Podcasts about vernetzung

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Erststimme - Der Podcast für alles außer Corona
Erststimme #56: Prof. Dr. Galina Kolev

Erststimme - Der Podcast für alles außer Corona

Play Episode Listen Later Oct 12, 2022 31:35


Kaum ein Land der Welt hat so vom Freihandel profitiert wie Deutschland. Die internationale Vernetzung unseres Landes hat in den vergangenen Jahrzehnten Arbeitsplätze gesichert und Wohlstand ermöglicht – und zwar durchaus in der Breite der Bevölkerung. Lieferschwierigkeiten einer Pandemie, die geostrategische Instrumentalisierung der Energieversorgung und ein latent marktfeindlicher politischer Aktivismus haben nun auch in Deutschland der Idee des Freihandels zugesetzt. Obwohl wir ganz maßgeblich von verlässlichen globalen Strukturen, von einer funktionierenden Weltwirtschaft und von industriellen Grundstoffen abhängig sind, blüht bei uns ein protektionistischer Romantizismus wieder auf. Verdächtig schnell und öffentlich wenig hinterfragt werden Klimaschutz und Nachhaltigkeit als Argumente ins Feld geführt für den Rückzug auf das höchst fragwürdige ökonomische Glück der Selbstisolation. Wir sprechen mit Frau Prof. Galina Kolev, Professorin an der Technischen Hochschule Köln und Wissenschaftlerin am Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln darüber, wie Alternativen zur Abschottung aussehen können: Welche Möglichkeiten bieten sich uns an, Lieferketten zu stabilisieren und globale Märkte zu erhalten? Stimmt der Vorwurf, Welthandel sei klimaschädlich? Oder muss man die globale Nachhaltigkeitsbilanz differenzierter betrachten, wenn man die Erfolge der Armutsbekämpfung und den (auch ökologischen) Entwicklungsschub in vielen Teilen der Welt genauer betrachtet? Dient der Effizienzgewinn durch den Freihandel auch der Umwelt? Frau Prof. Kolev forscht seit vielen Jahren zu diesen Schwerpunkten. Und wir sprechen mit ihr ebenfalls über ihren eigenen Forschungsweg und über die Frage, warum Deutschland für sie ein interessanter Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort sein kann – auch wenn die deutsche Energie- und Ressourcenpolitik nicht gerade durch politisch-ökonomische Durchdachtheit aufgefallen ist...

Schule im Gespräch
#186 Imkerei und Schule

Schule im Gespräch

Play Episode Listen Later Oct 11, 2022 22:30


Marco Ringel im Gespräch mit Matthias Rettig. Bienen und die Imkerei können sehr gut mit Schule verbunden werden. Aus diesem Grund gibt es am Studienseminar für das Lehramt an Realschulen plus auch eine eigene Seminarimkerei. Matthias Rettig ist Imker in Trier und verfügt über eine große Erfahrung in der Vernetzung zwischen Imkerei und Schule. Einerseits wird die Imkerei als außerschulischer Lernort thematisiert. Andererseits befasst sich diese Episode mit dem Projekt einer Schulimkerei. Das Studienseminar für das Lehramt an Realschulen plus Trier veröffentlicht immer dienstags eine Folge der Sendung "Schule im Gespräch". Zusammen mit der "Podcastmindmap Schule" dient das Format "Schule im Gespräch" zur Weiterbildung von Lehrkräften. Zielgruppe sind alle Lehrerinnen und Lehrer, vom Erstsemester bis zum Profi.

Studio B - Lobpreisung und Verriss (Ein Literaturmagazin)
Richard David Precht, Harald Welzer: Die vierte Gewalt

Studio B - Lobpreisung und Verriss (Ein Literaturmagazin)

Play Episode Listen Later Oct 9, 2022 23:44


Alte weiße Männer können per se nichts für ihren alten weißen Schniedel, aber wofür sie etwas können ist, wenn dieser raushängt, mitten in einer deutschen Talkshow, metaphorisch im Gesicht einer deutschen Journalistin und per Bildfernübertragung damit auch in unserem. So war das äußerst unangenehm geschehen, kürzlich, in der TV-Talkshow “Markus Lanz”. Der Schniedel gehörte Richard David Precht, den wir hier kürzlich noch als “den Perückenträger aus Solingen” milde belächelt hatten. Ein zweiter weißer Schniedel hing, das muss gerechterweise gesagt werden, nur halb raus und gehörte dem frisurtechnischen Nacheiferer Prechts, dem Soziologen Harald Welzer.Besprochen werden sollte deren gemeinsam geschriebenes Buch “Die vierte Gewalt: Wie Mehrheitsmeinung gemacht wird – auch wenn sie keine ist”, ein wissenschaftliches Werk, wie gerade Welzer immer wieder betonte. Eingeladen zur kritischen Textanalyse waren zwei Journalistinnen, die im Buch, so wurde schnell klar, wohl selbst wissenschaftlich beleuchtet wurden, Melanie Amann vom “Spiegel” und Robin Alexander von der “Welt”.Das Buch, nicht nur im Titel ein Frontalangriff auf den Deutschen Journalismus, kam bei den anwesenden Betreibern desselben erwartungsgemäß nicht an und da diese genug Zeit hatten, sich auf die Konfrontation vorzubereiten, sahen die Autoren beide nicht besonders gut aus, zumindest aus der Perspektive dieses unparteiischen Beobachters des Gemetzels. Zwar hatte ich kurz nach der Wende keine Zeitung unter einem Kilogramm Papiergewicht konsumiert, schon weil man in der Mittagspause, die Süddeutsche oder die FAZ auf dem Tisch konzentrierend sein partymüdes Haupt auf diese betten konnte, um ein paar Minuten leise in die Kommentarspalten sabbernd zu ruhen. Aber wann ich das letzte mal ein solches Leitmedium überhaupt in der Hand hatte, geschweige denn darin intensiv gelesen, kann ich wirklich nicht mehr sagen. Es muss ein Jahrzehnt her sein. Aber natürlich bilde ich mich politisch intellektuell, nur halt nicht, wie die Autoren Precht und Welzer das von mir erwarten. Die Einzigen, die damit umzugehen in der Lage schienen, waren die beiden leitmedialen Journalisten. Und während diese ein Argument nach dem anderen aus dem Buch auseinander nahmen und den Buchautoren um die Ohren hieben, zogen sich bei Precht die Hodensäcke in den Unterbauch zurück, die Beine wurden breiter und breiter aufgestellt und mit scharfer Stimme ergoss sich des Intellektuellen Mansplaing in's Gesicht der Spiegel-Chefredakteurin. Diese lachte ihn aus, Harald Welzer zog sich aufs Wissenschaftliche zurück und Robin Alexander wurde spontan zum Feministen.Die erste Amtshandlung des Rezensenten muss nun sein, sich von den verstörenden Bildern der Veranstaltung zu reinigen und das Buch als solches zu lesen und zu besprechen. Ich verspreche nichts, aber gebe mir Mühe.Das Buch beginnt einleitend mit besagtem Frontalangriff auf die deutsche Presse, die sich vom willfährigen Berichterstatter des Regierungshandelns zum politischen Akteur emanzipiert habe. Es wird ein bisschen Verständnis gezeigt: Internet, das sog. Twitter, Kapitalismus. Es wird viel befußnotet, damit man gleich sieht, dass was man hier liest, auch wirklich Wissenschaft ist.Wir ahnen Schlimmes, doch es folgt das erste Kapitel, das den Begriff “Öffentlichkeit” definiert und angenehm historisch, neutral, sachlich ist und damit offensichtlich geschrieben wurde, als keine aufmüpfigen Frauen im Raum waren. Oder - wahrscheinlicher - von Harald Welzer. Auch hier wird ordentlich befußnotet, wissenschaftliche Quellen wie der “Deutschlandfunk” und die Wochenzeitschrift “Die Zeit” müssen herhalten, weil Wikipedia als Fußnote unwissenschaftlich ist . Das alles, um Zitate zum US-Amerikanischen Herausgeber Hearst zu belegen, einem Kriegstreiber, wie wir lernen. Und wir ahnen, worauf der Kritiker der Waffenlieferungen an die Ukraine abzielt.Im darauf folgenden Kapitel wird das fehlende Vertrauen des Bürgers ins “System” aufgrund Unterrepräsentanz besagten “Bürgers” im Verhältnis zum “Politiker” in den Leitmedien analysiert. Das passiert, wir hatten es schon befürchtet, anhand der Flüchtlingskrise 2015 und der Coronakrise 2020. Untersucht wird das Ganze mit “inhaltsanalytischen Studien”, also Textanalysen von Veröffentlichungen der “Leitmedien” und der Aufschlüsselung nach darin auftauchenden Themen, Personen, Gesellschaftsschichten. Was Precht und Welzer dabei versuchen herauszufinden ist, ob alle Gesellschaftsschichten in der Berichterstattung zu Wort kommen, und ob diese inhaltlich “ausgewogen” ist, also ob alle öffentlichen Meinungen repräsentiert sind.Problematisch dabei: Studien von Extremsituationen als Grundlage zur Beweisführung von Thesen zu verwenden ist generell schwierig und speziell in diesem Fall fragwürdig, denn bei den Fragen, die diese beiden “Krisen” aufgeworfen haben, gibt es nun mal anerkannte moralisch-ethische Grundhaltungen in unserem Land, die eben nicht fifty/fifty "Kieken wa ma, was det Volk so denkt!” zu beantworten sind, sondern im Rahmen der Bundesdeutschen Grundordnung schon eindeutig beantwortet sind: “Flüchtlinge aufnehmen Ja!”, sagt das Asylrecht, “Impfen Ja!”, sagt das Infektionsschutzgesetz. Was zu den Themen in den Leitmedien stand, war also recht erwartbar.Die Haupterkentnis aus den Textanalysen (hier beispielhaft zur Flüchtlingskrise) ist, so das Buch, dass hauptsächlich Politiker zu Wort kamen (zu bis zu 80%), nicht jedoch die Helferinnen oder gar die Betroffenen, also die Flüchtenden. Das klingt dramatisch, ein wirklich kurzes Überlegen kann einen aber darauf bringen, dass in einer unübersichtlichen Situation, einer Krise eben, in der vornehmlich um Ordnung gerungen wird, diejenigen zu Wort kommen, deren Job das praktische Errichten von Ordnung ist. Politiker zum Beispiel. Stattdessen wird beklagt, dass die lokalen Helfer in der Berichterstattung unterrepräsentiert wären und passend zum Ton des ganzen Buches werden gleich mal Parallelen gezogen zu obrigkeitshöriger Wilhelminischer Berichterstattung, no s**t. Das Problem ist doch aber: Wie löst man eine nationale Krise? Diese den “Nothelfern” überzuhelfen ist eine Option, aber sinnführender ist es, in einem solchen Fall nationale (und noch besser europäische) Lösungen zu etablieren. Und darüber wurde berichtet. Verrückt.Hier geht also mit den Autoren der Wunsch nach Sensationalismus durch, sie wählen exakt die nicht repräsentativen Beispiele zur Untersuchung aus und schießen sich damit selbst ins Bein. Wie viel interessanter wäre es, ein medial weniger präsentes Thema zur Textanalyse zu wählen, idealerweise eines, welches nicht in statistisch kaum verwertbaren, minimalen Zeiträumen aufflammt und wieder erlischt. Ich bin sicher, die aufmerksame Leserin unserer gesammelten Rezensionen kommt auf ein paar Ideen.Und am Ende des Abschnitts zur Inhaltsanalyse “Flüchtlingskrise” merken das die Autoren sogar, Zitat: “Aber könnte es nicht sein, dass die leitmediale Berichterstattung der Presse zur sogenannten Migrationskrise diesbezüglich ein Ausnahmefall war?”. So close. Sie setzen fort: “Schauen wir deshalb auf andere Krisenereignisse und ihre mediale Bearbeitung."Es folgt also die gleiche Übung zur Coronakrise ohne jeglichen Erkenntnisgewinn: Politiker stehen während einer Krise im Mittelpunkt der medialen Berichterstattung. Wer sonst, fragt man sich.Und weil man auf durchschossenen zwei Knien immer noch irgendwie ins Ziel robben kann, folgt die exakt gleiche Argumentation zur nächsten Krise, der aktuellen, jetzt gleich ganz ohne wissenschaftliche Untersuchungen, weil, ist ja noch im Gange: der Ukrainekrieg. Es lohnt kaum, die gleichen Argumente nochmals zu besprechen, zumal sie diesmal nicht analytisch unterlegt sind. Dass dieses Fehlen einer Analyse das Thema für ein nach wissenschaftlichen Methoden erstelltes Buch ausschließen sollte, ignorieren die beiden Wissenschaftler und so müssen wir ein dutzend Seiten Meinung über uns ergehen lassen, die, wie es Meinungen so an sich haben, teilweise Übereinstimmung erzeugen, hier z. B.: das Fehlen der Berichterstattung in deutschen Medien zur Haltung zum Krieg aus anderen Teilen der Welt. Viele der Meinungen führen jedoch zu entschiedener Ablehnung aufgrund von: Blick auf die f*****g Landkarte.Das nächste Kapitel “The Unmarked Space” greift die Erkenntnisse aus dem vorigen auf und will laut Untertitel extrapolieren, “was Leitmedien nicht thematisieren” und man ist, leicht erschöpft, geneigt hier zum Rotstift zu greifen wie der alte gestrenge Mathelehrer und den Rest des Buches ungelesen wie einen misslungenen mathematischen Beweis durchzustreichen und mit einer 5 zu benoten. Denn wer im ersten Schritt der Beweisführung einen solchen entscheidenden Fehler begeht, wie die beiden Autoren, namentlich Textanalysen nicht repräsentativer Ereignisse für den allgemeinen Erkenntnisgewinn heranzuziehen, begeht etwas, was man in der Philosophie Fallazien nennt, aber da man selbst aus denen noch etwas lernen kann und wir 20 EUR überwiesen haben, nehmen wir die Herausforderung an, das Ding zu Ende zu lesen. Es wird zum Beispiel spannend sein zu sehen, ob der “Fehler” im ersten Schritt nur gemacht wurde um die Thesen wirksamer an den Leser zu verkaufen, die Thesen also trotzdem und im Grunde so vertretbar sind und nur sensationsheischend eingeführt wurden, oder ob die Autoren tatsächlich ihre Integrität als Wissenschaftler aufs Spiel setzen und uns einen großen Wissenschaftsblabla überhelfen, nur um publikumswirksam ihre jeweiligen Lieblingssäue durchs Internet zu ranten, Waffenlieferungen an die Ukraine im Fall Welzer und dass ihn keiner ernst nimmt, den Richard David Precht. Und zugegeben ist das Buch, wenn immer es von Welzer im Erklär- und nicht im Argumentationsmodus (und von Precht gar nicht) geschrieben wird, lesbar und milde interessant.Wohlan, was also wird von unseren Leitmedien nicht thematisiert? Tipps werden angenommen.Zunächst setzt sich ein Pattern fort. In den Einleitungen, hier, “was bedeutet Realität in der Medienlandschaft?”, wimmelt es von Fußnoten, die Eindruck machen, in den anschließenden Behauptungen, die die Grundlage für den Beweis der eigenen Thesen legen sollen, fehlen sie plötzlich. Da wird mal eben in einem Nebensatz die Behauptung aufgestellt, dass Informationen, die nur mit großer Mühe, Aufwand und sorgfältiger Recherche zu erlangen sind, immer seltener würden, eine Behauptung, die nach einer Fußnote mit Belegen dafür schreit, aber ohne diese auskommen muss. Vielleicht liegt es daran, dass erkennbar am anprangernden Schreibstil (“erschreckend”, “Vereinseitigung der Perspektive”, “vorauseilender Gehorsam”) der Solinger Intellektuelle P. die Klinge schwingt und sich erwartbar selbst mutiliert. Der Zweck dieser Operation am eigenen Hirn ist ein rant mit dem Tenor, dass Journalisten lieber Feuilleton-Pingpong mit sich selbst spielen denn zu Recherchieren, lieber mit Eliten kuscheln statt sich dem unsichtbaren Teil der Bevölkerung, den Unterschichten und Derlei, zu widmen.Dabei kommen die Autoren mittelbar zum Thema der engen Vernetzung zwischen Politik und Journalismus und haben dort an sich die richtige Fakten bei der Hand und zitieren auch daraus, hier eine Studie aus 2014, die damals über den Umweg der Satiresendung “Die Anstalt” die Runde machte und die Vernetzung von NATO-nahen Stiftungen und Journalisten wie Joffe und Bittner von der “Zeit” aufdeckten. Wie sich herausstellt, hatte aber Harald Welzer mittlerweile das Worddokument geblockt und kommt, nicht ohne vorherige Absicherung, dass hier keinesfalls ein Lügenpressevorwurf erhoben werden soll (besser ist das) zum erwartbaren Punkt: Waffenlieferungen an die Ukraine. Dass sich die beiden Autoren ausgerechnet den Ukrainekrieg als Beispiel für verengte Pluralisierung in den Medien vornehmen, ist tragisch. Sie gehen damit in die gleichen Fallen, die sie den kritisierten Medien vorwerfen. In Welzers Fall, als Unterzeichner des “Emmabriefes” gegen die Waffenlieferungen in die Ukraine, nimmt er ein Thema, in welchem er selbst die Öffentlichkeit manipulieren möchte als Beispiel dafür, dass die Medien die Öffentlichkeit manipulieren. Und die Rampensau Precht sagt natürlich “let's go for it” denn er weiß, wann ihr Buch rauskommt und ist sich sicher, dass zu diesem Zeitpunkt der Krieg noch das Thema No 1 sein wird und damit Medienpräsenz garantiert ist. Das ist tragisch, denn die Vorwürfe der Verengung der medialen Informationsvermittlung sind es wert, dass man ihnen auf den Grund geht, aber, mal abgesehen vom Holocaust, ist jedes Thema geeigneter, das zu diskutieren als ein Krieg, in dem Angreifer und Verteidiger auf einer f*****g Landkarte zu erkennen sind.Das Ende des Kapitels deutet an, welches Mitglied des Autorenduos gleich den Textprozessor beackern darf: mit bestechender Logik schreibt Precht: “Wer in der Politik nicht vorkommt, kommt auch in den Medien nicht vor. Und umgekehrt.” Das stimmt, a) immer, b) wenn doch nicht, dann doch, indem man “zwangsläufig” davor schreibt und c) “Zur Sicherheit machen wir das jetzt kursiv!”.Es geht also um “Gala-Publizistik”, wie das Kapitel überschrieben ist und jetzt geht's zur Sache, denn “Politischer Journalismus sei Journalismus über Politiker, weniger über Politik”. Es riecht nach Futterneid und Brusttrommellei und es wird im ersten Absatz klar, wer der andere Gorilla sein soll: Robin Alexander, Chefredakteur der Welt: jemand der so prototypisch wie ein CDU-Wähler aussieht, dass ihm CDU-Politiker wohl immer alles erzählen müssen und der das dann also weitererzählt. Doch wir werden überrascht. Nicht Precht hat beef, der bisher so fundiert schreibende Welzer nimmt sich das Mitglied des FC Schalke 04 Fanclub “Königsblau Berlin” zur Brust, und zwar anhand einer Story, in der Robin Alexander Informationen aus einer CDU/CSU-Fraktionssitzung zuerst auf Twitter veröffentlichte, statt am nächsten Tag in der “Welt”. Das sei ein Skandal, unjournalistisch und ein Beispiel für das Grundübel, weil man in Realtime in die Fraktionssitzung zurück funke, statt hinterher darüber zu berichten und damit Politik beeinflusse. Man dankt als Leser Harald Welzer leise dafür, dass es nicht darum ging, dass er den Alexander nicht leiden kann (ok, wissen wir nicht) sondern, dass er Twitter nicht leiden kann. Das wissen wir genau, weil Harald Welzer kein Twitterprofil hat. Vielleicht hat er Twitter auch einfach nicht verstanden.Precht übernimmt schnell wieder, schließlich hat er sich die Überschrift des Kapitels ausgedacht. Es folgen freie Assoziationsketten in bildreicher Sprache zum Thema Medien und Politik, die komplett frei von Begründung und komplett zustimmungsfähig sind: Politik wird unipolarer, Politiker unschärfer, Medien lauter. Das ganze unterlegt mit altbekannten (und richtigen) Beispielen aus der Zeit der neunziger und nuller Jahre, wie die Rot-Grünen das gemacht haben, was auch die Schwarz-Gelben gemacht hätten: Kampfeinsätze in Jugoslawien, Dosenpfand und Hartz IV. Kanzlerduelle seien US-Cosplay, polarisierte Wahlkämpfe bringen Einschaltquoten und die bringen Geld, wobei auch hier wieder die Fußnoten mit den Belegen fehlen, angesichts des Autors wohl aus Faulheit, denn wegen fehlender Zahlen, die aber in Deutschland vielleicht nicht ganz so aussagekräftig wären, wie die in den USA, was z.B. die Profite von Spiegel oder RTL in Wahlkampfjahren vs. dazwischen betrifft. Aber es wäre interessant gewesen, das zu vergleichen. Nichts von dem tut weh, nichts von dem macht uns schlauer, aber Precht liest gerne Precht und da müssen wir jetzt alle durch. Was schade ist, weil sich aus diesen Plattitüden und bekannten Weisheiten etwas entwickeln lässt. Dazu muss man natürlich seine Metaphernsucht im Griff haben und vielleicht nicht nur Beispiele aufzählen, die wir alle auch so im TV sehen und die uns alle genauso aufregen, wie z.B. das aufs Wort vorhersagbare Frage- und Antwortspiel zwischen Journalisten und Parteivorsitzenden an Wahlabenden. Da sollte schon mehr kommen, also besser zurück zu Welzer.Aber: F**k! S**t! Der hatte 2012 im Fernsehen den TV-Psychologen gegeben und war damals mit einer psychologischen Fernanalyse des amtierenden Bundespräsidenten Christian Wulff zum Medienschaffenden geworden. Autsch. Das muss natürlich proaktiv erwähnt werden, und zwar mit dem wirklich grandiosen humblebrag, dass man nicht wissen könne, ob Welzer damals zum Rücktritt des Bundespräsidenten beigetragen habe. Man sagt “mea culpa” und macht das Beste draus: man bestätigt seine Tätigkeit als Jäger im Fall Wulff und beschreibt, wie man sich so fühlt als Teil der Meute (Zugehörigkeit, Anerkennung, Komplizenschaft) und haut uns damit allen auf den Kopf. Uns allen heißt in dem Fall: uns allen in der “Wahlverwandtschaft” bei Twitter, wenn es uns auf dem Socialmedia-Dienst nicht um Aufklärung oder gar Wahrung des Gemeinwesens vor Schaden gehe (what?), sondern darum, jemanden zur Strecke zu bringen und dafür Beifall zu bekommen. So schreibt das der R.D.P. Oder der H.W. Ja, HW und RDP, so nennen sich die Bros im Buch. Yo.Zum Glück sind wir in der Twitterfamilie gleich wieder aus der Schusslinie, R.D.P., also der Richard, hält wieder auf seine eigentlichen Feinde, es fallen Worte wie “Enthemmung”, “Moralverlust”, “Anstandsniveau”, “Verunglimpfung” und “Treibjagd”. Das alles explizit auf den deutschen politischen Journalismus bezogen. Unter solchen Substantiven macht es der Precht nicht und wir hoffen im nächsten Kapitel auf Antworten, warum das so ist. Der Titel lässt nichts Gutes hoffen. Er lautet:CursorjournalismusNicht nur das schwache Kunstwort, auch die ersten Sätze im Kapitel lassen uns wissen, wer jetzt schreibt. Denn es geht um: Waffenlieferungen an die Ukraine. Ok, die Marke ist gesetzt und Harald Welzer gibt uns also einen Abriss über den Unterschied zwischen unrealistischen Verschwörungstheorien (Lügenpresse, Coronaleugner) und der tatsächlichen und durchaus belegbaren Regierungsnähe von Journalisten. Das ist der Stuff, wegen dem wir hier sind. Welzer belegt und beschreibt, ordnet ein und ist auf dem besten Wege uns Erkenntnisgewinn, wenn nicht Lösungen zu präsentieren, und muss doch immer wieder auf den Ukrainekrieg zurückkommen, als hätte er einen alten Aufsatz zum Thema zweitverwertet und mit seinem aktuellen beef befüllt. Das ist, wie schon einige Male im Buch, schade, denn natürlich hat Welzer was zu sagen zum Thema und wäre er nicht so abgelenkt, würde er es tun, wir sind sicher. Und tatsächlich, nach und nach bekommen wir interessante Abrisse aus der bundesdeutschen Geschichte, als man noch wusste, wer journalistisch rechts und wer links stand, kongruent zur Polarisierung der politischen Lager. Seit dem Mauerfall ist nichts mehr links oder rechts und alles strebe zur Mitte und das führe dazu, dass die Medien wichtiger würden. Ok. Warum genau? Welzer wird konkreter und führt, man möchte fast sagen “plötzlich” eine stimmige, bedenkenswerte und gut erklärte Theorie der Medien in einer Zeit hoher Komplexität und geringer Aufmerksamkeitsspanne ein. Ziemlich genau zur Hälfte des Buches sagt mein Kindle. Ich komme mir vor wie ein Bergarbeiter, den Abraum hinter sich, die Silberader im Blick. Leider greift Kumpel Precht zur Hacke und meint, statt uns Welzers gut gefügten Ansichten zu überlassen, brauchen wir jetzt schnelle und rassig formulierte Schlussfolgerungen und begründet mit diesen (mal wieder) seine persönlichen Ansichten, die aktuellen Leitmedien wären eine Meute von Bluthündinnen. Es folgen Absätze mit den folgenden Worten, die immer aktuelle TV- und Pressepublikationen beschreiben: “Jagdfieber”, “Marschtakt”, “über jemanden herfallen”, “Verunglimpfen”, “hysterische Ausgrenzung”. Die Pressemeute erzeuge so ein “Wir”, werde also zur homogenen Massen und Welzer übernimmt gerne die Vorlage und verdächtigt diese der unisono Kriegstreiberei durch das Befürworten von: Waffenlieferungen in die Ukraine. Es ist ein bisschen traurig.Was Cursorjournalismus eigentlich ist? Es ist zu bescheuert. Und auch irrelevant. Es lohnt kaum die folgenden Kapitel einzeln durchzugehen, auch wenn das verdächtig Precht-faul klingt. Das Pattern ist immer das gleiche: Welzer doziert und befußnotet sozialpsychologisch mäßig interessant auf eine Schlussfolgerung hin, die immer in etwa darauf hinausläuft, dass Journalisten einfach nicht mehr das sind, was sie einmal waren. Dann übernimmt Precht und denkt sich ein paar scharfe Adjektive und Metaphern aus, um die Schlussfolgerung für den beschränkter vermuteten Teil der Leserschaft nach Hause zu prügeln. Der klopft sich vermutet auf die Schenkel und wirft Facebook an um die saftigen Formulierungen dort reinzuposten, damit Reichweite werde. “Der Journaille haben wir's gezeigt!” denkt Precht privat und formuliert für die Öffentlichkeit seriös um. “Worauf habe ich mich bloß eingelassen” denkt Welzer, und versteckt sich öffentlich hinter seiner Wissenschaftlerkarriere und hofft, dass Putin bald den Löffel abgibt und die Öffentlichkeit seine peinlichen intellektuellen Entgleisungen zum Thema vergisst.Was vom Anfang bis ans Ende des Buches immer und immer wieder erstaunt, ist, wie unreflektiert man sein kann und man fragt sich: ist das, weil oder trotzdem die Autoren sich permanent in die Öffentlichkeit begeben? Sie schreiben: Man wisse ja, dass es unseriös sei, Sätze aus dem Zusammenhang zu reißen, wie das auf diesem Twitter ständig passiere und finden dann ihre Argumente in Reden von Springer-Chef Mathias Döpfner. Man beharrt auf Recherche und dem Schreiben über Dinge, von denen man etwas verstehe und stellt sich dann, wie so ein pickeliger Abiturient in der Berufsberatung, vor, wie Redaktionskonferenzen in großen Tageszeitungen ablaufen, statt mal zu recherchieren, was dort wirklich passiert. Es wird von der ersten Seite an die “Personalisierung der Debatte” angeprangert und man prangert permanent konkret Journalisten an. Es wird erklärt, dass die Journalisten - alle - eine Meute bilden, die sich im groupthink gegenseitig vergewissern und man vergewissert sich permanent in gegenseitiger Zustimmung, das man Recht habe, auch wenn das gar nicht sein kann, weil der eine Autor intellektuell faul und der andere ein anerkannter Wissenschaftler ist.Die Frage bleibt: musste man sich wegen dieses Buches so entblößt in eine Talkshow setzen und ich denke, wir haben sie beantworten können.Denn, wer aus Eitelkeit oder Sendungsbewusstsein behauptet, ein wissenschaftliches Werk zu veröffentlichen, welches bei näherer Betrachtung nur ein Vorwand ist, die zwei, drei talking points, die einen gerade beschäftigen, medienwirksam unter die Leute zu bringen und sich als Thema dieses "wissenschaftlichen Werkes” ausgerechnet den Medienbetrieb raussucht um dann zu 100% folgerichtig von den routinierten Samurais ebendieses Medienbetriebes zu Hasché verarbeitet zu werden, hat an sich nur zwei Betriebsmodi, mit denen er in eine wahrscheinlich lange zugesagte Promotalkshow wie die bei Lanz gehen kann. Man kann, wie Welzer, den gelassenen Wissenschaftler geben und milde lächelnd alle anderen für dumm erklären oder, weil man halt keiner ist, wie Precht, die Beine breit machen und mansplained dann den s**t aus dem eigenen Unsinn, worauf man beleidigt ist, wenn alle über einen lachen.Schade ist das vor allem, weil, selbst wenn man das Alter der Autoren hat, und offenbar nicht anders kann, als den deutschen Journalismus auf die Leitmedien zu verengen, es an diesem einiges zu analysieren gibt. Sein Aufstieg und Fall ist faszinierend und wenn man wirklich nicht mit neuen Medien kann, und hier sind nicht nur die “Direktmedien” gemeint, wie Welzer begriffsschafft, was wir Nichtelitären “social media” nennen, hat man locker ein gutes Buch drauf, wenn man wie Precht in diesen Leitmedien lebt und wie Welzer was Richtiges studiert hat. Aber nein, man weiß tief drin, dass es ein ernsthaftes Werk über ein begrenztes Thema fürs eigene Ego nicht mehr bringt, man will Aufmerksamkeit, tappt in die Projektionsfalle und postuliert: Alles Egozentriker außer ich, ich, ich!Und so sei abschließend die Frage erörtert, die jeder Rezension als Grundlage dienen sollte: für wen ist dieses Buch? Wer könnte sich dafür interessieren, wer wird Genuss beim Lesen empfinden, wer wird sagen “Toll argumentiert!", “Toll formuliert!”?Nun. Mir fallen eigentlich nur zwei Leserinnengruppen ein: die Fans von Richard David Precht und die Fans von Harald Welzer. Und seit dem schniedelschwingenden Auftritt der beiden Autoren in besagter ZDF TV-Show werden sich diese Gruppen wohl entleert haben, bis nur noch jeweils ein Mitglied übrig war und bei Harald Welzer bin ich mir da nicht so sicher. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com

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EHI Retail Insights
#41 Lena (EHI): Studienergebnisse Expansionstrends 2022

EHI Retail Insights

Play Episode Listen Later Oct 6, 2022 30:09


Thu, 06 Oct 2022 03:00:00 +0000 https://ehi-retail-insights.podigee.io/44-neue-episode 92d6d500083a31f7e8b895d0b8609b4d Jeden Monat stellen meine Kolleginnen und Kollegen aus unseren Forschungsbereichen aktuelle Marktzahlen, Trends und Entwicklungen des deutschsprachigen Einzelhandels vor. Heute zu Gast: Lena Knopf, Projektleiterin im Forschungsbereich Immobilien & Expansion. „Trotz Inflation: Handel baut Filialnetz aus“ – so der Titel unserer Pressemitteilung zum neu erschienen Whitepaper „Expansionstrends 2022“, das wir jährlich im Auftrag der Hahn Gruppe durchführen. Die Corona-Pandemie hat die Rahmenbedingungen der Expansion im Einzelhandel maßgeblich verändert. Mit der Inflationsentwicklung und der damit einhergehenden gedämpften Konsumstimmung kommen weitere Herausforderungen auf den Einzelhandel in Deutschland zu. Dennoch strebt gegenwärtig die Hälfte der Unternehmen die Expansion ihrer Filialen an, so ein Ergebnis der Befragung der Expansionsverantwortlichen des Einzelhandels. Alle Infos zu der Arbeit des Forschungsbereichs Immobilien & Expansion: https://www.ehi.org/themen/immobilien-expansion/ Whitepaper Expansionstrends 2022: https://www.ehi.org/produkt/whitepaper-expansionstrends-2022/ Lena Knopf auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lena-knopf-49091018a/ Wir bedanken uns bei unserem Supporter des Monats: ServiceNow. ServiceNow bietet mit seiner cloudbasierten Plattform Lösungen zur Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung isolierter Prozesse, um nahtlose Arbeitsabläufe und großartige Experiences für Mitarbeitende sowie Kundinnen und Kunden zu gewährleisten. Moderation: Caroline Martens Tritt gerne direkt mit mir via Mail oder LinkedIn in Kontakt: martens@ehi.org https://www.linkedin.com/in/caroline-martens-61b75118a/ Technische Produktion: Philipp Lusensky Alle Folgen und mehr Infos zum EHI LAB: www.ehi-lab.org/podcast full no Caroline Martens

Regionaljournal Zentralschweiz
Wer ist die Zuger Überfliegerin Laura Dittli?

Regionaljournal Zentralschweiz

Play Episode Listen Later Oct 3, 2022 7:07


Mit 31 Jahren bereits zur Regierungsrätin gewählt – und dies auch noch mit einem Glanzresultat: Laura Dittli von der Mitte-Partei ist die grosse Siegerin der Regierungswahl im Kanton Zug. Ihr Erfolgscocktail besteht aus guter Vernetzung, starkem Engagement und viel Ehrgeiz. Weiter in der Sendung: * Kriens kämpft weiter mit roten Zahlen * Keine Altlasten an den Badestränden in Lachen

Des Pudels Kern
S2 Ep1: Sterne - mit Patricia Kopatchinskaja und Alexander von Schlieffen

Des Pudels Kern

Play Episode Listen Later Oct 1, 2022 48:59


Was sagen uns die Sterne über unsere Zeit?  Der Astrologe Alexander von Schlieffen spricht von einem Epochenwandel, der uns in eine Zeit der Verbindung und Vernetzung führt. Patricia Kopatschinskaja erklärt ihr Dasein im Spannungsfeld von Widder und Krebs… Und lädt uns ein auf einen neuen Planeten.

Wirksam führen - Zusammenarbeit neu gestalten. Mit Jörg Rosenberger
#60: Mehr Innovation durch Vernetzung bei comspace und Hettich - mit Andreas Kämmer und Lars Bohlmann

Wirksam führen - Zusammenarbeit neu gestalten. Mit Jörg Rosenberger

Play Episode Listen Later Sep 28, 2022 36:01


Unterschiedliche Orte, verschiedene Zeiten, aber eine Idee: In dieser Folge des Podcasts geht es um die unwahrscheinliche Geschichte des Projekts "Spende dein Talent", die Andreas Kämmer von comspace und Lars Bohlmann von der Hettich Group zusammengebracht hat. Comspace ruft 2015 "Spende dein Talent" ins Leben und gewinnt dafür ein Jahr später den Personalmanagement Award. Daraus wurde später die Plattform "talee". 2022 gewinnt die Hettich Group den Queb HR Innovation Award - für ihre Idee, die ebenfalls "Spende Dein Talent" heißt. Wie die beiden Geschäftsführer aus diesem Umstand eine unternehmensübergreifende Zusammenarbeit auf die Beine stellen, erzählen Andreas Kämmer und Lars Bohlmann in diesem Podcast. "Spende Dein Talent" der Hettich Group bei den Queb HR Innovation Awards 2022: https://www.queb.org/blog/hettich-spende-dein-talent/ talee, ehemals "Spende dein Talent" von comspace: https://www.comspace.de/wer-wir-sind/talee/

Food for Europe
19. #PaktfürdenländlichenRaum: Die Besonderheiten des ländlichen Raums in eine Stärke verwandeln

Food for Europe

Play Episode Listen Later Sep 28, 2022 14:38


Ein Großteil der Verantwortung für die Koordinierung und Vernetzung des Pakts für den ländlichen Raum liegt bei der Europäischen Kommission, aber die Beiträge der nationalen, regionalen und lokalen Regierungen sind von entscheidender Bedeutung. Der Pakt für den ländlichen Raum ermutigt auch ein breites Spektrum von Akteuren, darunter Unternehmen, Stiftungen und Forschungsinstitute, für - und mit - den ländlichen Gebieten zu handeln, um die in der langfristigen Vision beschriebenen Ziele zu erreichen. Maria Bulnes, eine Aktivistin für den ländlichen Raum und Jugendbetreuerin, spricht über die Herausforderungen, denen sie in Kantabrien, Nordspanien, begegnet; wir hören über die Perspektiven von Samuel Féret, einem Forscher, der daran arbeitet, die Qualität von Daten aus ländlichen Gebieten für eine bessere Politikgestaltung zu verbessern, und von Alexia Rouby, einer Beamtin der Europäischen Kommission, die daran arbeitet, den Pakt für den ländlichen Raum als Teil des Engagements der EU für florierende ländliche Gemeinschaften voranzubringen.

Tagesschau (512x288)
24.09.2022 - tagesschau 20:00 Uhr

Tagesschau (512x288)

Play Episode Listen Later Sep 24, 2022 15:15


Themen der Sendung: Bundeskanzler Scholz in der Golfregion: Gespräche mit Saudi Arabischem Kronprinz bin Salman über engere Energiekooperation, Protestaktionen gegen Teilmobilmachung in Russland, Iran will härter gegen anhaltende Proteste vorgehen, Norddeutsche Küstenländer fordern Preiszonen bei Netzentgelten, Aufnahmeeinrichtungen nach Zunahme von Asylsuchenden in einigen Bundesländern fast voll, Konferenz zur Vernetzung katholischer Reformkräfte in Köln, Mosel bei Cochem nach Zusammenstoss eines Hotelschiffs mit einem Frachter gesperrt, Nations League: Deutschland verliert gegen Ungarn 0:1, Die Lottozahlen, Das Wetter

Tagesschau (320x180)
24.09.2022 - tagesschau 20:00 Uhr

Tagesschau (320x180)

Play Episode Listen Later Sep 24, 2022 15:15


Themen der Sendung: Bundeskanzler Scholz in der Golfregion: Gespräche mit Saudi Arabischem Kronprinz bin Salman über engere Energiekooperation, Protestaktionen gegen Teilmobilmachung in Russland, Iran will härter gegen anhaltende Proteste vorgehen, Norddeutsche Küstenländer fordern Preiszonen bei Netzentgelten, Aufnahmeeinrichtungen nach Zunahme von Asylsuchenden in einigen Bundesländern fast voll, Konferenz zur Vernetzung katholischer Reformkräfte in Köln, Mosel bei Cochem nach Zusammenstoss eines Hotelschiffs mit einem Frachter gesperrt, Nations League: Deutschland verliert gegen Ungarn 0:1, Die Lottozahlen, Das Wetter

Tagesschau (320x240)
24.09.2022 - tagesschau 20:00 Uhr

Tagesschau (320x240)

Play Episode Listen Later Sep 24, 2022 15:15


Themen der Sendung: Bundeskanzler Scholz in der Golfregion: Gespräche mit Saudi Arabischem Kronprinz bin Salman über engere Energiekooperation, Protestaktionen gegen Teilmobilmachung in Russland, Iran will härter gegen anhaltende Proteste vorgehen, Norddeutsche Küstenländer fordern Preiszonen bei Netzentgelten, Aufnahmeeinrichtungen nach Zunahme von Asylsuchenden in einigen Bundesländern fast voll, Konferenz zur Vernetzung katholischer Reformkräfte in Köln, Mosel bei Cochem nach Zusammenstoss eines Hotelschiffs mit einem Frachter gesperrt, Nations League: Deutschland verliert gegen Ungarn 0:1, Die Lottozahlen, Das Wetter

Tagesschau (Audio-Podcast)
24.09.2022 - tagesschau 20:00 Uhr

Tagesschau (Audio-Podcast)

Play Episode Listen Later Sep 24, 2022 15:15


Themen der Sendung: Bundeskanzler Scholz in der Golfregion: Gespräche mit Saudi Arabischem Kronprinz bin Salman über engere Energiekooperation, Protestaktionen gegen Teilmobilmachung in Russland, Iran will härter gegen anhaltende Proteste vorgehen, Norddeutsche Küstenländer fordern Preiszonen bei Netzentgelten, Aufnahmeeinrichtungen nach Zunahme von Asylsuchenden in einigen Bundesländern fast voll, Konferenz zur Vernetzung katholischer Reformkräfte in Köln, Mosel bei Cochem nach Zusammenstoss eines Hotelschiffs mit einem Frachter gesperrt, Nations League: Deutschland verliert gegen Ungarn 0:1, Die Lottozahlen, Das Wetter

Veggie Radio
Aktionstage im Oldenburger Land

Veggie Radio

Play Episode Listen Later Sep 22, 2022 8:42


Vom 23. bis 27. September finden die Aktionstage des Bündnisses „Gemeinsam gegen die Tierindustrie“ im Oldenburger Land statt. Animal Rebellion Deutschland beteiligt sich als Kooperationspartner am Aktionscamp in Quakenbrück. Im Vordergrund steht Vernetzung und verschiedene Aktionen sowie Demonstrationen – geplant sind außerdem Vorträge, Workshops und Kulturprogramme rund um die Themen Tierwirtschaft, Klimagerechtigkeit und Arbeitsbedingungen in der Tierindustrie. Wir haben mit Jakob Waidner von Animal Rebellion über diese Aktion gesprochen.

Auto - Rund ums Auto. Fahrberichte, Gespräche und  Informationen
TUV Rheinland-Werkstattmonitor 2022 zu E-Mobilitaet

Auto - Rund ums Auto. Fahrberichte, Gespräche und Informationen

Play Episode Listen Later Sep 19, 2022


Seit 2006 erscheint Werkstattmonitor des TÜV Rheinland. Für den diesjährigen Werkstattmonitor befragte TÜV Rheinland im Mai und Juni 2022 in einer standardisierten Online-Erhebung mehr als 2.009 Autofahrerinnen und Autofahrer von Elektrofahrzeugen ab 18 Jahren zu ihren Erfahrungen mit Markenwerkstätten.Ergebnis unter anderem: Chancen zur Kundenbindung durch gezielte Angebote, Informationen und digitale Services bleiben vielfach ungenutztDarum geht es diesmal!Für den Werkstattmonitor 2022 befragte TÜV Rheinland erstmals gezielt Fahrerinnen und Fahrer von E-Fahrzeugen. Die Online-Erhebung zeigt, wie zufrieden Kunden mit ihren Werkstätten sind und welche Services sie vermissen. Die gute Nachricht für die Markenwerkstätten: Rund 84 Prozent der Befragten sind mit dem insgesamt erbrachten Service zufrieden bis sehr zufrieden. Bei Reparaturen und Wartung vertrauen ihnen 79 Prozent der Befragten. Zum Vergleich: Freien Werkstätten vertrauen bei Reparatur und Wartung von Elektroautos 19,9 Prozent und Werkstattketten nur 6,7 Prozent der Teilnehmenden. Zugleich holt die überwiegende Mehrheit (94,2 Prozent) keine Preisvergleiche ein und wenn, dann in der Regel bei anderen Markenwerkstätten (76,3 Prozent). Umso bemerkenswerter ist die geringe Weiterempfehlungsquote: Befragt nach der Wahrscheinlichkeit einer Weiterempfehlung signalisierten nur 42 Prozent eine hohe Bereitschaft. "Die Zufriedenheit spiegelt sich in diesem Wert nicht wider. Hier liegen große Potenziale zur Kundenbindung und Vergrößerung des Kundenstammes", sagt man beim TÜV Rheinland.Bessere Kundenbindung: Mehr Kontaktmöglichkeiten schaffenNur rund 40 Prozent der Befragten erhalten von ihrer Werkstatt ein bis mehrmals im Jahr individuelle Informationen zu Angeboten oder fälligen Arbeiten. Mit positiver Resonanz: Rund zwei Drittel von ihnen bewerten diese als hilfreich und interessant. Doch knapp 45 Prozent der Werkstattkunden erhalten solche Informationen gar nicht. "Damit verzichten viele Werkstätten auf ein einfaches und wirksames Mittel der Kundenbindung", gibt der TÜV Rheinland zu bedenken. Mehr Konnektivität gewünschtVon den Befragten besonders gewünscht sind Konnektivitätsdienste, also die Vernetzung zwischen Fahrzeug und Fahrenden oder Service. Dienste über die gesamte Lebensspanne des Autos bewerten knapp 93 Prozent der Befragten als sehr interessant. Bei knapp 84 Prozent würde die Werkstatt im Falle einer Fehlerdiagnose mit einer proaktiven Meldung punkten können. Und gut 81 Prozent der Befragten ist an einer direkten Fehlerübermittlung an den Service gelegen. "Konnektivitätsdienste sind ein hervorragendes Instrument zur Steigerung der Kundenbindung, etwa indem gezielt Inspektionstermine angeboten werden", sagt man. "Voraussetzung dafür ist allerdings ein konsequent durchgeführter und kommunizierter Datenschutz". Tatsächlich äußerten etwa 43 Prozent der Teilnehmenden Bedenken hinsichtlich des Schutzes und der Sicherheit ihrer Daten. Im Vordergrund stehen dabei Befürchtungen vor einem Zugriff Unbefugter.Alle Fotos: ©  TÜV Rheinland   Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

Handwerk 2 Go - Wissen für's Handwerk
Viessmann Deutschland CEO über die Zukunft der Heizungstechnik

Handwerk 2 Go - Wissen für's Handwerk

Play Episode Listen Later Sep 14, 2022 37:13


Dieses Mal haben wir Dr. Frank Voßloh, den Viessmann Deutschland Geschäftsführer, bei uns zu Gast und die Themen könnten kaum aktueller und spannender sein. Er gibt offene Einblicke in seine Sicht über die Heizungsbranche und ihrer Entwicklung. Was sind die größten Herausforderungen der Handwerker:innen? Wird Wasserstoff noch mal ein großes Thema? Und was hat eigentlich Wintersport und Fußball mit Viessmann zu tun? Außerdem gibt er Ausblicke auf die ISH, die Vernetzung durch Viessmann One Base und wieso es im Bereich der Wärmepumpen jetzt an den Gebäudebestand gehen muss. Ihr wollt Antworten auf diese Fragen und möchtet wissen, was das alles mit dem Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz in Allendorf zu tun hat? Dann hört unbedingt rein!

Innere Kündigung im Unternehmen
Wie gelingt Kooperation?

Innere Kündigung im Unternehmen

Play Episode Listen Later Sep 14, 2022 26:12


Hören Sie in dieser Podcast-Episode, warum es sich lohnt in eine gute Zusammenarbeit zwischen den Sozialversicherungsträgern zu investieren. Diesmal führt unsere DGUV-Kollegin Violetta Heemeyer ein Gespräch mit Tobias Belz. Er koordiniert das Präventionsfeld Gesundheit mit System bei der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG). Im Podcast spricht er über seine Erfahrungen bei der Zusammenarbeit im Betrieb mit anderen SV-Trägern, wie den Krankenkassen und den Rentenversicherungsträgern. Zum Beispiel geht es um diese Fragen: Wie ergänzen sich die Präventions- und Gesundheitsförderungsangebote der Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung? Welchen Mehrwert hat es für die Beratung, wenn man die jeweils anderen Unterstützungsangebote kennt? Wie profitieren die Unternehmen von diesen Angeboten? Tobias Belz berichtet von gemeinsamen Projekten, von Möglichkeiten zur Vernetzung in der Region, von Erfolgsfaktoren für gute Kooperation, aber auch von Hürden, die es abzubauen gilt. Weitere Informationen zur Zusammenarbeit verschiedener Sozialversicherungsträger unter https://www.iga-info.de/kooperation

Kanal K - Alle Podcasts und Episoden
Fantoche 2022 – Interview mit Jürgen Haas (Leiter Bachelor Animation, HSLU)

Kanal K - Alle Podcasts und Episoden

Play Episode Listen Later Sep 9, 2022 7:46


Jürgen Haas leitet die Studienrichtung Animation (Bachelor) an der HSLU. Im Interview spricht er über die Bedeutung dieses Studiengangs und die internationale Vernetzung von Animationsfilmschaffenden. Datum: 09. September 2022 Moderation: Fabienne Kaufmann, Michel Walde Das internationale Festival für Animationsfilm Fantoche in Baden ist fester Bestandteil der Schweizer Kulturlandschaft und der internationalen Animationsfilm-Szene. Kanal K berichtete […] The post Fantoche 2022 – Interview mit Jürgen Haas (Leiter Bachelor Animation, HSLU) appeared first on Kanal K.

The Digital Helpdesk - Marketing, Vertrieb, Kundenservice und CRM
#167 Short - Mit einem CRM ins Zeitalter der vernetzten Kundschaft

The Digital Helpdesk - Marketing, Vertrieb, Kundenservice und CRM

Play Episode Listen Later Sep 8, 2022 8:03


Die Beziehung zu Kund*innen ist vielleicht der wichtigste Faktor für ein erfolgreiches Business. Bei zunehmender Automatisierung und Vereinheitlichung der Kommunikationsabläufe ist die Gefahr groß, dass die individuelle Kundenbetreuung zu kurz kommt. Doch wie lässt sich das verhindern? Wie lässt sich personalisierter Kund*innenkontakt effektiv gestalten? Jeje Begraoui von der HubSpot Academy erklärt, wie Customer Relationship Management den Weg in das Zeitalter der vernetzten Kundschaft ebnen kann. Themen: [0:23] Das Zeitalter der vernetzten Kundschaft [1:20] Herausforderungen durch mangelnde Vernetzung [2:39] Was ist CRM? [3:27] Das Potenzial individueller CRM-Konzepte [4:23] Die Vorteile eines CRM-Systems anhand der Buyer´s Journey [7:01] Der Weg zum passenden CRM-System Feedback? Gerne an podcast-dach@hubspot.com  Mehr über uns unter: www.hubspot.de/podcasts/listen-and-grow

Utility4.0 - The future of energy
Utility 4.0 mit Arndt Müller (Stadtwerke Trier) – “Wir prangern an und setzen um!“ – 50 % in 15 Jahren

Utility4.0 - The future of energy

Play Episode Listen Later Sep 6, 2022 86:08


Wäre ich mit dem Schneiden dieses Podcast so früh angefangen wie Trier mit den erneuerbaren Energien (mind. seit 2007) hättet ihr auch nicht so lange warten müssen. Sorry dafür und zurück zu Arndt Müller, der sich in den letzten 25 Jahren bei den Stadtwerken in Trier quasi aus dem Rohrgraben zum Vorstand hochgearbeitet hat. Mit ihm kann man also lange Strecken gehen und das scheint irgendwie zu den Trierern zu passen, die als Römer verkleidet ja schon seit über 2000 Jahren unterwegs sein sollen. Jetzt kommen aber mit 50 und 15 zwei weitere Zahlen, die vielleicht dafür sorgen können, dass wir und Trier noch für weitere 2000 Jahre bestehen können. Vor 15 Jahren hat der Stadtrat beschlossen, dass „möglichst schnell“ 50 % der Stromversorgung in Trier aus erneuerbaren Energien kommen sollen. Zack, dieses Jahr war es dann soweit und bis 2030 sollen dann die 100 % erreicht werden. Wie sie das als Stadtwerk geschafft haben und warum sie zuversichtlich sind, den Rest bis 2030 auch noch zu packen, darüber spreche ich natürlich mit Arndt. Eine geschickte gesellschaftsrechtliche Konstruktion des Stadtkonzerns sowie die permanente Arbeit an Win-Win-Situationen innerhalb der Stadt haben sich als wichtige Erfolgsfaktoren herausgestellt für die Vernetzung von heute immerhin 12! verschiedenen Infrastruktur-Dienstleistungen unter dem Dach der SWT. Nicht vergessen habe ich aber auch, dass Arndt viel Zeit investiert hat in das Stakeholder-Management, damit die Menschen in Trier mit einem guten Gefühl entscheiden und vertrauen können. Viel Spaß beim Hören!

Der ganz formale Wahnsinn - was Organisationen zusammenhält
#57 Können Mitarbeitende "zu gut" in ihrem Job werden? Über Personal-Probleme (Teil 2)

Der ganz formale Wahnsinn - was Organisationen zusammenhält

Play Episode Listen Later Sep 5, 2022 25:27


Man stellt sich eigentlich vor, dass für Expertise im Job die Regel "viel hilft viel" gilt. Warum soll es für die Organisation ungünstig sein, wenn ihre Mitglieder schneller, besser und vernetzter arbeiten können? Doch gerade in der Vernetzung stecken Probleme: Wenn sich Mitarbeitende zu stark auf die Anforderungen aus der Umwelt einstellen, zum Beispiel.

Studio 9 - Deutschlandfunk Kultur
Digitalisierung - Wie sich im Smart Home Energie sparen lässt

Studio 9 - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Sep 3, 2022 6:12


Durch intelligente Vernetzung im Smart Home lässt sich einiges an Energie sparen - bei Gas sogar bis zu 33 Prozent, sagt Wissenschaftsjournalist Manfred Kloiber. Aber: "Man muss sich kümmern und einiges an Hirnschmalz reinstecken." Manfred Kloiber im Gespräch mit Ute Welty www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9Direkter Link zur Audiodatei

KaiserTV Podcast
Eine Demokratie kann nicht aus Feiglingen bestehen – Milosz Matuschek im Gespräch

KaiserTV Podcast

Play Episode Listen Later Sep 1, 2022 44:29


Der heißeste Platz der Hölle ist für diejenigen bestimmt, die in Zeiten der Krise neutral bleiben, heißt es bei Dante. Der Publizist Milosz Matuschek ist nie neutral geblieben, wenn es um gesellschaftspolitische Angelegenheiten ging. In seinem neuen Buch "Wenn's keiner sagt, sag ich's" (fifty fifty) analysiert er unsere Zeit messerscharf: Er konstatiert verengtes Denken, das zu verengten Räumen und nicht zuletzt zum weltweit größten Gesundheitsskandal der Menschheitsgeschichte geführt habe. Es ist Zeit, dass der Souverän aus dem Koma erwacht , so Matuschek. Wann wird das sein, frage ich ihn, und welche Voraussetzungen sind dafür nötig. Wir diskutieren die Rolle (und das Versagen) der Intellektuellen, den Fall Assange als Menetekel für den Zustand unserer Medien und das von Matuschek diagnostizierte Siechtum der Demokratie. Mit Sheldon Wolin findet er für die Verhältnisse in vielen westlichen Ländern den Begriff "Umgekehrter Totalitarismus". Doch auch in anderen Ländern, die er bereist hat, hat er nicht nur ideale Verhältnisse angetroffen.  Es geht darum, sich nicht in gallischen Dörfern zu verkriechen, die zu Selbsthilfegruppen verkommen könnten, sondern immer wieder das Gespräch und die Vernetzung zu suchen. Auch Bitcoin könnte dabei ein inspirierendes Hilfsmittel sein.  Milosz Matuschek: Wenn's keiner sagt, sag ich's. Milosz Matuscheks Blog https://www.freischwebende-intelligenz.org/

Think Flow Growcast mit Tim Boettner
#98 Die Weisheit des indigenen Volkes der Kogi mit Lucas Buchholz und Dr. Gerrit Keferstein

Think Flow Growcast mit Tim Boettner

Play Episode Listen Later Aug 31, 2022 124:18


"Die Kogi halten uns teilweise für ziemliche Vollidioten. Sie haben für unser Verhalten nur zwei mögliche Erklärungen: Entweder haben wir Spaß an Zerstörung oder wir sind akut suizidal." Was können wir als moderne Gesellschaft von einem indigenen Volk lernen? Die dschungelbewachsenen Berghänge der Sierra Nevada haben die einzigartige Kultur der Kogi über die letzten Jahrhunderten hinweg vor äußeren Einflüssen geschützt. So konnten sie das ursprüngliche Wissen und ihr völlig anderes Verständnis der Welt bis heute bewahren. Im Kern ihres Denkens steht die Verwobenheit und Verbundenheit allen Lebens und wie man dem Leben zugewandte Bedingungen schafft. Lucas Bucholz erhielt 2016 die Einladung in die Bergen Kolumbiens zu dem indigenen Volk der Kogi zu reisen. Sie baten ihn, ein Buch mit ihrer Botschaft zu schreiben. Er folgte dem außergewöhnlichen Anbot und verbrachte mehrere Monate bei den Kogi, die ihm Stück für Stück ihre Perspektiven auf die Welt vermittelten. „Die Kogi glauben zu existieren, damit sie sich um die Erde kümmern können und deren natürliche Ordnung bewahren.“ In diesem Podcast spreche ich mit Lucas Buchholz und Dr. Gerrit Keferstein über das Volk der Kogi in Kolumbien und was wir von ihnen lernen können. Wir gehen tief in die Themen Weltbilder, Glaubenssätze, Schlaf, Bewegung, Ernährung und vieles mehr. Die Kogi reisen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Hier findest du alle Daten der Kogi Reise. Indem Älteste der Kogi (saka/mama) zu uns reisen, können sie von Mensch zu Mensch ihren tiefen Wissenschatz mit und teilen. Sie wollen mit uns zusammenarbeiten, um gemeinsam das Leben auf unserer Erde in all seiner Vielfalt zu bewahren. "Wir müssen wieder anfangen wie die Natur zu denken. Sie zeigt uns alles." Mama José Gabriel