanden bei uns haben, der uns zeigt, wie Pflege noch zentraler für die Gesundheitsversorgung werden kann! Einschaltbefehl!
"Jane ist versponnen und affektiert", so beschreibt eine Verwandte die 12-jährige Jane Austen (1775-1817). Mag sein, aber zu diesem Zeitpunkt schrieb der auch noch als "durchaus nicht hübsch" bezeichnete Teenager bereits außergewöhnliche Texte, die an den gemeinsamen Leseabenden ihrer Familie vorgetragen wurden. Die drei Notizbücher, die sie bis 1793 füllte und die bis ins 20. Jahrhundert unter Verschluss blieben, machten uns neugierig: Unter welchen Bedingungen schrieb die junge Jane Austen? Wofür interessierte sie sich? Und waren hier schon Ansätze ihrer großen Romane wie "Stolz und Vorurteil" zu erkennen? Darüber sprechen wir in dieser Episode.
Jane Austen ist die große Realistin in der Literatur des 19. Jahrhunderts. Niemals sind ihre Romane süßlich oder kitschig, auch wenn die Rezeption – wohl auch aufgrund zahlreicher sentimentaler Verfilmungen – lange Zeit diesen Eindruck erweckt haben mag.„Stolz und Vorurteil“ („Pride and Prejudice), 1813 erschienen, erzählt die Geschichte der Familie Bennet, die aus Vater, Mutter und fünf unverheirateten Töchtern besteht und die vor dem Problem steht, dass das Erbe der Familie nur an einen Mann weitergegeben werden darf. Stirbt der Vater, sind die Töchter mittellos, das Vermögen geht an einen Neffen. Die Töchter müssen folglich möglichst bald verheiratet werden, aber das gestaltet sich schwierig. Vor allem Elizabeth, die klügste von allen, widersetzt sich einer reinen Vernunftehe, aber auch den reichen und gutaussehenden Edelmann Mr. Darcy versetzt sie zunächst, da dieser ihr viel zu arrogant erscheint. Derweil entstehen andere Verbindungen, immer legt Austen darauf wert, die ökonomischen Erwägungen transparent zu machen.Während wie in dem Klassiker durchaus eine Emanzipationsgeschichte erzählt bekommen, steht dies dem Volk der Diener nicht zu – sie bleiben bemerkenswert gesichtslos, mehr Objekte als Subjekte.In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur analysieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt diesen vorzüglichen Roman unter ökonomischen Gesichtspunkten.Literatur:Jane Austen. Stolz und Vorurteil. Übersetzt von Ursula von Christian Grawe, Reclam.Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Alexander Kähler diskutiert mit: - Ahmad Mansour, Extremismus-Forscher - Elsa Koester, Chefredakteurin Der Freitag - Mekonnen Mesghena, Migrationsforscher - Stephan Weh, Gewerkschaft der Polizei
Die Themen: Lehrer aus NRW tritt in Kochshows auf, obwohl er seit langer Zeit krankgeschrieben ist; Katy Perry und Justin Trudeau sind ein Paar; Deutsche Firmen verraten Geschäfts-Geheimnisse an China; Latino-Wähler:innen wenden sich von Trump ab; Münchens Bürger:innen sagen ja zu Olympia; Hausdurchsuchung bei Norbert Bolz; Deutscher YouTuber Simon Desue in Dubai wegen Drogenbesitzes festgenommen; Netflix-Serie „Boots“ entfacht hitzige Debatte. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Endlich wieder Buchmesse! Jan, Daniel und Katharina waren in Frankfurt und haben getestet, an welchem Stand es die besten Präsente gibt: Schokolade, Acryl-Figuren, Kressesamen - das Non-Book-Sortiment war groß. Aber natürlich haben sie auch viele neue Bücher mitgebracht. Zum Beispiel das Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen: Preisträger Nelio Biedermann erzählt ihnen, wie es sich anfühlt, plötzlich im Rampenlicht zu stehen. Und Markisen-Mann-Autor Jan Weiler verrät ihnen, warum er ein Detail seines Buches jetzt umschreiben lässt. Die Bücher der Folge: (00:12:28) Mirinae Lee: "Die acht Leben der Frau Mook", übersetzt von Karen Gerwig. (Unionsverlag) 336 Seiten. 24 Euro (00:14:28) SenLinYu: "Alchemised", übersetzt von Christiane Sipeer, Karen Gerwig, Lisa Kögeböhn und Sybille Uplegger (Forever). 1.232 Seiten. 34,99 Euro (00:19:43) Alice Urciuolo: "Verehrung", übersetzt von Verena von Koskull (Nonsolo limoni Verlag). 392 Seiten. 24 Euro. (00:23:24) Nelio Biedermann: "Lazar". (Rowohlt Berlin). 336 Seiten. 24 Euro (00:42:12) Jane Austen: "Stolz und Vorurteil", übersetzt von Karin Schwab. Limitierte Sonderausgabe. (Coppenrath) 35 Euro eat.READ.sleep. ist der Bücherpodcast, der das Lesen feiert. Jan Ehlert, Daniel Kaiser und Katharina Mahrenholtz diskutieren über Bestseller, stellen aktuelle Romane vor und präsentieren die All Time Favorites der Community. Egal ob Krimis, Klassiker, Fantasy, Science Fiction, Kinder- und Jugendbücher, Urlaubsbücher, Gesellschafts- und Familienromane - hier hat jedes Buch seinen Platz. Und auch kulinarisch (literarische Vorspeise!) wird etwas geboten und beim Quiz am Ende können alle ihr Buch-Wissen testen und Fun Facts für den nächsten Smalltalk mitnehmen.
In der 16. Folge unseres gemütlich Hörspiel-Podcasts begrüßen Anne Sophie und Martin einmal mehr Michael zum herbstlichen Plausch! Passend zum großen SHOCKTOBER wird's diesmal besonders spannend, skurril und atmosphärisch. Gemeinsam tauchen die drei ein in die Welt von Ghostsitter: Dada & Welf, sprechen über „Stolz und Vorurteil“ – das neue Audible-Hörspiel mit ganz eigenem Charme – und reisen weiter zu „Ein Würfelspiel“ von Eva-Maria Mudrich, einem echten Mystery-Kleinod. Außerdem geht's um „Die Schattensammlerin – Dichter und Dämonen“, Harper Green und natürlich um den genialen Klassiker Professor van Dusen – Folge 61. Und weil der SHOCKTOBER ohne Geschenke nur halb so schön wäre, gibt's diesmal auch etwas Tolles zu gewinnen! Also: Kerzen an, Decke schnappen, Tee aufgießen – und rein in die neue Folge von Lausch & Plausch!
Seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 und dem folgenden Gazakrieg haben Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus in Deutschland stark zugenommen. Doch jenseits der verhärteten Fronten gibt es Initiativen, die sich für die Verständigung von Juden und Muslimen engagieren.
35 Jahre Erfahrung im People-&-Culture-Bereich – das ist das beeindruckende Fundament, auf dem Heinz Herczeg steht.
In China inszeniert sich ein antiwestliches Bündnis. In Troisdorf rüffelt Pistorius die EU-Kommissionspräsidentin. Und in Deutschland verdienen Kleinvermieter oft erstaunlich wenig.Das ist die Lage am Montagabend. Hier die Artikel: Gipfeltreffen in China: Putins Tätscheldiplomatie mit Modi und Xi Sicherheitsgarantien für die Ukraine: Pistorius weist von der Leyens Vorstoß scharf zurück Angespannter Wohnungsmarkt: Was ist dran am Miethai-Klischee? +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Country und Americana sind die Welt von Singer-Songwriter Pat Carter. Mit seiner Band Rodeo FM tanzte er bereits auf einigen Hochzeiten und hat vier Alben veröffentlicht. Jetzt veröffentlicht er sein erstes Album solo: "Love in the Time of Capitalism" – und zwar heute! Er bezeichnet seine Musik gerne als "Left-Wing-Country" und will sich damit vom herrschenden Vorurteil der Countrymusik lösen, welches meist auf konservative, US-patriotische Werte anspielt. Carters Debütalbum behandelt ein entsprechend gesellschaftskritisches Thema: den Verlust "echter" Nähe durch die Kapitalisierung von Liebe und Beziehungen. Es geht um emotionale Entfremdung, Isolation oder strukturellen Stress – und wie dem vor allem wahre Gemeinschaft entgegenwirken kann. Das Plädoyer von Pat Carter kombiniert Americana und Country mit der entsprechenden Prise Punk und Diskursfähigkeit, die er heute – am Albumreleasetag – im studieins präsentiert!
Rosen - Was fasziniert uns an ihnen?; Was ist ein 'gesunder Lebensstil'?; Jobsuche - Vorurteile bei Bewerbungen; Brillen-Spezialgläser: Brauchen wir weniger, als wir denken?; Wochenbettdepression bei Vätern; Brauchen wir mRNA-Impfstoffe noch?; Die Wälder in Europa binden immer weniger CO2; KI hilft, Papyrus-Rollen von Herculaneum zu entschlüsseln; Moderation: Shanli Anwar. Von WDR 5.
Außerdem: Positive Nachrichten - Was können sie bewirken? (08:12) / Jungs sind besser in Mathe und Mädchen in Sprachen? // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet Ihr hier: www.quarks.de // Habt Ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet Euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Ina Plodroch.
Meditation, Coaching & Life / Der Podcast mit Michael "Curse" Kurth
Du würdest ja gerne meditieren, aber... du kannst nicht an "nichts" denken!? Dann herzlich willkommen im Meditation May! Diesen Monat wirft Curse jede Woche ein Vorurteil über das Meditieren über Bord - und stellt eine geführte Praxis vor, dies das „Problem“ in‘s positive verwandelt. In dieser Folge lernen wir, wie wir trotz 10.000 Gedanken wahnsinnig schön meditieren können und die Gedanken überhaupt kein Problem sind. Viel Freude damit! Dein Team Curse ————————————— Link zum 4-Wochen-Meditationsprogramm mit dem Nyingma Zentrum: "Bridges of Goodness" https://www.nyingmazentrum.de/bridges-of-goodness-1/4-wochen-meditation/ www.curse.de Curse auf Instagram: www.instagram.com/cursezeit Curse auf Facebook: www.facebook.com/curseofficial Curse auf TikTok: https://www.tiktok.com/@curseofficial