Persistent body of ice that is moving under its own weight
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Ginge es nach uns, könnte das ganze Jahr Sommer sein. Lange helle Abende, Wärme auf der Haut, draussen sein. Und gleichzeitig schmerzt es, wenn Hitze zur Bedrohung wird, Dürre herrscht, Gletscher schmelzen und eine Welt, wie wir sie kennen, ins Wanken gerät. Was machen wir mit diesem Widerspruch? Mit Schuldgefühlen, die sich in den Genuss mischen? Mit dem Gefühl, selbst Teil des Problems zu sein? Und mit der Frage, was wir eigentlich bereit sind zu verändern und worauf wir verzichten können – und wer sich Verzicht überhaupt leisten kann? Die Klimakrise konfrontiert uns mit Gleichzeitigkeiten, die wir gerne auflösen würden: Wir wollen leben, geniessen und frei sein – und wissen zugleich, dass ein «immer mehr» auf einem endlichen Planeten nicht funktionieren kann. Letztlich ist es die Gleichzeitigkeit von Werden und Vergehen, nöd wahr. Individuelles schlechtes Gewissen und persönlicher Verzicht greifen dabei zu kurz. Es braucht Lösungen, die von einem kollektiven Wunsch getragen sind - und die Bereitschaft, gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen neu zudenken. Vielleicht brauchen wir dafür vor allem eines: Ambiguitätstoleranz. Diese gar nicht so einfache Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, ohne sie vorschnell aufzulösen. Wir können den Sommer lieben und die Folgen eines immer wärmeren Planeten betrauern. Wir können Teil eines problematischen Systems sein und Handlungsspielraum haben. Wir können Angst vor Veränderung haben und zuversichtlich in die Zukunft schauen. Doch diese Zuversicht oder Hoffnung darf nicht zur Beruhigung werden, die uns vom Handeln abhält. Dabei muss Handeln nicht bedeuten, alles allein richtig machen zu wollen. Was wäre, wenn wir Verantwortung stärker als etwas Gemeinsames verstehen? Wenn gemeinsam entscheiden, was wir verändern wollen? Eine Folge über Klima-Scham und Lebensfreude, über Schuld und Genuss, über die Grenzen des Wachstums – und darüber, wie Ambiguitätstoleranz und gemeinsames Handeln uns helfen können, angesichts der Klimakrise lebendig zu bleiben. Wenn du am eigenen Leib, im eigenen Körper erfahren möchtest, wie sich das pure SEIN anfühlt: Vom 2.-4 Oktober ist Holy Embodied im Kloster Kappel, um genau das zu kultivieren. Über Meditation, Atem und Bewegung. Simpel, spielerisch und unterstützt vom Kraftort Kappel. Alle Details findest du hier - ich fröimi! RefLab bietet weitere Podcast-Formate zu Spiritualität, Philosophie, Kultur, Psychologie und Popkultur. Zudem erscheinen wöchentlich neue Blogbeiträge. Wenn du informiert bleiben möchtest, abonniere den RefLab-Newsletter.
Um die berühmte Gletschermumie aus Südtirol dauerhaft zu bewahren und zu erforschen, wurde nun ein "digital twin" entwickelt. Die Details erläutert die Direktorin des Archäologischen Museums in Bozen, Elisabeth Vallazza.
Es sind Orte, die seit Generationen für Schutz, Orientierung und Gemeinschaft stehen: die Berghütten des Schweizer Alpenclubs SAC. Doch die Klimaerwärmung verändert die Alpen rasch, Risiken und Gefahren tauchen auf und bedrohen die Hütten. Die Mutthornhütte im Berner Oberland ist die erste Hütte des Schweizer Alpenclubs (SAC), die aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste. Grund dafür sind instabile Felsmassen, die durch den tauenden Permafrost gelockert werden. Die Hütte drohte abzustürzen. Es hätte nicht viel gefehlt und die Mutthornhütte wäre als erste SAC-Hütte von der Landkarte verschwunden. Doch nun wird sie 900 Meter entfernt auf sicherem Grund durch einen Neubau ersetzt. Ähnliches widerfuhr der Trift-Hütte: Hier traf eine Lawine das Gebäude, das mehr als 100 Jahre am gleichen Ort gestanden hatte. Das Abschmelzen des Gletschers hinterliess eine veränderte Topografie, die als Ursache für das Unglück gilt. Auch diese Hütte wird an einem anderen Ort neu gebaut. Laut Studien des SAC ist ein Grossteil der Hütten vom Klimawandel betroffen. Sie stehen in einer hochsensiblen Landschaft. Da die Gletscher schwinden und der Schnee der Winter früher wegschmilzt, kämpfen viele mit Wassermangel. Auch die Tage der ikonischen Konkordia-Hütte, die hoch über dem Aletsch-Gletscher thront, sind voraussichtlich gezählt. Je weiter der Gletscher absinkt, desto länger wird der anstrengende Aufstieg zur Hütte. Mittlerweile gilt es 300 Höhenmeter zu bewältigen. Die Bauarbeiten zur Verlängerung der Leiter, die alle paar Jahre fällig werden, kosten Hundertausende von Franken. Für den SAC und die dazugehörigen Sektionen stellt sich die Frage, wie viel Geld man längerfristig investieren will und kann, um die nötigen Anpassungen umzusetzen. Zudem fragt sich, wie man die Klimaziele von Netto-Null erreichen soll, wenn es immer mehr Touristen in die Höhe zieht und Helikopter sowohl für Bau als auch für Unterhalt der Hütten unverzichtbar bleiben.
Es sind Orte, die seit Generationen für Schutz, Orientierung und Gemeinschaft stehen: die Berghütten des Schweizer Alpenclubs SAC. Doch die Klimaerwärmung verändert die Alpen rasch, Risiken und Gefahren tauchen auf und bedrohen die Hütten. Die Mutthornhütte im Berner Oberland ist die erste Hütte des Schweizer Alpenclubs (SAC), die aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste. Grund dafür sind instabile Felsmassen, die durch den tauenden Permafrost gelockert werden. Die Hütte drohte abzustürzen. Es hätte nicht viel gefehlt und die Mutthornhütte wäre als erste SAC-Hütte von der Landkarte verschwunden. Doch nun wird sie 900 Meter entfernt auf sicherem Grund durch einen Neubau ersetzt. Ähnliches widerfuhr der Trift-Hütte: Hier traf eine Lawine das Gebäude, das mehr als 100 Jahre am gleichen Ort gestanden hatte. Das Abschmelzen des Gletschers hinterliess eine veränderte Topografie, die als Ursache für das Unglück gilt. Auch diese Hütte wird an einem anderen Ort neu gebaut. Laut Studien des SAC ist ein Grossteil der Hütten vom Klimawandel betroffen. Sie stehen in einer hochsensiblen Landschaft. Da die Gletscher schwinden und der Schnee der Winter früher wegschmilzt, kämpfen viele mit Wassermangel. Auch die Tage der ikonischen Konkordia-Hütte, die hoch über dem Aletsch-Gletscher thront, sind voraussichtlich gezählt. Je weiter der Gletscher absinkt, desto länger wird der anstrengende Aufstieg zur Hütte. Mittlerweile gilt es 300 Höhenmeter zu bewältigen. Die Bauarbeiten zur Verlängerung der Leiter, die alle paar Jahre fällig werden, kosten Hundertausende von Franken. Für den SAC und die dazugehörigen Sektionen stellt sich die Frage, wie viel Geld man längerfristig investieren will und kann, um die nötigen Anpassungen umzusetzen. Zudem fragt sich, wie man die Klimaziele von Netto-Null erreichen soll, wenn es immer mehr Touristen in die Höhe zieht und Helikopter sowohl für Bau als auch für Unterhalt der Hütten unverzichtbar bleiben.
Versuchter Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle: Bundesregierung macht Russland verantwortlich und kündigt neue Strafmaßnahmen an, Die Meinung, Zahl der Todesopfer im Flutkatastrophengebiet von Nepal steigt auf über 1.000, Schwund der Gletscher in den Stubaier Alpen in Österreich bedroht Täler, Weitere Meldungen im Überblick, Römisch-deutscher Kaiser Otto der Große zur zweiten Ruhe im Magdeburger Dom gebettet, #mittendrin aus Neuss: Das weltweit größte von einem einzigen Verein organisierte Schützenfest, Das Wetter
Versuchter Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle: Bundesregierung macht Russland verantwortlich und kündigt neue Strafmaßnahmen an, Die Meinung, Zahl der Todesopfer im Flutkatastrophengebiet von Nepal steigt auf über 1.000, Schwund der Gletscher in den Stubaier Alpen in Österreich bedroht Täler, Weitere Meldungen im Überblick, Römisch-deutscher Kaiser Otto der Große zur zweiten Ruhe im Magdeburger Dom gebettet, #mittendrin aus Neuss: Das weltweit größte von einem einzigen Verein organisierte Schützenfest, Das Wetter
Kein Startbogen. Keine Ergebnisliste. Keine Punkte. Nur eine pulsierende Idee, die Rosanna Buchauer seit Jahren nicht mehr losgelassen hat.Rund 100 Kilometer durch hochalpines Gelände, über Gipfel und Gletscher bis zum Großglockner – auf einer Route, die sich durch Hitze, offene Spalten und ständig verändernde Bedingungen immer wieder neu stellte. Ein Speedprojekt, bei dem Rosanna selbst bis zum Vorabend nicht wusste, ob es überhaupt möglich sein würde.Im TRAIL Magazin Podcast spricht sie darüber, warum sie solche Projekte fast stärker reizen als klassische Rennen, wie sie mit ihrem Support-Team Sicherheit und Tempo zusammenbringen musste und weshalb gerade der Gedanke „Vielleicht geht es gar nicht“ zum größten Antrieb werden kann.Außerdem: Rosanna über ihre ungewohnte Rolle als Supporterin beim UTMB, die Schattenseiten des riesigen Support-Zirkus rund um den Mont Blanc – und die Frage, ob ein UTMB-Start für sie plötzlich doch interessant geworden ist.Eine Folge über Neugier, Berge, Verantwortung und darüber, was passiert, wenn es nicht darum geht, andere zu schlagen – sondern herauszufinden, was für einen selbst möglich ist.
Stress und Nervensystem - (wie) können wir es regulieren? ; Was tun gegen Flughafen-Malaria? ; Handyverbot an Schulen - Studienlage zeigt Effekte ; Gletscher zeigen uns die Veränderung der Welt ; Flugabwehr für den Vogelschutz in Windparks ; Waldbrände bekämpfen: Was sich in Zukunft ändern muss ; Moderation: Marija Bakker. Von WDR 5.
Die umstrittene Grossüberbauung im Zentrum von Surcuolm hat eine erste Hürde genommen. Die Gemeindeversammlung von Obersaxen Mundaun genehmigte die nötige Teilrevision der Ortsplanung mit 133 zu 120 Stimmen. Geplant sind drei Gebäude mit 60 Wohnungen. Die Gegnerschaft kündigt rechtliche Schritte an. Weitere Themen: · Die Schaukäserei Morteratsch leidet trotz der Nähe zum Gletscher unter Wassermangel. Die Gemeinde Pontresina plant deshalb eine provisorische Grundwasserfassung, die später zu einer definitiven Lösung ausgebaut werden kann.
Ein Sommer der Hitzerekorde und schmelzenden Gletscher. Während ein Bergsteiger aus Regensburg nach 60 Jahren Kamera, Pickel und Pfeife zurückerhält, liefert der Gletscher uns vor allem eine Erkenntnis, sein Schwund ist Klimawandel zum Anfassen. Eine Glosse von Severin Gröbner.
Wegen der Trockenheit haben auch die Wasserkraftwerke von Alpiq weniger Strom produziert. Wie weiter mit dem Ausbau der Wasserkraft? Warum investiert Alpiq – wenn es um Alternativen geht – nach wie vor allem im Ausland, und wie hat sie's mit der Kernkraft? Fragen an Alpiq-Chefin, Antje Kanngiesser. Alpiq steht für Wasserkraft. Der Konzern betreibt vor allem im Wallis grosse Kraftwerke wie Grande Dixence und Nant de Drance. Doch die Trockenheit schmälert die Produktion und das Schmelzwasser der Gletscher fliesst oft ungenutzt ab. Ist das ein Grund, um die Umweltbestimmungen zu lockern? Und, was heisst das für die 16 Ausbau-Projekte, auf die sich Umweltverbände, Betreiber und Behörden vor fünf Jahren geeinigt haben, die aber nicht wie gewünscht voranzukommen scheinen? Wenn's um Alternativen geht, wie Sonne und Wind, dann scheint Alpiq nach wie vor vor allem im Ausland zu investieren. Ist dem Schweizer Konzern die kurzfristige Rendite wichtiger als die Versorgungssicherheit im eigenen Land? Auch neue Kernkraftwerke als Alternative werden in der Schweiz wieder intensiv diskutiert. Alpiq hat sich – anders als der grosse Mitbewerber Axpo – bisher kaum in die Debatte eingeschaltet. Warum? Und, wie lange lassen sich die jetzigen Kernkraftwerke, von denen Alpiq zwei betreibt, noch weiterbetreiben? Antje Kanngiesser, die Chefin von Alpiq stellt sich den Fragen von Klaus Ammann. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Wegen der Trockenheit haben auch die Wasserkraftwerke von Alpiq weniger Strom produziert. Wie weiter mit dem Ausbau der Wasserkraft? Warum investiert Alpiq – wenn es um Alternativen geht – nach wie vor allem im Ausland, und wie hat sie's mit der Kernkraft? Fragen an Alpiq-Chefin, Antje Kanngiesser. Alpiq steht für Wasserkraft. Der Konzern betreibt vor allem im Wallis grosse Kraftwerke wie Grande Dixence und Nant de Drance. Doch die Trockenheit schmälert die Produktion und das Schmelzwasser der Gletscher fliesst oft ungenutzt ab. Ist das ein Grund, um die Umweltbestimmungen zu lockern? Und, was heisst das für die 16 Ausbau-Projekte, auf die sich Umweltverbände, Betreiber und Behörden vor fünf Jahren geeinigt haben, die aber nicht wie gewünscht voranzukommen scheinen? Wenn's um Alternativen geht, wie Sonne und Wind, dann scheint Alpiq nach wie vor vor allem im Ausland zu investieren. Ist dem Schweizer Konzern die kurzfristige Rendite wichtiger als die Versorgungssicherheit im eigenen Land? Auch neue Kernkraftwerke als Alternative werden in der Schweiz wieder intensiv diskutiert. Alpiq hat sich – anders als der grosse Mitbewerber Axpo – bisher kaum in die Debatte eingeschaltet. Warum? Und, wie lange lassen sich die jetzigen Kernkraftwerke, von denen Alpiq zwei betreibt, noch weiterbetreiben? Antje Kanngiesser, die Chefin von Alpiq stellt sich den Fragen von Klaus Ammann.
Eine extreme Sturzflut mutmaßlich ausgelöst durch einen Gletscher reißt in Nepal ganze Dörfer mit sich, Häuser werden zerstört, Menschen kommen ums Leben. Die Bilder wirken wie aus einem Katastrophenfilm, doch für die Betroffenen sind sie bittere Realität. Nach vermissten Einheimischen und Touristen aus aller Welt wird weiterhin gesucht. Wie ist die Lage vor Ort im Himalaja-Gebirge und der Grenzregion zwischen China und Nepal? Darüber spricht Janina Werner mit ARD-Korrespondentin Lena Bodewein im ARD-Studio Neu-Delhi. Mit dem Südasien-Experten Prof. Marcus Nüsser von der Universität Heidelberg besprechen wir unter anderem die Frage, warum solche Naturkatastrophen immer häufiger vorkommen können. ------ Alle Folgen des Weltspiegel Podcast findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth, Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert, Caroline Mennerich Redaktionsschluss: 28.08.2026
Eine extreme Sturzflut mutmaßlich ausgelöst durch einen Gletscher reißt in Nepal ganze Dörfer mit sich, Häuser werden zerstört, Menschen kommen ums Leben. Die Bilder wirken wie aus einem Katastrophenfilm, doch für die Betroffenen sind sie bittere Realität. Nach vermissten Einheimischen und Touristen aus aller Welt wird weiterhin gesucht. Wie ist die Lage vor Ort im Himalaja-Gebirge und der Grenzregion zwischen China und Nepal? Darüber spricht Janina Werner mit ARD-Korrespondentin Lena Bodewein im ARD-Studio Neu-Delhi. Mit dem Südasien-Experten Prof. Marcus Nüsser von der Universität Heidelberg besprechen wir unter anderem die Frage, warum solche Naturkatastrophen immer häufiger vorkommen können. ------ Alle Folgen des Weltspiegel Podcast findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth, Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert, Caroline Mennerich Redaktionsschluss: 28.08.2026
Eine Sturzflut hat in Nepal und Tibet schwere Zerstörungen angerichtet und Hunderte Menschen getötet. "Wir konnten feststellen, dass es sich um einen Felssturz handelt, der den Gletscher mitgerissen hat", erklärt Gletscherforscher Christian Huggel. Von WDR 5.
Mehr als 380 Tote und weit über 1.000 Vermisste nach Sturzfluten in Nepal, Wie funktionieren Gletscher- oder Eisfels-Abbrüche, CIA-Chef Ratcliff zu Gast in Moskau, Kulturkampf um Kaffeekonsum in Jerusalemer Cafés, Fraktionsklausur von Union und SPD in Münster, Weitere Nachrichten im Überblick, #mittendrin in Hiddensee: Der Inseltaucher, Das Wetter Korrektur: Im „Tagesthemen“-Beitrag "Israel: Kulturkampf um Café" vom Donnerstag, 27.8.26, wurde der Name von Rabbi Yitzchak Goldstein in der gesendeten Version ohne das "c" im Vornamen eingeblendet. Richtig ist die Schreibweise "Yitzchak Goldstein". Wir haben die Einblendung in der Sendung korrigiert.
Nur noch drei Einsatzzentren der Polizei gibt es im Kanton Freiburg. Damit die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern trotzdem erhalten bleibt, gibt es eine entsprechende Abteilung. Weiter in der Sendung: · Das Spital Aarberg verliert seine stationäre allgemeine Chirurgie. Das Spital soll ein Zentrum für Altersmedizin werden. Was das für die Mitarbeitenden bedeutet und ob es weiterhin einen Notfall geben wird, ist noch nicht klar. · Der Bildungsdirektor des Kantons Bern, Reto Müller, hatte vor dem Schulstart hohe Temperaturen in Klassenzimmern als Komfort-Frage bezeichnet. War er von den heftigen Reaktionen überrascht? · Bei Randa im Wallis rutscht der Hängegletscher am Weisshorn. Für das Dorf besteht aber keine Gefahr, der Gletscher wird engmaschiger überwacht.
Die Antarktis liegt weit entfernt von unserem Alltag. Und doch könnte das, was dort geschieht, die Zukunft von uns allen beeinflussen. Während die Folgen des Klimawandels immer sichtbarer werden, arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter extremen Bedingungen daran, die Veränderungen an den Polen besser zu verstehen. Für ihren Dokumentarfilm „Salz und Wasser“ begleitete die Filmemacherin Ines Reinisch eine Expedition des Forschungseisbrechers Polarstern in die Ostantarktis. Zehn Wochen lang lebte und arbeitete sie mit Forschenden und Crewmitgliedern auf engem Raum, fernab der Zivilisation, um zu dokumentieren, was wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung in einer der unwirtlichsten Regionen der Erde wirklich bedeutet. Wir sprechen heute über die Entstehung des Films, über die Menschen hinter der Klimaforschung, über persönliche Grenzerfahrungen und darüber, warum die Zukunft der Antarktis uns alle betrifft.
Österreichs Gletscher schmelzen. Besonders deutlich wird das am Beispiel der Pasterze am Großglockner: Nur noch ein schmales Eisband verbindet die Gletscherzunge mit ihrem Nährgebiet. Experten gehen davon aus, dass diese letzte Verbindung schon in den kommenden Monaten abreißen könnte. Silke Hahn über die sichtbaren Zeichen des Klimawandels in den Alpen
Hahne, Silke www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Hahne, Silke www.deutschlandfunk.de, Europa heute
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Der Klimawandel macht auch den Schweizern zu schaffen: Meteorologen haben wieder ungewöhnlich hohe Temperaturen festgestellt - und ungewöhnlich wenig Regen. Das hat auch direkte Auswirkungen auf die Berge in den Alpen: Die Zahl der Felsrutsche und Steinlawinen nimmt zu. Jan Seidel hat mit Forschern gesprochen, die versuchen, die Gefahren abzuschätzen
Während zuhause die Hitzewelle rollt, erlebt die Crew an Bord der Dagmar Aaen gerade die ersten Tage mit Temperaturen im zweistelligen Bereich seit Wochen: 14 Grad, Sonnenschein, nachts Polarlicht. Die Dagmar Aaen liegt vor Anker in einer namenlosen Bucht vor der Küste Labradors. Arved Fuchs erzählt, was Einheimische in Nunatsiavut über den Klimawandel beobachten: zurückweichende Gletscher, ein Meereis, das später und weniger stabil entsteht, und einen spürbar steigenden Meeresspiegel.Im Gespräch geht es außerdem um die Ankunft in Nain, Regierungssitz von Nunatsiavut und Zentrum der Selbstverwaltung der Inuit – inklusive eines Blicks auf die Geschichte der Zwangsumsiedlungen, etwa der Schließung von Hebron, und die offizielle Entschuldigung der kanadischen Regierung von 2009. Arved berichtet vom Alltag der Menschen dort, ihrer engen Verbundenheit zum Land, und warum Fotografieren und Filmen mit viel Zurückhaltung und Respekt verbunden sind.Und dann ist da noch das technische Problem an Bord: Das Radar ist ausgefallen – ein Ersatzteil ist unterwegs, bislang navigiert die Crew bei Tageslicht und mit gutem Ausguck. Koordinaten: 55.77352, -60.35846 Es besteht eine bezahlte Markenpartnerschaft mit NIBE.NIBE - Die Wärmepumpen Experten.Weitere Informationen unter www.nibe.deFacebookInstagramYouTubeTikTokwww.arved-fuchs.dewww.baerbel-fening.de
Waldbrände in Deutschland, Rhein-Pegelstand bei Kaub nur noch einstellig, Bauern befürchten wegen anhaltender Dürre erhebliche Ernteeinbußen, Österreichs größter Gletscher droht auseinanderzureißen, Krise und Stellenabbau in der Automobilindustrie, Medaillen für deutsche Sportler bei der Leichtathletik-WM, Katharina Hemmer gewinnt Bronze bei der Reit-WM, Schwimm-EM: Angelina Köhler gewinnt Silber über 100 Meter Schmetterling, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zu den Themen „Leichtathletik-EM“ und „Schwimm-EM“ dürfen auf tagesschau.de aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet. Im Beitrag von Zajonz zu den Waldbränden war ein technischer Fehler, der bei der Sprachaufnahme entstanden ist. Dieser wurde korrigiert und der Beitrag neu in die Sendung geschnitten.
Waldbrände in Deutschland, Rhein-Pegelstand bei Kaub nur noch einstellig, Bauern befürchten wegen anhaltender Dürre erhebliche Ernteeinbußen, Österreichs größter Gletscher droht auseinanderzureißen, Krise und Stellenabbau in der Automobilindustrie, Medaillen für deutsche Sportler bei der Leichtathletik-WM, Katharina Hemmer gewinnt Bronze bei der Reit-WM, Schwimm-EM: Angelina Köhler gewinnt Silber über 100 Meter Schmetterling, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zu den Themen „Leichtathletik-EM“ und „Schwimm-EM“ dürfen auf tagesschau.de aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet. Im Beitrag von Zajonz zu den Waldbränden war ein technischer Fehler, der bei der Sprachaufnahme entstanden ist. Dieser wurde korrigiert und der Beitrag neu in die Sendung geschnitten.
Trockenheit in der Schweiz: Wasser wird zur kostbaren Ressource. GLP-Präsident Jürg Grossen fordert neue Speicher, wo Gletscher verschwinden, eine landesweite Erfassung des Wasserverbrauchs und eine nationale Kältestrategie. Was steckt hinter diesen Plänen? Der Hitzesommer 2026 beschäftigt die Menschen in der Schweiz. Was sind die Forderungen und Konsequenzen der Grünliberalen Partei? Welche kurzfristigen Massnahmen sind notwendig, um auf die aktuelle Situation zu reagieren? Ausserdem: Grün und wirtschaftsliberal, lange schien diese Kombination das Erfolgsrezept der GLP zu sein. Doch seit den Wahlen 2023 scheint die Partei Schwung eingebüsst zu haben, Sitze gingen verloren. Ist das nur die politische Grosswetterlage, oder wird der Spagat zwischen Ökologie und Wirtschaft zunehmend zum Problem? Der Präsident der GLP Schweiz, Jürg Grossen, ist zu Gast bei David Karasek.
Sommerhitze: Probleme für die Natur, Griechenland: Urlauber fliehen vor Feuer, Österreich: Gletscher verschwindet, Leichtathletik-EM: Zwei Goldmedaillen, Das Wetter
Sommerhitze: Probleme für die Natur, Griechenland: Urlauber fliehen vor Feuer, Österreich: Gletscher verschwindet, Leichtathletik-EM: Zwei Goldmedaillen, Das Wetter
Waldbrände in Deutschland, Rhein-Pegelstand bei Kaub nur noch einstellig, Bauern befürchten wegen anhaltender Dürre erhebliche Ernteeinbußen, Österreichs größter Gletscher droht auseinanderzureißen, Krise und Stellenabbau in der Automobilindustrie, Medaillen für deutsche Sportler bei der Leichtathletik-WM, Katharina Hemmer gewinnt Bronze bei der Reit-WM, Schwimm-EM: Angelina Köhler gewinnt Silber über 100 Meter Schmetterling, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zu den Themen „Leichtathletik-EM“ und „Schwimm-EM“ dürfen auf tagesschau.de aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet. Im Beitrag von Zajonz zu den Waldbränden war ein technischer Fehler, der bei der Sprachaufnahme entstanden ist. Dieser wurde korrigiert und der Beitrag neu in die Sendung geschnitten.
Die Sprecherin von Donald Trump, Karoline Leavitt, kündigt ihren Rücktritt per Ende August an – aus familiären Gründen, wie die Regierung mitteilt. Politologe und USA-Kenner Thomas Jäger über ihre Wichtigkeit als Trumps Sprachrohr, ihre künftige Aufgabe für den US-Präsidenten – und die Nachfolge. Weitere Themen: · Der neue britische Premierminister Andy Burnham erlebt diese Woche seine erste Bewährungsprobe: Die Regierung entlässt rund 5000 Häftlinge frühzeitig aus den Gefängnissen. Darunter auch Schwerverbrecher, die wegen Totschlags verurteilt sind. Der Grund dafür ist seit Jahren bekannt: Die britischen Haftanstalten sind überfüllt. Warum Burnham nun trotzdem in der Kritik steht, weiss der freie Journalist in London, Peter Stäuber. · Eigentlich sind sich diese zwei Parteien spinnefeind: die deutsche CDU und die Partei die Linke. Doch in der Linkspartei werben seit dieser Woche prominente Stimmen für eine Zusammenarbeit. Im Herbst stehen nämlich Landtagswahlen im Bundesland Sachsen-Anhalt an. Wenn die CDU dort an der Macht bleiben will, kommt sie kaum an der Linkspartei vorbei. Politikwissenschaftlerin Ursula Münch über die Annäherungsversuche der Links-Partei – und wie sie bei der CDU ankommen. · Im Wallis ist einem Medienbericht zufolge der Bella-Tola-Gletscher verschwunden. Auf rund 3000 Metern Höhe sollen nur noch einige Schneefelder zu sehen sein. Der aktuelle Hitzesommer dürfte dem Gletscher auf der deutsch-französischsprachigen Grenze stark zugesetzt haben. Ist der Gletscher nun für immer weg? Antworten von ETH-Gletscherforscher Matthias Hug. · Ist das ein KI-Song? Das ist oft schwer zu erkennen. Der Streamingdienst Spotify will künftig explizit bei den Profilen von Künstlerinnen und Künstlern darauf hinweisen, wenn dahinter KI steckt. Spotify schreibt, mit dieser Massnahme wolle man mehr Vertrauen schaffen. Wie hilfreich ein solches Label ist, erörtert SRF-Digitalredaktor Guido Berger.
Es herrscht eine doppelte Dürre: Zur geringen Bodenfeuchtigkeit sinken auch die Abflussmengen in Flüssen. Hinzu kommen höhere Temperaturen. Wie sich diese Erwärmung auch auf Meeresströmungen auswirken kann, soll der neue Weltklimabericht zeigen. ETH-Klimatologe Erich Fischer ist einer der Autoren. Mit den schwindenden Gletscher sinken die Pegelstände der Flüsse, mit den höheren Temperaturen trocknen die Böden stärker aus als früher. Deshalb ist die aktuelle Trockenheit nur bedingt vergleichbar mit den historisch Dürren. Der Klimatologe der ETH Zürich forscht zu Extremereignissen und berechnet auch sogenannte Worst-Case-Szenarien – damit sich Gesellschaft, Politik und Wirtschaft für die Zukunft wappnen können. Wie kann die Umsetzung dieser Szenarien in Schutzmassnahmen funktionieren? Fischer ist einer der Hauptautoren des Weltklimaberichts. Der nächste wird sich auch mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Meeresströmungen beschäftigen. Welche Szenarien sind denkbar, wenn sich die Strömung des Golfstroms verändert? Und wie liesse sich die zunehmende Klimaerwärmung noch aufhalten? Erich Fischer ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Die Hitze und Trockenheit setzt den Gletschern zu, so dass sie stärker schmelzen als in anderen Jahren. Das hat zur Folge, dass ein Skilift auf dem Vorab-Gletscher verschwindet. Weitere Themen: · Badi Uzwil schliesst zwei Wochen früher als geplant · Thurgauer Firma Nüssli schliesst sich mit Münchner Firma EPS zusammen · St. Galler Stadtrat lehnt Nachtfahrverbot für Mähroboter ab · FCSG vor dem Conference-League-Quali-Rückspiel gegen Sheriff Tiraspol · Wie Bauern wegen der Trockenheit um ihre Zukunft bangen
Die Brandkatastrophe von Crans-Montana belastet die Walliser Kantonspolizei noch immer. Mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die als erstes in der Silvesternacht vor Ort waren, können immer noch nicht arbeiten. Das Korps kämpft mit Personalengpässen und muss deshalb Prioritäten setzen. Weiter in der Sendung: · Walliser Staatsanwaltschaft lehnt Italien als Zivilkläger im Verfahren der Brandkatastrophe von Crans-Montana ab. · Nun muss auch der Sommerskibetrieb in Saas-Fee eingestellt werden. Auf dem Gletscher ist es zu heiss. · Der FC Thun schlägt Vikingur Reykjavik im Hinspiel der 3. Runde der Europa-League-Quali zuhause mit 3:0. · Der FC Sion erkämpft sich im Hinspiel der 3. Qualirunde zur Conference League bei Noah Jerewan trotz zwischenzeitlicher Unterzahl ein 2:2.
Ein Teppich aus Algen färbt die Gletscher in Grönland dunkel ein und sorgt so dafür, dass sie schneller abschmelzen. Das wurde lange unterschätzt, wirkt sich aber massiv auf Klima und Meere aus. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft (00:00:00) Intro (00:01:55) Der grönländische Eis-Schild (00:04:37) Die Eis-Alge (00:06:36) Überlebensstrategien der Eis-Algen (00:09:53) Die Erforschung der Eis-Algen (00:12:48) Verabschiedung ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-gletscher-algen
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Ein Teppich aus Algen färbt die Gletscher in Grönland dunkel ein und sorgt so dafür, dass sie schneller abschmelzen. Das wurde lange unterschätzt, wirkt sich aber massiv auf Klima und Meere aus. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft (00:00:00) Intro (00:01:55) Der grönländische Eis-Schild (00:04:37) Die Eis-Alge (00:06:36) Überlebensstrategien der Eis-Algen (00:09:53) Die Erforschung der Eis-Algen (00:12:48) Verabschiedung ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-gletscher-algen
On Oceania's highest mountain, the last remaining tropical glaciers are melting at an unprecedented rate. Recent research shows that they have lost the bulk of their ice within just a few decades. Scientists describe this as an irretrievable loss. - Am höchsten Berg Ozeaniens schmelzen die letzten tropischen Gletscher in einem noch nie dagewesenen Tempo. Aktuelle Forschungen belegen: In wenigen Jahrzehnten haben sie den Großteil ihres Eises eingebüßt. Wissenschaftler sprechen von einem unwiederbringlichen Verlust.
(00:32) Der Schweizer Fotograf Andri Pol hat schon für das Nachrichtenmagazin Focus fotografiert, für die Weltwoche, das Magazin des Tagesanzeigers, das Magazin der ZEIT oder Geo. Nun zeigt die Fotostiftung Schweiz in Winterthur eine Ausstellung mit Werken von Andri Pol. Weitere Themen: (05:09) Wasserfälle, Bergpanoramen, Gletscher, Wald und Meer: Kunst Museum Winterthur hat für Ausstellung «Zur Sonne! Zur Freiheit» Freilicht-Ölstudien um 1800 zusammengetragen. (09:48) Reisen funktioniert nicht mehr wie bisher: Journalist Philipp Laage liefert im Buch «Travel is broken» Alternativen zur traditionellen Reiserei. (14:20) Ikone der Sterbeforschung: Schweizer Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross wäre 100 Jahre alt geworden.
Es ist ein einzigartiges Projekt: In einer Eishöhle in der Antarktis entsteht ein Depot für Eisbohrkerne. An ihnen sollen Wissenschaftler forschen können, wenn die Gletscher, von denen sie stammen, längst geschmolzen sind
Der Schnee aus diesem Winter reicht für die Schweizer Gletscher in diesem Jahr nicht lange, die Reserven sind nahezu aufgebraucht. „Je mehr Tage mit sehr hohen Temperaturen es gibt, egal ob 35 oder 40 Grad, desto schlechter ist das für die Gletscher“, sagt Glaziologe Matthias Huss.
Der Lockenkopf ist endlich mal im Urlaub und lässt uns mental teilhaben, am süßen Leben in Südtirol. Unweit der Fundstelle von Ötzi, dem Eismann, hängt Atze seinen fundamentalen Gedanken nach. Wäre er 1992 auf dem Gletscher gefunden worden, hieße das Ötztal vielleicht jetzt Atztal. Bei diesem Traumurlaub darf jedoch nicht vergessen werden, dass unser Bundestrainer mit seiner Nationalmannschaft auf Siegeszug ist. Nicht weniger als das Finale gegen Curacao erwartet Deutschlands bekanntester Porschefahrer! Sollte das klappen, singen wir alle zusammen im Atzethekenstadion: Viva la Mexiko!Instagram:https://www.instagram.com/atzeschroeder_offiziell/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wissen im Gespräch mit Prof. Matthias Huss, Professur für Glaziologie: Welt ohne Gletscher?; Seuchenbekämpfung braucht nicht nur Medizin; Handel mit exotischen Tieren gab es schon vor 1000 Jahren. Moderation: Marija Bakker Von WDR 5.
Wollen wir weg vom Öl?; Lieblingsessen oder Neues probieren?; Stress beeingträchtigt unser Erinnerungsvermögen; Die Supersinne der Tauben; Was sagt Pränataldiagnostik aus?; Warum sind Hänsel und Gretel unsterblich?; Was, wenn die Gletscher verschwinden?; Friedensgutachten 2026: UN in der Krise; Moderation: Shanli Anwar. Von WDR 5.
Wenn alte Sagen auf die moderne Gesellschaft treffen: Schreibstudierende des Schweizerischen Literaturinstituts in Biel haben für den SRF-Tag der Schweizer Literatur neue Sagen verfasst. Sie spiegeln die Themen und Ängste unserer Zeit, vom Klimawandel bis zur KI. Kathrin Thenhausen: Schreckhorndrache Eine alte Geschichte, an die niemand mehr glaubt, wird plötzlich wieder aktuell, weil die Gletscher schmelzen. Unerklärliches und Schreckliches muss geschehen, bis man reagiert und den Zugang zu den Bergen sperrt. Eine moderne Klimasage. Tamara Cina: Aletschbord Um zahlungskräftige ausländische Tourist:innen anzulocken, baut der Wirt des Hotels Belalp auf über 2'000 Metern Höhe einen Tennisplatz mit Blick auf den Aletschgletscher. Das klappt nur mit der Hilfe des unheimlichen Aletschji-Hirten, der ihn aber eindringlich vor den Folgen seiner Habgier warnt. Vergeblich. Die Bestrafung des Wirts ist sagenhaft. Eine Klimasage. Margreth Steger: Das Tuntschi Eine neuartige Dating-App, gefüttert mit den Emotionen der Nutzenden, verspricht die perfekte Beziehung. Dahinter steckt aber eine Hightech-Firma mit finsteren Absichten. Marina, die davon erfährt, verschwindet spurlos. Es wird eng für die Menschheit! Eine moderne Grossstadtlegende über die Angst vor der KI. Joni Merz: Der Geisterzug Der Zug fällt wegen einer technischen Störung aus, doch der Ersatzbus wartet ewig vor der geschlossenen Bahnbarriere. Was läuft hier falsch? Ist der Windzug Zeichen eines Geisterzugs, und wenn ja: Welche Interessen spielen mit? Eine moderne Grossstadtlegende über die Tücken der Technik. ____________________ Mit: Sarah Spale (Erzählerin) ____________________ Tontechnik: Serge Krebs – Regie: Zita Bernet – Redaktion: Markus Gasser ____________________ Produktion: SRF 2026 ____________________ Dauer: 27'
Vor einem Jahr haben sich oberhalb von Blatten im Lötschental mehrere Millionen Kubikmeter Geröll, Eis und Schlamm gelöst. Das Dorf wurde am 28. Mai 2025 verschüttet. Ein Mann kam dabei ums Leben. Ein Jahr später ist der Wille, Blatten wieder aufzubauen, ungebrochen. Ab 2029 soll es möglich sein, wieder in Blatten zu wohnen. Doch der Wiederaufbau ist kompliziert. Der Raum im Tal ist begrenzt, Naturgefahren setzen enge Grenzen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie das noch vorhandene Bauland nun aufgeteilt wird. Zudem ist unklar, wie viele Menschen überhaupt nach Blatten zurückwollen: Manche Familien wollen zurückkehren. Andere sind bereits weggezogen. Wie geht es den Menschen heute? Was gibt ihnen Kraft? Und was lässt sie noch immer verzweifeln? Reporter Cyrill Pinto ist ins Lötschental gereist und hat mit jenen gesprochen, die vor einem Jahr ihr Zuhause verloren haben. Unter anderem mit Gemeindepräsident Matthias Bellwald, der seit einem Jahr für ein neues Blatten kämpft. In der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er von seinem Besuch. Im zweiten Teil der Folge schaltet sich Christof Gertsch, Reporter beim «Magazin», dazu. Er hat zu Permafrost recherchiert und erklärt, was Permafrost mit Blatten zu tun hat – und was wir in den Alpen noch zu erwarten haben. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Hier geht's zur Reportage von Cyrill Pinto Und hier zum Text von Christof Gertsch über Permafrost Mehr zum Bergsturz in Blatten: Familie Rubin entkam dem Bergsturz – jetzt will sie unbedingt dorthin zurück Der Bergsturz von Blatten löste einen Bauboom aus – jetzt erwägt Albert Rösti, das Gesetz zu lockern Blatten-Felssturz verursachte Schäden von 255 Millionen Franken Bei Blatten droht ein neuer Gletscherabbruch Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Libanon: Menschen fliehen vor Angriffen, USA: Wieder Angriffe gegen Iran, Yad Vashem: Neue Orte für Gedenkstätte, Kliniken: Protest gegen Sparpläne, Blatten: Ein Jahr nach Sturz von Gletscher, Das Wetter
Gemäss dem neusten ARD-Deutschlandtrend sind noch 16 Prozent der Menschen in Deutschland mit dem Kanzler zufrieden. Claudia Kade von der deutschen Tageszeitung «die Welt» über die Gründe für sein schlechtes Abschneiden – und, wer davon profitiert. Weitere Themen: · Im Vergleich zu früheren Jahren liegt auf den Schweizer Gletschern wenig Schnee. Das zeigen Untersuchungen des Gletschermessnetzes Glamos. Schmelzen die hiesigen Gletscher nun noch schneller? – und wenn ja, wie schnell? Glamos-Leiter Matthias Huss im Gespräch. · Seit einem Jahr sitzt Papst Leo XIV. auf dem Heiligen Stuhl. Schon ab Tag eins setzte er klare Akzente: gegen Krieg, Gewalt, Superreichtum und soziale Ungleichheit; für das Gemeinwohl und eine Kirche mit sozialem Gewissen. Seine klaren Äusserungen wie etwa gegen den Iran-Krieg verschaffen ihm viel Aufmerksamkeit. Aber wie konsequent verfolgt er seine Friedensbemühungen? Antworten von SRF-Religionsredaktorin Judith Wipfler. · Künstliche Intelligenz hat eine Sicherheitslücke im Betriebssystem von Linux entdeckt. Das System ist die Grundlage für Android-Smartphones und vielen weiteren digitalen Anwendungen. Eine Lösung des Problems wurde noch nicht gefunden. SRF-Digitalredaktorin Tanja Eder sagt: Diese Sicherheitslücke ist heikel.
Diese Woche mit Verena Kern und Sandra Kirchner. 01:58 Europa erwärmt sich besonders schnell Europa wird heißer, trockener – und ist der Kontinent, der sich am schnellsten erwärmt. Der aktuelle Klimazustandsbericht des EU-Dienstes Copernicus zeigt deutlich: Der Klimawandel ist längst spürbar. Rekordhitze, schmelzende Gletscher und großflächige Waldbrände treten immer häufiger auf. 06:00 Millionengewinne für Öl- und Gaskonzerne Öl- und Gaskonzerne verdienen gerade so viel wie lange nicht, denn der Iran-Krieg lässt die Ölpreise nach oben schießen. Allein sechs der größten Unternehmen machen täglich Millionen an Extra-Profit. Währenddessen wächst die Forderung: Diese Gewinne sollen stärker besteuert werden, etwa um die Energiewende zu finanzieren. 10:46 Allianz für den Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen Fast 60 Staaten haben sich diese Woche in Kolumbien getroffen, um den Ausstieg aus fossilen Energien voranzubringen. Eine "Koalition der Willigen" will zeigen, wie dies konkret gelingen kann. Frankreich hat dafür einen Fahrplan vorgelegt. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).