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Marieke Reimann verbindet in ihrem Buch „Zweite Wende. Warum Ostdeutschland uns alle angeht“ persönliche Reportagen mit soziologischer, ökonomischer und politischer Analyse. 1987 in Rostock geboren und im Plattenbau aufgewachsen, kennt sie die Brüche aus erster Hand. Als Journalistin und ehemalige Chefredakteurin kämpft Reimann seit Jahren für mehr Sichtbarkeit Ostdeutscher. Warum werden in den Medien Ostdeutsche meistens nur als Witzfiguren oder AfD-wählende „Jammer-Ossis“ dargestellt? Warum sind im Osten bis heute so viele Führungsposten in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft mit Wessis besetzt – und warum ist es ein Karrierenachteil aus dem Osten zu stammen? Können Angela Merkel und Tokio Hotel Vorbilder sein?Im Gespräch mit Alexandra Friedrich bestärkt Marieke Reimann ihren Appell für den Osten – und für eine Zukunft, in der unsere Demokratie nur gewinnen kann, wenn die Wende endlich bei allen ankommt.
Etwas früher als gewohnt kommt diesmal der spielboxcast, Ausgabe #38. Denn die Hosts Manuel Fritsch und Stefan Ducksch hatten die Gelegenheit, mit Autor und Illustrator Michael Menzel zu seinem Spiel BATMAN – GOTHAM CITY CRIMES zu sprechen. Das erscheint im Oktober, und momentan macht der Kosmos-Verlag noch ein großes Geheimnis um diese Neuheit. Michael Menzel erzählt über die Entstehung des Spieles – von der Zusammenarbeit mit Kosmos und DC Comics, es gibt erste Informationen zu den Abläufen auf dem Spielplan von Gotham City und viel Nerd-Stuff für Batman-Experten. Außerdem berichtet Batman-Fan Michael Menzel, der seit über 20 Jahren Spiele illustriert, warum er jetzt die Flatter macht: Momentan sieht er sich eher als Spiele-Autor denn als -Illustrator. Im Newsblock wirft die SPIEL in Essen bereits ihre Schatten voraus. Es gibt Infos zum Vorverkauf, den neuen Hallenplänen und der Hallenaufteilung, der Begleitveranstaltungsreihe „Essen spielt“ sowie zum Weltrekordversuch zu den WERWÖLFEN in der Grugahalle am ersten Messetag. Fritsch und Ducksch sprechen außerdem über Stadt – Land – Spielt! am 12./13.9. und über die Ankündigung von Ravensburger und Disney, dass das Trading Card Game LORCANA 2027 nun auch in die digitale Welt eintauchen wird. Abschließend gibt es noch einen Blick in die spielbox 4/1996 vor 30 Jahren und in die aktuelle spielbox 4/2026 mit vielen Rezensionen sowie Reportagen aus Wien, Paris, Göttingen und über Spiele-Cover.
Trevinano im Latium, zwei Autostunden nördlich von Rom, im Jahr 2022: "Der Wind trägt Papierfetzen durch die menschenleeren Gassen", schreibt NZZ-Italien-Korrespondent Luzi Bernet damals nach seinem ersten Besuch dort. Anlass für die Recherchereise Bernets: Trevinano will etwas gegen die immer grösser werdende Leere tun und hat sich deswegen um Geld aus dem Nationalen Plan für Aufbau und Resilienz (PNRR) beworben, einem mit Milliarden Euro an EU-Geldern gefüllten Fonds zum Wiederaufbau Italiens nach der Corona-Pandemie. 20 Millionen hat Trevinano zugesprochen bekommen. Wie Trevinano und andere italienische Dörfer dieses Fördergeld verwendet haben und welche nachhaltigen Folgen das für das Land haben könnte, erzählt Bernet in dieser Folge des "Akzent". Gast: Luzi Bernet, Korrespondent in Rom Host: Dominik Schottner Produktion: Benjmain Gysler Luzis drei Reportagen aus Trevinano könnt ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/trevinano-und-die-eu-millionen-kann-man-ein-bergdorf-mit-geld-retten-ld.10013153) (2026), [hier](https://www.nzz.ch/wirtschaft/millionen-aus-dem-eu-corona-fonds-was-tut-trevinano-mit-dem-vielen-geld-ld.1762062) (2023) und [hier](https://www.nzz.ch/international/italien-trevinano-und-das-viele-geld-aus-dem-eu-aufbaufonds-ld.1678188) (2022) nachlesen. [Wenn Du noch kein Abo für die NZZ hast, haben wir exklusiv für dich als Podcast-Fan ein kleines Goodie: Wir schenken dir ein 7 Tages-NZZ-Digitalabo. Nach einer Woche endet es automatisch. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Fünf Jahre, bevor Marx und Engels das kommunistische Manifest veröffentlichen, schreibt die Französin Flora Tristan das Buch "Arbeiterunion". Darin steht der Satz "Proletarier, vereinigt euch". Sie argumentiert als erste, dass das Proletariat sich nur selbst befreien kann, und dass es sich dafür einheitlich organisieren muss.Ebendso erstaunlich wie Floras politische Ideen, die ihrer Zeit vorraus sind, ist das Leben, das sie geführt hat: Als uneheliches Kind in bitterer Armut aufgewachsen, aus einer gewaltvollen Ehe geflohen und als alleinerziehende Mutter, macht sie sich alleine auf den Weg nach Peru, um ihren reichen Verwandten etwas von dem Erbe ihres Vaters abzutrotzen. Über diese und andere Reisen schreibt sie brillante Reportagen. Aber Flora reicht es nicht, über das Unrecht zu schreiben. Sie will aktiv werden, um es zu beenden.Inhaltswarnungen30:12 - 30:37 Gewalt gegen Schwarze versklavte Menschen58:17 - 1:00:06 sexualisierte Gewalt gegen Kinder in der Familie1:01:13 - 1:03:19 versuchter Femizid1:11:56 - 1:14:22 menschenunwürdige Lebensbedingungen, Zwangsprostitution, Gewalt gegen KinderLiteraturGerhard Leo: Aufruhr eine Paria. Das abenteuerliche Leben der Flora TristanFlorence Herve: Der Traum vom feministischen Sozialismus Flora Tristan: ArbeiterunionFlora Tristan: Reisen einer PariaSupport the showLive Podcasts:15.8.2026 in Berlin im Freiluftkino fmp1. Einlass 14 Uhr, Beginn 15 Uhr.Tickets gibt's für 0-20 € hier: https://pretix.eu/Muenzenberg/GKW-2/12.9.2026 in Zürich im Volkshaus Zürich. Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:30 Uhr.Tickets gibt's für 0-25 CHF hier: https://eventfrog.ch/de/p/politik-gemeinde/politik/gkw-live-podcast-x-woz-7475120681392322241.html20.11.2026 in Münster an der Uni um 18:30 Uhr.Eintritt frei und ohne Anmeldung.Die Musik unseres Spenden-Einspielers hat beo-beo für uns produziert: www.beo-beo.de Schickt uns Feedback an hallo-gkw@riseup.netSchickt uns Postkarten, Briefe, Bücher und was immer ihr wollt an Geschichte der kommenden Welten c/o Radio BlauPaul-Gruner-Straße 6204107 LeipzigAbonniert unseren Telegram-Kanal @linkegeschichte um die Fotos zu sehen und keine Folge zu verpassen: https://t.me/linkegeschichteFolgt uns auf Instagram: https://www.instagram.com/linkegeschichte/Unterstützt diesen Podcast mit einer Spende: https://steadyhq.com/de/linkegeschichte/about
Thorsten Frei ist neuer Fraktionsvorsitzender der Union, Die Stimmung an der CDU-Basis, Steffen Bilger ist neuer Bundesverkehrsminister, Die Meinung, Reportagen aus den Waldbrandgebieten in Spanien und Frankreich, Infantinos Milliardenpläne: FIFA will Investoren an WM-Turnieren beteiligen, Weitere Meldungen im Überblick, #mittendrin aus Tübingen: Schüler verschönern ihre WCs, Das Wetter
Thorsten Frei ist neuer Fraktionsvorsitzender der Union, Die Stimmung an der CDU-Basis, Steffen Bilger ist neuer Bundesverkehrsminister, Die Meinung, Reportagen aus den Waldbrandgebieten in Spanien und Frankreich, Infantinos Milliardenpläne: FIFA will Investoren an WM-Turnieren beteiligen, Weitere Meldungen im Überblick, #mittendrin aus Tübingen: Schüler verschönern ihre WCs, Das Wetter
Thorsten Frei ist neuer Fraktionsvorsitzender der Union, Die Stimmung an der CDU-Basis, Steffen Bilger ist neuer Bundesverkehrsminister, Die Meinung, Reportagen aus den Waldbrandgebieten in Spanien und Frankreich, Infantinos Milliardenpläne: FIFA will Investoren an WM-Turnieren beteiligen, Weitere Meldungen im Überblick, #mittendrin aus Tübingen: Schüler verschönern ihre WCs, Das Wetter
Heute klingt "Welt.Macht.China" ein bisschen anders als sonst. Wir sind in der Sommerpause. Und in unserem Sommerspezial schauen wir in einem etwas anderen Format auf den chinesischen Landesteil Sichuan. Darin erzählen wir verschiedene Geschichten aus Chengdu, der Hauptstadt des Landesteils Sichuans. Und das in einem etwas anderen Format als sonst in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk. Es gibt Reportagen von unserer ARD Korrespondentin Eva Lamby-Schmitt über die Pandas in Chengdu, die Hiphop-Szene und LGBTIQ+ Community dort, die Kultur der Teehäuser und die Sichuan Küche. China-Experte Felix Lee spricht über die besonderen Beziehungen zwischen Bayern und Sichuan. Und ganz besonders dieses Mal: Zwischendurch hört ihr chinesischen Pop und Rock. "Welt.Macht.China" ist der China-Podcast der ARD. Aktuelle und ehemalige Korrespondent*innen und Expert*innen haben sich zusammengetan, um einen vielfältigen Einblick in das riesige Land zu geben. Es geht um Politik, Wirtschaft, Kultur, das Leben und den Alltag in der Volksrepublik, außerdem um Klischees und Chinas Rolle in der Welt. Eine neue Folge gibt es ab September wieder jeden zweiten Dienstag unter anderem in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/welt-macht-china/urn:ard:show:b5d8f07b1baa22d0/ Ihr habt Anmerkungen, Lob und Kritik? Schreibt uns an weltmachtchina@ard.de.
Vier Jahre nach der Verkündigung für ein Ballettinstitut am Hamburger Mittelweg hat sich dort nicht viel getan. Ein Ortsbesuch.
Ab Frühjahr 2027 übernimmt "Tina - Das Tina Turner Musical" die Nachfolge von "Zurück in die Zukunft" im Stage Operettenhaus in Hamburg.
"Lina Morgenstern – Die Geschichte einer Rebellin" von Gerhard J. Rekel (Auszug 7.) EB-EJHördauer 16 MinutenLiteratur Radio Hörbahn stellt „Lina Morgenstern – die Geschichte einer Rebellin"“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 12 markanten Auszügen entsteht ein Panorama aus Geschichte, Mythos und persönlicher Perspektive rund um diese außergewöhnliche Frau Anfang 1900 vor.Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg der Anfang einer fortlaufenden Erzählung, bei der Monat ein neues Fenster in das Leben von „Lina Morgenstern“ öffnet.Es liest:Heike StepprathGerhard J. Rekel wurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung sowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Das zuletzt bei K&S erschienene Buch „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetztSchnitt und Technik: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick____________________________________________________________________________Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund. Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …Wenn dir die Sendung gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.
GEOlino feiert großes 30-jähriges Jubiläum. Seit drei Jahrzehnten begeistert das Magazin junge Leserinnen und Leser mit spannenden Geschichten, faszinierenden Fakten und einem Blick auf die Welt, der neugierig macht. Generationen sind mit GEOlino aufgewachsen und haben dabei spielerisch Wissen über Natur, Tiere und Wissenschaft entdeckt. Auch heute steht GEOlino für kindgerechten Journalismus, der informiert, inspiriert und Lust darauf macht, die Welt selbst zu erkunden. In der aktuellen Folge von „RTL erleben – Der RTL Deutschland Podcast“ spricht GEOlino‑Redakteurin Verena Linde mit Podcast-Host Julian Pilz über 30 Jahre GEOlino und die Erfolgsgeschichte des Wissensmagazins für Kinder und Jugendliche. Sie erzählt, was sie seit 2008 an GEOlino begeistert, warum sie die Arbeit für junge Leserinnen und Leser als besonderes Privileg empfindet und welche Reportagen ihr bis heute nicht aus dem Kopf gehen. Außerdem gibt sie Einblicke in ihren heutigen Aufgabenbereich als Leiterin von Sonderformaten, spricht über das Festival GEOlino LIVE und darüber, warum das Magazin seit drei Jahrzehnten so gut funktioniert und was sie sich für die nächsten 30 Jahre wünscht. GEOlino LIVE findet am Samstag, den 25. Juli 2026, in der Open-Air-Arena in den Gärten der Welt in Berlin statt. Die aktuelle Episode von "RTL erleben – Der RTL Deutschland Podcast" ist ab sofort auf RTL+ und weiteren Podcast-Plattformen verfügbar.
Es gibt Reisejournalisten, die Länder sammeln. Und es gibt Reisejournalisten, die Menschen sammeln. Uwe Krist gehörte für mich immer schon immer zur zweiten Sorte. Wer, wie wir, viele Jahre über touristische Ziele schreibt, sie filmt oder in Hör-Reportagen verwandelt, lernt irgendwann eine einfache Wahrheit: Die eigentlichen Sehenswürdigkeiten bestehen nicht aus Stein. Sie haben Gesichter. Sie erzählen Geschichten. Sie lachen, streiten, lieben und schweigen. Genau dort beginnt der Reisejournalismus, der mich von Anfang an fasziniert hat – weit entfernt von Hotelrankings, Restauranttipps und den berühmten „Zehn Dingen, die man unbedingt gesehen haben muss“. Wenn ich heute, selber schon fast im Abklingbecken für arbeitsmäßig etwas weniger aktive journalistisch geladene Teilchen, auf das schaue, was als „Reisebericht“ veröffentlicht wird, vermisse ich manchmal diese Art des Reisens. Nicht aus Nostalgie. Sondern weil sie auf einer Haltung beruhte: Erst verstehen, dann erzählen. Vielleicht freue ich mich deshalb so darüber, dass mein langjähriger Kollege und kollegialer Freund Uwe Krist heute Romane schreibt. Nicht, weil er dem Journalismus den Rücken gekehrt hätte. Sondern weil ich darin die logische Fortsetzung eines Berufslebens erkenne, das immer von Neugier, Respekt und genauer Beobachtung geprägt war. Reisen beginnt mit Zuhören Wer Uwe Krist kennt oder ihm zuhört, merkt schnell, dass ihn Italien nie nur als Reiseziel interessiert hat. Natürlich kennt er die Küsten Kalabriens, die kleinen Bergdörfer, die versteckten Trattorien und die großen Plätze Neapels. Aber das war nie sein eigentliches Thema. Uwe Krist in Sorrent – alle Fotos © Brigitte Jedlin Sein Thema waren immer die Menschen. Man spürt auf jeder Seite, dass hier keiner über Italien schreibt, weil er dort Urlaub gemacht hat. Sondern weil er dort jahrzehntelang zugehört hat. Wer so reist, sammelt keine Sehenswürdigkeiten. Er sammelt Begegnungen. Und irgendwann entsteht daraus etwas, das weit über eine Reportage hinausgeht. Ich glaube, genau deshalb überrascht mich sein Schritt zum Romanautor überhaupt nicht. Ein Beruf ohne verdiente Anerkennung Es gehört zu den Merkwürdigkeiten unseres Berufs, dass Reisejournalismus in vielen Redaktionen nie den Stellenwert besaß, den ihm die Leser längst verliehen hatten. Politik galt als wichtig. Wirtschaft als seriös. Kultur als intellektuell. Und Reisen? Das wurde und wird oft als angenehme, aber lässliche Randerscheinung betrachtet. Dabei war guter Reisejournalismus immer viel mehr als eine hübsche Beschreibung von Landschaften. Er war Geschichtsunterricht, Kulturvermittlung, Gesellschaftsreportage und manchmal sogar politische Analyse. Wer ein Land wirklich verstehen will, muss sich mit seiner Geschichte beschäftigen, mit seiner Mentalität, seinen Widersprüchen und seinen Menschen. Vielleicht greifen Leser gerade deshalb seit Jahrzehnten so gern zu Reisegeschichten. Nicht, weil sie nur vom nächsten Urlaub träumten. Sondern weil sie neugierig auf andere Lebenswelten waren. Zwischen Reportage und Roman Heute wird Reisen millionenfach in sozialen Netzwerken gezeigt. Vieles davon ist beeindruckend produziert, unterhaltsam und inspirierend. Daran ist nichts auszusetzen. Aber Begeisterung ersetzt keine Recherche. Ein Sonnenuntergang braucht keine Einordnung. Eine Gesellschaft schon. Der Unterschied zwischen Influencer und Reisejournalist liegt deshalb nicht in der Qualität der Bilder. Sondern in der Haltung. Der eine teilt persönliche Eindrücke. Der andere versucht, Zusammenhänge zu verstehen und verständlich zu machen. Beides hat seinen Platz. Aber es ist nicht dasselbe. Vielleicht ist genau deshalb der Roman manchmal die konsequenteste Fortsetzung eines guten Reisejournalisten. Denn dort darf endlich all das erzählt werden, wofür in einer Reportage oft kein Platz bleibt. Italien nicht erklären – sondern erleben Das beginnt schon mit den beiden Romanen selbst. „Elisabetta oder Das Sterben der Grille“ ist weit mehr als eine Geschichte vor italienischer Kulisse. Es ist ein Roman über Erinnerung, Abschied und die leisen Veränderungen eines Landes, das zwischen Tradition und Gegenwart seinen eigenen Rhythmus sucht. Italien bildet hier keine dekorative Bühne. Es ist selbst eine Figur – mit all seiner Schönheit, seinen Brüchen und seiner Melancholie. Ganz anders kommt „Margherita und die Liebe zum Damenbart“ daher. Schon der ungewöhnliche Titel macht neugierig. Mit feinem Humor und liebevoll gezeichneten Figuren erzählt Uwe Krist von den Eigenheiten Sorrents, von skurrilen Begegnungen und von Menschen, die einem lange im Gedächtnis bleiben. Hinter den kleinen Geschichten verbirgt sich ein tiefes Verständnis für die Mentalität des Südens – für seine Herzlichkeit ebenso wie für seine Widersprüche. Beide Romane verbindet etwas, das heute selten geworden ist: Sie wollen Italien nicht erklären. Sie lassen den Leser Italien erleben. Wenn Literatur zum besseren Reiseführer wird Nachdem ich die beiden Bücher durchgeschmökert hatte, ließ mich eine Frage nicht mehr los: Kann Reiseliteratur vielleicht der bessere Reiseführer sein? Ich erinnere mich, wie gerne ich früher die Merian Hefte verschlungen habe. Diese tollen Geschichten rund um ein Ziel. Alle geschrieben von sehr kundigen und professionellen Kollegen und Kolleginnen. Nach so einem Heft war ich dann viel bereiter für meine eigene Reiserecherche. Deshalb würde ich auch oder gerade heute die Frage beantworten mit: Ja. Nicht, weil sie die besseren Adressen kennt oder den schnellsten Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit weist. Sondern weil sie den Blick verändert. Nach einem guten Roman gehe ich anders durch eine italienische Gasse. Ich sehe nicht nur Fassaden. Ich frage mich, wer hinter den Fensterläden lebt. Ich höre Dialekte bewusster. Ich verstehe Gesten besser. Ein Reiseführer zeigt den Weg. Ein Roman zeigt den Menschen, der mir unterwegs begegnen könnte. Und genau darin liegt seine Stärke. Der schönste Luxus eines Reisejournalisten Manchmal stelle ich mir vor, wie Uwe Krist heute irgendwo auf einer Piazza in Kalabrien sitzt. Kein Aufnahmegerät mehr auf dem Tisch. Keine Redaktion, die auf den Abgabetermin wartet. Kein fester Umfang, keine Zeichenvorgaben. Nur Zeit. Vielleicht ist genau das der größte Luxus, den sich ein Reisejournalist nach einem langen Berufsleben wünschen kann: Geschichten endlich so erzählen zu dürfen, wie sie erzählt werden möchten. Nicht in 8.000 Zeichen. Sondern mit all den Farben, Stimmen und Zwischentönen, die ein Roman zulässt. Der Journalist muss sich an die Fakten halten. Der Romanautor darf den Wahrheiten folgen. Und manchmal liegen diese Wahrheiten näher beieinander, als man denkt. Warum ich optimistisch bleibe Vielleicht ist das die schönste Erkenntnis, die ich aus Uwe Krists literarischem Weg mitnehme: Guter Reisejournalismus verschwindet nicht. Er sucht sich neue Formen. Mal heißt sie Reportage. Mal Podcast. Und manchmal eben Roman. Wenn wir wissen möchten, wo der schönste Strand liegt oder welches Restaurant montags geöffnet hat, kaufen wir einen Reiseführer. Wenn wir verstehen möchten, warum ein Land seine Menschen prägt – und seine Menschen wiederum das Land –, dann greifen wir vielleicht besser zur Literatur. Denn Reiseführer erklären Orte. Gute Geschichten erklären Menschen. Und erst aus beidem entsteht eine Reise. Ich habe lange überlegt, wie ich mich den Büchern von Uwe annähern soll hier auf meinem WASMITREISEN Blog und in meinem Reiseradio. Natürlich könnte ich den klassischen Weg gehen, mir Fragen ausdenken und Uwe einladen zu einem Interview vor dem Mikro. Daran ist überhaupt nichts verkehrt. Wahrscheinlich wäre es ein sehr munteres Gespräch geworden. Und sehr authentisch. Weil, was kann näher an die Gedanken eines Autoren kommen, als seine eigenen Worte? Aber dann dachte ich mir: warum nicht mal was anderes, jetzt, wo im neuen Podcast Hype nun wirklich kein Mangel mehr besteht an Interviews oder Plauder-Talks zwischen zwei Menschen. Kann da nicht der gute alte gebaute Hörfunk-Beitrag, so, wie ich es Anfang der 80er Jahre gelernt habe beim WDR, eine Renaissance erleben? Erst eine Tiefenanalyse von Text und Quellen, dann ein grobes Script und dann ein Zweier-Studiogespräch mit verteilten Rollen. Eine gesprochene Quintessenz ohne Schnörkel, aber mit Erkenntnis und Unterhaltungswert…. Das Ergebnis möchte ich Ihnen gerne ans Herz legen. Den Podcast können Sie hören, wenn Sie auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken. Bücher von Uwe Krist bei Amazon Der Beitrag Die Seele eines Landes passt in keinen Reiseführer Warum ich mich freue, dass Uwe Krist heute Romane schreibt erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Horst Lauinger und Stefan Wagner: I Have a Dream. 250 Jahre Vereinigte Staaten von Amerika – Ein Roadtrip in Storys, Gedichten, Songs, Essays, Reden, Briefen und Reportagen. Dieses große und großartige Werk versammelt Texte aus einem Vierteljahrhundert, perfekt, um sich nochmal in die Geschichte eines Landes einzulesen, dessen Leuchten sukzessive zu verblassen scheint. Ein Buch für alle, die gerade an Amerika zweifeln oder verzweifeln. Über die Genese dieses Mammutwerks erzählt der Herausgeber Horst Lauinger im Gespräch. Es war im vergangenen Jahr eine Sensation, als das Buch eines deutschsprachigen Autors in Amerika unter die Top 10 der New York Times, unter die Books oft the Year gewählt wurde. Immerhin auf Platz zwei! Das gelingt in der Regel nur englischsprachiger Literatur. Das Buch heißt in der englischen Übersetzung von Ross Benjamin „The director“. Die deutsche Original-Ausgabe heißt „Lichtspiel“, geschrieben hat den Roman Daniel Kehlmann. Katrin Wenzel konnte den Schriftsteller in Leipzig treffen und mit ihm über das alte und neue Amerika sprechen.Rachel Khong ist neue Picador-Professorin in Leipzig. Seit 20 Jahren gibt es die Picador-Gastprofessur für Literatur an der Universität Leipzig. Inzwischen haben zahlreiche britische und US-amerikanische Autoren in der Stadt gelehrt und jeweils einen Kurs in Literatur und einen in kreativem Schreiben gegeben. Gerade unterrichtet eine Bestseller-Autorin aus den USA in Leipzig: Rachel Khong. Tino Dallmann hat sie getroffen – und mit ihr über ihren Roman "Real Americans" und den 250. Geburtstag der USA gesprochen.Caro Claire Burke: Yesteryear. Es ist das Easy-Read des Sommers, das derzeit in jede Insta- und TikTok-Kamera gehalten wird. Die Geschichte von einer Frau, die ihr Leben auf der Farm als Tradwife im Netz inszeniert und in der selbstgebauten Hölle landet. Das Debüt erzählt viel über die amerikanische Gesellschaft – und auch über die Mechanismen, wie ein Buch zum Erfolg werden kann. Ist es wirklich so gut? Elisabeth Bold hat den Test gemacht. *Christina Morina: Das amerikanische Beben. Erfahrungen und Konsequenzen für die deutsche Demokratie. Die Historikerin lebte mit ihrer Familie 2024/25 für ein Jahr in New York - als Gastprofessorin an der weltbekannten New School For Social Research. Aus nächster Nähe erlebte sie das fatale Comeback von Donald Trump und die verheerenden Folgen für die amerikanische Demokratie, die sich auch im Alltag der Menschen spiegeln. Sie war nach Amerika gekommen, um zur Geschichte der Demokratie zu forschen und zu lehren. Und plötzlich wurde sie Zeugin des großangelegten Versuchs, sie zu zerstören. In ihrem Buch beschreibt sie auf sehr persönliche Weise, wie Trumps Angriff die Demokratie in ihrem Kern erschüttert hat. Für Unter Büchern ist sie im Gespräch mit Karoline Knappe.Hör-Tipp: Wie eine junge Demokratie zerfällt, das zeigt Schriftsteller Lion Feuchtwanger in seinem Schlüsselroman „Erfolg“: eine Satire auf seine reaktionäre Heimat Bayern Anfang der 1920er Jahre. Korrupte Beamte, Opportunismus und Justizwillkür begünstigen den Aufstieg der Partei der „Wahrhaft Deutschen“, die einen Putsch plant gegen die Berliner Regierung. Lion Feuchtwangers hellsichtiger Klassiker "Erfolg“ erschien schon 1930 - kurz bevor die Nazis drei Jahre später Feuchtwangers Werke verbrannten. „Erfolg“ gibts in ARD Sounds als Hörbuch, gelesen von Percy Adlon.
US-Aussenminister Marco Rubio war auf Werbetour in den Golfstaaten. Denn dort kam das Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran gar nicht gut an; Rubio sollte sie beruhigen. Doch immer noch ist die Sorge von Katar, Saudi-Arabien oder den Vereinigten Emiraten gross. Sie fürchten wirtschaftliches Chaos und das Erstarken des iranischen Regimes. Nun müssen die Golfstaaten neue Wege finden, mit Iran umzugehen. Dabei verfolgen sie verschiedene Strategien, erklärt Nahost-Korrespondent Daniel Böhm in dieser Folge von NZZ Akzent. Er hat in Abu Dhabi und Dubai unterwegs, um die Stimmung vor Ort einzufangen. Gast: Daniel Böhm, NZZ Nahost-Korrespondent Host: Simon Schaffer Produktion: Benjamin Gysler Redaktion: Sarah Ziegler Daniels Analysen und Reportagen aus Nahost kannst du in der [NZZ ](https://www.nzz.ch/impressum/daniel-boehm-ld.1861409)nachlesen. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Kuriose Geschichten, ernste Begebenheiten oder verrückte Reportagen: Über 200 Folgen des Podcasts Inside Austria haben wir bereits produziert. Es ging um den Aufstieg und Fall von Ex-Kanzler Sebastian Kurz, den Zerfall des Immobilienimperiums von Signa-Gründer René Benko. Um die Macht von Burschenschaften, einen rätselhaften Todesfall am Berg Großglockner und den Aufstieg österreichischer Rechtspopulisten. Über diese und weitere Recherchen sprechen wir live auf der Bühne des Journalismus Fests in Innsbruck. Wir blicken zurück auf fast fünf Jahre Inside Austria. Welche Folgen mochten wir besonders, was war herausfordernd? Und wie entsteht eigentlich eine Podcast-Serie?
Russland ist gleich nebenan. Von der Grenze im Osten dauert es nicht einmal drei Studen Autofahrt bis nach Tallinn, wo Linda Koponen wohnt. Seit 2023 ist sie als Nordeuropa-Korrespondentin der NZZ in Estland stationiert. Die Hauptstadt Tallinn ist ein europäisches Tech-Paradies. Wie lebt es sich an einem Ort, wo diese Normalität in einem ständigen Clash mit der realen Bedrohung von nebenan steht? Für die NZZ ist Lina Koponen bereits mehrfach an die russische Grenze gereist. In dieser Samstagsfolge von «NZZ Akzent» erzählt sie, wie der Grenzverlauf bei der estnischen Stadt Narwa aussieht und wie sich die hybride Kriegsführung Russlands in ihrem Alltag bemerkbar macht. Gast: Linda Koponen, Nordeuropa-Korrespondentin in Tallinn Host & Produktion: Alice Grosjean Hier findet ihr alle Reportagen und Artikel von Linda bei der NZZ: https://www.nzz.ch/impressum/linda-koponen-ld.1568391 Und hier kommt ihr direkt zum LinkedIn-Profil von Linda: https://ee.linkedin.com/in/linda-koponen-067473185
Die Liveausgabe von «Potzmusig» mit Moderator Nicolas Senn ist ein besonderer Höhepunkt am EJF in Basel. Dort treffen sich vom 26. bis 28. Juni rund 12'000 aktive Jodlerinnen und Jodler, Alphornbläserinnen und -bläser und Fahnenschwingerinnen und -schwinger. Bei der Liveübertragung feiern zwei neue Kompositionen Premiere. Im Vorfeld des Eidgenössischen Jodlerfests wurde ein Komponistenwettbewerb ausgeschrieben – gesucht wurden ein neues Jodellied und ein neues Alphornstück. Die beiden Siegerwerke feiern nun in «Potzmusig» ihre Uraufführung. Das neue Jodelstück wird von den Bärner Jodufroue präsentiert, das Alphornwerk von Gilbert Kolly aus Freiburg gemeinsam mit seiner Alphorngruppe. Nachwuchstalente im Rampenlicht Auch die nächste Generation der Schweizer Volksmusik erhält in Basel eine grosse Bühne. Die 15-jährige Nuria Grüter gewann im vergangenen Jahr den Folklore-Nachwuchswettbewerb. Die Luzernerin überzeugte die Jury mit einem Titel von Oesch's die Dritten und wird auch in Basel ihr Talent zeigen. Zudem begleitet «Potzmusig» sie bei einer besonderen Überraschung: dem Treffen mit ihrem grossen Vorbild Melanie Oesch. Ebenfalls zu Gast sind die Gewinner der Instrumental-Sparte: die Andärä aus Schwyz. Das Trio begeistert mit einer aussergewöhnlichen Besetzung aus Schwyzerörgeli, Cello und Geige. Auch sie wurden von «Potzmusig» überrascht – mit einem Treffen ihrer Idole, den Hujässlern, inklusive Konzertbesuch. Für frische Stimmen sorgt zudem der Jugendjodelchor Nordwestschweiz, der junge Sängerinnen und Sänger aus der Region vereint und mit viel Freude die Jodeltradition pflegt. Gleichzeitig macht der Chor Werbung für das Eidgenössische Jugendjodelfest, das im September in Grindelwald stattfindet. Internationale Gäste in Basel Das Eidgenössische Jodlerfest zieht längst nicht nur Besucherinnen und Besucher aus der Schweiz an. Auch Auslandschweizerinnen und -schweizer sowie Jodelbegeisterte aus aller Welt reisen nach Basel, um die besondere Atmosphäre zu erleben – und sich sogar der Schweizer Jodeljury zu stellen. In diesem Jahr sind Formationen und Solist aus Australien, Japan, den USA, Kanada und Brasilien angemeldet. Besonders eindrücklich ist die Geschichte des Jodelklubs Heimattreu Calgary aus Kanada. Der Verein wurde vor 50 Jahren gegründet, um Schweizer Brauchtum in der Ferne zu pflegen. Seit 1978 gehört er dem Eidgenössischen Jodlerverband an und kehrt nun erneut an ein Jodlerfest in die alte Heimat zurück – inklusive Auftritt bei «Potzmusig». Musik, Reportagen und Feststimmung Als fliegende Reporterin ist die Jodlerin Arlette Wismer unterwegs und liefert dem Publikum Einblicke direkt vom Festgelände. Gleichzeitig steht sie auch selbst auf der Bühne – gemeinsam mit ihrer Schwester Leonie an der Geige und Madlaina Küng am Kontrabass. Für stimmungsvolle Unterhaltung sorgen ausserdem die Oberbaselbieter Ländlerkapelle, die in diesem Jahr ihr 55-jähriges Jubiläum feiert, sowie die Formation Ländler Panache, die ihre neue CD im Gepäck hat.
«Kassensturz»-Recherchen zeigen: Eine Filiale eines Schweizer Grosshändlers verkaufte abgelaufenes Fleisch. Etiketten wurden überklebt, um das Ablaufdatum zu verlängern. Was sagt die Firmenleitung? Und: Test Standventilatoren. Filiale eines Grossverteilers fälschte Ablaufdatum von Fleisch «Kassensturz»-Recherchen zeigen: In einer Filiale eines Grosshändlers wurde abgelaufenes Fleisch verkauft. Etiketten wurden überklebt und damit das Ablaufdatum verlängert. Das ist verboten, weil das Produkt so nicht mehr sicher ist. Was sagt die Firmenleitung? – Gespräch mit Claudio Beretta von der ZHAW: Sinnvoll umgehen mit Fleisch mit Ablaufdatum. Feedlot-Fleisch – Edelstücke auf Kosten des Tierwohls Wer Gourmetfleisch aus Südamerika kauft, erwartet gute Qualität. Doch «Kassensturz» zeigt: Farmen in Uruguay halten Rinder nicht artgerecht, um die begehrte intensive Marmorierung im Fleisch zu erzielen. Auch Schweizer Detailhändler verkaufen das Fleisch, ohne auf die umstrittenen Halte- und Fütterungsbedingungen hinzuweisen. Tierschützer kritisieren die Zustände scharf. Test Standventilatoren – ein Segen für Hitzetage? Getestet werden zehn Standventilatoren. Welcher Ventilator erzeugt am meisten Wind, welcher bläst am präzisesten? Welcher erfrischt angenehm leise? Die meisten Modelle sind genügend. Doch aufgepasst: In Sachen Sicherheit gibt es Abzüge.
«Kassensturz»-Recherchen zeigen: Eine Filiale eines Schweizer Grosshändlers verkaufte abgelaufenes Fleisch. Etiketten wurden überklebt und damit das Ablaufdatum verlängert. Wie konnte das geschehen? Ein Insider erzählt. Und: Wer Gourmet-Fleisch aus Südamerika kauft, muss genau hinschauen. Farmen in Uruguay halten Rinder nicht artgerecht, um die begehrte Marmorierung im Fleisch zu erzielen. Auch Schweizer Detailhändler verkaufen das Fleisch, ohne auf die umstrittenen Halte- und Fütterungsbedingungen hinzuweisen. Tierschützer kritisieren die Zustände scharf.
Zu viel Zucker macht uns krank. Doch Verzicht ist schwierig, denn Zucker macht süchtig. Während viele Länder Zucker regulieren, hinkt die Schweiz hinterher. «Kassensturz» zeigt, in welchen Lebensmitteln sich übermässig viel Zucker versteckt, und entlarvt die Tricks der Lebensmittelindustrie. Zu viel Zucker – so süss sind unsere Lebensmittel Die Menschen in der Schweiz essen im Schnitt doppelt so viel Zucker wie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen – mit gravierenden gesundheitlichen Folgen: Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten. «Kassensturz» liefert Tipps aus der Ernährungswissenschaft und macht den Test: Wie gut schätzen Konsumentinnen und Konsumenten unseren Zuckerkonsum ein? Welche Verpackungen sind trügerisch und verführen zu ungesunder Produktewahl? In welchen Lebensmitteln versteckt sich der Zucker? Ein Experiment bringt überraschende Erkenntnisse. Zuckerregulierung – die Schweiz hinkt hinterher Weltweit steigen die Diabeteszahlen rasant. Deshalb regulieren immer mehr Länder Zucker per Gesetz. Welche Erfolge Warnhinweise und Zuckersteuern bringen, zeigt unsere Reportage aus Chile und Grossbritannien. In der Schweiz hingegen wehrt sich die Zuckerlobby erfolgreich gegen gesetzliche Massnahmen. «Kassensturz» folgt der Zuckerspur ins Bundeshaus und zeigt die Netzwerke der Lebensmittelindustrie auf. Wir machen mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern den Geschmackstest: Merken sie überhaupt, wenn in Lebensmitteln der Zucker reduziert ist? Die Tricks der Lebensmittelindustrie Das «Kassensturz»-Experiment zeigt: Die Tricks der Lebensmittelindustrie sind für Konsumentinnen und Konsumenten schwer zu durchschauen. Was gesund scheint, ist nicht unbedingt gesund. Moderatorin Bettina Ramseier konfrontiert eine Zuckerlobbyistin mit den Ergebnissen und fragt: Macht die Lebensmittelindustrie Profit auf Kosten der Allgemeinheit?
Hafenbar - Der Podcast der Ruhrnachrichten RN+ Unser digitales PLUS‑Abonnement (RN+) bietet unbegrenzten Zugriff auf exklusive Artikel, Reportagen sowie Premium Inhalte. Aktuell können neue Kundinnen und Kunden RN+ für nur 1 € in den ersten sechs Monaten testen - auf rn.de RN Socials Instagram Facebook WhatsApp Tiktok Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit! Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Stundenlang gefangen im Scrollen von Kurzvideos, zugeschnitten auf die eigenen Interessen. Wie gefährlich ist Tiktok für Jugendliche? Länder diskutieren Nutzungsverbote für unter 16-Jährige, auch die Schweiz. Experimente zeigen: Tiktok bedient selbst Minderjährige mit problematischen Inhalten. Hirnforscherin: Zuviel Tiktok schädigt unser Hirn Barbara Studer ist Neurowissenschaftlerin und warnt: Tiktok wurde von Hirnforschern beraten. Der Algorithmus bediene uns konstant mit intensiver Stimulation, mit Dopaminausschüttung, und wecke das Gefühl, ständig mehr zu wollen. Bis hin zum emotionalen Burnout. Die Folge: Immer mehr Stimulation wird nötig, um sich gut zu fühlen. Dabei nimmt die Leistung ab, Aufmerksamkeit und Gedächtnis lassen nach, es gibt weniger soziale Interaktionen. Testfall Australien: Wirkt ein Verbot? Australien kennt seit Dezember 2025 bereits ein Tiktok-Verbot für unter 16-Jährige. Wie sind die Erfahrungen? Das Verbot lasse sich leicht umgehen, berichten Jugendliche. Etwa, indem ein falsches Geburtsdatum angegeben werde. Der Besuch in einer Schule in Lismore in der Nähe von Brisbane zeigt: Lehrpersonen unterstützen das Verbot. Schweizer Politikerin: Tiktok braucht Alterslimite Die SVP-Politikerin Nina Fehr Düsel will ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige in der Schweiz und hat eine Motion ins Parlament eingebracht. Diese wird von einzelnen Vertretern aus verschiedenen Parteien unterstützt. Wirksame technische Alterskontrollen seien möglich, findet sie. Medienkompetenz in der Schule aneignen sei gut, aber nicht ausreichend. Das Experiment: Selbst Minderjährige sehen heikle Inhalte Der Tessiner Journalist Nicola Agostinetti macht ein Experiment: Er kreiert ein neues Profil eines Minderjährigen auf Tiktok. Nach ein paar Minuten erscheinen Videos mit Drogen und Waffen. Trotz scheinbarer Alterskontrolle. Dann erscheinen Videos mit dünnen Menschen, gerade für gefährdete Jugendliche ein heikles Thema. Die Französin Stéphanie Mistre hat Tiktok nach dem Suizid ihrer Tochter in Frankreich vor Gericht gebracht. Sie will, dass der Techgigant mehr Verantwortung für die Inhalte übernehmen muss.
Warum prägen uns Kinderbücher ein Leben lang - und was erzählen sie heute über unsere Welt? Die Sendung nimmt ein oft unterschätztes Genre in den Blick: mit Gesprächen, Reportagen und Stimmen von Kindern. Es geht um Qualität, Politik und Pädagogik im Kinderbuch, um Diversität, neue Formen und Trends.
In Gartenerde aus dem Angebot des Detailhandels befindet sich viel Mikroplastik. «Kassensturz» zeigt: Dieses Mikroplastik kann ins Gemüse gelangen. Weitere Themen: Zu viel Koffein in Energy-Drinks und fragwürdige Geldgeschäfte. Mikroplastik in Gartenerde aus dem Detailhandel Wer unbelastetes Gemüse will, baut es am besten selbst an. Doch Vorsicht, die Belastungen beginnen bereits im Boden: Ein Speziallabor hat in Gartenerde aus dem Angebot des Detailhandels grosse Mengen an Mikroplastik gefunden. «Kassensturz» zeigt: Dieses Mikroplastik kann ins Wurzelsystem und von dort ins vermeintlich gesunde Gemüse gelangen. Energy-Drink zurückgerufen: Doppelt so viel Koffein wie erlaubt In vielen Energy-Drinks hat es zu viel Koffein. Das zeigt eine Stichprobe von «Kassensturz» und «SRF Investigativ» in sieben Schweizer Kantonen. Ein Produkt weist gar die doppelte Menge des erlaubten Koffeins aus. Dieser Energy-Drink wurde vom betroffenen Kanton inzwischen vom Markt genommen. «Besser als ein Autopfandhaus»? Kunden fühlen sich in die Irre geführt Wer kurzfristig Geld benötigt, kann einen Kredit aufnehmen oder einen wertvollen Gegenstand wie etwa seine Uhr oder sein Auto verpfänden. Für dieses Geschäft gelten in der Schweiz klare gesetzliche Vorgaben. Seit einem Jahr wirbt eine Firma in der Schweiz damit, besser zu sein als ein Autopfandhaus. Allerdings: Bei «Kassensturz» melden sich Kunden mit negativen Erfahrungen.
Im Juni 2026 nimmt die Nationalmannschaft der Karibikinsel Curacao erstmals an einer Fußballweltmeisterschaft teil. Im ersten Spiel, das in die Geschichte der Insel eingehen wird tritt die Auswahl Curacaos gegen die deutsche Nationalmannschaft an. Um mehr über Curacao zu erfahren gibt es auf den Audiotravels in einer Doppelfolge zwei Reportagen, die Audiotraveller Henry Barchet während seines Aufenthalts in Curacao produziert hat.
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104 Spiele. 48 Teams. Drei Länder. Neun Milliarden Umsatz. Die Männer-Fußball-WM 2026 soll mega werden. Alle vier Jahre verbindet das Sport-Spektakel die ganze Welt. Doch während Donald Trump Amerika inszeniert, die FIFA sich selbst feiert, die Ticketpreise in die Höhe schießen und irgendwo noch ein Ball über das Spielfeld rollt, fragen sich viele: Wem gehört die WM noch? Den Fans? Den Spielern? Oder längst nur noch der Politik und dem Profit? Und trotzdem: Wir werden gucken. Oder nicht? Kann man diese WM noch mit gutem Gewissen feiern? Darüber und was uns bei dem Event noch erwartet, spricht Moderatorin Jessy Trommer mit Thomas Kessen von der Fan-Vereinigung „Unsere Kurve e.V.“ und Comedian Matze Knop, dem Kapitän der „Komiker-Nationalmannschaft”. Außerdem ordnet Julia Duchrow, Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland, drohende Einsätze in und vor den Stadien durch die Einwanderungs-behörde ICE ein und Henk Erik Meier, Professor für Sportsozialwissenschaften an der Universität Münster, berichtet zudem über die Stimmung bei den deutschen Fans und wie sie der WM entgegenblicken. Podcast-Tipp: Sportschau Die Sportschau bietet aktuelle Sportnachrichten, Berichte aus der Fußball-Bundesliga, Live-Audiostreams und hintergründige Reportagen. https://www.ardsounds.de/sendung/sportschau/urn:ard:show:26245f8ecddaccff/
Seit Anfang Jahr können Besitzer von Solaranlagen ihren Strom an Bewohner im Quartier verkaufen. «Kassensturz» zeigt, für wen sich das Modell rechnet. Weitere Themen: Günstige Stromspeicher und lebensgefährliche Autokindersitze «Made in China». Strom aus dem Quartier: Solarenergie vom Nachbarn Seit Anfang Jahr können Besitzer von Solaranlagen ihren Strom an Bewohner im Quartier verkaufen, die keine Solarpanels auf dem Dach haben. Möglich machen dies lokale Elektrizitätsgemeinschaften, sogenannte LEG. «Kassensturz» zeigt, für wen sich das Modell rechnet und warum gewisse Elektrizitätswerke LEG weniger unterstützen. Günstige Akkus zum Speichern von überschüssigem Solarstrom In der Schweiz wird zeitweise zu viel Solarstrom produziert: Gerade im Sommer zahlen die Elektrizitätswerke oft nur noch minimale Tarife für den Solarstrom. «Kassensturz» zeigt Alternativen zum unrentablen Einspeisen: Stromspeicher im eigenen Keller. Deren Preise sind in den letzten 15 Jahren um bis zu 90 Prozent gefallen. Autokindersitze im Test: Warnung vor Schrott «Made in China» Letztes Jahr verletzten sich in der Schweiz 268 Kinder in Unfallautos. Umso wichtiger ist ein Autokindersitz, der etwas taugt. Zwölf Produkte zwischen 140 und 500 Franken wurden in einem Härtetest überprüft. Fazit: Vier Kindersitze fallen durch. Achtung: Besonders Produkte aus Asien sind lebensgefährlich.
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Das „Ich" im Journalismus – ist es narzisstische Nabelschau oder das ehrlichste Werkzeug, das wir haben, um Wirklichkeit zu beschreiben? In dieser Folge von „Alles muss raus" trifft Thilo Mischke die Literaturwissenschaftlerin Erika Thomalla, deren Buch „Gegenwart machen" sich mit der Geschichte des deutschsprachigen Pop-Journalismus beschäftigt – von Tempo, Neon und Allegra bis zu Christian Kracht, Sibylle Berg und den großen Vorbildern des amerikanischen New Journalism wie Hunter S. Thompson und Tom Wolfe. Die beiden sprechen über die goldenen Jahre, in denen Reporter mit prall gefüllten Spesenkassen monatelang recherchieren durften und Texte am Ende doch nicht gedruckt wurden. Über harte Textchefs der alten Schule, die heute in Marokko ihren Ruhestand genießen. Über die Frage, warum das Ich im Print fast verschwunden ist, während es in Reels, Reportagen und Streamingformaten omnipräsent geworden ist – allerdings oft ohne die Selbstreflexion, die den Pop-Journalismus einst auszeichnete. Außerdem: Warum Eitelkeit den Journalismus krank macht, was KI nicht ersetzen kann, weshalb Bibliotheken in Zeiten von ChatGPT wieder wichtiger werden, wie Geschlechterverhältnisse die legendäre Redaktionskultur prägten – und es geht auch um die Frage, ob es so etwas wie einen ostdeutschen Pop-Journalismus eigentlich gab. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Falsche Türen im Schrank, defekte Sofas und lange Wartezeiten: Bei «Kassensturz» sammeln sich Beschwerden zum Möbelriesen XXXLutz. Das österreichische Möbelhaus ist bekannt für seine tiefen Preise – und expandiert mit der Übernahme von Conforama, Möbel Pfister oder Lipo seit 2018 auch stark in der Schweiz. Wie viel darf sich ein Geschäft erlauben?
Tiefe Preisen und Rabatte, doch wenn es ans Liefern geht, beginnt der Ärger. Der Schweizer Marktleader XXXLutz lasse sich monatelang Zeit beim Liefern und Beheben von Mängeln, berichten frustrierte Kundinnen und Kunden nach Käufen in XXXLutz-Filialen. Und: Test Gasgrills und falsche Abnehmpillen. XXXLutz – Möbelriese verärgert Kundschaft Tiefe Preise und Rabatte beim Kauf, doch wenn es ans Liefern geht, beginnt der Ärger. Bei «Kassensturz» sammeln sich Beschwerden zu XXXLutz-Möbelkäufen: ein Schrank mit falscher Tür, eine nicht richtig eingebaute Küche, ein defektes Sofa, dazu monatelanges Warten und kein Weiterkommen beim Kundenservice. Wie viel Verzögern darf sich ein Geschäft erlauben? Ratschläge der «Kassensturz»-Juristin Gabriela Baumgartner. Falsche Abnehmpillen – eine gefährliche Verlockung Schönheitsprodukte aus dem Internet: Sie locken mit falschen Versprechungen und können sogar gesundheitsschädigend sein. Es geht um Abnehmpillen, welche die Wirkung von Abnehmspritzen imitieren, oder völlig wirkungslose Detox-Pflaster, bis hin zu schädlichen Zahnweiss-Pasten. Ein Produkt wirbt dreist mit einer falschen Zulassung durch die Heilmittelbehörde Swissmedic. Test Gasgrill – Plus: Tipps für die Sicherheit Die Grillsaison steht vor der Tür. «Kassensturz» testet zehn Gasgrills. Wie gut grillieren sie? Sind die Grills stabil und wetterfest? Nur ein Produkt schneidet «sehr gut» ab. Plus: Tipps von der Feuerwehr, wie Brandunfälle zu vermeiden sind. Denn jedes Jahr kommt es zu rund 900 Grillunfällen.
Worte können die Welt verändern. Wir leben in Zeiten, in denen die mächtigsten Staatsoberhäupter Krisen eskalieren lassen und Kriege beginnen. Was können wir da schon dagegen ausrichten? Eine ganze Menge, daran glaube ich aus tiefstem Herzen. Ein neuer Zeitgeist, eine Gegenwehr beginnt immer mit einem Gespräch, dem Austausch zwischen Menschen. Wir bewirken etwas, indem wir zuhören, verstehen wollen und daraus eine eigene Haltung entwickeln. Und uns manchmal auch weigern, uns einfach nur rauszuhalten. In dieser Folge spreche ich mit der Nahost-Reporterin Sophia Maier, die dorthin reist, wo Menschen unter schwierigen, oft schrecklichen Bedingungen leben. Sie war in Syrien, in Afghanistan, im Irak, im Libanon gerade, sie berichtet von der Grenze zu Gaza und aus dem Westjordanland. Durch mutige Journalisten wie sie bekommen wir Einblicke, die sonst im Verborgenen bleiben. Sie berichtet von den unmenschlichen Zuständen dort und, ja, auch vom Versagen des Westens. Sophia ist studierte Demokratiewissenschaftlerin, ihre Reportagen und Dokumentationen für u.a. Stern TV, für RTL sind preisgekrönt. Und vor allem zeugen sie immer von Menschlichkeit. Das ist ihr Antrieb, die unverhandelbare Menschlichkeit - und deswegen mache auch ich diese Folge. Ich freue mich, wenn Ihr mit offenen Ohren und offenem Herzen zuhört. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/m_wie_marlene Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Hohen Gewinn versprachen Finanzberater ihrer Kundschaft mit Investitionen in Schweizer Balsamico-Fässer. Doch nach fünfjähriger Lagerung bleiben die Anleger auf ihrem Essig sitzen, die Renditeversprechen rücken in weite Ferne. Und: Aufblasbare Campingmatten im Test. Zweifelhafte Renditeversprechen mit Balsamico-Fässern Mit vollmundigen Gewinnversprechen wurden zahlreiche Kleinanleger von Finanzberatern zum Kauf von Apfelessig-Fässern animiert. Von zweistelliger Rendite beim Weiterverkauf war die Rede. Nach fünf Jahren warten die Anleger auf den Verkauf der gelagerten Balsamico-Fässer. Die Verkäuferin bestreitet, Gewinngarantien gegeben zu haben. Was für rechtliche Möglichkeiten haben Betroffene? Gespräch mit Frédéric Krauskopf, Professor für Privatrecht, Universität Bern. Sanität 24 – Kunden warten ewig auf Produkte Monatelanges Warten auf bestellte Artikel oder Bestellungen, die gar nie ausgeliefert wurden. Der Aargauer Onlinehändler Sanität 24 frustriert und verärgert seine Kundschaft. Insider berichten zudem, wie sie die Käuferinnen und Käufer hinhalten mussten und auch abgelaufene Produkte umgepackt und verkauft wurden. Test Campingmatten – Eine schwingt obenaus Die Campingsaison steht vor der Tür. «Kassensturz» testet zehn aufblasbare Matten, die auch im Rucksack Platz haben. Kriterien sind: Liegekomfort, Isolation oder Durchstossfestigkeit. Die Testsiegerin überzeugt in verschiedenen Testpunkten.
Stenke, Wolfgang www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
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Was man vom Ausland kennt, existiert auch in der Schweiz: Ärzte, die zusätzlich Geld verlangen in Zusammenhang mit Operationen. Zwei Frauenerzählen, wie Ärzte von ihnen Bargeld forderten für angeblich nicht-kassenpflichtige Leistungen oder eine schnellere Behandlung. Auch die Patientenstelle Zürich kennt Fälle, in denen Ärzte bis zu 10'000 Franken in bar zusätzlich zu den Krankenkassen-Zahlungen gefordert haben. Ist das legal?
Ärzte, die zusätzlich Geld verlangen in Zusammenhang mit Operationen: Was man vom Ausland kennt, existiert auch in der Schweiz. Die Patientenstelle Zürich kennt Fälle, in denen Summen von «bis zu 10'000 Franken» gefordert wurden. Ist das legal? Und: Schulklasse testet Schulrucksäcke. Cash für OP – Wenn Ärzte zusätzlich kassieren wollen Ärzte, die zusätzlich Geld verlangen in Zusammenhang mit Operationen: Was man vom Ausland kennt, existiert auch in der Schweiz. Zwei Frauen erzählen, wie Ärzte von ihnen Bargeld forderten für angeblich nicht-kassenpflichtige Leistungen oder damit sie schneller behandelt würden. Die Patientenstelle Zürich kennt Fälle, in denen von Ärzten Summen von «bis zu 10'000 Franken» in bar zusätzlich zu den Krankenkassen-Zahlungen gefordert wurden. Ist das legal? «Darf man das?»: Mit Gipsbein Auto fahren In der Serie «Darf man das?» beantwortet «Kassensturz» Rechtsfragen aus dem Alltag. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können ihr Rechtsempfinden testen. Heute: Darf ich mit Gips Auto fahren? Mit «Kassensturz»-Juristin Gabriela Baumgartner. Schulklasse macht Härtetest mit Schulrucksäcken Schulrucksäcke, getestet von Expertinnen und Experten. Eine Schulklasse aus Olten prüft fünf vielverkaufte Schulrucksäcke auf Wetterfestigkeit, Sichtbarkeit im Dunkeln und auf ihre Robustheit. Dies im Rahmen der Jugend-Medienwoche «You News». Testgelände: das Schulhaus Bannfeld.
Kriminelle nutzen sogenannte SMS-Blaster, um Massen-Phishing-SMS zu versenden und so an Bank- oder Kreditkarten-Daten ihrer Opfer zu gelangen. «Kassensturz» zeigt, was man gegen Phishing machen kann. Ausserdem in der Sendung: KI-Bücher fluten den Markt. Und im Test: trendige Light-Assist-E-Bikes. SMS-Blaster – Die perfide Betrugsmasche aus dem Kofferraum Kriminelle nutzen vermehrt sogenannte SMS-Blaster, um massenhaft Phishing-Nachrichten zu versenden. Diese Geräte, oft in Auto-Kofferräumen oder Rucksäcken versteckt, zwingen Smartphones in der näheren Umgebung, sich mit ihnen zu verbinden. Dabei werden automatisch SMS verschickt – zum Beispiel gefälschte Parkbussen, um an Bank- oder Kreditkarten-Daten zu gelangen. «Kassensturz» rollt den bislang grössten Blaster-Einsatz in Genf auf, bei dem Gauner insgesamt fast zwei Millionen Franken erbeutet haben. Mobilfunkanbieter können die betrügerischen Nachrichten zwar nicht stoppen, aber sie erkennen immerhin die Blaster-Aktivitäten – und können Behörden und Polizei alarmieren. Im Gespräch: Roman Hüssy, Vizedirektor des Bundesamtes für Cybersicherheit BACS. KI-Bücher – Künstliche Intelligenz mischt den Büchermarkt auf KI-generierte Bücher fluten den Buchmarkt. Viele dieser Werke werden unter Pseudonymen und im Selbstverlag veröffentlicht. Besonders Kinderbücher und Ratgeber sind betroffen. Buchhändler und Verlage stehen vor der Herausforderung, diese Inhalte zu identifizieren, da es keine Kennzeichnungspflicht gibt. «Kassensturz» zeigt, wie die Branche auf die «Künstliche Intelligenz» reagiert und worauf Konsumentinnen und Konsumenten achten können, um KI-Bücher zu erkennen. Test «Light-Assist-E-Bikes» – Unterstützung im urbanen Alltag Leicht, wendig und mit zusätzlicher Motor-Unterstützung – Light-Assist-E-Bikes sind ideal für den Stadtverkehr und liegen im Trend. «Kassensturz» hat acht dieser leichten Velos getestet. Kritik äussern die Testerinnen an den Schutzblechen, der Beleuchtung und der Leistung an Steigungen. Dafür gefällt ihnen bei den Light-Assist-E-Bikes das natürlichere Fahrgefühl gegenüber herkömmlichen E-Bikes.
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12-Stunden-Tage, extrem niedrige Löhne und eine Sechs-Tage-Woche: Diese «Kassensturz»-Reportage deckt die dunkle Seite der italienischen Textilindustrie auf. Und zeigt: Das begehrte Label «Made in Italy» ist längst keine Garantie für faire Arbeitsbedingungen. Das Label «Made in Italy» steht oft für Qualität und Luxus. Doch das täuscht: Besonders in Prato, einem Zentrum der Textilproduktion, arbeiten viele chinesische und pakistanische Migranten unter prekären Bedingungen für «Fast Fashion». Gewerkschaften kämpfen für die Rechte der Arbeiter, die sich gegen diese Missstände wehren und deswegen ihre Anstellung verlieren. Und auch die italienische Justiz verstärkt ihre Massnahmen gegen die systematische Ausbeutung von Arbeitskräften.
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Falsche Versprechen, Angstmacherei, überteuerte Preise – falsche Kammerjäger machen Jagd auf verzweifelte Bettwanzen-Opfer. «Kassensturz» zeigt, auf was man bei der Auswahl seines Schädlingsbekämpfers achten soll. Ausserdem: Wasserknappheit wegen Avocados. Und im Test: Aceto Balsamico. Bettwanzen-Horror – Vorsicht vor falschen Kammerjägern Die Bezeichnung «Schädlingsbekämpfer» ist in der Schweiz nicht geschützt. Das wird Ilona Oertel zum Verhängnis: Sie sucht rasche Hilfe gegen ihre Bettwanzen-Plage, zahlt 6000 Franken im Voraus. Doch die versprochene Hilfe bleibt aus. Die Wanzen krabbeln weiter. Später stellt sich heraus: Die Firma leistete überteuerte, unzureichende Arbeit. Oertel erstattet Anzeige. «Kassensturz» fragt beim Verbandspräsidenten der Schädlingsbekämpfer nach, wie man sich vor Schädlingen und schwarzen Branchen-Schafen schützt? Und welche Tierchen aktuell am meisten rumkrabbeln? Wasserknappheit – Avocados trocknen Spanien aus Der Avocado-Anbau in Südspanien boomt. Das führt zu gravierenden Wasserproblemen: Für 1 kg Avocados werden zum Teil mehr als 1500 Liter Wasser benötigt, was die ohnehin knappen Wasserressourcen vor Ort extrem belastet. Die Folgen: illegale Brunnen und sinkende Grundwasserspiegel. Eine Studie der Universitäten Málaga, Princeton und Bern zeigt, dass unter anderem wegen Profitgier die Wasserreserven schwinden. Trotzdem setzen viele spanische Bauern weiterhin auf die grüne Beere. Die Reportage im «Kassensturz». Test «Aceto Balsamico» – Teuer muss nicht immer sein Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual. So auch bei Aceto Balsamico die Modena (IGP): Das Angebot in den Läden ist enorm. «Kassensturz» lässt zwölf Aceti Schweizer Grossverteiler von einer hochkarätigen Jury verkosten. Die Degustation zeigt: Bereits zu einem relativ günstigen Preis gibt es einen guten Aceto Balsamico, der überzeugen kann. Hingegen fallen zwei Produkte im Test durch: «Zu viel Essig» und «stechend im Gaumen», so das Urteil der Jury.
Falsche Versprechen, Angstmacherei, überteuerte Preise – falsche Kammerjäger machen Jagd auf verzweifelte Bettwanzen-Opfer. «Kassensturz» zeigt, auf was man bei der Auswahl seines Schädlingsbekämpfers achten soll. Die Bezeichnung «Schädlingsbekämpfer» ist in der Schweiz nicht geschützt. Das wird Ilona Oertel zum Verhängnis: Sie sucht rasche Hilfe gegen ihre Bettwanzen-Plage, zahlt 6000 Franken im Voraus. Doch die versprochene Hilfe bleibt aus. Die Wanzen krabbeln weiter. Später stellt sich heraus: Die Firma leistete überteuerte, unzureichende Arbeit. Oertel erstattet Anzeige. «Kassensturz» fragt beim Verbandspräsidenten der Schädlingsbekämpfer nach, wie man sich vor Schädlingen und schwarzen Branchen-Schafen schützt? Und welche Tierchen aktuell am meisten rumkrabbeln?
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Produzenten und Behörden haben den Rückruf von Babymilch für beendet erklärt: Zurück bleiben verunsicherte Eltern und viele Fragen: Haben Hersteller und Behörden schnell genug reagiert? Ausserdem: Babymilchpulver im Test. Aus aktuellem Anlass schickt «Kassensturz» erneut 10 Milchpulver für Säuglinge ins Labor.
Produzenten und Behörden haben den Rückruf von Babymilch für beendet erklärt: Zurück bleiben verunsicherte Eltern und viele Fragen: Haben Hersteller und Behörden schnell genug reagiert? Weitere Themen in «Kassensturz»: Babymilchpulver im Labortest und dubiose Onlineshops. Verseuchte Babymilch: Verunsicherte Eltern warten auf Antworten Produzenten und Behörden haben den Rückruf von Babymilch für beendet erklärt. Sie versichern, dass das Problem mit der kontaminierten Säuglingsmilch behoben sei. Zurück bleiben verunsicherte Eltern und viele Fragen: Haben die Schweizer Behörden die richtigen Maßnahmen ergriffen? Haben die Hersteller schnell genug und auf transparente Weise reagiert? Antworten in «Kassensturz». Babymilchpulver im Test: Fast die Hälfte ist «sehr gut» «Kassensturz» zeigt seit Jahren, dass in Babymilchpulver Schadstoffe stecken: In Tests vor zehn und vor fünf Jahren fand «Kassensturz» wiederholt problematische Stoffe. Die Branche versprach jedes Mal Besserung. Aus aktuellem Anlass schickt «Kassensturz» erneut 10 Milchpulver für Säuglinge ins Labor. Erfreuliches Fazit: Fast die Hälfte erhält sehr gute Noten – ein Produkt allerdings fällt ab. Dubiose Onlineshops: Wo bleiben die Aufsichtsbehörden? Anstelle hochwertiger Produkte aus der Schweiz erhalten Kunden Billigramsch aus China: Bei «Kassensturz» häufen sich Meldungen zu zweifelhaften Onlineshops und der Dropshipping-Masche. Warum gehen die Aufsichtsbehörden nicht stärker gegen solche Anbieter vor?
Spanien – die meisten Urlauber reisen an die Küsten, auf die Inseln oder auch nach Sevilla, Granada oder Cordoba. Dabei gibt es auch im Landesinneren viel zu sehen. NDR-Reporterin Katja Bülow hat sich von Madrid aus auf den Weg gemacht in weniger bekannte Regionen. Sie war unterwegs in der Provinz Jaén, da, wo König Karl der Dritte von Spanien Ende des 18. Jahrhunderts tausende deutsche Einwanderer angesiedelt hat, um die bis dahin öde, gefährliche Region urbar zu machen. Sie war in der Renaissance-Stadt Ùbeda – ein Weltkulturerbe und trotzdem nicht von Touristen überflutet. Und, ein ebenfalls kaum bekanntes Weltkulturerbe: Die von wilden Schluchten umgebene Stadt Cuenca in der Region Kastilien-La Mancha, in der normalerweise rund 55 000 Einwohner leben. Nur in der Osterzeit verdoppelt sich diese Zahl, denn die ohnehin in Spanien sehr speziellen Prozessionen während der Karwoche sind dort etwas ganz Besonderes. Täglich ziehen die Bruderschaften mit Heiligenfiguren durch die Straßen – und am Karfreitag zelebrieren sie eine einzigartige Tradition, deren Wurzeln bis ins Jahr 1616 zurückreichen: die „Jesusbeschimpfung“.Reportagen von Katja BülowMediathekstipp:50 Gründe, Andalusien zu liebenhttps://www.ardmediathek.de/video/rbb-fernsehen/50-gruende-andalusien-zu-lieben/rbb/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvMzBmYXZvcml0ZW4vMjAyMi0wMS0yMVQyMDoxNTowMF83NjU3YjJmNi0zODM4LTQ5MmMtYTY5Ny01YjgwYTIxODY5YzYvNTAtZ3J1ZW5kZS1hbmRhbHVzaWVuLXp1LWxpZWJlbg