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Die lange Geschichte des DAV spiegelt nicht nur die inhaltlichen Kontroversen ihrer Mitglieder wider, sondern ist auch eine Zeitgeschichte Deutschlands von der Staatsgründung bis heute. Ein Podcast von Markus Mähner (BR 2019)
In meinem Interview mit Paul Sodamin sprechen wir über das Bergsteigen, die Gefahren und sein Wissen über Schnee und Lawinen. Paul wird als dritter von Drillingen geboren und hat schon früh gelernt, sich durchzubeißen. Als er 12 Jahre alt ist, wird er Mitglied im Alpenverein. Mit 15 beginnt er zu klettern. Er erzählt, dass er sich in der Schule nicht besonders angestrengt hat. Er wollte eigentlich technischer Zeichner werden, beginnt dann aber eine Ausbildung als Chemie-Laborant, die er mit Auszeichnung abschließt. Auch seine Prüfung zum Bergführer schließt er mit Auszeichnung ab. Er merkt sehr schnell, dass er eine große Begabung hat, als Bergführer zu arbeiten und Menschen zu führen. Von den Überstunden als Laborant kauft er sich eine Leica und lernt zu fotografieren. Wir sprechen darüber, wie wir uns kennengelernt haben und was es für uns beide bedeutet hat, gemeinsam den Großglockner zu besteigen. Paul beschreibt das Gefühl, auf den Berg zu gehen und welche Gäste er zu den Gipfeln führt. Er erzählt aber auch, welche Schattenseiten sein Beruf mit sich bringt und wie sich die Menschen verändert haben, die heute zu ihm kommen. Zusätzlich feilt er an seinen Fähigkeiten als Fotograf und hält auf seinen Touren professionell die emotionalen Momente seiner Gäste fest. Paul beginnt, Lawinen zu analysieren. Lawinen sind immer präsent. Seine Arbeit hilft ihm, seine Touren so sicher wie möglich vorzubereiten. Er erzählt aber auch, welche Verletzungen er am Berg hatte und trotzdem weiter geklettert ist. Als ein Arzt ihm prophezeit, dass er nach einer Schulterverletzung nicht mehr auf den Berg gehen kann. Er beschließt: Euch zeige ich es. 2012 erhält er einen Spitznamen: Puiva-Paul, denn da, wo er ist, ist der Pulverschnee. Er at ein Talent, Pulverschnee aufzuspüren und weiß genau, welche Gefahren es bei welchen Bedingungen es gibt. Über Erfolg sprechen wir auch: Erfolg ist für ihn, dass er von immer gesund nach Hause gekommen ist. Er sagt: Wenn du auf den Berg willst, schaffst du es auch. Aber: Du musst Respekt vor dem Berg haben. Am Schluss erzählt er, wie er auf unsere gemeinsame Tour zurückblickt. Willst du mehr über Paul und seine Arbeit erfahren? Dann besuche seine Webseite und folge ihm auf Instagram Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auf meine Webseite und Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir.Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram.Support the show
Wer schon einmal im Matratzenlager übernachtet hat, weiß: Hier liegen oft Welten – und Menschen – sehr nah beieinander. Deshalb haben wir unsere Community gefragt: Was war dein schrägstes Erlebnis im Matratzenlager?Über 700 Antworten später ist klar: Es gibt Nächte, die man nicht vergisst. Im Bergwelten-Podcast tauchen wir in die absurdesten Geschichten ein – und sprechen mit Carolin Scharfenstein vom Österreichischen Alpenverein über das richtige Verhalten auf Hütten.++++Mit dem Code „BERGWELTEN“ bekommst du 25 % auf das Siebensalz Magnesium – gültig 30.09.2026 auf www.biogena.com++++(00:31 - 06:58) Intro(06:59 - 14:12) Schnarchen(14:13- 18:39) Sex & Intimität(18:40 - 23:48) Alkoholkonsum(23:49 - 28:08) Krankheit(28:09 - 30:32) Do's & Don'ts im Matratzenlager(30:33 - 31:32) Fazit(31:33 - 33:11) Outro++++Bergwelten – der Podcast über Höhen und Tiefen – ist eine Produktion des Red Bull Media House. Bewertet unseren Podcast und besucht uns auf Instagram, Facebook und YouTube oder folgt unserem WhatsApp-Kanal.
Die Alpen enden nicht an der Staatsgrenze – das beweist die Sektion Britannia eindrucksvoll. Mit über 21.000 Mitgliedern weltweit ist sie die neuntgrößte Sektion des Österreichischen Alpenvereins und eine tragende Säule für den Erhalt unserer alpinen Infrastruktur. Über die Jahre sind mehr als eine Million Euro an Spenden für Hütten in Österreich zusammengekommen. Warum machen sie das? Und noch dazu aus 1.000 Kilometern Entfernung?
Hast du gewusst, dass in Österreich pro Tag etwa 100 Hubschraubereinsätze geflogen werden – 12 davon direkt im alpinen Gelände?
In diesem basecamp steht eine Frau im Rampenlicht, die das österreichische Bergsteigen nachhaltig geprägt hat: Gertrude „Gerti“ Reinisch-Indrich. Die heute 74-jährige Pionierin erzählt von ihrem unermüdlichen Weg in einer damals rein männlich dominierten Alpinwelt. Von ihren ersten Kletterversuchen auf der Hohen Wand bis hin zur Leitung der ersten österreichischen Frauen-Expedition auf einen Achttausender im Jahr 1994 – Gerti Reinisch-Indrich ließ sich nie vorschreiben, wo ihr Platz zu sein hat.
Die Hüttensaison steht vor der Tür! In dieser Folge begrüßt Host Michel Mehle die Expertin Carolin Scharfenstein vom Team Hütten und Wege des Alpenvereins. Gemeinsam klären sie, wie ihr euch optimal vorbereitet, warum der Bettencheck euer bester Freund ist und was man eigentlich können muss, um selbst eine Hütte zu führen
Einmal über die Alpen: Allein, mit Hund? Journalistin Nadine Regel nimmt uns mit auf ihre herausfordernde Reise: Eine Alpenüberquerung solo mit Hund. Von München bis Verona hat sie gemeinsam mit ihrem Portugiesischen Podengo Ralfi 23.000 Höhenmeter bewältigt – inklusive seilversicherter Passagen und logistischer Mammutaufgaben. Was passiert, wenn man plötzlich 5 kg Hundefutter zusätzlich schleppen muss? Wie reagiert man bei einer Begegnung mit einer Mutterkuhherde? Und warum stärkt das Alleinsein in den Bergen die Bindung zum Vierbeiner so enorm?
Wusstest du, dass Herz-Kreislauf-Versagen die häufigste Todesursache in Österreichs Bergen ist – noch vor Abstürzen oder Lawinen? Oft investieren wir Unmengen in die neueste Ausrüstung, vergessen dabei aber auf den Motor unseres Körpers. In dieser Folge der basecamp shorts räumt Bergführer Gerhard Mössmer mit Mythen auf, erklärt, warum Männer ab 40 besonders wachsam sein müssen und warum die Diagnose „Herzschwäche“ nicht das Ende der Bergsport-Karriere bedeuten muss.
Muss man beim Bergsteigen Angst vor den Juristen haben? Nach dem weltweit beachteten „Glockner-Urteil“ herrscht Unsicherheit unter Alpinisten. In dieser Episode des alpenverein basecamp klären ein ehemaliger Staatsanwalt und der Leiter der Abteilung Bergsport im Alpenverein die rechtliche Sachlage. Sie diskutieren den Unterschied zwischen erlaubtem Risiko und strafbarer Fahrlässigkeit, erklären die Arbeit der Alpinpolizei und erläutern, warum Eigenverantwortung am Berg nach wie vor ein hohes Gut ist.
Simon Gietl ist Alpinist, Extremkletterer, Bergführer, Familienvater und Speaker. In diesem Solotalk gibt der 41-jährige Südtiroler tiefe Einblicke in sein Leben und seine Philosophie. Er selbst bezeichnet sich als Spätberufener mit großer Leidenschaft, denn erst mit 18 Jahren fand er durch einen ungewöhnlichen Zufall zum Klettern. Diese Leidenschaft hat ihm eine große Portion Leichtigkeit geschenkt, mit der er heute viele Herausforderungen in seinem Leben angeht – immer mit einer Prise Humor und dem Blick für den wertvollen Augenblick.
Während viele ihre Ski bereits im Keller verstaut haben, beginnt für eingefleischte Tourengeher im Frühjahr erst der eigentliche Höhepunkt der Saison. Doch das Gelände im Frühling folgt eigenen Regeln. In dieser Folge der Basecamp Shorts spricht Michel Mehle mit dem Berg- und Schiführer Thomas Wanner vom Österreichischen Alpenverein darüber, warum das richtige Timing im Frühjahr über Sicherheit und Abfahrtsgenuss entscheidet
In drei Tagen kommen die ersten Gäste. Bis dahin müssen auf der Innsbrucker Hütte hunderte Knödel geformt, Strom und Wasser angeschlossen sowie die Materialseilbahn in Betrieb genommen werden. Eine Berghütte auf die kommende Saison vorzubereiten, ist weit mehr als nur den Schlüssel umzudrehen und das Licht anzumachen. Welche Arbeit wirklich dahintersteht, weiß man erst, wenn man einmal dabei war.
Nur 36 von knapp 1.400 Bergführern in Österreich sind weiblich. Warum ist das so? In dieser Episode des alpenverein basecamp gehen wir den Ursachen auf den Grund: Wo liegen die Hürden in der Ausbildung? Braucht es mehr weibliche Vorbilder in Führungspositionen?
Alpine Gefahren werden oft mit Lawinen gleichgesetzt, doch die Kälte ist eine ebenso tödliche Bedrohung – und das nicht nur im Winter. In dieser Folge der basecamp shorts spricht Host Michel Mehle mit Bergführer Christoph Pirchmoser darüber, wie man sich effektiv vor Unterkühlung schützt.
Woran erkennt man eigentlich, ob die Verhältnisse auf Skitour wirklich sicher sind? Gemeinsam klären Bergführer Thomas Wanner und Moderator Michel Mehle die alles entscheidende Frage: Woran erkenne ich heikle Schneeverhältnisse im Gelände? Wir tauchen ein in die Welt der fünf Lawinenprobleme – vom tückischen Triebschnee bis hin zum verborgenen Altschneeproblem.
Für alle, die neu beim Skitourengehen sind, sind Pistenskitouren die ideale Möglichkeit, um erste Erfahrungen zu sammeln, ohne die unmittelbaren Gefahren des freien Geländes ausgesetzt zu sein. Doch auch auf der Piste gibt es klare Regeln und Verantwortlichkeiten. In der heutigen Folge spricht Michel Mehle mit Christoph Pirchmoser vom Alpenverein Bergsport über das, was ihr beim Aufstieg am Pistenrand beachten müsst, welche Ausrüstung wirklich nötig ist und warum Hunde auf der Piste nichts verloren haben.
Glitzernder Tiefschnee, unverspurte Hänge ... Der Winter wäre so schön, wären da nicht die Lawinen. Egal, ob du mit Tourenski oder Schneeschuhen unterwegs bist: Im freien Gelände musst du immer die Lawinengefahr beachten. Wie geht man mit dieser Unsicherheit am besten um? In dieser Folge der „basecamp shorts” liefert Alpenvereins-Experte und Bergführer Thomas Wanner fünf praktische Tipps, die du direkt umsetzen kannst, um dein persönliches Risiko im Gelände zu reduzieren.
Warum passieren Bergunfälle oft nicht aus Unwissen, sondern aus Gruppendynamik, Ehrgeiz und falschem Heldentum? In dieser Folge spricht Redakteurin Lena Öller mit den Extremsportlern Matthias und Jakob Weger sowie Risikoexperte Jürgen Einwanger, dem Leiter der Alpenverein-Akademie und Mitbegründer der Ausbildungsreihe risk´n´fun, über Ego, Kommunikation und Entscheidungsfindung am Berg. Eine Folge über Mut, Zweifel, Bauchgefühl – und darüber, wie gute Kommunikation genauso wichtig ist wie die richtige Technik am Berg. Das Angebot der Ausbildungsreihe risk´n´fun vom Alpenverein findet ihr hier: https://www.alpenverein.at/risk-fun/
Kaum eine Naturgefahr fasziniert und beunruhigt Bergsportler:innen so sehr wie die Lawine. Trotz modernster Forschung bleibt die „weiße Gefahr“ aber ein komplexes Rätsel. In dieser Episode des alpenverein basecamp diskutieren Lawinen-Koryphäe Jürg Schweizer (SLF Davos) und die Salzburger Prognostikerin Anna Heuberger, warum wir den exakten Zeitpunkt eines Abgangs nie bestimmen können. Erfahre, warum die Schneedecke die „Geschichte des Winters“ erzählt, wie KI die Warndienste unterstützt und weshalb oft nicht das Wissen, sondern das menschliche Ego am Hang entscheidet. Eine Folge über den sicheren Umgang mit der Unsicherheit und die Erkenntnis, dass am Ende immer die Geländewahl über die Sicherheit entscheidet.
Was muss ich vor meiner erste Skitour wissen? Welche Fehler kann ich vermeiden? Welche Ausrüstung brauche ich wirklich? Willkommen bei den basecamp shorts! Unserem neuen Podcast-Format, in dem wir eine Frage in maximal 10 Minuten klären. Unser erster Gast bei Host Michel Mehle ist Thomas Wanner, Bergführer und Bergsportexperte im Österreichischen Alpenverein.
Der Alpenverein setzt sich schon seit über 20 Jahren für das Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung ein, für Inklusion. Ein Ziel ist, dass möglichst viele Menschen ihren Weg in die Natur finden. Das ist aber schwerer als gesagt, denn bei Wanderwegen und Hütten werden Menschen mit Beeinträchtigung selten mitgedacht.
Ein erfahrener Bergführer wird von einer Lawine begraben – seine Tourenpartnerin gräbt ihn aus. Ein Überlebenskampf, der durch eine einzige Entscheidung gewonnen wird: ein Lawinenkurs neun Tage zuvor. Markus Friedl, staatlich geprüfter Berg- und Skiführer, löst auf einer hochalpinen Skitour im Tiroler Lechtal eine Lawine aus. Er wird mitgerissen, komplett verschüttet, bewusstlos, seine Körpertemperatur sinkt auf 28 Grad. Trotz all seiner Erfahrung ist er der Wucht des Schnees völlig ausgeliefert. Seine einzige Chance? Magdalena Schiffer, seine Tourenpartnerin.
Österreichischer Alpenverein startet Vortragstour zu alpinen Gefahren im Winter | Steinadler- Monitoring im Mangfallgebirge | Umweltschutz und Seilbahnausbau: Gespräch mit neuem Vorstand Bund Naturschutz Martin Geilhufe | Mit Ski und Grödl auf den Herzogstand.
Der Alpenverein setzt sich seit seiner Gründung für den Schutz der alpinen Landschaft ein. Seit fast 100 Jahren ist Naturschutz in seinen Statuten verankert, seit 20 Jahren ist er offiziell als Umweltorganisation anerkannt – und damit bei großen Bauprojekten und Fragen des Naturerhalts mit am Tisch. Doch Mitbestimmung in Österreich klingt einfacher, als sie tatsächlich ist: Nur rund 3% jener Großprojekte, die massiv in die Natur eingreifen, werden in Umweltverträglichkeitsprüfungen abgelehnt. Wie entscheidet Österreich über den Wert der Natur?
Niki Kaupa, unsere Gesprächspartnerin bei dieser Episode von „Lauf Alter“ ist Radsportlerin, Klettererin, Trailrunner. Sie ist im Österreichischen Alpenverein aktiv. Und sie ist Hebamme von Beruf – somit bietet sich eine Reihe von Themen und Fragen, die abgearbeitet werden können. Zum Laufen, oder besser, Trailrunning kam die Niederösterreicherin während der Corona-Zeit, als sie bergwandern war und ihr diese Aktivität dann doch zu langsam wurde. Von schnell zu schneller – Kaupa gehört zu den besseren Trail-Läuferinnen der Szene, war beim Rax- und Fadensteiglauf auf dem Podest, und beim diesjährigen Lindkogeltrail auf Platz sechs. „Ich bewege mich wahnsinnig gerne in der Natur, egal ob beim Klettern oder auf Klettersteigen, und das Trailrunning hat die Faszination, dass man in kürzerer Zeit viel mehr sieht und erreicht.“Mit Niki Kaupa sprechen wir auch über das Standing, das Trailrunning innerhalb des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) genießt. Dieses wächst zwar, doch es gibt weiterhin Luft nach oben. Immerhin wird nunmehr auch eine Ausbildung zum Übungsleiter Trailrunning im ÖAV angeboten, während es schon länger eine Instruktor-Ausbildung bei der Bundesanstalt für Leibeserziehung gibt. Wir gehen auf das Zusammenspiel und die Unterschiede zwischen Bergwanderern, Bergsteigern und Trailrunnern ein und reden davon, dass Trailrunner oft mit leichter Ausrüstung unterwegs sind, was nicht überall gut ankommt.Das Thema Schwangerschaft und Rückkehr zum Sport nach der Geburt wird in dieser Episode ebenfalls thematisiert. Hier sei Vorsicht geboten, sagt Hebamme Kaupa, da hormonelle Veränderungen und physische Belastungen eine frühzeitige Rückkehr schädlich sein können. Frauen besitzen eine hohe Schmerztoleranz, was ihnen in Ausdauerdisziplinen Vorteile verschafft, jedoch ist die gesellschaftliche Hemmschwelle und mangelndes Wissen oft ein Hindernis.Niki Kaupa - eine spannende Frau mit großem Fachwissen und eigener Meinung: unbedingt reinhören!
Seit Jahren meistert die Tirolerin Barbara „Babsi“ Zangerl Routen, die selbst ihre männlichen Kollegen staunen lassen – zuletzt im legendären Yosemite Valley. Vor rund einem Jahr gelingt ihr dort ein Meilenstein: Sie flasht die Route Freerider am El Capitan. Dafür wurde sie kürzlich mit dem Paul-Preuß-Preis ausgezeichnet – als erst zweite Frau überhaupt. Im Alpenverein Basecamp Podcast spricht Jörg Wunram mit Babsi über diese „never ending story“ – über Erfolg, Leidenschaft und den langen Weg nach oben.
Es ist schon ungewöhnlich. Im Flachland feiert ein Verein 150. Geburtstag, der sich den Bergen verschrieben hat. Die Alpenvereins-Sektion Hamburg-Niederelbe. Sie hat tiefe Wurzeln in der alpinen Geschichte geschlagen. Was 1875 mit wenigen bergbegeisterten Hanseaten begann, ist heute eine der größten Sektionen im Deutschen Alpenverein – mit mehr als 23.000 Mitgliedern, drei hochalpinen Hütten und einem ausgeprägten Bildungs-, Sport- und Umweltengagement. Ein Symbol für die Verbindung zwischen Hamburg und den Alpen ist das Ramolhaus im Tiroler Ötztal. Auf gut 3.000 Metern Höhe thront die Schutzhütte über den Gletschern und Gipfeln der Region – und gilt als Hamburgs höchstgelegener „Außenposten“. Wirtin Lenka Mazurkova hat inzwischen ihre vierte Saison hinter sich. „Ich liebe diesen Platz“, sagt sie. „Nächstes Jahr hoffentlich wieder.“ Neben dem Betrieb von Hütten setzt die Alpenvereinssektion auf Naturschutz, Klimabewusstsein und moderne Infrastruktur: Photovoltaikanlagen auf Berghütten, Kletterhallen in Hamburg, Ausbildungskurse und Jugendarbeit – vieles davon getragen von Ehrenamtlichen. Das Jubiläumsjahr 2025 ist Anlass für Rück- und Ausblick. Die Hamburger Alpenvereinssektion ist quicklebendig – auch 150 Jahre nach ihrer Gründung. Reportagen von Jörg Wunram
Diesen Sommer hat Overtourism in den Bergen die Nachrichtenwelt bestimmt. Die Antwort auf den Ansturm auf die Berge sind bisher Zugangsbeschränkungen. Braucht es in Zukunft also Gipfelpermits für den Dachstein? Oder ein Slot-System für die Rax? Die Suche nach einer Zukunft zwischen Hot-Spot-Hopping und Drehkreuz.
Das Gesäuse in der Steiermark gilt als die Hochschule des Bergsteigens. Die schroffen Kalkwände und die rauschenden Bäche befinden sich an einem Ort, an dem die Natur wieder Natur sein darf. Wo sich der Tourismus eng mit Nationalpark und alpinen Vereinen abstimmt. Mit Erfolg. Warum gelingt hier der Balanceakt vergleichsweise geräuschlos, wo er anderswo zu erheblichen Konflikten führt?
Thomas Huber ist einer der bekanntesten Alpinisten der Gegenwart und der ältere der zwei Huberbuam. Im basecamp solotalk spricht er über extreme Linien und leise Momente, über Scheitern als Kunstform, das Schreiben als Spiegel – und über seinen Vater, der mit 85 noch die Eiger-Nordwand im Blick hat. Ein Gespräch über Klettern, Familie, Freiheit und den Mut, die großen Fragen zuzulassen. Mitten im Leben – und mitten in der Wand.
Eine Gesellschaft ohne freiwilliges Engagement? Kaum vorstellbar. Gerade in der Bergwelt ist ehrenamtlicher Einsatz nicht die Ausnahme, sondern das Rückgrat – oft unsichtbar, selten gewürdigt. In dieser Folge von alpenverein basecamp schauen wir dorthin, wo das Ehrenamt ganz konkret Berge versetzt: zur Bärenschützklamm in der Steiermark.
„Brechen die Berge durch den Klimawandel auseinander?“ Eine Frage, zwei Perspektiven: Wir sprechen mit Christine Fey, Wissenschaftlerin und Autorin des gleichnamigen Artikels, und mit Gerhard Mössmer, Bergsport-Experte des Alpenvereins. Es geht um auftauenden Permafrost, schmelzende Gletscher und instabilen Fels – und was das für den alpinen Raum bedeutet. Warum werden klassische Routen riskanter? Wie verändert sich die Tourenplanung? Und was kann jede*r tun, um sich künftig sicher in den Bergen zu bewegen?
Einmal die Alpen überschreiten. Österreich von Ost-nach West durchqueren. Tagelang draußen. Einfach los. Der Traum vom Weitwandern klingt verlockend: Nur das Nötigste am Rücken, dafür die ganze Freiheit vor Augen. Immer mehr Menschen machen sich auf den Weg – über die Alpen, entlang legendärer Trails oder auf unbekannten Pfaden direkt vor der Haustür. Weitwandern ist das süße Versprechen, alle Sorgen dieser Welt gegen ein Paar alte Wanderschuhe einzutauschen.
Die Tirolerin Jasmin Plank ist Rollstuhlfahrerin, Hundemama und wandelnde Gute-Laune-Garantie – und eine der erfolgreichsten Parakletterinnen der Welt. Vize-Weltmeisterin, Europameisterin, sechs Weltcupsiege, zuletzt im Juni 2025 beim Heimweltcup in Innsbruck. Jasmin räumt auf mit Klischees über Behinderung und zeigt, was im Para-Sport wirklich zählt: Technik, Körperspannung und mentale Stärke.
Alpenvereinaktiv, Komoot, Bergfex. Immer mehr Menschen planen ihre Bergtouren über Online-Tourenportale. Diese zeigen den Streckenverlauf, die Höhenmeter und den Zeitbedarf und wirken dabei oft so präzise wie Google Maps. Doch wer die Grenzen und Schwächen dieser Portale nicht kennt, kann in ernsthafte Schwierigkeiten geraten, wie zahlreiche Vorfälle in den letzten Jahren gezeigt haben. Eine Folge über die digitale Eigenverantwortung am Berg.
Die Alpen sind bedroht – nicht nur durch den Klimawandel, sondern auch durch unsere Art, sie zu nutzen. Unsere Jubiläumsfolge #050 haben wir am Gipfel der Zugspitze aufgenommen, auf 2.962 Metern diskutieren der preisgekrönte Umweltjournalist Georg Bayerle und der Gletscherbahn-Manager Reinhard Klier über die Zukunft der Alpen.Wie können wir das Gleichgewicht zwischen Erleben und Erhalten, zwischen Wirtschaft und Wildnis neu austarieren?
Diese Woche in Zu Gast bei Vera: Wegewart Wolfgang Siegmund. Raus in die Natur zum Wandern und Bergsteigen, das machen er und viele viele andere Freiwillige beim Alpenverein erst möglich. Er erzählt unter anderem was er so macht.
Seine Fotos haben Klettergeschichte geschrieben und seine Bildbände sind preisgekrönt. Heinz Zak zählt zu den namhaftesten Berg- und Kletterfotografen der Welt. Seine Bilder sind nicht nur unter Bergsteigern bekannt. Was treibt den Tiroler an?
Ein roter Punkt, etwa acht Zentimeter im Durchmesser, locker auf den Fels gemalt – und plötzlich beginnt ein neues Kapitel im Klettersport. Vor genau 50 Jahren, im Frühjahr 1975, markiert Kurt Albert am Streitberger Schild im Frankenjura den vermutlich ersten „Rotpunkt“. Was als kleine Geste beginnt, wird zur Revolution: Der Rote Punkt wird zum Symbol für die freie Begehung einer Route – aus eigener Kraft, ohne technische Hilfsmittel. Damit befreite und revolutionierte Kurt Albert das technisch dominierte Klettern seiner Zeit - und wurde so auch zum Pionier und Begründer des weltweit anerkannten Freikletter-Stils. Es war der Auftakt für einen großen, bis heute anhaltenden Kletter-Boom.
Auf 8.848 Meter, und zwar schnell. Expeditionsveranstalter Lukas Furtenbach will mit seiner Firma Everest-Besteigungen in nur einer Woche möglich machen. Mit Helikopter-Shuttle, Flaschensauerstoff, zwei Sherpas pro Person - und einem umstrittenen Mittel: Xenon-Gas zur Turbo-Akklimatisierung. Ist das gefährlich? Darf man das? Und wo bleibt dabei das Abenteuer?
Benjamin Stern, Bergführer und Mitarbeiter in der Abteilung Naturschutz des Österreichischen Alpenvereins, erzählt davon, wieso der Alpenverein auf Eigenverantwortung in den Bergen plädiert, wie man oft unsichtbare Alpentiere schützen kann und wieso er lieber keinem Uhu beim Klettern begegnen möchte. Die Alpenvereins-Initiative Respekt am Berg findet ihr hier und im Bergwelten-Magazin findet ihr in jeder Ausgabe eine Kolumne zum Thema.
Millionen Menschen besuchen Österreich Jahr für Jahr, viele kommen wegen der Bergwelt. Allein im Jahr 2024 waren es 154 Millionen Nächtigungen, ein Rekord. Für ein flächenmäßig kleines Land wie Österreich ist das enorm. Zumal sich die Beherbergungsbetriebe, wie etwa die Schutzhütten des Alpenvereins, zum Teil in schwer zugänglichem alpinen Gelände, in Wäldern, auf Almen oder im Hochgebirge befinden. Wem gehört dieses Land? Wem gehören unsere Gipfel? Wer bestimmt, was dort gemacht werden darf? Wie können Interessenskonflikte zwischen den verschiedenen Akteuren gelöst werden?
Eishockey: In der DEL2 stehen die Halbfinals an. Kassel spielt gegen Dresden und Krefeld gegen Ravensburg. Ja, ja, die Ravensburger…Das einzige Team im Halbfinale, welches keine Lizenz für die erste Liga beantragt hat. Wenn sie also Meister werden, dann steigen sie nicht auf, dann bleibt die Düsseldorfer EG, eigentlich sportlicher Absteiger, in der DEL. Ist das nicht sonderbar? Muss das so sein? Macht das denn Sinn? Die "Sportstunde" hat beim Geschäftsführer der DEL2, Rene Rudorisch nachgefragt, aber nicht nur über dieses Thema gesprochen. Was ist die DEL2 für eine Liga? Was sind die Visionen? Wettkampfklettern: In dieser Trendsport gibt es den ersten Titel in 2025 zu gewinnen, die Deutsche Meisterschaft im Olympiapark in München. Das ist genau der richtige Zeitpunkt, um das Wettkampfklettern in der "Sportstunde" vorzustellen. Das machen Ingo Filzwieser, seines Zeichens Sportmanager beim deutschen Alpenverein, und Anna Maria Apel, mit 19 Jahren eine der großen Hoffnungen für die olympischen Spiele in Los Angeles 2028. Ein Blick auf eine trendige, spannende Sportart. (www.sport-magazin.de) Hier gibt es die Interviews in voller Länge: Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/sportstunde-interviews-in-voller-l%C3%A4nge/id1705390264?uo=4 Spotify: https://open.spotify.com/show/00va1TW4YzTYDCGMpkNMOU Website. https://sportstunde-podcast.de/
In Syrien blicken rund 300.000 Christinnen und Christen mit gemischten Gefühlen auf die neuen Machthaber ++ Tarafa Baghajati, Imam und Obmann der Initiative Muslimischer Österreicher:innen macht sich auch Sorgen um die Zukunft Syriens und um die Rolle der Islamisten ++ Der Alpenverein erinnert an den Ausschluss seiner jüdischen Mitglieder vor 100 JahrenModeration: Susanne Krischkegesendet in Ö1 am 10.12.2024
Caro Machl fühlt sich seit ihrer Kindheit der Natur verbunden und hat diese Leidenschaft zum Beruf gemacht: Sie arbeitet als Natur- und Gesundheitscoach vornehmlich im Freien und ist als Tourenleiterin für den Alpenverein tätig.
Der Präsident des ÖAV, Wolfgang Schnabl, über die Folgen des Klimawandels für die Sicherheit in den Bergen, und wie man die Alpen vor Übernutzung bewahrt. Ein Podcast vom Pragmaticus.Der Podcast ist Teil unseres Dossiers zum Thema Alpen: Unsere Alpen in Not Das ThemaMurengänge, Steinschlag, Wassermangel: Der Präsident des Alpenvereins, Wolfgang Schnabl, berichtet im Podcast darüber, wie sich der Klimawandel auf die Sicherheit in den Bergen auswirkt, und warum sich der Alpenverein gegen die Neuerschließung von Gletscherskigebieten und Wasserkraft auf den letzten alpinen Mooren einsetzt. „Ist ein Pumpspeicher in zehn oder 15 Jahren wirklich noch die Speichermethode wie wir Energie speichern werden? Ich glaube nicht.“Unser Gast in dieser Folge: Wolfgang Schnabl ist Bergsportler, Tourenführer und seit Mai 2024 der Präsident des Österreichischen Alpenvereins mit über 700.000 Mitgliedern. Der promovierte Biochemiker arbeitet im Bereich IT-Sicherheit in Niederösterreich.Tipp: Am 5. Juli ist unser Magazin mit einem ausführlichen Schwerpunkt zum Thema Alpen erschienen! Auch in dieser Podcastreihe werden wir zwei weitere Episoden den Alpen widmen. Wir sprechen mit der Autorin und Bergführerin Ana Zirnerund mit dem Meteorologen Andreas Jäger. Zum Podcast mit dem Kulturgeografen Werner Bätzing geht es hier. Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Vichtl, Wolfgang www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Off The Path - Reisepodcast über Reisen, Abenteuer, Backpacking und mehr…
Patrick Bockisch hat die Alpen überquert und ist von Garmisch-Partenkirchen nach Brixen in 12 Tagen gelaufen. Im Podcast berichtet er darüber! `Die Alpen sind ein Sehnsuchstziel für viele Menschen, die in Europa leben! Immerhin sind sie das höchste Gebirge in Zentraleuropa und sind mit einer Länge von 1200 Kilometer ein richtiger Abenteuerspielplätz mit unzähligen aufregenden Möglichkeiten. Die Alpen zu Fuß zu überqueren, war vor vielen hundert Jahren noch ein gefährliches Unterfangen - wird heute aber zu einem beliebten Lebensziel! Einmal im Leben von Deutschland nach Italien wandern und nicht nur eine körperliche Herausforderung annehmen, sondern auch auf unterschiedliche klimatische Bedingungen reagieren müssen, ist vielleicht auch ein Ziel, dass du dir gesteckt hast? Auf jeden Fall wirst du für die Mühen reichlich belohnt werden, mit einer sagenhaften Landschaft, unzähligen unvergesslichen Naturmomenten und dem Spirit der eine Wanderung von Hütte zu Hütte mitsichbringt. Patrick hat die Alpen in 12 Tagen alleine überquert: Alles was du zur Alpenüberquerung wissen musst! Umso besser du dich auf deine Alpenüberquerung vorbereitest, umso besser kannst du mit den teils widrigen Bedingungen in den Bergen umgehen. In dieser Folge begrüßen wir Patrick Bockisch, der in 12 Tagen die Alpen überquert hat und dabei von Garmisch-Partenkirchen nach Brixen in Südtirol gelaufen ist. Welches Equipment du unbedingt dabei haben musst und welche Vorkehrungen du bereits vor Antritt der Wanderung machen musst, erfährst du von ihm in dieser Folge. Außerdem berichtet Patrick davon, welche Route er genommen hat, auf welchen Hütten er geschlafen hat und welche Abschnitte ihm besonders gefallen haben. Schhließlich bekommst du einen Einblick, wie es ist zwölf Tage alleine unterwegs zu sein und welche Erfahrungen Patrick unterwegs gemacht hat. Am Ende der Folge bist du deinem belohnenden Kaiserschmarrn auf einer der Hütten schließlich schon ein Stückchen näher gekommen! Hier erfähst du alles über die Alpenüberquerung von Garmisch nach Brixen von Patrick, unter anderem: - wie du dich auf eine Alpenüberquerung am besten vorbereitest - ob eine Mitgliedschaft im Alpenverein sich lohnt - wie du deine Route am besten planst - welche Erfahrungen du auf der Wanderung unbedingt auch machen musst! Shownotes: Wenn du mehr über Patrick und seine Reise erfahren möchtest schau doch mal auf seinem Instagram Account vorbei: - @travelpatrick1611 (Instagram Patrick) Gewinnspiel: Off The Path Daily! Seit 01.11. gibt es ein neues Podcastformat: Off The Path Daily - Reisen unbekannte Orte, Geschichten und mehr... Bis Ende November könnt ihr im Off The Path Daily Podcast einen Platz auf unserer Reise in Namibia im Wert von über 3.600 € gewinnen. Abonniert den neuen Podcast und geht auf www.off-the-path.com/gewinnspiel, um an diesem teilzunehmen. Den neuen Podcast findest du hier: Spotify Apple Podcasts
Tauwetter #63: Magdalena Habernig, Bergführerin und Meteorologin, über dramatische Unfälle und nicht mehr begehbare Routen.Ob Großglockner, Großvenediger, Ortler oder Königsspitze: Wandern und Bergsteigen zählen zu den beliebtesten Sportarten der Österreicherinnen und Österreich beim Sommerurlaub im Inland. Doch manch einer geht heuer wohl mit einem mulmigen Gefühl in die Berge. Im Juni ist in Tirol ein ganzer Gipfel abgebrochen und ins Tal gedonnert. Vergangenes Jahr wurden Bergsteiger:innen auf der Marmolata in Südtirol von einem Gletschersturz überrascht. Elf Menschen starben.Die Klimakrise trifft die Alpen mit voller Wucht. Hohe Temperaturen setzen Permafrost und Gletschern zu, das Wetter wird unberechenbarer, die Zeitfenster für Touren verschieben sich. “Der Klimawandel betrifft einen im Hochgebirge absolut. Da ändert sich auch in den Routen, in der Besteigung der Berge ganz viel”, sagt Magdalena Habernig vom Österreichischen Alpenverein.Im Gespräch mit Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr erklärt die Bergführerin und Meteorologin wie sie mit der neuen Situation umgeht und worauf man achten soll, wenn man in die Berge geht.