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US-Vizepräsident Vance und die Vermittler Katar und Pakistan zeigen sich nach dem ersten Verhandlungstag mit dem Iran zuversichtlich. │ Laut Vance will der Iran wieder Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde ins Land lassen. │ Die USA setzen eine erste Vereinbarung der Absichtserklärung um und heben Sanktionen gegen iranisches Öl vorübergehend auf. │ Israel steht den Verhandlungen weiter skeptisch gegenüber und lehnt einen Abzug aus dem Südlibanon weiter ab. │ Die geplante Militärreform in der Ukraine stößt auf gemischte Reaktionen.
Guten Morgen, US-Präsident Donald Trump hat die Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran am 17. Juni auf Schloss Versailles bei Paris unterschrieben. Anschließend unterzeichnete auch der iranische Staatschef Massud Peseschkian den Text. Der oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, hat das Abkommen nach eigenen Angaben trotz seiner Bedenken gegen die Vereinbarung gebilligt. Chamenei erklärte, es seien direkte Gespräche mit den USA geplant. Dies bedeute aber keineswegs, „den Standpunkt des Feindes zu akzeptieren“. Parallel dazu kam es im EU-Parlament nach Beschluss der sogenannten Rückführungsverordnung zu heftigen Tumulten, Sprechchören und scharfen politischen Auseinandersetzungen zwischen den Fraktionen.
Der Iran und die USA haben ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges unterzeichnet. Moritz Brake, Experte für maritime Sicherheit, hält die Vereinbarung für mangelhaft. Zu viele zentrale Fragen seien weiterhin ungeklärt, kritisiert er. Von WDR 5.
Das Zürcher Baurekursgericht pfeifft die Gemeinden Nürensdorf und Oberembrach zurück. Sie wollten sich nicht mehr an eine Vereinbarung halten, die sie vor zehn Jahren mit Naturschutzorganisationen getroffen haben. Nämlich, dass die Eigentalstrasse ab 2027 für Autos gesperrt wird. Weitere Themen: · In Winterthur geht der Streit um das älteste besetzte Haus, die «Gisi», weiter. · Der Kanton Zürich hat erste Solidaritätsbeiträge an Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen ausbezahlt. · Die Stadt Zürich soll dem Kanton das alte Kinderspital abkaufen. · Ein 59-Jähriger stirbt im Zürcher HB nach einem Sturz auf die Geleise. · Eine Frau liegt nach einer Messerattacke in Schaffhausen verletzt im Spital. · Der Kanton Schaffhausen fördert Hofdüngertransporte. · Der Kanton Zürich will die Kreislaufwirtschaft fördern, zum Beispiel beim Bauen. Die Reportage aus einem Bauteil-Laden.
US-Präsident Trump hat das Rahmenabkommen mit dem Iran vorzeitig bei seinem Frankreich-Aufenthalt in Versailles unterzeichnet. Dass Israel nicht Teil der Vereinbarung ist, könnte sich für die Friedensverhandlungen noch als problematisch erweisen.**********In dieser Folge mit: Moderation: Thilo Jahn Gesprächspartnerin: Anne Cuber, Deutschlandfunk Nova**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Seit Ende Februar führten die USA und Israel Krieg gegen den Iran. Nun gibt es eine Vereinbarung, den Krieg zu beenden. Geopolitik-Forscher Klemens Fischer sagt, was ausgehandelt wurde und was der Krieg gebracht hat.
Die USA und der Iran haben eine Vereinbarung über ein Kriegsende digital unterschrieben. Das geplante Treffen auf dem Bürgenstock ist damit hinfällig. Weiter in der Sendung: · Gemeindeversammlung Schwyz überweist Sanierungskredit für das Mythenforum und geplanten Naturpark an eine Urnenabstimmung.
Raith, Anne www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
US-Präsident Trump hatte beim G7-Gipfel im französischen Évian einmal mehr betont, der Iran werde nicht über Atomwaffen verfügen. In der Vereinbarung ist die zentrale Frage des iranischen Atomprogramms jedoch nicht geregelt. Man wolle sich in den 60 Tagen nach der Unterzeichnung auf ein abschliessendes Abkommen einigen, heisst es. Fürs Erste verpflichtet sich der Iran, keine Atomwaffen zu bauen. Das versichert das islamistische Regime allerdings seit Jahren – und baute gleichzeitig sein Nuklearprogramm aus. Die geplante Zeremonie zur Unterzeichnung des Memorandum of Understanding am Freitag auf dem Bürgenstock hoch über dem Vierwaldstättersee ist eigentlich überflüsslig geworden. Trump hatte das Rahmenabkommen mit dem Iran im Schloss Versailles bei Paris in der Nacht auf Donnerstag unterzeichnet. Danach reiste der US-Präsident nach Hause. Für den Iran unterschrieb der iranische Präsident Massud Peseschkian sein Vertragsexemplar in Teheran. Was ist von Trumps Deal mit dem Iran zu halten? Wer kommt besser weg, der Iran oder die USA? Und was sind die Folgen für den Nahen Osten, insbesondere für Israel, für die USA, die Europäer – und für Trump selbst? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Martin Kilian in Charlottesville, Virginia. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zu Trumps Deal mit dem Iran: Die Drohung mit der Atombombe ist für Teheran wichtiger als die Waffe selber Trump löst kein Problem ausser eines, und das hat er selbst verursacht Friedensdeal: Die USA und der Iran einigen sich – doch worauf genau? Ticker zum G7-Gipfel Selbst Hegseth und Rubio zweifeln an Trumps Iran-Deal Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Kanzler Merz ist zufrieden mit den Ergebnissen des G7-Gipfels in Evian, der heute zu ende geht. │ USA und Iran einigen sich Medienberichten zufolge auf ein Rahmenabkommen. │ Trotz der Vereinbarung geht der israelische Beschuss im Südlibanon weiter. │ Deutschland will mit Polen enger zusammenarbeiten. Verteidigungsminister Pistorius hat dazu heute in Warschau ein sogenanntes Verteidigungsabkommen unterzeichnet.
Mit einem Rahmenabkommen wollen USA und Iran den Krieg beenden und innerhalb von 60 Tagen eine endgültige Vereinbarung aushandeln. Kapitulieren die USA – und auch Israel – damit vor dem Mullah-Regime? Und welche Rolle kann Europa spielen? Schäfer, Christoph www.deutschlandfunk.de, Zur Diskussion
Fast 40-mal hat Donald Trump den Frieden im Iran ankündigt. Jetzt soll ein Abkommen stehen: Nur mit welchem Inhalt? Während der US-Präsident verspricht, die Straße von Hormus werde bald wieder für alle Schiffe zollfrei passierbar sein, ist aus dem Iran Gegenteiliges zu hören. Und Israel, die dritte Kriegspartei, saß nicht mit am Verhandlungstisch. Ralf Borchard ist BR-Auslandsexperte und ordnet in dieser 11KM-Folge für uns ein, was wir bisher wissen – und was nicht. Er erzählt von einer brüchigen Vereinbarung und der offenen Frage, ob Benjamin Netanjahu sie zum Platzen bringen könnte. Alle aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg findet ihr jederzeit hier: https://www.tagesschau.de/thema/iran Die bisherigen 11KM-Folgen zum Krieg im Iran findet ihr hier: https://1.ard.de/11KM_Podcast_Iran Hier geht's zu „Amerika, wir müssen reden!”, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/Amerika_wir_muessen_reden Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Max Stockinger Mitarbeit: Lukas Waschbüsch Host: Elena Kuch Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp, Lorenz Kersten, Hanna Brünjes und Marie-Noelle Svihla Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Neun Kandidaturen gab es für die fünf Bündner Regierungssitze. Am Ende schafften die vier Bisherigen sowie Valérie Favre Accola die Wahl. Auf dem Wahlzettel war mit Reto Bott (24, parteilos) auch ein unbeschriebenes Polit-Blatt. Dieser holte jedoch über 10'000 Stimmen. Wie hat er das geschafft? Weitere Themen: · Wegen Trockenheit: Wasserentnahmeverbot im Kanton Thurgau · Ostschweizer Regierungskonferenz unterzeichnen Vereinbarung für mehr Zusammenarbeit punkto KI auf öffentlichen Verwaltungen · Kanton St. Gallen startet gross angelegte Cannabisstudie
Der DAX rettet nach einer frühen Erleichterungsrally nur ein kleines Plus ins Ziel: +0,1 % auf 24.910 Punkte. Nach der vorläufigen Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran stieg der Leitindex zunächst bis auf 25.110 Punkte, doch am Nachmittag kam wieder Vorsicht auf. Die Anleger fragen sich, ob aus dem Rahmenabkommen wirklich ein belastbarer Friedensvertrag wird. Der Ölpreis reagiert deutlich: Brent fällt um rund 5 % auf unter 79 USD. Gold legt dagegen 0,8 % auf 4.341 USD zu. Bei den Einzelwerten spricht General Motors mit Lockheed Martin über Rüstungszulieferungen. ver.di startet bei der Postbank eine Urabstimmung über unbefristete Streiks. Yum Brands verkauft Pizza Hut für 2,7 Mrd. USD. Brenntag verliert nach einer Abstufung 1,8 %. Die Commerzbank-Aktie fällt unter den Preis der UniCredit-Offerte. Rheinmetall zeigt neue Drohnensysteme, und in China brechen die Autoverkäufe im Mai um 22 % ein. Und zum Schluss die Börsenweisheit des Tages. Sie kommt von Philip A. Fisher: "Der Aktienmarkt ist voller Menschen, die den Preis von allem kennen, aber den Wert von nichts."
Nachdem US-Präsident Donald Trump bekannt gegeben hat, dass die USA mit dem Iran eine Vereinbarung abgeschlossen haben, hat Bundeskanzler Friedrich Merz „zu diesem diplomatischen Durchbruch“ gratuliert.
Auftakt G7-Treffen in Evian, Vereinbarung zwischen USA und Iran zum Krieg in Nahost, Nationalrat schickt Gegenvorschlag zur «Blackout-Initiative» zurück an den Bundesrat, «Keine 10-Millionen-Schweiz» als Weckruf für die Wirtschaft
Meier, Bettina www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Eine Vereinbarung über ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran scheint in Griffweite. Pakistan, welches vermittelt, liess verlauten, eine Vereinbarung sei binnen 24 Stunden zu erwarten. Doch es ist nicht das erste Mal, dass der Eindruck vermittelt wird, eine Einigung stehe kurz bevor. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:52) Pakistan verspricht Iran-Abkommen innert 24 Stunden (06:02) Nachrichtenübersicht (10:29) Schiffscrews sitzen im Nahen Osten fest (15:11) USA intervenieren erneut militärisch in Venezuela (18:06) Wie es heute bei Verhandlungen zu und her geht
Eine Vereinbarung über einen Rahmen für ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran scheint in Reichweite zu sein. Pakistan, dem die Rolle des Vermittlers zukommt, liess verlauten, eine Vereinbarung sei innert 24 Stunden zu erwarten. Wie wahrscheinlich ist es, dass es tatsächlich dazu kommt? Ausserdem: Der US-Pharmakonzern Merck Sharp and Dohme ist sei den 1960er Jahren in der Schweiz präsent und ist wohl der grösste Steuerzahler des Landes. Vor Kurzem hat der Konzern seinen Hauptsitz nach Luzern verlegt und betont, in der Schweiz bleiben zu wollen. Im Kanton Solothurn setzen Schulen beim Französisch lernen auf den immersiven Unterricht. Für Schülerinnen und Schüler soll das Erlernen der Fremdsprache so attraktiver sein. Eine Studie gibt dem Vorhaben recht.
Die USA und der Iran haben sich nach pakistanischen Angaben auf eine Absichtserklärung für ein Friedensabkommen geeinigt. Eine erste Vereinbarung solle in den nächsten Tagen elektronisch unterzeichnet werden.│ Das iranische Regime sieht sich als Gewinner der Vereinbarungen. │ Das Abkommen wäre allerdings nur der Ausgangspunkt für weitere Verhandlungen. Deren schwierigster Knackpunkt: Irans Atomprogramm. │ Wie realistisch ist bei diesem Thema eine Einigung innerhalb einer geplanten 60-Tage-Frist? Dazu eine Einschätzung von Islamwissenschaftler Guido Steinberg.
Vertreter aus Regierung, Parteien, Landwirtschaft und Naturschutz unterzeichneten Ende 2024 eine Vereinbarung, die grundlegende Veränderungen in der dänischen Landwirtschaft vorsieht. Bauern sollen für den Ausstoß ihrer Tiere zahlen. 20 Prozent der Natur soll unter Schutz gestellt werden.
Mit viel Musik und Tanz, sowie einem Heimsieg hat Co-Gastgeber Mexiko die Fussball-Weltmeisterschaft der Männer eröffnet. Trotz Protesten im Vorfeld und angespannter Lage zwischen den Gastgeberländern. Weitere Themen: · Gibt es bald eine Einigung im Iran-Krieg? US-Präsident Donald Trump sagt, in den nächsten Tagen werde eine Vereinbarung unterzeichnet. Der Iran widerspricht, man habe noch nicht entschieden, ob eine allfällige Vereinbarung unterzeichnet werde. Noch seien nicht alle Punkte geklärt, so ein Sprecher des iranischen Aussenministeriums. · Die strengeren Asylregeln in der Europäische Union sind seit Mitternacht in Kraft. Verfahren sollen beschleunigt und Ausschaffungen konsequenter umgesetzt werden. Auch die Schweiz übernimmt Teile der Reform - zum Beispiel erfasst und teilt sie zusätzliche Personendaten.
Laut Donald Trump könnte ein mögliches Abkommen bereits am Wochenende unterzeichnet werden. Anders klingt es aus dem Iran: Man habe noch nicht entschieden, ob man eine Vereinbarung unterzeichnen werde, sagt ein Sprecher. Roland Popp, Sicherheitsexperte an der Militärakademie der ETH, ordnet ein. Die weiteren Themen: · Die thailändische Prinzessin Bha ist gestorben. Die älteste Tochter des Königs lag nach einem Herzstillstand und einer Infektion seit dreieinhalb Jahren im Koma. Die Prinzessin galt als äusserst beliebt in Thailand - und gehörte zum innersten Kreis des Königs. ARD-Korrespondentin Jennifer Johnston berichtet, was der Tod von Prinzessin Bha in Thailand auslöst. · Am Abend startete offiziell die Fussball-Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA. Die Schweizer Nationalmannschaft tritt am Samstag für ihr erstes Spiel gegen Katar an. Der Bericht von Wissenschaftsredaktor Sandro Della Torre zeigt, wie das Team dabei auf Knowhow der ETH Zürich zurückgreift. · Ein Kettenbrief auf Whatsapp sorgte in den letzten Tagen für viele Fragen bei Nutzerinnen und Nutzern. Die Nachricht warnt davor, dass eine Künstliche Intelligenz bald alle Whatsapp-Chats mitliest. Der Kettenbrief verbreitet sich zwar schnell, an der Warnung ist jedoch nichts dran, erklärt SRF Digitalredaktor Guido Berger.
Wie angekündigt «Thunerts Thema» diese Woche in einer erweiterten Form: Statt einer einzelnen Ausgabe gibt es zwei Beiträge. Nachdem am Dienstag (9. Juni) Till Voelger vom BFFS zu Gast war, ist nun am heutigen Donnerstag (11. Juni) nochmal die Zeit, die variierende Meinung vom VDS zu vertiefen – vertreten wird sie von Synchronschauspieler Matti Klemm (u.a. Jason Momoa) sowie David Wagner (Kanzlei Spirit Legal). Nochmal als Replik: Im Mittelpunkt steht erneut der anhaltende Konflikt um die KI-Klausel bei Netflix. Zahlreiche Synchronschauspielerinnen und Synchronschauspieler arbeiten derzeit weiterhin nicht für den Streaming-Anbieter, weil sie eine Vertragsregelung ablehnen, die Netflix die Nutzung ihrer Stimmen für KI-Trainingszwecke erlaubt. Besonders aus den Reihen des Verbands Deutscher Sprecher*innen (VDS) kommt Kritik an einer Vereinbarung, die zwischen Netflix und dem Bundesverband Schauspiel (BFFS) ausgehandelt wurde. Nach dieser Regelung darf vorhandenes Sprachmaterial für Zwecke der Qualitätskontrolle und Optimierung von KI-Systemen verwendet werden. Gesprächspartner Matti Klemm als selbst betroffener Künstler äußert vor allem die Angst, das aus der Einspeisung seines Stimm-Materials in ein unübersichtliches KI-Geflecht ein unkontrollierbares Potpourri entstehen könnte, das die Nachvollziehbarkeit am Ende schwer macht. Auch Jurist David Wagner sieht darin eine signifikante Herausforderung, für die zwar technische Lösungen denkbar seien, deren Gerüst jedoch erst noch dezidierter herausgearbeitet werden müsse, um klarere Verbindlichkeiten in der Hand zu haben. Beide äußern in diesem Zusammenhang Bedauern über die Abwehrhaltung von Netflix – denn für einen Arbeitsprozess, der eine verbesserte Basis schafft, seien gemeinsame Gespräche von Nöten. Vor allem David Wagner sieht auf juristischer, als auch auf kultureller Ebene zudem die Politik gefragt, um zukünftig eine europäische Marschroute zu beschreiten.
BlackRock-Kanzler Merz drängt Deutschland in eine geopolitische Konfrontation mit China. Mit neuen Abkommen im Indopazifik und aggressiver Handelspolitik der EU positioniert sich Berlin als transatlantischer Vasall – auf Kosten eigener Interessen. Von Sevim Dağdelen.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. NATO-Globalanspruch und deutsch-australische VereinbarungDer Anspruch der NATO zur „globalen Machtprojektion“ (Rutte) für die USAWeiterlesen
Eigentlich gilt seit dem 8. April eine Waffenruhe zwischen den USA, Iran und Israel. Doch nach iranischen Raketenangriffen auf Israel, israelischen Gegenschlägen und neuen US-Luftangriffen auf iranische Militärziele steht die Vereinbarung so stark unter Druck wie noch nie. Aus einer ohnehin brüchigen Waffenruhe ist innerhalb weniger Tage wieder ein militärischer Schlagabtausch geworden. Auslöser der jüngsten Eskalation waren israelische Angriffe im Libanon, auf die Iran mit Raketenbeschuss auf Israel reagierte. Israel schlug zurück. Wenig später griffen die USA nach dem Abschuss eines Militärhubschraubers iranische Ziele an, Iran wiederum attackierte US-Stützpunkte in der Golfregion. Die entscheidende Frage lautet jetzt: Was ist diese Waffenruhe überhaupt noch wert – oder rutscht die Region Schritt für Schritt zurück in einen offenen Krieg? Darüber sprechen wir im Weltspiegel Podcast mit der ARD-Korrespondentin Katharina Willinger, zuständig für den Iran, und ARD-Korrespondent Jan-Christoph Kitzler in Tel Aviv. Gemeinsam ordnen sie die jüngsten Entwicklungen ein und bewerten die Chancen auf eine diplomatische Lösung des Konflikts. Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Stefan Jäntsch, Nils Kopp Mitarbeit: Sophia-Maria Kohn Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp Redaktionsschluss: 10.06.2026 ------ Podcast-Tipp: 0630 – der News-Podcast https://1.ard.de/0630_News-Podcast?pt=wsp Weltspiegel Extra: Iran: Auf der Suche nach der Wahrheit https://1.ard.de/Weltspiegel_Extra_Iran?p=wsp Alle Folgen des Weltspiegel Podcast findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/
Eigentlich gilt seit dem 8. April eine Waffenruhe zwischen den USA, Iran und Israel. Doch nach iranischen Raketenangriffen auf Israel, israelischen Gegenschlägen und neuen US-Luftangriffen auf iranische Militärziele steht die Vereinbarung so stark unter Druck wie noch nie. Aus einer ohnehin brüchigen Waffenruhe ist innerhalb weniger Tage wieder ein militärischer Schlagabtausch geworden. Auslöser der jüngsten Eskalation waren israelische Angriffe im Libanon, auf die Iran mit Raketenbeschuss auf Israel reagierte. Israel schlug zurück. Wenig später griffen die USA nach dem Abschuss eines Militärhubschraubers iranische Ziele an, Iran wiederum attackierte US-Stützpunkte in der Golfregion. Die entscheidende Frage lautet jetzt: Was ist diese Waffenruhe überhaupt noch wert – oder rutscht die Region Schritt für Schritt zurück in einen offenen Krieg? Darüber sprechen wir im Weltspiegel Podcast mit der ARD-Korrespondentin Katharina Willinger, zuständig für den Iran, und ARD-Korrespondent Jan-Christoph Kitzler in Tel Aviv. Gemeinsam ordnen sie die jüngsten Entwicklungen ein und bewerten die Chancen auf eine diplomatische Lösung des Konflikts. Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Stefan Jäntsch, Nils Kopp Mitarbeit: Sophia-Maria Kohn Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp Redaktionsschluss: 10.06.2026 ------ Podcast-Tipp: 0630 – der News-Podcast https://1.ard.de/0630_News-Podcast?pt=wsp Weltspiegel Extra: Iran: Auf der Suche nach der Wahrheit https://1.ard.de/Weltspiegel_Extra_Iran?p=wsp Alle Folgen des Weltspiegel Podcast findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Nach neuen US-Angriffen auf den Iran will Teheran seine Haltung zu Verhandlungen über ein Ende des Kriegs überprüfen. Das sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai im iranischen Staatsfernsehen.│ Das ukrainische Parlament hat einen Verteidigungshaushalt in Rekordhöhe gebilligt. Die Abgeordneten stimmten einer Aufstockung des Wehretats um umgerechnet rund 30 Milliarden Euro zu. │ Um Rüstungsprojekte in der EU zu beschleunigen, sollen die Genehmigungsverfahren dafür verkürzt werden. Vertreter des Europaparlaments und der Mitgliedsstaaten haben sich auf konkrete Schritte geeinigt. │Nach dem Aus des deutsch-französischen Kampfjet-Projekts FCAS soll morgen in Berlin eine Vereinbarung über eine Allianz aus acht Rüstungsunternehmen unterzeichnet werden. Sie wollen gemeinsam einen europäischen Kampfjet entwickeln. │ Welche Rolle spielen Kampfjets in der modernen Kriegsführung? Dazu äußert sich Sicherheitsexperte Christian Mölling.
In dieser Woche begegnet die Zuhörer und Zuhörerinnen der Podcast «Thunerts Thema» in einer erweiterten Form: Statt einer einzelnen Ausgabe wird es im Laufe der Woche zwei Beiträge geben. Dabei handelt es sich um eine Ausnahme, die sich aus dem aktuellen Thema ergibt und unterschiedliche Blickwinkel sichtbar machen soll. Anliegen ist es beide Argumentationslinien aufzuzeigen und einen ausweitenden Eindruck von der Komplexität des Zusammenhangs zu bekommen. Im Mittelpunkt steht nämlich erneut der anhaltende Konflikt um die KI-Klausel bei Netflix. Zahlreiche Synchronschauspielerinnen und Synchronschauspieler arbeiten derzeit weiterhin nicht für den Streaming-Anbieter, weil sie eine Vertragsregelung ablehnen, die Netflix die Nutzung ihrer Stimmen für KI-Trainingszwecke erlaubt. Besonders aus den Reihen des Verbands Deutscher Sprecher*innen (VDS) kommt Kritik an einer Vereinbarung, die zwischen Netflix und dem Bundesverband Schauspiel (BFFS) ausgehandelt wurde. Nach dieser Regelung darf vorhandenes Sprachmaterial für Zwecke der Qualitätskontrolle und Optimierung von KI-Systemen verwendet werden. Die Erzeugung künstlicher Stimmen ist davon laut BFFS ausgenommen und würde theoretisch eine zusätzliche, freiwillige Zustimmung erfordern. Der heutige Gesprächspartner, Till Voelger vom BFFS, bewertet diese Vereinbarung als Fortschritt. Aus seiner Sicht schafft sie erstmals einen rechtlichen Rahmen in einem Bereich, in dem KI-Trainingsprozesse bislang weitgehend ohne verbindliche Regeln stattgefunden haben. Die Vereinbarung könne Betroffenen künftig bessere Möglichkeiten geben, Verstöße nachzuweisen und zu verfolgen. Am Donnerstag werden wir zusätzlich nochmal auf eine andere Perspektive zurückkommen, der diese Regelung nicht ausreicht und zu unsicher erscheint.
Ein Standpunkt von Michael Hollister.Während Millionen Autofahrer den Preis an der Zapfsäule für eine Art Naturgewalt halten - mal teurer, mal billiger, scheinbar dem Weltmarkt ausgeliefert -, hat sich in Düsseldorf ein Vorgang abgespielt, der die eigentliche Frage freilegt: Wer setzt diesen Preis, und warum darf ausgerechnet die Behörde, die ihn prüfen soll, nicht hinsehen? Am 30. April 2026 teilte das Bundeskartellamt mit, dass ein Gericht seine bislang ehrgeizigste Untersuchung des Kraftstoffgroßhandels vorläufig gestoppt hat. Ausgebremst wurde das Amt nicht von einem Ölkonzern, sondern von zwei Unternehmen, die mit Kraftstoff nicht einmal handeln: den Preisinformationsdiensten Argus Media und S&P Global. Sie melden, bewerten und veröffentlichen die Notierungen, an denen sich der gesamte Markt orientiert. Und sie haben vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf durchgesetzt, dass sie dem Kartellamt nicht offenlegen müssen, wer ihnen diese Preise zuspielt.Damit steht eine Frage im Raum, die weit über Deutschland hinausreicht: Wer kontrolliert die privaten Institutionen, die den Ölpreis faktisch herstellen - und was geschieht, wenn der Staat versucht, ihnen auf die Finger zu schauen? Die Antwort, die Düsseldorf zumindest vorläufig gibt, ist ernüchternd. Die entscheidende Stufe der Preisbildung liegt im Halbschatten zwischen privatem Geschäft und öffentlicher Funktion - und sie verteidigt diesen Halbschatten mit einem Argument, das man dort am wenigsten erwartet hätte: der Pressefreiheit. Es ist die stille Macht hinter der Zapfsäule, und sie hat in der ersten Runde gewonnen.Es lohnt sich, diesen Fall ernst zu nehmen, gerade weil er auf den ersten Blick technisch wirkt. Hinter den Paragrafen verbirgt sich eine Machtfrage, die jeden betrifft, der tankt, heizt oder Waren kauft, deren Transport am Dieselpreis hängt. Und sie verbirgt sich gut: kein spektakulärer Skandal, keine geständigen Konzernchefs, sondern ein Eilbeschluss, eine Handvoll Aktenzeichen und ein Begriff - Quellenschutz -, der hier eine Bedeutung annimmt, die seine Erfinder kaum vorgesehen haben.Vom Bohrloch zum GerichtsbeschlussDer Vorgang beginnt nicht mit dem Gericht, sondern mit einer Bestandsaufnahme. Am 19. Februar 2025 schloss das Bundeskartellamt seine Sektoruntersuchung zu Raffinerien und Kraftstoffgroßhandel ab. Das Ergebnis lieferte erste Anhaltspunkte dafür, dass die im Großhandel genutzten Preisinformationsdienste ein wettbewerbliches Risiko bergen: Sie versorgen die Marktteilnehmer mit sehr detaillierten und tagesaktuellen Informationen über das Verhalten der jeweils anderen. Wo alle in nahezu Echtzeit wissen, zu welchen Konditionen die Konkurrenz abschließt, kann der Wettbewerb erlahmen - und die Gefahr wächst, dass einzelne Akteure die Notierungen gezielt in ihre Richtung schieben.Die Logik dahinter ist subtiler als ein klassisches Kartell. Es braucht keine Absprache am Telefon, keine geheime Vereinbarung. Es genügt, dass alle Beteiligten dieselben, sehr genauen Informationen über die Abschlüsse der anderen besitzen. In einem solchen Umfeld richtet sich jeder am beobachtbaren Verhalten der Konkurrenz aus, ohne den Preiskampf zu suchen, der einen funktionierenden Wettbewerb auszeichnet. Genau diese stillschweigende Parallelität - Ökonomen sprechen von kollusivem Gleichlauf - ist mit den Mitteln des klassischen Kartellrechts kaum zu fassen. Sie war der Grund, warum der Gesetzgeber überhaupt ein strukturelles Instrument schuf. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Während Russlands Machthaber Putin internationale Gäste zu einem Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg empfängt, greift die Ukraine in Putins Heimatstadt ein Öldepot und militärische Einrichtungen an. Solche Angriffe zu diesem Anlass hat Julian Röpcke nicht erwartet. Der Journalist der Bild-Zeitung spricht mit Host Anna Engelke über die russische Flugabwehr und über die militärische Lage an der Front. Julian Röpcke war selbst häufig vor Ort und berichtet eindringlich, was er zum Beispiel in der Stadt Cherson erlebt hat. Die Menschen versuchen, mit dem Pflanzen von Bäumen russische Drohnen abzuhalten, wegen der häufigen Explosionen tragen Kinder Ohrschützer.Im Interview geht es auch um die systematischen Angriffe auf Zivilisten und z.B. die Energieinfrastruktur, mit denen Russland die Menschen mürbe machen will. Die Ukraine habe "eine unfassbare Resilienz gezeigt in den letzten Monaten", sagt Röpcke. Der Journalist rechnet nicht damit, dass Putin auf ein Angebot des ukrainischen Präsidenten eingeht. Der hatte in einem offenen Brief ein direktes Treffen vorgeschlagen, um den Krieg zu beenden. Kai Küstner erklärt, was Selenskyj mit dem Schreiben bezweckt. Unter anderem gehe es darum, Putin unter Zugzwang zu setzen sowie den USA und Donald Trump klarzumachen, dass der ukrainische Präsident den Frieden wirklich will. Außerdem schätzt Kai ein, wie (un)realistisch baldige Verhandlungen sind.Nicht nur in der Ukraine ist kein Ende des Krieges in Sicht, sondern auch im Nahen Osten. Die pro-iranische Terrormiliz Hisbollah ist nicht bereit, einer Waffenruhe mit Israel zuzustimmen. Daher ist es weiterhin fraglich, ob es zu einer Vereinbarung zwischen den USA und Iran kommt.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deInterview mit Julian Röpckehttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3282470.htmlOffener Brief von Selenskij an Putinhttps://www.president.gov.ua/en/news/vidkritij-list-prezidentu-rosijskoyi-federaciyi-vid-preziden-104769Podcast-Tipp: Synapsen "Long Covid und ME/CFS bei Kinder"https://1.ard.de/Synapsen_LongCovid-KinderAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Wie viele Menschen verträgt die Schweiz? Demnächst stimmen die Schweizer über die Nachhaltigkeitsinitiative ab. Mit Roger Köppel, Chefredaktor der „Weltwoche“, erörtern wir die Folgen der Zuwanderung und die Frage, ob zehn Millionen Einwohner zu viel wären. Gibt es Hoffnung auf Frieden im Libanon? Was die neue Vereinbarung zwischen Israel und dem Libanon wert ist, analysiert unser Nahost-Korrespondent Pierre Heumann. Droht in der Europäischen Union eine neue Phase der Stagflation? Antworten hat unser Kollege Oliver Stock. Und schließlich kommentiert Silke Hasselmann die empfindliche Niederlage Deutschlands bei der Wahl zum UN-Sicherheitsrat.
Portugal und Österreich liegen in der geheimen Wahl im UN-Sicherheitsrat deutlich vor Deutschland. Außenminister Wadephul spricht von einer "herben Niederlage", betont aber, dass sich Deutschland auch ohne festen Sitz weiter aktiv in den Vereinten Nationen engagieren wird. │ In Washington haben sich Israel und der Libanon auf die Umsetzung der Waffenruhe geeinigt. Die Hisbollah war an den Gesprächen nicht beteiligt. Das Einstellen der Kampfhandlungen durch die Miliz ist für den Erfolg der Vereinbarung allerdings maßgeblich. │ Der innerpolitische Druck auf US-Präsident Trump erhöht sich durch eine symbolische Abstimmung des Repräsentantenhaus zu einem Ende des Irankriegs. │ Die Ukraine setzt parallel zum Wirtschaftsforum in Russland seine Angriffe auf die annektierte Halbinsel Krim fort. │ Möglicherweise starten noch Mitte Juni die Beitrittsverhandlungen der EU mit der Ukraine und Moldau. │ Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat einen massiven Ausbau der militärischen Atomkapazitäten angekündigt.
Die Van Mossel Automotive Group hat eine Vereinbarung über die Übernahme von Auto Idea in Polen getroffen. Eine Akquisition, die erneut zeigt, wie stark länderübergreifend Konsolidierungsprozesse im Autohaus-Geschäft ablaufen. Über diese Thematik sprechen wir zu Beginn von Episode #130, bevor wir uns als zweitem Schwerpunkt dem Autoglas-Geschäft widmen. Dafür hat Daniel ein Interview mit Frank Schwarzhans von Sekurit Service Deutschland geführt, aus dem er in Auszügen berichtet.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Die Weltpolitik ist derzeit von einem Spannungsfeld aus militärischer Härte und Diplomatie geprägt. Auf ukrainische Angriffe folgte ein Vergeltungsschlag Russlands. 600 Drohnen und 90 Raketen, darunter Oreschniks, auf Kiew verdeutlichen die anhaltend ernste Lage vor Ort. Die Zerstörung des ARD-Studios macht zudem die direkten Auswirkungen auf internationale Beobachter vor Ort deutlich. Gleichzeitig deuten sich im Nahen Osten diplomatische Lösungsansätze an, auch wenn die Spannungen bestehen bleiben. So erklärte US-Präsident Donald Trump, dass eine Vereinbarung zur Beendigung des Iran-Konflikts bereits weitgehend ausgehandelt sei. Dies könnte eine Stabilisierung der Region einleiten. Beide Entwicklungen illustrieren exemplarisch die komplexe Koexistenz von militärischer Konfrontation und politischen Verhandlungsbemühungen auf der internationalen Bühne.
Wir beginnen den ersten Teil des Programms mit einer Diskussion über die angespannten Gespräche zwischen den USA, Grönland und Dänemark über die Zukunft Grönlands. Unser nächstes Thema ist eine Vereinbarung zwischen 36 Ländern zur Einrichtung eines Sondertribunals in Den Haag, um den russischen Präsidenten Wladimir Putin wegen des Verbrechens der Aggression gegen die Ukraine strafrechtlich zu verfolgen. In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir heute über einen von künstlicher Intelligenz regierten Mikrostaat. Dieser wird von einem Regierungsrat geführt, der aus KI-Versionen historischer Persönlichkeiten wie Winston Churchill, Eleanor Roosevelt, Nelson Mandela und Gandhi besteht. Und zum Schluss sprechen wir über das größte Musikevent Europas, den Eurovision Song Contest. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Superlatives as Adverbs. Landschaftlich hat Deutschland einiges zu bieten. Heute sprechen wir über den Spreewald, ein UNESCO-Biosphärenreservat mit einer ganz besonderen Flusslandschaft. Wölfe sind seit gut zwei Jahren wieder in Deutschland einheimisch und werden streng geschützt. Leider findet nicht jeder in Deutschland das auch gut. Insbesondere Nutztiere müssen nun immer wieder Federn lassen. Und genau das ist die Redewendung dieser Woche – Federn lassen Die USA drängen weiter auf ein Abkommen mit Grönland 36 Länder gründen ein Sondertribunal zur Strafverfolgung von Wladimir Putin KI-Bots regieren neuen asiatischen Mikrostaat nach dem Vorbild historischer Führungspersönlichkeiten Bulgarien gewinnt zum ersten Mal den Eurovision Song Contest Der Spreewald Der Wolf in Deutschland: Abschießen oder schützen?
Wir beginnen den ersten Teil des Programms mit einer Diskussion über die angespannten Gespräche zwischen den USA, Grönland und Dänemark über die Zukunft Grönlands. Unser nächstes Thema ist eine Vereinbarung zwischen 36 Ländern zur Einrichtung eines Sondertribunals in Den Haag, um den russischen Präsidenten Wladimir Putin wegen des Verbrechens der Aggression gegen die Ukraine strafrechtlich zu verfolgen. In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir heute über einen von künstlicher Intelligenz regierten Mikrostaat. Dieser wird von einem Regierungsrat geführt, der aus KI-Versionen historischer Persönlichkeiten wie Winston Churchill, Eleanor Roosevelt, Nelson Mandela und Gandhi besteht. Und zum Schluss sprechen wir über das größte Musikevent Europas, den Eurovision Song Contest. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Superlatives as Adverbs. Landschaftlich hat Deutschland einiges zu bieten. Heute sprechen wir über den Spreewald, ein UNESCO-Biosphärenreservat mit einer ganz besonderen Flusslandschaft. Wölfe sind seit gut zwei Jahren wieder in Deutschland einheimisch und werden streng geschützt. Leider findet nicht jeder in Deutschland das auch gut. Insbesondere Nutztiere müssen nun immer wieder Federn lassen. Und genau das ist die Redewendung dieser Woche – Federn lassen Die USA drängen weiter auf ein Abkommen mit Grönland 36 Länder gründen ein Sondertribunal zur Strafverfolgung von Wladimir Putin KI-Bots regieren neuen asiatischen Mikrostaat nach dem Vorbild historischer Führungspersönlichkeiten Bulgarien gewinnt zum ersten Mal den Eurovision Song Contest Der Spreewald Der Wolf in Deutschland: Abschießen oder schützen?
Stadtbus, Fahrpersonal und Gewerkschaft haben sich im Arbeitskonflikt nach drei Verhandlungsrunden auf eine gemeinsame Vereinbarung geeinigt: Das Personal erhält unter anderem neu zwischen 20 und 22 Uhr eine 10-Prozent-Zulage sowie eine branchenübliche Regelung bei den Ersatzdiensten. Weitere Themen: · Zürcher FDP überlässt Basis Entscheid zu Regierungsratskandidaturen · Zürcher Stadtrat setzt auf Kontinuität bei Departementsverteilung · Führung auf der Baustelle der Zürcher Rathausbrücke · «Lakuutisch tabere»: Die «Geheimsprache» der Siblinger Viehhändler
Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 11.5.2026++Seit die drei betagten Ordensfrauen von Goldenstein im vergangenen September gegen den Willen ihres Ordensoberen aus einer Seniorenresidenz in ihr früheres Kloster zurückgekehrt sind, sorgen sie für Schlagzeilen. Zuletzt wegen einer offenbar nicht wirklich abgesprochenen Rom-Reise. Trotz der Irritationen darüber gibt es aber weiter Bemühungen, eine Vereinbarung zu treffen, dass die Ordensfrauen weiter im Kloster Goldenstein bleiben können. (Andreas Mittendorfer)++Rund ein Viertel aller Jugendlichen im Alter von 10-18 Jahren ist in Österreich psychisch belastet. Ängste und Angststörungen sind diesbezüglich die häufigsten Probleme. Besonders häufig betroffen sind Mädchen und junge Frauen ab 14.Vergangenen Freitag luden der Österreichische Bundesverband für Psychothrape und die "mental health days" zu einem Symposium zum Thema "Angst vor dem Leben". (Maria Harmer)
Donald Trump sieht die USA kurz vor einer Vereinbarung mit dem Iran. Ein Deal könnte noch vor seiner geplanten Reise nach China zustande kommen.
Um drei Wochen soll die Waffenruhe verlängert werden. Das sagt US-Präsident Donald Trump nach einem Treffen mit israelischen und libanesischen Vertretern. Was taugt die neue Vereinbarung? Weitere Themen: · Der Facebook-Konzern Meta will rund 8000 Mitarbeitende entlassen und weitere 6000 Stellen streichen. Der Grund: Meta will massiv in KI investieren und braucht Geld. ⦁ Bund und Kantone wollen klarer auseinanderhalten, wer für was bezahlt. Seit einem Jahr werden die Finanzen und Zuständigkeiten geprüft. Heute erscheint dazu ein neuer Zwischenbericht.
Die saudische Regierung hat sich von einer Vereinbarung mit der Metropolitan Opera New York zurückgezogen. Grund seien der Krieg im Iran und die Blockade der Öltransporte durch die Straße von Hormus.
In Payerne, Meiringen und Emmen wird es künftig lärmiger: Die neuen Kampfjets F-35A sind nämlich lauter als die alten Jets. Und das sorgt schon jetzt, zwei Jahre vor den ersten Starts, für Diskussionen. Der Bund will die Lärmbelastung reduzieren und hat über die geplanten Massnahmen informiert. Weitere Themen in dieser Sendung: · Der Technologiekonzern Apple erhält einen neuen Chef. Tim Cook hört nach fast 15 Jahren als CEO auf. Wer ist der Nachfolger? · Kurz vor dem Ende der Waffenruhe zwischen Iran und den USA ist unklar, ob es zu weiteren Verhandlungen kommt. USPräsident Donald Trump hält eine Verlängerung der Waffenruhe für sehr unwahrscheinlich, sollte es bis zu deren Ablauf zu keiner Vereinbarung mit dem Iran kommen. Nach Angaben Trumps endet die zweiwöchige Waffenruhe am Mittwochabend, Ortszeit in Washington. · Japan lockert die Regeln für Waffenexporte. Künftig dürfen japanische Firmen auch Rüstungsgüter ins Ausland verkaufen, die als "tödliche Waffen" eingestuft werden.
Wie geht es im Nahen Osten weiter? Kommt es zu einer zweiten Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den USA? Und setzt US-Präsident Trump diesmal seine Drohung um, bei einer ausbleibenden Vereinbarung den Iran zu "zerstören"? Es gibt viele Fragen, ein ständiges Hin und Her, eine "wahnsinnige Achterbahnfahrt", wie es Host Stefan Niemann in der aktuellen Folge von Streitkräfte und Strategien ausdrückt. Kai Küstner fasst die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten zusammen. Weil die Straße von Hormus blockiert bleibe, gerate Donald Trump zunehmend unter Zugzwang. "Er hält wenig Trümpfe in der Hand, trotz der militärischen Überlegenheit." Kai blickt auf die Lage im Libanon und die Situation in der Ukraine. Präsident Selenskyj bemängelt, dass die US-Regierung die Sanktionserleichterungen gegenüber Russland verlängert hat. Und er beklagt es als "respektlos", dass die US-Unterhändler Witkoff und Kushner zwar immer wieder Moskau, aber noch nie die Ukraine besucht hätten. Neue Verhandlungen zwischen Ukraine und Russland sind nicht in Sicht. An der Front rückt die russische Armee zwar vor, aber sehr viel langsamer als im vergangenen Jahr.Im Schwerpunkt dieser Folge geht es um kollektive Traumata, ein Thema, mit dem sich Julia Weigelt intensiv beschäftigt hat. Was Menschen durch Kriege erleiden, kann noch die Generationen nach ihnen belastend prägen. Zum Beispiel in der Ukraine. Julia erklärt, wie individuelles und kollektives Trauma zusammenhängen, welche Auslöser und Symptome es gibt und wie Strategien zum Umgang damit aussehen. Außerdem blickt Julia auf Deutschland, wo Menschen mit Fluchterfahrungen und Traumata zu kämpfen haben.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Transgenerationales Trauma (LMU München)https://www.lmu.de/de/newsroom/newsuebersicht/news/traumata-schweres-erbe-006a5f70.html#:~:text=Das%20Trauma%20der%20Flucht:&text=Aus%20heutiger%20Sicht%20ist%20es,traumatischen%20Erfahrung%20an%20nachfolgende%20Generationen.Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlinhttps://www.flucht-vertreibung-versoehnung.de/ Trump aus Krisensitzungen ausgeschlossen laut WSJhttps://www.wsj.com/politics/national-security/trump-public-bravado-private-fear-59814dcaPodcast-Tipp: Machtfragen – Das sicherheitspolitische Updatehttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:538f5e6323217a4b/Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Österreichs Neutralität ist eine Vereinbarung aus dem Kalten Krieg. Tempi passati, sagt Völkerrechtler Ralph Janik im Podcast und argumentiert ihre Unzeitgemäßheit. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Nach dem Ende zweier Weltkriege war die Neutralität Garant für den Frieden. Österreich lag am Rande des Eisernen Vorhangs, die Gefahr in die Einflusssphäre des kommunistischen Ostblocks zu geraten, war überall spürbar.Doch die Zeiten haben sich gewandelt. Österreich liegt in der Mitte Europas, umgeben von freundlich gesinnten Nachbarstaaten. Was also bringt Österreich die Neutralität eigentlich noch? Dieser Frage stellt sich der Völkerrechtler Ralph Janik im Pragmaticus Podcast. Und er hat darauf eine ganze Reihe von Antworten. In erster Linie, so sein Befund, ist die Neutralität eine emotionale Größe und identitätsbestimmend für das kleine Land Österreich. Strategisch bringt sie, da ist er sich sicher, wenig. Außer innenpolitisch.Die Argumente für die Neutralität werden von der Freiheitlichen Partei lanciert. Dass sich die Zeiten wandeln und die aktuelle weltpolitische Lage die einstigen Wahrheiten in Frage stellen, wird in solchen Debatten zur wenig zur Kenntnis genommen, sagt Janik. Ein Gespräch über Identität, das Aushöhlen von Völkerrecht und die Frage, ob all das zu mehr oder weniger Frieden beiträgt. Unser Gast in dieser Folge: Ralph Janik ist Assistenzprofessor an der Sigmund Freud Privatuniversität, Lehrbeauftragter an der Universität Wien, der Andrássy Universität in Budapest und der Universität der Bundeswehr in München.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Die Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran sind ins Stocken geraten. Auf den ersten Blick scheint Iran in einer stärkeren Position. Auf den zweiten Blick auch. Am Ende sind beide Seiten abgereist - ohne Vereinbarung. Bei den Verhandlungen zwischen den USA und Iran unter Vermittlung Pakistans ist nach den Worten von US-Vizepräsident JD Vance kein Fortschritt erzielt worden. »Die schlechte Nachricht ist: Wir haben keine Einigung erzielt. Ich denke, das ist für Iran eine weitaus schlechtere Nachricht als für die Vereinigten Staaten von Amerika«, sagte Vance in Islamabad. Ob die USA allerdings wirklich in der besseren Situation sind, bezweifeln Beobachter. In dieser Folge von »Trumps Amerika« spricht Host Juan Moreno mit Özlem Topçu, Leiterin des Auslandsressorts des SPIEGEL. Die beiden debattieren die Friedensverhandlungen: Haben die Amerikaner überhaupt einen Plan? Und warum wird eigentlich JD Vance nach Pakistan geschickt? Mehr zum Thema: (S+) USA wollen ab Montag Straße von Hormus blockieren, Ölpreis steigt auf mehr als 100 Dollarhttps://www.spiegel.de/ausland/iran-krieg-usa-wollen-montag-mit-seeblockade-der-strasse-von-hormus-beginnen-oel-preis-steigt-a-66c35d6c-11b8-424d-902f-e69be6c740e8 +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Seit dem 8. April gilt eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran – zunächst auf zwei Wochen begrenzt. Doch schon kurz nach Inkrafttreten wird klar: Diese Feuerpause ist extrem fragil. Beide Seiten werfen sich Verstöße vor, gleichzeitig kommt es weiter zu Angriffen in der Region. Auch zentrale Punkte der Vereinbarung – etwa die Lage rund um die Straße von Hormus – sorgen weiter für Unsicherheit. Parallel laufen diplomatische Bemühungen: In Islamabad sollen direkte Gespräche zwischen den USA und Iran stattfinden. Der Druck auf beide Seiten ist hoch, schnell Ergebnisse zu liefern. Unsere ARD-Korrespondenten Katharina Willinger in Istanbul und Carsten Kühntopp in Washington ordnen die Lage ein: Wie stabil diese Waffenruhe wirklich ist und wie Washington und Teheran die aktuelle Situation jeweils bewerten – während beide Seiten sich bereits als Sieger inszenieren. ----- Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Stefan Jäntsch, Nils Kopp Mitarbeit: Caroline Mennerich Redaktionsschluss: 09.04.2026 ------ Alle Folgen des Weltspiegel Podcast findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/
Seit dem 8. April gilt eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran – zunächst auf zwei Wochen begrenzt. Doch schon kurz nach Inkrafttreten wird klar: Diese Feuerpause ist extrem fragil. Beide Seiten werfen sich Verstöße vor, gleichzeitig kommt es weiter zu Angriffen in der Region. Auch zentrale Punkte der Vereinbarung – etwa die Lage rund um die Straße von Hormus – sorgen weiter für Unsicherheit. Parallel laufen diplomatische Bemühungen: In Islamabad sollen direkte Gespräche zwischen den USA und Iran stattfinden. Der Druck auf beide Seiten ist hoch, schnell Ergebnisse zu liefern. Unsere ARD-Korrespondenten Katharina Willinger in Istanbul und Carsten Kühntopp in Washington ordnen die Lage ein: Wie stabil diese Waffenruhe wirklich ist und wie Washington und Teheran die aktuelle Situation jeweils bewerten – während beide Seiten sich bereits als Sieger inszenieren. ----- Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Stefan Jäntsch, Nils Kopp Mitarbeit: Caroline Mennerich Redaktionsschluss: 09.04.2026 ------ Alle Folgen des Weltspiegel Podcast findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/
Kurz vor dem Ablauf des Ultimatums von Präsident Donald Trump haben sich die USA und der Iran auf eine zweiwöchige Feuerpause geeinigt. Wie stehen die Chancen auf dauerhaften Frieden? Stephanie Rohde